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DE3719959A1 - Offen-end-spinneinheit - Google Patents

Offen-end-spinneinheit

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Publication number
DE3719959A1
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DE
Germany
Prior art keywords
separator
cylindrical projection
bolt
delimitation
spinning unit
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19873719959
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English (en)
Inventor
Frantisek Jaros
Miloslav Kubovy
Kveta Hacova
Zdenek Kotrba
Pavel Bures
Jiri Storek
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Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Original Assignee
Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
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Publication date
Application filed by Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS filed Critical Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spinneinheit einer Offen-End-Ro­ torspinnmaschine mit einem Spinnrotor und einem zylindri­ schen, in diesen teilweise hineinragenden Vorsprung mit der Mündung eines Speisekanals für Einzelfasern, auf dem ein Se­ parator vorgesehen ist, durch dessen mit der Achse des Spinn­ rotors identische Achse ein durch einen Abgrenzungsbolzen durchgehendes Abzugsrohr zum Abziehen des Garns geführt ist, welcher Bolzen einen Richtspalt zwischen der unteren Wand des Separators und der Stirnwand des zylindrischen Vor­ sprungs im Bereich der Mündung des Speisekanals vertikal ab­ grenzt und gleichzeitig zum Festhalten des Separators dient, wobei die geometrische Mitte der Fläche des Abgrenzungsbol­ zens gegenüber dem Abzugsrohr und dem zylindrischen Vor­ sprung exzentrisch liegt.
Bisher bekannte Vorrichtungen zum Zuführen von Einzelfasern zum Spinnrotor bestehen im wesentlichen aus einem Speise­ kanal, der in der Regel tangential zu einer Auflösewalze ver­ läuft und entweder in der Nähe einer Rutschwand des Spinnro­ tors oder unter dem den Faserspeisebereich vom Garnabzugsbe­ reich trennenden Separator ausmündet. Die letztgenannte Aus­ führungsform ist vorteilhafter, da dabei die Anlagerung der zugeführten Fasern an das fertige Garn herabgesetzt wird und die Fasern besser an die Rutschwand gelenkt werden. Wie be­ kannt, muß man zusammen mit jeder Erhöhung der Drehgeschwin­ digkeit des Spinnrotors auch seinen Durchmesser verkleinern, um eine Erhöhung der Axialkräfte im Garn zu vermeiden. Da gleichzeitig der Durchmesser des zylindrischen, in den Spinn­ rotor einragenden Vorsprungs des Deckels geringer wird, verkleinert sich auch der Raum für die Mündung des Faserspei­ sekanals. Soll dabei der technologisch notwendige Querschnitt des Speisekanals aufrechterhalten werden, muß man auch den Durchmesser des den Separator tragenden Bol­ zens, durch den das Garnabzugsrohr hindurchgeht, verkleinern, was zur Folge hat, daß die Fasern und insbeson­ dere die Fasern von größerer Stapellänge diesen Bolzen um­ wickeln. An den derart abgefangenen Fasern haften weitere Fasern an, was zur Bildung von Anhäufungen, zur Erhöhung der linearen Garngewichtsungleichmäßigkeit, eventuell zur Ver­ stopfung des Faserrichtspaltes unter dem Separator und schließlich zum Fadenbruch führt.
Nach der DE-OS 19 40 199 wurde dieses Problem so gelöst, daß im Bereich zwischen dem Separator und der Stirnwand des zy­ lindrischen Vorsprungs eine radiale Trennwand vorgesehen ist. Diese Maßnahme steigert jedoch den Widerstand gegen die Luftströmung bei der Mündung des Speisekanals, wo ein Luft­ wirbel erzeugt wird, so daß die Fasern abgebremst werden und sich vor dem Antritt an die Rutschwand des Spinnrotors run­ zeln. Darüber hinaus steigt der Energiebedarf einer zum Er­ zeugen des Luftstroms für den Einzelfasertransport dienenden Druckluftquelle.
