[go: up one dir, main page]

DE7019838U - Umwaelzvorrichtung fuer schuettgueter, insbesondere fuer aerob abbauende organische abfaelle. - Google Patents

Umwaelzvorrichtung fuer schuettgueter, insbesondere fuer aerob abbauende organische abfaelle.

Info

Publication number
DE7019838U
DE7019838U DE7019838U DE7019838U DE7019838U DE 7019838 U DE7019838 U DE 7019838U DE 7019838 U DE7019838 U DE 7019838U DE 7019838 U DE7019838 U DE 7019838U DE 7019838 U DE7019838 U DE 7019838U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carpet
links
circulating device
sectional
circulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7019838U
Other languages
English (en)
Inventor
Gujer Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE7019838U publication Critical patent/DE7019838U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/10Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain with tools that only loosen the material, i.e. with cutter-type chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/921Devices in which the material is conveyed essentially horizontally between inlet and discharge means
    • C05F17/939Means for mixing or moving with predetermined or fixed paths, e.g. rails or cables
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/40Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

BH. ITiQ. F. WUKSTHOFT1 *■» '■■■>'· U
niPL. INO. G. IjL:t.S
DR. E.τ.TECHM ANN DR. ING. D. IIEHRENS PATKNTAIfW iLTB
MÜNCHEN 00 8CBWEIClBBaTB. ·
Hans Gu J er, Rümlang
(Schweiz)
Umwälzvorrichtung für Schüttgüter, insbesondere für aerob abbauende organische Abfülle
Es sind bereits eine Reihe von Umwälzvorrichtungen für Schüttgüter, insbesondere auch zum periodischen Umwälzen von organischen Abfällen während deren aeroben Abbaus bekannt.
Bei einer bekannten Vorrichtung werden hierzu vertikal angeordnete Förderschnecken verwendet, die das Gut in vertikaler Richtung nach oben hin abtragen und dann entgegen der Fortschrei trichtung der Umwälzvorrichtung ausschleudern. Ferner ist eine weitere Umwälzvorrichtung bekannt, bei der ei^ umlaufendes endloses Förderband zum Einsatz kommt, das zwischen einer oberen und einer unteren Umlenkeinrichtung eingespannt ist. Das Förderband ist mit Zinken besetzt, die das umzuwälzende Gut in vertikaler Richtung von unten nach oben von einem Schüttguthaufen abkravzan ura entgegen der Fortschreitrichtung der Umwälzvorrichtung nach rückwärts auswirft. Diesen Umwälzvorriohtungen ist gemeinsam, dass sie einen νετη^Ι^ΐε-mässig komplizierten Aufbau aufweisen. Ferner benötigen sie
nicht nur einen Antrieb für die Förderschnecke bzw. das umlaufende Förderband, sondern darübcrhinauG. noch einem Antrieb zum VorwUrtsbewegen der Umwälzvorrichtung. Die bekannten Umwälzvorrichtungen sind demnach verhaltnismässig teuer.
Zweck der Neuerung ist es, cbige Nachteile zu beseitigen und eine Umwälzvorrichtung für Schüttgüter, insbesondere für aerob abbauende organische Abfälle anzugeben, die sich durch einen ausserordentlich einfachen Aufbau auszeichnet und sich sehr wirtschaftlich herstellen lässt und dennoch eine grosse V/irksamkeit und Betriebssicherheit aufweist.
Die neuerungsgemässe Umwälzvorrichtur.g für Schüttgüter, insbesondere aerob abbauende organische Abfälle, ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen freihängenden, umlaufenden, endlosen, schweren Glieder-Teppich aufweist, der über zwei obere, mit Abstand voneinander auf einem Fahrgestell angeordnete U;nlenkeinrichtungen geführt ist, von denen wenigstens eine angetrieben ist, wobei der Glieder-Teppich auf seiner äusseren Seite mit über seine Fläche verteilten Mitnehmereinrichtungen für das Schüttgut versehen ist, und die Umlaufrichtung des Gliederteppisch auf der in Fortschreitrichtung der Umwälzvorrichtung liegenden Seite von oben nach unten erfolgt.
