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DE60215084T2 - Schleifmittelzusammensetzung und Polierverfahren unter Verwendung derselben - Google Patents

Schleifmittelzusammensetzung und Polierverfahren unter Verwendung derselben Download PDF

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DE60215084T2
DE60215084T2 DE60215084T DE60215084T DE60215084T2 DE 60215084 T2 DE60215084 T2 DE 60215084T2 DE 60215084 T DE60215084 T DE 60215084T DE 60215084 T DE60215084 T DE 60215084T DE 60215084 T2 DE60215084 T2 DE 60215084T2
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polishing
copper
abrasive
layer
alkyl ether
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DE60215084T
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I.P.D. Kenji Nishikasugai-gun Sakai
I.P.D. Kazusei Nishikasugai-gun Tamai
I.P.D. Tadahiro Nishikasugai-gun Kitamura
I.P.D. Tsuyoshi Nishikasugai-gun Matsuda
I.P.D. Katsuyoshi Nishikasugai-gun Ina
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Fujimi Inc
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Fujimi Inc
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleimittelzusammensetzung zur Verwendung zum Polieren von Substraten für Halbleiter, Fotomasken und verschiedene Speicherplatten, insbesondere zum Polieren zur Planierung der Oberfläche von Waferbauelementen, in zum Beispiel der Halbleiterindustrie.
  • Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Schleifmittelzusammensetzung, die hocheffizient ist, eine hohe Selektivität liefert und zum Bearbeiten von Waferbauelementen zur Ausbildung einer hervorragend polierten Oberfläche beim Polieren von Halbleiterbauelementen anwendbar ist, bei denen die so genannte chemisch-mechanische Poliertechnologie angewendet wird, und ein Polierverfahren, das eine solche Zusammensetzung verwendet.
  • Der Fortschritt der Computerprodukte war in den letzten Jahren bemerkenswert, und für solche Produkte zu verwendende Teile, wie zum Beispiel ULSI-Vorrichtungen, wurden Jahr für Jahr für eine hohe Integration und hohe Geschwindigkeit entwickelt. Zusammen mit diesem Fortschritt wurden die Konstruktionsprinzipien für Halbleiterbauelemente Jahr für Jahr fortschreitend verfeinert, und die Bettungstiefe in einem Verfahren zur Herstellung von Bauelementen tendiert dazu, flach zu sein und die für die Muster bildende Oberfläche erforderliche Planierung wird zunehmend strikt.
  • Um die Erhöhung des Widerstands der Verdrahtung aufgrund der Verfeinerung der Verdrahtung auf dem Bauelement zu bewältigen, wurde außerdem untersucht, Kupfer anstelle von Wolfram oder Aluminium als Verdrahtungsmaterial zu verwenden. Aufgrund seiner Natur ist Kupfer durch anisotropes Ätzen schwer zu verarbeiten, und erfordert deshalb das folgende Verfahren.
  • Nach Ausbilden der Verdrahtungsvertiefungen und Wege auf einer Isolierschicht wird die Kupferverdrahtung durch Sputtern oder Plattieren (so genannte Damaszier-Methode) aus gebildet, und dann eine auf der Isolierschicht abgelagerte unnötige Kupferschicht durch chemisch-mechanisches Polieren (nachstehend "CMP" genannt) entfernt, das eine Kombination eines mechanischen Polierens und eines chemischen Polierens ist.
  • In einem solchen Verfahren kann es jedoch vorkommen, dass Kupferatome in die Isolierschicht diffundieren und die Eigenschaften des Bauelements verschlechtern. Um eine Diffusion von Kupferatomen zu verhindern, wurde untersucht, eine Sperrschicht auf der Isolierschicht vorzusehen, die ausgebildete Verdrahtungsvertiefungen oder -wege aufweist. Als Material für eine solche Sperrschicht ist im Hinblick auf die Verlässlichkeit des Bauelements metallisches Tantal oder eine Tantal enthaltende Verbindung, wie zum Beispiel Tantalnitrid, vom Standpunkt der Verlässlichkeit der Vorrichtung besonders geeignet und es wird angenommen, dass dieses in Zukunft am meisten verwendet wird. In der vorliegenden Erfindung umfasst "eine Tantal enthaltende Verbindung" nicht nur eine Verbindung, wie zum Beispiel Tantalnitrid, sondern auch metallisches Tantal, und unter "Kupfer" umfasst nicht nur Kupfer, sondern auch eine Kupferlegierung mit zum Beispiel Aluminium.
  • In einem solchen CMP-Verfahren für ein Halbleiterbauelement, das eine solche Kupferschicht und eine Tantal enthaltende Verbindung enthält, wird zuerst die Kupferschicht als äußerste Schicht und dann die Schicht aus der Tantal enthaltenden Verbindung als Sperrschicht poliert, und das Polieren wird beendet, wenn es die Isolierschicht aus zum Beispiel Siliciumdioxid oder Monofluorsiliciumoxid erreicht hat. Als ideales Verfahren wird gewünscht, dass durch Verwenden von nur einer Art einer Polierzusammensetzung die Kupferschicht und die Schicht aus Tantal enthaltender Verbindung gleichmäßig durch Polieren in einer einzigen Polierstufe entfernt werden, und das Polieren wird sicher beendet, wenn es die Isolierschicht erreicht hat.
  • Kupfer und eine Tantal enthaltende Verbindung sind jedoch in ihrer Härte, chemischen Stabilität und anderen mechanischen Eigenschaften und damit in der Verarbeitbarkeit verschieden, und es ist deshalb schwierig, ein solches ideales Polierverfahren anzuwenden. Es wird deshalb das folgende Zweistufen-Polierverfahren, das heißt, ein in zwei Stufen unterteiltes Polierverfahren, untersucht.
  • In der ersten Polierstufe (nachstehend als erste Polierstufe bezeichnet) wird zunächst unter Verwendung einer Polierzusammensetzung, die dazu fähig ist, eine Kupferschicht mit hoher Effizienz abzuschleifen, die Kupferschicht unter Verwendung von zum Beispiel einer Schicht aus Tantal enthaltender Verbindung als Stoppschicht poliert, bis eine Schicht aus der Tantal enthaltenden Verbindung erreicht ist. Um nicht verschiedene Oberflächenbeschädigungen, wie zum Beispiel Ausbuchtungen, Erosion, tellerförmige Vertiefungen, usw. auf der Oberfläche der Kupferschicht auszubilden, kann die erste Polierstufe kurz vor Erreichen der Schicht aus Tantal enthaltender Verbindung beendet werden, das heißt, während eine Kupferschicht immer noch etwas verbleibt. Dann wird in der zweiten Polierstufe (nachstehend als zweite Polierstufe bezeichnet) unter Verwendung einer Polierzusammensetzung, die dazu fähig ist, hauptsächlich eine Schicht aus Tantal enthaltender Verbindung mit hoher Effizienz zu polieren (abzuschleifen), wobei die verbleibende dünne Kupferschicht und die Schicht aus Tantal enthaltender Verbindung unter Verwendung der Isolierschicht als Stoppschicht abgeschliffen werden, und das Polieren beendet wird, wenn es die Isolierschicht erreicht hat.
