DE4028971C2 - Endverarbeitungseinrichtung für eine Bilderzeugungseinrichtung - Google Patents
Endverarbeitungseinrichtung für eine BilderzeugungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Endverarbeitungseinrichtung für
eine Bilderzeugungseinrichtung nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1 und betrifft insbesondere eine Endverarbeitungsein
richtung für einen Kopierer, einen Drucker, einen Printer
oder eine ähnliche Bilderzeugungseinrichtung, welche betreib
bar ist, um Papierblätter, welche nacheinander aus dem Ge
rät ausgetragen sind, zu heften oder auf andere Weise endzu
bearbeiten.
Eine Endverarbeitungseinrichtung der beschriebenen Art ist
im allgemeinen so ausgeführt, daß Papierblätter, welche
nacheinander aus einer Bilderzeugungseinrichtung ausgetragen
worden sind, auf einer Heftablage gestapelt und dort dann ge
heftet werden; der geheftete Papierstapel wird dann in eine
unter der Heftablage angeordneten Austragablage fallengelassen.
Bei den herkömmlichen Endverarbei
tungseinrichtungen besteht eine Schwierigkeit darin,
daß der Hefter einen Papierstapel ohne Ausnahme in einer vor
herbestimmten Lage heftet. Insbesondere besteht eine Gefahr
darin, daß sich die tatsächliche Heftposition von einer er
warteten Heftposition und in Abhängigkeit von der Bilder
zeugungseinrichtung oder der Schreibrichtung auf Papierblät
tern unterscheidet.
Aus DE 40 12 285 A1 ist eine Endbearbeitungsvorrichtung für ein Bilderzeugungsgerät
bekannt. Diese Druckschrift ist vom Zeitrang älter als die Anmeldung, aber nachveröffent
licht. Gemäß dieser Druckschrift wird ein Papierblatt in einen Heftabschnitt eines Heftgeräts
durch zurückschalten eingeführt, während es ordnungsgemäß durch ein Führungsteil geführt
wird, welches eine genügende Länge aufweist. Das Heftgerät ist unabhängig von Rüttler
backen, die Papierblätter positionieren, in eine bestimmte Position bewegbar, die optimal
bezüglich der Größe gestapelter Papierblätter ist und bezüglich der Position, in welcher sie
verwendet werden. Eine Hin- und Herbewegung einer Bezugs-Anschlageinrichtung unab
hängig von den Rüttlerbacken ist aus dieser Druckschrift nicht bekannt.
Aus DE 27 32 673 A1 ist eine Kopiereinrichtung bekannt. Bei dieser Kopiereinrichtung ist
eine Anpassung an verschiedene Papiergrößen mittels einer Seitenführung und eines
Bogenanlegers möglich. Sowohl die Seitenführung als auch der Bogenanleger können
verstellt werden. Eine parallel zur Transportrichtung des Papiers verlaufende Sperre ist
entfernbar. Auch ist eine Hefteinrichtung vorhanden. Vor dem Betrieb wird der Hefter in
eine gewünschte Raststellung eingestellt.
Aus DE 37 43 989 C2 ist ein Kopiergerät mit automatischem Originaleinzug und Sortierein
richtung mit Heftfunktion bekannt. Eine Führungsplatte richtet die Blätter in dem
Ablegefach bezüglich der beabsichtigten Förderrichtung aus. Ein Stop bzw. Anschlag und
ein Hefter befinden sich auf derselben Seite. Der Stop ist nach oben und unten beweglich.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Endverarbeitungseinrichtung bereit zu stellen, bei der ein
Heften eines Blattstapels an beliebigen Stellen entlang einer Blattkante möglich ist, ohne daß
die Blätter des Blattstapels während des Verschiebens des Hefters verrutschen können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestal
tungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Aus
führungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeich
nungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gesamtaufbaus einer End
verarbeitungseinrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 und 3 eine perspektivische Ansicht einer Austrag
vorrichtung, welche einer unteren Ablage zugeordnet ist;
Fig. 2 ist aus DE 40 12 285 A1 bekannt. Fig. 3 ist nachgereicht,
zeigt jedoch eine in Fig. 5 und Fig. 6 offenbarte Modifikation;
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht eines Heft- und
Austragabschnitts, welcher der unteren Ablage zugeordnet
ist, und
Fig. 5 und 6 Vorderansichten jeweils
eines Gesamtaufbaus eines Heftabschnitts.
In Fig. 1 ist eine Endverarbeitungseinrichtung gemäß der Er
findung dargestellt, welche wirksam mit einer Seite einer
nicht dargestellten Bilderzeugungseinrichtung verbunden ist.
Die Endverarbeitungseinrichtung weist im allgemeinen einen
verschiebbaren Sortierabschnitt I und einen Heftabschnitt II
auf, welcher unter dem Sortierabschnitt I angeordnet ist.
Die Ausführung sowie die Arbeitsweise der verschiedenen Ab
schnitte in der dargestellten Ausführungsform einschließ
lich der vorstehend angeführten zwei Abschnitte I und II wird
nachstehend im einzelnen beschrieben.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist der verschiebbare Sortierab
schnitt I eine Papiertransportbahn auf, entlang welcher eine
Anzahl Transportrollen und diesen zugeordnete angetriebene
Rollen angeordnet sind. Insbesondere ist eine erste Transport
rolle 101 auf einer Welle gehaltert, welche über einen er
sten Synchronriemen 104 von der Abtriebswelle eines Trans
port-Antriebsmotors M1 angetrieben wird. Die Welle der Rolle
101 ist ihrerseits durch einen nicht dargestellten zweiten
Synchronriemen mit den Wellen der anderen Transportrollen,
der Welle einer Austragsrolle 102 und der Welle einer Fell
bürste 103 antriebsmäßig verbunden, welche zum Positionie
ren eines Papierblattes verwendet wird.
Papierfühler SN1 und SN2 sind unmittelbar vor der Transport
rolle 101 bzw. der Austragsrolle 102 angeordnet. Die Papier
fühler SN1 und SN2 sprechen jeweils auf die Vorder- und
Rückkanten eines zu transportierenden Papierblattes an.
Eine Führungsklaue 105 ist nach der Transportrolle 101 an
geordnet und wird mittels eines Solenoids und
einer nicht dargestellten Feder betätigt, um entweder eine
Transportbahn, welche zu dem Heftabschnitt II verläuft, oder
um eine Transportbahn auszuwählen, welche zu dem Sortierab
schnitt I verläuft.
In Fig. 1, 5, 6 wird ein Mechanismus zum Bewegen eines
Hefters S, welcher den Stapelabschnitt II einschließt, be
schrieben. Der Hefter S ist fest an einem Träger 31 gehalten.
