DE4306272A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Fadens mit Hilfe einer Offenend-Spinnvorrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Fadens mit Hilfe einer Offenend-SpinnvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Herstellung eines Fadens mit Hilfe einer einen Spinnro
tor aufweisenden Offenend-Spinnvorrichtung, bei welchem
die Fasern auf eine sich in Richtung zum Spinnrotor er
weiternde ringförmige Faserführungsfläche aufgespeist
und mittels eines Luftstromes in Umfangsrichtung der Fa
serführungsfläche gefördert und in den Spinnrotor gelie
fert werden, wo sie in Form eines Faserringes für das
spätere Einbinden in das Ende des laufend abgezogenen
Fadens abgelegt werden, sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens.
Gemäß einer derartigen Vorrichtung (EP 0 403 801-A1)
ragt ein Faserspeisekanal von der kleineren Öffnung der
sich in Richtung zum Spinnrotor erweiternden ringförmi
gen Faserführungsfläche in den von dieser Führungsfläche
umschlossenen Innenraum, während in axialer Richtung im
Umfangsbereich dieser Faserführungsfläche Luft aus die
sem Innenraum abgesaugt wird. Durch eine derartige An
ordnung ist es möglich, die Garnstruktur zu verbessern,
doch hat sich gezeigt, daß auf diese Weise verhältnismä
ßig viele Fasern durch die Luft abgesaugt und dadurch
dem Spinnprozeß entzogen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, das be
kannte Verfahren und die bekannte Vorrichtung unter Bei
behaltung der durch sie erzielten Vorteile dahingehend
zu verbessern, daß eine sicherere Trennung von Fasern
und Luft erfolgt, so daß der Faserverlust reduziert
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
in Fasertransportrichtung nach der Austrittsmündung des
Faserspeisekanals Luft von der Faserführungsfläche abge
saugt wird, wobei diese Saugluftströmung der Transport
richtung der aus dem Faserspeisekanal ausgetretenen und
sich in Umfangsrichtung längs der Faserführungsfläche
bewegenden Faser-/Luftströmung entgegengerichtet ist,
und daß die Fasern unter Ausnutzung ihrer Trägheit in
Fortsetzung ihrer bisherigen Bahn in den Spinnrotor ge
fördert werden. Da die Abführrichtung der Saugluft
strömung der Transportrichtung der aus dem Faserspeise
kanal ausgetretenen Fasern entgegengerichtet ist, muß
die durch den Faserspeisekanal aus tretende und die Fa
sern fördernde Luft sehr stark umgelenkt werden. Die Fa
sern jedoch haben in der Faser-/Luftströmung eine derar
tige Geschwindigkeit erhalten, daß sie aufgrund ihrer
Trägheit die abrupte Richtungsänderung nicht mitmachen
können, sondern in Fortsetzung ihrer bisherigen Bahn in
den Spinnrotor gefördert werden. Dort sammeln sich die
Fasern in üblicher Weise in Form eines Faserringes, der
in das Ende eines laufend abgezogenen Fadens eingebunden
wird.
Um die Trennung der Fasern von der Luftströmung, die den
von der Faserführungsfläche umschlossenen Innenraum ver
läßt, zu begünstigen, ist gemäß einer bevorzugten Aus
führung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, daß
die Faser-/Luftströmung über wenigstens den halben Um
fang der Faserführungsfläche geleitet wird.
Die Zuführung der Fasern zum Spinnrotor wird erfindungs
gemäß zusätzlich dadurch begünstigt, daß die Fa
ser-/Luftströmung eine Bewegungskomponente in Richtung
Spinnrotor erhält, wobei es von Vorteil ist, wenn sich
die Saugluftströmung von der Fasertransportbahn mit ei
ner Bewegungskomponente trennt, die vom Spinnrotor weg
führt.
Um die Fasern während ihrer Übergabe an den Spinnrotor
besonders wirkungsvoll zu strecken, ist in weiterer vor
teilhafter Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfah
rens vorgesehen, daß die Fasern so zum Spinnrotor geför
dert werden, daß ihr voreilendes Ende bereits den Spinn
rotor berührt, während sich ihr nacheilendes Ende noch
im Einflußbereich der Saugluftströmung befindet.
Zur Durchführung dieses Verfahrens ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß die Faserführungsfläche nichtdrehbar ge
lagert ist, daß der Faserspeisekanal in im wesentlichen
tangentialer Richtung in die Faserführungsfläche mündet
und daß in Fasertransportrichtung nach der Austrittsmün
dung des Faserspeisekanals in der Faserführungsfläche
die Eintrittsmündung eines Saugkanals angeordnet ist,
die im wesentlichen entgegengesetzt zur Flugrichtung der
den Faserspeisekanal verlassenden Fasern gerichtet ist.
Abgesehen von den Vorteilen, die bereits im Zusammenhang
mit dem Verfahren geschildert wurden, wird mit dieser
Vorrichtung noch der zusätzliche Vorteil erreicht, daß
es keine Teile (Faserspeisekanal) gibt, die in den von
der Faserführungsfläche umschlossenen Innenraum hinein
ragen, so daß die sonst mögliche Gefahr, daß hier Fasern
hängenbleiben, gar nicht erst gegeben ist.
Es hat sich gezeigt, daß besonders gute Ergebnisse im
Hinblick auf die Trennung von Luft und Fasern einerseits
und auf die Erzielung einer guten Garnqualität anderer
seits erzielt werden, wenn die Eintrittsmündung des
Saugkanals in bezug auf die Faserführungsfläche im we
sentlichen diametral gegenüber der Austrittsmündung des
Faserspeisekanals angeordnet ist. Dabei ist zweckmäßi
gerweise die Eintrittsmündung des Saugkanals im wesent
lichen auf der gleichen Höhenlinie des Faserführungskör
pers wie die Eintrittsmündung des Faserspeisekanals an
geordnet.
Zur Begünstigung des Fasertransportes in den Spinnrotor
ist zweckmäßigerweise der Faserspeisekanal gegen den
Spinnrotor geneigt, wobei vorzugsweise der Neigungswin
kel des Faserspeisekanals maximal 10° beträgt. Dabei hat
sich gezeigt, daß eine optimale Luftführung erzielt
wird, wenn der Saugkanal spiegelbildlich zum Faserspei
sekanal angeordnet ist.
Um eine besonders scharfe Umlenkung der Luft am Eintritt
in den Saugkanal zu erreichen, wodurch die Trennung der
Fasern besonders begünstigt wird, wird in weiterer vor
teilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes vor
zugsweise vorgeschehen, daß die Eintrittsmündung des
Saugkanals abgeflacht ist in der Weise, daß ihr Durch
messer parallel zu einer Höhenlinie der Faserführungs
fläche kleiner ist als ihr Durchmesser längs einer Er
zeugenden des Faserführungskörpers.
