DE4218885A1 - Kreiskolbenmotor - Google Patents
KreiskolbenmotorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/063—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them
- F01C1/077—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them having toothed-gearing type drive
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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- F02B2053/005—Wankel engines
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein einen Kreiskolbenmotor, der
insbesondere exzentrische elliptische Zahnräder in der Ver
bindung zwischen Kreiskolbenanordnungen aufweist.
Die konventionelle, eine hin- und hergehende Bewegung ausfüh
rende Brennkraftmaschine (kurz: Motor) erzeugt Kraft durch
Umwandlung von Wärmeenergie in die mechanische Auf- und
Ab-Bewegungsenergie von Kolben, die dann in Rotationsenergie
umgewandelt wird, die die Antriebswelle treibt. Hin- und Her
bewegungen von Kolben induzieren jedoch unnötige Energiever
luste und ungleichmäßige Kolbenbewegungen.
Ein derzeit industriell gebauter Kreiskolbenmotor, nämlich
der Wankel-Motor, ist kompakt, hat geringes Gewicht, einfache
Konstruktion und kann ein hohes Ausgangsdrehmoment erzeugen.
Er hat jedoch einen ungünstigen Kraftstoffverbrauch aufgrund
von inhärenten Konstruktionsproblemen des Motors wie etwa der
Form des Kolbens und des Kolbengehäuses.
Kreiskolbenmotoren, die ein Gehäuse mit einer zylinderförmi
gen Kammer haben, in der ein oder mehr Paare von Kolben an
geordnet sind, sind wohlbekannt. Motoren dieses Typs sind
beispielsweise in den folgenden US-Patentschriften gezeigt:
49 01 694 (Sakita), 46 46 694 (Fawcett), 33 98 643 (Schudt),
33 96 632 (Seblanc), 32 56 866 (Bauer) und 28 04 059
(Honjyo).
Bekannte Kreiskolbenmotoren der vorgenannten Art sind unter
anderem mit folgenden Nachteilen behaftet: 1) Der Motor hat
keinen hohen Wirkungsgrad, weil die vom hinteren Kolben ver
brauchte Energie übermäßig hoch ist, und 2) ist die Kolben
konstruktion komplex, und die Abdichtung zwischen den Kolben
sowie zwischen Kolben und den Zylinderwänden ist schwierig.
Ein Hauptgrund für die Energieverluste bei solchen bekannten
Kreiskolbenmotoren ist der Widerstand des hinteren Kolbens in
der winkelmäßigen Vorwärtsrichtung während der Arbeits- oder
Expansionsphase des Motorbetriebs. Diese Energieverluste kön
nen dadurch minimiert werden, daß der Betrag der Verlagerung
des hinteren Kolbens zwischen dem Beginn und dem Ende der
Arbeitsphase relativ zu der Verlagerung des vorderen Kolbens
minimiert wird. Das Abdichtungsproblem kann durch Anwendung
einer anderen Kolbenkonstruktion verringert werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer verbesser
ten Kreiskolbenmaschine, die die vorgenannten Probleme des
geringen Energienutzungsgrads aufgrund der großen Winkelrota
tion von nachfolgenden Kolben während der Arbeitsphase des
Motors vermeidet. Dabei soll ferner ein Getriebezug vorgese
hen werden, der eine kleine Winkelbewegung der hinteren Kol
ben während der Arbeitsphase des Motors sicherstellt. Außer
dem soll ein Satz von exzentrischen elliptischen Kombina
tionszahnrädern vorgesehen sein, die ungeachtet des Betrags
der Elliptizität der Räder in Eingriff bleiben. Ferner soll
ein verbesserter Kreiskolbenmotor geschaffen werden, der die
vorgenannten Probleme und Schwierigkeiten bei der Abdichtung
zwischen den Kolben sowie zwischen Kolben und Zylinderwänden
vermeidet.
Die Erfindung umfaßt ein zylindrisches Gehäuse, das eine
zylindrische Arbeitskammer bildet, in der eine erste und eine
zweite Kolbengruppe um die Zylinderachse drehen. Jede Kolben
gruppe hat ein oder mehr Paare von diametral entgegengesetz
ten Kolben, die die Kammer in eine Vielzahl von Paaren von
diametral entgegengesetzten Unterkammern unterteilen. Wenn
jede Kolbengruppe ein einziges Paar von diametral entgegen
gesetzten Kolben aufweist, sind vier Unterkammern vorgesehen.
Die erste und die zweite Kolbengruppe sind miteinander durch
eine Vielzahl von Paaren von miteinander in Eingriff stehen
den exzentrischen elliptischen Zahnrädern verbunden, wobei
jedes dieser Paare in im wesentlichen gleichphasiger Bezie
hung zum Drehen der ersten und der zweiten Kolbengruppe in
die gleiche Richtung mit sich wiederholt ändernden Geschwin
digkeiten dreht. Während einer vollständigen Umdrehung der
Kolbengruppen werden im Fall eines Vierkolbenmotors vier
vollständige Arbeitstakte des Motors durchgeführt, und im
Fall eines Achtkolbenmotors werden acht vollständige Arbeits
takte durchgeführt, wobei jeder Arbeitstakt eine Arbeits-,
eine Ausschiebe-, eine Ansaug- und eine Verdichtungsphase
umfaßt.
Kolben der ersten Kolbengruppe sind zwischen drehbar gelager
ten, beabstandeten, in Axialrichtung ausgerichteten rohrför
migen Kolbenwellenabschnitten starr gehaltert. Eine innere
Kolbenwelle ist koaxial in den rohrförmigen Wellenabschnitten
positioniert und verläuft zwischen ihnen, und auf der inneren
Kolbenwelle sind Kolben der zweiten Kolbengruppe befestigt.
Die Kolbenwellen sind über einen Getriebezug miteinander ver
bunden, der zwei Paare von kreisförmigen Zahnrädern und zwei
oder mehr Paare von exzentrischen elliptischen Zahnrädern
aufweist, die die Drehbewegung der Kolbengruppen mit sich
wiederholt ändernden Geschwindigkeiten bewirken, wobei Unter
kammern mit sich wiederholt änderndem Volumen gebildet wer
den. Das Übersetzungsverhältnis der Paare von kreisförmigen
Zahnrädern ist durch die Zahl der Kolben in der Kolbengruppe
sowie die Zahl der gewünschten Umdrehungen pro Verbrennung
bestimmt. Ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2 wird bei Kol
bengruppen verwendet, von denen jede ein Paar von diametral
entgegengesetzten Kolben aufweist, und ein Übersetzungsver
hältnis von 1 : 4 wird bei Kolbengruppen verwendet, von denen
jede zwei Paare von diametral entgegengesetzten Kolben auf
weist.
