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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Polierzusammensetzung zur Verwendung
zum Polieren von Halbleitersubstraten, Photomasken und verschiedenen
Speicherplatten, insbesondere eine Polierzusammensetzung, die zum
Polieren zur Planierung der Oberfläche von Wafern in z.B. der
Halbleiter-Industrie brauchbar ist, und ein Polierverfahren, das
eine solche Zusammensetzung verwendet.
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Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung eine Polierzusammensetzung, die
hoch effizient ist, hohe Selektivität bereitstellt und anwendbar
ist zur Ausbildung von ausgezeichnet polierten Oberflächen beim Polieren
von Halbleiterelementen, bei denen eine sogenannte chemisch-mechanische
Poliertechnologie (nachfolgend als "CMP" bezeichnet)
angewendet wird, beim Bearbeiten von Wafern, und ein Polierverfahren, die
eine solche Zusammensetzung verwendet.
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In
den letzten Jahren war der Fortschritt der sogenannten Hochtechnologie-Produkte,
einschließlich von
Computern, bemerkenswert, und Teile, die für solche Produkte verwendet
werden, wie z.B. ULSI-Vorrichtungen,
wurden Jahr für
Jahr für
eine hohe Integration und hohe Geschwindigkeit entwickelt. Zusammen
mit einem solchen Fortschritt wurde Jahr für Jahr die Konstruktionsnorm
für Halbleiterelemente
schrittweise verfeinert, wobei der Schwerpunkt in einem Verfahren
zur Herstellung von Vorrichtungen sich auf flache konzentriert,
und die für
Muster-formende Oberflächen
erforderliche Planierung wird zunehmend diffiziler.
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Um
ferner ein Ansteigen des Widerstands der Verdrahtung aufgrund der
Verfeinerung der Verdrahtung auf der Vorrichtung zu meistern, wurde
untersucht, als Verdrahtungsmaterial Kupfer anstelle von Wolfram
oder Aluminium zu verwenden. Aufgrund seiner Natur ist Kupfer schwer
durch Ätzen
verarbeitbar, und erfordert deshalb das folgende Verfahren.
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Nach
Ausbilden von Verdrahtungsrillen und -wegen auf einer Isolierschicht
wird die Kupferverdrahtung durch Sputtern oder Plattieren (sogenanntes
Damaszieren) ausgebildet, und eine auf der Isolierschicht abgeschiedene
unnötige
Kupferschicht wird durch CMP-Verfahren entfernt, das eine Kombination
eines mechanischen Polierens und eines chemischen Polierens darstellt.
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In
einem solchen Verfahren kann es jedoch passieren, dass Kupferatome
in die Isolierschicht diffundieren und die Eigenschaften der Vorrichtung
verschlechtern. Deshalb wurde zur Verhinderung einer Diffusion von
Kupferatomen versucht, eine Sperrschicht auf der Isolierschicht
vorzusehen, die darauf ausgebildete Verdrahtungsrillen oder -wege
aufweist. Als Material für
eine solche Sperrschicht ist Metall-Tantal oder eine Tantalverbindung, wie
z.B. Tantalnitrid (nachstehend wird allgemein auf metallisches Tantal-enthaltende
Verbindung Bezug genommen), vom Standpunkt der Verlässlichkeit
der Vorrichtung am geeignetsten und wird in der Zukunft meist verwendet
werden.
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In
einem solchen CPM-Verfahren für
ein Halbleiterelement, das eine solche Kupferschicht und eine Tantal-enthaltende
Verbindung aufweist, werden zuerst die Kupferschicht als äußerste Schicht
und dann die die Tantal-enthaltende Verbindung enthaltende Schicht
als Grenzschicht poliert, und das Polieren wird beendet, wenn die
Isolierschicht von z.B. Siliciumdioxid oder Monofluorsiliciumoxid
erreicht ist. Für
ein ideales Verfahren ist es erwünscht,
dass durch Verwenden nur einer Art einer Polierzusammensetzung,
die Kupferschicht und Schicht der Tantal-enthaltenden Verbindung
gleichmäßig durch
Polieren in einer einzigen Polierstufe entfernt werden, und das
Polieren wird sicher dann beendet sein, wenn die Isolierschicht
erreicht ist.
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Kupfer
und eine Tantal-enthaltende Verbindung sind jedoch verschieden in
ihrer Härte,
chemischen Stabilität
und anderen mechanischen Eigenschaften und deshalb in ihrer Verarbeitbarkeit,
und deshalb ist es schwierig, ein solches ideales Polierverfahren
zu erzielen. Deshalb wird das folgende Zwei-Stufen-Polierverfahren,
d.h., ein in zwei Stufen unterteiltes Polierverfahren, untersucht.
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Erst
wird im Polieren der ersten Stufe (nachstehend als erstes Polieren
bezeichnet) unter Verwendung einer Polierzusammensetzung, die eine
Kupferschicht mit hoher Effizienz polieren kann, die Kupferschicht
unter Verwendung von z.B. einer Schicht aus Tantal-enthaltender
Verbindung als Stoppschicht poliert, bis eine solche Schicht aus
Tantal-enthaltender Verbindung erreicht ist. Um nicht verschiedene
Oberflächenschäden, wie
z.B. Vertiefungen, Erosion, Krümpeln
usw., auf der Oberfläche
der Kupferschicht zu verursachen, kann das erste Polieren kurz vor
Erreichen der Schicht der Tantal-enthaltenden Verbindung beendet
werden, d.h., während
eine Kupferschicht noch schwach verbleibt. In der zweiten Polierstufe
wird (nachstehend als zweites Polieren bezeichnet) unter Verwendung
einer Polierzusammensetzung, die hauptsächlich die Schicht aus Tantal-enthaltender
Verbindung mit hoher Effizienz polieren kann, die verbleibende dünne Kupferschicht
und die Schicht der Tantal-enthaltenden Verbindung unter Verwendung
der Isolierschicht als Stoppschicht poliert, und das Polieren ist
beendet, wenn die Isolierschicht erreicht ist.