Um durch die Ausgestaltung der Eintrittsmündung des
Saugkanals nicht nur eine Trennung der Fasern vom
Saugluftstrom zu erzielen, sondern auch noch während der
Übergabe der Fasern an die Innenwand des Spinnrotors den
Faserstreckeffekt zu erhöhen, ist in weiterer vorteil
hafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes vorgese
hen, daß die Eintrittsmündung des Saugkanals so in der
Faserführungsfläche angeordnet ist, daß der tangential
zur Eintrittsmündung des Saugkanals gemessene Abstand
von der Rotorinnenwand maximal so groß ist wie die mitt
lere Stapellänge der zur Verspinnung gelangenden Fasern.
Dabei geht vorzugsweise die Eintrittsmündung des Saugka
nals auf ihrer dem Spinnrotor zugewandten Seite in einen
Mündungsausläufer über, der sich im wesentlichen in Um
fangsrichtung des Faserführungskörpers entgegen der
Transportrichtung der Fasern erstreckt.
Um den Luftstrom, der die Fasern längs der Umfangswand
des Faserführungskörpers von der Austrittsmündung des
Faserspeisekanals zum Spinnrotor befördert, auf diesem
Weg zu beschleunigen und dabei die Fasern zu strecken,
ist in vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegen
standes vorgesehen, daß die Faserführungsfläche von der
Höhenlinie, an welcher sich die Austrittsmündung des Fa
serspeisekanals befindet, in Richtung Spinnrotor gegen
über der Rotorachse einen zunehmend größer werdenden
Winkel einnimmt. Diese Winkelzunahme kann stufenlos er
folgen, doch hat sich eine stufenweise Vergrößerung die
ses Winkels als besonders zweckmäßig erwiesen.
Es hat sich ferner gezeigt, daß es für die Faserübergabe
von der Faserführungsfläche auf die Gleitwand des Spinn
rotors von Vorteil ist, wenn der Winkel der Faserfüh
rungsfläche an deren dem Spinnrotor zugewandten Ende ge
genüber der Rotorachse größer ist als der Winkel der Ro
torwand in diesem Bereich.
Üblicherweise ist der Spinnrotor in einem durch einen
Deckel abgedeckten Gehäuse angeordnet. In einem solchen
Fall ist es von Vorteil, wenn der Faserführungskörper
integrierter Teil des Deckels ist.
Zur Verbesserung der zyklonartigen Luftströmung inner
halb des Faserführungskörpers und dadurch zur Verbesse
rung des Fasertransportes zum Spinnrotor und zur verbes
serten Trennung der Fasern von dem durch den Saugkanal
wieder abgeführten Luftstrom ist gemäß einer bevorzugten
Ausführung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, daß
zentrisch innerhalb des Faserführungskörpers ein von
dessen engem Ende bis in den Spinnrotor ragender Luft
führungskörper vorgesehen ist.
Der Fadenabzugskanal kann durch einen hohlen Rotorschaft
geführt werden, doch ist es im Hinblick auf eine einfa
che Auswechselbarkeit des Spinnrotors von Vorteil, wenn
der Luftführungskörper gleichzeit mit der Funktion der
Luftführung die Aufgabe der Fadenabzugsführung übernimmt
und deshalb eine solche Fadenabzugsführung aufnimmt.
Der Luftführungskörper weist zweckmäßigerweise einen Au
ßendurchmesser auf, der bis in Nähe der Austrittsmündung
des Faserspeisekanals und/oder der Eintrittsmündung des
Saugkanals reicht. Dabei hat es sich als vorteilhaft er
wiesen, den Luftführungskörper so auszubilden, daß er
sich in Richtung Spinnrotor erweitert, wobei vorzugswei
se die Außenkontur des Luftführungskörpers im wesentli
chen der Innenkontur des Faserführungskörpers angepaßt
ist.
Beim Übergang der Fasern von der Faserführungsfläche auf
die Innenwand des Spinnrotors müssen die Fasern einen
Spalt überwinden. Um zu verhindern, daß hier ein Faser
verlust auftreten kann, ist zweckmäßigerweise eine Vor
richtung zur Erzeugung einer durch den Spalt zwischen
Spinnrotor und Faserführungsfläche in den Spinnrotor
eintretenden Luftströmung vorgesehen.
Eine weitere Verbesserung der Luftführung läßt sich er
findungsgemäß dadurch erzielen, daß der Luftführungskör
per an seinem dem Spinnrotor zugewandten Ende eine Saug
öffnung aufweist, durch welche die durch den Spalt in
den Spinnrotor eingeführte Luft wieder abgeführt wird.
Damit die Fasern gut in Umfangsrichtung dieser Faserfüh
rungsfläche orientiert sind und bleiben, ist es von Vor
teil, wenn die Austrittsmündung des Faserspeisekanals
gegenüber dem Innenraum der Faserführungsfläche eine
rohrförmige Abschirmung aufweist, deren freies Ende im
wesentlichen senkrecht zur Achse des Faserspeisekanals
endet. Durch diese Ausgestaltung ragt der Faserspeiseka
nal nicht störend in den von der Faserführungsfläche um
schlossenen Raum hinein, da die Abschirmung der zyklon
artigen Luftströmung keine Angriffsfläche für Fasern
bietet. Ein Hängenbleiben von Fasern an dieser Abschir
mung ist daher ausgeschlossen.
Durch die vorliegende Erfindung werden Faserverluste
vermieden, wobei durch die plötzliche Luftumlenkung
selbst kurze Fasern dieser Umlenkung nicht folgen können
und somit in den Spinnrotor gelangen, wo sie versponnen
werden. Darüber hinaus führt die Erfindung zu einer Ver
besserung der Garnqualität, da es keine in den von der
Faserführungsfläche hineinragende Elemente gibt, an de
nen Fasern hängenbleiben und dann als Batzen dem Spinn
prozeß wieder zugeführt werden könnten.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend
mit Hilfe von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Querschnitt eine erfindungsgemäß ausgebil
dete Offenend-Spinnvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Faserfüh
rungsfläche mit der schematischen Darstellung
der Hauptluftströmung und der Fasern;
Fig. 3 im Querschnitt eine Abwandlung einer Offenend-
Spinnvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausfüh
rung der erfindungsgemäßen Faserführungsflä
che; und
Fig. 5 eine weitere Abwandlung der in den Fig. 1 und
3 gezeigten, erfindungsgemäß ausgebildeten Of
fenend-Spinnvorrichtung im Querschnitt.
