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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Das
Gebiet der Erfindung betrifft thermoplastische Polyesterelastomerzusammensetzungen
und insbesondere hydrolysebeständige
thermoplastische Polyesterelastomerzusammensetzungen und daraus
hergestellte Anwendungen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Zunehmende
Anforderungen an die Hydrolysebeständigkeit von Polyestern, insbesondere
diejenigen Anforderungen, die von der Kraftfahrzeugindustrie gestellt
werden, haben es zunehmend wichtig gemacht, in der Lage zu sein,
thermoplastische Polyesterzusammensetzungen mit im Vergleich zu
gegenwärtig
verfügbaren
Zusammensetzungen oder denjenigen, die auf dem existierenden Fachgebiet
beschrieben sind, guter Beständigkeit
gegen Hydrolyse bereitzustellen.
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Die
Hydrolysebeständigkeit
thermoplastischer Polyester kann durch die Zugabe eines Epoxymaterials verbessert
werden. Wenn jedoch ein Epoxymaterial in den hohen Gehalten eingebracht
wird, die durch die gegenwärtigen
Hydrolysebeständigkeitsanforderungen
benötigt
werden, hat es oft den Nachteil, die Eigenschaften des Materials
nachteilig zu beeinflussen. Abhängig
von dem Epoxymaterial, das verwendet wird, kann sich die Schmelzviskosität von der
gewünschten
Viskosität
hinweg ändern,
wobei sich entweder eine höhere
oder eine tiefere Schmelzviskosität ergibt. Ein gegebenes Epoxymaterial
kann auch wichtige physikalische Eigenschaften, wie beispielsweise
die Tieftemperaturschlagfestigkeit des Produkts, nachteilig beeinflussen.
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Es
ist bekannt, daß die
Hydrolysebeständigkeit
auch durch die Zugabe von Carbodiimid- oder Polycarbodiimidzusatzstoffen
verbessert werden kann. Die US-Patentschrift 3193522 offenbart die
Stabilisierung von Polyestern mit Polycarbodiimid; und Beispiel
4 dieser Patentschrift offenbart die Stabilisierung eines Copolyetheresterelastomers
mit einem Polycarbodiimid. Wenn auch die Zugabe von Polycarbodiimid
die hydrolytische Stabilität
verbessert, hat es auch einige wichtige Nachteile, die es für Verwendung
unerwünscht
machen können.
Es erhöht
oft die Schmelzviskosität
des Harzes, was es schwieriger macht, das Teil in einem Spritzgießverfahren
zu füllen.
Und es können
reizerzeugende Gerüche
hervorgerufen werden, von denen man denkt, daß sie teilweise durch Bildung
von flüchtigen
Isocyanaten bei den Verarbeitungstemperaturen verursacht werden,
die zum Spritzgießen
des Harzes verwendet werden.
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Die
japanische Patentanmeldung 09208816 A offenbart eine Zusammensetzung,
enthaltend unter anderem Polyesterharz (insbesondere von dem Ethylenterephthalattyp),
eine Verbindung, enthaltend mindestens zwei Epoxygruppen, und/oder
ein Epoxyharz und Ruß.
Dieses Dokument erwähnt
jedoch keinerlei Borkomponenten.
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Die
US-Patentschrift 5596049 offenbart eine Zusammensetzung, enthaltend
unter anderem lineare Polyester und difunktionelle Epoxyverbindungen,
insbesondere diejenigen mit mindestens einem von den Epoxiden an
einem Cyclohexanring. Ein potentieller Nachteil der Verwendung von
auf dem Cyclohexanring basierenden Epoxiden ist jedoch die hohe
Flüchtigkeit
derjenigen Epoxide, die gegenwärtig
erhältlich
sind. Es wird keine Erwähnung
von Copolyetheresterpolymeren oder Borkomponenten gemacht.
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JP 11153226 A (Abstract
(Zusammenfassung)) offenbart das Hinzufügen von 0,01–10 Gewichtsteilen eines
thermoplastischen Elastomers, kombiniert mit einem bifunktionellen Epoxyglycidylester,
zu 100 Teilen von Polyesterblockcopolymer. Das Polyesterblockcopolymer
enthält
Blöcke
von hochkristallinem aromatischen Polymer von Polybutylenterephthalat
und 10–80%
Segmente von Polymer mit niedrigem Schmelzpunkt, die hauptsächlich aliphatische
Polyether- und/oder Polyestergruppen umfassen. Angeführte Vorteile
sind gute Oberflächenbeschaffenheit,
langfristige Härtung
und Bruchverhütung.
In der Zusammenfassung wird keine Erwähnung von verbesserter Hydrolysebeständigkeit
oder der Verwendung von Borkomponenten als einer Komponente der
Zusammensetzung gemacht.
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JP 07138355 A (Abstract
(Zusammenfassung)) führt
ein thermoplastisches Elastomer an, erhalten durch Hinzufügen von
0,1–3
phr von multifunktioneller Epoxyverbindung zu einem thermoplastischen
Polyesterelastomer, das dann extrudiert wird, wobei in der Formgebungsmaschine
eine Vernetzungsreaktion bewirkt wird. Offenbarte Verwendungen sind
Bänder,
Schläuche
und Rohre in Kraftfahrzeugverwendungen, Schalldämpfung von Getrieben von elektrischen
und elektronischen Teilen, Drahtummantelungen, Harzmodifizierungsmittel
und Sportartikel. Die offenbarten Vorteile sind ausgezeichneter
Druckverformungsrest und rasche Verzerrungserholung. Diese Zusammenfassung
offenbart nicht verbesserte Hydrolysevorteile oder die Zugabe von
Borkomponenten.
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JP 2000159985 A (Abstract
(Zusammenfassung)) offenbart eine thermoplastische Polyesterelastomerzusammensetzung,
umfassend 100 Gewichtsteile eines thermoplastischen Polyesterelastomers
und 0,05–10
Gewichtsteile einer Verbindung mit einer Epoxygruppe. Diese Zusammenfassung
erwähnt
jedoch nicht verbesserte Hydrolyseeigenschaften oder die Verwendung
von Borkomponenten in der Zusammensetzung.
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Die
US-Patentschrift 5298544 offenbart eine nicht halogenhaltige, thermoplastische
flammhemmende Zusammensetzung, umfassend einen Thermoplast, der
ein Copolyetherimidester und/oder Copolyetherester sein kann; nicht
halogenhaltiges Flammschutzmittel und Zinkborat. Es wird keine Erwähnung von
Epoxyverbindungen oder verbesserten Hydrolysebeständigkeitseigenschaften
gemacht.
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JP 09194743 A (Abstract
(Zusammenfassung)) offenbart eine dämpfende Zusammensetzung, enthaltend
thermoplastisches Harz; Polyesterelastomer, enthaltend weiche Segmente
mit aliphatischem alpha, omega-Diol mit 6–12 C als Glycolkomponente
und 7–40
Gew.-% Faserkristalle mit einem mittleren Faserdurchmesser von 0,05–3 μm. Als bevorzugte
Faserkristalle sind Aluminiumborat-Faserkristalle und Magnesiumborat-Faserkristalle
aufgeführt.
Die Zusammenfassung offenbart nicht die Verwendung von Epoxyverbindungen
oder irgendwelche Vorteile in bezug auf die Hydrolysebeständigkeit.
