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DE3640217A1 - Oe-rotorspinnmaschine - Google Patents

Oe-rotorspinnmaschine

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Publication number
DE3640217A1
DE3640217A1 DE19863640217 DE3640217A DE3640217A1 DE 3640217 A1 DE3640217 A1 DE 3640217A1 DE 19863640217 DE19863640217 DE 19863640217 DE 3640217 A DE3640217 A DE 3640217A DE 3640217 A1 DE3640217 A1 DE 3640217A1
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DE
Germany
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channel
yarn
machine according
spinning machine
yarn take
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863640217
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19863640217 priority Critical patent/DE3640217A1/de
Priority to US07/117,054 priority patent/US4757678A/en
Publication of DE3640217A1 publication Critical patent/DE3640217A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/40Removing running yarn from the yarn forming region, e.g. using tubes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/48Piecing arrangements; Control therefor
    • D01H4/50Piecing arrangements; Control therefor for rotor spinning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine OE-Rotorspinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnaggregaten, die jeweils einen Spinnrotor ent­ halten, der in einem an eine Unterdruckquelle angeschlossenen Rotorgehäuse angeordnet ist, das mit einem Deckel versehen ist, der einen koaxial zur Achse des Spinnrotors beginnenden Garnab­ zugskanal aufweist, dem eine von wenigstens einer Falschdrall­ kante gebildete Garnumlenkstelle zugeordnet ist, und mit einer verfahrbaren, den einzelnen Spinnaggregaten zustellbaren War­ tungseinrichtung, die mit Mitteln zum Zuführen eines Garnendes zu dem Garnabzugskanal versehen ist.
Bei einer bekannten OE-Rotorspinnmaschine der eingangs genann­ ten Art (DE-PS 23 66 255) besteht der Garnabzugskanal aus einer Garnabzugsdüse, an welche ein einteiliges Rohr angeschlossen ist, das eine Krümmung aufweist. Zum Anspinnen wird ein Garnen­ de diesem Garnabzugsrohr zugestellt, das dann aufgrund des in dem Spinnrotor herrschenden Unterdruckes in das Garnabzugsrohr hineingesaugt und anschließend dem Spinnrotor zugestellt wird.
Es ist auch bekannt (FR-PS 25 32 665), die Umlenkstelle des Garnabzugsrohres durch einen Einsatz zu ersetzen, der wenig­ stens eine Falschdrallkante bildet. Durch derartige Falsch­ drallkanten läßt sich die Drehung des ersponnenen Garnes redu­ zieren und/oder die Gefahr von Fadenbrüchen vermindern. Die in den Garnlaufweg ragenden Falschdrallkanten behindern jedoch das Zurückführen des Garnendes für ein Anspinnen. Darüber hinaus entsteht im Bereich der Falschdrallkanten ein Abrieb des Garns, der sich in diesem Bereich ablagern kann. Dadurch wird einer­ seits das Zurückführen eines Garnendes bei einem Anspinnen noch einmal erschwert und andererseits die Gefahr hervorgerufen, daß dieser Abrieb insbesondere beim Anspinnen in den Spinnrotor zu­ rückgesaugt wird und zu Störungen führt. Es ist deshalb erfor­ derlich, ein derartiges Garnabzugsrohr vor einem Anspinnen zu reinigen, wobei allerdings der Bereich der Falschdrallkanten für ein Reinigen nicht gut zugänglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine OE-Rotorspinnma­ schine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Ver­ wendung von Falschdrallkanten nicht zu einer Behinderung des Zurückführens eines Garnendes führt, während andererseits auf­ wendige Reinigungsarbeiten nicht notwendig sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die wenigstens eine Falschdrallkante Bestandteil eines Bauteils ist, das in Garnab­ zugsrichtung außerhalb und nach dem geradlinigen Garnabzugska­ nal angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um ein Garnende der in Garnabzugsrichtung vor dem Bauteil befindlichen Mündung des Garnabzugskanals zuzustellen.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, das die Falschdrallkan­ ten aufweisende Bauteil freiliegend anzuordnen, so daß in die­ sem Bereich anfallender Garnabrieb nicht im Bereich der Falsch­ drallkanten verbleibt. Da bei einem Anspinnen ein Garnende un­ ter Umgehung des die Falschdrallkanten enthaltenden Bauteils der Mündung des geradlinigen Garnabzugskanals zugeführt wird, ist auch die Gefahr vermieden, daß das zurückzuführende Garnen­ de im Bereich der Falschdrallkanten hängen bleiben kann. Darü­ ber hinaus wird der Vorteil erhalten, daß das die Falschdrall­ kanten enthaltende Bauteil unabhängig von dem Garnabzugskanal gehalten werden kann, so daß es bei Bedarf für sich alleine er­ neuert werden kann.
Um das Zurückführen des Garnendes zu erleichtern, wird bei ei­ ner ersten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß dem die wenigstens eine Falschdrallkante enthaltenden Bauteil ein sich bis zu einer die Spinnaggregate nach außen abdeckenden Ab­ deckung erstreckendes Führungselement nachgeordnet ist. Dieses Führungselement dient zum Ausrichten des Garnendes zu der Mün­ dung des kurzen, geradlinigen Garnabzugskanals. In weiterer Ausgestaltung wird dabei vorgesehen, daß der Abstand zwischen dem Führungselement und der Mündung des Garnabzugskanals mit einen Verbindungskanal belassenden Abdichtmitteln überbrückbar ist. Insbesondere wenn das Führungselement als ein Rohr ausge­ bildet wird, das die Abmessungen eines üblichen Garnabzugsrohrs aufweist, ist es möglich, für das zum Anspinnen benötigte Zu­ rücksaugen eines Garnendes die gleichen Verhältnisse wie bei bisherigen Garnabzugsrohren zu schaffen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß das die wenigstens eine Falschdrallkante aufweisende Bauteil zwischen einer Betriebsposition und einer Anspinnposition ver­ stellbar gehalten ist, wobei in der Anspinnposition wenigstens die Falschdrallkanten außerhalb einer Verlängerung des Garnab­ zugskanals liegen. Dadurch wird sichergestellt, daß das Zurück­ führen eines Garnendes nicht durch die Falschdrallkanten behin­ dert wird. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung dieser Aus­ führungsform wird weiter vorgesehen, daß Mittel zum Verbinden des Garnabzugskanals mit dem Führungselement vorgesehen sind, die bei in der Anspinnposition befindlichem, die Falschdrall­ kanten aufweisenden Bauteil anstelle dieses Bauteils zwischen die Mündung des Garnabzugskanals und das Führungselement ein­ führbar sind und die eine annähernd luftdichte Verbindung zwi­ schen dem Führungselement und dem Garnabzugskanal herstellen. Diese Mittel können beispielsweise durch eine in Garnlängsrich­ tung verlaufende Teilungsfuge unterteilt sein, so daß sie nach dem Anspinnen zwischen dem Bereich der Mündung des Garnabzugs­ kanals und dem anschließenden Führungselement herausbewegbar sind, wobei dann die Falschdrallkanten in die Betriebsposition gebracht werden. In dieser Betriebsposition liegt dann der Be­ reich unterhalb der Falschdrallkanten frei, so daß Garnabrieb sich nicht im Bereich des Garnlaufs ablagern kann. Durch eine derartige Ausbildung ist es möglich, für das Anspinnen die gleichen Verhältnisse zu schaffen, die üblicherweise bei Spinn­ aggregaten mit geschlossenen, einen gleichmäßigen Querschnitt aufweisenden Garnabzugsrohren gegeben sind. Die Mittel zum Ver­ binden des Garnabzugskanals mit dem Führungselement können Be­ standteil jedes Spinnaggregates sein und von der Wartungsein­ richtung beim Anspinnen verstellt werden. Es ist aber auch mög­ lich, diese Mittel zu Bestandteilen der Anspinneinrichtung zu machen, so daß diese für eine OE-Spinnmaschine nur einmal vor­ handen sein brauchen.
Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß jedes Spinnaggregat mit Mitteln zum Erzeugen eines im we­ sentlichen zur Mündung des Garnabzugskanals hin gerichteten Luftstromes ausgerüstet ist, die von der verfahrbaren Wartungs­ einrichtung ein- und ausschaltbar sind.Dadurch ist jedes Spinn­ aggregat mit pneumatischen Hilfstransporteinrichtungen ausge­ rüstet, durch die der Transport von den Zuführmitteln der War­ tungseinrichtung zu der Mündung des Garnabzugskanals unter­ stützt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die verfahrbare Wartungseinrichtung mit Mitteln zum Erzeugen eines zu der Mündung des Garnabzugskanals gerichteten Blasluft­ stroms ausgerüstet ist. Bei dieser Ausführung können jegliche Führungselemente o.dgl., die den Faden nach dem die Falschdrall­ kanten aufweisenden Bauteil führen, entfallen.
