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DE2732673A1 - Kopiereinrichtung - Google Patents

Kopiereinrichtung

Info

Publication number
DE2732673A1
DE2732673A1 DE19772732673 DE2732673A DE2732673A1 DE 2732673 A1 DE2732673 A1 DE 2732673A1 DE 19772732673 DE19772732673 DE 19772732673 DE 2732673 A DE2732673 A DE 2732673A DE 2732673 A1 DE2732673 A1 DE 2732673A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copy
sorter
copies
copier
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772732673
Other languages
English (en)
Inventor
Leroy Ellery Burlew
William Edward Hunt
Michael Gerald Reid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/781,395 external-priority patent/US4134672A/en
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2732673A1 publication Critical patent/DE2732673A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6538Devices for collating sheet copy material, e.g. sorters, control, copies in staples form
    • G03G15/6541Binding sets of sheets, e.g. by stapling, glueing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H33/00Forming counted batches in delivery pile or stream of articles
    • B65H33/06Forming counted batches in delivery pile or stream of articles by displacing articles to define batches
    • B65H33/08Displacing whole batches, e.g. forming stepped piles
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6538Devices for collating sheet copy material, e.g. sorters, control, copies in staples form
    • G03G15/6547Shifting sets of sheets in the discharge tray
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2301/10Selective handling processes
    • B65H2301/16Selective handling processes of discharge in bins, stacking, collating or gathering
    • B65H2301/163Bound or non bound, e.g. stapled or non stapled stacking mode
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G2215/00362Apparatus for electrophotographic processes relating to the copy medium handling
    • G03G2215/00789Adding properties or qualities to the copy medium
    • G03G2215/00822Binder, e.g. glueing device
    • G03G2215/00827Stapler
    • GPHYSICS
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

  • Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York,
  • Vereinigte Staaten von Amerika Kopiereinrichtung Die Erfindung betrifft eine Kopiereinrichtung mit einem Kopiergerät zum Erzeugen von Reproduktionen der Aufzeichnung von Vorlagenblättern auf Kopieblättern, mit einem Kopien-Sortierer, der einen Sammler zum satzweisen, vorübergehenden Speichern der Kopieblätter und einen Stapelbildner aufweist, mittels dessen die verschiedenen Kopiensätze aus dem Sammler in verschiedenen Ausrichtlagen aufeinander ablegbar sind, um einen Stapel aus Kopiensätzen zu bilden, bei dem benachbarte Kopiensätze relativ zueinander versetzt angeordnet sind, mit einer Steuerlogik zum koordiniert erfolgenden Steuern der Tätigkeit des Kopiergeräts und des Sortierers und mit einer Wähleinrichtung, mittels deren in die Steuerlogik die Anzahl der Kopien eingebbar ist, die im Sammler des Sortierers zu einem Kopiensatz zusammengefaßt werden sollen.
  • Bei derartigen Kopiereinrichtungen bildet der Sortierer entweder einen integralen Teil oder ein Zusatzgerät. Derartige Sortierer sind an sich bekannt, vgl. beispielsweise US-PS 3 630 607. In dem Sammler derartiger Sortierer werden die aus dem Kopiergerät zugelieferten Kopieblätter so gehandhabt, daß Kopiensätze in Form kleiner Stapel gebildet werden, bei denen die Kopieblätter in aufeinander ausgerichteter Lage aufeinander liegen. Jeder Kopiensatz wird aus dem Sammler herausbewegt und vom Stapelbildner abwechselnd in einer von zwei vorgesehenen Ausrichtlagen abgelegt, um einen Stapel aus Kopiensätzen zu bilden, bei dem jeder Kopiensatz gegenüber den benachbarten Kopiensätzen versetzt angeordnet ist, um jeden Kopiensatz für sich greifbar zu machen.
  • Derartiges versetztes Stapeln ist besonders in den Fällen vorteilhaft, wo die Kopiensätze vor dem Aufeinanderstapeln nicht zusammengeheftet wurden.
  • Der Sammler der Sortiervorrichtung besitzt eine bestimmte endliche Aufnahmekapazität für Kopieblätter, d.h. aufgrund gewisser Konstruktionsmerkmale des Sortierers kann der Sammler nicht mehr als eine bestimmte Anzahl von Kopieblättern (beispielsweise 50 Kopieblätter) aufnehmen. Wenn es erforderlich oder wünschenswert ist, gesondert greifbare Kopiensätze herzustellen, von denen jeder mehr Kopieblätter enthält als es dem besagten Grenzwert des Sortierers entspricht, ist es bei bekannten Kopiereinrichtungen erforderlich, diese Kopiensätze in der Weise herzustellen, daß in einem manuellen Arbeitsschritt zwei oder mehr Sätze von Kopien zur Bildung eines kompletten Kopiensatzes zusammengefügt werden. Derartige, Teil eines kompletten Kopiensatzes bildende Untergruppen werden im vorliegenden Rahmen als "Teilsätze" bezeichnet. Wenn beispielsweise unter Verwendung eines Sortierers mit einer Sammlerkapazität von 50 Blättern Kopiensätze mit 60 Blatt hergestellt werden sollen, ist es bislang erforderlich, zunächst Teilsätze von 50 Blättern anzufertigen und diese mit nachträglich anzufertigenden Teilsätzen aus 10 Blättern manuell zu kombinieren. Dieses Vorgehen ist zweifelsohne ungünstig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kopiereinrichtung der in Rede stehenden Art zu schaffen, die es ermöglicht, ohne manuelles Zutun einen Stapel versetzt aufeinander abgelegter Kopiensätze zu erzeugen, auch wenn die Kopiensätze aus einer den Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammlers übersteigenden Anzahl von Kopieblättern gebildet sind.
  • Bei einer Kopiereinrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerlogik zum Vergleichen der Blattanzahl der gewünschten kompletten Kopiensätze mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammlers eine Komparatorschaltung aufweist, die bei einer diesen Grenzwert überschreitenden Blattanzahl der kompletten Kopiensätze ein Steuersignal erzeugt, mittels dessen der Sammler und der Stapelbildner so steuerbar sind, daß die kompletten Kopiensätze aus mindestens zwei Teilsätzen gebildet werden, wobei die Teilsätze jedes kompletten Kopiensatzes in aufeinander ausgerichteter Lage und die im Stapel benachbarten, kompletten Kopiensätze in zueinander versetzten Ausrichtlagen gestapelt werden.
  • Dadurch, daß aufgrund des Vorhandenseins der Komparatorschaltung die Steuerlogik so programmiert ist, daß ein Vergleich der gewünschten Anzahl von Kopieblättern pro Kopiensatz mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammlers vorgenommen wird, ist die Steuerlogik in der Lage, den Betrieb der Einrichtung so zu steuern, daß die Einrichtung selbsttätig in die Betriebsart "TeilsatzbetriebN übergeht, wenn die Anzahl der Kopieblätter der einzelnen Kopiensätze den besagten Grenzwert übersteigt. In der Betriebsart "Teilsatzbetrieb" arbeitet der Sammler und der Stapelbildner des Kopierers in der Weise, daß die gewünschten Kopiensätze aus zwei oder mehreren kleinen Teilsätzen, deren Blattanzahl jeweils gleich oder geringer ist als der Grenzwert, gebildet werden. Der Stapelbildner stapelt diese kleineren Teilsätze in aufeinander ausgerichteter Lage übereinander, so daß die Teilsätze einen kompletten Kopiensatz bilden. Wenn das Stapeln versetzt durchgeführt wird, werden aufgrund der Steuerbefehle der Steuerlogik Teilsätze benachbarter Kopiensätze in zueinander versetzten Ausrichtlagen gestapelt, so daß die kompletten, aus Teilsätzen gebildeten Kopiensätze gegenüber benachbarten kompletten Kopiensätzen versetzt im Stapel angeordnet sind.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines elktrographischen Kopiergerätes mit rezirkulierender Zuführvorrichtung und Kopien-Sortierer; Fig. 2 eine schematisch vereinfacht gezeichnete Darstellung einiger Einzelheiten von opiergerät, Zuführvorrichtung und Sortierer gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine schematisierte Darstellung der bewegbaren Anordnung oberer Walzen vom oberen Papierweg im Sortierer gemäß Fig. 1 und 2; Fig. 4 eine schematisierte Ansicht der Papierumlenkung des Sortierers von Fig. 1 und 2; Fig. 5a und 5b schematisiert und perspektivisch bzw. in Seitenansicht gezeichnete Darstellungen von Sammelbehälter bzw. Bogenanleger des Sortierers gemäß Fig. 1 und 2; Fig. 6 eine schematisierte Seitenansicht des Heftungs-Sensors des Sortierers gemäß Fig.
