DE3640217A1 - Oe-rotorspinnmaschine - Google Patents
Oe-rotorspinnmaschineInfo
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Classifications
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- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/40—Removing running yarn from the yarn forming region, e.g. using tubes
-
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- D01H4/50—Piecing arrangements; Control therefor for rotor spinning
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Description
Die Erfindung betrifft eine OE-Rotorspinnmaschine mit einer
Vielzahl von Spinnaggregaten, die jeweils einen Spinnrotor ent
halten, der in einem an eine Unterdruckquelle angeschlossenen
Rotorgehäuse angeordnet ist, das mit einem Deckel versehen ist,
der einen koaxial zur Achse des Spinnrotors beginnenden Garnab
zugskanal aufweist, dem eine von wenigstens einer Falschdrall
kante gebildete Garnumlenkstelle zugeordnet ist, und mit einer
verfahrbaren, den einzelnen Spinnaggregaten zustellbaren War
tungseinrichtung, die mit Mitteln zum Zuführen eines Garnendes
zu dem Garnabzugskanal versehen ist.
Bei einer bekannten OE-Rotorspinnmaschine der eingangs genann
ten Art (DE-PS 23 66 255) besteht der Garnabzugskanal aus einer
Garnabzugsdüse, an welche ein einteiliges Rohr angeschlossen
ist, das eine Krümmung aufweist. Zum Anspinnen wird ein Garnen
de diesem Garnabzugsrohr zugestellt, das dann aufgrund des in
dem Spinnrotor herrschenden Unterdruckes in das Garnabzugsrohr
hineingesaugt und anschließend dem Spinnrotor zugestellt wird.
Es ist auch bekannt (FR-PS 25 32 665), die Umlenkstelle des
Garnabzugsrohres durch einen Einsatz zu ersetzen, der wenig
stens eine Falschdrallkante bildet. Durch derartige Falsch
drallkanten läßt sich die Drehung des ersponnenen Garnes redu
zieren und/oder die Gefahr von Fadenbrüchen vermindern. Die in
den Garnlaufweg ragenden Falschdrallkanten behindern jedoch das
Zurückführen des Garnendes für ein Anspinnen. Darüber hinaus
entsteht im Bereich der Falschdrallkanten ein Abrieb des Garns,
der sich in diesem Bereich ablagern kann. Dadurch wird einer
seits das Zurückführen eines Garnendes bei einem Anspinnen noch
einmal erschwert und andererseits die Gefahr hervorgerufen, daß
dieser Abrieb insbesondere beim Anspinnen in den Spinnrotor zu
rückgesaugt wird und zu Störungen führt. Es ist deshalb erfor
derlich, ein derartiges Garnabzugsrohr vor einem Anspinnen zu
reinigen, wobei allerdings der Bereich der Falschdrallkanten
für ein Reinigen nicht gut zugänglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine OE-Rotorspinnma
schine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Ver
wendung von Falschdrallkanten nicht zu einer Behinderung des
Zurückführens eines Garnendes führt, während andererseits auf
wendige Reinigungsarbeiten nicht notwendig sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die wenigstens eine
Falschdrallkante Bestandteil eines Bauteils ist, das in Garnab
zugsrichtung außerhalb und nach dem geradlinigen Garnabzugska
nal angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um ein
Garnende der in Garnabzugsrichtung vor dem Bauteil befindlichen
Mündung des Garnabzugskanals zuzustellen.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, das die Falschdrallkan
ten aufweisende Bauteil freiliegend anzuordnen, so daß in die
sem Bereich anfallender Garnabrieb nicht im Bereich der Falsch
drallkanten verbleibt. Da bei einem Anspinnen ein Garnende un
ter Umgehung des die Falschdrallkanten enthaltenden Bauteils
der Mündung des geradlinigen Garnabzugskanals zugeführt wird,
ist auch die Gefahr vermieden, daß das zurückzuführende Garnen
de im Bereich der Falschdrallkanten hängen bleiben kann. Darü
ber hinaus wird der Vorteil erhalten, daß das die Falschdrall
kanten enthaltende Bauteil unabhängig von dem Garnabzugskanal
gehalten werden kann, so daß es bei Bedarf für sich alleine er
neuert werden kann.
Um das Zurückführen des Garnendes zu erleichtern, wird bei ei
ner ersten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß dem
die wenigstens eine Falschdrallkante enthaltenden Bauteil ein
sich bis zu einer die Spinnaggregate nach außen abdeckenden Ab
deckung erstreckendes Führungselement nachgeordnet ist. Dieses
Führungselement dient zum Ausrichten des Garnendes zu der Mün
dung des kurzen, geradlinigen Garnabzugskanals. In weiterer
Ausgestaltung wird dabei vorgesehen, daß der Abstand zwischen
dem Führungselement und der Mündung des Garnabzugskanals mit
einen Verbindungskanal belassenden Abdichtmitteln überbrückbar
ist. Insbesondere wenn das Führungselement als ein Rohr ausge
bildet wird, das die Abmessungen eines üblichen Garnabzugsrohrs
aufweist, ist es möglich, für das zum Anspinnen benötigte Zu
rücksaugen eines Garnendes die gleichen Verhältnisse wie bei
bisherigen Garnabzugsrohren zu schaffen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
das die wenigstens eine Falschdrallkante aufweisende Bauteil
zwischen einer Betriebsposition und einer Anspinnposition ver
stellbar gehalten ist, wobei in der Anspinnposition wenigstens
die Falschdrallkanten außerhalb einer Verlängerung des Garnab
zugskanals liegen. Dadurch wird sichergestellt, daß das Zurück
führen eines Garnendes nicht durch die Falschdrallkanten behin
dert wird. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung dieser Aus
führungsform wird weiter vorgesehen, daß Mittel zum Verbinden
des Garnabzugskanals mit dem Führungselement vorgesehen sind,
die bei in der Anspinnposition befindlichem, die Falschdrall
kanten aufweisenden Bauteil anstelle dieses Bauteils zwischen
die Mündung des Garnabzugskanals und das Führungselement ein
führbar sind und die eine annähernd luftdichte Verbindung zwi
schen dem Führungselement und dem Garnabzugskanal herstellen.
Diese Mittel können beispielsweise durch eine in Garnlängsrich
tung verlaufende Teilungsfuge unterteilt sein, so daß sie nach
dem Anspinnen zwischen dem Bereich der Mündung des Garnabzugs
kanals und dem anschließenden Führungselement herausbewegbar
sind, wobei dann die Falschdrallkanten in die Betriebsposition
gebracht werden. In dieser Betriebsposition liegt dann der Be
reich unterhalb der Falschdrallkanten frei, so daß Garnabrieb
sich nicht im Bereich des Garnlaufs ablagern kann. Durch eine
derartige Ausbildung ist es möglich, für das Anspinnen die
gleichen Verhältnisse zu schaffen, die üblicherweise bei Spinn
aggregaten mit geschlossenen, einen gleichmäßigen Querschnitt
aufweisenden Garnabzugsrohren gegeben sind. Die Mittel zum Ver
binden des Garnabzugskanals mit dem Führungselement können Be
standteil jedes Spinnaggregates sein und von der Wartungsein
richtung beim Anspinnen verstellt werden. Es ist aber auch mög
lich, diese Mittel zu Bestandteilen der Anspinneinrichtung zu
machen, so daß diese für eine OE-Spinnmaschine nur einmal vor
handen sein brauchen.
Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß jedes Spinnaggregat mit Mitteln zum Erzeugen eines im we
sentlichen zur Mündung des Garnabzugskanals hin gerichteten
Luftstromes ausgerüstet ist, die von der verfahrbaren Wartungs
einrichtung ein- und ausschaltbar sind.Dadurch ist jedes Spinn
aggregat mit pneumatischen Hilfstransporteinrichtungen ausge
rüstet, durch die der Transport von den Zuführmitteln der War
tungseinrichtung zu der Mündung des Garnabzugskanals unter
stützt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
die verfahrbare Wartungseinrichtung mit Mitteln zum Erzeugen
eines zu der Mündung des Garnabzugskanals gerichteten Blasluft
stroms ausgerüstet ist. Bei dieser Ausführung können jegliche
Führungselemente o.dgl., die den Faden nach dem die Falschdrall
kanten aufweisenden Bauteil führen, entfallen.