Die neue Umwälzvorrichtung zeichnet sich durch einen ausserordentlich einfachen Aufbau aus, da für den freihängenden, umlaufenden, endlosen Glieder-Teppich lediglich zwei obere, mit Abstand voneinander auf einem Fahrgestell angeordnete Umlenkrichtungen erforderlich sind. Durch die freihängende Anordnung des Glieder-Teppichs sind untere Umlenkeinrichtungen überflüssig. Dies bedingt eine wesentliche Vereinfachung des
ganzen Konstruktionsaui'baus und überdies ist damit gerado jene Umlenkeinrichtung ausgeschaltet, die sonst im Bereich des umzuwälzenden Schüttgutes liegen würde und damit der Verschmutzung durch das Scnüttgut und der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt wäre. Das Einbringen des ulieder-Teppichs in das Schüttgut wird dadurch sichergestellt, dass der Glieder-Teppich schwer ausgestaltet ist und Tomit während des Umwälzvorganges nicht aufsteigen kann. Gegebenenfalls kann eine zusätzliche Beschwerungscinrichtung am unteren Umlenkbereich des Glieder-Teppichs auf dessen Innenseite vorgesehen sein. Diese kann dann ebenfalls einen äusserst einfachen Aufbau aufweisen. Als Beschwerungseinrichtung kann beispielsweise ein einfacher frei aufliegender Walzenkörper verwendet werden.
Durch die freihängende Anordnung des Glieder-Teppichs an zwei oberen, mit Abstand voneinander auf einem Fahrgestell angeordneten Umlenkeinrichtungen, ähnelt die Bewegungsbahn des Glieder-TeDpichs einem auf der Spitze stehenden gleichschenkligen Dreieck. Dadurch, dass ferner die Umlaufrichtung des Glieder-Teppichs auf der in Fortschreitrichtung Jer Umwälzvorrichtung liegenden Seite von oben nach unten erJolgt, frisst sich die Umwälzvorrichtung selbsttätig in das Schüttgut hinein. Ein zusätzlicher Antrieb der Umwälzvorrichtung für ihre V/eiterbewegung ist demnach nicht erforderlich. Hingegen kann es zweckmässig sein, die Umwälzvorrichtung mit einer Bremseinrichtung auszustatten, die ihren Vorschub regelt, so dass gegebenenfalls ein Aufsteigen des Glieder-Teppichs auf das Schüttgut vermieden wird.
Die vorliegende Umwälzvorrichtung eignet sich ganz hervorragend zum periodischen Umwälzen von organischen Abfällen, während deren aeroben Abbaus, wie dies beispielsweise im Schvrei-
zer Patent (Patentgesuch Nr. 17'015/67) beschrieben
ist. Dabei wird die Umwälzvorrichtung auf dem oberen Rand
7019838-8.10.711
eines länglichen oder kreisringförmigen Behälters aufgesetzt und taucht mit ihren freihängenden, umlaufenden, endlosen schweren Glieder-Teppich in das umzuwälzende Schüttgut ein.
Ausführungs1 eispiele der neuerungs^emässen Umwälzvorrichtung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 eine Umwälzvorrichtung im Einsatz, im Querschnitt; Pig. 2 einen Ausschnitt aus einem Glieder-Teppich,in Ansicht;
Pig. 3 den Glieder-Teppich nach Ii1Ig. 2 im Schnitt längs der Linie III-III;
Pig, 4 einen Ausschnitt aus dem Glieder-Teppich nach Fig. 2 im Schnitt längs der Linie IV-IV und in grösserem Massstab;
Pig. 5 das Detail der Fig. 4 im Schnitt längs der Lnie V-V; Fig. 6 die Umwälzvorrichtung -.ach r'ig. 1 in Seitenansicht;
Fig. 7 die Umwälzvorrichtung nach den Fign. 1 und 6 in Draufsicht.
Fig. 8 einen Ausschnitt aus einer Gliedev>-Kette mit schräggestellten Gliedern, in Ansicht; und
Fig. 9 die Glieder-Kette nach Fig. 8 im Längsschnitt und im schematisch dargestellten Einsatz.
Die in Fig. 1 dargestellte Umviälzvorrichtung weist einen Glieder-Teppich 1 auf, der über zwei obere, mit Abstand voneinander auf einen Fahrgestell 2 angeordnete Umlenkeinrichtungen 3 und 4 geschlungen ist. Der Glieder-Teppich 1 ist freihängend an den Umlenkeinrichtungen 3 und 4 angeordnet und weist somit einen unteren, nicht geführten Umlenkbereich 5 auf. Der Glieder-Teppich ist so schwer, dass er sich beim Umlaufen selbst
7Oi9838-8.io.7n