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JP 62041967 B (Abstract
(Zusammenfassung)) führt
eine flammhemmende Harzzusammensetzung, umfassend Polyester; eine
sehr spezielle modifizierte Epoxyverbindung; anorganisches flammhemmendes Hilfsmittel
und Verstärkungsmittel,
an. Das anorganische flammhemmende Hilfsmittel kann Bariummetaborat sein.
Diese Zusammenfassung erwähnt
jedoch keine Copolyetheresterpolymere und sie offenbart keinerlei Vorteile
in bezug auf Hydrolysebeständigkeit.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Meine
Erfindung schließt
Polymerzusammensetzungen, umfassend Copolyetherester, Borkomponente
und Epoxykomponente, ein. Meine Erfindung schließt auch Gegenstände ein,
die aus derartigen Zusammensetzungen hergestellt sind, vorzugsweise
Formgegenstände,
bei denen Hydrolysebeständigkeit
erwünscht
ist.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Polymerzusammensetzungen
meiner Erfindung umfassen (a) Copolyetherester; (b) Borkomponente und
(c) Epoxykomponente.
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COPOLYETHERESTER
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Zusammensetzungen
meiner Erfindung umfassen mindestens einen Copolyetherester.
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Der
gesamte Copolyetherester umfaßt
vorzugsweise zwischen etwa 20 und etwa 99,5 Gewichtsprozent der
Zusammensetzung, stärker
bevorzugt zwischen etwa 40 und etwa 99 Gewichtsprozent der Zusammensetzung
und noch stärker
bevorzugt zwischen etwa 60 und etwa 98 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.
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Wenn
optionaler Polyester anders als Copolyetherester Teil der Zusammensetzung
ist, beträgt
der Prozentsatz des gesamten optionalen Polyesters, bezogen auf
die Gesamtheit des gesamten optionalen Polyesters und des gesamten
Copolyetheresters in der Zusammensetzung, vorzugsweise etwa 10 bis
80 Gewichtsprozent, stärker
bevorzugt etwa 20 bis 70 Gewichtsprozent, noch stärker bevorzugt
etwa 20 bis 50 Gewichtsprozent und noch stärker bevorzugt etwa 25 bis
50 Gewichtsprozent.
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Natürlich kann
der gesamte Copolyetherester (und der gesamte optionale Polyester
anders als Copolyetherester) den Rest der Zusammensetzung umfassen,
nachdem die Mengen von Epoxykomponente, Borkomponente und allen
anderen optionalen Komponenten (nicht begrenzt auf diejenigen, die
nachstehend diskutiert werden) berücksichtigt worden sind.
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Es
werden nun (ein) bevorzugte(r) Copolyetherester (hier auch als Copolyetheresterelastomere
oder Copolyetheresterpolymere bezeichnet) beschrieben.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
hat das (haben die) Copolyetheresterelastomer(e) eine Vielzahl von
wiederkehrenden langkettigen Estereinheiten und kurzkettigen Estereinheiten,
verbunden Kopf-zu-Schwanz durch Esterverknüpfungen, wobei die langkettigen
Estereinheiten durch die Formel:
dargestellt sind und die
kurzkettigen Estereinheiten durch die Formel:
dargestellt sind, wobei
G
ein zweiwertiger Rest ist, der nach der Entfernung von endständigen Hydroxylgruppen
von einem Poly(alkytenoxid)glycol mit einem mittleren Molekulargewicht
von etwa 400–3500
verbleibt;
R ein zweiwertiger Rest ist, der nach Entfernung
von Carboxylgruppen von einer Dicarbonsäure mit einem Molekulargewicht
von weniger als etwa 300 verbleibt;
D ein zweiwertiger Rest
ist, der nach Entfernung von Hydroxylgruppen von einem Diol mit
einem Molekulargewicht von weniger als etwa 250 verbleibt;
wobei
der (die) Copolyetherester von etwa 25 bis etwa 99 Gewichtsprozent
kurzkettige Estereinheiten enthält (enthalten).
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Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff „langkettige Estereinheiten", wie er für Einheiten
in einer Polymerkette angewendet wird, das Reaktionsprodukt eines
langkettigen Glycols mit einer Dicarbonsäure. Geeignete langkettige
Glycole sind Poly(alkylenoxid)glycole mit endständigen (oder so nahezu endständigen wie möglich) Hydroxygruppen
und mit einem Molekulargewicht von etwa 400 bis etwa 3500, insbesondere
von etwa 600 bis etwa 2300. Zu bevorzugten Poly(alkylenoxid)glycolen
gehören
Poly(tetramethylenoxid)glycol, Poly(trimethylenoxid)glycol, Poly(propylenoxid)glycol,
Poly(ethylenoxid)glycol, Copolymerglycole von diesen Alkylenoxiden
und Blockcopolymere, wie beispielsweise mit Ethylenoxid abgeschlossenes
Poly(propylenoxid)glycol. Mischungen von zwei oder mehreren von
diesen Glycolen können
verwendet werden.
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Der
Begriff „kurzkettige
Estereinheiten",
wie er für
Einheiten in einer Polymerkette der Copolyetherester angewendet
wird, bezeichnet Verbindungen mit niedrigem Molekulargewicht oder
Polymerketteneinheiten mit Molekulargewichten, die kleiner als etwa
550 sind. Sie werden durch Umsetzen eines Diols oder einer Mischung
von Diolen mit niedrigem Molekulargewicht (MW unter etwa 250) mit
einer Dicarbonsäure
hergestellt, wobei Estereinheiten erzeugt werden, die durch die
vorstehende Formel (II) dargestellt sind.
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Eingeschlossen
unter den Diolen mit niedrigem Molekulargewicht, die sich umsetzen,
wobei kurzkettige Estereineiten, geeignet zur Verwendung zum Herstellen
von Copolyetherestern, erzeugt werden, sind acyclische, alicyclische
und aromatische Dihydroxyverbindungen. Bevorzugte Verbindungen sind
Diole mit 2–15 Kohlenstoffatomen,
wie beispielsweise Ethylen-, Propylen-, Isobutylen-, Tetramethylen-,
1,4-Pentamethylen-, 2,2-Dimethyltrimethylen-, Hexamethylen- und
Decamethylenglycole, Dihydroxycyclohexan, Cyclohexandimethanol,
Resorcinol, Hydrochinon, 1,5-Dihydroxynaphthalin usw. Besonders
bevorzugte Diole sind aliphatische Diole, die 2–8 Kohlenstoffatome enthalten,
ganz besonders 1,4-Butandiol. Eingeschlossen unter den Bisphenolen,
die verwendet werden können,
sind Bis(p-hydroxy)diphenyl,
Bis(p-hydroxyphenyl)methan und Bis(p-hydroxyphenyl)propan. Äquivalente
estererzeugende Derivate von Diolen sind ebenfalls verwendbar (z.B.
kann Ethylenoxid oder Ethylencarbonat anstelle von Ethylenglycol
verwendet werden, oder Resorcinoldiacetat kann anstelle von Resorcinol
verwendet werden).
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Der
Begriff „Diole
mit niedrigem Molekulargewicht",
wie er hier verwendet wird, sollte so aufgefaßt werden, daß er derartige äquivalente
estererzeugende Derivate einschließt; jedoch mit der Maßgabe, daß die Molekulargewichtsanforderung
das Diol und nicht seine Derivate betrifft.