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Hier
treten Krümpeln,
Vertiefungen und Erosion Oberflächenschäden aufgrund
eines übermäßigen Polierens
des Verdrahtungsteils, verursacht durch einen Unterschied in der
Härte zwischen
der Verdrahtungsschicht (in diesem Fall Kupfer) und der Isolierschicht
oder der Schicht der Tantal-enthaltenden Verbindung, durch den Ätzeffekt
auf die Verdrahtungsschicht, und hauptsächlich durch einen Unterschied
in dem pro Flächeneinheit
ausgeübten
Druck, auf, und sie verringern die Querschnittsfläche der
Verdrahtungsschicht. Wenn eine Vorrichtung hergestellt wird, tendieren
sie deshalb dazu, den Widerstand der Verdrahtung an dem entsprechenden
Teil zu erhöhen,
oder sie können
in extremen Fällen
Kontaktfehler verursachen. Die beim ersten Polieren zu verwendende
Polierzusammensetzung soll deshalb die Eigenschaft aufweisen, dass
sie dazu fähig
ist, die Kupferschicht mit einer hohen Materialentfernungsrate zu
polieren, ohne die vorstehend erwähnten verschiedenen Oberflächenschäden auf
der Oberfläche
der Kupferschicht auszubilden, die durch das zweite Polieren nicht
entfernt werden können.
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Im
Hinblick auf eine solche Polierzusammensetzung für eine Kupferschicht beschreibt
z.B. JP-A-7-233485
eine Polierflüssigkeit
für eine
Kupfermetallschicht, die mindestens eine organische Säure aufweist,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Aminoessigsäure (nachstehend als Glycin
bezeichnet) und Amidschwefelsäure,
einem Oxidationsmittel und Wasser, und das Verfahren zur Herstellung
eines Halbleiterelements unter Verwendung einer Polierflüssigkeit.
Ferner beschreibt JP-A-8-83780 ein Schleifmittel, das Aminoessigsäure und/oder
Amidschwefelsäure,
ein Oxidationsmittel, Wasser und Benzotriazol oder sein Derivat enthält, und
ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterelements zur Verwendung
eines solchen Schleifmittels.
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EP-A-1152046,
eine Anmeldung der Anmelderin der vorliegenden Erfindung, publiziert
am 7. November 2001, beschreibt eine Polierzusammensetzung, die
eine hohe Selektivität
beim Polieren von Halbleiterelementen aufweist, an der CMP angewandt
wird, und enthält
(a) ein Schleifmittel, (b) α-Alanin,
(c) Wasserstoffperoxid und (d) Wasser. Es kann auch eine Carbonsäure enthalten,
um die Zersetzung von Wasserstoffperoxid zu unterdrücken. Um
den pH-Wert zu erhöhen,
kann es Natriumhydroxid, Kaliumperoxid, Ammoniak usw. enthalten.
Als Antikorrosionsmittel kann es Benzotriazol, Tolyltriazol, Benzimidazol,
Triazol oder Imidazol enthalten. Diese Zusammensetzung kann zum
Polieren eines Halbleiterelements verwendet werden, das eine an
einem Substrat ausgebildete Schicht aus Kupfer und eine Schicht
aus einer Tantal-enthaltenden Verbindung aufweist.
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Die
EP-A-846742 beschreibt eine chemisch-mechanische Polieraufschlämmung, die
ein Aluminiumoxid-Schleifmittel,
Wasserstoffperoxid und Benzotriazol enthält. Das Benzotriazol ist als
filmbildendes Mittel vorhanden und erleichtert die Bildung einer
Passivierungsschicht an der Oberfläche der Metallschicht. Um diese Passivierungsschicht
zu beeinträchtigen,
kann ein Komplexierungsmittel, wie z.B. Citronensäure, Milchsäure, Weinsäure usw.,
vorhanden sein. Ein bevorzugtes Komplexierungsmittel ist Ammoniumoxalat.
Eine anderes ist Weinsäure.
Für die
Einstellung des pH-Wertes sind Salpetersäure, Phosphorsäure oder
Schwefelsäure
und organische Säuren
bevorzugt.
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WO
01/04231 erwähnt
einen früheren
Vorschlag, nämlich
daß Benzotriazol
oder ein Derivat davon als Schutzfilm-bildendes Mittel für die Metalloberfläche verwendet
werden kann, um ein Krümpeln
(übermäßiges Ätzen von
Kupfer) in einem Metall-CMP-Verfahren zu verhindern. Es wird ferner
angegeben, dass, wenn ein solcher Schutzfilm ausgebildet wird, die
Poliergeschwindigkeit unzureichend ist. Um dieses Problem zu vermeiden,
schlägt
das Dokument unter anderen Zusammensetzungen eine solche vor, die
eine aliphatische Carbonsäure
mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen aufweist. Beispiele für solche
Carbonsäuren
sind Laurinsäure,
Palmitinsäure,
Stearinsäure
und Ölsäure. Ein Ätzmittel,
wie z.B. Citronensäure,
kann verwendet werden. Die angegebenen Beispiele weisen Wasserstoffperoxid
und Siliciumdioxid als Schleifmittel auf. Es wird angegeben, dass,
da die aliphatische Carbonsäure
mit 7 bis 24 Kohlenstoffatomen die Wirkung aufweist, die Ätzgeschwindigkeit
zu erniedrigen, die Poliergeschwindigkeit auf einem praktisch verwendbaren
Niveau aufrechterhalten werden kann und ein übermäßiges Ätzen des Metallfilms und der
Metallschicht verhindert werden kann.
