DE3719959A1 - Offen-end-spinneinheit - Google Patents
Offen-end-spinneinheitInfo
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- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/04—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Spinneinheit einer Offen-End-Ro
torspinnmaschine mit einem Spinnrotor und einem zylindri
schen, in diesen teilweise hineinragenden Vorsprung mit der
Mündung eines Speisekanals für Einzelfasern, auf dem ein Se
parator vorgesehen ist, durch dessen mit der Achse des Spinn
rotors identische Achse ein durch einen Abgrenzungsbolzen
durchgehendes Abzugsrohr zum Abziehen des Garns geführt ist,
welcher Bolzen einen Richtspalt zwischen der unteren Wand
des Separators und der Stirnwand des zylindrischen Vor
sprungs im Bereich der Mündung des Speisekanals vertikal ab
grenzt und gleichzeitig zum Festhalten des Separators dient,
wobei die geometrische Mitte der Fläche des Abgrenzungsbol
zens gegenüber dem Abzugsrohr und dem zylindrischen Vor
sprung exzentrisch liegt.
Bisher bekannte Vorrichtungen zum Zuführen von Einzelfasern
zum Spinnrotor bestehen im wesentlichen aus einem Speise
kanal, der in der Regel tangential zu einer Auflösewalze ver
läuft und entweder in der Nähe einer Rutschwand des Spinnro
tors oder unter dem den Faserspeisebereich vom Garnabzugsbe
reich trennenden Separator ausmündet. Die letztgenannte Aus
führungsform ist vorteilhafter, da dabei die Anlagerung der
zugeführten Fasern an das fertige Garn herabgesetzt wird und
die Fasern besser an die Rutschwand gelenkt werden. Wie be
kannt, muß man zusammen mit jeder Erhöhung der Drehgeschwin
digkeit des Spinnrotors auch seinen Durchmesser verkleinern,
um eine Erhöhung der Axialkräfte im Garn zu vermeiden. Da
gleichzeitig der Durchmesser des zylindrischen, in den Spinn
rotor einragenden Vorsprungs des Deckels geringer wird,
verkleinert sich auch der Raum für die Mündung des Faserspei
sekanals. Soll dabei der technologisch notwendige
Querschnitt des Speisekanals aufrechterhalten werden, muß
man auch den Durchmesser des den Separator tragenden Bol
zens, durch den das Garnabzugsrohr hindurchgeht,
verkleinern, was zur Folge hat, daß die Fasern und insbeson
dere die Fasern von größerer Stapellänge diesen Bolzen um
wickeln. An den derart abgefangenen Fasern haften weitere
Fasern an, was zur Bildung von Anhäufungen, zur Erhöhung der
linearen Garngewichtsungleichmäßigkeit, eventuell zur Ver
stopfung des Faserrichtspaltes unter dem Separator und
schließlich zum Fadenbruch führt.
Nach der DE-OS 19 40 199 wurde dieses Problem so gelöst, daß
im Bereich zwischen dem Separator und der Stirnwand des zy
lindrischen Vorsprungs eine radiale Trennwand vorgesehen
ist. Diese Maßnahme steigert jedoch den Widerstand gegen die
Luftströmung bei der Mündung des Speisekanals, wo ein Luft
wirbel erzeugt wird, so daß die Fasern abgebremst werden und
sich vor dem Antritt an die Rutschwand des Spinnrotors run
zeln. Darüber hinaus steigt der Energiebedarf einer zum Er
zeugen des Luftstroms für den Einzelfasertransport dienenden
Druckluftquelle.
Ferner ist aus der GB-PS 14 41 878 eine Spinneinheit be
kannt, bei der der Separator zum zylindrischen Vorsprung des
Deckels mittels eines außerhalb der Achse dieses Vorsprungs
befindlichen Bolzens festgehalten ist. Bei dieser Ausführung
muß jedoch das fertige Garn durch eine in der Drehachse des
Spinnrotors vorgesehene Öffnung auf der gegenüberliegenden
Seite des Separators hinsichtlich der Mündung des Speiseka
nals abgezogen werden, was die Lagerung und den Antrieb des
Spinnrotors schwieriger und kostspieliger macht. Der Umfang
des Bolzenmantels ist bei dieser Ausführung verhältnismäßig
klein, was wiederum zu dessen Umwickeln mit langstapligen
Fasern und zu den vorerwähnten Nachteilen führt.