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Dicarbonsäuren, die
mit den vorhergehenden langkettigen Glycolen und Diolen mit niedrigem
Molekulargewicht umgesetzt werden, um die Copolyetherester herzustellen,
sind aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Dicarbonsäuren mit
einem niedrigen Molekulargewicht, d.h., sie haben ein Molekulargewicht
von weniger als etwa 300. Der Begriff „Dicarbonsäuren", wie er hier verwendet wird, schließt Säureäquivalente
von Dicarbonsäuren
mit zwei funktionellen Carboxylgruppen ein, die in der Reaktion
mit Glycolen und Diolen beim Erzeugen von Copolyetheresterpolymeren
im wesentlichen wie Dicarbonsäuren
wirken. Diese Äquivalente schließen Ester
und estererzeugende Derivate, wie beispielsweise Säurehalogenide
und -anhydride, ein. Die Molekulargewichtsanforderung bezieht sich
auf die Säure
und nicht auf deren äquivalenten
Ester oder ein estererzeugendes Derivat. So sind ein Ester einer
Dicarbonsäure
mit einem Molekulargewicht größer als
300 oder ein Säureäquivalent
einer Dicarbonsäure
mit einem Molekulargewicht größer als
300 eingeschlossen, mit der Maßgabe,
daß die
Säure ein
Molekulargewicht unter etwa 300 hat. Die Dicarbonsäuren können beliebige Substituentengruppen
oder Kombinationen enthalten, die die Erzeugung von Copolyetheresterpolymer
und die Verwendung des Polymers in den Zusammensetzungen dieser
Erfindung nicht wesentlich beeinträchtigen.
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Der
Begriff „aliphatische
Dicarbonsäuren", wie er hier verwendet
wird, bedeutet Carbonsäuren
mit zwei Carboxylgruppen, die jeweils an ein gesättigtes Kohlenstoffatom gebunden
sind. Wenn das Kohlenstoffatom, an welches die Carboxylgruppe gebunden
ist, gesättigt
ist und in einem Ring ist, ist die Säure cycloaliphatisch. Aliphatische
oder cycloaliphatische Säuren
mit konjugierter Nichtsättigung
können
wegen Homopolymerisation oftmals nicht verwendet werden. Jedoch
können
einige ungesättigte
Säuren,
wie beispielsweise Maleinsäure,
verwendet werden.
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Aromatische
Dicarbonsäuren,
wie der Begriff hier verwendet wird, sind Dicarbonsäuren mit
zwei Carboxylgruppen, gebunden an ein Kohlenstoffatom in einer carbocyclischen
aromatischen Ringstruktur. Es ist nicht notwendig, daß beide
funktionelle Carboxylgruppen an den gleichen aromatischen Ring gebunden
sind, und wo mehr als ein Ring vorhanden ist, können sie durch aliphatische
oder aromatische zweiwertige Reste oder zweiwertige Reste wie beispielsweise
-O- oder -SO2- verknüpft sein.
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Repräsentative
aliphatische und cycloaliphatische Säuren, die verwendet werden
können,
sind Sebacinsäure,
1,3-Cyclohexandicarbonsäure,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure,
Adipinsäure,
Glutarsäure,
4-Cyclohexan-1,2-dicarbonsäure, 2-Ethylsuberinsäure, Cyclopentandicarbonsäure, Decahydro-1,5-naphthylendicarbonsäure, 4,4'-Bicyclohexyldicarbonsäure, Decahydro-2,6-naphthylendicarbonsäure, 4,4'-Methylenbis(cyclohexyl)carbonsäure, 3,4-Furandicarbonsäure. Bevorzugte
Säuren
sind Cyclohexandicarbonsäuren
und Adipinsäure.
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Zu
repräsentativen
aromatischen Dicarbonsäuren
gehören
Phthal-, Terephthal- und Isophthalsäure, Diphensäure, substituierte
Dicarboxyverbindungen mit zwei Benzolkernen, wie beispielsweise
Bis(p-carboxyphenyl)methan,
p-Oxy-1,5-naphthalindicarbonsäure,
2,6-Naphthalindicarbonsäure,
2,7-Naphthalindicarbonsäure, 4,4'-Sulfonyldibenzoesäure und
C1-C12-Alkyl- und
Ringsubstitutionsderivate davon, wie beispielsweise Halogen-, Alkoxy-
und Arylderivate. Hydroxylsäuren
wie beispielsweise p-(beta-Hydroxyethoxy)benzoesäure können ebenfalls
verwendet werden, vorausgesetzt, eine aromatische Dicarbonsäure ist
ebenfalls vorhanden.
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Aromatische
Dicarbonsäuren
sind eine bevorzugte Klasse zum Herstellen der Copolyetheresterpolymere,
die für
diese Erfindung verwendbar sind. Unter den aromatischen Säuren werden
diejenigen mit 8–16 Kohlenstoffatomen
bevorzugt, insbesondere Terephthalsäure allein oder mit einer Mischung
von Phthalsäure und/oder
Isophthalsäure.
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Die
Copolyetherester enthalten vorzugsweise etwa 25–99 Gewichtsprozent kurzkettige
Estereinheiten entsprechend der vorstehenden Formel (II), wobei
der Rest langkettige Estereinheiten entsprechend der vorstehenden
Formel (I) sind. Die Copolyetherester enthalten stärker bevorzugt
etwa 40–95
und noch stärker
bevorzugt etwa 60–90
Gewichtsprozent kurzkettige Estereinheiten, wobei der Rest langkettige
Estereinheiten sind. Im allgemeinen hat, wenn die Prozent kurzkettiger
Estereinheiten in dem Copolyetherester erhöht sind, das Polymer eine größere Zugfestigkeit
und Modul, und die Wasserdampfdurchlässigkeitsrate nimmt ab. Am meisten
bevorzugt sind mindestens etwa 70% von den Gruppen, dargestellt
durch R in den vorstehenden Formeln (I) und (II), 1,4-Phenylenreste
und sind mindestens etwa 70% von den Gruppen, dargestellt durch
D in der vorstehenden Formel (II), 1,4-Butylenreste, und die Summe der Prozentsätze von
R-Gruppen, die keine 1,4-Phenylenreste sind, und D-Gruppen, die keine
1,4-Butylenreste sind, überschreitet
30% nicht. Wenn eine zweite Dicarbonsäure verwendet wird, um den
Copolyetherester herzustellen, ist Isophthalsäure die Säure der Wahl, und wenn ein
zweites Diol mit niedrigem Molekulargewicht verwendet wird, sind
1,4-Butendiol oder Hexamethylenglycol die Diole der Wahl.
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Ein
Gemisch oder eine Mischung von zwei oder mehreren Copolyetheresterelastomeren
kann verwendet werden. Die Copolyetheresterelastomere, die in dem
Gemisch verwendet werden, brauchen auf einer individuellen Basis
nicht innerhalb der hier vorstehend für die Elastomeren offenbarten
Werte zu sein. Jedoch muß das
Gemisch von zwei oder mehreren Copolyetheresterelastomeren den Werten
entsprechen, die hier für
die Copolyetherester auf einer Basis des gewogenen Mittels beschieben
sind. Zum Beispiel kann in einer Mischung, die gleiche Mengen von
zwei Copolyetheresterelastomeren enthält, ein Copolyetherester 60
Gewichtsprozent kurzkettige Estereinheiten enthalten und kann der
andere Copolyetherester 30 Gewichtsprozent kurzkettige Estereinheiten
für ein
gewogenes Mittel von 45 Gewichtsprozent kurzkettigen Estereinheiten
enthalten.