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Als
Ergebnis der durch die Erfinder der vorliegenden Anmeldung durchgeführten Versuche
wurde jedoch bestätigt,
dass, wenn eine Kupferschicht mit einem darauf ausgebildeten Muster
unter Verwendung einer Polierzusammensetzung poliert wird, die nur
ein Schleifmittel, Glycin und Wasserstoffperoxid enthält, der
chemische Ätzeffekt
an Kupfer und die Erosion an der Kupferoberfläche nach dem Polieren beträchtlich
werden können,
und leicht große
Vertiefungen ausgebildet werden können. In dem Fall, bei dem
Benzotriazol, das die Funktion besitzt, den chemischen Ätzeffekt
an Kupfer zu unterdrücken,
eingebaut wird, um eine Erosion an der Kupferoberfläche zu unterdrücken, tendiert,
wenn die zugegebene Menge an Benzotriazol zu hoch ist, die Materialentfernungsrate
der Kupferschicht dazu, beträchtlich
gering zu sein, und das Polieren eine lange Zeit erfordert, und
damit nicht effizient ist.
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Im
Fall, bei dem die zugegebene Menge an Benzotriazol zu gering ist,
kann ferner keine ausreichende Funktion erhalten werden, um den
chemischen Ätzeffekt
zu unterdrücken,
und es ist deshalb unmöglich,
Erosion an der Kupferoberfläche
ausreichend zu unterdrücken.
Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben Versuche durchgeführt und
sind zu dem Schluss gekommen, dass im Falle des Polierens einer
Kupferverdrahtung unter Verwendung einer Polierzusammensetzung,
die Schleifmittelkörner,
Glycin, Benzotriazol und Wasser enthält, keine Zusammensetzung für ein optimales
Polieren zu erhalten ist.
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Es
bestand nämlich
das große
Bedürfnis
zur Entwicklung einer Zusammensetzung zum Polieren, die die beiden
Eigenschaften einer hohen Materialentfernungsrate der Kupferschicht
und einen niedrigen chemischen Ätzeffekt
an der Kupferschicht aufweist.
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Um
die vorstehend beschriebenen Probleme zu lösen, wurde die vorliegende
Erfindung gemacht. Eine Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung
ist es nämlich,
eine Polierzusammensetzung bereitzustellen, mit der das Polieren
mit einer hohen Materialentfernungsrate der Kupferschicht durchgeführt werden
kann, während
gleichzeitig ein chemischer Ätzeffekt
an der Kupferschicht unterdrückt
werden kann, zum Polieren eines Wafers mit einem Muster, der mindestens
eine Kupferschicht und eine Schicht aus Tantalenthaltender Verbindung
auf einem Substrat ausgebildet aufweist.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird die vorstehend beschriebene Aufgabenstellung
erzielt, und sie betrifft eine Polierzusammensetzung, die die Komponenten
aufweist (a) mindestens ein Schleifmittel (abrasive), ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Ceroxid,
Zirkoniumoxid und Titanoxid, (b) eine aliphatische Carbonsäure mit
mindestens 10 Kohlenstoffatomen, (c) mindestens eine basische Verbindung,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus einem Ammoniumsalz, einem Alkalimetallsalz,
einem Erdalkalimetallsalz, einem organischen Amin und einem quaternären Ammoniumsalz,
(d) mindestens ein Polierbeschleunigungsmittel, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Citronensäure, Oxalsäure, Weinsäure, Glycin, α-Alanin und
Histidin, (e) mindestens ein Antikorrosionsmittel, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Benzotriazol, Benzimidazol, Triazol, Imidazol
und Tolyltriazol, (f) Wasserstoffperoxid und (g) Wasser.
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Erfindungsgemäß wird ferner
die vorstehende Polierzusammensetzung bereitgestellt, in der die
Komponente (b) eine aliphatische Monocarbonsäure ist mit einer Carboxylgruppe
in einem gesättigten
Kohlenwasserstoff-Skelett, das eine Kohlenstoffzahl von mindestens
10 aufweist, oder einem Kohlenwasserstoff mit einer ungesättigten
Bindung, und die obige Polierzusammensetzung, worin die Komponente
(b) mindestens eine Verbindung ist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Laurinsäure,
Linolsäure,
Myristinsäure,
Palmitinsäure,
Stearinsäure
und Ölsäure.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner die vorstehende Polierzusammensetzung
bereit, worin die Komponente (c) mindestens eine Verbindung ist,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Ammoniak, Ethylendiamin, Tetramethylammoniumhydroxid,
Tetraethylammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Piperidin,
Piperazin und Ethanolamin, und die vorstehende Polierzusammensetzung,
worin die Komponente (e) Benzotriazol ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner ein Polierverfahren zum Polieren
eines Halbleiterelements, das mindestens eine Schicht aus Kupfer
und eine Schicht aus einer Tantal-enthaltenden Verbindung auf einem Substrat
ausgebildet aufweist, mit der vorstehenden Polierzusammensetzung
bereit.
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Üblicherweise
war es bekannt, als Schleifmittel feine Teilchen von z.B. einem
Oxid, einem Nitrid oder einem Carbid eines Metalls zu verwenden.
Für die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
wird insbesondere mindestens eine Verbindung verwendet, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Aluminiummoxid, Siliciumoxid, Ceroxid,
Zirkoniumoxid und Titanoxid. Unter ihnen ist Siliciumdioxid bevorzugt,
insbesondere kolloidales Siliciumdioxid.
