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DE4001532A1 - Papierhandhabungseinrichtung - Google Patents

Papierhandhabungseinrichtung

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Publication number
DE4001532A1
DE4001532A1 DE4001532A DE4001532A DE4001532A1 DE 4001532 A1 DE4001532 A1 DE 4001532A1 DE 4001532 A DE4001532 A DE 4001532A DE 4001532 A DE4001532 A DE 4001532A DE 4001532 A1 DE4001532 A1 DE 4001532A1
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DE
Germany
Prior art keywords
paper
sheets
sorting
stapler
size information
Prior art date
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Granted
Application number
DE4001532A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4001532C2 (de
Inventor
Masatoshi Hosoi
Tsutomu Ichinose
Masashi Shimada
Shin Umeda
Hirobumi Yoshino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP31421989A external-priority patent/JP2947839B2/ja
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Priority to DE4042539A priority Critical patent/DE4042539B9/de
Publication of DE4001532A1 publication Critical patent/DE4001532A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4001532C2 publication Critical patent/DE4001532C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C1/00Collating or gathering sheets combined with processes for permanently attaching together sheets or signatures or for interposing inserts
    • B42C1/12Machines for both collating or gathering and permanently attaching together the sheets or signatures
    • B42C1/125Sheet sorters combined with binding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Papierhandhabungseinrichtung für einen Kopierer, einen Drucker oder ein ähnliches Gerät.
Papierblätter, welche beispielsweise von einem Kopierer oder einem Drucker ausgetragen worden sind, werden üblicherweise in einzelnen Fächern eines Sortierers oder einer Stapelein­ richtung gestapelt. Die Stapel Papierblätter werden einzeln nacheinander aus den Fächern entnommen und dann mittels eines Hefters gebunden, gelocht und dann gesichert oder durch Buchbinder-Klebstoff miteinander verbunden. Jedoch ist das Herausnehmen der einzelnen Papierstapel aus den Fächern, um sie zu binden oder in anderer Weise zu behandeln, mühsam und nicht effizient.
Eine Entwicklung jüngeren Datums auf dem Gebiet der vorstehend beschriebenen Geräte ist eine Papierhandhabungseinrichtung, welche Papierstapel in deren Fächern heften oder auf andere Weise behandeln kann; eine solche Einrichtung wird daher auch als Sortier- oder Hefteinrichtung bezeichnet. Ein Bei­ spiel für diese Art von Papierhandhabungseinrichtungen ist eine Einrichtung, welche eine vorherbestimmte Anzahl Papier­ blätter jeweils auf alle Fächer verteilt und die Papierblät­ ter Fach für Fach heftet, wie in den japanischen Patentver­ öffentlichungen (Kokai) Nr. 62-2 90 655, 63-60 871 und 63-1 16 168 beschrieben ist. Bei einem Kopiergerät mit einer solchen Sor­ tier- und Hefteinrichtung ist im allgemeinen vorgesehen, daß die auf die Fächer verteilten Papierblätter in die richtige Lage gebracht, d. h. positioniert werden. Wenn die Papierblät­ ter in den einzelnen Fächern nicht in die richtige Lage ge­ bracht oder ordentlich angeordnet sein sollten, können sie mit der Hefteinrichtung nicht ordentlich gebunden werden. Um ein effizientes Heften zu fördern, kann vorgesehen sein, daß, sobald ein der letzten Vorlage zugeordnetes Blatt Papier das erste Fach erreicht, ein Heftvorgang an dem ersten Fach beginnt, ohne daß auf das Ausliefern einer vorherbestimmten Anzahl von Papierblättern an alle Fächer gewartet wird.
Ebenso ist beim Stand der Technik eine Papierhandhabungsein­ richtung mit einem Sorter für ein sogenanntes Zweifach-Sor­ tieren (dual sort) bekannt, welche erste und zweite Sortier­ einrichtungen hat, um Papierblätter, welche von einem Gerät ausgetragen worden sind, auf eine Anzahl Fächer zu verteilen. Bei dieser Geräteart können Papierblätter unterschiedlicher Größen sortiert werden. Eine Schwierigkeit bei einem solchen Gerät besteht darin, daß durch das Vorsehen einer Positio­ niereinrichtung für zwei Papiergrößen zusätzlich zu der Zwei­ fach-Sortiereinrichtung die Gesamtausführung kompliziert wird und die Gesamtkosten steigen. Es ist daher üblich gewe­ sen, Papierblätter in allen Fächern in die richtige Lage zu bringen. Hierdurch ist jedoch verhindert, daß Papierblätter unterschiedlicher Größen zur selben Zeit in die richtige Lage gebracht werden. Natürlich macht dann auch das Heften eines Stapels Papierblätter keinen Sinn, welche nicht or­ dentlich angeordnet sind.
Bei der vorstehend beschriebenen, herkömmlichen Einrichtung steht jedoch ein zweifacher Sortier- und Heftbetrieb zur Verfügung. Bei einer solchen Betriebsart sind die Anzahl Fächer in zwei Blöcke unterteilt, und Papierblätter, welche den einzelnen Blöcken zugeteilt worden sind, werden endlos sortiert und geheftet. Eine Schwierigkeit insbesondere bei dieser Betriebsart besteht darin, daß Papierstapel in den Fächern, welche zu dem ersten Block gehören, durch den Be­ trieb einer Hefteinrichtung verschoben werden, und dadurch verhindern, daß Papierstapel, welche dem zweiten Block zu­ geteilt worden sind, genau positioniert werden. Bei der vor­ stehend beschriebenen, herkömmlichen Einrichtung sind daher effiziente Handhabungen nicht erreichbar, da Papierblätter unterschiedlicher Größen in dem Zweifachbetrieb nicht sor­ tiert werden können.
In dem Kopiergerät sollen nunmehr die Papierblätter ausge­ gangen sein, bevor Kopien von der letzten Vorlage an alle vorherbestimmten Fächer ausgeliefert sind. Die herkömmliche Einrichtung heftet dann Papierstapel bis zu dem Fach, an welches eine Kopie der letzten Vorlage zuletzt ausgeliefert wurde und nimmt, nachdem der Kopierer mit Papierblättern versorgt worden ist, das Heften wieder auf. Da Papierblätter zwangsläufig vor einem Heften in die richtige Lage gebracht werden, werden auch die Papierblätter, welche vor der Zufuhr (neuer) Papierblätter geheftet worden sind, ebenfalls wie­ der positioniert. Hierdurch ergibt sich die Schwierigkeit, daß, da die gehefteten Papierstapel in die einzelnen Fächer zurückgeschoben worden sind, eine Zunahme in der Anzahl Fä­ cher unmittelbar zu einer Zunahme in der Belastung führt, welche auf einen Motor wirkt, welcher die Papierpositionier­ einrichtung antreibt; somit ist ein Motor mit einem großen Drehmoment erforderlich. Ein derartiger Motor ist nicht nur teuer, sondern auch voluminös und ist im Hinblick auf den Raumfaktor, d.h. den zusätzliche benötigten Raum nachteilig.
Gemäß der Erfindung soll daher eine Papierhandhabungsein­ richtung geschaffen werden, bei welcher Papierstapel gehef­ tet werden können, nachdem sie zuverlässig positioniert sind. Darüber hinaus soll gemäß der Erfindung eine Papierhandha­ bungseinrichtung geschaffen werden, bei welcher auch Papier­ blätter unterschiedlicher Größe sortiert werden können. Fer­ ner soll gemäß der Erfindung eine Papierhandhabungseinrich­ tung geschaffen werden, bei welcher Papierblätter mit Hilfe eines preiswerten Kleinstmotors mit kleinem Drehmoment in die richtige Lage gebracht werden können.
Gemäß der Erfindung ist dies bei Papierhandhabungseinrich­ tungen durch die Merkmale in den Ansprüchen 1, 2 und 5 ge­ löst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der auf diese Ansprüche rückbezogenen Unteransprüche.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausfüh­ rungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Papierhandhabungseinrich­ tung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung;
Fig. 3 eine Rückansicht der in Fig. 1 dargestellten Ein­ richtung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer in der Einrich­ tung der Fig. 1 vorgesehenen Schwenkvorrichtung;
Fig. 5 eine Draufsicht, aus welcher eine Beziehung zwischen der Schwenkvorrichtung und Fächern zu ersehen ist;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines in der Schwenkvorrichtung vorgesehenen Schiebeteils;
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Schwenkmotor und ihm zugeordnete Elemente, welche Teil der Schwenkvor­ richtung sind;
Fig. 8 und 9 Graphen, die jeweils eine Beziehung zwischen dem Drehwinkel des Schwenkmotors und der Verschie­ bung zeigen;
Fig. 10 eine Draufsicht auf ein Fach;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Fachs;
Fig. 12 eine Seitenansicht des Faches von rechts;
Fig. 13 bis 15 Schnittansichten verschiedener Teile des Faches;
Fig. 16 eine Seitenansicht eines Teils des Faches, an welchem eine Austragbürste vorgesehen ist;
Fig. 17 eine Schnittansicht einer weiteren speziellen Form des Faches;
Fig. 18 eine Darstellung, welche die Funktion einer Rippe zeigt;
Fig. 19 eine perspektivische Darstellung eines Zustands von Papierblättern;
Fig. 20 eine perspektivische Darstellung einer Führung;
Fig. 21 bis 28 jeweils Ansichten verschiedener Zustände von Papierblättern in dem Fach;
Fig. 29 eine perspektivische Ansicht des Gesamtaufbaus der Ausführungsform einer Heftvorrichtung;
Fig. 30 eine Draufsicht eines Tragteils;
Fig. 31 eine Draufsicht auf einen Hefter;
Fig. 32 eine Vorderansicht des Hefters;
Fig. 33 eine Seitenansicht des Hefters;
Fig. 34 bis 44 Vorderansichten, in welchen die Bewegungen verschiedener Komponenten des Hefters wiedergege­ ben sind;
Fig. 45 eine Vorderansicht einer Vorschubspindel;
Fig. 46 bis 50 Vorderansichten, welchen zu entnehmen ist, wie eine in dem Hefter geladene Heftklammer-Pa­ trone ersetzt wird;
Fig. 51 eine Vorderansicht einer weiteren speziellen Aus­ führungsform der Vorschubspindel;
Fig. 52 einen Graphen, welcher eine Beziehung zwischen der Geschwindigkeit und der Verschiebung wiedergibt, welche mit der Vorschubspindel-Welle in Fig. 51 erreichbar ist;
Fig. 53 ein schematisches Blockdiagramm eines Steuersystems zum Steuern der Papierhandhabungseinrichtung;
Fig. 54A und 54A Flußdiagramme eines generellen Ablaufs, welcher mittels des Steuersystems durchgeführt wird;
Fig. 55A bis 55C Flußdiagramme einer Heft-Schrittfolge;
Fig. 56A und 56B Flußdiagramme eines Ablaufs zum Betätigen der Schwenkvorrichtung;
Fig. 57 ein Flußdiagramm eines Schwenkvorgangs;
Fig. 58 ein Flußdiagramm, welches einen Vorgang zum Einzie­ hen der Schwenkvorrichtung wiedergibt;
Fig. 59 ein Flußdiagramm eines Berechnungsvorgangs, welcher reservierten Heftfächern zugeordnet ist;
Fig. 60 ein Flußdiagramm zum Sperren einer Schwenkbewegung;
Fig. 61 eine Flußdiagramm eines Ablaufs zum Überprüfen von Fächern, bei welchen eine Schwenkbewegung vorge­ kommen ist;
Fig. 62 ein Flußdiagramm einer Behandlung mit einer Klemm­ vorrichtung;
Fig. 63 und 64 Flußdiagramme bezüglich eines Zweifachsortierens;
Fig. 65 ein Flußdiagramm eines Ablaufs, wenn eine Tür ge­ öffnet wird, während ein Heftvorgang im Gange ist;
Fig. 66 ein Flußdiagramm bezüglich einer Abwärtsbewegung eines Elevators;
Fig. 67 ein Flußdiagramm bezüglich Auf-/Abwärtsbewegungen;
Fig. 68 ein Flußdiagramm einer Fehlerrelief-Prozedur bei einer Auf-/Abwärtsbewegung;
Fig. 69 ein Flußdiagramm einer Größenverschiebung-Fehler­ relief-Prozedur;
Fig. 70 ein Flußdiagramm einer Fehlerfeststellung bei einer Auf-/Abwärtsbewegung;
Fig. 71 ein Flußdiagramm einer Schwenkfehler-Feststellung;
Fig. 72 ein Flußdiagramm einer Fehlerfeststellung bei einer Schwenkvorrichtung;
Fig. 73 ein Flußdiagramm einer Heftfehler-Feststellung;
Fig. 74 ein Flußdiagramm einer generellen Fehlerfeststel­ lung;
Fig. 75 ein Flußdiagramm einer Behandlung eines Größenver­ schiebungsfehlers;
Fig. 76 ein Flußdiagramm der Behandlung eines Fehlers bei einer Auf-/Abwärtsbewegung;
Fig. 77 ein Flußdiagramm einer Schwenkfehlerbehandlung;
Fig. 78 ein Flußdiagramm einer Klemmfehlerbehandlung; und
Fig. 79 ein Flußdiagramm einer Heftfehler-Behandlung.
In Fig. 1 ist eine Papierhandhabungseinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Die Einrichtung weist am Einlaß ange­ ordnete Führungen 104 a und 104 b auf, um Blätter in Form von Kopien aufzunehmen, welche nacheinander von einem Kopierge­ rät oder einem ähnlichen Gerät ausgetragen werden. Führun­ gen 107, 109, 110 und 111, Transportrollen 106, 108, 112 und 113 sowie ein Wählteil in Form einer Klaue 115 sind nach den Führungen 104 a und 104 b angeordnet, um die eintreffenden Ko­ pien nach oben zu befördern. Das Wählteil 115 ist schwenk­ bar, um dadurch eine von zwei unabhängigen Bahnen auszuwäh­ len, d. h. eine obere Bahn, welche von einer Führung 119 über ein Austragrollenpaar 117 und 118 zu einer Ablage 119 ver­ läuft, und eine untere Bahn, welche von einer Führung 120 aus in eine vertikale Transportbahn verläuft. Die vertikale Transportbahn verläuft entlang der Einlaßseiten einer Anzahl von in der dargestellten Ausführungsform 20 Fächern 300. Die Transport- und Austragrollen 162 bzw. 163 sind jeweils paar­ weise vorgesehen. Angetriebene Rollen 165 werden gegen eini­ ge der Transportrollen 162 gedrückt, welche in einem entspre­ chenden Abstand voneinander angeordnet sind. Die Transport­ rollen 106, 108, 112 und 113, die Austragrollen 117 und 118, die Transportrollen 162 und die Austragrollen 163 werden von einem Motor 200 angetrieben.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist eine Heft- oder Bindevor­ richtung 400 an einer Seite der Fächergruppe angeordnet. Die Heftvorrichtung 400 besteht aus einem Hefter 401, welcher als eine noch zu beschreibende Hefteinheit dient, aus einer Vorrichtung 402, um einen Stapel Papierblätter in Richtung des Hefters 401 zu ziehen (wobei diese Einrichtung 402 nach­ stehend als eine Klemmeinrichtung bezeichnet wird) und aus einem Mechanismus, um den Hefter 401 und die Klemmvorrich­ tung 402 zu einem der Fächer 300 auf- und abwärts zu bewegen. Auf der anderen Seite der Fächergruppe ist eine Schwenkvor­ richtung 500 angeordnet, die Schiebeteile, welche die Rolle von Reguliereinrichtungen spielen, um Papierblätter in die richtige Lage zu bringen, d. h. zu positionieren oder ordent­ lich anzuordnen, bevor die Blätter geheftet werden, und eine Einrichtung hat, um jedes Schiebeteil in eine Position zu verschieben, welche zu einer Papiergröße paßt.
Fig. 3 zeigt eine Rückansicht der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung. Die zwanzig Fächer 300 sind in einen ersten Block oder eine erste Sortiereinheit 100 und einen zweiten Block oder eine zweite Sortiereinheit 101 unterteilt, die jeweils zehn Fächer haben. Fächerfühler 176 und 179 und Aus­ tragfühler 177 und 178 sind dem oberen Block (der ersten Sortiereinheit) 100 zugeordnet, während Fächerfühler 181 und 184 und Austragfühler 180 und 183 dem unteren Block (der zweiten Sortiereinheit) 101 zugeordnet sind. Die Fühler 176 bis 184 sind jeweils als Photosensoren ausgeführt, welche eine lichtemittierende Diode und einen Phototransistor auf­ weisen. Die Austragfühler 177, 178, 180 und 183 sprechen je­ weils auf das Austragen eines Papierblattes oder einer Kopie an, während die Fächerfühler 176, 179, 181 und 184 jeweils auf eine Kopie in den zugeordneten Fächern 300 ansprechen. Mit Hilfe der Fächerfühler 176, 179, 181 und 184 kann der untere Block 101 benutzt werden, wenn der obere Block 100 mit Kopien geladen ist.
Während des Betriebs gelangt eine von einem Kopiergerät ausgetragene Kopie über die Führungen 104 a und 104 b in die Papierhandhabungseinrichtung und wird durch die Führungen 107, 109, 110 und 111 und die Transportrollen 106, 108, 112 und 113 nach oben befördert. Bei einem normalen Austrag­ vorgang ist das Wählteil 115 abgesenkt, um die Kopie über die Führung 114 und das Austragrollenpaar 117 und 118 zu der Austragablage 119 zu leiten. Bei einem Sortierbetrieb (bei welchem Kopien in der Seitenreihenfolge sortiert wer­ den) oder bei einem Stapelbetrieb, (bei welchem Kopien Seite für Seite sortiert werden) wird das Wählteil 115 angehoben, um die Kopie entlang der Führung 110 abwärts zu leiten. Eine Kopie, welche mittels der Transportrollen 116 und angetrie­ bener Rollen 165 weiter befördert wird, wird auf ein be­ stimmtes Fach 300 verteilt, an welchem der zugeordnete Ab­ weiser in einer wirksamen Stellung gehalten ist. Die Ab­ weiser 164 werden der jeweiligen Betriebsart (Sortier- oder Stapelbetrieb) entsprechend verstellt.