Da das die Falschdrallkanten aufweisende Bauteil freiliegend
angeordnet werden kann, wird in weiterer Ausgestaltung der Er
findung vorgesehen, daß unterhalb des wenigstens während des
normalen Spinnbetriebs freiliegenden Bauteils Mittel zum Auf
fangen und/oder Abtransportieren von von dem Garn gelöstem Ma
terial angeordnet sind. Dadurch wird verhindert, daß der Garn
abrieb zu einer Verschmutzung der Spinnaggregate führt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestell
ten Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Teils einer OE-Rotorspinn
maschine mit einer verfahrbaren Wartungseinrichtung,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch ein Spinnaggregat einer OE-
Rotorspinnmaschine in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine Einzelheit eines Spinnaggregates im Bereich ei
nes Garnabzugskanals,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3 auf eine weitere Ausge
staltung,
Fig. 5 eine Ansicht auf eine als Klemmwalzenpaar ausgebil
dete Zuführeinrichtung einer Wartungsvorrichtung mit
einer zusätzlichen Blasdüse,
Fig. 6 eine Ansicht auf eine Ausführungsform einer Zuführ
einrichtung ähnlich Fig. 5,
Fig. 7 einen Teilschnitt durch ein Spinnaggregat mit einer
von einer Wartungseinrichtung betätigbaren Einrich
tung zum Erzeugen eines im wesentlichen zum Garnab
zugskanal gerichteten Saugluftstromes,
Fig. 8 eine Ausführungsform, bei welcher von einer in der
OE-Rotorspinnmaschine installierten Unterdrucklei
tung eine zur Mündung des Garnabzugskanals gerich
tete Saugluftströmung erzeugt wird,
Fig. 9 eine Teilansicht eines Spinnaggregates mit einer
zusätzlichen, zwischen einer Spinnposition und einer
Anspinnposition verschwenkbaren Umlenkführung,
Fig. 10 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Spinnaggregates und einer zusätzlich zu einem Klemm
walzenpaar eine schnabelartig angeordnete Faden
klemme aufweisenden Zuführeinrichtung eines Wartungs
gerätes,
Fig. 11 eine Teilansicht der Ausführungsform nach Fig. 10,
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spinnaggre
gates mit einem zwischen einer Spinnstellung und ei
ner Anspinnstellung beweglichen Bauteil, das die
Falschdrallkanten enthält,
Fig. 13 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Ausfüh
rungsform ähnlich Fig. 12, bei welcher das die
Falschdrallkanten aufweisende Bauteil an einem
Führungsrohr angebracht ist, und bei welcher ein
Verbindungsstück vorgesehen ist, das zum weitgehend
luftdichten Abdichten zwischen dem Garnabzugskanal
und dem Führungsrohr einfügbar ist,
Fig. 14 einen Schnitt durch das Verschlußstück der Fig. 13,
Fig. 15 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
weiteren Ausführungsform mit einem verstellbaren
Führungselement, das sich in der Spinnposition be
findet,
Fig. 16 eine teilweise geschnittene Ansicht der Vorrichtung
nach Fig. 15 während des Anspinnens,
Fig. 17 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Ausfüh
rungsform ähnlich Fig. 16,
Fig. 18 einen Schnitt durch ein rohrförmiges Führungselement
der Fig. 17,
Fig. 19 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Spinnaggregates, an welchem gerade die Mittel zum
Zurückführen eines Fadenendes tätig sind,
Fig. 20 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Spinnaggregates mit einem Falschdrallkanten ent
haltenden Bauteil und einem zusätzlichen Umlenk
element, die in Garnlaufrichtung hintereinander
auf beweglichen Haltern angeordnet sind, so daß
sie aus dem Fadenlaufweg herausbewegbar sind,
Fig. 21 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Spinn
aggregates nach Fig. 20 während eines Anspinnvor
gangs,
Fig. 22 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines OE-
Spinnaggregates, bei welchem ein Führungselement und
ein Falschdrallkanten aufweisendes Bauteil mittels
eines gemeinsamen Halters zwischen einer dargestell
ten Betriebsposition und einer Anspinnposition ver
stellbar sind,
Fig. 23 eine Ansicht des Führungselementes der Fig. 22,
Fig. 24 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Spinnaggregates mit einem rohrförmigen Führungs
element, das ein Falschdrallkanten aufweisendes
Bauteil trägt und das zwischen einer Anspinnposition
und einer Spinnposition verschwenkbar ist,
Fig. 25 einen Schnitt durch das Führungselement der Ausfüh
rungsform nach Fig. 24,
Fig. 26 die Vorrichtung nach Fig. 25 in einer Anspinnposition
mit einer dem Führungselement zugestellten Zuführein
richtung einer Wartungseinrichtung,
Fig. 27 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Spinnaggregates mit einem Falschdrallkanten enthal
tenden Bauteil, das mittels einer zu Vibrationen
anregbaren Blattfeder gehalten ist und das aus der
Spinnposition in eine Anspinnposition bewegbar ist,
Fig. 28 einen Schnitt durch eine ein Klemmwalzenpaar ent
haltende Zuführeinrichtung mit einer nachgeschalteten
Injektionsdüse,
Fig. 29 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spinnaggre
gates und einer Zuführeinrichtung einer Wartungsein
richtung, die ein rinnenförmiges, dem Garnabzugska
nal zustellbares Luftleitelement enthält,
Fig. 30 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Luft
leitelementes der Fig. 29 in größerem Maßstab und
Fig. 31 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spinn
aggregates, das mit einem Leitelement zum Zustellen
eines Teils einer Zuführeinrichtung einer Wartungs
einrichtung zur Mündung des Garnabzugskanals verse
hen ist.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer OE-Rotorspinnmaschine (1),
die mit einer Vielzahl von nebeneinander in einer Reihe ange
ordneten Spinnaggregaten (2) versehen ist. Üblicherweise befin
den sich derartige Spinnaggregate (2) auf beiden Seiten der OE-
Rotorspinnmaschine (1). Jedem Spinnaggregat (2) ist eine Faser
bandkanne (3) zugeordnet, aus der ein zu verspinnendes Faser
band (4) entnommen wird, das in den Spinnaggregaten (2) zu ei
nem Garn (5) ersponnen wird. Dieses Garn (5) wird jeweils mit
tels einer Abzugseinrichtung abgezogen, die aus einem in Ma
schinenlängsrichtung durchlaufenden, angetriebenen Unterzylin
der (6) sowie jeweils einer Druckwalze (7) besteht. Das erspon
nene Garn (5) wird jeweils auf eine Auflaufspule (8) aufgewickelt,
die von einer in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden
Wickelwalze (9) angetrieben wird.
Die OE-Rotorspinnmaschine (1) ist mit Fahrschienen (10) verse
hen, auf denen eine Wartungseinrichtung (12) verfährt, die mit
einem einen Antrieb enthaltenden Fahrwerk (11) versehen ist.
Bei einem Fadenbruch wird die Wartungseinrichtung (12) dem be
treffenden Spinnaggregat (2) zugestellt, wonach die Wartungs
einrichtung (12) dort einen Anspinnvorgang ausführt. Dieser An
spinnvorgang ist prinzipiell durch den Stand der Technik be
kannt, so daß er hier nicht näher erläutert wird.
Jedes Spinnaggregat (2) enthält gemäß Fig. 2 einen Spinnrotor
(13), der in einer Unterdruckkammer (14) angeordnet ist, welche
von einem Rotorgehäuse (15) gebildet wird. Das Rotorgehäuse
(15) weist in seiner Rückwand eine Bohrung (16) auf, durch wel
che ein Schaft (17) des Spinnrotors (13) hindurchgeführt ist,
der außerhalb des Rotorgehäuses (15) in nicht näher dargestell
ter Weise gelagert und angetrieben ist. An das Rotorgehäuse
(15) ist eine Saugleitung (18) angeschlossen, über die auch im
Innern des Spinnrotors (13) ein Unterdruck erzeugt wird. In die
offene Vorderseite (19) das mit seiner Achse horizontal liegen
den Spinnrotors (13) ragt ein Einsatz (20) eines die offene
Seite des Rotorgehäuses (15) und des Rotors (13) verschließen
den Deckels (21) hinein. Der Deckel (21) liegt unter Zwischen
fügen eines Dichtungsringes (22) an dem Rotorgehäuse (15) an.
Der Deckel (21) enthält einen Faserzuführkanal (23), über den
das in bekannter Weise zu einzelnen Fasern vereinzelte Faserma
terial dem Spinnrotor (13) zugeführt wird.
Die Fasern werden in dem Spinnrotor (13) zu einem Garn (5) zu
sammengedreht, das über eine zentrisch zum Spinnrotor (13) an
geordnete Garnabzugsdüse (24) und einen daran anschließenden,
koaxial zur Achse des Spinnrotors (13) verlaufenden Garnabzugs
kanal (25) abgezogen wird. Dem Garnabzugskanal (25), der gerad
linig verläuft und vor allem sehr kurz gehalten ist und der im
Extremfall praktisch nur aus der Bohrung der Garnabzugsdüse
(24) besteht, schließt sich ein Bauteil (27) an, das mit rip
penartigen Falschdrallkanten (29) in den Garnlaufweg ragt. Das
aus Keramik hergestellte Bauteil (27) weist wenigstens eine ei
nen etwa halbrunden Querschnitt besitzende Falschdrallkante
(29) auf, die um 45° zur Garnlaufrichtung derart geneigt ist,
daß sie etwa parallel zu der Drehung des ersponnenen Garns (5)
verläuft. Im Bereich der Falschdrallkanten (29) des Bauteils
(27) wird das Garn (5) nach oben umgelenkt.