Ferner ist aus der GB-PS 14 41 878 eine Spinneinheit be­ kannt, bei der der Separator zum zylindrischen Vorsprung des Deckels mittels eines außerhalb der Achse dieses Vorsprungs befindlichen Bolzens festgehalten ist. Bei dieser Ausführung muß jedoch das fertige Garn durch eine in der Drehachse des Spinnrotors vorgesehene Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite des Separators hinsichtlich der Mündung des Speiseka­ nals abgezogen werden, was die Lagerung und den Antrieb des Spinnrotors schwieriger und kostspieliger macht. Der Umfang des Bolzenmantels ist bei dieser Ausführung verhältnismäßig klein, was wiederum zu dessen Umwickeln mit langstapligen Fasern und zu den vorerwähnten Nachteilen führt.
Bei der Ausführung der Spinneinheit gemäß der tschechoslowa­ kischen Patentschrift 1 35 732 ragt in den Spinnrotor teilwei­ se ein zylindrischer Vorsprung mit der Mündung des Speiseka­ nals hinein. Auf dem Vorsprung ist ein Separator vorgesehen, durch dessen mit der Achse des Spinnrotors identische Achse das Garnabzugsrohr geführt ist, welches durch einen Abgren­ zungsbolzen hindurchgeht, der die Höhe eines Faserricht­ spalts zwischen der unteren Wand des Separators und der Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs im Bereich der Ausmün­ dung des Speisekanals in Vertikalrichtung abgrenzt und gleichzeitig zum Festhalten des Separators dient, wobei die geometrische Mitte der Fläche des Querschnitts dieses Bol­ zens gegenüber dem Abzugsrohr und dem zylindrischen Vor­ sprung exzentrisch liegt. Der Richtspalt ist durch einen Ab­ schnitt der Umfangsfläche des Abgrenzungsbolzens abgegrenzt, wobei die Ausmündung des Speisekanals einen konischen Aus­ tritt praktisch über die ganze freie Stirnfläche des zylin­ drischen Vorsprungs im Richtspalt bildet. Dieser Austritt ist verhältnismäßig kurz und schließt unmittelbar an die Auf­ lösewalze an. Der Abgrenzungsbolzen ist Bestandteil des Sepa­ rators und liegt an der ebenen Fläche der Stirnwand des zy­ lindrischen Vorsprungs an.
Ein Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß sich die Fasern im Spalt zwischen der Stirnwand des zylindrischen Vor­ sprungs und der unteren Wand des Abgrenzungsbolzens anhäu­ fen. Außer durch Herstellungstoleranzen ist das auch dadurch bedingt, daß der Speisekanals einen relativ kurzen Ausgang aufweist, der zur Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs sen­ krecht steht, so daß langstaplige Fasern mit ihrem Anfang in Berührung mit der Wand des Spinnrotors bereits in dem Zeit­ punkt kommen, in welchem sie noch mit ihrer relativ großen Länge von der Auflösewalze gehalten werden. Die ebene Wand des inneren Abschnitts der Umfangsmantelfläche des Abgren­ zungsbolzens lenkt die Fasern unmittelbar in den Spinnrotor. Am Übergang über eine scharfe Kante zwischen dem ebenen inne­ ren Abschnitt und dem äußeren Abschnitt dieser Umfangsman­ telfläche werden die Fasern abgebremst und umwickeln auch hier den Abgrenzungsbolzen, da die Beziehung zwischen dem ge­ samten Umfang des Abgrenzungsbolzens und der durchschnittli­ chen Faserstapellänge nicht beachtet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausführung des Abgrenzungsbolzens und des Faserrichtspalts in bezug auf den Austritt des Speisekanals und den Abzug des fertigen Garns durch das durch den Separator und den Abgrenzungsbolzen hin­ durchgehende Abzugsrohr so zu verbessern, daß das Umwickeln des Abgrenzungsbolzens mit Fasern, das Anhäufen der Fasern im Spalt zwischen dem Abgrenzungsbolzen und der Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs vermieden werden und insbesonde­ re der Übergang der Fasern von dem Speisekanal an die Rutsch­ wand des Spinnrotors zwecks Erhöhung der Garngüte verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß so gelöst, daß der Abgren­ zungsbolzen eine Umfangsmantelfläche aufweist, deren Gesamt­ umfang gleich oder größer ist als die Hälfte der durch­ schnittlichen Stapellänge der durch den unter spitzem Winkel zur Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs verlaufenden Spei­ sekanal zugeführten Einzelfasern, wobei ein innerer, der Mün­ dung des Speisekanals zugekehrte Abschnitt der Umfangsman­ telfläche in Richtung der natürlichen Bahn der in die Dreh­ richtung des Spinnrotors aus der Mündung austretenden Fasern abgerundet ist, während ihr äußerer Abschnitt mindestens teilweise den Rand der Fläche des zylindrischen Vorsprungs berührt oder von diesem in einem Abstand von bis zu 4 mm radial abgesetzt ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Spinneinheit besteht darin, daß die vorangehenden Nachteile des Standes der Tech­ nik vermieden werden, da der Übergang der Fasern von dem unter spitzem Winkel orientierten Speisekanal an die Rutsch­ wand optimal ist und die Fasern sich bei ihrer ersten Berüh­ rung mit der Rutschwand in Drehrichtung des Spinnrotors biegen, ohne am Anfang mit der Umfangswand des Abgrenzungs­ bolzens in Berührung zu kommen. Da die horizontalen Spalte eliminiert wurden, erfolgt kein Abfangen der Fasern.
