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DE2415117A1 - Epizyklische mehrgangnabe - Google Patents

Epizyklische mehrgangnabe

Info

Publication number
DE2415117A1
DE2415117A1 DE2415117A DE2415117A DE2415117A1 DE 2415117 A1 DE2415117 A1 DE 2415117A1 DE 2415117 A DE2415117 A DE 2415117A DE 2415117 A DE2415117 A DE 2415117A DE 2415117 A1 DE2415117 A1 DE 2415117A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal gear
hub
freewheel
gear
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2415117A
Other languages
English (en)
Inventor
Anthony William Hillyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raleigh Industries Ltd
Original Assignee
Raleigh Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raleigh Industries Ltd filed Critical Raleigh Industries Ltd
Publication of DE2415117A1 publication Critical patent/DE2415117A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
    • B62M11/18Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears with a plurality of planetary gear units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

RALEIGH INDUSTRIES LIMITED 177 Lenton Boulevard
Nottingham NG7 2DD1 England Epizvklische Mehrgangnabe
Die Erfindung betrifft epizyklische Mehrgangnaben, und zwar insbesondere derartige Nabenschaltungen für Fahrräder o. dgl.
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Fünfgangschaltungen für Fahrräder sind bekannt. Jedoch ist es dabei erforderlich, zwei gesonderte Schalthebel zu betätigen, wenn man sämtliche Gänge durchschalten will.
Der Erfindung liegt dementsprechend vor allem die Aufgabe zugrunde, eine Fünfgangschaltung für Fahrräder o. dgl. zu schaffen, bei der die Gangwahl über einen einzigen Hebel gesteuert wird.
Erfindungsgemäß ist eine epizyklische Mehrgangnabe mit einer Nabenachse gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von auf der Nabenachse befestigten Sonnenrädern, durch einen Satz von Planetenrädern für jedes Sonnenrad, durch ein Innenzahnrad für jeden Satz von Planetenrädern, wobei die Planetenräder jedes Satzes in das zugehörige Sonnen- und Innenzahnrad eingreifen und sämtliche Planetenräder von einem gemeinsamen Planetensteg getragen werden, durch Freiläufe zum Kuppeln jedes Innenzahnrades bzw. des Planetensteges an ein Nabengehäuse, und durch eine axial einstellbare Kupplungseinrichtung, die ein Drehmoment von einem Antreiber aufnehmen und wahlweise auf den Planetensteg bzw. auf eines der Innenzahnräder übertragen kann, wobei dieses Innenzahnrad in Axialrichtung relativ zur Nabe einstellbar ist und in Abhängigkeit von seiner Axialstellung den Freilauf zwischen sich und dem Nabengehäuse bzw. diesen Freilauf und zusätzlich den Freilauf zwischen einem weiteren Innenzahnrad und dem Nabengehäuse ausschaltet, und wobei die Kupplungseinrichtung automatisch außer Eingriff mit dem Planetensteg kommt, wenn
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die Kupplungseinrichtung während eines solchen Eingriffs in Gegenrichtung angetrieben wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Fünfgangnabe, und zwar in einer Einstellung für den Schnellgang, nämlich den fünften Gang;
Figo 2 einen abgebrochenen Schnitt entsprechend Fig. 1, wobei im oberen Teil die'Einstellung für den vierten Gang und im unteren Teil die Einstellung für den Normalgang, nämlich den dritten Gang, dargestellt sind;
Fig. 3 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, und zwar im oberen Teil die Einstellung für den zweiten Gang und im unteren Teil die Einstellung für den ersten oder Berggang;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1;
Fig. 5 und 6 jeweils Schnitte entlang der Linie C-C und D-D in Fig. 2;
Fig. 7-10 jeweils Schnitte entlang den Linien E-E, F-F, G-G und H-H in Fig. 3;
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Fig. 11 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform.
