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DE2725348A1 - Einrichtung zum bilden und liefern von verstreckten kunststoffolienbaendchen - Google Patents

Einrichtung zum bilden und liefern von verstreckten kunststoffolienbaendchen

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Publication number
DE2725348A1
DE2725348A1 DE19772725348 DE2725348A DE2725348A1 DE 2725348 A1 DE2725348 A1 DE 2725348A1 DE 19772725348 DE19772725348 DE 19772725348 DE 2725348 A DE2725348 A DE 2725348A DE 2725348 A1 DE2725348 A1 DE 2725348A1
Authority
DE
Germany
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film
winding
rollers
vertical mounting
ribbon
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19772725348
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Braendle
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2725348A1 publication Critical patent/DE2725348A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/04Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique
    • B29C55/06Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique parallel with the direction of feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Bilden und Liefern
  • von verstreckten Kunststoffolienbändchen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bilden und Liefern von verstreckten Kunststoffolienbändchen, insbesondere an eine nachgeschaltete Textilmaschine.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Kunststoffolienbändchen unmittelbar vor ihrer Verarbeitung in einer Textilmaschine aus einer unverstreckten Kunststoffolienbahn zu schneiden, anschließend Warmzuverstrecken und dann ohne Zwischenspeicherung in die Textilmaschine einzugeben (DT-OS 2 551 393). Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die ohne großen Herstellungsaufwand eine einwandfreie Folienbändchenerzeugung in Anpassung an den Jeweils erforderlichen Mengen- und Qualitätsbedarf einer nachgeschalteten Maschine erlaubt, so daß z.B, ein kontinuierlicher Fertigungsablauf in einer zu beliefernden Textilmaschine oder in mehreren zu beliefernden Textilmaschinen gewährleistet ist.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Einrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in an sich bekannter Weise als Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen mindestens einen Halter für einen Wickel aus unverstreckter Kunststoffolie, mindestens ein Schneidwerk zum Zerteilen der Kunststoffolie in viele parallele Bändchen, eine Abzugsvorrichtung für die Bändchen und mindestens ein Warmstreckwerk mit einstellbarer Streckantriebsvorrichtung für die Kunststoffolienbändchen aufweist, daß sie als Vorschalteinrichtung zu einer Maschine mit einem gesonderten Traggerüst ausgebildet ist, das nach dem Baukastenprinzip aus aneinandergereihten Abschnitten mit gleichen vertikalen Montagewänden mit vorgefertigten Lageröffnungen zusammengesetzt ist, zwischen denen sich die überwiegend aus Rotationskörpern bestehenden Teile der Folien-und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen erstrecken, und daß die Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen Jeweils übereinander in den Abschnitten angeordnet sind, die über obere Bändchen-Führungsbrücken mit der nachgeschalteten Maschine Verbindung haben.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Einrichtung läßt sich durch ihren Aufbau aus Systembauteilen nach dem Baukastenprinzip beliebig erweitern und somit an jede Textilmaschine anpassen; auch an solche Maschinen, die durch eine große Arbeitsbreite eine große Bändchenzahl gleichzeitig aufnehmen oder verarbeiten und somit kontinuierlich mit Bändchen beliefert werden können. Da die Einrichtung in ihrer Kapazität beliebig vergrößert oder verkleinert werden kann, läßt sie sich bei einer Produktumstellung oder bei einem Wechsel der Verarbeitungsmaschinen problemlos anpassen. Die vertikalen Montagewände sind so vorgefertigt, daß sie Montageöffnungen für alle Folien-und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen sowie Verbindungsteile tragen. Alle Bohrungen, Vorsprünge od. dgl.
  • der vertikalen Montagewände sind vorteilhafterweise symmetrisch zu einer Mittelebene der Montagewände angeordnet, so daß die Montagewände sowohl für einen Rechtseinbau als auch für einen Linkseinbau verwendet werden können. Die in den einzelnen Abschnitten der Einrichtung angeordneten Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen sind alle gleich ausgebildet.
