DE2415117A1 - Epizyklische mehrgangnabe - Google Patents
Epizyklische mehrgangnabeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
- B62M11/18—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears with a plurality of planetary gear units
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Description
RALEIGH INDUSTRIES LIMITED 177 Lenton Boulevard
Die Erfindung betrifft epizyklische Mehrgangnaben, und zwar insbesondere derartige Nabenschaltungen für Fahrräder
o. dgl.
«09840/0398
Fünfgangschaltungen für Fahrräder sind bekannt. Jedoch ist
es dabei erforderlich, zwei gesonderte Schalthebel zu betätigen, wenn man sämtliche Gänge durchschalten will.
Der Erfindung liegt dementsprechend vor allem die Aufgabe
zugrunde, eine Fünfgangschaltung für Fahrräder o. dgl. zu schaffen, bei der die Gangwahl über einen einzigen Hebel
gesteuert wird.
Erfindungsgemäß ist eine epizyklische Mehrgangnabe mit einer Nabenachse gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von
auf der Nabenachse befestigten Sonnenrädern, durch einen Satz von Planetenrädern für jedes Sonnenrad, durch ein
Innenzahnrad für jeden Satz von Planetenrädern, wobei die Planetenräder jedes Satzes in das zugehörige Sonnen- und
Innenzahnrad eingreifen und sämtliche Planetenräder von einem gemeinsamen Planetensteg getragen werden, durch
Freiläufe zum Kuppeln jedes Innenzahnrades bzw. des Planetensteges an ein Nabengehäuse, und durch eine axial einstellbare
Kupplungseinrichtung, die ein Drehmoment von einem Antreiber aufnehmen und wahlweise auf den Planetensteg bzw. auf eines
der Innenzahnräder übertragen kann, wobei dieses Innenzahnrad in Axialrichtung relativ zur Nabe einstellbar ist und in
Abhängigkeit von seiner Axialstellung den Freilauf zwischen sich und dem Nabengehäuse bzw. diesen Freilauf und zusätzlich
den Freilauf zwischen einem weiteren Innenzahnrad und dem Nabengehäuse ausschaltet, und wobei die Kupplungseinrichtung
automatisch außer Eingriff mit dem Planetensteg kommt, wenn
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die Kupplungseinrichtung während eines solchen Eingriffs in Gegenrichtung angetrieben wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung.
Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Fünfgangnabe, und zwar in einer Einstellung für den Schnellgang,
nämlich den fünften Gang;
Figo 2 einen abgebrochenen Schnitt entsprechend Fig. 1,
wobei im oberen Teil die'Einstellung für den vierten Gang
und im unteren Teil die Einstellung für den Normalgang, nämlich den dritten Gang, dargestellt sind;
Fig. 3 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, und zwar
im oberen Teil die Einstellung für den zweiten Gang und im unteren Teil die Einstellung für den ersten oder Berggang;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1;
Fig. 5 und 6 jeweils Schnitte entlang der Linie C-C
und D-D in Fig. 2;
Fig. 7-10 jeweils Schnitte entlang den Linien E-E, F-F,
G-G und H-H in Fig. 3;
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Fig. 11 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform.
Entsprechend Fig. 1-10 weist die Fünfgangnabe eines Fahrrades
eine Nabenachse 11 auf, die einstückig ein erstes stationäres Sonnenrad 12 und ein zweites stationäres
Sonnenrad 13 trägt. Die beiden Sonnenräder liegen in axialem Abstand zueinander» Mit dem ersten Sonnenrad steht
ein Satz von ersten Planetenrädern 14 im Eingriff, während das zweite Sonnenrad mit einem Satz von zweiten Planetenrädern
15 kämmt» Ein Planetensteg 16 trägt die im Winkelabstand um die zugehörigen Sonnenräder angeordneten Planetenräder.