  • 1 und 2; Fig. 7 eine schematisierte Seitenansicht des Hefters des Sortierers gemäß Fig. 1 und 2; Fig. 8 eine schematisierte Ansicht des Stapel-Versetzers des Sortierers gemäß Fig. 1 und 2; Fig. 9 und 10 eine Vorder- bzw. Seitenansicht, je schematisiert gezeichnet, die den Transportarm und den Ladebehälter des Sortierers gemäß Fig. 1 und 2 zeigen; Fig.11 eine schematisierte Blockdarstellung der Steuerlogik, die neben anderem in Fig. 2 gezeigt isttund Fig.12 ein Flußdiagramm der Folge von Funktionsabläufen des Sortierers von Fig. 2 bei der Betriebsweise "Erstellen von Teilsätzen".
  • Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird kurz die Wirkungsweise einer Zuführvorrichtung, eines elektrographischen Kopiergerätes und eines Sortierers beschrieben.
  • Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung ebenso gut und mit den gleichen Vorteilen bei anderen Arten von Kopiergeräten und Sortierern benutzt werden kann und daß daher die nachfolgende Beschreibung lediglich eines von vielen möglichen Ausführungsbeispielen illustriert.
  • In Fig. 1 sind ein elektrographisches Kopiergerät 10, ein Sortierer 12 und eine rezirkulierende Zuführvorrichtung 14 für Vorlagen gezeigt, wobei die Zuführvorrichtung oberhalb der Vorlagenplatte des Kopiergerätes 10 angeordnet ist.
  • Ein erstes Steuerpult 18 mit Schaltern und Anzeigevorrichtungen ist am Kopiergerät 10 angebracht, um dessen Betrieb zu steuern. Ein zweites Steuerpult 20 mit Steuerschaltern und Anzeigevorrichtungen befindet sich an der Zuführvorrichtung 14, um diese sowie den Sortierer 12 zu steuern.
  • In Fig. 2 sind schematisch vereinfachte Einzelheiten des Kopiergerätes des Sortierers 12 und der rezirkulierenden Zuführvorrichtung 14 gezeigt. Die Zufffhrvorrichtung 14 führt die Vorlagen eines Vorlagenstapels einzeln nacheinander zur Belichtungsplatte des Kopiergeräts 10 und führt die Vorlagen in ihrer ursprünglichen Reihenfolge wieder zum Vorlagenstapel zurück. Die Zuführvorrichtung kann entweder in der Betriebsart ZRollationieren" oder in der Betriebsart "Nichtkollationierenw arbeiten. Bei beiden dieser Betriebsarten wird ein Stapel 22 von Kopiervorlagen in einen Vorlagenbehälter 24 so eingelegt, daß die Vorlagen nach oben weisen. Ausgehend vom Grunde des Stapels werden die Vorlagen nacheinander zur Belichtungsplatte 26 des Kopiergerätes 10 in umgekehrter Blattfolge zugeführt, so daß der Ausstoß der Kopien, die vom Kopiergerät 10 dem Sortierer 12 zugeführt werden, ebenfalls in umgekehrter Blattfolge erfolgt, d.h. das letzte Blatt zuerst ausgegeben wird. Jedes Kopieblatt wird entweder zum Ausgabebehälter 46 des Kopiergerates oder zum Saimelbehälter 70 des Sortierers 12 zugeführt, wobei die Kopie mit nach aufwärts weisender Oberseite auf der vorangehenden Kopie abgelegt wird.
  • In der Betriebsart wNichtkollationierenw " wird die in das Steuerpult 18 des Kopiergeräts 10 eingegebene Anzahl von Kopien pro Vorlage gefertigt und die Vorlage sodann auf die Oberseite des Vorlagenstapels zurückgebracht, nachdem die erforderliche Anzahl von Belichtungen pro Original durchgeführt wurde. In der Betriebsart ZKollationieren' wird von jeder Vorlage im Stapel eine einzige Kopie in der umgekehrten Reihenfolge gefertigt und jede Vorlage wird zur Oberseite des Stapels zurückgeführt, nachdem eine einzige Belichtung stattgefunden hat. Der Vorlagenstapel wird sooft wieder zur Belichtungsplatte rezirkuliert, bis die gewünschte Anzahl von kollationierten Kopiansätzen gefertigt ist.
  • Bei dem elektrographischen Kopiergerät 10 kann es sich um ein Gerät beliebiger bekannter Art handeln, beisptelswaise um ein Gerät, wie es in der US-PS 3 876 106 beschrieben ist.
  • Das Kopiergerät weist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, außer der Belichtungsplatte 26 Blitzlampen 27, ein Objektiv 28, ein photolgitfahiges Band 29, welches verhältnismäßig durchsichtig ist und bei Blickrichtung entsprechend Fig. 2 kontinuierlich im Uhrzeigersinn bewegt wird, eine Ladestation 30, eine Belichtungsstation 32, eine Nagnetbürsten-Entwicklungsstation 34, eine dem Löschen nach der Entwicklung dienende Station 36, eine Übertragungsstation 38, Kopieblatt-Zuführeinrichtungen 40 und 42, eine Aufschmel2-station 44 sowie den Ausgabebehälter 46 auf.
  • Eine Vorlage des Stapels 22 wird im Betrieb auf der Belichtungsplatte 26 positioniert und wird durch Strahlung der Blitzlampen 27 beleuchtet. Diese Strahlung wird von der Vorlage reflektiert und über das Objektiv 28 und Spiegel 48 und 50 auf das photoleitfähige Band 29 projiziert, 1111 auf diesem ein latentes elektrostatisches Bild zu erzeugen, das der auf der Vorlage befindlichen Aufzeichnung entspricht. In der Entwicklungsstation 34 wird das sich bewegende elektrostatische Bild mit Tonerteilchen in Beruhrung gebracht, die durch elektrostatische Anziehung an den geladenen Bereichen des elektrostatischen Bildes anhaften, um das Bild zu entwickeln und dadurch sichtbar zu machen. In der zum anschließenden Löschen dienenden Station 36 beleuchtet eine Lampe die photoleitfähige Schicht des Bandes 29, um das anschließende Ubertragen des Tonerbildes zu erleichtern und um die Erschöpfung des Photoleiters zu verringern.
  • In der bbertragungsstation 38 werden die Tonerteilchen in bildweiser Konfiguration auf eine bildempfangende Oberfläche eines Kopieblattes aus Papier übertragen, welches synchron mit dem entwickelten Bild aus einer der Zuführeinrichtungen 40 oder 42 nach Wunsch zugeführt wird. Wenn das Kopieblatt den unmittelbar oberhalb einer Transportwalze 52 gelegenen Bereich des Bandes 29 erreicht hat, verläuft das Band 29 in scharfer Krümmung um diese Walze, und das Kopieblatt bewegt sich weite in einer im wesentlichen geradlinigen Bahn1 so daß es vom Band 29 getrennt wird und in die Aufschmelzstation 44 einläuft, wo das Tonerbild erhitzt und auf das Kopieblatt aufgeschmolzen wird, um eine im wesentlichen dauerhafte Kopie zu erzeugen. Das Kopieblatt wird dann entweder zum Ausgabebehälter 46 oder zum Sortierer 12 transportiert.
