DE19932967C2 - Dämpfungsvorrichtung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dämpfungsvorrichtung
und insbesondere eine Dämpfungsvorrichtung zum Übertragen
eines Drehmoments und Dämpfen einer Torsionsschwingung.
Eine Kupplungsscheibenanordnung, welche bei einer Kupplung
eines Kraftfahrzeugs verwendet wird, weist generell
Kupplungseingriffs- und Kupplungseingriffslösefunktionen und
Schwingungsdämpfungsmerkmale auf. Die Dämpfungsmerkmale
umfassen typischerweise ein Aufnehmen und Dämpfen von
Schwingungen, welche von dem Schwungrad übertragen werden.
Die Kupplungsscheibenanordnung umfaßt ein Paar von
Eingangstellern, welche einander zugewandt sind, eine
Ausgangsnabe, welche einstückig mit einem radial nach außen
verlaufenden Flansch ausgestattet ist, und Spiralfedern,
welche die Eingangsscheiben mit der Ausgangsnabe in der
Umfangsrichtung verbinden. Die Spiralfedern liefern einige der
Schwingungsdämpfungsmerkmale. Die paarweise angeordneten
Eingangsteller sind durch Haltestifte an ihren
Außenumfangsabschnitten aneinander befestigt, so daß sie sich
zusammen als einzelne Struktur drehen können. Die Haltestifte
verlaufen jeweils durch an dem Außenumfang des Flanschs
ausgebildete Vertiefungen. Das Eingangstellerpaar kann sich
relativ zu dem Flansch durch einen vorbestimmten Winkelbereich
drehen, und die relative Drehung zwischen diesen ist durch
einen Kontakt zwischen den Haltestiften und den Umfangsenden
der Vertiefungen begrenzt. Wie oben beschrieben, koppeln die
Haltestifte die paarweise angeordneten Eingangsteller zusammen
und dienen ebenfalls dazu, eine relative Drehung zwischen den
Eingangstellern und dem Flansch der Nabe zu begrenzen.
Der Haltestift muß einen vorbestimmten Durchmesser aufweisen
und in Radialrichtung innerhalb der Außenumfänge der paarweise
angeordneten Eingangsteller angeordnet sein. Infolge der
obigen Anforderungen kann der relative Torsionswinkel zwischen
dem Paar von Eingangstellern und dem Flansch nicht über einen
bestimmten Winkelbereich bei der mit den Haltestiften
arbeitenden Struktur hinaus vergrößert werden. Dies bedeutet,
dass die Leistung der Spiralfedern selbst dann nicht voll
genutzt werden kann, wenn die Spiralfedern eine hohe Fes
tigkeit aufweisen, da der relative Torsionswinkel nicht aus
reichend vergrößert werden kann. Um Getriebegeräusche und
Dämpfungsgeräusche bei einem Antriebssystem während eines
Fahrens zu verringern, ist es erforderlich, die Torsionsstei
figkeit während einer Beschleunigung bzw. Verzögerung zu mini
mieren und dadurch eine Torsionsresonanzfrequenz des Antrieb
ssystems auf einen Wert festzulegen, welcher niedriger ist als
ein Betriebsgeschwindigkeitsbereich eines Motors. Um eine
niedrige Torsionssteifigkeit und ein hohes Haltedrehmoment zu
erreichen, ist es erforderlich, einen weiten Bereich für einen
kleinen Torsionswinkel zu gewährleisten.
Aus der DE 196 26 154 A1 ist eine Scheibenanordnung mit
Dämpfer bekannt, die einen Kopplungsabschnitt umfasst, bei dem
Stopabschnitte jedoch mittels Ziehens zu rohrförmigen
Bereichen gebildet sind.
Die DE 296 12 924 U1 offenbart eine zweistufige
Reibeinrichtung mit einem Reibring, der sich einerseits an
einer Nabe und andererseits an Federn eines Vordämpfers
abstützt.
Die DE 41 25 966 C2 offenbart eine Kupplungsscheibe mit
verschleppter Vordämpferreibeinrichtung. Dabei wird eine
Reibung in zwei Stufen bereitgestellt, jedoch ist keine
Reibungserzeugungs-Unterdrückungsvorrichtung vorgesehen.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Dämpfungsvorrichtung
zu schaffen, welche einen ausreichend großen Torsionswinkel
zwischen einem Eingangsdrehelement und einem
Ausgangsdrehelement ermöglicht und dadurch Schwingungen
während eines Fahrens unterdrücken kann.
Die Aufgabe wird durch die Merkmalskombination des Anspruches
1 gelöst, die Unteransprüche haben vorteilhafte
Ausgestaltungsformen zum Inhalt.
Gemäß der erfindungsgemäßen Dämpfungsvorrichtung wird ein
herkömmlicher Haltestift nicht verwendet, und ein
tellerartiger Kopplungsabschnitt wird zum Zusammenkoppeln des
zweiten und des dritten Drehtellers sowie zum Beschränken des
relativen Torsionswinkels des ersten Drehtellers auf den
zweiten und den dritten Drehteller verwendet. Da der
tellerartige Kopplungsabschnitt in Radialrichtung kürzer ist
als der herkömmliche Haltestift, kann dieser an der in
Radialrichtung äußersten Position jedes Drehtellers angeordnet
werden. Folglich wird der zulässige Torsionswinkel einer
Haltevorrichtung nicht durch das Fenster oder Ähnliches
verringert und kann ausreichend groß sein. Da der zulässige
maximale Torsionswinkel groß sein kann, kann die
Torsionssteifigkeit in dem zweiten Bereich der
Torsionskennlinien erheblich verringert werden. Folglich kann
eine Torsionsresonanzfrequenz eines Antriebssystems auf
unterhalb eines Betriebsgeschwindigkeitsbereichs eines Motors
verringert werden. Wenn eine den vorbestimmten Winkel nicht
überschreitende Torsionsschwingung der Dämpfungsvorrichtung in
dem zweiten Bereich der Torsionsantwort zugeführt wird, so
hält die Reibungsunterdrückungs-Vorrichtung den Betrieb der
Reibungsvorrichtung an, so daß ein großer Reibungswiderstand
nicht auftritt. Folglich werden Getriebegeräusche und
Dämpfungsgeräusche des Antriebssystems während eines Fahrens
erheblich verringert.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in
Verbindung mit der nachfolgenden Zeichnung ersichtlich. Es
zeigt:
Fig. 1 eine Querschnitts-Seitenansicht einer Kupplungsschei
benanordnung;
Fig. 2 eine Teilschnitt-Teilseitenansicht einer Kupplungs
scheibenanordnung;
Fig. 3 eine Teilschnitt-Seitenansicht, welche Einzelheiten
der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kupplungs
scheibe in einem etwas vergrößerten Maßstab dar
stellt;
Fig. 4 eine auseinandergezogene Seitenansicht eines Ab
schnitts, der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten
Kupplungsscheibenanordnung;
Fig. 5 eine Teilseitenansicht eines Mittelabschnitts der
Kupplungsscheibenanordnung in einem weiter vergrößer
ten Maßstab, welche Einzelheiten eines Eingriffs zwi
schen einer Nabe, einem getrennten Flansch und einem
Zwischenteller darstellt;
Fig. 6 eine Teilseiten-Teilquerschnittsansicht eines Ab
schnitts der Kupplungsscheibenanordnung, welche
Winkel zwischen verschiedenen Abschnitten davon dar
stellt, wobei die Winkel Torsionsverschiebungswinkel
zwischen den jeweiligen Abschnitten der Kupplungs
scheibenanordnung darstellen;
Fig. 7 eine Teilseiten-Teilquerschnittsansicht, welche einen
weiteren Abschnitt der Kupplungsscheibenanordnung
darstellt, welche weitere Winkel zwischen
verschiedenen Abschnitten davon darstellt, wobei die
Winkel Torsionsverschiebungswinkel zwischen den
jeweiligen Abschnitten der Kupplungsscheibenanordnung
darstellen;
Fig. 8 ein mechanisches Schaltbild, welches verschiedene Ab
schnitte einer Dämpfungsvorrichtung der Kupplungs
scheibenanordnung schematisch darstellt;
Fig. 9-18 weitere mechanische Schaltbilder, wobei jedes
Schaltbild einen anderen Betriebszustand der
Dämpfungsvorrichtung darstellt;
Fig. 19 ein Graph, welcher Torsionskennlinien einer Kupp
lungsscheibenanordnung darstellt, wobei spezifische
Abschnitte des Graphen den Betriebszuständen der in
den Fig. 9-18 dargestellten Dämpfungsvorrichtung
entsprechen; und
Fig. 20 ein Diagramm, welches Betriebsbeziehungen zwischen
jeweiligen Torsionswinkeln der Kupplungsscheibenan
ordnung darstellt.
Fig. 1 ist ein Querschnitt einer Kupplungsscheibenanordnung 1
eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung. Fig. 2
ist eine Seitenansicht derselben. Die Kupplungsscheibenanord
nung 1 ist eine Leistungsübertragungs-Vorrichtung zur Verwen
dung bei einer Kupplungsdeckelanordnung bei einer Kupplungs
vorrichtung eines Kraftfahrzeugs. Die Kupplungsscheibenanord
nung ist zur Verwendung mit der Kupplungsdeckelanordnung ge
staltet, um eine Kupplungsfunktion und eine Dämpfungsfunktion
während Kupplungsbetätigungen zu liefern. Bei der Kupplungs
funktion kann die Kupplungsdeckelanordnung dazu verwendet wer
den, die Kupplungsscheibenanordnung 1 mit einem (nicht darge
stellten) Schwungrad zum selektiven Übertragen eines Drehmo
ments in Eingriff bzw. außer Eingriff zu bringen. Die Dämp
fungsfunktion ist derart, daß Drehmomentänderungen, Schwingun
gen und plötzliche Änderungen der Drehmomentintensität durch
Federn und andere Elemente der Kupplungsscheibenanordnung 1 in
einer unten genauer beschriebenen Weise aufgenommen werden. In
Fig. 1 bezeichnet 0-0 eine Mittelachse einer (nicht darge
stellten) Drehwelle, welche dazu gestaltet ist, mit der Kupp
lungsscheibenanordnung 1, das heißt mit einer Drehachse davon,
in Eingriff zu sein. Ein Motor und das Schwungrad (beide nicht
dargestellt) sind auf der linken Seite in Fig. 1 angeordnet,
und ein (nicht dargestelltes) Getriebe ist auf der rechten
Seite in Fig. 1 dargestellt. R1 bezeichnet eine Drehrichtung
(positive Seite) der Kupplungsscheibenanordnung 1, und R2 be
zeichnet eine Umkehrrichtung (negative Seite).
Die Kupplungsscheibenanordnung 1 ist im wesentlichen aus einem
Eingangsdrehelement 2, einem Ausgangsdrehelement 3 (Nabe) und
einer Dämpfungsvorrichtung gebildet, welche zwischen dem
Eingangs- und dem Ausgangsdrehelement 2 und 3 angeordnet ist.
Das Eingangsdrehelement 2 ist eine Anordnung, welche einen
Kupplungsteller 21, einen Halteteller 22 und eine
Kupplungsscheibe 23 umfaßt. Das Ausgangsdrehelement 3 ist eine
Nabe, welche für einen Eingriff mit einer Welle gestaltet ist,
die eine Mittelachse 0-0, dargestellt in Fig. 1, aufweist. Die
Dämpfungsvorrichtung umfaßt erste Federn 7, zweite Federn 8,
eine Reibungsvorrichtung 13 und weitere Elemente, welche in
den Fig. 1 bis 7 dargestellt und unten beschrieben sind.
Das Eingangsdrehelement 2 ist ein Element, welches mit einem
Drehmoment von einem (nicht dargestellten) Schwungrad versorgt
wird. Das Eingangsdrehelement 2 ist im wesentlichen aus dem
Getriebeteller 21, dem Halteteller 22 und der Getriebescheibe
23 gebildet. Der Getriebeteller und der Halteteller 22 sind
beide aus gepreßten, kreisförmigen bzw. ringförmigen
Metalltellern hergestellt und in Axialrichtung um eine
vorbestimmte Distanz voneinander in Abstand angeordnet. Der
Kupplungsteller 21 ist auf der Motorseite (bezüglich Fig. 1)
angeordnet, und der Halteteller 22 ist auf der Getriebeseite
(bezüglich Fig. 1) angeordnet. Der Kupplungs- und der
Halteteller 21 und 22 sind durch tellerartige
Kopplungsabschnitte 31, welche unten beschrieben sind,
miteinander verbunden, so daß der vorbestimmte Raum zwischen
den Tellern 21 und 22 in Axialrichtung beibehalten wird und
sich die Teller 21 und 22 zusammen als einzelne Einheit bzw.
Anordnung drehen können.
