DE3714212A1 - Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen mit einem streckwerk - Google Patents
Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen mit einem streckwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum pneumatischen
Falschdrallspinnen mit einem Streckwerk, wenigstens einer
Falschdralldüse und einer Abzugseinrichtung, die in Durchlauf
richtung eines Faserbandes hintereinander angeordnet sind, und
mit Mitteln zum Abspreizen von Faserenden von dem Faserband,
die dem Streckwerk nachgeordnet sind und die einen zu einer
Drehbewegung angetriebenen Rotationskörper enthalten.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (EP-
A-57 876) ist zwischen dem Streckwerk und der nachfolgenden
Falschdralldüse eine Ablenkwalze angeordnet. Diese Ablenkwalze
soll das Faserband derart umlenken, daß infolge von erzeugten
Fliehkräften Faserenden abgespreizt werden.
Durch eine ältere nicht vorveröffentlichte Patentanmeldung (P
36 31 400.5) wird vorgeschlagen, eine Ablenkwalze an ihrem Um
fang mit einer Garnitur oder mit einer Perforation und einer
innen angeordneten Absaugeinrichtung zu versehen. Dadurch wird
zusätzlich eine Drallbremse geschaffen, die den von der Falsch
dralldüse in Richtung zum Streckwerk zurücklaufenden Falsch
drall zumindest teilweise aufhält. Dadurch wird das Abspreizen
von Faserenden erleichtert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art das Abspreizen von Faserenden zu er
leichtern, die anschließend den Fadenkern umwinden sollen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß dem Rotationskörper Mit
tel zum Ändern der Laufrichtung des Faserbandes zugeordnet
sind, deren Einwirkungsrichtung auf das Faserband im wesentli
chen quer zur Richtung der Bewegung des Rotationskörpers ge
richtet ist.
Durch diese zusätzlichen Mittel wird eine gewisse Auflockerung
oder Öffnung des Faserverbandes erhalten, so daß das Faserband
sich in Querrichtung vor dem Einlauf in die Falschdralldüse
verbreitert. Dadurch ist es möglich, besonders viele Fasern
auch besonders gleichmäßig abzuspreizen. Dieses Abspreizen ist
besonders intensiv, wenn das Faserband eine relativ scharfwink
lige Umlenkung erfährt, die insbesondere unter Mitwirkung von
Saugeinrichtungen erzeugt werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung der in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele, die alle eine
erfindungsgemäße Vorrichtung in weitgehend schematisierter Form
zeigen.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung mit
einem eine Saugeinrichtung mit einem Saugschlitz
aufweisenden, perforierten Rotationskörper,
Fig. 2 eine Ansicht einer Vorrichtung ähnlich Fig. 1, mit
einem vergrößerten Rotationskörper und mehrfacher
Umlenkung in axialer Richtung,
Fig. 3 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 1, mit einer ver
einfachten Ausführung eines Saugschlitzes,
Fig. 4 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 1 und 3, mit ei
ner weiteren Ausführungsform eines Saugschlitzes,
Fig. 5 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit einem Rotationskörper, der eine Garnitur aus
Nadeln aufweist,
Fig. 6 eine Ansicht einer Vorrichtung mit einem Rotations
körper, der auf seinem Umfang mit einer wendelför
migen Profilierung versehen ist,
Fig. 7 eine Ausführungsform einer Vorrichtung, die einen
Rotationskörper enthält, der eine in Laufrichtung
sich auseinanderbewegende Kraftkomponenten erzeu
gende Profilierung aufweist,
Fig. 8 eine Ansicht auf eine Vorrichtung mit einem per
forierten Rotationskörper, der eine Saugeinrich
tung mit zwei in Laufrichtung und in axialer Rich
tung zueinander versetzten Saugschlitzen aufweist,
Fig. 9 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die eine Umlenkwalze mit einer nutenförmigen Pro
filierung aufweist, die mit einer inneren Saugein
richtung versehen ist, die in Umfangsrichtung und
in axialer Richtung versetzte Saugschlitze aufweist,
die an gegenüberliegenden Wandungen der nutenförmi
gen Profilierung angebracht sind,
Fig. 10 eine Vorrichtung mit zwei scheibenförmigen Rota
tionskörpern, an welchen das durchlaufende Faser
band abwechselnd anliegt,
Fig. 11 eine Ansicht einer Vorrichtung mit zwei als Saug
walzen ausgebildeten Rotationskörpern, die auf ge
