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DE3300619C2 - Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen

Info

Publication number
DE3300619C2
DE3300619C2 DE19833300619 DE3300619A DE3300619C2 DE 3300619 C2 DE3300619 C2 DE 3300619C2 DE 19833300619 DE19833300619 DE 19833300619 DE 3300619 A DE3300619 A DE 3300619A DE 3300619 C2 DE3300619 C2 DE 3300619C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
clamping device
clamping
web
marking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833300619
Other languages
English (en)
Other versions
DE3300619A1 (de
Inventor
Erwin 7142 Marbach Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INNENRAUMTECHNIK ERWIN HOFFMANN 7142 MARBACH DE
Original Assignee
INNENRAUMTECHNIK ERWIN HOFFMANN 7142 MARBACH DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INNENRAUMTECHNIK ERWIN HOFFMANN 7142 MARBACH DE filed Critical INNENRAUMTECHNIK ERWIN HOFFMANN 7142 MARBACH DE
Priority to DE19833300619 priority Critical patent/DE3300619C2/de
Publication of DE3300619A1 publication Critical patent/DE3300619A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3300619C2 publication Critical patent/DE3300619C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H1/00Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting
    • D06H1/006Marking frames for large sized textiles, e.g. for drapery pleat or length marking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Die Anmeldung hat eine Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen zum Inhalt, welche derart aufgebaut ist, daß auch längere Stoffbahnen damit bearbeitet werden können als es die Raumhöhe zulassen würde. Zu diesem Zweck besitzt die Vorrichtung eine Klemmvorrichtung, welche die Raffung einer bestimmten Länge der Stoffbahn gestattet. Die Anmeldung schlägt Verbesserungen bei der Handhabung der Klemmvorrichtung vor.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen, mit einem aufrechtstehenden Bahnführungsgestell, einer mit ihren beiden Enden jeweils an den seitlichen Schenkeln des Bahn'ührungsgestells geführten, auf- und abbewegbaren Halteschiene für das obere Stoffbahnende, einer eine querverfahrbare Bearbeitungseinrichtung tragenden, im unteren Bereich des Bahnführungsgestells ortsfest angebrachten Führungsschiene und einer an dem Bahnführungsgestell zwischen der Führungsschiene der Bearbeitungsvorrichtung und der Halteschiene aus einer an eine Anschlagschiene anstcllbare Klemmschiene bestehende und sich in Querrichtung erstreckende, vertikal verstellbar gelagerte Klemmvorrichtung, welche mit der Halteschiene durch wenigstens eine Mitnehmervorrichtung gekoppelt ist.
Eine solche Vorrichtung ist bekannt (DE-PS 25 54 236) und hat sich in einer Vielzahl von Anwendungsfällen bewährt Bei einer im Handel befindlichen Ausführungsform (vgl. Prospekt: »EHM-Hängendmeßgerät« der Fa. INNENRAUMTECHNIK Erwin Hoffmann, Marbach am Neckar) der bekannten Vorrichtung ist zum vertikalen Verstellen der Klemmvorrichtung am rechten und am linken Ende der Halteschiene senkrecht nach unten stehend je eine Rundstangc derart angebracht, daß diese durch entsprechende öffnungen ;n der Anschlagschiene der Klemmvorrichtung hindurchragen. Auf das untere, auf der Unterseite aus der Anschlagschiene herausragende Ende der Rundstangen sind Rändelmuttern aufgesetzt. Außerdem sind die Rundstangen in ihrem oberen Bereich, d.h. nahe der Halteschiene, mit einem Gewinde versehen.
Die derart ausgestaltete Ausführungsform der bekannten Vorrichtung funktioniert nun in folgender Weise:
Nachdem das obere Ende der Stoffbahn an den Klemmen der Halteschiene befestigt worden ist, wird die Halteschiene so lange hochgefahren, bis die Rändelmuuer am unteren Ende der Rundstangen mit der Anschlagschiene in Berührung gelangt und die Klemmvorrichtung mitnimmt. Nachdem die Klemmvorrichtung dadurch um eine geringe Strecke angehoben worden ist, wird das Hochfahren der Halteschiene unterbrochen. Die Klemmvorrichiuk^ wird nun dadurch betätigt, daß die Klemmschiene der Klemmvorrichtung an die Anschlagschiene gedruckt wird, so daß die dazwischen hängende Stoffbahn festgeklemmt wird.
Zum Betätigen der Klemmvorrichtung ist bei der bekannten Vorrichtung jeweils an den beiden Enden der Klemmvorrichtung ein mit einem Handrad versehene Gewindeschnecke vorgesehen, wobei die Gewindeschnecke die Klemmschiene durchdringt und in die Anschlagschiene eindrehbar ist. Durch das Betätigen der Handräder dreht sich die Gewindeschneckc in die Anschlagschiene und preßt dabei die Klemmschicnc an die Anschlagschiene.