Während jeder Arbeitsphase führt der vordere Kolben etwas
weniger als eine halbe Umdrehung bei dem Motor mit zwei Kol
ben pro Kolbengruppe oder etwas weniger als eine viertel Um
drehung bei dem Motor mit vier Kolben pro Kolbengruppe aus,
während der hintere Kolben um einen relativ kleinen Betrag
dreht. Die relative Drehung der vorderen und hinteren Kolben
ist durch die elliptischen Zahnräder in dem Getriebezug, der
die Kolbengruppen verbindet, bestimmt. Bei einem Ausführungs
beispiel der Erfindung sind in dem Getriebezug wenigstens
vier Paare von exzentrischen elliptischen Zahnrädern vorge
sehen, die sämtlich in im wesentlichen der gleichen Phasenbe
ziehung drehen. Durch Verwendung von mehr als zwei Paaren von
exzentrischen elliptischen Zahnrädern im Getriebezug wird
eine kleine Winkelbewegung von hinteren Kolben während der
Arbeitsphase gewährleistet. Bei einem anderen Ausführungs
beispiel werden exzentrische elliptische Kombinationszahn
räder verwendet, die zusätzlich zu den allgemein radial ver
laufenden Zähnen auch allgemein axial verlaufende Zähne in
einem exzentrischen elliptischen Muster an wenigstens einer
Stirnfläche der Räder aufweisen. Ein mit den allgemein axial
verlaufenden Zähnen an miteinander kämmenden elliptischen
Rädern in Eingriff stehendes Zwischenrad sorgt für eine zwei
te Getriebeverbindung zwischen den Rädern, um ein ungewolltes
Ausrücken der elliptischen Kombinationsräder zu vermeiden.
Der Lufteinlaßschlitz des Motors kann dazu verwendet werden,
dem Motor ein Luft-Kraftstoff-Gemisch zuzuführen. Alternativ
kann Kraftstoff direkt in die Unterkammer während der Ver
dichtungsphase des Arbeitstakts eingespritzt werden. In bei
den Fällen kann zum Zünden des Kraftstoffs eine Zündkerze
verwendet werden. Bei einer anderen, modifizierten Ausfüh
rungsform der Erfindung erfolgt der Betrieb durch Selbstzün
dung, und in diesem Fall wird keine Zündkerze benötigt.
Statt dessen ist ein Hochdruckeinspritzer vorgesehen, um in
die heiße verdichtete Luft im Verbrennungsteil Kraftstoff
einzuspritzen, wenn das Volumen der Verbrennungsteil-Unter
kammer im wesentlichen minimal ist. Für die Selbstzün
dung muß die Verdichtung auf einen höheren Druck erfolgen, um
die Temperatur der verdichteten Luft auf die Zündtemperatur
des Kraftstoffs zu erhöhen. Bei einer weiteren modifizierten
Ausführungsform der Erfindung tragen die Kolben Zündkerzen,
und in diesem Fall ist eine Zündung durch die Zündkerzen mög
lich, und zwar rechtzeitig, bevor oder nachdem zwei benach
barte Kolben ihre einander am nächsten liegenden Positionen
einnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine isometrische Explosionsansicht, teilweise im
Schnitt, eines Kreiskolbenmotors nach der Erfin
dung;
Fig. 2 eine vergrößerte isometrische Explosionsansicht,
teilweise im Schnitt, der in dem Motor vorgesehenen
Kolbengruppen;
Fig. 3 einen Querschnitt im wesentlichen entlang der Linie
3-3 von Fig. 1;
Fig. 4 einen Querschnitt im wesentlichen entlang der Linie
4-4 von Fig. 1;
Fig. 5 eine schematische Darstellung, die die Trennung von
Funktionen in der Motorkammer zeigt;
Fig. 6A bis 6D schematische Darstellungen einer Folge von Arbeits
stellungen des Motors;
Fig. 7 eine isometrische Ansicht einer alternativen Ge
triebeanordnung, wobei exzentrische elliptische
Kombinationsräder verwendet werden, zur Verwendung
bei der Erfindung;
Fig. 8 eine vergrößerte isometrische Darstellung eines
Paars von exzentrischen elliptischen Rädern des in
Fig. 7 gezeigten Typs;
Fig. 9A bis 9E Diagramme der Winkelgeschwindigkeit von Kolben
gruppen gegenüber der Winkellage der Abtriebswelle
für Motoren, die verschiedene dabei gezeigte ex
zentrische elliptische Getriebezüge verwenden;
Fig. 10 eine isometrische Explosionsansicht, teilweise im
Schnitt, einer modifizierten Kolbenkonstruktion für
den Motor nach der Erfindung;
Fig. 11 eine schematische Darstellung einer modifizierten
Ausführung eines Motors, wobei Motorkolben Zünd
kerzen tragen;
Fig. 12 eine schematische Darstellung entlang der Linie
12-12 von Fig. 11;
Fig. 13 eine schematische Darstellung entlang der Linie
13-13 von Fig. 11; und
Fig. 14 eine schematische Darstellung eines Teils eines
Motors mit Selbstzündung zur Verwendung bei der
Erfindung.
Es wird zuerst auf Fig. 1 Bezug genommen, wonach der Motor 20
ein ortsfestes Gehäuse 22 mit einer Zylinderbohrung aufweist,
die an entgegengesetzten Enden von Abschlußplatten 24 und 26
abgeschlossen ist, die mit Bolzen oder sonstigen geeigneten
Elementen (nicht gezeigt) daran befestigt sind, um eine
zylindrische Arbeitskammer zu bilden. Bei dem Motor nach Fig.
1 wird die Arbeitskammer in ein erstes und ein zweites Paar
von diametral entgegengesetzten Unterkammern unterteilt, und
zwar von Kolben, die in einer ersten und einer zweiten Kol
bengruppe 30 und 32 vorhanden sind. Wie auch in Fig. 2 ge
zeigt ist, hat die Kolbengruppe 30 ein Paar von diametral
entgegengesetzten Kolben 30A und 30B, und die Kolbengruppe 32
umfaßt ein Paar von diametral entgegengesetzten Kolben 32A
und 32B. Der Motorzylinder und die Kolben sind ferner in den
Fig. 3 und 4 gezeigt.
Die Kolben 30A und 30B sind auf Haben 34A und 34B an einander
zugewandten Enden von rohrförmigen Kolbenwellenteilen 36A und
36B befestigt. Die Wellenteile 36A und 36B sind gemeinsam mit
den zugehörigen Haben 34A und 34B von den Abschlußplatten 24
und 26 im Gehäuse 22 um die Achse der Zylinderbohrung drehbar
in geeigneten Lagern gelagert. Die Haben 34A und 34B sind in
an den Innenwandungen der Abschlußplatten gebildeten Ausneh
mungen positioniert. Eine innere Kolbenwelle 38 ist in den
rohrförmigen Wellenteilen 36A und 36B drehbar angeordnet und
verläuft zwischen ihnen. Kolben 32A und 32B der zweiten Kol
bengruppe 32 sind an der inneren Kolbenwelle 38 an diametral
entgegengesetzten Positionen befestigt. Die Welle 38 kann aus
miteinander in Verbindung bringbaren Teilen einschließlich
des Teils 38A, an dem die Kolben 32A und 32B befestigt sind,
bestehen, um die Montage zu vereinfachen, wobei diese Wellen
teile in der gezeigten zusammengebauten Lage als Einheit dre
hen. Die Kolbengruppen 30 und 32 sind um eine gemeinsame
Achse 40 drehbar und drehen im Gebrauch in die gleiche Rich
tung, wie der Pfeil 42 zeigt.
Die Arbeitskammer ist in zwei Paare von diametral entgegenge
setzten Unterkammern von den vier keilförmigen Kolben 30A,
30B, 32A und 32B unterteilt. Wie noch ersichtlich wird, ar
beiten die Kolbengruppen mit periodisch veränderlichen Ge
schwindigkeiten, so daß Unterkammern mit periodisch veränder
lichem Volumen zwischen benachbarten Kolben gebildet werden.
