DE2418920A1 - Epizyklische ruecktritt-nabenschaltung - Google Patents
Epizyklische ruecktritt-nabenschaltungInfo
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Description
Raleigh Industries Limited 177 Lenton Boulevard, Nottingham, N67 2DD, England
Die Erfindung betrifft epizyklische Nabenschaltungen, insbesondere für Fahrräder oder andere pedalbetriebene
Fahrzeuge. Der Einfachheit halber wird im folgenden lediglich auf Fahrräder Bezug genommen. Es handelt sich um Naben-
•ι,
schaltungen, bei denen der Gangwechsel automatisch dadurch
erfolgt, daß die Pedale rückwärts betätigt werden.
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Derartige Nabenschaltungen sind beispielsweise in der
älteren britischen Patentanmeldung 33 218/72 beschrieben. Der wesentliche Nachteil liegt darin, daß ein Gangwechsel,
der sich während eines einzigen Zurücktretens der Pedale vollzieht, nicht notwendigerweise zur nächsten Schaltstufe
führen muß. Vielmehr ist es abhängig von dem Winkelbetrag, um den die Pedale zurückgetreten werden, ob der nächste
Gang gewählt wird oder nicht.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, eine epizyklische Nabenschaltung für ein Fahrrad o. dgl. zu
schaffen, bei der der Gangwechsel durch Rückwärtstreten der Pedale erfolgt (im folgenden Rücktritt-Nabenschaltung genannt)
und bei der die Nachteile gebräuchlicher derartiger Nabenschaltungen vermieden werden, d. h.,.bei der bei
jedem Rückwärtstreten der Pedale ein einziger Gangwechsel, nämlich zur benachbarten Schaltstufe, möglich ist.
Die Erfindung richtet sich also auf eine epizyklische Rücktritt-Nabenschaltung
mit einer Nabenachse, mit einem auf der Nabenachse angeordneten Sonnenrad, mit einer Mehrzahl
von Planetenrädern, mit einem koaxial zur Nabenachse angeordneten Planetensteg, der die im Winkelabstand um das
Sonnenrad verteilten Planetenrädern mit dem Sonnenrad im Eingriff hält, mit einem Innenzahnrad, dessen Innenverzahnung
in die Planetenräder eingreift, und mit einem ersten und einem zweiten Freilauf zur Übertragung eines Antriebs auf
ein Nabengehäuse vom Innenzahnrad bzw. vom Planetensteg aus.
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Diese Nabenschaltung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet
durch einen Teil des ersten Freilaufes, der unter begrenztem
Todgang mit dem Innenzahnrad umläuft, durch einen Antreiber zum Antreiben des Innenzahnrades, durch eine Nockeneinrichtung,
die drehbar koaxial zur Nabenachse angeordnet ist, durch eine Kupplungseinrichtung zum Kuppeln der Nockeneinrichtung
mit dem Antreiber, wobei die Nockeneinrichtung in Abhängigkeit von ihrer Winkelstellung relativ zum ersten
Freilauf letzteren wahlweise ausschaltet, durch eine erste Rückhalteeinrichtung zwischen dem mit dem Innenzahnrad umlaufenden
Teil des ersten Freilaufes und der Nabenachse, die eine Bewegung des Teils relativ zur Nabenachse abbremst,
und durch eine zweite Rückhalteeinrichtung zwischen der Nockeneinrichtung und der Nabenachse, die einer Drehbewegung
der Nockeneinrichtung relativ zur Nabenachse entgegenwirkt,
wobei die Kupplung zwischen dem Antreiber und der Nockeneinrichtung
einen dritten Freilauf aufweist, der bei einer Rückwärtsdrehung des Antreibers ein Überlaufen eines dieser
Bauteile gegenüber dem anderen gestattet, und wobei ferner eine Einrichtung vorgesehen ist, die den Winkelbetrag der
Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufs bei einer solchen Rückwärtsdrehung begrenzen kann.