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Die
Konzentration des Schleifmittels in der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung
beträgt üblicherweise
0,2 bis 250 g/l, vorzugsweise 0,5 bis 200 g/l, insbesondere 5 bis
100 g/l. Wenn die Konzentration des Schleifmittels zu gering ist,
tendiert die mechanische Polierkraft dazu, abzufallen, wobei die
Materialentfernungsrate der Kupferschicht in einigen Fällen absinken
kann. Wenn andererseits die Konzentration des Schleifmittels zu
hoch ist, zeigt die mechanische Polierkraft die Tendenz zu einer
Erhöhung,
wobei die Polierrate der Schicht der Tantal-enthaltenden Verbindung
die Tendenz aufweist, zu hoch zu sein, und sich leicht Erosion ausbilden
kann.
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In
der vorliegenden Erfindung ist eine aliphatische Carbonsäure eingebaut,
um den chemischen Ätzeffekt
an Kupfer zu unterdrücken. Üblicherweise
ist sie eine Verbindung mit mindestens einer Carboxylgruppe in einem
gesättigten
Kohlenwasserstoff-Skelett oder einem Kohlenwasserstoff mit einer
ungesättigten
Bindung. Spezifisch kann sie z.B. Laurinsäure, Linolsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Sebacinsäure oder
Dodecandisäure
sein.
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Unter
diesen aliphatischen Carbonsäuren
ist eine sogenannte Monocarbonsäure
mit einer Carboxylgruppe bevorzugt. Ferner ist unter diesen Verbindungen
eine solche mit einer Löslichkeit
von höchstens
0,2 g/100 g in Wasser bevorzugt. Deshalb ist als aliphatische Carbonsäure Laurinsäure, Linolsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder Ölsäure bevorzugt,
und insbesondere Ölsäure.
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Die
zugegebene Menge der aliphatischen Carbonsäure beträgt üblicherweise 0,00003 bis 0,005
Mol/l, vorzugsweise 0,0002 bis 0,002 Mol/l, bezogen auf die Polierzusammensetzung.
Wenn die zugesetzte Menge der aliphatischen Carbonsäure geringer
als 0,00003 Mol/l ist, kann kein ausreichender Effekt zur Unterdrückung des
chemischen Ätzeffektes
an der Kupferschicht erhalten werden. Wenn die zugesetzte Menge
der aliphatischen Carbonsäure
andererseits 0,005 Mol/l übersteigt,
zeigt die Materialentfernungsrate an der Kupferschicht die Tendenz,
zu stark unterdrückt
zu werden. Außerdem
tendiert die Auflösung
in der Polierzusammensetzung dazu, zu schwierig zu werden.
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Die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
enthält
mindestens eine basische Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus einem Ammoniumsalz, einem Alkalimetallsalz, einem Erdalkalimetallsalz,
einem organischen Amin und einem quaternären Ammoniumsalz. Der Ausdruck "Salz" umfasst hier Hydroxid.
Die basische Verbindung wird zum Zweck einer Erhöhung des zu sauer neigenden
pH-Wertes durch Zugabe der aliphatischen Carbonsäure und als Auflösungsmittel
der aliphatischen Carbonsäure
in der Polierzusammensetzung eingebaut.
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Spezifisch
kann die basische Verbindung z.B. sein Ammoniak, Ethylendiamin,
Tetramethylammoniumhydroxid, Tetraethylammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Natriumhydroxid, Piperidin, Piperazin oder Ethanolamin. Unter ihnen
sind solche mit einem geringen Ätzeffekt
an der Kupferschicht bevorzugt, und die weniger wahrscheinlich eine
Agglomeration der Schleifmittelkörner
hervorrufen, und solche, die kein anderes Element als Verunreinigung
enthalten. Deshalb ist Tetramethylammoniumhydroxid bevorzugt. Die
zugesetzte Menge der basischen Verbindung beträgt vorzugsweise 0,5 bis 2,
insbesondere 0,8 bis 1,6, als Äquivalent-Verhältnis, bezogen
auf die gleichzeitig einzubauende aliphatische Carbonsäure. Wenn
die zusätzliche
Menge der basischen Verbindung geringer als 0,5, als Äquivalent-Verhältnis, bezogen
auf die aliphatische Carbonsäure,
ist, tendiert die Löslichkeit
der aliphatischen Carbonsäure
dazu, abzufallen, wodurch die Auflösung der aliphatischen Carbonsäure schwierig
wird, oder die aliphatische Carbonsäure scheidet sich wahrscheinlich
bei einer niedrigen Temperatur ab. Wenn die zugesetzte Menge der
basischen Verbindung andererseits 2, als Äquivalent-Verhältnis auf
der Basis der aliphatischen Carbonsäure, übersteigt, zeigt der Ätzeffekt
an der Kupferschicht die Tendenz, sich zu erhöhen, was nicht günstig ist.
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Die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
enthält
mindestens einen Polierbeschleuniger, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Citronensäure,
Oxalsäure,
Weinsäure,
Glycin, α-Alanin
und Hystidin. Der "Polierbeschleuniger" ist eine Verbindung,
die dazu fähig
ist, Kupfer weiter zu lösen,
indem man den Polierbeschleuniger in eine Lösung einbaut, die Wasserstoffperoxid
in reinem Wasser gelöst
aufweist. Eine solche Verbindung hat die Funktion, das Kupfer zu
gelieren, um das Polieren der Kupferschicht zu beschleunigen.
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Die
zugesetzte Menge beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 2 Mol/l, insbesondere 0,5 bis 1 Mol/l, bezogen
auf die Polierzusammensetzung. Wenn die zugesetzte Menge geringer
als 0,1 Mol/l ist, zeigt die Materialentfernungsrate der Kupferschicht
die Tendenz, gering zu sein. Wenn sie andererseits 2 Mol/l übersteigt,
zeigt die Materialentfernungsrate der Kupferschicht die Tendenz,
zu hoch zu sein, und eine Kontrolle des Polierens wird schwierig,
und es ist eine hohe Sorgfalt erforderlich, wenn die Polierzusammensetzung
verwendet wird.