  • Eine Reinigungsstation 54 ist dazu vorgesehen, um zurückgebliebenen Toner von der photoleitenden Schicht des Bandes 29 entfernen zu können, bevor die Aufladung in der Ladestation 30 stattfindet.
  • Der Sortierer 12 ist in mehreren Betriebsweisen betreibbar. Wenn die Zuführvorrichtung 14 und das Kopiergerät 10 so programmiert sind, daß nichtkollationierte Kopiensätze erstellt werden, dann werden die Kopien von jeder Vorlage in einer Zwischenstation oder einem Zwischenbehälter ja Sortierer 12 gesammelt und können entweder in auf einander ausgerichteter Lage oder in zueinander versetzter Ausrichtlage im Ladebehälter der Ausgabestation des Sortierers gestapelt werden. Wenn die Zuführvorrichtung 14 und das Kopiergerät 10 so programmiert ind, daß kollationierte Sätze von Kopien, die einem Satz von Vorlagen entsprechen, hergestellt werden, dann werden die Kopien jedes kollationierten Satzes in der Zwischenstation des Sortierers 12 gesammelt, zusammengeheftet, wenn dies gewünscht wird, und entweder in geradliniger Ausrichtlage oder in zueinander versetzter Ausrichtlage im Behälter der Ausgabestation des Sortierers gestapelt.
  • Der Sortierer 12 kann eine vom Kopiergerät 10 getrennte Einheit bilden und ist in diesem Falle auf nicht dargestellten Lenkrollen gelagert, die eingestellt werden können, um das Kopiergerät 10 und den Sortierer 12 so aufeinander auszurichten, daß die Austrittsbahn des Kopiergeräts 10 auf die Einlaufbahn des Sortierers 12 ausgerichtet ist.
  • Kopien, die aus dem Kopiergerät 10 austreten, werden durch drei Sätze von Antriebswalzen 58 und leerlaufenden Walzen 60 längs einer oberen Bahn transportiert, wobei die Drehzahlen der Paare der Walzen 58, 60 so abgestuft sind, daß die Kopien auf immer höhere Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Am äußerst rechts gelegenen Ende der oberen Bahn werden die Kopien durch eine Führung 62 und Umlenkrollen 64 umgelenkt, bis die Kopien in den Druckspalt zwischen Rollen 66 und 68 eintreten.
  • Da es wünschenswert ist, so viel Zeit wie möglich fUr das Zusazinenheften und/oder Stapeln, welches sich anschließt, zur Verfugung zu stellen, ist für den Durchlauf der Kopien ein. zeitweilige Unterbrechung vorgesehen, indem eine nicht dargestellte Bremse für die Rollen 66, 68 vorhanden ist, so daß die ersten beiden Kopien eines Satzes am Druckspalt zusaEmenkonmssn.
  • Das Heften und Stapeln des vorausgehenden Satzes erfolgt in zeitlicher Abstimmung so, daß es abgeschlossen ist, kurz nachdem die zweite Kopie an den Walzen 66, 68 anlangt.
  • Daraufhin wird die Bremse der angetriebenen Rollen 66, 68 gelöst und beide Kopien werden in den einen Zwischen-Kopiesammler bildenden Sammelbehälter 70 gestoßen.
  • Der Sammelbehälter 70 ist zur Waagerechten geneigt, so daß die zugeführten Kopien flach aufeinander liegen, wobei mitgeholfen wird, die natürliche Krümmung der Kopien zu verringern, wie sie durch den Auf schmelzvorgang im Kopiergerät 10 hervorgerufen wird. Wenn die Kopien durch die Rollen 66, 68 in den Sammelbehälter 70 transportiert werden, verläuft ihre Bewegungsbahn über einen exzentrischen Bogenanleger 72, der mittels einer Riemenscheibe und eines nicht dargestellten Riemens kontinuierlich gedreht wird. Wnn die Kopien sich im Sammelbehälter 70 ablegen, werden sie wiederholt von dem Bogenanleger 72 am hinteren Rand beaufschlagt und gegen eine Sperre 74 gedrückt. Durch einen zweiten, ähnlichen exzentrischen seitlichen Bogenanleger 76 werden die Kopien ausserdem gegen eine nicht dargestellte Seitenführung gedrückt. Dadurch werden alle Kopien zur vorderen unteren Ecke des Sammelbehälters 70 gedrängt.
  • Oberhalb des Sammelbehälters 70 sind ein Hefter 78 und eine Drahtspule 80 angebracht. Der Hefter wird durch eine Druckstange 79 betätigt (Fig. 7), die in Abhängigkeit von Zeitsteuersignalen vorgeschoben wird, um den Stößel des Hefters 78 niederzudrücken, um ein Drahtstück von der Drahtspule 80 abzuziehen, mit richtiger Lange abzuschneiden, vorzuformen und durch den zu heftenden Stapel hindurch zu treiben.
  • Am Ende des Arbeitshubs wird eine Staucheinrichtung 82 betätigt, um die vorstehenden Enden des Heftdrahts an der Rückseite des Stapels flachzulegen.
  • Nach Beendigung des Heftvorgangs ergreift ein durch einen pneumatischen Zylinder 86 betätigter, beweglicher Greifer 84 in Zusammenwirkung mit einem feststehenden Greifer 88 den Stapel (der zusammengeheftet oder nicht zusammengeheftet ist). Wenn der Stapel ergriffen ist, wird die Sperre 74 mittels eines pneumatischen Zylinders 90 aus der Bewegung bahn des Stapels heraus nach unten abgesenkt.
  • Ein Schwenkarm 92, der die Greifer 84, 88 und den Zylinder 86 trägt, wird um eine Schwenkachse 94 mittels eines pneumatischen Zylinders 96 geschwenkt und zieht den gestapelten Satz von Kopien aus dem Sammelbehälter 70 heraus. Die Sperre 74 wird nun in inre die Blätter blockierende Stellung zurückbewegt, nachdem der Stapel den Bereich der Sperre 74 verlassen hat.
  • Der Schwenkarm 92 transportiert die Kopiensätze in einer gekrLimmten Bahn zu einer Ausgabestation 97, in der durch die kombinierte Wirkung von Abstreif fingern 98, des Lösens des Greifers 84 und des Beaufschlagens der Kopien mittels eines Stößels 100, welcher durch einen pneumatischen Zylinder 99 betätigt wird, bewirkt wird, daß die Kopiensätze auf einem Ausgabebehälter 102 abgelegt werden.
  • Wenn ein Kopiensatz in den Ausgabebehälter 102 hinein abgestreift ist, schließt die Sperre 74 ftir die Aufnahme der ersten zwei Blätter des nächsten Kopiensatzes,die an dem Druckapalt der Rollen 66, 68 angehalten wurden. Wenn ein Kopiensatz von den Greifern 84, 88 abgestreift ist, wird die Bewegungsrichtung des Schwenkarms 92 umgekehrt und dieser kehrt zum Sammelbehälter 70 zurück.
