[go: up one dir, main page]

DE4029464C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine

Info

Publication number
DE4029464C2
DE4029464C2 DE4029464A DE4029464A DE4029464C2 DE 4029464 C2 DE4029464 C2 DE 4029464C2 DE 4029464 A DE4029464 A DE 4029464A DE 4029464 A DE4029464 A DE 4029464A DE 4029464 C2 DE4029464 C2 DE 4029464C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pins
machine
conveyor
coils
spools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4029464A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4029464A1 (de
Inventor
Kazuyasu Hirai
Kazuyoshi Suzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Machinery Ltd
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP1241425A external-priority patent/JP2556145B2/ja
Priority claimed from JP24142489A external-priority patent/JPH0737300B2/ja
Priority claimed from JP1257595A external-priority patent/JPH03120172A/ja
Priority claimed from JP1257596A external-priority patent/JPH03120173A/ja
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
Publication of DE4029464A1 publication Critical patent/DE4029464A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4029464C2 publication Critical patent/DE4029464C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/18Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • B65H67/064Supplying or transporting cross-wound packages, also combined with transporting the empty core
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3 zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck- Falschdrahtzwirnmaschine.
Aus der DE 37 43 948 A1 sind ein Verfahren zum Austragen einer Auflaufspule aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie die entsprechende Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3 bekannt. Bei diesem Verfahren wird die Spule von einem automatischen Spulenwechsler von der Maschine abgenommen, der zwischen einer Primärheizung und dem Maschinenkörper verbindbar ist, auf ein Spulengatter über­ tragen, das entlang der Primärheizung befestigt ist und an­ schließend von einem Bedienungsmann unter Verwendung eines Handwagens o. ä. zu einem Prüf- oder Verpackungsraum transportiert. Dieses Verfahren wird nachfolgend unter Bezug auf die Fig. 10 und 11 beschrieben. Zunächst wird der Aufbau der Streck-Falschdrahtzwirnmaschine zur Herstellung der Auflaufspulen erläutert. Wie in Fig. 10 gezeigt, wird von einer Fadenablaufspule 51 in einem Spulengatter 50 ein Faden 52 von ersten Abzugswalzen 53 und zweiten Abzugswalzen 54 abgezogen und dabei unter einer derartigen Spannung gehalten, daß der Faden verstreckt werden kann. Ein Falschdrehorgan 55, wie z. B. eine Klemmriemenfalschdreheinrichtung, ist zwischen den Abzugswalzen 53 und 54 nahe an den Walzen 54 und in Fadenlaufrichtung den Walzen 53 nachgeordnet angeordnet und verleiht dem in Laufrichtung vor dem Falschdrehorgan befind­ lichen Faden 52 eine Drehung. Zwischen den Walzen 53 und 54 ist nahe an den Walzen 53, den Walzen 54 in Fadenlaufrichtung vorgeordnet, eine Primärheizung 56 zur thermischen Fixierung des Fadens angeordnet, die den gedrehten Faden 52 auf Ver­ strecktemperatur aufheizt. Dritte Abzugswalzen 57 sind den zweiten Abzugswalzen 54 im Fadenlaufweg nachgeordnet. Zwischen den Walzen 54 und 57 ist eine Sekundärheizung 58 angeordnet, die den Faden 52 wieder erwärmt. Der wiederer­ wärmte Faden 52 wird von einer Aufspuleinrichtung 59 auf eine Auflaufspule 60 aufgespult, womit der Bearbeitungs­ vorgang beendet ist. Aufgrund der Größe der Primärheizung 56 der Streck-Falschdrahtzwirnmaschine ist diese getrennt vom Körper 61 der Maschine angeordnet, der das Falschdreh­ organ 55 und die nachgeordneten Bauteile der Maschine enthält. Die Primärheizung 56 ist in der Weise gegenüber dem Körper 61 angeordnet, daß zwischen ihnen ein Durch­ gang 62 entsteht, der das Einsetzen des Fadens 52 sowie die Durchführung von Wartungsarbeiten erleichtert. Nachstehend wird das bekannte Verfahren unter Bezug auf Fig. 11 beschrieben. Eine automatische Spulenwechseleinrich­ tung 63 ist in der Weise im Durchgang 62 als Spulenaus­ trageinrichtung angeordnet, daß der Spulenwechsler 63 entlang dem Maschinenkörper 61 verfahrbar ist. Ein Stiftgatter 64 ist in der Weise am Boden befestigt, daß es auf der Seite der Primärheizung 56 auf den Durchgang 62 zugerichtet ist. Vom Stiftgatter 64 ragen drei Stifte 65 in den Durchgang 62 hinein. Der Spulenwechsler 63 über­ trägt die Spule 60 aus dem Maschinenkörper 61 auf einen Stift 65. Zu diesem Zweck erfaßt der Spulenwechsler 63 die Spule 60 an der Spulenhülse, nimmt die Spule von der Aufspuleinrichtung auf, dreht die Spule um einen Winkel von 90°, bringt sie in eine einem der Stifte 65 gegenüberliegende Stellung und schiebt die Spule auf den Stift 65 auf. Das heißt, daß bei diesem Verfahren der zwischen der Primärheizung und dem Maschinenkörper verfahrbare automatische Spulenwechsler eine Spule 60 aus dem Maschinenkörper abnimmt und die Spule auf den Stift 65 des Stiftgatters 64 überträgt, so daß ein Maschinenwärter die Spule manuell vom Stift abziehen kann und diese auf einem Handwagen oder ähnlichem zum Prüf- und Packraum transportiert.
