DE3930374A1 - Mehrgang-antriebsnabe mit mehr als drei gaengen - Google Patents
Mehrgang-antriebsnabe mit mehr als drei gaengenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
- B62L5/02—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
- B62L5/04—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrgang-Antriebsnabe mit
mehr als drei Gängen für ein Fahrrad gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Aus der DE-A-34 40 071 ist eine mit einer integrierten
Rücktrittbremseinrichtung versehene Fünfgang-Antriebs
nabe für ein Fahrrad bekannt. Die Antriebsnabe umfaßt
eine auf einer Nabenachse drehbar gelagerte Nabenhülse,
die von einem relativ zur Nabenachse und der Nabenhülse
drehbar auf der Nabenachse gelagerten Antreiber über
ein mehrstufiges Planetengetriebe antreibbar ist. Das
Planetengetriebe ist insgesamt in der Nabenhülse unter
gebracht und hat als Stufenräder ausgebildete Planeten
räder, deren Stufen über eine manuell bedienbare Steuer
einrichtung wechselweise mit zwei Sonnenrädern kuppelbar
sind, die ihrerseits wechselweise an der Nabenachse
drehfest festgesetzt werden können. Bei der bekannten
Antriebsnabe ist der Aufwand für die Herstellung,
Montage und Justierung des zweistufigen Planetengetrie
bes vergleichsweise groß. Darüber hinaus mindert das
Planetengetriebe in seinen Schnellgangstellungen das
erreichbare Bremsmoment der Rücktrittbremseinrichtung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Mehrgang-Antriebsnabe
mit mehr als drei Gängen und integrierter Rücktrittbrems
einrichtung zu schaffen, die möglichst geringen Aufwand
an Konstruktionsteilen und eine verbesserte Bremswirkung
hat. Insbesondere soll mit geringem Konstruktionsteile
aufwand erreicht werden, daß die Bremse unabhängig von
der momentanen Schaltstellung der Antriebsnabe mit
erhöhtem Rücktritt-Bremsmoment gebremst werden kann. Es
ist ein weiteres Ziel der Erfindung, den Montageaufwand
der Antriebsnabe zu vermindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzei
chen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Im Rahmen der Erfindung sind zwei vorzugsweise lediglich
einstufige Planetengetriebestufen vorgesehen, von denen
eine erste mit einem drehbar auf einer Nabenachse
gelagerten Antreiber der Antriebsnabe zu einer Einheit
verbunden ist, während die zweite Getriebestufe in der
Nabenhülse untergebracht ist. Durch diese Anordnungswei
se läßt sich ein kompakter Aufbau erzielen. Die Rück
trittbremseinrichtung wird vom Planetenradträger der
zweiten Getriebestufe aus betätigt. Das Hohlrad der
zweiten Getriebestufe ist über eine steuerbare Klinken
anordnung direkt mit dem Antreiber kuppelbar. Die
Klinken dieser steuerbaren Klinkenanordnung sperren in
Rücktritt-Drehrichtung des Antreibers und werden bei
der Rücktritt-Drehbewegung des Antreibers von Schräg
schubflächen zum Eingriff freigegeben. Auf diese Weise
wird erreicht, daß die Klinkenanordnung unabhängig von
den Drehmomentübertragungspfaden in den einzelnen Gängen
der Antriebsnabe den Bremsmomentpfad bei der Rücktritt
bewegung über die untersetzende zweite Getriebestufe
freigeben und unabhängig von dem momentan eingeschalte
ten Gang in einem untersetzten Gang gebremst werden
kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in einer
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen einer
Sechs-Gang-Antriebsnabe mit integrierter Rücktrittbrems
einrichtung für Fahrräder erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Sechs-Gang-Antriebs
nabe mit Rücktrittbremse in der Fahrstellung
des 5. Gangs im Längsschnitt;
Fig. 2 eine Einzelheit der Antriebsnabe gemäß Fig. 1
in radialer, teilweise geschnittener Aufsicht;
Fig. 3 eine Schnittansicht der Antriebsnabe gemäß
Fig. 1, gesehen entlang einer Linie III-III in
Fig. 1;
Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer Sechs-Gang-
Antriebsnabe mit Rücktrittbremse in der Fahr
stellung des 5. Gangs im Längsschnitt;
Fig. 5 eine Einzelheit der Antriebsnabe gemäß Fig. 4
in radialer, teilweise geschnittener Aufsicht;
Fig. 6 eine Schnittansicht der Antriebsnabe gemäß
Fig. 4, gesehen entlang einer Linie VI-VI in
Fig. 4;
Fig. 7 die Antriebsnabe gemäß Fig. 4 in Bremsstellung
im Längsschnitt;
Fig. 8 eine Einzelheit der Antriebsnabe gemäß Fig. 7
in radialer, teilweise geschnittener Aufsicht;
Fig. 9 eine Variante der Antriebsnabe gemäß Fig. 4 in
Bremsstellung im Längsschnitt;
Fig. 10 eine Einzelheit der Antriebsnabe gemäß Fig. 9
in radialer, teilweise geschnittener Aufsicht;
Fig. 11 eine weitere Variante der Sechs-Gang-
Antriebsnabe gemäß Fig. 4 in der Fahrstellung
des 6. Gangs im Längsschnitt und
Fig. 12 eine Einzelheit der Antriebsnabe gemäß Fig. 11
in radialer, teilweise geschnittener Aufsicht.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Sechsgang-Antriebsnabe mit
integrierter Rücktrittbremseinrichtung ist mit 1 eine
Nabenhülse mit Speichenflanschen bezeichnet, die relativ
zu einer Nabenachse 6 drehbar gelagert ist und von
einem seinerseits relativ zur Nabenachse 6 und zur
Nabenhülse 1 drehbaren Antreiber 5 über eine aus zwei
Planetengetriebestufen bestehende Planetengetriebeanord
nung antreibbar ist. Mit 2 ist eine zur Nabenachse 6
koaxiale Kupplungshülse bezeichnet, welche unter axialer
Spannung einer Druckfeder 21 steht und mittels innerer
Kupplungsklauen 2 a ständig in Verbindung mit einer
koaxialen Kupplungsmuffe 3 mit äußeren Kupplungsklauen
3 a steht. Diese Kupplungsmuffe 3 steht ständig unter
Spannung einer Druckfeder 15 und ist, mittels eines
Schubklotzes 13 manuell steuerbar, auf der Nabenachse 6
axial verschiebbar. Die Kupplungsmuffe 3 nimmt mittels
der Kupplungsklauen 3 a drehfest einen scheibenförmigen
koaxialen Mitnehmer 4 auf, dessen radiale Arme 4 a
ihrerseits als Gegenlager für die auf die Kupplungshülse
2 wirkende Druckfeder 21 dient und von der Federspannung
axial an radialen Vorsprüngen oder Ansätzen 3 b der
Kupplungsmuffe 3 gehalten wird. Die Kupplungsstellungs
varianten des Mitnehmers 4 werden später noch erläutert.
Die vorerwähnte Kupplungshülse 2 weist, bezogen auf
Fig. 1, axial rechtsseitig Schlitze 2 b auf, welche von
radialen Armen eines in Form eines Schaltsterns ausge
bildeten Mitnehmers 9 radial durchdrungen werden, wie
Fig. 2 erkennen läßt. Der Mitnehmer 9 selbst steht
unter Spannung einer Druckfeder 12, die sich an einem
Sicherungsring 19 auf der Nabenachse 6 abstützt, und
ist mittels eines weiteren Schubklotzes 10 axial manuell
verschiebbar. Der Schubklotz 10 ist über eine Schalthül
se 11 steuerbar, die in einer Axialbohrung der Nabenach
se 6 geführt ist und einen Schaltstift 14 umschließt,
der zur Steuerung des vorerwähnten Schubklotzes 13
dient.
In der in Fig. 1 gezeigten Schaltstellung (5. Gang) der
Nabe besteht eine Kupplungsverbindung des Mitnehmers 9
bzw. dessen radialer Arme zu einem auf der Nabenachse 6
drehbar angeordneten Planetenradträgers 7 eines Primär
getriebes. Das Primärgetriebe hat Planetenräder 7 b, die
in Eingriff einerseits mit einem auf der Nabenachse 6
fest angeordneten Sonnenrad 6 a und andererseits mit
einem Hohlrad bzw. Ringrad 5 a mit Innenverzahnung 5 b
stehen, welches Teil eines Antreibers 5 ist, wie Fig. 1
erkennen läßt. Axial neben den Planetenrädern 7 b ist,
dem Antreiber 5 abgekehrt, ein etwa topfförmiges, zur
Nabenachse 6 koaxiales Scheibenteil 8 vorgesehen,
welches einerseits mit einer Außenverzahnung 8 b in die
Verzahnung 5 b des Hohlrads 5 a des Antreibers 5 eingreift
und andererseits in seinem Zentrum mit einer Kupplungs
verzahnung 8 a versehen ist, die mit radialen Kupplungs
elementen bzw. Kupplungsarmen des Mitnehmers 9 zusammen
wirken können, und zwar dann, wenn der Mitnehmer 9
gegen die Spannung der auf der Nabenachse 6 festgeleg
ten Druckfeder 12 aus der in Fig. 1 gezeigten Position
nach links in Fig. 1 verschoben wird.
Der topfförmige Kupplungsteil 8 (Hohlradscheibe) ist
seinerseits axial auf der Kupplungshülse 2 verschiebbar
gegen die Spannung einer Druckfeder 20, deren Gegenlager
von einer Anlagescheibe 25 eines Lagerteils 18 gebildet
wird. Dieser Lagerteil 18 ist mit dem Hohlradteil 5 a
des Antreibers 5 über ein Gewinde fest verbunden und
bildet gleichzeitig ein Lager für die Nabenhülse 1 auf
deren axial rechten Seite. Darüberhinaus weist dieser
Lagerteil 18 eine Gesperre-Innenverzahnung 18 a auf,
deren Funktion nachfolgend noch näher erläutert wird.