Erfindungsgemäß kann die Einrichtung zum Begrenzen des Winkelbetrages
der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes eine Bremse aufweisen, deren voller Eingriff eine
weitere Rückwärtsbewegung des Antreibers verhindert. Vorzuziehen ist es jedoch, daß diese Einrichtung eine Fangein-
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richtung aufweist, die nach Beendigung einer vorbestimmten
Relativdrehung zwischen dem Antreiber und dem Innenzahnrad aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung gelangen
und in der Arbeitsstellung die Nockenexnrxchtung mit dem Antreiber kuppeln kann, um eine weitere Relativdrehung
zwischen letzteren zu verhindern.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung.
Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Mehrgangnabe nach der Erfindung, wobei lediglich derjenige Nabenabschnitt
dargestellt ist, der zur Erläuterung der Erfindung dient;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1 j
Fig. 4 eine auseinandergezogene, aufgebrochene perspektivische Ansicht bestimmter Bauteile der Nabe nach
Fig. 1.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist eine Rücktritt-Nabenschaltung
für mehrere Gänge eine Nabenachse 11 mit einem einstückig ausgeformten Sonnenrad 12 auf. Rund um
das Sonnenrad sind im Winkelabstand verteilte Planetenräder
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angeordnet, die mit dem Sonnenrad kämmen. Ein Planetensteg 14 lagert die Planetenräder. Weiterhin ist ein Innenzahnrad 15
vorgesehen, dessen Innenverzahnung 15a mit den Planetenrädern 13 kämmt.
Das Innenzahnrad 15 trägt einen Klinkenring 16, der mit dem
Innenzahnrad umläuft. Innerhalb des Klinkenringes 16 sind Klinken 17a eines Gesperres 17 angeordnet. Diese Klinken 17a
wirken mit Gesperrezähnen 17b zusammen, welche innen in einem schalenförmigen Stirndeckel 18 vorgesehen sind.
Letzterer ist an-einem Nabengehäuse 19 befestigt. Das Gesperre
17 dient dazu, wahlweise einen Antrieb auf das Nabengehäuse zu übertragen, und zwar in Abhängigkeit von der Stellung der
Klinken 17a relativ zu den Gesperrezähnen 17b, wie es sich noch aus der folgenden Beschreibung ergibt.
Ein Antreiber 20 ist drehbar auf der Nabenachse 11 angeordnet,
und zwar unter Zwischenschaltung eines Lagers 21. Der
Antreiber steht über einen Antriebsring 22 mit dem Innenzahnrad 15 in Antriebsverbindung. Dabei bildet der Antriebsring
einen lösbaren Fortsatz des Innenzahnrades, der ständig mit
letzterem in Drehverbindung steht. Der Antreiber 20 kann außerdem mit einer Klinkenbetätigungsnocke 23 zusammenarbeiten,
die auf der Nabenachse angeordnet ist und die Stellung der
Klinken 17a relativ zu den zugehörigen Gesperrezähnen 17b steuern kann.
Wie es sich insbesondere aus Fig. 4 ergibt, weist das Innenzahnrad
15 einen zylindrischen Abschnitt 15b auf, der die
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Innenverzahnung 15a tragt. Weiterhin sind zwei einander diametral gegenüberliegende, axial gerichtete, teilzylindrische
Ansätze 15c vorgesehen, die sich durch den Klinkenring 16 hindurch erstrecken. Die Enden dieser
Ansätze 15c tragen jeweils Ausnehmungen 15c1 zur Aufnahme
axialer Knaggen 22a des Antriebsringes 22 zur Herstellung einer formschlüssigen Antriebsverbindung. Ein im Durchmesser
zurückgesetzter Abschnitt 15d des Innenzahnrades trägt zwei einander diametral gegenüberliegende Ausnehmungen 15e,
die in Umfangsrichtung der Nabe gesehen um 90 " gegenüber den Ansätzen 15c versetzt sind. Diese Ausnehmungen schaffen
einen freien Raum für einen Arm 28a einer Schleppfeder 28, deren eines Ende um die Nabenachse geschlungen ist, während
ihr anderes Ende bzw. ihr anderer Arm in den Klinkenring eingreift. Sofern erwünscht, kann eine einzige Ausnehmung
vorgesehen sein.