Da das Stiftgatter 64 beim vorstehend erläuterten Aus­ tragverfahren für Spulen aus der Streck-Falschdraht­ zwirnmaschine feststehend ausgeführt ist, bewegt sich der Maschinenwärter im Durchgang 62, wobei er den Handwagen oder ähnliches zieht oder schiebt, um die Spulen 60 vom Stiftgatter 64 abzuziehen. Dabei erweist es sich als nachteilig, daß das Abziehen der Spulen von den Stifthaltern zeitaufwendig und ineffizient ist. Der Maschinenwärter darf die Auflaufspule zum Schutz der Fadenlagen nicht an deren Oberfläche berühren, sondern muß die Spule an der Hülse fassen, um diese vom Stift abzuziehen, worauf er die Spule in der Weise auf den Handwagen oder ein ähnliches Transportmittel auflegt, daß sich die Hülse an der Unterseite der Spule befin­ det. Diese mühsame Arbeit wiederholt sich ständig, wobei die Ausführung der Arbeit sehr zeitaufwendig ist. In jüngerer Zeit ist diese Art der Arbeit noch ineffi­ zienter geworden, besonders da das Gewicht und die Größe der Auflaufspulen weiter zunehmen. Die Effizienz der Maschine sinkt, wenn beim Abziehen der Auflaufspulen von den Stiften Verzögerungen entstehen, da der Faden nach dem Abziehen der Auflaufspulen von den Stiften neu eingesetzt wird.
Aus der DE 23 47 926 A1 ist weiterhin eine Vorrichtung zum Transportieren und Speichern von Garnträger bekannt, bei welcher die Garnträger mittels eines mit Dornen versehenen Transportbandes zu einer Übergabeeinrichtung transportiert werden, welche die Garnträger von den Dornen des Förderbandes abzieht. Durch eine komplizierte Mechanik wird der Garnträger zunächst nach oben geführt und dann anschließend in eine schräge Lage gebracht, worauf er auf eine Speichereinrichtung durch die Übergabeeinrichtung aufgesteckt wird. Da die Übergabeeinrichtung stationär angeordnet ist, ist die Speichereinrichtung gegenüber dieser verfahrbar ausgebildet. Hierbei ist vorgesehen, daß die Speichereinrichtung auch als Halteeinrichtung für weiterverarbeitende Maschinen eingesetzt werden kann, wenn sie vollständig mit Garnträgern bestückt ist. Abgesehen davon, daß diese bekannte Vorrichtung nicht bei einer Streck- Falschdrahtzwirnmaschine mit einer automatischen Abzieheinrichtung eingesetzt wird, ist die Übergabeeinrichtung verhältnismäßig aufwendig in ihrem Aufbau und aufgrund des komplizierten Bewegungsablaufes nur in der Lage, die Garnträger langsam zu übergeben.
Schließlich ist aus der deutschen Zeitschrift "Textilpraxis International", Heft 1, 1988, S. 89 eine Spulenfördereinheit bekannt, bei der eine Spulenfördereinheit eingesetzt wird, die die aus einer Zwirnmaschine entnommenen Auflaufspulen zu einem Transportbehälter fördert. Dieser Transportbehälter wird dann zu Weiterverarbeitungsmaschinen geführt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine aufzuzeigen, die bei einem einfachen Aufbau das Austragen von Auflaufspulen aus der Streck- Falschdrahtzwirnmaschine selbsttätig und in effizienter Weise durchführt.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus den Patenansprüchen 1 und 3. Unteransprüche zeigen bevorzugte Ausführungsformen.
Der Betriebsablauf, bei dem die Auflaufspulen auf den mit der endlosen, die Primärheizeinrichtungen umlaufenden Stiftgatterumlaufeinrichtung verbundenen Stifte oder Zapfen trans­ portiert werden und der Betriebsablauf, bei dem die Auflaufspulen von diesen Zapfen oder Stiften abgestreift werden, sind kinematisch miteinander verbunden. Aus diesem Grund werden die Auflaufspulen effizient auf die Austrag­ fördereinrichtung übertragen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht zur Erläuterung eines Verfahrens zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine;
Fig. 2 die Seitenansicht einer Stiftumlaufeinrichtung;
Fig. 3 die perspektivische Ansicht einer Stiftumlauf­ einrichtung;
Fig. 4, 5 und 6 perspektivische Darstellungen von Fördereinrichtungen zum Austragen von Spulen aus der Maschine;
Fig. 7 eine Draufsicht zur Erläuterung einer Ausfüh­ rungsform des Verfahrens, bei dem eine Auflauf­ spule aus einer Falschdrahtzwirnmaschine aus­ getragen wird;
Fig. 8 die perspektivische Darstellung einer in Fig. 7 gezeigten Stiftgatterumlaufeinrichtung;
Fig. 9 eine Draufsicht zur Erläuterung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 10 die Seitenansicht einer herkömmlichen Streck- Falschdrahtzwirnmaschine; und
Fig. 11 eine Seitenansicht zur Erläuterung des bekannten Austragverfahrens für Auflaufspulen aus einer herkömmlichen Streck-Falschdrahtzwirnmaschine.
Nachfolgend werden in bezug auf Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 Bauteile bzw. Einrichtungen, die denen in Fig. 10 und 11 gezeigten entsprechen, mit denselben Bezugszeichen be­ zeichnet und nicht näher erläutert.
Das Austragverfahren für Auflaufspulen umfaßt einen Schritt, bei dem die Auflaufspule von einer in Fig. 1 dargestellten automatischen Spulenwechseleinrichtung auf einen Stift übertragen wird, einen Schritt, bei dem die Auflaufspule von einer Stiftgatterumlaufeinrichtung 1 zu deren Endab­ schnitt gefördert wird, und einen Schritt, bei dem die Auflaufspule von einer Abschiebeeinrichtung 15 vom Stift auf eine Fördereinrichtung 30 zum Austragen aus der Ma­ schine abgeschoben wird. Fig. 1 zeigt weiterhin Primär­ heizungsblöcke 20, die jeweils zur Bearbeitung von 12 Spulen vorgesehen sind, Maschinenkörperblöcke 21, die eben­ falls zur Bearbeitung von 12 Auflaufspulen vorgesehen sind, sowie einen Steuerendbereich 22 und einen Antriebsendbereich 23.