Entsprechend Fig. 1-10 weist die Fünfgangnabe eines Fahrrades eine Nabenachse 11 auf, die einstückig ein erstes stationäres Sonnenrad 12 und ein zweites stationäres Sonnenrad 13 trägt. Die beiden Sonnenräder liegen in axialem Abstand zueinander» Mit dem ersten Sonnenrad steht ein Satz von ersten Planetenrädern 14 im Eingriff, während das zweite Sonnenrad mit einem Satz von zweiten Planetenrädern 15 kämmt» Ein Planetensteg 16 trägt die im Winkelabstand um die zugehörigen Sonnenräder angeordneten Planetenräder. Ein in axialer Richtung festgelegtes Innenzahnrad ist mit seiner Innenverzahnung 18 auf die ersten Planetenräder 14 ausgerichtet und greift in diese ein» Ein in axialer Richtung verschiebbares Innenzahnrad 19 trägt eine verlängerte Innenverzahnung 20, die mit den zweiten Planetenrädern fluchtet und kämmt. Das verschiebbare Innenzahnrad liegt radial innerhalb des stationären Innenzahnrades 17 und überschneidet sich in Axialrichtung zum Teil mit diesem. Weiterhin ist eine Kupplungshülse 21 vorgesehen, die mit einem Kettenrad 22 in Antriebsverbindung steht, und zwar unter Zwischenschaltung eines Antreibers. Die Kupplungshülse kann sich in Axialrichtung relativ zur Nabe verschieben, um wahlweise mit dem Planetensteg 16 oder mit dem verschiebbaren Innenzahnrad 19 zusammenzuarbeiten,, Die oben beschriebenen Bauteile liegen koaxial bzw. parallel innerhalb eines Nabengehäuses 23. Die Nabe umfaßt ferner eine Mehrzahl von Freiläufen zum Übertragen eines Drehmomentes zwischen
den einzelnen Bauteilen, wie es sich noch aus der weiteren Beschreibung ergibt., Die in den beiden Sätzen einander entsprechenden ersten und zweiten Planetenräder 14 und 15 sind jeweils auf einem gemeinsamen Planetenstift 24 angeordnet, welcher in den Planetensteg 16 eingreift. Letzterer trägt weiterhin axial vorspringende Klauen 25 an demjenigen Ende, welches gegen die Kupplungshülse 21 gerichtet ist. Diese Klauen arbeiten mit entgegengerichteten Klauen 26 am Ende der Kupplungshülse zusammen. Die Klauen 25 des Planetensteges 16 sind an der Rückseite abgeschrägt, wie es sich am besten aus dem unteren Teil von Fig. 2 ergibt. Diese Maßnahme ist bekannt und dient dazu, die Kupplungshülse automatisch in axialer Richtung aus dem Eingriff in den Planetensteg herauszuschieben, wenn sich die Kupplungshülse in Gegenrichtung relativ zum Planetensteg dreht. Die hinten abgeschrägten Klauen 25 des Planetensteges sitzen, gesehen in Umfangsrichtung, winkelmäßig verteilt zwischen aufeinanderfolgenden Planetenstiften.
Jedes der ersten Planetenräder 14 trägt vierzehn Zähne, während das zugehörige stationäre Sonnanrad 12 sehzehn Zähne aufweist. Die zweiten Planetenräder 15 tragen jeweils zehn Zähne, und das zugehörige Sonnenrad 13 ist mit zwanzig Zähnen ausgerüstet.
Das äußere Ende des Planetensteges ist mit einer umlaufenden Nut 27 zur Aufnahme von Klinken 28b (Fig. 7) eines als
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Klinkengesperre ausgebildeten Freilaufes 28 versehen. Die Klinken fluchten mit einem Gesperrering 28a und greifen in diesen ein. Der Gesperrering sitzt in einem am Nabengehäuse 23 befestigten Stirndeckel 29.
