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DE4218392A1 - Verfahren zum Herstellen eines Gefäßes o. dgl. aus eß- und/oder verrottbarem Material - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Gefäßes o. dgl. aus eß- und/oder verrottbarem Material

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Publication number
DE4218392A1
DE4218392A1 DE4218392A DE4218392A DE4218392A1 DE 4218392 A1 DE4218392 A1 DE 4218392A1 DE 4218392 A DE4218392 A DE 4218392A DE 4218392 A DE4218392 A DE 4218392A DE 4218392 A1 DE4218392 A1 DE 4218392A1
Authority
DE
Germany
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water
mixed
flour
vessel
starch
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4218392A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Lang
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/02Plates, dishes or the like
    • A47G19/03Plates, dishes or the like for using only once, e.g. made of paper
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D13/00Finished or partly finished bakery products
    • A21D13/30Filled, to be filled or stuffed products
    • A21D13/32Filled, to be filled or stuffed products filled or to be filled after baking, e.g. sandwiches
    • A21D13/33Edible containers, e.g. cups or cones
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/08Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding organic substances
    • A21D2/14Organic oxygen compounds
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23P20/00Coating of foodstuffs; Coatings therefor; Making laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs
    • A23P20/20Making of laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs, e.g. by wrapping in preformed edible dough sheets or in edible food containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D65/00Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
    • B65D65/38Packaging materials of special type or form
    • B65D65/46Applications of disintegrable, dissolvable or edible materials
    • B65D65/463Edible packaging materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Eß- bzw. Trinkgefäßes oder Eßbesteckes od. dgl. aus einem eß- und/oder verrottbaren Material, mit Mehl, Wasser, Stärke, Öl.
Aus der DE-PS 40 12 985 ist eine Verpackung für Lebensmittel bekannt, welche zumindest teilweise aus gebackenem Teig auf der Basis von Stärke und Mehl besteht, wobei diese Verpackung einen Einsatz aufweist, der durch Schneiden einer ebenen Platte aus dem gebackenen Teig hergestellt ist und zum getrennten Verpacken von mehreren, empfindlichen Gegenständen dient. Vorzugsweise soll der Teig dieser ebenen Platten Pflanzenfasern enthalten.
Darüber hinaus ist aus der DE-OS 40 27 786 ein thermoplastisch verarbeitbares Komponentengemisch bekannt, das zur Herstellung von Nutzungs-, Gebrauchs- und Verpackungsgegenständen verwendet werden soll. Auch diesem Gemisch sollen Naturfasern zur Stabilisierung zugesetzt werden.
Durch die Zugabe von Fasern ist ein Verzehr dieser Gegenstände praktisch nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem Eß- bzw. Trinkgefäße und Eßbestecke auf einfache Weise herstellbar sind, die anschließend eßbar oder wenigstens leicht verrottbar sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß dem Wasser Makromolekularbildner in einer Menge von maximal 2 o/oo bezogen auf die Trockenmasse der übrigen Bestandteile zugefügt und mit dem Wasser gleichmäßig vermischt werden worauf die übrigen Bestandteile eingemischt werden, und daß der fertige Teig zur vorgesehenen Gefäßform verpreßt und gleichzeitig gebacken wird.
Bereits die sehr geringe Zugabemenge von maximal 2 o/oo eines Makromolekularbildners ergibt eine unerwartete Dichtigkeit und Festigkeit des damit hergestellten Gegenstandes, so daß dieser auch für flüssige Nahrungsmittel eingesetzt werden kann. Trotzdem können die so hergestellten Gegenstände verzehrt werden. Wichtig ist bei der Herstellung, daß der Makromolekularbildner zuerst mit dem Wasser vermischt wird, da nur dabei eine gleichmäßige Verteilung dieser geringen Zugabemenge erreicht wird.
Als sehr vorteilhaft hat es sich ergeben, wenn erfindungsgemäß als Makromolekularbildner Xantan mit dem Wasser vermischt wird.
Mit Xantan als Beimischung hat sich eine sehr gute Beständigkeit während der gesamten Nutzungszeit sowohl bei kalten als auch bei warmen Speisen und Getränken ergeben. Darüber hinaus sind auch daraus hergestellte löffelförmige Eßwerkzeuge sehr stabil und haltbar; trotzdem können sie nach Beendigung der Mahlzeit verspeist werde.
Ebenso hat es sich bewährt, wenn erfindungsgemäß Guarmehl vor der Zugabe der übrigen Bestandteile mit dem Wasser vermischt wird.
Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn gemäß der Erfindung wenigstens ein Mittel aus der Gruppe der Pektine dem Wasser als Makromolekularbildner zugemischt wird.
Als weiteres sehr günstiges Zugabemittel als Makromolekularbildner hat sich Johannisbrotkernmehl ergeben.
Durch die Zugabe dieser Makromolekularbildner wird eine sehr gute Vernetzung der Teigbestandteile erreicht, wodurch der fertige Gegenstand wasserabweisend ist. Trotzdem ist er aber wasserlöslich, so daß sich eine gute Verzehrbarkeit und Verrottbarkeit ergibt.
Bei der Herstellung eines erfindungsgemäßen Gegenstandes wird zuerst der Makromolekularbildner mit dem benötigten Wasser intensiv vermischt, so dann werden die anderen Zutaten wie Mehl, Stärke, Öl, Natron, Zucker, Salz in der jeweils vorgesehenen und auf den speziellen Bedarf abgestimmten Menge zugegeben und eingemischt. Der fertige Teig wird dann in eine Preßform eingespritzt und dort zur gewünschten Form verpreßt. Gleichzeitig wird diese Form geheizt, so daß der Teig während des Preßvorganges auch gebacken wird.
Dadurch ist eine sehr rationelle Herstellung des Gegenstandes gewährleistet, so daß er auch preiswert angeboten werden kann.

Claims (5)

1. Verfahren zum Herstellen eines Eß- bzw. Trinkgefäßes aus einem eß- und/oder verrottbaren Material, mit Mehl, Wasser, Stärke, Öl, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wasser Makromolekularbildner in einer Menge von maximal 2 o/oo bezogen auf die Trockenmasse der übrigen Bestandteile zugefügt und mit dem Wasser gleichmäßig vermischt werden, worauf die übrigen Bestandteile eingemischt werden, und daß der fertige Teig zur vorgesehenen Gefäßform verpreßt und gleichzeitig gebacken wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Makromolekularbildner Xantan mit dem Wasser vermischt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Guarmehl vor der Zugabe der übrigen Bestandteile mit dem Wasser vermischt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Makromolekularbildner Johannisbrotkernmehl zugegeben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Mittel aus der Gruppe der Pektine dem Wasser zugemischt wird.
DE4218392A 1992-06-04 1992-06-04 Verfahren zum Herstellen eines Gefäßes o. dgl. aus eß- und/oder verrottbarem Material Withdrawn DE4218392A1 (de)

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DE (1) DE4218392A1 (de)

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