  • Vertiefungen, Erosionen und tellerförmige Vertiefungen sind hier Oberflächenschäden aufgrund eines übermäßigen Polierens des Verdrahtungsteils. Unter Vertiefungen werden Kerben im Verdrahtungsteil (in diesem Fall Kupfer) verstanden, und sie werden üblicherweise durch eine chemische Ätzwirkung auf den Verdrahtungsteil verursacht. Unter Erosion wird ein solches Phänomen verstanden, das in einem ausgerichteten Kupferverdrahtungsteil und einem Isolierteil die Isolierschicht im Vergleich zu einer Isolierfläche (nicht ausgerichteter Teil) übermäßig poliert wird, und wird üblicherweise durch elastische Deformierung eines Polierschwamms, einer hohen Materialentfernungsrate der Isolierschicht oder einer übermäßigen Druckkonzentration auf den Isolierteil verursacht. Unter tellerförmiger Vertiefung wird ein Phänomen verstanden, bei dem in einem Kupferverdrahtungsteil mit relativ großer Breite der zentrale Teil der Verdrahtung tellerförmig vertieft wird, was üblicherweise durch Deformation eines Polierschwamms verursacht wird.
  • Im Zuge der Miniaturisierung von Bauelementen wurde die Querschnittsfläche einer Verdrahtungsschicht klein, wobei es wahrscheinlich ist, dass die vorstehend genannten Oberflächenschäden auftreten, wenn Bauelemente hergestellt werden, und der Bereich der Verdrahtung dadurch weiter verringert wird, wodurch sich der Widerstand erhöhen kann, oder in einem Extremfall ein Kontaktfehler resultieren kann. In der ersten Polierstufe ist es deshalb wichtig, die Ausbildung von Oberflächenschäden auf der Verdrahtungsschicht nicht zu erlauben, die durch die zweite Polierstufe nicht entfernt werden können, während die Materialentfernungsrate gegen die Kupferschicht nicht beeinträchtigt werden sollte.
  • Als Beispiel der für die erste Polierstufe zu verwendenden Polierzusammensetzung beschreibt JP-A-7-233485 (Stand der Technik 1) eine Polierflüssigkeit für eine Metallschicht vom Kupfertyp, die mindestens eine organische Säure umfasst, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Aminoessigsäure (nachstehend als Glycin bezeichnet) und Amidoschwefelsäure, und ein Oxidationsmittel und Wasser, und eine Methode zur Herstellung eines Halbleiterbauelements unter Verwendung einer solchen Polierflüssigkeit. Außerdem beschreibt JP-A-8-83780 ein Schleifmittel, das Aminoessigsäure und/oder Amidoschwefelsäure, ein Oxidationsmittel, Wasser und Benzotriazol oder ein Derivat davon enthält, und eine Poliermethode unter Verwendung eines solchen Schleifmittels. Wenn eine Kupferschicht unter Verwendung einer solchen Polierflüssigkeit (oder eines Schleifmittels) poliert wird, kann eine relativ hohe Materialentfernungsrate erreicht werden.
  • US 6217416 B1 beschreibt chemisch-mechanische Polieraufschlämmungen zur Verwendung für das Polieren eines Substrats einschließlich eines Kupferanteils und eines Tantal- oder Tantalnitridanteils. Eine Zusammensetzung umfasst ein Oxidationsmittel, ein Komplexiermittel zur Zerstörung einer Passivationsschicht, eine organische Aminoverbindung, die auf dem polierten Substrat absorbiert wird und die Entfernungsrate des Substratmaterials inhibiert, und gegebenenfalls ein filmbildendes Mittel. Als Oxidationsmittel wird unter anderem Wasserstoffperoxid erwähnt. Als Komplexiermittel werden unter anderem Citronen-, Oxal- und Weinsäure erwähnt. Als filmbildendes Mittel werden unter anderem Imidazol, Benzotriazol und Benzimidazol erwähnt. Zusätzlich kann ein oberflächenaktives Mittel vorhanden sein, um eine Stabilisierung der Aufschlämmung zu erzielen. Genannte Beispiele sind TRITON® DF-16, ein Alkyloxyether, und SURFYNOL®, ein Acetylendiol.
  • US-A-2001/0005009 beschreibt eine Aufschlämmung für ein chemisch-mechanisches Polierverfahren, die geeignet ist zur Ausbildung eines Kupfer-Damaszierverbunds, die θ-Aluminiumoxid verwendet. Andere Komponenten schließen ein nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, wie zum Beispiel Polyoxyethylenalkylether, Oxidationsmittel, wie zum Beispiel Wasserstoffperoxid, Carbonsäure, wie zum Beispiel Oxal-, Wein- und Citronensäure, und Antioxidantien, wie zum Beispiel Benzotriazol und Triazol. Als Aminosäure kann Alanin oder Glycin vorhanden sein.
  • Als Ergebnis von durch die Erfinder der vorliegenden Anmeldung durchgeführte Experimente wurde jedoch bestätigt, dass, wenn ein Wafer, der ein Muster einschließlich einer darauf ausgebildeten Kupferverdrahtung aufweist, unter Verwendung einer Polierflüssigkeit, die nur ein Schleifmittel, Glycin und Wasserstoffperoxid enthält, poliert wird, der chemische Ätzeffekt auf Kupfer und die Erosion an der Kupferoberfläche nach dem Polieren beträchtlich ist, und die Bildung von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil tendiert dazu, beträchtlich zu sein. Im Fall, in dem Benzotriazol, das die Funktion aufweist, die chemische Ätzwirkung auf Kupfer zu unterdrücken, eingebaut ist, um eine Erosion an der Kupferoberfläche zu unterdrücken, wenn die zugegebene Menge an Benzotriazol zu hoch ist, zeigt die Materialentfernungsrate der Kupferschicht die Tendenz, signifikant niedrig zu sein, und das Polieren erfordert eine lange Zeit, was nicht effizient ist. Wenn die zugegebene Menge an Benzotriazol andererseits zu gering ist, kann keine ausreichende Wirkung zur Unterdrückung der chemischen Ätzwirkung erhalten werden, und es ist deshalb unmöglich, die Bildung von Vertiefungen am Kupferverdrahtungsteil ausreichend zu unterdrücken.
  • Gemäß den durch die Erfinder der vorliegenden Anmeldung durchgeführten Experimenten wurde deshalb gefunden, dass es nicht möglich ist, eine ausreichende Materialentfernungsrate zu erhalten und gleichzeitig die Bildung von Vertiefungen am Kupferverdrahtungsteil zufriedenstellend zu unterdrücken, wenn die Kupferverdrahtung unter Verwendung einer Schleifmittelzusammensetzung poliert wird, die ein Schleifmittel, Glycin, Benzotriazol und Wasser, wie in vorstehend genanntem Stand der Technik 1, enthält, poliert wird. Unter Bezugnahme auf 1 wird das Phänomen der Ausbildung von Vertiefungen vom physikalisch-chemischen Standpunkt aus erläutert. 1(a) veranschaulicht den Zustand eines Bauelements, wenn das Polieren eine Sperrschicht (Tantal enthaltende Verbindung: Ta) erreicht hat. Die 1(b) und 1(c) sind vergrößerte Ansichten von Teil A in 1(a), um die Wirkungen zu veranschaulichen. 1(d) zeigt den Zustand des Bauelements nach dem Polieren. Wie in den 1(a) bis 1(d) gezeigt, kann angenommen werden, dass Vertiefungen durch zwei Effekte gebildet werden, die nachstehend beschrieben werden.