Jedes Spinnaggregat (2) ist mit einer vorzugsweise durch Ver
schwenken wegbewegbaren Abdeckung (31) versehen, die mit einer
fensterartigen Aussparung (32) versehen ist, aus welcher das
Garn (5) herausgeführt wird. Im Bereich dieser fensterartigen
Aussparung (32) ist ein Fadenführer (33) angeordnet, der eben
falls aus Keramik hergestellt ist und an welchem eine weitere
Umlenkung des ersponnenen Garns (5) nach oben zu einer Abzugs
einrichtung hin erfolgt.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, liegt das Bauteil (27) mit den
Falschdrallkanten (29) völlig außerhalb des Garnabzugskanals
(25), so daß an den Falschdrallkanten (29) entstehender Garnab
rieb herunterfallen kann und nicht im Bereich des Garnabzugs
kanals (25) verbleibt. Zweckmäßigerweise wird hierzu eine Sam
meleinrichtung (30) vorgesehen, die aus einem schubladenartig
herausnehmbaren Kasten oder einer Transporteinrichtung oder
auch einer Absaugeinrichtung bestehen kann, die von außen durch
die Abdeckung (31) verdeckt ist. Das Bauteil (27) ist mittels
eines Stiftes (28), beispielsweise eines Gewindestiftes an einem
in Fig. 2 nicht sichtbaren Ansatz des Deckels (21) gehalten, so
daß es nach Öffnen der Abdeckung (31) ebenfalls gut zugänglich
und leicht austauschbar ist.
Bei einem Wiederanspinnen nach einem Fadenbruch oder auch bei
einem erstmaligen Anspinnen muß ein Ende (40) eines zurückzu
führenden Fadens (5′) in den Spinnrotor (13) zurückgeführt,
dort mit Fasern verbunden und wieder abgezogen werden. Für die
ses Zurückführen muß das Fadenende (40) in die dem Spinnrotor
(13) abgewandte Mündung (26) des Garnabzugsrohres (25) eingefä
delt werden. Das Zurückführen des Fadens (5′) und das Einfädeln
des Fadenendes (40) in das Garnabzugsrohr (25) wird von der
Wartungseinrichtung (12) kontrolliert, von der nur die Mittel
(34) zum Zurückführen des Fadens (5′) dargestellt sind. Diese
enthalten ein Klemmwalzenpaar (35, 36), das wenigstens in Rück
lieferrichtung des Fadens (5′) antreibbar ist. Zusätzlich ist
diesem Klemmwalzenpaar (35, 36) eine Blasdüse (37) zugeordnet,
mit welcher ein Transportluftstrom (38) erzeugbar ist, der von
dem Klemmwalzenpaar (35, 36) zu der Mündung (26) des Garnabzugs
kanals (25) gerichtet ist. Um zusätzlich dem zurückzuführenden
Faden (5′) eine gewisse Führung zu geben, ist ein rinnenförmi
ges Führungselement (39) an der Abdeckung (31) angebracht, das
sich von der fensterartigen Aussparung (32) bis zu dem Bauteil
(27) erstreckt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird das Ende
(40) des zurückzuführenden Fadens (5′) mittels des Luftstromes
(38) bis in die Nähe der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25)
gebracht, der dann das Fadenende (40) aufgrund der in den Garn
abzugskanal (25) hineingerichteten Saugluftströmung übernimmt
und weiter einsaugt. Mit Hilfe des Blasluftstroms (38) ist es
möglich, das Fadenende (40) an den Falschdrallkanten (29) des
Bauteils (27) vorbeizuführen.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 2 das Bauteil (27)
auf einem im wesentlichen quer zu dem Garnabzugskanal (25) ver
laufenden Stift (28) angeordnet ist, ist in Fig. 3 eine Ausfüh
rungsform dargestellt, bei welcher das Bauteil (27), das die
schräg zur Garnlaufrichtung gestellten Falschdrallkanten (29)
aufweist, mit einem parallel zum Garnabzugskanal (25) verlau
fenden federnden Stift (41) gehalten. Der Stift (41), der fest
in dem Deckel (21) angeordnet ist, ist in seinem äußeren Be
reich mit einem Längsschlitz (42) versehen, so daß er in seiner
radialen Richtung federnd nachgiebig ist. Auf diesen Teil ist
das Bauteil (27) aufgesteckt. Zwischen dem Bauteil (27) und dem
Deckel (21) ist ferner ein Führungstrichter (43) angeordnet,
der das Bauteil (27) umgibt. Der Führungstrichter (43) ist mit
seitlichen Durchbrechungen (44) versehen, durch welche der
Blasluftstrom (38) (Fig. 1) abströmen kann.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform eines Deckels (21) darge
stellt, der mit einem auf der der Garnabzugsdüse (24) abgewand
ten Seite abragenden Ansatz (46) versehen ist, an welchem das
Bauteil (27) mittels wenigstens einer Schraube (45) befestigt
ist. Wie aus Fig. 4 ferner zu ersehen ist, ist die Mündung (26)
des Garnabzugskanals (25) aufgeweitet, so daß das Einfädeln ei
nes zurückzuführenden Fadenendes (40) erleichtert ist.
Die in Fig. 5 dargestellten Mittel (34) zum Zurückführen eines
Fadens (5′) enthalten ein Klemmwalzenpaar (35, 36), von denen
wenigstens eines mit einem wenigstens in Rücklieferrichtung
wirksamen Antrieb versehen ist. Die Klemmwalze (35) ist auf ei
nem Hebel (47) gehalten, der um eine Achse (48) eines die ande
re Klemmwalze (36) tragenden Armes verschwenkbar ist, so daß
die beiden Klemmwalzen (35, 36) durch Auseinanderbewegen geöff
net werden können. Den beiden Klemmwalzen (35, 36) ist eine In
jektionsdüse (37) nachgeschaltet, die unmittelbar an dem Klemm
spalt der Klemmwalzen (35, 36) beginnt. Die ebenfalls aus zwei
Teilen mit einer vorzugsweise in der Ebene der Klemmlinien der
Klemmwalzen (35, 36) liegenden Teilungsfuge versehene Injek
tionsdüse (37) ist mit zwei Druckluftzuführungsanschlüssen (49,
50) versehen, an deren Mündungsbereich sich eine laval-düsen
artige Aufweitung (51) anschließt, so daß eine gut gerichtete
Blasluftströmung (52) erzeugt wird, mit welcher das Fadenende
(40) sehr gezielt der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25)
zugestellt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist ebenfalls ein Klemmwal
zenpaar (35, 36) mit Mitteln zum Erzeugen eines Blasluftstromes
(52) kombiniert. Hierzu sind die beiden Klemmwalzen (35, 36) in
dem Bereich, der auf beiden Seiten neben dem den zurückzufüh
renden Faden (5′) führenden Bereich liegt, mit Ringnuten (53,
54) versehen. Diesen Ringnuten (53, 54) sind Druckluftzuführun
gen (49, 50) zugeordnet, so daß durch die Ringnuten (53, 54)
eine Blasluftströmung (52) erzeugt wird, die im wesentlichen
tangential zu den Klemmwalzen (35, 36) gerichtet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 wird ebenfalls ein Trans
portluftstrom erzeugt, um das Fadenende (40) eines zurückzufüh
renden Fadens (5′) von einem Klemmwalzenpaar (35, 36) der Mit
tel zum Zurückführen des Fadens (5′) sicher zu dem Bereich der
Mündung (26) eines Garnabzugskanals (25) zu leiten. Dieser
Transportluftstrom wird allerdings mittels eines Unterdruckes
erzeugt. Hierzu ist an der Abdeckung (31) der Spinnaggregate
(2) jeweils ein Saugrohr (55) angebracht, das auf der Außensei
te der Abdeckung (31) mit einem vorzugsweise elastischen Ver
bindungsring (57) versehen ist, dem ein Anschluß (58) eines
Saugrohres (59) der verfahrbaren Wartungseinrichtung (12) zuge
stellt wird. Das gegenüberliegende Ende (56) des Saugrohres
(55) mündet im Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals
(25) unterhalb des Bauteils (27) mit den Falschdrallkanten
(29). Es entsteht somit eine Saugluftströmung (60), die auf den
Bereich der fensterartigen Aussparung (32) zurück wirkt und den
zurückzuführenden Faden (5′) ansaugt. Nachdem der zurückzufüh
rende Faden (5′) bis in den Bereich des Endes (56) des Saugroh
res (55) gelangt ist und gegebenenfalls sogar etwas in dieses
Saugrohr (55) eingesaugt wird, wird die Saugluftströmung abge
schaltet. Die dann alleine in dem Bereich der Mündung (26) des
Garnabzugskanals (25) wirkende und in den Spinnrotor (13) hin
eingerichtete Saugluftströmung übernimmt dann das Fadenende
(40) und saugt dieses in den Garnabzugskanal (25) ein. Wie aus
Fig. 7 zu ersehen ist, ist die fensterartige Aussparung (32) in
der Abdeckung (31) relativ groß ausgebildet, so daß die Rück
führung des zurückzuführenden Fadens (5′) von der normalen
Laufrichtung des ersponnenen Garns (5) abweicht. Auf diese Wei
se wird das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) umgan
gen, so daß eine Zustellung zu der Mündung (26) des Garnabzugs
kanals (25) möglich ist. Wie aus Fig. 7 ferner zu ersehen ist,
ist die im Bereich der fensterartigen Aussparung (32) angeord
nete Garnführung (33) als eine frei drehbare Rolle ausgebildet.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wird eine zusätzliche
Saugluftströmung erzeugt, mit deren Hilfe der zurückzuführende
Faden (5′) von den außerhalb der Abdeckung (31) verbleibenden
Mittel (34) zum Zurückführen des Fadens (5′) in Richtung zu der
Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gefördert wird. Hierzu
ist in dem Deckel (21) eine Saugöffnung (61) vorgesehen, durch
die eine Verbindung zu der Unterdruckkammer (14) des Rotorge
häuses (15) hergestellt werden kann. Im normalen Spinnbetrieb
ist diese Saugöffnung (61), die zu der fensterartigen Ausspa
rung (32) gerichtet ist und die in unmittelbarer Nachbarschaft
der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) liegt, durch eine
Klappe (62) verschlossen. Diese Klappe (62) ist um eine Achse
(63) verschwenkbar. Sie ragt mit einem Hebelarm (69) durch eine
Aussparung (66) der Abdeckung (31). Mittels eines Verstellhe
bels (68), der ein Druckstück (67) aufweist, kann der Arm (69)
in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Position (65) ver
schwenkt werden, so daß auch die Klappe (62) in die mit ausge
zogenen Linien (64) dargestellte Position verschwenkt. Dieses
Verschwenken erfolgt gegen die Wirkung einer Druckfeder (70).