Ein in axialer Richtung festgelegtes Innenzahnrad ist mit seiner Innenverzahnung 18 auf die ersten Planetenräder
14 ausgerichtet und greift in diese ein» Ein in axialer Richtung verschiebbares Innenzahnrad 19 trägt eine
verlängerte Innenverzahnung 20, die mit den zweiten Planetenrädern fluchtet und kämmt. Das verschiebbare Innenzahnrad
liegt radial innerhalb des stationären Innenzahnrades 17 und überschneidet sich in Axialrichtung zum Teil mit diesem.
Weiterhin ist eine Kupplungshülse 21 vorgesehen, die mit einem Kettenrad 22 in Antriebsverbindung steht, und zwar
unter Zwischenschaltung eines Antreibers. Die Kupplungshülse kann sich in Axialrichtung relativ zur Nabe verschieben,
um wahlweise mit dem Planetensteg 16 oder mit dem verschiebbaren
Innenzahnrad 19 zusammenzuarbeiten,, Die oben beschriebenen Bauteile liegen koaxial bzw. parallel innerhalb
eines Nabengehäuses 23. Die Nabe umfaßt ferner eine Mehrzahl von Freiläufen zum Übertragen eines Drehmomentes zwischen
den einzelnen Bauteilen, wie es sich noch aus der weiteren
Beschreibung ergibt., Die in den beiden Sätzen einander entsprechenden
ersten und zweiten Planetenräder 14 und 15 sind jeweils auf einem gemeinsamen Planetenstift 24 angeordnet,
welcher in den Planetensteg 16 eingreift. Letzterer trägt weiterhin axial vorspringende Klauen 25 an demjenigen
Ende, welches gegen die Kupplungshülse 21 gerichtet ist. Diese Klauen arbeiten mit entgegengerichteten Klauen 26
am Ende der Kupplungshülse zusammen. Die Klauen 25 des
Planetensteges 16 sind an der Rückseite abgeschrägt, wie es
sich am besten aus dem unteren Teil von Fig. 2 ergibt. Diese Maßnahme ist bekannt und dient dazu, die Kupplungshülse
automatisch in axialer Richtung aus dem Eingriff in den Planetensteg herauszuschieben, wenn sich die Kupplungshülse
in Gegenrichtung relativ zum Planetensteg dreht. Die hinten abgeschrägten Klauen 25 des Planetensteges sitzen, gesehen
in Umfangsrichtung, winkelmäßig verteilt zwischen aufeinanderfolgenden
Planetenstiften.
Jedes der ersten Planetenräder 14 trägt vierzehn Zähne, während das zugehörige stationäre Sonnanrad 12 sehzehn Zähne
aufweist. Die zweiten Planetenräder 15 tragen jeweils zehn Zähne, und das zugehörige Sonnenrad 13 ist mit zwanzig
Zähnen ausgerüstet.
Das äußere Ende des Planetensteges ist mit einer umlaufenden Nut 27 zur Aufnahme von Klinken 28b (Fig. 7) eines als
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Klinkengesperre ausgebildeten Freilaufes 28 versehen. Die Klinken fluchten mit einem Gesperrering 28a und greifen in
diesen ein. Der Gesperrering sitzt in einem am Nabengehäuse 23 befestigten Stirndeckel 29.
Das in axialer Richtung festgelegte Innenzahnrad 17 ist mit einer im wesentlichen zylindrischen Bohrung versehen.
Seine Innenverzahnung 18 trägt, vierundvierzig Zähne, die
in die ersten Zahnräder 14 eingreifen. Die Innenverzahnung ist an einem Ende des Innenzahnrades angeordnet. An seinem
anderen Ende trägt der Innenzahnrad eine Mehrzahl von Klinken 30a in zugehörigen Taschen 31 <
> Diese Klinken besitzen Fortsätze 30a , die sich in das Innere des Innenzahnrades
17 erstrecken. Auch arbeiten die Klinken mit ersten Gesperrezähnen 30b im Inneren eines Gesperreringes 30c
zusammen. Letzterer ist in der Bohrung des Nabengehäuses angeordnet und mit diesem drehfest verbunden.
