DE4229040A1 - Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und Rücktrittschaltung - Google Patents
Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und RücktrittschaltungInfo
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrgangnabe mit kombinier
ter Hand- und Rücktrittschaltung gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Aus der DE 11 37 336 ist eine Zweigangnabe mit Rücktrittschal
tung bekannt, wo ein in axiale Richtung weisender Steigzahn an
einem mit der Achse drehfest verbundenen Körper beim Rückwärts
treten aufgleitet und so die Gangumschaltung bewerkstelligt.
Die derart vorgeschlagene Konstruktion beinhaltet im wesentli
chen die Merkmale der Erfindung, nicht aber einen Hinweis auf
die Kombinierbarkeit mit andersgearteten Getriebe- und Schalt
systemen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine an sich
bekannte Steuereinrichtung durch Rückwärtstreten zur Erzielung
mehrerer Gangstufen mit herkömmlichen Handschaltgetrieben zu
kombinieren und so den Aufwand der Steuerung zu verkleinern.
Die einwandfreie Funktion der Rücktritt-Schalteinrichtung wird
durch ein angefedertes Schaltrad gewährleistet, welches dann
axial ausweichen kann, wenn die Klauenverbindung beim Schalten
vom Berggang zum Direktgang nicht sofort zustande kommt. Ferner
ist der geringe Aufwand der in die Konstruktion einfügbaren
Teile mit Steigverzahnungen von Vorteil.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels zeichne
risch erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axial-Teilschnitt durch eine Sechsgang-Nabe mit
rücktrittgeschaltetem Vorgelege,
Fig. 2 eine teilweise Abwicklung der beiden über Steigverzah
nungen miteinander wirkenden Ringteile.
Wird mit 1 ein Vorgelege bezeichnet, so ist dies innerhalb
einer Nabenhülse 9 einem Mehrgang-Schaltgetriebe 2 zugeordnet,
und mit diesem funktionell über die Schalthülse 3 verbunden.
Drehfest mit dieser, aber axial verschiebbar ist eine Schalt
muffe 4 verbunden, die den Abtrieb aus dem Vorgelege 1 dar
stellt. Die Krafteinleitung erfolgt über einen hier nicht ge
zeigten Kettentrieb auf ein Hohlrad 5, das mit der Schaltmuffe
4 einmal über ein Schaltrad 11 direkt verbindbar ist, und zwar,
wenn die am Außendurchmesser der Schaltmuffe 4 angebrachten
Klauen 14 in die Klauen 15 des Schaltrades 10 eingerastet sind,
also die Schaltmuffe 4 aus der in Fig. 1 gezeichneten Stellung
nach links verschoben wird. Liegt die Schaltmuffe 4 in der
nach Fig. 1 gezeichneten Lage, so ist sie nicht mehr direkt mit
dem Hohlrad 5, sondern über einen Planetenradträger 6 und die
Planetenräder 7, welche sich über eine Sonnenradverzahnung 24
auf der Achse 8 abstützen, mit dem Hohlrad 5 gekoppelt. Die
Verbindung zwischen Schaltmuffe 4 und Planetenradträger 6 er
folgt über Klauen 13 am Planetenradträger 6, in welche die
Klauen 14 der Schaltmuffe 4 eingreifen.
Der Schaltmechanismus wird von einem Ring 21 und einem Topf 19
gebildet, die beide in diesem Ausführungsbeispiel innerhalb der
Schaltmuffe 4 angeordnet sind und eine rohrförmig angeordnete
Steigzahnverbindung haben, die aus einer Steigverzahnung 22 am
Ring 21 und aus einer Steigverzahnung 20 am Topf 19 gebildet
wird. Die Zähne haben die Form von geneigten Sägezähnen, deren
eine Flanke koaxial und deren andere Flanke stark geneigt ist,
so daß beim Verdrehen der beiden Teile gegeneinander die eine
Drehrichtung durch die koaxialen Flanken blockiert wird, die
andere hingegen eine Verdrehung zwar zuläßt, aber nur in Ver
bindung mit einer gleichzeitig axialen Bewegung zueinander.
Der Topf 19 trägt am Innendurchmesser eine Mitnahmeverzahnung
25, die bei der Montage auf der Sonnenradverzahnung 24 aufge
steckt wird, was zur Folge hat, daß Topf 4 und Achse 8 drehfest
miteinander gekoppelt sind. Eine Feder 26 hat für die Position
des Topfes 19 keine Bedeutung, vielmehr stützt sie sich nur zur
Unterstützung der Steuerbewegungen am Topf 19 ab. Der Ring 21
ist mit der Schaltmuffe 4 über die Reibfeder 18 gekoppelt, die
in der Schaltmuffe 4 nach dem Schlingfederprinzip derart außen
anliegt, daß sie in Antriebsrichtung geringere Übertragungs
kräfte erzeugt als in Rückwärtstretrichtung. Das nach innen ab
gewinkelte Federende liegt in Nut 23 zwecks Mitnahme in beide
Drehrichtungen.