Bei dem Sortierbetrieb wird der dem ersten Fach zugeordnete Abweiser 164 betätigt, um die Kopie in das erste Fach 300 auszutragen. Die zweite Kopie der ersten Seite wird durch den dem zweiten Fach 300 zugeordneten Abweiser 164 in das zweite Fach 300 ausgetragen. Die erste Kopie der zweiten Seite wird dem ersten Fach 300, und die zweite Kopie der zweiten Seite wird dem zweiten Fach 300 zugeteilt. Auf diese Weise werden bei dem Sortierbetrieb die erste Seite und alle nachfolgenden Seiten nacheinander auf das jeweilige Fach 300 verteilt. Bei dem Stapelbetrieb werden alle Kopien der ersten Seite in das erste Fach ausgetragen, während alle Kopien der zweiten Seite in das zweite Fach ausgetragen werden.
Nachstehend werden verschiedene Einrichtungen beschrieben, die notwendig sind, damit die Kopien, die nach einem der beiden vorstehend beschriebenen Betriebsarten sortiert wor­ den sind, geheftet werden. Um eine Anzahl Stapel von Kopien zu heften, müssen sie ordentlich angeordnet bzw. ausgerich­ tet sein. Um dieser Forderung zu genügen weist die darge­ stellte Ausführungsform die Schwenkvorrichtung 500 auf, welche anschließend anhand von Fig. 4 bis 8 beschrieben wird.
Wie aus Fig. 4 und 5 zu ersehen, hat jedes Fach 300 an einem Rand eine aufrecht stehende Anlagefläche 316. Ein Rücksei­ tiger aufrechter Teil erstreckt sich von einem anderen Rand des Faches 300 nach oben, welcher senkrecht zu dem Rand ist, an welchem die Anlagefläche 316 angeordnet ist. Ein Ein­ schnitt 311 erstreckt sich von dem Rand des Faches 300 aus, welcher parallel zu dem Rand verläuft, an welchem die Anla­ gefläche 316 festgelegt ist. Der Einschnitt 311 erstreckt sich über eine vorherstimmte Länge in Richtung der Anlage­ fläche 316. Eine Hauptwelle 501 hat einen rechteckigen Querschnitt und erstreckt sich aufrecht stehend durch den Einschnitt 311 der Fächer 300. Eine Anzahl Schiebeteile 502 ist an in Abständen voneinander vorgesehenen Stellen, die jeweils einen derFächer 300 entsprechen, an der Welle 501 angebracht. Jedes Schiebeteil 502 stößt gegen das Ende ei­ nes Stapels Papierblätter, um diese in die richtige Lage zu bringen, d. h. zu positionieren, was noch beschrieben wird. Wie in Fig. 6 dargestellt, besteht ein Schiebeteil 502 aus elastischen Schiebeteilen 502 a und 502 b, welche der Anlage­ fläche 316 gegenüberliegen und dazu dienen, Lageabweichungen insbesondere an dem Schiebeteil 502 und dem Fach 300 aufzu­ nehmen. Wenn ein Papierblatt nach oben gewölbt ist, drückt der elastische Teil 502 b dagegen, so daß das Schiebeteil 502 fest gegen das Ende eines Papierstapels stößt.
Im allgemeinen L-förmige Tragteile 505 und 506 sind an dem oberen bzw. unteren Ende der Hauptwelle 501 angebracht. Syn­ chronriemen 507 und 508 sind in einem oberen bzw. einem un­ teren Bereich der Fächer 300 angeordnet, und jeder verläuft im wesentlichen in derselben Richtung wie die Einschnitte 311. Die Tragteile 505 und 506 sind an den Riemen 507 bzw. 508 befestigt. Der Riemen 507 ist über Riemenscheiben 509 und 510 geführt, während der Riemen 508 über Riemenscheiben 511 bis 513 läuft. Die Riemenscheiben 509 und 511, welche Antriebsriemen sind, sind an dem oberen bzw. unteren Ende einer aufrechten Antriebswelle 514 angebracht. Die Riemen­ scheibe 513 ist an einer Abtriebswelle eines Motors 515 ge­ haltert.
Wie in Fig. 4 dargestellt, ist eine die Größe fühlende Platte 530 fest an dem Sorter angebracht. Ein Größenfühler 531 ist an dem unteren Tragteil 507 angebracht, um als Größeninforma­ tions-Fühleinrichtung zu dienen. Die Größenfühlplatte 530 und der Größenfühler 531 arbeiten zusammen, um eine Stellung des Schiebeteils 502 zu fühlen. Ein Schwenkmotor 520 ist an dem unteren Tragteil 506 angebracht. Eine exzentrische Welle 520 a erstreckt sich von der Abtriebsseite des Motors 520 nach oben. Ein Schwenkarm 521 erstreckt sich von dem unteren Ende der Hauptwelle 501 in Richtung des Motors 520. Die ex­ zentrische Welle 520 a sitzt lose in einem Längsschlitz 521 a, welcher in dem Schwenkarm 521 ausgebildet ist. Wenn der Mo­ tor 520 gedreht wird, wird der Arm 521 gedreht, wodurch wiederum die Hauptwelle 501 gedreht wird. Die Hauptwelle 501 dreht daher die elastischen Schiebeteile 502 a der einzelnen Schieber 502 zwischen zwei verschiedenen Stellungen, welche in Fig. 5 durch eine ausgezogene bzw. eine strichpunktierte Linie wiedergegeben sind. Diese Drehbewegung ist sinusför­ mig, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Folglich wird die Dreh­ bewegung an dem oberen Totpunkt verlangsamt. Die strichpunk­ tiert wiedergegebene Stellung des elastischen Teils 502 a ist so gewählt, daß das Teil 502 a an dem Ende eines Papiersta­ pels mit einem vorherbestimmten Druck anliegt, um den Papier­ stapel sicher gegen die Anlagefläche 316 zu drücken.
Wie vorstehend ausgeführt, ist die Schwenkvorrichtung 500 als eine Einheit ausgeführt und wird als Ganzes von dem Mo­ tor 515 bewegt. Wenn ein Größensignal von der Bilderzeugungs­ einrichtung der Papierhandhabungseinrichtung zugeführt wird, werden durch den Motor 515 die oberen und unteren Riemen 507 und 508 gedreht. Im Ergebnis werden dann die an der Hauptwelle 501 angebrachten Schiebeteile 502 in Vorwärts­ richtung auf ein Ende von in den einzelnen Fächern 300 ab­ gelegten Papierstapeln bewegt. Die Schwenkvorrichtung 500 wird in einer voherbestimmten Stellung angehalten, welche mittels der Größenfühlplatte 530 und dem Größenfühler 531 gefühlt worden ist. Anschließend führt der Motor 520 eine halbe Umdrehung (180°) in Vorwärtsrichtung aus und kehrt dann rückwärts in seine Ausgangsstellung zurück. Hierdurch wird der Arm 521 einmal geschwenkt und teilt seine Winkelbe­ wegung den einzelnen Schiebeteilen 520 a über die Hauptwelle 501 mit. Folglich wird jedes Schiebeteil 502 a von der in Fig. 5 ausgezogenen wiedergegebenen Stellung in die strich­ punktierte Stellung gebracht. Erforderlichenfalls kann, wie in Fig. 9 dargestellt, der Motor 520 um mehr als 180° in Vorwärtsrichtung bewegt werden und wird dann in die Ausgangs­ stellung zurückgebracht, um so die Schwenkbewegung jedes Schiebeteils 502 a bei einem Schritt zweimal zu bewirken.
Wenn der elastische Teil 502 a jedes Schiebeteils 502 gegen ein Ende eines in dem zugeordneten Fach 300 abgelegten Pa­ pierstapels stößt, wird das gegenüberliegende Ende des Papierstapels gegen die Anlagefläche 516 gedrückt und da­ durch in die richtige Lage gebracht. Gleichzeitig schiebt das Schiebeteil 502 bei der Drehbewegung den Papierstapel so, daß das Ende des Papierstapels, welches senkrecht zu dem vorerwähnten Ende ist, gegen den aufrechten Teil 308 des Faches 300 gedrückt wird, wie durch einen Pfeil S in Fig. 5 angedeutet ist. Folglich wird der Papierstapel in zwei zueinander senkrechten Richtungen genau in dem Fach in die richtige Lage gebracht. Da die Schwenkbewegung durch die Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen des Motors 520 durchgeführt wird, ist die Rückkehr in die Ausgangsstellung leicht, selbst wenn das Schiebeteil 502 den Papierstapel während der Vorwärts-Schwenkbewegung nicht vollständig verschiebt.
Der Papierstapel, welcher, wie vorstehend beschrieben, auf dem Fach 300 in die richtige Lage gebracht ist, wird dann einer Heft- oder einer ähnlichen Operation unterzogen und wird dann in einer durch einen Pfeil X in Fig. 5 angezeig­ ten Richtung herausgezogen. Da in der Richtung x keine Hin­ dernisse vorhanden sind, kann der Papierstapel leicht heraus­ gezogen werden.
Anhand von Fig. 10 bis 28 wird der Aufbau des vorgesehenen Faches 300 beschrieben, um ein genaues Positionieren eines Papierstapels und ein genaues Heften zu fördern. In Fig. 10 und 11 sind eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht des Faches 300 dargestellt. Wie in Fig. 10 dargestellt, ist der Einschnitt 311 im wesentlichen in dem Zwischenbereich des Faches 300 vorgesehen, damit die Hauptwelle 501 entsprechend der Papiergröße bewegt werden kann. Zwei Stege 301 sind neben dem Einschnitt 311 angeordnet, wodurch dazwischen eine Rinne zum Aufnehmen des Schiebers 502 festgelegt ist (Fig. 15). Wie in Fig. 15 dargestellt, dienen die Grate 301 dazu, ein Papierblatt P hochzuheben, damit es sicher positioniert werden kann. Wie in Fig. 17 dargestellt, kann die durch die Grate 301 festgelegte Rinne durch eine ein­ fache Vertiefung ersetzt werden.
Ein weiterer Vorteil, welcher mit Hilfe der Stege 301 er­ reichbar ist, besteht darin, daß das Papierblatt P mit einer gewissen Elastizität versehen wird und daher mit größerer Genauigkeit positioniert wird. An dem Fach 300 vorgesehene Rippen 302 b verhindern, daß ein Papierblatt in den Einschnitt 311 rutscht. Wie in Fig. 13 dargestellt, verläuft jede Rippe 302 b, welche in der Nähe des Einschnittes 311 angeordnet ist, von dem Fach 300 aus nach oben und unten, um zu verhindern, daß ein Papierblatt P unter das Fach 300 gerät, und um gleichzeitig zu verhindern, daß es in den Einschnitt des dar­ überliegenden Faches gleitet. Die Rippen 302 b liegen im we­ sentlichen 10 mm innerhalb des Endes der Papiergröße, um ins­ besondere das Ende eines Papierblattes zu führen, welches leicht in den Einschnitt 311 gelangen kann.
Wie in Fig. 13 dargestellt, hat der Rippenteil, der von dem Fach 300 nach oben vorsteht, einen im allgemeinen dreicki­ gen, leicht schrägen Querschnitt. Eine deartige Form ist vorteilhaft, um einen gehefteten und ausgetragenen Papier­ stapel so zu führen, daß er nicht von den Rippen, wie den Rippen 302 erfaßt wird. Jede Rippe 302 b hat eine Höhe, wel­ che in Richtung des Einschnitts 311 ansteigt, wie aus Fig. 14 zu ersehen ist. Hierdurch kann eine größere Anzahl Papier­ blätter auf dem Fach 300 untergebracht werden. Wie in Fig. 16 dargestellt, ist in der dargestellten Ausführungsform eine Austragbürste 322 an dem Fach 300 angebracht, um die Anzahl an Kopien zu erhöhen, welche in dem Fach 300 untergebracht werden können. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß die Bürste 322 das ausgetragene Papierblatt P infolge ihrer Wölbung auf­ greift, um die Stapel- und Positioniergenauigkeit zu erwir­ ken. Rippen 302 c, welche auch an dem Fach 300 vorgesehen sind, führen ein derartiges Papierblatt P, um sicher zu verhindern, daß es von der Bürste 322 erfaßt wird. Diese Rippen 302 c sind ebenfalls so angeordnet, um gegenüberlie­ gende Enden verschiedener Größen von Papierblätter P ent­ sprechend zu drücken.
Wie in Fig. 11 dargestellt, verläuft ein Ansatz 302 e von dem Fach 300 aus nach unten. Wie Fig. 18 zeigt, dient der An­ satz 302 e dazu, das Ende von Papierblättern P so nach unten zu drücken, daß die Klemmelemente 421 der Klemmvorrichtung 402 die Papierblätter P sicher einklemmen können, ohne gegen das Ende der Blätter zu stoßen.
Wie in Fig. 20 dargestellt, ist ein Führungsteil 317 an dem Fach 300 befestigt, um die Papierblätter P in die Klemmvor­ richtung 402 zu leiten. Wenn die Papierblätter P in Richtung des Heftabschnitts bewegt werden, wird durch das Führungsteil 316 ein vorderer Teil 323 des Hefters sicher eingebracht. Wie Fig. 22 zeigt, besteht, wenn das Führungsteil 317 fehlt, die Gefahr, daß die Papierblätter P von dem vorderen Teil 323 erfaßt werden, wenn sie aus einer Stellung I in eine Stellung II bewegt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Papierblätter, wie in Fig. 19 dargestellt, entsprechend wellig sind, oder wenn eine große Anzahl Papierblätter in dem Fach 300 untergebracht sind. Wie in Fig. 21 dargestellt, leitet das Führungsteil 317 die Papierblätter P sicher in den vorderen Teil 323 des Hefters, wie durch Positionen I, II und III veranschaulicht ist.
In Fig. 11 erstreckt sich ein Vorsprung 307 von dem Fach 300 aus nach unten. Wenn das dem Fach 300 zugeteilte Blatt P in einer Richtung in die richtige Lage gebracht ist, kann es über die Anlagefläche 316 (Fig. 12) hinausgehen, wenn es stark gewellt ist. Durch den Vorsprung 307 wird ein genaues Positionieren eines solchen Blattes P gefördert. Fig. 23 und 24 zeigen einen Fall, bei welchem der Vorsprung 307 vor­ handen ist, bzw. einen Fall, wo er fehlt, um dadurch die Wirkung des Vorsprungs 307 zu illustrieren. In Fig. 23 und 24 ändert sich die Lage des Blattes P nacheinander, wie durch I, II und III dargestellt ist.
In Fig. 10 ist das Fach 300 mit einem Einschnitt 310 ver­ sehen, damit mittels der Klemmvorrichtung 402 Papierblätter P, welche in dem Fach 300 gestapelt sind, festgeklemmt werden können. Die Fächer 300 sind an dem Sorter in einer bestimm­ ten Winkelstellung, z. B. unter einem Winkel von 25° zu der Horizontalen angebracht. Bei dieser Anordnung werden Papier­ blätter in der beabsichtigten Austragsrichtung nicht nur durch die Drehung des Schiebers 502, sondern auch durch ihr Gewicht in die richtige Lage gebracht.
Wie in Fig. 25 dargestellt, ist der innerste oder unterste Teil 308 des Faches 300 eindeutig ausgebildet, um ein ge­ naues Positionieren in der beabsichtigten Austragrichtung sowie ein ordentliches Stapeln zu fördern. Insbesondere verläuft eine Wandung von dem untersten Teil 308 senkrecht zu diesem und hat ein Endteil, welcher in einem spitzen Win­ kel, der kleiner als 90° ist, bezüglich des Bodens des Fa­ ches 300 abgewinkelt ist. Wenn Papierblätter P nacheinander auf dem Fach 300 gestapelt werden, werden sie durch einen Knick B in der vorerwähnten Wandung 308 genau positioniert, und gestapelt, indem auf Welligkeiten ein Druck ausgeübt wird, wie in Fig. 26 dargestellt ist. Fig. 27 zeigt ein Fach, bei welchem die aufrecht stehende Wandung nicht mit dem Knick B versehen ist. Bei der in Fig. 27 dargestellten Ausbildung wird somit auf Welligkeiten von Papierblättern P kein Druck ausgeübt, so daß sie über die Wandung hinausge­ hen, wie in Fig. 28 dargestellt ist.
Fig. 12 ist eine von rechts gesehene Seitenansicht des Fa­ ches 300 und sie zeigt, wie es gehaltert ist. In Fig. 12 sind Seitenwandungen 315 a und 315 b und Fachhalterungen 312 a und 312 b dargestellt. Das Fach 300 ist starr mit der Fach­ halterung 312 a verbunden, die nahe bei der Anlagefläche 316 angeordnet ist, und wird einfach durch die andere Fachhal­ terung 312 b gehalten, da nur ein kleiner Zwischenraum zwi­ schen dem Fach 300 und der Halterung 312 b vorgesehen ist. Der Zwischenraum zwischen dem Fach 300 und der Fachhalterung 312 b nimmt eine thermische Ausdehnung des Faches 300 auf.