  • Der erste Effekt ist ein Effekt durch eine durch die Reibungskraft und den Druck während des Polierens ausgebildete Spannung. Wie in den 1(a) und 1(b) gezeigt, wird die Oberfläche der Tantal enthaltenden Verbindung durch die Polierzusammensetzung oxidiert und wird leicht in Tantaloxid (Ta2O5) geändert. Tantaloxid ist eine dielektrische und piezoelektrische Substanz, und wenn ein Druck auf dieses Tantaloxid ausgeübt wird, bildet sich somit eine Spannung aus. Wenn ein Druck und Reibungskräfte auf die Oberfläche des Bauelements während des Polierens ausgeübt werden, wird sich deshalb eine Spannung durch einen piezoelektrischen Effekt auf der Oberfläche der zu Tantaloxid überführten Tantal enthaltenden Verbindung ausbilden (die Seite der Oberflächenschicht ist negativ geladen, und die Tantal-Grenzflächenseite ist positiv geladen). Der zweite Effekt ist ein Effekt durch eine so genannte galvanische Zelle, die zwischen Kupfer und der Tantal enthaltenden Verbindung ausgebildet wird. Dieser Effekt wird durch eine Differenz im spezifischen elektrochemischen Potential zwischen Kupfer (Cu) und der Tantal enthaltenden Verbindung verursacht. Kupfer ist im Vergleich zu der Tantal enthaltenden Verbindung ein unedles Metall und in Wasser leicht löslich. Wenn eine Spannung durch den ersten Effekt ausgebildet wird, werden somit Elektronen durch das positiv geladene Tantaloxid entfernt, wobei Kupfer dazu tendiert, leicht zu ionisieren, und, wie in 1(c) gezeigt, wird Kupfer selektiv einem chemischen Ätzen unterworfen, wodurch, wie in 1(d) gezeigt, nach dem Polieren entlang dem Kupferverdrahtungsteil tiefe Vertiefungen ausgebildet werden. Zu diesem Zeitpunkt dient die Schleifmittelzusammensetzung als Elektrolyt und fördert so den chemischen Ätzeffekt.
  • Es besteht deshalb das starke Bedürfnis, eine Schleifmittelzusammensetzung zu entwickeln, die eine ausreichende Materialentfernungsrate der Kupferschicht aufweist und mit der ein Polieren ohne Ausbilden von Vertiefungen am Kupferverdrahtungsteil durchgeführt werden kann, das heißt, obwohl die chemische Ätzwirkung auf Kupfer verringert wird, sind beim Polieren eines zu polierenden Objekts Kupfer und die Tantal enthaltende Verbindung koexistent.
  • Die vorliegende Erfindung wurde durchgeführt, um die vorstehend beschriebenen Probleme zu lösen, und ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Schleifmittelzusammensetzung, mit der das Polieren mit einem geringen chemischen Ätzeffekt gegenüber Kupfer, d.h. durch Unterdrücken der Bildung von Vertiefungen an dem Kupferverdrahtungsteil, ohne die Materialentfernungsrate einer Kupferschicht zu verschlechtern, in einem CMP-Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer und eine Schicht aus einer Tantal enthaltenden Verbindung auf einem Substrat enthält, durchgeführt werden kann, und ein Polierverfahren, das eine solche Schleifmittelzusammensetzung verwendet.
  • Die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung ist im Anspruch 1 angegeben.
  • Vorzugsweise ist die organische Verbindung (b1) ein Polyoxyalkylen-Additionspolymer, das eine C≡C-Dreifachbindung aufweist, repräsentiert durch die Formel (1). Besonders bevorzugt als Polyoxyalkylen-Additionspolymer mit einer C≡C-Dreifachbindung der Formel (1) ist ein durch Formel (2) repräsentierter Dialkyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether:
    Figure 00070001
    worin jeder der Reste R1 und R2 eine C1-10-Alkylgruppe ist, und jedes m und n eine positive Zahl von 1 bis 20 ist.
  • Das Polierverfahren der vorliegenden Erfindung umfasst das Polieren eines Halbleiterbauelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer und eine Schicht aus einer Tantal enthaltenden Verbindung auf einem Substrat ausgebildet aufweist, mit der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun näher unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben.
  • In den anliegenden Zeichnungen sind die 1(a) bis 1(d) schematische Darstellungen, die den Mechanismus der Bildung von Vertiefungen auf einem Kupferverdrahtungsteil eines Bauelements veranschaulichen.
  • Schleifmittel
  • Das Schleifmittel als eine der Komponenten der Schleifmittelzusammensetzung der vorliegenden Erfindung spielt im CMP-Verfahren die Rolle eines mechanischen Polierens. Erfindungsgemäß wird Siliciumdioxid verwendet.
  • Das Siliciumdioxid umfasst viele Arten, die sich in den Eigenschaften oder in den Verfahren ihrer Herstellung unterscheiden, einschließlich von kolloidalem Siliciumdioxid, Quarzstaub unter anderen. In der vorliegenden Erfindung kann eins von ihnen, oder eine Mischung von mehreren von ihnen, verwendet werden. Die Verwendung von kolloidalem Siliciumdioxid ist jedoch mehr bevorzugt.
  • Das Schleifmittel poliert die zu polierende Oberfläche durch eine mechanische Wirkung von Schleifmittelkörnern, und die Teilchengröße beeinflusst die Materialentfernungsrate oder die Qualität der polierten Oberfläche. Im Hinblick auf die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Materialentfernungsrate und das Unterdrücken einer Bildung von Fehlstellen auf der Oberfläche des Bauelements beträgt die bevorzugte Teilchengröße 10 bis 10 nm, insbesondere 20 bis 80 nm, in erster Linie 30 bis 60 nm, als durchschnittliche Teilchengröße, erhalten aus der durch die BET-Methode gemessenen Oberfläche.
  • Die Konzentration des Schleifmittels in der Schleifmittelzusammensetzung beträgt vorzugsweise 0,5 bis 200 g/l, insbesondere 5 bis 100 g/l. Wenn die Konzentration des Schleifmittels zu gering ist, tendiert die mechanische Schleifkraft dazu, abzunehmen, wodurch die Materialentfernungsrate der Kupferschicht in einigen Fällen abnehmen kann. Wenn die Konzentration des Schleifmittels andererseits zu hoch ist, tendiert die mechanische Schleifwirkung dazu, anzusteigen, wodurch die Polierrate der Schicht aus Tantal enthaltender Verbindung zu hoch werden kann, und sich wahrscheinlich Erosion ergibt.
  • Organische Verbindung
  • Die organischen Verbindungen, die Komponenten der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung sind, sind ein Polyethylenoxid, ein Polypropylenoxid, ein Polyoxyethylenalkylether, ein Polyoxypropylenalkylether, ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether und ein Polyoxyalkylen-Additionspolymer, das eine C≡C-Dreifachbindung aufweist, repräsentiert durch die Formel (1):
    Figure 00080001
    worin jeder der Reste R1 bis R6 H oder eine C1-10-Alkyl-Gruppe ist, jedes X und Y eine Ethylenoxy-Gruppe oder eine Propylenoxy-Gruppe ist, und jedes m und n eine positive Zahl von 1 bis 20 ist.
  • Das Polyethylenoxid wird üblicherweise Polyethylenglykol bezeichnet und weist die folgende Strukturformel auf H-(OCH2CH2)n-OH worin n eine ganze Zahl ist, die die Mole an zugegebenem Ethylenglykol repräsentiert. Das Polypropylenoxid wird üblicherweise Polypropylenglykol bezeichnet und weist die folgende Strukturformel auf H-(OCH(CH3)CH2)m-OH worin m eine ganze Zahl ist, die die Mole des zugegebenen Polypropylenoxids repräsentiert.
  • Die Molekulargewichte des Polyethylenoxids und des Polypropylenoxids sind nicht besonders beschränkt, es sind aber vorzugsweise Verbindungen, die ein mittleres Molekulargewicht von 100 bis 10 000, insbesondere von 200 bis 1 000, aufweisen.
  • Das Polyethylenoxid und das Polypropylenoxid spielen eine Rolle beim Unterdrücken von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil beim Polieren eines Bauelements. Um die Rolle zufriedenstellend zu erfüllen, beträgt die zugegebene Menge vorzugsweise 1 bis 200 g/l, insbesondere 10 bis 100 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Wenn die Menge zu gering ist, kann kein ausreichender Effekt zur Unterdrückung von Vertiefungen erwartet werden. Wenn die Menge andererseits zu hoch ist, weisen die das Polieren beschleunigenden Effekte des Schleifmittels oder der das Polieren beschleunigenden Verbindung die Tendenz einer Verhinderung auf, und die Materialentfernungsrate kann wahrscheinlich verringert sein.