Wird also nach vorwärts in Antriebsrichtung getreten, so werden
die Klauen 14 der Schaltmuffe 4 entweder von den Klauen 13 des
Planetenradträgers 6 oder von den Klauen 15 des Schaltrades 10
mitgenommen, wodurch die Reibfeder 18 mit ihrer schwächeren
Übertragungskraft den Ring 21 mitzunehmen versucht. Dieser aber
ist von den koaxial verlaufenden Flanken der Steigverzahnungen
20 und 22 gegen den feststehenden Topf 19 gesperrt und die Fe
der schleift. Wird nach rückwärts getreten, so gleiten die
Steigverzahnungen 20 und 22 aneinander hoch, wofür die Reibfe
der 18 mit ihrer kraftverstärkenden Schlingfederkraft sorgt.
Der Ring 21 schiebt sich am Topf 19 solange vorbei, bis Zahn 22
hinter der Stufe 27 auf der Steigverzahnung 20 einrastet. Viel
weiter nach rückwärts kann der Fahrer auch nicht treten, da an
schließend die Bremse wirksam wird. Auf diese Weise ist eine
Rückwärtstretsperre überflüssig; mehr als ein Gang kann nicht
geschaltet werden.
Hat sich die Steigverzahnung 22 in der gestrichelten Po
sition gemäß Fig. 2 eingerastet, so haben die Klauen 14 sich
mit den Klauen 15 des Schaltrades 10 vereinigt. Sollten die
Klauen 14 ihre Zwischenräume im Schaltrad 10 nicht auf Anhieb
finden, so weicht dieses gegen die Kraft einer Feder 16
vorübergehend aus. Eine Feder 17 schließlich bildet die Gegen
kraft zu den Steigverzahnungen, die gegeneinander axial vorge
spannt sein müssen.
Wird nach einer weiteren Fahrstrecke wieder nach rückwärts ge
treten, so rastet die Sperrverzahnung 22 wieder in die Sperr
verzahnung 20 ein, wobei die Feder 17 die Schaltmuffe 4 mit ih
ren Klauen 14 in die Klauen 13 des Planetenradträgers 6 schiebt.
Claims (6)
1. Mehrgangnabe mit einem Mehrgang-Schaltgetriebe und einem
Vorgelege, welches die Gangstufen des Mehrgang-Schaltge
triebes in möglichst gleiche Hälften teilt und nicht
zwangsläufig geschaltet werden muß, dadurch
gekennzeichnet, daß das Vorgelege (1)
von einer Schaltmuffe (4) geschaltet wird, die mit einem
Ring (21) über eine Reibfeder (18) verbunden ist, dessen
Steigverzahnung (22) mit der Steigverzahnung (20) eines
mit der Achse drehfesten Topfes (19) zusammenwirkt und
eine Axialverschiebung der Schaltmuffe (4) bewirkt, wenn
der Antrieb über ein Hohlrad (5) umgesteuert und nach
rückwärts getreten wird.
2. Mehrgangnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehsicherung des Topfes (19) über eine Mitneh
merverzahnung (25) erfolgt, die in eine Sonnenradverzah
nung (24) einer Achse (8) eingreift.
3. Mehrgangnabe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die innere Umschlingung der Reibfeder (18)
so gewählt ist, daß sie beim Rückwärtstreten eine hohe
und beim Vorwärtstreten eine geringe Kraft übermittelt.
4. Mehrgangnabe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß beim Rückwärtstreten innerhalb des Tot
gangs, bis die Bremse wirksam wird, der Schaltvorgang
durch den Wechsel der Klauenverbindung (13/14) nach
(15/14) oder umgekehrt vollzogen ist.
5. Mehrgangnabe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Feder (16) ein Schaltrad (10) in der
Weise anfedert, daß es beim Gangwechsel von der Klauenver
bindung (13/14) zur Klauenverbindung (15/14) axial auswei
chen kann, wenn die Klauen nicht sofort ineinander finden.
6. Mehrgangnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein handgeschaltetes Schaltgetriebe (2) mit einem rück
trittgeschalteten Vorgelege (1) zur Verringerung des
Steuerungsaufwandes in die Konstruktion einer Rücktritt
bremsnabe kombiniert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924229040 DE4229040A1 (de) | 1992-09-01 | 1992-09-01 | Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und Rücktrittschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924229040 DE4229040A1 (de) | 1992-09-01 | 1992-09-01 | Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und Rücktrittschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4229040A1 true DE4229040A1 (de) | 1994-03-10 |
Family
ID=6466899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924229040 Ceased DE4229040A1 (de) | 1992-09-01 | 1992-09-01 | Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und Rücktrittschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4229040A1 (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2854108A (en) * | 1954-05-19 | 1958-09-30 | Murray Ohio Mfg Co | Three speed planetary transmission and brake mechanism for bicycles |
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-
1992
- 1992-09-01 DE DE19924229040 patent/DE4229040A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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