Die Heftvorrichtung 400 ist folgendermaßen ausgeführt. Wie in Fig. 29 und 30 dargestellt, ist die Heftvorrichtung 400 an einer Seite der Anzahl Fächer 300 angeordnet. Die Heft­ vorrichtung 400 weist den Hefter 401 und eine papierbewegen­ de Einrichtung 402 auf, welche an der Unterseite eines Trag­ teils 403 angebracht sind. Der Hefter 401 treibt eine Heft­ klammer in einen Papierstapel, welcher auf einem der Fächer 300 angeordnet ist. Die papierbewegende Einrichtung 402 er­ greift den Papierstapel auf dem Fach 300 und befördert ihn im wesentlichen in horizontaler Richtung. Gegenüberliegende Enden 403 a und 403 b des Tragteils 403 sind nach oben bzw. nach unten gebogen. Rollen 404 a und 404 b sind drehbar an den ungebogenen Enden 403 a bzw. 403 b gehaltert. Zwei parallele Führungsschienen 504 a und 504 b verlaufen in vertikaler Rich­ tung entlang den Enden der Fächer 300. Rollen 404 a und 404 b sind in den Führungsschienen 405 a bzw. 405 b aufgenommen, so daß der Hefter 401 und die Einrichtung 402 zusammen ent­ lang der Enden der Fächer 300 auf- und abwärts bewegbar sind. Ein Riemen 406 a läuft über Riemenscheiben 407 a und 407 c, welche in vertikaler Richtung in einem vorherbestimm­ ten Abstand voneinander angeordnet sind. Ebenso ist ein Riemen 406 b über Riemenscheiben 407 b und 407 d geführt, wel­ che in derselben Weise wie die Riemenscheiben 407 a und 407 c angeordnet sind. Die Riemen 406 a und 406 b verlaufen im we­ sentlichen parallel zueinander entlang den Fächern 300. Die umgebogenen Enden 403 a und 403 b des Tragteils 403 sind mit­ tels Schrauben an den Riemen 406 a bzw. 406 befestigt. Die unteren Riemenscheiben 407 c und 407 d sind an einer Welle 408 gehaltert, so daß sie zusammen gedreht werden. Eine Riemen­ scheibe 401 ist an der Abtriebswelle eines Motors 409 ange­ bracht. Ein Riemen 411 ist über die Riemenscheibe 401 und eine Riemenscheibe 412 geführt. Ein Antriebszahnrad 413 ist an derselben Welle wie die Riemenscheibe 412 angebracht und in kämmenden Eingriff mit einem Zahnrad 414 gehalten. Die Drehbewegung des Motors 409 wird über eine derartige Getrie­ beanordnung an die Riemenscheibe 407 d übertragen. In dieser Anordnung werden mittels der Riemen 406 a und 406 b der Hefter 401 und die papierbewegende Vorrichtung 402 auf- und ab­ wärts bewegt. Ein Positionsfühler 415 ist an dem umgebogenen Ende 403 a des Tragteils 403 angebracht, während eine aufrecht stehende Fühlplatte 416, wie dargestellt, dem Positionsfüh­ ler 415 zugeordnet ist. Die Platte 416 hat Ansätze 416 a, welche in vorbestimmten Abständen bezüglich der Fächer 300 festgelegt sind. Mit einem derartigen Positionsfühlmechanis­ mus können der Hefter 401 und die papierbewegende Einrichtung zu den Fächern 300 gebracht und gestoppt werden. Ein Ansatz 403 c ist an dem Tragteil 403 vorgesehen und legt die obere Grenzstellung des Tragteils 403 in Verbindung mit einem Füh­ ler 403 d fest. Insbesondere wenn der Ansatz 403 c in den Füh­ ler 403 d eintritt,wird der Motor 409 abgeschaltet, wodurch irgendeine weitere Aufwärtsbewegung des Tragteils 403 unter­ bunden ist.
Anhand von Fig. 31 wird die Bewegung der Heftvorrichtung 400 erläutert. Wie dargestellt, wird ein Papierblatt 423 c, wel­ ches dem Fach 300 zugeteilt ist, in eine durch 423 d ange­ zeigte Position ausgetragen und dann durch die Schwenkvorrich­ tung 500 gegen die Anlagefläche 316 gedrückt. Beim Start ei­ nes Heftvorgangs wird die Klemmvorrichtung 421 aus einer ausgezogen wiedergegebenen Stellung in eine strichpunktierte Stellung gebracht. In der strichpunktierten Stellung ist die Klemmvorrichtung 421 geschlossen, so daß sie Papierblätter 423 c ergreift. Dann wird die Klemmvorrichtung 421 in die aus­ gezogen wiedergegebene Position zurückgebracht, wodurch dann die Blätter 423 c in eine Position 423 f gebracht werden.
In diesem Zustand werden mittels des Hefters 401 die Papier­ blätter 423 c geheftet. Anschließend wird die Klemmvorrich­ tung 421 geöffnet, um die gehefteten Blätter 423 c freizuge­ ben, und eine Schubstange, welche noch beschrieben wird, ver­ schiebt die Papierblätter 423 c um sie dadurch in eine Lage zurückzubringen, welche in dem Bereich von 423 e bis 423 d liegt. Eine derartige Schrittfolge wird bei den anderen Fä­ chern wiederholt, wie im einzelnen später noch beschrieben wird. Wie in Fig. 32 dargestellt, hat die papierbewegende Vorrichtung 402 die Klemmvorrichtung 421, Erfassen eines Pa­ pierstapels und einen hin- und hergehenden Mechanismus 422, um die Klemmvorrichtung 421 in horizontaler Richtung hin- und herzubewegen. Die Klemmvorrichtung 421 hat ein Grundteil 421 a, an welchem zwei Arme 421 z und 421 s drehbar gehaltert sind. Durch ein Solenoid 421 c betätigt, ergreifen die Arme 421 z und 421 s mit ihren zugeordneten Klemmteilen 421 y und 421 m einen Papierstapel.
Der hin- und hergehende Mechanismus 422 hat eine Vorschub­ welle 422 a, um die Klemmvorrichtung 421 auf das Fach 300 zu und von diesem weg zu bewegen. Achsstummel, welche an den Enden der Vorschubwelle 422 a vorstehen, sind in einem U- förmigen Rahmen 422 b drehbar gehalten. Eine der Stummel­ achsen steht durch den Rahmen 422 ein vorherbestimmtes Stück an der Außenseite vor. Wie in Fig. 33 dargestellt, ist eine Riemenscheibe 422 an dem vorstehenden Ende der vorerwähnten Stummelachse angebracht. Ein Riemen 422 d mit einem kreis­ förmigen Querschnitt ist über die Riemenscheibe 422 c und eine Zwischenriemenscheibe geführt. Ein Motor 422 f treibt die Riemenscheibe 422 c über ein Zahnrad 422 e, die Zwischen­ riemenscheibe und der Riemen 422 d an. Die Vorschubwelle 422 a hat eine Nut in ihrer Umfangsfläche, wodurch eine Kugelum­ laufspindel gebildet ist. Ein Grundteil 421 a hat einen run­ den Ansatz 421 h mit einem Innengewinde für die Vorschubwelle 422 a. Der Motor 422 f treibt die Vorschubwelle 422 a und ver­ setzt sie in Drehbewegung, wodurch dann das Grundteil 421 a hin- und herbewegt wird. Positionsfühler 422 j und 422 k sind an dem Rahmen 422 b in einem vorherbestimmten Abstand von­ einander angebracht. Ein Fühlteil 422 m ist an dem Ansatz 421 h vorgesehen, um von den Positionsfühlern 422 j und 422 k ge­ fühlt zu werden. Die Klemmvorrichtung 421 ist zwischen den Positionsfühlern 422 j und 422 k vor- und rückwärtsbewegbar.
Bei dem Start eines Heftbetriebs werden der Hefter 401 und die papierbewegende Vorrichtung 402 durch die Riemen 406 a und 406 b zusammen auf- und abwärtsbewegt (Fig. 29). Der Hef­ ter 401 und die Vorrichtung 402 werden zu einem der Fächer 300 gebracht, welches mit einem zu bindenden Papierstapel geladen ist. Entsprechend einem Ausgangssignal des Positions­ fühlers 415 werden der Hefter 401 und die Vorrichtung 402 in einer dem speziellen Fach 300 benachbarten Position gestoppt. In diesem Moment ist das Solenoid 421 c nicht erregt, so daß die Arme 421 z und 421 s daher die Klemmteile 421 y und 421 m in ihrer offenen Stellung gehalten sind. Anschließend dreht der Motor 422 f die Vorschubwelle 422 a, um die Klemmvorrich­ tung 421 in Richtung des Papierstapels in dem Fach 300 vor­ wärts zu bewegen.
In Fig. 45 ist eine spezielle Ausführung einer Nut 430, wie vorstehend erwähnt, in der Umfangsfläche der Vorschubwelle 422 a dargestellt. Wenn sich die Vorschubwelle dreht, werden in die Nut 430 passende Kugeln 431 in eine hin- und herge­ hende Bewegung versetzt, wobei sie durch die Nut 430 geführt sind. Die Vorschubwelle 422 a hat an ihren gegenüberliegenden Enden einen Blindteil 432, welcher sich über einen Winkelbe­ reich von 180° und mehr erstreckt. Die Enden der Leerlauftei­ le 432 dienen als Stopps, um zu verhindern, daß die Still­ setzposition durch das Behauungsvermögen geändert wird. Wenn die Kugel 431 gegen die jeweiligen Enden der Nut 430 stoßen, wird der sich ergebende Anprall infolge von Schlupf durch den kreisförmigen Riemen 422 d aufgefangen. Dies gilt auch dann, wenn der kreisförmige Riemen 422 d durch einen flachen Rie­ men oder eine ähnliche Einrichtung für eine Übertragung mit­ tels Reibung ersetzt wird.
Fig. 51 zeigt eine weitere spezielle Ausführung der Nut 430 in einer Abwicklung. Die Nut 430 der Fig. 51 ist entsprechend ausgelegt, um die Bewegungsgeschwindigkeit durch Ändern der Verschiebung relativ zu dem Drehwinkel zu steuern. In diesem Beispiel ist angenommen, daß die Vorschubwelle 422 a die ge­ samte Verschiebung durch zwei Umdrehungen (720°) schafft. Die Bewegung wird durch die erste Umdrehung der Welle 422 a nach und nach beschleunigt und dann bei der nächsten Umdre­ hung verzögert. Wenn beispielsweise die Verschiebung A 42 mm ist, kann die Nut 430 so ausgebildet sein, daß die ersten 90° einer Drehbewegung eine Verschiebung B von 3 mm, die nächsten 90° einer Umdrehung eine Verschiebung C von 4 mm, die dritten 90° einer Umdrehung eine Verschiebung 0 von 6 mm und die vierten 90° einer Umdrehung eine Verschiebung E von 7 mm bewirkt. Hieraus ist zu ersehen, daß die Art einer Ge­ schwindigkeitssteuerung bezüglich des Papierstapels 423 c frei von einer Störung hinsichtlich einer Positionierung auf­ grund von Trägheit oder Beharrungsvermögen ist, wozu es kommt, wenn die Klemmteile 421 y und 421 m, welche den Papier­ stapel 423 c ergriffen haben, beginnen, sich in Richtung der Heftposition zu bewegen und dort stoppen.
Sobald die Klemmteile 421 y und 421 m eine Stellung erreichen, in welcher sie den Papierstapel ergreifen können, werden sie dort gestoppt, und gleichzeitig wird das Solenoid 421 c er­ regt. Dann werden, wie in Fig. 35 dargestellt, die Klemm­ teile 421 y und 421 m geschlossen, um den Endteil des Papier­ stapels zu ergreifen. Ein derartiger Ablauf wird im einzel­ nen anhand von Fig. 32 bis 38 nachstehend beschrieben.
Wenn das Solenoid 421 c erregt wird, wird ein Hebel 421 L um einen Drehpunkt 421 d gedreht. Dann wird ein Verbindungsteil 421 j durch eine Feder 421 k, welche an dem Hebel 421 L befestigt ist, um einen Drehpunkt 421 h gedreht. Die Drehbewegung des Verbindungsteils 421 j wird über ein A-Zahnrad 421 g, welches fest an dem Verbindungsteil 421 j angebracht ist, an ein B- Zahnrad 421 w übertragen. Das B-Zahnrad 421 w ist fest an einem oberen Arm 421 z angebracht, so daß der obere Arm 421 z um einen Drehpunkt 421 x entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h. ab­ wärts gedreht wird, wie an einer Stelle 421 T veranschaulicht ist, wodurch der obere Klemmteil 421 y abgesenkt wird. Da der Klemmabschnitt nach vorne vorsteht, wie in Fig. 36 darge­ stellt, fällt ein Bolzen 421 V in einen Einschnitt 422 w, wel­ cher in einer Schubstange 422 Z ausgebildet ist. Das Zahnrad 421 w ist in kämmendem Eingriff mit einem Zahnrad 421 P gehal­ ten. Folglich wird das Zahnrad P ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht,wodurch wiederum ein unterer Verbindungsteil 421 S, welcher starr an dem Zahnrad 421 P angebracht ist, um einen Drehpunkt 421 R gedreht wird. Der untere Klemmteil 421 m wird daher um einen Drehpunkt 421 N aufwärtsbewegt, wie in Fig. 32 dargestellt ist. Obwohl eine Feder 421 f den unteren Arm 421 S ständig im Uhrzeigersinn vorspannt ist dessen Vorbelastung klein genug, um den unteren Klemmteil 421 m bewegen zu können, wie vorstehend ausgeführt ist.
Die Verschiebungen der Klemmteile 421 y und 421 m aus ihren vorherbestimmten Stellungen hängen von der Anzahl Zähne der Zahnräder 421 g, 421 w und 421 P und von den Abständen zwischen den Drehpunkten und den Angriffspunkten ab. In der darge­ stellten Ausführungsform haben das A-Zahnrad 421 g, das B- Zahnrad 421 w und das C-Zahnrad 421 P 40 Zähne, 32 Zähne bzw. 56 Zähne. Daher können die Verschiebungen der Zahnräder aus­ gedrückt werden in einem Verhältnis A : B : C=1,25 : 0,7. Ferner beträgt der Abstand zwischen dem Drehpunkt 421 x des oberen Arms 421 z und dem Wirkungspunkt 421 T 52 mm, und der Abstand zwischen dem Drehpunkt 421 R des unteren Arms 421 S und dem Angriffspunkt 421 N 37 mm. Folglich ist das Verschie­ bungsverhältnis 1,25×52 : 0,7×37, d. h. 2,5 : 1. Insbe­ sondere wenn der obere Klemmteil 421 y sich um 2,5 abwärts bewegt, bewegt sich der untere Klemmteil 421 m um 1 aufwärts.
Die Klemmkraft, welche mittels der oberen und unteren Klemm­ teile 421 y und 421 m ausgeübt worden ist, wird durch die Kraft der Feder 421 k bestimmt, welche an dem Solenoid 421 c befestigt ist. Wie in Fig. 32 dargestellt ist, dehnt sich die Feder 421 k mehr, wenn die Dicke des von dem Klemmteilen 421 y und 421 m zu ergreifenden Papierstapels größer wird. Ins­ besondere ist die Anordnung so ausgelegt, daß die Klemmkraft zunimmt, wenn die Anzahl von durch die Klemmvorrichtung 421 zu ergreifender Papierblätter größer wird; hierdurch ist dann eine Verschiebung oder ein ähnlicher Vorgang ausgeschlossen, welcher einer kleinen Klemmkraft zugeschrieben wird.
Danach wird der Motor 422 f umgekehrt, um die Klemmvorrich­ tung 421 in die Ausgangsstellung zurückzubringen, wobei sie den Papierstapel ergriffen hat, wie in Fig. 37 dargestellt ist. Der Papierstapel wird daher im wesentlichen in horizon­ taler Richtung zu dem Hefter 401 hin bewegt. Sobald der End­ teil des Papierstapels die Endposition erreicht,wird der Pa­ pierstapel dort gestoppt. Wie am besten in Fig. 34, 36 und 38 dargestellt ist, wird die Schubstange 422 z durch die um­ gekehrte Drehbewegung des Motors 422 f in die in Fig. 38 wie­ dergebene Position gebracht, da der Bolzen 421 v in dem Ein­ schnitt 422 w aufgenommen ist. Ein Schlitz 422 T ist durchge­ hend in einem Halteteil 422 X ausgebildet, und ein an der Schubstange 422 z vorstehender Bolzen ist in dem Schlitz 422 T aufgenommen. Ebenso ist ein Schlitz 422 in der Schubstange 422 z ausgebildet, und ein an dem Halteteil 422 X vorstehender Bolzen 422 P ist in dem Schlitz 422 R aufgenommen. Der Halte­ teil 422 X ist an dem Rahmen 422 b aufgenommen. Der Halteteil 422 X und die Schubstange 422 z sind durch eine Feder 422 N miteinander verbunden. Wenn in dieser Ausführungsform der Mo­ tor 422 f umgekehrt wird, wird die Schubstange 422 z von der Position in Fig. 36 in die Position der Fig. 38 verschoben. Die Schubstange 422 z selbst wird durch die Feder 422 N nach links gezogen, wie aus Fig. 38 zu ersehen ist. Anschließend wird der Hefter 401 betätigt, um eine Heftklammer in den Endteil des Papierstapels zu treiben.
Nach Beendigung des Heftvorgangs wird das Solenoid 421 C ent­ regt. Im Ergebnis werden dann der obere Klemmteil 421 y und und der untere Klemmteil 421 m durch die Kraft der Feder 421 f geöffnet, d.h. sie werden aus der in Fig. 37 dargestellten Lage in die in Fig. 32 und 34 dargestellte Lage zurückga­ bracht. Gleichzeitig kommt der Bolzen 21 V von dem Einschnitt 422 w der Schubstange 422 z frei. Die Schubstange 422 z wird folglich unter der Wirkung der Feder 422 N aus der Stellung der Fig. 38 in die Stellung der Fig. 34 zurückgebracht, wäh­ rend der Papierstapel in die Ausgangslage geschoben wird.
