DE7500086U - Vorrichtung zum auffinden des endes eines auf eine spule gewickelten fadens - Google Patents
Vorrichtung zum auffinden des endes eines auf eine spule gewickelten fadensInfo
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Description
Vorrichtung zum Auffinden des Endes eines auf eine Spule gewickelten Fadens \
Schw/Ba
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auffinden des Endes eines auf eine Spule gewickelten Fadens
mit einer Suchdüse, deren Mündung in eine Arbeitsstellung mit vorbestimmtem Abstand von der Oberfläche der Spule
einstellbar ist.
Aus der US-PS 3 168 257 sind Fadenendenfinder mit Endensuchdüsen bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung ist die
Suchdüse so gehaltert, daß sie von ihrer Arbeitsstellung, in welcher der Suchvorgang stattfindet, zurückgezogen werden
kann. Diese Bewegung wird durchgeführt, indem die Suchdüse zunächst bis zur Anlage an die Spule herangeführt und
dann um einen vorbestimmten Abstand zurückgezogen wird. Die Anordnung zur Durchführung dieser Bewegung besteht im wesentlichen
aus einer federgesteuerten Reibungskupplung, welche durchrutscht, wenn die Düse mit der Oberfläche der
Spule zum Eingriff kommt. Bei dieser Bewegung bildet die Spule einen Anschlag, und die Rückführung der Düse erfolgt
ausgehend von der Position, in welcher die Düse durch den Eingriff mit der Spule angehalten wurde. Da die Dichte der
Spulen von Spule zu Spule verschieden ist, ist die Einstel-
lung der Kupplung sehr kritisch, da nämlich bei zu starker
Einstellung die Düse die Spule zusammendrückt und nicht hinreichend weit zurückgezogen wird. Falls jedoch die
Einstellung nicht stark genug ist, kann die Trägheit der Düse so groß sein, daß die Kupplung durchrutscht und die
Düse nicht die Oberfläche der Spule erreicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fadenendenfinder zu schaffen, welcher die Nachteile der bekannten Vorrichtung
vermeidet. Der erfindungsgemäße Fadenendenfinder umfaßt eine flache, quer angeordnete, längliche Düse, welche eine Passage enthält, in welche das gefundene Fadenende hineingezogen werden kann, und Einrichtungen, welche die Düse mit
dem Mund der Passage neben der Oberfläche der Spule halten, auf welcher ein Ende gefunden werden soll. Ferner sind Einrichtungen teleskopartig mit dem Mund der Düse verbunden,
welcher durch Federn zu der Spule hin vorgespannt ist, so daß er stets in gleichmässigem Eingriff mit der Spule gehalten wird, unabhängig von kleineren Variationen des Abstandes zwischen dem Mund der Düse und der Oberfläche der Spule.Die teleskopartig mit dem Mund der Düse verbundene Einrichtung umfaßt eine Hülse, welche auf der Düse so montiert
ist, daß sie linear in einer radialen Ebene bezüglich der Achse der Spule und winkelförmig um eine Achse senkrecht
dazu bewegt werden kann. Es sind Einrichtungen vorgesehen, welche das Ausmaß der teleskopartigen Bewegung begrenzen,
und Federn, welche die Hülse in Richtung auf diese Bewegungsgrenze ausfahren. Dieses hülsenförmige Ansatzteil
weist eine obere und eine untere Lippe auf, welche über ihre gesamte, quer verlaufende Breite parallel mit Abstand
voneinander angeordnet sind. Die untere Lippe steht von der oberen Lippe so vor, daß sie anfangs mit der Oberfläche der
Spule zum Eingriff kommt und die obere Lippe in einem Abstand, welcher diesem Vorsprung entspricht, von der Ober-
fläche fernhält.Die Vorderseite der unteren Lippe ist nach
hinten so geneigt, daß sie mit der Oberfläche der Spule tinen im wesentlichen llnienförmigen Kontakt in einem
Niveau hat, welches der Unterseite des Eingangs zwischen den Lippen entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der geschilderten Art so auszugestalten, daß deren Nachteile
beseitigt werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß an der Mündung der SuchdUse ein Ansatzteil
relativ zur SuchdUse beweglich angebracht ist, das mittels Federn so gegen die SuchdUse vorgespannt ist, daß es in der
Arbeitsstellung der SuohdUse nachgiebig mit der Oberfläche der Spule in Eingriff gehalten ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht einer Fadenwickelmaschine der
mit der erfindungsgemäßen SuchdUse in ihrer Ruhestellung,
Fig.2 eine vergrößerte Teilseitenansicht zur Verdeutlichung
des Antriebs zum Bewegen der DUse in ihre Arbeitsstellung und in ihre Ruhestellung,
Fig.3 einen vertikalen Teilschnitt wie in Fig.2 mit Blickrichtung von links nach rechts,
Fig.4 eine vergrößerte Teildraufsicht zur Verdeutlichung
der Beziehung zwischen der Spule und der Suchdüse in ihrer Arbeitsstellung, wobei ein Teil der Suchdüse im Schnitt dargestellt ist,
Fig.5 eine Draufsieht auf die in Fig.4 dargestellte Vorrichtung,
Fig.6 eine Draufsicht auf eine weitere AusfUhrungsform der
Erfindung, bei der die obere Lippe am Ansatzteil der Suchdüse unabhängig von der unteren Lippe
beweglich ist, und
Fig.7 einen Schnitt durch die Ausführungsform von Fig.6.