Der Klinkenring 16 trägt radial nach innen gerichtete Vorsprünge 16a zum Zusammenwirken mit den Flanken 15c11 der
Ansätze 15c. Die Abmessungen und der Abstand der Vorsprünge 16a, gesehen in Umfangsrichtung der Nabe, bietet die
Möglichkeit einer Todgangbewegung zwischen dem Innenzahnrad 15 und dem Klinkenring 16, wie es sich noch aus der
weiteren Beschreibung ergeben wird.
Die Klinken 17a, die von dem Klinkenring 16 getragen werden, sind in gebräuchlicher Weise von Klinkenfedern 17a1 nach
außen in Richtung auf ihren Eingriff in die Gesperrezähne 17b verspannt. Fortsätze 17a" dieser Klinken können mit der
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Klinkenbetätigungsnocke 23 zusammenwirken, um das Einrasten
oder Ausrasten der Klinken 17a in die Gesperrezähne 17b
zu steuern.
Der Antreiber 20 weist im wesentlichen eine zylindrische
Form auf. Sein inneres Ende trägt einen sich diametral erstreckenden Nocken 20a, dessen Flanken 20a1 mit den
Flanken 22b1 von radialen Vorsprüngen 22b des Antriebsringes 22 zusammenwirken, um in beiden Richtungenfein
Drehmoment auf den Antriebsring zu übertragen. Die Relativabmessungen
des Nocken 20a und der zugehörigen Vorsprünge 22b sind so gewählt, daß zwischen dem Antreiber 20 und dem
Antriebsring 22 eine begrenzte Relativbewegung bzw. ein Todgang möglich ist.
Die Klinkenbetätigungsnocke 23 sitzt drehbar auf der
Nabenachse 11 und wird von einer zwischengeschalteten Schleppfeder 24 gegen eine Relativdrehung gegenüber der
Nabenachse abgebremst. Die Klinkenbetätigungsnocke 23 trägt vier an den Klinken angreifende Erhöhungen 23a, die jeweils
einen Winkelabstand von 90 miteinander einschließen. Diese Erhöhungen kennen an den Fortsätzen 17a11 der Klinken 17a
angreifen, um letztere aus ihrem Eingriff in die zugehörigen Gesperrezähne 17b herauszuschwenken, und zwar gegen die
Wirkung der Klinkenfedern 17a1. Diejenigen Abschnitte der
Klinkenbetätigungsnocke 23, die zwischen den aufeinanderfolgenden Erhöhungen liegen, sind ihren Abmaßen nach so
gewählt, daß sie einen Eingriff der Klinken in die zügehörigen
Gesperrezähne zulassen. Die gegen den Antreiber
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gerichtete Seite der Klinkenbetatigungsnocke 23 trägt
einen axial gerichteten Fortsatz 23b, dessen zylindrische Außenfläche Gesperrezähne 25 zum Zusammenwirken mit
Klinken 26, 27 des Antreibers 20 aufweist. Die Klinken 26 und 27 dienen dazu, die Klinkenbetatigungsnocke 23 relativ
zum Klinkenring 16 um einen Betrag zu verdrehen, der einem einzigen Gangwechsel oder Schaltschritt bei jeder Rückwärtsbewegung
des Antreibers 20 entspricht. Die Klinke 26 stellt eine Antriebsklinke dar und trägt eine Nase 26a, die in
die Gesperrezähne 25 der Klinkenbetatigungsnocke 23 eingreifen
kann. Bei einer Rückwärtsdrehung des Antreibers überläuft die Klinke 26 die Gesperrezähne 25. Wird hingegen
der Antreiber nach vorwärts angetrieben, so überträgt die Klinke die Drehbewegung auf die Klinkenbetatigungsnocke 23.