  • In den Fig. 8 bis 10 sind die Ausgabestation 97 und die Einrichtung zum versetzt zueinander erfolgenden Stapeln des Sortierers 12 in näheren Einzelheiten gezeigt. Wie es dargestellt ist, werden bei der Betriebsweise des versetzt erfolgenden Stapelns Kopiensätze 126 auf dem in der Ausgabestation 97 befindlichen Ausgabebehälter 102 in ersten und zweiten Ausrichtlagen gestapelt, die zueinander versetzt sind. Das versetzte Stapeln wird dadurch bewirkt, daß der Schwenkarm 92 bei jedem übernächsten Kopiensatz, der vom Sammelbehälter 70 zum Ausgabebehälter 102 transportiert wird, um eine vorbestimmte Strecke auf der SchwenkachsR 94 (Fig. 8) nach vorn verschoben wird, und zwar durch Betatigen eines pneumatischen Zylinders 130, der mit dem Schwenkarm 92 über ein Gestänge 131 verbunden ist. WCnn der Schwenkarm 92 zum Sammelbehälter 70 zurückkehrt, bewegt der Zylinder 130 den Schwenkarm 92 in die rückwärtige Stellung zurück, so daß der nächste Kopien3atz hinter dem vorausgehenden Kopiensatz gestapelt wird. Dadurch ergibt sich ein versetzt erfolgendes Stapeln der aufeinanderfolgenden Kopiensätze.
  • Der Ausgabebehälter 102 nimmt den Kopiensatz auf, wenn er von den Greifern 84, 88 am Schwenkarm 92 abgestreift wird.
  • Die Kopiensätze werden vertikal aufeinander gestapelt. Der Ausgabebehälter 102 weist nach oben ragende Stirn- und Seiten wände auf und kann vom Sortierer 12 abgenommen werden. Die Ausgabebehälter 102 sind einstückig spritzgepreßt und können aufeinander gestapelt werden. Die Abmessungen der Ausgabebehälter 102 sind so gewählt, daß das längste Kopienblatt bei versetzt erfolgende Stapeln aufgenommen werden kann.
  • Eine als Träger des Ausgabebehälters 102 dienende Tragplatte 104 (Fig. 9) ist auf Schlitten 138 senkrecht zur vorderen öffnung des Sortierers 12 angeordnet, so daß nach Beendigung eines Arbeitsgangs die Bedienungsperson den Ausgabebehälter 102 mit den gestapelten Kopiensätzen aus dem Sortierer 12 herausziehen, den Ausgabebehälter 102 von der Tragplatte 104 abheben und mit sich nehmen kann. Die Schlitten 138 sind auf einer Hubvorrichtung 140 angeordnet, die sich von zwei Führungsstangen 132 auskragend erstreckt und mit Ketten 134 gekoppelt ist, die von einem umsteuerbaren Motor 136 getrieben sind, der die Hubvorrichtung 140 und den Ausgabebehälter 102 anhebt und absenkt. Die Höhe des Stapels der Kopiensätze wird durch ein photoelektrisches System, das nicht dargestellt ist, gesteuert, das andauernd die Höhe des Stapels überwacht, um die Tragplatte 104 abzusenken und die Oberseite des Stapels der Kopien auf einem gewünschten Höhenniveau zu halten, das unmittelbar unternalb der Bahn des Schwenkarms 92 gelegen ist.
  • Um den Zugang zur oberen Papiertransportbahn und zum Hefter zu ermöglichen, sind die leerlaufenden Walzen 60 an einem Rahmen 110 gelagert, der nach oben schwenkbar ist und der einen Gewichtsausgleich durch Ausgleichsfedern 112 besitzt (Fig. 3).
  • Die Transportunterbrechung der ersten beiden Kopien eines Satzes, wie sie durch die Rollen 66, 68 bewirkt wird, ist deutlicher in Fig. 4 gezeigt, wo die ersten beiden Kopien eines fünfblättrigen Kopiensatzes dargestellt sind. Die erste Kopie, die vom elektrographischen Kopiergerät 10 angeliefert wird, ist die letzte Seite des Satzes (in diesem Beispiel die Seite 5). Diese Kopie wird im Druckspalt zwischen den Rollen 66, 68 durch Anwendung einer nicht dargestellten, auf die Rollen 66, 68 wirkenden Bremse angehalten.
  • Wenn die Seite 5 am Druckspalt anlangt, wird sie durch die schaumgummiartige Umlenkrolle 64 gegen die Führung 62 gedrängt und paßt sich dadurch deren Krümmung an. Die Seite 5 wirkt dadurch als Führung für das nächste Kopieblatt, die Seite 4, die ebenfalls durch die Umlenkrolle 64 zum Druckspaltzzischen den Rollen 66, 68 gedrängt wird. Nachdem die Seite 4 am Druckspalt der Rollen 66, 68 angelangt ist, sind die oben beschriebenen Heftungs- und/oder Kopiensatz-Transportvorgänge im wesentlichen abgeschlossen,und die Rollen 66, 68 werden angetrieben, um die Blätter der Seiten 4 und 5 in den Sammelbehälter 70 zu transportieren.
  • Fig. 5a und 5b zeigen weitere Einzelheiten des Aufbaus des Sammelbehälters 70. Wie es dargestellt ist, weist der Sammelbehälter 70 einen geneigten Boden 71 und eine einstellbare Seitenführung 75 auf. Zwei flexible Streifen 114 und 116 sind oberhalb des Bodens 71 aufgehängt und tragen dazu bei, die Kopien in flacher Anlage zu halten. Der hintere Bogenanleger 72 und der seitliche Bogenanleger 76 sind als gekrünte Federelemente ausgeführt, die in der Weise drehbar gelagert sind, daß eine exzentrische Bewegung hervorgerufen wird, um die Kopien in der Ecke, die durch die Seitenführung 75 und die Sperre 74 gebildet wird, zur Ausrichtlage zu bringen.
  • Um eine Anpassung an verschiedene Papiergrößen zu ermöglichen, sind die Seitenführung 75 und der Bogenanleger 76 auf nicht dargestellten Schlittenführungen angebracht und können nach rechts und links eine koordinierte Bewegung durch Drehen einer Leitspindel ausführen, die mit einem Drehknopf 118 verbunde ist. Die Verstellung ist üser den gesamten Bereich von Papiergrößen möglich, die im Kopiergerät 10 und Sortierer 12 benutzt werden können. Rasten sind für die Festlegung von sechs ausgewählten Papiergrößen vorgesehen. Die Sperre 74 ist auch in einer Richtung beweglich, die parallel zur Transportbahn des Papiers verläuft (in Fig. Sb sind zwei Stellungen mit gestrichelten bzw. ausgezogenen Linien gezeigt) , wobei diese Bewegung in Koordination mit der Bewegung der Seitenführung 75 in der Weise erfolgt, daß für mehrere Papiergrößen der hintere Rand der Kopien jeweils eine feste Lagebeziehung relativ zum seitlichen Bogenanleger 76 und zur Position des Hefters 78 hat. Unter der Leitspindel befinden sich Schaltergruppen, die Signale erzeugen, um eine Steuerlogik 150 des Kopiergeräts 10 davon in Kenntnis zu setzen, in welcher Stellung sich die Führungen des Sammelbehälters 70 befinden. Eine Warnanzeige erscheint auf dem Steuerpult 20, wenn keine Ubereinstimmung zwischen der Einstellung der Führungen des Sammelbehälters des Sortierers und der Papierzubringerführungen des Kopiergerätes vorhanden ist.
  • Nachdem der Hefter 78 eine Heftklammer 124 durch einen Kopiensatz getrieben hat, werden Umleger 120 und 122 (Fig. 6) der Staucheinrichtung 82 betätiyt, um die Heftklammer 124 an den Kopiensatz 126 heranzubiegen. Beim Ausführungsbeispiel sind außerdem die Umloger 120, 122 elektrisch vom Geräterahmen isoliert, so daß den Umlegern ein Sensorsignal zugeführt werden kann, um zu ermitteln, ob der elektrisch leitende Draht der Heftklammer tatsächlich den Kopiensatz durchdrungen hat.