Eine in den Fig.1, 4 und 5 gezeigte EndensucherdUse 10
umfaßt einen im allgemeinen dreieckigen, in der Querrichtung flachen Aufbau, an dessen breiterem Ende eine quer verlaufende,
schmale Eingangsöffnung 12 vorgesehen ist, welche etwa so lang wie die Spule P ist, auf welcher das Garn
aufgewickelt ist. An ihrem schmaleren Ende weist die Düse 10 eine hohle Kuplung 14 auf, über welche sie mit einer
Tasche B verbunden ist, welche zum Sammeln der Garnenden dient. Die Düse 10 ist auf einer Montageplatte 16 (Fig.1)
so gehaltert, daß sie zu der Oberfläche der Spule hin und von dieser fort bewegt werden kann. Ihre Winkelstellung
auf dieser Montageplatte 16 ist einstellbar, so daß sie sich den verschiedenen Querschnitten der Spulen bei verschieden
starker Abspulung derselben anpassen kann. Die Montageplatte 16 ist bei 18 drehbar mit dem oberen Endabschnitt
eines Hebels 20 verbunden, an dessen unterem Ende drei Arme 22, 24 und 26 vorgesehen sind. Der Hebel
ist bei 28 (Vgl. Fig.2) drehbar befestigt, so daß der
Drehpunkt 18 sich längs einem Bogen um den Drehpunkt 28 bewegen kann. An dem Arm 24 des Hebels 20 ist bei 30 ein
Endabschnitt eines Hebels 32 angelenkt, welcher in seinem mittleren Bereich eine Steuerrolle 34 trägt, die mit einer
Steuernut 36 zusammenwirkt. Der andere Endabschnitt des Hebels 32 ist über eine Stange 38 mit einem Drehpunkt 40
an einem Ausleger 42 verbunden, welcher starr über die Montageplatte
16 mit der Düse verbunden ist.
Il
Der Hebel 20 weist eine Nabe 44 auf, (vgl. Fig. 2 und 3), welche einstückig mit einer Scheibe 46 verbunden ist, die
von einer Reibungsantriebsscheibe 48 angetrieben werden kann, welche einen Antriebsarm 50 aufweist. Die Einstellung
der Reibung geschieht mit Hilfe einer Feder 4 9 und einer Schraubenmutter 51. Ein Hebel 52, der bei 54 an dem
Antriebsarm 50 angelenkt ist, wird von einer Feder 53 im Uhrzeigersinn vorgespannt, so daß sein linker Endabschnitt
an einem Anschlagbolzen/an dem Arm 50 anschlägt. Um die
Düse in die Position zu bewegen, in welcher sie das Ende sucht und findet, wird das rechte Ende des Hebels 52 von
einer Hubstange 58 (Fig. 1) angehoben, welche von einem Nocken 60 auf einer horizontalen Nockenwelle 62 betätigt
wird. Die antreibende Verbindung der Düse 10 gibt jedoch nach, wenn die Düse die Spule trifft, weil der Reibungsantrieb
der Scheibe 46 einen Schlupf ermöglicht, so daß die Düse, unabhängig von der Größe der Spule, an der Oberfläche
der Spule anhält. Der Hub des Nockens 60 ist hinreichend hoch bemessen, so daß selbst bei der längsten Fahrt
der Düse zu der kleinsten Spule hin immer noch ein Resthub des Nockens verbleibt, welcher die Hubstange 58 weiter
anhebt.