Die Klinke 27 arbeitet als Fangklinke und wirkt mit einer Flanke 22b1 des radialen Vorsprungs 22b am Antriebsring 22
zusammen, um mit einem der Gesperrezähne 25 in Eingriff zu gelangen und eine Relativdrehung zwischen dem Antreiber
und der Klinkenbetatigungsnocke zu verhindern. Dies stellt
sicher, daß der Betrag der Relativdrehung bei jeder Rückwärtsbewegung
des Antreibers einen einzigen Gangwechsel oder Schaltschritt erfolgen läßt.
Die Nabe weist ferner einen nicht gezeigten Freilauf, beispielsweise
in Form eines Gesperres, zwischen dem Planetensteg und dem Nabengehäuse auf, und zwar am linken Ende der
Nabe gemäß Fig. 1. Auch kann nach Wunsch eine gebräuchliche
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Rücktrittbremse vorgesehen sein.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Nabenschaltung
beschrieben. Wenn die einzelnen Teile ihre in der Zeichnung
gezeigte Stellung einnehmen und die Pedale nach vorwärts betätigt werden, so wird die Drehbewegung des Antreibers
auf den Antriebsring 22 durch das Zusammenwirken des Nockens 20a des Antreibers mit den Vorsprüngen 22b des Antriebsringes übertragen. Die Knaggen 22a des Antriebsringes leiten
die Drehbewegung in die Ansätze 15c des Innenzahnrades ein. Diese Ansätze greifen ihrerseits an den Flanken der Vorsprünge
16a des Klinkenringes an, um diesen Klinkenring anzutreiben. Die letzte Drehmomentübertragung findet zwischen
dem Klinkenring 16 und dem Nabengehäuse 19 statt, und zwar über die Klinken 17a, die ihre Stellung nach Fig. 2 einnehmen
und dementsprechend in die Gesperrezähne 17b eingreifen
.
Während der vorwärtsgerichteten Bewegung des Antreibers
dreht sich die Klinkenbetätigungsnocke 23 mit diesem, und zwar aufgrund des Eingriffs der Antriebsklinke 26 in die
Gesperrezähne 25. Diese Bewegung erfolgt gegen die Rückhaltekraft der Schleppfeder 24. Die Fangklinke 27 steht mit den
Gesperrezähnen außer Eingriff. Wenn die vorwärts gerichtete Bewegung des Antreibers unterbrochen wird, so hält die
Schleppfeder 24 die Klinkenbetätigungsnocke an, während die Schleppfeder 28 die Drehbewegung des Klinkenringes
unterbricht. Es ergibt sich also keine Relativbewegung zwischen der Klinkenbetätigungsnocke 23 und dem Klinkenring
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Dementsprechend verbleiben die Klinken 17a im Eingriff mit den Gesperrezähnen 17b. Dieser Eingriff ändert sich
auch dann nicht, wenn die Vorwärtsbewegung der Pedale wieder aufgenommen wird.
Wird jedoch der Antreiber beim Rückwärtstreten" der Pedale
in entgegengesetzter Richtung gedreht, so hält die Schleppfeder 24 die Klinkenbetätigungsnocke 23 gegen eine nach
rückwärts gerichtete Bewegung fest, wobei die Antriebsklinke 26 die Gesperrezähne 25 der Klinkenbetätigungsnocke überläuft.
