DE69003814T2 - Förderband. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein endloses Förderband für eine Luftbehandlungsanlage, in der das Förderband über einen Teil seiner Länge eine schraubenförmige Bahn verfolgt und einen aus querverlaufenden Stangen und einem Drahtgewebe bestehenden Boden und paarweise mit zwei Stangen fest verbundene Seitenplatten umfasst, um zusammen mit diesen Stangen ein Glied zu bilden, das gegenüber benachbarten Gliedern um zwei rechtwinklig zur Bandlängsrichtung sich erstreckende Achsen bewegbar ist, wobei die eine Achse in der Ebene des Bodens liegt und die andere Achse rechtwinklig dazu verläuft.
- Förderbänder dieser Art sind beispielsweise durch die SE, C, 8206760-4, SE, C, 8506136-4 und DK, B, 134 272 bekannt. Diese Förderbänder sind ausserdem selbststapelnd, d.h. die Seitenplatten dienen auch als Distanzhalter, deren obere Kantenabschnitte vorgesehen sind, gegen die unteren Kantenabschnitte der darüberliegenden Windung des Förderbands anzuliegen, um diese Windung zu tragen.
- Bei den bekannten Förderbändern besteht das einen Teil des Bodens bildende Drahtgewebe aus Zickzackdrähten, die jeweils zwei benachbarte Stangen umschliessen, welche jeweils von zwei derartigen Drähten umschlossen sind.
- Wenn sich das bekannte Band längs einer Krümmung um eine Achse bewegt, die sich rechtwinklig sowohl zur Bandlängsrichtung als auch zur Ebene des Bodens erstreckt, werden die Zickzackdrähte ineinander geschoben, und zwar in einem zur Innenseite der Krümmung zunehmenden Umfang. Dies reduziert die Führungswirkung der Stangen auf die Zickzackdrähte, so dass die Zickzackdrähte nicht mehr eine völlig flache Tragfläche für die vom Boden getragenen Produkte bilden, die Luftbehandlung, beispielsweise Kühlung, Erhitzen oder Trocknen, auszusetzen sind.
- Ein Nachteil bei der Herstellung des bekannten Bands und auch bei dessen Montage besteht darin, dass die Zickzackdrähte unterschiedlich ausgebildet werden müssen, je nachdem sie zwei Stangen, die demselben Glied gehören, oder zwei Stangen von verschiedenen Gliedern umschliessen.
- Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Förderband der eingangs erwähnten Art zu schaffen, in der das Drahtgewebe aus einer einzigen Sorte von Zickzackdrähten besteht, die ausserdem eine völlig flache Tragfläche bilden, auch wenn sie eine Krümmung verfolgen.
- Gemäss der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Drahtgewebe aus Zickzackdrähten besteht, die jeweils nicht nur die beiden Stangen eines Glieds sondern auch eine angrenzende Stange des benachbarten Glieds umschliessen. Somit ist jede zweite Stange des Förderbands von zwei Drähten umschlossen, während die übrigen Stangen vcn einer einzigen Draht umschlossen sind. Ferner entspricht die Ausdehnung der Zickzackdrähte in der Bandlängsrichtung hauptsächlich der relativen Verschiebung zweier aufeinanderfolgender Drähte in der Bandlängsrichtung.
- Die Enden jedes Drahts können auch an einer der beiden Stangen des jeweiligen Glieds befestigt sein.
- Möglichst sind die Enden jedes Drahts an der mittleren der drei vom Draht umschlossenen Stangen befestigt.
- Zur weiteren Führung der Drähte kann jeder Draht, zwischen seinen Enden wenigstens an einem Punkt, an einer der beiden Stangen des jeweiligen Glieds befestigt sein.
- Das Förderband kann vorteilhaft einander überlappende Seitenplatten umfassen, d.h. jede Seitenplatte kann einen Teil aufweisen, der die entsprechende Seitenplatte eines benachbahrten Glieds überlappt und ein langgestrecktes Loch aufweist, durch welches die eine Stange des benachbarten Glieds hindurchläuft.