Din Düse sollte zweckmäßigerweise nicht hart gegen die
Oberfläche der Spule angepreßt werden, während die Spule
zum Auffinden des Endes rotiert. Sie sollte im Gegenteil ein wenig zurückbewegt werden, so deß ihre Eingangsöffnung
sich in einem Abstand von der Oberfläche der rotierenden Spule befindet. Zu diesem Zweck ist ein Stab 64 bei 66
drehbar an dem Hebel 52 befestigt. An seinem anderen Ende weint der Stab einen Kragen 68 auf. Nahe dem Ende der Aufw.'it·L:;l)owcp,uiiR
tier llubn hinge 58 Rch.l.'1ßt dor Kr..ip,oii RB an
einen feststehenden Teil des Rahmens an, mit der Folge,
daß der Stab 64 den Hebel 52 an dem Punkt 66 arretiert. Wenn der Hebel 52 bei 66 arretiert ist, wird bei einem
weiteren Anheben der Hubstange 68 der Hebel 52 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Drehpunkt 54 herabgedrückt
wird und der Antriebsarm 50 der Reibungsscheibe ein wenig im Ihrzeigeräinn gedreht und somit die Düse von der Oberfläche der Spule fortgedreht wird.
φ
Bei dieser bekannten Maschine wird in der Suchposition
der Düse ein Luftstrom mit hoher Geschwindigkeit herange
führt, so daß ein Unterdruck an der Eingangeöffnung erzeugt wird, um das gefundene Ende her einzusaugen und um die Dauer
der Suchoperation zu verkürzen, so daß möglichst schnell nach dem Auffinden des Endes dieses erfaßt und der Wickelvorgang wieder aufgenommen werden kann.
TaA der Fig.4 ist eine Fühleinrichtung gezeigt, welche in
Verbindung mit der beschriebenen Düse arbeitet. Diese FUhI-einrichtung omfaßt eine Fotozelle C und eine Lampe L, welche auf Öffnungen in der Düse so ausgerichtet sind, daß in
Anwesenheit eines Garns in der Passage der Lichtstrahl unterbrochen wird und durch geeignete elektrische Verbindungen die Düse zurückgezogen und der Wickelvorgang
wieder aufgenommen wird.
Gesäß einem früheren Vorschlag befindet sich der Mund der
Düse in einem Abstand von der Oberfläche der Passage, und es wird ein Wischer verwendet, der relativ zur
Oberfläche der Spule hin- und herbewegt wird und die Befreiung des Garnendes von der Oberfläche erleichtert, so
daß es in die Passage hineingesaugt werden kann.Der Abstand der Eingangsöffnung der Düse von der Oberfläche der Spule
ist sehr kritisch, und es ist mit der genannten Anordnung
schwierig, die Düse der bekannten Vorrichtung so in die Arbeitsposition zu bewegen, daß bei jeder Spule
der gleiche' Abstand eingestellt wird, da die Dichten der Spulen sich ändern. Das beschriebe .e Verbindungsgestänge
kann zwar so eingestellt werden, daii man immer wieder
für alle Spulen den gleichen Abstand erhalten würde,
wenn die Spulen die gleiche Dichte aufweisen würden. Falls jedoch eine zu verarbeitende Spule eine geringere Dichte
aufweist, kann die Düse tatsächlich die Oberfläche der Spule eindrücken, und wenn sie zurückgezogen wird, ist der
Abstand kleiner als der gewünschte optimale Abstand für den Suchvorgang. Falls die Reibungskupplung schwächer gestellt
ist, so daß die Spule nicht eingedrückt wird, kann die Trägheit der Düse gegenüber der Bewegung so groß sein, daß
ein Rutschen eintritt, mit der Folge, daß die Düse nicht die Spule erreicht.
Die hier dargestellte Verbesserung vermeidet die beschriebenen Nachteile. Sie umfaßt, wie man in den Fig. U und 5
sieht, die Montage eines Annatzte-ils 100 auf der Düse zwischen
dieser und der Oberfläche der Spule derart, daß das Ansatzteil nachgiebig so vorgespannt ist, daß es während
der gesamten Suchoperation mit der Oberfläche der Spule im Eingriff steht. Das Antsatzteil 100 umfaßt eine l.'lngliche,
rechtwinklige Hülse, welche teleskopartig auf dem Ende
der Düse montiert ist und eine obere Platte 102 und eine untere Platte 101 umfaßt, die mit Abstand voneinander und
parallel zueinander angeordnet sind und an ihren gegenüberliegenden
Enden durch Endstücke 106 miteinander verbunden sind, welche einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und
mit r>chraubbolzen 108 an den Enden befestigt rsincl. Die Tlattnn
102 und 10Ί weisen etwa in der Mitte zwischen ihren
beiden Enden längliche Schlitze 110 auf, durch welche Stifte 112 in die obere und in die untere Wand der Düse
vorstehen. Diese Schlitze und Stifte begrenzen die teleskopartige Bewegung des Ansatzteils relativ zu dem Ende
der Düse in einer Ebene parallel zu dieser, und sie erlauben eine Winkclbewegung um eine Achse senkrecht zu dieser.