Der vorerwähnte Mitnehmer 4 auf der Kupplungsmuffe 3
steht mit seinen radialen Armen 4 a in Kupplungsverbin
dung mit axialen Vorsprüngen 17 a eines Planetenradträ
gers 17 eines zweiten Planetengetriebes (Sekundärgetrie
be). Dieser Planetenradträger 17 weist einen Satz
Planetenräder 27 auf, die auf Bolzen gelagert sind und
ständig mit einem auf der Nabenachse 6 befestigten
Sonnenrad 26 kämmen. Die Bolzen sind ihrerseits durch
einen Ring 17 c axial gehalten. Das mit den Planetenrä
dern 27 kämmende Hohlrad (Ringrad) 16 hat eine axial
lange Innenverzahnung 16 a und ist - unter Spannung
einer Druckfeder 22 stehend - gegenüber dem Planetenrad
träger 17 bzw. den Planetenrädern 27 axial verschiebbar,
wie noch näher erläutert wird. Auf einem axialen Ansatz
16 b des Hohlrads 16 ist ein Satz in Umfangsrichtung in
ihren Lagertaschen 16 d begrenzt verschiebbarer Klinken
24 und axial daneben ein weiterer Satz Klinken 23
angeordnet, welche beide in dieselbe Eingriffrichtung
weisen, wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt. In der
in Fig. 1 dargestellten Schaltstellung stehen die
Klinken 24 in Eingriff mit einer Innenverzahnung 1 b der
Nabenhülse 1, während die Klinken 23 durch eine Steuer
kante 1 c der Nabenhülse 1 außer Eingriff mit der Innen
verzahnung 18 a gehalten werden. Bei axialer Verschiebung
des Hohlrads 16 (nach rechts in Fig. 1) können die
Klinken 24 an der Steuerkante 1 c ausgeschaltet werden
und die Klinken 23 in die dann radial gegenüberliegende
Innenverzahnung 18 a des Lagerteils 18 zum Eingriff
kommen, wie noch zu erläutern sein wird. Der die Klinken
23 und 24 tragende Hohlradansatz 16 b weist innere
Kupplungsflächen 16 c auf, welche in noch zu beschreiben
der Weise eine Kupplungsverbindung mit den radialen
Armen 4 a des vorerwähnten Mitnehmers 4 auf der Kupplungs
muffe 3 ermöglichen.
In der Schaltstellung gemäß Fig. 1 sind die radialen
Arme 4 a des Mitnehmers 4 mit axialen Kupplungsvorsprün
gen 17 a des Planetenradträgers 17 gekuppelt. Bei dieser
Stellung des Mitnehmers 4 halten die Arme 4 a des unter
Spannung der Druckfeder 21 stehenden Mitnehmers 4 das
Hohlrad 16 an einem inneren Absatz 16 e des Hohlrads 16
axial fest und zwar gegen die Spannung einer Druckfeder
22, die sich andererseits am axial festliegenden Plane
tenträger 17 abstützt, wie Fig. 1 erkennen läßt. Der
Planetenradträger 17 ist axial festliegend auf der
Nabenachse 6 angeordnet und trägt in herkömmlicher
Weise auf einem Steilgewinde 17 d seines Lagerschafts
einen unter Einfluß einer Friktionsfeder 28 a stehenden
Bremskonus 28, der seinerseits einen Satz Klinken 29
trägt, die ständig mit einer Gesperre-Innenverzahnung
1 a der Nabenhülse 1 in Eingriff stehen. Mittels des
Bremskonus 28 kann ein an einem die Nabenhülse 1 lagern
den Lagerkonus 32 drehfest gehaltener Bremsmantel 31
zum Bremsen der Nabenhülse 1 aufgespreizt werden. Der
Lagerkonus 32 stützt sich seinerseits in üblicher Weise
an einem Reaktionsmoment-Stützhebel 33 ab.
Die vorbeschriebene Antriebsnabe hat sechs wahlweise
einschaltbare Gänge. In Fig. 1 ist die Antriebsnabe in
der Schaltstellung 5. Gang (kleiner Schnellgang) darge
stellt. Der Drehmomentfluß geht dabei vom Kettenrad 5 f
auf den Antreiber 5, zum Hohlrad 5 a und damit über die
Innenverzahnung 5 b auf die Planetenräder 7 b, die im
Eingriff mit dem Sonnenrad 6 a auf der Nabenachse 6
stehen. Der Planetenradträger 7 leitet das Drehmoment
mit untersetzter Drehzahl über die Kupplungsflächen 7 a
weiter auf die radialen Arme des Mitnehmers 9, die die
Kupplungshülse 2 in deren Schlitzen 2 b durchdringen.
Die Kupplungshülse 2 leitet das Drehmoment weiter auf
die Kupplungsmuffe 3, von welcher der Drehmomentenfluß
über den Mitnehmer 4 und dessen Arme 4 a an die axialen
Fortsätze 17 a des Planetenradträgers 17 weitergeleitet
wird (vgl. Fig. 2). Die Planetenräder 27 des Planetenrad
trägers 17 wälzen sich auf dem Sonnenrad 26 ab und
treiben das Hohlrad 16 an, während die Klinken 24 auf
dem Ansatz 16 b des Hohlrads 16 über die Innenverzahnung
lb die Nabenhülse 1 im 5. Gang antreiben (vgl. auch
Fig. 3). Die Klinken 29 werden hierbei von der Innenver
zahnung 1 a überholt, während die Steuerkante 1 c die
Klinken 23 aus der Innenverzahnung 18 a heraushält.
Zum Einschalten des 6. Gangs (großer Schnellgang) wird
lediglich das Primärgetriebe mittels des Schubklotzes
10 über die Schalthülse 11 durch eine hier nicht gezeig
te Schalteinrichtung umgeschaltet. Dabei wird über den
Schubklotz 10 der Mitnehmer 9 gegen die Spannung der
Druckfeder 12 nach axial links bewegt bis zum Anschlag
an einen Steg 6 b in einem Schlitz der Nabenachse 6. Die
Kupplungsverbindung zum Planetenradträger 7 ist gelöst,
statt dessen ist der Mitnehmer 9 mit der Hohlradscheibe
8 gekuppelt, die zur Erleichterung des Kupplungseingriffs
gegen die Feder 20 axial nach links ausweichen kann.
Der Drehmomentenfluß wird jetzt vom Antreiber 5 über
das Hohlrad 5 a ohne Drehzahländerung unmittelbar auf
die Hohlradscheibe 8 geleitet, deren radial innere
Kupplungsflächen 8 a den Mitnehmer 9 und damit die
Kupplungshülse 2 antreiben. Der weitere Drehmomentenfluß
im Sekundärgetriebe bis zur Nabenhülse 1 ist unverändert
wie bei der bereits geschilderten Schaltstellung 5.
Gang.
Zum Einschalten des 4. Gangs (großer Normalgang) wird
bei, verglichen mit dem 6. Gang, unveränderter Schalt
stellung des Primärgetriebes der Schubklotz 13 über den
von der Schalteinrichtung manuell gesteuerten Schalt
stift 14 in eine mittlere Stellung nachgelassen, so daß
die zuvor axial gehaltene Schaltmuffe 3 unter Einwirkung
der gespannten Druckfeder 15 dem Schubklotz 13 entspre
chend folgt. Mit der Schaltmuffe 3 wird im gleichen
Maße der Mitnehmer 4 gegen die Druckfeder 21 nach axial
rechts verschoben, wobei sich das unter der Spannung
der Druckfeder 22 stehende, von dem Mitnehmer 4 bzw.
dessen Armen 4 a axial gehaltene Hohlrad 16 entsprechend
verschiebt. Dadurch werden die auf dem Hohlradansatz
16 b angeordneten Klinken 24 unter die Steuerkante lc
der Nabenhülse 1 geschoben und außer Eingriff gebracht.
Der Schalthub des Steuerklotzes 13 ist hierbei so
bemessen, daß die Klinken 23 weiterhin ausgeschaltet
bleiben. Der Drehmomentenfluß geht nun vom Planetenrad
träger 17 bei ausgeschalteten Hohlradklinken 24 auf den
Bremskonus 28 und damit auf den Klinkensatz 29, der
über die Innenverzahnung 1 a die Nabenhülse 1 damit im
4. Gang (großer Normalgang) antreibt.
Zum Einschalten des 3. Gangs (kleiner Normalgang) wird
über die Schalteinrichtung lediglich mittels der Schalt
hülse 11 der Schubklotz 10 und damit der unter Spannung
der Druckfeder 12 stehende Mitnehmer 9 weiter nach
axial rechts nachgelassen. Dadurch wird das Primärge
triebe wieder eingeschaltet. Der Drehmomentenfluß
verläuft jetzt mit um den Übersetzungsfaktor des Primär
getriebes verminderter Drehzahl über das gegenüber dem
4. Gang unveränderte Sekundärgetriebe. Die Nabenhülse 1
wird damit im 3. Gang angetrieben.