in das Schüttgut 6 eingräbt ohne aufzusteigen. Der Glieder-Teppich ist auf seiner äusser-;- Seite mit über seine Fläche verteilten Mi tnehmereinrichtuiv-^n '" ausgestattet. Letztere können je nach dem Einsatzgebiet der Umwälzvorrichtung verschieden ausgestaltet sein. Besonders zweckmässig ist es, als Mitru. mereinrichtungen Zinken vorzusehen, die wiederum verschiedene Ausgestaltungen erfahren können. Bei der Verwendung der Umwälzvorrichtung zum periodischen Umwälzen vor; organischen Abfällen während deren aeroben Abbaus hat es sich als besonders rrweckmässig herausgestellt, die Zinken entgegen der Umlaufrichtung des Glieder-Teppichs geneigt auszubilden. Dadurch ergibt sich nicht nur ein guter Abbau des vornliegenden Schüttguthaufens sondern überdies ein selbsttätige Reinigung der Zinken.
Der Umlauf des Glieder-Teppichs erfolgt, wie aus Fig. 1 hervorgeht, in Richtung des Pfeiles A, d.h. der Glieder-Teppich bewegt sich auf seiner in Fortschreitrichtung B der Umwälzvorrichtung liegenden Seite von oben nach unten. Durch diese Ausbildung wird sichergestellt, dass sich"- die Umwälzvorrichtung beim Umlaufen des Glieder-Teppichs 1 selbsttätig in das Schüttgut, 6 hineinfrisst. Eine zusätzliche Antriebseinrichtung zum Vorwärtsbewegen der Umwälzvorrichtung ist damit nicht erforderlich. Im gezeigten Beispiel der Fig. 1 läuft das mit Rädern 8 ausgestattete Fahrgestell 2 der Umwälzvorrichtung auf den; oberen Rand 9 eines Behälters 10, in dem das Schüttgut 6 gelagert ist.
Wie aus den Fign. 2 bis 7 hervorgeht, besteht der Glieder-Teppich vorzugsweise aus einzelnen nebeneinander angeordneten, endlosen Ketten 11, wobei die Glieder 12 benachbarter Ketten über eine Kopplungseinrichtung 1> miteinander gelenkig verbunden sj nci. Die einzelnen Glieder 12 der Gliederketten 11 tragen nun Mitnehmcreinrichtungen "(, die im vorliegenden Bei-
spiel als Zinken ausgebildet sind, wie besonders deutlich aus Fig. 2 hervorgeht. Die Neigung dieser Zinken ist aus der Querschnittsdarstellung der Fig. 3 des Glieder-Teppichs zu entnehmen. *Die rechenartigen Glieder sind - in Umlauf richtung gesehen - von ihrer Mittellinie ausgehend zu beiden Seite«, schräg nach rückwärts geneigt, wodurch sich die Umwälzung des Schüttgutes verbessern lässt.
Die gegenseitige Kopplung der einzelnen den Glieder-Teppich bildenden Ketten 11 geschieht über die in den Fign. *'■ und 5 näher dargestellt Kopplungseinrichtung 13· Letztere weist eine längliche Oese 14 auf. Die Glieder 12 der Ketten 11 sind nun an ihren äusseren Seiten jeweils mit Bolzen 15 ausgestattet, die die länglichen Oesen 14 der Kopplungseinrichtung I^ durchsetzen. Diese Art der Kopplung ermöglicht es, dass die Ketten jeweils so viel Spiel aufweisen,dass sie seitlich eowas ge geneinander ausweichen können.
Wie besonders deutlich aus den Fign. 6 und 7 hervorgeht, wird jede Kette 11 für sich über zwei obere Umlenkeinrichtungen 3 und 4 geführt. Eine Umlenkeinrichtung 3 der beiden Umlenkeinrichtungen 3 und 4 wird von einer Antriebseinrichtung l6 angetrieben.
Wie besonders deutlich aus Fig. 7 hervorgeht, ist es zweckmässig, die Umlenkeinrichtungen der einzelnen, den Glieder-Teppich 1 bildenden Umlenkeinrichtungen 3 und 4 verstellbar anzuordnen, so dass die Umlaufebenen der einzelnen Ketten unabhängig voneinander eingestellt werden können. Im vorliegenden Beispiel der Fig. 7 ist nicht jede Kette gegenüber den anderen in ihrer Umlaufebene einstollba -ndern es sind je-
701983S-6.10.7P