  • Der Polyoxyethylenalkylether weist die folgende Strukturformel auf und ist ein solcher, der eine zu einem linearen oder verzweigten höheren Alkohol polymerisierte Ethylenoxid-Addition aufweist. R-O-(CH2CH2O)n-H worin R eine Alkyl-Gruppe ist, und n eine ganze Zahl ist, die die Mole des addierten Ethylenglykols repräsentiert.
  • Der Polyoxypropylenalkylether weist die folgende Strukturformel auf und ist ein solcher, der eine zu einem linearen oder verzweigten höheren Alkohol polymerisierte Propylenoxid-Addition aufweist. R-O-(CH2CH(CH3)Om-H worin R eine Alkyl-Gruppe ist, und m eine ganze Zahl ist, die die Mole des addierten Propylenglykols repräsentiert.
  • Der Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether weist die folgende Strukturformel auf und ist ein solcher, der eine zu einem linearen oder verzweigten höheren Alkohol polymerisierte Propylenoxid- und Ethylenoxid-Addition aufweist. R-O-(CH2CH(CH3)O)m-(CH2CH2O)n-H worin R eine Alkyl-Gruppe ist, und m eine ganze Zahl, die die Mole des addierten Propylenglykols repräsentiert, und n eine ganze Zahl ist, die die Mole des addieren Ethylenglykols repräsentiert.
  • Das Polyoxyalkylen-Additionspolymer, das eine C≡C-Dreifachbindung aufweist, repräsentiert durch die Formel (1), ist vorzugsweise ein Dialkyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether, repräsentiert durch die Formel (2):
    Figure 00100001
    worin jeder der Reste R1 und R2 eine C1-10-Alkyl-Gruppe ist, und jedes m und n eine positive Zahl von 1 bis 20 ist.
  • Die Molekulargewichte des Polyoxyethylenalkylethers, des Polyoxypropylenalkylethers, des Polyoxyethylenpolyoxypropylenealkylethers und des Polyoxyalkylen-Additionspolymers mit einer C≡C-Dreifachbindung, repräsentiert durch die Formel (1), sind nicht besonders beschränkt. Es sind jedoch vorzugsweise Verbindungen mit einem mittleren Molekulargewicht von 1 000 bis 30 000, insbesondere von 2 000 bis 20 000. Aus der Tatsache, dass keine Effekte erhalten werden können, wenn nur hydrophile Gruppen oder hydrophobe Gruppen im Molekül vorhanden sind, ist es ersichtlich, dass das Gleichgewicht der Mole der addierten hydrophilen Gruppen (Ethylenoxid) und der addierten hydrophoben Gruppen (Alkyl) von Bedeutung ist. Die Menge der addierten hydrophilen Gruppen im Molekül beträgt vorzugsweise 10 bis 80 %. Der Polyoxyethylenalkylether, der Polyoxypropylenalkylether und der Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether können außerdem gegebenenfalls eine Alkyl-Gruppe innerhalb eines Bereichs aufweisen, der die Effekte der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt.
  • Der Polyoxyethylenalkylether, der Polyoxypropylenalkylether und der Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether spielen eine Rolle bei der Unterdrückung von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil beim Polieren eines Bauelements. Um die Rolle zufriedenstellend auszuführen, beträgt die Menge ihrer Zugabe vorzugsweise 1 bis 50 g/l, insbesondere 2 bis 30 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Die Menge des Polyoxyalkylen-Additionspolymers mit einer C≡C-Dreifachbindung, repräsentiert durch die Formel (1), beträgt vorzugsweise 0,5 bis 100 g/l, insbesondere 1 bis 50 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Wenn die Menge zu gering ist, kann kein zufrieden stellender Effekt zur Unterdrückung von Vertiefungen erwartet werden. Wenn andererseits die Menge übermäßig hoch ist, ist es wahrscheinlich, dass der das Polieren beschleunigende Effekt des Schleifmittels oder der das Polieren beschleunigende Verbindung verhindert wird, und die Materialentfernungsrate wahrscheinlich verringert wird.
  • Jede der Verbindungen von Polyethylenoxid, Polypropylenoxid, Polyoxyethylenalkylether, Polyoxypropylenalkylether, Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether und das Polyoxyalkylen-Additionspolymr mit einer C≡C-Dreifachbindung, repräsentiert durch die Formel (1), ist eine organische Verbindung vom nicht-ionischen Typ und ist nicht eine, die die elektrische Leitfähigkeit der Schleifmittelzusammensetzung erhöht. Es wird deshalb angenommen, dass, selbst wenn eine solche organische Verbindung in die Schleifmittelzusammensetzung eingebaut wird, die elektrische Leitfähigkeit der Schleifmittelzusammensetzung niedrig gehalten werden kann, und die Schleifmittelzusammensetzung dazu tendiert, während des Polierens kaum als Elektrolyt zu wirken. Spezifischerweise beträgt die elektrische Leitfähigkeit vorzugsweise höchstens 100 μm·cm.
  • Das Polyethylenoxid, das Polypropylenoxid, der Polyoxyethylenalkylether, der Polyoxypropylenalkylether, der Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether und das Polyoxyalkylen-Additionspolymer mit einer C≡C-Dreifachbindung, repräsentiert durch die Formel (1), müssen in der Zusammensetzung gelöst oder suspendiert werden. Eine Vielzahl der obigen organischen Verbindungen kann in Kombination innerhalb eines Bereichs verwendet werden, der die erfindungsgemäßen Effekte nicht beeinträchtigt, und sie können in optionalen Proportionen kombiniert werden.
  • Es wird ferner erwartet, dass Copolymere eines solchen Polyoxyethylenalkylethers, Polyoxypropylenalkylethers und Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylethers, d.h. ein Polyoxyethylen-Copolymer, ein Polyoxypropylen-Copolymer und ein Polyoxyethylenpolyoxypropylen-Copolymer, ähnliche Effekte aufweisen.
  • Das Polieren beschleunigende Verbindung
  • Die das Polieren beschleunigende Verbindung als eine der Komponenten der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung ist mindestens eine solche ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Citronensäure, Oxalsäure, Weinsäure, Glycin, α-Alanin und Histidin. Unter "das Polieren beschleunigende Verbindung" wird hier eine Verbindung verstan den, durch die das Kupfer leichter gelöst werden kann, wenn diese das Polieren beschleunigende Verbindung in einer Lösung enthalten ist, die Wasserstoffperoxid in reinem Wasser gelöst aufweist, und eine solche Verbindung dient dazu, um Kupfer zu chelatisieren, um dadurch das Polieren der Kupferschicht zu beschleunigen. Unter ihnen ist Glycin besonders bevorzugt.
  • Die Menge einer solchen das Polieren beschleunigenden Verbindung beträgt vorzugsweise 2 bis 20 g/l, insbesondere 5 bis 15 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Wenn die Menge geringer als 2 g/l ist, tendiert die Materialentfernungsrate der Kupferschicht dazu, gering zu sein, was unerwünscht ist. Wenn andererseits die Menge 20 g/l übersteigt, tendiert die Materialentfernungsrate der Kupferschicht dazu, zu hoch zu sein, wodurch eine Polierkontrolle schwierig wird. Zur Zeit ihrer Verwendung ist deshalb Sorgfalt erforderlich.