Die Kupplungsscheibe 23 ist ein Reibungsabschnitt, welcher für
einen Reibungseingriff mit dem (nicht dargestellten)
Schwungrad gestaltet ist. Die Kupplungsscheibe 23 umfaßt einen
gefederten Teller 24 und einen ersten und einen zweiten
Reibungsbelag 25. Der gefederte Teller 24 ist mit einem
ringförmigen Abschnitt 24a, einer Vielzahl von gefederten
Abschnitten 24b, welche an dem Außenumfang des ringförmigen
Abschnitts 24a ausgebildet sind und in Umfangsrichtung in
Abstand voneinander (in Drehrichtung) angeordnet sind, und
einer Vielzahl von Kopplungsabschnitten 24c ausgebildet,
welche in Radialrichtung nach innen ausgehend von dem
ringförmigen Abschnitt verlaufen. Es existieren vier
Kopplungsabschnitte 24c, und jeder Kopplungsabschnitt 24c ist
an dem Kupplungsteller 21 durch einen Niet 27 befestigt. Die
Reibungsbeläge 25 sind an den gegenüberliegenden Flächen jedes
gefederten Abschnitts 24b des gefederten Tellers 24 durch
Niete 26 befestigt.
Jeder Kupplungs- und Halteteller 21 und 22 ist an dessen
Radialaußenabschnitt mit vier Fenstern 35 versehen, welche
gleichmäßig in Abstand voneinander in der Drehrichtung
angeordnet sind. Jedes Fenster 35 ist an dessen Innen- und
Außenumfängen jeweils mit geschnittenen und gebogenen
Abschnitten 35a und 35b versehen. Die geschnittenen und
gebogenen Abschnitte 35a und 35b sind dazu vorgesehen, eine
Axial- und Radialbewegung der zweiten Feder 8, wie unten
genauer beschrieben, zu beschränken. Jedes Fenster 35 ist
ferner an dessen in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Enden
mit Kontaktabschnitten 36 versehen, welche in Kontakt mit
benachbarten Enden der zweiten Feder 8 bzw. in deren Nähe
sind.
Der Kupplungs- und der Halteteller 21 und 22 weisen mittige
Öffnungen 37 an Innenumfängen davon auf. Das Ausgangsdrehele
ment 3 ist eine Keilnabe, welche mit einem in Axialrichtung
verlaufenden zylindrischen Wulst 52 und einem in Radialrich
tung von dem Wulst 52 ausgehenden Flansch 54 ausgebildet ist.
Gegenüberliegende Enden des Wulstes 52 des Ausgangsdrehele
ments 3 verlaufen durch die mittigen Öffnungen 37. Der Innen
umfang des Wulstes 52 bilden eine Keilöffnung 53, welche sich
mit einer von dem (nicht dargestellten) Getriebe ausgehenden
Welle in Eingriff befindet. Der Flansch 54 ist mit einer Viel
zahl von Außenzähnen 54, welche in der Drehrichtung angeordnet
sind, sowie mit Vertiefungen 56 oder ähnlichem zum Aufnehmen
der ersten Federn 7, wie unten beschrieben, versehen. Die Ver
tiefungen 56 sind an zwei diametral gegenüberliegenden Posi
tionen angeordnet.
Ein getrennter Flansch 6 ist ein ringförmiges Tellerelement,
welches in Radialrichtung außerhalb des Ausgangsdrehelements 3
zwischen dem Kupplungs- und dem Halteteller 21 und 22
angeordnet ist. Der getrennte Flansch 6 ist elastisch mit dem
Ausgangsdrehelement 3 in der Drehrichtung über einen Kontakt
mit den ersten Federn 7 verbunden, und er ist ferner elastisch
mit dem Eingangsdrehelement 2 durch einen Kontakt mit den
zweiten Federn 8 verbunden.
Wie in Fig. 5 genauer dargestellt, ist der getrennte Flansch 6
an dessen Innenumfang mit einer Vielzahl von Innenzähnen 59
ausgestattet. Jeder dieser Innenzähne 59 verläuft zwischen
benachbarten Paaren der Außenzähne 55 und ist in einem
torsionsfreien Zustand (kein Drehmoment bzw. keine Torsion,
welche auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 angewandt ist) von
den Außenzähnen 55 um einen vorbestimmten Winkel in der
Drehrichtung in Abstand angeordnet. Die Außen- und die
Innenzähne 55 und 59 können miteinander in der Drehrichtung in
Reaktion auf eine relative Drehverschiebung zwischen dem Wulst
52 und dem getrennten Flansch 6 in Kontakt gelangen. So bilden
die Außen- und die Innenzähne 55 und 59 einen ersten Stop 9
zum Beschränken eines Torsionswinkels (einer relativen
Drehverschiebung) zwischen dem Eingangsdrehelement 3 und dem
getrennten Flansch 6. Ein erster Torsionswinkel 1 wird
zwischen jedem Ausgangszahn 55 und dem Innenzahn 59 auf jeder
der in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Seiten des Zahns 55
gehalten. Der erste Torsionswinkel 1 zwischen jedem Außenzahn
55 und dem benachbarten Innenzahn 59 auf der Seite R1 beträgt
etwa 2 Grad, und der erste Torsionswinkel 1 zwischen jedem
Außenzahn 55 und dem benachbarten Innenzahn 59 auf der Seite
R2 beträgt etwa 5 Grad. Es sei darauf hingewiesen, daß der
erste Torsionswinkel 1 die gesamte relative Drehverschiebung
zwischen der Eingangsdrehwelle 3 und dem getrennten Flansch 6
darstellt, wobei es insgesamt 7 Grad sind. Jedoch sind, wie
in Fig. 5 dargestellt, bei der Kupplungsscheibenanordnung 1 im
Ruhezustand, ohne Anwendung eines Drehmoments bzw. einer
Torsion darauf, Innenzähne 59 in Umfangsrichtung außermittig
bezüglich den benachbarten Zähnen 55. Daher ist der erste
Torsionswinkel 1 größer auf einer Seite jedes Zahns 55 als auf
der anderen.
Der getrennte Flansch 6 ist an dessen Innenumfang mit
Vertiefungen 67 versehen, welche jeweils den Vertiefungen 56
des Flansches 54 entsprechen. Jede der ersten Federn 7
(insgesamt zwei) ist in jeder Vertiefung 56 und der Vertiefung
67, welche dieser entspricht, angeordnet. Die ersten Federn 7
sind weniger steife bzw. weiche Spiralfedern gegenüber den
zweiten Federn 8 (die ersten Federn 7 weisen eine niedrigere
Federkonstante als die zweiten Federn 8 auf), und die beiden
ersten Federn 7 arbeiten parallel. Jede erste Feder 7 weist in
Umfangsrichtung gegenüberliegende Enden auf, welche sich mit
in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Enden 57 und 68 der
Vertiefungen 56 und 67 in Eingriff befinden. Gemäß der obigen
Struktur werden die ersten Federn 7 in der Drehrichtung durch
einen Bereich des ersten Torsionswinkels 1 zusammengedrückt,
wenn sich das Ausgangsdrehelement 3 und der getrennte Flansch
6 relativ zueinander drehen. Obwohl nicht dargestellt, könnten
Federauflagen an jedem Ende jeder Feder 7 angeordnet sein und
dadurch die gegenüberliegenden Enden 57 und 68 der
Vertiefungen 56 und 67 berühren.
Der getrennte Flansch 6 ist mit in Umfangsrichtung gleichmäßig
in Abstand angeordneten vier Fenstern 41 versehen. Jede s
Fenster 41 ist länglich in der Drehrichtung. Jedes Umfangsende
jedes Fensters 41 bildet einen Kontaktabschnitt 44 (bezeichnet
in Fig. 3). Jedes Fenster 41 bildet ferner einen
Außenumfangsabschnitt 45 auf der Radialaußenseite davon und
einen Innenumfangsabschnitt 46 auf der Radialinnenseite. Der
Außenumfangsabschnitt 45 weist bogenförmige Abschnitte auf und
verläuft kontinuierlich in Umfangsrichtung, um die
Radialaußenseite des Fensters 41 zu schließen. Das Fenster 41
kann alternativ einen Außenumfangsabschnitt aufweisen, welcher
teilweise in radial nach außen geöffnet ist.
Der getrennte Flansch 6 ist ebenfalls mit Vertiefungen 42
versehen, welche sich zwischen den in Umfangsrichtung
benachbarten Fenstern 41 befinden. Jede Vertiefung 42 weist
eine radial nach außen auseinanderlaufende Form auf, und
Kantenflächen 43 sind jeweils an deren in Umfangsrichtung
gegenüberliegenden Seiten ausgebildet.
Der getrennte Flansch 6 ist mit Vorsprüngen 49 versehen,
welche radial außerhalb des Fensters 41 angeordnet sind. Jeder
Vorsprung 49 weist einen vorstehenden Abschnitt auf, welcher
radial nach außen ausgehend von einem Ausgangsumfang 48 des
getrennten Flansches 6 verläuft. Jeder Vorsprung 49 ist
länglich in der Drehrichtung und mit Stoppflächen 50 versehen.
Jeder Vorsprung 49 weist eine kürzere Umfangslänge als das
Fenster 41 auf und ist in Umfangsrichtung bezüglich eines
mittleren Mittenabschnitts des Fensters 41 versetzt. So ist
jedes Paar von Stoppflächen 50 jedes einzelnen Vorsprungs 49
in Umfangsrichtung bezüglich der benachbarten Kantenflächen 43
der benachbarten Vertiefungen 42 versetzt. Anders ausgedrückt
ist eine Stoppfläche 50 eines Vorsprungs 49 näher an der
benachbarten Fläche 43 als die andere Stoppfläche 50 an deren
benachbarten Fläche 43 ist. Anders ausgedrückt, weist jedes
Fenster 41 Kontaktabschnitte 44 auf. Der Vorsprung 49 ist in
Umfangsrichtung bezüglich einer zwischen Kontaktabschnitten 44
eines einzelnen Fensters 41 definierten Mitte versetzt. Daher
sind die Stoppflächen 50 nicht symmetrisch bezüglich der
Kontaktabschnitte 44 dieses gleichen einzelnen Fensters 41.
Alternativ können, wenn die Fenster 41 mit in Radialrichtung
offenen Außenabschnitten ausgebildet sind, die Stoppflächen 50
mit Vorsprüngen ausgebildet sein, welche von den
Kontaktabschnitten 44 ausgehen.
Die obige Struktur des getrennten Flansches wird nun unten in
einer anderen Weise beschrieben. Der getrennte Flansch 6 weist
einen ringförmigen Abschnitt an einer Radialinnenseite davon
und ferner eine Vielzahl von Vorsprüngen 47 auf, welche
ausgehend von dem ringförmigen Abschnitt radial nach außen
verlaufen (siehe Fig. 3, 6 und 7). Bei diesem
Ausführungsbeispiel sind die Vorsprünge 47 vier an der Zahl
und gleichmäßig in Drehrichtung (Umfangsrichtung) voneinander
in Abstand angeordnet. Jeder Vorsprung 47 ist länglich in der
Drehrichtung und einstückig mit einem der oben beschriebenen
Fenster 41 ausgestattet. Jedes Fenster 41 belegt 70% oder
mehr einer Fläche des Vorsprungs 47 und ist in einem
Hauptabschnitt des Vorsprungs 47 ausgebildet.
Von einem weiteren Gesichtspunkt aus betrachtet ist jeder
Vorsprung 47 aus zwei in Radialrichtung verlaufenden
Fensterrahmenabschnitten 91 auf den in Umfangsrichtung
gegenüberliegenden Seiten (siehe Fig. 7) und einem
Radialaußenfensterrahmen-Abschnitt 92 gebildet, welcher die
Radialaußenenden der in Umfangsrichtung gegenüberliegenden
Seitenrahmenabschnitte 91 verbindet. Die Umfangsinnenseite
jedes Seitenrahmenabschnitts 51 bildet den Kontaktabschnitt
44, und die Umfangsaußenseite davon bildet die Kantenfläche
43. Die Radialinnenseite des Radialaußenrahmen-Abschnitts 92
bildet den Außenumfangsabschnitt 45, und die Radialaußenseite
davon bildet den Außenumfang 48. Der Vorsprung 49, welcher
oben beschrieben ist, ist auf dem Außenumfang 48 ausgebildet.
Die Vertiefung 42, welche oben beschrieben ist, befindet sich
in einem Raum zwischen den in Umfangsrichtung
gegenüberliegenden Seitenrahmenabschnitten 91 der Vorsprünge
47, welche zueinander in der Drehrichtung benachbart sind.
