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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein Sitzschiebegerät für ein Fahrzeug.
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Hintergrund
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Als
eines der Beispiele offenbart
US-2004-0026975 (eine
erste Druckschrift) einen Motorfahrzeugsitz, der als diese Bauart
eines Sitzschiebegerätes
bekannt ist. Bei diesem Motorfahrzeugsitz ist eine obere Schiene,
die an einem Sitz gesichert ist, relativ bewegbar an einer unteren
Schiene angebracht, die an einer Fahrzeugkarosserie wie zum Beispiel
einem Fahrzeugboden befestigt ist. Eine Sperreinheit, in der mehrere
Sperrstifte und Sperrfedern eingebaut sind, ist fest an der oberen Schiene
angebracht. Mehrere Eingriffsbohrungen sind an einer Unterseite
der unteren Schiene ausgebildet, wobei die vielen Eingriffsbohrungen
wirksam mit den vielen Sperrstiften zum Zwecke eines Haltens oder
eines Sperrens einer Längsbewegung
der oberen Schiene relativ zu der unteren Schiene in Eingriff gelangen.
Wenn zumindest einer der vielen Sperrstifte als Reaktion auf eine
Längsposition
der oberen Schiene relativ zu der unteren Schiene mit der entsprechenden
Eingriffsbohrung der vielen Eingriffsbohrungen der unteren Schiene
wahlweise in Eingriff gelangt, ist es möglich, eine Relativposition der
oberen Schiene relativ zu der unteren Schiene fein einzustellen,
dass heißt
eine Position des Sitzes relativ zu der Fahrzeugkarosserie wie zum
Beispiel dem Fahrzeugboden.
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Als
ein anderes Beispiel offenbart die
JP-S57(1982)-194121 A1 (eine zweite Druckschrift entsprechend
der
US-4 817 904 A )
ein Sitzschiebegerät
für ein
Fahrzeug, das als diese Bauart eines Sitzschiebegerätes bekannt
ist. Bei diesem Sitzschiebegerät
ist eine obere Schiene, die an einem Sitz gesichert ist, wirksam
an einer unteren Schiene angebracht und relativ zu der unteren Schiene über Walzen
bewegbar, die an der unteren Schiene durch Halterungen gesichert
sind. Die untere Schiene ist mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden Reihe von
Löchern
an ihrer Seitenwand versehen. Das Sitzschiebegerät ist des weiteren mit einem
Sperrelement (in dieser Druckschrift als ein Rastelement beschrieben)
versehen, das normalerweise seitlich vorgespannt wird, so dass es
mit den Löchern
der unteren Schiene in Eingriff gelangt. Die obere Schiene ist mit
diesem Sperrmechanismus über
einen Betätigungshebel
verknüpft.
Wenn der Sperrmechanismus nach hinten an der unteren Schiene als
Reaktion auf eine Betätigung
des Betätigungshebels
bewegt wird, wird nämlich
der Eingriff zwischen dem Sperrelement und den Löchern der unteren Schiene gelöst, so dass die
obere Schiene relativ zu der unteren Schiene bewegbar wird.
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Bei
einem weiteren Beispiel offenbart die
JP-2002-160554 A (eine
dritte Druckschrift) eine Sitzbahnvorrichtung für einen Fahrzeugsitz, der als diese
Bauart eines Sitzschiebegerätes
bekannt ist. Bei dieser Sitzbahnvorrichtung konzentriert sich das Augenmerk
auf eine Reduzierung eines Gleitreibungsgrades, der bei den Halterungen
wirkt, wobei die Gleitreibung aufgrund einer Relativbewegung einer
oberen Schiene relativ zu einer unteren Schiene auftreten kann,
und auf ein Stabilisieren eines daran wirkenden Gleitreibungsgrades.
Auch wenn die Halterungen eine geänderte Struktur angesichts
der vorstehenden Beschreibung aufweisen, ist die andere Konfiguration
der Vorrichtung im wesentlichen identisch zu der Konfiguration,
die bei der zweiten Druckschrift offenbart ist. Diese Sitzbahnvorrichtung
ist mit einem Sperrelement (in dieser Druckschrift als ein Sperrhebel
beschrieben) zum Halten oder Sperren einer Längsbewegung der oberen Schiene
relativ zu der unteren Schiene versehen, und sie ist mit Sperrlöchern wirksam
in Eingriff, die sowohl an der oberen Schiene als auch an der unteren
Schiene ausgebildet sind.
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Gemäß dem Motorfahrzeugsitz,
der in der ersten Druckschrift offenbart ist, ist jedoch in einem Mechanismus,
durch den die Sperrstifte mit den Eingriffsbohrungen in Eingriff
gelangen (dass heißt
eine Sperreinheit), eine große
Anzahl an Komponenten eingebaut. Daher kann es in nicht erwünschter
Weise zu einem Erfordernis eines ausreichend großen Raums zum Aufnehmen der
Sperreinheit führen.
Unter derartigen Umständen
ist es schwierig, den Mechanismus zu verkleinern.
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Gemäß dem Sitzschiebegerät, das in
der zweiten Druckschrift offenbart ist, verursacht das Sperrelement,
das außerhalb
der unteren Schiene und der oberen Schiene angebracht ist, eine
Vergrößerung einer
gesamten Struktur des Sitzschiebegerätes. Unter derartigen Umständen ist
eine Verkleinerung schwierig. Da außerdem die Löcher, die
mit dem Sperrelement in Eingriff gelangen sollen, nur an der unteren
Schiene ausgebildet sind, ist es schwierig, einen ausreichenden
Grad einer Scherfestigkeit während
eines Schienensperrzustandes zu bewirken. Z. B bei einem Ereignis,
dass ein Fahrzeug einer unerwartet großen Last ausgesetzt wird, wie
zum Beispiel ein Fahrzeugstoß,
kann dies eine Verformung des Sperrelementes verursachen. Folglich
kann das Sperrelement keinen ausreichenden Grad der Sperrfestigkeit
ausüben.
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Gemäß der Sitzbahnvorrichtung
bei der dritten Druckschrift kann ein Grad der Sperrfestigkeit verbessert
werden, da die Sperrlöcher,
die mit dem Sperrelement in Eingriff gelangen, sowohl an der oberen
Schiene als auch an der unteren Schiene ausgebildet sind. Da währenddessen
die Halterungen an derselben Fläche
angebracht sind, an der eine Betätigungsposition
des Sperrmechanismus auftritt, müssen
die Halterungen eine Länge
in Längsrichtung
gewährleisten,
die einer Arbeitslänge des
Sperrelementes in Längsrichtung
entspricht. Dies kann somit in nicht erwünschter Weise eine Länge in Längsrichtung
der Halterungen vergrößern. Ähnlich wie
bei der zweiten Druckschrift ist das Sperrelement außerdem außerhalb
der unteren Schiene und der oberen Schiene angebracht. Daher bleibt
nach wie vor eine Schwierigkeit beim Verkleinern. Diese Schwierigkeit
wird gemäß der
US-2002/060281 A gelöst, bei
der das Sperrelement in einem Raum zwischen den beiden Schienen
untergebracht ist.
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Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts der vorstehend geschilderten
Umstände
geschaffen, und sie sieht ein Sitzschiebegerät zur Verwendung bei einem
Fahrzeug vor, das eine kompakte Sperrvorrichtung aufweist, um eine
Position eines Sitzes fein einzustellen.
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KURZFASSUNG
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Die
Erfindung sieht ein Sitzschiebegerät für ein Fahrzeug vor, wie es
in dem beigefügten
Anspruch 1 definiert ist.
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Das
zumindest eine Sperrelement, das die untere Schiene und die obere
Schiene an mehreren Eingriffspositionen oder -Stufen sperrt und
eine Relativbewegung der oberen Schiene relativ zu der unteren Schiene
begrenzt, ist in dem Raum untergebracht, der durch die untere Schiene
und die obere Schiene umgeben ist. Wie bei der
US-2002/060281 A ist
es daher möglich,
eine Gesamtgröße des Sitzschiebegerätes zu reduzieren,
das bei einem Fahrzeug eingestellt ist.
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Das
zumindest eine Sperrelement weist folgendes auf: ein erstes Sperrelement
und ein zweites Sperrelement, und eines von dem ersten Sperrelement
und dem zweiten Sperrelement gelangt wahlweise mit den Eingriffsbohrungen
in Eingriff.
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Wie
dies vorstehend beschrieben ist, ist es möglich, eine Position eines
Sitzes fein einzustellen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Weitere
Merkmale und Charakteristika der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden, detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
klarer ersichtlich, wobei:
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1 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht einer Konfiguration eines
Sitzschiebegerätes, das
bei einem Fahrzeug eingestellt ist, und zwar gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine Seitenansicht eines Vordersitzes eines Fahrzeuges, an dem das
Sitzschiebegerät
gemäß den Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung angebracht ist;
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3 zeigt
eine Längsschnittansicht
des Sitzschiebegerätes
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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4 zeigt
eine Querschnittsansicht über Kopf,
die das Sitzschiebegerät
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
darstellt;
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht über Kopf,
die ein Sitzschiebegerät
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
darstellt;
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6 zeigt
eine Längsschnittansicht
eines Sitzschiebegerätes
gemäß einem
Beispiel 4;
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7 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht einer Konfiguration eines
Sitzschiebegerätes, dass
bei einem Fahrzeug eingestellt ist, und zwar gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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8 zeigt
eine Längsschnittansicht
des Sitzschiebegerätes
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel;
und
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9 zeigt
eine Querschnittsansicht über Kopf
des Sitzschiebegerätes
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
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Ein
Sitzschiebegerät 1 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kann vorzugsweise unter einem Sitz S
eines Fahrzeugs angebracht werden, wobei es ein seitliches Paar
bildet. Um die Beschreibung und die Darstellung zu vereinfachen,
ist von dem Sitzschiebegerät 1 in
der 2 nur ein Sitzschiebegerät 1 dargestellt, welches
das seitliche Paar konfiguriert, und es ist an der linken Seite
unter dem Sitz S angebracht, und die Beschreibung wird nur für das Sitzschiebegerät 1 an der
linken Seite des Sitzes S gezeigt. Es ist jedoch klar, dass beide
Sitzschiebegeräte 1 die
gleiche allgemeine Konfiguration haben, und somit wird die nachfolgende
Beschreibung auf beide Sitzschiebegeräte 1 angewendet.
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Das
Sitzschiebegerät 1 ist
mit einer unteren Schiene 11, die fest an einer Fahrzeugkarosserie
wie zum Beispiel einem Boden F angebracht ist und sich in einer
Längsrichtung
erstreckt, und mit einer oberen Schiene 12 versehen, die
an einer Bodenfläche
des Sitzes S gesichert ist und so angebracht ist, dass sie relativ
zu der unteren Schiene 11 bewegbar ist. Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dient die untere Schiene 11 als
eine erste Schiene, während
die obere Schiene 12 als eine zweite Schiene dient. Richtungen
wie zum Beispiel eine „Längsrichtung", eine „seitliche
Richtung" und eine „vertikale
Richtung", die hierbei
erwähnt werden,
entsprechen einer Orientierung eines Fahrzeugs.