genüberliegenden Seiten des Faserbandes angeordnet
sind und die sich um Achsen drehen, die im wesent
lichen parallel zu der Laufrichtung des Faserbandes
verlaufen,
Fig. 12 eine Ansicht einer Vorrichtung ähnlich Fig. 11 mit
in axialer Richtung hintereinander angeordneten be
saugten Rotationskörpern,
Fig. 13 eine Ansicht einer vereinfachten Ausführungsform
mit nur einem eine Saugeinrichtung enthaltenen, per
forierten Rotationskörper, der unter einem Winkel
zur Falschdralldüse geneigt ist,
Fig. 14 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit
zwei als Saugtrommeln ausgebildeten Rotationskörpern,
deren Achsen etwa in einer zu den Streckwerkswalzen
parallelen Ebene liegen und die in Fadenlaufrichtung
zueinander versetzt sind,
Fig. 15 eine Ansicht einer Vorrichtung ähnlich Fig. 14 mit
unterschiedlich dimensionierten, als Saugwalzen aus
gebildeten Rotationskörpern,
Fig. 16 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit
zwei Rotationskörpern, die jeweils eine Saugeinrich
tung enthalten und die aus aufeinanderfolgenden ge
schlossenen und perforierten Abschnitten bestehen,
Fig. 17 eine Ansicht einer Vorrichtung ähnlich Fig. 16, mit
auf einen engen Bereich begrenzten Saugschlitzen der
Saugeinrichtungen und
Fig. 18 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 16 mit in Umfangs
richtung asymmetrisch zueinander angeordneten und in
Laufrichtung des Faserbandes versetzten Saugeinrich
tungen.
Bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen werden für
die jeweils gleichen Bauteile die gleichen Bezugszeichen ver
wendet. Auf eine erneute Beschreibung dieser Bauteile im Zusam
menhang mit den einzelnen Ausführungsbeispielen wird in den
meisten Fällen verzichtet.
Bei allen Ausführungsformen ist jeweils ein Streckwerk (1) vor
gesehen, von welchem lediglich das Ausgangswalzenpaar oder Lie
ferwalzenpaar dargestellt ist, welches aus einem in Maschinen
längsrichtung verlaufenden, angetriebenen Unterzylinder (2) und
einer jeweils nur an der betreffenden Spinnstelle vorhandenen
Druckwalze (3) besteht.Das zu verspinnende Faserband (4) durch
läuft in Fadenlaufrichtung (A) die Vorrichtung, die in einigem
Abstand zu dem Streckwerk (1) eine Falschdralldüse (5) aufweist,
durch welche das Faserband (4) hindurchgeführt wird und die in
bekannter Weise so ausgebildet ist, daß sie einen Luftwirbel
erzeugt, der dem Faserband (4) einen Falschdrall erteilt. Der
Falschdralldüse (5) ist in Laufrichtung (A) des Faserbandes (4)
eine Abzugseinrichtung nachgeschaltet, die aus einem in Maschi
nenlängsrichtung durchlaufenden, angetriebenen Unterzylinder
(6) sowie einer jeweils dem betreffenden Spinnaggregat zugeord
neten Druckwalze (7) besteht. Der ersponnene Faden wird zu ei
ner Kreuzspule (8) aufgewickelt, die von einer in Maschinen
längsrichtung durchlaufenden Wickelwalze (9) angetrieben wird.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die erfindungsge
mäße Vorrichtung auch für ein Verfahren geeignet ist, bei wel
chem das Verspinnen des Faserbandes (4) nur so weit getrieben
wird, daß das Faserband (4) anschließend eine ausreichende Fe
stigkeit aufweist, daß es ohne zu brechen aufwickelbar ist. Ein
derartiges nur vorverfestigtes Faserband (4) wird dann mit ei
nem zweiten in gleicher Weise vorverfestigten Faserband (4) ei
nem weiteren Arbeitsschritt unterzogen, insbesondere einem
Zwirnen, wodurch es erst die endgültige Festigkeit erhält. In
beiden Fällen werden mittels der Falschdralldüse (5) von dem
Faserband (4) abstehende Faserenden um die Seele oder den Fa
serbandkern herumgeschlungen, der im wesentlichen aus paralle
len, keine Drehung aufweisenden Fasern besteht.
Der Falschdralldüse (5) kann in Abwandlung der dargestellten
Ausführungsformen eine weitere Luftdüse in Laufrichtung (A) des
Faserbandes (4) vorausgeschaltet werden, die keine oder nur ei
ne geringe Drehung in dem Faserband (4) erzeugt, wobei die ge
ringe Drehung gegebenenfalls der von der Falschdralldüse (5)
erzeugten Drehung entgegengerichtet ist. Eine derartige Luftdü
se dient einerseits zum Ansaugen des Faserbandes (4) und ander
erseits als eine Art Drallsperre, die ein Zurücklaufen des dem
Faserband (4) von der Falschdralldüse (5) erteilten Falsch
dralls zumindest etwas einschränkt.