Das verschiebbare Innenzahnrad 19 trägt an einem Ende einen hülsenförmigen Teil, der sich axial zur Nabe erstreckt und
mit der oben erwähnten, verlängerten Innenverzahnung 20 versehen ist. Die Zähnezahl dieser Innenverzahnung beträgt
Vierzig. Der hülsenförmige Teil liegt in dem Ringraum
zwischen dem Planetensteg 16 und dem stationären Innenzahnrad 17. Auf dem Außenumfang des hülsenförmigen Teils ist eine
Verdickung 19a vorgesehen, und zwar nahe dem innenliegenden Ende des verschiebbaren Innenzahnrades. Das außenliegende
Ende des Innenzahnrades trägt gemäß Fig. 6 zwei Sätze
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von Klinken 32α und 33α, die abwechselnd in einer gemeinsamen
Diametralebene angeordnet sind und von denen die einen mit zweiten Gesperrezähnen 32b innerhalb des Gesperreringes 30c
zusammenwirken, während die anderen für Gesperrezähne 33b auf der Kupplungshülse 21 vorgesehen sind. Das verschiebbare
Innenzahnrad 19 ist gegen das Innere der Nabe federverspannt, und zwar unter der Wirkung einer schraubengangförmigen Feder
34, die sich mit einem Ende gegen eine Schulter 19a des Innenzahnrades 19 abstützt, während sie mit ihrem anderen
Ende auf einer Scheibe 35 sitzt. Die Scheibe ist innerhalb eines am Nabengehäuse befestigten Stirndeckels 36 angeordnet.
Die Kupplungshülse 21 ist verschieblich auf der Nabenachse
montiert und besitzt eine -stufenförmige Ausbildung, Ihre
innere Stirnfläche trägt die Klauen 26, die, wie erwähnt, zum Eingriff in die Klauen 25 des Planetensteges 16 dienen.
Das innenliegende Ende der KupplungshUlse trägt ferner die Gesperrezähne 33bf die mit dem einen Satz von Klinken des
verschiebbaren Innenzahnrades zusammenarbexten, nämlich mit dem nach innen wirkenden Satz von Klinken 33a. Das außenliegende
Ende der Kupplungshülse besitzt einen verminderten Durchmesser und trägt auf seinem Unfang eine Keilverzahnung 38,
die in eine komplementäre Keilverzahnung 39 des Antreibers eingreift.
Eine Schaltstange 40 dient zum Einstellen der Kupplungshülse
in Axialrichtung der Nabe, d. h., zum Vorwählen des Ganges. Die Schaltstange wirkt auf die Kupplungshülse über einen
Stift 41 ein, welcher in gebräuchlicher Weise in einem länglichen Schlitz 42 der Nabenachse 11 verschieblich ist,
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Die Stirnkappe 36 trägt innenliegende Gesperrezähne 43 zum Zusammenwirken mit den nach außen hin arbeitenden Klinken
32a der beiden von dem verschiebbaren Innenzahnrad getragenen Klinkensätzen. Weiterhin ist die innere, ringförmige Stirnfläche
des Stirndeckels mit axial gerichteten Klauen 44 versehen, die in entsprechende Klauen 45 am benachbarten Ende
des Gesperreringes 30c eingreifen, um den Gesperrering mit der Stirnkappe und demnach mit dem Nabengehäuse zur Übertragung
eines Drehmomentes auf das Nabengehäuse zu kuppeln.