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Wie
dies in der 1 dargestellt ist, hat die untere
Schiene 11 eine untere Wand 21, die an dem Boden
F des Fahrzeugs befestig ist, erste Seitenwände 22, die sich von
dem linken und dem rechten Ende der unteren Wand 21 nach
oben erstrecken und ein seitliches Paar bilden, und zweite Seitenwände 23,
die dadurch ausgebildet sind, dass obere Endabschnitte der ersten
Seitenwände 22 nach
unten gebogen werden und ein seitliches Paar bilden. Die untere
Schiene 11 zeigt somit einen seitlich symmetrischen Querschnitt,
der sich in einer Längsrichtung erstreckt.
Die obere Schiene 12 hat eine obere Wand 31, die
an dem Sitz S gesichert ist, erste Seitenwände 32, die sich von
dem linken und dem rechten Ende der oberen Wand 31 nach
unten erstrecken und ein seitliches Paar bilden, und zweite Seitenwände 33, die
dadurch ausgebildet sind, dass untere Endabschnitte der ersten Seitenwände 32 nach
oben gebogen sind und ein seitliches Paar bilden. Die obere Schiene 12 zeigt
somit einen seitlich symmetrischen Querschnitt, der sich in der
Längsrichtung
erstreckt. Die untere Schiene 11 und die obere Schiene 12 sind
derart mechanisch miteinander verknüpft, dass die zweiten Seitenwände 23 der
unteren Schiene 11 zwischen der entsprechenden ersten Seitenwand 32 und
der entsprechenden zweiten Seitenwand 33 der oberen Schiene 12 angeordnet
sind.
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Zwei
Schiebeelemente 41 sind zwischen der ersten Seitenwand 22 der
unteren Schiene 11 und der zweiten Seitenwand 33 der
oberen Schiene 12 an jeder Seite (links und rechts) des
Sitzschiebegerätes 1 vorgesehen,
wobei die Schiebeelemente 41 als Reaktion auf eine Längsbewegung
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 gleitend
bewegbar sind. Jedes Schiebelement 41 ist eine Baugruppe mit
einer flachen, plattenartigen Halterung 42, der eine angemessene
Steifigkeit zeigt und aus einem Metallmaterial besteht, und zumindest
einer kugelförmigen
Walze 43, die eine angemessene Steifigkeit zeigt. Die Walze 43 ist
durch einen gebogenen Abschnitt 42a so gestützt, dass
sie frei drehbar ist, der an einem oberen Ende der Halterung 42 ausgebildet ist.
Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind drei Walzen 43 vorgesehen,
die in Längsrichtung
in gleichmäßigen Abständen voneinander
angrenzend aneinander an dem gebogenen Abschnitt 42a der
Halterung 42 angebracht sind.
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An
der einen Seite und an der anderen Seite des Sitzschiebegerätes 1 ist
jeweils die erste Seitenwand 22 der unteren Schiene 11 mit
einem Abschnitt 22a mit bogenförmigem Querschnitt ausgebildet,
der die Walzen 43 für
ihre freie Drehung stützt,
während die
zweite Seitenwand 33 der oberen Schiene 12 mit einem
Abschnitt 33a mit bogenförmigem Querschnitt ausgebildet
ist, der ebenfalls die Walzen 43 für ihre freie Drehung stützt. Wie
dies aus der 3 ersichtlich ist, sind die
Walzen 43 von jedem Schiebeelement 41 mittels
einer Presspassung in einen Raum zwischen den Abschnitten 22a und 33a mit
bogenförmigen
Querschnitt eingepasst. Zu der Zeit, in der die Walzen 43 zwischen
den Abschnitten 22a und 33a mit bogenförmigem Querschnitt
als Reaktion auf eine Bewegung der oberen Schiene 12 relativ
zu der unteren Schiene 11 gedreht werden, wird jedes Schiebeelement 41 in
der Längsrichtung
mit der oberen Schiene 12 verschoben.
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Wie
dies in der 1 dargestellt ist, ist zumindest
ein Stopper 22b an dem Abschnitt 22a mit bogenförmigem Querschnitt
der ersten Seitenwand 22 der unteren Schiene 11 an
der einen Seite bzw. an der anderen Seite des Sitzschiebegerätes 1 ausgebildet
oder vorgesehen. Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind drei Stopper 22b vorgesehen;
ein ersten Stopper, der an einem vorderen Ende in Längsrichtung
der unteren Schienen 11 positioniert ist; ein zweiter Stopper,
der an einem hinteren Ende in der Längsrichtung der unteren Schienen 11 positioniert
ist; und ein dritter Stopper, der an einem im wesentlichen mittleren
Abschnitt in Längsrichtung
der unteren Schienen 11 positioniert ist. Wenn der gebogene
Abschnitt 42a der Halterung 42 des jeweiligen
Schiebeelementes 21 einmal mit dem Stopper 22b der
unteren Schienen 11 in Kontakt gelangt, wird jedes Schiebeelement 41 davon
abgehalten, dass es sich weiter in der Längsrichtung bewegt. Anders
gesagt ist gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ein Arbeitsbereich von jedem Schiebeelement 41 so
ausgelegt, dass er im wesentlichen einer Hälfte der Gesamtlänge der
unteren Schienen 11 entspricht. In diesem Fall kann zum
Beispiel jedes Schiebeelement 41 über die Hälfte einer Arbeitsdistanz der
oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 verschoben
werden.
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Nachfolgend
wird als nächstes
ein Sperrmechanismus gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Wie
dies in der 1 dargestellt ist, sind in einem
Raum, der durch die untere Schiene 11 und die obere Schiene 12 definiert
ist, zwei Sperrelemente eingebaut, die die obere Schiene 11 und
die untere Schiene 12 an mehreren Sperrpositionen physikalisch
sperren und eine Längsbewegung
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 begrenzen
oder sperren. Der Raum, der durch die untere Schiene 11 und
die obere Schiene 12 definiert ist, stellt hierbei einen
Innenraum dar, der durch die untere Wand 21 der unteren
Schiene 11, das Paar erste Seitenwände 22 der unteren
Schiene 11, die Schiebeelemente 41, das Paar zweite
Seitenwände 33 der oberen
Schiene 12, das Paar erste Seitenwände 32 der oberen
Schiene 12 und die obere Wand 31 der oberen Schiene 12 definiert
ist (siehe 3).
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Jedes
Sperrelement 50 und 51 ist wirksam mit der Seite
der oberen Schiene 12 verknüpft. Insbesondere ist jedes
Sperrelement 50 und 51 wirksam mit einer Betätigungsplatte 52 verknüpft und
an der oberen Schiene 12 über eine Basisplatte 53 gesichert,
die die Betätigungsplatte 52 so
stützt,
dass sie in der Längsrichtung
bewegbar ist. Die Betätigungsplatte 52 und
die Basisplatte 53 sind als eine ungefähr lange Platte ausgebildet,
die aus einem Metallmaterial mit einer angemessenen Steifigkeit
besteht. Die Betätigungsplatte 52 wird
durch die Basisplatte 53 mittels Stifte 54 und 55 gestützt. Die
Basisplatte 53 ist an der oberen Schiene 12 mittels
Nieten 56 und 57 gesichert. Die Sperrelemente 50 und 51 sind
als eine Sperreinheit vorgesehen, die die Betätigungsplatte 52,
die Basisplatte 53, die Stifte 54 und 55,
die Nieten 56 und 57 sowie Federn SP1 und SP2
(später beschrieben)
aufweist. Diese Sperreinheit wird dann an die obere Schiene 12 mittels
der Nieten 56 und 57 gesichert.
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Jedes
Sperrelement 50 und 51 besteht aus einem Metallmaterial,
das eine angemessene Steifigkeit zeigt und im wesentlichen kammförmig ausgebildet
ist. Insbesondere ist das Sperrelement 50 mit Sperrzähnen 50a ausgebildet,
die mit Eingriffsbohrungen 23a der unteren Schiene 11 und
Eingriffsbohrungen 32a und 33b der oberen Schiene 12 in
Eingriff gelangen können.
In ähnlicher
Weise ist das Sperrelement 51 mit Sperrzähnen 51a ausgebildet,
um mit Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b in
Eingriff zu gelangen. Die Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b werden
später
im Einzelnen beschrieben. Die Sperrzähne 50a und 50b werden
durch die entsprechenden elastischen Körper SP1 und SP2 in einer Richtung
konstant vorgespannt, in der sie mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b in
Eingriff gelangen. Diese Richtung, in der sie mit den Eingriffsbohrungen
in Eingriff gelangen, entspricht einer Sperrrichtung. Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung sind die Sperrelemente 50 und 51 in
symmetrischer Art und Weise um einen Punkt miteinander angeordnet,
und sie werden in den Sperrrichtungen zu den lateralen Seiten der
unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 vorgespannt, wobei
die Sperrrichtungen nicht miteinander identisch sind.
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Die
Sperrelemente 50 und 51 sind in einem vertikalen
Raum zwischen der Betätigungsplatte 52 und
der Basisplatte 53 angeordnet, und sie sind mittels der
Stifte 54 bzw. 55 schwenkbar gestützt. Die Sperrelemente 50 und 51 werden
an horizontalen Flächen
mit den Stiften 54 und 55 als Schwenkachsen wirksam
geschwenkt. Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind die Sperrzähne 50a des Sperrelementes
an einer vertikal höheren
Fläche
als die Sperrzähne 51a des Sperrelementes 51 angebracht,
dass heißt
sie sind näher
zu der Bodenfläche
des Sitzes S als die Sperrzähne 51a des
Sperrelements 51 angebracht. Folglich werden die Sperrzähne 50a an
einer horizontalen Fläche
geschwenkt, die sich von der horizontalen Fläche der Sperrzähne 51a unterscheidet.
Die Betätigungsplatte 52 ist
mit länglichen
Bohrungen 52a und 52b an ihren beiden Enden in
der Längsrichtung vorgesehen.
Die Stifte 54 und 55, die in die länglichen
Bohrungen 52a und 52b eingepasst sind, werden
an der Basisplatte 53 in einem Zustand befestigt, in dem
die Sperrelemente 50 und 51 durch die Stifte 54 und 55 schwenkbar
gestützt
sind. Mittels der Stifte 54 und 55, die in die
länglichen
Bohrungen 52a und 52b eingepasst sind, welche
als Führungen
dienen, werden daher vertikale und seitliche Bewegungen der Betätigungsplatte 52 begrenzt
oder gesperrt, und sie darf sich nur in der Längsrichtung bewegen.