Anstelle einer derartigen zusätzlichen Luftdüse oder gegebenen
falls auch zusätzlich zu der Luftdüse kann eine gesonderte
Drallbremse in Form einer Umlenkung oder Klemme o.dgl. vorgese
hen werden. Diese Elemente werden gegebenenfalls alle dann zwi
schen der Falschdralldüse (5) und Mitteln zum Abspreizen von
Faserenden angeordnet, die im nachstehenden noch näher erläu
tert werden. Luftdüsen oder Drallbremsen o.dgl. können bei al
len im nachstehenden noch beschriebenen Ausführungsformen der
Falschdralldüse (5) vorgeschaltet werden, ohne daß dies bei der
Erläuterung der einzelnen Ausführungsformen noch gesondert er
wähnt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist dem Streckwerk (1) ein
Rotationskörper (10) nachgeschaltet, der mit einem nicht darge
stellten Antrieb versehen ist und der um eine parallel zu den
Streckwerksachsen verlaufende Achse (11) rotiert. Der Rota
tionskörper (10) weist einen mit einer Perforation (12) verse
henen Mantel auf, in dessen Innerem ein Saugeinsatz (13) ange
ordnet ist, der mit einem etwa S-förmigen Saugschlitz (14) an
die Innenfläche des Mantels des Rotationskörpers (10) an
schließt. Das Faserband (4) erhält in dem Bereich des Rota
tionskörpers (10), da es der Kontur des Saugschlitzes (14)
folgt, ebenfalls einen S-förmigen Verlauf, so daß die Falsch
dralldüse (5) und die Kreuzspule (8) etwas gegenüber der Rich
tung versetzt sind, mit der das Faserband (4) das Streckwerk
(1) verläßt. Der Rotationskörper (10) läuft etwa mit der glei
chen Umfangsgeschwindigkeit wie der Unterzylinder (2) und die
Druckwalze (3) des Streckwerkes (1). Der Rotationskörper (10)
ist derart angeordnet, daß das Faserband (4) den Rotationskör
per (10) wenigstens in der Scheitellinie berührt oder im Be
reich des Saugschlitzes (14) umschlingt. Um eine Anpassung an
ein zu verspinnendes Fasermaterial vorzunehmen, kann der Rota
tionskörper (10) in einer Richtung lotrecht zur Laufrichtung
(A) und lotrecht zu seiner Drehachse (11) einstellbar sein.
Aufgrund der Umlenkung des Faserbandes (4) im Bereich des Saug
schlitzes (14) verliert das Faserband (4) seine Geschlossen
heit. Randfasern können mit ihren Enden seitlich ausschlagen.
Einige der Fasern folgen der Umlenkung mit einer Verzögerung,
wobei der Grad der Verzögerung für die einzelnen Fasern unter
schiedlich sein kann. Durch diese Maßnahmen wird das Abspreizen
von Faserenden begünstigt, die dann um das Faserband (4) herum
geschlungen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist zwischen dem Streckwerk
(1) und der Falschdralldüse (5) ein Rotationskörper (15) ange
ordnet, der um eine zu den Streckwerksachsen parallele Achse
(11) mittels eines Antriebes verdrehbar ist. Der Rotationskör
per (15) weist ebenfalls einen mit einer Perforation (12) ver
sehenen Mantel auf, in dessen Innerem eine Saugeinrichtung (16)
angeordnet ist, die mit einem Saugschlitz (17) der Innenfläche
des perforierten Mantels des Rotationskörpers (15) gegenüber
liegt. Der Rotationskörper (15) besitzt einen relativ großen
Durchmesser, so daß eine relativ lange Transportzone auf dem
Rotationskörper (15) für das Faserband (4) gegeben ist. Der Ro
tationskörper (15) läuft ebenfalls mit wenigstens annähernd der
Umfangsgeschwindigkeit, die der Liefergeschwindigkeit des
Streckwerkes (1) entspricht. Der Saugschlitz (17) besteht aus
mehreren wechselweise nach der einen und der anderen Seite von
der Laufrichtung (A) schräg abweichenden Abschnitten, die sich
in Laufrichtung (A) außerdem noch im Querschnitt erweitern.