Bei der Ausführung der Spinneinheit gemäß der tschechoslowa
kischen Patentschrift 1 35 732 ragt in den Spinnrotor teilwei
se ein zylindrischer Vorsprung mit der Mündung des Speiseka
nals hinein. Auf dem Vorsprung ist ein Separator vorgesehen,
durch dessen mit der Achse des Spinnrotors identische Achse
das Garnabzugsrohr geführt ist, welches durch einen Abgren
zungsbolzen hindurchgeht, der die Höhe eines Faserricht
spalts zwischen der unteren Wand des Separators und der
Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs im Bereich der Ausmün
dung des Speisekanals in Vertikalrichtung abgrenzt und
gleichzeitig zum Festhalten des Separators dient, wobei die
geometrische Mitte der Fläche des Querschnitts dieses Bol
zens gegenüber dem Abzugsrohr und dem zylindrischen Vor
sprung exzentrisch liegt. Der Richtspalt ist durch einen Ab
schnitt der Umfangsfläche des Abgrenzungsbolzens abgegrenzt,
wobei die Ausmündung des Speisekanals einen konischen Aus
tritt praktisch über die ganze freie Stirnfläche des zylin
drischen Vorsprungs im Richtspalt bildet. Dieser Austritt
ist verhältnismäßig kurz und schließt unmittelbar an die Auf
lösewalze an. Der Abgrenzungsbolzen ist Bestandteil des Sepa
rators und liegt an der ebenen Fläche der Stirnwand des zy
lindrischen Vorsprungs an.
Ein Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß sich die
Fasern im Spalt zwischen der Stirnwand des zylindrischen Vor
sprungs und der unteren Wand des Abgrenzungsbolzens anhäu
fen. Außer durch Herstellungstoleranzen ist das auch dadurch
bedingt, daß der Speisekanals einen relativ kurzen Ausgang
aufweist, der zur Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs sen
krecht steht, so daß langstaplige Fasern mit ihrem Anfang in
Berührung mit der Wand des Spinnrotors bereits in dem Zeit
punkt kommen, in welchem sie noch mit ihrer relativ großen
Länge von der Auflösewalze gehalten werden. Die ebene Wand
des inneren Abschnitts der Umfangsmantelfläche des Abgren
zungsbolzens lenkt die Fasern unmittelbar in den Spinnrotor.
Am Übergang über eine scharfe Kante zwischen dem ebenen inne
ren Abschnitt und dem äußeren Abschnitt dieser Umfangsman
telfläche werden die Fasern abgebremst und umwickeln auch
hier den Abgrenzungsbolzen, da die Beziehung zwischen dem ge
samten Umfang des Abgrenzungsbolzens und der durchschnittli
chen Faserstapellänge nicht beachtet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausführung des
Abgrenzungsbolzens und des Faserrichtspalts in bezug auf den
Austritt des Speisekanals und den Abzug des fertigen Garns
durch das durch den Separator und den Abgrenzungsbolzen hin
durchgehende Abzugsrohr so zu verbessern, daß das Umwickeln
des Abgrenzungsbolzens mit Fasern, das Anhäufen der Fasern
im Spalt zwischen dem Abgrenzungsbolzen und der Stirnwand
des zylindrischen Vorsprungs vermieden werden und insbesonde
re der Übergang der Fasern von dem Speisekanal an die Rutsch
wand des Spinnrotors zwecks Erhöhung der Garngüte verbessert
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß so gelöst, daß der Abgren
zungsbolzen eine Umfangsmantelfläche aufweist, deren Gesamt
umfang gleich oder größer ist als die Hälfte der durch
schnittlichen Stapellänge der durch den unter spitzem Winkel
zur Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs verlaufenden Spei
sekanal zugeführten Einzelfasern, wobei ein innerer, der Mün
dung des Speisekanals zugekehrte Abschnitt der Umfangsman
telfläche in Richtung der natürlichen Bahn der in die Dreh
richtung des Spinnrotors aus der Mündung austretenden Fasern
abgerundet ist, während ihr äußerer Abschnitt mindestens
teilweise den Rand der Fläche des zylindrischen Vorsprungs
berührt oder von diesem in einem Abstand von bis zu 4 mm
radial abgesetzt ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Spinneinheit besteht
darin, daß die vorangehenden Nachteile des Standes der Tech
nik vermieden werden, da der Übergang der Fasern von dem
unter spitzem Winkel orientierten Speisekanal an die Rutsch
wand optimal ist und die Fasern sich bei ihrer ersten Berüh
rung mit der Rutschwand in Drehrichtung des Spinnrotors
biegen, ohne am Anfang mit der Umfangswand des Abgrenzungs
bolzens in Berührung zu kommen. Da die horizontalen Spalte
eliminiert wurden, erfolgt kein Abfangen der Fasern.