Nachfolgend werden die einzelnen Schritte des Betriebs­ ablaufes des Verfahrens gemeinsam mit dem Aufbau und Betrieb der entsprechenden Vorrichtung erläutert. Die Funktionsweise der automatischen Spulenwechseleinrich­ tung 63 entspricht der eingangs für herkömmliche Ver­ fahren beschriebenen. Der Spulenwechsler 63 führt den Spulenwechsel an jedem Block durch und überträgt die Spulen 60 sequentiell auf Stifte 5 wie bei im oberen Bereich von Fig. 1 gezeigt, und bewegt sich in einem Durchgang 62, der hier mit bezeichnet ist. Sind alle Spulen 60 auf Stifte 5 übertragen, so ist der Übertragungsschritt vollendet. Dieser Übertragungsschritt unterscheidet sich vom herkömmlichen Verfahren insofern, als daß die Spulen 60 nicht auf Stifte eines stationären Stifthalters bzw. Stiftgatters aufgesetzt werden, sondern auf Stifte 5 der Stiftgatterumlaufeinrichtung 1.
Nachstehend wird der nächste Schritt des Verfahrens, nämlich der Weitertransport der Spulen beschrieben. Wie in der unteren Hälfte von Fig. 1 dargestellt, wird die Stiftgatter­ umlaufeinrichtung 1 schrittweise im Uhrzeigersinn in Umlauf versetzt, wie bei dargestellt. Die Auflaufspulen 60 werden so zum Umkehrbereich bzw. Endabschnitt 1A der Umlauf­ einrichtung 1 transportiert. Die Stiftgatterumlaufein­ richtung 1, die um in Fig. 2 dargestellte Primärheiz­ einrichtungen 56 umläuft, ist zur Durchführung dieses Transportschrittes vorgesehen.
Nachstehend wird unter Bezug auf Fig. 3 die Stiftgatter­ umlaufeinrichtung erläutert. Eine ein endloses Antriebs­ mittel bildende Endloskette 2, eine obere Führungsschiene 3 und eine untere Führungsschiene 4 sind um die Primär­ heizeinrichtungen 56 herum angeordnet. Vertikale Stäbe 6, von denen jeweils drei Stifte 5 horizontal herausragen, sind an Verbindungsstellen 6A an der Kette 2 angebracht, so daß die Stifte 5 durch die vertikalen Stäbe 6 mit der Kette 2 verbunden sind. Wie in Fig. 3 dargestellt, sind die vertikalen Stäbe 6 in einem Bereich nicht größer als deren obere Hälfte an der Endloskette 2 befestigt, während der übrige Bereich der Stäbe 6 nicht mit der End­ loskette 2 in Verbindung steht. Die Endloskette 2 läuft um Zahnräder 7 und 8 um und wird von einem Antriebs­ motor 9 angetrieben. Rollen 10 und 11, die auf der oberen Schiene 3 entlanglaufen, und Rollen 12, die entlang der unteren Führungsschiene 4 in der Weise laufen, daß die Führungsschiene 4 zwischen der Rolle 12 und dem Vertikal­ stab 6 befindlich ist, sind an den Vertikalstäben 6 be­ festigt. In der Umlaufeinrichtung 1 mit vorstehend be­ schriebenem Aufbau werden die Stifte 5 durch Betätigung des Motors 9 um die primären Heizeinrichtungen 56 in Umlauf versetzt, wobei zwischen ihnen ein horizontaler Abstand P1 eingehalten wird, so daß die Auflaufspulen 60 sequentiell zum End- bzw. Umkehrabschnitt 1A transpor­ tiert werden. Ist der Transportschritt der Spulen 60 vollendet, so befinden sich alle Stifte 5 der Umlaufein­ richtung 1 zwischen den Primärheizungsblocks 20 und den Spulengattern 50. In dieser Stellung wird das Fadenein­ führen durchgeführt. Dabei befinden sich nur die Führungs­ schienen 3 und 4 und die Endloskette 2, wie in Fig. 3 dargestellt, im Durchgang 62, so daß zwischen den Führungsschienen und der Kette eine Öffnung verbleibt. Aus diesem Grund kann das Fadeneinführen bzw. -zuführen zu den ersten Abzugswalzen 53 oder ähnlichem effizient und problemlos durchgeführt werden. Die Stifte 5 sollten maximal an einer Hälfte der Kette 2 ange­ ordnet sein, so daß sich nach Beendigung des vorstehend beschriebenen Umlaufvorganges der Kette 2 keine Stifte 5 im Durchgang 62 befinden. Nach dem Vollenden des Fadenzuführ- bzw. -einführvorganges werden die Stifte 5 in ihre ursprüngliche Stellung zurückbewegt, wie oben in Fig. 1 dargestellt. Die Umlaufeinrichtung 1 ist vorstehend mit einer als endlosem Antriebsmittel dienenden Endloskette beschrieben. Als endloses Antriebs­ mittel kann jedoch auch ein Seil oder ähnliches verwen­ det werden. Darüberhinaus können verschiedene bekannte Verbindungs- und Antriebselemente zur Verbindung der Stifte mit dem endlosen Antriebsmittel, als Führungs­ schienen und zum Antrieb eingesetzt werden.
