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DE3618770C2 - Torsionsschwingungsdämpfer mit Federhalter - Google Patents

Torsionsschwingungsdämpfer mit Federhalter

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DE3618770C2
DE3618770C2 DE19863618770 DE3618770A DE3618770C2 DE 3618770 C2 DE3618770 C2 DE 3618770C2 DE 19863618770 DE19863618770 DE 19863618770 DE 3618770 A DE3618770 A DE 3618770A DE 3618770 C2 DE3618770 C2 DE 3618770C2
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Germany
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torsional vibration
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spring
damper according
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Manfred Dipl Ing Caspar
Norbert Dipl Ing Pieper
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Bernhard Dipl Ing Schierling
Alfred Schraut
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Fichtel and Sachs AG
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    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/121Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon using springs as elastic members, e.g. metallic springs
    • F16F15/123Wound springs
    • F16F15/1232Wound springs characterised by the spring mounting
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere zur Anordnung im Antriebsstrang einer Brennkraftmaschine, bestehend aus wenigstens einem ersten scheibenförmigen Bauteil, zwei zu beiden Seiten dieses ersten Bauteiles angeordneten zweiten scheibenförmigen Bauteilen, die untereinander fest verbunden und auf Abstand gehalten sind, in Fenstern beider Arten von Bauteilen angeordneten Schraubenfedern, die tangential um eine gemeinsame Drehachse angeordnet sind, wobei bei Drehmomentbeaufschlagung der Bauteile die Schraubenfedern komprimiert werden, unter Relativverdrehung der Bauteile, wobei zwischen den Stirnenden der Schraubenfedern und den korrespondierenden Anschlagkanten der Fenster Federhalter vorgesehen sind, welche an den Fenstern gegen die Fliehkraft abgestützt sind, welche eine Zentrierung für die Schraubenfedern und einen Fortsatz aufweisen, der am radial äußeren Ende des Federhalters in Richtung auf den gegenüberliegenden Federhalter weist.
Aus der DE-PS 8 97 209 sind Federhalter der obengenannten Ausführung bereits bekannt. Federhalter dieser Bauart sind jedoch nicht in der Lage, den unterdessen wesentlich gestiegenen Anforderungen zu genügen. So ist beispielsweise der Verdrehwinkel heutiger Torsionsschwingungsdämpfer erheblich größer und auch die Drehzahlen der Brennkraftmaschinen sind deutlich höher gelegt, so daß die Auswirkung der Fliehkraft auf die länger gewordenen Federn mit gezielten Maßnahmen gemildert werden müssen.
Weiterhin ist es aus der englischen Patentschrift 637 257 bekannt, bei einer Kupplungsscheibe mit einer hydraulischen Dämpfeinrichtung die zylindrischen ausgeführten Schraubenfedern mit zwei konzentrisch zueinander angeordneten ebenfalls zylindrisch ausgeführten Rohrelementen zu umgeben, welche bis auf eine kleine Öffnung flüssigkeitsdicht ausgeführt sind, und von denen eine die entsprechende Schraubenfeder im komprimierten Zustand vollkommen axial überdeckt. Dabei wirken die beiden Rohrelemente als hydraulischer Schwingungsdämpfer mit der zusätzlichen Wirkung einer Führung der Schraubenfeder nach allen Richtungen hin. Die Konstruktion ist sehr aufwendig und benötigt vor allem in axialer Richtung einen großen Bauraum.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Federhalter dahingehend zu verbessern, daß eine bessere Federführung erreicht wird, welche insbesondere der Verschleiß herabsetzt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch den Hauptanspruch gelöst. Durch Ausbildung des Fortsatzes als im wesentlichen nach radial innen offenen Teilzylinder und seine umfangsmäßig relativ große Erstreckung ist es möglich, die Schraubenfeder besser zu führen und bei hoher Fliehkraftbeaufschlagung eine Berührung zwischen den einzelnen Federwindungen und den Fenstern in der Nabenscheibe oder den Deckblechen zu vermeiden. In vorteilhafter Weise wird die umfangsmäßige Erstreckung des Fortsatzes im Bereich zwischen fünfundzwanzig und nahezu fünfzig Prozent der Längserstreckung der komprimierten Schraubenfeder liegen. Damit sind auch die in der Mitte der Feder angeordneten Bereiche vor einer allzu großen radialen Ausweichbewegung unter Fliehkrafteinwirkung bewahrt.