Bei geöffneter Klappe (Position 64) entsteht eine zu der fen
sterartigen Aussparung (32) gerichtete Saugluftströmung, durch
welche der zurückzuführende Faden (5′) angesaugt wird. Wenn ei
ne genügende Länge von Faden (5′) zurückgeführt ist, wird die
Klappe (62) geschlossen, wobei sie mit ihrem Ende das Fadenende
(40) in Richtung zu der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25)
umlenkt, so daß dann das Fadenende (40) von dem Garnabzugskanal
(25) angesaugt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist zwischen dem Falsch
drallkanten (29) aufweisenden Bauteil (27) und einem an der Ab
deckung (31) angebrachten Fadenführer (33) ein Umlenkbolzen
(71) angeordnet, der den Umschlingungswinkel vergrößert, mit
welchem das Garn (5) an den Falschdrallkanten (29) des Bauteils
(27) anliegt. Der Bolzen (71), der gegebenenfalls ebenfalls mit
Falschdrallkanten versehen ist, ist auf einem Hebel (72) ange
ordnet, der um eine stationäre Achse (73) verschwenkbar ist,
die an der Abdeckung (31) befestigt ist. Die Betriebsposition
des Bolzens (71) wird durch einen an einem Halter (74) ein
stellbar angebrachten Anschlag (75) gesichert, gegen welchen
der Hebel (72) mittels einer nicht dargestellten Feder ange
drückt wird. An der Achse (73) des Hebels (72) ist ein aus der
Abdeckung (31) heraus schwenkbarer Hebelarm (77) angebracht,
der mittels eines Verstellhebels (79) und einem Druckstück (78)
in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Anspinnposition
(77′) verschwenkbar ist, in welcher der Bolzen (71′) in seine
Anspinnposition gebracht werden kann. In dieser Anspinnposition
wird ein Faden (5′) in den Bereich des Garnabzugskanals (25)
unter Umgehung des Bauteils (27) zurückgeführt. Das Bauteil
(27) ist mit einem Führungstrichter (43) versehen, der an dem
Garnabzugskanal (25) vorbeiläuft. Die Mittel (34) zum Zurück
führen des Fadens (5′) enthalten ein in Rückführrichtung an
treibbares Klemmwalzenpaar (35, 36) und eine Injektionsdüse
(37), die einen mit den Pfeilen angedeuteten Luftstrom in Rich
tung zu dem Führungstrichter (43) erzeugen. Wenn das Fadenende
(40) des zurückzuführenden Fadens (5′) in dem Bereich des Garn
abzugskanals (25) angekommen ist, wird die Injektionsdüse (37)
abgeschaltet. Bei einer weiteren Rücklieferung des Fadens (5′)
mittels der Klemmwalzen (35, 36) wird das Fadenende (40) in den
Garnabzugskanal (25) eingesaugt. Nach einem Anspinnen wird dann
der Bolzen (71) wieder in seine strichpunktiert dargestellte
Betriebsposition zurückgebracht, so daß der für den Spinnbe
trieb geeignete Fadenlauf wieder gegeben ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 wird das Fadenende
(40) des zurückzuführenden Fadens (5′) rein mechanisch ohne zu
sätzliche Luftströme bis in den Bereich der Mündung (26) des
Garnabzugskanals (25) gebracht. Die Mittel (34) zum Zurückfüh
ren des Fadens (5′) sind in Richtung zu dem Fadenende (40) hin
anschließend an ein Klemmwalzenpaar (35, 36) mit einer zangen
artigen Fadenklemme (81) versehen, die dem Bereich der Mündung
(26) des Garnabzugskanals (25) von unten her, d.h. unterhalb
des Bauteils (27) mit den Falschdrallkanten (29) her zustellbar
ist. Die Fadenklemme (81), die schmal und schnabelartig ausge
bildet ist, weist zwei Zangenarme (82, 83) auf, von welchen ei
ner um eine Achse (85) schwenkbar gegenüber dem anderen gehal
ten ist. Der schwenkbare Zangenarm (83) ist mit einem recht
winklig abragenden Ansatz (86) versehen, an welchem ein Zugband
(87) angreift. Die beiden Zangenarme (82, 83) bilden an ihrem
äußersten Ende eine Klemmstelle (84). Sie werden mittels einer
nicht dargestellten Feder in Richtung zu dieser Klemmstelle
(84) hin belastet.
Wie aus Fig. 10 zu ersehen ist, wird der zurückzuführende Faden
(5′) in einer von dem beim Spinnbetrieb gegebenen Fadenlaufweg
abweichenden Richtung zurückgeführt. Sobald die Fadenklemme
(81) in dem Bereich des Bauteils (27) und der Mündung (26) des
Garnabzugskanals (25) angelangt ist, werden die beiden Zangen
arme (82, 83) durch Betätigung des Zugbandes (87) freigegeben,
so daß das Fadenende (40) in den Garnabzugskanal (25) einge
saugt wird. Die beiden Klemmwalzen (35, 36) werden dann in
Rücklieferrichtung angetrieben.
Wie aus Fig. 10 ferner zu ersehen ist, ist das Bauteil (27) mit
den Falschdrallkanten (29) als ein Rad ausgeführt, das die
Falschdrallkanten (29) am Nutengrund einer Ringnut enthält. Das
Bauteil (27) ist verdrehbar und feststellbar auf einer Achse
(28) gehalten. Die Falschdrallkanten (29) ragen in unterschied
lichen Bereichen mit unterschiedlichen Abständen vor, so daß es
möglich ist, durch Verdrehen des Bauteils (27) unterschiedliche
Falschdrallwirkungen einzustellen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist ferner unterhalb des
Bauteils (27) an der Abdeckung (31) ein Auffangblech (30) ange
bracht, von welchem Fadenabrieb aufgefangen wird. Dieser Faden
abrieb kann beispielsweise durch die verfahrbare Wartungsein
richtung (12) abgesaugt werden, indem vor einem Anspinnen oder
in anderen geeigneten regelmäßigen Abständen diesem Bereich
durch die fensterartige Aussparung (32) eine rüsselartige Ab
saugung zugestellt wird.
Wie aus Fig. 11 zu erkennen ist, besitzt die fensterartige Aus
sparung (32) nur in dem Bereich eine relativ große Breite, in
welchem die Fadenklemme (81) eingeführt wird. In dem darüber
liegenden Bereich besitzt sie nur die Gestalt eines schmalen
Schlitzes (88), der nach oben durch einen Fadenführer (33) be
grenzt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 ist zwischen dem mit
Falschdrallkanten (29) versehenen Bauteil (27) und dem Bereich
außerhalb der Abdeckung (31) ein Führungselement in Form eines
großvolumigen Rohrstückes (89) angeordnet. Das äußere Ende die
ses Rohrstückes (89) ist mit einem Fadenführer (33) versehen,
der beispielsweise aus Keramik besteht und der eine Umlenkstel
le für den zur Abzugseinrichtung laufenden Faden (5) bildet. In
Verlängerung des Rohrstückes (89) ist in dem Deckel (21) eine
Ansaugöffnung (61) angebracht, die mit der Unterdruckkammer
(14) des Rotorgehäuses (15) verbunden ist. Diese Ansaugöffnung
(61) ist durch eine Klappe (62) verschlossen, die um eine Achse
(63) verschwenkbar und mit einem Arm (69) bis in den Bereich
außerhalb der Abdeckung (31) verschwenkbar ist.
