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Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York,
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Vereinigte Staaten von Amerika Kopiereinrichtung
Die
Erfindung betrifft eine Kopiereinrichtung mit einem Kopiergerät zum Erzeugen von
Reproduktionen der Aufzeichnung von Vorlagenblättern auf Kopieblättern, mit einem
Kopien-Sortierer, der einen Sammler zum satzweisen, vorübergehenden Speichern der
Kopieblätter und einen Stapelbildner aufweist, mittels dessen die verschiedenen
Kopiensätze aus dem Sammler in verschiedenen Ausrichtlagen aufeinander ablegbar
sind, um einen Stapel aus Kopiensätzen zu bilden, bei dem benachbarte Kopiensätze
relativ zueinander versetzt angeordnet sind, mit einer Steuerlogik zum koordiniert
erfolgenden Steuern der Tätigkeit des Kopiergeräts und des Sortierers und mit einer
Wähleinrichtung, mittels deren in die Steuerlogik die Anzahl der Kopien eingebbar
ist, die im Sammler des Sortierers zu einem Kopiensatz zusammengefaßt werden sollen.
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Bei derartigen Kopiereinrichtungen bildet der Sortierer entweder einen
integralen Teil oder ein Zusatzgerät. Derartige Sortierer sind an sich bekannt,
vgl. beispielsweise US-PS 3 630 607. In dem Sammler derartiger Sortierer werden
die aus dem Kopiergerät zugelieferten Kopieblätter so gehandhabt, daß Kopiensätze
in Form kleiner Stapel gebildet werden, bei denen die Kopieblätter in aufeinander
ausgerichteter Lage aufeinander liegen. Jeder Kopiensatz wird aus dem Sammler herausbewegt
und vom Stapelbildner abwechselnd in einer von zwei vorgesehenen Ausrichtlagen abgelegt,
um einen Stapel aus Kopiensätzen zu bilden, bei dem jeder Kopiensatz gegenüber den
benachbarten Kopiensätzen versetzt angeordnet ist, um jeden Kopiensatz für sich
greifbar zu machen.
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Derartiges versetztes Stapeln ist besonders in den Fällen vorteilhaft,
wo die Kopiensätze vor dem Aufeinanderstapeln nicht zusammengeheftet wurden.
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Der Sammler der Sortiervorrichtung besitzt eine bestimmte endliche
Aufnahmekapazität für Kopieblätter, d.h. aufgrund gewisser Konstruktionsmerkmale
des Sortierers kann der Sammler nicht mehr als eine bestimmte Anzahl von Kopieblättern
(beispielsweise 50 Kopieblätter) aufnehmen. Wenn es erforderlich oder wünschenswert
ist, gesondert greifbare Kopiensätze herzustellen, von denen jeder mehr Kopieblätter
enthält als es dem besagten Grenzwert des Sortierers entspricht, ist es bei bekannten
Kopiereinrichtungen erforderlich, diese Kopiensätze in der Weise herzustellen, daß
in einem manuellen Arbeitsschritt zwei oder mehr Sätze von Kopien zur Bildung eines
kompletten Kopiensatzes zusammengefügt werden. Derartige, Teil eines kompletten
Kopiensatzes bildende Untergruppen werden im vorliegenden Rahmen als "Teilsätze"
bezeichnet. Wenn beispielsweise unter Verwendung eines Sortierers mit einer Sammlerkapazität
von 50 Blättern Kopiensätze mit 60 Blatt hergestellt werden sollen, ist es bislang
erforderlich, zunächst Teilsätze von 50 Blättern anzufertigen und diese mit nachträglich
anzufertigenden Teilsätzen aus 10 Blättern manuell zu kombinieren. Dieses Vorgehen
ist zweifelsohne ungünstig.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kopiereinrichtung der
in Rede stehenden Art zu schaffen, die es ermöglicht, ohne manuelles Zutun einen
Stapel versetzt aufeinander abgelegter Kopiensätze zu erzeugen, auch wenn die Kopiensätze
aus einer den Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammlers übersteigenden Anzahl
von Kopieblättern gebildet sind.
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Bei einer Kopiereinrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerlogik zum Vergleichen der Blattanzahl
der gewünschten kompletten Kopiensätze mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des
Sammlers eine Komparatorschaltung aufweist, die bei einer diesen Grenzwert überschreitenden
Blattanzahl der kompletten
Kopiensätze ein Steuersignal erzeugt,
mittels dessen der Sammler und der Stapelbildner so steuerbar sind, daß die kompletten
Kopiensätze aus mindestens zwei Teilsätzen gebildet werden, wobei die Teilsätze
jedes kompletten Kopiensatzes in aufeinander ausgerichteter Lage und die im Stapel
benachbarten, kompletten Kopiensätze in zueinander versetzten Ausrichtlagen gestapelt
werden.
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Dadurch, daß aufgrund des Vorhandenseins der Komparatorschaltung die
Steuerlogik so programmiert ist, daß ein Vergleich der gewünschten Anzahl von Kopieblättern
pro Kopiensatz mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammlers vorgenommen
wird, ist die Steuerlogik in der Lage, den Betrieb der Einrichtung so zu steuern,
daß die Einrichtung selbsttätig in die Betriebsart "TeilsatzbetriebN übergeht, wenn
die Anzahl der Kopieblätter der einzelnen Kopiensätze den besagten Grenzwert übersteigt.
In der Betriebsart "Teilsatzbetrieb" arbeitet der Sammler und der Stapelbildner
des Kopierers in der Weise, daß die gewünschten Kopiensätze aus zwei oder mehreren
kleinen Teilsätzen, deren Blattanzahl jeweils gleich oder geringer ist als der Grenzwert,
gebildet werden. Der Stapelbildner stapelt diese kleineren Teilsätze in aufeinander
ausgerichteter Lage übereinander, so daß die Teilsätze einen kompletten Kopiensatz
bilden. Wenn das Stapeln versetzt durchgeführt wird, werden aufgrund der Steuerbefehle
der Steuerlogik Teilsätze benachbarter Kopiensätze in zueinander versetzten Ausrichtlagen
gestapelt, so daß die kompletten, aus Teilsätzen gebildeten Kopiensätze gegenüber
benachbarten kompletten Kopiensätzen versetzt im Stapel angeordnet sind.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
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Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines elktrographischen
Kopiergerätes mit rezirkulierender Zuführvorrichtung und Kopien-Sortierer; Fig.
2 eine schematisch vereinfacht gezeichnete Darstellung einiger Einzelheiten von
opiergerät, Zuführvorrichtung und Sortierer gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine schematisierte
Darstellung der bewegbaren Anordnung oberer Walzen vom oberen Papierweg im Sortierer
gemäß Fig. 1 und 2; Fig. 4 eine schematisierte Ansicht der Papierumlenkung des Sortierers
von Fig. 1 und 2; Fig. 5a und 5b schematisiert und perspektivisch bzw. in Seitenansicht
gezeichnete Darstellungen von Sammelbehälter bzw. Bogenanleger des Sortierers gemäß
Fig. 1 und 2; Fig. 6 eine schematisierte Seitenansicht des Heftungs-Sensors des
Sortierers gemäß Fig.
