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DE2418920A1 - Epizyklische ruecktritt-nabenschaltung - Google Patents

Epizyklische ruecktritt-nabenschaltung

Info

Publication number
DE2418920A1
DE2418920A1 DE19742418920 DE2418920A DE2418920A1 DE 2418920 A1 DE2418920 A1 DE 2418920A1 DE 19742418920 DE19742418920 DE 19742418920 DE 2418920 A DE2418920 A DE 2418920A DE 2418920 A1 DE2418920 A1 DE 2418920A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
internal gear
gear
pawl
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742418920
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Simon Standard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raleigh Industries Ltd
Original Assignee
Raleigh Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raleigh Industries Ltd filed Critical Raleigh Industries Ltd
Publication of DE2418920A1 publication Critical patent/DE2418920A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

Raleigh Industries Limited 177 Lenton Boulevard, Nottingham, N67 2DD, England
Epizyklische Rücktritt-Nabenschaltung
Die Erfindung betrifft epizyklische Nabenschaltungen, insbesondere für Fahrräder oder andere pedalbetriebene Fahrzeuge. Der Einfachheit halber wird im folgenden lediglich auf Fahrräder Bezug genommen. Es handelt sich um Naben-
•ι,
schaltungen, bei denen der Gangwechsel automatisch dadurch erfolgt, daß die Pedale rückwärts betätigt werden.
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Derartige Nabenschaltungen sind beispielsweise in der älteren britischen Patentanmeldung 33 218/72 beschrieben. Der wesentliche Nachteil liegt darin, daß ein Gangwechsel, der sich während eines einzigen Zurücktretens der Pedale vollzieht, nicht notwendigerweise zur nächsten Schaltstufe führen muß. Vielmehr ist es abhängig von dem Winkelbetrag, um den die Pedale zurückgetreten werden, ob der nächste Gang gewählt wird oder nicht.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, eine epizyklische Nabenschaltung für ein Fahrrad o. dgl. zu schaffen, bei der der Gangwechsel durch Rückwärtstreten der Pedale erfolgt (im folgenden Rücktritt-Nabenschaltung genannt) und bei der die Nachteile gebräuchlicher derartiger Nabenschaltungen vermieden werden, d. h.,.bei der bei jedem Rückwärtstreten der Pedale ein einziger Gangwechsel, nämlich zur benachbarten Schaltstufe, möglich ist.
Die Erfindung richtet sich also auf eine epizyklische Rücktritt-Nabenschaltung mit einer Nabenachse, mit einem auf der Nabenachse angeordneten Sonnenrad, mit einer Mehrzahl von Planetenrädern, mit einem koaxial zur Nabenachse angeordneten Planetensteg, der die im Winkelabstand um das Sonnenrad verteilten Planetenrädern mit dem Sonnenrad im Eingriff hält, mit einem Innenzahnrad, dessen Innenverzahnung in die Planetenräder eingreift, und mit einem ersten und einem zweiten Freilauf zur Übertragung eines Antriebs auf ein Nabengehäuse vom Innenzahnrad bzw. vom Planetensteg aus.
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Diese Nabenschaltung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Teil des ersten Freilaufes, der unter begrenztem Todgang mit dem Innenzahnrad umläuft, durch einen Antreiber zum Antreiben des Innenzahnrades, durch eine Nockeneinrichtung, die drehbar koaxial zur Nabenachse angeordnet ist, durch eine Kupplungseinrichtung zum Kuppeln der Nockeneinrichtung mit dem Antreiber, wobei die Nockeneinrichtung in Abhängigkeit von ihrer Winkelstellung relativ zum ersten Freilauf letzteren wahlweise ausschaltet, durch eine erste Rückhalteeinrichtung zwischen dem mit dem Innenzahnrad umlaufenden Teil des ersten Freilaufes und der Nabenachse, die eine Bewegung des Teils relativ zur Nabenachse abbremst, und durch eine zweite Rückhalteeinrichtung zwischen der Nockeneinrichtung und der Nabenachse, die einer Drehbewegung der Nockeneinrichtung relativ zur Nabenachse entgegenwirkt, wobei die Kupplung zwischen dem Antreiber und der Nockeneinrichtung einen dritten Freilauf aufweist, der bei einer Rückwärtsdrehung des Antreibers ein Überlaufen eines dieser Bauteile gegenüber dem anderen gestattet, und wobei ferner eine Einrichtung vorgesehen ist, die den Winkelbetrag der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufs bei einer solchen Rückwärtsdrehung begrenzen kann.