Durch diesen slalomartigen Verlauf des Saugschlitzes (17), dem
auch das Faserband (4) folgt, wird dieses aufgelockert und et
was ausgebreitet, wobei ein Abspreizen von Faserenden quer zur
Laufrichtung (A) erleichtert wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der Aus
führungsform nach Fig. 1 im wesentlichen durch die Form des
Saugschlitzes (18) des Saugeinsatzes (13), der bei dieser Aus
führungsform eine etwa dreieckförmige Grundfläche aufweist, de
ren Spitze der Laufrichtung (A) entgegengerichtet ist. Der
Saugschlitz (18) verbreitert sich in Laufrichtung (A) gleichmä
ßig bis zu seinem Ende, so daß das Volumen der angesaugten
Luftströmung in dieser Richtung zunimmt. Insbesondere wenn das
Faserband (4) nur über einen kurzen, nicht der ganzen Länge des
Saugschlitzes (18) entsprechenden Bereich an dem Rotationskör
per (10) anliegt, wird ebenfalls ein Abspreizen von Faserenden
wesentlich erleichtert. Auch bei dieser Ausführungsform kann
vorgesehen werden, daß die Lage des Rotationskörpers (10) ent
sprechend der Ausführungsform nach Fig. 1 einstellbar ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist in Abweichung von der
Ausführungsform nach Fig. 3 ein Saugschlitz (19) in dem Saug
einsatz (13) vorgesehen, der in Laufrichtung (A) einen konstan
ten Querschnitt aufweist. In Relation zum Faserband (4) weist
er allerdings eine verhältnismäßig große Breite auf.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist in dem Streckwerk (1)
ein Rotationskörper (20) nachgeschaltet, der zu Rotationen um
eine zu den Streckwerksachsen parallele Achse (11) angetrieben
ist. Der Rotationskörper (20) ist mit einer Garnitur aus Nadeln
(21) versehen, die etwa spiralig verlaufende Gassen (22) bil
den. Der Rotationskörper (20) wird derart angetrieben, daß sei
ne Umfangsgeschwindigkeit von der Liefergeschwindigkeit des
Streckwerkes (1) abweicht, so daß das Faserband (4) in den von
den Nadeln (21) gebildeten Gassen (22) geführt wird. Auch bei
dieser Ausführungsform wird eine Auslenkung des Faserbandes (4)
erreicht, so daß ein Abspreizen der Faserenden gefördert wird.
In Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 5 wird der Rota
tionskörper (20) zusätzlich mit einer Perforation und einer
Saugeinrichtung versehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist dem Streckwerk (1) ein
Rotationskörper (23) nachgeschaltet, der eine schneckenförmige
oder spiralförmige Profilierung aus Nuten (25) und Rippen (24)
aufweist. Hier wird eine mechanische Auslenkung erhalten. Auch
bei dieser Ausführungsform läuft der Rotationskörper (23) mit
einer Umfangsgeschwindigkeit, die von der Liefergeschwindigkeit
des Streckwerkes (1) abweicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist dem Streckwerk (1) eine
Walze (26) nachgeschaltet, die ausgehend von ihrer radialen
Mittelebene (28) mit geneigten Lamellen (27) versehen ist. Die
um eine parallel zu den Streckwerksachsen verlaufende Achse
(11) rotierende Walze (26) läuft zweckmäßigerweise wenigstens
geringfügig schneller als die Liefergeschwindigkeit, so daß das
Faserband (4) von den Lamellen (27) gespreizt wird.
In Abwandlung der dargestellten Ausführungsformen nach Fig. 5
bis 7 werden diese im Bereich der walzenförmigen Rotationskör
per (20, 23 oder 26) mit einer Umhüllung umgeben, die mit der
Ansaugöffnung der Falschdralldüse (5) oder einer dieser gege
benenfalls vorgeschalteten Luftdüse verbunden ist. Dadurch läßt
sich die von der Falschdralldüse (5) oder der Luftdüse erzeugte
Saugluftströmung ausnutzen.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 entspricht im wesentlichen der
Ausführungsform nach Fig. 1. Bei der Ausführungsform nach Fig.
8 ist der in den mit einer Perforation (12) versehenen Rota
tionskörper (10) ragende Saugeinsatz (13) mit einem Saugschlitz
versehen, der aus zwei nebeneinander angeordneten Abschnitten
(29, 30) besteht, die beide in Umfangsrichtung weisen und die
sowohl in axialer Richtung als auch in Umfangsrichtung zueinan
der versetzt sind. Dadurch ergibt sich ebenfalls ein S-förmiger
Verlauf für das Faserband (4) in dem Bereich des Rotationskör
pers (10).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist dem Streckwerk (1) ein
Rotationskörper (31) nachgeschaltet, der eine umlaufende, V-
förmige Ringnut (32) aufweist, deren Wandungen mit einer Perfo
ration (12) versehen sind. Im Innern des Rotationskörpers (31)
ist ein Saugeinsatz (33) angeordnet, der mit je einem Saug
schlitz (34 und 35) einer der Wandungen der Nut (32) gegenüber
liegt. Die in Umfangsrichtung versetzten Saugschlitze (34, 35)
bewirken, daß das von dem Streckwerk (1) gelieferte Faserband
(4) sich zunächst an die Nut (32) und dann an die eine Seiten
wand der Nut (32) anlegt, der der Saugschlitz (34) zugeordnet
ist. Im Bereich des Endes dieses Saugschlitzes (34), der etwas
von dem dort beginnenden Saugschlitz (35) im Bereich der ande
ren Nutenwand überlappt wird, wird das Faserband (4) auf die
gegenüberliegende Nutenwand herübergezogen, wobei es eine S-
förmige Umlenkung mit relativ scharfen Umlenkstellen beschreibt.