Da das die Falschdrallkanten aufweisende Bauteil freiliegend angeordnet werden kann, wird in weiterer Ausgestaltung der Er­ findung vorgesehen, daß unterhalb des wenigstens während des normalen Spinnbetriebs freiliegenden Bauteils Mittel zum Auf­ fangen und/oder Abtransportieren von von dem Garn gelöstem Ma­ terial angeordnet sind. Dadurch wird verhindert, daß der Garn­ abrieb zu einer Verschmutzung der Spinnaggregate führt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestell­ ten Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Teils einer OE-Rotorspinn­ maschine mit einer verfahrbaren Wartungseinrichtung,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch ein Spinnaggregat einer OE- Rotorspinnmaschine in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine Einzelheit eines Spinnaggregates im Bereich ei­ nes Garnabzugskanals,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3 auf eine weitere Ausge­ staltung,
Fig. 5 eine Ansicht auf eine als Klemmwalzenpaar ausgebil­ dete Zuführeinrichtung einer Wartungsvorrichtung mit einer zusätzlichen Blasdüse,
Fig. 6 eine Ansicht auf eine Ausführungsform einer Zuführ­ einrichtung ähnlich Fig. 5,
Fig. 7 einen Teilschnitt durch ein Spinnaggregat mit einer von einer Wartungseinrichtung betätigbaren Einrich­ tung zum Erzeugen eines im wesentlichen zum Garnab­ zugskanal gerichteten Saugluftstromes,
Fig. 8 eine Ausführungsform, bei welcher von einer in der OE-Rotorspinnmaschine installierten Unterdrucklei­ tung eine zur Mündung des Garnabzugskanals gerich­ tete Saugluftströmung erzeugt wird,
Fig. 9 eine Teilansicht eines Spinnaggregates mit einer zusätzlichen, zwischen einer Spinnposition und einer Anspinnposition verschwenkbaren Umlenkführung,
Fig. 10 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Spinnaggregates und einer zusätzlich zu einem Klemm­ walzenpaar eine schnabelartig angeordnete Faden­ klemme aufweisenden Zuführeinrichtung eines Wartungs­ gerätes,
Fig. 11 eine Teilansicht der Ausführungsform nach Fig. 10,
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spinnaggre­ gates mit einem zwischen einer Spinnstellung und ei­ ner Anspinnstellung beweglichen Bauteil, das die Falschdrallkanten enthält,
Fig. 13 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Ausfüh­ rungsform ähnlich Fig. 12, bei welcher das die Falschdrallkanten aufweisende Bauteil an einem Führungsrohr angebracht ist, und bei welcher ein Verbindungsstück vorgesehen ist, das zum weitgehend luftdichten Abdichten zwischen dem Garnabzugskanal und dem Führungsrohr einfügbar ist,
Fig. 14 einen Schnitt durch das Verschlußstück der Fig. 13,
Fig. 15 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform mit einem verstellbaren Führungselement, das sich in der Spinnposition be­ findet,
Fig. 16 eine teilweise geschnittene Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 15 während des Anspinnens,
Fig. 17 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Ausfüh­ rungsform ähnlich Fig. 16,
Fig. 18 einen Schnitt durch ein rohrförmiges Führungselement der Fig. 17,
Fig. 19 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Spinnaggregates, an welchem gerade die Mittel zum Zurückführen eines Fadenendes tätig sind,
Fig. 20 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Spinnaggregates mit einem Falschdrallkanten ent­ haltenden Bauteil und einem zusätzlichen Umlenk­ element, die in Garnlaufrichtung hintereinander auf beweglichen Haltern angeordnet sind, so daß sie aus dem Fadenlaufweg herausbewegbar sind,
Fig. 21 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Spinn­ aggregates nach Fig. 20 während eines Anspinnvor­ gangs,
Fig. 22 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines OE- Spinnaggregates, bei welchem ein Führungselement und ein Falschdrallkanten aufweisendes Bauteil mittels eines gemeinsamen Halters zwischen einer dargestell­ ten Betriebsposition und einer Anspinnposition ver­ stellbar sind,
Fig. 23 eine Ansicht des Führungselementes der Fig. 22,
Fig. 24 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Spinnaggregates mit einem rohrförmigen Führungs­ element, das ein Falschdrallkanten aufweisendes Bauteil trägt und das zwischen einer Anspinnposition und einer Spinnposition verschwenkbar ist,
Fig. 25 einen Schnitt durch das Führungselement der Ausfüh­ rungsform nach Fig. 24,
Fig. 26 die Vorrichtung nach Fig. 25 in einer Anspinnposition mit einer dem Führungselement zugestellten Zuführein­ richtung einer Wartungseinrichtung,
Fig. 27 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Spinnaggregates mit einem Falschdrallkanten enthal­ tenden Bauteil, das mittels einer zu Vibrationen anregbaren Blattfeder gehalten ist und das aus der Spinnposition in eine Anspinnposition bewegbar ist,
Fig. 28 einen Schnitt durch eine ein Klemmwalzenpaar ent­ haltende Zuführeinrichtung mit einer nachgeschalteten Injektionsdüse,
Fig. 29 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spinnaggre­ gates und einer Zuführeinrichtung einer Wartungsein­ richtung, die ein rinnenförmiges, dem Garnabzugska­ nal zustellbares Luftleitelement enthält,
Fig. 30 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Luft­ leitelementes der Fig. 29 in größerem Maßstab und
Fig. 31 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spinn­ aggregates, das mit einem Leitelement zum Zustellen eines Teils einer Zuführeinrichtung einer Wartungs­ einrichtung zur Mündung des Garnabzugskanals verse­ hen ist.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer OE-Rotorspinnmaschine (1), die mit einer Vielzahl von nebeneinander in einer Reihe ange­ ordneten Spinnaggregaten (2) versehen ist. Üblicherweise befin­ den sich derartige Spinnaggregate (2) auf beiden Seiten der OE- Rotorspinnmaschine (1). Jedem Spinnaggregat (2) ist eine Faser­ bandkanne (3) zugeordnet, aus der ein zu verspinnendes Faser­ band (4) entnommen wird, das in den Spinnaggregaten (2) zu ei­ nem Garn (5) ersponnen wird. Dieses Garn (5) wird jeweils mit­ tels einer Abzugseinrichtung abgezogen, die aus einem in Ma­ schinenlängsrichtung durchlaufenden, angetriebenen Unterzylin­ der (6) sowie jeweils einer Druckwalze (7) besteht. Das erspon­ nene Garn (5) wird jeweils auf eine Auflaufspule (8) aufgewickelt, die von einer in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Wickelwalze (9) angetrieben wird.
Die OE-Rotorspinnmaschine (1) ist mit Fahrschienen (10) verse­ hen, auf denen eine Wartungseinrichtung (12) verfährt, die mit einem einen Antrieb enthaltenden Fahrwerk (11) versehen ist. Bei einem Fadenbruch wird die Wartungseinrichtung (12) dem be­ treffenden Spinnaggregat (2) zugestellt, wonach die Wartungs­ einrichtung (12) dort einen Anspinnvorgang ausführt. Dieser An­ spinnvorgang ist prinzipiell durch den Stand der Technik be­ kannt, so daß er hier nicht näher erläutert wird.
Jedes Spinnaggregat (2) enthält gemäß Fig. 2 einen Spinnrotor (13), der in einer Unterdruckkammer (14) angeordnet ist, welche von einem Rotorgehäuse (15) gebildet wird. Das Rotorgehäuse (15) weist in seiner Rückwand eine Bohrung (16) auf, durch wel­ che ein Schaft (17) des Spinnrotors (13) hindurchgeführt ist, der außerhalb des Rotorgehäuses (15) in nicht näher dargestell­ ter Weise gelagert und angetrieben ist. An das Rotorgehäuse (15) ist eine Saugleitung (18) angeschlossen, über die auch im Innern des Spinnrotors (13) ein Unterdruck erzeugt wird. In die offene Vorderseite (19) das mit seiner Achse horizontal liegen­ den Spinnrotors (13) ragt ein Einsatz (20) eines die offene Seite des Rotorgehäuses (15) und des Rotors (13) verschließen­ den Deckels (21) hinein. Der Deckel (21) liegt unter Zwischen­ fügen eines Dichtungsringes (22) an dem Rotorgehäuse (15) an. Der Deckel (21) enthält einen Faserzuführkanal (23), über den das in bekannter Weise zu einzelnen Fasern vereinzelte Faserma­ terial dem Spinnrotor (13) zugeführt wird.
Die Fasern werden in dem Spinnrotor (13) zu einem Garn (5) zu­ sammengedreht, das über eine zentrisch zum Spinnrotor (13) an­ geordnete Garnabzugsdüse (24) und einen daran anschließenden, koaxial zur Achse des Spinnrotors (13) verlaufenden Garnabzugs­ kanal (25) abgezogen wird. Dem Garnabzugskanal (25), der gerad­ linig verläuft und vor allem sehr kurz gehalten ist und der im Extremfall praktisch nur aus der Bohrung der Garnabzugsdüse (24) besteht, schließt sich ein Bauteil (27) an, das mit rip­ penartigen Falschdrallkanten (29) in den Garnlaufweg ragt. Das aus Keramik hergestellte Bauteil (27) weist wenigstens eine ei­ nen etwa halbrunden Querschnitt besitzende Falschdrallkante (29) auf, die um 45° zur Garnlaufrichtung derart geneigt ist, daß sie etwa parallel zu der Drehung des ersponnenen Garns (5) verläuft. Im Bereich der Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) wird das Garn (5) nach oben umgelenkt.