  • Dadurch sind nur sehr wenige unterschiedliche Maschinenteile für den Aufbau der Einrichtung erforderlich, die in relativ großen Stückzahlen anfallen und dadurch kostengünstig hergestellt werden können. Durch die Aufteilung in Jeweils durch vertikale Montagewände begrenzte Abschnitte bleibt die Belastung der Bauteile der Einrichtung auch bei großen Einrichtungen gleich, so daß keine aufwendigen Verstärkungskonstruktionen erforderlich sind.
  • Der Antrieb sämtlicher Abschnitte der Einrichtung kann von einem eigenen Antriebsaggregat oder von einer nachgeschalteten Textilmaschine aus erfolgen.
  • Hierzu kann eine gemeinsame Antriebswelle vorgesehen sein, die auch noch nachträglich bei einer Erweiterung einer ursprünglich kleinen Einrichtung ohne Schwierigkeit eingesetzt werden kann, da die vertikalen Montagewände auch bereits Lageröffnungen für diese Welle aufweisen.
  • Wichtig für die angestrebte Kontinuität des Betriebs der mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung bestückten Textilmaschine ist die leichte Beschickung der Einrichtung mit Kunststoffolienwickeln, die auf einem Wagen bereitliegen und mit wenigen Handgriffen in den Wickelhalter eines Abschnitts der Einrichtung eingelegt werden können. Mit Hilfe einer besonderen Schweißvorrichtung, die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, wird der Anfang der neuen Folienbahn rasch und sicher mit dem Ende der alten Folienbahn verschweißt, Es entfällt also ein langwieriges Einziehen oder Anknoten neuer Kettfäden in Webmaschinen oder Wirkmaschinen, da die Kunststoffbändchen als Kettfäden kontinuierlich fortlaufend in die Maschine eingegeben werden können.
  • Durch die Gliederung der Antriebe der einzelnen Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen in den einzelnen Abschnitten der Einrichtung durch zwischengeschaltete, einstellbare Getriebe, läßt sich beispielsweise die Liefergeschwindigkeit und/oder die Stärke der Bändchenverstreckung usw. in den einzelnen Abschnitten der Einrichtung individuell festlegen.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung anhand der beiliegenden, mehr oder weniger schematischen Zeichnungen näher erläutert, Im einzelnen zeigen: Fig, 1 eine weitgehend schematisierte Vorderansicht einer aus einem einzigen Abschnitt bestehenden Einrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 1; Fig. 3 eine Vorderansicht einer aus drei Abschnitten bestehenden Einrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 4 + 5 der Fig. 2 entsprechende Seitenansichten von unterschiedlich bestückten Einrichtungen gemäß der Erfindung; Fig. 6 eine Teilseitenansicht einer Einrichtung mit einem Beschickungswagen; Fig. 7 eine Vorderansicht der Einrichtung nach Fig. 6 mit dem Beschickungswagen.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen eine aus einem einzigen Abschnitt bestehende Einrichtung 10 zum Bilden von verstreckten Kunststoffolienbändchen. Diese Einrichtung ist unmittelbar einer in Figur 2 schematisch angedeuteten Textilmaschine 11 zum Verarbeiten der gebildeten Kunststoffolienbändchen vorgeschaltet, beispielsweise einer Raschelwirkmaschine. Die Einrichtung ist aus drei gleichen vertikalen Montagewänden 12, 13 und 14 zusammengesetzt, die gemäß dem Schnittbild der Figur 2 symmetrisch zu einer Mittelebene mit Lagerbohrungen für die Einzelteile der nachfolgend beschriebenen Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen versehen sind, so daß zwischen den beiden vertikalen Montagewänden 12 und 13 zwei gleiche Sätze dieser Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen angeordnet werden können, Jeder Satz der Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen weist einen Halter 14 für einen Wickel 15 aus unverstreckter Kunststoffolie auf. Der Halter 14 besteht aus zwei parallelen Wickelauflagewalzen 16, die nicht angetrieben, sondern mit einer nicht dargestellten Bremsvorrichtung gekoppelt sind und auf welche der Wickel 15 aufgelegt ist. Ein Abfallen von den Wickelauflagewalzen 16 wird durch eine in die Wickelkernhülse eingesetzte Wickelkernstange 17 verhindert, auf welcher der Wickel durch nicht dargestellte Stellringe axial fixiert ist und deren Enden durch Vertikalschlitze 18 in den Montagewänden 12 und 13 ragen. Eine dieser Enden ist mit einem Gewinde versehen, auf das eine außen zur Anlage gegen die Montagewand 12 gelangende Rändelmutter 19 aufgeschraubt ist, mit deren Hilfe eine Verschiebung des Wickels 15 in Achsrichtung zur Ausrichtung auf die nachfolgenden Folienbearbeitungswerkzeuge bewirkt werden kann.