Bei diesem gezeigten Kolbenaufbau ist die Abdichtung der
Unterkammern zur Vermeidung einer Gasströmung zwischen ihnen
ohne weiteres erreichbar. Wie Fig. 2 am besten zeigt, sind
konkave Innenflächen der Kolben 30A und 30B mit geraden
Dichtungen 44 versehen, die an dem inneren Kolbenwellenteil
38A anliegen. Allgemein U-förmige Dichtungen 46 verlaufen
entlang den konvexen Außenflächen der Kolben 30A und 30B und
entlang ihren entgegengesetzten Enden, um zwischen den Kolben
und Zylinderwandungen dichtend anzuliegen. Ebenso verlaufen
allgemein U-förmige Dichtungen 48 entlang den konvexen Außen
flächen der Kolben 32A und 32B und entlang ihren entgegenge
setzten Enden, um zwischen diesen Kolben und den Zylinder
wandungen dichtend anzuliegen.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 wird zum Verbinden der
äußeren und inneren Kolbenwellen 36B und 38 zur Steuerung der
Relativbewegung von Kolbengruppen 30 und 32 während ihrer
Drehung ein Getriebezug 54 verwendet, der zwei Paare von
kreisförmigen Radsätzen 56 und 58 sowie eine Vielzahl von
Etagen von elliptischen Rädern aufweist, die wenigstens vier
Paare von exzentrischen elliptischen Zahnrädern 60, 62, 64
und 66 umfassen. Bei dem gezeigten Vierkolbenmotor sind
kreisförmige Radpaare 56 und 58 mit einem Übersetzungsver
hältnis 1 : 2 vorgesehen, so daß die exzentrischen elliptischen
Räder 60, 62, 64 und 66 zwei vollständige Umdrehungen während
jeder vollständigen Umdrehung der Kolbenwellen 36B und 38
ausführen. Zusätze A und B dienen der Kennzeichnung einzelner
Räder der Räderpaare.
Wie Fig. 1 zeigt, sind Räder 56B und 60A auf einer rohrförmi
gen Zwischenwelle 70 befestigt, die ihrerseits drehbar an der
Abtriebswelle 72 des Motors befestigt ist. Koaxiale Wellen 70
und 72 drehen um eine Achse 74. Ebenso sind Räder 58B und 66B
auf einer rohrförmigen Zwischenwelle 76 befestigt, die eben
falls auf der Abtriebswelle 72 um die Achse 74 drehbar ist.
Das exzentrische elliptische Rad 60B des Räderpaars 60 ist
zusammen mit dem exzentrischen elliptischen Rad 62A des Rä
derpaars 62 auf der Zwischenwelle 78 befestigt, die um die
Wellenachse 80 drehbar ist. Ebenso sind die exzentrischen
elliptischen Räder 66A und 64B auf der Zwischenwelle 82 be
festigt, die ebenfalls um die Achse 80 drehbar ist. Exzen
trische elliptische Räder 62B und 64A von Räderpaaren 62 und
64 sind auf der Abtriebswelle 72 befestigt, um die Verbindung
herzustellen und die Abtriebswelle anzutreiben.
Es ist zu beachten, daß sämtliche Paare 60, 62, 64 und 66 von
exzentrischen elliptischen Rädern des Getriebezugs, der die
Kolbenwelle 36B mit der Kolbenwelle 38 verbindet, im wesent
lichen gleichphasig relativ zueinander drehen. In der in Fig.
1 gezeigten Position des Getriebezugs beispielsweise resul
tiert die Drehung der Welle 80 durch den Radsatz 56 um 1/8
Umdrehung in einer viel größeren Winkeldrehung der Welle 76,
da die elliptischen Radsätze gleichzeitig als Übersetzungsge
triebe wirken. Eine Untersuchung des elliptischen Getrie
bezugs zeigt, daß die Drehung alternierend während aufeinan
derfolgender halber Rotationszyklen über- und untersetzt
wird, und zwar wegen der gleichphasigen Beziehung der exzen
trischen elliptischen Radsätze 60, 62, 64 und 66 in der Ver
bindung der Zwischenwellen 70 und 76.
Wie Fig. 1 zeigt, weist das Motorgehäuse 22 einen Auslaß
schlitz 86 auf, der in Richtung der Kolbenbewegung von einem
Einlaßschlitz 88 gefolgt ist. In Richtung der Kolbenbewegung
ist dann eine mit einem Kraftstoffvorrat verbundene Ein
spritzdüse 90 vorgesehen, aus der Kraftstoff in die Unter
kammern nach dem Ansaugen von Luft durch den Einlaßschlitz 88
eingespritzt wird. Schließlich ist eine Zündeinrichtung 92
wie etwa eine Zündkerze vorgesehen, um das in der Unterkammer
befindliche verdichtete Luft-Kraftstoff-Gemisch zu zünden.
Bei dem gezeigten Vierkolbenmotor wird die Arbeitskammer in
vier Unterkammern unterteilt.
Gemäß Fig. 5 laufen Arbeits- und Ausschiebephasen des Motor
betriebs während der winkelmäßigen Kolbenbewegung ab, die mit
dem doppelköpfigen Pfeil 94 bezeichnet ist, und die Ansaug- und
Verdichtungsphasen laufen während der Winkelbewegung der
Kolben entsprechend dem doppelköpfigen Pfeil 96 ab. Es ist
ersichtlich, daß sämtliche Motorbetriebsphasen während Win
kelbewegungen der Kolben von etwas weniger als 180° auftre
ten. Das heißt, daß im wesentlichen eine Hälfte der Motor
arbeitskammer ausschließlich für Ansaug- und Verdichtungs
funktionen und im wesentlichen die andere Hälfte ausschließ
lich für Arbeits- und Ausschiebefunktionen benützt wird.
Es wird nun auf die Fig. 6A-6D Bezug genommen, die schema
tisch aufeinanderfolgende Arbeitsstellungen der Kolben des
Motors zeigen, wobei die Funktionen in den vier Motorunter
kammern in Tabellenform eingetragen sind. Unterkammern sind
von den beiden aneinandergrenzenden Kolben, zwischen denen
die Unterkammer gebildet ist, und durch die Buchstaben A, B,
C und D gekennzeichnet. In den schematischen Darstellungen
des Motors liegt die Zündkerze nahe dem Oberende des Motor
gehäuses, und die Zündkerze und die Einlaß- und Auslaßschlit
ze haben die gleichen relativen Positionen wie in Fig. 1. Bei
dem gezeigten Motorbetrieb wird dem Motor durch den Einlaß
schlitz ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt, und in diesem
Fall wird kein Einspritzer benötigt. Wenn mit Kraftstoffein
spritzung gearbeitet wird, würde die Kraftstoffeinspritzung
entweder in der Verdichtungsphase oder am Ende der Verdich
tungsphase an dem mit "Zündung" bezeichneten Punkt angewandt
werden. Ungeachtet dessen, wie und wann Kraftstoff in die
Unterkammern eingeleitet oder wie er gezündet wird, zeigen
die Fig. 6A-6D die Vorteile des Motorbetriebs, die dadurch
erhalten werden, daß die exzentrischen elliptischen Radsätze
60, 62, 64 und 66 in dem Getriebezug 54 dieses Motors vor
gesehen sind. Die Kolbengruppen sind in fünf verschiedenen
Positionen in jeder Fig. 6A bis 6D dargestellt, wobei diese
Positionen mit 1 bis 5 bezeichnet sind. Gemeinsam zeigen die
Fig. 6A bis 6D Winkellagen der Kolbengruppen, die während
einer vollständigen Umdrehung derselben auftreten. Es ist
dabei zu beachten, daß die in Fig. 1 gezeigte Abtriebswelle
72 während jeder Umdrehung der Kolbengruppen zwei Umdrehungen
ausführt, und zwar wegen der Übersetzungsräder 56 und 58, die
in der Verbindung der Kolbenwellen 36B und 38 vorgesehen
sind.