Jedes Spinnaggregat (2) ist mit einer vorzugsweise durch Ver­ schwenken wegbewegbaren Abdeckung (31) versehen, die mit einer fensterartigen Aussparung (32) versehen ist, aus welcher das Garn (5) herausgeführt wird. Im Bereich dieser fensterartigen Aussparung (32) ist ein Fadenführer (33) angeordnet, der eben­ falls aus Keramik hergestellt ist und an welchem eine weitere Umlenkung des ersponnenen Garns (5) nach oben zu einer Abzugs­ einrichtung hin erfolgt.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, liegt das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) völlig außerhalb des Garnabzugskanals (25), so daß an den Falschdrallkanten (29) entstehender Garnab­ rieb herunterfallen kann und nicht im Bereich des Garnabzugs­ kanals (25) verbleibt. Zweckmäßigerweise wird hierzu eine Sam­ meleinrichtung (30) vorgesehen, die aus einem schubladenartig herausnehmbaren Kasten oder einer Transporteinrichtung oder auch einer Absaugeinrichtung bestehen kann, die von außen durch die Abdeckung (31) verdeckt ist. Das Bauteil (27) ist mittels eines Stiftes (28), beispielsweise eines Gewindestiftes an einem in Fig. 2 nicht sichtbaren Ansatz des Deckels (21) gehalten, so daß es nach Öffnen der Abdeckung (31) ebenfalls gut zugänglich und leicht austauschbar ist.
Bei einem Wiederanspinnen nach einem Fadenbruch oder auch bei einem erstmaligen Anspinnen muß ein Ende (40) eines zurückzu­ führenden Fadens (5′) in den Spinnrotor (13) zurückgeführt, dort mit Fasern verbunden und wieder abgezogen werden. Für die­ ses Zurückführen muß das Fadenende (40) in die dem Spinnrotor (13) abgewandte Mündung (26) des Garnabzugsrohres (25) eingefä­ delt werden. Das Zurückführen des Fadens (5′) und das Einfädeln des Fadenendes (40) in das Garnabzugsrohr (25) wird von der Wartungseinrichtung (12) kontrolliert, von der nur die Mittel (34) zum Zurückführen des Fadens (5′) dargestellt sind. Diese enthalten ein Klemmwalzenpaar (35, 36), das wenigstens in Rück­ lieferrichtung des Fadens (5′) antreibbar ist. Zusätzlich ist diesem Klemmwalzenpaar (35, 36) eine Blasdüse (37) zugeordnet, mit welcher ein Transportluftstrom (38) erzeugbar ist, der von dem Klemmwalzenpaar (35, 36) zu der Mündung (26) des Garnabzugs­ kanals (25) gerichtet ist. Um zusätzlich dem zurückzuführenden Faden (5′) eine gewisse Führung zu geben, ist ein rinnenförmi­ ges Führungselement (39) an der Abdeckung (31) angebracht, das sich von der fensterartigen Aussparung (32) bis zu dem Bauteil (27) erstreckt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird das Ende (40) des zurückzuführenden Fadens (5′) mittels des Luftstromes (38) bis in die Nähe der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gebracht, der dann das Fadenende (40) aufgrund der in den Garn­ abzugskanal (25) hineingerichteten Saugluftströmung übernimmt und weiter einsaugt. Mit Hilfe des Blasluftstroms (38) ist es möglich, das Fadenende (40) an den Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) vorbeizuführen.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 2 das Bauteil (27) auf einem im wesentlichen quer zu dem Garnabzugskanal (25) ver­ laufenden Stift (28) angeordnet ist, ist in Fig. 3 eine Ausfüh­ rungsform dargestellt, bei welcher das Bauteil (27), das die schräg zur Garnlaufrichtung gestellten Falschdrallkanten (29) aufweist, mit einem parallel zum Garnabzugskanal (25) verlau­ fenden federnden Stift (41) gehalten. Der Stift (41), der fest in dem Deckel (21) angeordnet ist, ist in seinem äußeren Be­ reich mit einem Längsschlitz (42) versehen, so daß er in seiner radialen Richtung federnd nachgiebig ist. Auf diesen Teil ist das Bauteil (27) aufgesteckt. Zwischen dem Bauteil (27) und dem Deckel (21) ist ferner ein Führungstrichter (43) angeordnet, der das Bauteil (27) umgibt. Der Führungstrichter (43) ist mit seitlichen Durchbrechungen (44) versehen, durch welche der Blasluftstrom (38) (Fig. 1) abströmen kann.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform eines Deckels (21) darge­ stellt, der mit einem auf der der Garnabzugsdüse (24) abgewand­ ten Seite abragenden Ansatz (46) versehen ist, an welchem das Bauteil (27) mittels wenigstens einer Schraube (45) befestigt ist. Wie aus Fig. 4 ferner zu ersehen ist, ist die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) aufgeweitet, so daß das Einfädeln ei­ nes zurückzuführenden Fadenendes (40) erleichtert ist.
Die in Fig. 5 dargestellten Mittel (34) zum Zurückführen eines Fadens (5′) enthalten ein Klemmwalzenpaar (35, 36), von denen wenigstens eines mit einem wenigstens in Rücklieferrichtung wirksamen Antrieb versehen ist. Die Klemmwalze (35) ist auf ei­ nem Hebel (47) gehalten, der um eine Achse (48) eines die ande­ re Klemmwalze (36) tragenden Armes verschwenkbar ist, so daß die beiden Klemmwalzen (35, 36) durch Auseinanderbewegen geöff­ net werden können. Den beiden Klemmwalzen (35, 36) ist eine In­ jektionsdüse (37) nachgeschaltet, die unmittelbar an dem Klemm­ spalt der Klemmwalzen (35, 36) beginnt. Die ebenfalls aus zwei Teilen mit einer vorzugsweise in der Ebene der Klemmlinien der Klemmwalzen (35, 36) liegenden Teilungsfuge versehene Injek­ tionsdüse (37) ist mit zwei Druckluftzuführungsanschlüssen (49, 50) versehen, an deren Mündungsbereich sich eine laval-düsen­ artige Aufweitung (51) anschließt, so daß eine gut gerichtete Blasluftströmung (52) erzeugt wird, mit welcher das Fadenende (40) sehr gezielt der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) zugestellt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist ebenfalls ein Klemmwal­ zenpaar (35, 36) mit Mitteln zum Erzeugen eines Blasluftstromes (52) kombiniert. Hierzu sind die beiden Klemmwalzen (35, 36) in dem Bereich, der auf beiden Seiten neben dem den zurückzufüh­ renden Faden (5′) führenden Bereich liegt, mit Ringnuten (53, 54) versehen. Diesen Ringnuten (53, 54) sind Druckluftzuführun­ gen (49, 50) zugeordnet, so daß durch die Ringnuten (53, 54) eine Blasluftströmung (52) erzeugt wird, die im wesentlichen tangential zu den Klemmwalzen (35, 36) gerichtet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 wird ebenfalls ein Trans­ portluftstrom erzeugt, um das Fadenende (40) eines zurückzufüh­ renden Fadens (5′) von einem Klemmwalzenpaar (35, 36) der Mit­ tel zum Zurückführen des Fadens (5′) sicher zu dem Bereich der Mündung (26) eines Garnabzugskanals (25) zu leiten. Dieser Transportluftstrom wird allerdings mittels eines Unterdruckes erzeugt. Hierzu ist an der Abdeckung (31) der Spinnaggregate (2) jeweils ein Saugrohr (55) angebracht, das auf der Außensei­ te der Abdeckung (31) mit einem vorzugsweise elastischen Ver­ bindungsring (57) versehen ist, dem ein Anschluß (58) eines Saugrohres (59) der verfahrbaren Wartungseinrichtung (12) zuge­ stellt wird. Das gegenüberliegende Ende (56) des Saugrohres (55) mündet im Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) unterhalb des Bauteils (27) mit den Falschdrallkanten (29). Es entsteht somit eine Saugluftströmung (60), die auf den Bereich der fensterartigen Aussparung (32) zurück wirkt und den zurückzuführenden Faden (5′) ansaugt. Nachdem der zurückzufüh­ rende Faden (5′) bis in den Bereich des Endes (56) des Saugroh­ res (55) gelangt ist und gegebenenfalls sogar etwas in dieses Saugrohr (55) eingesaugt wird, wird die Saugluftströmung abge­ schaltet. Die dann alleine in dem Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) wirkende und in den Spinnrotor (13) hin­ eingerichtete Saugluftströmung übernimmt dann das Fadenende (40) und saugt dieses in den Garnabzugskanal (25) ein. Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, ist die fensterartige Aussparung (32) in der Abdeckung (31) relativ groß ausgebildet, so daß die Rück­ führung des zurückzuführenden Fadens (5′) von der normalen Laufrichtung des ersponnenen Garns (5) abweicht. Auf diese Wei­ se wird das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) umgan­ gen, so daß eine Zustellung zu der Mündung (26) des Garnabzugs­ kanals (25) möglich ist. Wie aus Fig. 7 ferner zu ersehen ist, ist die im Bereich der fensterartigen Aussparung (32) angeord­ nete Garnführung (33) als eine frei drehbare Rolle ausgebildet.