Entsprechend den Unteransprüchen 3 und 4 können im wesentlichen zwei verschiedene Ausführungsformen von Federhaltern vorgesehen werden. So ist es beispielsweise möglich, die radiale Abstützung zwischen dem Federhalter und den Fenstern in den scheibenförmigen Bauteilen über den Fortsatz auszuführen. Dabei ist es zweckmäßig, den Fortsatz mit einem Winkel gegenüber der Mittellinie der Schraubenfeder zu neigen, der geringfügig größer als die Tangente durch den Eckpunkt zwischen Fortsatz und Boden des Federtellers um die gemeinsame Drehachse ist. Dadurch ist gewährleistet, daß die entsprechenden Teile der Fenster bei Relativbewegung gegenüber dem Federteller sofort in gesamter Länge abheben und ein Verschleiß zwischen Federteller und Fenstern dadurch vermieden werden kann.
Es ist jedoch auch möglich, die radiale Abstützung des Federtellers nicht über den Fortsatz, sondern über eine Ausbuchtung, die auf der der Schraubenfeder abgewandten Seite des Bodens angeordnet ist, durchzuführen. Dadurch ist es möglich, den Fortsatz exakt auf einem Radius um die gemeinsame Drehachse anzulegen, wodurch die Schraubenfeder eine noch geringere radiale Ausweichbewegung bei Fliehkraftbeanspruchung ausführen kann.
Bei beiden möglichen Ausführungen ist es besonders vorteilhaft, den Fortsatz in Draufsicht gegenüber der Mittellinie der Schraubenfeder schräg auszuführen, und zwar dem Windungsverlauf der darunterliegenden Schraubenfeder entgegengesetzt. Auf diese Weise ist es möglich, eine bessere radiale Führung der Schraubenfeder zu erzielen, und zwar dadurch, daß noch weiter vorne liegende Windungen erfaßt werden - gegenüber solchen Ausführungen, bei denen der Fortsatz senkrecht zur Mittellinie endet.
Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den sich anschließenden Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anschließend an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 die Teilansicht einer Kupplungsscheibe mit Torsions- Schwingungsdämpfer, wobei bei zwei gegenüberliegenden Schraubenfedern die Federhalter geschnitten und entspre­ chende Aussparungen in den Deckblechen vorgesehen sind;
Fig. 2 den Schnitt II-II gem. Fig. 1 durch eine Schraubenfeder mit dem Federhalter 14;
Fig. 3 und 4 Längsschnitt und Ansicht von oben auf den Federhal­ ter 14;
Fig. 5 und 6 Ansicht und Schnitt V-V durch den Federhalter 15.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Teilansicht und Schnitt durch eine Kupplungsscheibe 1. Diese ist üblicherweise in der Anfahr- und Schaltkupplung eines Kraftfahrzeuges mit Brennkraftmaschine ange­ ordnet. Der in der Kupplungsscheibe 1 angeordnete Torsions-Schwin­ gungsdämpfer 2 kann selbstverständlich auch außerhalb der Kupp­ lungsscheibe und an anderer Stelle im Antriebsstrang unterge­ bracht sein. Nach Fig. 1 besteht der Torsions-Schwingungsdämpfer beispielsweise aus vier symmetrisch angeordneten Schraubenfedern 12, von denen zwei gegenüberliegend angeordnete mit zwei unter­ schiedlichen Federhaltern 14 bzw. 15 ausgerüstet sind. Die Feder­ halter sind in den voneinander wegweisenden Endbereichen der Schraubenfedern 12 und den entsprechenden Fenstern 34 bzw. 35 in der Nabenscheibe 4 bzw. in den Deckblechen 5 und 6 angeordnet. Die Nabenscheibe 4 ist einstückig mit der Nabe 3 ausgeführt und diese sitzt im Betrieb drehfest auf einer nicht dargestellten Ge­ triebewelle. Die gesamte Kupplungsscheibe 1 dreht sich um die ge­ meinsame Drehachse 13. Zu beiden Seiten der Nabenscheibe 4 sind zwei Deckbleche 5 und 6 angeordnet, die über Abstandsniete 9 un­ tereinander fest verbunden und auf festen Abstand gehalten sind. Diese Verbindungsniete 9 tragen gleichzeitig den Belagträger 7, der in seinem radial äußeren Bereich mit zwei Reibbelägen 8 ver­ sehen ist. Radial innerhalb der Torsionsfedern 12 sind zwischen der Nabenscheibe 4 und den Deckblechen 5 und 6 Reibringe 11 ange­ ordnet, welche eine Reibkraft erzeugen und zusammen mit den Tor­ sionsfedern 12 die Torsionsdämpfung ermöglichen. Zur Begrenzung des Verdrehweges sind im äußeren Bereich der Nabenscheibe 4 Aus­ sparungen 10 vorgesehen, die in entsprechender Weise mit den Ab­ standsnieten 9 zusammenwirken.