vvei"·.") zwei Ketten zu einem einstellbaren Kettenpaar zusammengea. ·, Durch die Einstellbarkeit der Umlaufebenen der Ketten la:. o^^h bewirken, dass die Auswurfriehtung der einzelnen Keto·.! bzw. Kettenpaare gegenüber den anderen Ketten bzw. Kettenpaaren einstellbar ist. Dies ist beispielsweise dann von besonderer ^edeutung, wenn die Umwälzvorrichtung auf einem kreisringförmigen Behälter angeordnet ist und hier so schlag zum Radialstrahl des E^&lters ausgerichtet ist, dass neben der reinen Umwälzung eine zusätzliche Förderung von ei.n-r Seite des Behälters zur anderen erfolgt. Durch die zusätzliche Einstellbarkeit der Umlaufebenen der einzelnen Ketten kann damit die Förderbewegung des Schüttgutes von einer Saite auf die andere des Förderbehälters ausserordentlich fein eingestellt und den jeweiligen Umwälzorfordernissen angepasst werden. So ist es beispielsweise möglich, bei der Umwälzung von organischen Abfällen je nach dem Grad des Abbauprozesses eine mehr oder weniger starke Förderung des Gutes zu bewirken. Wird die Umwälzvorrichtung dann noch im Zusammenhang mit einer Rückfördereinrichtung betrieben, lässt sich durch diese Ausgestaltung eine sehr individuelle Umwälzung des zu behandelnden Materiales erzielen.
Je nach der Art des umzuwälzenden Gutes kann es nun vorkommen, dass sich die Umwälzvorrichtung durch das Umlaufen des Glieder-Teppichs 1 so stark beschleunigt, dass der Glieder-Teppich auf das zu behandelnde Gut aufsteigt und nach Art eines Walzen-Teppiches über dieses dahinwandert. In diesem Falle stellt die Umwälzvorrichtung das Umwälzen ein und wirkt eher als Verdichtungseinrichturr, für das Schüttgut. Um dies zu vermeiden, Kann es zweokmässig sein, die Umv/älzvorrichtung mit einer Bremseinrichtung zur Steuerung des Vorschubes auszustatten. Hierzu kann man beispielsweise ein Laufrad 8 des Fahrgestelles mit einer Brem.02 ausstatten, die je nach den Erfordernissen mehr oder weniger stark einstellbar sein kann. Zweckmässig
ist es jedoch, die Umwälzvorrichtung mit einem zusätzlichen, auf der Lauffläche 9 aufliegenden Reibrad 17 auszustatten, das über ein Uebersetzungsgetrjebe 18 mit der angetriebenen Umlenkeinrichtung 3 gekoppelt sein kann. Dadurch wire sichergestellt, dass sich das ReiDrad automatisch auf die Antriebsgeschwindigkeit des Glieder-Teppichs 1 einstellt und somit die Vorwärtsgeschwindigkeit der Umwälzvorrichtung auf die Umlaufgeschwindigkeit des Glieder-Teppichs abgestimmt wird.
Eine weitere Massnahme, das Aufsteigen des Glieder-Teppichs zu verhindern, kann darin bestehen, auf der Innenseite des Glieder-Teppichs am unteren Umlenkbereich eine, in den Figuren nicht dargestellte, Beschwerungseinrichtung vorzusehen. Letztere kann äusserst einfach ausgebildet sein und lediglich in einem frei aufliegenden Walzenkörper von entsprechendem Gewicht bestehen.
Lie Figuren 8 und 9 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Glieder 12a der Kette 11 des Gliederteppiohs. Diese ebenfalls rechenartig ausgebildeten Glieder 12a sind schräg zur Umlaufrichtung A angeordnet. Pabei ist die Schrägstellung so gewählt, dass sie - in Umlaufrichtung gesehen - auf jener Seite schräg nach rückwärts verlaufen in der iin Q,uertransport des umzuwälzenden Schüttgutes beabsichtigt ist.
Die Funktionsweise eines solchen Glieder-Teppichs ist, wie Fig. 9 zeigt, wie folgt:Beim Abwärtsbewegen der Glieder kratzen die Zinken 7 von dem - in Fortschreitrichtung B gesehen vorne liegenden verfestigten Material 6a von oben nach unten Material ab. Das gelöste Material fällt zwischen den Zinken durch nach unten. Ein Quertransport tritt dabei noch nicht zustande. Auf der rückwärtigen Seite der Umwälzvorrichtung bewegen sich die Glieder von unten nach oben. Die Zinken tauchen in das lose, stets nachrollende Material 6b ein und
nehmen laufend loses -Material mit räch oben, wobei Teile d^ Materials über die schräg gestellten Glieder seitlich abrollen. Neben einer Umwälzung kann dadurch auch ein Quertransport erreicht v/erden.
Die Schrägstellung der Glieder kann entweder allein den Quertransport des Materials bewirken oder zur Unterstützung des durch die Schrägste]lung der ganzen Umwälzvorrichtunc bedingten Quertransportes dienen.
7019858-8.10.7Π