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1 und 2; Fig. 7 eine schematisierte Seitenansicht des Hefters des
Sortierers gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 8 eine schematisierte Ansicht
des Stapel-Versetzers des Sortierers gemäß Fig. 1 und 2; Fig. 9 und 10 eine Vorder-
bzw. Seitenansicht, je schematisiert gezeichnet, die den Transportarm und den Ladebehälter
des Sortierers gemäß Fig. 1 und 2 zeigen; Fig.11 eine schematisierte Blockdarstellung
der Steuerlogik, die neben anderem in Fig. 2 gezeigt isttund Fig.12 ein Flußdiagramm
der Folge von Funktionsabläufen des Sortierers von Fig. 2 bei der Betriebsweise
"Erstellen von Teilsätzen".
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Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird kurz die Wirkungsweise
einer Zuführvorrichtung, eines elektrographischen Kopiergerätes und eines Sortierers
beschrieben.
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Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung ebenso gut und mit den
gleichen Vorteilen bei anderen Arten von Kopiergeräten und Sortierern benutzt werden
kann und daß daher die nachfolgende Beschreibung lediglich eines von vielen möglichen
Ausführungsbeispielen illustriert.
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In Fig. 1 sind ein elektrographisches Kopiergerät 10, ein Sortierer
12 und eine rezirkulierende Zuführvorrichtung 14 für Vorlagen gezeigt, wobei die
Zuführvorrichtung oberhalb der Vorlagenplatte des Kopiergerätes 10 angeordnet ist.
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Ein erstes Steuerpult 18 mit Schaltern und Anzeigevorrichtungen ist
am Kopiergerät 10 angebracht, um dessen Betrieb zu steuern. Ein zweites Steuerpult
20 mit Steuerschaltern und Anzeigevorrichtungen befindet sich an der Zuführvorrichtung
14,
um diese sowie den Sortierer 12 zu steuern.
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In Fig. 2 sind schematisch vereinfachte Einzelheiten des Kopiergerätes
des Sortierers 12 und der rezirkulierenden Zuführvorrichtung 14 gezeigt. Die Zufffhrvorrichtung
14 führt die Vorlagen eines Vorlagenstapels einzeln nacheinander zur Belichtungsplatte
des Kopiergeräts 10 und führt die Vorlagen in ihrer ursprünglichen Reihenfolge wieder
zum Vorlagenstapel zurück. Die Zuführvorrichtung kann entweder in der Betriebsart
ZRollationieren" oder in der Betriebsart "Nichtkollationierenw arbeiten. Bei beiden
dieser Betriebsarten wird ein Stapel 22 von Kopiervorlagen in einen Vorlagenbehälter
24 so eingelegt, daß die Vorlagen nach oben weisen. Ausgehend vom Grunde des Stapels
werden die Vorlagen nacheinander zur Belichtungsplatte 26 des Kopiergerätes 10 in
umgekehrter Blattfolge zugeführt, so daß der Ausstoß der Kopien, die vom Kopiergerät
10 dem Sortierer 12 zugeführt werden, ebenfalls in umgekehrter Blattfolge erfolgt,
d.h. das letzte Blatt zuerst ausgegeben wird. Jedes Kopieblatt wird entweder zum
Ausgabebehälter 46 des Kopiergerates oder zum Saimelbehälter 70 des Sortierers 12
zugeführt, wobei die Kopie mit nach aufwärts weisender Oberseite auf der vorangehenden
Kopie abgelegt wird.
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In der Betriebsart wNichtkollationierenw " wird die in das Steuerpult
18 des Kopiergeräts 10 eingegebene Anzahl von Kopien pro Vorlage gefertigt und die
Vorlage sodann auf die Oberseite des Vorlagenstapels zurückgebracht, nachdem die
erforderliche Anzahl von Belichtungen pro Original durchgeführt wurde. In der Betriebsart
ZKollationieren' wird von jeder Vorlage im Stapel eine einzige Kopie in der umgekehrten
Reihenfolge gefertigt und jede Vorlage wird zur Oberseite des Stapels zurückgeführt,
nachdem eine einzige
Belichtung stattgefunden hat. Der Vorlagenstapel
wird sooft wieder zur Belichtungsplatte rezirkuliert, bis die gewünschte Anzahl
von kollationierten Kopiansätzen gefertigt ist.
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Bei dem elektrographischen Kopiergerät 10 kann es sich um ein Gerät
beliebiger bekannter Art handeln, beisptelswaise um ein Gerät, wie es in der US-PS
3 876 106 beschrieben ist.
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Das Kopiergerät weist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, außer der Belichtungsplatte
26 Blitzlampen 27, ein Objektiv 28, ein photolgitfahiges Band 29, welches verhältnismäßig
durchsichtig ist und bei Blickrichtung entsprechend Fig. 2 kontinuierlich im Uhrzeigersinn
bewegt wird, eine Ladestation 30, eine Belichtungsstation 32, eine Nagnetbürsten-Entwicklungsstation
34, eine dem Löschen nach der Entwicklung dienende Station 36, eine Übertragungsstation
38, Kopieblatt-Zuführeinrichtungen 40 und 42, eine Aufschmel2-station 44 sowie den
Ausgabebehälter 46 auf.
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Eine Vorlage des Stapels 22 wird im Betrieb auf der Belichtungsplatte
26 positioniert und wird durch Strahlung der Blitzlampen 27 beleuchtet. Diese Strahlung
wird von der Vorlage reflektiert und über das Objektiv 28 und Spiegel 48 und 50
auf das photoleitfähige Band 29 projiziert, 1111 auf diesem ein latentes elektrostatisches
Bild zu erzeugen, das der auf der Vorlage befindlichen Aufzeichnung entspricht.
In der Entwicklungsstation 34 wird das sich bewegende elektrostatische Bild mit
Tonerteilchen in Beruhrung gebracht, die durch elektrostatische Anziehung an den
geladenen Bereichen des elektrostatischen Bildes anhaften, um das Bild zu entwickeln
und dadurch sichtbar zu machen. In der zum anschließenden Löschen dienenden Station
36 beleuchtet eine Lampe die photoleitfähige Schicht des Bandes 29, um das anschließende
Ubertragen des Tonerbildes zu erleichtern und um die Erschöpfung des Photoleiters
zu verringern.
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In der bbertragungsstation 38 werden die Tonerteilchen in bildweiser
Konfiguration auf eine bildempfangende Oberfläche eines Kopieblattes aus Papier
übertragen, welches synchron mit dem entwickelten Bild aus einer der Zuführeinrichtungen
40 oder 42 nach Wunsch zugeführt wird. Wenn das Kopieblatt den unmittelbar oberhalb
einer Transportwalze 52 gelegenen Bereich des Bandes 29 erreicht hat, verläuft das
Band 29 in scharfer Krümmung um diese Walze, und das Kopieblatt bewegt sich weite
in einer im wesentlichen geradlinigen Bahn1 so daß es vom Band 29 getrennt wird
und in die Aufschmelzstation 44 einläuft, wo das Tonerbild erhitzt und auf das Kopieblatt
aufgeschmolzen wird, um eine im wesentlichen dauerhafte Kopie zu erzeugen. Das Kopieblatt
wird dann entweder zum Ausgabebehälter 46 oder zum Sortierer 12 transportiert.
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Eine Reinigungsstation 54 ist dazu vorgesehen, um zurückgebliebenen
Toner von der photoleitenden Schicht des Bandes 29 entfernen zu können, bevor die
Aufladung in der Ladestation 30 stattfindet.