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Vorzugsweise
werden die Copolyetheresterelastomere aus Estern oder Mischungen
von Estern von Terephthalsäure
und Isophthalsäure,
1,4-Butandiol und Poly(tetramethylenether)glycol oder mit Ethylenoxid abgeschlossenem
Polypropylenoxidglycol hergestellt oder werden aus Estern von Terephthalsäure, z.B.
Dimethylterephthalat, 1,4-Butandiol und Poly(ethylenoxid)glycol
hergestellt. Stärker
bevorzugt werden die Copolyetheresterelastomere aus Estern von Terephthalsäure, z.B.
Dimethylterephthalat, 1,4-Butandiol und Poly(tetramethylenether)glycol
hergestellt.
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Die
Dicarbonsäuren
oder ihre Derivate und das polymere Glycol werden vorzugsweise in
das Endprodukt in den gleichen molaren Verhältnissen eingebracht, wie sie
in der Reaktionsmischung vorhanden sind. Die Menge von Diol mit
niedrigem Molekulargewicht, die wirklich eingebracht wird, entspricht
der Differenz zwischen den Molen von Disäure und polymerem Glycol, die
in der Reaktionsmischung vorhanden sind. Wenn Mischungen von Diolen
mit niedrigem Molekulargewicht angewendet werden, sind die Mengen
von jedem eingebrachten Diol großenteils eine Funktion der
Mengen der vorhandenen Diole, ihrer Siedepunkte und relativen Reaktivitäten. Die
Gesamtmenge von eingebrachtem Glycol ist noch die Differenz zwischen
den Molen von Disäure
und polymerem Glycol.
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Die
hier beschriebenen Copolyetheresterelastomere können geeigneterweise durch
eine herkömmliche
Esteraustauschreaktion hergestellt werden. Eine bevorzugte Verfahrensweise
beinhaltet Erhitzen des Esters einer aromatischen Säure, z.B.
Dimethylester von Terephthalsäure,
mit dem Poly(alkylenoxid)glycol und einem molaren Überschuß von dem
Diol mit niedrigem Molekulargewicht, 1,4-Butandiol, in Anwesenheit
eines Katalysators bei 150°C–160°C und nachfolgendes
Abdestillieren des bei der Austauschreaktion erzeugten Methanols.
Das Erhitzen wird fortgesetzt, bis die Methanolentwicklung vollständig ist.
Abhängig
von Temperatur, Katalysator und Glycolüberschuß ist diese Polymerisation
innerhalb einiger Minuten bis einiger Stunden vollständig. Dieses
Produkt resultiert in der Herstellung eines Prepolymers mit niedrigem
Molekulargewicht, das durch das nachstehend beschriebene Verfahren
zu einem Copolyetherester mit hohem Molekulargewicht gebracht werden
kann. Derartige Prepolymere können
auch durch eine Anzahl von alternativen Veresterungs- oder Esteraustauschverfahren
hergestellt werden; zum Beispiel kann das langkettige Glycol mit
einem kurzkettigen Esterhomopolymer oder -copolymer mit einem hohen
oder niedrigen Molekulargewicht in Anwesenheit von Katalysator umgesetzt
werden, bis Randomisierung erfolgt. Das kurzkettige Esterhomopolymer
oder -copolymer kann durch Esteraustausch aus entweder den Dimethylestern
und Diolen mit niedrigem Molekulargewicht, wie vorstehend, oder
aus den freien Säuren
mit den Diolacetaten hergestellt werden. Alternativ kann das kurzkettige
Estercopolymer durch direkte Veresterung aus passenden Säuren, Auhydriden
oder Säurechloriden
zum Beispiel mit Diolen oder durch andere Verfahren, wie beispielsweise
Umsetzung der Säuren mit
cyclischen Ethern oder Carbonaten, hergestellt werden. Offensichtlich
könnte
das Prepolymer auch hergestellt werden, indem man diese Verfahren
in Anwesenheit des langkettigen Diols ablaufen läßt.
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Das
resultierende Prepolymer wird dann durch Destillation des Überschusses
von kurzkettigem Diol zu hohem Molekulargewicht gebracht. Dieses
Verfahren ist als „Polykondensation" bekannt. Während dieser Destillation
erfolgt zusätzlicher
Esteraustausch, wobei das Molekulargewicht vergrößert wird und die Anordnung
der Copolyetherestereinheiten randomisiert wird. Die besten Ergebnisse
werden gewöhnlich
erhalten, wenn diese abschließende
Destillation oder Polykondensation bei weniger als 1 mm Druck und
240°–260°C für weniger
als 2 Stunden in Anwesenheit von Antioxidantien, wie beispielsweise
1,6-Bis[(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenol)propionamido]-hexan oder
1,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris[3,5-ditertiärbutyl-4-hydroxybenzyl]benzol, durchgeführt wird.
Die praktischsten Polymerisationstechniken stützen sich auf Esteraustausch,
um die Polymerisationsreaktion zu vervollständigen. Um übermäßige Haltezeit bei hohen Temperaturen
mit möglichem
irreversiblen thermischen Abbau zu vermeiden, ist es vorteilhaft,
einen Katalysator für
Esteraustauschreaktionen anzuwenden. Wenn auch eine breite Vielfalt
von Katalysatoren verwendet werden kann, werden organische Titanate,
wie beispielsweise Tetrabutyltitanat, allein oder in Kombination
mit Magnesium- oder Calciumacetat verwendet, bevorzugt. Komplexe
Titanate, wie beispielsweise von Alkali- oder Erdalkalimetalkoxiden und
Titanatestern abgeleitet, sind ebenfalls sehr wirksam. Anorganische
Titanate, wie beispielsweise Lanthantitanat, Calciumacetat/Antimontrioxid-Mischungen und Lithium-
und Magnesiumalkoxide, sind repräsentativ
für andere
Katalysatoren, die verwendet werden können.
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Esteraustauschpolymerisationen
werden im allgemeinen in der Schmelze ohne zugesetztes Lösungsmittel
durchgeführt,
aber inerte Lösungsmittel
können
verwendet werden, um die Entfernung flüchtiger Komponenten aus der
Masse bei niedrigen Temperaturen zu erleichtern. Diese Technik ist
besonders während
der Prepolymerherstellung, zum Beispiel durch direkte Veresterung,
wertvoll. Jedoch werden bestimmte Diole mit niedrigem Molekulargewicht,
zum Beispiel Butandiol, geeigneterweise während der Polymerisation durch
azeotrope Destillation entfernt. Andere spezielle Polymerisationstechniken,
zum Beispiel Grenzflächenpolymerisation
von Bisphenol mit Bisacylhalogeniden und linearen Diolen, die mit
Bisacylhalogenid abgeschlossen sind, können für die Herstellung spezieller
Polymere verwendbar sein. Sowohl chargenmäßige als auch kontinuierliche
Verfahren können
für jede
Stufe der Copolyetheresterpolymerherstellung verwendet werden. Polykondensation
von Prepolymer kann auch in der festen Phase durch Erhitzen von
fein zerteiltem festen Prepolymer in einem Vakuum oder in einem
Strom von Inertgas, um freigesetztes Diol mit niedrigem Molekulargewicht
zu entfernen, ausgeführt
werden. Es wird angenommen, daß dieses
Verfahren den Vorteil hat, den Abbau zu verringern, da es bei Temperaturen
unter dem Erweichungspunkt des Prepolymers verwendet wird, wo die
Abbaugeschwindigkeit relativ zu der Polymerisationsgeschwindigkeit
viel langsamer ist. Der Hauptnachteil ist die lange Zeit, die erforderlich
ist, um einen gegebenen Polymerisationsgrad zu erreichen.