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. uiwKlzvorrichtung für Schüttgüter, insbesondere für aerob abbauende, organische Abfälle, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen freihängenden, umlauferden, endlosen schweren Glieder-Teppich (1) aufwjist, der über zwei obere, mit Abstand voneinander auf einen fahrgestell (2) angeordnete Umlenkeinrichtungen (3, 4) geführt ist, von denen wenigstens eine 0) angetrieben ist, wobei der Glieder-Teppich (1) auf seiner äusseren Seite mit über seine Fläche verteilten Mitnehmereinrichtungen (7) für das Schüttgut versehen ist, und die Umlaufrichtung (A) des Gliederteppichs (1) auf der in Fortöchreitrichtung (B) der Umwälzvorrichtung liegenden Seite von oben nach unten erfolgt.
    c u.nwälz\ Trichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glieder-Teppich (1) aus einzelnen nebeneinander angeordneten^ endlosen Ketten (11) besteht, wobei die Glieder (IS, 12a) benachbarter Ketten gelenkig miteinander gekoppelt sind.
    3. Umwälzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Glieder (12, 12a) nut Spiel miteinander gekoppelt sind.
    h. Umwälzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kette (11) gesonderte Umlenkeinrichtungen (3, 4) vorgesehen sind, die derart einstellbar sind, dass die Umlaufebenen der einzelnen Ketten (11) unabhängig voneinander einstellbar sind.
    7019 δλ8·8.ΐο.7π
    5· Umwälzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis :-, dadurch gekennzeichnet, dass die f-iitnehmereinrichtungen (7) an den einzelnen Gliedern (12, 12a) angeordnete, vorzugsweise entgegen der Umlaufriehtung des Glieder-Teppichs (1) geneigte, Zinken sind.
    6. Umwälzvorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder (12) recher.artig ausgebildet sind und - in Umlaufriehtung gesehen - von ihrer Mittellinie ausgehend zu beiden Seiten schräg nach rückwärts geneigt sind.
    7· Umwälzvorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder (12a) rechenartig uurficbildet sind und - in Umlaufriehtung gesehen - gegen j cn«.; Seite nach rückwärts schräggestellt sind, in ein Quertransport des umzuwälzenden Schüttgutes beabsichtigt ist.
    8. Umwälzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Umlenkbereich (5) des Glieder-Teppichs (1) auf dessen Innenseite eine Beschwerungseinrichtung, vorzugsweise ein frei aufliegender Walzenkörper, angeordnet ist.
    9. Umwälzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Bremseinrichtung (17» l8) zur Steuerung des Vorschubes aufweist.
    10. Umwälzvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung (17, l8) ein am Fahrgestell (2) angeordnetes, mit der Lauffläche (9) zusammenwirkenden Reibrad (17) ist, das mit dem Antrieb (l6), vorzugsweise mit der getriebenen Umlenkcinrichtung (3) gekoppelt ist.
    7019858-8.10.7Π
DE7019838U 1969-05-28 1970-05-27 Umwaelzvorrichtung fuer schuettgueter, insbesondere fuer aerob abbauende organische abfaelle. Expired DE7019838U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH808969A CH491798A (de) 1969-05-28 1969-05-28 Umwälzvorrichtung für Schüttgüter sowie Verwendung der Umwälzvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7019838U true DE7019838U (de) 1970-10-08