Erfindungsgemäß kann die Einrichtung zum Begrenzen des Winkelbetrages der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes eine Bremse aufweisen, deren voller Eingriff eine weitere Rückwärtsbewegung des Antreibers verhindert. Vorzuziehen ist es jedoch, daß diese Einrichtung eine Fangein-
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richtung aufweist, die nach Beendigung einer vorbestimmten Relativdrehung zwischen dem Antreiber und dem Innenzahnrad aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung gelangen und in der Arbeitsstellung die Nockenexnrxchtung mit dem Antreiber kuppeln kann, um eine weitere Relativdrehung zwischen letzteren zu verhindern.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Mehrgangnabe nach der Erfindung, wobei lediglich derjenige Nabenabschnitt dargestellt ist, der zur Erläuterung der Erfindung dient;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1; Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1 j
Fig. 4 eine auseinandergezogene, aufgebrochene perspektivische Ansicht bestimmter Bauteile der Nabe nach Fig. 1.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist eine Rücktritt-Nabenschaltung für mehrere Gänge eine Nabenachse 11 mit einem einstückig ausgeformten Sonnenrad 12 auf. Rund um das Sonnenrad sind im Winkelabstand verteilte Planetenräder
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angeordnet, die mit dem Sonnenrad kämmen. Ein Planetensteg 14 lagert die Planetenräder. Weiterhin ist ein Innenzahnrad 15 vorgesehen, dessen Innenverzahnung 15a mit den Planetenrädern 13 kämmt.
Das Innenzahnrad 15 trägt einen Klinkenring 16, der mit dem Innenzahnrad umläuft. Innerhalb des Klinkenringes 16 sind Klinken 17a eines Gesperres 17 angeordnet. Diese Klinken 17a wirken mit Gesperrezähnen 17b zusammen, welche innen in einem schalenförmigen Stirndeckel 18 vorgesehen sind. Letzterer ist an-einem Nabengehäuse 19 befestigt. Das Gesperre 17 dient dazu, wahlweise einen Antrieb auf das Nabengehäuse zu übertragen, und zwar in Abhängigkeit von der Stellung der Klinken 17a relativ zu den Gesperrezähnen 17b, wie es sich noch aus der folgenden Beschreibung ergibt.
Ein Antreiber 20 ist drehbar auf der Nabenachse 11 angeordnet, und zwar unter Zwischenschaltung eines Lagers 21. Der Antreiber steht über einen Antriebsring 22 mit dem Innenzahnrad 15 in Antriebsverbindung. Dabei bildet der Antriebsring einen lösbaren Fortsatz des Innenzahnrades, der ständig mit letzterem in Drehverbindung steht. Der Antreiber 20 kann außerdem mit einer Klinkenbetätigungsnocke 23 zusammenarbeiten, die auf der Nabenachse angeordnet ist und die Stellung der Klinken 17a relativ zu den zugehörigen Gesperrezähnen 17b steuern kann.