In Position 1 von Fig. 6A erfolgt die Zündung in der Unter
kammer A zwischen Kolben 30A und 32A, wenn die Unterkammer im
wesentlichen ihr kleinstes Volumen hat, die Verdichtung be
ginnt in der Unterkammer B, das Ansaugen des Luft-Kraftstoff-Gemischs
in die Unterkammer C beginnt durch den Einlaßschlitz
88, und das Ausschieben von Abgasen durch den Auslaßschlitz
86 beginnt an der Unterkammer D. Die Arbeits-, Verdichtungs-,
Ansaug- und Ausschiebephasen, die an den jeweiligen Unterkam
mern A, B, C und D auftreten, setzen sich von Position 1 bis
Position 5 der Kolbengruppen gemäß Fig. 6A fort.
Bei der Bewegung der Kolbengruppe von Position 1 zu Position
5 von Fig. 6A wird eine Phase des Vierphasen-Arbeitstakts in
jeder der Unterkammern vollständig ausgeführt. Dann finden
gemäß Fig. 6B in den Unterkammern A, B, C und D die Aus
schiebe-, Arbeits-, Verdichtungs- und Ansaugphase statt. An
schließend finden in den Unterkammern A, B, C und D die An
saug-, Ausschiebe-, Arbeits- und Verdichtungsphase statt.
Schließlich finden gemäß Fig. 6D in den Unterkammern A, B, C
und D die Verdichtungs-, Ansaug-, Ausschiebe- und Arbeits
phasen statt, und nach diesem Zeitpunkt hat jede der Kolben
gruppen 30 und 32 eine Umdrehung ausgeführt. Es ist also er
sichtlich, daß an jeder Unterkammer mit jeder vollständigen
Drehung der Kolbengruppen ein vollständiger Motorarbeitstakt
abläuft, wobei insgesamt vier vollständige Motorarbeitstakte
pro Umdrehung der Kolbengruppen vorgesehen sind.
Bei dem gezeigten Getriebezug, der bei dem Ausführungsbei
spiel von Fig. 1 wenigstens vier Paare von exzentrischen
elliptischen Rädern 60, 62, 64 und 66 umfaßt, die gleich
phasig zueinander arbeiten, dreht sich der der Arbeitsphase
des Motorbetriebs (und der Ansaugphase) zugeordnete hintere
Kolben nur um einen kleinen Winkelbetrag im Vergleich mit der
Drehung des zugehörigen vorderen Kolbens. Beispielsweise ist
zwischen den Positionen 1 und 5 von Fig. 6A die Drehung des
hinteren Kolbens 32A als ungefähr 1/3 derjenigen des vorderen
Kolbens 30A während der Arbeitsphase in der Unterkammer A
dargestellt. (Die gleiche Beziehung gilt für die relative Be
wegung des hinteren und vorderen Kolbens 32B und 30B der
gleichzeitig stattfindenden Ansaugphase an der Unterkammer
C.) Bei der Erfindung kann die elliptische Zahnradeinrichtung
im Getriebezug, der die Kolbengruppen verbindet, so ausgebil
det sein, daß den hinteren Kolben in den Arbeitsphasen nur
eine minimale Drehung möglich ist. Durch Minimieren der Bewe
gung des hinteren Kolbens relativ zu dem vorderen Kolben wäh
rend der Arbeitsphase werden auf eine solche Bewegung des
hinteren Kolbens zurückgehende Energieverluste minimiert,
und der Wirkungsgrad des Motors wird verbessert. Bei bekann
ten Anordnungen, wie sie etwa in der US-PS 33 98 643 gezeigt
sind, die zwei Paare von konventionellen exzentrischen ellip
tischen Rädern in der Verbindung zwischen den Kolbengruppen
verwenden, ist die relative Kolbenbewegung durch die maximale
Elliptizität begrenzt, mit der die elliptischen Räder verse
hen sein können. Wenn beispielsweise die Räder eine zu große
Elliptizität haben, können sie im Gebrauch ungewollt aus
rücken. Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1, das wenig
stens zwei zusätzliche Sätze von exzentrischen elliptischen
Rädern im Getriebezug in rotationsmäßig abgestimmter Bezie
hung mit den übrigen exzentrischen elliptischen Rädern ver
wendet, kann eine große effektive Elliptizität vorgesehen
sein, ohne daß einzelne Radsätze mit hoher Elliptizität ver
wendet werden müssen. Mit den gezeigten phasengleichen hin
tereinander angeordneten exzentrischen elliptischen Rädern
können die Kolben zum Drehen mit einem großen Unterschied
ihrer relativen Geschwindigkeit veranlaßt werden, was wiede
rum zu der kleinen Drehbewegung von hinteren Kolben während
der Arbeitsphasen führt.
Eine weitere Möglichkeit, einen Getriebezug mit hoher relati
ver Elliptizität vorzusehen, ist in Fig. 7 gezeigt, auf die
nun Bezug genommen wird. Dabei sind koaxiale Kolbenwellen 36B
und 38 gemeinsam mit kreisförmigen Übersetzungs-Radsätzen 56
und 58 gezeigt, die den in Fig. 1 gezeigten und beschriebenen
Elementen entsprechen. Bei der Anordnung nach Fig. 7 sind Rä
der 56B und 58B auf inneren und äußeren koaxialen Zwischen
wellen 100 und 102, die um eine Achse 104 drehbar sind, befe
stigt. Die Zwischenwellen 100 und 102 sind durch ein erstes
und ein zweites Paar von exzentrischen elliptischen Kombina
tions-Radsätzen 106 und 108 miteinander verbunden. Das Rad
106A des Radsatzes 106 ist auf dem Ende der Zwischenwelle 102
befestigt, und ein damit in Eingriff befindliches Rad 106B
ist auf einer Abtriebswelle 110 befestigt, die um die Wel
lenachse 112 drehbar ist. Das exzentrische elliptische Rad
108A ist ebenfalls auf der Abtriebswelle 110 befestigt und
kämmt mit dem exzentrischen elliptischen Rad 108B, das auf
der inneren Zwischenwelle 102 befestigt ist. Konventionelle,
allgemein radial verlaufende Verzahnungen an den Radsätzen
106 und 108 ergeben in der bekannten Weise eine Antriebsver
bindung zwischen in Eingriff befindlichen Rädern.
Gemäß der Erfindung sind die Kombinationsräder 106 und 108
mit einem zweiten Satz von Verzahnungen versehen, die von
einer Stirnfläche in Axialrichtung verlaufen und über Zwi
schenräder 114 und 116 miteinander verbunden sind. Es wird
nun auf Fig. 8 Bezug genommen, die eine vergrößerte Ansicht
des Kombinations-Radsatzes 108 zeigt, wobei der Übersicht
lichkeit halber Teile weggebrochen sind. Beide Kombinations-Radsätze
106 und 108 sind gleich ausgebildet, so daß die Be
schreibung eines Radsatzes zum Verständnis genügt. In Fig. 8
ist die allgemein radial verlaufende Verzahnung mit 118 be
zeichnet, und die allgemein axial verlaufende Verzahnung ist
mit 120 bezeichnet. Die axial verlaufende Verzahnung ist
ebenfalls in einem exzentrischen elliptischen Muster ange
ordnet, wobei die Elliptizität dieses Musters derjenigen der
allgemein radial verlaufenden Verzahnung entspricht.