Family

ID=4334989

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702026105 Pending DE2026105A1 (de) 1969-05-28 1970-05-27 Umwälzvorrichtung für Schüttgüter, insbesondere für aerob abbauende organische Abfälle
DE7019838U Expired DE7019838U (de) 1969-05-28 1970-05-27 Umwaelzvorrichtung fuer schuettgueter, insbesondere fuer aerob abbauende organische abfaelle.

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702026105 Pending DE2026105A1 (de) 1969-05-28 1970-05-27 Umwälzvorrichtung für Schüttgüter, insbesondere für aerob abbauende organische Abfälle

Country Status (12)

Country Link
US (1) US3642255A (de)
JP (1) JPS491867B1 (de)
AT (1) AT303432B (de)
AU (1) AU1567470A (de)
BE (1) BE751041A (de)
CH (1) CH491798A (de)
DE (2) DE2026105A1 (de)
DK (1) DK123809B (de)
FR (1) FR2048964A5 (de)
GB (1) GB1289277A (de)
NL (1) NL7007724A (de)
ZA (1) ZA703520B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SU339216A1 (ru) * 1971-02-04 1973-10-26 Г. В. Кривцов Питатель для подачи сырых сыпучих материалов
US4377258A (en) * 1981-03-25 1983-03-22 Paygro, Inc. Method and apparatus for agitating and intermixing aerobic thermophilical composting organic waste materials
US5906436A (en) * 1997-11-03 1999-05-25 United States Filter Corporation Composting system
CN106759593A (zh) * 2017-01-18 2017-05-31 王燏斌 一种用于地下建筑的切槽装置及其施工法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1092086A (en) * 1912-11-18 1914-03-31 Robert J Wilson Tractor-plow.
DE325105C (de) * 1918-07-13 1920-09-09 Otto Kurth Motorpflug mit an endlosen Gliederketten befestigten Pflugscharen
US1622280A (en) * 1924-09-05 1927-03-29 Smidth & Co As F L Apparatus for agitating slurry, etc.

Also Published As

Publication number Publication date
AT303432B (de) 1972-11-27
US3642255A (en) 1972-02-15
CH491798A (de) 1970-06-15
ZA703520B (en) 1971-01-27
DK123809B (da) 1972-08-07
JPS491867B1 (de) 1974-01-17
BE751041A (fr) 1970-11-03
FR2048964A5 (de) 1971-03-19
AU1567470A (en) 1971-12-02
GB1289277A (de) 1972-09-13
DE2026105A1 (de) 1970-12-10
NL7007724A (de) 1970-12-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7019838U (de) Umwaelzvorrichtung fuer schuettgueter, insbesondere fuer aerob abbauende organische abfaelle.
DE2553438C2 (de) Vorrichtung zur Handhabung von Rundballen
DE2535914A1 (de) Schleppkettenfoerderer
DE8436734U1 (de) Kettenförderer
DE2834782A1 (de) Silagefraeser mit vorratsbehaelter
CH599811A5 (en) Horizontal taper roller carrots sorting machine
AT204821B (de) Auf Ackerwagen aufzusetzender Ladekasten mit Dungstreuer
DE698789C (de) Mitnehmerfoerderer
DE1481384C (de) Höhenförderer fur Ballen
DE1976559U (de) Foerderer.
DE1481137A1 (de) Geraet fuer das Dosieren von langhalmigem Gut.
DE1482332C (de) Fütterungsvorrichtung für Geflügel
DE2644770A1 (de) Geraet zum aufnehmen von in reihen wachsenden pflanzen wie gemuese oder holzgewaechse
AT261491B (de) Ladewagen, insbesondere selbstfahrender Ladewagen
DE966364C (de) Landwirtschaftliches Fahrzeug zum Streuen von Stallduenger und aehnlichem Streugut
DE911835C (de) Foerder- und Aufbereitungseinrichtung, insbesondere zum Entladen von Ackerwagen
DE1482919A1 (de) Ladewagen
DE1457959A1 (de) Ladewagen
DE1239983B (de) Laschenkette fuer Trogfoerderer
DE1123255B (de) Foerdereinrichtung, insbesondere fuer Dungstreuer
DE1782729B1 (de) An einen Ladewagen anbaubare Maschine
DE1194623B (de) Heulader
DE1781279A1 (de) Vorrichtung zum Umladen von Heu,Stroh oder aehnlichem Material aus einem Ladewagen auf einen Foerderer od.dgl.
DE9013069U1 (de) Vorrichtung zum Verteilen von ungleichmäßig auf einer Unterlage ruhendem Gut
DE1425044A1 (de) Transportvorrichtung fuer Futtermittel,insbesondere fuer Huehnerfuttermittel