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Der Sortierer 12 ist in mehreren Betriebsweisen betreibbar. Wenn die
Zuführvorrichtung 14 und das Kopiergerät 10 so programmiert sind, daß nichtkollationierte
Kopiensätze erstellt werden, dann werden die Kopien von jeder Vorlage in einer Zwischenstation
oder einem Zwischenbehälter ja Sortierer 12 gesammelt und können entweder in auf
einander ausgerichteter Lage oder in zueinander versetzter Ausrichtlage im Ladebehälter
der Ausgabestation des Sortierers gestapelt werden. Wenn die Zuführvorrichtung 14
und das Kopiergerät 10 so programmiert ind, daß kollationierte Sätze von Kopien,
die einem Satz von Vorlagen entsprechen, hergestellt werden, dann werden die Kopien
jedes kollationierten Satzes in der Zwischenstation des Sortierers 12 gesammelt,
zusammengeheftet,
wenn dies gewünscht wird, und entweder in geradliniger
Ausrichtlage oder in zueinander versetzter Ausrichtlage im Behälter der Ausgabestation
des Sortierers gestapelt.
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Der Sortierer 12 kann eine vom Kopiergerät 10 getrennte Einheit bilden
und ist in diesem Falle auf nicht dargestellten Lenkrollen gelagert, die eingestellt
werden können, um das Kopiergerät 10 und den Sortierer 12 so aufeinander auszurichten,
daß die Austrittsbahn des Kopiergeräts 10 auf die Einlaufbahn des Sortierers 12
ausgerichtet ist.
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Kopien, die aus dem Kopiergerät 10 austreten, werden durch drei Sätze
von Antriebswalzen 58 und leerlaufenden Walzen 60 längs einer oberen Bahn transportiert,
wobei die Drehzahlen der Paare der Walzen 58, 60 so abgestuft sind, daß die Kopien
auf immer höhere Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Am äußerst rechts gelegenen
Ende der oberen Bahn werden die Kopien durch eine Führung 62 und Umlenkrollen 64
umgelenkt, bis die Kopien in den Druckspalt zwischen Rollen 66 und 68 eintreten.
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Da es wünschenswert ist, so viel Zeit wie möglich fUr das Zusazinenheften
und/oder Stapeln, welches sich anschließt, zur Verfugung zu stellen, ist für den
Durchlauf der Kopien ein. zeitweilige Unterbrechung vorgesehen, indem eine nicht
dargestellte Bremse für die Rollen 66, 68 vorhanden ist, so daß die ersten beiden
Kopien eines Satzes am Druckspalt zusaEmenkonmssn.
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Das Heften und Stapeln des vorausgehenden Satzes erfolgt in zeitlicher
Abstimmung so, daß es abgeschlossen ist, kurz nachdem die zweite Kopie an den Walzen
66, 68 anlangt.
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Daraufhin wird die Bremse der angetriebenen Rollen 66, 68 gelöst und
beide Kopien werden in den einen Zwischen-Kopiesammler
bildenden
Sammelbehälter 70 gestoßen.
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Der Sammelbehälter 70 ist zur Waagerechten geneigt, so daß die zugeführten
Kopien flach aufeinander liegen, wobei mitgeholfen wird, die natürliche Krümmung
der Kopien zu verringern, wie sie durch den Auf schmelzvorgang im Kopiergerät 10
hervorgerufen wird. Wenn die Kopien durch die Rollen 66, 68 in den Sammelbehälter
70 transportiert werden, verläuft ihre Bewegungsbahn über einen exzentrischen Bogenanleger
72, der mittels einer Riemenscheibe und eines nicht dargestellten Riemens kontinuierlich
gedreht wird. Wnn die Kopien sich im Sammelbehälter 70 ablegen, werden sie wiederholt
von dem Bogenanleger 72 am hinteren Rand beaufschlagt und gegen eine Sperre 74 gedrückt.
Durch einen zweiten, ähnlichen exzentrischen seitlichen Bogenanleger 76 werden die
Kopien ausserdem gegen eine nicht dargestellte Seitenführung gedrückt. Dadurch werden
alle Kopien zur vorderen unteren Ecke des Sammelbehälters 70 gedrängt.
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Oberhalb des Sammelbehälters 70 sind ein Hefter 78 und eine Drahtspule
80 angebracht. Der Hefter wird durch eine Druckstange 79 betätigt (Fig. 7), die
in Abhängigkeit von Zeitsteuersignalen vorgeschoben wird, um den Stößel des Hefters
78 niederzudrücken, um ein Drahtstück von der Drahtspule 80 abzuziehen, mit richtiger
Lange abzuschneiden, vorzuformen und durch den zu heftenden Stapel hindurch zu treiben.
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Am Ende des Arbeitshubs wird eine Staucheinrichtung 82 betätigt, um
die vorstehenden Enden des Heftdrahts an der Rückseite des Stapels flachzulegen.
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Nach Beendigung des Heftvorgangs ergreift ein durch einen pneumatischen
Zylinder 86 betätigter, beweglicher Greifer 84 in Zusammenwirkung mit einem feststehenden
Greifer 88 den Stapel (der zusammengeheftet oder nicht zusammengeheftet ist). Wenn
der Stapel ergriffen ist, wird die Sperre 74
mittels eines pneumatischen
Zylinders 90 aus der Bewegung bahn des Stapels heraus nach unten abgesenkt.
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Ein Schwenkarm 92, der die Greifer 84, 88 und den Zylinder 86 trägt,
wird um eine Schwenkachse 94 mittels eines pneumatischen Zylinders 96 geschwenkt
und zieht den gestapelten Satz von Kopien aus dem Sammelbehälter 70 heraus. Die
Sperre 74 wird nun in inre die Blätter blockierende Stellung zurückbewegt, nachdem
der Stapel den Bereich der Sperre 74 verlassen hat.
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Der Schwenkarm 92 transportiert die Kopiensätze in einer gekrLimmten
Bahn zu einer Ausgabestation 97, in der durch die kombinierte Wirkung von Abstreif
fingern 98, des Lösens des Greifers 84 und des Beaufschlagens der Kopien mittels
eines Stößels 100, welcher durch einen pneumatischen Zylinder 99 betätigt wird,
bewirkt wird, daß die Kopiensätze auf einem Ausgabebehälter 102 abgelegt werden.
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Wenn ein Kopiensatz in den Ausgabebehälter 102 hinein abgestreift
ist, schließt die Sperre 74 ftir die Aufnahme der ersten zwei Blätter des nächsten
Kopiensatzes,die an dem Druckapalt der Rollen 66, 68 angehalten wurden. Wenn ein
Kopiensatz von den Greifern 84, 88 abgestreift ist, wird die Bewegungsrichtung des
Schwenkarms 92 umgekehrt und dieser kehrt zum Sammelbehälter 70 zurück.
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In den Fig. 8 bis 10 sind die Ausgabestation 97 und die Einrichtung
zum versetzt zueinander erfolgenden Stapeln des Sortierers 12 in näheren Einzelheiten
gezeigt. Wie es dargestellt ist, werden bei der Betriebsweise des versetzt erfolgenden
Stapelns Kopiensätze 126 auf dem in der Ausgabestation 97 befindlichen Ausgabebehälter
102 in ersten und zweiten Ausrichtlagen gestapelt, die zueinander versetzt sind.
Das versetzte Stapeln wird dadurch bewirkt, daß der
Schwenkarm
92 bei jedem übernächsten Kopiensatz, der vom Sammelbehälter 70 zum Ausgabebehälter
102 transportiert wird, um eine vorbestimmte Strecke auf der SchwenkachsR 94 (Fig.