In Fig. 43 ist eine Beziehung zwischen der Schubstange 422 z, dem Tragteil 422 X und der Feder 422 n zueinander dargestellt. Das Ende der Schubstange 422 z ist größer bemessen als der Abstand zwischen benachbarten Fächern 300, so daß der Papier­ stapel sicher in das Fach 300 zurückgebracht wird. Ein Teil des Halteteils 422 X steht schräg nach oben in Richtung des Fachs 300 vor. Wenn eine derartige Verlängerung an dem Halte­ teil 422 X fehlt, können, wie in Fig. 44 dargestellt, verhält­ nismäßig weiche Papierblätter P oder stark gewellte Papier­ blätter P nach oben gleiten, wenn sie mittels der Schubstan­ ge 422 z in Richtung des Faches 300 verschoben werden. An­ schließend werden der Hefter 401 und die papierbewegende Vor­ richtung 402 zu dem nächsten Fach geschoben und in der vor­ stehend beschriebenen Weise betätigt, um einen darin unter­ gebrachten Papierstapel zu heften.
Wie in Fig. 39 dargestellt, steht die Anlagefläche 316 nach oben von dem Rand des Faches 300 vor, welches dem Hefter 401 gegenüberliegt. Die Anlagefläche 316 ist an ihrem unteren Ende von einer Welle 425 getragen, welche entlang der Unter­ seite des Faches 300 verläuft. Die Anlagefläche 316 ist da­ her in eine in Fig. 40 wiedergegebene, offene Stellung kipp­ bar. Die Welle 425 ist ihrerseits durch Lagerteile 423 b drehbar gehaltert, welche von dem gegenüberliegenden Rändern des Faches 300 nach unten vorstehen. Eine Schraubenfeder 426 ist um die Welle 425 gewickelt. Die beiden Enden der Schrau­ benfeder 426 liegen an der Unterseite des Faches 300 bzw. an der Rückseite der Anlagefläche 316 an. Die Schraubenfeder 426 spannt die Anlagefläche 316 in Richtung der in Fig. 39 wiedergegebenen aufrechten Stellung vor. Die Anlagefläche 316 wird in Verbindung mit der vertikalen Bewegung des Hef­ ters 401 durch kippbare Teile, d. h. eine schwenkbare Platte 427 und eine Freigabeplatte geöffnet, welche an dem Hefter 401 gehaltert ist. Ein Teil der schwenkbaren Platte 427 ist in einem von der Anlagefläche 316 vorstehenden Ansatz 424 a aufgenommen. Wenn die schwenkbare Platte 427 nach unten ge­ dreht wird, stößt sie gegen die Kante der Ausschnittsöffnung, wodurch die Anlagefläche 316 abwärts gekippt wird. Wenn die schwenkbare Platte 427 nach oben geschwenkt wird, berührt sie die Anlagefläche 316 nicht und ist daher frei drehbar. Eine Rolle 428 a ist an der Freigabeplatte 428 gehaltert und in einer Position angeordnet, in welcher sie die Platte 427 berühren kann. Wenn der Hefter 401 auf- und abwärts bewegt wird, berührt die Rolle 428 a die schwenkbare Platte 427, um sie zu drehen.
Während eines Sortierbetriebs wird die Anlagefläche 316 durch die Schraubenfeder 426 in der aufrechtstehenden Stel­ lung gehalten, wie in Fig. 39 dargestellt ist. In diesem Zu­ stand werden Papierblätter, welche nacheinander dem Fach 300 zugeteilt worden sind, genau in die richtige Lage gebracht, indem ihre Enden gegen die Anlagefläche 316 stoßen. Wenn der Sortierbetrieb endet, beginnt sich der Hefter 401 abwärts zu bewegen. Anschließend kommt die Rolle 428 a an der Platte 428, welche an dem Hefter 401 angebracht ist, an der schwenk­ baren Platte 427 des Fachs 300 in Anlage, wodurch die Platte 427 abwärts in die in Fig. 40 wiedergegebene Stellung gedreht wird. Die Platte 427 kippt dann entgegen der Wirkung der Fe­ der 426 die Anlagefläche 316, wodurch das Fach 300 geöffnet wird. Zu diesem Zeitpunkt werden dann die Anlagefläche 316 und die Platte 427 in eine Lage unter der Oberfläche des Fa­ ches 300 abgesenkt, wie durch eine strichpunktierte Linie in Fig. 40 angezeigt ist. Dann wird der vorstehend beschriebene Heftvorgang durchgeführt.
Sobald der geheftete Papierstapel in die Ausgangslage in dem Fach 300 zurückgebracht ist, oder während ein solcher Papierstapel in Richtung des Fachs 300 geschoben wird, wird der Hefter 401 zu dem nächsten Fach abgesenkt. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich dann die Rolle 428 a an der Platte 428 weg von der schwenkbaren Platte 427 mit dem Ergebnis, daß die Anlagefläche 316 durch die Feder 426 in ihre aufrechte Stellung zurückgebracht wird. Die vorstehend beschriebenen Fachöffnungs- und Heftbewegungen werden bei allen Fächern durchgeführt, welchen Papierblätter zugeteilt worden sind.
Nachdem alle Papierstapel in den Fächern 30 geheftet sind, wird der Hefter 401 in seine oberste oder Ausgangsstellung angehoben, welche über dem ersten oder obersten Fach 300 liegt. Wenn die Rolle 428 a an der Platte 428 im Falle der Rückführung des Hefters 401 die Unterseite der schwenkbaren Platte 427 berührt, bewegt sich die Platte 427 einfach nach oben, wie in Fig. 41 dargestellt ist, und dreht die Anlage­ fläche 316 überhaupt nicht. Wenn sich die Rolle 428 a unbe­ hindert von der Platte 427 bewegt, nimmt die schwenkbare Platte 427 aufgrund ihres Gewichts die in Fig. 39 wiederge­ gebene Stellung ein.
In Fig. 42 ist eine Abwandlung der anhand von Fig. 39 bis 41 vorstehend beschriebenen Anordnung dargestellt. Ein elasti­ sches Teil 429 ist zum Aufnehmen der schwenkbaren Platte 427 an der Anlagefläche 316 angebracht. Wenn die schwenkbare Platte 427 während der Rückführung des Hefters 401 durch die Rolle 428, wie vorstehend ausgeführt, nach oben geschwenkt wird, stößt sie gegen das elastische Teil 427 und federt dann in die in Fig. 39 wiedergegebene Stellung zurück.
Nunmehr wird anhand von Fig. 46 bis 50 das Ersetzen der Heft­ klammerpatrone in dem Hefter 401 beschrieben. In der darge­ stellten Ausführungsform ist der Hefter 401 mit der Oberseite nach unten gehalten, da ein nicht dargestelltes Kopiererge­ häuse eine Papierumkehrvorrichtung hat und Kopien austrägt, deren Kopierfläche nach unten weist.
Wenn, wie in Fig. 46 dargestellt, ein Freigabehebel 480 C nach oben geschoben wird, wird er um eine Welle 480 F im Uhr­ zeigersinn gedreht. Dann gleitet eine Welle 480 e in einem Längsschlitz, so daß eine Freigabeklaue 480 B um eine Welle 480 D entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, um von einer Welle 480 E freizukommen (Fig. 47). Wenn die Welle 481 E, wie erwähnt, freigekommen ist, ist ein Heftabschnitt 481 um eine Welle 483 im Uhrzeigersinn drehbar. Die Klaue 480 B wird durch eine Feder 480 G in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Wenn der Heftabschnitt 481 im Uhrzeigersinn bewegt wird, gleitet seine Welle 482 A in einem Schlitz und wenn er durch den Schlitz verriegelt wird, ist der Stapelabschnitt 481 in die­ ser Stellung gesichert. In der verriegelten Stellung ist der Heftabschnitt 481 bezüglich der Vertikalen etwas schräg ge­ stellt und steht etwas an der Außenseite des Sorters vor, wodurch das Ersetzen einer Heftklammer-Patrone 481 C er­ leichtert ist. Nach dem Ersetzen der Heftklammer-Patrone 481 C wird der Hebel 480 C nach oben oder im Uhrzeigersinn um die Welle 480 F gedreht. Hierdurch wird die Welle 482 A entriegelt, wodurch dann der Heftabschnitt 481 entgegen dem Uhrzeiger­ sinn um die Welle 483 bewegt werden kann. Der Hebel 480 C wird durch die Feder 480 G in die Ausgangsstellung zurückge­ bracht. Wenn, wie in Fig. 50 dargestellt, der Heftabschnitt 481 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird, wie vorstehend ausgeführt, stößt die Welle 481 E gegen die Klaue 480 B und öffnet sie. Nachdem die Welle 480 E sich von der Klaue 480 B weg bewegt hat, wird die Klaue 480 B durch die Feder 480 G geschlossen, um den Heftabschnitt 481 in dieser Stellung zu verriegeln. Hierdurch ist ein leichtes Ersetzen einer Heft­ klammer-Patrone ermöglicht.
In Fig. 53 ist ein bei der dargestellten Ausführungsform anwendbares Steuersystem dargestellt, welches als ein Mikro­ computer-Steuersystem ausgeführt ist. Das Steuersystem hat eine Zentraleinheit (CPU) 600, einen Festwertspeicher (ROM) 601, einen Randomspeicher (RAM) 602, Ein-/Ausgabeelemente 603 und 606, eine Taktgeber-Steuereinheit (CTC) 604 und einen universellen asynchronen Empfänger/Sender (UART) 605. Der ROM-Speicher 601 wird Programmen geladen. Die Zentral­ einheit 600 erhält Ausgangssignale eines Eingabesystems, d. h. von Sensoren und Schaltern über einen Multiplexer 607 und das Ein-/Ausgabe-Element 606. Dementsprechend steuert die Zentraleinheit 600 verschiedene Verbraucher, was noch beschrieben wird, über das Ein-/Ausgabe-Element 603, die CTC-Einheit 604, verschiedene Ansteuereinheiten 608, 611, 615, 616, einen Phasen-Signal-Generator 617 und eine SSR- Einheit 609. Die Zentraleinheit 600 tauscht verschiedene Zustände und Befehlssignale über die UART-Einheit 605, einem Empfänger 612 und eine Ansteuereinheit 613 mit dem Kopierer aus.
Die Fühler und Schalter können sein: ein oberer Fachfühler 631, ein Fachfühler 630, ein oberer Eingabefühler 629, ein unterer Eingabefühler 628, ein Größen-Ausgangsfühler 627, ein Größenfühler 531, ein eine Ausgangsstellung feststellen­ der Fühler 626, obere und untere Ausgangsstellungsfühler 403 d, ein oberer und unterer Positionsfühler 415, ein dem Klemm­ abschnitt vorgeordneter Fühler 422 j, ein der Klemmvorrichtung nachgeordneter Fühler 422 k, ein Hefter-Ausgangsfühler 625, ein Heftklammerfühler 624, ein Papierfühler 623, ein Schal­ ter 622 an der oberen Abdeckung, ein Schalter 621 an der linken Tür, ein Schalter 620 an der rechten Tür, ein Einlaß­ fühler 619 und ein Papieraustragfühler 618. Die Verbraucher (das Ausgangssystem) kann den Antriebsmotor (einen Wechsel­ strommotor), einen Anzeiger 656 für KEIN HEFTEN, ein Anzei­ ger 655 für HEFTEN, ein Abweisersolenoid (SOL) 635, ein Um­ schalte-Solenoid 634, eine elektromagnetische Kupplung (Cl) 421 c, einen Heftmotor (Gleichstrommotor) 632, den Mo­ tor (einen umkehrbaren Gleichstrommotor) 422 f für die Klemm­ vorrichtung, den Elevatormotor (Schrittmotor) 409, einen Größen-Motor (Schrittmotor) 515 und einen für eine Schwenk­ bewegung vorgesehenen Motor (Schrittmotor) 520 aufweisen.
Der Kopierer gibt an den Sorter und Hefter ein Sortier- Startsignal, ein Kopienaustragsignal, ein Modesignal, ein Größensignal, ein Heften-Startsignal, ein Heftende-Signal, ein Rücksetzsignal für einen Kundendiensttechnikerruf (ein S.C.Rücksetzsignal) usw. Andererseits gibt der Sorter und der Hefter an den Kopierer ein Austragsignal, ein Signal "Tüt offen", ein Stausignal, ein Signal "kurzes Fach", ein Ausfallsignal, ein Signal "Nicht heften", ein Signal "Ende des Heftens", ein Signal "heftbereit", ein Signal "sortier­ bereit", usw.
Die Arbeitsweise und die Steuerung insbesondere der darge­ stellten Ausführungsform wird nunmehr anhand von Flußdia­ grammen beschrieben. In Fig. 54A und 54B ist die generelle Arbeitsweise der Ausführungsform wiedergegeben. Zuerst wird ein Betriebsmodesignal von dem Kopierer empfangen (Schritt 54-1), und dann wird ein Signal bezüglich der eingestellten Anzahl von dem Kopierer empfangen (Schritt 54-2). Nach dem Starten eines Kopierbetriebs sendet der Kopierer ein Sig­ nal "Sorter starten" (Schritt 54-3). Dementsprechend wird der Antriebsmotor 200 angeschaltet (Schritt 54-4), um einen Sortierbetrieb anzustellen (Schritte 54-5 und 54-6). Vor dem Eintreffen des Signals "Sorter starten" wird ein Wartezu­ stand eingehalten. Wie in Fig. 548 dargestellt, trifft bei dem Sortiermode ein Signal, was die Größe von Papierblättern anzeigt, welche von dem Kopierer zugeführt werden, etwas später als das Signal "Sortierer starten" ein (Schritt 54-10). Entsprechend dem Größensignal wird bestimmt, ob die Schwenkvorrichtung bereit ist oder nicht (Schritt 54-11). Wenn die Antwort beim Schritt 54-11 ja ist, wird die Schwenk­ vorrichtung in die entsprechende Stellung gebracht, welche zu dem Größensignal paßt (Schritt 54-12).
Die für den allgemeinen Betrieb vorgesehenen Unterprogramme sind in Fig. 56A und 568 dargestellt. In Fig. 56A ist ein Unterprogramm in der Weise vorgesehen, daß, wenn das Größen­ signal empfangen worden ist (Schritt 56-1), Größenpositions­ daten, welche zu dem Größensignal passen, in einen Größen­ zähler geladen werden (Schritt 56-2), und ein Schwenkein­ heit-Schiebebefehl wird abgegeben (Schritt 56-3). Dann kehrt das Programm zurück (Schritt 56-4). Wenn die Antwort beim Schritt 56-1 nein ist, springt das Programm direkt zurück.
In Fig. 56B ist das Schwenkvorrichtung-Schiebeprogramm dar­ gestellt. Wenn die Schwenkvorrichtung nicht zu bewegen ist (Schritt 56-5) springt das Programm zurück (Schritt 56-6). Wenn die Antwort beim Schritt 56-5 ja ist, wird bestimmt, ob die Schwenkvorrichtung geschwenkt werden kann oder nicht (56-7). Wenn die Antwort beim Schritt 56-7 ja ist, wird der Motor 515 mit hoher Drehzahl im Uhrzeigersinn ge­ dreht (Schritt 56-8). Ob nun der Größenfühler 531 von dem ausgeschalteten in den eingeschalteten Zustand geschaltet hat oder nicht, wird dann festgestellt (Schritt 56-9). Wenn die Antwort beim Schritt 56-9 nein ist, springt das Pro­ gramm zurück (Schritt 56-6). Wenn die Antwort beim Schritt 56-9 ja ist, wird der sogenannte Größenzähler um 1 dekre­ mentiert (Schritt 56-10), und wird geprüft (Schritt 56-11). wenn der Größenzähler 1 ist, wird die Drehzahl des Motors 515 erniedrigt (Schritt 56-12) und das Programm springt zu­ rück (Schritt 56-13). Wenn der Größenzähler 0 ist (Schritt 56-14) wird der Motor 515 abgeschaltet (Schritt 56-15) und das Programm springt zurück.
Wie aus Fig. 54B zu ersehen, gibt der Kopierer ein Austrag­ signal ab, wenn eine Kopie (Papierblatt) ausgetragen wird (Schritt 54-13). Bei dem Empfang des Austragsignals wird die elektromagnetische Kupplung (CL) eingekuppelt (Schritt 54-14). Wenn die Kopie an dem Sorter eintrifft, wird der Einlaßfühler 619 eingeschaltet (Schritt 54-15) wodurch das Umschaltsolenoid 634 erregt wird (Schritt 56-16). Der Sorter ist nunmehr bereit, die Kopie aus dem Fach zuzuteilen. Unter den Abweiser-Solenoids 635 bis 654, welche den einzelnen Fächern zugeordnet sind, wird das dem erste Fach zugeordnete Solenoid etwas später als das Einschalten des Einlaßfühlers 619 erregt, wodurch die Kopie in das Fach geleitet wird (Schritt 54-17). Nach Verstreichen eines entsprechenden Zeit­ abschnitts, der notwendig ist, damit die Kopie vollständig in dem Fach liegt (z. B. 300 ms, Schritt 54-18), wird der Motor 520 angeschaltet, um das Schiebeteil zu bewegen, um die Kopie in dem Fach genau ind die richtige Lage zu brin­ gen (Schritt 54-19). Insbesondere das Schiebeteil wird be­ wegt, wenn die hintere Kante der Kopie gefühlt wird.