Wie es sich insbesondere aus Fig. 4 ergibt, weist das Innenzahnrad 15 einen zylindrischen Abschnitt 15b auf, der die
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Innenverzahnung 15a tragt. Weiterhin sind zwei einander diametral gegenüberliegende, axial gerichtete, teilzylindrische Ansätze 15c vorgesehen, die sich durch den Klinkenring 16 hindurch erstrecken. Die Enden dieser Ansätze 15c tragen jeweils Ausnehmungen 15c1 zur Aufnahme axialer Knaggen 22a des Antriebsringes 22 zur Herstellung einer formschlüssigen Antriebsverbindung. Ein im Durchmesser zurückgesetzter Abschnitt 15d des Innenzahnrades trägt zwei einander diametral gegenüberliegende Ausnehmungen 15e, die in Umfangsrichtung der Nabe gesehen um 90 " gegenüber den Ansätzen 15c versetzt sind. Diese Ausnehmungen schaffen einen freien Raum für einen Arm 28a einer Schleppfeder 28, deren eines Ende um die Nabenachse geschlungen ist, während ihr anderes Ende bzw. ihr anderer Arm in den Klinkenring eingreift. Sofern erwünscht, kann eine einzige Ausnehmung vorgesehen sein.
Der Klinkenring 16 trägt radial nach innen gerichtete Vorsprünge 16a zum Zusammenwirken mit den Flanken 15c11 der Ansätze 15c. Die Abmessungen und der Abstand der Vorsprünge 16a, gesehen in Umfangsrichtung der Nabe, bietet die Möglichkeit einer Todgangbewegung zwischen dem Innenzahnrad 15 und dem Klinkenring 16, wie es sich noch aus der weiteren Beschreibung ergeben wird.
Die Klinken 17a, die von dem Klinkenring 16 getragen werden, sind in gebräuchlicher Weise von Klinkenfedern 17a1 nach außen in Richtung auf ihren Eingriff in die Gesperrezähne 17b verspannt. Fortsätze 17a" dieser Klinken können mit der
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Klinkenbetätigungsnocke 23 zusammenwirken, um das Einrasten oder Ausrasten der Klinken 17a in die Gesperrezähne 17b zu steuern.
Der Antreiber 20 weist im wesentlichen eine zylindrische Form auf. Sein inneres Ende trägt einen sich diametral erstreckenden Nocken 20a, dessen Flanken 20a1 mit den Flanken 22b1 von radialen Vorsprüngen 22b des Antriebsringes 22 zusammenwirken, um in beiden Richtungenfein Drehmoment auf den Antriebsring zu übertragen. Die Relativabmessungen des Nocken 20a und der zugehörigen Vorsprünge 22b sind so gewählt, daß zwischen dem Antreiber 20 und dem Antriebsring 22 eine begrenzte Relativbewegung bzw. ein Todgang möglich ist.
Die Klinkenbetätigungsnocke 23 sitzt drehbar auf der Nabenachse 11 und wird von einer zwischengeschalteten Schleppfeder 24 gegen eine Relativdrehung gegenüber der Nabenachse abgebremst. Die Klinkenbetätigungsnocke 23 trägt vier an den Klinken angreifende Erhöhungen 23a, die jeweils einen Winkelabstand von 90 miteinander einschließen. Diese Erhöhungen kennen an den Fortsätzen 17a11 der Klinken 17a angreifen, um letztere aus ihrem Eingriff in die zugehörigen Gesperrezähne 17b herauszuschwenken, und zwar gegen die Wirkung der Klinkenfedern 17a1. Diejenigen Abschnitte der Klinkenbetätigungsnocke 23, die zwischen den aufeinanderfolgenden Erhöhungen liegen, sind ihren Abmaßen nach so gewählt, daß sie einen Eingriff der Klinken in die zügehörigen Gesperrezähne zulassen. Die gegen den Antreiber