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Die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
enthält
mindestens ein Antikorrosionsmittel, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Benzotriazol, Benzimidazol, Triazol, Imidazol und Tolyltriazol.
Das Antikorrosionsmittel weist die Funktion auf die Oberfläche der
Kupferschicht während
und nach dem Polieren zu schützen
und die Erosion des Kupfers zu unterdrücken. Besonders bevorzugt ist
Benzotriazol.
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Die
zugesetzte Menge beträgt
vorzugsweise 0,0001 bis 0,004 Mol/l, insbesondere 0,0002 bis 0,001 Mol/l,
bezogen auf die Polierzusammensetzung. Wenn die zugesetzte Menge
geringer als 0,0001 Mol/l ist, wird die Oberfläche der Kupferschicht nach
dem Polieren voraussichtlich erodiert. Wenn sie 0,004 Mol/l übersteigt, weist
andererseits die Schutzschicht-bildende Funktion für Kupfer
die Tendenz auf stark zu sein, was wahrscheinlich zu einem nicht
gleichmäßigen Polieren
führt,
oder die Materialentfernungsrate des Kupfers tendiert dazu, äußerst niedrig
zu sein, was nicht erwünscht
ist.
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Die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
enthält
Wasserstoffperoxid. Wasserstoffperoxid fungiert als Oxidationsmittel
in der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung.
Wasserstoffperoxid weist die Eigenschaft auf, dass es eine ausreichend
Oxidationskraft aufweist, um die Kupferschicht zu oxidieren, und
keine Metallionen als Verunreinigung enthält, leicht erhältlich ist,
und ist deshalb für
die erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
besonders geeignet.
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Die
zugesetzte Menge an Wasserstoffperoxid in der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung
beträgt
vorzugsweise 0,05 bis 12 Mol/l, insbesondere 0,15 bis 0,6 Mol/l,
bezogen auf die Polierzusammensetzung. Wenn die zugesetzte Menge
an Wasserstoffperoxid übertrieben
gering oder übertrieben
hoch ist, zeigt die Materialentfernungsrate der Kupferschicht die
Tendenz, niedrig zu sein, und deshalb ist große Sorgfalt erforderlich.
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Das
Medium der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung
ist Wasser. Wasser ist vorzugsweise ein solches, in dem die Verunreinigungen
so weit wie möglich
reduziert sind, damit die vorstehend erwähnten Komponenten ihre Aufgaben
präzise
erfüllen
können.
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Wasser
ist vorzugsweise destilliertes Wasser, oder ein solches, bei dem
verunreinigende Ionen durch ein Ionenaustauschharz entfernt sind,
und suspendierte Stoffe durch ein Filter entfernt sind.
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Die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
wird üblicherweise
hergestellt durch Lösen
oder Dispergieren der vorstehend beschriebenen Komponenten, d.h.
(a) des Schleifmittels, (b) der aliphatischen Carbonsäure, (c)
der basischen Verbindung, (d) des Polierbeschleunigers, (e) des
Antikorrosionsmittels und (f) des Wasserstoffperoxids in (g) Wasser.
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Die
Methoden und die Reihenfolge des Auflösens oder Dispergierens der
entsprechenden Komponenten sind optional. Es kann z.B. ein Rühren mittels
eines Flügelrührers oder
eine Überschalldispersion
verwendet werden. Nach einer solchen Methode werden die von Schleifmittel
verschiedenen Komponenten gelöst und
das Schleifmittel wird in Wasser dispergiert, wodurch die Zusammensetzung
eine gleichmäßige Dispersion
wird. Die erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
kann außerdem
ein pH-einstellendes Mittel zur Einstellung des pH-Wertes enthalten,
verschiedene oberflächenaktive
Mittel und andere Additive.
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Die
basische Verbindung wird verwendet, um den pH-Wert der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung
wie vorstehend beschrieben zu erhöhen, und das pH-Einstellmittel
kann außerdem
verwendet werden, um die Stabilität der Polierzusammensetzung
zu verbessern, um die Sicherheit bei der Verwendung zu verbessern
oder um die Erfordernisse verschiedener Vorschriften zu erfüllen.
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Als
pH-Einstellmittel zur Erniedrigung des pH-Wertes kann neben der
aliphatischen Carbonsäure Chlorwasserstoffsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Chloressigsäure usw.
genannt werden. Die erfindungsgemäße Polierzusammensetzung ist
im Hinblick auf den pH-Wert nicht besonders beschränkt, wird
vorzugsweise aber auf pH 3 bis 10 eingestellt.
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In
der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung
kann ferner das oberflächenaktive
Mittel verwendet werden, um die Dispergierbarkeit des Schleifmittels
zu erhöhen,
oder um die Viskosität
oder die Oberflächenspannung
der Polierzusammensetzung einzustellen. Die oberflächenaktiven
Mittel umfassen z.B. ein Dispersionsmittel, ein Netzmittel, ein
Verdickungsmittel, ein Entschäumungsmittel,
ein Schaummittel, ein Hydrophobierungsmittel usw. Das als Dispersionsmittel
zu verwendende oberflächenaktive
Mittel kann üblicherweise ein
solches vom Sulfonsäure-Typ,
vom Phosphorsäure-Typ,
vom Carbonsäure-Typ
oder vom nichtionischen Typ sein.