Nach dem Festklemmen der Stoffbahn in der Klemmvorrichtung wird die Halteschiene wieder so weit nach unten gefahren, bis das Gewinde im oberen Bereich der Rundstangen unterhalb der Klemmvorrichtung liegt.
Dabei hängt die Stoffbahn in Sackform durch.
Nun werden die Rändelmuttern an den Rundstangen nach oben geschoben und in das Gewinde im oberen Bereich der Rundstangen derart eingedreht, daß sie an der Unterkante der Anschlagschiene anliegen. Danach wird die Halteschiene wieder nach oben auf die gewünschte Höhe gefahren. Das untere Ende der Stoffbahn kann nun in der gewünschten Weise bearbeitet werden.
Es hat sich herausgestellt, daß die Kopplung von Klemmvorrichtung und Halteschiene mit Hilfe der Rundstangen und das Verstellen der Klemmvorrichtung durch die manuelle Betätigung der Rändelmultern nachteilig ist. Das Vorhandensein der gegebenenfalls verhältnismäßig langen, starren und daher sperrigen Rundstangen kann zu Behinderungen im Betrieb in mehrfacher Hinsicht führen. Außerdem ist das manuelle Verstellen der Rändelmuttern aufwendig und daher unerwünscht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen der eingangs erwähnten Art derart weiter zu entwickeln, daß die Behinderung durch die stnrrcn
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Rundstangen und das manuelle Verstellen der Rändelmuttern entfällt
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Milnehmervorrichtung ausschließlich zwischen Halteschiene und Klemmvorrichtung angeordnet ist und zwischen diesen eine bei einem bestimmten Abstand zwischen beiden selbsttätig einrastbare, lösbare Kupplung vorhanden ist
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 enthalten, welche nachstehend anhand der F i g. 1 und 2 erläutert ist Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt aus der Vorrichtung mit den erfindungsgemäßen Merkmalen und
Fig.2 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Vorrichtung gemäß F i g. 1.
Die aus F i g. 1 ersichtliche Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen weist folgende, mit der bekannten Vorrichtung identische Bestandteile auf:
Die Halteschiene I, auf welcher in regelmäßigen Absländen die Klemmen 2 angeordnet sind, an denen das obere Ende der >.u bearbeitenden Stoffbahnen festgeklemmt wird. Di« Halteschiene 1 ist an beiden Enden über das Winkelstück 3 mit den Gleitrohren 4 verbunden, welche auf den, an der Raumdecke und am Fußboden befestigten 5<androhren 5 längsverschiebbar sind. Die Klemmvorrichtung besteht aus der Anschlagschiene 6 und der Kler^mschiene 7. Durch Drehen des Handrades 8 kann diii Klemmschiene 7 gegen die Anschlagschiene 6 gedrückt werden, so daß eine zwischen Klemmschiene ? Und Anschlagschiene 6 hängende — nicht gezeigte — Stoffbahn festgeklemmt werden kann. Die Anschlagschiene 6 ist an beiden Enden mit einem weiteren Gleitrohr 9 verbunden, welches das am Standrohr 5 geführte vertikale Verschieben der Klemmvorrichtunggestattet.
Die raumsparende Mintehmervorrichtung besteht bei dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel aus dem Teleskcl-)stab 10, dessen Enden an der Anschlagschiene 6 und am Winkelstück 3 befestigt sind Der Teleskopslab 10 besitzt, vollständig ausgezogen, eine maximale Länge. Wird die Halteschiene 1 weiter von der Klemmvorrichtung wegbewegt, als dies der maximalen Länge des Teleskopstabes 10 entspricht, dann nimmt die Halteschiene 1 die Klemmvorrichtung mit. Werden Halteschiene 1 und Klemmvorrichtung aufeinander zu bewegt, dann schieben sich die einzelnen Segmente des Tclcskopslübes ineinander.
Die selbsttätig cinrast^-jre, lösbare Kupplung zwischen Halteschiene 1 und Klemmvorrichtung besteht iius dem urr die Längsachse der Schraube 12 schwenkbaren Schwenkhebel 11, der an dem Winkelstück 3 gelagert ist. Der Schwenkhebel 11 ist mittels einer — nicht gezeigten - Feder in Richtung des Pfeiles 13 vorgespannt. An seinem unteren Ende besitzt er einen Haken 14. welcher hinter dem an der Anschlagschiene 6 befestigten Haken 15 einzurasten vermag, wenn sich Halteschiene I und Anschlagschiene 6 in einem entsprechenden Abstand voneinander befinden. Die beiden Haken 14 und JS können dadurch wieder gelöst werden, daß der Schwenkhebel 11 in einer zum Pfeil 13 entgegengesetzten Richtung bewegt wird. Dies kann beispielsweise entweder mai'Uell durch eine Zugschnur oder elektrisch mit ciriL-in Magnetschalter geschehen.