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gerichtete Seite der Klinkenbetatigungsnocke 23 trägt einen axial gerichteten Fortsatz 23b, dessen zylindrische Außenfläche Gesperrezähne 25 zum Zusammenwirken mit Klinken 26, 27 des Antreibers 20 aufweist. Die Klinken 26 und 27 dienen dazu, die Klinkenbetatigungsnocke 23 relativ zum Klinkenring 16 um einen Betrag zu verdrehen, der einem einzigen Gangwechsel oder Schaltschritt bei jeder Rückwärtsbewegung des Antreibers 20 entspricht. Die Klinke 26 stellt eine Antriebsklinke dar und trägt eine Nase 26a, die in die Gesperrezähne 25 der Klinkenbetatigungsnocke 23 eingreifen kann. Bei einer Rückwärtsdrehung des Antreibers überläuft die Klinke 26 die Gesperrezähne 25. Wird hingegen der Antreiber nach vorwärts angetrieben, so überträgt die Klinke die Drehbewegung auf die Klinkenbetatigungsnocke 23. Die Klinke 27 arbeitet als Fangklinke und wirkt mit einer Flanke 22b1 des radialen Vorsprungs 22b am Antriebsring 22 zusammen, um mit einem der Gesperrezähne 25 in Eingriff zu gelangen und eine Relativdrehung zwischen dem Antreiber und der Klinkenbetatigungsnocke zu verhindern. Dies stellt sicher, daß der Betrag der Relativdrehung bei jeder Rückwärtsbewegung des Antreibers einen einzigen Gangwechsel oder Schaltschritt erfolgen läßt.
Die Nabe weist ferner einen nicht gezeigten Freilauf, beispielsweise in Form eines Gesperres, zwischen dem Planetensteg und dem Nabengehäuse auf, und zwar am linken Ende der Nabe gemäß Fig. 1. Auch kann nach Wunsch eine gebräuchliche
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Rücktrittbremse vorgesehen sein.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Nabenschaltung beschrieben. Wenn die einzelnen Teile ihre in der Zeichnung gezeigte Stellung einnehmen und die Pedale nach vorwärts betätigt werden, so wird die Drehbewegung des Antreibers auf den Antriebsring 22 durch das Zusammenwirken des Nockens 20a des Antreibers mit den Vorsprüngen 22b des Antriebsringes übertragen. Die Knaggen 22a des Antriebsringes leiten die Drehbewegung in die Ansätze 15c des Innenzahnrades ein. Diese Ansätze greifen ihrerseits an den Flanken der Vorsprünge 16a des Klinkenringes an, um diesen Klinkenring anzutreiben. Die letzte Drehmomentübertragung findet zwischen dem Klinkenring 16 und dem Nabengehäuse 19 statt, und zwar über die Klinken 17a, die ihre Stellung nach Fig. 2 einnehmen und dementsprechend in die Gesperrezähne 17b eingreifen .
Während der vorwärtsgerichteten Bewegung des Antreibers dreht sich die Klinkenbetätigungsnocke 23 mit diesem, und zwar aufgrund des Eingriffs der Antriebsklinke 26 in die Gesperrezähne 25. Diese Bewegung erfolgt gegen die Rückhaltekraft der Schleppfeder 24. Die Fangklinke 27 steht mit den Gesperrezähnen außer Eingriff. Wenn die vorwärts gerichtete Bewegung des Antreibers unterbrochen wird, so hält die Schleppfeder 24 die Klinkenbetätigungsnocke an, während die Schleppfeder 28 die Drehbewegung des Klinkenringes unterbricht. Es ergibt sich also keine Relativbewegung zwischen der Klinkenbetätigungsnocke 23 und dem Klinkenring
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Dementsprechend verbleiben die Klinken 17a im Eingriff mit den Gesperrezähnen 17b. Dieser Eingriff ändert sich auch dann nicht, wenn die Vorwärtsbewegung der Pedale wieder aufgenommen wird.
Wird jedoch der Antreiber beim Rückwärtstreten" der Pedale in entgegengesetzter Richtung gedreht, so hält die Schleppfeder 24 die Klinkenbetätigungsnocke 23 gegen eine nach rückwärts gerichtete Bewegung fest, wobei die Antriebsklinke 26 die Gesperrezähne 25 der Klinkenbetätigungsnocke überläuft. Es ergibt sich also eine Relativdrehung zwischen dem Antreiber 20 und der Klinkenbetätigungsnocke 23. Nach Durchführung einer Relativdrehung von vorbestimmtem Winkelbetrag, der vorbestimmt ist durch das Ausmaß des Todganges zwischen der Nocke 20a des Antreibers und den Vorsprüngen 22b des Antriebsringes, greift die Fangklinke 27 an einer Flanke 22b1 des Vorsprungs 22b an und wird in Eingriff mit einem der Gesperrezähne 25 verschwenkt. Dadurch wird die Klinkenbetätigungsnocke gegen die Wirkung der Schleppfeder 24 gedreht. Das Ausmaß des Todganges zwischen dem Antreiber 20 und dem Antriebsring 22 ist so gewählt, daß die Antriebsklinke bei entgegengerichteter Bewegung des Antreibers um einen einzigen Zahn weitergeschaltet wird, bevor die Fangklinke 27 in Eingriff mit der Klinkenbetätigungsnocke verschwenkt wird und diese dreht. Die Klinkenbetätigungsnocke behält währenddessen ihre Winkelstellung relativ zum Klinkenring bei, und zwar bis zur Betätigung der Fangklinke 27, woraufhin sich die Klinkenbetätigungsnocke relativ zum Klinkenring verdreht. Die Begrenzung dieser Verdrehung ist vorgegeben
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durch die Todgangbewegung zwischen den Ansätzen 15c und den Vorsprungen 16a. Bei einer anschließenden Vorwärtsbewegung des Antreibers verdreht die Antriebsklinke 26 die Klinkenbetätigungsnocke. Die sich daraus ergebene Relativbewegung zwischen dem Klinkenring und der Klinkenbetätigungsnocke reicht aus, um eine Erhöhung 23a in Eingriff mit den Fortsätzen jeder der Klinken 17a zu bringen. Diese Klinken werden dabei in eine ausgeschaltete Stellung verschwenkt.
Setzt man die vorwärts gerichtete Bewegung des Antreibers fort, so verbleibt die Klinkenbetätigungsnocke in ihrer Winkelstellung relativ zum Klinkenring. Dies bedeutet, daß auch die Klinken 17a ihre Schwenklage beibehalten.
Bei dieser Stellung der Klinken 17a geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber 20 zum Antriebsring 22 und von dort aus zum Innenzahnrad. Die Antriebsübertragung vom Innenzahnrad zum Nabengehäuse erfolgt über die Planetenräder zum Planetensteg und von hier aus über denjenigen Freilauf, der auf der linken Seite der Nabe angeordnet ist.
Bei der Antriebsübertragung über den Freilauf 17 handelt es sich um eine Direktübertragung, d. h., um den Normalgang.
Wenn jedoch die Klinken 17a des Freilaufes 17 ausgeschwenkt sind und die Übertragung über das Planetengetriebe mit dem Innenzahnrad, den Planetenrädern und dem Planetensteg erfolgt, so erzielt man eine Untersetzung bzw. einen Berggang.
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Wie es üblich ist, üoerlaufen die Klinken des Freilaufes zwischen dem Planetensteg und dem Nabengehäuse ihre zugehörigen Gesperrezähne, wenn der Normalgang geschaltet ist.