Das Zwischenrad 116 ist auf einer Welle 122 drehbar befe
stigt, deren Achse zu den Drehachsen 104 und 112 der jewei
ligen Kombinationsräder 108B und 108A senkrecht verläuft.
Entgegengesetzte Enden der Welle 122 sind in ringförmigen
Lagern 124 befestigt, durch die die Wellen 102 und 110 ver
laufen und die die Welle 122 abstützen. Geeignete Mittel
(nicht gezeigt) sind vorgesehen, um die Lager 124 auf den
zugehörigen Wellen zu befestigen bzw. davon zu lösen. Bei
spielsweise können geteilte Lager verwendet werden, deren
Einzelteile lösbar durch Bolzen miteinander verbunden sind.
In jedem Fall ist die die Räder tragende Welle 122 so posi
tioniert, daß die Verzahnung auf dem Zwischenrad 116 mit
einer allgemein axial verlaufenden Verzahnung 120 der exzen
trischen elliptischen Kombinationsräder kämmt, um dadurch
eine zweite Zahnradverbindung zwischen ihnen zu schaffen.
Die exzentrischen elliptischen Kombinations-Zahnräder können
ohne Verlust an Funktionsfähigkeit - infolge eines ungewoll
ten Lösens - mit einer sehr großen Exzentrizität ausgebildet
sein. Ein ungewolltes Lösen des Eingriffs zwischen den ellip
tischen Rädern wird durch die Verwendung des Zwischenrads 116
vermieden, das mit der axial verlaufenden Verzahnung 120 un
geachtet der Elliptizität der Räder jederzeit in Eingriff
bleibt. Durch Verwendung von Sätzen von exzentrischen ellip
tischen Rädern mit großer Exzentrizität kann die Drehung der
hinteren Kolben relativ zu den vorderen Kolben während der
Arbeits- und der Ansaugphase des Motorbetriebs sehr klein ge
macht werden. Dadurch, daß der Unterschied der relativen
Rotationsrate der hinteren und vorderen Kolben während der Ar
beitsphase groß gemacht wird, wird der Energie-Wirkungsgrad
des Motors erheblich gesteigert.
Die Vorteile dieser Motorkonstruktion gegenüber bekannten An
ordnungen sind in den Fig. 9A-9D gezeigt, wobei Diagramme der
Winkelgeschwindigkeit von Kolbengruppen gegenüber der Winkel
lage der Abtriebswelle für Motoren mit verschiedenen Exzen
terradanordnungen in den Verbindungen zwischen den Kolben
gruppen gezeigt sind, wobei sämtliche Diagramme auf dem Mo
torbetrieb mit der gleichen Drehgeschwindigkeit der Abtriebs
welle basieren. Fig. 9A zeigt den Betrieb eines Motors des
Typs, wie er in der JP-Patentanmeldung 58-79 623 vom 13. Mai
1983 gezeigt ist. Eine Kolbengruppe ist über einen exzentri
schen Radsatz 130 mit der Abtriebswelle 134 verbunden, wäh
rend die andere Kolbengruppe durch einen Kreisradsatz 132 mit
der Abtriebswelle verbunden ist. Die Winkelgeschwindigkeit
der einen Kolbengruppe 32-1 ist konstant, während die Kolben
gruppe 30-1 mit veränderlicher Geschwindigkeit arbeitet. Wie
das Diagramm von Fig. 9A zeigt, gibt es nur eine geringe
Änderung der Winkelgeschwindigkeit der beiden Kolbengruppen.
Infolgedessen dreht während der Arbeitsphase der hintere
Kolben mit nahezu der gleichen Drehgeschwindigkeit wie der
vordere Kolben, was in einem wenig wirksamen Motorbetrieb
resultiert.
Der Betrieb eines Motors des Typs gemäß der US-PS 33 98 643
(Schudt) ist in Fig. 9B gezeigt, die nachstehend erläutert
wird. Der bei diesem bekannten Motor verwendete Getriebezug
ist im wesentlichen vom gleichen Typ wie in Fig. 7, jedoch
mit dem erheblichen Unterschied, daß anstelle der exzentri
schen elliptischen Kombinationsräder von Fig. 7 einfache el
liptische Räder verwendet werden. In Fig. 9B sind die äußere
und die innere Motorwelle 102-1 und 104-1 über exzentrische
elliptische Radsätze 106-1 bzw. 108-1 mit einer Abtriebswelle
110-1 verbunden. Die Winkelgeschwindigkeit der beiden Kolben
gruppen 30-2 und 32-2 ändert sich zwar, aber der Geschwindig
keitsunterschied ist durch die Exzentrizität begrenzt, mit
denen die Radsätze 106-1 und 108-1 versehen werden können.
Fig. 9C zeigt ein Diagramm der Winkelgeschwindigkeit gegen
über dem Winkel der Abtriebswelle für einen Kreiskolbenmotor
der in Fig. 4 gezeigten Art, jedoch mit den exzentrischen
Kombinationsrädern der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Art.
Wegen der größeren Exzentrizität der Radsätze 106 und 108
relativ zu den Radsätzen 106-1 und 108-1 arbeiten die Kolben
30 und 32 innerhalb eines größeren Winkelgeschwindigkeits
bereichs als die Kolben 30-2 und 32-2 von Fig. 9B. Es ist
ersichtlich, daß die Exzentrizität der Radsätze 106 und 108
größer als diejenige der Radsätze 106-1 und 108-1 von Fig. 9B
ist, wobei diese größere Exzentrizität durch das Vorsehen von
Zwischenrädern zwischen zugeordneten Zahnrädern der Radsätze
ermöglicht wird. Es ist ersichtlich, daß die kleinste Winkel
geschwindigkeit der Kolbengruppen 30 und 32 der Anordnung von
Fig. 9C kleiner als diejenige der Kolbengruppen 30-2 und 32-2
der Anordnung von Fig. 9B ist.
Fig. 9D zeigt den Betrieb des Motors von Fig. 1. Wie oben be
schrieben, hat dieser Motor vier Paare von exzentrischen el
liptischen Rädern 60, 62, 64 und 66. Die maximale Differenz
der Winkelgeschwindigkeit der Kolbengruppen ist bei der An
ordnung von Fig. 9D etwas größer als in Fig. 9C, und die
Differenz der Winkelgeschwindigkeit durch einen großen Teil
des Arbeitszyklus ist größer.
In Fig. 9E ist der Betrieb mit vier Kombinations-Radsätzen
60-1, 62-1, 64-1 und 66-1 gezeigt. Da die Radsätze Zwischen
räder aufweisen, um ein ungewolltes Lösen zu verhindern, kön
nen wiederum Räder mit größerer Exzentrizität als bei den
Radsätzen 60, 62, 64 und 66 der Anordnung von Fig. 9D verwen
det werden. Die Diagramme der Winkelgeschwindigkeit gegenüber
dem Abtriebswellenwinkel für die Kolbengruppen 30 und 32
gleichen denjenigen von Fig. 9D, wobei jedoch eine geringere
Winkelgeschwindigkeit erreicht wird und die Differenz der
Winkelgeschwindigkeit durch einen großen Teil des Arbeits
zyklus großer ist. Es ist hier zu beachten, daß die Fläche
zwischen den einzelnen Aufzeichnungen der Winkelgeschwindig
keiten von zusammengehörigen Kolbengruppen auf den Arbeits
wirkungsgrad des Motors bezogen ist; je größer diese Fläche,
umso größer der Wirkungsgrad.