  • Antikorrosionsmittel
  • Das Antikorrosionsmittel als eine der Komponenten der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung ist mindestes ein solches ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Benzotriazol, Benzimidazol, Triazol, Imidazol und Tolyltriazol. Das Antikorrosionsmittel ist hier ein solches, das die Funktion aufweist, die Kupferoberfläche während und nach dem Polieren zu schützen und die Erosion der Kupferoberfläche zu unterdrücken. Unter ihnen ist Benzotriazol besonders bevorzugt.
  • Die Menge eines solchen Antikorrosionsmittels beträgt vorzugsweise 0,01 bis 0,2 g/l, insbesondere 0,02 bis 0,1 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Wenn die Menge geringer als 0,01 g/l ist, zeigt die Kupferoberfläche nach dem Polieren die Tendenz, leicht korrodiert zu werden, was unerwünscht ist. Wenn andererseits die Menge 0,2 g/l übersteigt, weist der Effekt zur Ausbildung einer Schutzschicht für Kupfer die Tendenz auf, stark zu sein, wodurch wahrscheinlich eine Nichtgleichmäßigkeit im Polieren veranlasst wird, und die Materialentfernungsrate des Kupfers wird wahrscheinlich verschlechtert, was unerwünscht ist.
  • Wasserstoffperoxid
  • Das Wasserstoffperoxid als eine der Komponenten der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung dient als Oxidationsmittel. Das Wasserstoffperoxid weist eine angemes sene Oxidationskraft auf, um Kupfer zu oxidieren, und besitzt die Eigenschaft, dass ein solches, das kein Metallion als Verunreinigung enthält, leicht erhältlich ist. Es ist für die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung deshalb besonders geeignet.
  • Die Menge an Wasserstoffperoxid in der Schleifmittelzusammensetzung beträgt vorzugsweise 2 bis 40 g/l, insbesondere 5 bis 20 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Wenn die Menge an Wasserstoffperoxid zu gering oder zu groß ist, wird die Materialentfernungsrate der Kupferschicht wahrscheinlich gering.
  • Wasser
  • Das Wasser als eine der Komponenten der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung ist vorzugsweise ein solches, in dem Verunreinigungen so weit wie möglich verringert sind, damit die vorstehend genannten entsprechenden Komponenten ihre Aufgaben genau erfüllen können. Vorzugsweise ist es nämlich destilliertes Wasser oder ein solche, in dem verunreinigende Ionen durch ein Ionenaustauscherharz entfernt sind, und in dem suspendierte Stoffe durch ein Filter entfernt sind.
  • Schleifmittelzusammensetzung
  • Die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung wird hergestellt durch Lösen oder Dispergieren der vorstehend beschriebenen entsprechenden Komponenten in Wasser. In einigen Fällen kann ferner ein das Ätzen unterdrückendes Mittel zugegeben und zugemischt werden.
  • Die Methode und die Reihenfolge des Auflösens oder Dispergierens der entsprechenden Komponenten sind optional. Es kann zum Beispiel das Rühren mittels eines Flügelrührers oder eine Ultraschalldispersion verwendet werden. Durch eine solche Methode werden die von Schleifmittel verschiedenen Komponenten gelöst, und das Schleifmittel wird in Wasser dispergiert, wodurch die Zusammensetzung eine gleichförmige Dispersion wird.
  • Zum Zeitpunkt der Herstellung der vorstehenden Schleifmittelzusammensetzung kann zweckmäßigerweise eine basische Verbindung, verschiedene oberflächenaktive Mittel und andere Stoffe zum Zweck des Aufrechterhaltens der Qualität des Produkts oder um Sicherheit zu ergeben, oder abhängig von der Art des zu polierenden Objekts, der Polierbedingungen und anderer Erfordernisse des Polierens, zugemischt werden.
  • Der pH-Wert der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung ist nicht besonders beschränkt, es ist aber bevorzugt, dass die Zusammensetzung auf einen pH-Wert von 3 bis 10 eingestellt wird. Verschiedene basische Verbindungen können als Mittel zur Erhöhung des pH-Werts genannt werden. Spezifisch können zum Beispiel genannt werden Ammoniak, Ethylendiamin, Tetramethylammoniumhydroxid, Tetraethylammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Piperidin, Piperazin und Ethanolamin, Unter diesen sind solche, die eine geringe Ätzwirkung gegenüber Kupfer aufweisen, und die Schleifmittelkörner kaum agglomerieren, bevorzugt, und solche, die keine anderen Metalle als Verunreinigungen enthalten, sind bevorzugt. Aus solchen Gesichtspunkten heraus ist Tetramethylammoniumhydroxid bevorzugt. Als pH-steuerndes Mittel zur Erniedrigung des pH-Werts können andererseits die vorstehend erwähnte Citronensäure, Oxalsäure, Weinsäure und ein das Ätzen unterdrückendes Mittel solche Effekte aufweisen. Als andere Beispiele können zum Beispiel genannt werden anorganische Säuren, wie zum Beispiel Chlorwasserstoffsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Kohlensäure, Phosphorsäure und Chloressigsäure.
  • Die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung kann ein das Ätzen unterdrückendes Mittel enthalten, um eine statische chemische Ätzwirkung gegenüber Kupfer zu unterdrücken. "Statisch" bedeutet hier eine chemische Ätzwirkung, wenn das Objekt der Schleifmittelzusammensetzung ohne irgendeine mechanische Wirkung vor oder nach dem Polieren ausgesetzt wird. Das das Ätzen unterdrückende Mittel bedeutet eine Verbindung, die mindestens eine Carboxyl-Gruppe in einem Grundgerüst aus einem gesättigten Kohlenwasserstoff oder einem Kohlenwasserstoff, der eine oder zwei ungesättigte Bindungen aufweist, aufweist. Unter solchen Verbindungen ist eine solche, die eine Kohlenstoffzahl von mindestens 10 aufweist, bevorzugt. Bevorzugt ist ferner eine solche, die eine Löslichkeit in Wasser von höchstens 0,2 g/100 g aufweist. Spezifischer können zum Beispiel genannt werden Laurinsäure, Linolsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Sebacinsäure und Dodecandisäure. Besonders bevorzugt ist ein solches, das eine Carboxyl-Gruppe aufweist, und aus diesem Gesichtspunkt sind Laurinsäure, Linolsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder Ölsäure bevorzugt, und Laurinsäure oder Linolsäure ist besonders bevorzugt.
  • Die Menge des das Ätzen unterdrückenden Mittels in der Schleifmittelzusammensetzung beträgt üblicherweise 0,01 bis 1 g/l, vorzugsweise 0,02 bis 0,1 g/l, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Wenn die Menge des das Ätzen unterdrückenden Mittels geringer als 0,01 g/l ist, ist dies nicht ausreichend, um die chemische Ätzwirkung gegenüber Kupfer zu unterdrücken. Wenn andererseits die Menge des das Ätzen unterdrückenden Mittels 1 g/l übersteigt, zeigt es die Tendenz, die Materialentfernungsrate der Kupferschicht übermäßig zu unterdrücken, und seine Auflösung in der Schleifmittelzusammensetzung wird schwierig.
  • In der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung kann ferner ein oberflächenaktives Mittel verwendet werden, um die Dispergierbarkeit des Schleifmittels zu erhöhen oder um die Viskosität oder die Oberflächenspannung der Schleifmittelzusammensetzung einzustellen. Die oberflächenaktiven Mittel umfassen zum Beispiel ein Dispersionsmittel, ein Netzmittel, ein Verdickungsmittel, ein Entschäumungsmittel, ein Schaummittel, ein Hydrophobierungsmittel, usw. Das als Dispersionsmittel zu verwendende oberflächenaktive Mittel kann üblicherweise ein solches vom Sulfonsäure-Typ, Phosphorsäure-Typ, Carbonsäure-Typ oder nicht-ionischen Typ sein.