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Die
Betätigungsplatte 52 ist
mit schrägen Bohrungen 52c und 52d ausgebildet
oder vorgesehen, die an einem ungefähr mittleren Abschnitt der Arbeitsplatte 52 positioniert
sind und an den länglichen
Bohrungen 52a und 52b angrenzen. Die schrägen Bohrungen 52c und 52d zeigen
jeweils eine flache und ungefähr
dreieckige Form, und sie haben unterschiedliche seitliche Breiten
an ihren vorderen und hinteren Enden. Insbesondere hat jede schräge Bohrung 52c und 52d eine
höhere
oder größere seitliche Breite
an einem vorderen Ende davon und eine geringere oder kleinere seitliche
Breite an einem hinteren Ende davon. Wie dies in der 1 dargestellt
ist, sind in den schrägen
Bohrungen 52c und 52d Führungsstifte 58 und 59 eingepasst,
die fest an die Sperrelemente 50 und 51 angebracht
sind. Als Reaktion auf eine Längsbewegung
der Betätigungsplatte 52 kann
der Führungsstift 58 entlang
einer Innenwandfläche
zwischen dem vorderen Ende mit der großen seitlichen Breite und dem
hinteren Ende mit der kleinen seitlichen Breite der schrägen Bohrung 52c verschoben
werden, während
der Führungsstift 59 entlang
einer Innenwandfläche
zwischen dem vorderen Ende mit der großen seitlichen Breite und dem hinteren
Ende mit der kleinen seitlichen Breite der schrägen. Bohrung 52d verschoben
werden kann.
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Wenn
jeder Führungsstift 58 und 59 zu
dem vorderen Ende mit der großen
seitlichen Breite der jeweiligen schrägen Bohrung 52c und 52d verschoben wird,
wird jedes Sperrelement 50 und 51 zu einer Sperrposition
geschwenkt, die der Eingriffsposition von jedem Sperrzahn 50a und 51a mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b entspricht.
Wenn jeder Führungsstift 58 und 59 zu
dem hinteren Ende mit der kleinen seitlichen Breite von jeder schrägen Bohrung 52c und 52d verschoben
wird, wird jedes Sperrelement 50 und 51 zu einer
Entriegelungsposition (einer Entkopplungsposition) geschwenkt. Wenn jeder
Führungsstift 58 und 59 entlang
der jeweiligen schrägen
Bohrung 52c und 52d als Reaktion auf eine Längsbewegung
der Betätigungsplatte 52 verschoben
wird, wird nämlich
jedes Sperrelement 50 und 51 so betätigt, dass
eine Relativbewegung zwischen der unteren Schiene 11 und
der oberen Schiene 12 mit dem jeweiligen Stift 58 und 59 als
eine Schwenkachse gesperrt und entriegelt wird. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist jeder Führungsstift 58 und 59 an
dem jeweiligen Sperrelement 50 und 51 als eine
unabhängige
Komponente angebracht. Alternativ oder zusätzlich kann jeder Führungsstift 58 und 59 einstückig mit
dem entsprechenden Sperrelement 50 und 51 wie
zum Beispiel als ein Vorsprung ausgebildet sein.
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Wie
dies in der 1 dargestellt ist, ist die Betätigungsplatte 52 mit
einem elastischen Körper
K zum Rückstellen
einer Anfangsposition verbunden, um die Betätigungsplatte 52 derart
konstant vorzuspannen, dass die Führungsstifte 58 und 59 zu
den vorderen Enden mit einer großen seitlichen Breite verschoben
werden, dass heißt
in der Sperrrichtung. Wenn die Betätigungsplatte 52 als
Reaktion auf eine Betätigung
einer Betätigungshandhabe
(nicht dargestellt) gegen eine Vorspannkraft des elastischen Körpers K
zum Rückstellen
der Anfangsposition betätigt wird,
ist es möglich,
jedes Sperrelement 50 und 51 zu betätigen, um
eine Relativbewegung der oberen Schiene 12 und der unteren
Schiene 11 zu entriegeln. Andererseits kann jedes Sperrelement 50 und 51 zu
einer Sperrposition zurückgestellt
oder gehalten werden, und zwar mittels einer Vorspannkraft des elastischen
Körpers
K zum Rückstellen
der Anfangsposition und einer Vorspannkraft des jeweiligen elastischen
Körpers
SP1 und SP2, die das jeweilige Sperrelement 50 und 51 in
der Sperrrichtung vorspannen, wenn die Betätigung der Betätigungshandhabe
nach der vorstehend beschriebenen Betätigung der Betätigungsplatte 52 einmal
unterbrochen wurde.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist jeder elastische Körper SP1
und SP2 mit einer Torsionsfeder konfiguriert. Insbesondere ist jede
Torsionsfeder SP1 und SP2 in den jeweiligen Stift 54 und 55 eingepasst,
und eine Ende von jedem ist an einem jeweiligen Führungsstift 58 und 59 eingehakt.
Daher spannt jede Torsionsfeder SP1 und SP2 in wirksamer Weise das
jeweilige Sperrelement 50 und 51 in der Sperrrichtung
vor, dass heißt
im Gegenuhrzeigersinn gemäß der 4.
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Als
nächstes
wird nachfolgend eine Beziehung zwischen Eingriffsbetätigungspositionen
des Sperrelementes 50 und des Sperrelementes 51 und Positionen
der Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b beschrieben,
die an der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 ausgebildet
sind. Wie dies in der 4 dargestellt ist, ist das Paar
zweite Seitenwände 23 der
unteren Schiene 11 mit den Eingriffsbohrungen 23a versehen,
die sich kontinuierliche und in Längsrichtung mit einer Teilung
in gleichmäßigen Abständen zwischen
jeweils angrenzenden Bohrungen 23a über einen Bereich einer Längsbewegung
der oberen Schiene 12 und in einer symmetrischen Art und
Weise in der Fahrzeugseitenrichtung erstrecken. Insbesondere sind
die Eingriffsbohrungen 23a an der einen (zum Beispiel an
der oberen Seite gemäß der 4)
der zweiten Seitenwände 23 mit
einer Längsteilung
relativ zu jeweils angrenzenden Bohrungen 23a ausgebildet,
wobei die Längsteilung
im wesentlichen identisch zu der Längsteilung an der anderen Seitenwand
(zum Beispiel an einer unteren Seite gemäß der 4) der zweiten
Seitenwände 23 ist.
Daher sind die Eingriffsbohrungen 23a der einen Seitenwand
von den zweiten Seitenwänden 23 in
einer im wesentlichen seitlich symmetrischen Art und Weise relativ
zu den Eingriffsbohrungen 23a der anderen Seitenwand von
den zweiten Seitenwänden 23 angeordnet.
Währenddessen
wird die Position, an der jedes Sperrelement 50 und das
Sperrelement 51 mit der ersten und der zweiten Seitenwand 32 und 33 der oberen
Schiene 12 im Eingriff ist, zwischen den Sperrelementen 50 und 51 über die
Hälfte
der gleichmäßig beabstandeten
Längsteilung
für die
Eingriffsbohrungen 23a der unteren Schiene 11 verschoben. Insbesondere
werden die Eingriffsbohrungen 32a an der einen Seitenwand
(zum Beispiel an einer oberen Seite gemäß der 4) der ersten
Seitenwände 32 ausgebildet,
die relativ zu den Eingriffsbohrungen 32a verschoben sind,
die an der anderen Seitenwand (zum Beispiel an einer unteren Seite
gemäß der 4)
der ersten Seitenwände 32 ausgebildet
sind, und zwar über
die Hälfte
der gleichmäßig beabstandeten
Längsteilung
für die
Eingriffsbohrungen 23a. In ähnlicher Weise sind die Eingriffsbohrungen 33b an der
einen Seitenwand (zum Beispiel an der oberen Seite gemäß der 4)
der zweiten Seitenwände 33 ausgebildet,
die relativ zu den Eingriffsbohrungen 33b verschoben sind,
die an der anderen Seitenwand (zum Beispiel an der unteren Seite
gemäß der 4) der
zweiten Seitenwände 33 ausgebildet
sind. Die Sperrzähne 50a sind
von den Sperrzähnen 51a um die
Hälfte
der gleichmäßig beabstandeten
Längsteilung
für die
Eingriffsbohrungen 23a verschoben.
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Hierbei
bezeichnet „p" die Teilung der
Eingriffsbohrung 23a der unteren Schiene 11, und „L" bezeichnet eine
Längsdistanz
zwischen einer Achse des Stiftes 54 und dem Stift 55,
wobei die Distanz zwischen der Achse des Stiftes 54 und
des Stiftes 55 durch eine Gleichung ausgedrückt wird:
L = p(n + 1/2). Hierbei sollte eine ganze Zahl als „n" bezeichnet werden.
Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind die Eingriffsbohrungen 32a und 33b an
der oberen Schiene 12 so positioniert, dass die Sperrzähne 50a und 51a von
jedem Sperrelement 50 und 51 damit in einem jeweiligen Eingriff
sind, wie zum Beispiel die ungefähr
mittleren Positionen in Längsrichtung
der oberen Schiene 12.
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Da
die Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b entsprechend
der Eingriffsbetätigungsposition
von jedem Sperrelement 50 und 51 ausgebildet sind,
wie dies vorstehend beschrieben ist, ist es möglich, dass die Sperrzähne 50a oder 51a mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b wahlweise
in Eingriff gelangen. Folglich ist es möglich, eine Einstellung einer Längsposition
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 jeweils
bei einer halben Teilung p der Eingriffsbohrungen 23a zu
implementieren.
-
Hierbei
kann unterstrichen werden, dass die Sperrzähne 50a (alternativ
oder zusätzlich
zu den Sperrzähnen 51a)
mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b quer über die
zweite Seitenwand 23 der unteren Schiene 11 und
der ersten und der zweiten Seitenwand 32 und 33 der
oberen Schiene 12 in Eingriff gelangen. Wie dies in den 3 und 4 dargestellt
ist, hat nämlich
ein Sperrmechanismus von jedem Sperrelement 50 und 51 eine
Gliedstapelstruktur, da alle Sperrzähne 50a und 51a mit
den Eingriffsbohrungen 33b der zweiten Seitenwand 33 der oberen
Schiene 12 ebenso wie die Eingriffsbohrungen 32a der
ersten Seitenwand 32 der oberen Schiene 12 und
die Eingriffsbohrungen 23 der zweiten Seitenwand 23 der
unteren Schiene 11 in Eingriff gelangen. In einem derartigen
Fall ist es verglichen mit einer Struktur möglich, bei der alle Sperrzähne 50a und 51a mit
einer einzigen Seitenwand der unteren Schiene 11 und einer
einzigen Seitenwand der oberen Schiene 12 in Eingriff gelangen,
dass ein Grad einer Scherfestigkeit von jedem Sperrelement 50 und 51 verbessert
wird und ebenso das Sitzschiebegerät 1 verkleinert wird,
und einen Grad einer Sperrfestigkeit von jedem Sperrelement 50 und 51 weiter
zu verbessern.
-
Als
nächstes
wird nachfolgend eine physikalische Beziehung zwischen der Sperrposition
von jedem Sperrelement 50 und 51 und jedem Schiebeelement 51 beschrieben.
-
Wie
dies gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung in der 3 dargestellt
ist, wenn jedes Sperrelement 50 und 51 in der Sperrrichtung
betätigt
wird, stört
eine Schiebeposition von jedem Schiebeelement 41 zwischen
der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 nicht eine
Eingriffsposition von jedem Sperrelement 50 und 51 mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b und
umgekehrt. Insbesondere ist jedes Schiebeelement 41 unter
einer vertikal mittleren Position zwischen der unteren Schiene 11 und
der oberen Schiene 12 positioniert, während jedes Sperrelement 50 und 51 über der
vertikal mittleren Position dazwischen positioniert ist. Wie dies
vorstehend beschrieben ist, hängt
eine Länge
in Längsrichtung
von jedem Schiebeelement 41 nicht notwendigerweise von
einer Länge
in Längsrichtung
des Sperrmechanismus ab und kann auf der minimal möglichen
Länge gesteuert
werden, da jedes Schiebeelement 41 an einer vertikalen
Höhe positioniert
ist, die sich von der vertikalen Höhe von jedem Sperrelement 50 und 51 unterscheidet,
und da jedes Schiebeelement 41 an einer Position betätigt werden
kann, die jedes Sperrelement 50 und 51 nicht stört und umgekehrt.