Nachstehend wird der Verfahrensschritt des Abschiebens beschrieben. Sind die Auflaufspulen 60, wie in der oberen Hälfte von Fig. 1 dargestellt, zum Endabschnitt 1A ge­ langt, so wird die Abschiebeeinrichtung 15 betätigt, womit die Spulen 60 auf die Fördereinrichtung 30, wie bei in Fig. 1 dargestellt, abgeschoben bzw. übertragen werden. Nachdem die Fördereinrichtung 30 so mit Spulen 60 beladen wur­ de, wird sie, wie bei bei in Fig. 1 gezeigt, zu einem Prüf- und Packraum oder ähnlichem verfahren, was in den Figuren nicht dargestellt ist, und eine nachfolgende, leere Fördereinrichtung 30 zum Austragen aus der Maschine wird am Endabschnitt 1A positioniert. Die Abschiebeein­ richtungen 15 bestehen aus Pneumatikzylindern, von denen drei vertikal zueinander ausgerichtet angeordnet sind. Wenn ein mit Auflaufspulen 60 beladener Vertikalstab 6 zum Endab­ schnitt 1A gelangt, werden die Kolbenstangen 16 der Pneumatik­ zylinder durch Löcher 6B in den Vertikalstäben 6 hindurch­ geschoben, womit sie auf die Hülsenenden der auf die Stifte 5 aufgesetzten Spulen 60 Druck ausüben und diese verschieben.
Die Fördereinrichtung 30 zum Austragen aus der Maschine, die die Auflaufspulen 60 von der Stiftgatterumlaufeinrichtung 1 aufnimmt, ist mit Stiften oder Spulentellern ausgerüstet und wird nachfolgend näher erläutert. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein mit Stiften versehener Wagen als Fördereinrichtung 30 dient. Bei dieser Ausführungsform sind jeweils 3 vertikal in einer Reihe angeordnete Stifte 33 an einem Wagen 34, der auf einer Führungsschiene 35 gesteuert verfahrbar ist, überstehend in mehreren Reihen angebracht. Der Wagen 34 wird in einer Stellung ange­ halten, in der leere Stifte 33 sich gegenüber dem End­ abschnitt 1A befinden, wo sie die von den Abschiebeein­ richtungen 15 abgeschobenen Auflaufspulen 60 aufnehmen. Anschließend wird der Wagen 34 um eine Strecke P2 weiter­ bewegt, so daß sich die nächste Reihe leerer Stifte 33 gegenüber dem Endabschnitt 1A befindet. Wenn der Wagen 34 voll mit Spulen 60 beladen ist, wird der Wagen vom Endabschnitt 1A weggefahren und der nächste leere Wagen hält am Endabschnitt 1A an.
Fig. 5 zeigt einen mit Stiften versehenen Hängeförderer 31, der anstelle der Fördereinrichtung 30 einsetzbar ist. Bei diesem Förderer ist ein in einer Hängeschiene 38 ge­ führter Hängearm 37 mit drei Stiften 36 in vertikaler Anordnung gesteuert verfahrbar. Der leere Hängearm 37 wird in einer Stellung angehalten, in der er dem End­ abschnitt 1A gegenübersteht und wird dabei von Führungen 39 geführt. Hier nimmt er die von den Abschiebeeinrich­ tungen 15 abgeschobenen Auflaufspulen 60 auf. Ein mit Spulen beladener Hängearm 37 wird aus dieser Position weitergefahren, worauf ein nachfolgender leerer Hänge­ arm 37 an der entsprechenden Position anhält.
Fig. 6 zeigt eine Fördereinrichtung 32 zum Austragen aus der Maschine, die mit zapfentragenden Spulentellern ausge­ rüstet ist. Diese Einrichtung ist anstelle der Förder­ einrichtung 30 verwendbar. Die Fördereinrichtung 32 umfaßt ein erstes Förderband 41 zur Zufuhr von leeren Tellern 40, ein zweites Förderband 42 zum Transport von mit Spulen beladenen Tellern, eine Drehfördereinrichtung 43 und eine Kippfördereinrichtung 44. Vom ersten Förder­ band 41 werden die leeren Teller 40, wie bei in Fig. 6 dargestellt, über die Drehfördereinrichtung 43 auf die Kippfördereinrichtung 44 transportiert. Die auf der Einrichtung 44 befindlichen Teller 40 werden von nicht dargestellten Halteeinrichtungen in vorbestimmten Positionen festgehalten. Anschließend wird die Einrich­ tung 44 um einen Winkel von 90° gekippt, wie bei in Fig. 6 dargestellt, so daß Zapfen bzw. Stifte 40A der Teller 40 gegenüber den im Endabschnitt 1A befind­ lichen Spulen angeordnet sind. Wie bei in Fig. 6 dargestellt, werden dann die Spulen 60 von den Abschiebe­ einrichtungen 15 auf die Stifte 40A geschoben, worauf die Kippfördereinrichtung 44 in ihre horizontale Aus­ gangsposition zurückgekippt wird, wie bei in Fig. 6 dargestellt. Die mit Spulen 60 beladenen Teller 40 werden anschließend freigegeben und von der Kippfördereinrich­ tung 44 über die Drehfördereinrichtung 43 auf das zweite Förderband 42, wie bei in Fig. 6 dargestellt, trans­ portiert. Die bei , , , und dargestellten Betriebsabläufe werden wiederholt, wobei jeweils drei Spulen 60 aufgenommen und weitertransportiert werden. Da die Lösung der Transportaufgabe mit Hilfe der Spulenteller für den weiteren Transport sowie die Hal­ terung beim Prüfen und Packen geeignet ist, ist diese Verfahrensweise vorzuziehen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren entnimmt ein zwischen dem Körper und Primärheizeinrichtungen einer Streck- Falschdrahtzwirnmaschine verfahrbarer Spulen­ wechselautomat Auslaufspulen aus dem Maschinenkörper und überträgt die Spulen auf Stifte, die mit einer um die Primärheizeinrichtungen umlaufenden endlosen Antriebseinrichtung verbunden sind. Die Endlosantriebs­ einrichtung wird in der Weise in Umlauf versetzt, daß die Spulen zu einem Endabschnitt der Einrichtung trans­ portiert werden. Am Endabschnitt angeordnete Abschiebe­ einrichtungen schieben die Spulen auf eine Förderein­ richtung mit Stiften oder Spulentellern auf, die zum Austragen aus der Maschine dient. Der Transportschritt der Spulen auf den mit dem um die Primärheizeinrich­ tungen umlaufenden Endlosantriebsmittel verbundenen Stiften und der Abschiebeschritt der Spulen am Endab­ schnitt der Einrichtung sind kinematisch miteinander verbunden, so daß die Spulen in effizienter Weise auf die Fördereinrichtung zum Austragen aus der Maschine übertragen werden. Aus diesem Grund verkürzt sich die Spulenaustragzeit aus der Maschine wesentlich, womit die Produktivität und Effizienz der Maschine erhöht wird. Da das endlose Antriebsmittel in der Weise um die Primärheizeinrichtungen herum angeordnet ist, daß genügend Raum für Wartungsarbeiten zur Verfügung steht und die Abschiebeeinrichtungen im Endabschnitt der Einrichtung angeordnet sind, ist es möglich, hinsichtlich des Raumbedarfs der gesamten Maschine das Verfahren in ähnlicher Weise durchzuführen wie herkömmliche Verfahren.