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wird eine zusätzliche Saugluftströmung erzeugt, mit deren Hilfe der zurückzuführende Faden (5′) von den außerhalb der Abdeckung (31) verbleibenden Mittel (34) zum Zurückführen des Fadens (5′) in Richtung zu der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gefördert wird. Hierzu ist in dem Deckel (21) eine Saugöffnung (61) vorgesehen, durch die eine Verbindung zu der Unterdruckkammer (14) des Rotorge­ häuses (15) hergestellt werden kann. Im normalen Spinnbetrieb ist diese Saugöffnung (61), die zu der fensterartigen Ausspa­ rung (32) gerichtet ist und die in unmittelbarer Nachbarschaft der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) liegt, durch eine Klappe (62) verschlossen. Diese Klappe (62) ist um eine Achse (63) verschwenkbar. Sie ragt mit einem Hebelarm (69) durch eine Aussparung (66) der Abdeckung (31). Mittels eines Verstellhe­ bels (68), der ein Druckstück (67) aufweist, kann der Arm (69) in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Position (65) ver­ schwenkt werden, so daß auch die Klappe (62) in die mit ausge­ zogenen Linien (64) dargestellte Position verschwenkt. Dieses Verschwenken erfolgt gegen die Wirkung einer Druckfeder (70). Bei geöffneter Klappe (Position 64) entsteht eine zu der fen­ sterartigen Aussparung (32) gerichtete Saugluftströmung, durch welche der zurückzuführende Faden (5′) angesaugt wird. Wenn ei­ ne genügende Länge von Faden (5′) zurückgeführt ist, wird die Klappe (62) geschlossen, wobei sie mit ihrem Ende das Fadenende (40) in Richtung zu der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) umlenkt, so daß dann das Fadenende (40) von dem Garnabzugskanal (25) angesaugt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist zwischen dem Falsch­ drallkanten (29) aufweisenden Bauteil (27) und einem an der Ab­ deckung (31) angebrachten Fadenführer (33) ein Umlenkbolzen (71) angeordnet, der den Umschlingungswinkel vergrößert, mit welchem das Garn (5) an den Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) anliegt. Der Bolzen (71), der gegebenenfalls ebenfalls mit Falschdrallkanten versehen ist, ist auf einem Hebel (72) ange­ ordnet, der um eine stationäre Achse (73) verschwenkbar ist, die an der Abdeckung (31) befestigt ist. Die Betriebsposition des Bolzens (71) wird durch einen an einem Halter (74) ein­ stellbar angebrachten Anschlag (75) gesichert, gegen welchen der Hebel (72) mittels einer nicht dargestellten Feder ange­ drückt wird. An der Achse (73) des Hebels (72) ist ein aus der Abdeckung (31) heraus schwenkbarer Hebelarm (77) angebracht, der mittels eines Verstellhebels (79) und einem Druckstück (78) in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Anspinnposition (77′) verschwenkbar ist, in welcher der Bolzen (71′) in seine Anspinnposition gebracht werden kann. In dieser Anspinnposition wird ein Faden (5′) in den Bereich des Garnabzugskanals (25) unter Umgehung des Bauteils (27) zurückgeführt. Das Bauteil (27) ist mit einem Führungstrichter (43) versehen, der an dem Garnabzugskanal (25) vorbeiläuft. Die Mittel (34) zum Zurück­ führen des Fadens (5′) enthalten ein in Rückführrichtung an­ treibbares Klemmwalzenpaar (35, 36) und eine Injektionsdüse (37), die einen mit den Pfeilen angedeuteten Luftstrom in Rich­ tung zu dem Führungstrichter (43) erzeugen. Wenn das Fadenende (40) des zurückzuführenden Fadens (5′) in dem Bereich des Garn­ abzugskanals (25) angekommen ist, wird die Injektionsdüse (37) abgeschaltet. Bei einer weiteren Rücklieferung des Fadens (5′) mittels der Klemmwalzen (35, 36) wird das Fadenende (40) in den Garnabzugskanal (25) eingesaugt. Nach einem Anspinnen wird dann der Bolzen (71) wieder in seine strichpunktiert dargestellte Betriebsposition zurückgebracht, so daß der für den Spinnbe­ trieb geeignete Fadenlauf wieder gegeben ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 wird das Fadenende (40) des zurückzuführenden Fadens (5′) rein mechanisch ohne zu­ sätzliche Luftströme bis in den Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gebracht. Die Mittel (34) zum Zurückfüh­ ren des Fadens (5′) sind in Richtung zu dem Fadenende (40) hin anschließend an ein Klemmwalzenpaar (35, 36) mit einer zangen­ artigen Fadenklemme (81) versehen, die dem Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) von unten her, d.h. unterhalb des Bauteils (27) mit den Falschdrallkanten (29) her zustellbar ist. Die Fadenklemme (81), die schmal und schnabelartig ausge­ bildet ist, weist zwei Zangenarme (82, 83) auf, von welchen ei­ ner um eine Achse (85) schwenkbar gegenüber dem anderen gehal­ ten ist. Der schwenkbare Zangenarm (83) ist mit einem recht­ winklig abragenden Ansatz (86) versehen, an welchem ein Zugband (87) angreift. Die beiden Zangenarme (82, 83) bilden an ihrem äußersten Ende eine Klemmstelle (84). Sie werden mittels einer nicht dargestellten Feder in Richtung zu dieser Klemmstelle (84) hin belastet.
Wie aus Fig. 10 zu ersehen ist, wird der zurückzuführende Faden (5′) in einer von dem beim Spinnbetrieb gegebenen Fadenlaufweg abweichenden Richtung zurückgeführt. Sobald die Fadenklemme (81) in dem Bereich des Bauteils (27) und der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) angelangt ist, werden die beiden Zangen­ arme (82, 83) durch Betätigung des Zugbandes (87) freigegeben, so daß das Fadenende (40) in den Garnabzugskanal (25) einge­ saugt wird. Die beiden Klemmwalzen (35, 36) werden dann in Rücklieferrichtung angetrieben.
Wie aus Fig. 10 ferner zu ersehen ist, ist das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) als ein Rad ausgeführt, das die Falschdrallkanten (29) am Nutengrund einer Ringnut enthält. Das Bauteil (27) ist verdrehbar und feststellbar auf einer Achse (28) gehalten. Die Falschdrallkanten (29) ragen in unterschied­ lichen Bereichen mit unterschiedlichen Abständen vor, so daß es möglich ist, durch Verdrehen des Bauteils (27) unterschiedliche Falschdrallwirkungen einzustellen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist ferner unterhalb des Bauteils (27) an der Abdeckung (31) ein Auffangblech (30) ange­ bracht, von welchem Fadenabrieb aufgefangen wird. Dieser Faden­ abrieb kann beispielsweise durch die verfahrbare Wartungsein­ richtung (12) abgesaugt werden, indem vor einem Anspinnen oder in anderen geeigneten regelmäßigen Abständen diesem Bereich durch die fensterartige Aussparung (32) eine rüsselartige Ab­ saugung zugestellt wird.
Wie aus Fig. 11 zu erkennen ist, besitzt die fensterartige Aus­ sparung (32) nur in dem Bereich eine relativ große Breite, in welchem die Fadenklemme (81) eingeführt wird. In dem darüber­ liegenden Bereich besitzt sie nur die Gestalt eines schmalen Schlitzes (88), der nach oben durch einen Fadenführer (33) be­ grenzt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 ist zwischen dem mit Falschdrallkanten (29) versehenen Bauteil (27) und dem Bereich außerhalb der Abdeckung (31) ein Führungselement in Form eines großvolumigen Rohrstückes (89) angeordnet. Das äußere Ende die­ ses Rohrstückes (89) ist mit einem Fadenführer (33) versehen, der beispielsweise aus Keramik besteht und der eine Umlenkstel­ le für den zur Abzugseinrichtung laufenden Faden (5) bildet. In Verlängerung des Rohrstückes (89) ist in dem Deckel (21) eine Ansaugöffnung (61) angebracht, die mit der Unterdruckkammer (14) des Rotorgehäuses (15) verbunden ist. Diese Ansaugöffnung (61) ist durch eine Klappe (62) verschlossen, die um eine Achse (63) verschwenkbar und mit einem Arm (69) bis in den Bereich außerhalb der Abdeckung (31) verschwenkbar ist.