8) nach vorn verschoben wird, und zwar durch Betatigen eines pneumatischen Zylinders
130, der mit dem Schwenkarm 92 über ein Gestänge 131 verbunden ist. WCnn der Schwenkarm
92 zum Sammelbehälter 70 zurückkehrt, bewegt der Zylinder 130 den Schwenkarm 92
in die rückwärtige Stellung zurück, so daß der nächste Kopien3atz hinter dem vorausgehenden
Kopiensatz gestapelt wird. Dadurch ergibt sich ein versetzt erfolgendes Stapeln
der aufeinanderfolgenden Kopiensätze.
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Der Ausgabebehälter 102 nimmt den Kopiensatz auf, wenn er von den
Greifern 84, 88 am Schwenkarm 92 abgestreift wird.
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Die Kopiensätze werden vertikal aufeinander gestapelt. Der Ausgabebehälter
102 weist nach oben ragende Stirn- und Seiten wände auf und kann vom Sortierer 12
abgenommen werden. Die Ausgabebehälter 102 sind einstückig spritzgepreßt und können
aufeinander gestapelt werden. Die Abmessungen der Ausgabebehälter 102 sind so gewählt,
daß das längste Kopienblatt bei versetzt erfolgende Stapeln aufgenommen werden kann.
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Eine als Träger des Ausgabebehälters 102 dienende Tragplatte 104 (Fig.
9) ist auf Schlitten 138 senkrecht zur vorderen öffnung des Sortierers 12 angeordnet,
so daß nach Beendigung eines Arbeitsgangs die Bedienungsperson den Ausgabebehälter
102 mit den gestapelten Kopiensätzen aus dem Sortierer 12 herausziehen, den Ausgabebehälter
102 von der Tragplatte 104 abheben und mit sich nehmen kann. Die Schlitten 138 sind
auf einer Hubvorrichtung 140 angeordnet, die sich von zwei Führungsstangen 132 auskragend
erstreckt und mit Ketten 134 gekoppelt ist, die von einem umsteuerbaren Motor 136
getrieben sind, der die Hubvorrichtung 140 und den Ausgabebehälter 102 anhebt und
absenkt. Die Höhe des Stapels der
Kopiensätze wird durch ein photoelektrisches
System, das nicht dargestellt ist, gesteuert, das andauernd die Höhe des Stapels
überwacht, um die Tragplatte 104 abzusenken und die Oberseite des Stapels der Kopien
auf einem gewünschten Höhenniveau zu halten, das unmittelbar unternalb der Bahn
des Schwenkarms 92 gelegen ist.
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Um den Zugang zur oberen Papiertransportbahn und zum Hefter zu ermöglichen,
sind die leerlaufenden Walzen 60 an einem Rahmen 110 gelagert, der nach oben schwenkbar
ist und der einen Gewichtsausgleich durch Ausgleichsfedern 112 besitzt (Fig. 3).
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Die Transportunterbrechung der ersten beiden Kopien eines Satzes,
wie sie durch die Rollen 66, 68 bewirkt wird, ist deutlicher in Fig. 4 gezeigt,
wo die ersten beiden Kopien eines fünfblättrigen Kopiensatzes dargestellt sind.
Die erste Kopie, die vom elektrographischen Kopiergerät 10 angeliefert wird, ist
die letzte Seite des Satzes (in diesem Beispiel die Seite 5). Diese Kopie wird im
Druckspalt zwischen den Rollen 66, 68 durch Anwendung einer nicht dargestellten,
auf die Rollen 66, 68 wirkenden Bremse angehalten.
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Wenn die Seite 5 am Druckspalt anlangt, wird sie durch die schaumgummiartige
Umlenkrolle 64 gegen die Führung 62 gedrängt und paßt sich dadurch deren Krümmung
an. Die Seite 5 wirkt dadurch als Führung für das nächste Kopieblatt, die Seite
4, die ebenfalls durch die Umlenkrolle 64 zum Druckspaltzzischen den Rollen 66,
68 gedrängt wird. Nachdem die Seite 4 am Druckspalt der Rollen 66, 68 angelangt
ist, sind die oben beschriebenen Heftungs- und/oder Kopiensatz-Transportvorgänge
im wesentlichen abgeschlossen,und die Rollen 66, 68 werden angetrieben, um die Blätter
der Seiten 4 und 5 in den Sammelbehälter 70 zu transportieren.
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Fig. 5a und 5b zeigen weitere Einzelheiten des Aufbaus des Sammelbehälters
70. Wie es dargestellt ist, weist der Sammelbehälter 70 einen geneigten Boden 71
und eine einstellbare Seitenführung 75 auf. Zwei flexible Streifen 114 und 116 sind
oberhalb des Bodens 71 aufgehängt und tragen dazu bei, die Kopien in flacher Anlage
zu halten. Der hintere Bogenanleger 72 und der seitliche Bogenanleger 76 sind als
gekrünte Federelemente ausgeführt, die in der Weise drehbar gelagert sind, daß eine
exzentrische Bewegung hervorgerufen wird, um die Kopien in der Ecke, die durch die
Seitenführung 75 und die Sperre 74 gebildet wird, zur Ausrichtlage zu bringen.
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Um eine Anpassung an verschiedene Papiergrößen zu ermöglichen, sind
die Seitenführung 75 und der Bogenanleger 76 auf nicht dargestellten Schlittenführungen
angebracht und können nach rechts und links eine koordinierte Bewegung durch Drehen
einer Leitspindel ausführen, die mit einem Drehknopf 118 verbunde ist. Die Verstellung
ist üser den gesamten Bereich von Papiergrößen möglich, die im Kopiergerät 10 und
Sortierer 12 benutzt werden können. Rasten sind für die Festlegung von sechs ausgewählten
Papiergrößen vorgesehen. Die Sperre 74 ist auch in einer Richtung beweglich, die
parallel zur Transportbahn des Papiers verläuft (in Fig. Sb sind zwei Stellungen
mit gestrichelten bzw. ausgezogenen Linien gezeigt) , wobei diese Bewegung in Koordination
mit der Bewegung der Seitenführung 75 in der Weise erfolgt, daß für mehrere Papiergrößen
der hintere Rand der Kopien jeweils eine feste Lagebeziehung relativ zum seitlichen
Bogenanleger 76 und zur Position des Hefters 78 hat. Unter der Leitspindel befinden
sich Schaltergruppen, die Signale erzeugen, um eine Steuerlogik 150 des Kopiergeräts
10 davon in Kenntnis zu setzen, in welcher Stellung sich die Führungen des Sammelbehälters
70 befinden. Eine Warnanzeige erscheint auf dem Steuerpult 20, wenn keine Ubereinstimmung
zwischen der Einstellung der
Führungen des Sammelbehälters des
Sortierers und der Papierzubringerführungen des Kopiergerätes vorhanden ist.
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Nachdem der Hefter 78 eine Heftklammer 124 durch einen Kopiensatz
getrieben hat, werden Umleger 120 und 122 (Fig. 6) der Staucheinrichtung 82 betätiyt,
um die Heftklammer 124 an den Kopiensatz 126 heranzubiegen. Beim Ausführungsbeispiel
sind außerdem die Umloger 120, 122 elektrisch vom Geräterahmen isoliert, so daß
den Umlegern ein Sensorsignal zugeführt werden kann, um zu ermitteln, ob der elektrisch
leitende Draht der Heftklammer tatsächlich den Kopiensatz durchdrungen hat.
