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DE4028971C2 - Endverarbeitungseinrichtung für eine Bilderzeugungseinrichtung - Google Patents

Endverarbeitungseinrichtung für eine Bilderzeugungseinrichtung

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Publication number
DE4028971C2
DE4028971C2 DE4028971A DE4028971A DE4028971C2 DE 4028971 C2 DE4028971 C2 DE 4028971C2 DE 4028971 A DE4028971 A DE 4028971A DE 4028971 A DE4028971 A DE 4028971A DE 4028971 C2 DE4028971 C2 DE 4028971C2
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DE
Germany
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paper
stapler
sensor
moved
stop
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE4028971A
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English (en)
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DE4028971A1 (de
Inventor
Kazunori Kubota
Hideo Yamazaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
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Publication date
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Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE4028971A1 publication Critical patent/DE4028971A1/de
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Publication of DE4028971C2 publication Critical patent/DE4028971C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6538Devices for collating sheet copy material, e.g. sorters, control, copies in staples form
    • G03G15/6541Binding sets of sheets, e.g. by stapling, glueing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/34Apparatus for squaring-up piled articles
    • B65H31/38Apparatus for vibrating or knocking the pile during piling
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Endverarbeitungseinrichtung für eine Bilderzeugungseinrichtung nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1 und betrifft insbesondere eine Endverarbeitungsein­ richtung für einen Kopierer, einen Drucker, einen Printer oder eine ähnliche Bilderzeugungseinrichtung, welche betreib­ bar ist, um Papierblätter, welche nacheinander aus dem Ge­ rät ausgetragen sind, zu heften oder auf andere Weise endzu­ bearbeiten.
Eine Endverarbeitungseinrichtung der beschriebenen Art ist im allgemeinen so ausgeführt, daß Papierblätter, welche nacheinander aus einer Bilderzeugungseinrichtung ausgetragen worden sind, auf einer Heftablage gestapelt und dort dann ge­ heftet werden; der geheftete Papierstapel wird dann in eine unter der Heftablage angeordneten Austragablage fallengelassen.
Bei den herkömmlichen Endverarbei­ tungseinrichtungen besteht eine Schwierigkeit darin, daß der Hefter einen Papierstapel ohne Ausnahme in einer vor­ herbestimmten Lage heftet. Insbesondere besteht eine Gefahr darin, daß sich die tatsächliche Heftposition von einer er­ warteten Heftposition und in Abhängigkeit von der Bilder­ zeugungseinrichtung oder der Schreibrichtung auf Papierblät­ tern unterscheidet.
Aus DE 40 12 285 A1 ist eine Endbearbeitungsvorrichtung für ein Bilderzeugungsgerät bekannt. Diese Druckschrift ist vom Zeitrang älter als die Anmeldung, aber nachveröffent­ licht. Gemäß dieser Druckschrift wird ein Papierblatt in einen Heftabschnitt eines Heftgeräts durch zurückschalten eingeführt, während es ordnungsgemäß durch ein Führungsteil geführt wird, welches eine genügende Länge aufweist. Das Heftgerät ist unabhängig von Rüttler­ backen, die Papierblätter positionieren, in eine bestimmte Position bewegbar, die optimal bezüglich der Größe gestapelter Papierblätter ist und bezüglich der Position, in welcher sie verwendet werden. Eine Hin- und Herbewegung einer Bezugs-Anschlageinrichtung unab­ hängig von den Rüttlerbacken ist aus dieser Druckschrift nicht bekannt.
Aus DE 27 32 673 A1 ist eine Kopiereinrichtung bekannt. Bei dieser Kopiereinrichtung ist eine Anpassung an verschiedene Papiergrößen mittels einer Seitenführung und eines Bogenanlegers möglich. Sowohl die Seitenführung als auch der Bogenanleger können verstellt werden. Eine parallel zur Transportrichtung des Papiers verlaufende Sperre ist entfernbar. Auch ist eine Hefteinrichtung vorhanden. Vor dem Betrieb wird der Hefter in eine gewünschte Raststellung eingestellt.