  • Die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung kann in Form einer Vorratslösung, die eine relativ hohe Konzentration aufweist, hergestellt, gelagert oder transportiert werden, damit sie für die Verwendung zum Zeitpunkt des Polierverfahrens verdünnt werden kann. Der vorstehend erwähnte bevorzugte Bereich der Konzentration ist einer für das aktuelle Polierverfahren. Es braucht nicht darauf hingewiesen zu werden, dass im Falle eines solchen Anwendungsverfahrens die Vorratslösung während der Lagerung oder dem Transport eine Lösung mit einer höheren Konzentration ist.
  • Das Wasserstoffperoxid weist ferner die Eigenschaft auf, dass es sich in Gegenwart von zum Beispiel Metallionen oder Ammoniumionen zersetzt. Es ist deshalb empfehlenswert, es der Schleifmittelzusammensetzung kurz vor der aktuellen Verwendung im Polierverfahren zuzugeben und zu mischen. Eine solche Zersetzung von Wasserstoffperoxid kann durch mindestens eine organische Verbindung ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Polyethylenoxid, einem Polypropylenoxid, einem Polyoxyethylenalkylether, einem Polyoxypropylenalkylether, einem Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether und einem Polyoxyalkylen-Additionspolymer mit einer C≡C-Dreifachbindung, repräsentiert durch die Formel (1), bis zu einem gewissen Grad unterdrückt werden, aber es kann auch durch Zumischen eines anderen Alkohols oder einer Carbonsäure unterdrückt werden. Außerdem ist es möglich, eine solche Wirkung durch das vorstehend erwähnte pH-Einstellmittel zu er halten. Eine solche Zersetzung wird jedoch auch durch die Lagerungsumgebung beeinflusst, und es besteht die Möglichkeit, dass ein Teil des Wasserstoffperoxids aufgrund einer Temperaturveränderung während des Transports oder aufgrund einer Beanspruchung einer Zersetzung unterliegt. Es ist deshalb bevorzugt, das Wasserstoffperoxid kurz vor dem Polieren zuzumischen.
  • Polierverfahren
  • Das erfindungsgemäße Polierverfahren umfasst das Polieren eines Halbleiterbauelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer und eine Schicht aus einer Tantal enthaltenden Verbindung auf einem Substrat ausgebildet aufweist, mit der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung, die die vorstehend beschriebenen entsprechenden Komponenten umfasst.
  • Durch dieses Polierverfahren kann das Polieren mit einer geringen chemischen Ätzwirkung gegenüber Kupfer durchgeführt werden, d.h. die Bildung von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil wird unterdrückt, ohne die Materialentfernungsrate der Kupferschicht zu beeinträchtigen.
  • Der Grund für eine solche geringe chemische Ätzwirkung gegenüber der Kupferschicht, d.h. Unterdrückung der Bildung von Vertiefungen, wird als wie folgt betrachtet.
  • Es wurde möglich gemacht, die Bildung von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil durch Einbauen der organischen Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Polyethylenoxid, einem Polypropylenoxid, einem Polyoxyethylenalkylether, einem Polyoxypropylenalkylether, einem Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether und einem Polyoxyalkylen-Additionspolymer, das eine C≡C-Dreifachbindung aufweist, repräsentiert durch die Formel (1), in die Schleifmittelzusammensetzung. Durch den Einbau solcher organischer Verbindungen unterdrückt die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung die Rolle als Elektrolyt, der die Auflösung von Kupfer durch die vorstehend beschriebenen zwei Effekte am Kupferverdrahtungsteil beschleunigt (siehe 1(a) bis 1(d)), und außerdem werden die antikorrosiven Wirkungen durch das eingearbeitete Antikorrosionsmittel gefördert, um eine Schutzschicht an der Oberfläche der Kupferschicht auszubilden. Außerdem wird angenommen, dass der Einbau eines ein Ätzen verhindernden Mittels dazu dient, eine statische chemische Ätzwirkung zu unterdrücken, und sogar wenn das zu polierende Objekt der Schleifmittelzusammensetzung vor oder nach dem Polieren ausgesetzt ist, kann die chemische Ätzwirkung unterdrückt werden.
  • Die Rollen, die die von den obigen verschiedenen entsprechenden Komponenten beim Polieren von Kupfer spielen, werden als wie folgt angesehen. Zunächst dient das Schleifmittel dazu, ein so genanntes mechanisches Polieren durchzuführen und beschleunigt das Polieren. Wasserstoffperoxid oxidiert die Kupferoberfläche unter Bildung einer spröden oxidierten Schicht. Die das Polieren beschleunigende Verbindung wirkt auf die oxidierte Kupferoberfläche ein unter Bildung eines Chelats mit Kupferionen. Das Polieren des Kupfers schreitet durch die kombinierte Wirkung des chemischen Effekts auf Kupfer des Wasserstoffperoxids und der das Polieren beschleunigenden Verbindung und des mechanischen Effekts des Schleifmittels fort. Das antikorrosive Mittel unterdrückt ferner eine Erosion der Kupferoberfläche nach dem Polieren, und unterdrückt ferner eine übermäßige chemische Ätzwirkung auf Kupfer. Es wird angenommen, dass durch diese Effekte die Bildung von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil unterdrückt werden kann, und eine hohe Materialentfernungsrate des Kupfers realisiert werden kann.
  • Wenn ein Wafer, der ein Bauelementmuster aufweist, das Kupfer und eine Tantal enthaltende Verbindung darauf ausgebildet enthält, unter Verwendung der erfindungsgemäßen Schleifmittelzusammensetzung in den vorstehend genannten bevorzugten Konzentrationsbereichen oder Mengen poliert wird, ist es möglich, zu erreichen, dass die Materialentfernungsrate der Kupferschicht mindestens 500 nm/min beträgt, und die Tiefe der Vertiefungen an einem Kupferverdrahtungsteil mit einer Drahtbreite von 10 μm nicht mehr als 60 nm in einem Zustand, in dem nur die Kupferschicht entfernt wird, beträgt.
  • Die praktischen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun detailliert unter Bezugnahme auf Beispiele beschrieben. Es ist jedoch zu verstehen, dass die vorliegende Erfindung keinesfalls auf solche spezifischen Beispiele beschränkt ist.
  • BEISPIEL 1 UND VERGLEICHSBEISPIELE 1 bis 8
  • Herstellung und Gehalte von Schleifmittelzusammensetzungen
  • Kolloidales Siliciumdioxid mit einer mittleren Teilchengröße von 40 nm als Schleifmittel, Glycin als das Polieren beschleunigende Verbindung, Benzotriazol als Antikorrosionsmittel, Wasserstoffperoxid und organische Verbindungen, wie in Tabelle 1 identifiziert, wur den Wasser so zugemischt, dass sie in den in Tabelle 1 angegebenen Anteilen gemischt sind, um die entsprechenden Schleifmittelzusammensetzungen des Beispiels 1 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 8 herzustellen.
  • In Beispiel 1 wurden ein Polyethylenoxid (Molekulargewicht: 400) und ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether (Molekulargewicht: 9 000) als zwei organischen Verbindungen zugegeben.
  • Im Vergleichsbeispiel 1 wurde keine organische Verbindung eingebaut. In den Vergleichsbeispielen 2, 5 und 8 wurde kein Schleifmittel eingebaut, und in den Vergleichsbeispielen 5 und 8 wurde Kaliumpolyacrylat (Molekulargewicht: 5 000) bzw. Polyvinylalkohol (Molekulargewicht: 5 000) als organische Verbindung verwendet. In den Vergleichsbeispielen 3, 4, 6 und 7 wurde außerdem Ammoniumpolyacrylat (Molekulargewicht: 5 000), Kaliumpolyacrylat (Molekulargewicht: 5 000), Polyvinylalkohol (Molekulargewicht: 20 000) bzw. Polyvinylalkohol (Molekulargewicht: 5 000) als organische Verbindung verwendet.