In den Figuren wird nur der für das Verständnis der Er
findung unbedingt erforderliche Teil einer Offenend-Ro
torspinnvorrichtung gezeigt, die im übrigen in üblicher
Weise ausgebildet ist.
Eine Rotorspinnmaschine weist in der Regel eine Vielzahl
von Spinnstellen mit jeweils einer derartigen Offenend-
Rotorspinnvorrichtung auf. An jeder Spinnstelle ist ein
Gehäuse 11 vorgesehen, in welchem ein Spinnrotor 1 ange
ordnet ist, welcher mittels eines Schaftes 10 gelagert
und über diesen in bekannter Weise angetrieben wird
(Fig. 1). Das Gehäuse 11 wird mit Hilfe eines Deckels 12
abgedeckt, der einen Faserspeisekanal 2 sowie einen Fa
denabzugskanal 3 aufnimmt.
Das Gehäuse 11 weist eine Öffnung oder Leitung 7 auf,
über welche es mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Der Deckel trägt einen ringförmigen Faserführungskörper
4, der nichtdrehend gelagert ist und sich bis in die of
fene Seite des Spinnrotors 1 hineinerstreckt. Der Faser
führungskörper 4 weist eine Faserführungsfläche 40 auf,
die sich in Richtung zum Spinnrotor 1 erweitert. Wie aus
Fig. 2 hervorgeht, welche eine Draufsicht der Faserfüh
rungsfläche 40 - vom Spinnrotor 1 aus gesehen - zeigt,
mündet der Faserspeisekanal 2 in die Faserführungsfläche
40. Dabei bildet der Faserspeisekanal 2 im wesentlichen
die tangentiale Fortführung der Faserführungsfläche 40.
Im wesentlichen diametral gegenüber von der Austritts
mündung 20 des Faserspeisekanals 2 befindet sich in der
Faserführungsfläche 40 die Eintrittsmündung 50 eines
Saugkanales 5, die somit in Fasertransportrichtung nach
der Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals 2 in der
Faserführungsfläche angeordnet ist. Auch der Saugkanal 5
ist tangential zur Faserführungsfläche 40 ausgerichtet,
dabei aber so angeordnet, daß er im wesentlichen entge
gengesetzt zu der durch einen Pfeil f (Fig. 2) gekenn
zeichneten Flugrichtung der den Faserspeisekanal 2 in
einem Luftstrom verlassenden Fasern 6 (Faser-/Luftstrom)
orientiert ist.
Die oben im Aufbau beschriebene Rotorspinnvorrichtung
arbeitet wie folgt:
Der Spinnvorrichtung wird in üblicher und daher nicht
gezeigter Weise ein Faserband zugeführt, das mittels ei
ner ebenfalls nicht gezeigten Auflösevorrichtung zu Fa
sern 6 vereinzelt wird, welche durch den Faserspeiseka
nal 2 tangential auf die Innenwand des Faserführungskör
pers 4, d. h. auf die Faserführungsfläche 40, gespeist
werden.
Dieser Fasertransport erfolgt mit Hilfe eines Luftstro
mes, der durch einen im Faserführungskörper 4 herrschen
den Unterdruck erzeugt wird. Der Luftstrom hat eine we
sentlich größere Geschwindigkeit als die von ihm mitge
führten Fasern 6 - selbst nach Verlassen des Faserspei
sekanals 2 - so daß die Fasern 6 stetig beschleunigt und
gestreckt werden.
Der Unterdruck wird durch eine Saugluftströmung (Pfeil
fL) erzeugt, die, in Fasertransportrichtung gesehen,
nach der Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals 2
durch die Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5 aus dem
Innenraum des Faserführungskörpers 4 abgesaugt wird.
Diese Saugluftströmung ist der Transportrichtung der aus
dem Faserspeisekanal 2 ausgetretenen Fasern 6, die sich
in Umfangsrichtung längs der Faserführungsfläche 40 be
wegen, entgegengerichtet, so daß die Saugluftströmung am
Eintritt in die Eintrittsmündung 50 scharf umgelenkt
wird. Die Fasern 6 jedoch können dieser scharfen Umlen
kung nicht folgen und setzen unter der Einwirkung der
Trägheit ihre Bewegung in Umfangsrichtung der Faserfüh
rungsfläche 40 fort und werden somit in Fortsetzung ih
rer bisherigen Bahn gefördert.
Durch die geschilderte Art der Trennung von Luft und Fa
sern 6 werden letztere pneumatisch innerhalb des Faser
führungskörpers 4 ausgebreitet und gelangen schließlich
an die Übergabekante 41 des Faserführungskörpers 4. Wenn
die Fasern 6 hier mit ihrem voreilenden Ende aus dem Fa
serführungskörper 4 austreten, gelangen sie auf die ro
tierende Innenwand 100 des Spinnrotors 1, welche die Fa
sern 6 restlos aus dem Faserführungskörper 4 heraus
zieht. Da der Spinnrotor 1 eine hohe Rotationsgeschwin
digkeit hat, werden die Fasern 6 hierbei erneut ge
streckt.
Da die Fasern 6 vom Faserführungskörper 4 an den Spinn
rotor 1 übergeben werden, erfolgt diese Faserablage auf
der Innenwand 100 immer auf ein und derselben Höhenlinie
dieser Innenwand 100. Da die Fasern 6 in der zuvor be
schriebenen Weise auf den Umfang der Faserführungsfläche
40 pneumatisch ausgebreitet wurden, sind die Fasern 6
bei ihrer Übergabe an die Innenwand 100 des Spinnrotors
1 darüber hinaus weitgehend auf den Umfang der Faserfüh
rungsfläche 40 verteilt, so daß die Fasern 6 sich bei
ihrem Übergang auf die Innenwand 100 des Spinnrotors 1
nicht gegenseitig behindern. Hierdurch besitzen die an
den Spinnrotor 1 übergebenen Fasern 6 eine gute Paral
lellage, was zu guten Garnen führt. Da die parallele Fa
serablage auf der Innenwand 100 des Spinnrotors 1 im Ab
stand von der Fasersammelrille 101 und vor allem vom Fa
denabzugsweg des durch den Fadenabzugskanal 3 hindurch
abgezogenen Fadens erfolgt, werden sogenannte "Bauchbin
den" im Faden vermieden, die sonst dadurch entstehen,
daß frei fliegende Fasern 6 vor ihrer Ablage in der Fa
sersammelrille 101 von dem im Abzug befindlichen Faden
aufgefangen und in diesen eingebunden werden. Durch die
Vermeidung dieser "Bauchbinden" wird eine wesentliche
Verbesserung der Garnstruktur, der Garnfestigkeit und
der Garngleichmäßigkeit erreicht.