Die prinzipielle Funktionsweise des Torsions-Schwingungsdämpfers 2 in der Kupplungsscheibe 1 ist folgende:
Bei Drehmomentbeaufschlagung zwischen den Reibbelägen 8 und der Nabe 3 erfolgt eine Kompression der Schraubenfedern 12. Bei Ein­ leitung des Drehmomentes über die Reibbeläge 8 bewegen sich die beiden Deckbleche 5 und 6 relativ zur Nabenscheibe 4, wodurch die in Bewegungsrichtung vorne liegenden Federhalter vom entsprechen­ den Fenster der Nabenscheibe 4 abheben, während sich der in Be­ wegungsrichtung hintenliegende Federteller am Fenster der Naben­ scheibe 4 abstützt und dort die Fenster der Deckbleche 5 und 6 vom Federteller abheben. Erfolgt diese Drehmomentbeaufschlagung im Bereich hoher Drehzahlen, so sind die Schraubenfedern 12 und die Federhalter bestrebt, nach radial außen auszuweichen. Wie aus den Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich, sind die Federhalter 14 über Ausbuchtungen 23 sowohl in den Fenstern der Nabenscheibe 4 als auch der Deckbleche 5 und 6 in radialer Richtung abgestützt. Die­ se Ausbuchtungen 23 befinden sich auf der dem Boden 22 des Feder­ halters abgewandten Seite der Schraubenfeder 12. Dabei ist der Übersichtlichkeit halber diese Schraubenfeder in Fig. 3 nicht dargestellt. Vom Boden 22 aus erstreckt sich - etwa gegen­ über der Ausbuchtung 23 - ein Fortsatz 16. Dieser Fortsatz 16 ist als nach radial innen offener Teilzylinder ausgebildet, der - wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich - die Schraubenfeder 12 über nahezu ihre gesamte radiale Projektionsfläche überdeckt. Der Fortsatz 16 verläuft dabei, wie insbesondere in Fig. 3 zu erken­ nen ist, in seinem radial äußersten Bereich auf einem Radius R um die gemeinsame Drehachse 13. In Ruhestellung entspricht dabei die Kontur 36 den Außenabmessungen der Schraubenfeder 12. Im Endbe­ reich des Fortsatzes 16 weist dieser an seiner Innenkontur eine Anschrägung 25 auf. Diese Anschrägung 25 dient bei hoher Dreh­ zahlbeaufschlagung und stark nach radial außen gewölbt er Schrau­ benfeder 12 als Einfädelungsschräge. Der Federhalter weist wei­ terhin zwei Rippen 33 auf, die sich radial außerhalb des Fort­ satzes 16 erstrecken und außen um den Boden 22 herumgeführt sind. Diese Rippen 33 dienen der Verdrehsicherung des Federhalters und liegen - wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich - zwischen der Nabenscheibe 4 und den Deckblechen 5 und 6. Die Fenster 35 sowohl in der Nabenscheibe als auch in den Deckblechen, die in Fig. 3 nur gestrichelt angedeutet sind, weisen einen radialen Abstand gegenüber den Fortsätzen 16 auf, und zwar im Bereich zwischen den Verbindungsstellen 24. Diese Verbindungsstellen 24 - jeweils zwi­ schen Fortsatz 16 und Boden 22 des Federtellers 14 - sind unge­ fähr die Trennstelle zwischen dem radial beabstandeten Fenster 35 und der übrigen Fensterkontur im Bereich der Ausbuchtung 23. In diesem Bereich stimmen die Konturen von Federhalter und Fenstern in Nabenscheibe 4 bzw. Deckblechen 5 und 6 überein, da hier die Abstützung in radialer Richtung stattfindet. Der radiale Abstand der Fenster 35 im gestrichelten Bereich gegenüber dem Verlauf des Fortsatzes 16 entsprechend dem Radius R verhindert eine gegensei­ tige Berührung bei Drehmomentbeaufschlagung, so daß die Fenster an dieser Stelle keinem Verschleiß unterworfen sind. Im vorlie­ genden Falle wird die