  • Als Wasserstoffperoxidlösung wurde eine im Handel erhältliche 31 %ige wässrige Lösung verwendet, und sie wurde kurz vor dem Polieren zugemischt. Die Menge an Wasserstoffperoxid in Tabelle 1 ist die tatsächliche Menge in der Zusammensetzung.
  • Tabelle 1
    Figure 00190001
  • In Tabelle 1 bedeutet PEG Polyethylenoxid, POEPOPAE Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether, Pa-NH4 Ammoniumpolyacrylat, Pa-K Kaliumpolyacrylat und PVA Polyvinylalkohol. Jedes Molekulargewicht ist außerdem auf eine solche Weise angegeben, dass zum Beispiel ein Molekulargewicht von 1 000 durch M1000 repräsentiert wird. BTA bedeutet Benzotriazol.
  • Poliertests
  • Unter Verwendung der entsprechenden Polierzusammensetzungen des Beispiels 1 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 8 wurde ein Polieren unter den folgenden Bedingungen gegenüber der beschichteten Oberfläche des zu polierenden Objekts durchgeführt. Polierbedingungen
    Poliermaschine: Einseiten-Poliermaschine für CMP (Mirra, hergestellt von Applied Materials Company)
    Zu polierendes Objekt: Kupferschicht-Wafer (8 Inch-Silicium-Wafer mit einer durch elektrolytisches Plattieren ausgebildeten Kupferschicht) Kupfermuster-Wafer (854 Masken-Muster, hergestellt von SEMATECH Company)
    Polierschwamm: Laminierter Polierschwamm aus Polyurethan (IC-1000/Suba400), hergestellt von Rodel Inc., USA)
    Polierdruck: 2 psi (circa 13,8 kPa)
    Tischumdrehungsgeschwindigkeit: 80 U/min
    Zuführrate der Polierzusammensetzung: 200 cc/min
    Trägerrotationsgeschwindigkeit: 80 U/min
  • Eine Bewertung der Materialentfernungsrate wurde mittels eines Kupferschicht-Wafers durchgeführt. Das Polieren wurde eine Minute lang durchgeführt, und die Schichtdicke vor und nach dem Polieren des zu polierenden Objekts wurde mittels eines Blattwiderstandsmessers (VR-120, hergestellt von Kokusai Denki System Service K.K.) gemessen und die Schichtdickendifferenz berechnet, und aus dem berechneten Wert wurde die Materialentfernungsrate erhalten.
  • Die Bewertung von Vertiefungen auf der Kupferverdrahtung wurde mittels eines Kupfermuster-Wafers durchgeführt. Das Polieren wurde durchgeführt, bis Kupfer auf dem Flächenanteil vollständig poliert und entfernt war, und die Differenz in der Höhe zwischen dem Kupferverdrahtungsteil und der Grenzschicht nach dem Polieren wurde mittels eines Profilmessers (Profiler) (HRP340, hergestellt von KLA Tencole Company) gemessen, der ein Oberflächenmessgerät vom Kontakttyp ist, um die Tiefe der Vertiefungen des Kupferverdrahtungsteils von 10 μm des zu polierenden Objekts nach dem Polieren zu bestimmen.
  • Die Ergebnisse der Materialentfernungsrate und der Tiefe der Vertiefungen sind in Tabelle 1 angegeben.
  • Aus Tabelle 1 ist es ersichtlich, dass im Beispiel 1 eine angemessene Materialentfernungsrate von Kupfer erhältlich ist, und die Bildung von Vertiefungen im Kupferverdrahtungsteil klein ist.
  • Aus Vergleichsbeispiel 1, in dem keine organische Verbindung eingebaut wurde, ist es hingegen ersichtlich, dass auf dem Kupferverdrahtungsteil tiefe Einschnitte ausgebildet wurden. Außerdem bestand in den Vergleichsbeispielen 2, 5 und 8, in denen kein Schleifmittel eingebaut wurde, das Problem, dass die Materialentfernungsrate des Kupfers gering war, weil kein angemessenes mechanisches Polieren durch das Schleifmittel durchgeführt wurde. In den Vergleichsbeispielen 3 bis 5 wurde außerdem ein Polyacrylat als organische Verbindung eingebaut, und in den Vergleichsbeispielen 6 bis 8 wurde ein Polyvinylalkohol als organische Verbindung eingebaut, aber in jedem dieser Fälle wurden tiefe Einschnitte auf dem Kupferverdrahtungsteil ausgebildet, und es ist ersichtlich, dass organische Verbindungen wie ein Polyacrylat oder ein Polyvinylalkohol nicht dazu fähig sind, die Bildung von Vertiefungen zu unterdrücken.
  • BEISPIELE 61 BIS 101 UND VERGLEICHSBEISPIELE 9 UND 10
  • Herstellung und Gehalte von Schleifmittelzusammensetzungen
  • Kolloidales Siliciumdioxid mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 40 nm wurde als Schleifmittel, Glycin als das Polieren beschleunigende Verbindung, Benzotriazol als Antikorrosionsmittel, Wasserstoffperoxid und verschiedene in Tabelle 2 angegebene Arten als organische Verbindung (organische Verbindung 1 und organische Verbindung 2) wurden Wasser so zugemischt, dass sie in den in Tabelle 2 angegebenen Anteilen gemischt waren, um die entsprechenden Schleifmittelzusammensetzungen der Beispiele 61 bis 101 und Vergleichsbeispiele 9 und 10 herzustellen. Die Beispiele 68 und 99 sind nicht innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens.
  • In den Beispielen 61 bis 73 wurden zwei Arten organischer Verbindungen, d.h. die organische Verbindung 1, Diisobutyldimethylbuindiol-polyoxyethylenglykolether, repräsentiert durch die chemische Formel (3):
    Figure 00220001
    und organische Verbindung 2, ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether (Molekulargewicht: 8 000), verwendet, und ihre Mengen wurden verändert, und die Mengen der anderen Komponenten, d.h. kolloidales Siliciumdioxid, Glycin, Benzotriazol bzw. Wasserstoffperoxid, waren die gleichen.
  • In den Beispielen 74 bis 97 wurden die organischen Verbindungen in den gleichen Mengen wie in Beispiel 64 verwendet. In den Beispielen 74 bis 79 wurde die Konzentration an kolloidalem Siliciumdioxid geändert, und in den Beispielen 80 bis 85 die Menge an Glycin geändert. Außerdem wurde in den Beispielen 86 bis 91 die Menge an Benzotriazol geändert, und in den Beispielen 92 bis 97 die Menge an Wasserstoffperoxid geändert, und die Menge jeder der anderen Komponenten war die gleiche.
  • In Beispiel 98 wurden außerdem zwei Arten organischer Verbindungen, d.h. organische Verbindung 1, Diisobutyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether, repräsentiert durch die chemische Formel (4):
    Figure 00220002
    und organische Verbindung 2, die ein Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether (Molekulargewicht: 8 000) ist, verwendet, und ihre Mengen und die Mengen der anderen Komponenten waren die gleichen wie in Beispiel 64. Außerdem wurde in Beispiel 99 unter den organischen Verbindungen in Beispiel 98 nur die organische Verbindung 1 verwendet, und im Beispiel 100 die organische Verbindung 2 unter den organischen Verbindungen in Beispiel 64 wurde auf Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether (Molekulargewicht: 4 000) geändert, und in Beispiel 101 wurden die Mengen der organischen Verbindungen in Beispiel 64, des Schleifmittels und anderer Komponenten erhöht (die Mengen der entsprechenden Komponenten in Beispiel 64 wurden auf das Zweifache erhöht).