Bei einem Anspinnvorgang wird von den Mitteln (34) zum Zurück
führen eines Fadens (5′) zunächst eine ausreichende Fadenlänge
durch Antreiben des Klemmwalzenpaares (35, 36) in Rückliefer
richtung zurückgeführt, wobei die Klappe (62) geöffnet ist, so
daß der Faden (5′) in das Rohrstück (89) eingesaugt wird. So
bald das Fadenende (40) das Ende (90) des Rohrstückes (89) ver
läßt und in die Nähe der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25)
gelangt, wird die Klappe (62) geschlossen. Der dann alleine im
Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) wirksame
Saugluftstrom sorgt dafür, daß das Fadenende (40), das weiter
hin von dem Klemmwalzenpaar (35, 36) zurückgeliefert wird, in
den Garnabzugskanal (25) eingesaugt wird.
Um das Zurückführen des Fadenendes (40) zu dem Garnabzugskanal
(25) nicht durch das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten
(29) zu behindern, wird dieses während dieses Zurückführens aus
der dargestellten Betriebsposition in eine Anspinnposition ver
schwenkt, in welcher die Falschdrallkanten (29) außerhalb des
normalen Garnlaufweges liegen. Um dieses zu ermöglichen, ist
das Bauteil (27) auf einem Hebel (91) angeordnet, der um eine
Achse (92) verschwenkbar ist und der mit einem Arm (93) aus der
Abdeckung (31) herausragt. Über diesen Arm (93) ist der Hebel
(91) mit dem Bauteil (27) mittels eines Druckstückes (94) eines
Betätigungshebels (95) der Wartungseinrichtung (12) in die An
spinnposition verschwenkbar. Die Betriebsposition des Bauteils
(27) wird durch eine nicht näher dargestellte Feder und einen
Anschlag gesichert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 folgt dem Garnabzugskanal
(25) unter Belassung eines Abstandes ein Führungsrohr (96), das
gegenüber der Achse des Garnabzugskanals (25) geneigt angeord
net ist. Das Führungsrohr (96) ist an seinem Eintrittsende (97)
mit dem als Einsatz ausgebildeten Bauteil (27) versehen, das
die Falschdrallkanten (29) aufweist. An seinem Austrittsende
ist das Führungsrohr (96) mit einem Fadenführer (33) versehen.
Der während des normalen Spinnbetriebs im Bereich der Falsch
drallkanten (29) entstehende Garnabrieb kann aus dem offenen
Eintrittsende (97) des Führungsrohres (96) herausfallen.
Für einen Anspinnvorgang wird ein Faden (5′) in den Garnabzugs
kanal (25) und von dort in den Spinnrotor (13) zurückgeliefert.
Der Faden (5′) wird zunächst von den Mitteln (34) zum Zurück
führen, die Bestandteil einer Wartungseinrichtung sind, dem
Austrittsende des Führungsrohres (96) zugestellt. Durch Antrieb
des Klemmwalzenpaares (35, 36) wird dann der Faden (5′) zurück
geliefert, wobei das Zurückliefern durch eine einen Luftstrom
in das Führungsrohr (96) einblasende Injektionsdüse (37) un
terstützt wird. Um das Ende (40) des zurückzuführenden Fadens
(5′) dem Garnabzugskanal (25) zuzustellen, wird der Abstand
zwischen der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) und dem
Führungsrohr (96) durch ein Verschlußstück (98) überbrückt.
Dieses Verschlußstück (98) ist auf einem Hebel (100) angeord
net, der um eine Achse (101) eines an dem Führungsrohr (96) be
festigten Halters (102) verschwenkbar ist. Der mittels einer
Feder in der dargestellten Betriebsposition gehaltene Hebel
(100) ist mit einem durch eine Aussparung (32) einer Abdeckung
(31) hinausragenden Hebelarm (103) versehen, dem ein Betäti
gungshebel (105) mit einem Druckstück (104) der Wartungsein
richtung (12) zustellbar ist, so daß das Verschlußstück (98) in
die Anspinnposition gebracht werden kann.
Wie in Fig. 14 dargestellt ist, besitzt das Verschlußstück (98)
eine etwa halbzylindrische Führungsfläche (99).
Bei einer gegenüber der Fig. 13 abgewandelten Ausführungsform
wird vorgesehen, daß der Abstand zwischen dem Führungsrohr (96)
und dem Garnabzugskanal (25) unter Belassung eines Kanals für
den zurückzuführenden Faden (5′) luftdicht verschlossen werden
kann. Dies kann beispielsweise durch ein zweiteiliges Verschluß
stück erfolgen, das aus zwei von der Seite her zustellbaren Ver
schlußelementen besteht, die auf einem gemeinsamen Zustellmecha
nismus angeordnet sind. Diese Verschlußelemente können aus ela
stischem Material bestehen oder elastische Dichtungselemente
aufweisen, mit welchen sie sich an das Führungsrohr (96) und an
den den Garnabzugskanal (25) enthaltenden Ansatz des Deckels
(21) dichtend anlegen. Bei einer weiteren Abwandlung wird vorge
sehen, daß das Bauteil (27) auf einem Verstellmechanismus ange
ordnet ist und zwischen einer Spinnposition und einer Anspinn
position bewegbar ist, so daß das Bauteil (27) mit den Falsch
drallkanten (29) vollständig aus dem Bereich einer Verlängerung
des Garnabzugskanals (25) heraus bewegt werden kann. Dieser
Bereich kann dann durch zwei beispielsweise von der Seite her
zustellbare Verschlußelemente unter Bildung einer kanalartigen
Führung überbrückt werden. Dabei ist es auch möglich, anstelle
des Führungsrohrs (96), das einen relativ großen Durchmesser
aufweist, ein Führungsrohr vorzusehen, daß nur einen Durchmes
ser entsprechend dem Durchmesser des Garnabzugskanals (25) auf
weist. Es lassen sich somit mit Hilfe dieser Verschlußelemente
Verhältnisse für das Anspinnen schaffen, die zwischen dem Garn
abzugskanal (25) und dem Fadenführer (33) einen vollständig ge
schlossenen Kanal bilden, der in seinen Abmessungen dem übli
chen Garnabzugsrohr entspricht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 und 16 ist dem horizonta
len, koaxial zur Achse des Spinnrotors (13) verlaufenden Garn
abzugskanal (25) unter Belassen eines Abstandes ein geneigtes
Führungsrohr (96) nachgeschaltet. Das Führungsrohr (96) ist im
Bereich seines Eintrittsendes (97) mit einem Bauteil (27) ver
sehen, das Falschdrallkanten (29) aufweist, die in den Laufweg
des Garns (5) ragen und eine Umlenkstelle bilden. Das Austritts
ende des Führungsrohres (96) ist mit einem eine weitere Umlen
kung bildenden ringförmigen Fadenführer (33) versehen. Das Füh
rungsrohr (96) ist im Bereich seines Austrittsendes schwenkbar
an der Abdeckung (31) gehalten. Hierzu ist das Ende des Füh
rungsrohres (96) in eine Membrane (106) aus gummielastischem
Material eingespannt, die mittels eines topfartigen Halters
(107) gehalten ist. Der Halter (107), der an der Abdeckung (31)
und gegebenenfalls auch an dem Führungsrohr (96) befestigt ist,
kann ebenfalls aus einem elastischen Material bestehen. An dem
Führungsrohr (96) ist ein Hebel (110) angebracht, der mit einer
Druckfeder (109) derart belastet ist, daß der Bereich des Ein
trittsendes (97) des Führungsrohres (96) gegen einen Anschlag
(108) angedrückt ist, der an einem Ansatz des Deckels (21) des
Rotorgehäuses (15) angebracht ist. Der Anschlag (108) weist
zweckmäßigerweise eine prismatische Anschlagfläche auf.
Das Führungsrohr (96) ist mittels einer Betätigungseinrichtung
(112) der Wartungseinrichtung (12), die an ein aus der Abdeckung
(31) herausragendes Ende (111) des Hebels (110) angreift, aus
der Betriebsposition heraus schwenkbar (Fig. 16). In dieser An
spinnposition liegt das Führungsrohr (96) oder das Bauteil (27)
an einem Anschlag (113) des Deckels (21) an. Das Führungsrohr
(96) ist dann derart verschwenkt, daß der in dem Bereich des
Eintrittsendes (97) zwischen dem Führungsrohr (96) und den
Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) bestehende Spalt etwa
in Verlängerung des Garnabzugskanals (25) liegt. In dieser Po
sition werden dem Austrittsende des Führungsrohres (96) die
Mittel (34) zum Zuführen eines Fadens (5′) zugestellt, die ein
in Rücklieferrichtung antreibbares, auseinander bewegbares
Klemmwalzenpaar (35, 36) und eine Injektionsdüse (37) aufwei
sen, deren Blasrichtung in das Führungsrohr (96) gerichtet ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 17 und 18 entspricht in ihrem
prinzipiellen Aufbau der Ausführungsform nach Fig. 15 und 16.
Dem Garnabzugskanal (25) ist ein Führungsrohr (96) nachgeschal
tet, das im Bereich seines Eintrittsendes (97) mit einem
Falschdrallkanten (29) aufweisenden Bauteil (27) versehen ist.