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BORKOMPONENTE
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Polymerzusammensetzungen
meiner Erfindung umfassen eine Borkomponente, vorzugsweise umfassend
Boroxid, Borsäure,
Boratsalz oder beliebige Mischungen von einem oder mehreren von
einem der vorhergehenden.
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Die
Borkomponente umfaßt
vorzugsweise zwischen etwa 0,01 und etwa 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung,
stärker
bevorzugt zwischen etwa 0,05 und etwa 1 Gewichtsprozent der Zusammensetzung und
noch stärker
bevorzugt zwischen etwa 0,1 und etwa 0,5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.
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Stärker bevorzugt
umfaßt
die Borkomponente Borsäure,
Boratsalz oder beliebige Mischungen von einem oder mehreren von
einem der vorhergehenden. Noch stärker bevorzugt umfaßt die Borkomponente
mindestens ein Boratsalz.
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Wie
hier verwendet bedeutet „Boratsalz" (oder einfach „Borat") das Salz einer
Borsäure.
Es gibt verschiedene Borsäuren,
die Metaborsäure
(HBO2), Orthoborsäure (H3BO3), Tetraborsäure (H2B4O7) und Pentaborsäure (HB5O9) einschließen. Jede
von diesen Säuren
kann durch Umsetzung mit einer Base in ein Salz umgewandelt werden.
Unterschiedliche Basen können
verwendet werden, um unterschiedliche Borate herzustellen. Zu diesen
gehören
Aminoverbindungen, die Ammoniumborate ergeben, und hydratisierte
Metalloxide, wie beispielsweise Natriumhydroxid, das Natriumborate
ergibt. Diese Borate können
wasserfrei sein, oder sie können
hydratisiert sein. Zum Beispiel ist Natriumtetraborat in der wasserfreien
Form und auch als Pentahydrat und Decahydrat erhältlich.
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Bevorzugte
Boratsalze sind Alkalimetallborate, wobei Natrium, Lithium und Kalium
bevorzugt werden, und wobei Natriumtetraborat besonders bevorzugt
wird.
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Andere
bevorzugte Metallborate sind Borate von zweiwertigem Metall, wobei
Erdalkalimetallborate, insbesondere Calcium- und Magnesium-, bevorzugt
werden. Borate von dreiwertigem Metall, wie beispielsweise Aluminiumborat,
können
ebenfalls verwendet werden.
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EPOXYKOMPONENTE
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Polymerzusammensetzungen
meiner Erfindung umfassen eine Epoxykomponente.
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Die
Epoxykomponente umfaßt
einen Anteil, der ausreichend ist, um vorzugsweise etwa 5 bis 500
Milliäquivalente
(MÄQ),
stärker
bevorzugt etwa 10 bis 300 Milliäquivalente
(MÄQ),
stärker
bevorzugt etwa 15 bis 200 Milliäquivalente
(MÄQ) und
noch mehr bevorzugt etwa 20 bis 150 Milliäquivalente (MÄQ), der
gesamten Epoxyfunktion pro kg Gesamtcopolyetherester (oder pro kg
von sowohl dem gesamten Copolyetherester als auch dem gesamten anderen
Polyester, so vorhanden) in der Zusammensetzung bereitzustellen.
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Äquivalente
bedeuten hier die Anzahl von „Molen" der zugesetzten
epoxyfunktionellen Gruppe.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Epoxykomponente eines oder mehrere von Epoxypolymeren und/oder
Epoxyverbindungen.
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Ein
bevorzugtes Epoxypolymer ist ein diphenolisches Epoxykondensationspolymer.
Wie hier verwendet bedeutet „diphenolisches
Epoxykondensationspolymer" ein
Kondensationspolymer mit epoxyfunktionellen Gruppen, vorzugsweise
als Endgruppen, und einer Diphenoleinheit innerhalb des Polymers.
Derartige diphenolische Epoxykondensationspolymere sind dem normalen
Fachmann bekannt.
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Ein
bevorzugtes diphenolisches Epoxykondensationspolymer ist das folgende:
wo n =
1–16;
und
X-; -C(CH
3)
2-;
-SO
2-; -C(CF
3)
2-; -CH
2-; -CO-;
oder -CCH
3C
2H
5- ist.
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n
stellt einen Mittelwert dar und braucht deshalb keine ganze Zahl
zu sein; X kann überall
in dem Polymer gleich sein oder kann sich überall in dem Polymer ändern. Vorzugsweise
ist X -C(CH3)2.
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Zu
bevorzugten diphenolischen Epoxykondensationspolymeren gehören Kondensationspolymere
von Epichlorhydrin mit einer diphenolischen Verbindung. Bevorzugt
ist auch ein 2,2-Bis(p-glycidyloxyphenyl)propan-Kondensationsprodukt
mit 2,2-Bis(p-hydroxyphenyl)propan und ähnlichen Isomeren.
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Zu
bevorzugten im Handel erhältlichen
diphenolischen Epoxykondensationspolymeren gehört die EPON®-1000-Serie
von Harzen (1001F–1009F),
erhältlich
von Shell Chemical Co. Besonders bevorzugt sind EPON® 1001F,
EPON® 1002F
und EPON® 1009F.
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Eine
bevorzugte Epoxyverbindung umfaßt
eine Verbindung, die mindestens zwei Epoxygruppen pro Molekül der Verbindung,
stärker
bevorzugt mindestens drei Epoxygruppen pro Molekül der Verbindung und stärker bevorzugt
mindestens vier Epoxygruppen pro Molekül der Verbindung umfaßt. Noch
stärker
bevorzugt umfaßt
diese Verbindung zwischen zwei und vier Epoxygruppen pro Molekül der Verbindung.
Die Epoxygruppen dieser Verbindung umfassen vorzugsweise Glycidylether
und noch stärker
bevorzugt Glycidylether von phenolischen Verbindungen. Diese Verbindung
kann polymer oder nicht polymer sein, wobei nicht polymer bevorzugt
wird. Eine bevorzugte im Handel erhältliche Ausführungsform
ist EPON® 1031
(erhältlich
von Shell Chemical Co.), von dem angenommen wird, daß es in
erster Linie ein Tetraglycidylether von Tetra(parahydroxyphenyl)ethan
ist.
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Eine
andere bevorzugte Ausführungsform
der Epoxykomponente ist, was ich als ein „Epoxysystem" bezeichnen werde.
Das Epoxysystem umfaßt
(i) diphenolisches Epoxykondensationspolymer („erster Teil des Epoxysystems") und (ii) mindestens
eine Epoxyverbindung, umfassend mindestens zwei Epoxygruppen pro Molekül der Epoxyverbindung
(„zweiter
Teil des Epoxysystems").