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Die
erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
kann in Form einer Vorratslösung
mit einer relativ hohen Konzentration hergestellt, gelagert oder
transportiert werden, und kann zum Zeitpunkt des tatsächlichen Poliervorgangs
zur Verwendung verdünnt
werden. Der vorstehend genannte bevorzugte Bereich für die Konzentration
ist ein solcher für
den tatsächlichen
Poliervorgang. Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass im Falle
der Anwendung eines solchen Anwendungsverfahrens die Vorratslösung während der
Lagerung oder dem Transport eine Lösung mit einer höheren Konzentration
ist.
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Wasserstoffperoxid
hat außerdem
die Eigenschaft, dass es sich in Gegenwart von z.B. Metallionen oder
Ammoniumionen zersetzt. Es ist deshalb ratsam, es in der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung zur
Polierzusammensetzung kurz vor der tatsächlichen Verwendung für einen
Poliervorgang zuzusetzen. Eine solche Zersetzung von Wasserstoffperoxid
kann durch die aliphatische Carbonsäure der vorliegenden Erfindung
in gewissem Ausmaß unterdrückt werden,
aber sie kann auch unterdrückt
werden, indem man eine andere Carbonsäure oder einen Alkohol zumischt.
Außerdem
ist es möglich,
einen solchen Effekt durch das vorstehend erwähnte pH-Einstellmittel zu erhalten.
Eine solche Zusammensetzung wird jedoch auch durch die Lagerumgebung
beeinflusst, und es besteht die Möglichkeit, dass ein Teil des
Wasserstoffperoxids einer Zersetzung aufgrund einer Temperaturänderung
während
des Transports oder aufgrund der Ausbildung einer Stress-Situation
unterliegt. Es ist deshalb bevorzugt, das Wasserstoffperoxid kurz
vor dem Polieren zuzumischen.
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Der
wichtigste Punkt der vorliegenden Erfindung ist es, dass der chemische Ätzeffekt
soweit wie möglich
unterdrückt
wird, ohne die Materialentfernungsrate der Kupferschicht zu verringern,
indem man eine aliphatische Carbonsäure in die Polierzusammensetzung
einbaut. Es wird angenommen, dass dies wirksam ist, um Irregularitäten während des
Polierens zu vermeiden, und um ein Krümpeln und Vertiefungsbildung
zu unterdrücken.
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In
der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung
werden die Rollen der von der aliphatischen Carbonsäure verschiedenen
Komponenten auf das Polieren des Kupfers nachstehend beurteilt.
Das Schleifmittel dient dazu, um ein sogenanntes mechanisches Polieren
durchzuführen,
und beschleunigt das Polieren. Wasserstoffperoxid oxidiert die Kupferoberfläche, um
eine spröde
oxidierte Schicht auszubilden.
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Der
Polierbeschleuniger wirkt auf die oxidierte Kupferoberfläche unter
Bildung eines Gelats mit Kupferionen. Das Polieren des Kupfers verläuft durch
einen kombinierten Effekt des chemischen Effektes von Wasserstoffperoxid
und der Verbindung auf Kupfer, und des mechanischen Effekts des
Schleifmittels. Die aliphatische Carbonsäure unterdrückt einen übermäßigen chemischen Ätzeffekt
an Kupfer. Das Antikorrosionsmittel unterdrückt ferner eine Erosion der
Kupferoberfläche
nach dem Polieren und unterdrückt
einen übermäßigen chemischen Ätzeffekt
am Kupfer als zusätzlichen
Effekt. Die basische Verbindung unterstützt die Auflösung der
aliphatischen Carbonsäure
in Wasser zur Einstellung des pH-Wertes
innerhalb eines bevorzugten Bereiches.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun detailliert unter Bezugnahme auf
Beispiele beschrieben. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die
vorliegende Erfindung keinesfalls auf solche spezifischen Beispiele
beschränkt
ist.
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BEISPIELE 1 bis 42 und
VERGLEICHSBEISPIELE 1 bis 4
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Herstellung der Polierzusammensetzungen
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Es
wurden Polierzusammensetzungen mit den in Tabelle 1 angegebenen
Zusammensetzungen hergestellt. In den Beispielen 1 bis 6 waren die
zugesetzten Mengen an Ölsäure, Tetramethylammoniumhydroxid, Glycin,
Benzotriazol bzw. Wasserstoffperoxid konstant, und allein die Konzentration
an kolloidalem Siliciumoxid wurde von 0,2 bis 250 g/l geändert. Als
Wasserstoffperoxid wurde eine im Handel erhältliche 31%ige wässerige
Lösung
verwendet, und sie wurde kurz vor dem Polieren zugemischt.
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In
den Beispielen 7 bis 13 wurde ferner nur die Menge an Ölsäure als
aliphatische Carbonsäure
innerhalb eines Bereiches von 0,00001 bis 0,008 Mol/l geändert, und
die Konzentration des kolloidalen Siliciumdioxids war bei 50 g/l
konstant (für
die anderen Komponenten gilt das gleiche wie in den Beispielen 1
bis 6). In den Beispielen 14 bis 19 wurde nur das Äquivalent-Verhältnis von
Oleinsäure
zu Tetramethylammoniumhydroxid innerhalb eines Bereichs von 0,2
bis 3 verändert.
Die anderen Komponenten und ihre Mengen waren konstant.
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In
den Beispielen 20 bis 25 wurde nur die zugesetzte Menge Glycin innerhalb
eines Bereiches von 0,03 bis 3 Mol/l geändert, in den Beispielen 26
bis 31 nur die Menge an Benzotriazol innerhalb eines Bereiches von
0,0005 bis 0,008 Mol/l geändert,
und in den Beispielen 32 bis 35 nur die Menge an Wasserstoffperoxid innerhalb
eines Bereiches von 0,02 bis 2 Mol/l geändert.