Schraubenfeder 12 in den inneren Eckberei­ chen der Federhalter radial abgestützt und geführt und ihre ra­ diale Abstützung zwischen den beiden Federhaltern erfolgt durch die zylindrisch nach innen offenen Fortsätze 16. Wie aus den Fig. 3 und 4 weiterhin ersichtlich ist, sind in Draufsicht die Stirnenden der Fortsätze 16 gegenüber der Mittellinie 19 der Schraubenfeder 12 schräg ausgeführt, und zwar in einem Winkel, der vorzugsweise sechzig Grad gegenüber der Mittellinie 19 ge­ neigt ist. Die umfangsmäßige Länge der Fortsätze 16 ist so ge­ wählt, daß bei maximalem Winkelausschlag, begrenzt durch den Ab­ standsniet 9 und die Aussparung 10, nur noch ein geringer Spalt zwischen den beiden Stirnenden der Fortsätze 16 vorhanden ist. In Fig. 4 ist diese Situation durch die gestrichelte Darstellung des rechten Federhalters 14′ wiedergegeben. Durch die schräge Ausfüh­ rung der Stirnenden der Fortsätze 16 in einer Neigung entgegen dem Windungsverlauf der Schraubenfeder 12 ist es möglich, wenig­ stens noch eine zusätzliche Schraubenwindung in radialer Richtung abzustützen - gegenüber einer Ausführung mit senkrecht angeordne­ ten Stirnenden. Durch die direkte Abstützung der Schraubenfeder 12 an der Innenwandung 28 des Fortsatzes 16 des Federhalters 14 ergibt sich eine geringere Relativbewegung als bei direkter Ab­ stützung der Feder in den Fenstern 35. Die in Fig. 3 dargestellte Überhöhung der Fenster 35 ist durch einen Bogen mit dem Radius r ausgeführt, der - ausgehend von der gemeinsamen Drehachse 13 - kleiner als der Radius R ist. Es ist jedoch auch möglich, die Kontur des Fensters 35 nur radial nach außen parallel zu versetzen.
In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Federhalters 15 dargestellt, der bereits in Fig. 1 prinzipiell zu erkennen ist. Dieser Federhalter 15 weist eine rein zylindrische Außenkontur des Fortsatzes 17 auf, wobei allerdings im Schnitt V-V die Neigung entsprechend dem Winkel geringfügig größer als die Tangente 21 durch die Verbindungsstelle 20 von Boden 18 und Fortsatz 17 ausgeführt ist. Diese geringfügig vergrößerte Neigung ist im Sinne einer Verschleißminderung vorteilhaft, da in diesem Ausführungsbeispiel die radiale Abstützung des Federhalters 15 über die Außenkontur des Fortsatzes 17 im entsprechenden Fenster der Nabenscheibe bzw. der Deckbleche erfolgt. Um beim Abheben des Federhalters 15 nach einem möglichst kleinen Verdrehwinkel be­ reits ein Abheben zwischen der Fensterkontur 34 gern. Fig. 1 und dem entsprechenden Fortsatz 17 zu gewährleisten, ist dieser Win­ kel etwas größer als die Neigung der Tangente 21 um die ge­ meinsame Drehachse 13. Der Federhalter 15 weist fernerhin einen Bund 27 auf, der in Richtung auf die nicht dargestellte Schrau­ benfeder 12 weist. An diesem Bund stützt sich die Schraubenfe­ der 12 in radialer Richtung ab. Dabei ist es unwesentlich, ob z. B. nur eine oder beispielsweise zwei Schraubenfeder(n) vorge­ sehen ist bzw. sind, die ineinandergeschachtelt sind, wobei sich dann die innere Feder am Bund 27 und die äußere Feder an der in­ neren Feder abstützt. Der Federhalter 15 ist zur Verdrehsicherung mit zwei Fingern 30 ausgestattet, die aus dem Fortsatz 17 nach radial außen aufgebogen sind. Zu diesem Zwecke sind Einschnit­ te 31 in Umfangsrichtung von der Stirnfläche her angebracht. Auch bei diesem Federhalter 15 ist eine Anschrägung 