Nachfolgend wird eine weitere Ausführungsform der vor­ liegenden Erfindung erläutert. Fig. 7 zeigt eine Drauf­ sicht zur Erläuterung des Verfahrens, bei dem Spulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine ausgetragen werden. Fig. 7 zeigt die perspektivische Darstellung einer Stiftgatterumlaufeinrichtung.
Das Spulenaustragverfahren umfaßt einen Schritt, bei dem die Spule von einer automatischen Spulenwechseleinrichtung 163 auf einen Stift übertragen wird, einen Schritt, bei dem die Spule zum Endabschnitt einer Stiftgatterumlauf­ einrichtung 101 transportiert wird, sowie einen Schritt, bei dem die Spule von einer Abschiebeeinrichtung 115 auf eine Fördereinrichtung 130 zum Austragen aus der Maschine übertragen wird. Fig. 7 zeigt weiterhin Primär­ heizungsblocks 120, die jeweils für 12 Spulen vorgesehen sind, Maschinenkörperblocks 121, die ebenfalls jeweils für zwölf Spulen vorgesehen sind, einen Steuerendbereich 122 und einen Antriebsend­ bereich 123.
Die Verfahrensschritte werden gemeinsam mit dem Aufbau und Betrieb der einzelnen Einrichtungen beschrieben. Die automatische Spulenwechseleinrichtung 163 funktioniert in derselben Weise wie bei bekannten Verfahren. Die Ein­ richtung 163 zieht die Auflaufspulen aus jedem Maschinen­ block ab und überträgt sie sequentiell auf Stifte 105, wie bei in der oberen Hälfte von Fig. 7 dargestellt. Der Spulenwechsler 163 ist in einem Durchgang 162, wie bei in der oberen Hälfte von Fig. 7 gezeigt, verfahrbar.
Sind alle Spulen 160 auf Stifte 105 übertragen, so ist der Übertragungsschritt abgeschlossen.
Nachfolgend wird der Transportschritt des Verfahrens beschrieben. Die Umlaufeinrichtung 101 wird schrittweise angetrieben, so daß ein Umlauf gegen den Uhrzeigersinn er­ folgt, wie bei in der oberen Hälfte von Fig. 7 darge­ stellt. Die Spulen 160 werden so zu einem Endabschnitt 101A der Stiftgatterumlaufeinrichtung 101 transportiert. Wie in Fig. 8 ge­ zeigt, sind eine als endloses Antriebsmittel dienende Endloskette 102, eine obere Führungsscheine 103, sowie eine untere Führungsschiene 104 um die Primärheizungs­ blocks 120 herum angeordnet. Vertikale Stäbe 106, an denen jeweils drei Stifte 105 vorstehend angeordnet sind, sind über Verbindungen 106A an der Kette 102 angebracht. Die Stifte 105 sind somit über die verti­ kalen Stäbe 106 mit der Endloskette 102, die als end­ loses Antriebsmittel dient, verbunden. Die vertikalen Stäbe 106 sind an der Endloskette 102 höchstens im Bereich ihrer oberen Kette befestigt, während ihre untere Hälfte nicht mit der Endloskette in Verbindung steht. Die Endloskette 102 bildet um Zahnräder 107 und 108 eine Umlaufbahn und wird von einem Antriebs­ motor 109 angetrieben. Auf der oberen Führungsschiene 103 laufende Rollen 110 und 111 und Rollen 112 sind an den vertikalen Stäben 106 befestigt, wobei die Rollen 112 in der Weise befestigt sind, daß sich die untere Führungsschiene 104 zwischen der Rolle 112 und dem jeweiligen vertikalen Stab 106 befindet. In der Stiftgatterumlauf­ einrichtung 101 mit vorstehend beschriebenem Aufbau werden die Stifte 105 um die Primärheizungsblocks 120 in Umlauf gebracht, indem der Motor 109 betätigt wird. Die Stifte 105 bleiben dabei in einem Abstand P1 ange­ ordnet, so daß die Spulen sequentiell zum Endabschnitt 101A transportiert werden. Ist der Transportschritt vollendet, so befinden sich alle Stifte 105 der Stifgatterumlauf­ einrichtung 101 zwischen dem Primärheizungsblock 120 und Spulengattern 150. In dieser Stellung wird der Faden­ einführvorgang durchgeführt. Dabei befinden sich nur die Führungsschienen 103 und 104 sowie die Kette 102, wie in Fig. 8 dargestellt, als Bauteile der Stiftgatterumlaufein­ richtung 101 im Durchgang 162, so daß zwischen den Führungsschienen und der Kette eine Öffnung vorhanden ist.