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Die
Beispiele 36 bis 41 dienen zum Vergleich der Eigenschaften für den Fall,
in dem die Art der aliphatischen Carbonsäure auf Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Linolsäure oder
Sebacinsäure
geändert
wurde. Die zugegebene Menge betrug in jedem Beispiel konstant 0,0007
Mol/l. Beispiel 42 dient zum Vergleich der Eigenschaften für den Fall,
bei dem Kaliumhydroxid als basische Verbindung verwendet wurde,
und das Äquivalent-Verhältnis zu Ölsäure betrug
1.3.
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Poliertests
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Das
Polieren wurde mittels einer Einseiten-Poliermaschine für CMP (AVANTI472,
hergestellt von Speed Fam-IPEC, Inc.) durchgeführt. Auf einen Tisch der Poliermaschine
wurde eine laminierte Polierauflage aus Polyurethan (IC-1000/Suba400,
hergestellt von Rodel Inc., USA) aufgebracht. Die Polierbedingungen
waren solche, dass der Polierdruck 4 psi (ca. 280 g/cm2)
betrug, die Tisch-Rotationsgeschwindigkeit
70 UpM betrug, die Zuführgeschwindigkeit
der Polierzusammensetzung 250 cm3/min betrug,
und die Rotationsgeschwindigkeit des Trägers 70 UpM betrug.
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Als
zu polierendes Objekt wurde ein Roh-Wafer (8 Inch) mit einer durch
elektrolytische Plattierung ausgebildeten Kupferschicht verwendet.
Das Polieren wurde 1 Minute lang durchgeführt, und die Materialentfernungsrate
wurde aus der Differenz der Schichtdicke vor und nach dem Polieren
berechnet.
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Die Ätzrate der
Kupferschicht wurde berechnet aus der Differenz der Schichtdicke
vor und nach dem Ätzen,
auf eine solche Weise, dass der rohe Wafer mit einer durch elektrolytisches
Plattieren ausgebildeten Kupferschicht in jede der Polierzusammensetzungslösungen eingetaucht
und bei einer konstanten Temperatur von 25°C 3 Minuten stehen gelassen
wurde.
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Die
Oberflächenaufrauung
und der Erosionszustand an der Kupferoberfläche nach dem Polieren wurden
mittels eines optischen Mikroskops festgestellt und gemäß den folgenden
Standards bewertet.
- ⦾:
- Überhaupt keine Oberflächenaufrauung
oder Erosion beobachtet.
- O:
- Leichte Oberflächenaufrauung
und Erosion beobachtet.
- Δ:
- Oberflächenaufrauung
und Erosion werden über
der ganzen Oberfläche
beobachtet, aber kein Problem in den Eigenschaften.
- X:
- Oberflächenaufrauung
oder Erosion ist zu schwerwiegend für eine praktische Verwendung.
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammen mit den Zusammensetzungen
der Polierzusammensetzungen angegeben.
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Aus
den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen ist es ersichtlich, dass,
ausgenommen Beispiele 1, 13, 20, 31 und 32, eine gute Materialentfernungsrate
des Kupfers von mindestens 5.000 Å/min bestätigt wurde. Im Hinblick auf
den Ätzeffekt
auf der Kupferschicht wurde außerdem
ein guter die Ätzung
unterdrückender
Effekt mit einer Cu-Ätzrate
von höchstens
1.000 Å/min,
mit Ausnahme der Beispiel 7, 25 und 26, bestätigt. Außer in den Beispielen 7, 8
und 25 war der Oberflächenzustand
nach dem Polieren gut.
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Aus
den Beispielen 1 bis 6 wurde festgestellt, dass die Materialentfernungsrate
von Kupfer zusammen mit einem Anstieg in der Konzentration an kolloidalem
Siliciumdioxid ansteigt, aber es besteht die Befürchtung, dass bei der Konzentration
von 0,2 g/l keine ausreichende Materialentfernungsrate erhalten
werden kann und kein effizientes Polieren durchgeführt werden
kann. Wenn die Konzentration zu hoch ist, zeigt das kolloidale Siliciumdioxid
außerdem
die Tendenz, zu aggregieren. Wenn man dies in Betracht zieht, beträgt die kolloidale Siliciumdioxid-Konzentration
0,5 bis 200 g/l, vorzugsweise 5 bis 100 g/l.
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Im
Hinblick auf die vorstehend genannte Materialentfernungsrate ist
eine kleine Menge an aliphatischer Carbonsäure bevorzugt, aber es ist
ungünstig,
da die Ätzrate
dazu tendiert, sich zu erhöhen.
Wenn die zugegebene Menge groß ist,
zeigt außerdem
die Materialentfernungsrate die Tendenz, gering zu sein, was nicht
günstig
ist. Indem man dies in Betracht zieht, beträgt die zusätzliche Menge der aliphatischen
Carbonsäure
vorzugsweise 0,00003 bis 0,004 Mol/l, insbesondere 0,0002 bis 0,002
Mol/l.
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Die
zugegebene Menge an Tetramethylammoniumhydroxid hat im wesentlichen
keinen Einfluss auf die Materialentfernungsrate und die Ätzrate,
es wird aber ein optimaler Bereich im Hinblick auf die Leichtigkeit der
Handhabung und aus Umweltüberlegungen
definiert. Im Beispiel 14 war Ölsäure schwer
löslich,
und es nahm lange Zeit in Anspruch, um die Polierzusammensetzung
herzustellen. Im Beispiel 19 war außerdem die Zugabe einer großen Menge
an Säure
zur Neutralisation bei der Abwasserbehandlung nach dem Polieren
erforderlich. Wenn man dies in Betracht zieht, beträgt das Äquivalent-Verhältnis, bezogen
auf die aliphatische Carbonsäure,
von Tetramethylammoniumhydroxid 0,5 bis 2, vorzugsweise 1 bis 1,6.