Es ist ersichtlich, daß die Konstruktion der Kolbengruppen
nicht auf die in Fig. 1 und 2 gezeigte Konstruktion be
schränkt ist. Fig. 10 zeigt eine modifizierte Ausführungsform
einer Kolbengruppe, auf die nunmehr Bezug genommen wird. Da
bei ist die Figur eine Explosionsansicht von Kolbengruppen
120 und 122. Eine Kolbengruppe 122 hat ein Paar von keilför
migen Kolben 124A und 124B, die auf einer Nabe 126 angeordnet
sind, die ihrerseits auf einer inneren Welle 128 sitzt, die
um eine Achse 130 drehbar ist. Um Konstruktion und Montage zu
vereinfachen, besteht die zweite Kolbengruppe 120 aus zwei
Abschnitten 120-1 und 120-2, die beispielsweise mit Bolzen
120-3 miteinander verbunden sind, die Bohrungen in einem
Abschnitt durchsetzen und in Gewindebohrungen im anderen
Abschnitt geschraubt sind. Der Abschnitt 120-1 hat ein Paar
von diametral entgegengesetzten keilförmigen Kolben 132-1A
und 132-1B, die auf einem rohrförmigen äußeren Wellenteil
134A angeordnet sind. Der Abschnitt 120-2 hat ein gleich
artiges Paar von Kolben 132-2A und 132-2B, die auf einem
rohrförmigen äußeren Wellenteil 134B angeordnet sind. Die
Wellenteile 134A und 134B sind um die gleiche Achse 130
drehbar, um die die innere Welle 128 dreht. Wie bei der
Anordnung von Fig. 1 sind auf der äußeren und der inneren
Welle 134B bzw. 128 kreisförmige Zahnräder 56A und 58A be
festigt, und exzentrische elliptische Räder (nicht gezeigt)
sind in die Verbindung zwischen den Rädern 56A und 58A in der
beschriebenen Weise eingeschaltet. Die Kolbengruppen 120 und
122 weisen geeignete Dichtungen (nicht gezeigt) auf, die mit
der zylindrischen Arbeitskammer des Motorgehäuses und mit
Teilen der Kolbengruppen in Abdichtanlage gelangen.
Bei Anwendung der Fremdzündung wie bei dem Motor von Fig. 1
ist der Zündzeitpunkt natürlich auf die Periode begrenzt, in
der das verdichtete Kraftstoff-Luft-Gemisch mit der Zündein
richtung 92 in Verbindung steht. Durch Positionieren von
Zündeinrichtungen an den Kolben, wie dies schematisch in den
Fig. 11, 12 und 13 gezeigt ist, kann der Zündzeitpunkt will
kürlich eingestellt werden. Dabei sind Kolbengruppen 150 und
152 gezeigt, von denen jede ein Paar von Kolben 150A und 150B
bzw. 152A und 152B aufweist. Die Kolbengruppe 150 ist auf
äußeren Wellenteilen 154A und 154B befestigt, und die Kolben
gruppe 152 ist auf der koaxialen inneren Welle 156 befestigt.
Zündeinrichtungen 160 wie etwa Zündkerzen sind an den Kolben
vorgesehen und so angeordnet, daß an jeder Unterkammer eine
Zündfunkenstrecke vorgesehen ist. Wenn die Kolben im Uhrzei
gersinn gemäß Fig. 11 drehen, liegen die Zündkerzen an den
Kolbenflächen der hinteren Kolben. Wenigstens eine Zündkerze
ist an jeder der vier Unterkammern vorgesehen, in die die
Zylinderkammer von den vier Kolben unterteilt wird.
Wie Fig. 12 zeigt, verlaufen Zündkerzendrähte 162 für Zünd
kerzen 160, die von der Kolbengruppe 152 getragen werden, von
den Zündkerzen zu kreisförmigen Leitungsringen 164 auf der
inneren Welle 156. Mit den Ringen 164 in elektrischem Kontakt
liegende Bürsten 166 stellen die elektrische Verbindung der
Drähte 162 mit einer Zündstromquelle (nicht gezeigt) her. Wie
Fig. 13 zeigt, verlaufen Zündkerzendrähte 172 für Zündkerzen
160 an der Kolbengruppe 150 von den Zündkerzen zu kreisför
migen Leitungsringen 174 auf dem äußeren Wellenteil 154A, und
mit den Ringen 174 in elektrischem Kontakt liegende Bürsten
176 stellen die elektrische Verbindung zwischen den Drähten
172 und der Zündstromquelle her. In Fig. 13 ist auch ein Mo
torgehäuse 178 gezeigt. Bei dieser Anordnung ist die Steue
rung des Zündzeitpunkts innerhalb eines großen Kolbendrehbe
reichs möglich, so daß die Zündkerzen 160 jederzeit mit ihren
zugehörigen Unterkammern in Kommunikation bleiben.
Der Betrieb des neuen Motors bei Anwendung von Selbstzündung
wird, wie Fig. 14 zeigt, ebenfalls vorgesehen. Dabei ist ein
Motorteil 20-1 gezeigt, das den Ansaug- und den Auslaßschlitz
88 bzw. 86 aufweist. Dem Motor wird durch den Ansaugschlitz
88 Luft und nicht ein Luft-Kraftstoff-Gemisch zugeführt, und
es ist keine Zündkerze vorgesehen. Statt dessen ist ein Hoch
druckeinspritzer 90-2 an einer Stelle angeordnet, an der beim
Motor mit Fremdzündung die Zündkerze 92 angeordnet war. Wenn
die Unterkammer zwischen den Kolben 30A und 32A den Zustand
des im wesentlichen maximalen Drucks und des minimalen Volu
mens erreicht, der in Fig. 14 gezeigt ist, wird Kraftstoff
aus dem Einspritzer 90-2 in die Unterkammer eingespritzt, und
dieser Kraftstoff wird durch die hohe Temperatur der verdich
teten Luft kompressionsgezündet, um eine Arbeitsphase zu
starten. Der Betrieb geht in der in den Fig. 6A-6D gezeigten
und beschriebenen Weise vor sich, wobei nur anstelle der
Fremdzündung die Kompressionszündung angewandt wird und dem
Motor während der Ansaugphase Luft anstelle eines Luft-Kraft
stoff-Gemischs zugeführt wird.
Für den Fachmann sind die verschiedensten Änderungen der vor
stehend im einzelnen beschriebenen Erfindung ersichtlich. Es
ist beispielsweise ersichtlich, daß es bei den Ausführungs
beispielen, bei denen die Kolben Zündkerzen tragen, nicht er
forderlich ist, daß jeder Kolben eine Zündkerze aufweist.
Statt dessen können abwechselnd aufeinanderfolgende Kolben
sowohl an ihrer hinteren als auch an ihrer vorderen Endfläche
Zündkerzen aufweisen. Beispielsweise können bei der Anordnung
nach Fig. 11 die Kolben 152A und 152B der Kolbengruppe 152
eine zweite Zündkerze an ihrer entgegengesetzten Fläche auf
weisen, und in diesem Fall braucht die Kolbengruppe 150 keine
Zündkerzen zu tragen. Ferner ist ersichtlich, daß die Ab
triebswelle 72 mit den darauf befestigten Zahnrädern 62B und
64A nicht mit den Wellen 70 und 76 koaxial zu sein braucht.