Anders gesagt können
von jedem Schiebeelement 41 und dem Sperrmechanismus die
Längen
der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 auf
die minimal mögliche
Länge gesteuert
werden, die im wesentlichen einen Bewegungsbetrag der oberen Schiene 12 erfüllt, wobei
selbiges in wirksamer Weise zu einer weiteren Verkleinerung des
Sitzschiebegerätes 1 führt, das
bei einem Fahrzeug eingestellt ist, ohne dass dies durch die Länge beeinflusst
wird.
-
Wie
dies vorstehend bei dem Sitzschiebegerät 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben ist, gelangen die Sperrzähne 50a oder 51a wahlweise
mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b der
unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 in
Eingriff. Folglich kann eine Bewegung in Längsrichtung der oberen Schiene 12 relativ
zu der unteren Schiene 11 in wirksamer Weise begrenzt oder
gesperrt werden, und der Sitz S wird somit an einer vorbestimmten
Position relativ zu dem Boden F gehalten. Wird die Betätigungsplatte 52 einmal
als Reaktion auf eine Betätigung
der Betätigungshandhabe
gegen eine Vorspannkraft des elastischen Körpers k zum Rückstellen
der Anfangsposition betätigt,
wird jeder Führungsstift 58 und 59 zu
dem hinteren Ende mit der kleinen seitlichen Breite von jeder schrägen Bohrung 52c und 52d gegen eine
Vorspannkraft von jedem elastischen Körper SP1 und SP2 verschoben,
und als Folge wird jedes Sperrelement 50 und 51 so
betätigt,
dass die Relativbewegung der unteren Schiene 11 und der
oberen Schiene 12 entriegelt wird. Im Laufe dessen werden die
Sperrzähne 50a (oder
die Sperrzähne 51a)
aus dem Eingriff mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b gelöst. Daher
kann sich die obere Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 bewegen,
und der Sitz S kann sich in Längsrichtung
relativ zu dem Boden F verschieben. Wie dies vorstehend beschrieben ist,
ist es möglich,
eine Position in Längsrichtung
des Sitzes S relativ zu dem Boden F einzustellen. Danach ist es
durch einen wahlweisen Eingriff der Sperrzähne 50a oder 51a mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b möglich, die
Position des Sitzes S bei jeder Hälfte der Teilung P der Eingriffsbohrungen 23a fein einzustellen.
-
Zumindest
die folgenden Wirkungen können gemäß dem Sitzschiebegerät 1 bewirkt
werden, das die Konfiguration und Funktion aufweist, wie sie vorstehend
beschrieben sind.
- (1) Die vielen Sperrelemente 50 und 51 (zwei
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel),
die die untere Schiene 11 und die obere Schiene 12 an mehreren
Eingriffspositionen oder Stufen sperren und eine Relativbewegung
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 begrenzen,
sind in dem Raum untergebracht, der durch die untere Schiene 11 und
die obere Schiene 12 umgeben ist. Daher ist es möglich, eine
Gesamtgröße des Sitzschiebegerätes 1 zu
reduzieren, dass an einem Fahrzeug eingestellt ist.
- (2) Wenn die Teilung der Eingriffsbohrungen 23a durch „p" bezeichnet wird,
wird die Distanz in Längsrichtung
zwischen der Achse des Sperrelementes 50 und des Sperrelementes 51 durch
eine Gleichung ausgedrückt:
L = p(n + 1/2). In diesem Fall sollte „n" durch eine beliebige ganze Zahl bezeichnet
sein. Entweder die Sperrzähne 50a oder 51a gelangen
wahlweise mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b in
Eingriff. Daher ist es möglich,
eine Position in Längsrichtung
des Sitzes S bei jeder Hälfte
der Teilung p der Eingriffsbohrungen 23a fein einzustellen.
- (3) Jedes Schiebeelement 41 ist an einer vertikalen
Position (Höhe)
positioniert, die sich von einer vertikalen Position (Höhe) von
jedem Sperrelement 50 und 51 unterscheidet, und
jedes Sperrelement 50 und 51 stört nicht
jedes Schiebeelement 41 und umgekehrt. Daher wird eine
Länge in Längsrichtung
von jedem Schiebeelement 41 nicht durch eine Länge in Längsrichtung
des Sperrmechanismus beeinflusst und umgekehrt, und sie kann auf
die minimal mögliche
Länge gesteuert
werden. Anders gesagt können
von jedem Schiebeelement 41 und dem Sperrmechanismus die
Längen
der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12,
ohne dass sie durch die Länge beeinflusst
werden, auf die minimal mögliche
Länge gesteuert
werden, die im wesentlichen einen Bewegungsbetrag der oberen Schiene 12 erfüllt, wobei
selbiges in wirksamer Weise zu einer Verkleinerung des Sitzschiebegerätes 1 führt, das
an einem Fahrzeug eingestellt ist.
- (4) Die Sperrzähne 50a (alternativ
oder zusätzlich zu
den Sperrzähnen 51a)
werden in einen Eingriff mit der zweiten Seitenwand 23 der
unteren Schiene 11, der ersten Seitenwand 32 und
der zweiten Seitenwand 33 der oberen Schiene 12 gebracht. In ähnlicher
Weise werden die Sperrzähne 51a in einen
Eingriff mit der zweiten Seitenwand 23 der unteren Schiene 11,
der ersten Seitenwand 32 und der zweiten Seitenwand 33 der
oberen Schiene 12 gebracht. In einem derartigen Fall ist
der Sperrmechanismus eine Stangenverriegelungstruktur, und es ist
möglich,
einen Grad einer Sperrfestigkeit des Sperrmechanismus zu verbessern.
- (5) Der Sperrmechanismus, durch den eine Position des Sitzes
S fein eingestellt werden kann, ist im wesentlichen mit den Sperrelementen 50 und 51,
der Betätigungsplatte 52,
die Stifte 54 und 55 und den elastischen Körper SP1
und SP2 konfiguriert. Daher ist es möglich, die Anzahl der Komponenten
auf die maximal mögliche
Menge zu reduzieren und die Herstellungskosten zu reduzieren. Außerdem führt die
Reduzierung der Anzahl der Komponenten in wirksamer Weise zu einer
Erleichterung bei der Montageprozedur.
-
Gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung, wie es in der 5 dargestellt
ist, ist eine Konfiguration eines Sitzschiebegerätes 1 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel im
wesentlichen identisch zu der vorstehend beschriebenen Konfiguration
des Sitzschiebegerätes 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
und weiterhin gibt es einen Unterschied zwischen ihnen hinsichtlich
den Eingriffsbetätigungspositionen
der Sperrelemente 50 und 51 sowie den Positionen
der Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b.
Die Komponenten, die hierbei in der gleichen Art und Weise wie bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
verwendet werden, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
-
Wie
dies in der 5 dargestellt ist, sind die Eingriffsbohrungen 23a kontinuierlich
oder in Längsrichtung
an dem Paar zweite Seitenwände 23 der
unteren Schiene 11 mit einer Teilung ausgebildet oder vorgesehen,
die zwischen jeweils angrenzenden Bohrungen 23a gleichmäßig beabstandet
und verschoben ist, und zwar in einer Längsrichtung zwischen dem Paar
zweite Seitenwände 23 jeweils
bei einer halben Teilung der Einriffsbohrungen 23a. Insbesondere
sind die Eingriffsbohrungen 23a an der einen zweiten Seitenwand 23 (an
der oberen Seite gemäß der 5)
der zweiten Seitenwände 23 der
unteren Schiene 11 jeweils um die Hälfte der Teilung für die Eingriffsbohrungen 23a relativ
zu den Eingriffsbohrungen 23a an der anderen zweiten Seitenwand 23 (an
der unteren Seite gemäß der 5)
der zweiten Seitenwände 23 verschoben.
Währenddessen
ist eine Position, an der jedes Sperrelement 50 und 51 mit
der ersten und der zweiten Seitenwand 32 und 33 der
oberen Schiene 12 in Eingriff gelangt, in einer symmetrischen
Art und Weise in der seitlichen Richtung des Fahrzeugs vorgesehen.
Insbesondere erstrecken sich die Eingriffsbohrungen 32a von
einer der ersten Seitenwände 32 der
oberen Schiene 12 (zum Beispiel die obere Seite gemäß der 5)
in Längsrichtung
in einer im wesentlichen seitlich symmetrischen Art und Weise relativ
zu den Eingriffsbohrungen 32a der anderen von den ersten
Seitenwänden 32 der
oberen Schiene 12 (zum Beispiel der unteren Seite gemäß der 5).
In ähnlicher
Weise erstrecken sich die Eingriffsbohrungen 33b von einer der
zweiten Seitenwände 33 der
oberen Schiene 12 (zum Beispiel die obere Seite gemäß der 5)
in Längsrichtung
in einer im wesentlichen seitlich symmetrischen Art und Weise relativ
zu den Eingriffsbohrungen 33b von der anderen der zweiten
Seitenwände 33 der
oberen Schiene 12 (zum Beispiel die untere Seite gemäß der 5).
Die Sperrzähne 50a sind im
wesentlichen in einer symmetrischen Art und Weise relativ zu den
Sperrzähnen 51a angeordnet.
Wie dies gemäß dem Sitzschiebegerät 1 mit
der vorstehend erwähnten
Struktur beschrieben ist, ist es weiterhin möglich, durch wahlweises Eingreifen
entweder der Sperrzähne 50a oder
der Sperrzähne 51a mit den
Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b eine
Einstellung einer Position in Längsrichtung
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schien 11 jeweils bei
einer Hälfte
der Teilung p der jeweiligen Eingriffsbohrungen 23a zu implementieren.
-
Die
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
können
so abgewandelt werden, wie dies nachfolgend beschrieben ist.
-
Gemäß dem ersten
und dem zweiten Ausführungsbeispiel
hat das Sitzschiebegerät
zwei Sperrelemente 50 und 51. Alternativ kann
die Anzahl der Sperrelemente eins, drei oder mehr als drei betragen.
Unter der Annahme, dass das Sitzschiebegerät 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
mit den Sperrelementen einer Menge n vorgesehen ist, können die
Eingriffsbohrungen 32a von der einen ersten Seitenwand 32 (zum
Beispiel die obere Seite gemäß der 4),
mit der das Sperrelement in Eingriff gelangt, zwischen jedem Sperrelement
relativ zu den Eingriffsbohrungen 32a der anderen der ersten
Seitenwände 32 (zum
Beispiel die untere Seite gemäß der 4)
jeweils um einen Betrag verschoben werden, der beliebig durch „Teilung
P/die Anzahl der Sperrelemente N" erhalten
wird. In ähnlicher
Weise können
die Eingriffsbohrungen 33b von der einen zweiten Seitenwand 33 (zum
Beispiel die obere Seite gemäß der 4),
mit der das Sperrelement in Eingriff gelangt, zwischen jedem Sperrelement
jeweils um einen Betrag verschoben werden, der beliebig durch „Teilung
P/die Anzahl der Sperrelemente N" erhalten
wird, und zwar relativ zu den Eingriffsbohrungen 33b der
anderen zweiten Seitenwand 33 (zum Beispiel die untere
Seite gemäß der 4).