  • Bei einem Ausfall des Drahtvorschubs, falscher Länge des Drahtabschnitts oder bei einer Verformung des Drahtes während des Arbeitshubs erzeugt ein Ausfall des Signals in einem der Prüfkreise eine auf dem Steuerpult 20 erscheinende Warnanzeige vernittels einer Sortierarsteuerung 152 sowie mittels der Logik des Kopiergeräts und der Steuerlogik 150.
  • Die Tätigkeit des Sortierers 12 ist mit dem Arbeitsablauf des Kopiergeräts 10 und der Zuführvorrichtung 14 mittels der Steuerlogik 150, die im Kopiergerät 10 untergebracht ist, und mittels der im Sortierer 12 untergebrachten Sortierersteuerung 152 synchronisiert. Um den Betrieb dsr einzelnen Station 30, 32, 34, 36, 38 und 54 des Kopiergeräts 10 mit der Bewegung der Bildbereiche auf dem Band 29, das an diesen Stationen vorbeigeführt wird, zu koordinieren, weist das Band eine Vielzahl von nicht dargestellten Perforationslöchern längs einem seiner Seitenränder auf. An einer festgelegten Stelle längs der Bewegungsbahn des Bandes ist eine geeignete Abtasteinrichtung 31 zum Abfühlen der Perforationslöcher angeordnet. Diese Abtasteinrichtung erzeugt Eingangssignale für die Steuerlogik 150, die einen digitalen Komputer enthält. Der digitale Komputer weist ein gespeichertes Programm auf, das auf die Eingangssignale anspricht, um sowohl nacheinander die Arbeitsstationen einzuschalten und abzuschalten als auch mancherlei andere Gerätefunktionen in bekannter Art zu steuern, siehe beispielsweise US-PS 3 914 047. Wie nachfolgend noch in weiteren Einzelheiten erläutert wird, werden die Zuführrorrichtungen 14 und der Sortierer 12 ebenfalls durch die Steuerlogik 150 gesteuert.
  • Das Programmieren einer Anzahl von im ,landel erhUltlichen Minikomputern oder Mikroprozessoren, beispielsweise eines Intel Modell 8008 oder Modell 3080 Mikroprozessors (wie sie u.a. in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung benutzt werden können), ist eine dem Fachmann bekannte Tätigkeit.
  • Die nachfolgende Beschreibung ist so abgefaßt, daß ein Programmierer üblicher Fachkenntnis in der Lage ist, ein geeignetes Programm für den Komputer herzustellen. Die einzelnen Details derartiger Programme hängen selbstverständlich von der Struktur des gewählten Komputers ab.
  • In Fig. 11 ist eine Blockdarstellung einer typischen Steuerlogik 150 gezeigt, die in Datenaustausch mit dem Kopiergerät 10, der Zuführvorrichtung 14 und der Sortierersteuerung 152 des Sortierers 12 steht. Die Steuerlogik 150 besteht aus einem Speicher 332 für vorübergehendes Speichern, einer zentralen Datenverarbeitungseinheit 333, einer Zeit- und Zyklussteuereinheit 334 und einem gespeicherten Steuerprogramm 336. Die Dateneigabe und- ausgabe erfolgt nacheinander programmgesteuert. Die Dateneingabe erfolgt entweder über einen Eingangssignal-Puffer 340 zu einer Datenübertragungssteuereinheit 342 oder zu einem Signalprozessor 344 aufgrund festgestellter Perforationslöcher auf dem Band 29. Die Eingangssignale werden von verschiedenen Schaltern, Sensoren und Analog-Digitalwandlern im Kopiergerät 10, der Zuführvorri-chtung 14 und dem Sortierer 12, von den Steuerpulten 18 und 20 und von der Sortierersteuerung 152 gewonnen. Die auszugebenden Daten und Steuersignale werden Spethersperren 346 zugeführt, die Eingangssignale für geeignete Ausgangstreiber 348 erzeugen, die unmittelbar mit Leitungen gekuppelt sind, die wiederum mit den Arbeitsstationen und der Sortierersteuerung 152 verbunden sind. Genauer gesagt, sind die Ausgangssignale der Steuerlogik 150 digitale Signale mit logischem Pegel, die gepuffert und verstärkt werden, um Treibersignale für die Betätigung verschiedener Kupplungen, Bremsen, Elektromagnete und Leistungsschalter in den verschiedenen Arbeitsstationen des Kopiergerdts 10, der uführvorrichtung 14 und des Sortierers 12 mittels der Sortierersteuerung 152 sowie Signdianzeigen auf den Steuerpulten 20 und 18 zu erzeugen.
  • Durch Verändern des im Koinputer gesteuerten Programms können die Prozessorfunktionen der Steuerlogik 150 verdndert werden.
  • Die Zeitfolge der Geräte-Steuersignale (in der einschlägigen Technik oft als Ereignisse bezeichnet) ist in Bezug auf den Papierzyklus kritisch, da die Arbeitsstationen von Kopiergerät, Zuführvorrichtung und Sortierer sowie die zugeordneten Mechanismen in der richtigen Folge eingeschaltet und abge3chaltet werden müssen, um eine hohe Qualität beim Kopieren sicherzustellen und Fehltransporte von Papier, Ausrichtfehler und Falschfunktionen zu vermeiden. Ein Weg der Steuerung der Zeitfolge von Ereignissen und ihrer Koordinierung untereinander besteht, wie oben erwähnt, darin, Perforationslöcher abzufilhlen, die mit der Anordnung der Bildabschnitte auf dem Band 29 in Bezug stehen, wobei das Abfühlen durchgeführt wird, während diese Bildabschnitte sich während des Betriebszyklus durch die Endlosbahn des Kopiergeräts hindurchbewegen. Das Abfühlen der Perforationslöcher durch die Abtasteinrichtung 31 bewirkt, daß Signale der Steuerlogik 150 über den Unterbrechungs-Signalprozessor 344 (siehe Fig. 11) geführt werden, wobei diese Signale dazu benutzt werden, um die einzelnen Steuermechanismen mit der Stellung der Bildabschnitte zu synchronisieren. Die Per forations löcher sind im allgemeinen in gleichen Abständen längs des Seitenrandes des Bandes 29 angeordnet. Beispielsweise kann das Band 29 durch F Perforationslöcher in sechs Bildabschnitte unterteilt sein, und jeder Bildabschnitt kann wieder durch C Perforationslöcher in einundfünfzig Unterabschnitte unterteilt sein. Diese Art der Einteilung aufgrund von F und C Perforationslöchern (die nicht durgestellt sind) ist an sich bekannt, vgl. US-PS 3 914 047.
  • Das Steuerprogramm 336 des Kornputers kann in einen Festwertspeicher (ROM) festgelegt sein. Dieses ROM enthält das Operationsprogramm in Form von Befehlen und festgelegten Binärzahlen, die mit numerischen Konstanten in Bezug stehen. Diese Progr~me sind dauernd im ROM gespeichert und können durch den Betrieb des Komputers nicht verändert werden.
  • Üblicherweise wird das ROtM im Iierstellerwerk programmiert, und die programmierten Befehle bewirken die erforderlichen Steuerfunktionen, beispielsweise: Folgesteuerung, Staubehebung, Bedienperson-Uberwachungslogik, Maschinentaktgabe, Versetzung der Kopiensätze und Teilsatzbetrieb. Bei einem speziellen Beispiel kann das ROM eine Gesamtkapazität von etwa 2000 Byte mit einer Länge von etwa 8 Bit besitzen. Für das Steuerprogramm kann mehr als ein einziges ROM erforderlich sein.
  • Der Speicher 332 für zeitweilige Speicherung kann in einfacher Weise als üblicher Lese-Schreib-Speicher ausgebildet sein.
  • Ein Lese-Schreib-Speicher, d.h. ein Randomspeicher (ROM) unterscheidet sich von einem ROM in zwei besonderen Eigenschaften: 1. Die Datenspeicherung wird durch Energieabschaltung zerstört und 2. die Datenspeicherung läßt sich bequem ändern durch Einschreiben neuer Daten in den Speicher.