Bei einem Anspinnvorgang wird von den Mitteln (34) zum Zurück­ führen eines Fadens (5′) zunächst eine ausreichende Fadenlänge durch Antreiben des Klemmwalzenpaares (35, 36) in Rückliefer­ richtung zurückgeführt, wobei die Klappe (62) geöffnet ist, so daß der Faden (5′) in das Rohrstück (89) eingesaugt wird. So­ bald das Fadenende (40) das Ende (90) des Rohrstückes (89) ver­ läßt und in die Nähe der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gelangt, wird die Klappe (62) geschlossen. Der dann alleine im Bereich der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) wirksame Saugluftstrom sorgt dafür, daß das Fadenende (40), das weiter­ hin von dem Klemmwalzenpaar (35, 36) zurückgeliefert wird, in den Garnabzugskanal (25) eingesaugt wird.
Um das Zurückführen des Fadenendes (40) zu dem Garnabzugskanal (25) nicht durch das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) zu behindern, wird dieses während dieses Zurückführens aus der dargestellten Betriebsposition in eine Anspinnposition ver­ schwenkt, in welcher die Falschdrallkanten (29) außerhalb des normalen Garnlaufweges liegen. Um dieses zu ermöglichen, ist das Bauteil (27) auf einem Hebel (91) angeordnet, der um eine Achse (92) verschwenkbar ist und der mit einem Arm (93) aus der Abdeckung (31) herausragt. Über diesen Arm (93) ist der Hebel (91) mit dem Bauteil (27) mittels eines Druckstückes (94) eines Betätigungshebels (95) der Wartungseinrichtung (12) in die An­ spinnposition verschwenkbar. Die Betriebsposition des Bauteils (27) wird durch eine nicht näher dargestellte Feder und einen Anschlag gesichert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 folgt dem Garnabzugskanal (25) unter Belassung eines Abstandes ein Führungsrohr (96), das gegenüber der Achse des Garnabzugskanals (25) geneigt angeord­ net ist. Das Führungsrohr (96) ist an seinem Eintrittsende (97) mit dem als Einsatz ausgebildeten Bauteil (27) versehen, das die Falschdrallkanten (29) aufweist. An seinem Austrittsende ist das Führungsrohr (96) mit einem Fadenführer (33) versehen. Der während des normalen Spinnbetriebs im Bereich der Falsch­ drallkanten (29) entstehende Garnabrieb kann aus dem offenen Eintrittsende (97) des Führungsrohres (96) herausfallen.
Für einen Anspinnvorgang wird ein Faden (5′) in den Garnabzugs­ kanal (25) und von dort in den Spinnrotor (13) zurückgeliefert. Der Faden (5′) wird zunächst von den Mitteln (34) zum Zurück­ führen, die Bestandteil einer Wartungseinrichtung sind, dem Austrittsende des Führungsrohres (96) zugestellt. Durch Antrieb des Klemmwalzenpaares (35, 36) wird dann der Faden (5′) zurück­ geliefert, wobei das Zurückliefern durch eine einen Luftstrom in das Führungsrohr (96) einblasende Injektionsdüse (37) un­ terstützt wird. Um das Ende (40) des zurückzuführenden Fadens (5′) dem Garnabzugskanal (25) zuzustellen, wird der Abstand zwischen der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) und dem Führungsrohr (96) durch ein Verschlußstück (98) überbrückt. Dieses Verschlußstück (98) ist auf einem Hebel (100) angeord­ net, der um eine Achse (101) eines an dem Führungsrohr (96) be­ festigten Halters (102) verschwenkbar ist. Der mittels einer Feder in der dargestellten Betriebsposition gehaltene Hebel (100) ist mit einem durch eine Aussparung (32) einer Abdeckung (31) hinausragenden Hebelarm (103) versehen, dem ein Betäti­ gungshebel (105) mit einem Druckstück (104) der Wartungsein­ richtung (12) zustellbar ist, so daß das Verschlußstück (98) in die Anspinnposition gebracht werden kann.
Wie in Fig. 14 dargestellt ist, besitzt das Verschlußstück (98) eine etwa halbzylindrische Führungsfläche (99).
Bei einer gegenüber der Fig. 13 abgewandelten Ausführungsform wird vorgesehen, daß der Abstand zwischen dem Führungsrohr (96) und dem Garnabzugskanal (25) unter Belassung eines Kanals für den zurückzuführenden Faden (5′) luftdicht verschlossen werden kann. Dies kann beispielsweise durch ein zweiteiliges Verschluß­ stück erfolgen, das aus zwei von der Seite her zustellbaren Ver­ schlußelementen besteht, die auf einem gemeinsamen Zustellmecha­ nismus angeordnet sind. Diese Verschlußelemente können aus ela­ stischem Material bestehen oder elastische Dichtungselemente aufweisen, mit welchen sie sich an das Führungsrohr (96) und an den den Garnabzugskanal (25) enthaltenden Ansatz des Deckels (21) dichtend anlegen. Bei einer weiteren Abwandlung wird vorge­ sehen, daß das Bauteil (27) auf einem Verstellmechanismus ange­ ordnet ist und zwischen einer Spinnposition und einer Anspinn­ position bewegbar ist, so daß das Bauteil (27) mit den Falsch­ drallkanten (29) vollständig aus dem Bereich einer Verlängerung des Garnabzugskanals (25) heraus bewegt werden kann. Dieser Bereich kann dann durch zwei beispielsweise von der Seite her zustellbare Verschlußelemente unter Bildung einer kanalartigen Führung überbrückt werden. Dabei ist es auch möglich, anstelle des Führungsrohrs (96), das einen relativ großen Durchmesser aufweist, ein Führungsrohr vorzusehen, daß nur einen Durchmes­ ser entsprechend dem Durchmesser des Garnabzugskanals (25) auf­ weist. Es lassen sich somit mit Hilfe dieser Verschlußelemente Verhältnisse für das Anspinnen schaffen, die zwischen dem Garn­ abzugskanal (25) und dem Fadenführer (33) einen vollständig ge­ schlossenen Kanal bilden, der in seinen Abmessungen dem übli­ chen Garnabzugsrohr entspricht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 und 16 ist dem horizonta­ len, koaxial zur Achse des Spinnrotors (13) verlaufenden Garn­ abzugskanal (25) unter Belassen eines Abstandes ein geneigtes Führungsrohr (96) nachgeschaltet. Das Führungsrohr (96) ist im Bereich seines Eintrittsendes (97) mit einem Bauteil (27) ver­ sehen, das Falschdrallkanten (29) aufweist, die in den Laufweg des Garns (5) ragen und eine Umlenkstelle bilden. Das Austritts­ ende des Führungsrohres (96) ist mit einem eine weitere Umlen­ kung bildenden ringförmigen Fadenführer (33) versehen. Das Füh­ rungsrohr (96) ist im Bereich seines Austrittsendes schwenkbar an der Abdeckung (31) gehalten. Hierzu ist das Ende des Füh­ rungsrohres (96) in eine Membrane (106) aus gummielastischem Material eingespannt, die mittels eines topfartigen Halters (107) gehalten ist. Der Halter (107), der an der Abdeckung (31) und gegebenenfalls auch an dem Führungsrohr (96) befestigt ist, kann ebenfalls aus einem elastischen Material bestehen. An dem Führungsrohr (96) ist ein Hebel (110) angebracht, der mit einer Druckfeder (109) derart belastet ist, daß der Bereich des Ein­ trittsendes (97) des Führungsrohres (96) gegen einen Anschlag (108) angedrückt ist, der an einem Ansatz des Deckels (21) des Rotorgehäuses (15) angebracht ist. Der Anschlag (108) weist zweckmäßigerweise eine prismatische Anschlagfläche auf.
Das Führungsrohr (96) ist mittels einer Betätigungseinrichtung (112) der Wartungseinrichtung (12), die an ein aus der Abdeckung (31) herausragendes Ende (111) des Hebels (110) angreift, aus der Betriebsposition heraus schwenkbar (Fig. 16). In dieser An­ spinnposition liegt das Führungsrohr (96) oder das Bauteil (27) an einem Anschlag (113) des Deckels (21) an. Das Führungsrohr (96) ist dann derart verschwenkt, daß der in dem Bereich des Eintrittsendes (97) zwischen dem Führungsrohr (96) und den Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) bestehende Spalt etwa in Verlängerung des Garnabzugskanals (25) liegt. In dieser Po­ sition werden dem Austrittsende des Führungsrohres (96) die Mittel (34) zum Zuführen eines Fadens (5′) zugestellt, die ein in Rücklieferrichtung antreibbares, auseinander bewegbares Klemmwalzenpaar (35, 36) und eine Injektionsdüse (37) aufwei­ sen, deren Blasrichtung in das Führungsrohr (96) gerichtet ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 17 und 18 entspricht in ihrem prinzipiellen Aufbau der Ausführungsform nach Fig. 15 und 16. Dem Garnabzugskanal (25) ist ein Führungsrohr (96) nachgeschal­ tet, das im Bereich seines Eintrittsendes (97) mit einem Falschdrallkanten (29) aufweisenden Bauteil (27) versehen ist. Das einen ovalen Querschnitt aufweisende und an seinem Aus­ trittsende (121) trichterförmig aufgeweitete Führungsrohr (96) ist mittels eines Halters (115), der mit einer Ringführung (114) das Führungsrohr (96) umgreift, an der Abdeckung (31) um eine Achse (116) verschwenkbar gehalten. Um die Achse (116) ist eine Schenkelfeder herumgeschlungen, deren einer Schenkel (117) an einem Ansatz (118) des Halters (115) anliegt, während der andere Schenkel (119) in eine Aussparung (120) der Abdeckung (31) eingreift. Mittels dieser Schenkelfeder (117, 119) wird der Halter (115) mitsamt dem Führungsrohr (96) derart ver­ schwenkt, daß er in einer Betriebsposition an einem Anschlag (108) anliegt, der an dem Deckel (21) angebracht ist. Der An­ schlag (108), der eine prismatische Anschlagfläche für das Füh­ rungsrohr (96) aufweist, ist parallel zur Achse des Garnabzugs­ kanals (25) einstellbar befestigt, so daß die Eintauchtiefe der Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) in den Garnlaufweg eingestellt werden kann. Um wiederholbare Einstellungen vorneh­ men zu können, ist eine Skala an dem Ansatz des Deckels (21) angebracht.