  • Im Vergleichsbeispiel 9 wurde das Schleifmittel und die organische Verbindung 2 unter den organischen Verbindungen nicht eingebaut, und im Vergleichsbeispiel 10 wurde kein Schleifmittel eingebaut.
  • Außerdem wurde als Wasserstoffperoxidlösung eine im Handel erhältliche 31 %ige wäßrige Lösung verwendet, und sie wurde kurz vor dem Polieren zugemischt. Die Menge des Wasserstoffperoxids in Tabelle ist die tatsächliche Menge in der Zusammensetzung.
  • Tabelle 2
    Figure 00240001
  • Figure 00250001
  • Anmerkung:
    • *) Beim tatsächlichen Polieren wurde die Zusammensetzung mit Wasser auf das Zweifache verdünnt (1 Teil Wasser wurde zu 1 Teil der Schleifmittelzusammensetzung zugegeben).
  • In Tabelle 2 bedeutet A Diisobutyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether, repräsentiert durch die chemische Formel (3), und B bedeutet Diisobutyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether- repräsentiert durch die chemische Formel (4). C bedeutet einen Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether (Molekulargewicht: 8 000), und D bedeutet einen Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether (Molekulargewicht: 4 000).
  • Poliertests
  • Unter Verwendung der entsprechenden Schleifmittelzusammensetzungen der Beispiele 61 bis 100 und Vergleichsbeispiele 9 und 10 wurde ein Polieren unter denselben Bedingungen wie im vorstehend beschriebenen Beispiel 1, usw. auf der auf dem zu polierenden Objekt ausgebildeten beschichteten Seite durchgeführt. Im Beispiel 101 wurde jedoch ein solches Verfahren verwendet, bei dem die Zusammensetzung mit reinem Wasser auf das Zweifache verdünnt wurde (Schleifmittelzusammensetzung: reines Wasser = 1:1).
  • Die Bewertung der Materialentfernungsrate und die Bewertung der Vertiefungen auf der Kupferverdrahtung wurde auf die gleiche Weise wie im vorstehend beschriebenen Beispiel 1, usw. durchgeführt, und die Ergebnisse der Materialentfernungsrate und der Bildung von Vertiefungen sind in Tabelle 2 angegeben.
  • Aus der Tabelle 2 ist ersichtlich, dass, wenn Diisobutyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether, repräsentiert durch die chemische Formel (4), B in Tabelle 2, und Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether C als organische Verbindungen verwendet wurden, eine angemessene Materialentfernungsrate von Kupfer erhalten wurde, und die Ausbildung von Vertiefungen im Kupferverdrahtungsteil gering war. Außerdem wurden in den Beispielen 61 bis 97, in denen die Konzentration an kolloidalem Siliciumdioxid und die Mengen der organischen Verbindungen (organische Verbindungen 1 und 2), von Glycin, Benzotriazol und Wasserstoffperoxid, geändert wurden, gute Ergebnisse auch im Hinblick auf die Materialentfernungsrate von Kupfer und Bildung von Vertiefungen erhalten. In den Beispielen 68 und 93 bis 100, in denen die Art der organischen Verbindungen geändert wurde, oder der Diisobutyldimethylbutindiol-polyoxyethylenglykolether A, repräsentiert durch die chemische Formel (3), in Tabelle 2, oder B, repräsentiert durch die chemische Formel (4), verwendet wurden, und in Beispiel 101, worin eine Zusammensetzung mit einer hohen Konzentration hergestellt und kurz vor dem Polieren verdünnt wurde, wurden ähnlich gute Ergebnisse erhalten.
  • Aus den Vergleichsbeispielen 9 und 10, in denen kein Schleifmittel eingebaut war, obwohl die organischen Verbindungen eingebaut waren, ist es ersichtlich, dass das Problem vorhanden war, dass die Materialentfernungsrate von Kupfer gering war, da kein angemessenes mechanisches Polieren durch das Schleifmittel durchgeführt wurde. Es ist außerdem ersichtlich, dass in einem Fall, in dem keine organische Verbindung eingebaut war, wie im Vergleichsbeispiel 1 in Tabelle 1, tiefe Einschnitte auf dem Kupferverdrahtungsteil ausgebildet wurden.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist es durch die erfindungsgemäße Schleifmittelzusammensetzung möglich, eine Schleifmittelzusammensetzung zu erhalten, mit der ein Polieren mit einer geringen chemischen Ätzwirkung gegenüber Kupfer, d.h. Unterdrücken der Bildung von Vertiefungen am Kupferverdrahtungsteil, ohne Beeinträchtigung der Materialentfernungsrate der Kupferschicht im CMP-Verfahren bei der Herstellung eines Halbleiterbauelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer und eine Schicht einer Tantal enthaltenden Verbindung auf einem Substrat enthält, durchgeführt werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Polierverfahren ist ein Verfahren, das das Polieren eines Halbleiterbauelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer und eine Schicht aus einer Tantal enthaltenden Verbindung auf einem Substrat ausgebildet aufweist, mit der vorstehend beschriebenen Schleifmittelzusammensetzung umfasst, wobei das Polieren durchgeführt werden kann, ohne die Materialentfernungsrate der Kupferschicht zu beeinträchtigen, wohingegen die Ausbildung von Vertiefungen auf dem Kupferverdrahtungsteil unterdrückt wird.

Claims (4)

  1. Schleifmittelzusammensetzung, umfassend: (a) Siliciumdioxid als Schleifmittel, (b1) mindestens eine organische Verbindung, ausgewählt aus einem Polyethylenoxid, einem Polypropylenoxid und einem Polyoxyalkylen-Additionspolymer, das eine C≡C-Dreifachbindung aufweist, repräsentiert durch die Formel (1):
    Figure 00280001
    worin jeder der Reste R1 bis R6 H oder eine C1-10-Alkylgruppe ist, jedes X und Y eine Ethylenoxygruppe oder eine Propylenoxygruppe ist, und jedes m und n eine positive Zahl von 1 bis 20 ist, (b2) mindestens eine organische Verbindung, ausgewählt aus einem Polyoxyethylenalkylether, einem Polyoxypropylenalkylether und einem Polyoxyethylenpolyoxypropylenalkylether, (c) mindestens eine das Polieren beschleunigende Verbindung, ausgewählt aus Citronensäure, Oxalsäure, Weinsäure, Glycin, α-Alanin und Histidin, (d) mindestens ein Antikorrosionsmittel, ausgewählt aus Benzotriazol, Benzimidazol, Triazol, Imidazol und Tolyltriazol, (e) Wasserstoffperoxid und (f) Wasser.
  2. Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, worin (b1) ein Polyoxyalkylen-Additionspolymer, das eine C≡C-Dreifachbindung aufweist, repräsentiert durch die Formel (1), umfasst.
  3. Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 2, worin das durch die Formel (1) repräsentierte Polyoxyalkylen-Additionspolymer mit einer C≡C-Dreifachbindung ein Dialkyldimethylbutindiolpolyoxyethylenglykolether ist, repräsentiert durch die Formel (2):
    Figure 00290001
    worin jeder Reste R1 und R2 eine C1-10-Alkylgruppe ist, und jedes m und n eine positive Zahl von 1 bis 20 ist.
  4. Polierverfahren, das umfasst das Polieren eines Halbleiterbauelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer und eine Schicht aus einer Tantal-enthaltenden Verbindung auf einem Substrat ausgebildet aufweist, mit der in einem der Ansprüche 1 bis 3 definierten Schleifmittelzusammensetzung.
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