Ein Führungsbolzen 32 steht von dem Träger 31 vor und ist
in einen Führungsschlitz 30b aufgenommen, welcher in einem
Hefter-Gleitteil 30 ausgebildet ist. In dieser Ausführung
ist der Träger 31 in einer
Richtung bewegbar. Eine Welle 44 ist an der
Rückseite des Trägers 31 gehaltert, während eine Führungs
rolle 34 drehbar auf der Welle 44 gehaltert ist. Eine Füh
rungsstange 36 ist an ihren gegenüberliegenden Enden durch
Seitenplatten 41 und 42 gehalten. Das Hefter-Gleitteil 30
ist mit einem oberen Teil an der Führungsstange 36 gehal
tert und entlang letzterer in einer zu der Blattoberfläche
der Fig. 12 senkrechten Richtung verschiebbar. Eine Füh
rungsrolle 33 ist am unteren Teil des Hefter-Gleitteils
30 vorgesehen und rollt auf der Oberfläche einer Stütze 43,
welche an dem Gehäuse der Endverarbeitungseinrichtung an
gebracht ist, wodurch das Hefter-Gleitteil 30 bezüglich
einer Winkelbewegung beschränkt ist. Ein Führungsmitnehmer
35 ist an der Stütze 43 befestigt und an seinem oberen Ende
mit einer Mitnehmerfläche versehen. Die Führungsrolle 34
ruht drehbar auf der Mitnehmeroberfläche des Führungsmit
nehmers 35. In dieser Ausführung ist das Hefter-Gleitteil
30 hin- und herbewegbar, wie in Fig. 5, 6 durch einen Pfeil
k angezeigt ist. Der Mittelteil des Führungsmitnehmers 35
ist nach unten ausgespart, um das Hefter-Gleitteil 30 mit
zunehmen.
Eine Fühlplatte 30a ist am oberen Ende des Hefter-Gleit
teils 30 angebracht, während ein Ausgangsstellungsfühler
40 mit einem Fühlabschnitt am Gehäuse der Endverarbeitungs
einrichtung angebracht ist. Wenn die Fühlplatte 30a den
Fühlabschnitt des Fühlers 40 blockiert, wird die Ausgangs
stellung (HP) des Hefters S gefühlt. Ein Schrittmotor 39
zum Bewegen des Hefters S ist an der Seitenwandung 41 an
gebracht, wie in Fig. 5, 6 dargestellt ist. Der Motor 39
treibt einen Riemen an, an welchem das Hefter-Gleitteil
30 befestigt ist. Folglich wird das Hefter-Gleitteil 30
durch den Riemen 38 in Fig. 5, 6 in einer Richtung nach rechts
und links angetrieben.
Ein Mechanismus zum Bewegen von Gleitstoß-Anschlagflächen
wird anhand von Fig. 5, 6 und 3 beschrieben. Wie dort darge
stellt, weist der Mechanismus eine sich zwischen den gegen
überliegenden Seitenwandungen 41 und 42 erstreckende Stange
9 auf. Ein rechtes und ein linkes Gleitteil 7 bzw. 8 sind auf
der Stange 9 entlang dieser hin- und herbewegbar gehaltert.
Eine rechte und eine linke Glattstoß-Anschlagfläche 5 bzw.
6 sind an dem rechten bzw. linken Gleitteil 7 und 8 fest
angebracht. Die Anschlagflächen 5 und 6 haben die Aufgabe,
einen Stapel Papierblättern bei einem Stapelvorgang sauber
anzuordnen. Die Anschlagflächen 5 und 6 erstrecken sich von
den Austragsrollen 3 in die Nähe einer unteren oder Austrag
ablage 53, um so die Rolle von Führungsteilen zum Fühlen
eines gehefteten Papierstapels zu spielen. Die Anschlag
flächen 5 und 6 sind mit hinteren Endanschlagflächen 5a
bzw. 6a versehen, um so das untere Ende eines gehefteten
Papierstapels zu halten und zu unterstützen.
Die rechten und linken Seitenteile 7 und 8 sind an einem
Riemen 10 befestigt, welcher von einem Motor 11 angetrieben
ist. Jedes der Gleitteile 7 und 8 ist an einem anderen Trum
des Riemens 10 befestigt, so daß ihre zugeordneten Anlage
flächen 5 und 6 aufeinander zu und voneinander weg in der
Richtung nach rechts und links, wie in Fig. 5, 6 dargestellt,
hin- und herbewegt werden. Führungsrollen 15 sind an der
Rückseite eines oberen Teil jedes der Anlageflächen 5 und
6 vorgesehen. Die Führungsrollen 15 rollen auf einer Stütze
16, welche sich zwischen den Seitenwandungen 41 und 42 und
in deren oberen Teil erstrecken. Eine Fühlplatte 8a ist
an dem linken Gleitteil 8 angebracht. Die Ausgangsstellung
(HP) der Anschlagflächen 6 und 5 wird gefühlt, wenn
die Fühlplatte 8a einen Fühlabschnitt eines Ausgangs
stellungsfühlers blockiert, welcher an dem Gehäuse der End
verarbeitungseinrichtung angebracht ist. Wie in Fig. 4
dargestellt, ist ein Andrückteil 64 an dem unteren Ende
jeder der Anschlagflächen 5 und 6 vorgesehen, wodurch verhin
dert ist, daß sich ein Papierblatt P auf der Heftablage
einrollt. Das Andrückteil 64 kann beispielsweise als ein
elastisch federndes Teil in Form einer Polyesterfolie aus
geführt sein.
Bezugsanlageflächen 26 und 27 sind unter den rechten und lin
ken Anschlagflächen 5 bzw. 6 angeordnet und unabhängig von
letzteren beweglich. Die Bezugs-Anlageflächen in Form von
Platten 26 und 27 haben an ihren unteren Endteilen haken
förmige Widerlager 26a und 27a, um die untere Kante eines Pa
pierstapels zu halten. Die Bezugsanlageflächen 26 und 27
sind jeweils an einem anderen Teil eines Riemens 29 befestigt,
welcher durch einen den Bezugsanlageflächen zugeordneten An
triebsmotor 13 angetrieben wird. In dieser Ausführung sind
die Bezugsanlageflächen 26 und 27 symmetrisch in Fig. 10A
in der Richtung nach links und rechts hin- und herbewegbar.
Die gegenüberliegenden Widerlager 26a und 27a der Bezugs
anlageflächen 26 und 27 legen jeweils einen Teil fest, wel
cher mit dem Hefter S in Anlage bringbar ist. Wenn der Hef
ter S in gegenüberliegenden Endbereichen des Geräts in eine
angehobene Lage bewegt wird, sind die in Anlage bringbaren
Teile der Widerlager 26a und 27a an dem Hefter 7 in Anlage
gehalten. Wenn jedoch der Hefter 7 in eine abgesenkte Po
sition in einem Zwischenbereich des Geräts bewegt wird, lie
gen die in Anlage bringbaren Teile nicht an dem Hefter 7
an. Solange der Hefter 7 und die Bezugsanlageflächen 26 und
27 aneinander anliegen, wie oben ausgeführt ist, wird die
Bewegungskraft des Hefters 7 an die Bezugsanlageflächen 26
und 27 übertragen, mit dem Ergebnis, daß die Anlageflächen
26 und 27 zusammen mit dem Hefter 7 bewegt werden. In der
Praxis ist immer eine der Bezugsanlageflächen 26 und 27
durch deren inanlagebringbaren Teil mit dem Hefter 7 ver
bunden, so daß eine der Anlageflächen 26 und 27, welche
nicht mit dem Hefter S in Eingriff steht, zusammen mit die
sem und symmetrisch zu der anderen Anlagefläche bewegt wird,
welche an dem Hefter S in Anlage gehalten ist.