Das einen ovalen Querschnitt aufweisende und an seinem Aus
trittsende (121) trichterförmig aufgeweitete Führungsrohr (96)
ist mittels eines Halters (115), der mit einer Ringführung
(114) das Führungsrohr (96) umgreift, an der Abdeckung (31) um
eine Achse (116) verschwenkbar gehalten. Um die Achse (116) ist
eine Schenkelfeder herumgeschlungen, deren einer Schenkel (117)
an einem Ansatz (118) des Halters (115) anliegt, während der
andere Schenkel (119) in eine Aussparung (120) der Abdeckung
(31) eingreift. Mittels dieser Schenkelfeder (117, 119) wird
der Halter (115) mitsamt dem Führungsrohr (96) derart ver
schwenkt, daß er in einer Betriebsposition an einem Anschlag
(108) anliegt, der an dem Deckel (21) angebracht ist. Der An
schlag (108), der eine prismatische Anschlagfläche für das Füh
rungsrohr (96) aufweist, ist parallel zur Achse des Garnabzugs
kanals (25) einstellbar befestigt, so daß die Eintauchtiefe der
Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) in den Garnlaufweg
eingestellt werden kann. Um wiederholbare Einstellungen vorneh
men zu können, ist eine Skala an dem Ansatz des Deckels (21)
angebracht.
An dem Führungsrohr (96) ist ein als Blechlasche ausgebildeter
Betätigungshebel (111) angebracht, der durch eine Aussparung
(32) der Abdeckung (31) herausgeführt ist und dem ein Betäti
gungselement (vergleiche Betätigungselement (112) der Fig. 15,
16) einer verfahrbaren Wartungseinrichtung (12) zustellbar ist.
Mit Hilfe dieses Betätigungselementes ist das Führungsrohr (96)
von dem Anschlag (108) abschwenkbar, so daß die Falschdrallkan
ten (29) aus dem Bereich der Verlängerung des Garnabzugskanals
(25) in eine Anspinnposition bewegbar sind. Diese Anspinnposi
tion wird mittels eines Anschlages (113) gesichert, der eben
falls an dem Deckel (21) angebracht ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 19 folgt dem kurzen, geradli
nigen, entsprechend der Achse des Spinnrotors (13) horizontal
verlaufenden Garnabzugskanal (25) lediglich das Bauteil (27)
der Falschdrallkanten (29). Bei dieser Ausführungsform ist auf
jegliche weitere Fadenführungselemente für das nach oben zu ei
ner Abzugseinrichtung laufende Garn (5) verzichtet worden. Un
terhalb des Bauteils (27) befindet sich eine schräg nach außen
gerichtete Führungsfläche (43) des Deckels (21), auf welcher
Garnabrieb nach unten abrutschen kann. Diese Führungsfläche
(43) wird durch eine ebenfalls schräg verlaufende Fläche einer
Abdeckung (31) fortgesetzt, die im Bereich des Bauteils (27)
innerhalb einer Vertiefung eine Aussparung (32) aufweist. Die
Vertiefung und die Aussparung (32) der Abdeckung (31) sind der
art gestaltet, daß der unterhalb des Bauteils (27) liegende Be
reich und damit die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) von
außen zugänglich sind. Es ist deshalb möglich, das Ende (40)
eines für das Anspinnen zurückzuführenden Fadens (5′) unter Um
gehung des Bauteils (27) nahezu direkt der Mündung (26) zuzu
stellen. Zum Zurückführen des Fadens (5′) dienen Mittel (34)
einer verfahrbaren Wartungseinrichtung (12), die ein Klemmwal
zenpaar (35, 36) enthalten, das in Garnrücklieferrichtung an
treibbar ist. Die Klemmwalze (35) ist auf einem um eine Achse
(48) schwenkbaren Hebel (47) gelagert, so daß die beiden Klemm
walzen (35, 36) zum Freigeben des zurückgeführten Fadens (5′)
auseinanderbewegbar sind. Das Ende (40) des zurückzuführenden
Fadens (5′) befindet sich somit unmittelbar in dem Ansaugbe
reich des Garnabzugskanals (25).
Wie aus Fig. 19 deutlich zu ersehen ist, weicht die Rückführ
richtung des Fadenendes (40) von der normalen Laufrichtung des
ersponnenen Garns (5) ab, die im Bereich der Falschdrallkanten
(29) des Bauteils (27) nach oben umgelenkt wird.
Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 19 ist es auch
möglich, das Bauteil (27) dichtend an den Garnabzugskanal (25)
anschließen zu lassen, so daß im Bereich der schrägen Fläche
(43) eine Saugöffnung vorhanden ist, die dicht mit dem Garnab
zugskanal (25) verbunden ist. Bei einer weiteren Abwandlung der
Ausführungsform nach Fig. 19 kann vorgesehen werden, daß das
Bauteil (27) derart auf einem Verstellmechanismus gehalten ist,
daß es aus der dargestellten Betriebsposition in eine Anspinn
position bewegbar ist, in welcher die Mündung (26) des Garnab
zugskanals (25) frei liegt. Hierzu kann das Bauteil (27) nach
oben oder zur Seite hin beweglich sein.
Wie aus Fig. 19 ferner zu ersehen ist, sind die Mittel (34) zum
Zurückführen eines Fadens (5′) mit einem Ansatz (122) versehen,
der mit einer Nase (123) in eine Aussparung eines Zentrierstückes
(124) eingreift, das an der Abdeckung (31) befestigt ist.
Dadurch werden die Mittel (34) beim Zustellen des Klemmwalzen
paares (35, 36) zu dem Spinnaggregat (2) in ihre Anspinnposi
tion zentriert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 20 und 21 ist dem Garnabzugs
kanal (25) ein Bauteil (27) mit Falschdrallkanten (29) nachge
schaltet, das eine erste Umlenkung des zu erspinnenden Garns
(5) bildet. Eine weitere Umlenkung erfolgt im Bereich eines
Fadenführers (33), der in einer Aussparung (32) einer Abdeckung
(31) angeordnet ist, wonach das Garn (5) schräg nach oben zu
einer nicht dargestellten Abzugseinrichtung läuft. Zwischen dem
Bauteil (27) und dem Garnführer (33) wird das Garn (5) noch
einmal mittels eines weiteren Bauteils (71) ausgelenkt, um die
Umlenkung an dem Bauteil (27) zu verstärken. Dieses Bauteil
(71), das ebenfalls mit Falschdrallrippen versehen sein kann,
ist zweckmäßigerweise ebenfalls aus Keramik hergestellt.
Die Bauteile (27 und 71) sind jeweils lösbar auf Bolzen (28,
125) angeordnet, die ihrerseits auf scherenartigen Armen (126,
128) angeordnet sind. Die beiden scherenartigen Arme (126, 128)
sind um eine an der Abdeckung (31) angebrachte Achse (127) ver
schwenkbar und mit ihren Enden (131, 132) nach außen über die
Abdeckung (31) hinaus verlängert. Im Bereich der Schwenkachse
(127) sind nicht dargestellte Federelemente vorgesehen, die die
beiden scherenartigen Arme (126, 128) in der in Fig. 20 dar
gestellten Betriebsstellung halten. In der Betriebsstellung
liegt der scherenartige Arm (128) auf einem Anschlag (129) auf,
der an einem Ansatz des Deckels (21) des Rotorgehäuses (15)
angebracht ist. Dieser Anschlag (129) ist als ein um eine Achse
(130) verstellbarer Exzenterring ausgebildet, so daß die Ein
tauchtiefe der Flaschdrallkanten (29) des Bauteils (27) in den
Garnlaufweg einstellbar ist.