Aus DE 37 43 989 C2 ist ein Kopiergerät mit automatischem Originaleinzug und Sortierein­ richtung mit Heftfunktion bekannt. Eine Führungsplatte richtet die Blätter in dem Ablegefach bezüglich der beabsichtigten Förderrichtung aus. Ein Stop bzw. Anschlag und ein Hefter befinden sich auf derselben Seite. Der Stop ist nach oben und unten beweglich.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Endverarbeitungseinrichtung bereit zu stellen, bei der ein Heften eines Blattstapels an beliebigen Stellen entlang einer Blattkante möglich ist, ohne daß die Blätter des Blattstapels während des Verschiebens des Hefters verrutschen können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestal­ tungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Aus­ führungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeich­ nungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gesamtaufbaus einer End­ verarbeitungseinrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 und 3 eine perspektivische Ansicht einer Austrag­ vorrichtung, welche einer unteren Ablage zugeordnet ist; Fig. 2 ist aus DE 40 12 285 A1 bekannt. Fig. 3 ist nachgereicht, zeigt jedoch eine in Fig. 5 und Fig. 6 offenbarte Modifikation;
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht eines Heft- und Austragabschnitts, welcher der unteren Ablage zugeordnet ist, und
Fig. 5 und 6 Vorderansichten jeweils eines Gesamtaufbaus eines Heftabschnitts.
In Fig. 1 ist eine Endverarbeitungseinrichtung gemäß der Er­ findung dargestellt, welche wirksam mit einer Seite einer nicht dargestellten Bilderzeugungseinrichtung verbunden ist. Die Endverarbeitungseinrichtung weist im allgemeinen einen verschiebbaren Sortierabschnitt I und einen Heftabschnitt II auf, welcher unter dem Sortierabschnitt I angeordnet ist. Die Ausführung sowie die Arbeitsweise der verschiedenen Ab­ schnitte in der dargestellten Ausführungsform einschließ­ lich der vorstehend angeführten zwei Abschnitte I und II wird nachstehend im einzelnen beschrieben.
[1] Aufbau eines Sortierabschnitts I
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist der verschiebbare Sortierab­ schnitt I eine Papiertransportbahn auf, entlang welcher eine Anzahl Transportrollen und diesen zugeordnete angetriebene Rollen angeordnet sind. Insbesondere ist eine erste Transport­ rolle 101 auf einer Welle gehaltert, welche über einen er­ sten Synchronriemen 104 von der Abtriebswelle eines Trans­ port-Antriebsmotors M1 angetrieben wird. Die Welle der Rolle 101 ist ihrerseits durch einen nicht dargestellten zweiten Synchronriemen mit den Wellen der anderen Transportrollen, der Welle einer Austragsrolle 102 und der Welle einer Fell­ bürste 103 antriebsmäßig verbunden, welche zum Positionie­ ren eines Papierblattes verwendet wird.
Papierfühler SN1 und SN2 sind unmittelbar vor der Transport­ rolle 101 bzw. der Austragsrolle 102 angeordnet. Die Papier­ fühler SN1 und SN2 sprechen jeweils auf die Vorder- und Rückkanten eines zu transportierenden Papierblattes an. Eine Führungsklaue 105 ist nach der Transportrolle 101 an­ geordnet und wird mittels eines Solenoids und einer nicht dargestellten Feder betätigt, um entweder eine Transportbahn, welche zu dem Heftabschnitt II verläuft, oder um eine Transportbahn auszuwählen, welche zu dem Sortierab­ schnitt I verläuft.