Die auf die Innenwand 100 des Spinnrotors 1 gelangten
Fasern 6 gleiten in bekannter Weise längs der Innenwand
100 des Spinnrotors 1 in dessen Fasersammelrille 101, wo
sich die Fasern 6 in Form eines Faserringes sammeln, der
dann, wie üblich, in das Ende des fortlaufend abgezoge
nen Fadens (nicht gezeigt) eingebunden wird.
Damit der Spinnrotor 1 ungehindert rotieren kann, weist
er einen gewissen Abstand zum Faserführungskörper 4 auf,
so daß sich zwischen Spinnrotor 1 und Faserführungskör
per 4 ein Spalt 13 bildet.
Wenn der durch den Saugkanal 5 abgeführte Saugluftstrom
relativ schwach ist, so wird durch die Rotation des
Spinnrotors 1 ein Luftwirbel erzeugt, der den Spinnrotor
1 durch den Spalt 13 verläßt. Hierbei besteht die Ge
fahr, daß Fasern 6 mitgerissen werden. Dies betrifft
insbesondere kurze Fasern 6, die beim Übergang vom Fa
serführungskörper 4 zum Spinnrotor 1 vom Faserführungs
körper 4 freigegeben werden, bevor das voreilende Faser
ende Kontakt mit der rotierenden Innenwand 100 des
Spinnrotors 1 aufgenommen hat.
Die Gefahr des Faserverlustes kann reduziert werden, in
dem die Eintauchtiefe des Faserführungskörpers 4 in den
Spinnrotor 1 vergrößert wird.
Eine weitere oder zusätzliche Maßnahme zur Verminderung
eines Faserverlustes besteht gemäß Fig. 1 darin, daß
durch den Spalt 13 hindurch ein Luftstrom in den Spinn
rotor 1 eintritt. Durch diesen Luftstrom, der durch die
Leitung 7 in das Gehäuse 11 gelangt, wird ein Druckge
fälle zwischen dem Innenraum des Gehäuses 11 und dem In
nenraum des Spinnrotors 1 geschaffen, der bewirkt, daß
durch den Spalt 13 zwischen Spinnrotor 1 und Faserfüh
rungskörper 4 Luft in das Innere des Spinnrotors 1 ein
strömt und verhindert, daß hier Fasern 6 austreten kön
nen.
Zur Erzeugung dieser durch den Spalt 13 in den Spinnro
tor 1 eintretenden Luftströmung ist gemäß Fig. 1 außer
halb des Spinnrotors 1 eine Vorrichtung zur Erzeugung
eines Überdruckes, d. h. eine Überdruckquelle, angeord
net, die über die Leitung 7 mit dem Innenraum des Gehäu
ses 11 in Verbindung steht.
Wie bereits erwähnt, kann es jedoch je nach dem im
Spinnrotor 1 herrschenden Unterdruck unter Umständen
ausreichend sein, den den Spinnrotor 1 umgebenden Raum
mit der Atmosphäre zu verbinden, wobei gegebenenfalls
auf das Gehäuse 11 auch gänzlich verzichtet werden kann.
Die durch den Spalt 13 in den Spinnrotor 1 eingedrungene
Luft gelangt in die Mitte des Spinnrotors 1, von wo aus
sie mit Hilfe eines Kamineffektes durch die Mitte der
relativen Ruhezone innerhalb des Faserführungskörpers 4
auf steigt und durch die Eintrittsmündung 50 des Saugka
nals 5 abgeführt wird.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Eintrittsmündung 50 des Saug
kanals 5 im wesentlichen auf der gleichen Höhenlinie wie
die Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals 2 angeord
net. Hierdurch wird eine Saugluftströmung bewirkt, die
im wesentlichen parallel zu dieser Höhenlinie rotiert.
Dies hat zur Folge, daß sich die Fasern 6 mehr in Um
fangsrichtung des Faserführungskörpers 4 orientieren,
als wenn die Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5 näher
zum Austrittsende des Faserführungskörpers 4 angeordnet
wäre. Eine solche Anordnung der Eintrittsmündung 50 in
bezug auf die Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals
2 ist somit von besonderem Vorteil, wenn die Höhe der
Faserführungsfläche 40 von der Austrittsmündung 20 des
Faserspeisekanals 2 zur Übergabekante 41 des Faserfüh
rungskörpers 4 kurz ist, da auf diese Weise die Fasern 6
dennoch ausreichend Zeit haben, sich in Umfangsrichtung
der Faserführungsfläche 40 zu orientieren und diese
Orientierung bis zur Übergabe an die Innenwand 100 des
Spinnrotors 1 beibehalten.
Je länger die Faserführungsfläche 40 in axialer Richtung
ist, desto größer muß die Strömungskomponente längs der
Erzeugenden der Faserführungsfläche 40 sein. Zu diesem
Zweck kann vorgesehen sein, daß sich die Eintrittsmün
dung 50 des Saugkanals 5 näher bei der Übergabekante 41
des Faserführungskörpers 4 befindet.
Bei der bevorzugten Ausführung gemäß Fig. 3 mündet der
Faserspeisekanal 2 nicht parallel zu einer Höhenlinie
des Faserführungskörpers 4 in dessen Faserführungsfläche
40 ein, sondern ist in Richtung Spinnrotor 1 geneigt.
Diese Neigung ist in Fig. 1 der Deutlichkeit der Dar
stellung wegen übertrieben groß dargestellt worden. Es
hat sich gezeigt, daß ein Neigungswinkel 6, der maximal
10°, vorzugsweise 5°, beträgt, besonders vorteilhaft
ist.
Der Saugkanal 5 ist spiegelbildlich zum Faserspeisekanal
2 und somit in einem Neigungswinkel E, der ebenfalls ma
ximal 10°, vorzugsweise 5°, beträgt, angeordnet.
Durch die beschriebene Ausbildung der Vorrichtung erhält
die Faser-/Luftströmung durch die durch den Saugkanal 5
abgesaugte Saugluftströmung eine Bewegungskomponente in
Richtung Spinnrotor 1, indem der durch den Faserspeise
kanal 2 auf die Faserführungsfläche 40 gelangende Fa
ser-/Luftstrom schräg in Richtung Spinnrotor 1 gelenkt
wird. Auf diesen Faser-/Luftstrom wirkt der Saugluft
strom ein, der die Fasersammelfläche 40 durch die Aus
trittsmündung 50 des Saugkanals 5 verläßt. Hierdurch
wird die Luft von ihrer ursprünglichen Strömungsrichtung
abgelenkt und trennt sich vom Faserstrom mit einer Bewe
gungskomponente, die vom Spinnrotor 1 wegführt, wobei
sich leichte Fasern 6, die dieser Luftströmung noch ge
folgt sein sollten, an der scharfen Umlenkkante beim
Eintritt in die Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5 von
dieser Luftströmung trennen. Die Fasern 6 bewegen sich
in Umfangsrichtung der Faserführungsfläche 40 weiter in
Richtung Übergabekante 41, von wo aus sie in gestreckter
Form an die Innenwand 100 des Spinnrotors 1 übergeben
werden.