Fig. 6 zeigt eine andere spezielle Ausführung des Heft
abschnitts. In Fig. 6 sind dieselben Elemente wie die in
Fig. 5 dargestellten Elemente mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet und werden daher der Einfachheit halber nicht
noch einmal beschrieben. Die Bezugsanlageflächen 26 und 27
sind jeweils in der Richtung nach rechts und links bewegbar,
wobei sie von einem nicht dargestellten Führungsteil ge
führt werden. Federn 26b und 27b spannen die Bezugsanlage
flächen 26 und 27 bezüglich des Transports zu der Mitte hin
ständig vor. In der in Fig. 6 dargestellten, speziellen
Lage ist die linke Bezugsanlagefläche 27 so dargestellt, daß
sie mit dem Hefter 7 in Eingriff gebracht und daher in der
Heftposition entgegen der Wirkung der Feder 27b angeordnet
ist. Jedoch steht die rechte Bezugsanlagefläche 26 nicht mit
dem Hefter S in Eingriff und wird daher durch die Wirkung
der Feder 26b zu der Mitte hin zurückgebracht. Auf diese
Weise sind die Bezugsanlageflächen 26 und 27 zum Positionie
ren von Papierblättern in der Transportrichtung von den
Anschlagflächen 5 und 6 getrennt und durch die ihnen
zugeordneten Federn 26b und 27b ständig in Richtung der
Mitte vorgespannt. In Verbindung mit der Tatsache, daß die
Bezugsanlageflächen 26 und 27 jeweils zusammen mit dem Hef
ter S bewegbar sind, kann ein Papierstapel in jeder gewünsch
ten Position oder in gewünschten Positionen geheftet werden.
Selbst wenn die Bezugsanlageflächen 26 und 27 beispielsweise
zum Beseitigen eines Blattstaus absichtlich verschoben wer
den, werden sie automatisch wieder in Richtung der Mitte
zurückgebracht, wodurch sicher verhindert ist, daß sie außer
Eingriff von dem Hefter S kommen. Da die Forderung bezüglich
der Anlageflächen 26 und 27 einfach darin besteht, diese zu
bewegen, benötigen sie eine Antriebseinrichtung (einen Motor,
einen Antriebsriemen, usw.). Hierdurch ist mit Erfolg die An
zahl an Teilen verringert, welche in dem Gerät vorgesehen
ist.
Ein Austragband-Mechanismus wird nunmehr
beschrieben. Eine Antriebswelle 24 ist in
oberen Teilen der gegenüberliegenden Seitenwandungen 41 und
42 gelagert. Eine Antriebsriemenscheibe 18 ist an der An
triebswelle 24 im wesentlichen in der Mitte zwischen deren
gegenüberliegenden Enden gehaltert. Eine Riemenscheibe 19
ist unter der Antriebsriemenscheibe 18 angeordnet. Ein End
losriemen 17 ist über die Riemenscheiben 18 und 19 sowie
eine lose Zwischen-Riemenscheibe 47 geführt. Eine Führungs
platte 25 ist innen am Band 17 angeordnet, um so ein Locker
werden und Verschieben zu unterbinden. Ein Motor 22 ist an
der Seitenwandung 41 angebracht, während eine Riemenscheibe
21 an der Abtriebswelle des Motors 22 angebracht ist. Ein
Riemen 23 läuft über die Riemenscheibe 21 und eine Riemen
scheibe 20, welche an einem Ende der Antriebswelle 24 an
gebracht ist. Eine Klaue 46 (Fig. 1 und 3) steht von der
Oberfläche des Riemens 17 vor, um einen Papierstapel zu hal
ten, wie noch beschrieben wird. Wie in Fig. 4 dargestellt,
ist ein Ausgangsstellungsfühler 48 zwischen den gegenüber
liegenden Trumen des Riemens 17 angeordnet, um die Ausgangs
stellung (HP) der Klaue 46 zu fühlen. Der Riemen 17 ist mit
einer Geschwindigkeit V₂ bewegbar, welcher gleich oder etwas
höher als die Lineargeschwindigkeit V₁ der Austragsrollen
3 ist, so daß dadurch verhindert werden kann, daß ein Papier
stapel, welcher als nächstes zu heften ist, zusammen mit
einem gerade gehefteten Papierstapel ausgetragen wird. Die
Führungsplatte 25 hat ein hakenförmiges Widerlager 25a
(neben den weiteren Widerlagern 26a und 27a) an
ihrem unteren Endteil, an welchen die untere Kante eines Pa
pierstapels anliegt und dadurch gehalten wird.
Die verschiedenen Mechanismen des vorstehend beschriebenen
Hefters S sind in einer einzigen Einheit untergebracht. Eine
derartige Einheit kann in Richtung des Bedienungspersonals
entlang Führungsschienen 51 und 52 herausgezogen werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist ein Mechanismus, welcher
der unteren Ablage 53 zugeordnet ist, einen Träger 54 auf,
an welchem die Ablage 53 fest angebracht ist. Führungsrollen
56 sind an dem Träger drehbar gehaltert und in einer nicht
dargestellten Führungsschiene geführt. Die Ablage 53 ist
folglich zusammen mit dem Träger 54 auf- und abwärtsbewegbar.
Eine Hubfeder 55 spannt den Träger 54 ständig nach oben
vor.
Ein Transportmotor 59 ist durch einen nicht dargestellten
Riemen zum Antrieb mit Transportrollen 60 bis 62 verbunden.
Der Transportmotor 59 ist durch einen weiteren nicht darge
stellten Riemen auch mit den Austragsrollen 3 verbunden.
Fellbürsten 1a und 1b sind zusammen mit den Austragsrollen 3
an der Welle 2 gehaltert und synchron mit den Rollen 3 dreh
bar. Die Spitzen der Fellbürsten 1a und 1b sind an einer
Führungsplatte 25 in Anlage gehalten. Rippen 25b stehen von
der vorderen Fläche der Führungsplatte 25 vor. Die Rippen
25b und die Fellbürsten 1a und 1b arbeiten zusammen, um einen
Papierstapel von gegenüberliegenden Seiten aus durch
zubiegen, um ihn dadurch in einer wellenförmigen Konfigura
tion nach rückwärts zu verformen, um dadurch den Papiersta
pel mit einem gewissen Steifheitsgrad zu versehen.
Wie in Fig. 4 dargestellt, steht am Auslaß eine obere Füh
rungsplatte 67 über die Drehmitte der Austragsrollen 3 um
einen Wert L vor, welcher größer als ein Wert l ist, über
welchen an ankommendes Papierblatt P vorsteht. Selbst wenn
daher das Papierblatt 6 nicht unter die Fellbürsten 1a und
1b fällt und nicht in den Zwischenraum zwischen der oberen
Führungsplatte 67 und den Fellbürsten 1a und 1b eintritt,
drücken die Spitzen der Fellbürsten 1a und 1b den hinteren
Rand des Papierblatts P erfolgreich nach unten.