Es ergibt sich also eine Relativdrehung zwischen dem Antreiber 20 und der Klinkenbetätigungsnocke 23. Nach Durchführung
einer Relativdrehung von vorbestimmtem Winkelbetrag, der vorbestimmt ist durch das Ausmaß des Todganges zwischen der
Nocke 20a des Antreibers und den Vorsprüngen 22b des Antriebsringes, greift die Fangklinke 27 an einer Flanke 22b1
des Vorsprungs 22b an und wird in Eingriff mit einem der
Gesperrezähne 25 verschwenkt. Dadurch wird die Klinkenbetätigungsnocke
gegen die Wirkung der Schleppfeder 24 gedreht. Das Ausmaß des Todganges zwischen dem Antreiber 20 und dem
Antriebsring 22 ist so gewählt, daß die Antriebsklinke bei entgegengerichteter Bewegung des Antreibers um einen einzigen
Zahn weitergeschaltet wird, bevor die Fangklinke 27 in Eingriff mit der Klinkenbetätigungsnocke verschwenkt wird
und diese dreht. Die Klinkenbetätigungsnocke behält währenddessen ihre Winkelstellung relativ zum Klinkenring bei,
und zwar bis zur Betätigung der Fangklinke 27, woraufhin
sich die Klinkenbetätigungsnocke relativ zum Klinkenring verdreht. Die Begrenzung dieser Verdrehung ist vorgegeben
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durch die Todgangbewegung zwischen den Ansätzen 15c und den Vorsprungen 16a. Bei einer anschließenden Vorwärtsbewegung
des Antreibers verdreht die Antriebsklinke 26 die Klinkenbetätigungsnocke. Die sich daraus ergebene Relativbewegung
zwischen dem Klinkenring und der Klinkenbetätigungsnocke reicht aus, um eine Erhöhung 23a in Eingriff mit
den Fortsätzen jeder der Klinken 17a zu bringen. Diese
Klinken werden dabei in eine ausgeschaltete Stellung verschwenkt.
Setzt man die vorwärts gerichtete Bewegung des Antreibers fort, so verbleibt die Klinkenbetätigungsnocke in ihrer
Winkelstellung relativ zum Klinkenring. Dies bedeutet, daß auch die Klinken 17a ihre Schwenklage beibehalten.
Bei dieser Stellung der Klinken 17a geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber 20 zum Antriebsring 22 und von dort
aus zum Innenzahnrad. Die Antriebsübertragung vom Innenzahnrad zum Nabengehäuse erfolgt über die Planetenräder zum
Planetensteg und von hier aus über denjenigen Freilauf, der auf der linken Seite der Nabe angeordnet ist.
Bei der Antriebsübertragung über den Freilauf 17 handelt es sich um eine Direktübertragung, d. h., um den Normalgang.
Wenn jedoch die Klinken 17a des Freilaufes 17 ausgeschwenkt
sind und die Übertragung über das Planetengetriebe mit dem Innenzahnrad, den Planetenrädern und dem Planetensteg
erfolgt, so erzielt man eine Untersetzung bzw. einen Berggang.
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Wie es üblich ist, üoerlaufen die Klinken des Freilaufes
zwischen dem Planetensteg und dem Nabengehäuse ihre zugehörigen Gesperrezähne, wenn der Normalgang geschaltet ist.
Der Todgang zwischen dem Klinkenring 16 und der aus Innenzahnrad
und Antriebsring bestehenden Einheit dient dazu, eine Freigabe einer ggf. vorgesehenen Bremse zu ermöglichen,
bevor es zu irgendeiner Bewegung des Innenzahnrades kommt.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die exakten Merkmale des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispieles, da
Abwandlungsmöglichkeiten dem Fachmann ohne weiteres zur
Verfügung stehen. So wurde beispielsweise eine Fangklinke verwendet, um die Bewegung der Klinkenbetätigungsnocke
relativ zum Antreiber in dessen Gegenrichtung zu begrenzen. Jedoch ist eine derartige Klinke bzw. eine vergleichbare
Einrichtung nicht von wesentlicher Bedeutung, sofern eine Rücktrittsbremse vorhanden ist, da nämlich die Brernsbetätigung
dazu verwendet werden kann, das Ausmaß der Relativbewegung zu begrenzen und die Antriebsklinke daran zu
hindern, mehr als einen Zahn zu überwandern. Im Hinblick auf den Bremsenverschleiß ist es jedoch vorzuziehen, eine
Fangklinke o. dgl. selbst dann zu verwenden, wenn die Nabe eine Bremse besitzt.