Die Abtriebswelle 72 kann auf einer Achse liegen, die paral
lel zu der Achse verläuft, auf der die Wellen 78 und 82 lie
gen, wie das schematisch in Fig. 9D gezeigt ist.
Claims (23)
1. Kreiskolbenmotor mit einem Gehäuse (22), das eine zylin
drische Arbeitskammer mit einem Einlaßschlitz (88) und einem
Auslaßschlitz (86) bildet, mit einer ersten und einer zweiten
Kolbengruppe (30, 32), die jeweils wenigstens ein Paar von
diametral entgegengesetzten Kolben in der Arbeitskammer
haben, die um die Zylinderachse drehen und die Arbeitskammer
in eine Mehrzahl von Paaren von diametral entgegengesetzten
Unterkammern unterteilen, mit einem Getriebezug (54) zum Ver
binden der ersten und der zweiten Kolbengruppe, wobei der
Getriebezug ein erstes und ein zweites Paar von miteinander
kämmenden exzentrischen elliptischen Zahnrädern aufweist und
jedes Paar dieser elliptischen Räder in im wesentlichen
gleichphasiger Beziehung dreht, um die erste und die zweite
Kolbengruppe in die gleiche Richtung mit sich wiederholend
veränderlichen Geschwindigkeiten zu drehen, so daß wenigstens
ein Paar von diametral entgegengesetzten Unterkammern volu
menmäßig kleiner wird, während gleichzeitig wenigstens ein
anderes Paar von diametral entgegengesetzten Unterkammern
volumenmäßig größer wird, wobei während jeder vollständigen
Umdrehung der ersten und der zweiten Kolbengruppe eine Mehr
zahl von Arbeitstakten vollständig ausgeführt wird und jeder
Arbeitstakt aufeinanderfolgend eine Arbeits-, eine Ausschie
be-, eine Ansaug- und eine Verdichtungsphase umfaßt,
gekennzeichnet durch
- - wenigstens zwei weitere Paare von miteinander verbundenen exzentrischen elliptischen Rädern (60, 62, 64, 66) in dem Getriebezug (54) zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von elliptischen Rädern in im wesentlichen gleichphasiger Bezie hung mit dem ersten und dem zweiten Paar von elliptischen Rädern, um die Differenz der relativen Drehgeschwindigkeit der ersten und der zweiten Kolbengruppe (30, 32) im Betrieb größer zu machen, um dadurch die Drehgeschwindigkeit von hin teren Kolben während der Arbeits- und Ansaugphasen relativ zu derjenigen von vorderen Kolben klein zu machen, und
- - eine Einrichtung zur Durchführung des Abtriebs von der Verbindung zwischen den beiden weiteren Paaren von exzentri schen elliptischen Rädern.
2. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Paare der exzentrischen elliptischen
Räder Kombinationsräder (106, 108) aufweisen.
3. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kombinationsräder (106, 108) allgemein in Axialrich tung verlaufende Verzahnungen (120) in einem elliptischen Muster an wenigstens einer Stirnfläche von ineinandergrei fenden Rädern haben und
daß ein Zwischenrad (114, 116) mit der allgemein in Axial richtung verlaufenden Verzahnung (120) an exzentrischen elliptischen Kombinationsrädern in Eingriff steht, um zwi schen in Eingriff befindlichen exzentrischen elliptischen Rädern (106A, 106B bzw. 108A, 108B) eine zweite Getriebever bindung herzustellen.
daß die Kombinationsräder (106, 108) allgemein in Axialrich tung verlaufende Verzahnungen (120) in einem elliptischen Muster an wenigstens einer Stirnfläche von ineinandergrei fenden Rädern haben und
daß ein Zwischenrad (114, 116) mit der allgemein in Axial richtung verlaufenden Verzahnung (120) an exzentrischen elliptischen Kombinationsrädern in Eingriff steht, um zwi schen in Eingriff befindlichen exzentrischen elliptischen Rädern (106A, 106B bzw. 108A, 108B) eine zweite Getriebever bindung herzustellen.
4. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
Zündkerzen (160), die von Kolben wenigstens einer Kolben
gruppe getragen sind und Elektroden mit Funkenstrecken auf
weisen, die mit jeder Unterkammer in Verbindung stehen, um
die Arbeitsphasen auszulösen.
5. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
Leitungsringe (164), die mit wenigstens einer Kolbengruppe um die Zylinderachse drehbar und elektrisch mit den Zündkerzen (160) verbunden sind, und
Bürsten (166), die mit den Leitungsringen (164) in Gleit kontakt liegen und mit einer Spannungsquelle zur Zuführung von Zündspannung zu den Zündkerzen verbindbar sind.
Leitungsringe (164), die mit wenigstens einer Kolbengruppe um die Zylinderachse drehbar und elektrisch mit den Zündkerzen (160) verbunden sind, und
Bürsten (166), die mit den Leitungsringen (164) in Gleit kontakt liegen und mit einer Spannungsquelle zur Zuführung von Zündspannung zu den Zündkerzen verbindbar sind.
6. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbengruppen jeweils nur ein einziges Paar von
diametral entgegengesetzten Kolben aufweisen.
7. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
ein Paar von beabstandeten, in Axialrichtung fluchtenden drehbaren rohrförmigen Wellenteilen (36A, 36B), zwischen denen zu der ersten Kolbengruppe gehörende Kolben (30A, 30B) an diametral entgegengesetzten Positionen abgestützt sind, und
eine drehbare Innenwelle (38), die mit den rohrförmigen Wel lenteilen koaxial ist und zwischen diesen und zwischen dia metral entgegengesetzten Kolben der ersten Kolbengruppe verläuft, wobei auf der Innenwelle zu der zweiten Kolben gruppe gehörende Kolben (32A, 32B) befestigt sind.
ein Paar von beabstandeten, in Axialrichtung fluchtenden drehbaren rohrförmigen Wellenteilen (36A, 36B), zwischen denen zu der ersten Kolbengruppe gehörende Kolben (30A, 30B) an diametral entgegengesetzten Positionen abgestützt sind, und
eine drehbare Innenwelle (38), die mit den rohrförmigen Wel lenteilen koaxial ist und zwischen diesen und zwischen dia metral entgegengesetzten Kolben der ersten Kolbengruppe verläuft, wobei auf der Innenwelle zu der zweiten Kolben gruppe gehörende Kolben (32A, 32B) befestigt sind.
8. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
in Axialrichtung verlaufende Dichtungen (44, 46, 48) zwischen
der Innenwelle (38) und von den rohrförmigen Wellenteilen ge
halterten Kolben.
9. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen Kraftstoffeinspritzer (90) zur Kraftstoffzufuhr zu den
Unterkammern während jeder Verdichtungsphase, wobei dieser
Kraftstoff nach Zündung die Arbeitsphase auslöst.
10. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch
eine Zündkerze (92), die an dem Gehäuse (22) an einer Stelle
angeordnet ist, an der das Unterkammervolumen im wesentlichen
Minimum ist, um Kraftstoff in der Unterkammer zu zünden.
11. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet
daß der Kraftstoffeinspritzer (90) den Unterkammern im we
sentlichen am Ende der Verdichtungsphase Kraftstoff zuführt,
um eine Kompressionszündung des Kraftstoffs zu erreichen.