Zum Einschalten des 2. Gangs (kleiner Berggang) wird
mittels der Schalteinrichtung über die Schalthülse 11,
den Schubklotz 10 und den Mitnehmer 9 das Primärgetrie
be in eine Stellung umgeschaltet, in der die Hohlrad
scheibe 8 das Primärgetriebe überbrückt, so daß das
Drehmoment vom Antreiber 5 ohne Drehzahlminderung zur
Kupplungshülse 2 und damit zur Kupplungsmuffe 3 und zum
Mitnehmer 4 geleitet wird. Über die Schalteinrichtung
ist zugleich mit Schubklotz 10 auch der Schubklotz 13
über den Schaltstift 14 in der Weise gesteuert worden,
daß der Schaltstift 14 bzw. der Schubklotz 13 unter der
Spannung der auf die Kupplungsmuffe 3 und damit auf den
Schubklotz 13 wirkenden Druckfeder 15 noch weiter nach
rechts nachgelassen wird. Zusammen mit der Kupplungsmuf
fe 3 verschiebt sich gleichermaßen auch der Mitnehmer 4
gegen die Druckfeder 21, womit auch das Hohlrad 16 zu
einer weiteren Verschiebung nach axial rechts unter der
Wirkung der Druckfeder 22 freigegeben wird. Das Hohlrad
16 kommt dabei mit dem Ansatzteil 16 b axial von links
zur Anlage an der Scheibe 25 in der Nabenhülse 1, und
die Klinken 23 kommen von der Steuerkante 1 c frei und
gelangen nun zum Eingriff in die Innenverzahnung 18 a
des von der Nabenhülse 1 getrennten und lediglich mit
dem Antreiber 5 rotierenden Lagerteils 18. Bei in
Antriebs- bzw. Vorwärtsdrehrichtung angetriebenem
Antreiber 5 überholt die Innenverzahnung 18 a die Klinken
23, während die Klinken 24 ausgeschaltet sind. Bei der
vorerwähnten axialen Verschiebung der Kupplungsmuffe 3
und damit des Mitnehmers 4 werden dessen Arme 4 a von
den axialen Fortsätzen 17 a des axial festliegend ange
ordneten Planetenträgers 17 abgekuppelt und gelangen
nun in Eingriff mit den radialen Kupplungsflächen 16 c
im Hohlradansatz 16 b. Der Drehmomentenfluß geht jetzt
ohne Untersetzung durch das Primärgetriebe vom Antreiber
5, die Hohlradscheibe 8, die Kupplungshülse 2, die
Kupplungsmuffe 3 auf den Mitnehmer 4, dessen Arme 4 a
nun das Hohlrad 16 antreiben. Dieses treibt über seine
Innenverzahnung 16 a die auf dem Sonnenrad 26 abwälzenden
Planetenräder 27 an, wodurch der Planetenradträger 17
und damit der Bremskonus 28 mit den Klinken 29 angetrie
ben wird, welch letztere ständig im Eingriff mit der
Gesperre-Innenverzahnung 1 a der Nabenhülse 1 stehen.
Die Nabenhülse 1 wird mit entsprechend verminderter
Drehzahl nunmehr im 2. Gang (kleiner Berggang) angetrie
ben.
Zum Einschalten des 1. Gangs (großer Berggang) wird die
Schaltung des Sekundärgetriebes, verglichen mit dem 2.
Gang, unverändert gelassen. Über die Schalteinrichtung
wird mittels der Schalthülse 11 lediglich das Primärge
triebe in bereits geschilderter Weise um- und damit
eingeschaltet. Der Drehmomentenfluß geht jetzt vom
Antreiber 5 mit entsprechend dem Primärgetriebe vermin
derter Drehzahl über die Kupplungshülse 2 auf das
gegenüber dem 2. Gang unverändert geschaltete Sekundär
getriebe und von diesem auf die Nabenhülse 1, die im 1.
Gang (großer Berggang) angetrieben wird.
Bei den vorerwähnten Schaltvorgängen ist es für einen
zuverlässigen Eingriff der Kupplungselemente günstig,
daß bei einem eventuellen Klauenversatz der Mitnehmer
4 auf der Kupplungsmuffe 3 bei einer Verschiebung axial
nach links zunächst gegenüber der Kupplungsmuffe 3
unter Spannung der Feder 21 zurückbleibt, bis ein
Eingriff der Mitnehmerarme 4 a in die axialen Kupplungs
elemente 17 a am Planetenträger 17 möglich ist. Auf
diese Weise können die Gänge ohne Behinderung durch
einen Klauenversatz der zu verbindenden Kupplungselemen
te geschaltet werden. Gleiches gilt auch für den Kupp
lungseingriff der Hohlradscheibe 8, die - wie bereits
beschrieben - gegen Spannung der Druckfeder 20 axial
verschiebbar ist und auf diese Weise bei einem Klauen
versatz den Armen des Mitnehmers 9 zunächst ausweichen
kann, bis ein Kupplungseingriff erfolgen kann.
Zum Einleiten des Bremsvorgangs der integrierten Rück
trittbremse wird bei der vorbeschriebenen Sechsgang-
Antriebsnabe gemäß den Fig. 1 bis 3 der Antreiber 5 in
bekannter Weise rückwärts gedreht. Dadurch wird, gegebe
nenfalls untersetzt durch das Primärgetriebe, das Brems
moment über die Kupplungshülse 2 auf die Kupplungsmuffe
3 geleitet. Die Mitnehmerscheibe 4 greift mit ihren
Armen 4 a sowohl im 5. und 6. Gang als auch im 3. und 4.
Gang zwischen die in Fig. 2 gezeigten axialen Kupplungs
elemente bzw. Fortsätze 17 a des Planetenradträgers 17
ein, wobei die Arme 4 a während der Vorwärtsdrehung des
Antreibers 5 an den Kupplungsflächen 17 e der Fortsätze
17 a anliegen. Bei der Rückwärtsdrehbewegung des Antrei
bers 5 werden die Arme 4 a mit ihren Schrägflächen 4 b
von Schrägflächen 17 b der axialen Kupplungselemente 17 a
des Planetenradträgers 17 nach axial rechts (vgl. Fig. 2)
verschoben, wobei über den Mitnehmer 4 die Druckfeder
21 weiter gespannt wird. Aufgrund der axialen Verschie
bung des Mitnehmers 4 kann sich auch das Hohlrad 16
unter Spannung der Feder 22 so weit nach axial rechts
verschieben, daß einerseits die zuvor im 5. oder 6.
Gang wirksamen Klinken 24 an der Steuerkante 1 c ausge
schaltet werden und die in diesen Gängen bislang ausge
schalteten Klinken 23 (vgl. Fig. 3) nunmehr zum Eingriff
in die Innenverzahnung 18 a am Lagerteil 18 gelangen.
Beim Bremsen im 3. oder 4. Gang ist das Hohlrad 16
anfänglich in einer Stellung in der die Klinken 24
schon, die Klinken 23 jedoch noch ausgeschaltet sind.
Das Hohlrad 16 wird beim Bremsen im 3. oder 4. Gang
durch Rückwärtsdrehen des Antreibers 5 noch so weit
verschoben, bis die Klinken 23 freigegeben sind. Die
Rückdrehbewegung des Antreibers 5 wird vom Hohlrad 5 a
über die in dieser Drehrichtung sperrenden Klinken 23
(Bremsklinken) auf das Hohlrad 16 übertragen. Dieses
treibt über die Planetenräder 27 den Planetenradträger
17 an. Dadurch erfolgt in bekannter Weise über den
Bremsmantel 31 eine Bremsung der Nabenhülse 1.
Beim Bremsen im 1. oder 2. Gang ist das Hohlrad 16
bereits in seine axial rechts gelegene Stellung geschal
tet, so daß die Bremsklinken 23 schon im Eingriff
stehen. Die Bremsung erfolgt ebenso wie in den vorer
wahnten 3. bis 6. Gängen. Die Zuverlässigkeit des
vorstehend geschilderten Bremsvorgangs wird dadurch
erhöht, daß sich die Arme des Mitnehmers 9 auf der
Seite des Primärgetriebes (Fig. 2) auch beim Bremsen im
Eingriff befinden.
Wie sich aus der vorstehenden Schilderung der Bremsvor
gänge ergibt, erfolgt bei der erfindungsgemäß ausgebil
deten Mehrgang-Nabe die Bremsung unabhängig vom jeweils
eingeschalteten Fahrgang stets mit der die Bremskraft
verstärkenden Wirkung des Sekundärgetriebes in der
Schaltstellung Berggang.
In den Fig. 4 bis 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel
einer Sechsgang-Antriebsnabe mit integrierter Rücktritt
bremse gezeigt. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß
den Fig. 1 bis 3 sind die Bezugszeichen für entsprechen
de Teile der erfindungsgemäßen Mehrgang-Nabe um den
Zahlenwert 30 erhöht angegeben. Zur Erläuterung wird
auf die Beschreibung der Fig. 1 bis 3 Bezug genommen.
Die Antriebsnabe gemäß den Fig. 4 bis 6 weist eine
Nabenhülse 31 mit Speichenflanschen auf. Der zugehörige,
mit einem Kettenrad 35 f versehene Antreiber 35 ist auch
hier mit einem Hohlrad 35 a verbunden, mit dessen Innen
verzahnung 35 b ein Satz Planetenräder 37 b kämmt, deren
zugehöriges Sonnenrad 36 a fest mit der Nabenachse 36
verbunden ist. Der Planetenradträger 37 dieses einstufi
gen Primärgetriebes ist axial fest, jedoch drehbar auf
der Nabenachse 36 gelagert und weist, dem Hohlrad 35 a
abgekehrt, ein System von Kupplungsflächen 37 a auf, die
mit Kupplungsklauen eines Mitnehmers 39 zusammenwirken
können, wie noch zu beschreiben sein wird. Axial neben
dem Planetenradträger 37 ist konzentrisch eine etwa
schalenförmige Hohlradscheibe 38 angeordnet, die unter
axialer Spannung einer Druckfeder 50 steht und mit
einer Außenverzahnung 38 b in die Hohlradverzahnung 35 b
ständig eingreift sowie im Zentrum Kupplungsflächen 38 a
aufweist, die mit dem vorerwähnten Mitnehmer 39 zusammen
wirken können. Die Hohlradscheibe 38 umschließt mit
ihrem Zentrum eine koaxiale Kupplungshülse 32, welche
mittels einer zur Nabenachse 36 konzentrischen Scheibe
49 und einem Sprengring 49 a axial auf der Nabenachse 36
gehalten wird.