Das in axialer Richtung festgelegte Innenzahnrad 17 ist mit einer im wesentlichen zylindrischen Bohrung versehen. Seine Innenverzahnung 18 trägt, vierundvierzig Zähne, die in die ersten Zahnräder 14 eingreifen. Die Innenverzahnung ist an einem Ende des Innenzahnrades angeordnet. An seinem anderen Ende trägt der Innenzahnrad eine Mehrzahl von Klinken 30a in zugehörigen Taschen 31 < > Diese Klinken besitzen Fortsätze 30a , die sich in das Innere des Innenzahnrades 17 erstrecken. Auch arbeiten die Klinken mit ersten Gesperrezähnen 30b im Inneren eines Gesperreringes 30c zusammen. Letzterer ist in der Bohrung des Nabengehäuses angeordnet und mit diesem drehfest verbunden.
Das verschiebbare Innenzahnrad 19 trägt an einem Ende einen hülsenförmigen Teil, der sich axial zur Nabe erstreckt und mit der oben erwähnten, verlängerten Innenverzahnung 20 versehen ist. Die Zähnezahl dieser Innenverzahnung beträgt Vierzig. Der hülsenförmige Teil liegt in dem Ringraum zwischen dem Planetensteg 16 und dem stationären Innenzahnrad 17. Auf dem Außenumfang des hülsenförmigen Teils ist eine Verdickung 19a vorgesehen, und zwar nahe dem innenliegenden Ende des verschiebbaren Innenzahnrades. Das außenliegende Ende des Innenzahnrades trägt gemäß Fig. 6 zwei Sätze
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von Klinken 32α und 33α, die abwechselnd in einer gemeinsamen Diametralebene angeordnet sind und von denen die einen mit zweiten Gesperrezähnen 32b innerhalb des Gesperreringes 30c zusammenwirken, während die anderen für Gesperrezähne 33b auf der Kupplungshülse 21 vorgesehen sind. Das verschiebbare Innenzahnrad 19 ist gegen das Innere der Nabe federverspannt, und zwar unter der Wirkung einer schraubengangförmigen Feder 34, die sich mit einem Ende gegen eine Schulter 19a des Innenzahnrades 19 abstützt, während sie mit ihrem anderen Ende auf einer Scheibe 35 sitzt. Die Scheibe ist innerhalb eines am Nabengehäuse befestigten Stirndeckels 36 angeordnet.
Die Kupplungshülse 21 ist verschieblich auf der Nabenachse montiert und besitzt eine -stufenförmige Ausbildung, Ihre innere Stirnfläche trägt die Klauen 26, die, wie erwähnt, zum Eingriff in die Klauen 25 des Planetensteges 16 dienen. Das innenliegende Ende der KupplungshUlse trägt ferner die Gesperrezähne 33bf die mit dem einen Satz von Klinken des verschiebbaren Innenzahnrades zusammenarbexten, nämlich mit dem nach innen wirkenden Satz von Klinken 33a. Das außenliegende Ende der Kupplungshülse besitzt einen verminderten Durchmesser und trägt auf seinem Unfang eine Keilverzahnung 38, die in eine komplementäre Keilverzahnung 39 des Antreibers eingreift.
Eine Schaltstange 40 dient zum Einstellen der Kupplungshülse in Axialrichtung der Nabe, d. h., zum Vorwählen des Ganges. Die Schaltstange wirkt auf die Kupplungshülse über einen Stift 41 ein, welcher in gebräuchlicher Weise in einem länglichen Schlitz 42 der Nabenachse 11 verschieblich ist,
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Die Stirnkappe 36 trägt innenliegende Gesperrezähne 43 zum Zusammenwirken mit den nach außen hin arbeitenden Klinken 32a der beiden von dem verschiebbaren Innenzahnrad getragenen Klinkensätzen. Weiterhin ist die innere, ringförmige Stirnfläche des Stirndeckels mit axial gerichteten Klauen 44 versehen, die in entsprechende Klauen 45 am benachbarten Ende des Gesperreringes 30c eingreifen, um den Gesperrering mit der Stirnkappe und demnach mit dem Nabengehäuse zur Übertragung eines Drehmomentes auf das Nabengehäuse zu kuppeln.