- Die Erfindung kann auf selbststapelnde sowie auf nichtselbststapelnde Förderbänder angewandt werden. Im ersten Falle können die Seitenplatten der Glieder als Distanzhalter dienen, deren obere Kantenabschnitte die Glieder einer darüberliegenden Windung in dem schraubenförmigen Teil des Förderbands tragen.
- Wie bei den obengenannten, bekannten Förderbändern dienen die Zickzackdrähte des erfindungsmässigen Förderbands nur dazu, eine produkttragende Fläche zu bilden, und nehmen nicht die Spannung des Bands auf, die durch die auf das laufende Band aufgebrachte Zugkraft verursacht ist. Stattdessen wird die Zugkraft durch die Seitenplatten an zumindest einer Seite des Bands aufgenommen.
- Die Erfindung ist anhand der beigefügten Zeichnungen unten näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines für Lebensmittel vorgesehene Luftbehandlungsanlage, wobei der Bandförderer das erfindungsmässige Förderband verwendet,
- Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch zwei Glieder in zwei Bandwindungen,
- Fig. 3 eine Draufsicht eines Teils des Förderbands in Fig. 2, jedoch ohne Drahtgewebe,
- Fig. 4 eine Seitenansicht von einer der Seitenplatten im Förderband in Fig. 2 und 3,
- Fig. 5 eine Fig. 3 entsprechende Draufsicht des bekannten Drahtgewebes,
- Fig. 6 eine Fig. 3 entsprechende Draufsicht des Drahtgewebes gemäss der Erfindung, und
- Fig. 7 eine vergrösserte Seitenansicht eines Drahts, der einen Teil des Drahtgewebes in Fig. 6 bildet.
- Ein endloses Förderband 1, das z.B. für einen Förderer der in Fig. 1 gezeigten Art vorgesehen ist, ist wie in den Figuren gezeigt eingerichtet, über einen Teil seiner Länge eine schraubenförmige Bahn in einer Anzahl übereinanderliegender Windungen zu verfolgen. Das Förderband 1, das teilweise in Fig. 2 und 3 veranschaulicht ist, umfasst eine Anzahl gelenkig miteinander verbundener und im Verhältnis zueinander verstellbarer Glieder, die einen Boden 2 und Seitenplatten 3 umfassen, die an den Seiten des Bodens angeordnet sind und die beiden Seiten des Förderbands 1 bilden. In der gezeigten Ausführungsform sind diese Seitenplatten auch angeordnet, als Distanzhalter zu dienen, deren obere Kantenabschnitte 4 gegen die unteren Kantenabschnitte der Distanzhalter der darüberliegenden Bandwindung anliegen, um diese Windung durch deren Kantenabschnitte zu tragen.
- In der gezeigten Ausführungsform besteht der Boden 2 aus querverlaufenden Stangen 5, die paarweise mit zwei Seitenplatten 3 fest verbunden sind. Die Stangen 5 sind mit einem unten beschriebenen Drahtgewebe versehen, das als Tragfläche für die mit Luft zu behandelnden Produkte dient und eine gegenseitige Verschiebung der Glieder in der Bandlängsrichtung sowie ein gegenseitiges Drehen der Glieder um zwei rechtwinklig zur Bandlängsrichtung sich erstreckende Achsen gestattet, wobei die eine Achse in der Ebene des Bodens 2 und die andere Achse rechtwinklig dazu verläuft.