Nachfolgend wird der Abschiebeschritt des Verfahrens erläutert. Sind die Stulpen 160 bis zum Endabschnitt 101A, wie in Fig. 7 dargestellt, transportiert worden, so werden die Abschiebeeinrichtungen 115 betätigt, so daß die Spulen auf ein unbemanntes Transportfahrzeug 130 übertragen bzw. geschoben werden, wie bei in Fig. 7 dargestellt. Nachdem das Fahrzeug 130 mit Spulen voll beladen ist, wird es, wie bei in Fig. 7 dar­ gestellt, zu einem Prüf- und Packraum oder ähnlichem Verfahren, was in den Figuren nicht dargestellt ist. Wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, dienen als Abschiebe­ einrichtungen 115 Pneumatikzylinder, von denen jeweils drei in sechs vertikalen Reihen angeordnet sind. Gelangen die mit Spulen 160 beladenen Vertikalstäbe 106 in den Endabschnitt 101A, so werden Kolbenstangen 116 der Pneumatikzylinder durch Löcher 106B in den Vertikalstäben 106 nach vorne geschoben, so daß die Hülsenränder der Spulen mit Kraft beaufschlagt und damit die Auflaufspulen von den Stiften 105 geschoben werden. Da die Stifte 105 auf den vertikalen Stäben 106 in ihrer Anordnung Stiften 133 des unbemannten Transportwagens 130 entsprechen, werden die Spulen 160 gleichzeitig auf die Stifte 133 des Wagens übertragen, wenn die Kolbenstangen 116 der Pneumatikzylinder, die horizontal nebeneinander in sechs vertikalen Dreier­ einheiten angeordnet sind, gleichzeitig betätigt werden.
Anschließend wird die Umlaufeinrichtung um das sechs­ fache des Abstandes P1 weitergefahren, womit andere Spulen 160 vor dem unbemannten Transportwagen 130 in Stellung gebracht werden, so daß die Abschiebeein­ richtungen 115 die Spulen 160 auf den Wagen übertragen können. Dieser Übertragungsvorgang wird mehrfach durch­ geführt, bis der Wagen mit Spulen gefüllt ist. An­ schließend wird der Wagen 130 zu einem Prüf- und Pack­ raum oder ähnlichem gefahren, wo die Spulen einer weiteren Bearbeitung unterzogen werden.
Der unbemannte Transportwagen 130 ist mit Stiften 133 versehen, die horizontal nebeneinander in sechs verti­ kalen Dreiereinheiten vorstehend angebracht sind. Der Wagen 130 ist entlang einer Leiteinrichtung 135 ge­ steuert verfahrbar. Der Wagen 130 wird in der Position, in der sich die leeren Stifte 133 gegenüber dem End­ abschnitt 101A befinden, von einer Positioniereinrichtung, wie z. B. einem Positionierzylinder, angehalten und nimmt die von den Abschiebeeinrichtungen 115 abgeschobenen Spulen 160 auf.
Vorstehende Beschreibung macht deutlich, daß bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Austragverfahrens die Austragzeit für Spulen wesentlich verkürzt ist, womit die Effizienz und Produktivität der Maschine weiter verbessert wird.
Nachfolgend wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung erläutert. Fig. 9 zeigt eine Draufsicht zur Erläuterung einer Ausführungsform des Verfahrens zum Austragen von Auflauf­ spulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine. Mit Aus­ nahme des unbemannten Transportwagens 130 entspricht dieses Verfahren dem vorstehend beschriebenen. Der Abstand zwischen den Stiften 105 auf vertikalen Stäben 106 unterscheidet sich von dem Abstand der Stifte 133 des Wagens 130. Die Spulen 160 werden auf den Wagen 130 durch Betriebsabläufe über­ tragen, die von dieser Abstandsdifferenz abhängig sind und nachfolgend erläutert werden. Der unterschiedliche Abstand dient der Verbesserung der Beladungseffizienz des Wagens 130 bei Auflaufspulen mit kleinem Durchmesser. Zum Über­ tragen der Spulen auf den Wagen 130 werden die dem Spulen­ gatter 150 nächstliegenden Abschiebeeinrichtungen 115A der Gruppe der Abschiebeeinrichtungen 115 und Stifte 133A des Wagens einander gegenüberliegend ausgerichtet. Die vertikal als Dreiergruppen angeordneten Spulen 160 werden an­ schließend auf den Wagen 130 übertragen. Danach wird die Stiftgatterumlaufeinrichtung 101 um einen Abstand P1 weiter­ bewegt, so daß die übrigen Spulen auf den Wagen 130 übertragen werden. Wird dieser Betriebsablauf mehr­ fach wiederholt, so werden alle Stifte 133A des Wagens 130 mit Spulen beladen. Anschließend werden die anderen Abschiebeeinrichtungen 115B und die anderen Stifte 133B zueinander in Ausrichtung gebracht und der Vorgang wird wiederholt. Nachdem alle Stifte 133 des Wagens 130 durch den Übertragungsvorgang mit Spulen beladen sind, wird der Wagen zu einem Prüf- und Pack­ raum gefahren, wo die Spulen einer weiteren Bearbeitung unterzogen werden.
Am unbemannten Transportwagen 130 sind, wie in Fig. 9 dargestellt, Stifte 133 vertikal vorragend in sechs horizontal nebeneinander ausgerichteten vertikalen Dreiergruppen angeordnet. Der Wagen 130 ist entlang einer Leiteinrichtung 135 gesteuert verfahrbar. Der Wagen 130 wird in einer Stellung, in der die leeren Zapfen 133 gegenüber einem Endabschnitt 101A ausgerichtet sind, von einer Positioniereinrichtung wie z. B. einem Positionier­ zylinder angehalten und nimmt die von den Abschiebe­ einrichtungen 115 abgeschobenen bzw. übertragenen Auf­ laufspulen 160 auf.
Die Abschiebeeinrichtungen 115A, 115B etc. und die Stifte 133A, 133B etc. des unbemannten Transportwagens 130 sind nicht nur durch Betätigen der Stiftgatterumlaufeinrichtung 101 zu­ einander ausrichtbar, sondern ebenso kann das Positionieren durch Verfahren des Wagens durchgeführt werden.