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Bei einem Ausfall des Drahtvorschubs, falscher Länge des Drahtabschnitts
oder bei einer Verformung des Drahtes während des Arbeitshubs erzeugt ein Ausfall
des Signals in einem der Prüfkreise eine auf dem Steuerpult 20 erscheinende Warnanzeige
vernittels einer Sortierarsteuerung 152 sowie mittels der Logik des Kopiergeräts
und der Steuerlogik 150.
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Die Tätigkeit des Sortierers 12 ist mit dem Arbeitsablauf des Kopiergeräts
10 und der Zuführvorrichtung 14 mittels der Steuerlogik 150, die im Kopiergerät
10 untergebracht ist, und mittels der im Sortierer 12 untergebrachten Sortierersteuerung
152 synchronisiert. Um den Betrieb dsr einzelnen Station 30, 32, 34, 36, 38 und
54 des Kopiergeräts 10 mit der Bewegung der Bildbereiche auf dem Band 29, das an
diesen Stationen vorbeigeführt wird, zu koordinieren, weist das Band eine Vielzahl
von nicht dargestellten Perforationslöchern längs einem seiner Seitenränder auf.
An einer festgelegten Stelle längs der Bewegungsbahn des Bandes ist eine geeignete
Abtasteinrichtung 31 zum Abfühlen der Perforationslöcher angeordnet. Diese Abtasteinrichtung
erzeugt Eingangssignale für die Steuerlogik 150, die einen digitalen Komputer enthält.
Der digitale Komputer weist ein gespeichertes Programm auf, das auf die Eingangssignale
anspricht, um sowohl
nacheinander die Arbeitsstationen einzuschalten
und abzuschalten als auch mancherlei andere Gerätefunktionen in bekannter Art zu
steuern, siehe beispielsweise US-PS 3 914 047. Wie nachfolgend noch in weiteren
Einzelheiten erläutert wird, werden die Zuführrorrichtungen 14 und der Sortierer
12 ebenfalls durch die Steuerlogik 150 gesteuert.
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Das Programmieren einer Anzahl von im ,landel erhUltlichen Minikomputern
oder Mikroprozessoren, beispielsweise eines Intel Modell 8008 oder Modell 3080 Mikroprozessors
(wie sie u.a. in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung benutzt werden können),
ist eine dem Fachmann bekannte Tätigkeit.
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Die nachfolgende Beschreibung ist so abgefaßt, daß ein Programmierer
üblicher Fachkenntnis in der Lage ist, ein geeignetes Programm für den Komputer
herzustellen. Die einzelnen Details derartiger Programme hängen selbstverständlich
von der Struktur des gewählten Komputers ab.
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In Fig. 11 ist eine Blockdarstellung einer typischen Steuerlogik 150
gezeigt, die in Datenaustausch mit dem Kopiergerät 10, der Zuführvorrichtung 14
und der Sortierersteuerung 152 des Sortierers 12 steht. Die Steuerlogik 150 besteht
aus einem Speicher 332 für vorübergehendes Speichern, einer zentralen Datenverarbeitungseinheit
333, einer Zeit- und Zyklussteuereinheit 334 und einem gespeicherten Steuerprogramm
336. Die Dateneigabe und- ausgabe erfolgt nacheinander programmgesteuert. Die Dateneingabe
erfolgt entweder über einen Eingangssignal-Puffer 340 zu einer Datenübertragungssteuereinheit
342 oder zu einem Signalprozessor 344 aufgrund festgestellter Perforationslöcher
auf dem Band 29. Die Eingangssignale werden von verschiedenen Schaltern, Sensoren
und Analog-Digitalwandlern im Kopiergerät 10, der Zuführvorri-chtung 14 und dem
Sortierer 12, von den Steuerpulten 18 und 20 und von der Sortierersteuerung 152
gewonnen. Die auszugebenden Daten und Steuersignale werden Spethersperren 346 zugeführt,
die Eingangssignale
für geeignete Ausgangstreiber 348 erzeugen,
die unmittelbar mit Leitungen gekuppelt sind, die wiederum mit den Arbeitsstationen
und der Sortierersteuerung 152 verbunden sind. Genauer gesagt, sind die Ausgangssignale
der Steuerlogik 150 digitale Signale mit logischem Pegel, die gepuffert und verstärkt
werden, um Treibersignale für die Betätigung verschiedener Kupplungen, Bremsen,
Elektromagnete und Leistungsschalter in den verschiedenen Arbeitsstationen des Kopiergerdts
10, der uführvorrichtung 14 und des Sortierers 12 mittels der Sortierersteuerung
152 sowie Signdianzeigen auf den Steuerpulten 20 und 18 zu erzeugen.
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Durch Verändern des im Koinputer gesteuerten Programms können die
Prozessorfunktionen der Steuerlogik 150 verdndert werden.
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Die Zeitfolge der Geräte-Steuersignale (in der einschlägigen Technik
oft als Ereignisse bezeichnet) ist in Bezug auf den Papierzyklus kritisch, da die
Arbeitsstationen von Kopiergerät, Zuführvorrichtung und Sortierer sowie die zugeordneten
Mechanismen in der richtigen Folge eingeschaltet und abge3chaltet werden müssen,
um eine hohe Qualität beim Kopieren sicherzustellen und Fehltransporte von Papier,
Ausrichtfehler und Falschfunktionen zu vermeiden. Ein Weg der Steuerung der Zeitfolge
von Ereignissen und ihrer Koordinierung untereinander besteht, wie oben erwähnt,
darin, Perforationslöcher abzufilhlen, die mit der Anordnung der Bildabschnitte
auf dem Band 29 in Bezug stehen, wobei das Abfühlen durchgeführt wird, während diese
Bildabschnitte sich während des Betriebszyklus durch die Endlosbahn des Kopiergeräts
hindurchbewegen. Das Abfühlen der Perforationslöcher durch die Abtasteinrichtung
31 bewirkt, daß Signale der Steuerlogik 150 über den Unterbrechungs-Signalprozessor
344 (siehe Fig. 11) geführt werden, wobei diese Signale dazu benutzt werden, um
die einzelnen Steuermechanismen mit der Stellung der Bildabschnitte zu synchronisieren.
Die Per forations löcher sind im allgemeinen in gleichen Abständen längs des Seitenrandes
des Bandes 29 angeordnet. Beispielsweise
kann das Band 29 durch
F Perforationslöcher in sechs Bildabschnitte unterteilt sein, und jeder Bildabschnitt
kann wieder durch C Perforationslöcher in einundfünfzig Unterabschnitte unterteilt
sein. Diese Art der Einteilung aufgrund von F und C Perforationslöchern (die nicht
durgestellt sind) ist an sich bekannt, vgl. US-PS 3 914 047.
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Das Steuerprogramm 336 des Kornputers kann in einen Festwertspeicher
(ROM) festgelegt sein. Dieses ROM enthält das Operationsprogramm in Form von Befehlen
und festgelegten Binärzahlen, die mit numerischen Konstanten in Bezug stehen. Diese
Progr~me sind dauernd im ROM gespeichert und können durch den Betrieb des Komputers
nicht verändert werden.
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Üblicherweise wird das ROtM im Iierstellerwerk programmiert, und die
programmierten Befehle bewirken die erforderlichen Steuerfunktionen, beispielsweise:
Folgesteuerung, Staubehebung, Bedienperson-Uberwachungslogik, Maschinentaktgabe,
Versetzung der Kopiensätze und Teilsatzbetrieb. Bei einem speziellen Beispiel kann
das ROM eine Gesamtkapazität von etwa 2000 Byte mit einer Länge von etwa 8 Bit besitzen.