Die Kupplungshülse 32, welche in noch zu beschreibender
Weise mittels des Mitnehmers 39 gekuppelt werden kann,
steht ständig in Kupplungsverbindung mit einer koaxialen
Kupplungsmuffe 33, deren Kupplungsklauen 33 a von Kupp
lungsnuten 32 a der Kupplungshülse 32 umschlossen sind,
wie insbesondere Fig. 6 erkennen läßt. Die Kupplungsmuf
fe 33 ist axial verschiebbar auf der Nabenachse 36
gelagert und steht unter axialer Sapnnung einer Druckfe
der 45. Gegen deren Spannung wird die Kupplungsmuffe 33
mittels eines in einem Durchbruch 66 der Nabenachse 36
aufgenommenen Schubklotzes 43 gehalten, der über eine
Schaltstange 44, die in der Nabenachse 36 konzentrisch
aufgenommen ist, über eine hier nicht gezeigte Schalt
einrichtung manuell steuerbar ist. Auf der Kupplungsmuf
fe 33 ist koaxial ein scheibenförmiger Mitnehmer 34 mit
Hilfe von Kupplungsklauen 33 a drehfest gelagert. Der
Mitnehmer 34 ist relativ zur Kupplungsmuffe 33 gegen
Spannung einer Druckfeder 51 axial verschiebbar und
liegt in der gezeigten Schaltstellung an einem Absatz
33 b der Kupplungsmuffe 33 an, wie insbesondere Fig. 4
erkennen läßt. Der Mitnehmer 34 weist radiale Arme 34 a
auf, welche mit axialen Kupplungsfortsätzen 47 a eines
Planetenradträgers 47 eines einstufigen Planetengetrie
bes (Sekundärgetriebe) kuppelbar sind (Fig. 5).
Der Planetenradträger 47 ist axial verschiebbar auf der
Nabenachse 36 angeordnet. Die zugehörigen Planetenräder
57 sind an Bolzen gelagert, welche ihrerseits mittels
eines Rings 47 c und eines Sprengrings axial gesichert
sind. Die Planetenräder 57 stehen ständig mit einem
Sonnenrad 56 in Eingriff, das auf der Nabenachse 36
mittels Kupplungsnasen oder -rippen 56 a drehfest aber
gegen die Spannung der bereits erwähnten Druckfeder 45
axial verschiebbar gelagert ist. Das den Planetenrädern
57 zugeordnete Hohlrad (Ringrad) 46 weist eine axial
lange Innenver-zahnung 46 a auf und ist mit einem Ansatz
46 b versehen, der zur drehfesten Lagerung von einem
Satz Klinken 54 und - axial nebenliegend - einem weite
ren Satz Klinken 53 (Bremsklinken) dient. Wie Fig. 6
erkennen läßt, stehen die Klinken 53 und 54 in gleicher
Eingriffsrichtung; weiterhin ist erkennbar, daß die
Klinken 54 in ihren Lagertaschen 46 d in Umfangsrichtung
des Klinkenträgers begrenzt verschiebbar gelagert sind.
Die Klinken 54 stehen in der Schaltstellung (5. Gang)
der Antriebsnabe gemäß Fig. 4 in Eingriff mit einer
Innenverzahnung 31 b, während die Klinken 53 von einer
Steuerkante 31 c der Nabenhülse 31 außer Eingriff in
ihre Innenverzahnung 48 a gehalten werden, die in einem
koaxialen Lagerteil 48 vorgesehen ist, der seinerseits
mit dem Hohlrad 35 a drehfest verbunden ist und als
Lagerteil für die Nabenhülse 31 auf deren axial rechter
Seite dient. Das Hohlrad 46 als Ganzes steht unter
axialer Spannung der Druckfeder 50, die sich anderer
seits an der bereits erwähnten Hohlradscheibe 38 ab
stützt.
Die erwähnte Rücktrittbremseinrichtung ist in herkömm
licher Weise ausgebildet und umfaßt einen auf einem
Lagerschaft des Planetenradträgers 47 axial bewegbaren
Bremskonus 58, der mit einem Gewindegegenstück 58 a auf
ein Steilgewinde 47 d des Lagerschafts geschraubt ist.
Der Bremskonus 58 steht unter Wirkung einer Friktions
feder 58 b und trägt einen Satz Klinken 59, welcher in
eine Innenverzahnung 31 a der Nabenhülse 31 eingreift.
Der zugehörige Bremsmantel 61 kann vom Bremskonus 58
bei dessen Axialverschiebung nach links an einem mittels
eines Reaktionsmoment-Stützhebels 63 gehaltenen Brems
konus 62 zur Bremsung der Nabenhülse 31 aufgespreizt
werden.
Das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel einer Sechsgang-
Nabe mit integrierter Rücktrittbremseinrichtung ist in
Fig. 4 in der Schaltstellung 5. Gang (kleiner Schnell
gang) dargestellt. Die Funktion ist folgende:
Das über den Antreiber 35 eingeleitete Drehmoment wird
über das Primärgetriebe und von diesem mittels des
Mitnehmers 39 auf die Kupplungshülse 32 weitergeleitet.
Von der Kupplungshülse 32 geht der Drehmomentenfluß
über die Kupplungsmuffe 33 auf den Mitnehmer 34 und
dessen Arme 34 a. Wie insbesondere Fig. 5 erkennen läßt,
liegen die Mitnehmerarme 34 a an Kupplungsflächen 47 e
axialer Kupplungselemente bzw. Fortsätze 47 a des axial
nebenliegenden Planetenradträgers 47 an, von welchem
das Moment auf die Planetenräder 57 und von diesen auf
das Hohlrad 46 weitergeleitet wird. Die auf dem Hohlrad
ansatz 46 b angeordneten Klinken 54 treiben über die
Innenverzahnung 31 b die Nabenhülse 31 im 5. Gang (klei
ner Schnellgang) an.
Zum Einschalten des 6. Gangs (großer Schnellgang) wird
bei unveränderter, d.h. dem 5. Gang entsprechender
Schaltstellung des Sekundärgetriebes mittels der Schalt
einrichtung lediglich über die Schalthülse 41 der
Schubklotz 40 und damit auch der Mitnehmer 39 nach
axial links verschoben. Dessen die Kupplungshülse 32 in
Schlitzen 32 b durchdringende Arme werden aus der in
Fig. 5 erkennbaren Verbindung mit den Kupplungsflächen
37 a des Planetenträgers 37 des Primärgetriebes heraus
geschoben und mit den Kupplungsflächen 38 a der Hohlrad
scheibe 38 in Verbindung gebracht. Dabei wird eine
Schalthülse 42 (Fig. 4) von den Enden der Arme des
Mitnehmers 39 auf der Kupplungshülse 32 gegen die
Spannung der Druckfeder 51 axial mitgenommen. Der
Drehmomentenfluß geht jetzt mit um den Übersetzungsfak
tor des Primärgetriebes erhöhter Drehzahl über den bei
der Schaltung 5. Gang bereits geschilderen Getriebepfad
zur Nabenhülse 31. Im 5. und 6. Gang werden die Klinken
59 von der Innenverzahnung 58 b überholt und die Klinken
53 von der Steuerkante 1 c aus der Innenverzahnung 48 a
herausgehalten.
Zum Einschalten des 4. Gangs (großer Normalgang) wird
bei gegenüber dem 6. Gang unveränderter Schaltung des
Primärgetriebes, d.h. unveränderte Stellung des Mitneh
mers 39 über den in der Nabenachse 36 koaxial geführten
Schaltstift 44 der Schubklotz 43 von der Schalteinrich
tung nach rechts nachgelassen, wobei sich die Kupplungs
muffe 33 unter Spannung der Druckfeder 45 entsprechend
nach axial rechts in eine Mittelstellung verschiebt. Im
gleichen Maße wird auch der Mitnehmer 34 von dem Ansatz
33 b der Kupplungsmuffe 33 mitgenommen, wodurch der
vorgeschriebene Kupplungseingriff gemäß Fig. 5 gelöst
und der Mitnehmer 34 statt dessen in Eingriff mit den
auch hier vorhandenen radialen Kupplungsflächen 46 c im
Hohlradansatz 46 b gebracht wird (Fig. 4 bzw. 5). Der
Drehmomentenfluß geht bei unverändert entsprechend dem
6. Gang geschaltetem Primärgetriebe nunmehr von der
Kupplungshülse 32 auf die Kupplungsmuffe 33 und von
dieser auf den Mitnehmer 34, dessen Arme 34 a mit den
Kupplungsflächen 46 c des Hohlrads 46 gekuppelt sind.
Die auf dem Hohlradansatz 46 b angeordneten Klinken 54
übertragen das Drehmoment auf die Innenverzahnung 31 b
der Nabenhülse 31. Die Klinken 59 werden wiederum von
der Innenverzahnung 31 a überholt, und die Klinken 53
werden von der Steuerkante 31 c aus der Innenverzahnung
48 a herausgehalten.