In Fig. 1, 5, 6 wird ein Mechanismus zum Bewegen eines Hefters S, welcher den Stapelabschnitt II einschließt, be­ schrieben. Der Hefter S ist fest an einem Träger 31 gehalten. Ein Führungsbolzen 32 steht von dem Träger 31 vor und ist in einen Führungsschlitz 30b aufgenommen, welcher in einem Hefter-Gleitteil 30 ausgebildet ist. In dieser Ausführung ist der Träger 31 in einer Richtung bewegbar. Eine Welle 44 ist an der Rückseite des Trägers 31 gehaltert, während eine Führungs­ rolle 34 drehbar auf der Welle 44 gehaltert ist. Eine Füh­ rungsstange 36 ist an ihren gegenüberliegenden Enden durch Seitenplatten 41 und 42 gehalten. Das Hefter-Gleitteil 30 ist mit einem oberen Teil an der Führungsstange 36 gehal­ tert und entlang letzterer in einer zu der Blattoberfläche der Fig. 12 senkrechten Richtung verschiebbar. Eine Füh­ rungsrolle 33 ist am unteren Teil des Hefter-Gleitteils 30 vorgesehen und rollt auf der Oberfläche einer Stütze 43, welche an dem Gehäuse der Endverarbeitungseinrichtung an­ gebracht ist, wodurch das Hefter-Gleitteil 30 bezüglich einer Winkelbewegung beschränkt ist. Ein Führungsmitnehmer 35 ist an der Stütze 43 befestigt und an seinem oberen Ende mit einer Mitnehmerfläche versehen. Die Führungsrolle 34 ruht drehbar auf der Mitnehmeroberfläche des Führungsmit­ nehmers 35. In dieser Ausführung ist das Hefter-Gleitteil 30 hin- und herbewegbar, wie in Fig. 5, 6 durch einen Pfeil k angezeigt ist. Der Mittelteil des Führungsmitnehmers 35 ist nach unten ausgespart, um das Hefter-Gleitteil 30 mit­ zunehmen.
Eine Fühlplatte 30a ist am oberen Ende des Hefter-Gleit­ teils 30 angebracht, während ein Ausgangsstellungsfühler 40 mit einem Fühlabschnitt am Gehäuse der Endverarbeitungs­ einrichtung angebracht ist. Wenn die Fühlplatte 30a den Fühlabschnitt des Fühlers 40 blockiert, wird die Ausgangs­ stellung (HP) des Hefters S gefühlt. Ein Schrittmotor 39 zum Bewegen des Hefters S ist an der Seitenwandung 41 an­ gebracht, wie in Fig. 5, 6 dargestellt ist. Der Motor 39 treibt einen Riemen an, an welchem das Hefter-Gleitteil 30 befestigt ist. Folglich wird das Hefter-Gleitteil 30 durch den Riemen 38 in Fig. 5, 6 in einer Richtung nach rechts und links angetrieben.
Ein Mechanismus zum Bewegen von Gleitstoß-Anschlagflächen wird anhand von Fig. 5, 6 und 3 beschrieben. Wie dort darge­ stellt, weist der Mechanismus eine sich zwischen den gegen­ überliegenden Seitenwandungen 41 und 42 erstreckende Stange 9 auf. Ein rechtes und ein linkes Gleitteil 7 bzw. 8 sind auf der Stange 9 entlang dieser hin- und herbewegbar gehaltert. Eine rechte und eine linke Glattstoß-Anschlagfläche 5 bzw. 6 sind an dem rechten bzw. linken Gleitteil 7 und 8 fest angebracht. Die Anschlagflächen 5 und 6 haben die Aufgabe, einen Stapel Papierblättern bei einem Stapelvorgang sauber anzuordnen. Die Anschlagflächen 5 und 6 erstrecken sich von den Austragsrollen 3 in die Nähe einer unteren oder Austrag­ ablage 53, um so die Rolle von Führungsteilen zum Fühlen eines gehefteten Papierstapels zu spielen. Die Anschlag­ flächen 5 und 6 sind mit hinteren Endanschlagflächen 5a bzw. 6a versehen, um so das untere Ende eines gehefteten Papierstapels zu halten und zu unterstützen.