Bei der Relativstellung der Einzelteile gemäß Fig. 1, die dem Schnellgang der Nabe entspricht, nimmt die Kupplungshülse 21 ihre innerste Stellung ein, und zwar unter der Wirkung der Feder 34. Letztere übt ihre Kraft auf das verschiebbare Innenzahnrad 19 aus, welches seinerseits eine nach innen gerichtete Kraft auf die Kupplungshülse überträgt,, Die Kupplungshülse steht dabei mit dem Plartetensteg in Ahtriebs-
über
verbindung, und zwar die Klauen 25 und 26, die jeweils am Planetensteg und an der Kupplungshülse vorgesehen sind. Die Klinken 32a auf dem verschiebbaren Innenzahnrad greifen in die zugehörigen Gesperrezähne 32b des Gesperreringes 30c ein. Im Schnellgang geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber zur Kupplungshülse und von dort aus zum Planetensteg. Vom Planetensteg wird das Drehmoment über die Planetenräder 15 auf das verschiebbare Innenzahnrad und von dort aus über die Klinken 32a und die Gesperrezähne 32b auf das Nabengehäuse 23 übertragen. Wird die Nabe im Schnellgang betrieben, so werden die Klinkengesperre 28a, 28b und 30a, 30b sowie 33a, 33b
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überlaufen.
Beim Schalten der Nabe durch Verschieben der Kupplungshülse nach rechts in der Zeichnung gelangen die Nasen der Klinken 32a in Berührung mit einem Steg 46 zwischen den Gesperrezähnen 32b und 43. Die Klinken 32a trennen sich also von den Gesperrezähnen 32b, Der Drehmomentenverlauf geht vom Antreiber 48 über die Kupplungshülse 21 zum Planetensteg 16, und zwar ebenfalls wieder durch den Eingriff der Klauen und 26. Von hier aus übertragen die Planetenräder 14 das Drehmoment auf das unverschiebliche Innenzahnrad 17, wobei dann der endgültige Antrieb vom Innenzahnrad 17 über das Klinkengesperre 30a, 30b erfolgt.
Wie im Falle des Schnellganges, werden die Klinkengesperre 28a, 28b und 33a, 33b überlaufen, wenn sich die Nabe im vierten Gang dreht.
Um ein Blockieren der Nabe beim entgegengerichteten Drehen des Antreibers zu vermeiden, muß sich die Kupplungshülse aus der Antriebsverbindung mit dem Planetensteg herausbewegen. Dieses Auskuppeln ergibt sich aus der Zusammenwirkung der hinten abgeschrägten Flächen der vom Planetensteg getragenen Klauen mit den benachbarten Flächen der Klauen an der Kupplungshülse. Die beiden Teile werden nockenartig auseinandergedrückt.
Eine weitere Verschiebung der Kupplungshülse nach rechts beim Schalten in den dritten Gang, nämlich den Direktgang, trennen
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sich die zusammenwirkenden Klauen 25 und 26. Weiterhin gelangen die Klinken 32a zum Eingriff in die Gesperrezähne 43. Bei dieser Relativstellung, die sich aus dem unteren Teil von Fig.2 ergibt, geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber zur Kupplungshülse und von dort aus zum verschiebbaren Innenzahnrad, und zwar über die Klinken 33a, die in die Gesperrezähne 33b eingreifen. Vom Innenzahnrad wird das Drehmoment über die Klinken 32a, die in die Gesperrezähne 43 eingreifen, auf das Nabengehäuse übertragen. Auch in diesem Falle werden die Klinkengesperre 28a, 28b und 30a, 30b überlaufen.