Nach einer Ausführung, die vom Gesichtspunkt der Herstellung am einfachsten ist, kann die Umfangsmantelfläche des Abgren­ zungsbolzens zylindrisch sein.
Eine andere bevorzugte Ausführung besteht darin, daß der innere Mantelflächenabschnitt im Bereich zwischen dem Ab­ zugsrohr und dem Speisekanal den gleichen oder einen klein­ eren Halbmesser hat als der äußere Mantelflächenabschnitt, der dem Rand der Fläche des zylindrischen Vorsprungs gleich­ laufend folgt. Diese Ausführungsform ermöglicht es, eine vor­ teilhafte Gestalt des Abgrenzungsbolzens zu erzielen, da in­ folge der Ausfüllung des ineffektiven Raumes des Richtspalts eine wirksame Luftströmung erzeugt und ihre Einwirkung auf die Fasern sowie deren Übergang in den Spinnrotor hervorgeru­ fen wird.
Dieser Effekt wird dadurch erzielt, daß der äußere Mantelflä­ chenabschnitt der Fläche des zylindrischen Vorsprungs in einem Abstand von 1 bis 4 mm folgt und daß der innere Man­ telflächenabschnitt von der nächsten Kante der Mündung des Speisekanals in einem Abstand von bis zu 5 mm entfernt ist. Zum Eliminieren der horizontalen Spalte ist der Abgrenzungs­ bolzen Bestandteil des Separators und ragt in eine Ausneh­ mung in der Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs hinein.
Vom Standpunkt der einfachen Form des Separators und dessen Halterung ist es vorteilhaft, daß der Abgrenzungsbolzen Be­ standteil des zylindrischen Vorsprungs ist und in eine Aus­ nehmung im Separator hineinragt.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß der Abgrenzungsbolzen aus einem konzentrischen, das Abzugs­ rohr umgebenden Mantel und einer Abgrenzungsfüllung zum Aus­ füllen eines Teils des Raumes zwischen der Unterwand des Se­ parators und der Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs be­ steht, wobei die Abgrenzungsfüllung auf diesen konzentri­ schen Mantel aufgesetzt ist. Diese Ausführung ermöglicht es, die herkömmlichen Separatoren einzusetzen und einen vorteil­ haften Übergang der Fasern in den Spinnrotor zu gewährlei­ sten. Darüber hinaus ist es möglich, die bereits im Betrieb arbeitenden Maschinen mit einer vorzugsweise aus elastischen Materialien wie Kautschuk, Kunststoff o.dgl. gefertigten Ab­ grenzungsfüllung zu versehen, welche den betreffenden Raum vollkommen ausfüllt und an den gegenüberliegenden Wänden haftet. Dabei ist es jedoch vorteilhaft, daß die Abgrenzungs­ füllung sowohl in die Ausnehmung in der Stirnwand des zylin­ drischen Vorsprungs als auch in die Ausnehmung in der Unter­ wand des Separators hineinragt.