Bei der Relativstellung der Einzelteile gemäß Fig. 1, die
dem Schnellgang der Nabe entspricht, nimmt die Kupplungshülse 21 ihre innerste Stellung ein, und zwar unter der Wirkung der
Feder 34. Letztere übt ihre Kraft auf das verschiebbare Innenzahnrad 19 aus, welches seinerseits eine nach innen gerichtete
Kraft auf die Kupplungshülse überträgt,, Die Kupplungshülse steht dabei mit dem Plartetensteg in Ahtriebs-
über
verbindung, und zwar die Klauen 25 und 26, die jeweils am Planetensteg und an der Kupplungshülse vorgesehen sind. Die Klinken 32a auf dem verschiebbaren Innenzahnrad greifen in die zugehörigen Gesperrezähne 32b des Gesperreringes 30c ein. Im Schnellgang geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber zur Kupplungshülse und von dort aus zum Planetensteg. Vom Planetensteg wird das Drehmoment über die Planetenräder 15 auf das verschiebbare Innenzahnrad und von dort aus über die Klinken 32a und die Gesperrezähne 32b auf das Nabengehäuse 23 übertragen. Wird die Nabe im Schnellgang betrieben, so werden die Klinkengesperre 28a, 28b und 30a, 30b sowie 33a, 33b
verbindung, und zwar die Klauen 25 und 26, die jeweils am Planetensteg und an der Kupplungshülse vorgesehen sind. Die Klinken 32a auf dem verschiebbaren Innenzahnrad greifen in die zugehörigen Gesperrezähne 32b des Gesperreringes 30c ein. Im Schnellgang geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber zur Kupplungshülse und von dort aus zum Planetensteg. Vom Planetensteg wird das Drehmoment über die Planetenräder 15 auf das verschiebbare Innenzahnrad und von dort aus über die Klinken 32a und die Gesperrezähne 32b auf das Nabengehäuse 23 übertragen. Wird die Nabe im Schnellgang betrieben, so werden die Klinkengesperre 28a, 28b und 30a, 30b sowie 33a, 33b
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überlaufen.
Beim Schalten der Nabe durch Verschieben der Kupplungshülse
nach rechts in der Zeichnung gelangen die Nasen der Klinken
32a in Berührung mit einem Steg 46 zwischen den Gesperrezähnen 32b und 43. Die Klinken 32a trennen sich also von
den Gesperrezähnen 32b, Der Drehmomentenverlauf geht vom Antreiber 48 über die Kupplungshülse 21 zum Planetensteg 16,
und zwar ebenfalls wieder durch den Eingriff der Klauen
und 26. Von hier aus übertragen die Planetenräder 14 das Drehmoment auf das unverschiebliche Innenzahnrad 17, wobei
dann der endgültige Antrieb vom Innenzahnrad 17 über das
Klinkengesperre 30a, 30b erfolgt.
Wie im Falle des Schnellganges, werden die Klinkengesperre 28a, 28b und 33a, 33b überlaufen, wenn sich die Nabe im vierten
Gang dreht.
Um ein Blockieren der Nabe beim entgegengerichteten Drehen
des Antreibers zu vermeiden, muß sich die Kupplungshülse aus der Antriebsverbindung mit dem Planetensteg herausbewegen.
Dieses Auskuppeln ergibt sich aus der Zusammenwirkung der hinten abgeschrägten Flächen der vom Planetensteg getragenen
Klauen mit den benachbarten Flächen der Klauen an der Kupplungshülse. Die beiden Teile werden nockenartig auseinandergedrückt.
Eine weitere Verschiebung der Kupplungshülse nach rechts beim Schalten in den dritten Gang, nämlich den Direktgang, trennen
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sich die zusammenwirkenden Klauen 25 und 26. Weiterhin
gelangen die Klinken 32a zum Eingriff in die Gesperrezähne 43. Bei dieser Relativstellung, die sich aus dem unteren
Teil von Fig.2 ergibt, geht der Drehmomentenverlauf vom Antreiber zur Kupplungshülse und von dort aus zum verschiebbaren
Innenzahnrad, und zwar über die Klinken 33a, die in die Gesperrezähne 33b eingreifen. Vom Innenzahnrad
wird das Drehmoment über die Klinken 32a, die in die
Gesperrezähne 43 eingreifen, auf das Nabengehäuse übertragen. Auch in diesem Falle werden die Klinkengesperre 28a, 28b
und 30a, 30b überlaufen.