Da der Wagen 130 in effizienter Weise mit den Spulen 160 beladbar ist, kann der Wagen 130 kompakt ausgeführt sein.
Wie vorstehende Erläuterung zeigt, verkürzt das erfindungs­ gemäße Austragverfahren für Spulen die Spulenaustragzeit wesentlich, womit sich die Produktivität der Maschine steigert.
Bei der erfindungsgemäßen Spulenaustragvorrichtung für eine Streck-Falschdrahtzwirnmaschine, bei der Primärheizeinrich­ tungen gegenüber dem Maschinenkörper in der Weise angeord­ net sind, daß zwischen ihnen ein Durchgang bzw. Weg gebil­ det wird, ist in diesem Weg eine automatische Spulenwechsel­ einrichtung bewegbar angeordnet, eine große Anzahl von Stiften zur Aufnahme von Spulen, die vom Spulenwechsler ausgetragen wurden, sind mit etwa einer Hälfte oder weniger einer endlosen Antriebseinrichtung verbunden, die die Primärheizeinrichtungen umläuft. Die endlose Stiftgatterumlaufeinrichtung nimmt die Spulen vom automatischen Spulenwechsler in der Weise auf, daß die Spulen auf Stiften aufgesteckt sind. Die Stifte werden umlaufend weiterbewegt, so daß die Spulen aus der Streck-Falsch­ drahtzwirnmaschine ausgetragen werden. Nach dem Aus­ tragen der Spulen aus der Maschine sind die Stifte an der dem Durchgang oder Weg gegenüberliegenden Seite der Maschine angeordnet, so daß die Stifte nicht im Durch­ gang befindlich sind, wenn das Fadeneinführen bzw. -einziehen durchgeführt wird. Damit ist sowohl eine Verbesserung der Effizienz beim Fadeneinführen wie auch das automatische Austragen von Spulen möglich.

Claims (10)

1. Verfahren zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck- Falschdrahtzwirnmaschine, wobei die Auflaufspulen von einer automatischen Spulenwechseleinrichtung, die zwischen dem Maschinenkörper und Primärheizeinrichtungen verfahrbar ist, aus dem Maschinenkörper entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufspulen an Stifte übertragen werden, welche mit einer endlosen Umlaufeinrichtung verbunden sind, die die Primärheizeinrichtungen so umläuft, daß die Auflaufspulen zu einem Endabschnitt der endlosen Umlaufeinrichtung geführt werden, und daß mehrere an diesem Endabschnitt angeordnete Abschiebeeinrichtungren die Auflaufspulen gleichzeitig in mehreren, horizontalen und vertikalen nebeneinander bzw. übereinander liegenden Positionen auf einen mit Stiften versehenen, unbemannten Transportwagen übertragen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unbemannte Transportwagen Stifte aufweist, deren Abstand zueinander kleiner als der Abstand der mit der endlosen Umlaufeinrichtung verbundenen Stifte ist.
3. Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck- Falschdrahtzwirnmaschine, in der Primärzheizeinrichtungen so gegenüber dem Maschinenkörper angeordnet sind, daß zwischen ihnen ein Durchgang oder Weg entsteht, in dem eine automatische Spulenwechseleinrichtung verfahrbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß Stifte (5; 105) zur Aufnahme der von der automatischen Spulenwechseleinrichtung (63; 163) übertragenen Auflaufspulen (60; 160) mit einer Hälfte oder weniger der Gesamtlänge einer endlosen Stiftgatterumlaufeinrichtung (1; 101) verbunden sind, die um die Primärheizeinrichtungen umläuft.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftgatterumlaufeinrichtung (1; 101) eine Endloskette (2; 102), eine obere Führungsschiene (3; 103), eine untere Führungsschiene (4; 104) sowie vertikale Stäbe (6; 106) enthält, an denen jeweils mehrere Stifte (5; 105) horizontal vorragend angebracht sind, wobei die vertikalen Stäbe (6; 106) so mit der Endloskette (2; 102) verbunden sind, daß die Verbindungsstellen (6A; 106A) im Bereich der oberen Hälfte der vertikalen Stäbe (6; 106) liegen.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den vertikalen Stäben (6; 106) erste Rollen (10, 11; 110, 111), die auf der oberen Führungsschiene (3; 103), und zweite Rollen (12; 112), die entlang der unteren Führungsschiene (4; 104) laufen, befestigt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Fördereinrichtung bzw. Fördereinrichtungen (30; 31; 32; 130) zum Austragen der Auflaufspulen aus der Maschine, die mit mehreren Spulentellern oder Stiften versehen ist, unmittelbar gegenüber der Stiftgatterumlaufeinrichtung (1; 101) angeordnet ist, und daß Abschiebeeinrichtungen (15; 115) an der Umlaufeinrichtung (1; 101) am Übergabeort angeordnet sind, die die Auflaufspulen (60; 160) auf die Fördereinrichtung(en) (30; 31; 32; 130) zum Austragen aus der Maschine übertragen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschiebeeinrichtung (15; 115) aus einem Pneumatik­ zylinder mit einer Kolbenstange (16) besteht, die durch ein Loch (6B; 106B) im vertikalen Stab (6; 106) ausfahrbar ist, so daß sie das Hülsenende der Spule (60; 160), die auf den Stift (5; 105) aufgesteckt ist, mit Kraft beaufschlagt und so diese abschiebt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (30) zum Austragen aus der Maschine als Wagen ausgeführt ist, der entlang einer Führungsschiene (35) läuft und an dem mehrere Stifte (33) horizontal heraus­ ragend angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (31) zum Austragen aus der Maschine als Hängeförderer ausgeführt ist, bei dem ein mit Stiften (36) versehener Hängearm (37) an einer Hängeschiene (38) ge­ führt gesteuert verfahrbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (32) zum Austragen aus der Maschine mit Spulentellern (40) arbeitet und ein erstes Förderband (41) zur Zufuhr von leeren Tellern (40), ein zweites Förderband (42) zum Abtransport von mit Spulen (60) beladenen Tellern (40), eine Drehfördereinrichtung (43) sowie eine Kippfördereinrichtung (44) umfaßt.