Insbesondere in dem Bereich dieser Umlenkstellen wird das Ab
spreizen von Faserenden begünstigt und gefördert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 sind dem Streckwerk (1)
zwei Siebscheiben (36, 37) nachgeschaltet, zwischen denen das
Faserband (4) geführt ist und die jeweils auf der dem Faserband
(4) abgewandten Seite mit einer Saugeinrichtung (39, 40) verse
hen sind. Wie aus Fig. 10 zu ersehen ist, sind die Saugeinrich
tungen (39, 40) derart in Laufrichtung (A) zueinander versetzt,
daß das Faserband (4) im Bereich der Siebscheiben (36, 37) eben
falls eine S-förmige Umlenkung erfährt. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist vorgesehen, daß die beiden Siebscheiben
(36, 37) koaxial auf einer zu den Streckwerksachsen parallelen
Achse (11) drehbar angeordnet sind.
In Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 10 werden anstelle
der Siebscheiben (36, 37) Siebbänder vorgesehen, die mit ihren
zwischen sich das Faserband (4) aufnehmenden Trums in Laufrich
tung (A) des Faserbandes (4) mit wenigstens annähernd der Lie
fergeschwindigkeit des Streckwerkes (1) laufen. Anstelle der
rotierenden Siebscheiben (36, 37) können unter Umständen auch
stillstehende Gitter o.dgl. vorgesehen werden, über welche das
Faserband (4) entsprechend der Darstellung nach Fig. 10 gleitet
und dabei aufgrund der Saugeinrichtungen (39, 40) den S-förmi
gen Verlauf erhält.
Der Abstand der Siebscheiben (36, 37) untereinander ist zweck
mäßigerweise einstellbar, um eine Anpassung an das Fasermateri
al vorzunehmen.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 11 wird ein etwa S-för
miger Verlauf des Faserbandes (4) erhalten. Dieser Verlauf wird
durch ein Paar von Siebwalzen (41, 44) erzielt, die dem Streck
werk (1) nachgeschaltet sind. Die Siebwalzen (41, 44), die je
weils einen mit einer Perforation (12) versehenen Mantel auf
weisen, sind mit inneren Saugeinrichtungen (43, 46) versehen,
die mit Saugschlitzen (47, 48) auf den Innenumfang der Rota
tionskörper (41, 44) gerichtet sind. Die beiden Rotationskörper
(41, 44) sind um Achsen (42, 45) zu Drehungen angetrieben, die
im wesentlichen parallel zur Laufrichtung (A) laufen. Da die
Stärke der S-förmigen Auslenkung des Faserbandes (4) und die
dadurch erhaltene Abspreizwirkung im wesentlichen von dem
Spinnstapel und dem gewünschten Maß des Abspreizens der Faser
enden bestimmt wird, wird vorgesehen, daß der Abstand der Rota
tionskörper (41, 44) und/oder ihre relative Position in Lauf
richtung (A) einstellbar sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 sind dem Streckwerk (1)
zwei Siebtrommeln (49 und 52) als Rotationskörper nachgeschal
tet, die ebenfalls eine etwa S-förmige Umlenkung des Faserban
des (4) bewirken. Das das Streckwerk (1) verlassende Faserband
(4) durchläuft die erste Siebtrommel (49) innen, deren Mantel
eine Perforation (12) aufweist und deren Außenseite einer Saug
einrichtung (51) mit einem sich im wesentlichen entlang einer
Mantellinie erstreckenden Saugschlitz zugeordnet ist. Das Faser
band (4) wird dann über die Außenseite der zweiten Siebtrommel
(52) geführt, die ebenfalls mit einer Perforation (12) und ei
ner Saugeinrichtung (54) versehen ist, die einen sich im wesent
lichen entlang einer Mantellinie erstreckenden Saugschlitz auf
weist. Die beiden Siebtrommeln (49, 52) sind auf vorzugsweise
koaxial zueinander angeordneten Achsen (50, 53) gelagert, die im
wesentlichen parallel zu der Laufrichtung (A) des Faserbandes
(4) verlaufen. Die Größe der S-förmigen Auslenkung und die da
bei zu durchlaufenden Winkel können durch den Abstand der Sieb
walzen (49, 52) in ihrer axialen Richtung und/oder durch ihren
Durchmesser bestimmt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 ist dem Streckwerk (1) ei
ne Siebtrommel (52) nachgeschaltet, die um eine parallel zur
Laufrichtung (A) des Faserbandes (4) verlaufende Achse (53)
mittels eines Drehantriebes rotiert. Im Innern der einen Mantel
mit einer Perforation (12) aufweisenden Siebwalze (52) ist ein
