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DE60103951T2 - Vorrichtung zum Fördern und Kühlen von gewalzten Produkten, wie Stäbe, Drähte, Rundteile oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern und Kühlen von gewalzten Produkten, wie Stäbe, Drähte, Rundteile oder dergleichen Download PDF

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DE60103951T2
DE60103951T2 DE60103951T DE60103951T DE60103951T2 DE 60103951 T2 DE60103951 T2 DE 60103951T2 DE 60103951 T DE60103951 T DE 60103951T DE 60103951 T DE60103951 T DE 60103951T DE 60103951 T2 DE60103951 T2 DE 60103951T2
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DE
Germany
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rollers
transport rollers
air
transport
rolled products
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Alfredo Poloni
Ferruccio Tomat
Fabio Vecchiet
Nuredin Kapaj
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Danieli and C Officine Meccaniche SpA
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Danieli and C Officine Meccaniche SpA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/26Special arrangements with regard to simultaneous or subsequent treatment of the material
    • B21C47/262Treatment of a wire, while in the form of overlapping non-concentric rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren und Kühlen von Stangen, Metalldrähten, Rundstäben aus Stahl oder dergleichen in dem Segment zwischen einer Bundbildungsmaschine, die an der Abstromseite des letzten Walzgerüsts eines Walzwerks angeordnet ist, und einer Sammeleinrichtung, an der das gekühlte Erzeugnis zu Rollen oder Bunden gewickelt wird.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Auf dem Gebiet von Warmwalzwerken weist der Stand der Technik Vorrichtungen zum Fördern und gleichzeitigen Kühlen von Walzerzeugnissen wie etwa Stangen, Drähten, Stäben Rundstäben oder dergleichen zwischen dem Auslaß des letzten Walzgerüsts und der Sammeleinrichtung auf.
  • Tatsächlich wird das Walzerzeugnis, das an dem Auslaß aus dem letzten Walzgerüst eine Temperatur zwischen 750 °C und 1150 °C hat, vor dem Wickeln zu Rollen oder Bunden zweckmäßig gekühlt und möglicherweise einer Wärmebehandlung unterzogen, um ihm die gewünschte Endstruktur und die gewünschten mechanischen Eigenschaften zu verleihen.
  • Dieses Kühlen wird gewöhnlich unter Verwendung von Luft erzielt, die durch Gebläse, die unter einem horizontalen Förderer mit Rollen angeordnet sind, auf das durchlaufende Erzeugnis geblasen wird.
  • Das Walzerzeugnis an der Abstromseite des letzten Walzgerüsts läuft in einen Bundbildungskopf ein.
  • Da die Dichte der Bunde in der seitlichen Zone des Förderers höher ist als in der zentralen Zone, ist es erforderlich, Mittel vorzusehen, die ein im wesentlichen gleichmäßiges Kühlen des Erzeugnisses ermöglichen.
  • Der Stand der Technik weist eine Vorrichtung auf, bei der sich zwischen den Gebläsen, die die Luft abblasen, und den Förderrollen eine oder mehrere horizontale Platten mit unterschiedlichen Öffnungen befinden, die aus Schlitzen oder Löchern bestehen, um entsprechend den seitlichen Zonen des Förderers eine größere Luftmenge zu leiten.
  • Diese herkömmliche Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß sie sehr sperrig, komplex und deshalb teuer ist, und sie ist nicht vielseitig, da es dann, wenn die mit Löchern versehenen Platten dimensioniert und zwischen den Gebläsen und den Walzen angeordnet worden sind, schwierig ist, sie zu modifizieren oder durch andere zu ersetzen, bei denen die Öffnungen eine andere Konfiguration haben. Dieser Nachteil ist nicht ohne Bedeutung, wenn man bedenkt, daß es wesentlich ist, die Kühlmethoden entsprechend dem Typ des behandelten Erzeugnisses und dem zu erhaltenden Endergebnis anzupassen. Man darf nicht vergessen, daß die Kühlkurve des Erzeugnisses, d. h. das progressive Absenken der Temperatur, eindeutig den Phasenübergang und infolgedessen die endgültigen mechanischen Charakteristiken des Erzeugnisses bewirkt.