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Der
erste Teil des Epoxysystems umfaßt das bevorzugte diphenolische
Epoxykondensationspolymer, wie es vorstehend beschrieben ist, von
dem die EPON®-1000-Serien
von Harzen bevorzugte im Handel erhältliche Ausführungsformen
sind. Der zweite Teil des Epoxysystems umfaßt die anderen bevorzugten
Epoxyverbindungen, die ebenfalls vorstehend beschrieben sind, von
denen EPON® 1031
eine bevorzugte im Handel erhältliche
Ausführungsform
ist.
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Die
Epoxyverbindung(en) des zweiten Teils des Epoxidsystems ist/sind
unterschiedlich von den diphenolischen Epoxykondensationspolymeren,
die in dem ersten Teil des Epoxysystems verwendet werden, und können polymer
oder nicht polymer sein. Vorzugsweise ist die Epoxyverbindung nicht
polymer.
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Vorzugsweise
umfaßt
das Epoxysystem etwa 5 bis 500 Milliäquivalente (MÄQ) der gesamten
Epoxyfunktion pro kg des gesamten Copolyetheresters (oder pro kg
von sowohl dem gesamten Copolyetherester als auch dem gesamten anderen
Polyester, so vorhanden) in der Zusammensetzung.
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Stärker bevorzugt
umfaßt
das Epoxysystem etwa 10 bis 300 Milliäquivalente (MÄQ) der gesamten
Epoxyfunktion pro kg des gesamten Copolyetheresters (oder pro kg
von sowohl dem gesamten Copolyetherester als auch dem gesamten anderen
Polyester, so vorhanden) in der Zusammensetzung.
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Noch
stärker
bevorzugt umfaßt
das Epoxysystem etwa 15 bis 200 Milliäquivalente (MÄQ) der gesamten
Epoxyfunktion pro kg des gesamten Copolyetheresters (oder pro kg
von sowohl dem gesamten Copolyetherester als auch dem gesamten anderen
Polyester, so vorhanden) in der Zusammensetzung.
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Noch
stärker
bevorzugt umfaßt
das Epoxysystem etwa 20 bis 150 Milliäquivalente (MÄQ) der gesamten
Epoxyfunktion pro kg des gesamten Copolyetheresters (oder pro kg
von sowohl dem gesamten Copolyetherester als auch dem gesamten anderen
Polyester, so vorhanden) in der Zusammensetzung.
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Im
Hinblick auf einen der vorstehend bevorzugten Bereiche stellt der
zweite Teil des Epoxysystems vorzugsweise etwa 1 bis etwa 99% der
gesamten Epoxyfunktion, stärker
bevorzugt etwa 1 bis etwa 80% der gesamten Epoxyfunktion, stärker bevorzugt
etwa 1 bis etwa 60% der gesamten Epoxyfunktion, noch stärker bevorzugt
etwa 10 bis etwa 75% der gesamten Epoxyfunktion und am meisten bevorzugt
etwa 20 bis etwa 50% der gesamten Epoxyfunktion bereit.
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OPTIONALE
KOMPONENTE – POLYESTER
ANDERS ALS COPOLYETHERESTER
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Zusammensetzungen
meiner Erfindung können
gegebenenfalls mindestens einen Polyester anders als den (die) Copolyetherester
einschließen.
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Wenn
vorhanden umfaßt
der gesamte Polyester anders als der (die) Copolyetherester in der
Zusammensetzung vorzugsweise zwischen etwa 1 und 99 Gewichtsprozent
der Zusammensetzung, stärker
bevorzugt zwischen etwa 10 und 50 Gewichtsprozent der Zusammensetzung
und noch stärker
bevorzugt zwischen etwa 20 und 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.
In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Polyester in einer geringeren Menge als der des Copolyetheresters
vorhanden.
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Zu
bevorzugten Polyestern gehören
Polymere, die im allgemeinen lineare gesättigte Kondensationsprodukte
von Glycolen und Dicarbonsäuren
oder reaktive Derivate davon sind. Vorzugsweise umfassen Polyester
Kondensationsprodukte von aromatischen Dicarbonsäuren mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen
und mindestens einem Glycol, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Neopentylglycol, Cyclohexandimethanol und aliphatischen Glycolen
der Formel HO(CH2)nOH,
wo n eine ganze Zahl von 2 bis 10 ist. Bis zu 50 Molprozent der
aromatischen Dicarbonsäuren
können
durch mindestens eine unterschiedliche aromatische Dicarbonsäure mit
von 8 bis 14 Kohlenstoffatomen ersetzt werden und/oder bis zu 20
Mol-% können
durch eine aliphatische Dicarbonsäure mit von 2 bis 12 Kohlenstoffatomen
ersetzt werden.
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Ein
Polyester mit hohem Molekulargewicht kann vorzugsweise durch Festphasenpolymerisation
eines Polyesters mit niedrigerem Molekulargewicht, erhalten durch
Schmelzkondensation, erhalten werden.
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Zu
bevorzugten Polyestern gehören
Polyethylenterephthalat; Poly(1,4-butylen)terephthalat; 1,4-Cyclohexylendimethylenterephthalat;
1,4-Cyclohexylendimethylenterephthalat/-isophthalat-Copolymer; und
andere lineare Homopolymerester, abgeleitet von aromatischen Dicarbonsäuren und
Glycolen. Zu bevorzugten aromatischen Dicarbonsäuren gehören Terephthal-; Isophthal-;
Diphen-; Naphthalindicarbon-einschließlich der 1,5-,
2,6- und 2,7-Naphthalindicarbonsäuren;
4,4'-Diphenylendicarbonsäure; Bis(p-carboxyphenyl)methan; Ethylen-bis-p-benzoesäure; 1,4-Tetramethylen-bis(p-oxybenzoe)säure; Ethylen-bis(p-oxybenzoe)säure und 1,3-Trimethylen-bis(p-oxybenzoe)säure. Zu
bevorzugten Glycolen gehören
diejenigen, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus 2,2-Dimethyl-1,3-propandiol; Cyclohexandimethanol;
und aliphatische Glycole der allgemeinen Formel HO(CH2)nOH, wo n eine ganze Zahl von 2 bis 10 ist,
z.B. Ethylenglycol; 1,3-Trimethylenglycol; 1,4-Tetramethylenglycol;
1,6-Hexamethylenglycol;
1,8-Octamethylenglycol und 1,10-Decamethylenglycol. Bis zu 20 Molprozent,
wie vorstehend angezeigt, von vorzugsweise Adipin-, Sebacin-, Azelain-,
Dodecandisäure
oder 1,4-Cyclohexandicarbonsäure können vorhanden
sein.
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Stärker bevorzugte
Polyester basieren auf Polyethylenterephthalat-Homopolymeren, Polybutylenterephthalat-Homopolymeren,
Polyethylenterephthalat/Polybutylenterephthalat-Copolymeren, Polyethylenterephthalat-Copolymeren,
Polyethylenterephthalat/Polybutylenterephthalat-Mischungen und/oder
Mischungen davon, obwohl beliebige andere Polyester ebenso verwendet
werden können,
entweder allein oder in einer beliebigen Kombination mit einem der
hier beschriebenen Polyester. Noch stärker bevorzugt als der Polyester
ist Polybutylenterephthalat, das nicht festphasenpolymerisiert worden
ist.