Unter der Annahme, dass das Sitzschiebegerät 1 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
mit den Sperrelementen mit einer Menge n vorgesehen ist, sind die Eingriffsbohrungen 23a der
einen zweiten Seitenwand 23 (zum Beispiel die obere Seite
gemäß der 5)
jeweils um einen Betrag verschoben, der durch „Teilung P/die Anzahl der
Sperrelemente N" erhalten
wird, und zwar relativ zu den Eingriffsbohrungen 23a der
anderen zweiten Seitenwand 23 (zum Beispiel die untere
Seite gemäß der 5).
-
Wie
dies gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
vorstehend beschrieben ist, sind die Sperrelemente 50 und 51 in
einer symmetrischen Art und Weise um einen Punkt zueinander angeordnet,
und sie gelangen mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b sowohl
an der linken als auch an der rechten Seite der unteren Schiene 11 und
der oberen Schiene 12 in Eingriff. Alternativ oder zusätzlich können die Sperrelemente 50 und 51 mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b in
Eingriff gelangen, die nur an einer Seite (die linke Seite oder
die rechte Seite) von jeder unteren Schiene 11 und der
oberen Schiene 12 definiert sind.
-
Wie
dies gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
vorstehend beschrieben ist, erstrecken sich die Eingriffsbohrungen 23a von
der einen zweiten Seitenwand 23 (zum Beispiel die obere
Seite gemäß der 5)
in der Längsrichtung
mit einem Spalt in Längsrichtung
entsprechend einer Länge,
die durch „p/N" relativ zu den Eingriffsbohrungen 23a der
anderen zweiten Seitenwand 23 (zum Beispiel die untere Seite
gemäß der 5)
erhalten wird. Alternativ oder zusätzlich können zwei Reihen der Eingriffsbohrungen 23a an
der einen zweiten Seitenwand 23 der unteren Schiene 11 ausgebildet
oder vorgesehen sein, und sie können
sich in Längsrichtung
mit unterschiedlichen Höhen
erstrecken. In diesem Fall kann die obere Reihe mit den Eingriffsbohrungen 23a relativ
zu der unteren Reihe mit den Eingriffsbohrungen 23a in
der Längsrichtung
jeweils um die Hälfte
der Teilung der Eingriffsbohrungen 23a verschoben werden.
-
Wie
dies gemäß dem ersten
und dem zweiten Ausführungsbeispiel
vorstehend beschrieben ist, werden die Sperrelemente 50 und 51 wirksam
jeweils in einer horizontalen Ebene geschwenkt. Alternativ oder
zusätzlich
können
die Sperrelemente 50 und 51 um Achsen gedreht
werden, die parallel zu der Achse der horizontalen Ebene sind. Wie
dies in der 6 dargestellt ist, ist ein Sitzschiebegerät 71 für ein Fahrzeug
mit einer unteren Schiene 72 und einer oberen Schiene 73 versehen,
die an der unteren Schiene 72 so angebracht ist, dass sie
in einer Längsrichtung
relativ bewegbar ist. Die untere Schiene 72 hat eine untere
Wand 81, erste Seitenwände 82,
die sich von dem linken und dem rechten Ende der unteren Wand 82 nach
oben erstrecken und ein seitliches Paar bilden, und zweite Seitenwände 83, die
dadurch ausgebildet sind, dass obere Endabschnitte der ersten Seitenwände 82 nach
unten gebogen werden und ein seitliches Paar bilden. Die obere Schiene 73 hat
eine obere Wand 91, erste Seitenwände 92, die sich von
dem linken und dem rechten Ende der oberen Wand 91 nach
unten erstrecken und ein seitliches Paar bilden, und zweite Seitenwände 93,
die dadurch ausgebildet werden, dass untere Endabschnitte der ersten
Seitenwände 92 nach
oben gebogen werden und ein seitliches Paar bilden. Wie dies in
der 6 dargestellt ist, sind zwei Sperrelemente 101 und 102 in
einem Raum untergebracht, der durch die untere Schiene 72 und
die obere Schiene 73 definiert oder umgeben ist, und sie
sind durch eine Welle (nicht dargestellt) in Längsrichtung schwenkbar gestützt, die
sich an einem Klinkenabschnitt zwischen der ersten Seitenwand 92 und
der zweiten Seitenwand 93 an den jeweiligen Seiten erstreckt.
Jedes Sperrelement 101 und 102 wird an einer ebenen
Fläche
senkrecht zu einer horizontalen Fläche geschwenkt. Es ist somit
möglich,
wahlweise entweder das Sperrelement 101 oder das Sperrelement 102 mit
den Eingriffsbohrungen 83a, 92a und 93a der
unteren Schiene 72 und der oberen Schiene 73 in
Eingriff zu bringen, wodurch die selben Wirkungen wie bei dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen
bewirkt werden können.
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Gemäß der vorstehenden
Beschreibung wird die erste Schiene durch die untere Schiene 11 dargestellt,
die an dem Boden F befestigt ist, und die zweite Schiene wird durch
die obere Schiene 12 dargestellt, die an dem Sitz S gesichert
ist. Alternativ kann die erste Schiene durch die obere Schiene 12 dargestellt sein,
die fest an dem Boden F angebracht ist, und die zweite Schiene kann
durch die untere Schiene 11 dargestellt sein, die an dem
Sitz S gesichert ist. In diesem Fall kann der Sperrmechanismus (die
Sperreinheit) fest an der unteren Schiene 11 angebracht sein,
die an dem Sitz S gesichert ist.
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Gemäß der vorstehenden
Beschreibung sind die elastischen Körper SP1 und SP2, die die Sperrelemente 50 und 51 in
der Sperrrichtung vorspannen, durch Torsionsrädern dargestellt. Alternativ
oder zusätzlich
können
die elastischen Körper
SP1 und SP2 durch Blattfedern oder dergleichen dargestellt sein.
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Die
Konfiguration von jedem Schiebeelement 41 ist nicht auf
die vorstehende Beschreibung beschränkt. Zum Beispiel kann die
Anzahl der an der Halterung 42 angebrachten Walzen 43 eins,
zwei, drei oder mehr sein.
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Gemäß der vorstehenden
Beschreibung sind die beiden Schiebeelemente 41 sowohl
an der linken als auch an der rechten Seite zwischen der unteren Schiene 11 und
der oberen Schiene 12 vorgesehen. Es sind nämlich absolut
die vier Schiebeelemente 41 bei dem Sitzschiebegerät gemäß der vorstehenden Beschreibung
vorgesehen. Jedoch ist die Anzahl der Schiebeelemente 41 nicht
auf die vorstehende Beschreibung beschränkt, und sie kann mehr als
zwei betragen.
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Die
Basisplatte 53 ist zum Durchführen der vorliegenden Erfindung
nicht wesentlich. Die vorstehend beschriebene Basisplatte 53 wird
zum Montieren der Sperrelemente 50 und 51 als
eine Sperreinheit verwendet und dient zum Erleichtern des Anbringens
der Sperrelemente 50 und 51 an die obere Schiene 12 und
zum stabilen Sichern der Sperrelemente 50 und 51 an
der oberen Schiene 12. Daher können die Sperrelemente 50 und 51 an
die obere Schiene 12 dadurch gesichert werden, dass die
Stifte 54 und 55 zum Beispiel direkt an die obere
Schiene 12 befestigt werden.
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Zusätzlich zu
der vorstehend beschriebenen Struktur können Eingriffsbohrungen des
weiteren an den ersten Seitenwänden 22 der
unteren Schiene 11 vorgesehen werden. In diesem Fall gelangen
die Sperrzähne 50a des
Sperrelementes 50 mit den Eingriffsbohrungen der zwei Seitenwände der
unteren Schiene 11 und den zwei Seitenwänden der oberen Schiene 12 in
Eingriff. In ähnlicher
Weise gelangen die Sperrzähne 51a des
Sperrelementes 51 mit den Eingriffsbohrungen der zwei Seitenwände der
unteren Schiene 11 und der zwei Seitenwände der oberen Schiene 12 in
Eingriff. Zum Beispiel können
die Sperrzähne 50a des
Sperrelementes 50 in dieser Reihenfolge mit der ersten
Seitenwand 32 der oberen Schiene 12, der zweiten
Seitenwand 23 der unteren Schiene 11, der zweiten
Seitenwand 33 der oberen Schiene 12 und der ersten
Seitenwand der unteren Schiene 11 in Eingriff gelangen.
In ähnlicher
Weise können
die Sperrzähne 51a des
Sperrelementes 51 in derselben Art und Weise in Eingriff
gelangen.
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Designmerkmale
des Sitzschiebegerätes 1 der
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele und
des Sitzschiebegerätes 71 des
Beispieles 4 können
je nach Bedarf innerhalb des Umfanges der vorliegenden Erfindung
geändert
werden.
-
Weitere
erfinderische Aspekte der vorstehend dargestellten Ausführungsbeispiele
sind folgendermaßen.
-
Das
Sitzschiebegerät
gemäß den dargestellten
Ausführungsbeispielen
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrelemente durch die Stifte schwenkbar
gestützt
sind, die in einer vertikalen Richtung des Fahrzeuges in einem Raum
gesichert sind, der durch die erste Schiene und die zweite Schiene
definiert ist, und sie werden zum Sperren unter Verwendung einer
horizontalen Sperrbewegung mit den Stiften als Schwenkachsen betätigt. Gemäß dieser
Konfiguration ist es möglich,
die Sperrelemente in wirksamer Weise unter Verwendung eines Raumes
zu betätigen,
der sich in Längsrichtung
in jenem Raum erstreckt, der durch die erste und die zweite Schiene
umgeben ist, wobei selbiges zu einer Reduzierung eines Raumes führt, der
für den
Sperrmechanismus erforderlich ist. Wie dies vorstehend beschrieben
ist, kann der Sperrmechanismus gemäß den Ausführungsbeispielen und Beispielen
der vorliegenden Erfindung hinsichtlich einer Struktur, bei der
die Sperrelemente in dem Raum untergebracht sind, der durch die
erste und die zweite Schiene definiert ist, in wirksamer Weise eine
Verkleinerung des Sitzschiebegerätes
erreichen, der bei einem Fahrzeug eingestellt ist.