Nach einer Ausführung, die vom Gesichtspunkt der Herstellung
am einfachsten ist, kann die Umfangsmantelfläche des Abgren
zungsbolzens zylindrisch sein.
Eine andere bevorzugte Ausführung besteht darin, daß der
innere Mantelflächenabschnitt im Bereich zwischen dem Ab
zugsrohr und dem Speisekanal den gleichen oder einen klein
eren Halbmesser hat als der äußere Mantelflächenabschnitt,
der dem Rand der Fläche des zylindrischen Vorsprungs gleich
laufend folgt. Diese Ausführungsform ermöglicht es, eine vor
teilhafte Gestalt des Abgrenzungsbolzens zu erzielen, da in
folge der Ausfüllung des ineffektiven Raumes des Richtspalts
eine wirksame Luftströmung erzeugt und ihre Einwirkung auf
die Fasern sowie deren Übergang in den Spinnrotor hervorgeru
fen wird.
Dieser Effekt wird dadurch erzielt, daß der äußere Mantelflä
chenabschnitt der Fläche des zylindrischen Vorsprungs in
einem Abstand von 1 bis 4 mm folgt und daß der innere Man
telflächenabschnitt von der nächsten Kante der Mündung des
Speisekanals in einem Abstand von bis zu 5 mm entfernt ist.
Zum Eliminieren der horizontalen Spalte ist der Abgrenzungs
bolzen Bestandteil des Separators und ragt in eine Ausneh
mung in der Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs hinein.
Vom Standpunkt der einfachen Form des Separators und dessen
Halterung ist es vorteilhaft, daß der Abgrenzungsbolzen Be
standteil des zylindrischen Vorsprungs ist und in eine Aus
nehmung im Separator hineinragt.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß
der Abgrenzungsbolzen aus einem konzentrischen, das Abzugs
rohr umgebenden Mantel und einer Abgrenzungsfüllung zum Aus
füllen eines Teils des Raumes zwischen der Unterwand des Se
parators und der Stirnwand des zylindrischen Vorsprungs be
steht, wobei die Abgrenzungsfüllung auf diesen konzentri
schen Mantel aufgesetzt ist. Diese Ausführung ermöglicht es,
die herkömmlichen Separatoren einzusetzen und einen vorteil
haften Übergang der Fasern in den Spinnrotor zu gewährlei
sten. Darüber hinaus ist es möglich, die bereits im Betrieb
arbeitenden Maschinen mit einer vorzugsweise aus elastischen
Materialien wie Kautschuk, Kunststoff o.dgl. gefertigten Ab
grenzungsfüllung zu versehen, welche den betreffenden Raum
vollkommen ausfüllt und an den gegenüberliegenden Wänden
haftet. Dabei ist es jedoch vorteilhaft, daß die Abgrenzungs
füllung sowohl in die Ausnehmung in der Stirnwand des zylin
drischen Vorsprungs als auch in die Ausnehmung in der Unter
wand des Separators hineinragt.
Einige bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Spinneinheit werden nachfolgend anhand der beigefügten sche
matischen Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Offen-End-Rotorspinnein
heit,
Fig. 2 eine Schnittansicht des Abgrenzungsbolzens ent
lang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Variante des Abgren
zungsbolzens, die der Darstellung in Fig. 2 ent
spricht,
Fig. 4 eine Vertikalschnittansicht einer alternativen An
ordnung des Separators am Abgrenzungsbolzen und
die
Fig. 5 und 6 Vertikalschnittansichten eines konventionellen
Separators zusammen mit einer Abgrenzungsfüllung.