Die Schwenkbewegung des Schiebeteils wird nunmehr anhand des Unterprogramms der Fig. 57 beschrieben. Wenn die Kopie in das Fach ausgetragen wird, wird einer der oberen und un­ teren Eingangsfühler 629 und 628 eingeschaltet. Am Ende des Austragvorgangs wird der Fühler 629 oder 628 von dem ein­ geschalteten in den ausgeschalteten Zustand geschaltet (Schritt 57-1). Durch das Umschalten von dem eingeschal­ teten in den ausgeschalteten Zustand wird die hintere Kante der Kopie angezeigt. Bei dem Schalten des Fühlers 629 oder 628, wie vorstehend erwähnt, wird ein Zeitgeber in der Zen­ traleinheit 600 gestartet (Schritt 57-1). Wenn ein vorher­ bestimmter Zeitabschnitt von beispielsweise 300 ms verstri­ chen ist, was durch Überwachen des Zeitgebers festgestellt wird (Schritt 57-3) wird der Zeitgeber angehalten (57-4) und wenn die Schwenkeinheit bereit ist, wird der Motor 520 angeschaltet, um eine Schwenkbewegung zu starten (Schritt 57-6). Dies wird jedesmal dann wiederholt, wenn eine Kopie in ein Fach ausgetragen wird. Wenn jedoch die Anzahl Kopien, welche nacheinander in dem Fach gestapelt worden ist, die Anzahl überschreitet, welche bei der Hefteinheit zulässig ist (30 Kopien in der dargestellten Ausführungsform), wird die Schwenkbewegung unterbrochen, wodurch das Sortieren unterbunden wird; die Schwenkeinheit wird in die Ausgangs­ stellung zurückgebracht und es wird verhindert, daß die Heft­ einheit die Kopien auf dem Fach bindet.
Das Zurückziehen der Schwenkeinheit ist durch ein Unterpro­ gramm in Fig. 58 wiedergegeben. Wenn, wie dargestellt eine Kopie in das erste Fach ausgetragen wird (Schritt 58-1) wird sie gezählt (Schritt 58-2). Wenn die Anzahl an ausge­ tragenen Kopien die Anzahl übersteigt, welche geheftet wer­ den kann (Schritt 58-3), wird die Schwenkbewegung unterbro­ chen (Schritt 58-4) und die Schwenkeinheit wird in die Aus­ gangsstellung zurrückgezogen (Schritt 58-5). Die nächste Kopie und alle nachfolgenden Kopien, welche in das Fach ausgetragen werden, werden nicht in die richtige Lage ge­ bracht. Gleichzeitig wird das Heften bei den vorher ausge­ tragenen Kopien unterbunden (Schritt 58-6).
Als nächstes wird das Heften beschrieben. Wenn in Fig. 54B ein Heftstart-Befehl erhalten wird (Schritt 54-20), beginnt ein Heftbetrieb (Schritt 54-21). Wenn der Heftbetrieb endet (Schritt 54-22) wird die Hefter-Schiebeeinheit in die Aus­ gangsstellung gebracht (Schritt 54-23). Der Heftbetrieb wird entsprechend einem Software-Befehl durchgeführt (Schritt 54-24). Folglich kann, wie in Fig. 54B angezeigt, der Heft­ betrieb bei der dargestellten Ausführungsform so gesteuert werden, daß er vor dem Ende eines Sortiervorgangs, d. h. parallel zu und alternativ mit diesem stattfindet, um eine effiziente Papierhandhabung zu unterstützen. Bei der darge­ stellten Ausführungsform sind zwei verschiedene Heftarten möglich, d. h. ein manuelles und ein automatisches Heften. Bei dem manuellen Heften werden Papierblätter nach dem Sor­ tieren geheftet, während bei dem automatischen Heften das Heften eines Stapels Papierblätter, welche dem ersten Fach vollständig zugeteilt sind, automatisch, ohne den Sortierbe­ trieb zu unterbrechen.
In Fig. 55A und 55B ist ein für das manuelle Heften vorge­ sehene Unterprogramm dargestellt. Ein manueller Heftbetrieb bginnt entsprechend einem Heftstart-Signal, welches das Ko­ piergerät nach einem Sortierbetrieb abgibt, und wenn Kopien in den Fächern vorhanden sind. Zuerst wird der Hefter 401 aus der Ausgangsstellung zu dem Fach bewegt, in welchem ein zuerst zu heftender Papierstapel untergebracht ist. Basierend auf den Wert eines Heftfolge-Zählers geht dann das Programm weiter, wie in Fig. 55A und 55B dargestellt. Insbesondere wird, wenn der Hefter 401 das erste Fach erreicht, der Heft­ folge-Zähler von 0 auf 1 inkrementiert (Schritt 55-1). Wenn der Heftfolge-Zähler 1 ist, wird der Motor 422 f angeschal­ tet, um die Klemmvorrichtung vorwärts zu bewegen (Schritt 55-2). Wenn der vorgeschaltete Fühler 422 j, welche auf das Ende der Vorwärtsbewegung der Klemmvorrichtung anspricht, eingeschaltet wird (Schritt 55-3) wird die Klemmvorrichtung zum Stillstand gebracht (Schritt 55-4), während der Heft­ folge-Zähler auf 2 inkrementiert wird (Schritt 55-5).
Wenn der Heftfolge-Zähler 2 ist (Schritt 55-69), wird das zugeordnete Solenoid 421 c angeschaltet (Schritt 55-7), und der Heftfolge-Zähler wird auf 3 inkrementiert (Schritt 55-8). Wenn der Heftfolge-Zähler 3 ist (Schritt 55-9), wird der augenblickliche Zustand für 0,2 s gehalten, und nach Ver­ streichen von 0,2 (Schritt 55-10), wird der Heftfolge-Zähler auf 4 inkrementiert (Schritt 55-11). Wenn der Heftfolge­ Zähler 4 ist (Schritt 55-12), wird der Motor 422 f angeschal­ tet, um die Klemmvorrichtung in die Ausgangsstellung zurück­ zubringen (Schritt 55-13). Wenn der nachgeschaltete Fühler 422 k eingeschaltet wird (Schritt 55-14), ist das Rückführen der Klemmvorrichtung in die Ausgangsstellung beendet (Schritt 55-15), und der Heftfolge-Zähler wird auf 5 inkre­ mentiert (Schritt 55-16).
Wenn der Heftfolge-Zähler 5 ist (Schritt 55-17), wird der Papierfühler 623 überprüft, um zu sehen, ob Papierblätter vorhanden sind (Schritt 55-18). Wenn die Antwort beim Schritt 55-18 ja ist, wird ein Heften durchgeführt (Schritt 55-19). Wenn das Heften beendet ist (Schritt 55-20), wird der Heftfolge-Zähler auf 6 inkrementiert (Schritt 55-12). Wenn die Antwort beim Schritt 55-18 nein ist wird kein Hef­ ten durchgeführt. Wenn der Heftfolge-Zähler 6 ist (Schritt 55-25), wird das Solenoid 421 c abgeschaltet (Schritt 55-23), ein Zähler, in welchem die in den Fächern abgelegten, gehef­ teten Papierstapel gezählt werden, wird inkrementiert, und der Schwenkmotor wird eingeschaltet, um den gehefteten Pa­ pierstapel zu positionieren (Schritt 55-24). Dann wird der Zähler für die gehefteten Papierstapel in den Fächern mit einem Speicher verglichen, mit welcher die Anzahl Fächer an­ zeigt, welche mit gehefteten Papierstapeln geladen sind. Wenn der Zählerstand gleich dem gespeicherten Wert ist (Schritt 55-25), wird der Heftfolge-Zähler auf 0 zurück­ gesetzt, und das Heften ist beendet (Schritt 55-26). An­ schließend wird der Elevatormotor 409 eingeschaltet, um den Stapeler in die Ausgangsposition zu bringen (Schritt 55-27). Wie der Wert in dem Speicher berechnet wird, und wie der geheftete Papierstapel positioniert wird, wird spä­ ter beschrieben. Wenn der Zählerstand für die gehefteten Pa­ pierstapel kleiner ist als der gespeicherte Wert, wird der Heftfolge-Zähler auf 7 inkrementiert (Schritt 55-28). Wenn der Heftfolge-Zähler 7 ist, wird der augenblickliche Zustand 0,3 s gehalten, und nach Verstreichen von 0,3 s (Schritt 55-30), wird der Heftsfolge-Zähler auf 0 rückgesetzt (Schritt 55-30). Gleichzeitig wird der Start zum Verschieben des Hefters zu dem nächsten Fach befohlen, was nunmehr anhand von Fig. 55C beschrieben wird.
Wie in Fig. 55C dargestellt,wird zuerst festgestellt, ob das Starten einer Verschiebung des Hefters befohlen worden ist oder nicht. Wenn es befohlen worden ist (Schritt 55-50), wird der Elevator-Motor 509 eingeschaltet und Zeitgeber ge­ startet (Schritt 55-51). Wenn eine vorherbestimmte Zeitspanne verstrichen ist (Schritt 55-52), wird der Heftfolge-Zähler auf 1 inkrementiert (Schritt 55-53), um das Verschieben des Hefts zu dem nächsten Fach zu starten. Ob nun der die Auf-/ Abwärtsposition feststellende Fühler 413 angeschaltet worden ist oder nicht, wird anschließend bestimmt (Schritt 55-54). Wenn die Antwort beim Schritt 55-54 ja ist, wird der Eleva­ tor-Motor 409 ausgeschaltet, um das Verschieben des Hefters zu beenden. In der dargestellten Ausführungsform startet der Hefter mit einem Heftvorgang bei dem nächsten Fach ungefähr 100 ms vor dem Ende der Verschiebung in diesem Fach, um da­ durch die Heftzeit zu verkürzen. Die vorstehend beschriebene Schrittfolge wird wiederholt, bis der Zählstand in dem Zäh­ ler, welcher die in den Fächern abgelegten, gehefteten Stapel zählt, gleich dem Zähler für die hierfür reservierten Fächer ist.
Der automatische Heftbetrieb wird nunmehr anhand von Fig. 55A und 55B beschrieben. Während ein Sortiervorgang im Gange ist, gibt der Kopierer ein Heftstartsignal zu dem Zeitpunkt ab, wenn er die erste Kopie der letzten Vorlage austrägt. Nach dem Empfang des Heftstart-Signals und dem Verteilen der ersten Kopie der letzten Vorlage beginnt ein Heften, wenn diese Kopie durch die Schwenkvorrichtung in die richtige Lage gebracht ist. Insbesondere wird der Hefter 401 aus der Ausgangsstellung zu dem Fach gebracht, in welchem ein zuerst zu heftender Papierstapel untergebracht ist. So­ bald der Hefter 401 das erste Fach erreicht, geht der Be­ trieb auf der Basis des Werts des Heftfolge-Zählers weiter, wie in Fig. 55A und 55B dargestellt ist. Wenn der Hefter 401 in dem ersten Fach positioniert ist, wird der Heftfolge- Zähler von 0 auf 1 inkrementiert (Schritt 55-1). Wenn der Zähler 1 ist, wird der Motor 422 f angeschaltet, um die Klemm­ vorrichtung vorwärts zu bewegen (Schritt 55-2). Wenn der vorgeschaltete Fühler 422 j, welche auf das Ende der Vorwärts­ bewegung der Klemmvorrichtung anspricht, eingeschaltet wird, (Schritt 55-3) wird die Klemmvorrichtung zum Stillstand ge­ bracht (Schritt 55-4), während der Heftfolge-Zähler auf zwei inkrementiert wird. Wenn der Zähler dann 2 ist (Schritt 55-6), wird das Solenoid 421 c angeschaltet (Schritt 55-7), während der Heftfolge-Zähler auf 3 inkrementiert wird (Schritt 55-8).
Wenn der Heftfolge-Zähler 3 ist, wird der augenblickliche Zustand für 0,2 s gehalten, und nach Verstreichen von 0,2 s (Schritt 55-10) wird der Heftfolge-Zähler auf 4 inkremen­ tiert (Schritt 55-11). Wenn der Zähler dann 4 ist, (Schritt 55-12), wird der Motor 422 f angeschaltet, um die Klemmvorrichtung in die Ausgangsposition zu bringen (Schritt 55-13). Wenn der nachgeordnete Fühler 422 k, wel­ cher auf das Ende der Bewegung der Klemmvorrichtung in die Ausgangsstellung anspricht, eingeschaltet wird (Schritt 55-14), ist die Verschiebung in die Ausgangsstellung been­ det (Schritt 55-15), während der Heftfolge-Zähler auf 5 inkrementiert wird (Schritt 55-16). Wenn der Zähler dann 5 ist (Schritt 55-7) wird der Ausgang des Papierfühlers 623 überprüft, um zu sehen, ob Papierblätter vorhanden sind (Schritt 55-18). Wenn die Antwort beim Schritt 55-18 ja ist, wird ein Heften durchgeführt (Schritt 55-19). Wenn das Ende des Heftens festgestellt wird (Schritt 55-20) wird der Heft­ folgezähler auf 6 inkrementiert (Schritt 55-21). Wenn die Antwort des Papierfühlers 623 nein ist, wird kein Heften durchgeführt. Wenn der Heftfolge-Zähler 6 ist (55-22), wird das Solenoid 421 c abgeschaltet (Schritt 55-23), der die ge­ hefteten Stapel in den Fächern festhaltende Zähler wird in­ krementiert, und der Schwenkmotor wird angeschaltet, um den gehefteten Papierstapelzu positionieren. Dann wird der Wert des die gehefteten Papierstapel zählenden Zählers mit dem In­ halt des Speichers für die reservierten Fächer verglichen. Wenn sie gleich sind (Schritt 55-25), wird der Heftfolgezäh­ ler auf 0 rückgesetzt, und der Stapelbetrieb wird beendet (Schritt 55-26). Anschließend wird der Motor 409 angeschal­ tet, um die Heftvorrichtung 400 in die Ausgangsstellung zu bringen (Schritt 55-27).
Wenn der Zähler für die gehefteten Papierstapel kleiner ist als der Inhalt des Speichers für die reservierten Fächer, wird der Zählerwert mit dem Speicherinhalt verglichen, wo­ durch angezeigt wird, bis zu welchem Fach die Schwenkbewegung erfolgt ist (Schritt 55-33). Wenn der Zähler für die gehef­ teten Stapel kleiner ist als der Inhalt des Fächerspeichers, wird der Heftfolgezähler auf 7 inkrementiert. Wenn der Zählerinhalt gleich oder größer als der Speicherinhalt ist (Schritt 55-33), wird der Hefter in der augenblicklichen lung gehalten und das Sperren einer Schwenkbewegung wird aufgehoben (Schritt 55-38), um die Schwenkbewegung vornehmen zu können. Auf diese Weise wird bestimmt, ob die Papierposi­ tioniereinrichtung (Schwenkmotor) oder die Hefteinrichtung (Hefteinheit 400) vor der anderen aktiviert werden soll.
Wenn die Papierblätter eine vorherbestimmte Größe haben (Schritt 55-35) und der Speicher für geschwenkte Fächer um 2 oder mehr größer ist als der Speicher für mit gehefteten Stapeln versehene Fächer wird der Heftfolgezähler auf 7 in­ krementiert (Schritt 55-36). Wenn der erstere um 1 oder weni­ ger größer als der letztere ist, wird der Hefter in der au­ genblicklichen Position gehalten, während das Sperren der Schwenkbewegung aufgehoben wird (Schritt 55-37) um das Schwen­ ken durchzuführen. Das Sperren einer Schwenkbewegung und die Berechnung, welche zu dem Speicher für geschwenkte Fächer zugeordnet ist, wird später beschrieben. Durch den vorstehend beschriebenen Ablauf kann die Schwenkbewegung zumindest zwei­ mal bei einem interessierenden Papierstapel bewirkt werden, bevor der Papierstapel geheftet ist.
Wenn nach der Schwenkbewegung der Speicher für geschwenkte Fächer größer wird als der Speicher für Fächer mit gehefte­ ten Stapeln oder wenn im Falle einer vorherbestimmten Größe der erstere um zwei mehr größer ist als der letztere, wird der Heftfolge-Zähler um 7 inkrementiert (Schritt 55-28). Wenn der Heftfolge-Zähler 7 ist, wird der augenblickliche Zustand 0,3 s beibehalten und nach Verstreichen von 0,3 s wird der Start einer Verschiebung des Hefters zu dem nächsten Fach befohlen, wie anhand von Fig. 55B beschrieben ist.
Die Anzahl der für ein Heften vorgesehenen, reservierten Fä­ cher wird mittels eines in Fig. 59 dargestellten Unterpro­ gramms berechnet. In der dargestellten Ausführungsform wird die Berechnung in drei verschiedenen Speichern durchgeführt, d. h. in einem Speicher bis zu welchem Fach Kopien Vorlage für Vorlage ausgetragen werden können, während ein Sortier­ betrieb im Gange ist (was nachstehend als Speicher für die letzte Fachzahl bezeichnet wird), ein Speicher um zu spei­ chern, bis zu welchem Fach bei einer Sortierfolge im Maxi­ mum ausgetragen werden können (was nachstehend als Speicher für die letzte maximale Fachzahl bezeichnet wird), und aus einem Speicher, um anzuzeigen, bis zu welchem Fach ein Heft­ betrieb durchgeführt werden sollte (was nachstehend als Speicher mit der reservierten Fachzahl bezeichnet wird). Die Inhalte dieser Speicher werden wie folgt geschoben.