Nunmehr wird beschrieben, wie die Endverarbeitungseinrich
tung ankommende Papierblätter heftet. Die Bedienungsperson
wählt zuerst einen Heftmode durch eine entsprechende Heft
taste, lädt eine Vorlagenplatte (RDH) mit N Vorlagen
und betätigt Zifferntasten, um eine gewünschte Anzahl K von
Kopien einzugeben. Wenn die Bedienungsperson danach eine
Kopierstarttaste drückt, gibt der Kopierer ein Kopiengrößen
signal an die Endverarbeitungseinrichtung ab. Dementsprechend
legt die Endverarbeitungseinrichtung fest, ob der Heftab
schnitt zu den Papierblättern der erwarteten Größe paßt oder
nicht. Wenn die Antwort bei der Entscheidung positiv ist,
wird festgestellt, ob die Klaue 46 des Austragsbandes 17 in
der Ausgangsstellung festgelegt ist oder nicht. Wenn der
Stapelabschnitt der speziellen Größe nicht angepaßt ist,
wird das Führungsteil 45 in einem sogenannten
AUS-Zustand gehalten, um ankommende Papierblätter in Rich
tung zu dem oberen Ablagenabschnitt zu lenken. Wenn sich
die Klaue 46 nicht in der Ausgangsstellung befindet, wird
der Motor 22 angeschaltet, um sie in die Ausgangsstellung
zurückzubringen. Dann wird festgestellt, ob sich der Hef
ter S in der Ausgangsstellung befindet oder nicht; bei
einer positiven Antwort wird der Hefter S durch das Größen
signal in eine vorherbestimmte Position gebracht. Anderen
falls wird der Hefter S bewegt, bis die Ausgangsstellung
gefühlt worden ist, und wird dann durch das Größensignal
in die vorherbestimmte Position gebracht.
Ob die Glattstoß-Anschlagflächen 5 und 6 in ihrer Ausgangsstel
lung gehalten sind oder nicht, wird dann festgestellt, und
bei positiver Antwort werden sie durch das Größensignal in
vorherbestimmte Positionen gebracht. Anderenfalls werden
die Anschlagflächen 5 und 6 bewegt, bis die Ausgangsposition
gefühlt worden ist und werden durch das Größensignal in die
vorherbestimmten Positionen gebracht. Insbesondere werden
die Anschlagflächen 5 und 6 jeweils in eine Position gebracht,
welche a Millimeter geringer als die Größenbreite, d. h. 2a
Millimeter an gegenüberliegenden Seiten der Größenbreite ist.
Wenn der Einlaßfühler SN1 die hintere Kante eines Papierblat
tes fühlt, wird die Führungsklaue 105 durch das Solenoid 230
umgeschaltet, um das Papierblatt in Richtung der Heftablage
zu leiten. Sobald die Vorderkante des Papierblattes sich von
dem Fühler SN1 weg bewegt, wird die Transportgeschwindigkeit
auf die höhere Geschwindigkeit geschaltet. Wenn jedoch das
Papierblatt nicht vollständig aus dem Kopierer ausgetragen
ist, bleibt die Transportgeschwindigkeit dieselbe wie die
jenige des Kopierers. Das Solenoid 230 wird nach Verstrei
chen einer vorherbestimmten Zeitspanne entregt, nachdem
die Vorderkante des Papierblattes sich weg von dem Einlaß
fühler SN1 bewegt hat, d. h. wenn es sich von der Führungs
klaue 105 weg bewegt. Die Austragsrollen 3 fördern das Pa
pierblatt auf die Heftablage. Zu diesem Zeitpunkt zerstreut
eine spezielle Bürste 63, welche an der oberen Führungs
platte 67 gehaltert ist, eine Ladung auf dem Papierblatt.
Die Austragsrollen 3 haben Flansche, um das Papierblatt in
einer wellenförmigen Konfiguration zu formen und versehen
dadurch letzteres mit einem gewissen Steifheitsgrad. Wenn
die hintere Kante des Papierblattes sich von den Rollen 3
weg bewegt, drücken es die Fellbürsten 1a und 1b, welche
koaxial zu den Rollen 3 angeordnet sind, nach oben. Folglich
kommt die hintere Kante des Papierblattes in Anlage an den
Widerlagern 25a, 26a und 27a. Nach Verstreichen einer vor
herbestimmten Zeitspanne, welche ausreicht, damit sich die
hintere Kante des Papierblattes weg von dem Papierfühler 50
bewegt, wird der Motor 11 vorwärtsgedreht und dann ein- oder
zweimal in seiner Drehrichtung umgekehrt, um mittels der
Glattstoß-Anschlagflächen 5 und 6 das Papierblatt breitseits
in die richtige Lage zu bringen. Danach werden die Anschlag
flächen 5 und 6 wieder in ihre Bereitschaftsposition zu
rückgebracht. Ein derartiger Positioniervorgang wird für je
des Papierblatt wiederholt und dauert an, bis ein Signal,
welches das Ende eines Loses bzw. eines Auftrags anzeigt, d. h.
ein Auftragsbeendigungssignal von dem Kopierer eintrifft.
Bei Eintreffen dieses Signals wird die vorstehend beschrie
bene Operation wieder durchgeführt, damit die Anlageflächen
5 und 6 zwischen sich wieder das Papierblatt halten. Unter
dieser Voraussetzung wird dann ein in dem Hefter S unterge
brachter Motor 223 angetrieben, um den Papiersta
pel zu heften. Im Falle des Heftens wird bestimmt, ob der
Papierstapel in einer einzigen Position oder in zwei Posi
tionen geheftet werden sollte. Wenn das Papierblatt in einer
Position geheftet werden sollte, werden die Anschlagflächen
5 und 6 einzeln in Positionen verschoben, welche in einem
geringfügigen Abstand von dem Papierstapel angeordnet sind
nachdem das Papierblatt geheftet worden ist. Wenn das Papier
blatt in zwei Positionen geheftet werden sollte, wird der
Hefter S durch den Antriebsmotor 39 in eine vorherbestimmte
Position gebracht und der Heftvorgang wird dort wiederholt.
Danach werden die Anschlagflächen 5 und 6 in ihre Positionen
zurückgebracht, in welchen sie in einem geringfügigen Ab
stand von dem Papierstapel angeordnet sind.
Die Bewegung der Bezugs-Anlageflächen 26, 26a und 27, 27a (Fig. 3) unter der
vorstehenden Voraussetzung ist folgende. Zuerst wird der
eingreifende Teil der Bezugsanlagefläche 27, 27a mit dem Hefter
S in Anlage gebracht, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Dann
wird der Hefter S in Fig. 5 nach links bewegt. Die Bezugs
anlagefläche 27, 27a wird dann zu der Mitte hin zusammen mit dem
Hefter S bewegt, bis er eine in Fig. 5 dargestellte Position
(i) erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist die andere Bezugsanlagefläche
26, 26a symmetrisch zu der Anlagefläche 27, 27a in
eine Position (iii) gebracht. (Bei der Ausführung nach
Fig. 6 ist die Anlagefläche 26, 26a durch die Feder 26b ständig
in der Position (iii) gehalten). Wenn der Hefter S weiter
nach rechts bewegt wird, wird er, nachdem er außer Eingriff
von der Anlagefläche 27, 27a gekommen ist, abgesenkt. Folglich
werden die Anlageflächen 26, 26a und 27, 27a in den Positionen (iii)
bzw. (i) zum Halten gebracht. Wenn der Hefter S die Position
(iii) über die Zwischenposition (ii) erreicht, wird
er angehoben, wobei er mit dem anliegenden Teil der Bezugs
anlagefläche 26, 26a in Eingriff gekommen ist. Folglich werden
der Hefter S und die Bezugsanlagefläche 26, 26a zusammen an das
rechte Ende gebracht, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Gleichzeitig wird die andere Bezugsanlagefläche 27 symme
trisch zu der Anlagefläche 26, 26a nach links bewegt.