Einige bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Spinneinheit werden nachfolgend anhand der beigefügten sche­ matischen Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Offen-End-Rotorspinnein­ heit,
Fig. 2 eine Schnittansicht des Abgrenzungsbolzens ent­ lang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Variante des Abgren­ zungsbolzens, die der Darstellung in Fig. 2 ent­ spricht,
Fig. 4 eine Vertikalschnittansicht einer alternativen An­ ordnung des Separators am Abgrenzungsbolzen und die
Fig. 5 und 6 Vertikalschnittansichten eines konventionellen Separators zusammen mit einer Abgrenzungsfüllung.
Die in Fig. 1 dargestellte Spinneinheit besteht aus einer drehbar gelagerten Speisewalze 1 und einer Auflösewalze 2, die mit nicht dargestellten Antriebsmitteln gekuppelt sind. An der Speisewalze 1 liegt federnd eine Druckmulde 3 an. Für die Auflösewalze 2 ist im Gehäuse der Spinneinheit eine Aus­ nehmung 4 vorgesehen, die in einen Speisekanal 5 zum Liefern von Einzelfasern in einen Spinnrotor 9 übergeht. Der Speise­ kanal 5 geht durch einen zylindrischen, teilweise in den Spinnrotor 9 hineinragenden Vorsprung 6 hindurch und mündet unter spitzem Winkel zur Stirnwand 8 des Vorsprungs 6. Der zylindrische Vorsprung 6 ragt von der Wand 7 eines den Raum des Spinnrotors 9 abschließenden Deckels vor. Der Deckel bildet in diesem Teil das Gehäuse der Auflösewalze 2.
Zum Erzeugen eines Unterdrucks ist der Spinnrotor 9 mit Ent­ lüftungslöchern 10 versehen. Der Spinnrotor 9 braucht jedoch keine Entlüftungslöcher aufzuweisen, da der Unterdruck bei­ spielsweise durch seine äußere konische Wand oder durch eine fremde Unterdruckquelle erzeugt werden kann.
Der Spinnrotor 9 weist eine Rutschwand 11 auf, die in eine Sammelrille 12 zum Ablagern der Fasern zu einem das Garn bil­ denden Faserbändchen übergeht. Auf dem zylindrischen Vor­ sprung 6 ist ein Separator 13 vorgesehen, durch dessen mit der Achse des Spinnrotors 9 identische Achse ein Abzugsrohr 14 zum Abziehen des Garns 15 durch das Gehäuse 16 der Auflö­ sevorrichtung hindurchgeht.
Das Garn wird durch am Maschinenrahmen angeordnete Abzugswal­ zen 17 abgezogen. Das Abzugsrohr 14 geht von der Unterwand 18 des Separators 13 durch einen Abgrenzungsbolzen 19 hin­ durch, der einerseits den Separator 13 am zylindrischen Vor­ sprung 6 festhält, andererseits einen Richtspalt 20 zwischen der Unterwand 18 des Separators 13 und der Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 an der Stelle der Mündung des Speisekanals 5 abgrenzt. Der Speisekanal 5 mündet unter einem spitzen Winkel zur erwähnten Stirnwand 8. Die geometri­ sche Mitte 21 des Querschnitts des Abgrenzungsbolzens 19 (Fig. 2) liegt exzentrisch gegenüber dem Abzugsrohr 14 und dem zylindrischen Vorsprung 6, deren Achsen mit der Achse des Spinnrotors 9 identisch sein müssen. Der Abgrenzungsbol­ zen 19 weist eine Umfangsmantelfläche 22 auf, die zum Zweck weiterer Beschreibung in einen inneren, der Ausmündung des Speisekanals 5 zugewandten Mantelflächenabschnitt 22.1 und einen äußeren, auf der gegenüberliegenden Seite des zylindri­ schen Vorsprungs 6 befindlichen Mantelflächenabschnitt 22.2 geteilt werden soll.
Der innere Mantelflächenabschnitt 22.1 ist mit seiner Abrun­ dung in die Drehrichtung P des Spinnrotors 9 gekrümmt, was gewährleistet, daß die Fasern aus dem Speisekanal 5 in Rich­ tung der natürlichen Bahn in Abhängigkeit von ihrer durch die Geschwindigkeit des Spinnrotors 9 gegebenen Geschwindig­ keit austreten. Der äußere Mantelflächenabschnitt 22.2 be­ rührt entweder teilweise den Rand der zylindrischen Fläche 24 des Vorsprungs 6 oder ist von diesem Rand in einem Ab­ stand von bis zu 4 mm abgesetzt, um den Einfluß der rotieren­ den Rutschwand 11 des Spinnrotors 9 unterdrücken zu können.