  • Bei einem speziellen Beispiel kann die Kapazität des IL4 256 Byte von je 8 Bit Länge betragen. Daten wie: gewünschte Kopienanzahl; gefertigte Kopienanzahl und am Ausgang gel ferte Kopienanzahl, ermittelt durch einen Sensor 214, werden im REM gespeichert, bis ein Kopierzyklus erfolgreich abgeschlossen ist. Das RAM wird auch dazu benützt, um Daten während des Betriebs des Komputers mit diesen Daten zu speichern und um die Ergebnisse von Rechenvorgängen des Komputers zu speichern.
  • Sensoren 210, 212, 214 und 216, die längs der Transportbahn des Kopiergeräts 10 angeordnet sind, sowie ein Sensor 2L8, der längs der Vorlagen-Transporttahn der Zuführvorrichtung 214 angeordnet ist, erzeugen Eingangssignale in Leitungen 220, 222, 224, 226 bzw. 228, um das Auftreten von Stauerscheinungen anzuzeigen, wobei es erforderlich ist, das Kopiergerät 10 und die Zuführvorrichtung 14 abzuschalten, um eine Beschädigung der einzelnen Teile zu vermeiden.
  • Auswahl und Einleitung des Betriebszyklus des Kopiergeräts erfolgt durch Betätigen von Schaltern auf dem Steuerpult 1a.
  • Die Bedienungsperson wählt die gewünschte Betriebsart, beispielsweise einseitiges oder doppelseitiges Kopieren und Ausgabe der Kopien an der Oberseite oder der Seitenwand, und gibt die Anzahl der Kopien, die von jeder Kopiervorlage gewünscht werden oder die Anzahl der zu fertigenden Kopiensätze ein. Diese Information wird sodann in dem Speicher für zeitweilige Speicherung der Steuerlogik 150 festgehalten. Die Betriebsweise des Sortierers wird durch Betätigen von Schaltern auf dem Steuerpult 20 vorgewählt. Hier handelt es sich um die Betriebsarten "Rollationieren" oder "Nichtkollationieren", geheftete oder ungeheftete Kopiensätze und geradliniges oder gegeneinander versetzt erfolgendes Stapeln der Kopiensätze im Ausgabebehälter.
  • Wie nachfolgend noch eingehender erläutert wird, arbeitet der Sortierer 12, wenn er auf versetzt erfolgendes Stapeln eingestellt ist und wenn die Anzahl der vom Kopiergerät 10 erzeugten Kopien den Grenzwert der Anzahl von Kopien über steigt, die in dem Sammelbehälter 70 des Sortierers verarbeitet werden können, in der Betriebsweise "Teilsat2betrieb" und Teilsätze, die gleichviel oder weniger Kopien enthalten, als es dem Granzwert entspricht, werden im Sammelbehälter 70 des Sortierers 12 angesammelt, wobei die Kopien-Teilsätze in dem Ausgabebehälter 102 an die gleiche Stelle bewegt werden, so daß sämtliche Kopien eines Kopiensatzes eine Versetzung zur gleichen Stelle aufweisen, um einen einzigen gekonnzeichneten Kopiensatz zu bilden.
  • Die Bedienungsperson muß jeden Hefter 78, der in Betrieb genommen werden soll, in die gewünschte Raststelluny einstellen. Ein nicht dargestellter Wählschalter für die Bedienungsperson dient zur Auswahl des vorderen, des hinteren oder beider Hefter 78. Der ausgewählte lief tar 73 muß in eine Raststellung eingestellt werden, die für das Papierformat geeignet ist, das in der ausgewählten Zufüheinrichtung 40, 42 bereitgestellt wird. Außerdem lauß die Bedienungsperson die Bogenanlegeführungen, die nicht gezeigt sind, die Sperre 74 und den Bogenanleger 76 in die entsprechonden Raststellungen einstellen, entsprechend der gewahlten Kopier-Papierzufuhr. Das überwachen der richtigen Papier länge und die zugehörige Anzeige werden nachfolgend besprochen.
  • Die seitens der Bedienungsperson wählbaren Betriebsweisen werden nicht in der Steuerlogik 150 während des Arbeitszyklus festgehalten und können geändert werden, indem der Betriebszyklus durch Drücken eines nicht dargestellten Stop-Schalters auf dem Steuerpult 18 angehalten wird.
  • Wenn ein mit Sortierer durchgeführter Arbeitszyklus abgeschlossen ist, und ein ohne Sortierer erfolgender Arbeitszyklus des Kopiergeräts 10 eingeleitet werden soll, werden die zuletzt ausgewählten Betriebsweisen des Sortierers und der Zu£ührvorrichtung in der Steuerlogik 150 gespeichert und kommen wieder zur Wirkung, wenn wieder mit Sortierer gearbeitet wird.
  • Nachdem die Betriebsweise von Zuführvorrichtung und Sortierer gewählt sind und die gewünschte Anzahl von Sätzen oder von Kopien in das Steuerpult 18 des Kopiergeräts 10 eingegeben ist, bewegt sich der Ausgabebehälter 102 des Sortierers nach oben, bis ein Sensor 163 unterbrochen wird, und senkt sich dann, gesteuert von der Steuerlogik 150 und der Sortierersteuerung 152,um eine vorbestimmte Wegstrecke ab, wenn der Startknopf am Steuerpult 16 niedergedrückt wird.
  • Der Transportmotor und der Kornpressor des Sortierers schalten erst nach kurzer Verzögerung nach erfolgtem Anlaufen des Kopiergeräts 10 ein, um zu verhindern, daß die Wechselstrom-Netzbelastung des Sortiereranlaufs während des Anlaufs des Kopiergeräts auftritt.
  • Die Kopien, die vom Kopiergerät 10 ausgehend in die Transportbahn des Sortierers einlaufen, passieren einen Sensor 160, der die Ankunft am Druckspalt der Rollen 66, 68 ermittell'sowie einen Sensor 162, der die Zufuhr zur Sperre 74 überwacht, wenn die Kopien in den Sammelbehälter 70 eintreten, wo sie seitlich und am oberen Rand von den Bogenanlegern beaufschlag werden, um den Kopiensatz rechtwinklig auszurichten.
  • Die ersten beiden Blätter jedes Sates werden am Spalt der Rollen 65, 68 angehalten, um Zeit zu schaffen für das Heften und lieraus transportieren des vorausgehenden Satzes aus dem Sammelbehälter 70. Die ersten beiden Blätter jedes Satzes werden zusammen in den Sammlbehälter 70 hineinbewegt, und der restliche Teil des Satzes wird in den Sanunelb2hälter 70 bewegt, ohne angehalten zu werden.
  • Nachdem das letzte Blatt cles Satzes zum Sammelbehälter 70 zugeführt ist, was in der Betriebsweise "Kollationieren" durch die Steuerlogik 150 ermittelt wird, indem ein Zählsignal eines Sensors 154 in der Zuführvorrichtung 14 zu Hilfe genommen wird, oder was in der i3etriebsart "Nichtkollationieren" durch die gewünschte Anzahl von Kopien, die in das Steuerpult 18 eingegeben ist, bestinunt wird, wird der IIeftungsbefehl (wenn I!iftung vorgewählt ist) gegeben,und die Hefter 78 werden durch ihre zugeordnete Druckstange 79 nach unten bewegt (Fig. 7). Vor dem Heften erfolgt der Drahtvorschub beim ausgewählten Hefter 78, was durch nicht gezeigte Vorschubzylinder bewirkt wird. Der von der 3edienungsperson betätigte Wählschalter bestimmt, zu welchem Hefter oder zu welchen Heftern aufgrund des I3efehls der Steuerlogik 150 Draht zugeführt x ird .