Saugeinsatz (54) angeordnet, der mit einem sich im wesentlichen
entlang einer Mantellinie erstreckenden Saugschlitz versehen
ist. Die Falschdralldüse (5) ist derart angeordnet, daß die von
ihr festgelegte weitere Laufrichtung für das Faserband (4) ei
nen spitzen Winkel (α) mit der Achse (53) der Siebtrommel (52)
einschließt, der in der Größenordnung von 10 bis 45° liegt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 sind dem Streckwerk (1)
zwei Siebtrommeln (56, 58) nachgeschaltet, deren Achsen (55, 57)
parallel zu einer die Streckwerksachsen enthaltenen Ebene ver
laufen. Die Siebtrommeln (56, 58) werden mittels Antrieben der
art angetrieben, daß sie wenigstens annähernd eine der Liefer
geschwindigkeit des Streckwerkes (1) entsprechende Umfangsge
schwindigkeit aufweisen. Die Siebtrommeln (56, 58) sind mit
Saugeinsätzen (59, 60) versehen, deren Saugschlitze sich über
einen gewissen Bereich in Umfangsrichtung erstrecken. Bei der
Ausführungsform nach Fig. 14 sind die Saugeinsätze (59, 60) und
zusätzlich auch die Siebtrommeln (56, 58) in Laufrichtung (A)
derart zueinander versetzt, daß ein etwa S-förmiger Verlauf für
das Faserband (4) erhalten wird. Selbstverständlich ist es auch
möglich, nur eine dieser Maßnahmen zu treffen, d.h. die Sieb
trommeln (56, 58) oder die Saugeinsätze (59, 60) versetzt zu
einander anzuordnen. Da die S-förmige Auslenkung von dem Faser
material und der angestrebten Stärke der Abspreizung abhängig
ist, ist es zweckmäßig, die Siebtrommeln (56, 58) in ihrer re
lativen Lage zueinander und/oder die Saugeinsätze (59, 60) ein
stellbar anzuordnen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 sind dem Streckwerk (1)
zwei Siebtrommeln (61 und 58) nachgeschaltet. Die näher an dem
Streckwerk (1) liegende Siebtrommel (61) besitzt einen größeren
Durchmesser und eine stärkere Saugeinrichtung (62). Die Achsen
(55, 57) der Siebtrommeln (58, 61) verlaufen parallel zu einer
die Streckwerksachsen enthaltenden Ebene. Sie werden mit einer
Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die wenigstens annähernd
der Liefergeschwindigkeit des Streckwerkes (1) entspricht. Bei
dieser Ausführungsform wird ebenfalls wieder ein etwa S-förmi
ger Verlauf für das Faserband (4) erhalten, wobei jedoch das
Faserband (4) nicht unbedingt an dem Umfang der Siebtrommel
(58) zur Anlage kommen muß. Es genügt, wenn das Faserband (4)
durch die Saugeinrichtung (63) derart belastet wird, daß die
Faserenden in Querrichtung ausgelenkt werden. Gegebenenfalls
kann deshalb bei dieser Ausführungsform auf die Siebtrommel
(58) verzichtet werden, da unter Umständen die Saugeinrichtung
(63) alleine genügt. Auch bei dieser Ausführungsform ist zweck
mäßigerweise eine Einstellbarkeit entsprechend Fig. 14 vorgese
hen, um eine Anpassung an das Fasermaterial vornehmen zu können
Bei der Ausführungsform nach Fig. 16 sind dem Streckwerk (1)
zwei Siebtrommeln (64, 66) nachgeschaltet, deren Drehachsen (55,
57) parallel zu einer die Streckwerkswalzenachsen enthaltenden
Ebene verlaufen. Die beiden Siebtrommeln (64, 66) werden derart
angetrieben, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit etwa der Lieferge
schwindigkeit des Streckwerkes (1) entspricht. Die Siebtrommeln
(64, 66) besitzen jeweils perforierte Bereiche (65, 67) mit da
zwischenliegenden in Umfangsrichtung gleich großen geschlossen
en Bereichen. Die beiden Siebtrommeln (64, 66) werden derart
synchron angetrieben, daß immer einem perforierten Bereich (67)
der Trommel (66) ein geschlossener Bereich der Siebtrommel (64)
gegenüberliegt, während einem perforierten Bereich (65) der
Siebtrommel (64) ein geschlossener Bereich der Siebtrommel (66)
gegenüberliegt. Die Saugeinsätze (68, 69) der Siebtrommeln (64,
66) liegen sich mit ihren Saugschlitzen gegenüber. Die Saug
schlitze sind in Umfangsrichtung jeweils so lang bemessen, daß
sie in Umfangsrichtung eine Länge haben, die der Breite eines
perforierten Bereiches (65, 67) zuzüglich eines geschlossenen
Bereiches der Siebtrommeln (64, 66) entsprechen. Wie aus Fig.