DE4029464A 1989-09-18 1990-09-17 Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine Expired - Fee Related DE4029464C2 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1241425A JP2556145B2 (ja) 1989-09-18 1989-09-18 延伸仮撚機からのパッケージ搬送装置
JP24142489A JPH0737300B2 (ja) 1989-09-18 1989-09-18 延伸仮撚機におけるパッケージ搬送装置
JP1257595A JPH03120172A (ja) 1989-10-02 1989-10-02 延伸仮撚機からのパッケージ搬送方法
JP1257596A JPH03120173A (ja) 1989-10-02 1989-10-02 延伸仮撚機からのパッケージ搬送方法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4029464A1 DE4029464A1 (de) 1991-03-28
DE4029464C2 true DE4029464C2 (de) 1994-06-09

Family

ID=27477845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4029464A Expired - Fee Related DE4029464C2 (de) 1989-09-18 1990-09-17 Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine

Country Status (4)

Country Link
KR (1) KR930006089B1 (de)
DE (1) DE4029464C2 (de)
GB (1) GB2236768B (de)
IT (1) IT1247721B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29718828U1 (de) * 1997-10-29 1999-03-25 Certus Maschinenbau GmbH, 86316 Friedberg Handhabungssystem für Filamentspulen oder Doffs

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB9021041D0 (en) * 1990-09-27 1990-11-07 Rieter Scragg Ltd Bobbin transportation arrangement
EP0531910B1 (de) * 1991-09-12 1995-06-14 Barmag Ag Spinnanlage
US5337967A (en) * 1991-10-18 1994-08-16 Barmag Ag Textile yarn processing apparatus
GB9217916D0 (en) * 1992-08-22 1992-10-07 Rieter Scragg Ltd Package removal arrangement
JP3031092B2 (ja) * 1992-12-28 2000-04-10 村田機械株式会社 給糸交換方法
WO1994022754A1 (de) * 1993-03-31 1994-10-13 Barmag Ag Elektrohängebahn mit spulenübergabe
IT1274513B (it) * 1995-05-16 1997-07-17 Salmoiraghi Srl Dispositivo per trasportare bobine cariche di filo in corrispondenza di una macchina tessile e per asportare bobine scariche da quest'ultima
CN103449164B (zh) * 2013-09-03 2015-11-18 辽宁省机械研究院有限公司 一种超长扁管下料机的收料整理装置
DE102021002880A1 (de) 2021-06-04 2022-12-08 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Transportieren von Fadenspulen

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2347926A1 (de) * 1973-09-24 1975-04-03 Zinser Textilmaschinen Gmbh Einrichtung zum transportieren und speichern von garntraegern
US4923132A (en) * 1986-12-26 1990-05-08 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Doffing truck for a yarn false twisting machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29718828U1 (de) * 1997-10-29 1999-03-25 Certus Maschinenbau GmbH, 86316 Friedberg Handhabungssystem für Filamentspulen oder Doffs

Also Published As

Publication number Publication date
GB2236768B (en) 1993-08-04
IT1247721B (it) 1994-12-30
IT9048283A1 (it) 1992-03-17
DE4029464A1 (de) 1991-03-28
KR910006530A (ko) 1991-04-29
GB9020381D0 (en) 1990-10-31
IT9048283A0 (it) 1990-09-17
GB2236768A (en) 1991-04-17
KR930006089B1 (ko) 1993-07-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3872476T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum abnehmen von garnspulen und zum ablegen dieser spulen in einen spulenwagen.
DE3824843C2 (de)
DE3702379C2 (de)
DE3308171C2 (de)
DE3538838C2 (de)
DE3431790C2 (de)
DE3850010T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Transport von Vorgarnspulen in einer Spinnerei.
DE2123689A1 (de) Verfahrbare Spulentransportvorrichtung
DE4324039A1 (de) Transportsystem an einer Topfspinnmaschine
DE4029464C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Auflaufspulen aus einer Streck-Falschdrahtzwirnmaschine
DE3831498C2 (de) Transportvorrichtung für Kopse
DE3702265C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austausch von Spulen und Hülsen an Vorspinnmaschinen
CH666879A5 (de) Spulentransportanordnung.
DE3751431T2 (de) Vorrichtung zur Verhinderung des Vorgarnendabwickelns, angewendet am Vorgarnspulentransportsystem.
DE4338552A1 (de) Kreuzspulen herstellende Textilmaschine mit einer Vielzahl von in Reihe angeordneten Spulstellen
DE2410408C2 (de) Vorrichtung zum Auswechseln voller Spulen gegen leere Spulenkörper bei Steck- bzw. Zwirnmaschinen
DE69116297T2 (de) Hin- und hergehender führer für fadenförmiges gut
DE3871630T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum zentrifugieren von garnen.
DE19621151B4 (de) Vorrichtung zum Transportieren von Garnspulen
DE3942492C2 (de) Palettiervorrichtung für Spulen
DE3606612A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen wechseln von auslaufenden vorgarnspulen an einer spinnmaschine
DE3815831A1 (de) Spulentransportsystem
DE3344993A1 (de) Mehrstellige textilmaschine
CH663200A5 (de) Verfahren zum erzeugen oder bearbeiten und aufwickeln von faeden.
DE3835633A1 (de) Anlage zum dampffixieren von spinnspulen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: HANSMANN, VOGESER, DR. BOECKER, ALBER, DR. STRYCH, LIEDL, 81369 MUENCHEN

8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: HANSMANN & VOGESER, 81369 MUENCHEN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee