DE4408881A1 - Kupplungsscheibe mit zentriertem Steuerblech - Google Patents
Kupplungsscheibe mit zentriertem SteuerblechInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsscheibe für eine
Reibungskupplung entsprechend dem Oberbegriff des Hauptan
spruches.
Kupplungsscheiben der oben genannten Bauart sind beispiels
weise aus der deutschen Patentschrift 34 00 183 bekannt. Bei
dieser bekannten Kupplungsscheibe ist auf der einen Seite der
Nabenscheibe ein Steuerblech und auf der anderen Seite ein
Gegendruckring angeordnet, wobei beide durch axial
abgewinkelte Lappen gegenseitig fixiert und axial abgestützt
sind. Die Zentrierung des Steuerbleches erfolgt auf einem zy
lindrischen Führungsbereich der Nabe. Ähnliche Verhältnisse
sind aus der deutschen Patentschrift 24 18 062 bekannt. Hier
ist zur Ansteuerung einer Reibung ein Steuerblech vorgesehen,
welches ebenfalls gegenüber der Nabe durch einen Führungs
durchmesser zentriert ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung bei Kupplungsschei
ben der oben genannten Bauart die Zentrierung des Steuer
bleches unabhängig von einem Führungsdurchmesser der Nabe
durchzuführen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Durch die Zentrierung des Steuer
bleches wenigstens in eine Richtung senkrecht zur Drehachse
über mindestens zwei etwa diagonal gegenüberliegende An
schlagkanten, die mit zwei entgegengesetzt gerichteten
Stirnflächen der Schraubenfeder zusammenwirken, kann das
Steuerblech unabhängig von der Nabe zentriert werden. Die An
schlagkanten haben dabei eine doppelte Funktion und zwar er
stens die gezielte Steuerung des Reibeinsatzes und zweitens
die Zentrierung des Steuerbleches. Damit ist die Möglichkeit
gegeben, radial innerhalb des Steuerbleches weitere Element
unterzubringen wie zum Beispiel Teile einer Reibeinrichtung.
Dabei können die Anschlagkanten von axial abgewinkelten und
etwa radial verlaufenden Lappen gebildet sein, die vorzugs
weise alleine und in Verbindung mit entsprechenden Fenstern in
der Nabenscheibe die Reibwirkung steuern. Diese axial
abgewinkelten Lappen steuern vorzugsweise alleine den Rei
bungseinsatz, in dem sie zwischen die Stirnenden der entspre
chenden Schraubenfedern und die Fenster eingreifen und so eine
besonders einfache und betriebssichere Ausführung darstellen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß die Anschlagkanten von axial abgewinkelten und etwa radial
verlaufenden Lappen gebildet sind, die vorzugsweise alleine
und in Verbindung mit entsprechenden Fenstern in der Naben
scheibe die Reibwirkung steuern, wobei jeder Lappen in seinem
radial inneren Endbereich mit einem Fortsatz versehen ist, der
etwa tangential zur Drehachse und nahe der Kontur der ent
sprechenden Schraubenfeder verläuft, so daß eine Zentrierung
in beide Richtungen etwa senkrecht zueinander folgt. Durch die
Anordnung eines Fortsatzes an jedem Lappen, der etwa tangen
tial zur Drehachse und nahe der Kontur der entsprechenden
Schraubenfedern verläuft, ist es möglich, mit einem Bauteil
das Steuerblech in zwei Richtungen, die etwa senkrecht zuein
ander verlaufen, zu führen. Diese Führung ist raumsparend und
unabhängig von der Ausbildung der Nabe und erlaubt es, radial
innerhalb des Steuerbleches weitere Bauelemente unterzubrin
gen.
Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, durch weitere axial
abgewinkelte Lappen am Steuerblech, die etwa tangential zur
Drehachse verlaufen, die etwa radial innerhalb der Federn an
geordnet sind, die die Führung des Steuerbleches in die eine
Richtung übernehmen, die Zentrierung des Steuerbleches auch in
eine um 90° dazu verdrehte Richtung zu gewährleisten, wobei
die Lappen in geringem radialen Abstand zu den Federn in ent
sprechende Ausschnitte der Nabenscheibe eingreifen. Auch mit
dieser Lösung ist gewährleistet, daß der Raum radial innerhalb
der Lappen für die Anordnung anderer Bauteile freigehalten
werden kann.
Bei einer Ausführung, bei welcher auf der dem Steuerblech ge
genüberliegenden Seite der Nabenscheibe ein Gegendruckring
angeordnet ist und beide durch zumindest am einen angebrachten
axialen Lappen gegenseitig abgestützt und zentriert sind, ist
es möglich, den Gegendruckring mit Zentrierfahnen auszubilden,
um eine Führung des Gegendruckringes und auch des Steuerblechs
in diejenige Richtung zu gewährleisten, die etwa um 90 Grad
versetzt ist zur Führungsrichtung des Steuerbleches. Damit
übernimmt das Steuerblech die Führung in die eine Richtung und
der Gegendruckring die Führung in die andere Richtung. Die
Lappen zur gegenseitigen Fixierung und axialen Abstützung
können dabei sowohl am Steuerblech als auch am Gegendruckring
angebracht sein. Die Zentrierung ist somit in gewissen Grenzen
variabel und läßt sich leicht den entsprechenden Anforderungen
anpassen.
Ein weiterer Vorschlag sieht vor, daß vorzugsweise insgesamt
vier am Umfang verteilt angeordnete Schraubenfedern vorgesehen
sind, die zusammen mit jeweils vier Anschlagkanten von Steu
erblech und Gegendruckring diese zentrieren. Eine solche Aus
führung läßt durch die im wesentlichen symmetrisch verteilten
Schraubenfedern auf einfache Weise eine sichere Zentrierung in
zwei um etwa 90 Grad versetzte Richtungen zu.
Durch die Anordnung eines Reibringes zwischen dem Steuerblech
und dem einen Deckblech, welches gegenüber dem Deckblech durch
Nasen verdrehfest aber axial verlagerbar gesichert ist sowie
durch die Anordnung einer Teller- oder Membranfeder, die sich
mit dem geschlossenen Rand an der Innenseite des Deckbleches
abstützt und mit dem durch Schlitze unterbrochenen Rand im
Bereich des mittleren Reibradius am Reibring anliegt ist es
möglich, eine sehr exakte Anlage der beiden Reibflächen zwi
schen dem Steuerblech und dem Reibring zu erzielen. Dabei kann
die Teller- oder Membranfeder mit ihrem geschlossenen Rand
sowohl radial außerhalb als auch radial innerhalb des Reib
ringes angeordnet sein. Gleichzeitig ist durch die Achsab
stützung der axial verlaufenden Lappen des Steuerbleches auf
dem gegenüberliegenden Gegendruckring sichergestellt, daß
axial zwischen den Deckblechen und der Nabenscheibe eine
weitere Reibeinrichtung angeordnet werden kann, die völlig
unabhängig abgestimmt werden kann und unabhängig arbeitet.
Dabei ist es auch möglich, in diesem radial inneren Bereich
der Nabenscheibe diese zweigeteilt auszuführen und dort eine
Leerlauffedereinrichtung anzuordnen.
Die Erfindung wird anschließend anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 die obere Hälfte eines Längsschnittes
durch eine Kupplungsscheibe;
Fig. 2 eine Teilansicht von Nabenscheibe,
Steuerblech und Gegendruckring zusam
men mit den Schraubenfedern;
Fig. 3 die perspektivische Teilansicht der
Nabenscheibe mit zwei verschiedenen
axial abgewinkelten Lappen;
Fig. 3a die perspektivische Teilansicht der
Nabenscheibe mit einem Fortsatz am
Lappen, der etwa tangential zur Dreh
achse verläuft;
Fig. 4 die perspektivische Teilansicht der
Zentrierfahne mit Anschlagkanten und
axial abgewinkelten Lappen.