Gemäß den Fig. 1 und 4 ist die Eintrittsmündung 50 des
Saugkanals 5 nicht rund ausgebildet, sondern besitzt ei
ne abgeflachte Form. Dabei kann diese Form ein Rechteck,
ein Oval o. dgl. sein. Auf jeden Fall ist die Eintritts
mündung 50 in einer solchen Weise abgeflacht, daß sie
sich mehr in Richtung quer zur Faser-/Luftströmung er
streckt als in Richtung dieser Faser-/Luftströmung. Mit
anderen Worten ausgedrückt ist ihr Durchmesser oder ihre
Erstreckung parallel zu einer Höhenlinie der Faserfüh
rungsfläche 40 und damit längs der durch den Pfeil f ge
kennzeichneten Faserflugbahn kleiner als ihr Durchmesser
oder ihre Erstreckung längs einer Erzeugenden des Faser
führungskörpers 4, d. h. quer zur Faserflugrichtung
(Pfeil f).
Fig. 2 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausbildung der
Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5. Anhand dieses Aus
führungsbeispieles sollen nachstehend der Fasertransport
sowie die Streckung der Fasern 6 näher erläutert werden.
Die Fasern 6 durchlaufen hier unter pneumomechanischer
Kontrolle die Bahn fF entlang der Faserführungsfläche,
bis sie die Innenwand 100 des Spinnrotors 1 erreichen.
Dabei werden die Fasern 6 in Richtung des Pfeiles f bis
in den Bereich der Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5
gebracht.
Fig. 2 zeigt das Prinzip am Bespiel der Fasern 6a bis
6e, von denen jeweils das voreilende Ende mit 6a′ bis
6e′ und das nacheilende Ende mit 6a′′ bis 6e′′ gekenn
zeichnet ist.
Die Faser 6a hat mit ihrem voreilenden Ende bereits die
Innenwand 100 des Spinnrotors 1 erreicht und ist auch be
reits geringfügig in Umfangsrichtung der Faserführungs
fläche 40 umgelenkt worden. Die Umlenkung wird immer
stärker (Faser 6b). So ist die Faser 6c, die mit ihrem
nacheilenden Ende 6c′′ in den Bereich der Eintrittsmün
dung 50 des Saugkanals 5 gelangt, schon weitgehend in
Umfangsrichtung der Faserführungsfläche 40 und der In
nenwand 100 des Spinnrotors 1 orientiert. Diese Orien
tierung der Fasern in Umfangsrichtung der Innenwand 100
des Spinnrotors 1 und ihre Streckung wird nun durch die
Rückhaltewirkung des Saugluftstromes (siehe Pfeil fL)
verstärkt, der den Innenraum des Faserführungskörpers 4
durch die Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5 verläßt
(siehe Fasern 6d und 6e).
Damit die Fasern 6 in der beschriebenen Weise orientiert
und gestreckt werden mit Unterstützung des den Innenraum
des Faserführungskörpers 4 verlassenden Saugluftstromes
(Pfeil fL), ist es erforderlich, daß die dem Spinnrotor
1 zugeführten Fasern 6 mit ihrem voreilenden Ende 6a′
bis 6e′ die Innenwand 100 des Spinnrotors 1 bereits be
rühren, während ihr nacheilendes Ende 6a′′ bei 6e′′ sich
noch in der Saugluftströmung befindet. Dies wird dadurch
erreicht, daß der tangential zur Eintrittsmündung 50 des
Saugkanals 5 gemessene Abstand a von der Innenwand 100
des Spinnrotors 1 entsprechend klein gehalten wird. Damit
möglichst viele Fasern 6 dieser Streckwirkung ausgesetzt
werden können, wird dieser Abstand a so gewählt, daß er
in der Regel kleiner als die mittlere Stapellänge der
Fasern 6 ist, die zur Verspinnung gelangen, und höch
stens so groß wie die mittlere Stapellänge dieser Fasern
6.
Begünstigt wird diese Umorientierung und Streckung der
Fasern 6 noch durch eine auf diesen Zweck besonders ab
gestimmte Anordnung und Formgebung der Eintrittsmündung
50 des Saugkanals 5. Gemäß Fig. 2 besitzt diese Ein
trittsmündung 50 einen Mündungsansatz oder Mündungsaus
läufer 51 an ihrer dem Spinnrotor 1 zugewandten Seite.
Dieser Mündungsausläufer 51 erstreckt sich bogenförmig
im wesentlichen entgegen der Transportrichtung (Pfeil f)
der Fasern 6, d. h. in Richtung zur Austrittsmündung 20
des Faserspeisekanals 2.
Die Fasern 6, die den Faserspeisekanal 2 verlassen, ha
ben die Tendenz, ihrer bisherigen Transportbahn zu fol
gen. Um die Fasern 6 möglichst lange zu führen, ist ge
mäß Fig. 4 vorgesehen, daß die Austrittsmündung 20 des
Faserspeisekanals 2 eine rohrförmige Abschirmung 21 ge
genüber dem von der Faserführungsfläche 40 umschlossenen
Innenraum aufweist. Das freie Ende dieser Abschirmung
endet dabei im wesentlichen senkrecht zur Achse des Fa
serspeisekanals 2, so daß die Austrittsmündung 20 recht
winklig zur Längsachse des Faserspeisekanals 2 verläuft.
Hierdurch ist eine Wand vorgesehen, die durch die Ab
schirmung 21 gebildet wird und welche die Fasern 6 daran
hindert, vor dem völligen Austritt des Faserspeisekanals
2 auf die Faserführungsfläche 40 von ihrer bisherigen
Flugbahn abgelenkt zu werden.
Wie Fig. 1 zeigt, ragt axial durch den Faserführungs
körper ein Luftführungskörper 9, der sich vom Deckel 12
aus zentrisch über die durch die Übergabekante 41 des
Faserführungskörpers 4 gelegte Ebene hinaus bis in das
Innere des Spinnrotors 1 erstreckt. Dieser Luftführungs
körper 9 nimmt den bereits erwähnten Fadenabzugskanal 3
auf und trägt an seinem dem Spinnrotor 1 zugewandten En
de in üblicher Weise eine Fadenabzugsdüse 90, an deren
Bohrung sich der erwähnte Fadenabzugskanal 3 anschließt.