-
Ein
anderer erfinderischer Aspekt ist, dass das Sitzschiebegerät gemäß den dargestellten
Ausführungsbeispielen
jeweils eine Betätigungsplatte aufweist,
die wirksam mit den Sperrelementen verknüpft ist und zum Sperren und
Entriegeln der Sperrelemente betätigt
wird, die in dem Raum untergebracht sind, der durch die erste und
die zweite Schiene umgeben ist. Jede Betätigungsplatte ist mit den länglichen
Bohrungen versehen, durch die die Betätigungsplatte in einer Längsrichtung
zum relativen Bewegen der zweiten Schiene betätigt werden kann, wobei die
Stifte sich durch die länglichen
Bohrungen erstrecken, und wobei es nicht möglich ist, dass sie in einer
vertikalen und seitlichen Richtung betätigt wird, und die Betätigungsplatte
ist des weiteren mit den zweiten Führungsbohrungen vorgesehen,
an denen die Führungsstifte
angebracht sind oder Vorsprünge
ausgebildet sind, wobei die jeweiligen Sperrelemente in den Sperrelementen
eingefügt und
durch diese geführt
werden, so dass sie sich zwischen der Sperrposition und der entriegelten
Position drehen, und zwar auf der Grundlage der Betätigung der
Betätigungsplatte
in Längsrichtung.
Gemäß dieser
Konfiguration, die in dem Raum untergebracht sind, der durch die
erste und die zweite Schiene definiert ist, betätigt die Betätigungsplatte
die Sperrelemente zum Sperren und Entriegeln, und ebenso die Sperrelemente.
Daher ist es möglich,
die gesamte Struktur des Sitzschiebegerätes zu verkleinern. Gemäß dieser
Konfiguration ist es außerdem
möglich, den
Sperrmechanismus ohne Einfluss durch die seitlichen Längen der
ersten und der zweiten Schiene zu verkleinern, da die Betätigungsplatte
in einer Richtung betätigt
wird, die parallel zu einer Bewegungsrichtung (eine Längsrichtung)
der zweiten Schiene ist. Die länglichen
Bohrungen 52a und 52b, durch die sich die Stifte 54 und 55 erstrecken,
sind als erste Führungsbohrungen
strukturiert, während
die schrägen
Bohrungen 52c und 52d, durch die sich die Führungsstifte 58 und 59 erstrecken,
als die zweiten Führungsbohrungen
strukturiert sind, wie dies in der 1 dargestellt
ist.
-
Ein
anderer erfinderischer Aspekt ist, dass das Sitzschiebegerät gemäß den dargestellten
Ausführungsbeispielen
jeweils Schiebeelemente aufweist, die folgendes aufweisen: Walzen,
die zwischen der ersten Schiene und der zweiten Schiene gleitend
drehbar sind; und eine Halterung, die die Walzen frei drehbar stützt. Es
sind zwei Schiebeelemente sowohl an der linken als auch an der rechten Seite
zwischen der ersten Schiene und der zweiten Schiene vorgesehen.
Gemäß dieser
Konfiguration ist es möglich,
einen Grad einer Gleitreibung zu stabilisieren, die bei der ersten
und der zweiten Schiene bewirkt wird, die relativ bewegt werden,
und die Sperrelemente und die Schiebeelemente so zu positionieren,
dass sie sich nicht gegenseitig stören.
-
Nachfolgend
wird als nächstes
ein Sitzschiebegerät 1 gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung beschrieben, dass durch Bildung eines seitlichen
Paares unter dem Sitz S eines Fahrzeugs angebracht ist, wie dies
in der 2 dargestellt ist.
-
Das
Sitzschiebegerät 1 ist
mit der unteren Schiene 11 versehen, die fest an einer
Fahrzeugkarosserie wie zum Beispiel dem Boden F angebracht ist und
sich in einer Längsrichtung
erstreckt, und mit der oberen Schiene 12, die an einer
unteren Fläche des
Sitzes S gesichert ist und so angebracht ist, dass sie relativ zu
der unteren Schiene 11 bewegbar ist. Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dient die untere Schiene 11 als
die erste Schiene, während
die obere Schiene 12 als die zweite Schiene dient. Richtungen
wie zum Beispiel eine „Längsrichtung", eine „seitliche
Richtung" und eine „vertikale Richtung", die hierbei erwähnt werden, entsprechen
einer Orientierung eines Fahrzeugs.
-
Wie
dies in der 7 dargestellt ist, hat die untere
Schiene 11 die untere Wand 21, die an dem Boden
F des Fahrzeugs befestigt ist, die ersten Seitenwände 22,
die sich von dem linken und dem rechten Ende der unteren Wand 21 nach
oben erstrecken und ein seitliches Paar bilden, und die zweiten
Seitenwände 23,
die dadurch ausgebildet werden, dass die oberen Endabschnitte der
ersten Seitenwände 22 nach
unten gebogen werden und ein seitliches Paar bilden. Die untere
Schiene 11 hat somit einen seitlich symmetrischen Querschnitt,
der sich in einer Längsrichtung
erstreckt. Die obere Schiene 12 hat die obere Wand 31,
die an dem Sitz S gesichert ist, die ersten Seitenwände 32,
die sich von dem linken und dem rechten Ende der oberen Schiene 31 nach
unten erstrecken und ein seitliches Paar bilden, und die zweiten
Seitenwände 33,
die dadurch ausgebildet werden, dass die unteren Endabschnitte der
ersten Seitenwände 32 nach
oben gebogen werden und ein seitliches Paar bilden. Die obere Schiene 12 hat
somit einen seitlich symmetrischen Querschnitt, der sich in der
Längsrichtung
erstreckt. Die untere Schiene 11 und die obere Schiene 12 sind
mechanisch miteinander so verknüpft,
dass die zweiten Seitenwände 23 der
unteren Schiene 11 zwischen der entsprechenden ersten Seitenwand 32 und
der entsprechenden zweiten Seitenwand 33 der oberen Schiene 12 angeordnet
sind.
-
Die
beiden Schiebeelemente 41 sind zwischen der ersten Seitenwand 22 der
unteren Schiene 11 und der zweiten Seitenwand 33 der
oberen Schiene 12 an jeder Seite (links und rechts) des
Sitzschiebegerätes 1 vorgesehen,
wobei die Schiebeelemente 41 als Reaktion auf eine Bewegung
in Längsrichtung der
oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 verschieblich
bewegbar sind. Jedes Schiebeelement 41 ist eine Baugruppe
mit der flachen plattenartigen Halterung 42, die eine angemessene
Steifigkeit zeigt und aus einem Metallmaterial besteht, und der zumindest
einen kugelförmigen
Walze 43, die eine angemessene Steifigkeit zeigt. Die Walze 43 ist durch
den gebogenen Abschnitt 42a so gestützt, dass sie frei drehbar
ist, der an dem oberen Ende der Halterung 42 ausgebildet
ist. Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind drei Walzen 43 vorgesehen,
die in gleichmäßigen Abständen in
Längsrichtung
nebeneinander an dem gebogenen Abschnitt 42a der Halterung 42 angebracht sind.
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An
der einen Seite und an der anderen Seite des Sitzschiebegerätes 1 ist
entsprechend die erste Seitenwand 22 der unteren Schiene 11 mit
dem Abschnitt 22a mit bogenförmigem Querschnitt ausgebildet
oder vorgesehen, der die Walzen 43 für deren freie Drehung stützt, während die
zweite Seitenwand 33 der oberen Schiene 12 mit
dem Abschnitt 33a mit bogenförmigem Querschnitt ausgebildet
oder vorgesehen ist, der ebenfalls die Walzen 43 für deren
freie Drehung stützt.
Wie dies aus der 8 ersichtlich ist, sind die
Walzen 43 des jeweiligen Schiebeelementes 41 mittels
einer Pressfassung in einen Raum zwischen den Abschnitten 22a und 33a mit
bogenförmigem
Querschnitt eingepasst. Wenn die Walzen 43 zwischen den
Abschnitten 22a und 33a mit bogenförmigem Querschnitt
als Reaktion auf eine Bewegung der oberen Schiene 12 relativ
zu der unteren Schiene 11 gedreht werden, wird jedes Schiebeelement 41 in der
Längsrichtung
mit der oberen Schiene 12 verschoben.
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Wie
dies in der 7 dargestellt ist, ist der zumindest
eine Stopper 22b an dem Abschnitt 22a mit bogenförmigem Querschnitt
der ersten Seitenwand 22 der unteren Schiene 11 an
der einen Seite bzw. an der anderen Seite des Sitzschiebegerätes 1 ausgebildet
oder vorgesehen. Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind drei Stopper 22b vorgesehen;
wobei der erste davon an einem vorderen Ende in Längsrichtung
der unteren Schiene 11 positioniert ist; der zweite davon
an einem hinteren Ende in Längsrichtung
der unteren Schiene 11 positioniert ist; und der dritte
davon an einem im wesentlichen mittleren Abschnitt in Längsrichtung
der unteren Schiene 11 positioniert ist. Gelangt der gebogene
Abschnitt 42a der Halterung 42 von jedem Schiebeelement 41 einmal
mit dem Stopper 22b der unteren Schiene 11 in
Kontakt, wird eine weitere Bewegung des jeweiligen Schiebeelementes 41 in
der Längsrichtung
begrenzt. Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird anders gesagt ein Betätigungsbereich
des jeweiligen Schiebeelementes 41 so ausgelegt, dass er im
wesentlichen eine Hälfte
der Gesamtlänge
der unteren Schiene 11 entspricht. In diesem Fall kann
zum Beispiel jedes Schiebeelement 41 über eine Hälfte einer Betätigungsdistanz
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 verschoben
werden.
-
Als
nächstes
wird nachfolgend ein Sperrmechanismus gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Wie
dies in der 7 dargestellt ist, ist zwischen
einem Raum, der durch die untere Schiene 11 und die obere
Schiene 12 definiert ist, ein Sperrelement 51 eingebaut,
dass die obere Schiene 11 und die untere Schiene 12 an
mehreren Sperrpositionen (in der Längsrichtung) physikalisch sperrt
und eine Längsbewegung
der oberen Schiene 12 relativ zu der unteren Schiene 11 begrenzt
oder sperrt. Der Raum, der durch die untere Schiene 11 und
die obere Schiene 12 definiert wird, stellt hierbei einen
Innenraum dar, der durch die untere Wand 21 der unteren
Schiene 11, das Paar erste Seitenwände 22 der unteren Schiene 11,
die Schiebeelemente 41, das Paar zweite Seitenwände 33 der
oberen Schiene 12, das Paar erste Seitenwände 32 der
oberen Schiene 12 und die obere Wand 31 der oberen
Schiene 12 definiert oder umgeben ist (siehe 8).
-
Das
Sperrelement 51 ist wirksam mit der Seite der oberen Schiene 12 verknüpft. Insbesondere
ist das Sperrelement 51 wirksam mit einer Betätigungsplatte 52 verknüpft, und
es ist an der oberen Schiene 12 über eine Basisplatte 53 gesichert,
die die Betätigungsplatte 52 so
stützt,
dass sie in der Längsrichtung
bewegbar ist. Die Betätigungsplatte 52 und
die Basisplatte 53 sind so ausgebildet, dass sie eine annähernd lange
Platte sind, die aus einem Metallmaterial mit einer angemessenen
Steifigkeit bestehen. Die Betätigungsplatte 52 ist
durch die Basisplatte 53 mittels Stifte 54 und 55 gestützt. Die
Basisplatte 53 ist an der oberen Schiene 12 mittels
den Nieten 56 und 57 gesichert. Das Sperrelement 51 ist
als eine Sperreinheit mit der Betätigungsplatte 52,
der Basisplatte 53, den Stiften 54 und 55,
den Nieten 56 und 57 und einem elastischen Körper SP
(später
beschrieben) vorgesehen. Diese Sperreinheit wird dann an die obere Schiene 12 mittels
den Nieten 56 und 57 gesichert.