Das Ansatzteil ist durch Federn ll<t, welche an Stiften 116
eingehängt sind, die mit den Platten 102 und 1OU verbunden sind, so vorgespannt, daß es in Richtung auf seine weitest
zulässige Verschiebung ausfährt. Die Federn 114 haben Arme
118 und 120, welche zwischen an den Platten befestigten Stiften 122 und den an der Düse befestigten Stiften 112
eingespannt sind.
Das hülsenförmige Ansatzteil ist auf der Düse linear in
der Ebene verschiebbar, welche von der Düse und der Spule gebildet wird und durch die Achse der Spule verläuft. Das
Ansatzteil ist um dazu senkrechte Achsen drehbar. Das vordere Ende der HUlse ist deshalb frei und kann bezüglich
der Oberflächen vor und zurück bewegt werden, und es kann sich frei der Neigung der Oberfläche anpassen, um Unregelmäßigkeiten
in der Oberfläche oder Variationen der Positionen der Spule zu kompensieren, welche durch fehlerhafte
oder ausgeschlagene Lager und/oder Kegel verursacht werden.
Gemäß der Erfindung wird die HUlse während des Suchvorganges
nachgiebig gegen die Oberfläche der Spule gehalten. Um den Suchvorgang und das Auffinden optimal durchzuführen,
weist die Hülse an ihrer Vorderseite obere und untere Lippen 124 bzw. 126 auf, welche sich in Längsrichtung erstrecken
und parallele, mit Abstand angeordnete, einander /.up.ow.indte Flachen 1?8 bzw. 130 aufweisen, weicht* eine Par-
r.ap,o begrenzen, die im wesentlichen auf derselben Höhe wie
die Passage in der Düse angeordnet ist. Die Vorderseite 132 der oberen Lippe ist senkrecht zu der Platte 102, und
die Vorderseite 13U der unteren Lippe steht vor der Vorderseite 132 vbr und ist nach unten und hinten geneigt,
so daß sie eine Vorderkante 136 aufweist, welche anfänglich einen Kontakt mit der Oberfläche der Spule herstellt,
durch welchen die Vorderseite 132 der oberen Lippe in einem vorbestimmten Abstand von der Oberfläche der Spule gehalten
wird. Die Vorderkante 136 der unteren Lippe beschränkt den Luftstrom zwischen ihr und der Oberfläche der Passage
und erhöht die Geschwindigkeit des Luftstroms zwischen der Oberfläche der Spule und der oberenLippe nach unten
bezüglich der Aufwärtsbewegung der Spule und damit in eine Richtung, durch welche das Lösen des Endes von der Oberfläche
und seine Einführung in die öffnung zwischen den Lippen unterstützt wird. Aufgrund dieser Anordnung ist es
nicht mehr notwendig, das Ansatzteil länger als die Breite der Passage zu machen, um den erforderlichen Sog auf der
gesamten Länge der Spule zu erhöhen, der natürlicharweise stets im Zentrum größer ist, und/oder aber das Vakuum in
einem solchen Ausmaß zu vergrößern, daß dadurch untragbare Kosten entstehen. Bei der beschriebenen Konstruktion
ist tatsächlich nur ein wesentlich niedrigerer Sog erforderlich, als der bei den bekannten Vorrichtungen verwendete
Sog. Der Abstand zwischen der Vorderseite der oberen Lippe und der Oberfläche der Spule kann beständig und ohne Variationen
auf einen Wert von etwa 0,4 mm (1/61» Zoll) gehalten
werden, und da die Hülse sich völlig frei sowohl linear als auch winkelmäßig bewegen kann und-die Federn, weIchρ
das Ansatzteil ausfahren und vor dem Ende der Düse halten, nicht steif sein müssen, folgt die Hülse der Oberfläche
cJr-r Πρυΐβ in dichtem Abstand, ohne die Oberfläche zu stören.