Die zweite Feder 8 ist ein elastisches Element, das heißt eine
Feder, welche in der Dämfungsvorrichtung der Kupplungsschei
benanordnung 1 verwendet wird. Jede zweite Feder 8 ist aus ei
nem Paar von Koaxialspiralfedern gebildet. Jede zweite Feder 8
ist größer als die erste Feder 7 und weist eine größere Feder
konstante als die ersten Federn 7 auf. Jede zweite Feder 8 ist
in den Fenstern 41 und 35 angeordnet. Die zweite Feder 8 ist
in Umfangsrichtung lang und verläuft durch das Fenster 441. So
kann die zweite Feder 8 innerhalb eines Umfangswinkels im we
sentlichen gleich einem Umfangswinkel B des Fensters 41, wie
unten genauer beschrieben, zusammengedrückt werden. Die in Um
fangsrichtung gegenüberliegenden Enden jeder zweiten Feder 8
sind in Kontakt mit den Kontaktflächen 36 und den Kontaktab
schnitten 44 des Fensters 41 bzw. in deren Nähe. Das Drehmo
ment der Teller 21 und 22 kann auf dem getrennten Flansch 6
durch die zweiten Federn 8 übertragen werden. Wenn sich die
Teller 21 und 22 relativ zu dem getrennten Flansch 6 drehen,
so werden die zweiten Federn 8 zwischen diesen zusammenge
drückt. Genauer wird jede zweite Feder 8 in der Drehrichtung
zwischen der Kontaktfläche 36 und dem Kontaktabschnitt 44,
welche der Kontaktfläche 36 in Umfangsrichtung gegenüberliegt,
zusammengedrückt. Bei diesem Vorgang arbeiten die vier zweiten
Federn 8 parallel. Bei einem freien Zustand, in welchem keine
Torsion zwischen dem getrennten Flansch 6 und den Tellern 21
und 22 vorhanden ist, ist der Radialinnenabschnitt jedes der
in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Enden der zweiten Feder
8 in Kontakt mit dem Kontaktabschnitt 44 bzw. in dessen Nähe,
jedoch ist der Radialaußenabschnitt jedes der in Umfangsrich
tung gegenüberliegenden Enden geringfügig von dem Kontaktab
schnitt 44 in Abstand angeordnet.
Der Halteteller 22 ist an dessen Außenumfang mit vier
tellerartigen Kopplungsabschnitten 31 versehen (siehe
Unterseite von Fig. 1), welche gleichmäßig voneinander in der
Drehrichtung in Abstand angeordnet sind. Die tellerartigen
Kopplungsabschnitte 31 verbinden die Kupplungs- und
Halteteller 21 und 22 miteinander und bilden einen Abschnitt
des Stopps in der Kupplungsscheibenanordnung 1, wie unten
beschrieben. Jeder tellerartige Kopplungsabschnitt 31 ist ein
mit dem Halteteller 22 einstückiges Tellerelement und weist
eine vorbestimmte Breite in der Drehrichtung auf. Die
tellerartigen Kopplungsabschnitte 31 sind in Entsprechung zu
Positionen zwischen den Fenstern 41, das heißt in Entsprechung
zu den Vertiefungen 42 angeordnet. Jeder tellerartige
Kopplungsabschnitt 31 ist mit einem Stoppabschnitt 32
ausgebildet, welche in Axialrichtung von dem Außenumfang des
Haltetellers 22 ausgeht, und mit einem Befestigungsabschnitt
33, welcher in Radialrichtung ausgehend von dem Ende des
Stoppabschnitts 32 nach innen verläuft. Der Stoppabschnitt 32
verläuft hin zu dem Kupplungsteller 21 ausgehend von dem
Ausgangsumfang des Haltetellers 22. Der Befestigungsabschnitt
33 ist an dem Ende des Stoppabschnitts 32 in Radialrichtung
nach innen gebogen. Der tellerartige Kopplungsabschnitt 31,
welcher oben beschrieb en ist, ist einstückig mit dem
Halteteller 22 und weist im wesentlichen die gleiche Dicke auf
wie der Halteteller 22. Daher weist der Stoppabschnitt 32 eine
geringe Radialbreite entsprechend der Dicke des Haltetellers
22 auf. Der Stoppabschnitt 32 weist Stoppflächen 51 auf dessen
in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Seiten auf. Die
Radialposition des Befestigungsabschnitts 32 entspricht dem
Radialaußenabschnitt des Fensters 41, und die Umfangsposition
davon ist zwischen den beiden Fenstern 41, welche in der
Drehrichtung zueinander benachbart sind. Folglich sind die
Befestigungsabschnitte 33 jeweils in Entsprechung zu den
Vertiefungen 42 in dem getrennten Flansch 6 angeordnet. Die
Vertiefung 42 ist größer als der Befestigungsabschnitt 33.
Daher können sich die Befestigungsabschnitte 33 jeweils durch
die Vertiefungen 42 bewegen, wenn der Halteteller 22 axial zu
dem Kupplungsteller 21 hin bei einem Montagevorgang bewegt
wird. Jeder Befestigungsabschnitt 33 ist parallel zu dem
Kopplungsabschnitt 24c des gefederten Tellers 24 und ist in
Kontakt mit der Fläche davon auf der Getriebeseite. Der
Befestigungsabschnitt 33 ist mit einer Öffnung 33a versehen,
in welche der vorhergehende Niet 27 eingepaßt ist. Jeder Niet
27 verbindet den Befestigungsabschnitt 33, den Kupplungsteller
21 und den gefederten Teller 22 steif miteinander. Der
Halteteller 22 ist mit Stemmöffnungen 34 an Positionen jeweils
entsprechend den Befestigungsabschnitten 33 versehen.
Nachfolgend wird ein aus den Stoppabschnitten 32 der
tellerartigen Kopplungsabschnitte 31 und den Stoppflächen 50
der Vorsprünge 49 gebildeter zweiter Stopp 10 beschrieben. Der
zweite Stopp 10 ist eine Vorrichtung zum Begrenzen einer
relativen Drehung zwischen dem getrennten Flansch 6 und dem
Eingangsdrehelement 2 auf einen Torsionswinkel 4. Die zweiten
Federn 8 werden zwischen dem getrennten Flansch 6 und dem
Eingangsdrehelement 2 durch einen Torsionswinkel 4
zusammengedrückt.
In einer Draufsicht in Fig. 2, 3, 6 und 7 ist jeder
tellerartige Kopplungsabschnitt 31 in einer Position in
Umfangsrichtung zwischen zwei benachbarten Fenstern 41
innerhalb der Vertiefung 42 und in Umfangsrichtung zwischen
den beiden Vorsprüngen 49 angeordnet. Die Stoppflächen 51
jedes tellerartigen Kopplungsabschnitts 31 sind in
Radialrichtung außerhalb des Außenumfangs 48 des getrennten
Flansches 6 angeordnet. Der Stoppabschnitt 32 und der
Vorsprung 49 befinden sich im wesentlichen in den gleichen
Radialpositionen. Daher können der Stoppabschnitt 32 und der
Vorsprung 49 in Kontakt miteinander gelangen, wenn der
Torsionswinkel zwischen dem getrennten Flansch 6 und den
Tellern 21 und 22 auf einen Winkel entsprechend dem
Torsionswinkel 4 vergrößert wird. Wenn die Stoppfläche 51 des
Stoppabschnitts 32 in Kontakt mit der Stoppfläche 50 des
Vorsprungs 49 ist, so ist der Stoppabschnitt 32 in
Radialrichtung außerhalb des Vorsprungs 47 des getrennten
Flansches 6 und daher in Radialrichtung außerhalb des Fensters
41 angeordnet. So kann sich jeder Stoppabschnitt 32 zu einer
Position in Radialrichtung außerhalb der
Umfangsinnenabschnitte des Vorsprungs 47 und des Fensters 41
bewegen.
Vorteile des zweiten Stopps 10, welcher oben beschrieben ist,
sind wie folgt. Da jeder Stoppabschnitt 32 eine tellerartige
Form aufweist, ist dessen Umfangswinkel bzw. Winkellänge
kleiner als der herkömmliche Haltestift. Die Radiallänge des
Stoppabschnitts 32 ist bedeutend kürzer als der herkömmliche
Haltestift. So ist die Radiallänge des Stoppabschnitts 32 im
wesentlichen gleich der Dicke des Tellers 21 bzw. 22. Dies
bedeutet, daß die wesentliche Radiallänge des zweiten Stopps
10 auf einen kurzen Wert entsprechend der Dicke des Tellers 21
bzw. 22 beschränkt ist.
Jeder Stopperabschnitt 32 ist in den Außenumfangsabschnitten,
das heißt den in Radialrichtung äußersten Abschnitten der
Teller 21 und 22 angeordnet und befindet sich in
Radialrichtung außerhalb des Vorsprungs 47 und insbesondere
des Außenumfangs 48 des Fensters 41. Da der Stopperabschnitt
32 radial ausgehend von dem Fenster 41 nach außen verläuft,
tritt in der Drehrichtung zwischen dem Stoppabschnitt 32 und
dem Fenster 41 keine Störung auf. Folglich können sowohl der
maximale Torsionswinkel der Dämpfungsvorrichtung, welcher
durch die zweiten Federn 8 zugelassen wird, als auch der
Torsionswinkel der zweiten Feder 8 vergrößert werden. Wäre die
Stopposition in der gleichen Radialposition wie das Fenster,
so würde eine Störung zwischen dem Torsionswinkel der
Dämpfungsvorrichtung, welcher bestimmt ist durch die zweiten
Federn, und dem Umfangswinkel des Fensters auftreten, und
daher würde es unmöglich sein, einen weiten Winkel der
Dämpfungsvorrichtung und eine niedrige Steifigkeit der Federn
zu erreichen.
Insbesondere aufgrund der Tatsache, daß die Radiallänge des
zweiten Stopps 10 bedeutend kürzer ist als die des
herkömmlichen Haltestiftes, vergrößert der zweite Stopp 10,
welcher in Radialrichtung außerhalb des Fensters 41 angeordnet
ist, die Außendurchmesser der Teller 21 und 22 nicht extrem.
Ferner wird die Radiallänge des Fenster 41 nicht extrem
verringert.
Zwischenteller 11 sind aus einem Paar von Tellerelementen
gebildet, welche in Radialrichtung außerhalb des
Ausgangsdrehelements 3 angeordnet sind, jedoch jeweils
zwischen dem Getriebeteller 21 und dem getrennten Flansch 6
und zwischen dem getrennten Flansch 6 und dem Halteteller 22
angeordnet sind. Die Zwischenteller 11 bestehen jeweils aus
kreisförmigen bzw. ringförmigen Tellerelementen und bilden
einen Abschnitt der Dämpfungsvorrichtung zwischen dem
Eingangs- und dem Ausgangsdrehelement 2 und 3. Jeder
Zwischenteller 11 ist an dessen Innenumfang mit einer Vielzahl
von Innenzähnen 66 versehen. Die Innenzähne 66 überlappen in
Axialrichtung die Innenzähne 59 des getrennten Flansches 6.
Die Innenzähne 66 sind jeweils in der Drehrichtung um eine
vorbestimmte Distanz von den Außenzähnen 55 des
Ausgangsdrehelementes 3 (Nabe) in Abstand angeordnet. Durch
den Bereich dieses Raumes können daher das Ausgangsdrehelement
3 und der Zwischenteller 11 relativ zueinander drehen. Die
Außen- und Innenzähne 55 und 59 bilden einen dritten Stopp 12
zum Beschränken des relativen Drehwinkels zwischen dem
Außendrehelement 3 und dem Zwischenteller 11. Genauer wird,
wie in Fig. 5 dargestellt, ein Raum eines zweiten
Torsionswinkels 2 zwischen jedem Außenzahn 55 und jedem der
Innenzähne 66 auf den in Umfangsrichtung gegenüberliegenden
Seiten davon gehalten. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die
zweiten Torsionswinkel 2 der in Umfangsrichtung
gegenüberliegenden Räume einander gleich und betragen etwa 2 Grad.
Der zweite Torsionswinkel 2 ist nicht größer als der
erste Torsionswinkel 1. Diese Beziehung wird zwischen den
Winkeln auf der in Umfangsrichtung gleichen Seite gehalten.
Jeder Zwischenteller 11 ist mit Eingriffsabschnitten 61
versehen, welche in Radialrichtung nach außen ragen (siehe
Fig. 3). Jeder Eingriffsabschnitt 61 ist zwischen den Fenstern
45 des getrennten Flansches 6 angeordnet. Das in
Radialrichtung äußere Ende des Eingriffsabschnitts 61 ist nahe
dem in Radialrichtung mittleren Abschnitt des Fensters 41
angeordnet. Jeder Eingriffsabschnitt 61 weist eine in
Radialrichtung nach außen auseinanderlaufende Form auf. Die in
Umfangsrichtung gegenüberliegenden Enden jedes
Eingriffsabschnitts 61 können mit den in Radialrichtung
inneren Abschnitten der zweiten Federn 8 in Eingriff sein,
welche auf den in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Seiten
davon angeordnet sind. Umfangsräume entsprechend dritten
Winkeln 3 sind zwischen in Umfangsrichtung gegenüberliegenden
Stirnflächen 61a jedes Eingriffsabschnitts 61 und den
entsprechenden Umfangsenden der zweiten Federn 8 definiert
(siehe obere Hälfte von Fig. 3 und 6). Bei diesem
Ausführungsbeispiel beträgt der dritte Winkel 3 zwischen jedem
Eingriffsabschnitt 61 und der zweiten Feder 8 auf der Seite R2
etwa 4 Grad, und der dritte Winkel 3 zu der zweiten Feder 8
auf der Seite R1 davon beträgt etwa 1 Grad. Jeder dritte
Winkel 3 ist größer als die Differenz zwischen dem ersten und
dem zweiten Torsionswinkel 1 und 2. Die jeweiligen Größen des
dritten Winkels 3 auf jeder gegenüberliegenden Seite jeder
zweiten Feder 8 ist konstant um sämtliche der zweiten Federn 8
mit der Kupplungsscheibenanordnung 1 in einem torsionsfreien
Zustand.