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ANDERE OPTIONALE
KOMPONENTEN
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Herkömmliche
Zusatzstoffe können
zu den Polymerzusammensetzungen meiner Erfindung hinzugegeben werden.
Zum Beispiel können
ein Flammverzögerungsmittel
und ein flammhemmender Synergist zum Zweck der Verbesserung des
Flammverzögerungsvermögens hinzugegeben
werden, und ein Antioxidationsmittel und Wärmestabilisator können zu
dem Zweck der Verbesserung der Wärmebeständigkeit
und der Verhinderung von Entfärbung
hinzugegeben werden. Zu anderen Zusatzstoffen gehören Füllstoffe,
inerte Füllstoffe,
Verstärkungsmittel,
schlagzähmachende
Zusatzstoffe, Viskositätsmodifizierungsmittel,
Keimbildungsmittel, Farbmittel und Farbstoffe, Schmiermittel, Weichmacher,
Formtrennmittel und UV-Stabilisatoren.
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Polymerzusammensetzungen
meiner Erfindung können
durch Mischen aller Komponentenmaterialien unter Verwendung eines
beliebigen Mischverfahrens erhalten werden. Diese Mischkomponenten
werden im allgemeinen vorzugsweise so weit wie möglich homogen hergestellt.
Als spezielles Beispiel werden alle Komponentenmaterialien zur Homogenität gemischt,
indem eine Mischvorrichtung, wie beispielsweise ein Mischer, Kneter,
Banbury-Mischer, Walzenextruder usw. verwendet wird, um eine Harzzusammensetzung
zu ergeben. Oder ein Teil der Materialien kann in einer Mischvorrichtung
gemischt werden und der Rest der Materialien kann dann hinzugegeben
und weiter bis zur Homogenität
gemischt werden. Alternativ können
die Materialien im voraus trocken gemischt werden und dann wird
ein beheizter Extruder verwendet, um bis zur Homogenität zu schmelzen
und zu kneten, und dann in einer Strangform zu extrudieren, nachfolgend
zur wünschenswerten Länge zu schneiden,
um Granulat zu werden.
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Polymerzusammensetzungen
meiner Erfindung können
allein als Preßpellets
verwendet oder mit anderen Polymeren gemischt werden. Die Pellets
können
verwendet werden, um Fasern, Folien und Beschichtungen, ebenso wie
spritzgegossene oder extrudierte Gegenstände, herzustellen, insbesondere
für Endgebrauchsanwendungen,
wo Hydrolysebeständigkeit
erwünscht
ist, zum Beispiel Rohrmaterial, Kabelmäntel, geformte Ausstattungsteile
und geformte Kraftfahrzeuginnenausstattungsteile, Drahtummantelung,
Hohlrohrmaterial für
optische Faserkabel und Formteile, verwendet beim Gebrauch in Umgebungen
mit höherer
Feuchtigkeit.
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Das
Formen der Polymerzusammensetzungen meiner Erfindung zu Gegenständen kann
nach Verfahren ausgeführt
werden, die dem Fachmann bekannt sind. Bevorzugt werden allgemein
benutzte Formgebungsverfahren, wie beispielsweise Spritzgießen, Extrusionsformen,
Preßformen,
Schäumungsformen,
Blasformen, Vakuumformen, Spritzblasformen, Rotationsformen, Kalanderformen
und Lösungsgießformen.
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BEISPIELE
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Die
folgenden Beispiele 1–7
veranschaulichen bevorzugte Ausführungsformen
meiner Erfindung. Meine Erfindung ist nicht auf diese Beispiele
beschränkt.
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Die
in den Beispielen verwendeten Materialien waren:
PBT: Thermoplastisches
Polybutylenterephthalat mit einem gewichtsmittleren Molekulargewicht
von 50000 und einer inhärenten
Viskosität
von 1,07 dl/g (0,4 g/100 ml 50/50 Methylenchlorid/Trifluoressigsäure bei
19°C).
PEE
A: Segmentierter Copolyetherester, enthaltend kurzkettige Estereinheiten
von 38 Gew.-% 1,4-Butylenterephthalat
und 11 Gew.-% 1,4-Butylenisophthalat und langkettige Estereinheiten,
abgeleitet von den Terephthalat- und Isophthalatestern von Poly(tetramethylenether)glycol
mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von etwa 1000. PEE A
hat eine Shore-D-Härte
von 40 D.
PEE B: Segmentierter Copolyetherester, enthaltend
45 Gew.-% kurzkettige Estereinheiten von 1,4-Butylenterephthalat und langkettige
Estereinheiten, abgeleitet von Poly(tetramethylenether)glycol mit
einem zahlenmittleren Molekulargewicht von etwa 1400. PEE B hat
eine Shore-D-Härte
von 45 D.
PEE C: Segmentierter Copolyetherester, enthaltend
70 Gew.-% kurzkettige Estereinheiten von 1,4-Butylenterephthalat und langkettige
Estereinheiten, abgeleitet von Poly(tetramethylenether)glycol mit
einem zahlenmittleren Molekulargewicht von etwa 1000. PEE C hat
eine Shore-D-Härte
von 63 D.
CB: Konzentrat von 25% Ruß in PEE A.
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Epoxy:
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Vier
verschieden Qualitäten
von EPON®-Epoxiden
wurden verwendet. Diese sind alle unterschiedliche Glycidylepoxidether,
aber sie unterscheiden sich in der chemischen Struktur und in dem
Epoxidäquivalentgewicht.
Von dem EPON® 1009F
wird angenommen, daß es
ein Epoxidäquivalentgewicht
von 3050 hat; von dem EPON® 1002F wird angenommen,
daß es
ein Epoxidäquivalentgewicht
von 650 hat; von dem EPON® 1001F wird angenommen,
daß es
ein Epoxidäquivalentgewicht
von 538 hat; und von dem EPON® 1031 wird angenommen,
daß es
ein Epoxidäquivalentgewicht
von 212 hat. Im allgemeinen gibt es bei kleinerem Epoxidäquivalentgewicht
auf einer Gewichtsbasis mehr Epoxidfunktionalität. Diese EPON®-Epoxide sind alle
von Shell erhältlich.
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Borate:
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- Wasserfreies Natriumtetraborat (erhältlich von VWR Scientific Products,
West Chester, PA).
- Natriumborat-Decahydrat (erhältlich
von US Borax Inc., Hoffman Estates, IL)
- Natriumborat-Decahydrat „20
Mule Team Borax" (erhalten
von dem lokalen Lebensmittelgeschäft der Acme-Kette, Wilmington,
DE)
- Kaliumtetraborat-Tetrahydrat (erhältlich von Sigma, St. Louis,
MO)
- Lithiumtetraborat (erhältlich
von Sigma)
- Lithiummetaborat (erhältlich
von Sigma)
- Kaliumpentaborat (aus einer Laborflasche, Quelle unbekannt)
- Magnesiumborat (erhältlich
von Bodman, Aston, PA)
- Aluminiumborat (erhältlich
von Bodman)
- Calciumtetraborat (erhältlich
von Bodman)
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Das
wasserfreie Natriumtetraborat wurde in granulierter Form mit einer
mittleren Teilchengröße von etwa
1 mm erhalten und wurde in einer Vortac-Strahlmühle, Modell E12, mit einer
Pulverschnecke mikronisiert, um wasserfreies Natriumtetraborat mit
einer mittleren Teilchengröße von 6 μm zu ergeben,
welches für
die meisten Beispiele verwendet wurde. Die anderen Boratverbindungen,
die in den Beispielen verwendet wurden, wurden als ein aus feineren
Teilchen bestehender Stoff erhalten und wurden mit einem Mörser mit
Pistill weiter vermahlen, um eine kleinere Teilchengröße zu ergeben.