Die Mantelfläche 24 ist vorzugsweise zylindrisch (Fig. 2), was vom Gesichtspunkt der Herstellung am einfachsten ist. Sie kann jedoch eine andere Form haben, bei welcher jeder der Abschnitte 22.1, 22.2 durch eine Kreisfläche von unter­ schiedlichem Halbmesser gebildet ist (Fig. 3). In diesem Fall ist es jedoch vorteilhaft, daß der äußere Mantelflä­ chenabschnitt 22.2 der zylindrischen Fläche 24 des Vor­ sprungs 6 in einem Abstand von 1 bis 4 mm folgt. Der innere zwischen dem Abzugsrohr 14 und dem Speisekanal 5 befindliche Mantelflächenabschnitt 22.1 kann von der nächsten Kante der Mündung des Speisekanals 5 in einem Abstand von bis zu 5 mm entfernt sein, wobei der Krümmungshalbmesser des inneren Ab­ schnitts 22.1 vorzugsweise gleich oder kleiner ist als der Halbmesser des äußeren Abschnitts 22.2. Der innere Man­ telflächenabschnitt 22.1 kann auch eine elliptische Form auf­ weisen.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, wo der Abgrenzungsbolzen 19 Bestandteil des Separators 13 ist und in die Ausnehmung 25 in der Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 hinein­ ragt, wodurch der Einfluß eines horizontalen Spalts auf die zugeführten Fasern eliminiert wird.
Nach einer anderen in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist der Abgrenzungsbolzen 19 Bestandteil des zylindrischen Vor­ sprungs 6 und ragt in die Ausnehmung 26 in der Unterwand 18 des Separators 13.
Eine der vorteilhaftesten Ausführungsformen zeigt jedoch Fig. 5, wo der Abgrenzungsbolzen 19 aus einem konzentri­ schen, das Abzugsrohr 14 umgebenden Mantel 27 und einer Ab­ grenzungsfüllung 28 zum Ausfüllen eines Teils des Raumes zwi­ schen der Unterwand 18 des Separators 13 und der Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 besteht, wobei die Abgren­ zungsfüllung 28, die aus einem elastischen Material wie z.B. Kautschuk oder Kunststoff gefertigt ist, auf den konzentri­ schen Mantel 27 aufgesetzt ist.
Wie der Fig. 6 zu entnehmen ist, ragt die Abgrenzungsfüllung 28 sowohl in die Ausnehmung 25 in der Stirnwand 8 des zylin­ drischen Vorsprungs 6 als auch in die Ausnehmung 26 in der Unterwand 18 des Separators 13 hinein.
Die Spinneinheit arbeitet folgendermaßen:
Infolge eines durch den Spinnrotor 9 oder eine fremde Unter­ druckquelle erzeugten Unterdrucks treten die Fasern in den Richtspalt 30 zwischen dem Separator 13 und der Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 ein und werden vom Luftstrom an der gekrümmten Mantelfläche 22 des inneren Mantelflä­ chenabschnitts 22.1 des Abgrenzungsbolzens 19 vorbei auf die Rutschfläche 11 des Spinnrotors 9 gefördert. Dieser innere Mantelflächenabschnitt 22.1 richtet den Luftstrom zusammen mit den Fasern, ohne die Faserbewegung abzubremsen, so daß die mit ausreichender Geschwindigkeit laufenden Fasern 29 in geeigneter Form auf die Rutschwand 11 des Spinnrotors 9 abge­ lagert werden. Die Anordnung des Abgrenzungsbolzens 19, der einen Teil des Raumes zwischen dem Separator 13 und der Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 ausfüllt, wirkt der Neigung zur Entstehung eines zentralen, Fasern um den Se­ paratorbolzen umwickelnden Luftwirbeln entgegen. Nach ihrem Auftreffen auf die Rutschwand 11 des Spinnrotors 9 rutschen die Fasern in die Sammelrille 12, wo sie zu einem Faserbänd­ chen verdichtet werden. Dieses wird dann verdreht und in Garnform durch das Abzugsrohr 14 von den Abzugswalzen 17 ab­ gezogen.