- Die Seitenplatten sind somit über einen Teil 6 ihrer Länge mit den Längskanten des Bodens 2 fest verbunden. In der gezeigten Ausführungsform ist dies dadurch erzielt, dass die Seitenplatten mit zwei der Stangen 5 fest verbunden sind, wobei die Stangen in der Bandlängsrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind. Der restliche Teil 7 der Seitenplatten 3, der in der Bandlängsrichtung über die beiden Stangen 5 hinausragt, ist im Verhältnis zum Boden 2 bewegbar und mit einem nach unten und nach innen gebogenen Flansch 8 versehen. Die Flansche 8 von aufeinanderfolgenden Seitenplatten 3 bilden innere Absätze, die mit der Innenseite des oberen Kantenabschnitts 4 der Seitenplatten 3 der darunterliegenden Bandwindung eingreifen. Ein unterer Abschnitt 9 des Teils 6 ist nach unten und nach aussen gebogen und geht in einem weiter auswärts gebogenen Abschnitt 10 über, der sich hauptsächlich rechtwinklig zu den Seitenplatten 3 erstreckt. Somit bilden die gebogenen Abschnitte 9 von aufeinanderfolgenden Seitenp1atten 3 äussere Absätze, die mit der Aussenseite des oberen Kantenabschnitts 4 einer Seitenplatten 3 der darunterliegenden Bandwindung eingreifen. In dieser Weise ist der obere Kantenabschnitt 4 in der Seitenrichtung zwischen entgegengesetzen Absätzen zwangsläufig geführt, welche durch die Flansche 8 und die gebogenen Abschnitte 9 gebildet sind, die sich in der Bandlängsrichtung abwechseln.
- Wie in Fig. 4 gezeigt, ist der Teil 6 jeder Seitenplatte 3 durch einen Übergangsbereich 11 im Verhältnis zum bewegbaren Teil 7 seitlich etwas verschoben, wobei der Teil 6 die Aussenseite des Teils 7 der benachbarten Seitenplatte 3 überlappt. Ferner hat der Teil 7 ein langgestrecktes Loch 12, das die Stange 5 einer benachbarten Seitenplatte 3 aufnimmt und die Einstellung der Glieder im Verhältnis zueinander in der Bandlängsrichtung ermöglicht, beispielsweise wenn das Band durch eine Krümmung in der Ebene des Bodens 2 geführt ist.
- Fig. 5 zeigt das Förderband gemäss Fig. 3 mit einem bekannten Drahtgewebe, das aus zwei Drahtsorten 13, 14 besteht, die beide zickzackförmig rund um zwei benachbarte Stangen 5 gewunden sind. Die eine Drahtsorte 13 umschliesst die beiden Stangen 5 desselben Glieds und ist an ihren Enden mit einer der beiden Stangen 5 fest verbunden. Diese Drahtsorte ist also fest im Verhältnis zu dem einen Glied. Die andere Drahtsorte 14 umschliesst zwei Stangen 5, die jeweils einem von zwei benachbarten Gliedern gehören. Am einen Ende ist die Drahtsorte 14 mit der einen Stange 5 fest verbunden, während sie am anderen Ende im Verhältnis zu den beiden umschlossenen Stangen 5 bewegbar ist. Selbstverständlich reduziert dies die Führungswirkung, welche die Stangen 5 auf die zweite Bandsorte ausüben, und dieser Draht kann somit im Bereich an der Innenseite einer Krümmung im Verhältnis zur Ebene des Bodens 2 schräggestellt werden, so dass die erwünschte, flache produkttragende Fläche nicht erzielt wird.
- Fig. 6 zeigt das Förderband in Fig. 3 mit dem Drahtgewebe gemäss der Erfindung. Dieses Drahtgewebe besteht aus identischen Zickzackdrähten 15. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, umschliesst jeder Draht 15 nicht nur die beiden Stangen 5 des jeweiligen Glieds, sondern auch eine angrenzende Stange 5 eines benachbarten Glieds. Die Zickzackdrähte 15 können auch als eine flache Spirale definiert werden, deren grösste Breite etwa dem doppelten Abstand zwischen den Stangen 5 entspricht und deren kleinste Breite etwa dem Durchmesser der Stangen 5 entspricht.
- Jeder Draht 15 ist an seinen Enden mit der mittleren Stange 5 der drei vom Draht umschlossenen Stangen 5 fest verbunden. Dies ist dadurch erzielt, dass die Enden des Drahts 15 eine ganze Windung rund um die mittlere Stange 5 gewunden sind, wie aus Fig. 7 besser ersichtlich ist. Eine Alternative besteht darin7 jeden Draht 15 mit der anderen Stange 5 des jeweiligen Glieds fest zu verbinden. Jeder Draht 15 könnte auch, zwischen seinen Enden und an wenigstens einem Punkt, an einer der beiden Stangen 5 des jeweiligen Glieds befestigt sein.