Zum Einschalten des 3. Gangs (kleiner Normalgang) wird
über die Schalteinrichtung bei unveränderter Schaltstel
lung des Sekundärgetriebes über die Schalthülse 41
lediglich das Primärgetriebe umgeschaltet, und zwar in
der Weise, daß über den Schubklotz 40 der Mitnehmer 39
gegen die Spannung der auf die Schalthülse 42 wirkenden
Druckfeder 51 in die in Fig. 4 bzw. 5 erkennbare Stel
lung zurückbewegt wird, in der das Primärgetriebe
eingeschaltet ist. Infolge der Drehzahlverminderung des
Primärgetriebes wird bei sonst gleichem Drehmomenten
fluß des Sekundärgetriebes die Nabenhülse 31 nunmehr im
3. Gang (kleiner Normalgang) angetrieben.
Zum Einschalten des 2. Gangs (kleiner Berggang) wird
über die Schalteinrichtung einerseits das Primärgetrie
be ausgeschaltet. Durch axiale Verschiebung des Schub
klotzes 40 der Schalthülse 41 und damit des Mitnehmers
39 nach links wird die Hohlradscheibe 38 nunmehr in den
Drehmomentenfluß zur Kupplungshülse 32 eingeschaltet.
Andererseits wird gegenüber dem 3. Gang auch das Sekun
därgetriebe umgeschaltet. Hierzu wird der Schubklotz 43
über den Schaltstift 44 noch weiter in eine axial
rechte Stellung nachgelassen, wobei sich die Kupplungs
muffe 33 unter der Spannung der Druckfeder 45 noch
weiter nach axial rechts verschiebt. Der von dem An
schlag 33 b der Kupplungsmuffe 33 mitgenommene Mitnehmer
34 folgt der axialen Verschiebung gegen die Spannung
der Druckfeder 51. Der Mitnehmer 34 hat im Bereich
seiner Arme 34 a mit Axialflächen 34 c der Kupplungsflä
chen 46 c zusammenwirkende Anschläge, die hierbei auch
das Hohlrad 46 gegen die Spannung der Druckfeder 50
nach axial rechts mitnehmen. Die Klinken 54 auf dem
Hohlradansatz 46 b gelangen nun unter die Steuerkante
31 c der Nabenhülse 31 und werden ausgeschaltet. Die
bisher ausgeschalteten Klinken 53 werden hingegen zum
Eingriff in die Innenverzahnung 48 a des mit dem Antrei
ber-Hohlrad 35 a fest verbundenen Lagerteils 48 freige
geben. Der Drehmomentenfluß geht nunmehr von der primär
getriebeseitigen Hohlradscheibe 38 über die Kupplungs
hülse 32 auf die Kupplungsmuffe 33. Die mit der Kupp
lungsmuffe 33 drehfest verbundene Mitnehmerscheibe 34
treibt mit ihren Armen 34 a weiterhin das Hohlrad 46
über dessen Kupplungsflächen 46 c an. Der Momentenfluß
geht über die in das Hohlrad 46 eingreifenden, auf dem
Sonnenrad 56 abrollenden Planetenräder 57, auf den
Planetenradträger 47 und über den darauf geführten
Bremskonus 58 und die Klinken 59 auf die Innenverzah
nung 31 a der Nabenhülse 31.
Zum Schalten in den 1. Gang (großer Berggang) wird über
die Schalteinrichtung das Sekundärgetriebe bezogen auf
den 2. Gang unverändert belassen, lediglich das Primär
getriebe wird wieder eingeschaltet, so daß die Antriebs
drehzahl entsprechend vermindert wird und auf diese
Weise die Nabenhülse 31 von den Klinken 59 noch langsa
mer im 1. Gang angetrieben wird.
Zum Einleiten des Bremsvorgangs wird in herkömmlicher
Weise der Antreiber 35 rückwärts gedreht. Bei einem
Bremsvorgang aus den 5. oder 6. Gängen wird über die
Kupplungshülse 32 und die Kupplungsmuffe 33 der Mitneh
mer 34 rückwärts gedreht. Dadurch wird bei vorherigem
Kupplungseingriff mit dem Planetenradträger 47 dieser
zunächst ebenfalls rückwärts gedreht. Da der Bremskonus
58, welcher mit dem Gewinde 58 a auf das Steilgewinde
47 d des Planetenradträgers 47 geschraubt ist, von der
Friktionsfeder 58 b zunächst relativ zur Nabenachse 36
drehfest und damit axial fixiert gehalten wird, so
verschiebt sich als Reaktion hierauf zunächst der
Planetenradträger 47 selbst nach axial rechts, und zwar
bis zur Anlage an einen Druckring 52 der Nabenachse 36.
Bei dieser Axialverschiebung nimmt der Planetenradträger
47 das Sonnenrad 56 mit, welches sich gegen die an der
Kupplungsmuffe 33 anliegende Druckfeder 45 verschiebt.
Ferner wird der am Planetenradträger 47 anliegende
Mitnehmer 34 gegen die Spannung der an der Schalthülse
42 sich abstützenden Druckfeder 51 sowie das Hohlrad 46
mit den auf dem Ansatz 46 b angeordneten Klinken 54 und
53, gegen die Spannung der Druckfeder 50 mitgenommen.
Bei der Axialverschiebung des Hohlrads 46 werden die
bisher in Eingriff stehenden Klinken 54 an der Steuer
kante 31 c ausgeschaltet und statt dessen die bisher
ausgeschalteten Klinken 53 zum Eingriff in die
Innenverzahnung 48 a des Lagerteils 48 freigegeben.
Dadurch wird dessen von dem Antreiber 35 eingeleitete
Rückwärtsdrehung nun über die Klinken 53 an das Hohlrad
46 weitergeleitet und damit über die am Sonnenrad 56
abrollenden Planetenräder 57 auf den Planetenradträger
47. Das Sonnenrad 56 seinerseits ist über Kupplungsmit
tel in Form von Nasen oder Rippen 46 a auch bei axialer
Verschiebung ständig drehfest auf der Nabenachse 36
angeordnet, so daß der Planetenradträger 47 nunmehr mit
verminderter Drehzahl, jedoch mit entsprechend erhöhtem
Drehmoment die Rückwärtsbewegung über die Gewinde 47 d,
58 a an den bislang axial festgehaltenen Bremskonus 58
weiterleitet, welcher jetzt durch Bewegung nach axial
links in bekannter Weise den Bremsmantel 61 zum Bremsen
der Nabenhülse 31 aufspreizt.
In den Fig. 7 und 8 ist die Sechsgang-Antriebsnabe der
Fig. 4 bis 6 in Rücktritt-Bremsstellung aus dem 6. Gang
dargestellt. Der zusammen mit dem Sonnenrad 56 axial
nach rechts verschobene Planetenradträger 47 ist ebenso
zu erkennen wie das nach axial rechts verschobene
Hohlrad 46 mit den nunmehr allein in Eingriff stehenden
Bremsklinken 53. Gleichfalls ist zu erkennen, daß der
Mitnehmer 34 auf der Kupplungsmuffe 33 gesondert axial
gegen die Spannung der Druckfeder 51 verschoben ist,
während die von der Druckfeder 45 gegen den Schubklotz
43 gespannte Kupplungsmuffe 33 axial unverändert stehen
geblieben ist.
Die vorbeschriebene und in den Fig. 7 und 8 erkennbare
Kupplungsstellung des Sekundärgetriebes ergibt sich
auch im 5. Gang. Lediglich sind anstelle der Hohlrad
scheibe 38 nunmehr die Planetenradträger-Klauen 37 a
über den Mitnehmer 39 mit der Kupplungshülse 32 gekup
pelt. Der Bremsvorgang läuft ab, wie dies für einen
Bremsvorgang aus dem 6. Gang erläutert wurde.
Die in den Fig. 5 bzw. 8 erkennbaren Abschrägungen 47 b
an den Kupplungselementen 47 a des Planetenradträgers 47
und die Abschrägungen 34 b an den Armen 34 a des Mitneh
mers sorgen für einen störungsfreien Bewegungsablauf
und erleichtern das Einkuppeln.
Bei einem Bremsvorgang aus dem 4. bzw. 3. Gang, bei
dessen Einschaltung der Mitnehmer 34 und die Kupplungs
muffe 33 nach axial rechts verschoben sind, ergeben
sich die gleichen axialen Verschiebevorgänge wie beim
vorerwähnten 6. bzw. 5. Gang. Beim Vorwärtsdrehen des
Antreibers 5 behält das Hohlrad 46 die in Fig. 4 erkenn
bare axiale Position infolge der Wirkung der Druckfeder
50 auch im 4. bzw. 3. Gang bei, wie vorstehend geschil
dert, und wird erst beim Bremsvorgang selbst axial nach
rechts verschoben, wodurch dann die Bremsklinken 53 zum
Eingriff gelangen konnen.
Bei einem Bremsvorgang aus einem der beiden Berggänge,
d.h. aus dem 2. oder 1. Gang, zu dessen Einschaltung
das Hohlrad 46 über die Schalteinrichtung bereits nach
axial rechts in die Endlage verschoben worden ist, die
Klinken 53 also bereits in die Innenverzahnung 48 a
eingreifen, wird nur der Planetenradträger 47 und das
Sonnenrad 56 bei der Einleitung des Bremsvorgangs nach
axial rechts verschoben. Für jede der Gang-Schaltstel
lungen gilt jedoch, daß die jeweilige Stellung des
Primärgetriebes keinerlei Einfluß auf den Bremsvorgang
hat und in der Berggangstellung des Sekundärgetriebes
gebremst wird.
In den Fig. 9 und 10 ist eine Variante der Sechsgang-
Antriebsnabe gemäß den Fig. 4 bis 8 dargestellt. Fig. 9
zeigt dabei diese Variante der Sechsgang-Antriebsnabe
entsprechend Fig. 7 in der Schaltstellung Bremsen aus
dem 6. Gang. Bei im übrigen gleichem Aufbau entsprechend
den Fig. 4 bis 8 umfaßt die Antriebsnabe der Fig. 9
eine an der Innenverzahnung 48 a abgestützte Friktions
feder 60, welche auf den mit Klinken 54 und 53 versehe
nen Hohlradansatz 46 b wirkt. Die Friktionsfeder 60
vergrößert auf einfache Weise den für einen zuverlässi
gen Bremsvorgang für die Bremsbetätigung erforderlichen
Widerstand.