In einer anderen Ausführung wird der Hefter S nach rechts bewegt, wobei er mit dem
anliegenden Teil der linken Bezugsanlagefläche 27, 27a in Eingriff
kommt. Die Bezugsanlagefläche 27, 27a wird zusammen mit dem Hefter
S in Richtung der Mitte bewegt, bis sie eine Position
(i) der Fig. 6 erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist die andere
Bezugsanlagefläche 26, 26a durch die Feder 26b bereits in
eine Position (iii) bewegt worden. Wenn der Hefter S von der
Position aus weiter nach rechts bewegt wird, wird er nach
einem Außereingriffkommen von der Bezugsanlagefläche 27, 27a
abgesenkt. Bei Erreichen der Position (iii) über die Zwischen
position (ii) wird der Hefter S angehoben, wobei er mit der
Bezugsanlagefläche 26, 26a in Eingriff ist. Folglich werden der
Hefter S und die Bezugsanlagefläche 26, 26a zusammen entgegen
der Kraft der Feder 26b nach rechts bewegt. Die andere Be
zugsanlagefläche 27, 27a bleibt jedoch unter der Wirkung der
Feder 27b in der Position (i), ohne symmetrisch bezüglich der
Bezugsanlagefläche 26, 26a bewegt zu werden.
Wie oben ausgeführt, sind der Hefter S und die Bezugsanlageflächen
26, 26a und 27, 27a beweglich, damit ein Papierstapel außer
für den Bereich, in welchem der Hefter S sich in der abge
senkten Position befindet, in irgendeiner gewünschten Posi
tion oder gewünschten Positionen geheftet werden kann. Fer
ner wird das Austragsband 12 in einer
Richtung l gedreht, mit dem Ergebnis, daß der Papier
stapel auf die Ablage 53 ausgetragen wird, wobei dessen
hintere Kante durch die Klaue 46 nach oben gedrückt wird.
Schließlich wird festgestellt, ob eine gewünschte Anzahl (K)
von Papierstapeln geheftet worden ist oder nicht. Wenn
die Antwort der Entscheidung positiv ist, werden die Glatt
stoß-Anlageflächen 217 und 218 und der Hefter S in ihre Aus
gangsstellungen zurückgebracht. Anderenfalls wird die vor
stehend beschriebene Schrittfolge wieder durchgeführt.
Bezüglich einer Aufwärts-Abwärtsbewegung der oberen Ablage
107 prüft beim Einschalten einer Energiequelle oder zum Zeit
punkt einer Betriebswahl eine Zentraleinheit (CPU) den oberen
Grenzwertfühler SN4, den unteren Grenzwertfühler SN5 und
den Papierfühler SN3, um deren Ausgangszustände und dadurch
die augenblickliche Position der Ablage 107 festzustellen.
Wenn der obere Grenzwertfühler SN4 und der Papierfühler SN3
eingeschaltet worden sind, wird der Hubmotor M3 erregt, um
die Ablage 107 abzusenken, bis der Papierfühler SN3 ausschal
tet. Wenn nur der obere Grenzwertfühler SN4 eingeschaltet
worden ist, kommt es zu keiner Operation. Wenn alle Fühler
SN4, SN5 und SN3 ausgeschaltet worden sind, wird der Hubmo
tor M3 erregt, um die Ablage 107 hochzuheben, bis entweder
der Fühler SN4 oder der Fühler SN3 eingeschaltet wird; wenn
der Papierfühler SN3 eingeschaltet wird, wird die Ablage
107 durch den Motor M3 abgesenkt, bis der Fühler SN3 aus
geschaltet wird. Wenn nur der Fühler SNs eingeschaltet wor
den ist, wird die Ablage 107 mittels des Motors M3 abge
senkt, bis der Papierfühler SN3 ausgeht. Wenn nur der untere
Grenzwertfühler SN5 eingeschaltet worden ist, stellt die
Zentraleinheit fest, daß die Ablage 107 voll ist und gibt
ein entsprechendes Signal "Ablage voll" an den Kopierer ab,
um dadurch die Bedienungsperson aufzufordern, die Papier
blätter von der Ablage 107 zu entfernen. Bei Empfang eines
Löschsignals von dem Kopierer wird der Hubmotor M3 erregt,
um die Ablage 107 anzuheben, bis entweder der Fühler SN4
oder der Fühler SN3 ausschaltet. Beim Einschalten des Papier
fühlers SN3 wird die Ablage 107 abgesenkt, bis er ausschal
tet. Wenn der Betrieb in derselben Betriebsart wieder ge
startet wird, wird dieselbe Schrittfolge wie zum Zeitpunkt
der Betriebsartwahl entsprechend einem Kopierstartsignal
von dem Kopierer aus nach dem Einschalten der Energiezufuhr
durchgeführt.
Während der Kopieroperation und am Ende derselben wird, wenn
der Papierfühler SN3 eingeschaltet wird, der Motor M3 ein
geschaltet, um die obere Ablage 107 abzusenken, bis der Füh
ler SN3 ausgeschaltet wird. Dies wird wiederholt, bis der
untere Grenzwertgeber SN5 eingeschaltet wird. Dann wird
wieder ein Signal "Ablage voll" an den Kopierer übertragen.
Wenn sich diese Betriebsart mit dem früher beschriebenen
Betrieb des Verschiebens der Ablage überlappt, wird erstere
später durchgeführt, indem der an zweiter Stelle erwähnten
Betriebsart Priorität gegeben wird. Wenn sich das letzte
Papierblatt von einem Austragsfühler 215 weg be
wegt, gibt der Kopierer ein Stoppsignal an die Endverar
beitungseinrichtung ab. Dementsprechend wird der Motor M3
angeschaltet, nachdem das letzte Papierblatt der Ablage
107 zugeführt worden ist, wobei die Ablage 107 um ein vor
herbestimmtes Stück gesenkt wird, um das Herausnehmen der
Papierblätter zu erleichtern.
Nunmehr soll der Verschiebevorgang nicht mehr zum Zeitpunkt
des Einschaltens der Energiezufuhr durchgeführt werden;
statt dessen soll die Verschiebebetriebsart oder ein Prüf
betrieb zum Zeitpunkt einer Betriebsartwahl gewählt werden.
Dann wird entsprechend einem Betriebsartsignal der Schiebe
motor M2 erregt, um die Austragablage 107 zu verschieben, und
wird beim Einschalten des Sensors 117 abgeschaltet. Dies
heißt dann, ein Stapel Papierblätter, welche auf der Ablage
107 vorhanden ist, und ein Stapel Papierblätter ist zu sor
tieren, welcher bei dem nächsten Auftrag zu heften ist.
Ein derartiger Sortiervorgang wird jedoch nur durchgeführt,
nachdem die Aufwärts-Abwärts-Bewegung der Ablage 107 been
det ist. Insbesondere drücken, wenn die Ablage 107, wie
oben beschrieben, verschoben wird, die Andrückrollen 108
gegen die Papierblätter und verhindern dadurch, daß sie ver
schoben werden.