Der Luftführungskörper 9 hat nicht nur die Aufgabe, eine
Fadenabzugsführung (Fadenabzugskanal 3) aufzunehmen,
sondern erfüllt vor allem die Aufgabe, die Saugluft
strömung (Pfeil fL) von der Austrittsmündung 20 des Fa
serspeisekanals 2 bis zur Eintrittsmündung 50 des Saug
kanals 5 innerhalb der Faserführungsfläche 40 in deren
Umfangsrichtung zu führen, so daß im Faserführungskörper
4 eine Luftströmung entsteht, die im wesentlichen ent
lang der Umfangsfläche des Faserführungskörpers 4 orien
tiert ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Fasern
6, die den Faserspeisekanal 2 verlassen haben, auf einer
Bahn gefördert werden, die im wesentlichen längs der Um
fangswand der Faserführungsfläche 40 verläuft, da es der
durch die Eintrittsmündung 50 des Saugkanales 5 den Fa
serführungskörper 4 verlassenden Saugströmung nicht mög
lich ist, den Innenraum des Faserführungskörpers 4 von
der Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals 2 quer in
Richtung zur Eintrittsmündung 50 des Saugkanales 5 zu
durchfließen.
Die Luftströmung längs der Faserführungsfläche 40 ist um
so intensiver, je weniger die Luft Gelegenheit hat, sich
von der Faserführungsfläche 40 zu entfernen. Aus diesem
Grunde besitzt beim gezeigten Ausführungsbeispiel der
Luftführungskörper 9 einen Außendurchmesser, der bis in
Nähe der Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals 2 und
(oder) der Eintrittsmündung 50 des Saugkanals 5 reicht.
Gemäß Fig. 4 ist ferner vorgesehen, daß sich der Luft
führungskörper 9 in Richtung zum Spinnrotor 1 erweitert.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist dabei der
Luftführungskörper 9 so ausgebildet, daß der Ringspalt
zwischen Luftführungskörper 9 und Faserführungsfläche 40
im wesentlichen konstant ist. Dies wird dadurch er
reicht, daß die Außenkontur des Luftführungskörpers 9
der Innenkontur des Faserführungskörpers 4 angepaßt ist.
Durch diese Formgebung des Luftführungskörpers 9 in An
passung an die Kontur des Faserführungskörpers 4 wird
erreicht, daß die Saugluftströmung und auch die Fasern 6
in Nähe der Faserführungsfläche 40 gehalten werden, so
daß die Fasern 6 innerhalb einer kräftigen Luftströmung
beschleunigt werden, so daß sie aufgrund der hohen Ge
schwindigkeit und der dadurch erreichten hohen Bewe
gungsenergie eine solche Trägheit besitzen, daß sie sich
besonders gut von der Luftströmung trennen können und
sicher in den Spinnrotor 1 bewegt werden.
Das Verfahren und die Vorrichtung, die vorstehend be
schrieben wurden, können in vielfältiger Weise durch
Austausch von Merkmalen durch Äquivalente oder durch an
dere Merkmalskombinationen abgewandelt werden. So ist es
nicht unbedingte Voraussetzung, daß die Eintrittsmündung
50 des Saugkanals 5 in bezug auf die Faserführungsfläche
40 im wesentlichen gegenüber der Austrittsmündung 20 des
Faserspeisekanals 2 angeordnet ist, so daß die Fa
ser-/Luftströmung über wenigstens den halben Umfang der
Faserführungsfläche 40 geleitet wird. Die Eintrittsmün
dung 50 des Saugkanals 5 ist jedoch so anzuordnen, daß
sie sich in Fasertransportrichtung nach der Austritts
mündung 20 des Faserspeisekanals 2 befindet. Im Sinne
der Erfindung ist dies so zu verstehen, daß die Ein
trittsmündung 50 des Saugkanals 5 nicht weiter als 270°
von der Austrittsmündung 20 des Faserspeisekanals 2 ent
fernt sein soll - in Fasertransportrichtung gesehen
(siehe Pfeil f in Fig. 2).
Um einen Faseraustritt durch den Spalt 13 auszuschlie
ßen, wird gemäß den in den Fig. 1, 3 und 5 gezeigten
Ausbildungen der Offenend-Spinnvorrichtung die im Spinn
rotor 1 umlaufende Luft ohne Passieren des Spaltes 13
aus dem Inneren des Spinnrotors 1 abgeführt. Hierfür
gibt es mehrere Möglichkeiten.
Gemäß Fig. 3 weist der Spinnrotor 1 in bekannter Weise
eine oder mehrere Ventilationsöffnungen 102 auf, die bei
den zum Spinnen erforderlichen hohen Rotordrehzahlen den
Spinnunterdruck erzeugen. Die Umgebung des Spinnrotors
1, die in üblicher Weise durch das erwähnte Gehäuse 11
umschlossen sein kann, kann hierbei mit der Atmosphäre
in Verbindung stehen (Leitung 7 - siehe Fig. 5), so daß
die Luft, die durch die Ventilationsöffnungen 102 aus
dem Spinnrotor 1 herausgepumpt wird, aus dem Gehäuse 11
entweichen kann. Noch vorteilhafter ist es, wenn - wie
in Fig. 3 gezeigt - die Leitung 7 geschlossen ist oder
ganz fehlt, so daß sich im Gehäuse 11 außerhalb des
Spinnrotors 1 ein Überdruck aufbaut, der bewirkt, daß
durch den Spalt 13 Luft in den Spinnrotor 1 eindringt
und ein Entweichen von Fasern 6 mit Sicherheit verhin
dert.
Eine alternative, nicht gezeigte Lösung zur Erzeugung
des Spinnunterdruckes besteht in bekannter Weise darin,
daß der Schaft 10 des Spinnrotors 1 hohl ausgebildet und
an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist.
In diesen beiden Fällen wird der die Fasern 6 in den
Spinnrotor 1 fördernde Luftstrom nach der dem Faserfüh
rungskörper 4 abgewandten Seite des Spaltes 13 abge
führt.
Um unabhängig von der Drehzahl des Spinnrotors 1 über
konstante Unterdruckverhältnisse im Spinnrotor 1 und
auch im Faserführungskörper 4 zu verfügen, ohne daß eine
Spezialausbildung des Schaftes 10 des Spinnrotors 1 be
nötigt wird, ist gemäß Fig. 1 vorgesehen, daß die in den
Spinnrotor 1 gelangte Luft in im wesentlichen axialer
Richtung nach der Seite - bezogen auf den Spalt 13 - ab
geführt wird, von welcher die Fasern 6 dem Spinnrotor 1
zugeführt werden. Da die Fasern 6 durch den Faserfüh
rungskörper 4 dem Spinnrotor 1 zugeführt werden, bedeu
tet dies, daß diese Luft auch wieder durch den Faserfüh
rungskörper 4 hindurch abgeführt wird, was mit Hilfe des
Saugkanals 5 im Deckel 12 geschieht.
Zur Beschleunigung der Fasern 6 in Richtung zum Spinnro
tor 1 kann vorgesehen sein, daß die Faserführungsfläche
40 von der Höhenlinie, auf welcher sich die Austritts
mündung 20 des Faserspeisekanals 2 befindet, in Richtung
Spinnrotor 1 einen zunehmend größeren Winkel α, β gegen
über der Rotorachse einnimmt (siehe Fig. 1). So nimmt
der Wandabschnitt 400 der Faserführungsfläche 40, an de
ren Beginn sich die Austrittsmündung 20 des Faserspeise
kanals 2 befindet, gegenüber der Rotorachse einen
Winkel α ein, der kleiner als der Winkel β in dem Wand
abschnitt ist, der in der Übergabekante 41 endet.
Die Vergrößerung des Winkels (von α zu β) kann kontinu
ierlich erfolgen, doch hat sich gezeigt, daß eine stu
fenweise Vergrößerung des Winkels der Faserführungsflä
che 40 zu einer besonders wirksamen Faserbeschleunigung
und somit -streckung führt.
Wenn die Fasern 6 mit ihrem voreilenden Ende die Faser
führungsfläche 40 verlassen, so gelangen sie auf die mit
hoher Geschwindigkeit umlaufende Innenwand 100 des
Spinnrotors 1. Für die Übernahme der Fasern 6 und ihre
Streckung spielt die Neigung dieser Innenwand 100 keine
Rolle. Dagegen soll vermieden werden, daß die von der
Faserführungsfläche 40 übernommenen Fasern 6 zu rasch in
die Fasersammelrille 101 gelangen, da sie hierbei eine
zu starke Orientierung in axialer statt in Umfangsrich
tung erhalten würden. Aus diesem Grunde wird gemäß
Fig. 1 vorgesehen, daß der Winkel β der Faserführungs
fläche 40 an deren dem Spinnrotor 1 zugewandten Ende ge
genüber der Rotorachse größer ist als der Winkel γ der
Innenwand 100 des Spinnrotors 1 in diesem Bereich.
Prinzipiell kann der Faserführungskörper 4 lösbar am
Deckel 12 befestigt werden, insbesondere dann, wenn er
unabhängig vom Deckel 12 austauschbar sein soll. Aus
Gründen der Herstellung und Kosten jedoch ist eine Aus
bildung des Faserführungskörpers 4 als integrierter Be
standteil des Deckels besonders zweckmäßig.
Bei den in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungen des
Erfindungsgegenstandes ist die Saugöffnung (Eintritts
mündung 50) des Saugkanals 5 so angeordnet, daß die Luft
durch den beschriebenen Kamineffekt aus dem Spinnrotor 1
abgeführt wird. Gemäß der in Fig. 5 gezeigten Ausbil
dung, bei der sich ein Luftführungskörper 9 bis in den
Spinnrotor 1 hineinerstreckt, ist zusätzlich zur Ein
trittsmündung 50 des Saugkanals 5 in der Faserführungs
fläche 40 eine weitere Eintrittsmündung 80 eines zweiten
Saugkanals 8 vorgesehen, die sich an dem dem Spinnrotor
1 zugewandten Ende des Luftführungskörpers 9 befindet.
In diesem Fall wird die Luft im wesentlichen - in bezug
auf die Fasersammelrille 101 - radial aus dem Spinnrotor
1 in den Luftführungskörper 9 abgesaugt, ohne daß diese
Luft in irgendeiner Weise in die Nähe des den Faserspei
sekanal 2 verlassenden Faser-/Luftstromes gelangt. Dies
wirkt sich auf die Faserorientierung besonders positiv
aus.
Wenn vorstehend die Vorrichtung zur Erzeugung des Spinn
unterdruckes, sofern sie nicht durch Ventilationsöffnun
gen 102 im Spinnrotor 1 gebildet wird, gleichzeitig von
der an die Saugleitung 5 ausgeschlossenen Unterdruck
quelle Gebrauch macht, so ist dies in der Regel zwar be
sonders vorteilhaft, jedoch nicht Voraussetzung. Viel
mehr ist es durchaus auch möglich, eine separate Unter
druckquelle vorzusehen, um beispielsweise das Verhältnis
zwischen den an den Saugleitungen 5 und 8 anliegenden
Unterdrücke einstellen zu können. Andererseits kann dies
bei gemeinsamer Unterdruckquelle aber auch dadurch ge
schehen, daß in jeder Saugleitung 5 und 8 jeweils ein
separates, einstellbares Drosselorgan (Druckminderven
til) vorgesehen ist.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungen wurde
stets vorausgesetzt, daß sich innerhalb des Faserfüh
rungskörpers 4 ein Luftführungskörper 9 befindet. Ein
solcher Luftführungskörper 9 ist zwar von besonderem
Vorteil, doch kann dieser unter Umständen auch entfal
len, wenn der Fadenabzugskanal 3 im Rotorschaft, der
dann hohl auszubilden ist, angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
1 Spinnrotor
10 Schaft
100 Innenwand
101 Fasersammelrille
102 Ventilationsöffnung
11 Gehäuse
12 Deckel
13 Spalt
2 Faserspeisekanal
20 Austrittsmündung
21 Abschirmung
3 Fadenabzugskanal
4 Faserführungskörper
40 Faserführungsfläche
400 Wandabschnitt
401 Wandabschnitt
41 Übergabekante
5 Saugkanal
50 Eintrittsmündung
51 Mündungsausläufer
6 Faser
7 Leitung
8 Saugkanal
80 Eintrittsmündung
9 Luftführungskörper
90 Fadenabzugsdüse
a Abstand
f Pfeil
fF Bahn
fL Pfeil
α Winkel
β Winkel
γ Winkel
δ Winkel
ε Winkel
10 Schaft
100 Innenwand
101 Fasersammelrille
102 Ventilationsöffnung
11 Gehäuse
12 Deckel
13 Spalt
2 Faserspeisekanal
20 Austrittsmündung
21 Abschirmung
3 Fadenabzugskanal
4 Faserführungskörper
40 Faserführungsfläche
400 Wandabschnitt
401 Wandabschnitt
41 Übergabekante
5 Saugkanal
50 Eintrittsmündung
51 Mündungsausläufer
6 Faser
7 Leitung
8 Saugkanal
80 Eintrittsmündung
9 Luftführungskörper
90 Fadenabzugsdüse
a Abstand
f Pfeil
fF Bahn
fL Pfeil
α Winkel
β Winkel
γ Winkel
δ Winkel
ε Winkel
Claims (26)
1. Verfahren zur Herstellung eines Fadens mit Hilfe
einer einen Spinnrotor aufweisenden Offenend-Spinn
vorrichtung, bei welchem die Fasern auf eine sich
in Richtung zum Spinnrotor erweiternde ringförmige
Faserführungsfläche aufgespeist und mittels eines
Luftstromes in Umfangsrichtung der Faserführungs
fläche gefördert und in den Spinnrotor geliefert
werden, wo sie in Form eines Faserringes für das
spätere Einbinden in das Ende des laufend abgezoge
nen Fadens abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß in Fasertransportrichtung nach der Austritts
mündung des Faserspeisekanals Luft von der Faser
führungsfläche abgesaugt wird, wobei diese Saug
luftströmung der Transportrichtung der aus dem Fa
serspeisekanal ausgetretenen und sich in Umfangs
richtung längs der Faserführungsfläche bewegenden
Faser-/Luftströmung entgegengerichtet ist, und daß
die Fasern unter Ausnutzung ihrer Trägheit in Fort
setzung ihrer bisherigen Bahn in den Spinnrotor ge
fördert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Faser-/Luftströmung über wenigstens den
halben Umfang der Faserführungsfläche geleitet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Faser-/Luftströmung durch die
Saugluftströmung eine Bewegungskomponente in Rich
tung Spinnrotor erhält.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugluft
strömung von der Fasertransportbahn mit einer Bewe
gungskomponente getrennt wird, die vom Spinnrotor
wegführt.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die Fasern so
zum Spinnrotor gefördert werden, daß ihr voreilen
des Ende bereits den Spinnrotor beführt, während
sich ihr nacheilendes Ende noch im Einflußbereich
der Saugluftströmung befindet.