Wie am besten Fig. 10 zeigt, hat die Antriebsnabe der
Fig. 9 zusätzliche Abweisschrägen 37 c und 37 d an den
Kupplungsklauen 37 a des Planetenradträgers 37 des
Primärgetriebes. Weiterhin sind an den axialen Kupplungs
klauen 47 a des Planetenradträgers 47 des Sekundärgetrie
bes stirnseitig dachförmige Abweisschrägen 47 f bzw. 47 g
zum Zusammenwirken mit den Armen 34 a des Mitnehmers 34
vorgesehen. Die Abweisschrägen 47 f und 47 g sind den
Anschlagflächen 47 e der Klauben 47 a axial vorgelagert.
Mit diesen Maßnahmen wird das Eingreifen der Kupplungs
klauen erleichtert. Insbesondere wird ein eventueller
Leerlauf zwischen den Kupplungsklauen bei einem Gang
wechsel vermieden. Es versteht sich, daß die Abweis
schrägen an den Kupplungsklauen des Primär- und Sekun
därgetriebes auch bei anderen Ausführungsformen von
Mehrgang-Antriebsnaben, insbesondere der Variante der
Fig. 1 bis 3 einsetzbar ist.
Die Fig. 11 und 12 zeigen eine weitere Variante der
Sechsgang-Antriebsnabe gemäß den Fig. 9 und 10 und
damit der Fig. 4 bis 8. In den Fig. 11 und 12 sind die
Bezugszahlen der Fig. 4 bis 10 verwendet. Zur näheren
Erläuterung wird auf die Beschreibung dieser Figuren
Bezug genommen.
Die Fig. 11 und 12 zeigen die Sechsgang-Antriebsnabe im
6. Gang und analog zu Fig. 4 in der Vorwärtsdrehrichtung
des Antreibers 35. Im Unterschied zu den Fig. 4 bis 10
ist der Antreiber 35 einteilig mit dem die Nabenhülse
31 tragenden Lagerteil 48 verbunden. Das Primärgetriebe
umfaßt als Stufenräder ausgebildete Planetenräder 37 b,
deren dem Sekundärgetriebe axial abgewandte, durchmesser
kleinere Räder 37 e mit dem durch den Antreiber 35
gebildeten Hohlrad 35 a kämmen, während die dem Sekundär
getriebe axial zugewandten, durchmessergrößeren Räder
37 f mit dem auf der Nabenachse 36 drehfest angeordneten
Sonnenrad 36 a kämmen. Die Ausbildung der Planetenräder
37 b als Stufenräder ermöglicht nicht nur eine günstige
re Getriebeuntersetzung des Primärgetriebes, sondern
ermöglicht es, daß auch die Verzahnung 48 a einteilig an
dem Antreiber 35 angeformt wird und der Durchmesser der
Hohlradverzahnung 35 b vergleichsweise klein gehalten
werden kann.
Die Kupplungshülse 32 ist relativ zur Kupplungsmuffe 33
axial beweglich an letzterer geführt und wird von der
Feder 51 zum Primärgetriebe hin vorgespannt. Die Feder
51 stützt sich einerseits an einem Führungsteller 51 a
und andererseits an einem Sicherungsring 32 b der Kupp
lungshülse 32 ab. An ihrem dem Primärgetriebe zugewand
ten Ende trägt die Kupplungshülse 32 einen Mitnehmer
ring 39 a, der mit radialen Armen wechselweise entweder
mit den Kupplungsflächen 38 a der Hohlradscheibe 38 oder
mit Kupplungsflächen 37 a des Planetenradträgers 37 des
Primärgetriebes kuppelbar ist. Die Kupplungsstellung
der Kupplungshülse 32 wird durch den Mitnehmer 39
bestimmt, der am primärgetriebeseitigen Ende der Kupp
lungshülse 32 befestigt ist und von der Feder 51 gegen
eine Schulter 40 a des Schubklotzes 40 gespannt wird.
Das Primärgetriebe ist in der Darstellung der Fig. 11
ausgeschaltet, wobei der Drehmomentfluß vom Antreiber
35 über die Hohlradscheibe 38 direkt zur Kupplungshülse
32 läuft. Zum Einschalten des Primärgetriebes wird der
unter der Spannung der Feder 51 stehende Schubklotz 40
nach rechts nachgelassen, womit die Arme des Mitnehmers
39 a von der Hohlradscheibe 38 a abgekoppelt und mit den
Kupplungsflächen 37 a des Planetenradträgers 37 des
Primärgetriebes gekuppelt werden. Die vorstehend erläu
terte Gestaltung der axial verschiebbaren Kupplungshülse
32 bietet den Vorteil günstigerer Kupplungs- und Einbau
bedingungen. An ihrem primärgetriebeseitigen Ende hat
die Kupplungsmuffe 33 Schlitze 33 c, die den Durchtritt
von radialen Kupplungsarmen 39 b des Mitnehmers 39 bei
axialer Annäherung der Schubklötze 40, 43 erlauben.
Entsprechend der Ausführungsform der Fig. 9 und 10 sind
die Kupplungsklauen des Planetenradträgers 37 mit
Abweisschrägen 37 c, 37 d versehen, und die Kupplungsklau
en 47 a des Planetenradträgers 47 haben Abweisschrägen
47 f, 47 g, um einen sicheren Kupplungseingriff während
des Schaltens zu erreichen.
Bei den vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungs
formen von Sechsgang-Antriebsnaben wird insbesondere
eine wesentliche Verbesserung der Bremswirkung dadurch
erzielt, daß die Betätigung der Rücktrittbremse stets
über den Berggang-Antriebspfad, d.h. mit wesentlich
erhöhter Bremskraft erfolgt. Damit ist die Bremswirkung
in allen Fahrgängen gleich, unabhängig von der jeweili
gen Schaltstellung. Mittels der gesonderten, zur Brems
betätigung vorgesehenen Klinken wird erreicht, daß der
Rücktritt-Antriebspfad der Rücktrittbremse unabhängig
von einer eventuellen Unterbrechung des Vorwärtsantriebs
pfads zum Beispiel während des Umschaltens zwischen den
einzelnen Fahrgängen stets aktiviert werden kann. Auch
bei gegebenenfalls verstellter Schalteinrichtung kann
damit stets zuverlässig gebremst werden. Das bei den
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen einer
Sechsgang-Antriebsnabe gemäß den Fig. 1 bzw. 4 oder 9
als Baueinheit mit dem Antreiber ausgebildete zweigängi
ge Primärgetriebe kann zum Beispiel mit einem Überset
zungsverhältnis i = 1 : 0,82-1,0 ausgelegt sein. Für
das in der Nabenhülse angeordnete dreigängige Sekundär
getriebe kann zum Beispiel ein Übersetzungsverhältnis
i = 1 : 0,68-1,0-1,47 gewählt werden. Mit diesen
Werten ergibt sich für die Sechsgang-Antriebsnabe mit
Rücktrittbremseinrichtung ein günstiges Gesamtüberset
zungsverhältnis von 1 : 0,56-0,68-0,82-1,0-
1,21-1,47.
Durch Aufteilen des für eine Antriebsnabe mit mehr als
drei Gängen erforderlichen Planetengetriebes in zwei
einzelne, jeweils nur einstufige Getriebeeinheiten ist
eine beträchtliche Vereinfachung erzielbar. Da das
Primärgetriebe außerhalb der Nabenhülse im Antreiber
angeordnet ist, wird für die Nabenhülse nur eine axiale
Länge benötigt, die kaum größer als die einer herkömm
lichen Dreigang-Nabe mit Rücktrittbremseinrichtung ist.
Der Antreiber hat eine Form ähnlich einem herkömmlichen
Antreiber, bildet aber zusammen mit dem Primärgetriebe
eine Baueinheit, so daß die Montage einer erfindungsge
mäß ausgebildeten Sechsgang-Antriebsnabe mit Rücktritt
bremseinrichtung kaum aufwendiger als diejenige einer
herkömmlichen Dreigang-Nabe mit Rücktrittbremse ist.
Die vorstehend geschilderten vorteilhaften Eigenschaften
einer erfindunsgemäß ausgebildeten Sechsgang-Nabe mit
Rücktrittbremseinrichtung können mit einem verhältnis
mäßig geringen Aufwand an Teilen erzielt werden. So
sind beispielsweise gemäß den Fig. 4 bis 10 lediglich
drei Druckfedern erforderlich.