Während des Kopierbetriebs und am Ende desselben gibt der
Kopierer ein Schiebesignal an die Endverarbeitungsein
richtung ab, wenn das letzte Papierblatt oder die letzte
Kopie sich von dem Austragsfühler 215 weg bewegt. Dement
sprechend erregt die Endverarbeitungseinrichtung den Motor
M2 nach Verstreichen einer vorherbestimmten Zeitspanne,
nachdem das letzte Papier sich von dem Fühler SN2 weg be
wegt hat, um dadurch eine Verschiebeoperation zu starten.
Wenn der Fühler 117 einschaltet, wird der Motor M2 abge
schaltet. Diese Betriebsart hat Priorität gegenüber der
Aufwärts-Abwärtsbewegung der Ablage 107, und dadurch ist
das Verrücken von Papierblättern ausgeschlossen, zu welchem
es sonst infolge des Verschiebens kommen würde.
Wenn der Betrieb in derselben Betriebsart wieder gestartet
wird, wird das Verschieben zum Zeitpunkt des Starts eines
Kopiervorgangs nicht bewirkt, sondern wird, wie oben beschrie
ben, durchgeführt, während ein Kopiervorgang im Gange ist.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, überprüft beim Einschal
ten der Energiezufuhr und zum Zeitpunkt der Betriebsartwahl
die Zentraleinheit den Glattstoß-Ausgangsstellungsfühler 14
und einen Ablage-Papierfühler 205, um deren Ausgangszustände
festzustellen. Wenn nur der Fühler 14 angeschaltet worden
ist, wird nichts durchgeführt. Wenn beide Fühler 14 und 205
eingeschaltet worden sind, wird ein Signal, welches das Vor
handensein von Papierblättern auf der Stapelablage anzeigt,
an den Kopierer abgegeben. Wenn beide Fühler 14 und 205 aus
geschaltet sind, werden mittels des Motors 11 die Glatt
stoß-Anschlagfläche 5 und 6 in Richtung ihrer Ausgangsstel
lungen bewegt und beim Einschalten des Fühlers 14 wird der
Motor 11 abgeschaltet.
Am Ende eines Kopiervorgangs und bei dessen erneuten Start
trifft ein Papiergrößensignal von dem Kopierer an der End
verarbeitungseinrichtung nach dem Kopierstart ein. Dement
sprechend wird der Motor 11 angeschaltet, um jede der An
schlagflächen 5 und 6 in eine Position zu bringen, welche ein
vorherbestimmtes Stück geringer als die Papiergrößenbreite
ist, um dann in dieser Stellung zu warten. Wenn eine vorher
bestimmte Zeit verstreicht, nachdem sich das Papierblatt weg
von dem unteren Papieraustragsfühler 50 bewegt hat, wird der
Motor 11 eingeschaltet, um die Anschlagflächen 5 und 6 aus
ihren Wartepositionen wegzubewegen, um dadurch das Papier
blatt zu positionieren. Danach werden die Anschlagflächen 5
und 6 wieder in ihre Wartepositionen zurückgebracht. Insbe
sondere wird der Motor 11 in Vorwärtsrichtung und dann ein
mal oder mehrmals in umgekehrter Richtung angetrieben, um
das Papierblatt in der Breitenrichtung sauber anzuordnen.
Ein derartiger Positioniervorgang wird jedesmal durchgeführt,
sobald ein Papierblatt an der Heftablage eintrifft.
Wenn das letzte Papierblatt oder die letzte Kopie sich von
dem Austragsfühler 215 weg bewegt hat, wird ein Heftsignal
von dem Kopierer an die Endverarbeitungseinrichtung abge
geben. Dementsprechend wird das letzte Blatt auf die Heft
ablage ausgetragen, dann dort positioniert und dann durch
die Anschlagflächen 5 und 6 in der Breitenrichtung eingespannt.
Bei Beendigung des Heftvorgangs werden die Anschlagflächen 5
und 6 in Positionen verschoben, die jeweils in einem ge
ringen Abstand von der zugeordneten breitseitigen Kante des
Papierstapels angeordnet sind. Sobald das Austragsband 17
den gehefteten Papierstapel auf die Ablage 53 austrägt,
werden die Anschlagflächen 5 und 6 in ihre jeweiligen Warte
positionen zurückgebracht. Auf diese Weise ist verhindert,
daß die Anschlagflächen 5 und 6 den Papierstapel während des
Heftens verschieben, und außerdem dienen sie als Führung,
wenn der geheftete Papierstapel von der Heftablage ausge
tragen wird.
Die vorstehend beschriebene Prozedur wird wiederholt, bis
die gewünschte Anzahl Kopien erzeugt worden ist. Wenn der
letzte geheftete Stapel auf die Ablage 53 ausgetragen ist,
wird der Motor 11 eingeschaltet, um die Anschlagflächen 5
und 6 in ihre Ausgangsstellung zurückzubringen. Sobald der
Ausgangsstellungsfühler 14 dies fühlt, wird der Motor 11
abgeschaltet.
Beim Einschalten der Energiezufuhr und wenn die Betriebsart
Heften ausgewählt wird, überprüft die Zentraleinheit die
Ausgangszustände eines eine Umdrehung feststellenden Fühlers
210, eines Heftfühlers 211 und eines Fühlers 212 in der
Hefter-Ausgangsstellung. In
Abhängigkeit von den Ausgangszuständen dieser Fühler führt
dann die Zentraleinheit die folgenden Prozeduren durch.
Wenn der Papierfühler 205 angeschaltet worden ist, und der
Fühler 210 ausgeschaltet worden ist, wird ein Hefter-Fehler
signal an den Kopierer übertragen. Wenn der Papierfühler
205 ausgeschaltet worden ist, wird festgelegt, daß der Hef
ter S beispielsweise infolge einer vorher eingetretenen
Stauverarbeitung sich außerhalb seiner Ausgangsstellung
befindet. Es wird dann ein Anforderungssignal an den Kopie
rer abgegeben, damit der Hefter eine Leerheftung einmal
durchführt und dann seine Ausgangsstellung einnimmt.