  • Die vom Wickel 15 abgezogene unverstreckte Folie 20 gelangt gemäß Figur 2 über eine Spannrolle 21, die durch die Folie gegen die beiden Wickelauflagewalzen 16 gepreßt wird, über eine Umlenkwalze 22 zu einer Breitstreckwalze 23. An der Umlenkwalze 22 kann eine nicht dargestellte Folienüberwachungseinrichtung angebracht sein, die bei Schadstellen in der Folie oder unsauber geschnittene Folienränder die Einrichtung abschaltet.
  • Auf die Breitstreckwalze 23 folgt nach oben ein Schneidwerk mit einem mit im Abstand der gewünschten Bändchenbreite mit Schneidmessern versehenen, von der Folienbahn in nicht näher dargestellter Weise abschwenkbaren Messerbalken 24. Der Messerbalken 24 ist zwischen einem unteren Klemmwalzenpaar 25, 26 für die Folienbahn 20 und einem oberen Klemmwalzenpaar 27, 28 für die geschnittenen Bändchen angeordnet. Zwischen den beiden Klemmwalzenpaaren wird die Folienbahn 20 straff und ohne Falten gespannt. Das obere Klemmwalzenpaar 27, 28 besteht aus einer Stahlwalze 28 mit glatter Oberfläche und einer mit einem elastischen Kunststoff beschichteten Gegenwalze 27.
  • Auch das untere Klemmwalzenpaar besteht aus einer Stahlwalze 26 mit glatter Oberfläche und einer mit einem elastischen Kunststoff beschichteten Gegenwalze 25. Die Stahlwalze 26 des unteren Klemmwalzenpaares 25, 26 wird in nicht dargestellter Weise von der Stahlwalze 28 des oberen Klemmwalzenpaares 27, 28 über eine Stahlgelenkkette mit einer geringfügigen Untersetzung angetrieben, wodurch die gewünschte Straffung der Folienbahn 20 im Bereich des Schneidbalkens 24 erreicht wird, Das untere angetriebene Klemmwalzenpaar 25, 26 bildet gleichzeitig die Abzugsvorrichtung, mit welcher die Folienbahn 20 von dem gebremst drehbar im Halter 14 gelagerten Wickel 15 abgezogen wird.
  • Die aus der Folienbahn 20 am Schneidbalken 24 gebildeten unverstreckten Folienbändchen laufen parallel zueinander zwischen den Klemmwalzen 27, 28 hindurch und nach oben in ein Warmstreckwerk, das aus drei übereinander angeordneten beheizten Walzen 29, 30 und 31 besteht, gegen welche die Bändchen Jeweils über einen Teil ihres Umfangs zur Anlage gelangen. Die hier erwärmten und damit erweichten Kunststoffbändchen gelangen anschließend zu einem weiteren Klemmwalzenpaar 32, 33, das schneller angetrieben ist als das vor dem Warmstreckwerk befindliche obere Klemmwalzenpaar 27, 28. Die Stahlwalze 32 des Klemmwalzenpaares 32, 33 ist die sogenannte Lieferwalze, die von einem stufenlos einstellbaren Wechselrad- oder Regel-Untersetzungsgetriebe 34 (Figur 1) mittels einer nicht dargestellten Stahlgelenkkette angetrieben wird, Die Untersetzung zwischen dem Antrieb der Stahlwalze 32 und der Stahlwalze 27 ist im mittleren Stellbereich identisch mit dem Reckverhältnis.