' » · · ι - III
- 10 -
Es. hat sich herausgestellt, daß eine Bewegung von etwa
1 cm (3/8 Zoll) zufriedenstellende Ergebnisse liefert. Gemäß der Erfindung wird die Düse wie bei der bekannten Vorrich
tung mit Hilfe einer Reibungskupplung so weit zu der Spule hin bewegt, bis sie mit deren Oberfläche zum Eingriff
kommt, und dann um etwa 3 mm (1/8 Zoll) zurückgezogen,
so daß das Ansatzteil an der Oberfläche anliegt und sich frei, in irgendeiner Richtung bewegen kann. In dieser
Position hält die Feder das Ansatzteil leicht und gleichförmig gegen die Spule, und da sie relativ klein ist und
aus einem leichten Material besteht, gibt sie bei Veränderungen des Querschnitts und des Durchmessers und der Neigung
der Auflage nach, ohne die Oberfläche zu stören.
Bei einer anderen AusfÜhrungsform des Ansatzteils, welcher
in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, sind die Platten 102 und 104 an ihren Enden nicht miteinander verbunden, sondern unabhängig
voneinander durch Federn zum Eingriff mit der Oberfläche der Spule vorgespannt. Bei diesem Aufbau sind
an entgegengesetzten Enden der Platten Schlitze lC?a-10?ci
und Stifte 102b-102b zur Führung der Platten vorgesehen. Auf diese Weise können der Druck der oberen Lippe und der
Druck der unteren Lippe individuell dadurch eingestellt werden, daß die Schlitze 110 verschieden lang ausgebildet
und daß Federn 114 mit verschiedenem Widerstandswert verwendet werden. Auf diese Weise gelangt nur so wenig Luft
zu den Enden der Düse, daß es möglich ist, diese Ausbildungsform ohne Endstücke an den entgegengesetzten Enden der
Platten zu verwenden. Diese Ausführungsform erlaubt auch
eine noch präzisere Einstellung; so ist es z.B. möglich, die obere Lippe und die untere Lippe mit der Oberfläche der Spule
7.UIII Γ. itip.r-jff 7.U bri np.nn, iinabh.'inp.ip, von ilen untcr'U'h JmIl i mi
R.id ion von großon und kleinen Spulen.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Auffinden des Endes eines auf eine Spule gewickelten Fadens mit einer Suchdüse, deren Mündung in
eine Arbeitsstellung mit vorbestimmteo Abstand von der
Oberfläche der Spule einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Mündung der Suchdüse (10) ein Ansatzteil (I00) relativ zur Suchdüse beweglich angebracht
ist, das mittels Federn (114) so gegen die Suchdüse (10) vorgespannt ist, daß es in der Arbeitstellung der Suchdüse
nachgiebig mit der Oberfläche der Spule (P) in Eingriff gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Spule (P) in Eingriff stehende Ansatzteil
(100) so ausgebildet ist, daß es in der Ebene, die durch die Suchdüse (10) und die Oberfläche der
Spule (P) bestimmt ist, relativ zur Suchdüse (10) nachgiebig und um eine dazu senkrechte Achse schwenkbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zulässige Relativbewegung zwischen
der Suchdüse (10) und dem Ansatzteil (100) etwa 1 cm
beträgt.
Schw/Ba
4. Vorrichtung nach einem der vornergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzteil (100) eine die Suchdüse (10) teleskopartig umgebende Hülse 1st.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Amatzteil (100)
und an der Suchdüse (10) Begrenzungsteile (11O; 112)
angebracht sind, die die Relativbewegung zwischen dem Ansatzteil und der Suchdüse begrenzen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzungsteile von Schlitzen (110) im Ansatzteil und von fest mit der Suchdüse (10) verbundenen
Stiften (112), die in die Schlitze (110) ragen, gebildet sind,
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatzteil Befestigungsstifte (116) angebracht
sind, an denen die Federn (114) eingehängt sind, und daß die Arme (118, 120) der Federn (114) mit den
Stiften (112) an der Suchdüse (12) und mit weiteren Stiften (122) am Ansatzteil (100) in Eingriff stehen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzteil (100) an
seiner zur Oberfläche der Spule (P) gerichteten Seite mit einer oberen Lippe (124) und einer parallel im
Abstand dazu liegenden unteren Lippe (126) versehen ist und daß die untere Lippe (126) bezüglich der oberen
Lippe (124) in Richtung zur Oberfläche der Spule (P) vorsteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorderseite (1?4) der unteren Lippe (126) nach hinten geneigt ist, so daß sie mit der Oberfläche
der Spule (P)einen linienförmigen Kontakt hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorderseite (134) der unteren Lippe (126) senkrecht ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lippen (124, 126) unabhängig voneinander beweglich sind und von Federn (114) unabhängig
voneinander vorgespannt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Lippen (124, 126) FUhrungsschlitze
(102a) angebracht sind.
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Families Citing this family (2)
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Also Published As
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