Fig. 1 und 2 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform. Die
Kupplungsscheibe 1 weist eine Nabe 2 auf, die drehfest auf
eine nicht dargestellte Getriebewelle aufgesetzt ist und die
eine Drehachse 4 definiert. Die Nabe 2 ist mit einer nach ra
dial außen weisenden Nabenscheibe 3 versehen, wobei zu beiden
Seiten der Nabenscheibe 3 Deckblech 5 bzw. 6 untereinander
fest und auf Axialabstand gehalten angeordnet sind. Das Deck
blech 6 weist in seinem radial äußeren Bereich einen Belag
träger 7 auf, an dem Reibbeläge befestigt sind. Die beiden
Deckbleche 5 und 6 sind beispielsweise über eine Bohrung am
einen Bauteil gegenüber einer zylindrischen Führungsfläche der
Nabe 2 in radialer Richtung geführt. In der Nabenscheibe 3
sind Fenster 8, 9 angeordnet, in denen Schraubenfedern 11, 12
angeordnet sind. Diese Schraubenfedern 11, 12 sind im wesent
lichen auf dem gleichen mittleren Durchmesser und im wesent
lichen gleichmäßig am Umfang verteilt. Es ist dabei gemäß
Fig. 2 zu erkennen, daß die Schraubenfedern 12 in Fenster 9
angeordnet sind, die umfangsmäßig größer als die Länge der
Federn 12 ausgeführt sind. Ähnliche Fenster sind in den Deck
blechen 5 und 6 angeordnet, sie sind jedoch umfangsmäßig nicht
größer als die Federn 11 bzw. 12 im verbauten Zustand ohne
Drehmomentbeaufschlagung der Kupplungsscheibe 1. Radial in
nerhalb der Schraubenfedern 11, 12 und zwischen den Deck
blechen 5 und 6 sowie der Nabenscheibe 9 sind auf der einen
Seite ein Reibring 13 mit Nasen 30 in Öffnungen 31 des Deck
bleches 5 geführt, eine Feder 14 und ein Steuerblech 5 ange
ordnet, und auf der gegenüberliegenden Seite ein Gegendruck
ring 16 sowie ein Reibring 19. Steuerblech 15 und Gegendruck
ring 16 sind untereinander drehfest und axial auf Abstand ge
halten, indem an einem der beiden Teile axial abgewinkelte
Lappen 21, 22 vorgesehen sind, die im wesentlichen tangential
zur Drehachse 4 verlaufen und die prinzipiell eine Ausbildung
entsprechend Fig. 3 und 4 aufweisen. Nach Fig. 1 und 3 sind
die Lappen 21 am Steuerblech 15 angeordnet und reichen mit
Fortsätzen 32 in entsprechende Öffnungen 33 des Gegendruck
ringes 16 hinein. Sowohl das Steuerblech 15 als auch der Ge
gendruckring 16 sind mit nach radial außen weisenden Verlän
gerungen versehen, die mit Anschlagkanten 23 bzw. 24 versehen
sind, wie insbesondere in den Fig. 3 und 4 zu erkennen. Am
Gegendruckring 16 sind hierzu Zentrierfahnen 17 vorgesehen.
Das Steuerblech 15 ist entsprechend den Fig. 1 und 2 mit
Lappen 18 versehen, die als Anschlagkante 23 fungieren und für
die in den Fenstern 9 entsprechenden Aussparungen 25 vorgese
hen sind. Sowohl diese Lappen 18 als auch die Zentrierfahne 17
sind in Ruhestellung der Kupplungsscheibe 1 so angeordnet, daß
sie die Stirnenden der Schraubenfedern 11 bzw. 12 im wesent
lichen spielfrei umfassen. Somit ist es möglich, daß die
Lappen 18 mit ihren Anschlagkanten 23 das Steuerblech 15 gemäß
Fig. 2 in y-Richtung an den Stirnenden der Schraubenfeder 12
zentrieren und die Zentrierfahnen 17 mit den Anschlagkanten 24
des Gegendruckringes 16 diesen zusammen mit den Schraubenfe
dern 11 in die x-Richtung zentrieren. Da Steuerblech und Ge
gendruckring untereinander geführt sind (21), sind beide Teile
in x-Richtung und in y-Richtung zentriert. Durch die im we
sentlichen symmetrische Aufteilung der Schraubenfedern 11 und
12 ergibt sich somit eine exakte Zentrierung. Im Gegensatz zu
Fig. 1, bei welcher die Lappen 21 vom Steuerblech 15 ausgehen,
ist in Fig. 2 eine Anordnung getroffen, bei welcher die
Lappen 22 vom Gegendruckring 16 ausgehen. In Verbindung mit
Fig. 4 ist dabei zu erkennen, daß die Lappen 22 durch einen
Vorsprung in das Steuerblech eindringen und somit eine dreh
feste Verbindung herstellen und gleichzeitig eine axiale Ab
stützung stattfindet. Diese axiale Abstützung ermöglicht die
Erzeugung einer Reibkraft durch die Feder 14, so daß ein ge
zielter Einsatz der Reibkraft bei einer Relativbewegung zwi
schen den Deckblechen 5 und 6 und dem Reibring 13 einerseits
sowie dem Steuerblech 15 und dem Gegendruckring andererseits
möglich ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ermöglicht die Zentrierung von
Steuerblech und Gegendruckring an den Schraubenfedern die An
ordnung einer weiteren Reibeinrichtung radial innerhalb der
beiden Teile 15 und 16. Diese Reibeinrichtung besteht aus zwei
Reibringen 28 und 29 beiderseits der Nabenscheibe 3 sowie ei
nem Winkelring 26 und einer Feder 27. Diese Reibeinrichtung
ist über den gesamten Verdrehwinkel wirksam.