  • Das Reckverhältnis kann mit dem Regel-Untersetzungsgetriebe 34 um beispielsweise 20 ,~ nach oben oder nach unten verändert werden, wodurch erlaubte Toleranzen in der Stärke der Folienbahn 20 und der aus ihr gebildeten Bändchen ausgeglichen werden können, um eine optimale Festigkeit der verstreckten Bändchen 35 zu erzielen, die über eine Umlenkwalze 36 und über eine Führungsbrücke 37 in die nachgeschaltete Textilmaschine 11 geleitet und dort über eine Umlenkwalze 38 nach unten in den Verarbeitungsbereich 39 der Textilmaschine geleitet werden. In der oberen Führungsbrücke 37 der Einrichtung 10 werden die verstreckten Bändchen 35 durch einen Lamellenfadenwächter 40 hindurchgeführt.
  • Eine einwandfreie Bändchenführung kann mit Hilfe von Kämmen erreicht werden, die in der schematischen Zeichnung nicht dargestellt sind, Wie Figur 2 zeigt, können in dem einen Abschnitt der Einrichtung 10 gleichzeitig zwei Folienbahnen 20 und 202 getrennt voneinander zu Bändchen geschnitten und in gesonderten Streckwerken weiterverarbeitet werden Die beiden Sätze von verstreckten Bändchen 35 und 35' werden dann übereinander über die Bändchenführungsbrücke 37 in die nachgeschaltete Textilmaschine 11 geleitet.
  • Das Regel-Untersetzungsgetriebe 34 ist zwischen den beiden vertikalen Montagewänden 13 und 14 angeordnet.
  • In diesem Bereich ist außerdem eine in Figur 1 angedeutete Spule 41 angeordnet, die mit einem Wickelmotor 42 gekoppelt ist und zum Aufspulen des am Folienrand auftretenden Abfallbändchens dient.
  • In dem Bereich zwischen den beiden vertikalen Montagewänden 13 und 14 ist auf der Oberseite ein Wechselrad-Schneckenuntersetzungsgetriebe 43 angeordnet, das über eine nicht dargestellte Verbindung antriebsmäßig mit der zugeordneten Textilmaschine 11 verbunden ist, beispielsweise über einen Zahnriemen. Von diesem Wechselrad-Schneckenuntersetzungsgetriebe 43 aus wird das Regel-Untersetzungsgetriebe 34 betrieben, Falls die Einrichtung 10 weitere Abschnitte aufweist, ist neben dem Getriebe 43 ein zweites Wechselrad-Schneckenuntersetzungsgetriebe 44 für den nächsten Abschnitt der Einrichtung 10 angeordnet. An der vertikalen Montagewand 12 ist ein elektrische Schalteinrichtungen und Steuergeräte enthaltender Schaltkasten 45 befestigt.
  • Figur 3 zeigt eine Einrichtung 10' gemäß der Erfindung, die drei gleiche Abschnitte A, B und C aufweist, die alle zwischen vertikalen Montagewänden ausgebildet sind. Hierbei sind zu den Montagewänden 12, 13 und 14 des Abschnittes A die weiteren Montagewände 46, 47, 48 und 49 hinzugekommen. Alle vertikalen Montagewände sind wieder gleich ausgebildet. Der Antrieb der in Figur 3 dargestellten Mehrfacheinrichtung erfolgt von einer der nachgeschalteten Textilmaschinen aus über eine Welle 50, die sich zwischen den drei Abschnitten A, B und C erstreckt und von welcher aus die Wechselrad-Schneckengetriebe 43a, 43b und 43c der Einrichtung angetrieben werden. Die Besetzung des Abschnittes A mit Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen ist gemäß dem Schnittbild nach Figur 2 getroffen worden. Die Abschnitte B und C sind entsprechend den Schnittbildernder Figur 4 und 5 abweichend davon besetzt. Figur 4 zeigt, daß im Abschnitt B nur ein einziger Satz der Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen vorgesehen ist, wo von einem einzigen Folienwickel 15b eine einzige Folienbahn 20b zu einem Schneidwerk mit einem Schneidbalken 24b, dem nachfolgenden Warmstreckwerk mit den Heizwalzen 29b, 30b und 31b und weiter in eine nachgeschaltete Textilmaschine lib geführt ist.