Die rechten und linken Seitenteile 7 und 8 sind an einem Riemen 10 befestigt, welcher von einem Motor 11 angetrieben ist. Jedes der Gleitteile 7 und 8 ist an einem anderen Trum des Riemens 10 befestigt, so daß ihre zugeordneten Anlage­ flächen 5 und 6 aufeinander zu und voneinander weg in der Richtung nach rechts und links, wie in Fig. 5, 6 dargestellt, hin- und herbewegt werden. Führungsrollen 15 sind an der Rückseite eines oberen Teil jedes der Anlageflächen 5 und 6 vorgesehen. Die Führungsrollen 15 rollen auf einer Stütze 16, welche sich zwischen den Seitenwandungen 41 und 42 und in deren oberen Teil erstrecken. Eine Fühlplatte 8a ist an dem linken Gleitteil 8 angebracht. Die Ausgangsstellung (HP) der Anschlagflächen 6 und 5 wird gefühlt, wenn die Fühlplatte 8a einen Fühlabschnitt eines Ausgangs­ stellungsfühlers blockiert, welcher an dem Gehäuse der End­ verarbeitungseinrichtung angebracht ist. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist ein Andrückteil 64 an dem unteren Ende jeder der Anschlagflächen 5 und 6 vorgesehen, wodurch verhin­ dert ist, daß sich ein Papierblatt P auf der Heftablage einrollt. Das Andrückteil 64 kann beispielsweise als ein elastisch federndes Teil in Form einer Polyesterfolie aus­ geführt sein.
Bezugsanlageflächen 26 und 27 sind unter den rechten und lin­ ken Anschlagflächen 5 bzw. 6 angeordnet und unabhängig von letzteren beweglich. Die Bezugs-Anlageflächen in Form von Platten 26 und 27 haben an ihren unteren Endteilen haken­ förmige Widerlager 26a und 27a, um die untere Kante eines Pa­ pierstapels zu halten. Die Bezugsanlageflächen 26 und 27 sind jeweils an einem anderen Teil eines Riemens 29 befestigt, welcher durch einen den Bezugsanlageflächen zugeordneten An­ triebsmotor 13 angetrieben wird. In dieser Ausführung sind die Bezugsanlageflächen 26 und 27 symmetrisch in Fig. 10A in der Richtung nach links und rechts hin- und herbewegbar.
Die gegenüberliegenden Widerlager 26a und 27a der Bezugs­ anlageflächen 26 und 27 legen jeweils einen Teil fest, wel­ cher mit dem Hefter S in Anlage bringbar ist. Wenn der Hef­ ter S in gegenüberliegenden Endbereichen des Geräts in eine angehobene Lage bewegt wird, sind die in Anlage bringbaren Teile der Widerlager 26a und 27a an dem Hefter 7 in Anlage gehalten. Wenn jedoch der Hefter 7 in eine abgesenkte Po­ sition in einem Zwischenbereich des Geräts bewegt wird, lie­ gen die in Anlage bringbaren Teile nicht an dem Hefter 7 an. Solange der Hefter 7 und die Bezugsanlageflächen 26 und 27 aneinander anliegen, wie oben ausgeführt ist, wird die Bewegungskraft des Hefters 7 an die Bezugsanlageflächen 26 und 27 übertragen, mit dem Ergebnis, daß die Anlageflächen 26 und 27 zusammen mit dem Hefter 7 bewegt werden. In der Praxis ist immer eine der Bezugsanlageflächen 26 und 27 durch deren inanlagebringbaren Teil mit dem Hefter 7 ver­ bunden, so daß eine der Anlageflächen 26 und 27, welche nicht mit dem Hefter S in Eingriff steht, zusammen mit die­ sem und symmetrisch zu der anderen Anlagefläche bewegt wird, welche an dem Hefter S in Anlage gehalten ist.