Gemäß dem oberen Teil von Fig. 3 verschiebt ein weiterer Schaltvorgang das bewegbare Innenzahnrad nach rechts und
bringt die Klinken 32a zum Eingriff in eine innere Zylinderfläche 47 des Stirndeckels, und zwar derart, daß die
Klinken 32a aus dem Eingriff in die Gesperrezähne 43 herausgeschwenkt werden. Der Drehmomentenverlauf geht vom Antreiber
zur Kupplungshülse und von dort aus über die Klinken 33a
und die Gesperrezähne 33b zum verschiebbaren Innenzahnrad Eine Drehung des Innenzahnrades läßt den Planetensteg umlaufen,
der seinerseits das in Axialrichtung festgelegte Innenzahnrad antreibt. Die endgültige Drehmomentübertragung
auf das Nabengehäuse erfolgt über die Klinken 30a und die Gesperrezähne 30b. Unter diesen Bedingungen, nämlich im
zweiten Gang, werden die Klinken 28a von den zugehörigen Gesperrezähnen überlaufen, während die Klinken 32a ausgeschwenkt
sind.
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Der Berggang wird dadurch geschaltet, daß man die
Kuppluhgshülse noch weiter nach rechts zieht, wie es im unteren Teil von Fig. 3 gezeigt ist, um die Verdickung
19a des bewegbaren Innenzahnrades in Eingriff mit den Fortsätzen 30a der Klinken 30a zu bringen. Diese Klinken
werden dabei aus dem Eingriff in die zugehörigen Gesperrezähne
b herausgeschwenkt. Der Drehmomentenverlauf geht vom Antreiber zum verschiebbaren Innenzahnrad 19, wie
es auch im zweiten Gang der Fall war, und von diesem
Ihnenzahnrad über die Planetenräder 15 zum Planetensteg. Die endgültige Drehmomentenübertragung vom Planetensteg
auf das Nabengehäuse erfolgt über die Klinken 28b und die Gesperrezähne 28a.
Das Schalten vom ersten auf den zweiten Gang erfolgt dadurch,
daß man die Schaltstange unter der Wirkung der Feder 34 eine nach innen gerichtete Bewegung durchführen läßt. Dabei
verschiebt sich das bewegbare Innenzahnrad derart, daß die Klinken 30a freigegeben werden und in die zugehörigen
Gesperrezähne 30b eingreifen.
Die übrigen Gänge werden dadurch geschaltet, daß man die Schaltstange schrittweise weiterbewegt und die einzelnen
Bautelemente der Nabe nacheinander diejenigen Stellungen
einnehmen läßt, die im unteren und oberen Teil von Fig. 2 sowie in Fig. 1 gezeigt sind.
Mit den oben beschriebenen Getriebeparametern ergibt sich
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eine Fünfgangnabe für Fahrräder mit folgenden Verhältnissen:
Fünfter Gang (Schnellgang) 50% Übersetzung
Vierter Gang 36,5 % Übersetzung
Dritter Gang (Normalgang) Direkter Antrieb
Zweiter Gang 9% Untersetzung
Erster Gang 35% Untersetzung
Diese Verhältnisse können ohne weiteres verändert werden durch entsprechende GröSenauswahl der Sonnenräder, der
zugehörigen Planetenräder und der Innenverzahnungen am stationären und verschiebbaren Innenzahnrad.
Eine Alternativlösung ist in Fig. 11 dargestellt. Um zu vermeiden, daß der Gesperrering 30c und die Stirnkappe
als gesonderte, über Klauen miteinander verbundene Einzelteile ausgebildet werden müssen, wird ein zusätzlicher Satz
• von Gesperrezähnen 51 mitten auf dem verschiebbaren Innenzahnrad 19 angeordnet. Diese zusätzlichen Gesperrezähne
können mit den Klinken 30a des stationären Innenzahnrades zusammenwirken, um im Normalgang ein Drehmoment auf das
Nabengehäuse zu übertragen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist die schraubengangförmige Feder zwischen
dem Lagerkäfig auf dem Antreiber und dem verschiebbaren Innenzahnrad angeordnet. Gleichzeitig ist das Klinkengesperre
zwischen der Kupplungshülse 21 und dem verschiebbaren
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Innenzahnrad 19 funktionell umgekehrt, indem die Klinken 33a von der Kupplungshülse getragen werden, während die zugehörigen
Gesperrezähne 33b am Innenzahnrad sitzen.