Der Todgang zwischen dem Klinkenring 16 und der aus Innenzahnrad und Antriebsring bestehenden Einheit dient dazu, eine Freigabe einer ggf. vorgesehenen Bremse zu ermöglichen, bevor es zu irgendeiner Bewegung des Innenzahnrades kommt.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die exakten Merkmale des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispieles, da Abwandlungsmöglichkeiten dem Fachmann ohne weiteres zur Verfügung stehen. So wurde beispielsweise eine Fangklinke verwendet, um die Bewegung der Klinkenbetätigungsnocke relativ zum Antreiber in dessen Gegenrichtung zu begrenzen. Jedoch ist eine derartige Klinke bzw. eine vergleichbare Einrichtung nicht von wesentlicher Bedeutung, sofern eine Rücktrittsbremse vorhanden ist, da nämlich die Brernsbetätigung dazu verwendet werden kann, das Ausmaß der Relativbewegung zu begrenzen und die Antriebsklinke daran zu hindern, mehr als einen Zahn zu überwandern. Im Hinblick auf den Bremsenverschleiß ist es jedoch vorzuziehen, eine Fangklinke o. dgl. selbst dann zu verwenden, wenn die Nabe eine Bremse besitzt.
Zusammenfassend schafft also die Erfindung eine Rücktritt-Mehrgang-Nabenschaltung für ein Fahrrad o. dgl.mit einer
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drehbar auf der Nabencchöe angeordneten Nocke zur Steuerung der Lage einer Klinke, die das Innenzahnrad zeitweise mit dem Nabengehäuse koppelt. Der Antrieb des Innenzahnrades erfolgt von einem Antreiber aus über einen Antriebsring, und es ist eine Todgangverbindung zwischen dem Antreiber und dem Antriebsring vorgesehen.
Die Nocke ist winkelmäßig einstellbar relativ zum Antreiber und dementsprechend relativ zu einem Klinkenring, der drehbar mit dem Innenzahnrad verbunden ist« Zur Einstellung dient eine Kupplungseinrichtung zwischen dem Antreiber und der Nocke, wobei diese Kupplungseinrichtung einen Gesperremechanismus aufweist, der es dem Antreiber erlaubt, beim Rückwärtsdrehen die Nocke zu überlaufen. Die Kupplungseinrichtung umfaßt weitere Mittel zur Begrenzung dieses Überlaufens, wobei der Todgang zwischen dem Antreiber und dem Innenzahnrad eine begrenzte Relativbewegung zwischen diesen Bauteilen in Gegenrichtung des Antreibers zuläßt.
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Claims (8)

241892Q JlH Patentansprüche
1. £pizyklische Rücktritt-Nabenschaltung mit einer Naben-
achse, mit einem auf der Nabenachse angeordneten Sonnenrad, mit einer Mehrzahl von Planetenrädern, mit einem koaxial zur Nabenachse angeordneten Planetensteg, der die im Winkelabstand um das Sonnenrad verteilten Planetenräder mit dem Sonnenrad im Eingriff hält, mit einem Innenzahnrad, dessen Innenverzahnung in die Planetenräder eingreift, und mit einem ersten und einem zweiten Freilauf zur Übertragung eines Antriebs auf ein Nabengehäuse vom Innenzahnrad bzw. vom Planetensteg aus, gekennzeichnet durch
einen Teil (16) des ersten Freilaufes (17), der unter begrenztem Todgang mit dem Innenzahnrad (15) umläuft, durch einen Antreiber (20) zum Antreiben des Innenzahnrades, durch eine Nockeneinrichtung (23), die drehbar koaxial zur Nabenachse (11) angeordnet ist, durch eine Kupplungseinrichtung (25, 26) zum Kuppeln der Nockeneinrichtung mit dem Antreiber, wobei die Nockeneinrichtung in Abhängigkeit von ihrer Winkelstellung relativ zum ersten Freilauf letzteren wahlweise ausschaltet, durch eine erste Rückhalteeinrichtung (28) zwischen dem mit dem Innenzahnrad umlaufenden Teil (16) des ersten Feilaufes und der Nabenachse,die eine Bewegung des Teils (16) relativ zur Nabenachse abbremst, und durch eine zweite Rückhalteeinrichtung (24) zwischen der Nockeneinrichtuno
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und der Nabenachse, die einer Drehbewegung der Nockeneinrichtung relativ zur Nabenachse entgegenwirkt, wobei die Kupplung (25, 26) zwischen dem Antreiber und der Nockeneinrichtung einen dritten Freilauf aufweist, der bei einer Rückwärtsdrehung des Antreibers ein Überlaufen eines dieser Bauteile gegenüber dem anderen gestattet,
ferner
und wobei eine Einrichtung (25, 27) vorgesehen ist, die den Winkelbetrag der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes bei einer solchen Rückwärtsdrehung begrenzen kann.
2. Nabenschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Begrenzen des Winkelbetrages der Relativdrehung zwischen den Teilen des dritten Freilaufes (25, 26) eine Fangeinrichtung (27) aufweist, die nach Beendigung einer vorbestimmten Relativdrehung zwischen dem Antreiber (20) und dem Innenzahnrad (15) aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung gelangen und in der Arbeitsstellung die Nockeneinrichtung (23) mit dem Antreiber kuppeln kann, um eine weitere Relativdrehung zwischen letzteren zu verhindern.
3. Nabenschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fangeinrichtung eine schwenkbar am Antreiber (20) angeordnete Fangklinke (27) sowie Gesperrezähne (25) aufweist, die an der Nockeneinrichtung (23) sitzen und mit
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Jk
denen die Fangklinke wahlweise in Eingriff bringbar ist.
4. Nabenschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fangklinke (27) mit dem Innenzahnrad (15) in Eingriff bringbar und von diesem nach Beendigung der vorbestimmten Relativdrehung verschwenkbar ist.
5. Nabenschaltung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Antriebsring (22) vorgesehen ist, der eine lösbare Verlängerung des Innenzahnrades (15) bildet und mit diesem in formschlüssiger Antriebsverbindung steht, daß der erste Freilauf (17) in Axialrichtung der Nabe gesehen zwischen dem Innenzahnrad (15) und dem als dessen lösbarer Fortsatz ausgebildeten Antriebsring (22) angeordnet ist sowie radial außerhalb einer Einrichtung (i5c, 22a) liegt, die die Antriebsverbindung zwischen dem Innenzahnrad und dem Antriebsring herstellt, und daß die Nockeneinrichtung (23) innerhalb eines Ringraumes angeordnet ist, der sich zwischen der Einrichtung zur Herstellung der Antriebsverbindung zwischen dem Innenzahnrad und dem Antriebsring sowie dem ersten Freilauf bildet.
6. Nabenschaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Freilauf (17) einen mit dem Innenzahnrad (15)
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drehbaren Klinkenri.-,g (16), eine Mehrzahl von schwenkbar im Klinkenring angeordneten Klinken (17a) sowie einen Gesperrering (I7b) zum Eintriff für die Klinken aufweist, wobei ein begrenzter Todgang in der Antriebsverbindung zwischen dem Klinkenring (16) und dem Innenzahnrad (15) vorgesehen ist und wobei die erste Rückhalteeinrichtung aus einer Schleppfeder (28) zwischen dem Klinkenring (16) und der Nabenachse (11) besteht.
7. Nabenschaltung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Rückhalteeinrichtung aus einer Schleppfeder (24) besteht, die an der Nockeneinrichtung (23) angreift.
8. Nabenschaltung nach einem der Ansprüche- 1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß der dritte Freilauf eine Antriebsklinke (26) aufweist, die arn Antreiber (20) befestigt ist und mit Gesperrezähnen (25) der Klinkenbetätigungsnocke (23) zusammenwirkt.
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DE19742418920 1973-04-19 1974-04-19 Epizyklische ruecktritt-nabenschaltung Pending DE2418920A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4229040A1 (de) * 1992-09-01 1994-03-10 Fichtel & Sachs Ag Mehrgangnabe mit konbinierter Hand- und Rücktrittschaltung

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CN102602503B (zh) * 2012-04-21 2013-07-17 叶雪峰 反转变速控制机构

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NL7404670A (de) 1974-10-22
SE7405205L (de) 1974-10-21
JPS5029962A (de) 1975-03-26

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