  • Gemäß Figur 5 ist der Abschnitt C der erweiterten Einrichtung 10' mit zwei Wickellagerstellen 14c und 14c' besetzt. Die von den beiden Wickeln 15c und 15c' abgezogenen Folienbahnen 20c' werden aber zusammen in einem einzigen Schneidwerk vom Schneidbalken 24c in Bändchen zerteilt. Die Bändchen der beiden Folienbahnen 20c und 20c' werden anschließend dann wieder in getrennten Streckwerken warmverstreckt und als getrennte Bändchengruppen 35c und 35c' in die nachgeschaltete Textilmaschine llc geleitet. Die Figuren 2, 4 und 5 zeigen die verschiedenen möglichen Abwandlungsformen der Einrichtung.
  • Wichtig für die angestrebte kontinuierliche Versorgung der Textilmaschinen 11, lib, 11c mit Folienbändchen ist die rasche Bestückung der einzelnen Abschnitte A, B und C der Einrichtung mit neuen Folienwickeln 15o Die Figuren 6 und 7 zeigen die hierfür vorgesehene Beschickungseinrichtung, die für jeden Abschnitt der Einrichtung einen Wickeltransportwagen 51 mit Fahrrollen 52 aufweist, dessen Plattform 53 auf der gleichen Höhe wie die beiden Wickelauflagewalzen 16 angeordnet ist. Auf der Plattform 53 ist der Folienwickel 15 zwischen einem Haltekeil 54 und einem Uberrollkeil 55 eingelegt, über welch letzteren er von einer einzigen Bedienungsperson auf die beiden Wickelauflagewalzen 16 abgerollt werden kann. Für jeden Abschnitt sind zwei solcher Wickeltransportwagen 51 vorgesehen, die von entgegengesetzten Seiten zwischen die vertikalen Montagewände 12 und 13, 14 und 47 oder 47 und 48 eingefahren werden können, Der Anfang des neuen Wickels wird mit dem Ende der Folienbahn des verbrauchten Wickels mittels einer nicht dargestellten Schweißvorrichtung verbunden, die zwischen Absätzen 56 der vertikalen Montagewände angeordnet sind.
  • L e e r s e i t e

Claims (16)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Bilden und Liefern von verstreckten Kunststoffolienbändchen, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise als Folien-und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen mindestens einen Halter (14) für einen Wickel (15) aus unverstreckter Kunststoffolie (20), mindestens ein Schneidwerk (24) zum Zerteilen der Kunststoffolie in viele parallele Bändchen, eine Abzugsvorrichtung für die Bändchen und mindestens ein Warmstreckwerk (29-31) mit einstellbarer Streckantriebsvorrichtung (32, 33) für die Kunststoffolienbändchen (35) aufweist, daß sie als Vorschalteinrichtung zu einer Maschine (11) mit einem gesonderten Traggerüst ausgebildet ist, das nach dem Baukastenprinzip aus aneinandergereihten Abschnitten (A, B, C) mit gleichen vertikalen Montagewänden (12-14) mit vorgefertigten Lageröffnungen zusammengesetzt ist, zwischen denen sich die überwiegend aus Rotationskörpern bestehenden Teile der Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen erstrecken, und daß die Folien- und Bändchen-Bearb.itungsvorrichtungen Jeweils übereinander in den Abschnitten angeordnet sind, die über obere Bändchenftihrungsbrücken (37) mit der nachgeschalteten Maschine (11) Verbindung haben.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Abschnitt (A, B, C) des Traggerüstes zwischen den zwei vertikalen Montagewänden (12, 13) jeweils zwei Sätze von Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen angeordnet sind und die Lageröffnungen für die beiden Vorrichtungssätze in den Montagewänden symmetrisch ausgebildet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wickelhalter aus zwei zwischen zwei vertikalen Montagewänden (12, 13) sich erstreckenden parallelen Wickelauflagewalzen (16) mit einstellbarer Bremsvorrichtung besteht und die vertikalen Montagewände im Bereich der Wickelhalter die Wickelachse schneidende Vertikalschlitze (18) zum Hindurchführen der Enden eines Wickelkernes (17) oder gesonderter Wickelkern-Anschlagstücke auSweisen