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Polymergemische
wurden durch Vormischen der Bestandteile in ihren richtigen Verhältnissen
in einem geeigneten Gefäß, wie beispielsweise
eine Trommel oder ein Kunststoffbeutel, hergestellt. Die Mischung
wurde dann in einem 30-mm-Doppelchneckenextruder von Werner und
Pfleiderer mit einer Zylindertemperatur von 240°C und einer Temperatur der Polymerschmelze
beim Austritt aus dem Extruder von 265°C schmelzgemischt. Das compoundierte
Material, das die Düse
verließ,
wurde in Wasser abgeschreckt, Oberflächenwasser durch Preßluft entfernt
und in Pellets geschnitten. Das Produkt wurde in einem Vakuumofen
sorgfältig
getrocknet und wurde dann auf einer Van-Dorn-Maschine für 6 Unzen
(170 g) mit einer Düsentemperatur
von 250°C und
einer Formtemperatur von 30°C
zu Mikrozugstäben
geformt.
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Zugfestigkeitseigenschaften
einschließlich
Zugfestigkeit und Bruchdehnung wurden an spritzgegossenen Mikrohantel-Teststäben nach
ASTM D412 mit einer Testgeschwindigkeit von 50 cm/min bestimmt.
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Testen
der hydrolytischen Stabilität
wurde durchgeführt,
indem die geformten Testproben in einem Barnstead Laboratory Sterilizer
plaziert wurden. Der Sterilisator wurde bei 125°C und 18 psi (124 kPa) Wasserdampfdruck über dem
Atmosphärendruck
betrieben. Die Proben wurden typischerweise diesen Bedingungen für Zeiträume bis
zu 8 Tagen (192 Stunden) oder mehr (288 Stunden) ausgesetzt. Nach
dieser Zeit wurden die Proben aus dem Autoklaven entnommen, abkühlen gelassen
und auf Zugfestigkeitseigenschaften getestet. Zum Vergleich wurden
die Zugfestigkeitseigenschaften auch an Proben vor dem Testen der
hydrolytischen Stabilität
bestimmt.
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In
den Beispielen und den darin enthaltenen Tabellen sind, sofern nicht
anderweitig angezeigt, alle Mengen als Gewichtsprozent jeder Komponente
in der endgültigen
Zusammensetzung angegeben. Weiterhin zeigt in den Tabellen „n/m" an, daß für den speziellen
Eintrag keine Messung gemacht wurde.
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BEISPIEL 1
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Beispiel
1 vergleicht die Auswirkung der Verwendung sowohl einer Boratkomponente
als auch einer Epoxykomponente (Beispiele 1.1–1.9) im Vergleich zu der Verwendung
nur einer Epoxidkomponente oder keiner von beiden Komponenten (Vergl.
1.1–1.6).
Tabelle 1A gibt die Werte der Zugfestigkeit und Bruchdehnung für die Beispiele
1.1–1.9
an, und Tabelle 1B gibt die Werte der Zugfestigkeit und Bruchdehnung
für Vergl. 1.1–1.6 an.
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Diese
Ergebnisse zeigen die verbesserte Leistung der hydrolytischen Stabilität von einer
Kombination der Borkomponente und der Epoxykomponente. Die Werte
der Bruchdehnung nach 96 Stunden Einwirkung sind für Beisp.
1.4, 1.5, 1.6 und 1.8 im Vergleich zu Vergl. 1.3 und 1.5 mit der
gleichen Menge von EPON® 1002F, aber keiner Borkomponente,
beträchtlich
höher. Ähnlich sind
die Werte der Bruchdehnung nach 96 Stunden Einwirkung und nach 192
Stunden Einwirkung für
Beisp. 1.1, 1.3 und 1.7 im Vergleich zu Vergl. 1.4 mit dem gleichen
Gehalt von EPON® 1002F,
aber keiner Borkomponente, viel höher. Auch sind die Werte der Bruchdehnung
nach 192 Stunden und nach 288 Stunden für Beisp. 1.8 viel höher als
für Vergl.
1.6 mit dem gleichen Gehalt von EPON® 1001
F, aber keiner Borkomponente.
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BEISPIEL 2
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Beispiel
2 enthält
Zusammensetzungen mit einer Boratkomponente und unterschiedlichen
Typen von Epoxykomponenten, wie in Beisp. 2.1–2.7 in nachstehender Tabelle
2 angegeben ist. Diese sind bei der Verbesserung der hydrolytischen
Stabilität
wirksam, wie aus den hohen Werten der Bruchdehnung nach 96 Stunden
Einwirkung gesehen werden kann.
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BEISPIEL 3
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Beispiel
3 enthält
Beispiele einer Ausführungsform
eines „Epoxysystems", wie sie in Beisp.
3.1–3.2
in der nachstehenden Tabelle 3 angegeben sind. Tabelle 3 enthält auch
Vergl. 3.1.
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BEISPIEL 4
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Beispiel
3 enthält
Zusammensetzungen, in denen die Teilchengröße der Borkomponente variiert
wird, wie in Beisp. 4.1–4.4
in der nachstehenden Tabelle 4 angegeben ist. Wie durch Tabelle
4 gezeigt werden unter anderem höhere
Werte der Bruchdehnung nach 96 Stunden Einwirkung erhalten, wenn
fein vermahlenes Natriumtetraborat verwendet wird.
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BEISPIEL 5
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Beispiel
5 enthält
Zusammensetzungen, in denen verschiedene unterschiedliche Borkomponenten angewendet
werden, wie sie in Beisp. 5.1–5.3.3
in der nachstehenden Tabelle 5A angegeben sind. Die nachstehende
Tabelle 5B enthält
Vergleichsbeispiele (Vergl. 5.1–5.3).
Wie durch die Tabellen 5A und 5B gezeigt wird, werden unter anderem
höhere
Werte der Bruchdehnung nach 96 Stunden Einwirkung erreicht, speziell wenn
Alkalimetallborate als Borkomponente verwendet werden.
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BEISPIEL 6
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Beispiel
6 enthält
Beispiele von Zusammensetzungen, die direkt spritzgegossene Gemische
von PEE C mit Konzentraten von EPON® 1002F
und Natriumtetraborat in PEE A waren, wie sie in Beisp. 6.1–6.4 in
der nachstehenden Tabelle 6 angegeben sind. Diese Konzentrate enthielten
79% PEE A, 20% EPON® 1002F (oder 13,3% EPON® 1002F
und 6,7% EPON® 1031)
und 1% fein vermahlenes Natriumtetraborat. Die Zusammensetzungen
in Tabelle 6 geben die endgültigen
Zusammensetzungen der geformten Produkte an. Tabelle 6 schließt auch
Vergl. 6.1 ein.
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BEISPIEL 7
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Beispiel
7 enthält
Zusammensetzungen, die Natriumborat-Decahydrat enthalten, wie sie
in Beisp. 7.1–7.2
in der nachstehenden Tabelle 7 angegeben sind.
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