Zusammenfassend schafft also die Erfindung eine Rücktritt-Mehrgang-Nabenschaltung
für ein Fahrrad o. dgl.mit einer
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drehbar auf der Nabencchöe angeordneten Nocke zur Steuerung
der Lage einer Klinke, die das Innenzahnrad zeitweise mit dem Nabengehäuse koppelt. Der Antrieb des Innenzahnrades
erfolgt von einem Antreiber aus über einen Antriebsring, und es ist eine Todgangverbindung zwischen dem Antreiber
und dem Antriebsring vorgesehen.
Die Nocke ist winkelmäßig einstellbar relativ zum Antreiber und dementsprechend relativ zu einem Klinkenring, der drehbar
mit dem Innenzahnrad verbunden ist« Zur Einstellung dient eine Kupplungseinrichtung zwischen dem Antreiber und der
Nocke, wobei diese Kupplungseinrichtung einen Gesperremechanismus aufweist, der es dem Antreiber erlaubt, beim
Rückwärtsdrehen die Nocke zu überlaufen. Die Kupplungseinrichtung umfaßt weitere Mittel zur Begrenzung dieses Überlaufens,
wobei der Todgang zwischen dem Antreiber und dem Innenzahnrad eine begrenzte Relativbewegung zwischen diesen
Bauteilen in Gegenrichtung des Antreibers zuläßt.
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Claims (8)
1. £pizyklische Rücktritt-Nabenschaltung mit einer Naben-
achse, mit einem auf der Nabenachse angeordneten Sonnenrad,
mit einer Mehrzahl von Planetenrädern, mit einem koaxial zur Nabenachse angeordneten Planetensteg, der
die im Winkelabstand um das Sonnenrad verteilten Planetenräder mit dem Sonnenrad im Eingriff hält, mit einem
Innenzahnrad, dessen Innenverzahnung in die Planetenräder eingreift, und mit einem ersten und einem zweiten Freilauf
zur Übertragung eines Antriebs auf ein Nabengehäuse vom Innenzahnrad bzw. vom Planetensteg aus,
gekennzeichnet durch
einen Teil (16) des ersten Freilaufes (17), der unter
begrenztem Todgang mit dem Innenzahnrad (15) umläuft,
durch einen Antreiber (20) zum Antreiben des Innenzahnrades, durch eine Nockeneinrichtung (23), die drehbar
koaxial zur Nabenachse (11) angeordnet ist, durch eine Kupplungseinrichtung (25, 26) zum Kuppeln der Nockeneinrichtung
mit dem Antreiber, wobei die Nockeneinrichtung in Abhängigkeit von ihrer Winkelstellung relativ zum
ersten Freilauf letzteren wahlweise ausschaltet, durch eine erste Rückhalteeinrichtung (28) zwischen dem mit
dem Innenzahnrad umlaufenden Teil (16) des ersten Feilaufes und der Nabenachse,die eine Bewegung des Teils (16)
relativ zur Nabenachse abbremst, und durch eine zweite Rückhalteeinrichtung (24) zwischen der Nockeneinrichtuno
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und der Nabenachse, die einer Drehbewegung der Nockeneinrichtung
relativ zur Nabenachse entgegenwirkt, wobei die Kupplung (25, 26) zwischen dem Antreiber und der
Nockeneinrichtung einen dritten Freilauf aufweist, der bei einer Rückwärtsdrehung des Antreibers ein Überlaufen
eines dieser Bauteile gegenüber dem anderen gestattet,
ferner
und wobei eine Einrichtung (25, 27) vorgesehen ist, die den Winkelbetrag der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes bei einer solchen Rückwärtsdrehung begrenzen kann.
und wobei eine Einrichtung (25, 27) vorgesehen ist, die den Winkelbetrag der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes bei einer solchen Rückwärtsdrehung begrenzen kann.
2. Nabenschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Begrenzen des Winkelbetrages der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes
(25, 26) eine Fangeinrichtung (27) aufweist, die nach Beendigung einer vorbestimmten Relativdrehung zwischen
dem Antreiber (20) und dem Innenzahnrad (15) aus einer
Ruhestellung in eine Arbeitsstellung gelangen und in der Arbeitsstellung die Nockeneinrichtung (23) mit dem
Antreiber kuppeln kann, um eine weitere Relativdrehung zwischen letzteren zu verhindern.
3. Nabenschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fangeinrichtung eine schwenkbar am Antreiber (20) angeordnete Fangklinke (27) sowie Gesperrezähne (25) aufweist,
die an der Nockeneinrichtung (23) sitzen und mit
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Jk
denen die Fangklinke wahlweise in Eingriff bringbar ist.
4. Nabenschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fangklinke (27) mit dem Innenzahnrad (15) in Eingriff bringbar und von diesem nach Beendigung der
vorbestimmten Relativdrehung verschwenkbar ist.
5. Nabenschaltung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Antriebsring (22) vorgesehen ist, der eine lösbare
Verlängerung des Innenzahnrades (15) bildet und mit diesem in formschlüssiger Antriebsverbindung steht,
daß der erste Freilauf (17) in Axialrichtung der Nabe
gesehen zwischen dem Innenzahnrad (15) und dem als dessen
lösbarer Fortsatz ausgebildeten Antriebsring (22) angeordnet ist sowie radial außerhalb einer Einrichtung (i5c,
22a) liegt, die die Antriebsverbindung zwischen dem Innenzahnrad und dem Antriebsring herstellt, und daß
die Nockeneinrichtung (23) innerhalb eines Ringraumes angeordnet ist, der sich zwischen der Einrichtung zur
Herstellung der Antriebsverbindung zwischen dem Innenzahnrad und dem Antriebsring sowie dem ersten Freilauf
bildet.
6. Nabenschaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Freilauf (17) einen mit dem Innenzahnrad (15)
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drehbaren Klinkenri.-,g (16), eine Mehrzahl von schwenkbar
im Klinkenring angeordneten Klinken (17a) sowie einen Gesperrering (I7b) zum Eintriff für die Klinken aufweist,
wobei ein begrenzter Todgang in der Antriebsverbindung zwischen dem Klinkenring (16) und dem Innenzahnrad (15)
vorgesehen ist und wobei die erste Rückhalteeinrichtung aus einer Schleppfeder (28) zwischen dem Klinkenring (16)
und der Nabenachse (11) besteht.
7. Nabenschaltung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Rückhalteeinrichtung aus einer Schleppfeder (24) besteht, die an der Nockeneinrichtung (23)
angreift.
8. Nabenschaltung nach einem der Ansprüche- 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der dritte Freilauf eine Antriebsklinke (26) aufweist,
die arn Antreiber (20) befestigt ist und mit Gesperrezähnen (25) der Klinkenbetätigungsnocke (23) zusammenwirkt.
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-
1974
- 1974-04-05 NL NL7404670A patent/NL7404670A/xx unknown
- 1974-04-18 SE SE7405205A patent/SE7405205L/sv unknown
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- 1974-04-19 DE DE19742418920 patent/DE2418920A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4229040A1 (de) * | 1992-09-01 | 1994-03-10 | Fichtel & Sachs Ag | Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und Rücktrittschaltung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1433243A (en) | 1976-04-22 |
| NL7404670A (de) | 1974-10-22 |
| SE7405205L (de) | 1974-10-21 |
| JPS5029962A (de) | 1975-03-26 |
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