Gemäß dem oberen Teil von Fig. 3 verschiebt ein weiterer Schaltvorgang das bewegbare Innenzahnrad nach rechts und bringt die Klinken 32a zum Eingriff in eine innere Zylinderfläche 47 des Stirndeckels, und zwar derart, daß die Klinken 32a aus dem Eingriff in die Gesperrezähne 43 herausgeschwenkt werden. Der Drehmomentenverlauf geht vom Antreiber zur Kupplungshülse und von dort aus über die Klinken 33a und die Gesperrezähne 33b zum verschiebbaren Innenzahnrad Eine Drehung des Innenzahnrades läßt den Planetensteg umlaufen, der seinerseits das in Axialrichtung festgelegte Innenzahnrad antreibt. Die endgültige Drehmomentübertragung auf das Nabengehäuse erfolgt über die Klinken 30a und die Gesperrezähne 30b. Unter diesen Bedingungen, nämlich im zweiten Gang, werden die Klinken 28a von den zugehörigen Gesperrezähnen überlaufen, während die Klinken 32a ausgeschwenkt sind.
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Der Berggang wird dadurch geschaltet, daß man die Kuppluhgshülse noch weiter nach rechts zieht, wie es im unteren Teil von Fig. 3 gezeigt ist, um die Verdickung 19a des bewegbaren Innenzahnrades in Eingriff mit den Fortsätzen 30a der Klinken 30a zu bringen. Diese Klinken werden dabei aus dem Eingriff in die zugehörigen Gesperrezähne b herausgeschwenkt. Der Drehmomentenverlauf geht vom Antreiber zum verschiebbaren Innenzahnrad 19, wie es auch im zweiten Gang der Fall war, und von diesem Ihnenzahnrad über die Planetenräder 15 zum Planetensteg. Die endgültige Drehmomentenübertragung vom Planetensteg auf das Nabengehäuse erfolgt über die Klinken 28b und die Gesperrezähne 28a.
Das Schalten vom ersten auf den zweiten Gang erfolgt dadurch, daß man die Schaltstange unter der Wirkung der Feder 34 eine nach innen gerichtete Bewegung durchführen läßt. Dabei verschiebt sich das bewegbare Innenzahnrad derart, daß die Klinken 30a freigegeben werden und in die zugehörigen Gesperrezähne 30b eingreifen.
Die übrigen Gänge werden dadurch geschaltet, daß man die Schaltstange schrittweise weiterbewegt und die einzelnen Bautelemente der Nabe nacheinander diejenigen Stellungen einnehmen läßt, die im unteren und oberen Teil von Fig. 2 sowie in Fig. 1 gezeigt sind.
Mit den oben beschriebenen Getriebeparametern ergibt sich
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eine Fünfgangnabe für Fahrräder mit folgenden Verhältnissen:
Fünfter Gang (Schnellgang) 50% Übersetzung
Vierter Gang 36,5 % Übersetzung
Dritter Gang (Normalgang) Direkter Antrieb
Zweiter Gang 9% Untersetzung
Erster Gang 35% Untersetzung
Diese Verhältnisse können ohne weiteres verändert werden durch entsprechende GröSenauswahl der Sonnenräder, der zugehörigen Planetenräder und der Innenverzahnungen am stationären und verschiebbaren Innenzahnrad.
Eine Alternativlösung ist in Fig. 11 dargestellt. Um zu vermeiden, daß der Gesperrering 30c und die Stirnkappe als gesonderte, über Klauen miteinander verbundene Einzelteile ausgebildet werden müssen, wird ein zusätzlicher Satz • von Gesperrezähnen 51 mitten auf dem verschiebbaren Innenzahnrad 19 angeordnet. Diese zusätzlichen Gesperrezähne können mit den Klinken 30a des stationären Innenzahnrades zusammenwirken, um im Normalgang ein Drehmoment auf das Nabengehäuse zu übertragen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist die schraubengangförmige Feder zwischen dem Lagerkäfig auf dem Antreiber und dem verschiebbaren Innenzahnrad angeordnet. Gleichzeitig ist das Klinkengesperre zwischen der Kupplungshülse 21 und dem verschiebbaren
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Innenzahnrad 19 funktionell umgekehrt, indem die Klinken 33a von der Kupplungshülse getragen werden, während die zugehörigen Gesperrezähne 33b am Innenzahnrad sitzen.