An dem Führungsrohr (96) ist ein als Blechlasche ausgebildeter Betätigungshebel (111) angebracht, der durch eine Aussparung (32) der Abdeckung (31) herausgeführt ist und dem ein Betäti­ gungselement (vergleiche Betätigungselement (112) der Fig. 15, 16) einer verfahrbaren Wartungseinrichtung (12) zustellbar ist. Mit Hilfe dieses Betätigungselementes ist das Führungsrohr (96) von dem Anschlag (108) abschwenkbar, so daß die Falschdrallkan­ ten (29) aus dem Bereich der Verlängerung des Garnabzugskanals (25) in eine Anspinnposition bewegbar sind. Diese Anspinnposi­ tion wird mittels eines Anschlages (113) gesichert, der eben­ falls an dem Deckel (21) angebracht ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 19 folgt dem kurzen, geradli­ nigen, entsprechend der Achse des Spinnrotors (13) horizontal verlaufenden Garnabzugskanal (25) lediglich das Bauteil (27) der Falschdrallkanten (29). Bei dieser Ausführungsform ist auf jegliche weitere Fadenführungselemente für das nach oben zu ei­ ner Abzugseinrichtung laufende Garn (5) verzichtet worden. Un­ terhalb des Bauteils (27) befindet sich eine schräg nach außen gerichtete Führungsfläche (43) des Deckels (21), auf welcher Garnabrieb nach unten abrutschen kann. Diese Führungsfläche (43) wird durch eine ebenfalls schräg verlaufende Fläche einer Abdeckung (31) fortgesetzt, die im Bereich des Bauteils (27) innerhalb einer Vertiefung eine Aussparung (32) aufweist. Die Vertiefung und die Aussparung (32) der Abdeckung (31) sind der­ art gestaltet, daß der unterhalb des Bauteils (27) liegende Be­ reich und damit die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) von außen zugänglich sind. Es ist deshalb möglich, das Ende (40) eines für das Anspinnen zurückzuführenden Fadens (5′) unter Um­ gehung des Bauteils (27) nahezu direkt der Mündung (26) zuzu­ stellen. Zum Zurückführen des Fadens (5′) dienen Mittel (34) einer verfahrbaren Wartungseinrichtung (12), die ein Klemmwal­ zenpaar (35, 36) enthalten, das in Garnrücklieferrichtung an­ treibbar ist. Die Klemmwalze (35) ist auf einem um eine Achse (48) schwenkbaren Hebel (47) gelagert, so daß die beiden Klemm­ walzen (35, 36) zum Freigeben des zurückgeführten Fadens (5′) auseinanderbewegbar sind. Das Ende (40) des zurückzuführenden Fadens (5′) befindet sich somit unmittelbar in dem Ansaugbe­ reich des Garnabzugskanals (25).
Wie aus Fig. 19 deutlich zu ersehen ist, weicht die Rückführ­ richtung des Fadenendes (40) von der normalen Laufrichtung des ersponnenen Garns (5) ab, die im Bereich der Falschdrallkanten (29) des Bauteils (27) nach oben umgelenkt wird.
Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 19 ist es auch möglich, das Bauteil (27) dichtend an den Garnabzugskanal (25) anschließen zu lassen, so daß im Bereich der schrägen Fläche (43) eine Saugöffnung vorhanden ist, die dicht mit dem Garnab­ zugskanal (25) verbunden ist. Bei einer weiteren Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 19 kann vorgesehen werden, daß das Bauteil (27) derart auf einem Verstellmechanismus gehalten ist, daß es aus der dargestellten Betriebsposition in eine Anspinn­ position bewegbar ist, in welcher die Mündung (26) des Garnab­ zugskanals (25) frei liegt. Hierzu kann das Bauteil (27) nach oben oder zur Seite hin beweglich sein.
Wie aus Fig. 19 ferner zu ersehen ist, sind die Mittel (34) zum Zurückführen eines Fadens (5′) mit einem Ansatz (122) versehen, der mit einer Nase (123) in eine Aussparung eines Zentrierstückes (124) eingreift, das an der Abdeckung (31) befestigt ist. Dadurch werden die Mittel (34) beim Zustellen des Klemmwalzen­ paares (35, 36) zu dem Spinnaggregat (2) in ihre Anspinnposi­ tion zentriert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 20 und 21 ist dem Garnabzugs­ kanal (25) ein Bauteil (27) mit Falschdrallkanten (29) nachge­ schaltet, das eine erste Umlenkung des zu erspinnenden Garns (5) bildet. Eine weitere Umlenkung erfolgt im Bereich eines Fadenführers (33), der in einer Aussparung (32) einer Abdeckung (31) angeordnet ist, wonach das Garn (5) schräg nach oben zu einer nicht dargestellten Abzugseinrichtung läuft. Zwischen dem Bauteil (27) und dem Garnführer (33) wird das Garn (5) noch einmal mittels eines weiteren Bauteils (71) ausgelenkt, um die Umlenkung an dem Bauteil (27) zu verstärken. Dieses Bauteil (71), das ebenfalls mit Falschdrallrippen versehen sein kann, ist zweckmäßigerweise ebenfalls aus Keramik hergestellt.
Die Bauteile (27 und 71) sind jeweils lösbar auf Bolzen (28, 125) angeordnet, die ihrerseits auf scherenartigen Armen (126, 128) angeordnet sind. Die beiden scherenartigen Arme (126, 128) sind um eine an der Abdeckung (31) angebrachte Achse (127) ver­ schwenkbar und mit ihren Enden (131, 132) nach außen über die Abdeckung (31) hinaus verlängert. Im Bereich der Schwenkachse (127) sind nicht dargestellte Federelemente vorgesehen, die die beiden scherenartigen Arme (126, 128) in der in Fig. 20 dar­ gestellten Betriebsstellung halten. In der Betriebsstellung liegt der scherenartige Arm (128) auf einem Anschlag (129) auf, der an einem Ansatz des Deckels (21) des Rotorgehäuses (15) angebracht ist. Dieser Anschlag (129) ist als ein um eine Achse (130) verstellbarer Exzenterring ausgebildet, so daß die Ein­ tauchtiefe der Flaschdrallkanten (29) des Bauteils (27) in den Garnlaufweg einstellbar ist.