Wenn der Heftfühler 211 ausgeschaltet worden ist, wird ein
Nicht-Heftsignal an den Kopierer abgegeben. Wenn der Fühler
40 in der Hefterausgangsstellung angeschaltet
worden ist, wird nichts durchgeführt. Wenn der Fühler 40
ausgeschaltet worden ist und der eine Umdrehung feststellen
de Fühler 210 eingeschaltet worden ist, wird der Schrittmo
tor 39 angeschaltet, um den Hefter S in die Ausgangsstellung
zu verschieben; beim Einschalten des Fühlers 40 wird dann
der Motor 39 abgeschaltet. Wenn der Fühler 210 ausgeschal
tet worden ist, wartet das Programm, indem es feststellt,
daß ein Heftvorgang ausgefallen ist oder daß eine Stauver
arbeitung vorher durchgeführt worden ist. Wenn der Fühler
210 durch eine Leerheftung oder einen ähnlichen künstlichen
Verarbeitungsvorgang eingeschaltet wird, wird der Motor 29
angeschaltet, um den Hefter S in Richtung der Ausgangsstel
lung zu bewegen. Sobald der Fühler 40 anschaltet, wird der
Motor 39 abgeschaltet. Währenddessen wird am Ende oder bei
dem Wiederstarten eines Kopiervorgangs, wenn ein Papiergrö
ßensignal empfangen wird, nachdem der Kopierer einen Ko
pierbetrieb gestartet hat, der Motor 39 angeschaltet, um
den Hefter S um eine vorherbestimmte Strecke in eine ganz
bestimmte Position zu bewegen, welche zu der Papiergröße
paßt. Nachdem das letzte Blatt des Satzes Papierblätter sich
von dem Austragsfühler 215 weg bewegt hat, wird ein Signal
"Hefter einschalten" von dem Kopierer an die Endverarbeitungs
einrichtung abgegeben. Dementsprechend wird das letzte Pa
pierblatt auf die Heftablage gebracht und sobald die Anschlag
flächen 5 und 6 den Papierstapel an dessen gegenüberliegen
den breitseitigen Kanten anhalten, wird der Heftmotor 223
eingeschaltet, damit eine Heftung durchgeführt wird. Der
Motor 223 wird abgeschaltet, wenn der eine Umdrehung fest
stellende Fühler einschaltet. Bei einer Betriebsart, bei
welcher in zwei Positionen geheftet wird, wird der den Hef
ter verschiebende Motor 39 angeschaltet, um den Hefter S
über eine vorherbestimmte Strecke zu bewegen, und er wird
dann wieder abgeschaltet, sobald der Heftvorgang in der zwei
ten Position durchgeführt ist. Bei Beendigung des Heftvor
gangs wird der Motor 39 eingeschaltet, um den Hefter S um
die vorherbestimmte Strecke in die erste Position zurück
zubringen, und wird dann abgeschaltet. Ein solcher Heftbe
trieb wird wiederholt, bis eine gewünschte Anzahl von Bän
den hergestellt worden ist. Wenn der letzte Papierstapel
geheftet ist, wird der Motor 39 eingeschaltet, um den Stap
ler S in Richtung der Ausgangsstellung zu bewegen, und bei
Einschalten des Fühlers 40 in der Staplerausgangsstellung
wird der Motor 39 abgeschaltet.
Das Austragsband 17 wird folgendermaßen betrieben. Beim Ein
schalten der Energiezufuhr und zum Zeitpunkt der Betriebs
artwahl überprüft die Zentraleinheit den Bandausgangsstel
lungsfühler 48, den der Papierablage zugeordneten Fühler
205 und den eine Umdrehung feststellenden Fühler 210, um
deren Ausgangszustände festzustellen. Wenn der Fühler 48
eingeschaltet und der Fühler 205 ausgeschaltet worden ist,
wird keine weitere Verarbeitung durchgeführt. Wenn beide
Fühler 48 und 205 ausgeschaltet worden sind, stellt die
Zentraleinheit fest, daß das Austragsband 17 nicht in die
Ausgangsstellung zurückgebracht worden ist, schaltet den
Motor 22 ein, um das Band 17 zu bewegen, und schaltet den
Motor 22 wieder ab, wenn der der Bandausgangsstellung zu
geordnete Fühler 48 einschaltet. Wenn der Fühler 48 aus
geschaltet und der der Papierablage zugeordnete Fühler 205
eingeschaltet worden ist, bestimmt die Zentraleinheit, daß
ein Papieraustrag ausgefallen ist, und schaltet den Motor
22 ein, um das Band 17 zu bewegen. Wenn der Fühler 48 nach
dem Ausschalten des Papierablage-Fühlers 205 einschaltet,
wird der Motor 22 abgeschaltet. Wenn der eine Umdrehung
feststellende Fühler 210 ausgeschaltet worden ist, legt die
Zentraleinheit fest, daß der Papieraustrag beispielsweise
infolge eines Heftfehlers ausgefallen ist, und wartet, bis
das Bedienungspersonal den Papierstapel von der Heftablage
entfernt. Nach dem Entfernen des Heftstapels wird der Motor
22 eingeschaltet, um das Band 17 zu bewegen, und beim Ein
schalten des der Bandausgangsstellung zugeordneten Fühlers
48 wird der Motor wieder abgeschaltet.
Während und am Ende eines Kopiervorgangs wird, wenn der
Hefter S einen Papierstapel heftet, welcher das letzte Pa
pierblatt oder die letzte Kopie enthält, der eine Umdrehung
feststellende Fühler 210 eingeschaltet, um anzuzeigen, daß
der Hefter S den Papierstapel ohne Fehler geheftet hat.
Danach wird der Bandmotor 22 eingeschaltet, damit das Band
17 den gehefteten Papierstapel auf die Austragablage 53
befördert. Der Motor 22 wird abgeschaltet, wenn der der
Bandausgangsstellung zugeordnete Fühler 48 einschaltet.
Diese Art eines Betriebsablaufs wird jeweils bei einer ge
wünschten Anzahl von Papierstapeln wiederholt.
Bezüglich der Transportlinie, welche der oberen Ablage
107 zugeordnet ist, wird der Transportmotor 220
entsprechend einem Endverarbeitungseinrichtung-Startsignal
angeschaltet, welches von dem Kopierer aus bei dem Start
eines Kopiervorgangs angelegt wird. Insbesondere wird der
Motor 220 mit einer niedrigeren Drehzahl angetrieben, wel
che dieselbe ist wie die Lineargeschwindigkeit des Kopie
rers. Wenn ein Papierblatt, welches von dem Kopierer ausge
tragen worden ist, den Einlaßfühler SN1 einschaltet, wird
ein Zeitgeber gestartet, um zu sehen, ob sich das Papier
blatt innerhalb eines vorherbestimmten Zeitabschnitts von
dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt, d. h. ob ein Stau vorkommt.
Wenn die hintere Kante des Papierblattes sich von dem Ein
laßfühler SN1 weg bewegt, wird der Fühler SN1 ausgeschal
tet, so daß der Motor 220 auf eine höhere Drehzahl geschal
tet wird, um die Papiertransportgeschwindigkeit zu erhöhen.
Ferner wird ein Zeitgeber gestartet, um zu sehen, ob der
Auslaßfühler SN2 innerhalb eines vorherbestimmten Zeitab
schnitts entsprechend der Vorderkante des Papierblattes
einschaltet, d. h. ob ein Stau eingetreten ist. Nach Ver
streichen einer vorherbestimmten Zeitspanne, nachdem das
Papierblatt sich von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt hat,
wird der Motor 220 wieder auf die niedrigere Drehzahl zu
rückgeschaltet, um den Eingang des nächsten Papierblattes
vorzubereiten. Wenn der Auslaßfühler SN2 beim Fühlen der
Vorderkante des Papierblattes einschaltet, wird ein Zeit
geber eingestellt, um zu sehen, ob das Papierblatt sich in
nerhalb eines vorherbestimmten Zeitabschnitts von dem Füh
ler SN2 weg bewegt. Bei dem bezüglich der oberen Ablage
durchgeführten Mode liegt nach dem Eintreffen eines Schie
besignals ein Signal "Verschieben OK" nach Verstreichen
eines vorherbestimmten Zeitabschnitts an, nachdem sich das
letzte Blatt eines Satzes Papierblätter von dem Auslaßfüh
ler SN2 weg bewegt hat. Dann wird eine Zeitzählung zum
Durchführen einer Verschiebung gemessen. Wenn das letzte
Papierblatt aus dem Kopierer ausgetragen ist, trifft ein
Stoppsignal an der Endverarbeitungseinrichtung ein. Dem
entsprechend wird der Motor 220 abgeschaltet, wenn eine vor
herbestimmte Zeitspanne von dem Zeitpunkt an verstreicht, an
welchem das letzte Papierblatt sich von dem Auslaßfühler
SN2 weg bewegt hat.