Für das Steuerprogramm kann mehr als ein einziges ROM erforderlich sein.
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Der Speicher 332 für zeitweilige Speicherung kann in einfacher Weise
als üblicher Lese-Schreib-Speicher ausgebildet sein.
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Ein Lese-Schreib-Speicher, d.h. ein Randomspeicher (ROM) unterscheidet
sich von einem ROM in zwei besonderen Eigenschaften: 1. Die Datenspeicherung wird
durch Energieabschaltung zerstört und 2. die Datenspeicherung läßt sich bequem ändern
durch Einschreiben neuer Daten in den Speicher.
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Bei einem speziellen Beispiel kann die Kapazität des IL4 256 Byte
von je 8 Bit Länge betragen. Daten wie: gewünschte Kopienanzahl; gefertigte Kopienanzahl
und am Ausgang gel ferte Kopienanzahl, ermittelt durch einen Sensor 214, werden
im REM gespeichert, bis ein Kopierzyklus erfolgreich abgeschlossen ist. Das RAM
wird auch dazu benützt, um Daten während des Betriebs des Komputers mit diesen Daten
zu speichern und um die Ergebnisse von Rechenvorgängen des Komputers zu speichern.
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Sensoren 210, 212, 214 und 216, die längs der Transportbahn des Kopiergeräts
10 angeordnet sind, sowie ein Sensor 2L8, der längs der Vorlagen-Transporttahn der
Zuführvorrichtung 214 angeordnet ist, erzeugen Eingangssignale in Leitungen 220,
222, 224, 226 bzw. 228, um das Auftreten von Stauerscheinungen anzuzeigen, wobei
es erforderlich ist, das Kopiergerät 10 und die Zuführvorrichtung 14 abzuschalten,
um eine Beschädigung der einzelnen Teile zu vermeiden.
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Auswahl und Einleitung des Betriebszyklus des Kopiergeräts erfolgt
durch Betätigen von Schaltern auf dem Steuerpult 1a.
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Die Bedienungsperson wählt die gewünschte Betriebsart, beispielsweise
einseitiges oder doppelseitiges Kopieren und Ausgabe der Kopien an der Oberseite
oder der Seitenwand, und gibt die Anzahl der Kopien, die von jeder Kopiervorlage
gewünscht werden oder die Anzahl der zu fertigenden Kopiensätze ein. Diese Information
wird sodann in dem Speicher für zeitweilige Speicherung der Steuerlogik 150 festgehalten.
Die Betriebsweise des Sortierers wird durch Betätigen von Schaltern auf dem Steuerpult
20 vorgewählt. Hier handelt es sich um die Betriebsarten "Rollationieren" oder "Nichtkollationieren",
geheftete oder ungeheftete Kopiensätze und geradliniges oder gegeneinander versetzt
erfolgendes Stapeln der Kopiensätze im Ausgabebehälter.
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Wie nachfolgend noch eingehender erläutert wird, arbeitet der Sortierer
12, wenn er auf versetzt erfolgendes Stapeln eingestellt
ist und
wenn die Anzahl der vom Kopiergerät 10 erzeugten Kopien den Grenzwert der Anzahl
von Kopien über steigt, die in dem Sammelbehälter 70 des Sortierers verarbeitet
werden können, in der Betriebsweise "Teilsat2betrieb" und Teilsätze, die gleichviel
oder weniger Kopien enthalten, als es dem Granzwert entspricht, werden im Sammelbehälter
70 des Sortierers 12 angesammelt, wobei die Kopien-Teilsätze in dem Ausgabebehälter
102 an die gleiche Stelle bewegt werden, so daß sämtliche Kopien eines Kopiensatzes
eine Versetzung zur gleichen Stelle aufweisen, um einen einzigen gekonnzeichneten
Kopiensatz zu bilden.
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Die Bedienungsperson muß jeden Hefter 78, der in Betrieb genommen
werden soll, in die gewünschte Raststelluny einstellen. Ein nicht dargestellter
Wählschalter für die Bedienungsperson dient zur Auswahl des vorderen, des hinteren
oder beider Hefter 78. Der ausgewählte lief tar 73 muß in eine Raststellung eingestellt
werden, die für das Papierformat geeignet ist, das in der ausgewählten Zufüheinrichtung
40, 42 bereitgestellt wird. Außerdem lauß die Bedienungsperson die Bogenanlegeführungen,
die nicht gezeigt sind, die Sperre 74 und den Bogenanleger 76 in die entsprechonden
Raststellungen einstellen, entsprechend der gewahlten Kopier-Papierzufuhr. Das überwachen
der richtigen Papier länge und die zugehörige Anzeige werden nachfolgend besprochen.
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Die seitens der Bedienungsperson wählbaren Betriebsweisen werden nicht
in der Steuerlogik 150 während des Arbeitszyklus festgehalten und können geändert
werden, indem der Betriebszyklus durch Drücken eines nicht dargestellten Stop-Schalters
auf dem Steuerpult 18 angehalten wird.
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Wenn ein mit Sortierer durchgeführter Arbeitszyklus abgeschlossen
ist, und ein ohne Sortierer erfolgender Arbeitszyklus des Kopiergeräts 10 eingeleitet
werden soll, werden die zuletzt ausgewählten Betriebsweisen des Sortierers und der
Zu£ührvorrichtung in der Steuerlogik 150 gespeichert und kommen wieder zur Wirkung,
wenn wieder mit Sortierer gearbeitet wird.
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Nachdem die Betriebsweise von Zuführvorrichtung und Sortierer gewählt
sind und die gewünschte Anzahl von Sätzen oder von Kopien in das Steuerpult 18 des
Kopiergeräts 10 eingegeben ist, bewegt sich der Ausgabebehälter 102 des Sortierers
nach oben, bis ein Sensor 163 unterbrochen wird, und senkt sich dann, gesteuert
von der Steuerlogik 150 und der Sortierersteuerung 152,um eine vorbestimmte Wegstrecke
ab, wenn der Startknopf am Steuerpult 16 niedergedrückt wird.
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Der Transportmotor und der Kornpressor des Sortierers schalten erst
nach kurzer Verzögerung nach erfolgtem Anlaufen des Kopiergeräts 10 ein, um zu verhindern,
daß die Wechselstrom-Netzbelastung des Sortiereranlaufs während des Anlaufs des
Kopiergeräts auftritt.
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Die Kopien, die vom Kopiergerät 10 ausgehend in die Transportbahn
des Sortierers einlaufen, passieren einen Sensor 160, der die Ankunft am Druckspalt
der Rollen 66, 68 ermittell'sowie einen Sensor 162, der die Zufuhr zur Sperre 74
überwacht, wenn die Kopien in den Sammelbehälter 70 eintreten, wo sie seitlich und
am oberen Rand von den Bogenanlegern beaufschlag werden, um den Kopiensatz rechtwinklig
auszurichten.
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Die ersten beiden Blätter jedes Sates werden am Spalt der Rollen 65,
68 angehalten, um Zeit zu schaffen für das Heften und lieraus transportieren des
vorausgehenden Satzes aus dem Sammelbehälter 70. Die ersten beiden Blätter jedes
Satzes werden zusammen in den Sammlbehälter 70 hineinbewegt, und der restliche Teil
des Satzes wird in den Sanunelb2hälter 70 bewegt, ohne angehalten zu werden.