Für einen Anspinnvorgang werden die beiden scherenartigen Arme (126, 128) auseinandergeschwenkt, wie dies in Fig. 21 darge­ stellt ist. Hierzu wird zwischen die beiden aus der Abdeckung (31) herausragenden Enden (131, 132) ein Druckstück (133) eines Verstellelementes (134) einer Wartungseinrichtung eingeführt, wodurch die beiden scherenartigen Arme (126, 128) gegen die Wirkung der Federmittel auseinanderbewegt werden. Damit werden die Bauteile (27 und 71) großzügig aus dem Fadenlaufweg heraus­ bewegt. In dieser Anspinnposition kann ein zurückzuführender Faden (5′) dem Garnabzugskanal (25) mit seinem Ende (40) zuge­ stellt werden. Dieses Zurückführen erfolgt durch Mittel (34) der verfahrbaren Wartungseinrichtung (12), die ein wenigstens in Rückführrichtung antreibbares und auseinanderbewegbares Klemmwalzenpaar (35, 36) und eine Injektionsdüse (37) enthalten, durch welche ein Blasluftstrom in Richtung zu dem Garnabzugska­ nal (25) erzeugt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 22 und 23 ist innerhalb der Abdeckung (31) ein Führungselement (91) angeordnet, das sowohl das die Falschdrallkanten (29) aufweisende, einem Garnabzugs­ kanal (25) nachgeschaltete Bauteil (27) als auch einen rinnen­ förmigen Leitkanal (39) für ein zurückzuführendes Fadenende aufweist. Das Führungselement (91) besitzt eine im wesentlichen plattenförmige Gestalt und ist um eine im wesentlichen quer zum Garnabzugskanal (25) verlaufende Achse (92) verschwenkbar. Es wird mit einer Druckfeder (109) in der dargestellen Betriebs­ stellung gehalten, in welcher es mit einer Nase an einem An­ schlag des Deckels (21) anliegt. Das Führungselement ist mit hebelartig aus der Abdeckung (31) herausragenden Ansatz (93) versehen, dem ein Betätigungselement (112) einer Wartungsein­ richtung zustellbar ist, wodurch das Führungselement (91) im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Druckfeder (109) bis zu einem Anschlag (113) verschwenkt wird. Durch dieses Verschwen­ ken wird einerseits das Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) aus dem Bereich der Verlängerung des Garnabzugskanals (25) herausbewegt, während gleichzeitig die beispielsweise aus einem Blech gebildete rinnenartige Führung (39) dem Garnabzugskanal (25) zugestellt wird. Bei dieser Ausführungsform ist es daher möglich, mit Hilfe eines Blasluftstromes ein zurückzuführendes Fadenende dem Garnabzugskanal (25) zuzustellen, wobei dieses Fadenende durch die rinnenartige Führung (39) ausgerichtet wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 24 bis 26 ist dem Garnabzugs­ kanal (25) ein Führungsrohr (96) nachgeordnet, das gegenüber dem horizontal liegenden Garnabzugskanal (25) nach oben geneigt ist. Dieses Führungsrohr (96) ist im Bereich seines Eintritts­ endes (97) mit dem Falschdrallkanten (29) aufweisenden Bauteil (27) versehen. Im Bereich seines Austrittsendes ist ein Faden­ führer (33) angeordnet, an welchem eine weitere Umlenkung er­ folgt. Das Führungsrohr (96) ist mittels eines Halters (110) um eine Achse (116) verschwenkbar. Das Ende (111) des Halters (110) ragt aus der Abdeckung (31) heraus und ist somit für ein Betä­ tigungselement (94, 95) einer Wartungseinrichtung zugänglich. Die Betriebsstellung des Führungsrohres (96) wird durch eine nicht dargestellte Feder gesichert, die das Führungsrohr (96) gegen eine Exzenterrolle (129) andrückt, die um eine Achse (130) verstellbar ist, so daß die Betriebsposition des Führungsrohres (96) einstellbar ist.
Das Führungsrohr nach Fig. 24 und 25 ist gemäß Fig. 26 derart in eine Anspinnposition aus der dargestellten Betriebsposition verschwenkbar, daß der Spalt zwischen dem Bauteil (27) und der gegenüberliegenden Rohrwandung im Bereich des Eintrittsendes (97) im wesentlichen in Verlängerung des Garnabzugskanals (25) liegt. Wie aus Fig. 25 ersichtlich ist, besitzt das Führungs­ rohr (26) die Gestalt von zwei parallel zueinander verlaufenden Rohrabschnitten, die durch einen Schlitz verbunden sind. Der Schlitz muß lediglich einen Querschnitt aufweisen, der einen Durchtritt des Garns (5) erlaubt, d.h. der Schlitz kann wesent­ lich kleiner als in Fig. 25 dargestellt ausgebildet sein. Im Bereich des Eintrittsendes (97) wird der obere Rohrabschnitt durch das Bauteil (27) verschlossen, so daß nur der untere Rohrabschnitt des Führungsrohres (96) wirksam ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß zwischen der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) und dem Führungsrohr (96) ein Abstand gelassen ist, so daß Garnabrieb herunterfallen und abtransportiert werden kann. Bei dem Zurückliefern eines Fadenendes (5′), wie dies in Fig. 26 dargestellt ist, wird zweckmäßigerweise in Verbindung mit einem Klemmwalzenpaar (35, 36) eine Blasdüse (37) verwendet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 27 ist das mit den Falsch­ drallkanten (29) versehene Bauteil (27), das dem kurzen, in Richtung der Achse des Spinnrotors (13) verlaufenden Garnab­ zugskanal (25) nachgeschaltet ist, mittels einer Blattfeder (135) gehalten, die mittels einer Schraube (136) o.dgl. an der Abdeckung (31) befestigt ist. Die Blattfeder (135) ist so aus­ gebildet, daß sie aufgrund von Maschinenschwingungen zu leichten Vibrationen mit geringen Amplituden angeregt wird. Dadurch wird die Wirkung der Falschdrallkanten (29) vergleich­ mäßigt und ggf. auch verstärkt. Aufgrund dieser Vibrationen wird außerdem erreicht, daß nicht nur Garnabrieb von dem er­ sponnenen Garn (5) gelöst wird, sondern ggf. auch an ihm an­ haftende Verunreinigungen. Da das Bauteil (27) völlig frei liegt, können Abrieb und Verunreinigungen herunterfallen und abgeführt werden. Das federnd gehaltene Bauteil (27) kann für ein Zurückführen eines Fadenendes beim Anspinnen in einfacher Weise gegen die Wirkung der Blattfeder (135) aus der darge­ stellten Betriebsposition herausbewegt werden. Dies kann bei­ spielsweise durch die Mittel zum Zurückführen des zurückzu­ führenden Fadens einer Wartungseinrichtung erfolgen, beispiels­ weise mit Mitteln (34) entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 19 oder mit Mitteln (34) entsprechend Fig. 10 und 11, die bei dem Zurücklaufen gegen das Bauteil (27) oder die Blattfeder (135) anlaufen und diese mit dem Bauteil (27) aus der Betriebs­ stellung herausbewegen.
Wie in Fig. 27 dargestellt ist, ist es jedoch auch möglich, das Bauteil (27) mittels eines gesonderten Betätigungsmechanismus­ ses aus der Betriebsstellung in eine Anspinnposition zu über­ führen. Hierzu ist ein Hebel (91) vorgesehen, der um eine Achse (92) verschwenkbar ist und der sich an die Blattfeder (135) an­ legt. Der Hebel (91) ist mit einem aus der Abdeckung (31) her­ ausragenden Arm (93) versehen, dem ein Betätigungselement (95) mit einem Druckstück (94) einer Wartungseinrichtung zustellbar ist. Wenn das Bauteil (27) aus der Betriebsposition herausbewegt ist, so ist es auch in einfacher Weise möglich, das Zurückführen des Fadenendes mit einer Injektionsdüse o.dgl. zu steuern, die einen Blasluftstrom erzeugt, der das Ende des Fadenendes dem Garnabzugskanal (25) zustellt.
In Fig. 28 ist ein Ausführungsbeispiel einer Injektionsdüse dargestellt, wie sie in Verbindung mit einer der vorausgehenden und/oder auch nachfolgenden Ausführungsformen zusammen mit einem wenigstens in Rücklieferrichtung eines Fadens antreib­ baren und auseinanderbewegbaren Klemmwalzenpaar (35, 36) zur Anwendung kommt. Die Injektionsdüse (37) besteht aus zwei Hälften (137, 138), die durch eine in Verlängerung der Klemm­ linie der Klemmwalzen (35, 36) verlaufende Teilfuge (139) unter­ teilt sind. Die beiden Teile (137, 138) sind jeweils durch Halter (140, 141) gehalten, die mit den Haltern der Klemmwalzen (35, 36) verbunden sind. Die beiden Teile (137, 138) bilden eine Ringkammer (142, 143), von welcher Injektionsbohrungen (144, 145) zu einem zentralen Durchgangskanal führen, die eine Neigung in Transportrichtung aufweisen. Der Transportkanal weitet sich an seiner Mündung (51) düsenförmig auf. Zu der Ringkammer (142, 143) führen Druckversorgungsleitungen (49, 50). Anstelle einer umlaufenden Ringkammer, können auch zwei in der Teilungsfuge (139) gegeneinander abgetrennte Ringkammern (142, 143) vorgesehen sein, die dann über jeweils eine eigene Druckversorgungsleitung (49, 50) versorgt werden.
Der von der Injektionsdüse (37) gebildete Führungskanal erstreckt sich mit einer trichterförmigen Aufweitung in den Bereich der Klemmlinie des Klemmwalzenpaares (35, 36), so daß das zurückzuliefernde Fadenende sicher aufgenommen wird und sicher in den Kanal einläuft, auch wenn das Fadenende bei­ spielsweise in Form eines Faserbartes oder Pinsels aufbereitet worden ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 29 und 30 ist ebenfalls das dem Garnabzugskanal (25) nachgeschaltete Bauteil (27) mit den Falschdrallkanten (29) freiliegend. In dem Normalbetrieb läuft der Faden von den eine Umlenkung bildenden Falschdrallkanten (29) frei zu einem Fadenführer (33), der an der Abdeckung (31) angebracht ist. Zum Anspinnen wird der Mündung (26) des Garn­ abzugskanals (25) ein rinnenförmiges Luftleitelement (146, auch Fig. 30) zugestellt, das Bestandteil der Mittel (34) zum Zuführen eines Fadens (5′) der Wartungseinrichtung ist. Dieses rinnenförmige Luftleitelement (146) schließt sich an die Klemm­ walzen (35, 36) an. In diesem rinnenförmigen Luftleitelement (146) wird eine mittels einer Injektionsdüse (37) erzeugte Blasluftströmung geführt, die das Ende (40) des zurückzuführen­ den Fadens (5′) zu der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) führt. Wie aus Fig. 29 zu ersehen ist, wird das verjüngte, nadelartig zugespitzte Ende (147) des Luftleitelementes (146) bis dicht an den Garnabzugskanal (25) herangeführt.
In Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 29 wird vorgesehen, daß das Bauteil (27) verstellbar oder federnd nachgiebig ange­ ordnet wird beispielsweise entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 27. In diesem Fall ist es möglich, das Bauteil (27) in eine Anspinnposition wegzubewegen, so daß das Luftleit­ element (146) unmittelbar dem Garnabzugskanal (25) zugestellt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 31 ist ebenfalls ein Abstand zwischen dem Garnabzugskanal (25) und dem nachfolgenden Bauteil (27) vorgesehen, der mit den Falschdrallkanten (29) versehen ist. Im Bereich der Falschdrallkanten (29) erfolgt eine Um­ lenkung des zu erspinnenden Garns, das dann bis zu einem Faden­ führer (33), der an einer Abdeckung (31) befestigt ist, frei geführt wird. Bei der Ausführungsform nach Fig. 31 ist jedes Spinnaggregat (2) mit einer Leitbahn (149) in Form eines Leit­ bleches versehen, das an der Abdeckung (31) angebracht ist. Diese Leitbahn (149) dient dazu, ein Führungselement, bei­ spielsweise eine Fadenklemme entsprechend Fig. 10 und 11 mit Zangenarmen (82, 83) oder auch eine Leitrinne (146) entsprechend Fig. 29 exakt dem Garnabzugskanal (25) zuzustellen. Hierzu wird dieses Führungselement der Wartungseinrichtung entspre­ chend nachgiebig gehalten. Auch bei dieser Ausführungsform ist es möglich, daß durch Verstellmittel das Bauteil (27) während des Zurückführens in eine Anspinnposition gebracht wird. Ebenso ist es möglich, das Bauteil (27) mittels Federkraft in der Be­ triebsposition zu halten, aus der es dann von dem Führungs­ element (82, 83) beim Zustellen des Endes (40) des zurückzu­ führenden Fadens (5′) herausbewegt werden kann.
In Abwandlung der Ausführungsformen nach Fig. 29 und 31 ist es auch möglich, die Enden des Luftleitelementes (146) oder des Führungselementes (82, 83) mit Kupplungsteilen, z.B. einem Mag­ neten, zu versehen, die beim Zustellen sich mit einem im Be­ reich des Endes des Garnabzugskanals (25) mit entsprechenden Gegenstücken verbinden. Es ist dann möglich, das Luftleitele­ ment (146) oder das Führungselement (82, 83) wenigstens etwas nachgiebig auszubilden oder zu halten, da dieses sich beim Zu­ stellen dann selbst zentriert und in der geeigneten Position einkuppelt.

Claims (24)

1. OE-Rotorspinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnag­ gregaten, die jeweils einen Spinnrotor enthalten, der in einem an eine Unterdruckquelle angeschlossenen Rotorgehäuse angeord­ net ist, das mit einem Deckel versehen ist, der einen koaxial zur Achse des Spinnrotors beginnenden Garnabzugskanal aufweist, dem eine von wenigstens einer Falschdrallkante gebildete Garn­ umlenkstelle zugeordnet ist, und mit einer verfahrbaren, den einzelnen Spinnaggregaten zustellbaren Wartungseinrichtung, die mit Mitteln zum Zuführen eines Garnendes zu dem Garnabzugskanal versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Falschdrallkante (29) Bestandteil eines Bauteils (27) ist, das in Garnabzugsrichtung außerhalb und nach dem geradlinigen Garn­ abzugskanal (25) angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um ein Garnende (40) der in Garnabzugsrichtung vor dem Bauteil (27) befindlichen Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) zuzustellen.
2. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) trich­ terförmig aufgeweitet ist.
3. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem die wenigstens eine Falschdrallkante (29) enthaltenden Bauteil (27) ein sich bis zu einer die Spinn­ aggregate (2) nach außen abdeckenden Abdeckung (31) erstrecken­ des Führungselement (39, 89, 96) nachgeordnet ist.
4. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führungselemente (39, 89, 96) an den Abdeckun­ gen (31) der Spinnaggregate (2) angebracht sind.
5. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (39) als ein offener Kanal ausgebildet ist.
6. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (89, 96) als ein Rohr ausgebildet ist.
7. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (39, 89, 96) mit der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) verbindbar ist.
8. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Abstand zwischen dem Führungselement (96) und der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) mit einen Verbin­ dungskanal belassenden Abdichtmitteln überbrückbar ist.
9. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (89, 96) rela­ tiv zu dem Garnabzugskanal (25) zwischen einer Betriebsposition und einer Anspinnposition bewegbar gehalten ist und mittels der Wartungseinrichtung (12) verstellbar ist.
10. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das die wenigstens eine Falschdrall­ kante (29) enthaltende Bauteil (27) an dem Führungselement (96) angebracht ist.
11. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das die wenigstens eine Falschdrall­ kante (29) aufweisende Bauteil (27) zwischen einer Betriebspo­ sition und einer Anspinnposition verstellbar gehalten ist, wo­ bei in der Anspinnposition wenigstens die Falschdrallkanten (29) außerhalb einer Verlängerung des Garnabzugskanals (25) liegen.
12. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das die wenigstens eine Falschdrallkante (29) enthaltende Bauteil (27) mittels Federkraft in der Betriebspo­ sition gehalten ist.
13. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Verbinden des Garn­ abzugskanals (25) mit dem Führungselement vorgesehen sind, die bei in der Anspinnposition befindlichem, die Falschdrallkanten aufweisenden Bauteil (27) anstelle dieses Bauteils (27) zwi­ schen die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) und das Füh­ rungselement einführbar sind und die eine wenigstens annähernd luftdichte Verbindung zwischen dem Führungselement und dem Garnabzugskanal (25) herstellen.
14. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nachbarschaft der Mün­ dung (26) des Garnabzugskanals (25) Mittel (55; 61, 62) zum Er­ zeugen einer im wesentlichen zu der Mündung (26) hin gerichte­ ten Luftströmung vorgesehen sind, die Bestandteil der Spinnag­ gregate (2) sind und die von der verfahrbaren Wartungseinrich­ tung (12) betätigbar sind.
15. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Spinnaggregat (2) mit Mitteln (61, 62) zum Erzeugen eines im wesentlichen zur Mündung (26) des Garnabzugs­ kanals (25) hin gerichteten Luftstromes ausgerüstet ist, die von der verfahrbaren Wartungseinrichtung (12) ein- und aus­ schaltbar sind.
16. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (61, 62) zum Erzeugen eines Luft­ stromes mit einer Unterdruck- oder Überdruckversorgungsleitung der Spinnaggregate (2) verbunden sind.
17. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (55) zum Erzeugen eines Luft­ stromes mit einer Unterdruck- oder Überdruckversorgungseinrich­ tung (58, 59) der Wartungseinrichtung (12) verbindbar sind.
18. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Wartungsein­ richtung (12) mit Mitteln (37; 53, 54) zum Erzeugen eines zu der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gerichteten Blas­ luftstromes ausgerüstet ist.
19. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das oder die Führungselemente (39, 89, 96) der Spinnaggregate (2) als Luftleitmittel ausgebildet sind, dem die Mittel (37) zum Erzeugen eines Blasluftstromes der Wartungsein­ richtung (12) zustellbar sind.
20. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Wartungsein­ richtung (12) mit Mitteln (35, 36; 82, 83; 146) zum Führen des zurückzuführenden Garnendes (40) versehen sind, die unter Umge­ hung des die wenigstens eine Falschdrallkante (29) enthaltenden Bauteils (27) der Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) zu­ stellbar sind.
21. OE-Rotorspinnmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Spinnaggregat (2) mit einer Leiteinrichtung (149) zum Ausrichten der Mittel (82, 83) zum Führen des zurück­ zuführenden Garnendes (40) ausgerüstet ist.
22. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das die wenigstens eine Falsch­ drallkante (29) enthaltende Bauteil (27) lösbar an dem Deckel (21) des Rotorgehäuses (15) angebracht ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (31) eine Aussparung (32) aufweist, die ein Heranführen der Mittel (35, 36) zum Zurück­ führen der Wartungseinrichtung (12) bis an die Mündung (26) des Garnabzugskanals (25) gestattet.
24. OE-Rotorspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des wenigstens wäh­ rend des normalen Spinnbetriebs freiliegenden Bauteils (27) Mittel (30) zum Auffangen und/oder Abtransportieren von von dem Garn gelöstem Material angeordnet sind.
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