Bezüglich der Transportlinie, welche der Heftablage zugeord
net ist, wird der Transportmotor 220 durch das vorstehend
erwähnte Endverarbeitungseinrichtung-Startsignal eingeschal
tet und mit derselben Drehzahl gedreht, welche der Linear
geschwindigkeit des Kopierers entspricht. Wenn der Einlaß
fühler SN1 durch Fühlen der Vorderkante eines Papierblattes
eingeschaltet wird, wird das Solenoid 230 erregt, und ein
Absenk-Motor 226 (Fig. 9) wird eingeschaltet. Gleichzeitig
wird ein Zeitgeber gesetzt, um zu sehen, ob sich das Papier
blatt von dem Einlaßfühler SN1 innerhalb eines vorherbe
stimmten Zeitabschnittes weg bewegt, d. h. ob es zu einem
Stau gekommen ist. Wenn die hintere Kante des Papierblattes
sich von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt, schaltet der
Fühler SN1 ab, so daß der Motor 226 auf eine höhere Dreh
zahl geschaltet wird, um die Papiertransportgeschwindigkeit
zu erhöhen. Es wird ein Zeitgeber gesetzt, um zu sehen, ob
der untere Auslaßfühler 50 in einem vorherbestimmten Zeit
abschnitt bei Fühlen der Vorderkante des Papierblattes ein
schaltet, d. h. ob es zu einem Stau kommt. Wenn ein vorher
bestimmter Zeitabschnitt verstreicht, nachdem das Papierblatt
sich von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt hat, wird das Sole
noid 230 entregt. Wenn der Auslaßfühler 50 entsprechend dem
Papierblatt anschaltet, wird ein Zeitgeber gesetzt, um zu
sehen, ob sich das Papierblatt innerhalb eines vorherbestimm
ten Zeitabschnitts von dem Fühler 50 weg bewegt. Wenn ein
vorherbestimmter Zeitabschnitt verstreicht, nachdem sich das
Papierblatt von dem Auslaßfühler 50 weg bewegt hat, wird der
Motor 226 auf die niedrigere Drehzahl umgeschaltet.
Nachdem die vorstehende Prozedur wiederholt worden ist,
trifft ein Heftsignal an der Endverarbeitungseinrichtung
ein. Dementsprechend legt nach Verstreichen einer vorher
bestimmten Zeitspanne, nachdem das letzte Papierblatt eines
Satzes Kopien sich von dem unteren Auslaßfühler 50 weg be
wegt hat, liegt ein Signal "Heften OK" an, und es wird ein
Zeitabschnitt für ein Verschieben gemessen. Der Kopierer gibt
dann ein Stoppsignal an die Endverarbeitungseinrichtung ab,
wenn diese das letzte Papierblatt austrägt, wie früher be
reits ausgeführt ist. Dementsprechend werden die Motore
220 und 226 nach Verstreichen eines vorherbestimmten Zeit
abschnitts abgeschaltet, nachdem sich das letzte Papierblatt
von dem Auslaßfühler 50 weg bewegt hat.
Gemäß der Erfindung ist somit eine Endverarbeitungseinrich
tung für eine Bilderzeugungseinrichtung geschaffen, bei
welcher ein Hefter durch einen einfachen Mechanismus in
eine Papierblättern zugeordnete, entsprechende Position
zu bewegen ist, wodurch der Freiheitsgrad hinsichtlich von
Heftvorgängen beträchtlich verbessert ist. Ferner sind Be
zugs-Anlageflächen in Anpassung an die jeweilige Papier
größe bewegbar, so daß ein Papierstapel, ohne daß er schräg
angeordnet ist, genau positioniert werden kann.
Claims (10)
1. Endverarbeitungseinrichtung für eine Bilderzeugungseinrichtung, um Papierblätter
zu heften, welche nacheinander aus der Bilderzeugungseinrichtung ausgetragen
werden, mit einer Aufnahmeeinheit zum Aufnehmen der Papierblätter, mit Bezugs-
Anschlagseinrichtung, um die Papierblätter auf der Aufnahmeeinheit in einer
beabsichtigten Richtung des Papiertransports zu positionieren, mit einer Glattstoß-
Anschlagseinrichtung, um die Papierblätter auf der Aufnahmeeinheit in einer Richtung
senkrecht zur beabsichtigten Richtung des Papiertransports zu positionieren, und mit
einer Hefteinrichtung, die von einer Ausgangsstellung aus automatisch in eine vorbestimmte
Stellung bewegbar ist, um die auf der Aufnahmeeinheit positionierten Papierblätter
zu heften, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die in einer vorbestimmten Richtung hin- und herbewegbare Bezugs-An schlageinrichtung (26, 27) in eine gewünschte Stellung bewegbar ist, und
- b) die in einer vorbestimmten Richtung hin- und herbewegbare Glattstoß- Anschlagseinrichtung (5, 6) in eine gewünschte Stellung unabhängig von der Bezugs-Anschlageinrichtung (26, 27) bewegbar ist.
2. Endverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Heftposition der Hefteinrichtung bei jener Kante der zu heftenden Papierblätter liegt,
entlang der die Bezugs-Anschlageinrichtung hin- und herbewegbar ist.
3. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bezugs-Anschlageinrichtung (26, 27) entlang der Vorderkante der in die
Aufnahmeeinheit transportierten Papierblätter hin- und herbewegbar ist.
4. Endverarbeitungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hefteinrichtung an derselben Kante der Blätter, die in der
Aufnahmeeinheit vorliegen, angrenzt, an der die Bezugs-Anschlageinrichtung
angrenzt, wobei die Hefteinrichtung einen Teil der Blätter heftet, die sich entlang der
obigen Kante erstrecken.
5. Endverarbeitungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bezugs-Anschlageinrichtung ein Paar Bezugs-Anlageflächen
aufweist, welche in der vorherbestimmten Richtung symmetrisch zueinander
bewegbar sind, und daß die Glattstoß-Anschlageinrichtung ein Paar Glattstoß-
Anschlagsflächen aufweist, welche in der vorherbestimmten Richtung symmetrisch
zueinander hin- und herbewegbar sind.
6. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Paar Glattstoß-Anschlagflächen unabhängig von der Hefteinrichtung bewegbar sind.
7. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Paar Bezugs-Anlageflächen jeweils einen eingreifenden Teil aufweist, um die Bezugs-
Anlageflächen mit der Hefteinrichtung zu verbinden und um dadurch eine Bewe
gungskraft der Hefteinrichtung an die Bezugs-Anlagefläche zu übertragen.
8. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Paar Bezugs-Anlageflächen zusammen mit der Hefteinrichtung bewegbar ist, wobei
die eingreifenden Teile mit der Hefteinrichtung verbunden sind.
9. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenn
eine der beiden Bezugs-Anlageflächen in einer Richtung bewegt wird, die andere
Bezugs-Anlagefläche in einer anderen Richtung bewegt wird, welche der einen
Richtung entgegengesetzt ist.
10. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bezugs-Anschlageinrichtung ferner Vorspanneinrichtungen aufweist, um das Paar
Bezugs-Anlageflächen hinsichtlich eines Transports zur Mitte hin ständig vor
zuspannen.
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| DE4028971C2 true DE4028971C2 (de) | 1996-12-12 |
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Family Applications (1)
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