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Nachdem das letzte Blatt cles Satzes zum Sammelbehälter 70 zugeführt
ist, was in der Betriebsweise "Kollationieren" durch die Steuerlogik 150 ermittelt
wird, indem ein Zählsignal eines Sensors 154 in der Zuführvorrichtung 14 zu Hilfe
genommen wird, oder was in der i3etriebsart "Nichtkollationieren" durch die gewünschte
Anzahl von Kopien, die in das Steuerpult 18 eingegeben ist, bestinunt wird, wird
der IIeftungsbefehl (wenn I!iftung vorgewählt ist) gegeben,und die Hefter 78 werden
durch ihre zugeordnete Druckstange 79 nach unten bewegt (Fig. 7). Vor dem Heften
erfolgt der Drahtvorschub beim ausgewählten Hefter 78, was durch nicht gezeigte
Vorschubzylinder bewirkt wird. Der von der 3edienungsperson betätigte Wählschalter
bestimmt, zu welchem Hefter oder zu welchen Heftern aufgrund des I3efehls der Steuerlogik
150 Draht zugeführt x ird .
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Nachdem die Heftklarnmer oder die Heftklammern in den Kopiensatz getrieben
ist bzw. sind und das Umlegen der Drahtenden durchgeführt ist, wird die Sperre 74
geöffnet,und der ergriffene Satz wird in den Ausgabebehälter 102 transportiert und
gestapelt. Während der Schwenkarm 92 sich von der Sperre 74 weg bewegt, gibt die
Steuerlogik 150, wenn auf dem Steuerpult 20 die Betriebsweise "versetzt erfolgendes
Stapeln" gewählt ist, einen Freigabebefehl an die Sortierersteuerung 152, der bewirkt,
daß der Schwenkarm 92 gegen die Vorderseite des Sortierers 12 verschoben wird, um
das versetzte Stapeln hervorzurufen. Während der Schwenkarm 92 seine von der Sperre
74 weg gerichtete Bewegung fortsetzt, wird eine Gruppe von nicht dargestellten Schaltern
betätigt, um das Schließen der Sperre
74 ain=uleiten, so daß das
Ansammeln amines nachfolgenden Kopiensatzes im Sammelbehälter 70 stattfinden kann,
um den Greifer 84 zu lösen, so daß der ergriffene Satz im Ausgabebehälter 102 gestapelt
werden kann, um ds Beauf schlagen des Satzes durch den Stößel 100 zu bewirken und
um den Schwenkarm 92 wieder zum Bereich der Sperre 74 zurückzubewegen, um den Beginn
eines nachfolgenden Transports zu ermögLichen.
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Die 5teuerlogik 150 fragt den Sensor 163 des Ausgabebehälters ab und
erteilt der Hubvorrichtung 140 den Befehl, eine Absenkbewegung durchzuführen, sobald
der Sensor 163 blockiert ist.
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Am Ende jedes Arbeitsspiels wird die lIubvorrichtung 140 so weit abgesenkt,
daß sich bestmögliche Zugänglichkeit ergibt.
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Ein derartiges Absenken wird durch die Sortierersteuenlng 152 auch
dann bewirkt, wenn ein Papierstau im Sortierer auf tritt und durch die Sensoren
150 und 162 festgestellt wird.
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Durch die Steuerlogik 150 wird die Anzahl der gehefteten, im Ausgabebehälter
102 gestapelten Sätze überwacht, und wenn die Anzahl der gehefteten Sätze einen
programmierbaren Grenzwert, der im Hinblick auf optimale Stapelung gehefteten Sätze
in dem Ausgabebehälter 102 festgelegt ist, übersteigt, dann schließt das Kopiergerät-Zuführvorrichtung-Sortierer-System
den angefangenen Arbeitszyklus ab und schaltet ab.Eine "Sortierer voll"-Anzeige-erscheint-auf
dem Steuerpult 20 der Zuführvorrichtung, um die Bedienungsperson in Kenntnis zu
setzen, daß der Ausgabebehälter 102 geleert werden muß. Dia "Sortierer voll"-Anzeige
erscheint auch, wenn der Ausgabebehälter 102 einen unteren Endschalter für das Absenken
erreicht hat, der nicht dargestellt ist.
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Durch Abfühlen eines Massesignals von jedem Schenkel der lieftklammer
beim Umlegen der Schenkel (Fig. 6) wird mittels der Steuerlogik 150 und der Sortierersteuerung
152 das richtige
Ileften überwacht. Wenn ein lassesignal von einem
Schenkel der Heftklammer 12.1 und ein Massesiqnal vom anderen Schenkel der Heftklammer
124 gleichzeitig erzeugt jird, dann wird durch die Sortierersteuerung 152 ein Steuersignal
erzeugt, das zur Steuerlogik 150 begeben wird, um anzuzeigen, daß die Heftklammer
richtig durch dan Satz hindurchgetrieben und umgebogen worden ist. Bei jeder Raststellung
beider Hefter 78 werden die Umleger 120, 122 abgefragt, um festzustellen, ob ein
richtiges Hefben beim ausgewählten Hefter bzw. bei den ausgewählten Heftern stattgcfunden
hat. Eine "ll2Ltungsfshler"-Anzeige erscheint auf dem Steuerpuit 18 des kopiergeräts,
wenn der Heftvorgang nicht einwandfrei ausgeführt wurde. Wenn ein Heftungsfehler
zweimal hintereinander auf tritt, dann beendet das Kopiergerät-Zuführvorrica.tung-Sortierer-System
den angefangenen Arbeitszyklus, schaltet sodann ab und betätigt die "Heftungsfehler"-Anzeige.
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Wie oben angegeben, weist der zwischengeschaltete Saminelbehälter
70 des Sortierers 12 eine endliche Kopien-Aufnahmekapazität auf, die sich beispielsweise
durch den größen Abstand zwischen den Greifern 84 und 8o des Schwenkarms 92 bestiunt.
Es gibt Fälle, in denen es wünschenswert ist, Kopiensätze herzustellen und zueinander
versetzt angeordnet zu stapeln, von denen jeder Kopiensatz aus einer Anzahl von
Kopieblättern besteht, die die Aufnahmekapazität des Sammelbehälters 70 übersteigt.
Es kann beispielsweise wünschenswert sein, von einem Vorlagensatz mit sechzig Vorlagenblättern
kollationierte und gegenseitig versetzt übereinander gestapelte Kopiensätze zu fertigen,
wenn der Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammelbehälters 70 lediglich fünfzig
Kopieblätter beträgt. In ähnlicher Weise kann ein Bedarf dafür vorhanden sein, unkollationierte,
jedoch versetzt zueinander gestapelte Sätze von beispielsweise siebzig Kopieblättern
pro Satz herzustellen.
Gemäß der Erfindung ist die Steuerlogik
150 (durch das gespeicherte Steuerprogramm 336) so programtliert, daß die Steuerlogik
150 die gewünschte Anzahl von Kopien pro Kopiensatz (die sich durch die gewünschte
Anzahl von durch die Bedienungsperson in das Steuerpult 18 eingegebene, gewünschte
Kopienanzahl pro Vorlage oder durch den die Vorlagenzuf uhr überwachenden Sensor
164 best==nt, der jedesmal ein Signal erzeugt, sooft sämtliche Vorlagonblätter für
das Kopieren zirkuliert worden sind) überwacht und periodisch, einmal bei jedem
Nopierzyklus, diese Anzahl mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sortierers
vergleicht. In dem Fall, daß die gewünschte Anzahl den Grenzwert des Sortierers
übersteigt, wird ein Signal erzeugt, welches bewirkt, daß der Sortierer 12 in der
Betriebsweise "Teilsatzbetrieb" arbeitet. Beim Arbeiten im Teilsatzbetri^b fügt
der Sortierer ztsrei oder mehrere kleinere Teilsätze zusammen, deren kombinierte
Seiten eines kompletten Satzes der gesamten Seitenanzahl/entsprechen, und diese
Teilsätze werden im Ausgabebehälter 102 (und war einer auf dein anderen) aufeinandergestapelt.