Die in Fig. 1 dargestellte Spinneinheit besteht aus einer
drehbar gelagerten Speisewalze 1 und einer Auflösewalze 2,
die mit nicht dargestellten Antriebsmitteln gekuppelt sind.
An der Speisewalze 1 liegt federnd eine Druckmulde 3 an. Für
die Auflösewalze 2 ist im Gehäuse der Spinneinheit eine Aus
nehmung 4 vorgesehen, die in einen Speisekanal 5 zum Liefern
von Einzelfasern in einen Spinnrotor 9 übergeht. Der Speise
kanal 5 geht durch einen zylindrischen, teilweise in den
Spinnrotor 9 hineinragenden Vorsprung 6 hindurch und mündet
unter spitzem Winkel zur Stirnwand 8 des Vorsprungs 6. Der
zylindrische Vorsprung 6 ragt von der Wand 7 eines den Raum
des Spinnrotors 9 abschließenden Deckels vor. Der Deckel
bildet in diesem Teil das Gehäuse der Auflösewalze 2.
Zum Erzeugen eines Unterdrucks ist der Spinnrotor 9 mit Ent
lüftungslöchern 10 versehen. Der Spinnrotor 9 braucht jedoch
keine Entlüftungslöcher aufzuweisen, da der Unterdruck bei
spielsweise durch seine äußere konische Wand oder durch eine
fremde Unterdruckquelle erzeugt werden kann.
Der Spinnrotor 9 weist eine Rutschwand 11 auf, die in eine
Sammelrille 12 zum Ablagern der Fasern zu einem das Garn bil
denden Faserbändchen übergeht. Auf dem zylindrischen Vor
sprung 6 ist ein Separator 13 vorgesehen, durch dessen mit
der Achse des Spinnrotors 9 identische Achse ein Abzugsrohr
14 zum Abziehen des Garns 15 durch das Gehäuse 16 der Auflö
sevorrichtung hindurchgeht.
Das Garn wird durch am Maschinenrahmen angeordnete Abzugswal
zen 17 abgezogen. Das Abzugsrohr 14 geht von der Unterwand
18 des Separators 13 durch einen Abgrenzungsbolzen 19 hin
durch, der einerseits den Separator 13 am zylindrischen Vor
sprung 6 festhält, andererseits einen Richtspalt 20 zwischen
der Unterwand 18 des Separators 13 und der Stirnwand 8 des
zylindrischen Vorsprungs 6 an der Stelle der Mündung des
Speisekanals 5 abgrenzt. Der Speisekanal 5 mündet unter
einem spitzen Winkel zur erwähnten Stirnwand 8. Die geometri
sche Mitte 21 des Querschnitts des Abgrenzungsbolzens 19
(Fig. 2) liegt exzentrisch gegenüber dem Abzugsrohr 14 und
dem zylindrischen Vorsprung 6, deren Achsen mit der Achse
des Spinnrotors 9 identisch sein müssen. Der Abgrenzungsbol
zen 19 weist eine Umfangsmantelfläche 22 auf, die zum Zweck
weiterer Beschreibung in einen inneren, der Ausmündung des
Speisekanals 5 zugewandten Mantelflächenabschnitt 22.1 und
einen äußeren, auf der gegenüberliegenden Seite des zylindri
schen Vorsprungs 6 befindlichen Mantelflächenabschnitt 22.2
geteilt werden soll.
Der innere Mantelflächenabschnitt 22.1 ist mit seiner Abrun
dung in die Drehrichtung P des Spinnrotors 9 gekrümmt, was
gewährleistet, daß die Fasern aus dem Speisekanal 5 in Rich
tung der natürlichen Bahn in Abhängigkeit von ihrer durch
die Geschwindigkeit des Spinnrotors 9 gegebenen Geschwindig
keit austreten. Der äußere Mantelflächenabschnitt 22.2 be
rührt entweder teilweise den Rand der zylindrischen Fläche
24 des Vorsprungs 6 oder ist von diesem Rand in einem Ab
stand von bis zu 4 mm abgesetzt, um den Einfluß der rotieren
den Rutschwand 11 des Spinnrotors 9 unterdrücken zu können.