Claims (18)
1. Mehrgang-Antriebsnabe mit mehr als drei Gängen für
ein Fahrrad, umfassend
- a) eine Nabenachse (6; 36),
- b) eine zur Nabenachse (6; 36) koaxiale, relativ zu dieser drehbare Nabenhülse (1; 31),
- c) einen zur Nabenachse (6; 36) koaxialen, relativ zu dieser sowie relativ zur Nabenhülse (1; 31) drehbaren Antreiber (5; 35),
- d) eine Planetengetriebeanordnung (5 b, 6 a, 7 b, 16, 26, 27; 35 b, 36 a, 37 b, 46, 56, 57) mit mehr als drei wahlweise in einen Antriebsweg zwischen den Antreiber (5; 35) und die Nabenhülse (1; 31) schaltbaren Getriebestufen,
- e) wahlweise schaltbare Kupplungseinrichtungen (2, 3, 23, 29; 32, 33, 53, 59) im Antriebsweg der Getriebestufen,
- f) eine über die Planetengetriebeanordnung (5 b, 6 a, 7 b, 16, 26, 27; 35 b, 36 a, 37 b, 46, 56, 57) in Antriebsverbindung mit dem Antreiber (5; 35) stehende, auf die Nabenhülse (1; 31) wirkende Rücktritt-Bremseinrichtung (28, 31; 58, 61),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Planetengetriebeanordnung zwei mittels der
Kupplungseinrichtungen (2, 3, 23, 29; 32, 33, 53,
59) wahlweise miteinander kuppelbare Planetengetrie
bestufen aufweist, von denen eine erste Planetenge
triebestufe (5 b, 6 a, 7 b; 36 a, 35 b, 37 b) von dem
Antreiber (5; 35) umschlossen ist und ein auf der
Nabenachse (6; 36) angeordnetes erstes Sonnenrad
(6 a; 36 a), ein von dem Antreiber (5; 35) fest verbun
denes erstes Hohlrad (5 a; 35 a), wenigstens ein mit
dem ersten Sonnenrad (6 a; 36 a) und dem ersten Hohlrad
(5 a; 35 a) kämmendes erstes Planetenrad (7 b; 37 b) und
einen relativ zur Nabenachse (6; 36) koaxial drehba
ren, das erste Planetenrad (7 b; 37 b) drehbar lagern
den ersten Planetenradträger (7; 37) umfaßt, und von
denen eine zweite von der Nabenhülse (1; 31) umschlos
sene Planetengetriebestufe (16, 26, 27; 46, 56, 57)
ein auf der Nabenachse (6; 36) angeordnetes zweites
Sonnenrad (26; 56), ein das zweite Sonnenrad (26;
56) koaxial umschließendes zweites Hohlrad (16; 46),
wenigstens ein mit dem zweiten Sonnenrad (26; 56)
und dem zweiten Hohlrad (16; 46) kämmendes zweites
Planetenrad (27; 57) und einen relativ zur Nabenachse
(6; 36) koaxial drehbaren, das zweite Planetenrad
(27; 57) drehbar lagernden zweiten Planetenradträger
(17; 47) umfaßt,
daß die Rücktrittbremseinrichtung (28, 31; 58, 61) mit dem zweiten Planetenradträger (17; 47) in An triebsverbindung steht,
daß der Antreiber (5; 35) über eine steuerbare Bremsklinkenanordnung (18 a, 23; 48 a, 53) mit wenig stens einer in Rücktrittdrehrichtung des Antreibers (5; 35) sperrenden Bremsklinke (23; 53) mit dem zweiten Hohlrad (16; 46) gekuppelt ist
und daß der Bremsklinkenanordnung (18 a, 23; 3, 48 a, 53) eine in Antriebsverbindung mit dem Antreiber (5; 35) stehende Klinkensteueranordnung (1 c, 17 b; 31 c, 47 d, 58 a) zugeordnet ist, die die Bremsklinke (23; 53) in Rückwärtsdrehrichtung des Antreibers (5; 35) für den Eingriff in eine der Bremsklinke (23; 53) zuge ordnete Klinkenverzahnung (18 a; 48 a) freigibt und in Vorwärtsdrehrichtung des Antreibers (5; 35) aus der Klinkenverzahnung (18 a; 48 a) heraushält.
daß die Rücktrittbremseinrichtung (28, 31; 58, 61) mit dem zweiten Planetenradträger (17; 47) in An triebsverbindung steht,
daß der Antreiber (5; 35) über eine steuerbare Bremsklinkenanordnung (18 a, 23; 48 a, 53) mit wenig stens einer in Rücktrittdrehrichtung des Antreibers (5; 35) sperrenden Bremsklinke (23; 53) mit dem zweiten Hohlrad (16; 46) gekuppelt ist
und daß der Bremsklinkenanordnung (18 a, 23; 3, 48 a, 53) eine in Antriebsverbindung mit dem Antreiber (5; 35) stehende Klinkensteueranordnung (1 c, 17 b; 31 c, 47 d, 58 a) zugeordnet ist, die die Bremsklinke (23; 53) in Rückwärtsdrehrichtung des Antreibers (5; 35) für den Eingriff in eine der Bremsklinke (23; 53) zuge ordnete Klinkenverzahnung (18 a; 48 a) freigibt und in Vorwärtsdrehrichtung des Antreibers (5; 35) aus der Klinkenverzahnung (18 a; 48 a) heraushält.
2. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Hohlrad (16; 46)
axial beweglich angeordnet ist und die Bremsklinke(n)
(23; 53) trägt, während die der Bremsklinke (23; 53)
zugeordnete Klinkenverzahnung (18 a; 48 a) am Antreiber
(5; 35) vorgesehen ist und daß die Klinkensteueranord
nung (1 c, 17 b; 31 c, 47 d, 58 a) eine an der Nabenhülse
(1; 31) vorgesehene, die Bremsklinke (23; 53) abhängig
von der axialen Position des zweiten Hohlrads (16;
46) für den Eingriff in die Klinkenverzahnung (18 a;
48 a) freigebende oder aus ihr heraushaltende Steuer
kante (1 c; 31 c) sowie eine in Antriebsdrehverbindung
mit der zweiten Planetengetriebestufe (16, 26, 27;
46, 56, 57) stehende, auf das zweite Hohlrad (16;
46) wirkende Axialschubflächenanordnung (17 b; 47 d,
58 a) aufweist.
3. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Planetenradträger
(17) relativ zur Nabenachse (6) axial fixiert und
das zweite Hohlrad (16) relativ zum zweiten Planeten
radträger (17) axial beweglich ist und daß die
Axialschubflächenanordnung (17 b) zwischen dem zweiten
Planetenradträger (17) und dem zweiten Hohlrad (16)
wirksam ist.
4. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Planetenradträger
(47) und das zweite Hohlrad (46) mit begrenztem
Spiel relativ zur Nabenachse (36) axial beweglich
sind, wobei die Rücktritt-Bremsanordnung (58, 61)
einen relativ zur Nabenachse (6) reibungsgebremsten,
über ein Gewinde (47 d, 58 a) an dem zweiten Planeten
radträger (47) axial geführten Bremskonus (58)
aufweist, relativ zu dem der zweite Planetenradträger
(47) und das zweite Hohlrad (46) über das Gewinde
(47 d, 5 a) bei Antrieb in Rückwärtsdrehrichtung zur
Steuerung der Bremsklinkenanordnung (48 a, 53) axial
verstellbar sind.
5. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem zweiten Planetenrad
träger (47) und dem zweiten Sonnenrad (56) ein die
Axialbewegung des zweiten Planetenradträgers (47)
zum Antreiber (35) hin begrenzender Anschlag (52)
vorgesehen ist und daß das zweite Sonnenrad (56)
drehfest aber axial beweglich auf der Nabenachse
(36) gelagert ist.
6. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem zweiten
Hohlrad (46) und dem Antreiber (35) angreifende
Friktionsfeder (60) vorgesehen ist.
7. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 2 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Hohlrad
(16; 46) wenigstens eine Steuerklinke (24; 54) einer
das zweite Hohlrad (16; 46) in Vorwärtsdrehrichtung
des Antreibers (5; 35) mit der Nabenhülse (1; 31)
drehfest kuppelnden Steuerklinkenanordnung (1 b, 24;
31 b, 54) trägt und daß an der Nabenhülse (1; 31)
eine Steuerkante (1 c; 31 c) vorgesehen ist, die die
Steuerklinke (24; 54) lediglich bei für den Eingriff
gesperrter Bremsklinke (23; 53) für den Eingriff in
eine zugeordnete Klinkenverzahnung (1 b, 31 b) freigibt.
8. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß axial zwischen der
ersten (5 b, 6 a, 7 b; 35 b, 36 a, 37 b) und der zweiten
(16, 26, 27; 46, 56, 57) Planetengetriebestufe eine
zur Nabenachse (6; 36) koaxial drehbare Kupplungshül
se (2; 32) angeordnet ist, die mittels eines axial
beweglich an der Nabenachse (6; 36) geführten ersten
Kupplungselementes (9; 39; 39 a) wechselweise mit dem
ersten Planetenradträger (7 b; 37 b) oder dem Antreiber
(5; 35) drehfest kuppelbar ist,
daß das erste Kupplungselement (9; 39; 39 a) mittels eines ersten wahlweise längs der Nabenachse (6; 36) verschiebbaren Steuerelements (10; 40) verschiebbar ist,
daß mit der Kupplungshülse (2; 32) eine zur Naben achse (6; 36) koaxiale Kupplungsmuffe (3; 33) dreh fest aber relativ zur Kupplungshülse (2; 32) axial verschiebbar gekuppelt ist,
daß die Kupplungsmuffe (3; 33) ein zur zweiten Planetengetriebestufe (16, 26, 27; 46, 56, 57) federnd vorgespanntes zweites Kupplungselement (4; 34) drehfest aber axial beweglich trägt, mittels dem die Kupplungsmuffe (3; 33) wechselweise mit dem zweiten Planetenradträger (17; 47) oder dem zweiten Hohlrad (16; 46) drehfest kuppelbar ist,
daß die Kupplungsmuffe (3; 33) einen Mitnehmeranschlag (3 b; 33 b) aufweist, der das zweite Kupplungselement (4; 34) bei einer von der zweiten zu der ersten Planetengetriebestufe hin gerichteten Bewegung der Kupplungsmuffe (3; 33) mitnimmt,
daß die Kupplungsmuffe (3; 33) mittels eines zweiten, wahlweise längs der Nabenachse (6; 36) verschiebbaren Steuerelements (13; 43) verschiebbar ist, und daß das zweite Hohlrad (16; 46) über eine erste Steuerklinkenanordnung (1 b, 24; 31 b, 54) und der zweite Planetenradträger (16; 46) über eine zweite Steuerklinkenanordnung (1 a, 29; 31 a, 59) in Vorwärts drehrichtung des Antreibers (5; 35) drehfest mit der Nabenhülse (1; 31) gekuppelt ist.