Die Erfindung ist nicht auf die konstruktiven Merkmale der oben beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt, da dem Fachmann Alternativlösungen ohne weiteres zu Gebote stehen. So kann der erfindungsgemäße Grundgedanke ohne weiteres Anwendung finden auf epizyklische Mehrgangnaben mit mehr als fünf Gängen.
Zwar wurden bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen als Freiläufe Klinkengesperre verwendet, jedoch kann nach Wunsch auch jede andere Freilauf eingesetzt werden.
Kurz zusammengefaßt betrifft die Erfindung als bevorzugtes Ausführungsbeispiel eine epizyklische Fünfgangschaltung mit zwei Planetengetriebezügen unter Verwendung eines gemeinsamen Planetensteges und mit einem axial verstellbaren Innenzahnrad, Letzteres dient dazu, verschiedene Freiläufe, die die Innenzahnräder mit dem Nabengehäuse verbinden, zwischen einer eingeschalteten und einer ausgeschalteten Lage zu steuern, und zwar in Abhängigkeit von der Axialstellung des Innenzahnrades zur Nabe und in Abhängigkeit von Kombinationen aus betätigten und unbetätigten Freiläufen zur Erzielung des erforderlichen Drehmomentenveiaufes.
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Claims (16)

Patentansprüche
1. Epizyklische Mehrgangnabe mit einer Nabenachse, — gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von auf der Nabe befestigten Sonnenrädern (12, 13), durch einen Satz von Planetenrädern (14, 15) für jedes Sonnenrad, durch ein Innenzahnrad (17, 19) für jeden Satz von Planetenrädern, wobei die Planetenräder jedes Satzes in das zugehörige Sonnen- und Innenzahnrad eingreifen und sämtliche Planetenräder von einem gemeinsamen Planetensteg (1.6) getragen werden, durch Freilaufe (28, 30, 32, 33) zum Kuppeln jedes Innenzahnrades bzw. des Planetensteges an ein Nabengehäuse (23), und durch eine axial einstellbare Kupplungseinrichtung (21), die ein Drehmoment von einem Antreiber (48) aufnehmen und wahlweise auf den Planetensteg bzw. auf eines der Innenzahnräder (19) übertragen kann, wobei dieses Innenzahnrad (19) in Axialrichtung relativ zur Nabe einstellbar ist und in Abhängigkeit von seiner Axialstellung den Freilauf zwischen sich und dem Nabengehäuse (32) bzw. diesen Freilauf (32) und zusätzlich den Freilauf (30) zwischen einem weiteren Innenzahnrad (17) und dem Nabengehäuse ausschaltet, und wobei die Kupplungseinrichtung (21) automatisch außer Eingriff mit dem Planetensteg (16) kommt, wenn die Kupplungseinrichtung während eines solchen Eingriffs in Gegenrichtung angetrieben wird.
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2. Mehrgangnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sonnenräder (14, 15) mit zugehörigen Planetengetriebezügen vorgesehen sind.
3. Mehrgangnabe nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Feder (34), gegen deren Wirkung sich das verschiebbare Innenzahnrad (19) bewegt.
4. Mehrgangnabe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (34) als schraubengangformige Feder ausgebildet ist und zwischen einer Sitzfläche des verschiebbaren Innenzahnrades (19) und einem Stirndeckel (36) der Nabe angeordnet und wirksam ist.
5. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch manuell betätigbare Mittel (Schaltstange 40) zur Einstellung der axialen Position der Kupplungseinrichtung (21).
6. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das verschiebbare Innenzahnrad (19) in das axial festgelegte Innenzahnrad (17) hineinerstreckt und eine Einrichtung (Verdickung 19a) besitzt, um die Kupplung (30) zwischen dem stationären Innenzahnrad (17) und dem Nabengehäuse (23) auszuschalten.
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7. Mehrgangnabe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung am verschiebbaren Innenzahnrad (19) zum Ausschalten der Kupplung (30) als radial nach außen gerichtete Verdickung (I9a) ausgebildet ist, die wahlweise mit einem Element (30a) der Kupplung zusammenarbeitet, um dieses Element in Abhängigkeit von der Relativstellung zwischen dem stationären Innenzahnrad (17) und dem verschiebbaren Innenzahnrad (19) zu verschwenken.
8„ Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß das axial verschiebbare Innenzahnrad (19) einen ersten Freilauf (32) zu seiner Kupplung mit dem Nabengehäuse (23) sowie einen zweiten Freilauf (33) zu seiner Kupplung mit der Kupplungseinrichtung (21) aufweist.
9. Mehrgangnabe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Freilauf (33) zwischen dem axial verschiebbaren Innenzahnrad (19) und der Kupplungseinrichtung (21) einen betätigbaren Teil (33b) auf der Kupplungseinrichtung und einen zusammenwirkenden Teil (33a) am bewegbaren Innenzahnrad aufweist.
10. Mehrgangnabe nach Anspruch 9P
dadurch gekennzeichnet,
daß der betätigbare Teil eine Klinke (33} und der zusammenwirkende Teil Gesperrezähne (33b) umfaßt.
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11. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Freiläufe (32, 33) in einer gemeinsamen Radialebene des axial verschiebbaren Innenzahnrades (19) angeordnet sind·
12. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 8-11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Freilauf (32) zwischen dem axial verschiebbaren Innenzahnrad (19) und dem Nabengehäuse (23) in zwei Axialstellungen des verschiebbaren Innenzahnrades betätigbar ist, wobei eine Einrichtung (46) vorgesehen ist, die den Freilauf in einer Zwischenstellung des verschiebbaren Innenzahnrades ausschaltet,
13. Mehrgangnabe nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Ausschalten des Freilaufes (32) als Steg (46) ausgebildet ist, der auf ein betätigbares Element (32a) des Freilaufes einwirkt.
14. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-11, gekennzeichnet durch
eine weitere Antriebsübertragung (51) auf dem verschiebbaren Innenzahnrad (19), die in einer Axialstellung des Innenzahnrades wahlweise mit dem Freilauf (30) zusammenwirkt, um einen Antrieb über diesen Freilauf auf das IMabengehäuse (23) zu übertragen.
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4098 4 0/0399
15. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freiläufe als Klinkengesperre ausgebildet sind.
16. Epizyklische Mehrgangnabe,
gekennzeichnet durch
zwei Planetengetriebezüge (14, 15) und durch ein in Axialrichtung verschiebbares Innenzahnrad (19), welches wahlweise verschiedene Freiläufe zwischen den beiden Innenzahnrädern (17, 19) und dem Nabengehäuse (23) einschalten und ausschalten kann, und zwar in Abhängigkeit von der Axialstellung des verschiebbaren Innenzahnrades und von der Kombination aus eingeschalteten und ausgeschalteten Freiläufen, die zur Wahl des entsprechenden Drehmomentenverlaufes erforderlich ist..
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DE2415117A 1973-03-28 1974-03-28 Epizyklische mehrgangnabe Withdrawn DE2415117A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1482673A GB1399442A (en) 1973-03-28 1973-03-28 Epicyclic change speed hubs

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2415117A Withdrawn DE2415117A1 (de) 1973-03-28 1974-03-28 Epizyklische mehrgangnabe

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