12. Kreiskolbenmotor,
gekennzeichnet durch
- - ein Gehäuse (22), das eine zylindrische Arbeitskammer mit einem Einlaß- und einem Auslaßschlitz hat,
- - eine erste und eine zweite Kolbengruppe, die jeweils wenig stens ein Paar von diametral entgegengesetzten Kolben in der Arbeitskammer aufweisen, die um die Zylinderachse drehbar sind und die Arbeitskammer in eine Mehrzahl von Paaren von diametral entgegengesetzten Unterkammern unterteilen,
- - einen Getriebezug zum Verbinden der ersten und der zweiten Kolbengruppe, wobei der Getriebezug ein erstes und ein zwei tes Paar von miteinander in Eingriff befindlichen exzentri schen elliptischen Kombinationszahnrädern aufweist,
- - eine allgemein in Axialrichtung verlaufende Verzahnung (120) in einem exzentrischen elliptischen Muster an wenig stens einer Stirnfläche des ersten und des zweiten Paars (106, 108) von Kombinationsrädern,
- - ein erstes und ein zweites Zwischenrad (114, 116), die mit den im wesentlichen axial verlaufenden Verzahnungen (120) an dem entsprechenden ersten und zweiten Paar (106, 108) von Kombinationsrädern in Eingriff liegen, um zwischen miteinan der kämmenden exzentrischen elliptischen Rädern eine zweite Getriebeverbindung herzustellen,
- - wobei jedes Paar von elliptischen Kombinationsrädern (106, 108) in im wesentlichen gleichphasiger Beziehung dreht, um die erste und die zweite Kolbengruppe in die gleiche Richtung mit sich wiederholenden änderbaren Geschwindigkeiten zu dre hen, so daß einige entgegengesetzte Unterkammern volumenmäßig kleiner werden, während gleichzeitig andere entgegengesetzte Unterkammern volumenmäßig größer werden, wobei während jeder vollständigen Umdrehung der ersten und der zweiten Kolben gruppe eine Mehrzahl von Arbeitstakten vollständig ausgeführt wird, deren Zahl der Gesamtzahl von Kolben entspricht, und jeder Arbeitstakt nacheinander eine Arbeits-, eine Ausschie be-, eine Ansaug- und eine Verdichtungsphase umfaßt.
13. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch
wenigstens zwei weitere Paare von exzentrischen elliptischen
Rädern in dem Getriebezug, die in im wesentlichen gleich
phasiger Beziehung mit den exzentrischen elliptischen Kombi
nationsrädern (106, 108) drehen.
14. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch
von Kolben wenigstens einer Kolbengruppe getragene Zündkerzen
(160), die Elektroden mit Funkenstrecken haben und mit jeder
Unterkammer zum Auslösen der Arbeitsphasen in Kommunikation
liegen.
15. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 14,
gekennzeichnet durch
Leitungsringe (164), die mit wenigstens einer der Kolben gruppen um die Zylinderachse drehbar und mit den Zündkerzen (160) elektrisch verbunden sind, und
Bürsten (166), die mit den Leitungsringen (164) in Gleitkon takt liegen und mit einer Spannungsquelle verbindbar sind, um den Zündkerzen eine Zündspannung zuzuführen.
Leitungsringe (164), die mit wenigstens einer der Kolben gruppen um die Zylinderachse drehbar und mit den Zündkerzen (160) elektrisch verbunden sind, und
Bürsten (166), die mit den Leitungsringen (164) in Gleitkon takt liegen und mit einer Spannungsquelle verbindbar sind, um den Zündkerzen eine Zündspannung zuzuführen.
16. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kolbengruppe nur ein einziges Paar von diametral
entgegengesetzten Kolben aufweist.
17. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch
ein Paar von beabstandeten, in Axialrichtung fluchtenden drehbaren rohrförmigen Wellenteilen, zwischen denen Kolben der ersten Kolbengruppe an diametral entgegengesetzten Stellen gelagert sind, und
eine drehbare Innenwelle, die mit den rohrförmigen Wellen teilen koaxial ist und zwischen diesen Wellenteilen und zwischen diametral entgegengesetzten Kolben der ersten Kol bengruppe verläuft, wobei Kolben der zweiten Kolbengruppe auf dieser Innenwelle befestigt sind.
ein Paar von beabstandeten, in Axialrichtung fluchtenden drehbaren rohrförmigen Wellenteilen, zwischen denen Kolben der ersten Kolbengruppe an diametral entgegengesetzten Stellen gelagert sind, und
eine drehbare Innenwelle, die mit den rohrförmigen Wellen teilen koaxial ist und zwischen diesen Wellenteilen und zwischen diametral entgegengesetzten Kolben der ersten Kol bengruppe verläuft, wobei Kolben der zweiten Kolbengruppe auf dieser Innenwelle befestigt sind.
18. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 17,
gekennzeichnet durch
in Axialrichtung verlaufende Dichtungen (44, 46, 48) zwischen
der Innenwelle und Kolben der ersten Kolbengruppe.
19. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch
eine Einspritzeinrichtung (90), die den Unterkammern während
jeder Verdichtungsphase Kraftstoff zuführt, der bei Zündung
die Arbeitsphase auslöst.
20. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 19,
gekennzeichnet durch
eine Zündkerze (92), die an dem Gehäuse an einer Stelle an
geordnet ist, an der das Unterkammervolumen im wesentlichen
Minimum ist, um Kraftstoff in der Unterkammer zu zünden.
21. Kreiskolbenmotor nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet
daß die Einspritzeinrichtung (90) den Unterkammern Kraftstoff
im wesentlichen am Ende der Verdichtungsphase zuführt, um den
Kraftstoff durch Kompression zu zünden.
22. Getriebesatz zum Verbinden von ersten und zweiten Wellen,
die parallel verlaufende Achsen haben,
gekennzeichnet durch
- - erste und zweite exzentrische elliptische Kombinationszahn räder (108A, 108B), die um die erste und die zweite Wellen achse drehbar sind,
- - allgemein radial verlaufende, in Eingriff liegende Verzah nungen (118) an den Zahnrädern, um die Bewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Zahnrad bei Drehung eines dieser Zahn räder zu übertragen,
- - allgemein in Axialrichtung verlaufende Verzahnungen (120) in einem exzentrischen elliptischen Muster an wenigstens einer Stirnfläche des ersten und des zweiten Zahnrads, und
- - ein Zwischenrad (116), das um eine Achse drehbar ist, die die erste und die zweite Wellenachse schneidet und mit der in Axialrichtung verlaufenden Verzahnung (120) des ersten und des zweiten Rads kämmt, um das erste und das zweite Rad durch das Zwischenrad miteinander zu verbinden.
23. Getriebesatz nach Anspruch 22,
gekennzeichnet durch
eine Zwischenrad-Stützwelle (122), die das Zwischenrad (116) drehbar abstützt, und
Lagerelemente (124) an entgegengesetzten Enden der Zwischen rad-Stützwelle (122) zur Abstützung durch die erste und die zweite Welle.
eine Zwischenrad-Stützwelle (122), die das Zwischenrad (116) drehbar abstützt, und
Lagerelemente (124) an entgegengesetzten Enden der Zwischen rad-Stützwelle (122) zur Abstützung durch die erste und die zweite Welle.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/712,562 US5133317A (en) | 1991-06-10 | 1991-06-10 | Rotary piston engine |
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| DE4218885A1 true DE4218885A1 (de) | 1992-12-17 |
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|---|---|---|---|
| DE4218885A Withdrawn DE4218885A1 (de) | 1991-06-10 | 1992-06-09 | Kreiskolbenmotor |
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| JP (1) | JPH05187251A (de) |
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