Für einen Anspinnvorgang werden die beiden scherenartigen Arme
(126, 128) auseinandergeschwenkt, wie dies in Fig. 21 darge
stellt ist. Hierzu wird zwischen die beiden aus der Abdeckung
(31) herausragenden Enden (131, 132) ein Druckstück (133) eines
Verstellelementes (134) einer Wartungseinrichtung eingeführt,
wodurch die beiden scherenartigen Arme (126, 128) gegen die
Wirkung der Federmittel auseinanderbewegt werden. Damit werden
die Bauteile (27 und 71) großzügig aus dem Fadenlaufweg heraus
bewegt. In dieser Anspinnposition kann ein zurückzuführender
Faden (5′) dem Garnabzugskanal (25) mit seinem Ende (40) zuge
stellt werden. Dieses Zurückführen erfolgt durch Mittel (34)
der verfahrbaren Wartungseinrichtung (12), die ein wenigstens
in Rückführrichtung antreibbares und auseinanderbewegbares
Klemmwalzenpaar (35, 36) und eine Injektionsdüse (37) enthalten,
durch welche ein Blasluftstrom in Richtung zu dem Garnabzugska
nal (25) erzeugt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 22 und 23 ist innerhalb der
Abdeckung (31) ein Führungselement (91) angeordnet, das sowohl
das die Falschdrallkanten (29) aufweisende, einem Garnabzugs
kanal (25) nachgeschaltete Bauteil (27) als auch einen rinnen
förmigen Leitkanal (39) für ein zurückzuführendes Fadenende
aufweist. Das Führungselement (91) besitzt eine im wesentlichen
plattenförmige Gestalt und ist um eine im wesentlichen quer zum
Garnabzugskanal (25) verlaufende Achse (92) verschwenkbar. Es
wird mit einer Druckfeder (109) in der dargestellen Betriebs
stellung gehalten, in welcher es mit einer Nase an einem An
schlag des Deckels (21) anliegt. Das Führungselement ist mit
hebelartig aus der Abdeckung (31) herausragenden Ansatz (93)
versehen, dem ein Betätigungselement (112) einer Wartungsein
richtung zustellbar ist, wodurch das Führungselement (91) im
Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Druckfeder (109) bis zu
einem Anschlag (113) verschwenkt wird. Durch dieses Verschwen
ken wird einerseits das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten
(29) aus dem Bereich der Verlängerung des Garnabzugskanals (25)
herausbewegt, während gleichzeitig die beispielsweise aus einem
Blech gebildete rinnenartige Führung (39) dem Garnabzugskanal
(25) zugestellt wird. Bei dieser Ausführungsform ist es daher
möglich, mit Hilfe eines Blasluftstromes ein zurückzuführendes
Fadenende dem Garnabzugskanal (25) zuzustellen, wobei dieses
Fadenende durch die rinnenartige Führung (39) ausgerichtet
wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 24 bis 26 ist dem Garnabzugs
kanal (25) ein Führungsrohr (96) nachgeordnet, das gegenüber
dem horizontal liegenden Garnabzugskanal (25) nach oben geneigt
ist. Dieses Führungsrohr (96) ist im Bereich seines Eintritts
endes (97) mit dem Falschdrallkanten (29) aufweisenden Bauteil
(27) versehen. Im Bereich seines Austrittsendes ist ein Faden
führer (33) angeordnet, an welchem eine weitere Umlenkung er
folgt. Das Führungsrohr (96) ist mittels eines Halters (110) um
eine Achse (116) verschwenkbar. Das Ende (111) des Halters (110)
ragt aus der Abdeckung (31) heraus und ist somit für ein Betä
tigungselement (94, 95) einer Wartungseinrichtung zugänglich.
Die Betriebsstellung des Führungsrohres (96) wird durch eine
nicht dargestellte Feder gesichert, die das Führungsrohr (96)
gegen eine Exzenterrolle (129) andrückt, die um eine Achse
(130) verstellbar ist, so daß die Betriebsposition des
Führungsrohres (96) einstellbar ist.
Das Führungsrohr nach Fig. 24 und 25 ist gemäß Fig. 26 derart
in eine Anspinnposition aus der dargestellten Betriebsposition
verschwenkbar, daß der Spalt zwischen dem Bauteil (27) und der
gegenüberliegenden Rohrwandung im Bereich des Eintrittsendes
(97) im wesentlichen in Verlängerung des Garnabzugskanals (25)
liegt. Wie aus Fig. 25 ersichtlich ist, besitzt das Führungs
rohr (26) die Gestalt von zwei parallel zueinander verlaufenden
Rohrabschnitten, die durch einen Schlitz verbunden sind. Der
Schlitz muß lediglich einen Querschnitt aufweisen, der einen
Durchtritt des Garns (5) erlaubt, d.h. der Schlitz kann wesent
lich kleiner als in Fig. 25 dargestellt ausgebildet sein. Im
Bereich des Eintrittsendes (97) wird der obere Rohrabschnitt
durch das Bauteil (27) verschlossen, so daß nur der untere
Rohrabschnitt des Führungsrohres (96) wirksam ist. Auch bei
dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß zwischen der Mündung
(26) des Garnabzugskanals (25) und dem Führungsrohr (96) ein
Abstand gelassen ist, so daß Garnabrieb herunterfallen und
abtransportiert werden kann. Bei dem Zurückliefern eines
Fadenendes (5′), wie dies in Fig. 26 dargestellt ist, wird
zweckmäßigerweise in Verbindung mit einem Klemmwalzenpaar (35,
36) eine Blasdüse (37) verwendet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 27 ist das mit den Falsch
drallkanten (29) versehene Bauteil (27), das dem kurzen, in
Richtung der Achse des Spinnrotors (13) verlaufenden Garnab
zugskanal (25) nachgeschaltet ist, mittels einer Blattfeder
(135) gehalten, die mittels einer Schraube (136) o.dgl. an der
Abdeckung (31) befestigt ist. Die Blattfeder (135) ist so aus
gebildet, daß sie aufgrund von Maschinenschwingungen zu
leichten Vibrationen mit geringen Amplituden angeregt wird.
Dadurch wird die Wirkung der Falschdrallkanten (29) vergleich
mäßigt und ggf. auch verstärkt. Aufgrund dieser Vibrationen
wird außerdem erreicht, daß nicht nur Garnabrieb von dem er
sponnenen Garn (5) gelöst wird, sondern ggf. auch an ihm an
haftende Verunreinigungen. Da das Bauteil (27) völlig frei
liegt, können Abrieb und Verunreinigungen herunterfallen und
abgeführt werden. Das federnd gehaltene Bauteil (27) kann für
ein Zurückführen eines Fadenendes beim Anspinnen in einfacher
Weise gegen die Wirkung der Blattfeder (135) aus der darge
stellten Betriebsposition herausbewegt werden. Dies kann bei
spielsweise durch die Mittel zum Zurückführen des zurückzu
führenden Fadens einer Wartungseinrichtung erfolgen, beispiels
weise mit Mitteln (34) entsprechend der Ausführungsform nach
Fig. 19 oder mit Mitteln (34) entsprechend Fig. 10 und 11, die
bei dem Zurücklaufen gegen das Bauteil (27) oder die Blattfeder
(135) anlaufen und diese mit dem Bauteil (27) aus der Betriebs
stellung herausbewegen.
Wie in Fig. 27 dargestellt ist, ist es jedoch auch möglich, das
Bauteil (27) mittels eines gesonderten Betätigungsmechanismus
ses aus der Betriebsstellung in eine Anspinnposition zu über
führen. Hierzu ist ein Hebel (91) vorgesehen, der um eine Achse
(92) verschwenkbar ist und der sich an die Blattfeder (135) an
legt. Der Hebel (91) ist mit einem aus der Abdeckung (31) her
ausragenden Arm (93) versehen, dem ein Betätigungselement (95)
mit einem Druckstück (94) einer Wartungseinrichtung zustellbar
ist. Wenn das Bauteil (27) aus der Betriebsposition herausbewegt
ist, so ist es auch in einfacher Weise möglich, das Zurückführen
des Fadenendes mit einer Injektionsdüse o.dgl. zu steuern, die
einen Blasluftstrom erzeugt, der das Ende des Fadenendes dem
Garnabzugskanal (25) zustellt.
In Fig. 28 ist ein Ausführungsbeispiel einer Injektionsdüse
dargestellt, wie sie in Verbindung mit einer der vorausgehenden
und/oder auch nachfolgenden Ausführungsformen zusammen mit
einem wenigstens in Rücklieferrichtung eines Fadens antreib
baren und auseinanderbewegbaren Klemmwalzenpaar (35, 36) zur
Anwendung kommt. Die Injektionsdüse (37) besteht aus zwei
Hälften (137, 138), die durch eine in Verlängerung der Klemm
linie der Klemmwalzen (35, 36) verlaufende Teilfuge (139) unter
teilt sind. Die beiden Teile (137, 138) sind jeweils durch
Halter (140, 141) gehalten, die mit den Haltern der Klemmwalzen
(35, 36) verbunden sind. Die beiden Teile (137, 138) bilden
eine Ringkammer (142, 143), von welcher Injektionsbohrungen
(144, 145) zu einem zentralen Durchgangskanal führen, die eine
Neigung in Transportrichtung aufweisen. Der Transportkanal
weitet sich an seiner Mündung (51) düsenförmig auf. Zu der
Ringkammer (142, 143) führen Druckversorgungsleitungen (49,
50). Anstelle einer umlaufenden Ringkammer, können auch zwei in
der Teilungsfuge (139) gegeneinander abgetrennte Ringkammern
(142, 143) vorgesehen sein, die dann über jeweils eine eigene
Druckversorgungsleitung (49, 50) versorgt werden.
Der von der Injektionsdüse (37) gebildete Führungskanal
erstreckt sich mit einer trichterförmigen Aufweitung in den
Bereich der Klemmlinie des Klemmwalzenpaares (35, 36), so daß
das zurückzuliefernde Fadenende sicher aufgenommen wird und
sicher in den Kanal einläuft, auch wenn das Fadenende bei
spielsweise in Form eines Faserbartes oder Pinsels aufbereitet
worden ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 29 und 30 ist ebenfalls das
dem Garnabzugskanal (25) nachgeschaltete Bauteil (27) mit den
Falschdrallkanten (29) freiliegend. In dem Normalbetrieb läuft
der Faden von den eine Umlenkung bildenden Falschdrallkanten
(29) frei zu einem Fadenführer (33), der an der Abdeckung (31)
angebracht ist. Zum Anspinnen wird der Mündung (26) des Garn
abzugskanals (25) ein rinnenförmiges Luftleitelement (146,
auch Fig. 30) zugestellt, das Bestandteil der Mittel (34) zum
Zuführen eines Fadens (5′) der Wartungseinrichtung ist. Dieses
rinnenförmige Luftleitelement (146) schließt sich an die Klemm
walzen (35, 36) an. In diesem rinnenförmigen Luftleitelement
(146) wird eine mittels einer Injektionsdüse (37) erzeugte
Blasluftströmung geführt, die das Ende (40) des zurückzuführen
den Fadens (5′) zu der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25)
führt. Wie aus Fig. 29 zu ersehen ist, wird das verjüngte,
nadelartig zugespitzte Ende (147) des Luftleitelementes (146)
bis dicht an den Garnabzugskanal (25) herangeführt.
In Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 29 wird vorgesehen,
daß das Bauteil (27) verstellbar oder federnd nachgiebig ange
ordnet wird beispielsweise entsprechend der Ausführungsform
nach Fig. 27. In diesem Fall ist es möglich, das Bauteil (27)
in eine Anspinnposition wegzubewegen, so daß das Luftleit
element (146) unmittelbar dem Garnabzugskanal (25) zugestellt
werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 31 ist ebenfalls ein Abstand
zwischen dem Garnabzugskanal (25) und dem nachfolgenden Bauteil
(27) vorgesehen, der mit den Falschdrallkanten (29) versehen
ist. Im Bereich der Falschdrallkanten (29) erfolgt eine Um
lenkung des zu erspinnenden Garns, das dann bis zu einem Faden
führer (33), der an einer Abdeckung (31) befestigt ist, frei
geführt wird. Bei der Ausführungsform nach Fig. 31 ist jedes
Spinnaggregat (2) mit einer Leitbahn (149) in Form eines Leit
bleches versehen, das an der Abdeckung (31) angebracht ist.
Diese Leitbahn (149) dient dazu, ein Führungselement, bei
spielsweise eine Fadenklemme entsprechend Fig. 10 und 11 mit
Zangenarmen (82, 83) oder auch eine Leitrinne (146) entsprechend
Fig. 29 exakt dem Garnabzugskanal (25) zuzustellen. Hierzu
wird dieses Führungselement der Wartungseinrichtung entspre
chend nachgiebig gehalten. Auch bei dieser Ausführungsform ist
es möglich, daß durch Verstellmittel das Bauteil (27) während
des Zurückführens in eine Anspinnposition gebracht wird. Ebenso
ist es möglich, das Bauteil (27) mittels Federkraft in der Be
triebsposition zu halten, aus der es dann von dem Führungs
element (82, 83) beim Zustellen des Endes (40) des zurückzu
führenden Fadens (5′) herausbewegt werden kann.
In Abwandlung der Ausführungsformen nach Fig. 29 und 31 ist es
auch möglich, die Enden des Luftleitelementes (146) oder des
Führungselementes (82, 83) mit Kupplungsteilen, z.B. einem Mag
neten, zu versehen, die beim Zustellen sich mit einem im Be
reich des Endes des Garnabzugskanals (25) mit entsprechenden
Gegenstücken verbinden. Es ist dann möglich, das Luftleitele
ment (146) oder das Führungselement (82, 83) wenigstens etwas
nachgiebig auszubilden oder zu halten, da dieses sich beim Zu
stellen dann selbst zentriert und in der geeigneten Position
einkuppelt.
Claims (24)
1. OE-Rotorspinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnag
gregaten, die jeweils einen Spinnrotor enthalten, der in einem
an eine Unterdruckquelle angeschlossenen Rotorgehäuse angeord
net ist, das mit einem Deckel versehen ist, der einen koaxial
zur Achse des Spinnrotors beginnenden Garnabzugskanal aufweist,
dem eine von wenigstens einer Falschdrallkante gebildete Garn
umlenkstelle zugeordnet ist, und mit einer verfahrbaren, den
einzelnen Spinnaggregaten zustellbaren Wartungseinrichtung, die
mit Mitteln zum Zuführen eines Garnendes zu dem Garnabzugskanal
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine
Falschdrallkante (29) Bestandteil eines Bauteils (27) ist, das
in Garnabzugsrichtung außerhalb und nach dem geradlinigen Garn
abzugskanal (25) angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen
sind, um ein Garnende (40) der in Garnabzugsrichtung vor dem
Bauteil (27) befindlichen Mündung (26) des Garnabzugskanals
(25) zuzustellen.
2. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) trich
terförmig aufgeweitet ist.
3. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß dem die wenigstens eine Falschdrallkante
(29) enthaltenden Bauteil (27) ein sich bis zu einer die Spinn
aggregate (2) nach außen abdeckenden Abdeckung (31) erstrecken
des Führungselement (39, 89, 96) nachgeordnet ist.
4. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungselemente (39, 89, 96) an den Abdeckun
gen (31) der Spinnaggregate (2) angebracht sind.
5. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Führungselement (39) als ein offener
Kanal ausgebildet ist.
6. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Führungselement (89, 96) als ein Rohr
ausgebildet ist.
7. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (39, 89, 96)
mit der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) verbindbar ist.
8. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand zwischen dem Führungselement (96) und
der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) mit einen Verbin
dungskanal belassenden Abdichtmitteln überbrückbar ist.
9. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (89, 96) rela
tiv zu dem Garnabzugskanal (25) zwischen einer Betriebsposition
und einer Anspinnposition bewegbar gehalten ist und mittels der
Wartungseinrichtung (12) verstellbar ist.
10. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das die wenigstens eine Falschdrall
kante (29) enthaltende Bauteil (27) an dem Führungselement (96)
angebracht ist.
11. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das die wenigstens eine Falschdrall
kante (29) aufweisende Bauteil (27) zwischen einer Betriebspo
sition und einer Anspinnposition verstellbar gehalten ist, wo
bei in der Anspinnposition wenigstens die Falschdrallkanten
(29) außerhalb einer Verlängerung des Garnabzugskanals (25)
liegen.
12. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß das die wenigstens eine Falschdrallkante (29)
enthaltende Bauteil (27) mittels Federkraft in der Betriebspo
sition gehalten ist.
13. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Verbinden des Garn
abzugskanals (25) mit dem Führungselement vorgesehen sind, die
bei in der Anspinnposition befindlichem, die Falschdrallkanten
aufweisenden Bauteil (27) anstelle dieses Bauteils (27) zwi
schen die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) und das Füh
rungselement einführbar sind und die eine wenigstens annähernd
luftdichte Verbindung zwischen dem Führungselement und dem
Garnabzugskanal (25) herstellen.
14. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nachbarschaft der Mün
dung (26) des Garnabzugskanals (25) Mittel (55; 61, 62) zum Er
zeugen einer im wesentlichen zu der Mündung (26) hin gerichte
ten Luftströmung vorgesehen sind, die Bestandteil der Spinnag
gregate (2) sind und die von der verfahrbaren Wartungseinrich
tung (12) betätigbar sind.
15. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Spinnaggregat (2) mit Mitteln (61, 62) zum
Erzeugen eines im wesentlichen zur Mündung (26) des Garnabzugs
kanals (25) hin gerichteten Luftstromes ausgerüstet ist, die
von der verfahrbaren Wartungseinrichtung (12) ein- und aus
schaltbar sind.
16. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel (61, 62) zum Erzeugen eines Luft
stromes mit einer Unterdruck- oder Überdruckversorgungsleitung
der Spinnaggregate (2) verbunden sind.
17. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel (55) zum Erzeugen eines Luft
stromes mit einer Unterdruck- oder Überdruckversorgungseinrich
tung (58, 59) der Wartungseinrichtung (12) verbindbar sind.
18. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Wartungsein
richtung (12) mit Mitteln (37; 53, 54) zum Erzeugen eines zu
der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gerichteten Blas
luftstromes ausgerüstet ist.
19. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß das oder die Führungselemente (39, 89, 96) der
Spinnaggregate (2) als Luftleitmittel ausgebildet sind, dem die
Mittel (37) zum Erzeugen eines Blasluftstromes der Wartungsein
richtung (12) zustellbar sind.
20. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
19, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Wartungsein
richtung (12) mit Mitteln (35, 36; 82, 83; 146) zum Führen des
zurückzuführenden Garnendes (40) versehen sind, die unter Umge
hung des die wenigstens eine Falschdrallkante (29) enthaltenden
Bauteils (27) der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) zu
stellbar sind.
21. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Spinnaggregat (2) mit einer Leiteinrichtung
(149) zum Ausrichten der Mittel (82, 83) zum Führen des zurück
zuführenden Garnendes (40) ausgerüstet ist.
22. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
21, dadurch gekennzeichnet, daß das die wenigstens eine Falsch
drallkante (29) enthaltende Bauteil (27) lösbar an dem Deckel
(21) des Rotorgehäuses (15) angebracht ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (31) eine Aussparung (32)
aufweist, die ein Heranführen der Mittel (35, 36) zum Zurück
führen der Wartungseinrichtung (12) bis an die Mündung (26) des
Garnabzugskanals (25) gestattet.
24. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
23, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des wenigstens wäh
rend des normalen Spinnbetriebs freiliegenden Bauteils (27)
Mittel (30) zum Auffangen und/oder Abtransportieren von von dem
Garn gelöstem Material angeordnet sind.
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