Die Erfindung ist nicht auf die konstruktiven Merkmale der
oben beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt, da
dem Fachmann Alternativlösungen ohne weiteres zu Gebote stehen. So kann der erfindungsgemäße Grundgedanke ohne
weiteres Anwendung finden auf epizyklische Mehrgangnaben mit mehr als fünf Gängen.
Zwar wurden bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
als Freiläufe Klinkengesperre verwendet, jedoch kann nach Wunsch auch jede andere Freilauf eingesetzt werden.
Kurz zusammengefaßt betrifft die Erfindung als bevorzugtes
Ausführungsbeispiel eine epizyklische Fünfgangschaltung mit zwei Planetengetriebezügen unter Verwendung eines gemeinsamen
Planetensteges und mit einem axial verstellbaren Innenzahnrad, Letzteres dient dazu, verschiedene Freiläufe, die die
Innenzahnräder mit dem Nabengehäuse verbinden, zwischen einer eingeschalteten und einer ausgeschalteten Lage zu
steuern, und zwar in Abhängigkeit von der Axialstellung des
Innenzahnrades zur Nabe und in Abhängigkeit von Kombinationen aus betätigten und unbetätigten Freiläufen zur Erzielung
des erforderlichen Drehmomentenveiaufes.
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Claims (16)
1. Epizyklische Mehrgangnabe mit einer Nabenachse, — gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von auf der Nabe befestigten Sonnenrädern
(12, 13), durch einen Satz von Planetenrädern (14, 15) für jedes Sonnenrad, durch ein Innenzahnrad (17, 19)
für jeden Satz von Planetenrädern, wobei die Planetenräder jedes Satzes in das zugehörige Sonnen- und Innenzahnrad
eingreifen und sämtliche Planetenräder von einem gemeinsamen Planetensteg (1.6) getragen werden,
durch Freilaufe (28, 30, 32, 33) zum Kuppeln jedes
Innenzahnrades bzw. des Planetensteges an ein Nabengehäuse (23), und durch eine axial einstellbare Kupplungseinrichtung
(21), die ein Drehmoment von einem Antreiber (48) aufnehmen und wahlweise auf den Planetensteg bzw.
auf eines der Innenzahnräder (19) übertragen kann, wobei
dieses Innenzahnrad (19) in Axialrichtung relativ zur
Nabe einstellbar ist und in Abhängigkeit von seiner Axialstellung den Freilauf zwischen sich und dem Nabengehäuse
(32) bzw. diesen Freilauf (32) und zusätzlich den Freilauf (30) zwischen einem weiteren Innenzahnrad (17)
und dem Nabengehäuse ausschaltet, und wobei die Kupplungseinrichtung (21) automatisch außer Eingriff mit dem
Planetensteg (16) kommt, wenn die Kupplungseinrichtung während eines solchen Eingriffs in Gegenrichtung angetrieben
wird.
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2. Mehrgangnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Sonnenräder (14, 15) mit zugehörigen Planetengetriebezügen
vorgesehen sind.
3. Mehrgangnabe nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch eine Feder (34), gegen deren Wirkung sich das verschiebbare
Innenzahnrad (19) bewegt.
4. Mehrgangnabe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (34) als schraubengangformige Feder ausgebildet ist und zwischen einer Sitzfläche des verschiebbaren
Innenzahnrades (19) und einem Stirndeckel (36) der Nabe
angeordnet und wirksam ist.
5. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch
manuell betätigbare Mittel (Schaltstange 40) zur Einstellung der axialen Position der Kupplungseinrichtung (21).
6. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das verschiebbare Innenzahnrad (19) in das axial
festgelegte Innenzahnrad (17) hineinerstreckt und eine Einrichtung (Verdickung 19a) besitzt, um die Kupplung (30)
zwischen dem stationären Innenzahnrad (17) und dem Nabengehäuse (23) auszuschalten.
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7. Mehrgangnabe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung am verschiebbaren Innenzahnrad (19) zum Ausschalten der Kupplung (30) als radial nach außen
gerichtete Verdickung (I9a) ausgebildet ist, die wahlweise
mit einem Element (30a) der Kupplung zusammenarbeitet, um dieses Element in Abhängigkeit von der Relativstellung
zwischen dem stationären Innenzahnrad (17) und dem verschiebbaren
Innenzahnrad (19) zu verschwenken.
8„ Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das axial verschiebbare Innenzahnrad (19) einen
ersten Freilauf (32) zu seiner Kupplung mit dem Nabengehäuse (23) sowie einen zweiten Freilauf (33) zu seiner
Kupplung mit der Kupplungseinrichtung (21) aufweist.
9. Mehrgangnabe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Freilauf (33) zwischen dem axial verschiebbaren
Innenzahnrad (19) und der Kupplungseinrichtung (21) einen
betätigbaren Teil (33b) auf der Kupplungseinrichtung und einen zusammenwirkenden Teil (33a) am bewegbaren Innenzahnrad
aufweist.
10. Mehrgangnabe nach Anspruch 9P
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der betätigbare Teil eine Klinke (33} und der zusammenwirkende
Teil Gesperrezähne (33b) umfaßt.
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11. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Freiläufe (32, 33) in einer gemeinsamen
Radialebene des axial verschiebbaren Innenzahnrades (19) angeordnet sind·
12. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 8-11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Freilauf (32) zwischen dem axial verschiebbaren
Innenzahnrad (19) und dem Nabengehäuse (23) in zwei Axialstellungen des verschiebbaren Innenzahnrades
betätigbar ist, wobei eine Einrichtung (46) vorgesehen ist, die den Freilauf in einer Zwischenstellung des
verschiebbaren Innenzahnrades ausschaltet,
13. Mehrgangnabe nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Ausschalten des Freilaufes (32) als Steg (46) ausgebildet ist, der auf ein betätigbares
Element (32a) des Freilaufes einwirkt.
14. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-11, gekennzeichnet durch
eine weitere Antriebsübertragung (51) auf dem verschiebbaren
Innenzahnrad (19), die in einer Axialstellung des Innenzahnrades wahlweise mit dem Freilauf (30) zusammenwirkt,
um einen Antrieb über diesen Freilauf auf das IMabengehäuse (23) zu übertragen.
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4098 4 0/0399
15. Mehrgangnabe nach einem der Ansprüche 1-14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Freiläufe als Klinkengesperre ausgebildet sind.
16. Epizyklische Mehrgangnabe,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
zwei Planetengetriebezüge (14, 15) und durch ein in Axialrichtung verschiebbares Innenzahnrad (19), welches
wahlweise verschiedene Freiläufe zwischen den beiden Innenzahnrädern (17, 19) und dem Nabengehäuse (23)
einschalten und ausschalten kann, und zwar in Abhängigkeit von der Axialstellung des verschiebbaren Innenzahnrades
und von der Kombination aus eingeschalteten und ausgeschalteten Freiläufen, die zur Wahl des entsprechenden
Drehmomentenverlaufes erforderlich ist..
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1482673A GB1399442A (en) | 1973-03-28 | 1973-03-28 | Epicyclic change speed hubs |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2415117A1 true DE2415117A1 (de) | 1974-10-03 |
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ID=10048162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2415117A Withdrawn DE2415117A1 (de) | 1973-03-28 | 1974-03-28 | Epizyklische mehrgangnabe |
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| JP (1) | JPS5730708B2 (de) |
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