Die paarweise angeordneten Zwischenteller 11 sind durch eine
Vielzahl von Stiften 62 nicht drehbar miteinander verbunden.
Anders ausgedrückt sind das Paar von Zwischentellern 11 über
die Stifte 62 aneinander befestigt, so daß sie sich zusammen
als eine einzelne Einheit bzw. Anordnung drehen. Jeder Stift
62 ist aus einem Schaft und vorstehenden Abschnitten gebildet,
welche in Axialrichtung von den gegenüberliegenden Enden des
Schaftes ausgehen. Die paarweise angeordneten Zwischenteller
11 befinden sich in Koaxialkontakt mit den Schäften der Stifte
62, so daß verhindert wird, daß sie sich in Axialrichtung
bezüglich zueinander bewegen. Die vorstehenden Abschnitte sind
jeweils in Öffnungen in den Tellern 11 eingepaßt. Ein
Abstandshalter ist zwischen jedem Zwischenteller 11 und dem
getrennten Flansch angeordnet. Jeder Abstandshalter 63 ist ein
ringförmiges Tellerelement, welches zwischen dem
Radialinnenabschnitt des Zwischentellers 11 und dem
ringförmigen Radialinnenabschnitt des getrennten Flansches 6
angeordnet ist. Der Abstandshalter 63 ist mit Öffnungen
versehen, durch welche jeweils die Schäfte von Stiften 62
verlaufen, und kann sich zusammen mit dem Zwischenteller 11
infolge eines Eingriffs der Stifte 62 in diese Öffnungen
drehen. Eine Beschichtung ist auf eine Fläche des
Abstandhalters 63 angewandt, welche sich in Kontakt mit dem
Flansch 6 befindet, um den Reibungskoeffizienten davon zu
verringern. Der getrennte Flansch 6 ist mit langen Öffnungen
69 versehen, durch welche jeweils die Stifte 62 verlaufen. Die
langen Öffnungen 69 ermöglichen ein Bewegen der Stifte 62 in
der Drehrichtung bezüglich des getrennten Flansches 6.
Nachfolgend werden die Reibungsvorrichtung bildende Elemente
beschrieben. Wie in Fig. 5 dargestellt, ist die zweite
Reibungsscheibe 72 zwischen dem Innenumfangsabschnitt des
Zwischentellers 11 auf der Getriebeseite (rechte Seite von
Fig. 4) und dem Innenumfangsabschnitt des Haltetellers 22
angeordnet. Die zweite Reibungsscheibe 72 ist im wesentlichen
aus einem Körper 74, der aus Harz besteht, und einem
Reibungsteller 75, der auf dem Körper 74 geformt ist,
ausgebildet. Der Reibungsteller 75 ist in Kontakt mit der
Fläche des Zwischentellers 11 auf der Getriebeseite davon.
Eingriffsabschnitte 67 verlaufen ausgehend von dem
Innenumfangsabschnitt des Körpers 74 hin zur Getriebeseite.
Die Eingriffsabschnitte 76 sind nicht drehbar in Eingriff mit
dem Halteteller 22 und in Axialrichtung an dem Teller 22
angebracht. Eine Vielzahl von Höhlungen 77 sind in der
Getriebeseite des Innenumfangsabschnitts des Körpers 74
ausgebildet. Eine zweite Kegelfeder 73 ist zwischen dem Körper
74 und dem Halteteller 22 angeordnet. Die zweite Kegelfeder 73
in dem zusammengebauten Zustand ist zwischen dem Körper 74 der
zweiten Reibungsscheibe 72 und dem Halteteller 22
zusammengedrückt. Dadurch wird der Reibungsteller 75 der
zweiten Reibungsscheibe 72 stark gegen den ersten
Zwischenteller 11 gedrückt.
Eine erste Reibungsscheibe 79 ist zwischen dem Flansch 54 und
dem Innenumfangsabschnitt des Haltetellers 22 angeordnet. So
ist die erste Reibungsscheibe 79 in Radialrichtung innerhalb
der zweiten Reibungsscheibe 72 und in Radialrichtung außerhalb
des Wulstes 52 angeordnet. Die erste Reibungsscheibe 79 ist
aus Harz hergestellt. Die erste Reibungsscheibe 79 ist im
wesentlichen aus einem ringförmigen Körper 81 ausgebildet, von
welchem eine Vielzahl von Vorsprüngen 82 in Radialrichtung
nach außen verlaufen. Der Körper 81 ist in Kontakt mit dem
Flansch 54, und die Vorsprünge 82 sind nicht drehbar in
Eingriff mit den Höhlungen 77 der zweiten Reibungsscheibe 72.
Dadurch kann sich die erste Reibungsscheibe 79 zusammen mit
dem Halteteller 22 mit der zweiten Reibungsscheibe 72
dazwischen drehen.
Die erste Kegelfeder 80 ist zwischen der ersten
Reibungsscheibe 79 und dem Innenumfangsabschnitt des
Haltetellers 22 angeordnet. Die erste Kegelfeder 80 in dem
zusammengebauten Zustand ist in Axialrichtung zwischen der
ersten Reibungsscheibe 79 und dem Innenumfangsabschnitt des
Haltetellers 22 zusammengedrückt. Die Vorspannkraft der ersten
Kegelfeder 80 ist kleiner als die Vorspannkraft der zweiten
Kegelfeder 73. Da die Reibungsfläche der ersten
Reibungsscheibe 79 auf dem Harzabschnitt ausgebildet ist, ist
deren Reibungskoeffizient kleiner als bei der zweiten
Reibungsscheibe 72. Dementsprechend ist die Reibung
(Hysteresedrehmoment), welche durch die erste Reibungsscheibe
79 erzeugt wird, bedeutend kleiner als die Reibung, welche
durch die zweite Reibungsscheibe 72 erzeugt wird.
Eine dritte Reibungsscheibe 85 ist zwischen dem
Innenumfangsabschnitt des Kupplungstellers 21, dem Flansch 54
und dem Innenumfangsabschnitt des Zwischentellers 11
angeordnet. Die dritte Reibugnsscheibe 85 ist ein ringförmiges
Element, welches aus Harz hergestellt ist. Die dritte
Reibungsscheibe 85 ist im wesentliche aus einem ringförmigen
Körper 86 ausgebildet. Ein Reibungsteller 88 ist auf dem
Radialaußenabschnitt der Fläche des ringförmigen Körpers 86
gegenüber der Getriebeseite angeordnet, und eine
Reibungsfläche 87 aus Harz ist auf dem Radialinnenabschnitt
der Fläche des Körpers 86 gegenüber dem Getriebe ausgebildet.
Die Reibungsplatte 88 ist in Kontakt mit dem
Innenumfangsabschnitt des Zwischentellers 11 auf der
Motorseite (der linken Seite von Fig. 4). Die Reibungsfläche
87 des Harzes ist in Kontakt mit der Motorseitenfläche des
Flansches 54. Die dritte Reibungsscheibe 85 ist an dessen
Innenumfangsabschnitt mit einem ringförmigen zylindrischen
Abschnitt 90 versehen, welcher hin zum Motor ragt. Die
Innenumfangsfläche des zylindrischen Abschnitts 90 ist in
Gleitkontakt mit der Außenumfangsfläche des Wulstes 52. Eine
Vielzahl von Eingriffsabschnitten 89, welche in der
Drehrichtung voneinander in Abstand angeordnet sind, ragen
ausgehend von dem Außenumfangsabschnitt des Körpers 86 hin zu
der Motorseite. Die Eingriffsabschnitte 89 befinden sich in
Eingriff mit Öffnungen, welche in dem Kupplungsteller 21
ausgebildet sind, so daß sich die dritte Reibungsscheibe 85
nicht drehbar in Eingriff mit dem Kupplungsteller 21 befindet
und in Axialrichtung daran angebracht ist.
Bei der oben beschriebenen Reibungsvorrichtung ist die
Reibungsvorrichtung 13, welche ein verhältnismäßig großes
Hysteresedrehmoment erzeugt, zwischen einerseits dem
Reibungsteller 75 der zweiten Reibungsscheibe 72 und dem
Reibungsteller 88 der dritten Reibungsscheibe 85, und
andererseits dem Zwischenteller 11 ausgebildet. Ferner wirken
die Reibungsfläche auf dem Körper 81 der ersten
Reibungsscheibe 79 und die Harzreibungsfläche 87 der dritten
Reibungsscheibe 85 mit dem Flansch 54 zusammen, um eine
Reibungsvorrichtung 15 zu bilden, welche ein verhältnismäßig
niedriges Hysteresedrehmoment erzeugt.
Winkel und Beziehungen betreffend die zweiten Federn 8 und den
zweiten Stopp 10 werden nun genauer beschrieben. Der
"Umfangswinkel" in der nachfolgenden Beschreibung bezeichnet
den Winkel in der Umfangsrichtung (das heißt Drehrichtung der
Kupplungsscheibenanordnung 1) zwischen zwei Positionen um die
Drehachse 0-0 der Kupplungsscheibenanordnung 1. Die
Absolutwerte dieser Winkel, welche in der folgenden
Beschreibung verwendet werden, stellen lediglich Beispiele bei
der Kupplungsscheibenanordnung, welche in den Figuren
dargestellt ist, dar, und es sei darauf hingewiesen, daß die
vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispielwerte beschränkt
ist.
Verschieden Umfangswinkel A-E sind in Fig. 6 und 7
dargestellt. Fig. 20 ist ein Diagramm, welches Beziehungen
zwischen diesen Umfangswinkeln A-E darstellt.
Der Umfangswinkel A jedes Vorsprungs 49 ist kleiner als der
Umfangswinkel C zwischen den benachbarten Umfangsenden der in
Umfangsrichtung benachbarten Vorsprünge 49 (das heißt zwischen
den in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Stopperflächen 50).
Wie aus Fig. 20 ersichtlich, bilden die Winkel A und C eine
derartige Beziehung, daß dann, wenn sich der eine vergrößert,
der andere verkleinert. Der Winkel A, welcher in diesem
Ausführungsbeispiel verwendet wird, ist viel kleiner als der
Winkel C, wobei C über den herkömmlichen Wert hinaus
vergrößert wird. Durch Vergrößern des Umfangsraumwinkels C
zwischen den Vorsprüngen 49 ist es möglich, den Torsionswinkel
E des getrennten Flansches 6 bezüglich der Teller 21 und 22 zu
vergrößern. Bei der Kupplungsscheibenanordnung 1 des
Ausführungsbeispiels der Erfindung, dargestellt in den
Figuren, beträgt jeder Winkel A etwa 21 Grad, und jeder Winkel
C beträgt etwa 69 Grad.
Der Winkel C von 40 Grad oder mehr kann eine größere Wirkung
erzielen, welche bei dem Stand der Technik nicht erzielt
werden kann. Der Winkel C, welcher von 50 bis 80 Grad reicht,
kann die Wirkung verbessern, der Winkel C, welcher von 60 bis
80 Grad reicht, kann die Wirkung weiter verbessern, und der
Winkel C, welcher von 65 bis 75 Grad reicht, kann die beste
Wirkung erzielen.
Der Winkel C von ½ oder weniger von A kann eine ausreichende
Wirkung erzielen. Der Winkel C von 1/3 oder weniger von A kann
die Wirkung weiter verbessern. In den Figuren ist ein
Verhältnis zwischen C und A gleich 1 : 3,29. Das Verhältnis in
einem Bereich von 1 : 2 bis 1 : 6 kann eine ausreichende Wirkung
erzielen, und das Verhältnis in einem Bereich von 1 : 2,5 bis
1 : 5,5 kann eine Wirkung weiter verbessern.
Der Umfangswinkel D jedes tellerartigen Kopplungsabschnitts 31
(Stopperabschnitts 32) ist viel kleiner als der vorhergehende
Winkel C. Wie aus Fig. 20 ersichtlich, ist eine durch
Subtrahieren von D von C erhaltene Differenz gleich dem
maximalen zulässigen Torsionswinkel E (Stopperwinkel der
Dämpfungsvorrichtung) zwischen dem getrennten Flansch 6 und
den Tellern 21 und 22. So ist der maximale zulässige
Torsionswinkel E der Dämpfungsvorrichtung größer als der bei
dem Stand der Technik. Aus Fig. 20 ist ersichtlich, daß es
notwendig ist, C zu vergrößern und D zu verkleinern, um E zu
vergrößern. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt D 16 Grad.
Der Winkel D beträgt vorzugsweise 20 Grad oder weniger, und es
ist weiter bevorzugt, daß er in einem Bereich von 10 bis 20 Grad
liegt.
Wenn D ½ oder weniger von C ist, so kann D ausreichend groß
sein. Wenn D 1/3 von C ist, so kann E weiter groß sein. Wenn D
¼ oder weniger von C ist, so kann E maximal sein. In der Figur
ist ein Verhältnis zwischen D und E 1 : 4,31. Wenn dieses
Verhältnis in einem Bereich von 1 : 2 bis 1 : 6 liegt, so kann E
ausreichend groß sein. Wenn es in einem Bereich von 1 : 3 bis
1 : 6 liegt, so kann E weiter vergrößert werden. Wenn es in
einem Bereich von 1 : 3,5 bis 1 : 5,0 liegt, so kann E maximal
sein.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist E gleich 53 Grad. E ist
vorzugsweise gleich 20 Grad oder mehr. E beträgt vorzugsweise
30 Grad oder mehr. Insbesondere dann, wenn er in einem Bereich
von 40 bis 60 Grad liegt, ist es möglich, einen ausreichend
weiten Winkel zu erreichen, welcher bei dem Stand der Technik
nicht erreicht werden kann. Er liegt weiter bevorzugt in einem
Bereich von 45 bis 55 Grad.
Bei der vorliegenden Erfindung sei darauf hingewiesen, daß die
relative Drehverschiebung zwischen den verschiedenen Elementen
der Kupplungsscheibenanordnung 1 in zwei generelle
Verschiebungsbereiche unterteilt werden kann, einen ersten
Bereich (erster Bereich) und einen zweiten Bereich (zweiter
Bereich). Der erste Bereich ist definiert als die relative
Drehverschiebung zwischen dem getrennten Flansch 6 und dem
Wulst 52 (bei zusammengedrückten Federn 7). Der zweite Bereich
ist definiert als die relative Drehverschiebung zwischen dem
getrennten Flansch 6 und den Tellern 21 und 22 (bei
zusammengedrückten Federn 8). Der erste Bereich entspricht
annähernd der Fläche des Graphen, welcher durch den Buchstaben
B in Fig. 19 bezeichnet ist. Der zweite Bereich ist durch die
Linien dargestellt, welche nach links und rechts ausgehend von
der Fläche des Graphen, welche durch den Buchstaben B
bezeichnet ist, verlaufen.
Eine Vergrößerung des zulässigen maximalen Torsionswinkels E
führt zu den folgenden Vorteilen. Durch Vergrößern des
zulässigen maximalen Torsionswinkels kann die Steifigkeit der
Federn (zweiten Federn 8) für die zweite Stufe bei den
Torsionskennlinien ohne Verringern des Stoppdrehmoments
verringert werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die
Steifigkeit der zweiten Federn 8 auf etwa 50% der Steifigkeit
bei dem Stand der Technik verringert. Dies kann einen Stoß
verringern, welcher während eines Übergangs von der ersten
Stufe zu der zweiten Stufe auftreten kann, (das heißt, einen
Anfangsaufwärtsstoß, welcher bei Niederdrücken des Gaspedals
hervorgerufen wird).
Der Vorsprung 49 wird in der Drehrichtung von dem Vorsprung 47
und dem Fenster 41 verschoben. Genauer wird die Umfangsmitte
des Vorsprungs 49 hin zur Seite R1 von den Umfangsmitten des
Vorsprungs 47 und des Fensters 41 verschoben. Daher ist jeder
Vorsprung 49 von den Stoppflächen 51 auf dessen in
Umfangsrichtung gegenüberliegenden Seiten jeweils um
verschiedene Winkel in Abstand angeordnet. Anders ausgedrückt
wird jeder Stoppabschnitt 32, welcher in Umfangsrichtung
zwischen den Vorsprüngen 49 angeordnet ist, hin zu der Seite
R2 verschoben. Dementsprechend ist der Raumwinkel E1 (Q4)
zwischen dem Stoppabschnitt 32 und dem benachbarten Vorsprung
49 auf der Seite R1 größer als der Raumwinkel E2 zwischen dem
Stoppabschnitt 32 und dem benachbarten Vorsprung 49 auf der
Seite R2.
Die Fenster 41, welche in dem getrennten Flansch 6 ausgebildet
sind, sind insgesamt vier an der Zahl, und jedes Fenster 41
weist den Umfangswinkel B von 50 Grad oder mehr auf. Der
Winkel B ist bestimmt durch die Radialmittelabschnitte der
Kontaktabschnitte 44. In der Figur beträgt der Winkel gleich B
61 Grad. Folglich ist es möglich, die Federn, welche
ausreichend lang in der Drehrichtung sind, zu verwenden und so
den großen maximalen Torsionswinkel zuzulassen. Der Winkel B
liegt vorzugsweise in einem Bereich von 50 bis 70 Grad, und
vorzugsweise liegt er in einem Bereich von 55 bis 65 Grad.
Der Umfangswinkel D jedes Vorsprungs 49 ist kleiner als der
Umfangswinkel B des Fensters 41. Dies bedeutet, daß das
Verhältnis von E zu B ausreichen groß ist. Das Fenster 41 und
die zweite Feder 8 sind hinsichtlich des Winkels vergrößert,
und ferner ist der maximale Torsionswinkel der
Dämpfungsvorrichtung ausreichend vergrößert, wobei die
Funktion der Federn wirksam genutzt wird, und es ist möglich,
die Kennlinien des weiter großen Torsionswinkels und der
weiter niedrigen Torsionssteifigkeit zu liefern.
Wenn D gleich ½ oder weniger von B ist, so kann eine
ausreichende Wirkung erzielt werden. Wenn D gleich 1/3 oder
weniger von B ist, so kann eine weiter ausreichende Wirkung
erzielt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt ein
Verhältnis von D zu B gleich 1 : 3,81. Wenn dieses Verhältnis in
einem Bereich von 1 : 2 bis 1 : 4 liegt, so ist das Verhältnis von
E zu B ausreichend groß. Wenn das Verhältnis in einem Bereich
von 1 : 2,5 bis 1 : 4,0 liegt, so ist das Verhältnis von E zu B
weiter groß. Wenn das Verhältnis in einem Bereich von 1 : 2,75
bis 1 : 3,75 liegt, so ist das Verhältnis von E zu B maximal.
Der Umfangswinkel A jedes Vorsprungs 49 ist kleiner als der
Umfangswinkel B jedes Fensters 41. Die Tatsache, daß ein
Verhältnis von A zu B kleiner ist als das bei dem Stand der
Technik, bedeutet, daß ein Verhältnis von C zu B größer ist
als das bei dem Stand der Technik. Anders ausgedrückt kann das
Verhältnis von C zu B ausreichend vergrößert werden, um der
Vorbedingung zu entsprechen, daß der maximale zulässige
Torsionswinkel E vergrößert werden kann, wobei die Fenster 41
den großen maximalen Torsionswinkel zulassen. Der
Umfangswinkel A jedes Vorsprungs 49, welcher 2/3 oder weniger
von B ist, kann eine ausreichende Wirkung erzielen. Der Winkel
A von ½ oder weniger von B ist weite r bevorzugt, und der
Winkel A von 1/3 oder weniger ist weiter bevorzugt. In den
Figuren beträgt ein Verhältnis zwischen A und B 1 : 2,90. Ein
Verhältnis zwischen A und B liegt vorzugsweise in einem
Bereich von 1 : 2 bis 1 : 4 und vorzugsweise von 1 : 2,5 bis 1 : 4,0,
und weiter vorzugsweise von 1 : 2,75 bis 1 : 3,75. Der Winkel C
ist größer als der Winkel B.
Die beiden Winkle E und B sind größer als jene bei dem Stand
der Technik, und so sind sowohl die maximalen zulässigen
Torsionswinkel der Dämpfungsvorrichtung als auch der
Torsionswinkel der zweiten Feder 8 groß. Eine Vergrößerung der
Abmessungen der zweiten Federn 8 erleichtert dessen Gestaltung
und verbessert deren Leistung (großer Torsionswinkel und
niedrige Steifigkeit).
Aus einem Vergleich zwischen B und E ist ersichtlich, daß B
größer ist als E, jedoch ist die Differenz zwischen diesen
sehr gering. So ist ein Verhältnis von E zu B ausreichend
groß. Folglich ist es möglich, den maximalen Torsionswinkel E
zu liefern, welcher den durch die Fenster 41 zugelassenen
großen Torsionswinkel und daher die zweiten Federn 8
ausreichend nutzen kann. Ein Verhältnis von B zu E beträgt
1 : 1,13. Wenn dieses Verhältnis in einem Bereich von 1 : 1,0 bis
1 : 1,3 liegt, so kann eine ausreichende Wirkung erzielt werden,
und der Bereich von 1 : 1,1 bis 1 : 1,2 kann die Wirkung weiter
verbessern.
Bei dieser Dämpfungsvorrichtung weist das Fenster 41 eine
Radiallänge auf, welche ausreichend größer ist als die
Radiallänge des getrennten Flansches 6. Dies ermöglicht eine
Vergrößerung der Abmessungen der zweiten Federn 8, welche
jeweils in den Fenstern 41 untergebracht sind. Die Radiallänge
des Fensters 41 beträgt 35% oder mehr des Radius des
getrennten Flansches 6. Wenn das Verhältnis in einem Bereich
von 35% bis 55% liegt, so kann eine beabsichtigte Wirkung
ausreichend erzielt werden, und der Bereich von 40 bis 50%
kann die Wirkung weiter erzielen.
Die Struktur der Kupplungsscheibenanordnung 1 ist unten unter
Bezugnahme auf Fig. 8 genauer beschrieben. Fig. 8 ist ein
mechanisches Schaltbild der Dämpfungsvorrichtung der
Kupplungsscheibenanordnung 1. Dieses mechanische Schaltbild
stellt die Dämpfungsvorrichtung schematisch dar und stellt
Betätigungen und Beziehungen jeweiliger Elemente dar, welche
durchgeführt werden und sich einstellen, wenn das
Ausgangsdrehelement 3 in einer Richtung (z. B. zur Seite R2)
bezüglich des Eingangsdrehelements 2 verdreht wird. Wie aus
der Figur ersichtlich, sind eine Vielzahl von Elementen,
welche die Dämpfungsvorrichtung bilden, zwischen dem Eingangs-
und dem Ausgangsdrehelement 2 und 3 angeordnet. Der getrennte
Flansch 6 ist zwischen dem Eingangs- und dem
Ausgangsdrehelement 2 und 3 angeordnet. Der getrennte Flansch
6 ist in Umfangsrichtung und elastisch mit dem
Ausgangsdrehelement 3 durch die ersten Federn 7 verbunden. Der
erste Stopp 9 ist zwischen dem getrennten Flansch 6 und dem
Ausgangsdrehelement 3 ausgebildet. Die ersten Federn 7 können
durch den ersten Torsionswinkel 1 bei dem ersten Stopp 9
zusammengedrückt werden. Der getrennte Flansch 6 ist in
Umfangsrichtung und elastisch mit dem Eingangsdrehelement 2
durch die zweiten Federn 8 verbunden. Der zweite Stopp 10 ist
zwischen dem getrennten Flansch 6 und dem Eingangsdrehelement
2 ausgebildet. Die zweiten Federn 8 können durch einen vierten
Torsionswinkel 4 bei dem zweiten Stopp 10 zusammengedrückt
werden. Wie oben beschrieben, sind das Eingangs- und das
Ausgangsdrehelement 2 und 3 elastisch miteinander in der
Drehrichtung durch die ersten und die zweiten Federn 7 und 8,
in Reihe angeordnet, verbunden. Bei dieser Struktur dient der
getrennte Flansch 6 als Zwischenelement, welches zwischen den
zwei Arten von Federn angeordnet ist.
Die oben beschriebene Struktur kann betrachtet werden als eine
Dämpfungsvorrichtung, welche gebildet ist aus den ersten
Federn und dem ersten Stopp 9, parallel zueinander angeordnet
(wie in dem oberen linken Abschnitt von Fig. 8 dargestellt),
und ist ferner in Reihe mit einer anderen Dämpfungsvorrichtung
angeordnet, welche die zweiten Federn 8 und den zweiten Stopp
10, zueinander parallel angeordnet, umfaßt. Die oben
beschriebene Struktur kann ferner betrachtet werden als die
erste Dämpfungsvorrichtung 4, wie in Strichlinien in Fig. 8
angezeigt, welche das Eingangs- und das Ausgangsdrehelement 2
und 3 in der Drehrichtung elastisch miteinander verbindet. Die
Steifigkeit der ersten Federn 7 ist bedeutend kleiner
gegenüber der Steifigkeit der zweiten Federn 8. Daher werden
die zweiten Federn 8 in der Drehrichtung innerhalb eines
Bereichs, welcher kleiner ist als der erste Torsionswinkel 1,
kaum zusammengedrückt.
Der Zwischenteller 11 ist zwischen dem Eingangs- und dem
Ausgangsdrehelement 2 und 3 angeordnet. Der Zwischenteller 11
weist einen Abschnitt auf, welcher mit den zweiten Federn 8 in
Eingriff gebracht werden kann. Der Zwischenteller 11 bildet
den dritten Stopp 12, welcher einen Drehbegrenzungsraum des
zweiten Torsionswinkels 2 bezüglich des Ausgangsdrehelements 3
aufweist. Der dritte Stopp 12 liefert einen Raum, welcher eine
relative Drehung zwischen dem Ausgangsdrehelement 3 und dem
Zwischenteller 11 zuläßt, wenn kleine Torsionsschwingungen auf
die Vorrichtung in dem Bereich der ersten Stufe, wie unten
beschrieben, übertragen werden. Der Zwischenteller 11 ist in
der Drehrichtung in Reibeingriff mit dem Eingangsdrehelement 2
durch die Reibungsvorrichtung 13. Ferner weist der
Zwischenteller 11 die Eingriffsabschnitte 61 auf, welche
jeweils von den in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Enden
der zweiten Federn 2 um Räume des dritten Torsionswinkels 3 in
Abstand angeordnet sind. Bei dem oben beschriebenen
Zwischenteller 11 sind der dritte Stopp 12 und die
Reibungsvorrichtung 13 zueinander in Reihe angeordnet, und
diese Anordnung erreicht, daß die zweite Dämfungsvorrichtung 5
das Eingangs- und das Ausgangsdrehelement 2 und 3 in der
Drehrichtung verbindet. Die zweite Dämpfungsvorrichtung 5 ist
derart angeordnet, daß sie parallel zu der ersten
Dämpfungsvorrichtung 4 arbeitet.
Nachfolgend sind Beziehungen zwischen Winkeln 1-4 der in
Fig. 8 dargestellten Dämpfungsvorrichtung beschrieben. Die
unten beschriebenen Winkel sind zwischen dem
Ausgangsdrehelement 3 und dem Eingangsdrehelement 2 auf der
negativen Seite des Ausgangsdrehelements 3 (das heißt dem
Eingangsdrehelement 2 und dem Ausgangsdrehelement 3 auf der
positiven Seite bzw. R1-Richtungsseite) bestimmt. Der erste
Torsionswinkel 1 ist der bei der Dämpfungsvorrichtung mit den
ersten Federn 7 zulässige maximale positive Torsionswinkel.
Der vierte Torsionswinkel 4 bei dem zweiten Stopp 10 ist
gleich einem bei der Dämpfungsvorrichtung mit den zweiten
Federn 8 zulässigen maximalen positiven Torsionswinkel E. Ein
Gesamtwert aus dem ersten und vierten Torsionswinkel 1 und 4
ist gleich dem bei der Dämpfungsvorrichtung der
Kupplungsscheibenanordnung 1 zulässigen maximalen positiven
Torsionswinkel.
Der zweite Torsionswinkel 2 muß gleich dem ersten
Torsionswinkel 1 oder kleiner als dieser sein. Beispielsweise
beträgt der erste Torsionswinkel 1 5 Grad, und der zweite
Torsionswinkel beträgt bei diesem Ausführungsbeispiel 2 Grad.
Eine Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten
Torsionswinkel 1 und 2 muß kleiner sein als der dritte
Torsionswinkel 3. Ein durch Subtrahieren des dritten
Torsionswinkels 3 von der Differenz zwischen dem ersten und
dem zweiten Torsionswinkel 1 und 2 erhaltener Wert ist gleich
einem Raumwinkel A (siehe Fig. 12 und 19) zum Verhindern
einer Betätigung der Reibungsvorrichtung 13 bei Zuführung
kleiner Torsionsschwingungen der zweiten Stufe der
Torsionskennlinien.
Die Raumwinkel A bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt 1 Grad
und liegt vorzugsweise in einem Bereich von 1 bis 2 Grad. Ein
Gesamtwert aus dem positiven und dem negativen zweiten
Torsionswinkel 2 ist ein Gesamtraumwinkel B (siehe Fig. 19)
zum Verhindern einer Betätigung der Reibungsvorrichtung 13 bei
Zuführung kleiner Torsionsschwingungen in der ersten Stufe der
Torsionskennlinien. Bei diesem Ausführungsbeispiel betragen
der positive und der negative zweite Torsionswinkel 2 beide
gleich 2 Grad, und der Gesamtraumwinkel B beträgt gleich 4 Grad.
Der Gesamtraumwinkel B ist vorzugsweise größer als der
Raumwinkel A und ist vorzugsweise gleich dem doppelten
Raumwinkel A oder mehr. Der doppelte Raumwinkel B in einem
Bereich von 3 bis 5 Grad kann eine gute Wirkung erzielen.
Wie in Fig. 8 dargestellt, ist die Reibungsvorrichtung 15
zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangsdrehelement 2 und 3
angeordnet. Die Reibungsvorrichtung 15 ist derart angepaßt,
daß sie ein Gleiten erzeugt, wann immer eine relative Drehung
zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangsdrehelement 2 und 3
auftritt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die
Reibungsvorrichtung 15 im wesentlichen aus der ersten und der
zweiten Reibungsscheibe 72 und 85 gebildet, sie kann jedoch
aus anderen als den obigen Elementen gebildet sein. In einigen
Fällen ist es erwünscht, daß das Hysteresedrehmoment, welches
in der Reibungsvorrichtung 15 erzeugt wird, so klein wie
möglich ist.
Kennlinien der Dämpfungsvorrichtung in der
Kupplungsscheibenanordnung 1 sind nachfolgend unter Bezugnahme
auf mechanische Schaltbilder von Fig. 8 bis 18 und auf ein
Torsionskennliniendiagramm von Fig. 19 beschrieben. Dieses
Torsionskennliniendiagramm stellt eine Beziehung zwischen dem
Torsionswinkel und dem Drehmoment bei der
Verdrehungsbetätigung des Eingangs- und des
Ausgangsdrehelements 2 und 3 relativ zueinander zwischen den
maximal zulässigen positiven und negativen Torsionswinkeln
dar.
Fig. 8 und 15 stellen Zustände dar, in welchen das Eingangs-
und das Ausgangsdrehelement 2 und 3 stillstehen. Diese
Zustände sind in dem Torsionskennliniendiagramm von Fig. 19
nicht dargestellt. Fig. 9 bis 14 stellen Zustände dar, in
welchen das Ausgangsdrehelement 3 ausgehend von der Null-Grad-
Position hin zu der Seite R2 bezüglich des
Eingangsdrehelements 2 verdreht ist (das heißt, das
Eingangsdrehelement 2 ist ausgehend von der Null-Grad-Position
hin zu der Seite R1, das heißt, der positiven Seite, bezüglich
des Ausgangsdrehelements 3 verdreht). Fig. 9 bis 13 stellen
Zustände dar, in welchen positive Änderungen in dem positiven
Bereich auftreten, und Fig. 14 stellt einen Zustand dar, in
welchem eine negative Änderung in dem positiven Bereich
auftritt. Fig. 16 bis 18 stellen Zustände dar, in welchen das
Ausgangsdrehelement 3 ausgehend von der Null-Grad-Position hin
zu der Seite R1 (positive Seite) bezüglich des
Eingangsdrehelements 2 verdreht ist (das heißt, das
Eingangsdrehelement 2 ist ausgehend von der Null-Grad-Position
hin zu der Seite R2, das heißt negativen Seite, bezüglich des
Ausgangsdrehelements 3 verdreht). Fig. 16 und 17 stellen
Zustände dar, in welchen negative Änderungen in dem negativen
Bereich auftreten, und Fig. 18 stellt einen Zustand dar, in
welchem eine positive Änderung in dem negativen Bereich
auftritt.
Fig. 9 stellt eine Beziehung zu dem Zeitpunkt dar, zu welchem
eine Verdrehung ausgehend von der negativen Seite zu der
positiven Seite bei 0 Grad in den Torsionskennlinien auftritt.
In diesem Zustand ist der Zwischenteller 11 um 1 Grad hin zu
dem Ausgangsdrehelement 3 (Seite R1) ausgehend von der
Position in dem in Fig. 8 dargestellten Stillzustand
verschoben. Daher ist ein Raum von einer Summe (5 Grad) aus
dem dritten Torsionswinkel 3 und 1 Grad zwischen jedem
Eingriffsabschnitt 61 des Zwischentellers 11 und der zweiten
Feder 8 ausgebildet. Wenn der Torsionswinkel 1 Grad annimmt,
so wird das Ausgangsdrehelement 3 um 1 Grad bezüglich des
Eingangsdrehelements 2 ausgehend von der in Fig. 9
dargestellten Position verschoben, und die Ausgangszähne 55
des Ausgangsdrehelements 3 gelangen in Kontakt mit den
Innenzähnen 66 des Zwischentellers 11, wie in Fig. 10
dargestellt. Anschließend wird jede erste Feder 7 zwischen dem
Ausgangsdrehelement 3 und dem getrennten Flansch 6, wie in
Fig. 11 dargestellt, zusammengedrückt, während der
Torsionswinkel zwischen 1 und 5 Grad liegt. Dadurch tritt in
der Reibungsvorrichtung 13 ein Gleiten auf. Folglich werden
Kennlinien einer niedrigen Steifigkeit und eines hohen
Hysteresedrehmoments in dem Bereich der ersten Stufe von 1 bis
5 Grad erzeugt. Wenn der Torsionswinkel den ersten
Torsionswinkel 1 (5 Grad), wie in Fig. 12 dargestellt,
annimmt, so gelangen die Außenzähne 55 des Außendrehelements 3
in Kontakt mit den Innenzähnen 59 des getrennten Flansches 6.
Folglich wird jede zweite Feder 8 zwischen dem getrennten
Flansch 6 und dem Innendrehelement 2 in dem Bereich der
zweiten Stufe von 5 Grad zu dem positiven maximalen zulässigen
Torsionswinkel 4 (E1) zusammengedrückt, wie in Fig. 13
dargestellt (8 Grad). Folglich werden Kennlinien einer hohen
Steifigkeit und eines hohen Hysteresedrehmoments erzeugt. In
dem in Fig. 13 dargestellten Fall wird der Raumwinkel B (1 Grad)
zwischen jedem Eingriffsabschnitt 61 des Zwischentellers
11 und dem Ende der zweiten Feder 8 gehalten. Dieser
Raumwinkel B ist gleich einem durch Subtrahieren des dritten
Torsionswinkels 3 (4 Grad) von einer Differenz zwischen dem
ersten Torsionswinkel 1 (5 Grad) in dem Stehzustand,
dargestellt in Fig. 8, und dem zweiten Torsionswinkel 2 (2 Grad)
erhaltenen Wert.
Wenn der Torsionswinkel nach Erreichen des Maximalwertes hin
zu der negativen Seite zurückkehrt, so dehnt sich die zweite
Feder 8 in dem in Fig. 13 dargestellten zusammengedrückten
Zustand aus und drückt auf den getrennten Flansch 6, so daß
das Ende der zweiten Feder 8 in Kontakt mit dem
Eingriffsabschnitt 61 des Zwischentellers 11 gelangt, wie in
Fig. 14 dargestellt. Kein Gleiten tritt in der
Reibungsvorrichtung 13 in dem Bereich von 1 Grad auf, bevor
das Ende der zweiten Feder 8 in Kontakt mit dem
Eingriffsabschnitt 61 gelangt.
Die zweite Feder 8 drückt auf den getrennten Flansch 6 ebenso
wie auf den Zwischenteller 11. Daher hält der Zwischenteller
11 die um 1 Grad hin zur Seite R1 ausgehend von dem
Ausgangsdrehelement 3 verschobene Position bei.
Wenn der Torsionswinkel 5 Grad erreicht, so erreicht die
zweite Feder 8 den freien Zustand, und anschließend beginnt
jede erste Feder 7 sich auszudehnen. Zu diesem Zeitpunkt wird
der Zwischenteller 11 um ein Grad hin zu der Seite R1
bezüglich des Ausgangsdrehelements 3, wie in Fig. 14
dargestellt, verschoben, so daß Kennlinien einer niedrigen
Steifigkeit und eines niedrigen Hysteresedrehmoments in einem
Bereich ausgehend von einem Ausdehnungsbeginn der ersten Feder
7 bis zu einem Ankommen des Ausgangsdrehelements 3 an der um
(2 + 1 Grad = 3 Grad) bezüglich des Zwischentellers 11
verschobenen Position erhalten werden. So tritt kein Gleiten
in der Reibungsvorrichtung 13 in einem Bereich von 5 Grad bis
2 Grad auf. Wenn der Torsionswinkel 2 Grad erreicht, so
beginnt das Ausgangsdrehelement 3, den Zwischenteller 11 hin
zu der Seite R1 zu bewegen, so daß der Zwischenteller 11 in
Abstand von dem Ende der zweiten Feder 8, wie in Fig. 16
dargestellt, angeordnet wird, und es tritt ein Gleiten in der
Reibungsvorrichtung 13 auf. Folglich werden Kennlinien einer
niedrigen Steifigkeit und eines hohen Hysteresedrehmoments in
dem Bereich der ersten Stufe von 2 Grad bis -2 Grad erzeugt.
Wenn der Torsionswinkel in einem Bereich unterhalb von 0 Grad
eintritt, so wird die erste Feder 7 zwischen dem
Ausgangsdrehelement 3 und dem getrennten Flansch 6, wie in
Fig. 16 dargestellt, zusammengedrückt. Wenn der Torsionswinkel
-2 Grad überschreitet, so gelangt der zweite Stopp 9 in
Kontakt, und die zweite Feder 8 wird zwischen dem getrennten
Flansch 6 und dem Eingangsdrehelement 2 zusammengedrückt. Die
gegenüberliegende Seite des ersten Stopps 9 gelangt in
Kontakt, und anschließend wird die zweite Feder 8 zwischen dem
Mittelteller 11 und dem Eingangsdrehelement 2
zusammengedrückt. Folglich werden Kennlinien einer hohen
Steifigkeit und eines hohen Hysteresedrehmoments in der
negativen zweiten Stufe erzeugt. Wenn der Zustand ausgehend
von dem negativen Verdrehungszustand in der zweiten Stufe hin
zu dem positiven Verdrehungszustand zurückkehrt, so drückt die
zweite Feder 8 auf den getrennten Flansch 6 und den
Mittelteller 11, wie in Fig. 18 dargestellt. Bei diesem
Vorgang bewirkt die Reibungsvorrichtung 13 ein Gleiten und
erzeugt somit ein hohes Hysteresedrehmoment. In diesem
Rückkehrzustand befindet sich der Zwischenteller 11 in der um
1 Grad hin zu der Seite R1 bezüglich des Ausgangsdrehelements
3 verschobenen Position. Wenn der Torsionswinkel -2 Grad
erreicht, so stoppt die zweite Feder 8 eine Ausdehnung, und
die erste Feder 7 beginnt sich auszudehnen. In einem Bereich
von 3 Grad (das heißt 2 + 1 Grad) von -2 Grad bis 1 Grad
drückt die erste Feder 7 auf das Ausgangsdrehelement 3, jedoch
gleitet der Zwischenteller 11 nicht bezüglich des
Eingangsdrehelements 2, so daß ein Hysteresedrehmoment nicht
erzeugt wird.
Nachfolgend werden Änderungen der Torsionskennlinien
beschrieben, welche auftreten, wenn Schwingungen der
Kupplungsscheibenanordnung 1 zugeführt werden.
Wenn Torsionsschwingungen großer Amplitude, wie
Longitudinalschwingungen eines Fahrzeugs, auftreten, so ändert
sich der Torsionswinkel wiederholt in und zwischen der
positiven und der negativen zweiten Stufe der Kennlinien,
welche in Fig. 19 dargestellt sind. Bei diesem Vorgang tritt
ein hohes Hysteresedrehmoment sowohl in der ersten als auch in
der zweiten Stufe auf, so daß Longitudinalschwingungen des
Fahrzeugs schnell gedämpft werden.
Es sei nun angenommen, daß der Kupplungsscheibenanordnung 1
kleine Torsionsschwingungen zugeführt werden, welche
beispielsweise durch Verbrennungsschwingungen in dem Motor
während eines normalen Fahrens (z. B. in dem Bereich der
positiven zweiten Stufe, dargestellt in Fig. 13) erzeugt
werden. In diesem Zustand können sich das Ausgangs- und das
Eingangsdrehelement 3 und 2 relativ zueinander durch einen
Bereich des Raumwinkels A von 1 Grad gleich (3 - (1 - 2)) ohne
Betätigen der Reibungsvorrichtung 13 drehen. So arbeitet in
dem Bereich eines Raumwinkels A (Reibungsunterdrückungs-
Vorrichtung), dargestellt an C in Fig. 19, die zweite Feder 8
jedoch tritt ein Gleiten in der Reibungsvorrichtung 13 nicht
auf. Folglich können kleine Torsionsschwingungen, welche ein
Rattern und Dämpfungsgeräusche während eines Fahrens
hervorrufen könne, wirksam aufgenommen werden.
Nachfolgend ist der Betrieb in einem Fall beschrieben, in
welchem kleine Schwingungen, wie Leerlaufschwingungen, der
Kupplungsscheibenanordnung 1 zugeführt werden. In diesem Fall
arbeitet die Dämpfungsvorrichtung in dem positiven und
negativen ersten Bereich (von -2 bis 5 Grad, z. B. Fig. 9, 10
und 11). Wenn kleine Torsionsschwingungen beispielsweise in
dem in Fig. 9 dargestellten Zustand zugeführt werden, so
dreht sich das Ausgangsdrehelement 3 relativ zu dem getrennten
Flansch 6, dem Zwischenteller 11 und dem Eingangsdrehelement
2. Bei diesem Vorgang arbeiten die ersten Federn 7, und es
tritt kein Gleiten in der Reibungsvorrichtung 13 auf. Der
Betrag des Torsionswinkels der Dämpfungsvorrichtung bei diesem
Vorgang ist nicht größer als der Gesamtraumwinkel B (4 Grad)
des dritten Stopps 12.
Die niedrige Steifigkeit und das niedrige Hysteresedrehmoment,
welche bei dem Bereich der ersten Stufe erreicht werden,
verbessern den Standgetriebegeräuschpegel. Obwohl die niedrige
Steifigkeit und das niedrige Hysteresedrehmoment, welche in
dem ersten Bereich zu einem höheren Ausmaß erreicht werden,
eine Sprung- bzw. Ruckerscheinung bewirken können, wird die
Sprungerscheinung bei der Kupplungsscheibenanordnung 1 durch
Vorsehen der Bereiche eines hohen Hysteresedrehmoments in den
gegenüberliegenden Seiten des Bereichs der ersten Stufe
(erster Bereich) unterdrückt. Die obige Sprungerscheinung ist
eine Erscheinung, bei welcher Schwingungen von Wänden sowohl
von der positiven als auch von der negativen zweiten Stufe
zurückprallen und sich zu Schwingungen über den gesamten
ersten Bereich entwickeln, so daß Geräusche mit einem höheren
Pegel als ein Standgetriebegeräuschpegel auftreten.
Wie oben beschrieben, bewirkt die Reibungsvorrichtung 13 einen
Reibeingriff zwischen dem Eingangs- und dem
Ausgangsdrehelement 2 und 3 in der Drehrichtung und kann ein
Gleiten in den Bereichen der ersten und der zweiten Stufe
bewirken. Der Raum des zweiten Torsionswinkels 2 bei dem
dritten Stopp 12 und der Raum des dritten Torsionswinkels 3
bei dem vierten Stopp 14 dient als Reibungsunterdrückungs-
Einrichtung zum Verhindern eines Gleitens in der
Reibungsvorrichtung 13, welches durch Torsionsschwingungen
eines vorbestimmten Drehmoments oder weniger in den Bereichen
der ersten und der zweiten Stufe hervorgerufen werden kann.
Ferner kann die gesamte zweite Dämpfungsvorrichtung 5 als
Reibungsvorrichtung betrachtet werden, welche kein internes
Gleiten bewirkt, wenn ihr Torsionsschwingungen zugeführt
werden, die nicht größer sind als das vorbestimmte Drehmoment
in dem ersten und dem zweiten Bereich, welche jedoch ein
internes Gleiten bewirkt, um eine Reibung zu erzeugen, wenn
ihr Torsionsschwingungen zugeführt werden, die größer sind als
das vorbestimmte Drehmoment. Der dritte Stopp 12 kann
betrachtet werden als erste Reibungsunterdrückungs-
Vorrichtung, welche ein Gleiten in der Reibungsvorrichtung 13
unterdrückt, wenn ihr Torsionsschwingungen zugeführt werden,
die nicht größer sind als das vorbestimmte Drehmoment in dem
Bereich der ersten Stufe. Der vierte Stopp 14 kann betrachtet
werden als zweite Reibungsunterdrückungs-Vorrichtung, welche
ein Gleiten in der Reibungsvorrichtung 13 unterdrückt, wenn
ihr Torsionsschwingungen zugeführt werden, die nicht größer
sind als das vorbestimmte Drehmoment in dem Bereich der
zweiten Stufe.
Bei der Kupplungsscheibenanordnung 1 wird der Bereich der
zweiten Stufe des Torsionswinkels durch Verwenden der
tellerartigen Kopplungsabschnitte 31 anstelle von
herkömmlichen Haltestiften vergrößert, wobei sich der
Resonanzpunkt der Motordrehzahl hin zu der unteren Seite
verschiebt. Ferner kann das hohe Hysteresedrehmoment eine
Spitze des Resonanzpunktes verringern.
Ferner können Rasse- und Dämpfgeräusche während eines Fahrens
durch Verwenden der Struktur verringert werden, welche ein
hohes Hysteresedrehmoment in Reaktion auf kleine
Torsionsschwingungen nicht verringert, zusätzlich zu der
Struktur, welche die niedrige Steifigkeit in dem Bereich der
zweiten Stufe des Torsionswinkels erreicht.
Eine Kombination aus einer Struktur, welche die niedrige
Steifigkeit in dem zweiten Bereich der Torsionskennlinien
erreicht, und einer Struktur, welche das niedrige
Hysteresedrehmoment in Reaktion auf kleine Schwingungen in dem
zweiten Bereich der Torsionskennlinien erzeugt, ist möglich.
Bei der oben beschriebenen Kupplungsscheibenanordnung 1 kann
eine Verwendung des tellerartigen Kopplungsabschnitts 31 den
gesamten Torsionswinkel erheblich vergrößern und insbesondere
den Torsionswinkel des zweiten Bereichs gegenüber dem Stand
der Technik erheblich vergrößern. Dieser maximale
Torsionswinkel beträgt vorzugsweise 20 Grad oder mehr, weiter
vorzugsweise 30 Grad oder mehr, und noch weiter vorzugsweise
40 Grad oder mehr. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt der
zulässige maximale Torsionswinkel gleich der Summe aus jenen
in der positiven und der negativen Richtung etwa 60 Grad. Der
zulässige maximale Torsionswinkel in der positiven Richtung
beträgt etwa 35 Grad, und der zulässige maximale
Torsionswinkel in der negativen Richtung beträgt etwa 25 Grad.
Ferner ist der Winkel von 30 Grad oder mehr in dem positiven
zweiten Bereich gewährleistet. Durch Gewährleisten des
größeren maximalen Torsionswinkels als bei dem Stand der
Technik wird die Torsionssteifigkeit in dem zweiten Bereich
bedeutend verringert. Ferner kann die Torsionssteifigkeit
proportional zu dem Torsionswinkel bei der Struktur mit dem
Stoppdrehmoment im wesentlichen gleich jenem bei dem Stand der
Technik verringert werden. Das Stoppdrehmoment liegt in einem
Bereich von 18,4 bis 21,0 kpm. Die Torsionssteifigkeit ist
gleich 0,71 kpm/Grad und liegt vorzugsweise in einem Bereich
von 0,6 bis 0,8 kpm/Grad. Die Torsionssteifigkeit, welche 1,5 kpm/Grad
nicht überschreitet, erreicht eine bislang unerreicht
Wirkung, und die Steifigkeit, welche 1,0 kpm/Grad nicht
überschreitet, ist weiter vorzuziehen.
Die niedrige Steifigkeit wird erreicht durch Erhöhen des
maximalen Torsionswinkels in der zweiten Stufe der
Torsionskennlinien wie oben beschrieben, und diese niedrige
Steifigkeit erreicht die folgenden Wirkungen. Erstens kann die
Struktur einen Aufwärtsstoß, welcher während eines Übergangs
von der ersten Stufe zu der zweiten Stufe auftreten kann,
verringern. Dieser Stoß ist ein erster Stoß, welcher auf einen
Fahrer wirkt, wenn dieser ein Gaspedal niederdrückt. Zweitens
kann die Torsionsresonanzfrequenz auf unterhalb des
Betriebsgeschwindigkeitsbereichs des Motors infolge der
verringerten Steifigkeit festgelegt werden. Folglich werden
die Getriebegeräusche und Dämpfungsgeräusche des
Antriebssystems während eines Fahrens verringert.
Erfindungsgemäß ist das Hysteresedrehmoment (dargestellt durch
den Buchstaben A in Fig. 19), welche auftritt, wenn die
Vorrichtung kleine Torsionsschwingungen in dem zweiten Bereich
empfängt, viel kleiner als ein Hysteresedrehmoment, welches in
einem zweiten Bereich bei einer Dämpfungsvorrichtung des
Standes der Technik erzeugt wird. Genauer arbeitet die
Reibungsvorrichtung 13 in dem zweiten Bereich infolge eines
nicht vorhandenen Kontaktes zwischen der Feder 8 und dem
Eingriffsabschnitt 61 nicht in dem zweiten Bereich, wenn
kleine Schwingungen vorhanden sind, und daher arbeitet
lediglich die Reibungsvorrichtung 15 (Bereich, welcher durch
einen Buchstaben A in Fig. 19 dargestellt ist). Bei größeren
Schwingungen tritt ein Kontakt zwischen dem Eingriffsabschnitt
61 auf, und die Reibungsvorrichtung 13 arbeitet mit der
Reibungsvorrichtung 15.
Beispielsweise beträgt bei der vorliegenden Erfindung das
Hysteresedrehmoment in dem Bereich A (Fig. 19) bei dem
offenbarten Ausführungsbeispiel 0,06 kpm. Dieses
Hysteresedrehmoment liegt vorzugsweise in einem Bereich von
0,04 bis 0,08 kpm. Das Hysteresedrehmoment, welches 0,20 kpm
nicht überschreitet, ist eine bis jetzt unerreicht Wirkung,
welche bei dem Stand der Technik nicht zu finden war, und ist
ferner vorzugsweise gleich oder niedriger als 0,10 kpm. Dieses
Hysteresedrehmoment ist 0,04mal größer als das
Hysteresedrehmoment, welches auftritt, wenn das Drehmoment in
dem zweiten Bereich der Torsionskennlinien groß ist und die
Schwingungen eines großen Torsionswinkels zugeführt werden
(wenn beide Vorrichtungen 13 und 15 arbeiten). Das Verhältnis
beträgt vorzugsweise 0,15 oder weniger, und beträgt weiter
vorzugsweise 0,10 oder weniger. Wenn dieses Verhältnis in
einem Bereich von 0,03 bis 0,05 liegt, so kann die beste
Wirkung erzielt werden. Wie oben beschrieben, ist das
Hysteresedrehmoment, welches durch die kleinen
Torsionsschwingungen erzeugt wird, ausreichend verringert.
Diese Struktur, welche ein derartig verringertes
Hysteresedrehmoment aufweist, arbeitet mit der vorhergehenden
Struktur, welche die niedrige Steifigkeit in dem zweiten
Bereich aufweist, zusammen, um bessere Kennlinien der
niedrigen Steifigkeit und des niedrigeren Hysteresedrehmoments
bezüglich der kleinen Torsionsschwingungen zu liefern.
Folglich sind die Getriebegeräusche und die Dämpfungsgeräusche
des Antriebssystems während eines normalen Fahrens gegenüber
dem Stand der Technik erheblich verringert.
Gemäß der Dämpfungsvorrichtung der Erfindung ist der zulässige
maximale Torsionswinkel vergrößert, so daß die
Torsionssteifigkeit in dem zweiten Bereich der
Torsionskennlinien bedeutend verringert werden kann. Außerdem
kann das Hysteresedrehmoment, welches in Reaktion auf die
Torsionsschwingungen auftritt und das vorbestimmte Drehmoment
in dem zweiten Bereich der Torsionskennlinien nicht
überschreitet, kleiner sein als das bei dem Stand der Technik.
Die Kombination aus der niedrigen Torsionssteifigkeit und dem
niedrigen Hysteresedrehmoment, welche oben beschrieben ist,
kann die Getriebegeräusche und Dämpfungsgeräusche des
Antriebssystems während eines Fahrens bedeutend verringern.
Claims (14)
1. Dämpfungsvorrichtung, umfassend:
einen ersten mit einem Fenster (41) ausgebildeten Dreh teller (6);
einen zweiten, an dem ersten Drehteller (6) koaxial ausgerichteten Drehteller (21), wobei der zweite Dreh teller (21) auf einer ersten Axialseite des ersten Drehtellers angeordnet ist, wobei der zweite Drehteller (21) eine erste Stütze (35) neben dem Fenster (41) auf weist, wobei die Dämpfungsvorrichtung in einem tor sionsfreien Zustand ist;
einen dritten, an dem ersten und dem zweiten Drehteller koaxial ausgerichteten Drehteller (22), wobei der dritte Drehteller (22) auf der zweiten Axialseite des ersten Drehtellers (6) angeordnet ist, wobei der dritte Drehteller (22) eine zweite Stütze (35) neben dem Fenster aufweist;
einen tellerartigen Kopplungsabschnitt (31), welcher in einer Axialrichtung zwischen Außenumfangsabschnitten des zweiten und des dritten Drehtellers (21, 22) ver läuft und den zweiten und den dritten Drehteller mit einander verbindet, wobei der Kopplungsabschnitt (31) einen Befestigungsabschnitt (33) und einen Stoppab schnitt (32) mit Stoppflächen (51) aufweist, wobei der Stoppabschnitt (32) eine vorbestimmte Breite (ΘD) in Drehrichtung aufweist und den radial äußersten Bereich des Kopplungsabschnitts (31) bildet,
ein erstes elastisches Element (8), welches in dem Fenster (41) und zwischen der ersten und der zweiten Stütze (35) angeordnet ist und den ersten Drehteller (6) mit dem zweiten und dem dritten Drehteller (21, 22) elastisch und in Umfangsrichtung verbindet, wobei das erste elastische Element (8) zwischen dem Fenster (41) und der ersten und zweiten Stütze (35) in Reaktion auf eine relative Drehverschiebung zwischen dem ersten Drehteller (6) und dem zweiten und dritten Drehteller (21, 22) zusammengedrückt wird;
eine Nabe (3), welche bezüglich des ersten, zweiten und dritten Drehtellers in einem Radialeinwärtsabschnitt des ersten Drehtellers (6) koaxial angeordnet ist;
ein zweites elastisches Element (7), welches den ersten Drehteller (6) mit der Nabe (3) elastisch und in Um fangsrichtung verbindet, wobei das zweite elastische Element (7) eine Steifigkeit aufweist, die niedriger ist als eine Steifigkeit des ersten elastischen Elements (8);
eine Reibungsvorrichtung (13), welche in der Dämpfungs vorrichtung angeordnet ist und derart angepasst ist, dass sie einen Reibungswiderstand in Reaktion auf ein Zusammendrücken des ersten elastischen Elements (8) in einem vorbestimmten Bereich einer relativen Drehver schiebung innerhalb der Dämpfungsvorrichtung erzeugt; und
eine Reibungserzeugungs-Unterdrückungsvorrichtung, welche derart angepasst ist, dass sie einen Betrieb der Reibungsvorrichtung (13) durch Aufrechterhaltung eines Zwischenraums (A) in Rotationsrichtung, in welchem das erste elastische Element (8) nicht auf die Reibungsvor richtung (13) einwirkt, wenn das erste elastische Ele ment (8) zusammengedrückt ist, begrenzt;
wobei der erste Drehteller (6) an einem Außenumfang davon mit einem Stoppabschnitt (49) ausgestattet ist, welcher derart angepasst ist, dass er in Reaktion auf eine relative Drehverschiebung zwischen dem ersten Drehtellerelement (6) und dem zweiten und dritten Drehtellerelement (21, 22) in Kontakt mit den Stoppflächen (51) des tellerartigen Kopplungsschnitts (31) ist.
einen ersten mit einem Fenster (41) ausgebildeten Dreh teller (6);
einen zweiten, an dem ersten Drehteller (6) koaxial ausgerichteten Drehteller (21), wobei der zweite Dreh teller (21) auf einer ersten Axialseite des ersten Drehtellers angeordnet ist, wobei der zweite Drehteller (21) eine erste Stütze (35) neben dem Fenster (41) auf weist, wobei die Dämpfungsvorrichtung in einem tor sionsfreien Zustand ist;
einen dritten, an dem ersten und dem zweiten Drehteller koaxial ausgerichteten Drehteller (22), wobei der dritte Drehteller (22) auf der zweiten Axialseite des ersten Drehtellers (6) angeordnet ist, wobei der dritte Drehteller (22) eine zweite Stütze (35) neben dem Fenster aufweist;
einen tellerartigen Kopplungsabschnitt (31), welcher in einer Axialrichtung zwischen Außenumfangsabschnitten des zweiten und des dritten Drehtellers (21, 22) ver läuft und den zweiten und den dritten Drehteller mit einander verbindet, wobei der Kopplungsabschnitt (31) einen Befestigungsabschnitt (33) und einen Stoppab schnitt (32) mit Stoppflächen (51) aufweist, wobei der Stoppabschnitt (32) eine vorbestimmte Breite (ΘD) in Drehrichtung aufweist und den radial äußersten Bereich des Kopplungsabschnitts (31) bildet,
ein erstes elastisches Element (8), welches in dem Fenster (41) und zwischen der ersten und der zweiten Stütze (35) angeordnet ist und den ersten Drehteller (6) mit dem zweiten und dem dritten Drehteller (21, 22) elastisch und in Umfangsrichtung verbindet, wobei das erste elastische Element (8) zwischen dem Fenster (41) und der ersten und zweiten Stütze (35) in Reaktion auf eine relative Drehverschiebung zwischen dem ersten Drehteller (6) und dem zweiten und dritten Drehteller (21, 22) zusammengedrückt wird;
eine Nabe (3), welche bezüglich des ersten, zweiten und dritten Drehtellers in einem Radialeinwärtsabschnitt des ersten Drehtellers (6) koaxial angeordnet ist;
ein zweites elastisches Element (7), welches den ersten Drehteller (6) mit der Nabe (3) elastisch und in Um fangsrichtung verbindet, wobei das zweite elastische Element (7) eine Steifigkeit aufweist, die niedriger ist als eine Steifigkeit des ersten elastischen Elements (8);
eine Reibungsvorrichtung (13), welche in der Dämpfungs vorrichtung angeordnet ist und derart angepasst ist, dass sie einen Reibungswiderstand in Reaktion auf ein Zusammendrücken des ersten elastischen Elements (8) in einem vorbestimmten Bereich einer relativen Drehver schiebung innerhalb der Dämpfungsvorrichtung erzeugt; und
eine Reibungserzeugungs-Unterdrückungsvorrichtung, welche derart angepasst ist, dass sie einen Betrieb der Reibungsvorrichtung (13) durch Aufrechterhaltung eines Zwischenraums (A) in Rotationsrichtung, in welchem das erste elastische Element (8) nicht auf die Reibungsvor richtung (13) einwirkt, wenn das erste elastische Ele ment (8) zusammengedrückt ist, begrenzt;
wobei der erste Drehteller (6) an einem Außenumfang davon mit einem Stoppabschnitt (49) ausgestattet ist, welcher derart angepasst ist, dass er in Reaktion auf eine relative Drehverschiebung zwischen dem ersten Drehtellerelement (6) und dem zweiten und dritten Drehtellerelement (21, 22) in Kontakt mit den Stoppflächen (51) des tellerartigen Kopplungsschnitts (31) ist.
2. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der teller
artige Kopplungsabschnitt (31) in Radialrichtung weiter
außen als das Fenster (41) angeordnet ist.
3. Drehmomentübertragungsvorrichtung, umfassend eine
Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein maxi
maler Drehverschiebungswinkel zwischen dem ersten und
dem zweiten Drehelement (2, 3) mindestens 20° beträgt.
4. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 3,
wobei der maximale Drehverschiebungswinkel zwischen dem
ersten und dem zweiten Drehelement (2, 3) mindestens
30° beträgt.
5. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 3,
wobei der maximale Drehverschiebungswinkel zwischen dem
ersten und zweiten Drehelement (2, 3) mindestens 40°
beträgt.
6. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 3 bis 5, wobei die Dämpfungsvorrichtung eine
Torsionssteifigkeit in dem zweiten Bereich von nicht
mehr als 1,5 kpm/Grad (1,5 Kilopond-Meter pro Grad)
aufweist.
7. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 6,
wobei die Torsionssteifigkeit in dem zweiten Bereich
der Torsionskennlinien weniger als 1,0 kpm/Grad
beträgt.
8. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 7,
wobei die Torsionssteifigkeit in dem zweiten Bereich in
einem Bereich von 0,6 kpm/Grad bis 0,8 kpm/Grad liegt.
9. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 8,
wobei die Reibungsvorrichtung (13) und die Reibungs
unterdrückungs-Vorrichtung (12) derart angepasst sind,
dass:
ein erster Wert eines Hysteresedrehmoments in Reaktion auf kleine Schwingungen erzeugt wird, welche eine rela tive Drehbewegung innerhalb des vorbestimmten Winkel verschiebungsbereichs innerhalb des zweiten Bereichs bewirken, und
ein zweiter Wert eines Hysteresedrehmoments in Reaktion auf Schwingungen erzeugt wird, welche eine relative Drehbewegung bewirken, die größer ist als der vorbe stimmte Winkelverschiebungsbereich innerhalb des zwei ten Bereichs,
wobei der erste Wert eines Hysteresedrehmoments kleiner ist als der zweite Wert eines Hysteresedrehmoments, so dass ein Verhältnis des ersten Werts zu dem zweiten Wert nicht größer als 0,15 ist.
ein erster Wert eines Hysteresedrehmoments in Reaktion auf kleine Schwingungen erzeugt wird, welche eine rela tive Drehbewegung innerhalb des vorbestimmten Winkel verschiebungsbereichs innerhalb des zweiten Bereichs bewirken, und
ein zweiter Wert eines Hysteresedrehmoments in Reaktion auf Schwingungen erzeugt wird, welche eine relative Drehbewegung bewirken, die größer ist als der vorbe stimmte Winkelverschiebungsbereich innerhalb des zwei ten Bereichs,
wobei der erste Wert eines Hysteresedrehmoments kleiner ist als der zweite Wert eines Hysteresedrehmoments, so dass ein Verhältnis des ersten Werts zu dem zweiten Wert nicht größer als 0,15 ist.
10. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 9,
wobei das Verhältnis (erster Wert)/(zweiter Wert) nicht
größer als 0,10 ist.
11. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 10,
wobei das Verhältnis (erster Wert)/(zweiter Wert) in
einem Bereich von 0,03 bis 0,05 liegt.
12. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 9,
wobei der erste Wert eines Hysteresedrehmoments einen
Betrag von nicht mehr als 0,20 kpm aufweist.
13. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei
der erste Wert eines Hysteresedrehmoments nicht größer
als 0,10 kpm ist.
14. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 13, wobei
der erste Wert eines Hysteresedrehmoments in einem Be
reich von etwa 0,04 kpm bis etwa 0,08 kpm liegt.
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