Die Mantelfläche 24 ist vorzugsweise zylindrisch (Fig. 2),
was vom Gesichtspunkt der Herstellung am einfachsten ist.
Sie kann jedoch eine andere Form haben, bei welcher jeder
der Abschnitte 22.1, 22.2 durch eine Kreisfläche von unter
schiedlichem Halbmesser gebildet ist (Fig. 3). In diesem
Fall ist es jedoch vorteilhaft, daß der äußere Mantelflä
chenabschnitt 22.2 der zylindrischen Fläche 24 des Vor
sprungs 6 in einem Abstand von 1 bis 4 mm folgt. Der innere
zwischen dem Abzugsrohr 14 und dem Speisekanal 5 befindliche
Mantelflächenabschnitt 22.1 kann von der nächsten Kante der
Mündung des Speisekanals 5 in einem Abstand von bis zu 5 mm
entfernt sein, wobei der Krümmungshalbmesser des inneren Ab
schnitts 22.1 vorzugsweise gleich oder kleiner ist als der
Halbmesser des äußeren Abschnitts 22.2. Der innere Man
telflächenabschnitt 22.1 kann auch eine elliptische Form auf
weisen.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, wo der Abgrenzungsbolzen
19 Bestandteil des Separators 13 ist und in die Ausnehmung
25 in der Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 hinein
ragt, wodurch der Einfluß eines horizontalen Spalts auf die
zugeführten Fasern eliminiert wird.
Nach einer anderen in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist
der Abgrenzungsbolzen 19 Bestandteil des zylindrischen Vor
sprungs 6 und ragt in die Ausnehmung 26 in der Unterwand 18
des Separators 13.
Eine der vorteilhaftesten Ausführungsformen zeigt jedoch
Fig. 5, wo der Abgrenzungsbolzen 19 aus einem konzentri
schen, das Abzugsrohr 14 umgebenden Mantel 27 und einer Ab
grenzungsfüllung 28 zum Ausfüllen eines Teils des Raumes zwi
schen der Unterwand 18 des Separators 13 und der Stirnwand 8
des zylindrischen Vorsprungs 6 besteht, wobei die Abgren
zungsfüllung 28, die aus einem elastischen Material wie z.B.
Kautschuk oder Kunststoff gefertigt ist, auf den konzentri
schen Mantel 27 aufgesetzt ist.
Wie der Fig. 6 zu entnehmen ist, ragt die Abgrenzungsfüllung
28 sowohl in die Ausnehmung 25 in der Stirnwand 8 des zylin
drischen Vorsprungs 6 als auch in die Ausnehmung 26 in der
Unterwand 18 des Separators 13 hinein.
Die Spinneinheit arbeitet folgendermaßen:
Infolge eines durch den Spinnrotor 9 oder eine fremde Unter
druckquelle erzeugten Unterdrucks treten die Fasern in den
Richtspalt 30 zwischen dem Separator 13 und der Stirnwand 8
des zylindrischen Vorsprungs 6 ein und werden vom Luftstrom
an der gekrümmten Mantelfläche 22 des inneren Mantelflä
chenabschnitts 22.1 des Abgrenzungsbolzens 19 vorbei auf die
Rutschfläche 11 des Spinnrotors 9 gefördert. Dieser innere
Mantelflächenabschnitt 22.1 richtet den Luftstrom zusammen
mit den Fasern, ohne die Faserbewegung abzubremsen, so daß
die mit ausreichender Geschwindigkeit laufenden Fasern 29 in
geeigneter Form auf die Rutschwand 11 des Spinnrotors 9 abge
lagert werden. Die Anordnung des Abgrenzungsbolzens 19, der
einen Teil des Raumes zwischen dem Separator 13 und der
Stirnwand 8 des zylindrischen Vorsprungs 6 ausfüllt, wirkt
der Neigung zur Entstehung eines zentralen, Fasern um den Se
paratorbolzen umwickelnden Luftwirbeln entgegen. Nach ihrem
Auftreffen auf die Rutschwand 11 des Spinnrotors 9 rutschen
die Fasern in die Sammelrille 12, wo sie zu einem Faserbänd
chen verdichtet werden. Dieses wird dann verdreht und in
Garnform durch das Abzugsrohr 14 von den Abzugswalzen 17 ab
gezogen.