- Die Befestigung der Drähte 15 an den Stangen 5 kann noch mehr verstärkt werden, falls die Stangen 5 mit rundumverlaufenden Nuten versehen sind, in denen die Drahtenden gewunden sind. Derartige Nuten oder vorstehende, runde Vorsprünge an den Stangen verhindern auf sichere Weise, dass die Drahtenden an den Stangen 5 rutschen.
- Wie rechts in Fig. 6 zu sehen ist, wo die Innenseite einer Krümmung gezeigt ist, wird jeder Draht 15 immer von den beiden Stangen 5 seines eigenen Glieds geführt sein, wenn die Glieder in der Bandlängsrichtung gegeneinander verschoben werden. Folglich hat der Boden 2 des Förderbands 1 immer eine hauptsächlich flache Tragfläche für die auf dem Förderband 1 getragenen Produkte, was bedeutet, dass das erfindungsmässige Drahtgewebe keine Vertiefungen in den getragenen Produkten erzeugt, und dass die Gefahr beseitigt ist, dass die Produkte im Drahtgewebe steckenbleiben.
- Das erfindungsmässige Drahtgewebe ist somit vorteilhaft, indem es dem Förderband eine flachere Tragfläche verleiht, billiger herzustellen ist, weil es aus einer einzigen Drahtsorte besteht, und den Zusammenbau des Förderbands erleichtert.
- Selbstverständlich sind Abänderungen der oben beschriebenen Ausführungsform des erfindungsmässigen Drahtgewebes im Rahmen der Erfindung möglich. Die Erfindung ist somit nicht auf selbststapelnde Förderbänder oder die gezeigte Ausführungsform der Seitenplatten 3 beschränkt. Ausserdem kann jeder Draht 15 in eine Anzahl Abschnitte eingeteilt werden, die sich jeweils nur über einen Teil der Breite des Bands 1 erstrecken.
Claims (6)
1. Endloses Förderband für eine
Luftbehandlungsanlage, in der das Förderband (1) über einen Teil seiner
Länge eine schraubenförmige Bahn verfolgt und einen aus
querverlaufenden Stangen (5) und einem Drahtgewebe
bestehenden Boden (2) und paarweise mit zwei Stangen (5)
fest verbundene Seitenplatten (3) umfasst, um zusammen mit
diesen Stangen ein Glied zu bilden, das gegenüber
benachbarten Gliedern um zwei rechtwinklig zur Bandlängsrichtung
sich erstreckende Achsen bewegbar ist, wobei die eine
Achse in der Ebene des Bodens (2) liegt und die andere
Achse rechtwinklig dazu verläuft, dadurch
gekennzeichnet, dass das Drahtgewebe aus Zickzackdrähten
(15) besteht, die jeweils nicht nur die beiden Stangen (5)
eines Glieds sondern auch eine angrenzende Stange (5) des
benachbarten Glieds umschliessen.
2. Förderband nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Enden jedes Drahts (15) an
einer der beiden Stangen (5) des jeweiligen Glieds
befestigt sind.
3. Förderband nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Enden jedes Drahts (15) an der
mittleren der drei vom genannten Draht umschlossenen
Stangen (5) befestigt sind.
4. Förderband nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder Draht (15), zwischen
seinen Enden an wenigstens einem Punkt, an einer der
beiden Stangen (5) des jeweiligen Glieds befestigt ist.
5. Förderband nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Seitenplatten (3)
jedes Glieds einen Teil (7) aufweisen, der die
entsprechenden Seitenplatten (3) eines benachbarten Glieds
überlappt und ein langgestrecktes Loch (12) aufweist,
durch welches die eine Stange (5) des benachbarten Glieds
hindurchläuft.
6. Förderband nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Seitenplatten (3)
der Glieder als Distanzhalter dienen, deren obere
Kantenabschnitte (4) die Glieder einer darüberliegenden Windung
in der schraubenförmigen Bahn des Förderbands tragen.
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