  • Nachdem die Heftklarnmer oder die Heftklammern in den Kopiensatz getrieben ist bzw. sind und das Umlegen der Drahtenden durchgeführt ist, wird die Sperre 74 geöffnet,und der ergriffene Satz wird in den Ausgabebehälter 102 transportiert und gestapelt. Während der Schwenkarm 92 sich von der Sperre 74 weg bewegt, gibt die Steuerlogik 150, wenn auf dem Steuerpult 20 die Betriebsweise "versetzt erfolgendes Stapeln" gewählt ist, einen Freigabebefehl an die Sortierersteuerung 152, der bewirkt, daß der Schwenkarm 92 gegen die Vorderseite des Sortierers 12 verschoben wird, um das versetzte Stapeln hervorzurufen. Während der Schwenkarm 92 seine von der Sperre 74 weg gerichtete Bewegung fortsetzt, wird eine Gruppe von nicht dargestellten Schaltern betätigt, um das Schließen der Sperre 74 ain=uleiten, so daß das Ansammeln amines nachfolgenden Kopiensatzes im Sammelbehälter 70 stattfinden kann, um den Greifer 84 zu lösen, so daß der ergriffene Satz im Ausgabebehälter 102 gestapelt werden kann, um ds Beauf schlagen des Satzes durch den Stößel 100 zu bewirken und um den Schwenkarm 92 wieder zum Bereich der Sperre 74 zurückzubewegen, um den Beginn eines nachfolgenden Transports zu ermögLichen.
  • Die 5teuerlogik 150 fragt den Sensor 163 des Ausgabebehälters ab und erteilt der Hubvorrichtung 140 den Befehl, eine Absenkbewegung durchzuführen, sobald der Sensor 163 blockiert ist.
  • Am Ende jedes Arbeitsspiels wird die lIubvorrichtung 140 so weit abgesenkt, daß sich bestmögliche Zugänglichkeit ergibt.
  • Ein derartiges Absenken wird durch die Sortierersteuenlng 152 auch dann bewirkt, wenn ein Papierstau im Sortierer auf tritt und durch die Sensoren 150 und 162 festgestellt wird.
  • Durch die Steuerlogik 150 wird die Anzahl der gehefteten, im Ausgabebehälter 102 gestapelten Sätze überwacht, und wenn die Anzahl der gehefteten Sätze einen programmierbaren Grenzwert, der im Hinblick auf optimale Stapelung gehefteten Sätze in dem Ausgabebehälter 102 festgelegt ist, übersteigt, dann schließt das Kopiergerät-Zuführvorrichtung-Sortierer-System den angefangenen Arbeitszyklus ab und schaltet ab.Eine "Sortierer voll"-Anzeige-erscheint-auf dem Steuerpult 20 der Zuführvorrichtung, um die Bedienungsperson in Kenntnis zu setzen, daß der Ausgabebehälter 102 geleert werden muß. Dia "Sortierer voll"-Anzeige erscheint auch, wenn der Ausgabebehälter 102 einen unteren Endschalter für das Absenken erreicht hat, der nicht dargestellt ist.
  • Durch Abfühlen eines Massesignals von jedem Schenkel der lieftklammer beim Umlegen der Schenkel (Fig. 6) wird mittels der Steuerlogik 150 und der Sortierersteuerung 152 das richtige Ileften überwacht. Wenn ein lassesignal von einem Schenkel der Heftklammer 12.1 und ein Massesiqnal vom anderen Schenkel der Heftklammer 124 gleichzeitig erzeugt jird, dann wird durch die Sortierersteuerung 152 ein Steuersignal erzeugt, das zur Steuerlogik 150 begeben wird, um anzuzeigen, daß die Heftklammer richtig durch dan Satz hindurchgetrieben und umgebogen worden ist. Bei jeder Raststellung beider Hefter 78 werden die Umleger 120, 122 abgefragt, um festzustellen, ob ein richtiges Hefben beim ausgewählten Hefter bzw. bei den ausgewählten Heftern stattgcfunden hat. Eine "ll2Ltungsfshler"-Anzeige erscheint auf dem Steuerpuit 18 des kopiergeräts, wenn der Heftvorgang nicht einwandfrei ausgeführt wurde. Wenn ein Heftungsfehler zweimal hintereinander auf tritt, dann beendet das Kopiergerät-Zuführvorrica.tung-Sortierer-System den angefangenen Arbeitszyklus, schaltet sodann ab und betätigt die "Heftungsfehler"-Anzeige.
  • Wie oben angegeben, weist der zwischengeschaltete Saminelbehälter 70 des Sortierers 12 eine endliche Kopien-Aufnahmekapazität auf, die sich beispielsweise durch den größen Abstand zwischen den Greifern 84 und 8o des Schwenkarms 92 bestiunt. Es gibt Fälle, in denen es wünschenswert ist, Kopiensätze herzustellen und zueinander versetzt angeordnet zu stapeln, von denen jeder Kopiensatz aus einer Anzahl von Kopieblättern besteht, die die Aufnahmekapazität des Sammelbehälters 70 übersteigt. Es kann beispielsweise wünschenswert sein, von einem Vorlagensatz mit sechzig Vorlagenblättern kollationierte und gegenseitig versetzt übereinander gestapelte Kopiensätze zu fertigen, wenn der Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammelbehälters 70 lediglich fünfzig Kopieblätter beträgt. In ähnlicher Weise kann ein Bedarf dafür vorhanden sein, unkollationierte, jedoch versetzt zueinander gestapelte Sätze von beispielsweise siebzig Kopieblättern pro Satz herzustellen. Gemäß der Erfindung ist die Steuerlogik 150 (durch das gespeicherte Steuerprogramm 336) so programtliert, daß die Steuerlogik 150 die gewünschte Anzahl von Kopien pro Kopiensatz (die sich durch die gewünschte Anzahl von durch die Bedienungsperson in das Steuerpult 18 eingegebene, gewünschte Kopienanzahl pro Vorlage oder durch den die Vorlagenzuf uhr überwachenden Sensor 164 best==nt, der jedesmal ein Signal erzeugt, sooft sämtliche Vorlagonblätter für das Kopieren zirkuliert worden sind) überwacht und periodisch, einmal bei jedem Nopierzyklus, diese Anzahl mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sortierers vergleicht. In dem Fall, daß die gewünschte Anzahl den Grenzwert des Sortierers übersteigt, wird ein Signal erzeugt, welches bewirkt, daß der Sortierer 12 in der Betriebsweise "Teilsatzbetrieb" arbeitet. Beim Arbeiten im Teilsatzbetri^b fügt der Sortierer ztsrei oder mehrere kleinere Teilsätze zusammen, deren kombinierte Seiten eines kompletten Satzes der gesamten Seitenanzahl/entsprechen, und diese Teilsätze werden im Ausgabebehälter 102 (und war einer auf dein anderen) aufeinandergestapelt. Es kann daher ein Stapel aus versetzten Kopiensätzen,von denen jeder mehr Kopieblätter enthält, als es dem Grenzwert der Kapazität des Sortierers entspricht, erzeugt werden, indem man abwechselnd zwei oder mehr Teilsätze eines einzigen "dbergroßen" Satzes an einer Stelle in dem Ausgabebehälter 102 stapelt und indem man die Teilsätze des nächstfolgenden Kopiensatzes in anderer, dazu versetzter Lage stapelt. Der Ausdruck "Teilsatz" bezeichnet im vorliegenden Rahmen eine zusammengefaßte Anzahl von Kopien, welche Anzahl gleich oder kleiner ist als es dem Sapazitätsgrenzwert des Sammelbehälters 70 entspricht, wenn die Anzahl von Kopien eines kollationierten oder eines nichtkollationierten.
  • durch das Kopiergerät 10 erzeugten Satzes größer ist als dieser Grenzwert des Sammelbehälters 70.