Nachdem der Kopierer bei einem Kopiervorgang den Sortierbe­ trieb gestartet hat (Schritt 59-1), werden der Speicher für die letzte Fachzahl und der Speicher für die letzte maxi­ male Fachzahl zu einem Zeitpunkt verglichen, an welchem ein Kopierblatt in das erste Fach des Sorters aufgetragen wird (Schritt 59-2). Wenn der Speicher für die letzte Fachzahl größer als der Speicher für die letzte maximale Fachzahl ist, wird der Inhalt des Speichers für die letzte Fachzahl durch den Inhalt des Speichers für die letzte maximale Fach­ zahl ersetzt (Schritt 58-4), während 1 für den Zähler für die letzte Fachzahl eingesetzt wird (Schritt 59-5). Wenn Ko­ pien nacheinander den zweiten und nachfolgenden Fächern zu­ geteilt werden, wird der Inhalt des Zählers für die letzte Fachzahl nacheinander jedesmal um 1 erhöht. Die Zahl, welche einem Fach zugeteilt ist, an welches eine Kopie auszutragen ist, wird ständig mit dem Zähler für die letzte maximale Fachzahl verglichen (Schritt 59-6), und eines von ihnen, welche kleiner als die andere ist, wird in den Speicher für die reservierte Fachzahl geladen (Schritt 59-7). Da der In­ halt des Zählers für die reservierte Fachzahl von der jewei­ ligen Situation abhängt, ist der vorstehend beschriebene Ab­ lauf selbst bei dem automatischen Heftbetrieb praktikabel, wenn ein Heften durchgeführt wird, während Kopien ausgetra­ gen werden.
Insbesondere sollen nun zehn, fünf und sieben Fächer für die erste, zweite und dritte Vorlage reserviert werden.
Zuerst wird eine Kopie der ersten Vorlage in das erste Fach ausgetragen. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die letzte maxi­ male Fachzahl M und die letzte Fachzahl, welche in den jewei­ ligen Speichern gespeichert sind, 0, so daß die Antwort beim Schritt 59-3 nein ist. Dann wird der Speicher für die letzte Fachzahl mit 1 geladen (Schritt 59-5). Bei einem Schritt 59-6, wird die Zahl, welche dem Fach zugeteilt ist, in wel­ ches eine Kopie auszutragen ist, und der lnhalt des Zählers für die letzte maximale Fachzahl verglichen. Wenn eine Kopie der ersten Vorlage in das zehnte k-Fach ausgetragen ist, ist die augenblickliche Fachzahl 10, und die letzte Fachzahl M ist 0, d. h. die laufende Fachzahl ist größer als die letzte Fachzahl. Folglich ist die Antwort beim Schritt 59-6 nein, mit der Folge, daß der Speicher für die reservierte Fachzahl mit 0 geladen wird.
Folglich wird eine Kopie der zweiten Vorlage dem ersten Fach zugeteilt. Zu dieser Zeit ist die letzte maximale Fachzahl M 0, während die letzt ausgetragene Fachzahl, welche bis zu dem anderen Programm gezählt worden ist, 10 ist. Folglich ist die Antwort beim Schritt 59-3 ja, mit dem Ergebnis, daß die letzte maximale Fachzahl M mit 10 gegeben wird. Wenn eine Kopie der zweiten Vorlage in das fünfte Fach ausgetragen worden ist, was beim Schritt 659-6 festgestellt wird, ist die laufende Fachzahl 5, und die letzte maximale Fachzahl M ist 10. Folglich ist der Speicher für die reservierte Fachzahl mit 5 geladen.
Schließlich wird eine Kopie der dritten Vorlage dem ersten Fach zugeteilt. Zu dieser Zeit ist dann die letzte maximale Fachzahl M 10, während die letzte Fachzahl 5 ist, so daß die Antwort beim Schritt 59-3 nein ist. Dann bleibt die letzte maximale Fachzahl M 10. Wenn eine Kopie der dritten Vorlage in das zehnte Fach ausgetragen worden ist, ist die augenblickliche Fachzahl 7, während die letzte maximale Fach­ zahl 10 ist. Folglich ist die Antwort beim Schritt 59-6 ja. Dann wird der Zähler für die reservierte Fachzahl mit 7 geladen. Danach wird ein Heftbetrieb bei den Fächern wie­ derholt auf welche Kopien der letzten Vorlage verteilt wor­ den sind.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ablauf ist es möglich, die Bindeeinrichtung 400 an den Fächern zu aktivieren, welche mit Kopien der letzten Vorlage geladen sind, d. h. soweit wie möglich Sätze von Kopien zu binden, welche alle Seiten haben. Es kann scheinen, daß dies auch ohne den komplizierten, vor­ stehend beschriebenen Ablauf erreichbar ist. Insbesondere kann ein einfacher Ablauf ausreichen, bei welchem die augen­ blickliche Fachzahl überwacht und in den Speicher für die Anzahl reservierter Fächer eingegeben wird. Die vorstehende Schrittfolge wird beabsichtigt, für den folgenden Zweck ver­ wendet.
Es sollen nunmehr sieben, fünf und zehnFächer für die erste, zweite bzw. dritte Vorlage reserviert werden. Zuerst wird eine Kopie der ersten Vorlage dem ersten oder vorderen Fach zugeteilt. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die letzte maximale Fachzahl M und die letzte Fachzahl jeweils 0 und folglich ist die Antwort beim Schritt 59-3 nein. Dann wird der Spei­ cher für die letzte Fachzahl mit 1 geladen (Schritt 59-5). Dies bedeutet, daß die letzte Fachzahl Vorlage für Vorlage zurückgesetzt wird. Nach dem Schritt 59-5 werden die augen­ blickliche Fachzahl und die letzte maximale Fachzahl bei dem Schritt 59-6 verglichen. Wenn eine Kopie dem siebten Fach zugeteilt worden ist, ist die augenblickliche Fachzahl 7, während die letzte maximale Fachzahl M 0 ist. Zu diesem Zeit­ punkt ist dann die Antwort beim Schritt 59-6 nein, mit dem Ergebnis, daß der Speicher für die reservierte Fachanzahl mit 0 geladen wird.
Nachdem die Kopien der ersten Vorlage in die e 40328 00070 552 001000280000000200012000285914021700040 0002004001532 00004 40209rsten bis sieb­ ten Fächer ausgetragen worden sind, werden Kopien der zwei­ ten Vorlage nacheinander verteilt. Wenn die Kopien der zwei­ ten Vorlage bis zu dem fünften Fach verteilt worden sind, ist die augenblickliche Fachzahl 5, während die letzte maxi­ male Fachzahl M 7 ist. Die Antwort beim Schritt 59-7 ist folglich ja. Somit wird dann der Speicher für die reservier­ te Fachanzahl beim Schritt 57-7 mit 5 geladen.
Danach wird eine Kopie der dritten Vorlage in das Fach aus­ getragen. Zu diesem Zeitpunkt ist dann die letzte Fachzahl M 7, während die letzte Anzahl von ausgetragenen Kopien 5 ist. Folglich ist die Antwort beim Schritt 59-3 nein, so daß die letzte maximale Fachzahl M 7 bleibt. Wenn Kopien der dritten Vorlage bis zu dem zehnten Fach ausgetragen worden sind, ist die laufende Fachzahl 10 und die letzte maximale Fachzahl M ist 7. Die Antwort beim Schritt 59-6 ist folglich nein. Somit wird dann der Speicher für die reservierte Fachanzahl mit 7 geladen. In diesem Zustand werden Papierstapel bis zu dem siebten Fach geheftet. Obwohl Kopien der letzten Vorlage dem ersten bis zehnten Fach zu­ geteilt worden sind, werden insbesondere nur die Vorlagen geheftet, welche in die ersten bis siebten Fächer geladen worden sind. Hierdurch ist verhindert, daß eine einzelne Ko­ pie, welche in den achten bis zehnten Fächern jeweils un­ tergebracht ist, geheftet wird. Wenn nur eine Vorlage ko­ piert wird, ist der Inhalt des Speichers für die reservier­ te Blattzahl 0 und folglich wird natürlich ein Heften einer einzelnen Kopie unterbunden.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ablauf ist verhindert, daß die Bindeeinrichtung 400 bei den Fächern betrieben wird, welche trotz der Zuteilung von Kopien der letzten Vorlage nur eine einzige Vorlage hat. Hierdurch sind mit Erfolg wirtschaftliche Bindevorgänge ausgeschlossen, außer wenn die Anzahl Kopien, welche der letzten Vorlage entsprechen, ge­ ändert wird.
Fig. 60 zeigt ein Unterprogramm zum Sperren der Schwenkbe­ wegung, wenn dem Heften Vorrang gegeben wird. Wie darge­ stellt, wird bestimmt, ob ein Heftvorgang im Gange ist oder nicht (Schritt 60-1). Wenn die Antwort beim Schritt 60-1 ja ist, wird bestimmt, ob das Solenoid der Klemmvorrichtung angeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 60-2). Wenn die Antwort beim Schritt 60-2 ja ist, wird festgestellt, ob 0,3 s nach dem Eintreffen der Klemmvorrichtung in der Ausgangsstellung verstrichen sind (Schritt 60-3). Wenn die Antwort beim Schritt 60-3 nein ist, wird die Schwenkbewe­ gung zugelassen (Schritt 60-4) und wenn die Antwort beim Schritt 60-2 nein ist, wird die Schwenkbewegung verhindert (Schritt 60-5). Wenn die Antwort beim Schritt 60-3 ja ist, wird das Schwenken unterbunden, und das Programm springt zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 60-1 nein ist, springt das Programm vorbehaltlos zurück, während die Schwenkbewe­ gung unterbunden ist.
Fig. 61 zeigt ein Unterprogramm, welches die Berechnung in Verbindung mit dem Speicher für geschwenkte Fächer darstellt. Als erstes wird bestimmt, ob die Schwenkbewegung einmal durchgeführt worden ist oder nicht (61-1) und wenn die Ant­ wort beim Schritt 61-1 nein ist, springt das Programm zu­ rück. Wenn die Antwort beim Schritt 61-1 ja ist, springt das Programm zurück, nachdem ein Speicher für geschwenkte Fächer mit der Anzahl für "ausgetragene" Fächer geladen wird (Schritt 61-2). Die Worte "Anzahl für ausgetragene Fä­ cher" bedeuten, bis zu welchem Fach Kopien ausgetragen wor­ den sind, während die Worte "Speicher für geschwenkte Fä­ cher" anzeigen, bis zu welchem Fach die Schwenkbewegung er­ folgt ist.
Fig. 62 zeigt ein Unterprogramm zum Positionieren eines ge­ hefteten Papierstapels. Nach einem Heftvorgang (Schritt 62-1) wird das Solenoid 421 c ausgeschaltet. Dann schiebt die Schubstange 422 z die gehefteten Kopien (Papierblätter), um sie in den Bereich zurückzubringen, in welcher der schwenk­ bare Teil der Schwenkvorrichtung drehbar ist. Dies ist dann das Ende eines Heftvorgangs. Zu diesem Zeitpunkt wird dann ein Flag gesetzt, welches das Ende eines Heftvorgangs an­ zeigt. Nach dem Ende eines Heftvorgangs, was auf der Basis eines derartigen Flags festgelegt wird, wird der Hefter zur Durchführung eines weiteren Heftvorgangs zu dem nächsten Fach verschoben. Wenn das Solenoid für die Klemmvorrichtung während des Heftvorgangs an dem nächsten Fach angeschaltet wird, was beim Schritt 62-2 festgestellt wird, wird eine Schwenkbewegung gestartet (Schritt 62-3), um so den gehef­ teten Papierstapel in dem vorherigen Fach in eine vorherbe­ stimmte Position zu schieben. Der so geschobene, geheftete Papierstapel beeinflußt das Positionieren von Papierblät­ tern nicht nachteilig, welche dem nächsten und nachfolgenden Fächern zugeteilt werden.
Die dargestellte Ausführungsform weist zusätzlich zu den bis jetzt beschriebenen Funktionen und Operationen einige beson­ dere Funktionen und Operationen auf. Zuerst wird bei einer Block-Führ-Block-Heftfunktion die Fächer in einen oberen und einen unteren Block aufgeteilt, und nach einem Sortieren von Kopien in einen der Blöcke und dem Heften, werden die Kopien in den anderen Block sortiert und dann geheftet. Diese Funk­ tion hat zwei verschiedene Moden, d. h. einen Mode A, der nur verfügbar ist, wenn die Kopiegrößen, welche den oberen und unteren Blöcken zugeordnet worden sind, dieselben sind, und einen Mode B, welcher nur verfügbar ist, wenn die Kopiegröße, welche einem der Blöcke zugeordnet ist, die später zu be­ handeln sind, größer ist als die Kopiegröße, welche dem an­ deren Block zugeordnet ist, welcher vorher behandelt worden ist. Diese Moden werden auf Veranlassung des Benutzers umge­ schaltet.
Fig. 63 zeigt ein Unterprogramm, um den Heftvorgang des Block-Führ-Block-Modes A durchzuführen. Ein Sortieren von Kopien in einem Block nach einer Beschäftigung mit dem an­ deren Block wird nachstehend der Einfachheit halber als ein "Zweifachsortieren" bezeichnet. Wenn das Zweifach-Sor­ tieren gewählt wird und wenn es nicht zulässig ist (Schritt 63-1) wird der Sortierbetrieb gesperrt (Schritt 63-2), und es wird ein Alarm erzeugt. Wenn das Zweifachsortieren zu­ lässig ist, wird die Papiergröße gefühlt. Wenn die Papier­ größe, die für ein Zweifachsortieren erwünscht ist, dieselbe wie die vorherige Papiergröße ist, wird der Betrieb fort­ gesetzt. Wenn die erstere nicht dieselbe wie die letztere ist (Schritt 63-3), wird die Schwenkeinrichtung zurückge­ zogen (Schritt 63-4), ein Heften unterbunden (Schritt 63-5), und der Betrieb fortgesetzt.
Fig. 64 zeigt ein Unterprogramm, das eine Block-Führ-Block- Mode B-Verarbeitung darstellt. Wenn ein Zweifach-Sortieren nicht zulässig ist (Schritt 64-1) wird der Sortierbetrieb unterbunden (Schritt 64-2) und es wird ein Alarm erzeugt. Wenn ein Zweifachsortieren zulässig ist, wird die Papier­ größe gefühlt. Wenn die gefühlte Papiergröße gleich oder größer als die vorherige Papiergröße ist, wird der Betrieb fortgesetzt. Wenn die gefühlte Papiergröße kleiner als die vorherige Papiergröße ist (Schritt 64-3), wird die Schwenk­ einrichtung zurückgezogen (Schritt 64-4), ein Heften wird unterbunden (Schritt 64-5) und der Betrieb wird fortgesetzt.
Obwohl die Block-Führ-Block-Heftfunktion in Beziehung zu dem Sperren der Hefteinrichtung 401 beschrieben worden ist, ist sie in ähnlicher Weise auch bezüglich des Sperrens der Positioniereinrichtung 502 anwendbar.
Fig. 65 zeigt ein Unterprogramm, welches durchgeführt wird, wenn eine Tür geöffnet wird, während ein Heften im Gange ist. Wenn alle Türen, d. h. eine "Hefter"-Tür, eine Tür und eine obere Abdeckung des Sorters, geschlossen sind, wird der Be­ trieb fortgesetzt. Wenn die "Hefter"-Tür geöffnet wird (Schritt 65-2), wird der Heftfolge-Zähler auf 0 zurückge­ setzt (Schritt 65-3), und alle Lasten werden abgeschaltet (Schritt 65-4). Wenn entweder die Tür oder die obere Abdec­ kung des Sorters geöffnet wird, während die "Hefter"-Tür geschlossen bleibt, während der Heftvorgang im Gange ist (was nachstehend als ein Zustand 1 bezeichnet wird; Schritt 65-5), wird die folgende Schrittfolge durchgeführt. Insbesondere wenn die Klemmvorrichtung sich in dem Zustand 1 vorwärts bewegt, wird der Heftfolge-Zähler auf 0 zurückge­ setzt (Schritt 65-7), und der Motor der Klemmvorrichtung wird ausgeschaltet (Schritt 65-8). Wenn in dem Zustand 1 die Klemmvorrichtung sich bereits vorwärts bewegt hat und 0,2 s nach dem Einschalten des Solenoids 431 c noch nicht ver­ strichen sind (Schritt 65-9), wird der Heftfolge-Zähler auf 0 zurückgesetzt (Schritt 65-10), und das Solenoid 421 c wird ausgeschaltet (Schritt 65-11).
Nunmehr soll in dem Zustand 1 die Klemmvorrichtung sich bereits vorwärts bewegt haben und es sollen 0,2 s nach dem Einschalten des Solenoids der Klemmvorrichtung verstrichen sein (was nachstehend als ein Zustand 2 bezeichnet wird). Wenn in dem Zustand 2 die Klemmvorrichtung sich zurückbewegt (Schritt 65-12) wird der Heftfolge-Zähler auf 4 inkremen­ tiert, (Schritt 65-13) und der Betrieb wird fortgesetzt. Wenn in dem Zustand 2 die Klemmvorrichtung sich bereits zu­ rückbewegt hat, und ein Heftvorgang im Gange ist (Schritt 65-14), wird der Heftfolge-Zähler auf 5 inkrementiert (Schritt 65-15), und der Betrieb wird fortgesetzt. Wenn in dem Zustand 2 die Klemmvorrichtung sich bereits rückwärts bewegt hat und die Heftaktion beendet ist, wird der Heft­ folge-Zähler auf 0 zurückgesetzt (Schritt 65-3), und alle Lasten werden ausgeschaltet (Schritt 65-4).
Wenn in dem Zustand 1 der Elevator-Motor 409 betrieben wird (Schritt 65-16), wird der Heftfolge-Zähler auf 0 zurück­ gesetzt und alle Lasten werden abgeschaltet.