Der Raum zwischen den beiden Teilen 15 und 16 kann auch dazu
genutzt werden, eine Leerlauffedereinrichtung vorzusehen, wo
bei dann beispielsweise die Nabenscheibe 3 zu teilen und mit
einer Verzahnung zu versehen wäre, die ein Spiel entsprechend
dem Wirkungsbereich des Leerlaufdämpfers aufweisen könnte.
Im Hinblick auf Fig. 3 ist festzustellen, daß das Steuer
blech 15 auch ohne Gegendruckring verbaut werden kann. Auch
hier ist es möglich, die Lappen 18 wegzulassen und die An
schlagkanten 23 lediglich durch das Steuerblech 15 darzustel
len. Eine Zentrierung dieses Steuerbleches 15 erfolgt dann nur
in die y-Richtung. Eine Zentrierung in die x-Richtung ist je
doch ohne weiteres durch die axial abgewinkelten Lappen 21
möglich, die mit entsprechend geringem radialen Spiel in Aus
schnitte 20 der Nabenscheibe 3 eingreifen (Fig. 1). Die
Lappen 21 können dabei zu einer weiteren Funktion herangezogen
werden und zwar zur Steuerung des Reibungseinsatzes. Dies ist
dann sinnvoll, wenn die Lappen 18 am Steuerblech 15 nicht
vorgesehen sind.
In Fig. 3a ist eine Variante von Fig. 3 wiedergegeben. Hier
ist der Lappen 18 des Steuerbleches 15 einteilig mit einem
Fortsatz 34 versehen, der vom radial inneren Endbereich des
Lappens 18 ausgeht und diesem gegenüber einen Winkel von etwa
90° einnimmt. Damit verläuft der Fortsatz 34 etwa tangential
zur Drehachse 4 und zwar nahe der Kontur der entsprechenden
Schraubenfeder, wodurch die Führung des Steuerbleches 15 nicht
nur in y-Richtung sondern auch in x-Richtung gewährleistet
ist. Dadurch können beispielsweise die Lappen 21 gemäßt Fig. 3
eingespart werden, wenn lediglich die Anwendung des einen
Steuerblechs 15 vorgesehen ist.
Der Reibring 13 und die Feder 14 gemäß Fig. 1 sind derart an
geordnet, daß die Feder 14 mit ihrem geschlossenen Bereich an
der Innenseite des Deckbleches 5 aufliegt und mit ihrem un
terbrochenen Bereich der mit Aussparungen versehen ist, am
Reibring im Bereich des mittleren Reibradius aufliegt. Dabei
erstreckt sich jede Nase 30 des Reibringes 13 durch eine ent
sprechende Öffnung 31 im Deckblech 5 in Umfangsrichtung ohne
Spiel. Jede Nase 30 durchdringt dabei auch eine entsprechende
Aussparung in der Feder 14. Durch diese zentrische
Krafteinleitung von der Feder in den Reibring ist es sicher
gestellt, daß die Reibflächen zwischen dem Reibring 13 und dem
Steuerblech 15 einer gleichmäßigen Belastung unterworfen
sind. Weiterhin kann die Feder 14 mit ihrem geschlossenen Be
reich sowohl nach radial außen als auch nach radial innen
eingebaut werden, je nach Bedarf und Platzverhältnissen.
Die Feder 14 kann natürlich auch als Wellfeder ausgebildet
sein, ggf. mit Öffnungen oder Aussparungen zum Durchtritt der
Nasen 30.
Claims (8)
1. Torsionsschwingungsdämpfer wie Kupplungsscheibe für eine
Reibungskupplung, umfassend eine Nabe mit einer Naben
scheibe, die eine Drehachse definiert, zu beiden Seiten
der Nabenseite angeordnete Deckbleche, die fest unter
einander verbunden und auf Abstand gehalten sind, wobei
Nabenscheibe oder wenigstens ein Deckblech radial außen
Reibbeläge trägt, Fenster in Nabenscheibe und Deckblechen
zur Anordnung von Schraubenfedern zur Aufnahme von Dreh
stößen bei Drehmomentbeaufschlagung, eine Reibeinrichtung
zwischen Nabenscheibe und Deckblechen, umfassend ein
Steuerblech zur verdrehwinkelabhängigen Steuerung einer
Reibwirkung, welches mit zwei bezüglich der Drehachse im
wesentlichen gegenüberliegenden über Anschlagkanten zu
sammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierung
des Steuerbleches (15) wenigstens in eine Richtung (x; y)
senkrecht zur Drehachse (4) über mindestens zwei etwa
diagonal gegenüberliegende Anschlagkanten (23) erfolgt,
die mit zwei entgegengesetzt gerichteten Stirnflächen der
Schraubenfeder (12) zusammenwirken.
2. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anschlagkanten (23) von axial
abgewinkelten und etwa radial verlaufenden Lappen (18)
gebildet sind, die vorzugsweise alleine und in Verbindung
mit entsprechenden Fenstern (9) in der Nabenscheibe (3)
die Reibwirkung steuern.
3. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anschlagkanten (23) von axial
abgewinkelten und etwa radial verlaufenden Lappen (18)
gebildet sind, die vorzugsweise alleine und in Verbindung
mit entsprechenden Fenstern (9) in der Nabenscheibe (3)
die Reibwirkung steuern, wobei jeder der Lappen (18) in
seinem radial inneren Endbereich mit einem Fortsatz (34)
versehen ist, der etwa tangential zur Drehachse (4) und
nahe der Kontur der entsprechenden Schraubenfeder (12)
verläuft, so daß eine Zentrierung in beide Rich
tungen (x; y) etwa senkrecht zueinander erfolgt.
4. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß weitere axial abgewinkelte
Lappen (21) am Steuerblech (15) vorgesehen sind, die etwa
tangential zur Drehachse (4) verlaufen, die etwa radial
innerhalb derjenigen Federn (12) angeordnet sind, die
die Führung des Steuerbleches (15) in die eine Rich
tung (y) übernehmen und die Lappen (21) in geringem ra
dialen Abstand eines entsprechenden Ausschnittes (20) in
der Nabenscheibe (3) verlaufen und die radiale Führung in
eine um etwa 90° verdrehten Richtung (x) übernehmen.
5. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, wobei auf der dem
Steuerblech gegenüberliegenden Seite der Nabenscheibe ein
Gegendruckring angeordnet ist und beide durch zumindest
am einen angebrachte axiale Lappen gegenseitig axial ab
gestützt und zentriert sind, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gegendruckring (16) Zentrierfahnen (17) aufweist, die
im wesentlichen radial verlaufen und über Anschlagkan
ten (24) mit Stirnenden von weiteren Schraubenfedern (11)
zusammenwirken derart, daß wenigsten zwei etwa diagonal
gegenüberliegende Zentrierfahnen (17) mit ihren An
schlagkanten (24) mit zwei entgegengesetzt gerichteten
Stirnflächen der weiteren Schraubenfedern (11) zusammen
wirken und Zentrierfahnen (17) und Schraubenfedern (11)
etwa um 90 Grad versetzt zu den Lappen (18) und Schrau
benfedern (12) angeordnet sind zur Zentrierung in beide
Richtungen (x, y).
6. Kupplungsscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise insgesamt vier am Umfang verteilt ange
ordnete Schraubenfedern (11, 12) vorgesehen sind, die
zusammen mit jeweils vier Anschlagkanten (23, 24) vom
Steuerblech (15) und Gegendruckring (16) diese zentrie
ren.
7. Kupplungsscheibe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen Steuerblech (15) und dem
einen Deckblech (5) ein direkt an dem Steuerblech (15)
anliegender Reibring (13) angeordnet ist, der drehfest
aber axial verlagerbar mit dem Deckblech (5) über mehrere
am Umfang verteilte Nasen (30), die in Öffnungen (31) im
Deckblech (5) umfangsmäßig ohne Spiel reichen, verbunden
ist, der durch eine Teller- oder Membranfeder (14), die
sich mit dem geschlossenen Rand an der Innenseite des
Deckbleches (5) abstützt und mit dem durch Schlitze un
terbrochenen Rand im Bereich des mittleren Reibradius am
Reibring (13) abstützt, vom Deckblech (5) weg auf das
Steuerblech (15) zu belastet ist, mehrere am Deckblech
angeordnete axial abgewinkelte, im wesentlichen tangen
tial zur Drehachse (4) verlaufende Lappen (21) vorgesehen
sind, die die Nabenscheibe (3) in Ausschnitten (20) mit
Spiel durchdringen und auf der anderen Seite axial auf
einem Gegendruckring (16) aufliegen und über Fortsät
ze (32) in Öffnungen (33) des Gegendruckringes (16)
drehfest angeordnet sind und zwischen Gegendruckring (16)
und den anderen Deckblechen (6) ein Reibring (19) ange
ordnet ist.
8. Kupplungsscheibe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß radial innerhalb vom Steuerblech (15) bzw. Gegen
druckring (16) wenigstens eine weitere Reibeinrichtung,
ggf. in Verbindung mit einer Leerlauffedereinrichtung und
einer geteilten Nabenscheibe, angeordnet ist.
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