  • Aus dem Vorstehenden ist zu ersehen, daß, wenn es wtinschenswert wäre, einen versetzten Stapel aus achtzigseiten Sätzen zu bilden und der Grenzwert des Sammelbenälterã 70 zum Beispiel fünfzig Kopi2blätter betrüge, die Steuerlogik 150 den Sortierer 12 veranlassen würde, in der Be-triebsweise t'Teilsatz" zu arbeiten, so daß die ersten fünfziy Kopieblätter im Sainmilbehälter 70 angesammelt und in ausgewählter Weise im Ausgabebehälter 102 gespeichert und die nächsten dreißig Kopieblätter im Sammelbehälter 70 anyesammelt und in der gleichen Ausrichtlage wie die vorhercjehenden fünfzig Kopieblätter im Ausgabebehälter 102 gestapelt würden. Auf diese weise würden sämtliche achtzig Kopieblätter jedes Kopiesatzes in der gleichen Ausrichtlage im Ausgabebehälter 102 gestapelt. In ähnlicher Weise würden In diesem Falle die beiden Teilsätze des nächstfolgenden Kopiesatzes gemeinsam und in relativ zum vorhergehenden Satz versetzter Lage im Ausgabebehälter 102 gestapelt.
  • In Fig. 12 ist ein Daten-Flußdiayramm für die Betriebsweise "Teilsatz gezeigt. Die erste Entscheidung, die die Steuerlogik 150 trifft, ist, ob eine Koinzidenzkopie zum Sensor 214 des Kopiergeräts 10 zugeführt wurde. Das Xoinzidenzsignal wird folgendermaßen ermittelt: Wenn die Betriebsart "Nichtkollationieren" oder manuelle Steuerung" gewählt ist, zählt die Steuerlogik 150 die Anzahl von Kopien, die das Kopiergerät 10 verlassen haben mittels des Sensors 214 und vergleicht diese Anzahl mit der in das Steuerpult 18 eingegebenen Anzahl der gewünschten Kopien. Wenn Übereinstimmung der Anzahl vorliegt, wird festgestellt, daß eine Koinzidenzkopie zugeführt wurde. Wenn die Betriebsart Kollationieren auf dem Steuerpult 20 der Zuführvorrichtung gewählt ist, fällt ein Sensor 164, der die Satzanzahl ermittelt und der mit der Oberseite eines in die Zuführvorrichtung eingelegten Vorlagenstapels zu Beginn in Berührung gebracht worden ist, durch den Boden des Behälters der Zuführvorrichtung, wenn die letzte Vorlage in dem zu kopierenden Vorlagensatz vom Vorlagenstapel weg transportiert ist. Dadurch wird ein Satzzählsignal erzeugt, das der Steuerlogik 150 über eine Leitung 240 zugeführt wird. Der Erhalt dieses Signals zeigt das Ende eines Vorlagensatzes an und zeigt an, daß die Konzidenzkopie das Kopiergerät 10 verläßt.
  • Falls festgestellt wird, daß eine Koinzidenzkopie nicht ausgegeben wurde, besteht der nächste Schritt darin, die Teilsatzzahl mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sortierers zu vergleichen. Wenn die Teilsatzzahl gleich oder kleiner ist als der Grenzwert, wird die Teilsatzzahl incrementiart und das Teilsatz-Arbeitsspiel wird beendet. Wenn die Teilsatzzahl größer ist als der Grenzwert, dann wird die Teilsatzzahl gelöscht,und nach einer Verzögerungszeit wird ein Bremssignal für die Bremse am Druckspalt der Rollen 66, 68 von der Steuerlogik 150 zur Sortierersteuerung gegeben, um dia nächsten beiden Kopieblätter am Druckspalt der Rollen 66, 68 anzuhalten. Nachdem die Bremse eingeschaltet ist, wird das GreiXersignal zugeführt, und die Greifer 84, 88 erfassen den im Sammelbehälter 70 befindlichen Teilsatz. Als nächstes wird entschieden, ob ein versetztes Stapeln erforderlich ist. Wenn dies der Fall ist, wird das Versetzungssignal zugeführt, und der Schwenkarm 92 wird verschoben. Nach Ablauf einer diese Versetzung ermöglichenden Verzögerungszeit sendet dia Steuerlogik 150 Signale zur Sortierersteuerung 152, um den Greifer, die Versetzung des Schwenkarms 92 und die Bremse für den Druckspalt wieder unwirksam zu machen, so daß der Teilsalz in dem Ausgabebehälter 102 gestapelt werden kann, der Schwenkarm in seine normale hintere Stellung zurückgebracht wird und die nachfolgenden Kopieblätter im Sammelbehälter 70 angesammelt werden. Der Zyklus wird sodann zum Ende gebracht.
  • Wenn festgestellt wird, daß die Konzidenzkopie ausgegeben wurde, dann wird der Versetzungs-Wählschalter abgefragt.
  • Wenn eine Versetzung nicht gewünscht wird, dann wird der Versetzungsbefehl gelöscht. Wenn Versetzung gewählt wurde, dann wird durch Abfragen ermittelt, ob das System auf "Versetzung" eingestellt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, dann wird ein entsprechender Befehl gegeben. Wenn die Einstellung schon gegeben ist, wird der Befehl gegeben, das Signalnauf Versetzung einstellen" zu löschen. Der Zyklus wird in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, weiter fortgeführt.
  • Wenn sich ergibt, daß die Kopien eines kollationierten oder unkollationierten Satzes die Aufnahmekapazität des Sammelbehälters 70 übersteigen, dann wird auf diese Weise bewirkt, daß der Sortierer Kopien in Teilsätzen ansammelt, die in solcher Ausrichtlage im Ausgabebehälter 102 gestapelt werden, daß sich die Teilsätze zu Gesamtsätzen vereinigen.

Claims (1)

  1. PatentansprUch 1. Kopiereinrichtung mit einem Kopiergerät zum Erzeugen von Reproduktionen der Aufzeichnung von Vorlagenblättern auf Kopieblättern, mit einem Kopien-Sortierer, der einen Sammler zum satzweisen, vorübergehenden Speichern der Kopieblätter und einen Stapelbildner aufweist, mittels dessen die verschiedenen Kopiensätze aus dem Samniler in verschiedenen Ausrichtlagen aufeinander ablegbar sind, um einen Stapel aus Kopiensätzen zu bilden, bei dem benachbarte Kopiensätze relativ zueinander versetzt angeordnet sind, mit einer Steuer logik zum koordiniert erfolgenden Steuern der Tätigkeit des Kopiergeräts und des Sortierers und mit einer Wähleinrichtung, mittels deren in die Steuerlogik die Anzahl der Kopien eingebbar ist, die im Sammler des Sortierers zu einem Kopiensatz zusammengefaßt werden sollen, dadurch gekennzeichn2t, daß die Steuerlogik (150, 152) zum Vergleichen der Blattanzahl der gewünschten kompletten Kopiensätze mit dem Grenzwert der Aufnahmekapazität des Sammlers (70) eine Komparatorschaltung (333, 336) aufweist, die bei einer diesen Grenzwert überschreitenden Blattanzahl der kompletten Kopiensätze ein Steuersignal erzeugt, mittels dessen der Sammler (70) und der Stapelbildner (92, 94, 130, 131) so steuerbar sind, daß die kompletten Kopiensätze aus mindestens zwei Teilsätzen gebildet werden, wobei die Teilsätze jedes kompletten Kopiensatzes in aufeinander ausgerichteter Lage und die im Stapel benachbarten, kompletten Kopiensätze in zueinander versetzten Ausrichtlagen gestapelt werden.
DE19772732673 1977-03-25 1977-07-20 Kopiereinrichtung Withdrawn DE2732673A1 (de)

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