16 zu ersehen ist, wird dadurch das Faserband (4) wechselweise
S-förmig oder Z-förmig ausgelenkt, wobei ein Abspreizen von Fa
serenden erhalten wird. Auch bei dieser Ausführungsform wird
zweckmäßigerweise vorgesehen, daß der Abstand zwischen den bei
den Siebtrommeln (64, 66) einstellbar ist. Gegebenenfalls ist
es auch zweckmäßig, die Position der Saugeinsätze (68, 69) ein
stellbar zu halten.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 16 vorgesehen ist,
daß das Faserband (4) praktisch immer an beiden Siebtrommeln
(64, 66) anliegt, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 17 vor
gesehen, daß das Faserband (4) jeweils immer nur an einer der
Siebtrommeln (64 oder 66) anliegt. Dies wird durch die gegen
über der Ausführungsform nach Fig. 16 geänderten Saugeinsätze
(70, 71) errreicht, die in Umfangsrichtung nur relativ kurze
Saugschlitze aufweisen. Aufgrund der wechselnden Anordnung von
perforierten Bereichen (65, 67) und geschlossenen Bereichen der
synchron laufenden Siebtrommeln (64, 66) wird erreicht, daß je
weils immer nur eine der Saugeinrichtungen (70 oder 71) auf das
Faserband (4) einwirkt.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 18, die im wesentlichen
der Ausführungsform nach Fig. 16 entspricht, ist vorgesehen,
daß das Faserband (4) jeweils nur an einer der Siebtrommeln (64
oder 66) anliegt. Bei dieser Ausführungsform ist dies dadurch
geschehen, daß die Lage der Saugschlitze der Saugeinrichtungen
(72, 73) derart gegeneinander versetzt ist, daß jeweils in Zu
sammenwirken mit den perforierten Bereichen (65, 67) und den
geschlossenen Bereichen die Saugeinrichtung (72, 73) nur einer
der beiden Siebtrommeln (64 oder 66) auf das Faserband (4) ein
wirkt.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 14 bis 18 kann erreicht
werden, daß eine der Siebtrommeln (56, 58; 58, 61; 64, 66) einen
Falschdrall auf das Faserband (4) ausübt. In diesem Fall ist es
möglich, die Achsen beider oder nur einer der Siebtrommeln (56,
58; 58, 61; 64, 66) unter einem Winkel zur Laufrichtung (A) des
Faserbandes (4) und damit auch zu den Streckwerksachsen schräg
anzustellen.