Claims (10)

1. Spinneinheit einer Offen-End-Rotorspinnmaschine mit einem Spinnrotor und einem zylindrischen, in diesen teil­ weise hineinragenden Vorsprung mit der Mündung eines Speisekanals für Einzelfasern, auf dem ein Separator vor­ gesehen ist, durch dessen mit der Achse des Spinnrotors identische Achse ein durch einen Abgrenzungsbolzen hin­ durchgehendes Abzugsrohr zum Abziehen des Garns geführt ist, welcher Bolzen einen Richtspalt zwischen der unte­ ren Wand des Separators und der Stirnwand des zylindri­ schen Vorsprungs im Bereich der Mündung des Speisekanals vertikal abgrenzt und gleichzeitig zum Festhalten des Se­ parators dient, wobei die geometrische Mitte der Fläche des Querschnittes des Abgrenzungsbolzens gegenüber dem Abzugsrohr und dem zylindrischen Vorsprung exzentrisch liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab­ grenzungsbolzen (19) eine Umfangsmantelfläche (22) auf­ weist, deren Gesamtumfang gleich oder größer ist als die Hälfte der durchschnittlichen Stapellänge von durch den unter spitzem Winkel zur Stirnwand (8) des zylindrischen Vorsprungs (6) verlaufenden Speisekanal (5) zugeführten Einzelfasern, wobei ein innerer, der Mündung des Speise­ kanals (5) zugekehrter Abschnitt (22.1) der Umfangsman­ telfläche (22) in Richtung der natürlichen Bahn der in die Drehrichtung (P) des Spinnrotors (9) aus der Mündung austretenden Fasern abgerundet ist, während ihr äußerer Abschnitt (22.2) mindestens teilweise den Rand der Fläche (24) des zylindrischen Vorsprungs (6) berührt oder von diesem in einem Abstand von bis zu 4 mm radial abgesetzt ist.
2. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsmantelflä­ che (22) zylindrisch ist.
3. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Mantelflä­ chenabschnitt (22.1) im Bereich zwischen dem Abzugsrohr (14) und dem Speisekanal (5) den gleichen oder kleineren Halbmesser hat als der äußere Mantelflächenabschnitt (22.2), der dem Rand der Fläche (24) des zylindrischen Vorsprungs (6) gleichlaufend folgt.
4. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Mantelflä­ chenabschnitt (22.2) dem Rand der Fläche (24) des zylin­ drischen Vorsprungs (6) in einem Abstand von 1 bis 4 mm folgt.
5. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Mantelflä­ chenabschnitt (22.1) von der nächsten Kante der Mündung des Speisekanals (5) in einem Abstand von bis zu 5 mm entfernt ist.
6. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgrenzungsbolzen (19) Bestandteil des Separators (13) ist und in eine Aus­ nehmung (25) in der Stirnwand (8) des zylindrischen Vor­ sprungs (6) hineinragt.
7. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgrenzungsbolzen (19) Bestandteil des zylindrischen Vorsprungs (6) ist und in eine Ausnehmung (26) im Separator (13) hinein­ ragt.
8. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgrenzungsbolzen (19) aus einem konzentrischen, das Abzugsrohr (14) umge­ benden Mantel (27) und einer Abgrenzungsfüllung (28) zum Ausfüllen eines Teils des Raumes zwischen der Unterwand (18) des Separators (13) und der Stirnwand (8) des zylin­ drischen Vorsprungs (6) besteht, wobei die Abgrenzungs­ füllung (28) auf diesen konzentrischen Mantel (27) aufge­ setzt ist.
9. Spinneinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgrenzungsfül­ lung (28) aus elastischem Material besteht.
10. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgrenzungsfül­ lung (28) sowohl in die Ausnehmung (25) in die Stirnwand (8) des zylindrischen Vorsprungs (6) als auch in die Aus­ nehmung (26) in der Unterwand (18) des Separators (13) hineinragt.
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