daß das erste Kupplungselement (9; 39; 39 a) mittels eines ersten wahlweise längs der Nabenachse (6; 36) verschiebbaren Steuerelements (10; 40) verschiebbar ist,
daß mit der Kupplungshülse (2; 32) eine zur Naben achse (6; 36) koaxiale Kupplungsmuffe (3; 33) dreh fest aber relativ zur Kupplungshülse (2; 32) axial verschiebbar gekuppelt ist,
daß die Kupplungsmuffe (3; 33) ein zur zweiten Planetengetriebestufe (16, 26, 27; 46, 56, 57) federnd vorgespanntes zweites Kupplungselement (4; 34) drehfest aber axial beweglich trägt, mittels dem die Kupplungsmuffe (3; 33) wechselweise mit dem zweiten Planetenradträger (17; 47) oder dem zweiten Hohlrad (16; 46) drehfest kuppelbar ist,
daß die Kupplungsmuffe (3; 33) einen Mitnehmeranschlag (3 b; 33 b) aufweist, der das zweite Kupplungselement (4; 34) bei einer von der zweiten zu der ersten Planetengetriebestufe hin gerichteten Bewegung der Kupplungsmuffe (3; 33) mitnimmt,
daß die Kupplungsmuffe (3; 33) mittels eines zweiten, wahlweise längs der Nabenachse (6; 36) verschiebbaren Steuerelements (13; 43) verschiebbar ist, und daß das zweite Hohlrad (16; 46) über eine erste Steuerklinkenanordnung (1 b, 24; 31 b, 54) und der zweite Planetenradträger (16; 46) über eine zweite Steuerklinkenanordnung (1 a, 29; 31 a, 59) in Vorwärts drehrichtung des Antreibers (5; 35) drehfest mit der Nabenhülse (1; 31) gekuppelt ist.
9. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antreiber (5; 35) axial
zwischen der ersten (5 b, 6 a, 7 b; 35 b, 36 a, 37 b) und
der zweiten (16, 26, 27; 36, 46, 47) Planetengetrie
bestufe eine mit dem Antreiber (5; 35) drehfest
verbundene Kupplungsscheibe (8; 38) trägt, daß die
Kupplungshülse (2; 32) der ersten Planetengetriebe
stufe (5 b, 6 a, 7 b; 35 b, 36 a, 37 b) benachbart axiale
Schlitze (2 b; 32 b) aufweist, durch die radiale
Kupplungsarme des ersten Kupplungselements (9; 39;
39 a) treten und daß die Kupplungsscheibe (8; 38) und
der erste Planetenradträger (7; 37) Kupplungsklauen
(7 a, 8 a; 37 a, 38 a) für den Eingriff der Kupplungsarme
aufweisen.
10. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe (8; 38)
drehfest aber axial beweglich an dem Antreiber (5;
35) geführt und von einer Feder (20; 50) axial zum
ersten Planetenradträger (7; 37) hin vorgespannt
ist.
11. Mehrgang-Antriebsnabe nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsklauen
(37 a) des ersten Planetenradträgers (37) Einführ
schrägen (37 c, 37 d) für die Kupplungsarme des
ersten Kupplungselements (39; 39 a) aufweisen.
12. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 9
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs
hülse (32) axial beweglich angeordnet ist und von
einer Feder (51) gegen das erste Steuerelement (40)
vorgespannt ist.
13. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 9
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Planetenrad (37 b) als Stufenzahnrad ausgebildet
ist, welches mit seinem durchmesserkleineren Rad
(37 e) mit dem ersten Hohlrad (35 a) und mit seinem
durchmessergrößeren, der zweiten Planetengetriebe
stufe (46, 56, 57) axial zugewandten Rad (37 f) mit
dem ersten Sonnenrad (36 a) kämmt, und daß die
Klinkenverzahnung (48 a) der Bremsklinkenanordnung
(48 a, 53) unmittelbar am Antreiber (35) angeordnet
ist.
14. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 8
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Hohlrad (16) axial beweglich angeordnet ist und von
einer Feder (22) zur ersten Planetengetriebestufe
(5 b, 6 a, 7 b) hin vorgespannt ist,
daß das zweite Kupplungselement (4) über die Kupp lungsmuffe (3) mittels des zweiten Steuerelements (13) zwischen drei Stellungen verstellbar ist und die Position des zweiten Hohlrads (16) festlegt, wobei das zweite Kupplungselement (4) in einer der ersten Planetengetriebestufe (5 b, 6 a, 7 b) axial entfernt gelegenen ersten Stellung und einer mitt leren zweiten Stellung mit dem zweiten Planetenrad träger (17) und in einer der ersten Planetengetrie bestufe (5 b, 6 a, 7 b) benachbarten dritten Stellung mit dem zweiten Hohlrad (16) drehfest gekuppelt ist,
daß das zweite Hohlrad (16) wenigstens eine Klinke (24) der ersten Steuerklinkenanordnung (1 b, 24) trägt,
und daß die Nabenhülse (1) eine Steuerkante (1 c) aufweist, die die Klinke (24) der ersten Steuerklin kenanordnung (1 b, 24) in der zweiten und dritten Stellung des zweiten Hohlrads (16) aus einer zuge ordneten Klinkenverzahnung (1 b) heraushält und in der ersten Stellung für den Eingriff in die Klinken verzahnung (1 b) freigibt.
daß das zweite Kupplungselement (4) über die Kupp lungsmuffe (3) mittels des zweiten Steuerelements (13) zwischen drei Stellungen verstellbar ist und die Position des zweiten Hohlrads (16) festlegt, wobei das zweite Kupplungselement (4) in einer der ersten Planetengetriebestufe (5 b, 6 a, 7 b) axial entfernt gelegenen ersten Stellung und einer mitt leren zweiten Stellung mit dem zweiten Planetenrad träger (17) und in einer der ersten Planetengetrie bestufe (5 b, 6 a, 7 b) benachbarten dritten Stellung mit dem zweiten Hohlrad (16) drehfest gekuppelt ist,
daß das zweite Hohlrad (16) wenigstens eine Klinke (24) der ersten Steuerklinkenanordnung (1 b, 24) trägt,
und daß die Nabenhülse (1) eine Steuerkante (1 c) aufweist, die die Klinke (24) der ersten Steuerklin kenanordnung (1 b, 24) in der zweiten und dritten Stellung des zweiten Hohlrads (16) aus einer zuge ordneten Klinkenverzahnung (1 b) heraushält und in der ersten Stellung für den Eingriff in die Klinken verzahnung (1 b) freigibt.
15. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 8
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Kupplungselement (46) über die Kupplungsmuffe (33)
mittels des zweiten Steuerelements (43) zwischen
drei Stellungen verstellbar ist, wobei das zweite
Kupplungselement (46) in einer der ersten Planeten
getriebestufe (35 b, 36 a, 37 b) axial entfernt gele
genen ersten Stellung mit dem zweiten Planetenrad
träger (46) und in einer mittleren zweiten Stellung
sowie einer der ersten Planetengetriebestufe (35 b,
36 a, 37 b) axial benachbarten dritten Stellung mit
dem zweiten Hohlrad (46) drehfest gekuppelt ist,
daß das zweite Hohlrad (46) axial beweglich angeord net und von einer Feder (50) von der ersten Plane tengetriebestufe axial weggerichtet vorgespannt ist und wenigstens eine Klinke (54) der ersten Steuer klinkenanordnung (31 b, 54) trägt,
daß ein Mitnehmeranschlag (34 c) vorgesehen ist, über den das zweite Kupplungselement (34) das zweite Hohlrad (46) bei einer Bewegung von der zweiten Stellung in die dritte Stellung mitnimmt und daß die Nabenhülse (31) eine Steuerkante (31 c) aufweist, die die Klinke (54) der ersten Steuerklin kenanordnung (31 b, 54) in der dritten Stellung des zweiten Hohlrads (46) aus einer zugeordneten Klin kenverzahnung (31 b) der Nabenhülse (31) heraushält und in der ersten und zweiten Stellung für den Eingriff in die Klinkenverzahnung (31 b) freigibt.
daß das zweite Hohlrad (46) axial beweglich angeord net und von einer Feder (50) von der ersten Plane tengetriebestufe axial weggerichtet vorgespannt ist und wenigstens eine Klinke (54) der ersten Steuer klinkenanordnung (31 b, 54) trägt,
daß ein Mitnehmeranschlag (34 c) vorgesehen ist, über den das zweite Kupplungselement (34) das zweite Hohlrad (46) bei einer Bewegung von der zweiten Stellung in die dritte Stellung mitnimmt und daß die Nabenhülse (31) eine Steuerkante (31 c) aufweist, die die Klinke (54) der ersten Steuerklin kenanordnung (31 b, 54) in der dritten Stellung des zweiten Hohlrads (46) aus einer zugeordneten Klin kenverzahnung (31 b) der Nabenhülse (31) heraushält und in der ersten und zweiten Stellung für den Eingriff in die Klinkenverzahnung (31 b) freigibt.
16. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 8
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Kupplungselement (34) mit axialen Kupplungsklauen
(47 a) des zweiten Planetenradträgers (47) zusammen
wirkt, wobei die Kupplungsklauen (47 a) in Umfangs
richtung beiderseits mit Einführschrägen (47 f, 47 g)
versehene Klauenenden haben.
17. Mehrgang-Antriebsnabe nach einem der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenhülse
(1; 31) axial zwischen der ersten (5 b, 6 a, 7 b; 35 b,
36 a, 37 b) und der zweiten (16; 26, 27; 36, 46, 47)
Planetengetriebestufe auf dem Antreiber (5; 35)
gelagert ist.
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