Es kann daher ein Stapel aus versetzten Kopiensätzen,von denen jeder mehr Kopieblätter
enthält, als es dem Grenzwert der Kapazität des Sortierers entspricht, erzeugt werden,
indem man abwechselnd zwei oder mehr Teilsätze eines einzigen "dbergroßen" Satzes
an einer Stelle in dem Ausgabebehälter 102 stapelt und indem man die Teilsätze des
nächstfolgenden Kopiensatzes in anderer, dazu versetzter Lage stapelt. Der Ausdruck
"Teilsatz" bezeichnet im vorliegenden Rahmen eine zusammengefaßte Anzahl von Kopien,
welche Anzahl gleich oder kleiner ist als es dem Sapazitätsgrenzwert des Sammelbehälters
70 entspricht, wenn die Anzahl von Kopien eines kollationierten oder eines nichtkollationierten.
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durch das Kopiergerät 10 erzeugten Satzes größer ist als dieser Grenzwert
des Sammelbehälters 70.
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Aus dem Vorstehenden ist zu ersehen, daß, wenn es wtinschenswert wäre,
einen versetzten Stapel aus achtzigseiten Sätzen
zu bilden und
der Grenzwert des Sammelbenälterã 70 zum Beispiel fünfzig Kopi2blätter betrüge,
die Steuerlogik 150 den Sortierer 12 veranlassen würde, in der Be-triebsweise t'Teilsatz"
zu arbeiten, so daß die ersten fünfziy Kopieblätter im Sainmilbehälter 70 angesammelt
und in ausgewählter Weise im Ausgabebehälter 102 gespeichert und die nächsten dreißig
Kopieblätter im Sammelbehälter 70 anyesammelt und in der gleichen Ausrichtlage wie
die vorhercjehenden fünfzig Kopieblätter im Ausgabebehälter 102 gestapelt würden.
Auf diese weise würden sämtliche achtzig Kopieblätter jedes Kopiesatzes in der gleichen
Ausrichtlage im Ausgabebehälter 102 gestapelt. In ähnlicher Weise würden In diesem
Falle die beiden Teilsätze des nächstfolgenden Kopiesatzes gemeinsam und in relativ
zum vorhergehenden Satz versetzter Lage im Ausgabebehälter 102 gestapelt.
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In Fig. 12 ist ein Daten-Flußdiayramm für die Betriebsweise "Teilsatz
gezeigt. Die erste Entscheidung, die die Steuerlogik 150 trifft, ist, ob eine Koinzidenzkopie
zum Sensor 214 des Kopiergeräts 10 zugeführt wurde. Das Xoinzidenzsignal wird folgendermaßen
ermittelt: Wenn die Betriebsart "Nichtkollationieren" oder manuelle Steuerung" gewählt
ist, zählt die Steuerlogik 150 die Anzahl von Kopien, die das Kopiergerät 10 verlassen
haben mittels des Sensors 214 und vergleicht diese Anzahl mit der in das Steuerpult
18 eingegebenen Anzahl der gewünschten Kopien. Wenn Übereinstimmung der Anzahl vorliegt,
wird festgestellt, daß eine Koinzidenzkopie zugeführt wurde. Wenn die Betriebsart
Kollationieren auf dem Steuerpult 20 der Zuführvorrichtung gewählt ist, fällt ein
Sensor 164, der die Satzanzahl ermittelt und der mit der Oberseite eines in die
Zuführvorrichtung eingelegten Vorlagenstapels zu Beginn in Berührung gebracht worden
ist, durch den Boden des Behälters der Zuführvorrichtung, wenn die letzte Vorlage
in dem zu kopierenden Vorlagensatz vom Vorlagenstapel weg transportiert ist. Dadurch
wird ein Satzzählsignal
erzeugt, das der Steuerlogik 150 über
eine Leitung 240 zugeführt wird. Der Erhalt dieses Signals zeigt das Ende eines
Vorlagensatzes an und zeigt an, daß die Konzidenzkopie das Kopiergerät 10 verläßt.
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Falls festgestellt wird, daß eine Koinzidenzkopie nicht ausgegeben
wurde, besteht der nächste Schritt darin, die Teilsatzzahl mit dem Grenzwert der
Aufnahmekapazität des Sortierers zu vergleichen. Wenn die Teilsatzzahl gleich oder
kleiner ist als der Grenzwert, wird die Teilsatzzahl incrementiart und das Teilsatz-Arbeitsspiel
wird beendet. Wenn die Teilsatzzahl größer ist als der Grenzwert, dann wird die
Teilsatzzahl gelöscht,und nach einer Verzögerungszeit wird ein Bremssignal für die
Bremse am Druckspalt der Rollen 66, 68 von der Steuerlogik 150 zur Sortierersteuerung
gegeben, um dia nächsten beiden Kopieblätter am Druckspalt der Rollen 66, 68 anzuhalten.
Nachdem die Bremse eingeschaltet ist, wird das GreiXersignal zugeführt, und die
Greifer 84, 88 erfassen den im Sammelbehälter 70 befindlichen Teilsatz. Als nächstes
wird entschieden, ob ein versetztes Stapeln erforderlich ist. Wenn dies der Fall
ist, wird das Versetzungssignal zugeführt, und der Schwenkarm 92 wird verschoben.
Nach Ablauf einer diese Versetzung ermöglichenden Verzögerungszeit sendet dia Steuerlogik
150 Signale zur Sortierersteuerung 152, um den Greifer, die Versetzung des Schwenkarms
92 und die Bremse für den Druckspalt wieder unwirksam zu machen, so daß der Teilsalz
in dem Ausgabebehälter 102 gestapelt werden kann, der Schwenkarm in seine normale
hintere Stellung zurückgebracht wird und die nachfolgenden Kopieblätter im Sammelbehälter
70 angesammelt werden. Der Zyklus wird sodann zum Ende gebracht.
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Wenn festgestellt wird, daß die Konzidenzkopie ausgegeben wurde, dann
wird der Versetzungs-Wählschalter abgefragt.
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Wenn eine Versetzung nicht gewünscht wird, dann wird der
Versetzungsbefehl
gelöscht. Wenn Versetzung gewählt wurde, dann wird durch Abfragen ermittelt, ob
das System auf "Versetzung" eingestellt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, dann
wird ein entsprechender Befehl gegeben. Wenn die Einstellung schon gegeben ist,
wird der Befehl gegeben, das Signalnauf Versetzung einstellen" zu löschen. Der Zyklus
wird in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, weiter fortgeführt.
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Wenn sich ergibt, daß die Kopien eines kollationierten oder unkollationierten
Satzes die Aufnahmekapazität des Sammelbehälters 70 übersteigen, dann wird auf diese
Weise bewirkt, daß der Sortierer Kopien in Teilsätzen ansammelt, die in solcher
Ausrichtlage im Ausgabebehälter 102 gestapelt werden, daß sich die Teilsätze zu
Gesamtsätzen vereinigen.