-
Das
Sperrelement 51 besteht aus einem Metallmaterial, das eine
angemessene Steifigkeit zeigt, und es ist so ausgebildet, dass es
im wesentlichen kammförmig
ist. Insbesondere ist das Sperrelement 51 mit Sperrzähnen 51a ausgebildet,
die mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b in
Eingriff gelangen können.
Die Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b werden
später
im Einzelnen beschrieben. Die Sperrzähne 51a werden durch
den elastischen Körper
SP in einer Richtung konstant vorgespannt, in der sie mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b in Eingriff
gelangen.
-
Das
Sperrelement 51 ist in einem vertikalen Raum zwischen der
Betätigungsplatte 52 und
der Basisplatte 53 angeordnet, und es ist mittels des Stiftes 54 schwenkbar
gestützt.
Das Sperrelement 51 wird an einer horizontalen Fläche mit
dem Stift 54 als eine Schwenkachse wirksam geschwenkt.
Die Betätigungsplatte 52 ist
mit den länglichen
Bohrungen 52a und 52b an ihren beiden Enden in
Längsrichtung
vorgesehen. Die Stifte 54 und 55, die in die länglichen Bohrungen 52a und 52b gepasst
sind, sind an die Basisplatte 53 in einem Zustand befestigt,
bei dem das Sperrelement 51 durch den Stift 54 schwenkbar gestützt ist.
Durch die Stifte 54 und 55, die in die länglichen
Bohrungen 52a und 52b eingepasst sind, die als
Führungen
dienen, werden daher vertikale und seitliche Bewegungen der Betätigungsplatte 52 begrenzt
oder gesperrt, und es wird ermöglicht,
dass sie sich nur in der Längsrichtung
bewegt.
-
Die
Betätigungsplatte 52 ist
mit einer schrägen
Bohrung 52c ausgebildet oder vorgesehen, die an einem ungefähr mittleren
Abschnitt der Betätigungsplatte 52 und
angrenzend an der länglichen Bohrung 52a positioniert
ist. Die schräge
Bohrung 52c hat eine Ebene und ungefähr dreieckige Form, und sie
hat unterschiedliche seitliche Breiten an ihrem vorderen und hinteren
Ende. Insbesondere hat die schräge
Bohrung 52c eine größere oder
breitere seitliche Breite an ihrem vorderen Ende und eine verringerte
oder kleinere seitliche Breite an ihrem hinteren Ende. Wie dies
in der 7 dargestellt ist, ist die schräge Bohrung 52c an
einen Führungsstift 58 gepasst,
der fest an dem Sperrelement 51 angebracht ist. Als Reaktion
auf eine Bewegung in Längsrichtung der
Betätigungsplatte 52 kann
der Führungsstift 58 entlang
einer Innenwandfläche
zwischen dem vorderen Ende mit der großen seitlichen Breite und dem hinteren
Ende mit der kleinen seitlichen Breite der schrägen Bohrung 52c verschoben
werden. Wenn der Führungsstift 58 zu
dem vorderen Ende mit der großen
seitlichen Breite der schrägen
Bohrung 52c verschoben wird, wird das Sperrelement 51 zu
einer Sperrposition geschwenkt, die der Eingriffsposition der Sperrzähne 51a mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b entspricht.
Wenn der Führungsstift 58 zu
dem hinteren Ende mit der kleinen seitlichen Breite der schrägen Bohrung 52c verschoben
wird, wird das Schwenkelement 51 zu einer entriegelten
Position (einer Entkopplungsposition) geschwenkt. Wenn nämlich der
Führungsstift 58 entlang
der schrägen Bohrung 52c als
Reaktion auf eine Längsbewegung der
Betätigungsplatte 52 verschoben
wird, wird das Sperrelement 51 so betätigt, dass eine Relativbewegung
zwischen der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 mit
dem Stift 54 als eine Schwenkachse gesperrt oder entriegelt
wird. Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist der Führungsstift 58 an
dem Sperrelement 51 als eine unabhängige Komponente angebracht.
Alternativ kann der Führungsstift 58 einstückig mit
dem Sperrelement 51 wie zum Beispiel ein Vorsprung ausgebildet
sein.
-
Wie
dies in der 7 dargestellt ist, ist die Betätigungsplatte 52 mit
einem elastischen Körper
k zum Rückstellen
einer Anfangsposition verbunden, um die Betätigungsplatte 42 derart
konstant vorzuspannen, dass der Führungsstift 58 zu
dem vorderen Ende mit der großen
seitlichen Breite verschoben wird, dass heißt in der Sperrrichtung. Wenn
die Betätigungsplatte 52 als
Reaktion auf eine Betätigung
einer Betätigungshandhabe
(nicht dargestellt) gegen eine Vorspannkraft des elastischen Körpers k
zum Rückstellen
der Anfangsposition betätigt
wird, ist es möglich,
das Sperrelement 51 zum Entriegeln einer Relativbewegung
der oberen Schiene 12 und der unteren Schiene 11 zu
betätigen.
Wurde die Betätigung der
Betätigungshandhabe
andererseits einmal nach der vorstehend erwähnten Betätigung der Betätigungsplatte 52 unterbrochen,
kann das Sperrelement 51 zu einer Sperrposition zurückkehren
oder gehalten werden, und zwar mittels einer Vorspannkraft des elastischen
Körpers
k zum Rückstellen
der Anfangsposition und einer Vorspannkraft des jeweiligen elastischen
Körpers
SP, der das Sperrelement 51 zu der Sperrrichtung vorspannt.
Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist der elastische Körper SP mit einer Torsionsfeder konfiguriert.
Insbesondere ist die Torsionsfeder SP an den Stift 54 gepasst,
und ein Ende der Torsionsfeder SP ist an den Führungsstift 58 eingehakt.
Daher spannt die Torsionsfeder SP in wirksamer Weise das Sperrelement 51 in
der Sperrrichtung vor, dass heißt im
Gegenuhrzeigersinn gemäß der 9.
-
Als
nächstes
werden nachfolgend die Eingriffsbohrungen 23a der unteren
Schiene 11 und die Eingriffsbohrungen 32a und 33b der
oberen Schiene 12 beschrieben.
-
Wie
dies in der 7 dargestellt ist, erstrecken
sich die Eingriffsbohrungen 23a der unteren Schiene 11 kontinuierlich
und in Längsrichtung
mit einer Teilung, die jeweils zwischen angrenzenden Bohrungen 23a entsprechend
einem Bewegungsbereich in Längsrichtung
der oberen Schiene 12 gleichmäßig beabstandet ist. Insbesondere
erstrecken sich die Eingriffsbohrungen 23a kontinuierlich
und in Längsrichtung
nur an einer (zum Beispiel an einer oberen Seite gemäß der 9)
der zweiten Seitenwände 23 mit
einer Teilung, die jeweils zwischen angrenzenden Bohrungen 23a entsprechend
einem Bewegungsbereich in Längsrichtung
der oberen Schiene 12 gleichmäßig beabstandet ist. Währenddessen
sind die Eingriffsbohrungen 32a und 33b an der
ersten und der zweiten Seitenwand 32 und 33 der
oberen Schiene 12 ausgebildet, wobei die erste und die
zweite Seitenwand 32 und 33 seitlich an der selben
Seite wie die eine der zweiten Seitenwände 23 mit den Eingriffsbohrungen 23a sind.
Die Eingriffsbohrungen 32a und 33b sind somit
an der oberen Schiene 12 derart positioniert, dass die
Sperrzähne 51a des Sperrelementes 51 damit
in Eingriff gelangen, wie zum Beispiel an einer ungefähr mittleren
Position in Längsrichtung
der oberen Schiene 12.
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Wie
dies vorstehend beschrieben ist, gelangen die Sperrzähne 51a des
Sperrelementes 51, das in dem Raum untergebracht ist, der
durch die untere Schiene 11 und die obere Schiene 12 definiert
oder umgeben ist, wirksam mit den Eingriffsbohrungen der unteren
Schiene 11 und den Eingriffsbohrungen 32a und 33b der
oberen Schiene 12 in Eingriff. Hierbei kann unterstrichen
werden, dass die Sperrzähne 51a mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 33a und 33b quer über die
zweite Seitenwand 23 der unteren Schiene 11 und
der ersten und der zweiten Seitenwand 32 und 33 der
oberen Schiene 12 in Eingriff gelangen, zwischen denen
die zweite Seitenwand 23 der unteren Schiene 11 angeordnet
ist. Da nämlich
die Sperrzähne 51a mit
den Eingriffsbohrungen 33b der zweiten Seitenwand 33 (seitlich
außerhalb
der zweiten Seitenwand 23) der oberen Schiene 12 und
außerdem
mit den Eingriffsbohrungen 32a der ersten Seitenwand 32 der
oberen Schiene 12 und den Eingriffsbohrungen 23a der
zweiten Seitenwand 23 der unteren Schiene 11 in
Eingriff gelangen, hat ein Sperrmechanismus eine Stangenverriegelungstruktur.
In einem derartigen Fall ist es verglichen mit einer Struktur möglich, bei
der die Sperrzähne 51a mit
einer einzigen Seitenwand der unteren Schiene 11 und einer einzigen
Seitenwand der oberen Schiene 12 in Eingriff gelangen,
einen Grad einer Scherfestigkeit des Sperrelementes 51 zu
verbessern und des weiteren einen Grad einer Sperrfestigkeit des
Sperrelementes 51 zu verbessern.
-
Als
nächstes
wird nachfolgend eine physikalische Beziehung zwischen der Sperrposition
des Sperrelementes 51 und dem jeweiligen Schiebeelement 41 beschrieben.
-
Wie
dies in der 8 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn das Sperrelement 51 in
der Sperrrichtung betätigt
wird, stört
eine Schiebeposition des jeweiligen Schiebeelementes 41 zwischen
der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 nicht
eine Eingriffsposition des Sperrelementes 51 mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b und
umgekehrt. Insbesondere ist jedes Schiebeelement 41 unter
einer vertikal mittleren Position zwischen der unteren Schiene 11 und
der oberen Schiene 12 positioniert, während das Sperrelement 51 über der
vertikal mittleren Position dazwischen positioniert ist. Wie dies vorstehend
beschrieben ist, da jedes Schiebeelement 41 an einer vertikalen
Höhe positioniert
ist, die sich von dem Sperrelement 51 unterscheidet, und
da jedes Schiebeelement 41 an einer Position betätigt werden
kann, die das Sperrelement 51 nicht stört und umgekehrt, hängt eine
Länge in
Längsrichtung
des jeweiligen Schiebeelements 41 nicht notwendigerweise
von einer Länge
in Längsrichtung
des Sperrmechanismus ab und kann auf die minimal mögliche Länge gesteuert
werden. Anders gesagt können
von jedem Schiebeelement 41 und dem Sperrmechanismus die
Längen
der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 auf
die minimal mögliche
Länge gesteuert
werden, ohne dass sie durch die Länge beeinflusst werden, die
im wesentlichen einen Bewegungsbetrag der oberen Schiene 12 erfüllt, wobei
selbiges in wirksamer Weise zu einer weiteren Verkleinerung des
Sitzschiebegerätes 1 führt, dass
bei einem Fahrzeug eingestellt ist.