Claims (10)
1. Spinneinheit einer Offen-End-Rotorspinnmaschine mit
einem Spinnrotor und einem zylindrischen, in diesen teil
weise hineinragenden Vorsprung mit der Mündung eines
Speisekanals für Einzelfasern, auf dem ein Separator vor
gesehen ist, durch dessen mit der Achse des Spinnrotors
identische Achse ein durch einen Abgrenzungsbolzen hin
durchgehendes Abzugsrohr zum Abziehen des Garns geführt
ist, welcher Bolzen einen Richtspalt zwischen der unte
ren Wand des Separators und der Stirnwand des zylindri
schen Vorsprungs im Bereich der Mündung des Speisekanals
vertikal abgrenzt und gleichzeitig zum Festhalten des Se
parators dient, wobei die geometrische Mitte der Fläche
des Querschnittes des Abgrenzungsbolzens gegenüber dem
Abzugsrohr und dem zylindrischen Vorsprung exzentrisch
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab
grenzungsbolzen (19) eine Umfangsmantelfläche (22) auf
weist, deren Gesamtumfang gleich oder größer ist als die
Hälfte der durchschnittlichen Stapellänge von durch den
unter spitzem Winkel zur Stirnwand (8) des zylindrischen
Vorsprungs (6) verlaufenden Speisekanal (5) zugeführten
Einzelfasern, wobei ein innerer, der Mündung des Speise
kanals (5) zugekehrter Abschnitt (22.1) der Umfangsman
telfläche (22) in Richtung der natürlichen Bahn der in
die Drehrichtung (P) des Spinnrotors (9) aus der Mündung
austretenden Fasern abgerundet ist, während ihr äußerer
Abschnitt (22.2) mindestens teilweise den Rand der
Fläche (24) des zylindrischen Vorsprungs (6) berührt
oder von diesem in einem Abstand von bis zu 4 mm radial
abgesetzt ist.
2. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umfangsmantelflä
che (22) zylindrisch ist.
3. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der innere Mantelflä
chenabschnitt (22.1) im Bereich zwischen dem Abzugsrohr
(14) und dem Speisekanal (5) den gleichen oder kleineren
Halbmesser hat als der äußere Mantelflächenabschnitt
(22.2), der dem Rand der Fläche (24) des zylindrischen
Vorsprungs (6) gleichlaufend folgt.
4. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Mantelflä
chenabschnitt (22.2) dem Rand der Fläche (24) des zylin
drischen Vorsprungs (6) in einem Abstand von 1 bis 4 mm
folgt.
5. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der innere Mantelflä
chenabschnitt (22.1) von der nächsten Kante der Mündung
des Speisekanals (5) in einem Abstand von bis zu 5 mm
entfernt ist.
6. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abgrenzungsbolzen
(19) Bestandteil des Separators (13) ist und in eine Aus
nehmung (25) in der Stirnwand (8) des zylindrischen Vor
sprungs (6) hineinragt.
7. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abgrenzungsbolzen
(19) Bestandteil des zylindrischen Vorsprungs (6) ist
und in eine Ausnehmung (26) im Separator (13) hinein
ragt.
8. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abgrenzungsbolzen
(19) aus einem konzentrischen, das Abzugsrohr (14) umge
benden Mantel (27) und einer Abgrenzungsfüllung (28) zum
Ausfüllen eines Teils des Raumes zwischen der Unterwand
(18) des Separators (13) und der Stirnwand (8) des zylin
drischen Vorsprungs (6) besteht, wobei die Abgrenzungs
füllung (28) auf diesen konzentrischen Mantel (27) aufge
setzt ist.
9. Spinneinheit nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abgrenzungsfül
lung (28) aus elastischem Material besteht.
10. Spinneinheit nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abgrenzungsfül
lung (28) sowohl in die Ausnehmung (25) in die Stirnwand
(8) des zylindrischen Vorsprungs (6) als auch in die Aus
nehmung (26) in der Unterwand (18) des Separators (13)
hineinragt.
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