Fig. 66 zeigt ein Unterprogramm, um die sinkende Drehzahl des Hefters in Abhängigkeit von dem Fach zu verändern, an welchem mit einem Heftvorgang begonnen wird. Insbesondere wenn die augenblickliche Stellung des Hefters nicht die Aus­ gangsstellung ist (Schritt 66-1), wird eine höhere Motor­ drehzahl gewählt (Schritt 66-2), und der Elevator-Motor 409 wird mit einer höheren Drehzahl gedreht, um die Hefteinheit abzusenken (Schritt 66-3). Wenn die augenblickliche Position der Hefteinheit die Ausgangsstellung ist, wird die abnehmen­ de Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Fachzahl geän­ dert, welche als nächste zu behandeln ist. Insbesondere wenn die Hefteinheit bei dem ersten Fach zu stoppen ist (Schritt 66-4), wird die höhere Motordrehzahl gewählt (Schritt 66-2), und der Elevator-Motor 409 wird erregt (Schritt 66-3). Wenn die Hefteinheit an dem zweiten Fach oder bei einem der nach­ folgenden Fächer zu stoppen ist (Schritt 66-4), wird eine niedrigere Motordrehzahl gewählt, und der Elevator-Motor 409 wird angeschaltet (Schritt 66-3).
Nunmehr wird ein Beschleunigen und Verzögern der Auf-Abwärts­ bewegung beschrieben. Diese Möglichkeit ist vorgesehen, um nacheinander die Bewegungsgeschwindigkeit am Beginn einer Auf-Abwärtsbewegung zu erhöhen, und wenn eine vorherbestimm­ te Drehzahl erreicht ist, eine konstante Bewegungsgeschwin­ digkeit einzustellen, und um anschließend die Bewegungsge­ schwindigkeit von einer Stellung vor einem interessierenden Fach zu verringern, und wenn eine vorherbestimmte Geschwin­ digkeit erreicht ist, eine konstante Geschwindigkeit bis zu einem Stopp an dem interessierenden Fach einzustellen.
Fig. 67 zeigt insbesondere ein Unterprogramm, welches je­ weils bis zu 1 ms abgerufen wird, um die Beschleunigungs- und Verzögerungsfunktion zu bewirken. Wie dargestellt, wird, nachdem der Elevator-Motor 409 angeschaltet worden ist (Schritt 67-1) wenn eine Beschleunigung noch nicht beendet ist (Schritt 67-2), ein Beschleunigungszähler jedesmal um 1 inkrementiert, wenn das Unterprogramm abgerufen wird (Schritt 67-3). Der ROM-Speicher 601 speichert eine Gruppe von Geschwindigkeitsdaten, welche den Werten des Beschleuni­ gungszählers zugeordnet sind. Spezielle Geschwindigkeitsda­ ten, welche zu dem steigenden Wert des Beschleunigungszäh­ lers passen, werden in die CTC-Einheit 604 geschrieben (Schritt 67-5). Die CTC-Einheit 604 erzeugt eine Frequenz, welche den Geschwindigkeitsdaten zugeordnet ist, und führt sie den in Fig. 53 dargestellten Phasensignal-Generator 614 zu. Dementsprechend liefert der Generator 614 ein Phasensig­ nal an die Konstantstrom-Treiberstufe 615, um den Elevator- Motor 409 mit einer Drehzahl anzutreiben, welche den Ge­ schwindigkeitsdaten zugeordnet ist. Sobald der Beschleuni­ gungszähler einen vorherbestimmten Wert erreicht (Schritt 67-6), wird die Beschleunigung beendet (Schritt 67-13), und der Elevator-Motor 409 dreht danach mit einer konstanten Drehzahl.
Nach Verstreichen einer vorherbestimmten Zeitspanne beginnt eine Verzögerung (Schritt 67-7). Ein Verzögerungszähler wird jedesmal um 1 inkrementiert, wenn das Unterprogramm abgerufen wird (Schritt 67-8) . Zu diesem Zeitpunkt speichert der ROM- Speicher 601 eine Gruppe von Geschwindigkeitsdaten, durch welche anschließend die Bewegungsgeschwindigkeit auf der Basis des Werts des Verzögerungszählers verringert wird (Schritt 67-9). Drehzahldaten, welche dem Wert des Verzöge­ rungszählers entsprechen, werden in der CTC-Einheit 604 ge­ setzt (Schritt 67-10). Die CTC-Einheit 604 erzeugt wieder eine Frequenz, welche den Drehzahldaten entspricht, und lie­ fert sie an den Phasensignal-Generator 614. Der Generator 614 gibt ein Phasensignal an die Konstantstrom-Treiberstufe 615 ab, wodurch der Elevator-Motor mit einer den Geschwin­ digkeitsdaten entsprechenden Drehzahl betrieben wird. Wenn der Verzögerungszähler einen vorherbestimmten Wert erreicht (Schritt 67-11), wird die Verzögerung beendet (Schritt 67-12), und der Elevator-Motor 409 wird danach mit einer konstanten Drehzahl angetrieben. Wenn die Heftereinheit bei einem in­ teressierenden Fach eintrifft, wird der Elevator-Motor 409 abgeschaltet, wobei der Beschleunigungs- und der Verzögerungs­ zähler gelöscht werden (Schritt 67-14).
In Fig. 68 ist ein Fehlerentlastungs-Unterprogramm für eine Auf/Abwärts-Bewegung dargestellt. Wenn ein Fehler des Eleva­ tor-Motors 409 festgestellt wird und wenn dieser gezählte Fehler (Schritt 68-1) der zweite Fehler ist (Schritt 68-2) , wird ein Fehlersignal ausgesendet, um den Zählerstand zu löschen (Schritt 68-6) und um einen Kundendiensttechnikerruf abzugeben (Schritt 68-7). Wenn jedoch der Fehler der erste Fehler ist (Schritt 68-2), und wenn der Elevator-Motor 409 sich für eine Aufwärtsbewegung dreht (Schritt 68-3), wird der Motor 409 wieder gestartet (Schritt 68-4), um den Be­ trieb fortzusetzen. Wenn der Elevator-Motor 409 sich für eine Abwärtsbewegung dreht, wird ein Stausignal abgegeben (Schritt 68-5). Insbesondere ist die Anordnung so ausgeführt, daß, wenn ein Fehler in der Hefteinrichtung 401 oder in der Positioniereinrichtung 502 vorkommt, ein erstes Unterbre­ chungssignal, um einfach das Austragen von Papierblättern aus dem Kopierergehäuse zu unterbrechen, und ein zweites Unterbrechungssignal wahlweise erzeugt, um das Austragen zu unterbrechen und um ein Fehler-Rücksetzsignal anzufordern. Dann wird das erste Unterbrechungssignal bei dem ersten Auf­ treten eines Fehlers übertragen, während das zweite Unter­ brechungssignal bei dem zweiten Auftreten eines Fehlers übertragen wird. Erforderlichenfalls können die ersten und zweiten Unterbrechungssignale als ein Stau- bzw. ein Fehlersignal dienen. Die vorstehend erwähnten Fehler bezie­ hen sich nicht nur auf die Fehler des Elevator-Motors 409, sondern auch auf die Fehler der Hefteinrichtung 401 und Positioniereinrichtung 502.
Anhand von Fig. 69 bis 79 wird eine Behandlung beschrie­ ben, die jeweils einem verschiedenen Fehlerzustand zuge­ ordnet ist. In Fig. 69 ist eine Behandlung dargestellt, welche einer Größenbewegung-Fehler-Feststellung zugeordnet ist. Wie dargetellt, wird bestimmt, ob der Größen-Schiebe­ motor angeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 69-1). Wenn die Antwort beim Schritt 69-1 ja ist, wird bestimmt, ob ein Zeitgeber in Betrieb ist oder nicht (Schritt 69-2). Wenn die Antwort beim Schritt 69-2 nein ist, wird gestapelt (Schritt 69-3). Ob der Größenfühler von ausgeschaltet auf eingeschaltet umgeschaltet wird, wird dann bestimmt (Schritt 69-4). Wenn die Antwort beim Schritt 69-2 ja ist, wird der Schritt 69-4 durchgeführt, indem der Schritt 69-3 übersprungen wird. Wenn die Antwort beim Schritt 69-4 ja ist, wird der Zeitgeber zurückgesetzt und wieder ge­ startet (Schritt 69-5), um zu sehen, ob eine Stopp-Posi­ tion der Größenverschiebung erreicht worden ist (Schritt 69-6). Wenn die Antwort beim Schritt 69-6 nein ist, wird bestimmt, ob der Zeitgeber abgelaufen ist oder nicht (Schritt 69-7). Wenn die Antwort beim Schritt 69-7 ja ist, wird ein Fehlersignal an den Kopierer abgegeben (Schritt 69-8) und es wird ein Fehlerverarbeitungs-Unterprogramm durchgeführt (Schritt 69-9). Nachdem Schritt 69-9 wird der Größenverschiebemotor ausgeschaltet (Schritt 69-10), der Zeitgeber wird zurückgesetzt und gestoppt (Schritt 69-11) und das Programm spring dann zurück. Wenn dagegen die Ant­ wort beim Schritt 69-6 ja ist, wird der Größenverschiebe­ motor ausgeschaltet (Schritt 69-12), der Zeitgeber wird zurückgesetzt und gestoppt (Schritt 69-13) und das Programm springt zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 69-7 nein ist, zählt der Zeitgeber vorwärts (Schritt 69-14) und das Programm springt auf den Schritt 69-4 zurück. Wenn die Ant­ wort beim Schritt 69-1 nein ist, springt das Programm un­ mittelbar zurück.
Fig. 70 ist ein Flußdiagramm, das eine Verarbeitung einer Fehlerstellung während einer Auf-Abwärtsbewegung zeigt. Diese Verarbeitung beginnt mit einem Schritt 70-1, um zu bestimmen, ob der Elevator-Motor eingeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 70-1). Wenn die Antwort beim Schritt 70-1 ja ist, wird festgetellt, ob ein Zeitgeber für einen Auf-Abwärts- Bewegungsfehler in Betrieb ist oder nicht (Schritt 70-2). Wenn die Antwort beim Schritt 70-2 nein ist, wird gestar­ tet (Schritt 70-3) und es wird festgestellt, ob der Auf-Ab­ wärtszähler von ausgeschaltet auf eingeschaltet umgeschal­ tet hat oder nicht (Schritt 70-4). Wenn die Antwort beim Schritt 70-2 ja ist, wird der Schritt 70-4 durch Über­ springen des Schrittes 70-3 durchgeführt.
Wenn der Auf-Abwärtsfühler von ausgeschaltet auf einge­ schaltet umgeschaltet hat, wie beim Schritt 70-4 bestimmt worden ist, wird der Zeitgeber für den Auf-Abwärts-Bewe­ gungsfehler zurückgesetzt und dann wieder gestartet (Schritt 70-5). Anschließend wird festgestellt, ob die Hefteinheit eine Stopp-Position erreicht hat (Schritt 70-6). Wenn die Antwort beim Schritt 70-6 nein ist, wird festgestellt, ob der Zeitgeber für Auf-Abwärts-Bewegungsfehler abgelaufen ist oder nicht (Schritt 70-7). Wenn die Antwort beim Schritt 70-7 ja ist, wird ein Fehlersignal an dem Kopierer gesetzt (Schritt 70-8) und ein Fehlerverarbeitungs-Unterprogramm wird durchgeführt (Schritt 70-9). Nach dem Schritt 70-9 wird der Elevator-Motor entregt (Schritt 70-10), der Zeit­ geber für Auf-Abwärts-Bewegungsfehler wird gestoppt und zurückgesetzt, und dann springt das Programm zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 70-6 ja ist, wird der Elevator-Mo­ tor ausgeschaltet (Schritt 70-12), der Zeitgeber für Auf- Abwärtsbewegungsfehler wird zurückgesetzt und gestoppt (Schritt 70-13), und das Programmspringt dann zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 70-7 nein ist, zählt der Zeitgeber aufwärts (Schritt 70-14) und das Programm springt auf den Schritt 70-4 zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 70-1 nein ist, springt das Programm unmittelbar zurück.
Fig. 71 ist ein Flußdiagramm, das eine Schwenkfehler-Fest­ stellung zeigt. Wie dargestellt,wird festgestellt, ob der Schwenkmotor angeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 71-1); wenn er angeschaltet worden ist, wird bestimmt, ob ein Schwenkfehler-Zeitgeber in Betrieb ist oder nicht (Schritt 71-2). Wenn die Antwort beim Schritt 71-2 nein ist, wird der Schwenkfehler-Zeitgeber gestartet (Schritt 71-3), und es wird festgestellt, ob ein Schwenkausgangsfüh­ ler von ausgeschaltet auf eingeschaltet umgeschaltet hat oder nicht (Schritt 71-4). Wenn die Antwort beim Schritt 71-2 ja ist, wird der Schritt 71-4 durch Überspringen des Schrittes 71-3 durchgeführt. Wenn die Antwort beim Schritt 71-4 nein ist, wird festgestellt, ob der Schwenkfehler­ Zeitgeber abgelaufen ist oder nicht (Schritt 71-5). Wenn die Antwort beim Schritt 71-5 ja ist, wird ein Fehlersignal an den Kopierer abgegeben (Schritt 71-69 und ein Fehlerverarbei­ tungs-Unterprogramm wird durchgeführt (Schritt 71-7). Nach dem Schritt 71-7, wird der Schwenkmotor entregt (Schritt 71-8), der Schwenkfehler-Zeitgeber wird gestoppt und zurück­ gesetzt (Schritt 71-9), und das Programm springt dann zu­ rück. Wenn die Antwort beim Schritt 71-4 ja ist, wird der Schwenkmotor entregt (Schritt 71-10), der Schwenkfehler-Zeit­ geber wird gestoppt und zurückgesetzt (Schritt 71-11), und das Programm springt dann zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 71-5 nein ist, zählt der Schwenkfehler-Zeitgeber aufwärts (Schritt 71-12) und das Programm springt auf den Schritt 71-4 zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 71-1 nein ist, springt das Programm unmittelbar zurück.
In Fig. 72 ist eine Klemmfehler-Feststellprozedur darge­ stellt. Diese Prozedur beginnt mit einem Schritt 72-1, bei welchem bestimmt wird, ob der Klemmvorrichtungs-Motor an­ geschaltet worden ist oder nicht. Wenn die Antwort beim Schritt 72-1 ja ist, wird festgestellt, ob der Klemmfehler- Zeitgeber in Betrieb ist oder nicht (Schritt 72-2). Wenn die Antwort beim Schritt 72-2 nein ist, wird der Klemmfeh­ ler-Zeitgeber gestartet (Schritt 72-3), und es wird bestimmt, ob der Klemmvorrichtungs-Motor sich vorwärts dreht oder nicht (Schritt 72-4). Wenn die Antwort beim Schritt 72-2 ja ist, wird durch Uberspringen des Schrittes 72-3 der Schritt 72-4 durchgeführt. Wenn die Antwort beim Schritt 72-4 ja ist, bedeutet dies, daß sich die Klemmvorrichtung vorwärts bewegt, und es wird ein Schritt 72-5 durchgeführt, um zu se­ hen, ob der vorgeschaltete Fühler von ausgeschaltet auf ein­ geschaltet umgeschaltet hat. Wenn die Antwort beim Schritt 72-5 nein ist, wird festgestellt, ob der Klemmfehler-Zeit­ geber abgelaufen ist oder nicht (Schritt 72-6). Wenn die Antwort beim Schritt 72-6 ja ist, wird ein Fehlersignal an den Kopierer abgegeben (Schritt 72-7), und ein Fehlerver­ arbeitungs-Unterprogramm wird durchgeführt (Schritt 72-8).
Nach dem Schritt 72-8 wird der Klemmvorrichtungs-Motor ab­ geschaltet (Schritt 72-9), der Klemmfehler-Zeitgeber wird gestoppt und zurückgesetzt (Schritt 71-10), und das Pro­ gramm springt dann zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 72-4 nein ist, was bedeutet, daß sich die Klemmvorrichtung vorwärts bewegt, wird festgetellt, ob der nachgeordnete Fühler von ausgeschaltet auf eingeschaltet umgeschaltet hat oder nicht (Schritt 72-11). Wenn die Antwort beim Schritt 72-11 nein ist, werden der Schritt 72-6 und darauffolgende Schritte ausgeführt. Wenn die Antwort beim Schritt 72-5 oder beim Schritt 72-11 ja ist, was bedeutet, daß die Klemm­ vorrichtung sich vor- oder rückwärts bewegt, wird der Schritt 72-9 ausgeführt, da keine Fehler vorliegen. Wenn die Antwort beim Schritt 72-6 nein ist, zählt der Klemm­ fehler-Zeitgeber aufwärts (Schritt 72-12), und das Programm kehrt auf den Schritt 72-4 zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 72-1 nein ist, springt das Programm unmittelbar zu­ rück.
Fig. 73 ist ein Flußdiagramm, das eine Heftfehler-Feststel­ lung zeigt. Wie dargestellt, wird festgestellt, ob der Heft­ motor angeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 73-1), und wenn er ausgeschaltet worden ist, wird bestimmt, ob ein Heft­ fehler-Zeitgeber in Betrieb ist oder nicht (Schritt 73-2). Wenn die Antwort beim Schritt 73-2 nein ist, wird ein Heft­ fehler-Zeitgeber gestartet (Schritt 73-3) und es wird fest­ gestellt, ob der in der Hefter-Ausgangsstelle vorgesehene Fühler von ausgeschaltet auf eingeschaltet umgeschaltet hat oder nicht (Schritt 73-4). Wenn die Antwort beim Schritt 73-2 ja ist, wird durch Überspringen des Schrittes 73-3 der Schritt 73-4 ausgeführt. Wenn die Antwort beim Schritt 73-4 nein ist, wird bestimmt, ob ein Heftfehler-Zeitgeber abge­ laufen ist oder nicht (Schritt 73-5). Wenn die Antwort beim Schritt 73-5 ja ist, wird ein Fehlersignal an den Ko­ pierer abgegeben (Schritt 73-6), und ein Fehlerverarbei­ tungs-Unterprogramm wird ausgeführt (Schritt 73-7). Nach dem Schritt 73-7 wird der Heftmotor ausgeschaltet (Schritt 73-8), der Heftfehler-Zeitgeber wird gestoppt und zurück­ gesetzt (Schritt 73-9) und das Programm springt dann zu­ rück. Wenn dagegen die Antwort beim Schritt 73-4 ja ist, wird der Hefter-Motor ausgeschaltet (Schritt 73-10), der Heftfehler-Zeitgeber wird gestoppt und zurückgesetzt (Schritt 73-11) und das Programm springt dann zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 73-5 nein ist, zählt der Heft­ fehler-Zähler aufwärts (Schritt 73-12) und das Programm springt auf den Schritt 73-4 zurück. Wenn die Antwort beim Schritt 73-1 nein ist, springt das Programm unmittelbar zu­ rück.