  • Das Dokument JP-A-59-113918 beschreibt eine Vorrichtung zum Transponieren und Kühlen von zu Bunden gewickelten Walzsträngen, die eine Vielzahl von Förderrollen aufweist, die so angeordnet sind, daß ihre Drehachsen parallel zueinander sind. Jede Förderrolle hat einen zylindrischen zentralen Teil, der einen vorgegebenen Durchmesser hat und imstande ist, das zu fördernde Walzgut zu kontaktieren, und zwei seitliche Teile mit einem kleinerem Durchmesser als demjenigen des zentralen Teils. Zwischen den Rollen, die in gegenseitige Nähe gebracht sind, sind Kanäle für die Kühlluft gebildet, die von unten eingeblasen wird. Die Kanäle sind in der Mitte schmaler und entsprechend den seitlichen Zonen breiter. Die Vorrichtung hat jedoch zumindest die folgenden zwei Nachteile: Die seitlichen Enden der Förderrollen sind geschwächt, da ihr Durchmesser in bezug auf denjenigen des zentralen Teils verringert ist; außerdem tendieren die Bunde entsprechend den seitlichen Enden dazu, sich zu verformen, da nichts zu ihrer Abstützung vorgesehen ist.
  • Die Anmelderin hat die Vorrichtung zum Transportieren und Kühlen von Walzerzeugnissen wie etwa Stangen, Drähten, Rundstäben oder dergleichen gemäß der Erfindung entwickelt, umgesetzt und mit ausgezeichneten Ergebnissen geprüft, um diese Nachteile des Stands der Technik zu überwinden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Vorrichtung zum Transportieren und Kühlen von Walzerzeugnissen gemäß der Erfindung ist in dem Hauptanspruch angegeben und gekennzeichnet, während die Unteransprüche andere innovative Merkmale der Erfindung beschreiben.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung, die an der Abstromseite eines Bundbildungskopfs in einem Walzwerk angeordnet sein kann, weist folgendes auf: Transportrollen, von denen mindestens einige motorisiert und parallel so angeordnet sind, daß sie eine im wesentlichen horizontale Transportebene definieren, auf der das in Bunden angeordnete Walzerzeugnis liegen kann, Luftzufuhreinrichtungen, die in Übereinstimmung mit den Transportrollen angeordnet sind, um Luft auf das Walzerzeugnis zu blasen, und Fördereinrichtungen, um auf die Seitenränder der Bunde eine Luftmenge zu fördern, die größer als die auf die zentrale Zone der Bunde geförderte Luftmenge ist.
  • Ein Ziel der Erfindung ist es, Einrichtungen zum Fördern der Luft zu erhalten, die zulassen, daß das Walzerzeugnis homogen gekühlt wird, während es von den Transportrollen transportiert wird, und die gleichzeitig einfach, zuverlässig und leicht zu ersetzen sind.
  • Entsprechend diesem Ziel weisen die Einrichtungen zum Fördern der Luft eine Vielzahl von Elementen auf, die in Abständen zwischen den Transportrollen angeordnet und so geformt sind, daß sie Durchgangskanäle oder Abströmzwischenräume definieren, die mindestens einen ersten Querschnitt haben, der in bezug auf die Enden der Transportrollen größer ist, und mindestens einen zweiten Querschnitt haben, der in bezug auf die Mittelzone der Transportrollen kleiner ist.
  • Die Zwischenelemente bestehen bevorzugt aus Rollen, die geringfügig niedriger als die Zugrollen angeordnet sind, so daß sie mit dem darüber befindlichen Walzerzeugnis nicht in Konflikt kommen; deshalb werden sie "Blindrollen" genannt.
  • Das allgemeine Konzept sieht zwar vor, daß der Durchmesser der Zwischenrollen variabel ist; die Gestalt der letzteren kann jedoch nach Wunsch in Abhängigkeit von den Charakteristiken des zu kühlenden Erzeugnisses, der Dichte der Bunde, der Transportgeschwindigkeit des Erzeugnisses und jedem anderen Parameter gewählt werden, der die Kühlkurve beeinflussen könnte.
  • Gemäß einem anderen charakteristischen Merkmal, das die Vorteile der Zwischenelemente ergänzt und integriert, sind in der Mittelzone der Förderleitung der Luftzufuhreinrichtung zwei Schalter vorgesehen; ihre gesteuerte Neigung läßt zu, daß mehr oder weniger Luft auf die Enden von sowohl den Zug- als auch den Zwischenrollen geleitet wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und weitere Charakteristiken der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen, die als ein nicht beschränkendes Beispiel angegeben sind, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Diese zeigen in:
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer Transport- und Kühlvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • 2 eine vergrößerte Teilansicht von oben auf die Vorrichtung in 1;
  • 3 ein vergrößertes Detail von 1;
  • 4 eine schematische Teilansicht in Querrichtung der in 1 gezeigten Vorrichtung;
  • 5a bis 5d schematische Darstellungen eines Details der in 1 gezeigten Vorrichtung gemäß vier verschiedenen Ausführungsformen;
  • 6 eine Diagramm der mittleren Geschwindigkeit der Luft in den verschiedenen Zone der in 1 gezeigten Vorrichtung im Vergleich mit derjenigen von herkömmlichen Vorrichtungen;
  • 7a bis 7d die vier Ausführungsformen der 5a bis 5d in einer Abwandlung.
  • GENAUE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Es wird auf 1 Bezug genommen. Eine Vorrichtung 10 zum Transportieren und Kühlen von Walzerzeugnissen 11 wie etwa Drähten, Rundstäben, Stangen oder dergleichen gemäß der Erfindung ist zwischen einem Bundbildungskopf 12, der sich an der Abstromseite des letzten Walzgerüsts 13 befindet, und einer Sammeleinrichtung 15 eines herkömmlichen Typs angeordnet.
  • Der Bundbildungskopf 12 ist imstande, das Walzerzeugnis 11, das mit einer Temperatur zwischen ungefähr 750 °C und 1150 °C aus dem Walzgerüst 13 austritt, zu biegen, um eine Vielzahl von Bunden 16 zu bilden (1 und 2), die kontinuierlich und von im wesentlichen kreisförmiger Gestalt sind und die imstande sind, sich selbst auf einer im wesentlichen horizontalen Ebene anzuordnen, wobei jeder in bezug auf den benachbarten Bund geringfügig versetzt ist.
  • Die Vorrichtung 10 weist eine Vielzahl von Transportrollen 20 auf, die an einer Stützkonstruktion 21 drehbar angebracht und parallel zueinander so angeordnet sind, daß sie eine im wesentlichen horizontale Stützebene oder ein Transportband für die Bunde 16 bilden. Das Transportband hat eine Breite "1" (2), die geringfügig größer als der Durchmesser "d" der Bunde 16 ist und definiert zwei Seitenbereiche A1 und A2 zwischen den Bunden 16 und den Querseiten der Konstruktion.
  • Die Zonen A1 und A2 dienen dazu zu verhindern, daß die Bunde 16 an den Seiten der Konstruktion 21 gestaut werden.
  • Zumindest einige der Transportrollen 20 werden durch Motoren und Übertragungselemente eines herkömmlichen Typs motorisch angetrieben, was in den Zeichnungen nicht gezeigt ist.
  • Unter den Transportrollen 20 ist eine Vielzahl von Gebläsen 22 angeordnet (1 und 3), von denen jedes imstande ist, einen Luftstrom von unten nach oben zu erzeugen, der Bunde 16 treffen kann, die auf den darüber befindlichen Transportrollen 20 vorbeilaufen.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind Zwischenrollen 23 in Abständen zwischen den Transportrollen 20 angeordnet. Die Rollen 23 liegen auf abnehmbare Weise auf entsprechenden V-förmigen Lagern 25, die auf Stangen 26 ausgebildet sind, welche die Konstruktion 21 stützen.
  • Die Zwischenrollen 23 sind auf einer niedrigeren Ebene als die Transportrollen 20 angeordnet, so daß sie niemals mit dem zu transportierenden und zu kühlenden Erzeugnis 11 in Kontakt gelangen.
  • Die Zwischenrollen 23 sind so geformt, daß sie gemeinsam mit den Transportrollen 20 Durchgangskanäle oder Abströmzwischenräume 27 (5a bis 5d) für die von den Gebläsen 22 ankommende Luft definieren. Genauer gesagt, der Querschnitt der Kanäle 27 ist in bezug auf die Enden der Transportrollen 20 größer und in bezug auf die Mittelzone der letzteren kleiner. Dadurch sollen eine größere Kühlluftmenge auf die seitlichen Enden der Bunde 16, wo die Dichte größer ist, gefördert und ein im wesentlichen homogenes Kühlen des Walzerzeugnisses 11 ermöglicht werden.
  • Damit diese Querschnittsänderung in den Kanälen 27 erhalten wird, können die Zwischenrollen 23 jede geeignete Gestalt haben; sie können haben: einen konstanten Durchmesser D1 in der Mittelzone und einen Durchmesser D2 in den Umfangszonen, der kleiner als D1 ist, mit einer abrupten Durchmesseränderung zwischen den beiden Zonen (5a); eine Gestalt, die mit der vorhergehenden identisch ist, jedoch mit einer allmäh lichen Verbindungszone zwischen der Mittelzone und der Umfangszone (5b); eine trommelförmige Gestalt (5c); oder eine sinusförmige Gestalt (5d). Offensichtlich können die Rollen 23 viele andere Gestalten haben, die hier nicht gezeigt sind.
  • Um die Zufuhr von Luft auf die Zonen zu optimieren, wo die Bunde 16 am dichtesten sind, und um gleichzeitig zu verhindern, daß eine große Luftmenge nutzlos auf die Zonen A1 und A2 des Transportbands gefördert wird, sind gemäß einer Abwandlung die Zwischenrollen 23 zweckmäßig so geformt, daß ihre Enden 23a und 23b (7a bis 7d) nahe der Konstruktion 21 den gleichen Durchmesser D1 haben, den sie in ihrer zentrale Zone haben. Vorteilhafterweise ist die Distanz zwischen den Innenrändern der zwei Enden 23a und 23b gleich wie der Durchmesser "d" der Bunde 16.
  • Vorteilhafterweise ist das Verhältnis zwischen dem Durchmesser D2 und dem Durchmesser D1 zwischen 0,1 und 0,7.
  • Außerdem ist das Verhältnis zwischen der Länge der Mittelzone "m" (5a und 7a) und dem Durchmesser "d" der Bunde 16, der in 7a im wesentlichen der Distanz zwischen den Innenrändern der zwei Enden 23a und 23b entspricht, vorteilhafterweise zwischen 0,5 und 0,9.
  • Jede Zwischenrolle 23 kann, da sie auf dem entsprechenden V-förmigen Lager 25 liegt, auf einfache Weise ausgebaut und ersetzt werden, auch durch eine andere Rolle einer anderen Gestalt, um den Querschnitt der Kanäle 27 zu ändern.
  • Außerdem können die Zwischenrollen 23 durch jede herkömmliche Einrichtung, die nicht in den Zeichnungen gezeigt ist, auch hinsichtlich ihrer Höhe reguliert werden, um die Vorrichtung 10 an die verschiedenen Bedingungen und Walzmaterialien anzupassen, ohne die Rollen 23 selbst ändern zu müssen.
  • Gemäß einer Abwandlung, die nicht in den Zeichnungen gezeigt ist, können zwischen zwei benachbarten Transportrollen 20 zwei oder mehr Zwischenrollen 23 angeordnet sein, um Kanäle 27 unterschiedlicher Gestalt zu definieren.
  • Gemäß einem anderen charakteristischen Merkmal der Erfindung sind jedem Gebläse 22 zwei Schalter 29 und 30 zugeordnet (3 und 4) und im Inneren der Leitung 31 zum Fördern der Luft angeordnet. Die Schalter 29 und 30 sind auf entsprechende horizontale Stifte 32 und 33 gesteckt und durch ein Paar von Zahnrädern 35 und 36 verbunden, so daß ihre Drehungen sowohl im Uhrzeiger- als auch im Gegenuhrzeigersinn synchronisiert sind. Jeder Schalter 30 ist mit einer Betätigungseinrichtung 37 verbunden, die einen fluiddynamischen Kolben 39 aufweist, der imstande ist, die gleichzeitige Neigung der beiden Schalter 29 und 30 zu regulieren.
  • Mit jeder Einrichtung 37 ist es also möglich, die Verteilung der Luftmenge, die durch das jeweilige Gebläse 22 nach oben geblasen wird, auf die Enden der Rollen 20 und 23 zu regulieren.
  • Praktische Versuche haben gezeigt, daß bei der Vorrichtung 10 gemäß der Erfindung die mittlere Geschwindigkeit der Luft in den verschiedenen Zonen des Transportbands von der Mitte zu dem Umfangsrand der Rollen 20 oder zu den Seiten der Stützkonstruktion 21 einen Verlauf hat, die durch eine Vollinie in dem in 6 gezeigten Diagramm dargestellt ist, wobei die x-Achse das Verhältnis zwischen dem Wert "X", gemessen von der Mitte des Transportbands, und der Distanz "X1" von der Mitte des Transportbands bis zum Außenrand des letzteren anzeigt. Wie ersichtlich ist, hat der Verlauf der mittleren Luftgeschwindigkeit, ausgedrückt in Metern pro Sekunde, ein Maximum genau in Übereinstimmung mit der Zone, in der die Bunde 16 des Walzerzeugnisses 11 ihre größte Dichte haben, was im Gegensatz zu dem steht, was bei herkömmlichen Vorrichtungen geschieht, bei denen die mittlere Luftgeschwindigkeit in den entsprechenden Zonen des Transportbands im wesentlichen konstant ist, wie aus der in 6 gezeigten Strichlinie ersichtlich ist.
  • Bei der Vorrichtung 10 gemäß der Erfindung wird die Luft zwischen dem Rand und der Mitte des Transportbands in der Tat von dem Abströmbereich zwischen der Zugrolle 20 und der Zwischenrolle 23 verteilt. Die Gestalt der Zwischenrolle 23 dient dazu, das Geschwindigkeitsprofil auf der Breite "1" des Bands auch dann zu managen, wenn das Luftgeschwindigkeitsverhältnis an dem Rand und der Mitte gleich ist.
  • Es ist offensichtlich, daß Modifikationen und Ergänzungen an der vorstehend beschriebenen Vorrichtung 10 durchgeführt werden können, diese sollen jedoch innerhalb des Gebiets und des Umfangs der Erfindung bleiben. Beispielsweise könnten die Zwischenrollen 23 durch Elemente mit einer nichtzylindrischen Gestalt wie etwa Platten mit einem variablen Querschnitt oder dergleichen ersetzt werden.
  • Es ist ferner offensichtlich, daß die Erfindung zwar unter Bezugnahme auf ein spezielles Beispiel beschrieben worden ist, daß jedoch der Fachmann mit Sicherheit in der Lage ist, viele andere äquivalente Formen davon zu erhalten; diese solle jedoch sämtlich vom Umfang der Erfindung gemäß der Definition in den beigefügten Ansprüchen umfaßt sein.

Claims (14)

  1. Vorrichtung zum Transportieren und Kühlen von Walzerzeugnissen (11) wie Stäben, Rundstäben, Stangen oder dergleichen, die an der Abstromseite eines Bundbildungskopfs (12) angeordnet sein kann, wobei die Vorrichtung folgendes aufweist: eine Vielzahl von Transportrollen (20), die zumindest teilweise motorisiert und parallel zueinander so angeordnet sind, daß sie eine im wesentlichen horizontale Transportebene definieren, auf der die in Bunden (16) angeordneten Walzerzeugnisse (11) liegen können, Luftzufuhreinrichtungen (22), die in Übereinstimmung mit den Transportrollen (20) angeordnet sind, um Luft auf die Walzerzeugnisse (11) zu blasen, und Fördereinrichtungen, um auf die Seitenränder der Bunde (16) eine Luftmenge zu fördern, die größer ist als die auf die zentrale Zone der Bunde (16) geförderte Luftmenge, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Fördereinrichtungen eine Vielzahl von Elementen (23) aufweisen, die in Abständen zwischen den Transportrollen (20) angeordnet sind, wobei jedes dieser Elemente (23) so geformt ist, daß es Durchgangskanäle (27) definiert, die mindestens einen ersten Querschnitt haben, der in bezug auf die Enden der Transportrollen (20) größer ist, und mindestens einen zweiten Querschnitt haben, der in bezug auf die Mittelzone der Transportrollen (20) kleiner ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente aus Zwischenrollen (23) mit einem variierenden Durchmesser bestehen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenrollen (23) einen größeren Durchmesser (D1) in Bezug auf eine untere Mittelzone und einen kleineren Durchmesser (D2) in Bezug auf ihre Enden haben.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenrollen (23) trommelförmig sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenrollen (23) sinusförmig sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Zwischenrollen (23) auf abnehmbare Weise in V-förmigen Lagern (25) liegen, die an einer Stützkonstruktion (21) ausgebildet sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenrollen (23) Hubeinrichtungen zugeordnet sind, die imstande sind, ihre Höhenlage in Bezug auf die Transportrollen (20) zu regulieren.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenrollen (23) so geformt sind, daß ihre Enden (23a, 23b) außerhalb der Masse der Bunde (16) im wesentlichen den gleichen Durchmesser (D1) wie die Mittelzone haben.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten Transportrollen (20) zwei oder mehr Zwischenrollen (23) angeordnet sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Elemente aus Platten mit unterschiedlichen Abschnitten bestehen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhreinrichtungen eine Vielzahl von Gebläsen (22) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Gebläse (22) mindestens ein Schalter (30) zugeordnet ist, der im Inneren einer Luftförderleitung (31) angeordnet ist, die zwischen dem jeweiligen Gebläse (22) und den Transportrollen (20) angeordnet und imstande ist, die von dem Gebläse (22) auf den ersten größeren Querschnitt geblasene Luft umzulenken.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (30) mit einer Betätigungseinrichtung (37) verbunden ist, die imstande ist, seine Neigung zu regulieren.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Gebläse (22) zwei Schalter (29, 30) zugeordnet sind.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalter (29, 30) über ein Paar von Zahnrädern (35, 36) miteinander verbunden sind, so daß ihre Neigungen synchronisiert sind.
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