-
Wie
dies bei dem Sitzschiebegerät 1 gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung vorstehend beschrieben ist, gelangen
die Sperrzähne 51a mit
den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b der
unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 in
Eingriff. Folglich kann eine Bewegung in Längsrichtung der oberen Schiene 12 relativ
zu der unteren Schiene 11 in wirksamer Weise begrenzt oder
gesperrt werden, und der Sitz S wird somit an einer vorbestimmten
Position relativ zu dem Boden F gehalten. Wird die Betätigungsplatte 52 einmal
als Reaktion auf eine Betätigung
der Betätigungshandhabe
gegen eine Vorspannkraft des elastischen Körpers k zum Rückstellen
der Anfangsposition betätigt, wird
der Führungsstift 58 zu
dem hinteren Ende mit der kleinen seitlichen Breite der schrägen Bohrung 52c gegen
eine Vorspannkraft des elastischen Körpers SP verschoben, und als
Folge wird das Sperrelement 51 zum Entriegeln der Relativbewegung
der unteren Schiene 11 und der oberen Schiene 12 betätigt. Infolgedessen
werden die Sperrzähne 51a aus dem
Eingriff mit den Eingriffsbohrungen 23a, 32a und 33b gelöst. Daher
wird eine Relativbewegung der oberen Schiene 12 bezüglich der
unteren Schienen 11 ermöglicht,
und der Sitz S kann in Längsrichtung relativ
zu dem Boden F verschoben werden. Wie dies vorstehend beschrieben
ist, ist es möglich,
eine Position in Längsrichtung
des Sitzes S relativ zu dem Boden F einzustellen.
-
Zumindest
die folgenden Wirkungen können gemäß dem Sitzschiebegerät 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung bewirkt werden.
- (1)
Das Sperrelement 51, das die untere Schiene 11 und
die obere Schiene 12 an mehreren Eingriffspositionen oder
Stufen sperrt und eine Relativbewegung der oberen Schiene 12 relativ
zu der unteren Schiene 11 begrenzt, ist in dem Raum untergebracht,
der durch die untere Schiene 11 und die obere Schiene 12 umgeben
ist. Daher ist es möglich,
eine Gesamtgröße des Sitzschiebegerätes 1 zu
reduzieren, das bei einem Fahrzeug eingestellt ist.
- (2) Jedes Schiebeelement 41 ist an einer vertikalen
Position (Höhe)
positioniert, die sich von einer vertikalen Position (Höhe) des
Sperrelements 51 unterscheidet, und das Sperrelement 51 stört die jeweiligen
Schiebeelemente 41 nicht und umgekehrt. Daher wird eine
Länge in
Längsrichtung des
jeweiligen Schiebeelementes 41 nicht durch eine Länge in Längsrichtung
des Sperrmechanismus beeinflusst und umgekehrt, und sie kann auf die
minimal mögliche
Länge gesteuert
werden. Anders gesagt können
von jedem Schiebeelement 41 und dem Sperrmechanismus die
Längen der
unteren Schienen 11 und der oberen Schiene 12 ohne
dass sie durch die Länge
beeinflusst werden, auf die minimal mögliche Länge gesteuert werden, die im
wesentlichen einen Bewegungsbetrag der oberen Schiene 12 erfüllt, wobei
selbiges in wirksamer Weise zu einer Verkleinerung des Sitzschiebegerätes 1 führt, dass
bei einem Fahrzeug eingestellt ist.
- (3) Die Sperrzähne 51a werden
in einen Eingriff mit der zweiten Seitenwand 23 der unteren
Schiene 11, der ersten Seitenwand 32 und der zweiten Seitenwand 33 der
oberen Schiene 12 gebracht, zwischen denen die zweite Seitenwand 23 angeordnet
ist. In einem derartigen Fall ist der Sperrmechanismus eine Stangenverriegelungstruktur, und
es ist möglich,
einen Grad einer Sperrfestigkeit des Sperrmechanismus zu verbessern.
-
Das
vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
kann so abgewandelt werden, wie dies nachfolgend beschrieben ist.
-
Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
ist die erste Schiene durch die untere Schienen 11 dargestellt,
die an den Boden F befestigt ist, und die zweite Schiene ist durch
die obere Schiene 12 dargestellt, die an den Sitz S gesichert
ist. Alternativ kann die erste Schiene durch die obere Schiene 12 dargestellt
sein, die fest an dem Boden F angebracht ist, und die zweite Schiene
kann durch die untere Schiene 11 dargestellt sein, die
an dem Sitz S gesichert ist. In diesem Fall kann der Sperrmechanismus
(die Sperreinheit) fest an der unteren Schiene 11 angebracht
sein, die an dem Sitz S gesichert ist.
-
Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
ist der elastische Körper
SP, der das Sperrelement 51 in der Sperrrichtung vorspannt,
durch eine Torsionsfeder dargestellt. Alternativ kann der elastische
Körper SP
durch eine Blattfeder oder dergleichen dargestellt sein.
-
Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel wird
das Sperrelement 51 an einer horizontalen Fläche betätigt. Jedoch
ist dies nicht auf das vorstehend beschriebene beschränkt. Sofern
das Sperrelement 51 eine Schiebebewegung des jeweiligen
Sperrelementes 41 nicht stört, um zu sperren, kann das Sperrelement 51 zum
Beispiel in einer ebenen Fläche
betätigt
werden, die senkrecht zu einer horizontalen Fläche ist.
-
Die
Konfiguration des jeweiligen Schiebeelements 41 ist nicht
auf die vorstehend angegebene Beschreibung beschränkt. Zum
Beispiel kann die Anzahl der Walzen 43, die an der Halterung 42 angebracht
sind, eins, zwei, drei oder mehr betragen.
-
Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel sind
die beiden Schiebeelemente 41 sowohl an der linken als
auch an der rechten Seite zwischen der unteren Schiene 11 und
der oberen Schiene 12 vorgesehen. Es sind nämlich vier
Schiebeelemente 41 insgesamt bei dem Sitzschiebegerät gemäß der vorstehenden
Beschreibung vorgesehen. Jedoch ist die Anzahl der Schiebeelemente 41 nicht
auf die vorstehend angegebene Beschreibung beschränkt, und
sie kann mehr als zwei betragen.
-
Die
Basisplatte 53 ist zum Durchführen der vorliegenden Erfindung
nicht wesentlich. Die vorstehend beschriebene Basisplatte 53 wird
zum Montieren des Sperrelements 51 als eine Sperreinheit
verwendet und dient zum Erleichtern einer Anbringung des Sperrelements 51 an
die obere Schiene 12 und zum stabilen Sichern des Sperrelements 51 an
die obere Schiene 12. Daher kann das Sperrelement 51 an
die obere Schiene 12 durch Befestigen des Stiftes 54 zum
Beispiel direkt an der oberen Schiene 12 gesichert werden.
-
Zusätzlich zu
der vorstehend beschriebenen Struktur können die Eingriffsbohrungen
des weiteren an den ersten Seitenwänden 22 der unteren
Schiene 11 vorgesehen sein. In diesem Fall gelangen die Sperrzähne 51a des
Sperrelements 51 mit den Eingriffsbohrungen an den beiden
Seitenwänden
der unteren Schiene 11 und den beiden Seitenwänden der oberen
Schiene 12 in Eingriff. Zum Beispiel können die Sperrzähne 51a des
Sperrelements 51 in dieser Reihenfolge mit der ersten Seitenwand 32 der
oberen Schiene 12, der zweiten Seitenwand 23 der
unteren Schiene 11, der zweiten Seitenwand 33 der
oberen Schiene 12 und der ersten Seitenwand der unteren Schiene 11 in
Eingriff gelangen.
-
Designmerkmale
des Sitzschiebegerätes 1 gemäß den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen
und des Sitzschiebegerätes 71 gemäß dem Beispiel
4 können
je nach Bedarf innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung
geändert
werden.
-
Weitere
erfinderische Aspekte des vorstehend dargestellten Ausführungsbeispiels
sind folgendermaßen.
-
Das
Sitzschiebegerät
gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsplatte, die wirksam
mit dem Sperrelement verknüpft ist
und zum Sperren und Entriegeln des Sperrelementes betätigt wird,
in dem Raum untergebracht ist, der durch die erste und die zweite
Schiene umgeben ist, wobei die Betätigungsplatte mit der länglichen
Bohrung versehen ist, durch die die Betätigungsplatte in einer Längsrichtung
zum relativen Bewegen der zweiten Schiene mit dem Stift betätigt werden
kann, der sich durch die länglichen
Bohrungen erstreckt, und durch die sie in der vertikalen und der
seitlichen Richtung nicht betätigt
werden kann, und die Betätigungsplatte ist
des weiteren mit einer zweiten Führungsbohrung versehen,
in die der Führungsstift
angebracht ist, oder mit ein Vorsprung, der an dem Sperrelement ausgebildet
ist, wird in das Sperrelement eingefügt und führt dieses, um es zwischen
der Sperrposition und der entriegelten Position auf der Grundlage
der Betätigung
in Längsrichtung
der Betätigungsplatte
zu drehen. Gemäß dieser
Konfiguration ist die Betätigungsplatte,
die das Sperrelement zum Sperren und Entriegeln betätigt, und
außerdem
das Sperrelement in den Raum untergebracht, der durch die erste
und die zweite Schiene definiert ist. Daher ist es möglich, die
gesamte Struktur des Sitzschiebegerätes zu verkleinern. Gemäß dieser
Konfiguration ist es außerdem
möglich,
den Sperrmechanismus zu verkleinern, ohne dass dies durch die seitlichen
Längen
der ersten und der zweiten Schiene beeinflusst wird, da die Betätigungsplatte
in einer Richtung betätigt
wird, die parallel zu einer Bewegungsrichtung (einer Längsrichtung)
der zweiten Schiene ist. Die längliche
Bohrung 52a, durch die sich der Stift 54 erstreckt,
ist als eine erste Führungsbohrung
strukturiert, während
die schrägen
Bohrungen 52c, durch die sich der Führungsstift 58 erstreckt,
als die zweite Führungsbohrung
strukturiert sind, wie dies in der 7 dargestellt
ist.
-
Ein
weiterer erfinderischer Aspekt ist, dass das Sitzschiebegerät gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
dadurch gekennzeichnet ist, dass jedes Schiebeelement folgendes aufweist:
Walzen, die zwischen der ersten Schiene und der zweiten Schiene
verschieblich drehbar sind; und eine Halterung, die durch die Walzen
frei drehbar gestützt
ist. Es sind zwei Schiebeelemente sowohl an der linken als auch
an der rechten Seite zwischen der ersten Schiene und der zweiten
Schiene vorgesehen. Gemäß dieser
Konfiguration ist es möglich,
einen Grad einer Gleitreibung zu stabilisieren, die auf die erste
und die zweite Schiene aufgebracht wird, die sich relativ bewegen,
und dass Sperrelement und die Schiebeelemente so zu positionieren,
dass sie sich nicht gegenseitig stören.