Fig. 74 zeigt ein generelles Verfahren zum Feststellen von Fehlern, wie vorstehend beschrieben ist. Zuerst wird das Größenfehler-Feststellprogramm ausgeführt (Schritt 74-1) (die in Fig. 69 dargestellte Behandlung), ein Programm zum Feststellen eines Auf-Abwärts-Bewegungsfehlers (Schritt 74-2) (die in Fig. 70 dargestellte Behandlung), ein Programm für eine Schwenkfehler-Feststellung (Schritt 73-4) (die in Fig. 71 dargestellte Behandlung), ein Unter­ programm für eine Fehlerfeststellung der Klemmvorrichtung (Schritt 74-4) (die in Fig. 72 dargestellte Behandlung) und ein Unterprogramm zum Feststellen eines Heftfehlers (Schritt 75-5) ( die in Fig. 73 dargestellte Behandlung). Dann wird festgestellt, wo ein Fehler aufgetreten ist (Schritt 74-6). Wenn keine Fehler vorhanden sind, springt das Programm natürlich zurück. Wenn irgendein Fehler vor­ liegt, wird festgestellt, ob ein Kundendiensttechniker-Ruf- (SC-) Rücksetzsignal, das einem System-Rücksetzsignal ent­ spricht, von dem Kopierergehäuse empfangen worden ist oder nicht (Schritt 74-7). Wenn die Antwort beim Schritt 74-4 nein ist, wartet das Programm, bis eine Rücksetzung vor­ kommt und bei dem Auftreten einer Rücksetzung wird der Fehler lokalisiert.
Insbesondere wird in der dargestellten Ausführungsform fest­ gestellt, ob der Fehler ein Größen-Verschiebefehler ist oder nicht (Schritt 74-8). Wenn die Antwort beim Schritt 74-8 ja ist, wird eine in Fig. 75 dargestellte Größenfehler- Behandlung (Schritt 75) durchgeführt; andernfalls wird fest­ gestellt, ob der Fehler ein Fehler in der Auf-Abwärts-Bewe­ gung ist oder nicht (Schritt 74-9). Wenn die Antwort beim Schritt 74-9 ja ist, wird eine in Fig. 76 dargestellte Ver­ arbeitung eines Auf-Abwärts-Bewegungs-Fehlers durchgeführt (Schritt 76); andernfalls wird festgestellt, ob der Fehler ein Schwenkfehler ist (Schritt 74-10). Wenn die Antwort beim Schritt 74-10 ja ist, wird eine in Fig. 77 dargestellte Schwenkfehler-Verarbeitung durchgeführt (Schritt 77). Andern­ falls wird festgestellt, ob der Fehler ein Klemmfehler ist oder nicht (Schritt 74-11). Wenn die Antwort beim Schritt 74-11 ja ist, wird eine in Fig. 78 dargestellte Klemmfehler- Behandlung durchgeführt; andernfalls wird festgestellt, ob der Fehler ein Heftfehler ist oder nicht (Schritt 74-12). Wenn die Antwort beim Schritt 74-12 ja ist, wird eine in Fig. 79 dargestellte Heftfehler-Verarbeitung durchgeführt (Schritt 79); andernfalls wird ein Sorter/Hefter-Bereitsig­ nal an den Kopierer abgegeben (Schritt 74-13), und das Pro­ gramm springt zurück.
Bei der in Fig. 75 dargestellten Größen-Verschiebungsfehler- Behandlung, d. h. beim Schritt 75 wird festgestellt, ob der Größen-Ausgangsfühler angeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 75-1). Wenn die Antwort beim Schritt 75-1 nein ist, was bedeutet, daß die Schwenkeinheit sich nicht in der Aus­ gangsstellung befindet, wird die Drehrichtung des Größen­ motors umgekehrt (Schritt 75-2), die Schwenkeinheit wird in ihrer Ausgangsstellung angehalten (Schritt 75-3), und es wird eine Feststellung des Größen-Verschiebungsfehlers durchgeführt (Schritt 75-4). Nach dem Schritt 75-4 wird bei einem Schritt 75-5 festgestellt, ob ein Größen-Verschie­ bungsfehler wieder vorliegt oder nicht. Wenn die Antwort beim Schritt 75-5 nein ist, was bedeutet, daß der Größen- Verschiebefehler entfernt worden ist, springt das Programm auf den Schritt 74-9, was durch den Buchstaben A angezeigt ist, andernfalls springt das Programm auf den Schritt 74-7, was durch einen Buchstaben F angezeigt ist. Wenn die Ant­ wort beim Schritt 75-1 ja ist, wird der Größenmotor vorwärts gedreht (Schritt 75-6), die Schwenkeinheit wird beispiels­ weise in einer Position A 3 gestoppt (Schritt 75-5), und dann wird eine Größen-Verschiebefehler-Feststellung durchgeführt (Schritt 75-8). Bei einem Schritt 75-9 wird wieder festge­ stellt, ob ein Größen-Verschiebungsfehler vorhanden ist oder nicht. Wenn die Antwort beim Schritt 75-9 nein ist, wird die Drehrichtung des Größen-Motors umgekehrt (Schritt 75-2); andererseits springt das Programm auf den Schritt 74-4, wie durch den Buchstaben F angezeigt ist.
Bei der in Fig. 76 dargestellten Behandlung eines Auf-Ab­ wärts-Bewegungsfehlers, d. h. beim Schritt 76 wird festge­ stellt, ob der hierfür vorgesehene Fühler angeschaltet wor­ den ist oder nicht (Schritt 76-1). Wenn die Antwort beim Schritt 76-1 nein ist, was bedeutet, daß die Hefteinheit sich nicht in der Ausgangsstellung befindet, wird die Dreh­ richtung des Elevator-Motors umgekehrt, um die Hefteinheit anzuheben (Schritt 76-2), die Hefteinheit wird in der Aus­ gangsstellung gestoppt (Schritt 76-3), und dann wird eine Auf-Abwärts-Bewegung-Fehler-Feststellung durchgeführt (Schritt 76-4). Nach dem Schritt 76-4 wird ein Schritt 76-5 durchgeführt, um zu sehen, ob ein Auf-Abwärts-Bewegungsfeh­ ler vorliegt. Wenn die Antwort beim Schritt 76-5 nein ist, was bedeutet, daß der Fehler bei der Auf-Abwärtsbewegung be­ seitigt worden ist, springt das Programm auf den Schritt 74-10, was durch den Buchstaben B angezeigt ist; andernfalls springt es auf den Schritt 74-7, was durch den Buchstaben F angezeigt ist. Wenn dagegen der Schritt 76-1 ja ist, wird der Elevator-Motor in Vorwärtsrichtung gedreht, um die Heft­ einheit abzusenken (Schritt 76-6), die Hefteinheit wird bei­ spielsweise an dem ersten Fach angehalten (Schritt 76-6), und dann wird die Feststellung eines Auf-Abwärts-Bewegungs­ fehlers durchgeführt (Schritt 76-8). Ob ein Auf-Abwärts- Bewegungsfehler vorliegt oder nicht, wird dann wieder beim Schritt 76-9 festgestellt. Wenn die Antwort beim Schritt 76-9 nein ist, wird der Elevator-Motor in seiner Drehrich­ tung umgekehrt (Schritt 76-2), und die folgenden Schritte werden durchgeführt. Andererseits werden der Schritt 74-7 und die nachfolgenden Schritte durchgeführt, wie durch F angezeigt ist.
Bei der in Fig. 77 dargestellten Schwenkfehler-Behandlung, d. h. beim Schritt 77 wird der Schwenkmotor erregt (Schritt 77-1), und dann wird die Schwenfehler-Feststellung durch­ geführt (Schritt 77-2). Es wird dann bestimmt, ob ein Schwenkfehler vorliegt oder nicht (Schritt 77-3). Wenn die Antwort beim Schritt 77-3 nein ist, schwenkt das Programm auf den Schritt 77-11, wie durch den Buchstaben C angezeigt ist; andernfalls springt das Programm auf den Schritt 74-7, wie durch den Buchstaben F angezeigt ist.
Bei der in Fig. 78 dargestellten Klemmfehler-Behandlung, d. h. beim Schritt 78 wird festgestellt, ob der nachgeordnete Füh­ ler angeschaltet worden ist oder nicht (Schritt 78-1). Wenn die Antwort beim Schritt 78-1 nein ist, wird der Klemmvor­ richtungsmotor in seiner Drehrichtung umgekehrt, um die Klemmvorrichtung rückwärts zu bewegen (Schritt 78-2), es wird die Klemmfehler-Feststellung durchgeführt (Schritt 78-3), und es wird bestimmt, ob ein Bewegungsfehler der Klemmvor­ richtung vorliegt oder nicht (Schritt 78-4). Wenn die Ant­ wort beim Schritt 78-4 nein ist, springt das Programm auf den Schritt 74-12, wie durch den Buchstaben D angezeigt ist; andernfalls springt es auf den Schritt 74-7. Wenn die Ant­ wort beim Schritt 78-1 ja ist, wird der Motor der Klemmvor­ richtung in Vorwärtsrichtung betrieben, um die Klemmvorrich­ tung vorwärts zu bewegen (Schritt 78-5), die Klemmfehler- Feststellung wird durchgeführt (Schritt 78-6), und es wird dann festgestellt, ob ein Klemmfehler existiert oder nicht (Schritt 78-7). Wenn die Antwort beim Schritt 78-7 nein ist, springt das Programm auf den Schritt 78-2; andernfalls springt es auf den Schritt 74-7.
Bei der in Fig. 79 dargestellten Heftfehler-Behandlung, d.h. beim Schritt 79 wird der Heftmotor eingeschaltet (Schritt 79-1), und es wird eine Heftfehler-Bestimmung durchgeführt (Schritt 79-2). Dann wird festgestellt, ob ein Heftfehler existiert oder nicht (Schritt 79-3). Wenn die Antwort beim Schritt 79-3 nein ist, springt das Programm auf den Schritt 74-13, wie durch den Buchstaben E angezeigt ist; andernfalls springt es auf den Schritt 74-7, was durch den Buchstaben F angezeigt ist.
Mit der Erfindung sind somit verschiedene bis jetzt noch nicht dagewesene Vorteile erreicht worden, welche nach­ stehend aufgeführt sind.
  • 1) Selbst wenn ein Heftvorgang auf halbem Weg unterbrochen wird, da zu wenig Papierblätter eingebracht waren, werden Papierblätter, die in Fächer geladen worden sind, welche auf ein Fach folgen, bei welchem der Heftbetrieb unterbrochen wird, in die richtige Lage gebracht d.h. positioniert. Wenn daher nach dem Einbringen (neuer) Papierblätter Kopien sor­ tiert werden, brauchen die Papierblätter, welche zu diesem Zeitpunkt bereits in eine Anzahl Fächer geladen waren, nicht mehr positioniert werden. Hierdurch wird die auf einen Motor wirkende Belastung verringert und Papierstapel können gehef­ tet werden, nachdem sie mittels eines preiswerten Kleinst­ motors mit kleinem Drehmoment zuverlässig positioniert sind. Insbesondere werden die Papierpositionier- und Bindvorgänge in dem vorstehend beschriebenen Zweifach-Sortier- und -Heft­ betrieb zuverlässig durchgeführt.
  • 2) Da ein Heften unterbunden wird, wenn jeder Sorter mit Papierblättern unterschiedlicher Größe geladen ist, ist verhindert, daß Papierstapel, welche nicht positioniert sind, geheftet werden. Folglich können Papierblätter unterschiedlicher Größe sortiert werden und dadurch wird ein Zweifach-Sortierbetrieb durchgeführt, wodurch eine Hand­ habung von ausgetragenem Papierblättern gesteigert ist.
  • 3) Da Papierstapel geringer Größe, welche in dem Sorter verteilt worden sind, nicht geheftet werden, ist derselbe Vorteil erreichbar, wie er vorstehend unter Punkt (2) ange­ führt ist.
  • 4) Ein Heften von Papierstapeln, welche noch nicht posi­ tioniert sind, ist bedeutungslos, und dadurch werden solche Papierstapel nicht geheftet oder positioniert. Es können somit Papierblätter unterschiedlicher Größen sortiert wer­ den, und dadurch kann der Zweifach-Sortierbetrieb durchge­ führt werden.
  • 5) Papierstapel geringer Größe, welche dem Sorter zuge­ teilt werden, werden nicht positioniert, während Papier­ stapel mit einer entsprechenden Größe positioniert werden. Folglich ist derselbe Vorteil erreichbar, wie er unter Punkt (4) besprochen ist.

Claims (7)

1. Papierhandhabungseinrichtung, gekennzeichnet durch
eine Anzahl Fächer;
eine Papierpositioniereinrichtung, um Papierblätter, welche auf die Anzahl Fächer verteilt worden sind, in die richtige Lage zu bringen;
eine Hefteinrichtung, um die Papierblätter, welche in die Anzahl Fächer geladen sind, zu heften, und
eine Steuereinrichtung, damit die Positioniereinrichtung auf die Papierblätter einwirken kann, selbst nachdem die Papierblätter mittels der Hefteinrichtung gebunden worden sind.
2. Papierhandhabungseinrichtung, gekennzeichnet durch
eine erste und eine zweite Sortiereinrichtung, um Papier­ blätter, welche von einem entsprechenden Gerät ausgetragen worden sind, auf eine Anzahl Fächer zu verteilen;
eine Positioniereinrichtung, um die Papierblätter, welche in die Anzahl Fächer geladen sind, in die richtige Lage zu bringen;
eine Hefteinrichtung, um die Papierblätter, welche in die Anzahl Fächer geladen worden sind, zu binden;
eine Größeninformation-Fühleinrichtung, um Größeninforma­ tion bezüglich der Papierblätter zu fühlen, welche die erste und die zweite Sortiereinrichtung erreicht haben;
eine Größeninformationssignal-Fühleinrichtung, welche von dem zugeordneten Gerät ein Größeninformationssignal erhält, welches eine Größe von Papierblättern darstellt, welche von dem zugeordneten Gerät ausgetragen worden sind, und
eine Steuereinrichtung, um zu verhindern, daß die Heftein­ richtung betrieben wird, wenn die Größeninformationen be­ züglich der Blätter, welche die erste und die zweite Sor­ tiereinrichtung erreicht haben, sich voneinander unterschei­ den, da sie auf der Basis entweder von der Größeninforma­ tions-Fühleinrichtung oder der Größeninformationssignal- Feststelleinrichtung bestimmt worden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Steuereinrichtung verhindert, daß die Hefteinrichtung auf die Papierblätter wirkt, welche der zweiten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papierblätter, welche der zweiten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, im Verlaufe einer Verteilung der Papierblätter in der zweiten Sortiereinrichtung in der Größe kleiner sind als die Pa­ pierblätter, welche der ersten Papiereinrichtung zugeteilt worden sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Steuereinrichtung verhindert, daß die Hefteinrichtung auf die Papierblätter wirkt, welche der ersten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papierblätter, welche der ersten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, im Verlaufe einer Zuteilung der Papierblätter an die erste Sortierein­ richtung in der Größe kleiner sind als die Papierblätter, welche der zweiten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind.
5. Papierhandhabungseinrichtung, gekennzeichnet durch
eine erste und eine zweite Sortiereinrichtung, um Papier­ blätter, welche von einem entsprechenden Gerät ausgetragen worden sind, auf eine Anzahl Fächer zu verteilen,
eine Positioniereinrichtung, um die Papierblätter, welche in die Anzahl Fächer geladen sind, zu positionieren;
eine Hefteinrichtung, um die Papierblätter, welche in die Anzahl Fächer geladen sind, zu heften;
eine Größeninformations-Fühleinrichtung, um Größeninforma­ tion bezüglich der Papierblätter zu fühlen, welche die erste und die zweite Sortiereinrichtung erreicht haben;
eine Größeninformationssignal-Feststelleinrichtung, welche von dem entsprechenden Gerät ein Größeninformationssignal erhält, welches eine Größe von Papierblättern anzeigt, welche von dem Gerät ausgetragen worden sind, und
eine Steuereinrichtung, welche verhindert, daß die Posi­ tioniereinrichtung betrieben wird, wenn die Größeninforma­ tionen, welche der ersten und der zweiten Sortiereinrichtung zugeordnet sind, sich voneinander unterscheiden, da sie ba­ sierend auf der Größeninformations-Fühleinrichtung oder der Größeninformationssignal-Feststelleinrichtung bestimmt wor­ den sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Steuereinrichtung verhindert, daß die Positioniereinrichtung auf die Papierblätter wirkt,
welche der zweiten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papierblätter,
welche der zweiten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, im Verlaufe einer Zuteilung der Papierblätter an die zweite Sortiereinrichtung in der Größe kleiner sind als die Papier­ blätter, welche der ersten Sortiereinrichtung zugeteilt wor­ den sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Steuereinrichtung verhindert, daß die Positioniereinrichtung auf die Papierblätter wirkt, welche der ersten Sortiereinrichtung zugeteilt sind, wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papierblätter, welche der ersten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind, im Ver­ laufe einer Zuteilung der Papierblätter auf die erste Sor­ tiereinrichtung in der Größe kleiner sind als die Papier­ blätter, welche der zweiten Sortiereinrichtung zugeteilt worden sind.
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