26 vorgesehen, und zwar am Übergang zwischen der Innenwandung 19 des Fortsatzes 17 und seinem Stirnende. Am Boden 18 sind weiterhin zwei nach radial innen weisende Lappen 32 vorgesehen, die ebenfalls der verdreh­ sicheren Anordnung dienen und genauso wie die Finger 30 gem. Fig. 2 in die Zwischenräume zwischen Nabenscheibe 4 und Deckble­ chen 5 und 6 hineinreichen. Ein wesentlicher Vorteil des Feder­ halters 15 ist darin zu sehen, daß er aus härtbarem Material, z. B. Blech, hergestellt werden kann. Er kann somit ohne Rück­ sicht auf die übrigen Komponenten mit einer hohen Oberflächen­ härte versehen werden. Dadurch kann der Verschleiß zwischen dem Federteller und den gegenüber diesem relativ beweglichen Bautei­ len sehr stark reduziert werden. Im Gegensatz zum Federteller können nämlich sowohl Deckbleche als auch Nabenscheibe und die Schraubenfedern nicht ohne weiteres aus einem Material großer Härte oder Oberflächenhärte hergestellt werden. So ist beispiels­ weise die Materialauswahl bei der Schraubenfeder durch ihre Fe­ dereigenschaften vorgegeben, während die Materialvorgaben bei Na­ benscheibe und Deckblechen durch Festigkeit, Verarbeitungsmög­ lichkeit etc. festgelegt werden. Ein Härten der Fensterkanten in diesen Teilen ist nicht ohne weiteres möglich bzw. mit Verzug der Bauteile verbunden. Durch Verwendung eines beispielsweise härtba­ ren Materiales für den Federhalter können die übrigen Bauteile ohne größere Rücksicht auf Verschleiß an dieser Stelle bezüglich ihres Materiales nach anderen Gesichtspunkten ausgewählt werden.
Der Federhalter 14 entsprechend den Fig. 3 und 4 wird vorzugs­ weise aus Kunststoff in einem Spritzverfahren hergestellt. Kunst­ stoff an dieser Stelle hat ebenfalls den großen Vorteil geringen Verschleißes und hoher Geräuschunterdrückung. Allerdings ist es auch ohne weiteres möglich, einen solchen Federteller aus Metall herzustellen, und zwar beispielsweise im Fließpreßverfahren oder als Sinterteil.

Claims (14)

1. Torsions-Schwingungsdämpfer, insbesondere zur Anordnung im An­ triebsstrang einer Brennkraftmaschine, bestehend aus wenig­ stens einem ersten scheibenförmigen Bauteil, zwei zu beiden Seiten dieses ersten Bauteiles angeordneten zweiten scheiben­ förmigen Bauteilen, die untereinander fest verbunden und auf Abstand gehalten sind, in Fenstern beider Arten von Bauteilen angeordneten Schraubenfedern, die tangential um eine gemeinsa­ me Drehachse angeordnet sind, wobei bei Drehmomentbeaufschla­ gung der Bauteile die Schraubenfedern komprimiert werden - un­ ter Relativverdrehung der Bauteile -, wobei zwischen den Stirnenden der Schraubenfedern und den korrespondierenden An­ schlagkanten der Fenster Federhalter vorgesehen sind, welche an den Fenstern gegen die Fliehkraft abgestützt sind, eine Zentrierung für die Schraubenfedern und einen Fortsatz aufwei­ sen, der am radial äußeren Ende des Federhalters in Richtung auf den gegenüberliegenden Federhalter weist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (16, 17) als Im wesentlichen nach radial innen offener Teilzylinder ausge­ bildet ist, der eine umfangsmäßige Erstreckung in seinem von der gemeinsamen Drehachse (13) am weitesten entfernten Bereich von mindestens etwa fünfundzwanzig Prozent der Längenerstreckung der komprimierten Schraubenfedern (12) bei maximaler Drehmomentbeaufschlagung aufweist.
2. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die umfangsmäßige Erstreckung im Bereich zwi­ schen fünfundzwanzig und nahezu fünfzig Prozent der kompri­ mierten Schraubenfedern (12) liegt.
3. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei die Feder­ halt er an den umfangsmäßig entgegengesetzten Fensterkanten mit ihrem Boden flach anliegen und die radiale Abstützung über um­ fangsmäßig zumindest teilweise geschlossene Fenster sowie den Fortsatz der Federhalter erfolgt, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in einem Schnitt durch den Fe­ derhalter (15) und die Mittellinie (19) der Schraubenfeder (12) in der Ebene des Torsions-Schwingungsdämpfers der Fort­ satz (17), ausgehend von der Verbindungsstelle (20) Fortsatz - Boden (18), einen Winkel gegenüber der Mittellinie (19) aufweist, der geringfügig größer als der der Tangente (21) durch diese Verbindungsstelle (20) um die gemeinsame Drehachse (13) ausgeführt ist.
4. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei die Feder­ halt er im Bereich der umfangsmäßig entgegengesetzten Fenster­ kanten über sich in Umfangsrichtung erstreckende Ausbuchtungen am Boden und entsprechenden Aussparungen in den Fensterkanten in radialer Richtung eine Abstützung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Schnitt durch den Federhalter (14) und die Mittellinie (19) der Schraubenfeder (12) in der Ebene des Torsions-Schwingungsdämpfers der Fort­ satz (16), ausgehend von der Verbindungsstelle (24) Fortsatz - Boden (22), gewölbt ausgeführt ist, und zwar im wesentlichen mit einem Radius (R) um die gemeinsame Drehachse (13).
5. Torsions-Schwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 3 und 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (16, 17) im vom Boden (18, 22) entfernten Endbereich in Draufsicht gegenüber der Mittellinie (19) der Schraubenfeder (12) einen Winkel ein­ schließt, der kleiner als neunzig Grad ausgeführt und dem Win­ dungsverlauf der darunterliegenden Schraubenfeder (12) entge­ gengesetzt ist.
6. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Winkel in der Größenordnung von etwa sechzig Grad ausgeführt ist.
7. Torsions-Schwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 3 und 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (16, 17) an seiner In­ nenwandung (28, 29) im vom Boden (18, 22) entfernten Endbe­ reich eine Anschrägung (25, 26) aufweist.
8. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schraubenfeder (12) gegenüber dem Federhal­ ter (15) über einen am Federhalter (15) angeformten Bund (27) geführt ist, der sich in den Innendurchmesser der Schrauben­ feder (12) hinein erstreckt.
9. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schraubenfeder (12) an der Innenwandung (28) des Fortsatzes (16) zentriert ist.
10. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Verdrehsicherung der Federhalter (15) im Endbereich des Fortsatzes (17) Einschnitte (31) in Umfangs­ richtung vorgesehen sind - zum Aufstellen von zwei Fingern (30), welche in die Zwischenräume zwischen dem oder den er­ sten (4) und zweiten scheibenförmigen Bauteil(en) (5, 6) hineinreichen.
11. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am Boden (18) des Federhalters (15) zwei nach radial innen weisende Lappen (32) angeordnet sind, welche in die Zwischenräume zwischen dem oder den ersten (4) und zwei­ ten scheibenförmigen Bauteil(en) (5, 6) hineinragen.
12. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Federhalter (15) vorzugsweise aus Blech hergestellt und tiefgezogen ist.
13. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Verdrehsicherung der Federhalter (14) auf sei­ ner Außenseite mit Rippen (33) versehen ist, die sich vom Fortsatz (16) bis zum Boden (22) erstrecken und in die Zwi­ schenräume zwischen dem oder den ersten (4) und zweiten schei­ benförmigen Bauteil(en) (5, 6) hineinreichen.
14. Torsions-Schwingungsdämpfer nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Federhalter (14) vorzugsweise aus Kunst­ stoff gespritzt ist.
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