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel eine Kernhülse mit zentraler Durchgangsöffnung zum nachträglichen Einschieben einer Wickelkernstange aufweist und auf der Wickelkernstange durch Stellringe axial fixiert ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelkernenden, Wickelkern-Anschlagstücke oder die Wickelkernstange (17) ein Außengewinde aufweisen bzw. aufweist, auf das eine gegen die Außenseite der betreffenden vertikalen Montagewand (12) anliegende Verstellmutter (19) aufschraubbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Wickelauflagewalzen (16) jedes Wickelhalters (14) eine von unten gegen diese Auflagewalzen anpreßbare Spannrolle (21) vorgesehen ist, über welche die vom Wickel (15) abgezogene Folienbahn (20) geführt ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Abschnitt (A, B, C) des Traggerüstes parallel zu den vertikalen Montagewänden verlaufende Fahrschienen für einen Wickeltransportwagen (51) angeordnet sind, dessen Plattform (53) die Höhe der Wickelauflagewalzen (16) hat und mindestens einen quer zu den Fahrschienen sich erstreckenden überrollkeil (55) für den Wickel (15) aufweist,
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerk aus einem verschwenkbaren, abwechselnd mit Messern und Distanzstücken besetzten Schneidbalken (24) besteht, der zwischen zwei mit Abstand übereinander angeordneten Klemmwalzenpaaren (25/26, 27, 28) für die Folienbahn (20) bzw. die Folienbändchen angeordnet ist, und daß das obere, in Foliendurchlaufrichtung hinter dem Schneidbalken (24) liegende Klemmwalzenpaar (27/28) für die Folienbändchen mit größerer Umfangsgeschwindigkeit betrieben ist als das untere Klemmwalzenpaar (25/26).
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmwalzenpaare Jeweils aus einer Stahlwalze (26, 28) mit glatter Oberfläche und aus einer mit einem elastischen Kunststoffbelag versehenen Walze (25, 27) bestehen, und daß die Stahlwalzen der beiden Klemmwalzenpaare über eine Untersetzungsvorrichtung antriebsmäßig miteinander verbunden sind.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Warmstreckwerk mehrere beheizte Walzen (29, 30, 31) aufweist, die zwischen dem oben Klemmwalzenpaar (27/28) des Schneidwerks und einem weiteren Klexmwalzenpaar (32/33) angeordnet sind und über welche die Folienbändchen (35) geführt sind, daß das weitere Streckwalzenpaar (32/33) mit einem dem Jeweiligen Abschnitt (A, B, C) der Einrichtung (10) zugeordneten Lieferwerk (43) antriebsmäßig verbunden ist und mit dem oberen Streckwalzenpaar (27/28) des Schneidwerks über ein einstellbares und den Verstreckungsgrad bestimmendes Regelgetriebe (34) gekoppelt ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bändchen (35) zwischen den Heizwalzen (29-31) des Streckwerks durch Kämme geführt sind.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 10 und/oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die in den vertikalen Montagewänden gelagerten Heizwalzen (29-31) des Streckwerks eine profilierte und die Form der verstreckten Bändchen (35) beeinflussende Oberfläche aufweisen.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Jedem Satz von Folien- und Bändchen-Bearbeitungsvorrichtungen eines jeden Abschnittes (A, B, C) der Einrichtung ein gesondertes Lieferwerk in Form eines verstellbaren Getriebes (43) zugeordnet ist, das antriebsmäßig mit dem Antrieb der zugeordneten Textilmaschine (11) gekoppelt ist.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelung der einzelnen Getriebe (43a-c) mit dem Antrieb einer nachgeschalteten Textilmaschine (11) über eine gemeinsame, sich über alle Abschnitte der Einrichtung erstreckende Antriebswelle (50) erfolgt.
  15. 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselrädergetriebe (43) und die Untersetzungsgetriebe (34) Jeweils an einer vertikalen Montagewand oder zwischen benachbarten vertikalen Montagewänden zweier Abschnitte der Einrichtung befestigt sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an den vertikalen Montagewänden zusätzlich konische Wickelspulen (41), die mit einem Wickelmotor (42) gekoppelt sind, zur Aufnahme der Folienrandstreifen angeordnet sind.
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