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Im
Hinblick auf den Einfluss der zugegebenen Menge an Glycin auf die
Materialentfernungsrate von Kupfer betrug die Materialentfernungsrate,
wenn die zugegebene Menge höchstens
0,03 Mol/l betrug, höchstens
5.000 Å/min,
und war extrem niedrig, und es wird angenommen, dass dies ein Problem
im Hinblick auf die Produktivität
darstellt. Andererseits war im Hinblick auf die Ätzrate, wenn die zugegebene
Menge mindestens 3 Mol/l betrug, die Ätzrate 1.000 Å/min, und
war extrem hoch, und es besteht die Befürchtung einer übermäßigen Vertiefungsbildung.
Die zugegebene Menge beträgt
0,1 bis 2 Mol/l, vorzugsweise 0,5 bis 1 Mol/l.
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Wenn
die zugegebene Menge an Benzotriazol, wie vorstehend beschrieben,
zu gering ist, tritt aufgrund einer Erosion an der Oberfläche der
Kupferschicht ein Aufrauen der Oberfläche der Kupferschicht auf, und
wenn sie zu groß ist,
zeigt die Materialentfernungsrate des Kupfers die Tendenz, extrem
gering zu sein. Als geeignete zugesetzte Menge wird deshalb ein
solche von 0,0001 bis 0,004 Mol/l, vorzugsweise von 0,0002 bis 0,001
Mol/l, betrachtet.
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Wenn
die zugegebene Menge an Wasserstoffperoxid extrem gering ist, weist
die Materialentfernungsrate die Tendenz auf, zu niedrig zu sein,
was unerwünscht
ist. Wenn andererseits die zugegebene Menge groß ist, besteht kein besonderes
Problem im Hinblick auf die ausgewerteten Ergebnisse, aber die Zugabe
einer überschüssigen Menge
von mehr als der erforderlichen Menge ist unwirtschaftlich, und
deshalb beträgt
die zugegebene Menge vorzugsweise 0,15 bis 0,6 Mol/l.
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Aus
den Ergebnissen der Beispiele 36 bis 40 wurde gefunden, dass die
Materialentfernungsrate, die Ätzrate
und die Ergebnisse der Beobachtung des Oberflächenzustandes auch in dem Fall
gut waren, bei dem Laurinsäure,
Linolsäure,
Myristinsäure,
Palmitinsäure,
Stearinsäure
oder Sebacinsäure
anstelle von Ölsäure als
aliphatische Carbonsäure
verwendet wurden. In dem Fall, bei dem Kaliumhydroxid, das eine übliche anorganische
Alkaliverbindung ist, als Material mit Alkalinität verwendet wurde, wurde im
wesentlichen kein Unterschied in den Eigenschaften gefunden.
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Erfindungsgemäß kann in
einem CMP-Verfahren bei einem Halbleiterelement, das mindestens
eine Kupferschicht und eine Schicht aus einer Tantal-enthaltenden
Verbindung aufweist, die Ätzrate
des Kupfers unterdrückt
werden, ohne die Materialentfernungsrate des Kupfers zu verschlechtern,
indem man eine aliphatische Carbonsäure in die Polierzusammensetzung
einbaut.
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Beim
Polieren eines Halbleiterelements, das mindestens eine Schicht aus
Kupfer und eine Schicht aus einer Tantal-enthaltenden Verbindung
auf einem Substrat ausgebildet aufweist, ist es möglich, die Ätz rate des Kupfers
ohne Verschlechterung der Materialentfernungsrate des Kupfers zu
unterdrücken,
indem man 1) die im Anspruch 1 angegebene erfindungsgemäße Polierzusammensetzung
verwendet, die (a) ein Schleifmittel, (b) eine aliphatische Carbonsäure, (c)
eine basische Verbindung, (d) einen Polierbeschleuniger, (e) ein
Antikorrosionsmittel, (f) Wasserstoffperoxid und (g) Wasser aufweist.
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Das
Polieren eines Halbleiterelements, worin die Ätzrate des Kupfers ohne Verschlechterung
der Materialentfernungsrate des Kupfers in einem extrem stabilen
Zustand durchgeführt
werden kann, kann erreicht werden mittels 2) der vorstehenden Polierzusammensetzung,
worin die Komponente (b) eine aliphatische Monocarbonsäure ist,
die eine Carboxylgruppe in einem gesättigten Kohlenwasserstoff-Skelett
mit einer Kohlenstoffzahl von mindestens 10 aufweist, oder in einem
Kohlenwasserstoff mit einer ungesättigten Bindung, oder 3) der
erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung,
worin die Komponente (b) mindestens eine Verbindung ist, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Laurinsäure,
Linolsäure,
Myristinsäure,
Palmitinsäure,
Stearinsäure
und Ölsäure.
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Außerdem kann
das Polieren eines Halbleiterelements durchgeführt werden, worin die Ätzrate des Kupfers
ohne Verschlechterung der Materialentfernungsrate des Kupfers in
einem stabilen Zustand durchgeführt
werden kann, indem man einen geeigneten pH-Wert aufrechterhält mittels
4) der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung,
worin die Komponente (c) mindestens eine Verbindung ist, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Ammoniak, Ethylendiamin, Tetramethylammoniumhydroxid,
Tetraethylammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Piperidin,
Piperazin und Ethanolamin, oder 5) der erfindungsgemäßen Polierzusammensetzung,
worin die Komponente (e) Benzotriazol ist.
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Es
ist außerdem
möglich,
ein Halbleiterelement mit extrem wenigen Oberflächenbeschädigungen wirtschaftlich und
mit hoher Effizienz mittels 6) der erfindungsgemäßen Poliermethode unter Verwendung
der vorstehenden Polierzusammensetzung zu erhalten.