6. Offenend-Spinnvorrichtung mit einem Spinnrotor, ei
nem ringförmigen, eine Faserführungsfläche aufwei
senden und sich in Richtung zum Spinnrotor erwei
ternden Faserführungskörper, einem Fasern der Fa
serführungsfläche zuführenden Faserspeisekanal und
einer Vorrichtung zur Erzeugung eines Spinnunter
druckes im Spinnrotor, zur Durchführung des Verfah
rens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserführungs
fläche (40) nichtdrehbar gelagert ist, daß der Fa
serspeisekanal (2) in im wesentlichen tangentialer
Richtung in die Faserführungsfläche (40) mündet und
daß in Fasertransportrichtung nach der Austritts
mündung (20) des Faserspeisekanals (2) in der Fa
serführungsfläche (40) die Eintrittsmündung (50)
eines Saugkanals (5) angeordnet ist, die im wesent
lichen entgegengesetzt zur Flugrichtung der den Fa
serspeisekanal (2) verlassenden Fasern (6) gerich
tet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Eintrittsmündung (50) des Saugkanals
(5) in bezug auf die Faserführungsfläche (40) im
wesentlichen diametral gegenüber der Austrittsmün
dung (20) des Faserspeisekanals (2) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Eintrittsmündung (50) des Saugka
nals (5) im wesentlichen auf der gleichen Höhenli
nie des Faserführungskörpers (4) wie die Austritts
mündung (20) des Faserspeisekanals (2) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Faserspeisekanals (2) gegen den
Spinnrotor (1) geneigt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der Neigungswinkel des Faserspeisekanals
(2) maximal 10° beträgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Saugkanals (5) spiegelbild
lich zum Faserspeisekanal (2) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
trittsmündung (50) des Saugkanals (5) abgeflacht
ist in der Weise, daß ihr Durchmesser parallel zu
einer Höhenlinie der Faserführungsfläche (40) klei
ner ist als ihr Durchmesser längs einer Erzeugenden
des Faserführungskörpers (4).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Eintrittsmündung (50) des Saugkanals
(5) auf ihrer dem Spinnrotor (1) zugewandten Seite
in einen Mündungsausläufer (51) übergeht, der sich
im wesentlichen in Umfangsrichtung des Faserzufüh
rungskörpers (4) entgegen der Transportrichtung der
Fasern (6) erstreckt.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
trittsmündung (50) des Saugkanals (5) so in der Fa
serführungsfläche (40) angeordnet ist, daß der tan
gential zur Eintrittsmündung (50) des Saugkanals
(5) gemessene Abstand (a) von der Rotorwand (100)
maximal so groß ist wie die mittlere Stapellänge
der zur Verspinnung gelangenden Fasern (6).
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserfüh
rungsfläche (40) von der Höhenlinie, auf welcher
sich die Austrittsmündung (20) des Faserspeiseka
nals (2) befindet, in Richtung Spinnrotor (1) einen
zunehmend größeren Winkel (α, β) gegenüber der Ro
torachse einnimmt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Vergrößerung des Winkels (α, β) stu
fenweise erfolgt.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel
(β) der Faserführungsfläche (40) an ihrem dem
Spinnrotor (1) zugewandten Ende gegenüber der Roto
rachse größer ist als der Winkel ( ) der Rotorwand
(100) in diesem Bereich.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 17, wobei der Spinnrotor in einem durch einen
Deckel abgedeckten Gehäuse angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Faserführungskörper (4) in
tegrierter Teil des Deckels (12) ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch in
nerhalb des Faserführungskörpers (4) ein von dessen
Ende bis in den Spinnrotor (1) ragender Luftfüh
rungskörper (9) vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß der Luftführungskörper (9) eine Fadenab
zugsführung (3) aufnimmt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Luftführungskörper (9) einen
Außendurchmesser aufweist, der bis in Nähe der Aus
trittsmündung (20) des Faserspeisekanals (2)
und/oder der Eintrittsmündung (50) des Saugkanals
(5) reicht.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß der Luftführungskörper (9) sich in Rich
tung Spinnrotor (1) erweitert.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich
net, daß die Außenkontur des Luftführungskörpers
(9) im wesentlichen der Innenkontur des Faserfüh
rungskörpers (4) angepaßt ist.
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 23, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (8,
102) zur Erzeugung einer durch den Spalt (13) zwi
schen Spinnrotor (1) und Faserführungsfläche (40)
in den Spinnrotor (1) eintretende Luftströmung.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeich
net, daß der Luftführungskörper (9) an seinem dem
Spinnrotor (1) zugewandten Ende eine Saugöffnung
(80) aufweist.
26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
6 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
trittsmündung (20) des Faserspeisekanals (2) gegen
über dem Innenraum der Faserführungsfläche (40) ei
ne rohrförmige Abschirmung (21) aufweist, deren
freies Ende im wesentlichen senkrecht zur Achse des
Faserspeisekanals (2) endet.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4306272A1 true DE4306272A1 (de) | 1994-09-08 |
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ID=6481616
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CZ (1) | CZ18394A3 (de) |
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