Die ir' Fig· I gezeigte Vorrichtung funktioniert nun in folgender V^cisc:
Nachdem das obere Ende der Stoffbahn an den Klemmen 2 der Halteschiene 1 befestigt worden ist, wird die Halteschiene 1 so lange hochgefahren, bis der Teleskopstab 10 vollständig ausgezogen ist und daher die Klemmvorrichtung mitnimmt
Nachdem die Klemmvorrichtung um eine geringe Strecke mitgenommen worden ist wird das Hochfahren der Halteschiene 1 unterbrochen. Die Klemmvorrichtung wird betätigt und die Stoffbahn zwischen Anschlagschiene 6 und Klemmschiene 7 festgeklemmt Danach wird die Halteschiene 1 wieder so weit nach unten gefahren, bis der Haken 14 hinter dem Haken 15 einrastet Jetzt sind Halteschiene 1 und Klemmvorrichtung fest miteinander gekoppelt. Die Halteschiene 1 wird jetzt wieder nach oben auf die gewünschte Höhe gefahren und das untere Ende der Stoffbahn kann nun in der gewünschten Weise bearbeitet werden.
Anstatt des Teleskopstabes 10 kann die Mitnehmervorrichtung beispielsweise auch aus einer Kordel, aus einer auf einer in der Anschlagschiene 6 angeordneten Spule selbsttätig aufwickelbaren Kordel oder einer zusammenklappbaren Schere bestehen.
Das Betätigen der Klemmvorrichtung kann auch noch dadurch verbessert werden, daß die beiden Handräder 8 bzw. die von ihnen betätigten Gewindeschnekken miteinander gekoppelt sind. Dies geschieht dadurch, daß innerhalb der Klemmschiene 7 auf der Gewindeschnecke Räder mit einem entsprechend strukturierten Umfang angeordnet sind, über welche ein endloser Strang 16 (in F i g. 2 durch die gestrichtelte Linie angedeutet) geführt ist, der eine form- und kraftschlüssige Drehverbindung zwischen den Handrädern 8 bzw. zwischen den Gewindeschnecken herstellt. Bei dem Strang 16 kann es sich beispielsweise um eine mit Kugeln besetzte Schnur handeln. Auf diese Weise kann die Klemmvorrichtung durch das Drehen nur eines Handrades 8 betätigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

33 OO 619 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen, mit einem aufrechtstehenden Bahnführungsgestell, einer mit ihren beiden Enden jeweils an den seitlichen Schenkeln des Bahnführungsgestells geführten, auf- und abbewegbaren Halteschiene für das obere Stoffbahnende, einer eine querverfahrbare Bearbeitungseinrichtung tragenden, im unteren Bereich des Bahnführungsgestells ortsfest angebrachten Führungsschiene und einer an dem Bahnführungsgestell zwischen der Führungsschiene der Bearbeitungseinrichtung und der Halteschiene aus einer an eine Anschlagschiene anstellbare Klemmschiene bestehende und sich in Querrichtung erstreckende, vertikal verstellbar gelagerte Klemmvorrichtung, welche mit der Halteschiene durch wenigstens eine Mitnehmervorr::htung gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß =üe M!tnehmervorrich?ijng (10) ausschließlich zwischen Halteschiene (1) und Klemmvorrichtung (6, 7) angeordnet ist und zwischen diesen eine bei einem bestimmten Abstand zwischen beiden selbsttätig einrastbare lösbare Kupplung vorhanden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einem an der Klemmvorrichtung (6,7) befestigten Haken (15) und einem an der Halteschiene (1) schwenkbar befestigten, mittels einer Feder vorgespannten und am unteren Ende einen mit dem Haken (15) in Eingriff gelangbaren v/eiteren Haken (14) aufweisenden Schwenkhebel (ll)bestehi.
3. Vorrichtung nach den Ansp> jenen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung (10) aus einem Teleskopstab besteht.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung (10) aus einer auf einer in der Anschlagschiene (6) angeordneten Spule selbsttätig aufwickelbaren Kordel besteht.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung (10) aus einer zusammenklappbaren Schere besteht.
DE19833300619 1983-01-11 1983-01-11 Vorrichtung zum Querschneiden, Signieren und Kontrollieren von hängend angeordneten großflächigen Stoffbahnen Expired DE3300619C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE7417121U (de) * 1974-05-16 1974-08-14 Stumpf G Vorrichtung zum Abmessen und Zerteilen einer aus Textilmaterial od. dgl. bestehenden Bahn

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