Claims (20)
1. Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen mit
einem Streckwerk, wenigstens einer Falschdralldüse und einer
Abzugseinrichtung, die in Durchlaufrichtung eines Faserbandes
hintereinander angeordnet sind, und mit Mitteln zum Abspreizen
von Faserenden von dem Faserband, die dem Streckwerk nachgeord
net sind und die einen zu einer Drehbewegung angetriebenen Ro
tationskörper enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rota
tionskörper (10, 15, 20, 23, 26, 31, 36, 37, 41, 44, 49, 52,
56, 61, 64, 66) Mittel (5, 14, 17, 18, 19, 21, 24, 27, 29, 30,
34, 35, 39, 40, 47, 48, 51, 54, 58, 60, 63, 65, 67) zum Ändern
der Laufrichtung (A) des Faserbandes (4) zugeordnet sind, deren
Einwirkungsrichtung auf das Faserband (4) im wesentlichen quer
zur Richtung der Bewegung des Rotationskörpers gerichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Umlenkwalze (10, 15, 20, 23, 26, 31) vorgesehen ist,
der Mittel (14, 17, 18, 19, 21, 24, 27, 29, 30, 34, 35) zum
Auslenken des Faserbandes (4) zugeordnet sind, deren Auslenk
richtung vorzugsweise im wesentlichen axial zur Umlenkwalze ge
richtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkwalze (10, 15, 20, 23, 26, 31) mit den Mitteln
(14, 17, 18, 19, 21, 24, 27, 29, 30, 34, 35) zum Auslenken zu
einer Baueinheit zusammengefaßt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,dadurch gekennzeich
net, daß die Umlenkwalze (20, 23, 26) auf ihrem Umfang mit ei
ner eine Auslenkung des Faserbandes (4) bewirkenden Profilie
rung (21, 24, 27) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Umlenkwalze (10, 15, 31) pneumatische
Mittel (14, 17, 18, 19, 29, 30, 34, 35) zum Ändern der Lauf
richtung des Faserbandes (4) zugeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkwalze mit einer zur Laufrichtung
(A) des Faserbandes (4) schräg gestellten Drehachse versehen
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkwalze (10, 15, 20, 23, 26, 31)
eine zu den Streckwerkswalzen (2, 3) parallele Drehachse (11)
aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkwalze (41, 44, 49, 52) eine zu
den Streckwerkswalzen (2, 3) quer verlaufende Drehachse (42,
45, 50,53) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkwalze (10, 15) einen perforierten
Mantel und einen darin angeordneten Saugeinsatz (13, 16) auf
weist, der mit einem Saugschlitz (14, 17, 18) an die Innenseite
des Mantels anschließt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugschlitz (14, 17, 18) sich im wesentlichen in Durch
laufrichtung (A) des Faserbandes (4) erstreckt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Saugschlitz (14, 17, 18) einen sich in Durch
laufrichtung (A) des Faserbandes (4) ändernden Verlauf auf
weist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Saugschlitz in zwei in Umfangsrichtung auf
einanderfolgende Abschnitte (29, 30, 34, 35) unterteilt ist,
die in axialer Richtung zur Umlenkwalze (10, 31) zueinander
versetzt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkwalze (31) mit einer umlaufenden
Nut (32) versehen ist, in deren Seitenwänden die aufeinander
folgenden Abschnitte (34, 35) des Saugschlitzes angeordnet
sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Streckwerk (1) zwei Rotationskörper
(36, 37; 41, 44; 49, 52; 56, 58; 61, 58; 64, 66) nachgeordnet sind,
die das Faserband (4) mit unterschiedlicher Laufrichtung
führen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei das Faserband (4) zwischen sich aufnehmende, um quer
zur Laufrichtung (A) liegende Achsen (11) rotierende Scheiben
(36, 37) vorgesehen sind, die jeweils mit einer Perforation
(38) und einer der das Faserband (4) führenden Seite abgewand
ten Saugeinrichtung (39, 40) versehen sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei um im wesentlichen in Laufrichtung (A) des Faserbandes
(4) verlaufende Achsen (42, 45; 50, 53) rotierende, gelochte und
mit Saugeinrichtungen (43, 46; 51, 54) versehene Trommeln (41, 44;
49, 52) vorgesehen sind, deren das Faserband (4) führende Flä
chen bezüglich der Laufrichtung (A) zueinander quer versetzt
sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Faserband (4) führenden Flächen der Trommeln (41,
44; 49, 52) in Laufrichtung (A) des Faserbandes (4) hintereinan
der angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei um im wesentlichen quer zur Laufrichtung (A) des Fa
serbandes (4) liegende Achsen (55, 57) rotierende, perforierte
Trommeln (56, 58; 58, 61 ; 64, 66) vorgesehen sind, die mit inneren
Saugeinsätzen (59, 60; 62, 63; 68, 69; 70, 71; 72, 73) versehen
sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugschlitze der Saugeinsätze (59, 60; 62, 63; 72, 73) in
Laufrichtung (A) des Faserbandes (4) versetzt zueinander ange
ordnet sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Trommeln (64, 66) in Drehrichtung aufeinan
derfolgend mit perforierten (65, 67) und geschlossenen Abschnit
ten versehen sind, die wechselweise über die zugehörigen Saug
schlitze (68, 69; 70, 71; 72, 73 ) gebracht werden und wechselweise
auf das Faserband (4) einwirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873714212 DE3714212A1 (de) | 1987-04-29 | 1987-04-29 | Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen mit einem streckwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873714212 DE3714212A1 (de) | 1987-04-29 | 1987-04-29 | Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen mit einem streckwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3714212A1 true DE3714212A1 (de) | 1988-11-17 |
Family
ID=6326473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873714212 Withdrawn DE3714212A1 (de) | 1987-04-29 | 1987-04-29 | Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen mit einem streckwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3714212A1 (de) |
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1987
- 1987-04-29 DE DE19873714212 patent/DE3714212A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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