Fig. 6 zeigt eine andere spezielle Ausführung des Heft­ abschnitts. In Fig. 6 sind dieselben Elemente wie die in Fig. 5 dargestellten Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und werden daher der Einfachheit halber nicht noch einmal beschrieben. Die Bezugsanlageflächen 26 und 27 sind jeweils in der Richtung nach rechts und links bewegbar, wobei sie von einem nicht dargestellten Führungsteil ge­ führt werden. Federn 26b und 27b spannen die Bezugsanlage­ flächen 26 und 27 bezüglich des Transports zu der Mitte hin ständig vor. In der in Fig. 6 dargestellten, speziellen Lage ist die linke Bezugsanlagefläche 27 so dargestellt, daß sie mit dem Hefter 7 in Eingriff gebracht und daher in der Heftposition entgegen der Wirkung der Feder 27b angeordnet ist. Jedoch steht die rechte Bezugsanlagefläche 26 nicht mit dem Hefter S in Eingriff und wird daher durch die Wirkung der Feder 26b zu der Mitte hin zurückgebracht. Auf diese Weise sind die Bezugsanlageflächen 26 und 27 zum Positionie­ ren von Papierblättern in der Transportrichtung von den Anschlagflächen 5 und 6 getrennt und durch die ihnen zugeordneten Federn 26b und 27b ständig in Richtung der Mitte vorgespannt. In Verbindung mit der Tatsache, daß die Bezugsanlageflächen 26 und 27 jeweils zusammen mit dem Hef­ ter S bewegbar sind, kann ein Papierstapel in jeder gewünsch­ ten Position oder in gewünschten Positionen geheftet werden. Selbst wenn die Bezugsanlageflächen 26 und 27 beispielsweise zum Beseitigen eines Blattstaus absichtlich verschoben wer­ den, werden sie automatisch wieder in Richtung der Mitte zurückgebracht, wodurch sicher verhindert ist, daß sie außer Eingriff von dem Hefter S kommen. Da die Forderung bezüglich der Anlageflächen 26 und 27 einfach darin besteht, diese zu bewegen, benötigen sie eine Antriebseinrichtung (einen Motor, einen Antriebsriemen, usw.). Hierdurch ist mit Erfolg die An­ zahl an Teilen verringert, welche in dem Gerät vorgesehen ist.
Ein Austragband-Mechanismus wird nunmehr beschrieben. Eine Antriebswelle 24 ist in oberen Teilen der gegenüberliegenden Seitenwandungen 41 und 42 gelagert. Eine Antriebsriemenscheibe 18 ist an der An­ triebswelle 24 im wesentlichen in der Mitte zwischen deren gegenüberliegenden Enden gehaltert. Eine Riemenscheibe 19 ist unter der Antriebsriemenscheibe 18 angeordnet. Ein End­ losriemen 17 ist über die Riemenscheiben 18 und 19 sowie eine lose Zwischen-Riemenscheibe 47 geführt. Eine Führungs­ platte 25 ist innen am Band 17 angeordnet, um so ein Locker­ werden und Verschieben zu unterbinden. Ein Motor 22 ist an der Seitenwandung 41 angebracht, während eine Riemenscheibe 21 an der Abtriebswelle des Motors 22 angebracht ist. Ein Riemen 23 läuft über die Riemenscheibe 21 und eine Riemen­ scheibe 20, welche an einem Ende der Antriebswelle 24 an­ gebracht ist. Eine Klaue 46 (Fig. 1 und 3) steht von der Oberfläche des Riemens 17 vor, um einen Papierstapel zu hal­ ten, wie noch beschrieben wird. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist ein Ausgangsstellungsfühler 48 zwischen den gegenüber­ liegenden Trumen des Riemens 17 angeordnet, um die Ausgangs­ stellung (HP) der Klaue 46 zu fühlen. Der Riemen 17 ist mit einer Geschwindigkeit V₂ bewegbar, welcher gleich oder etwas höher als die Lineargeschwindigkeit V₁ der Austragsrollen 3 ist, so daß dadurch verhindert werden kann, daß ein Papier­ stapel, welcher als nächstes zu heften ist, zusammen mit einem gerade gehefteten Papierstapel ausgetragen wird. Die Führungsplatte 25 hat ein hakenförmiges Widerlager 25a (neben den weiteren Widerlagern 26a und 27a) an ihrem unteren Endteil, an welchen die untere Kante eines Pa­ pierstapels anliegt und dadurch gehalten wird.
Die verschiedenen Mechanismen des vorstehend beschriebenen Hefters S sind in einer einzigen Einheit untergebracht. Eine derartige Einheit kann in Richtung des Bedienungspersonals entlang Führungsschienen 51 und 52 herausgezogen werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist ein Mechanismus, welcher der unteren Ablage 53 zugeordnet ist, einen Träger 54 auf, an welchem die Ablage 53 fest angebracht ist. Führungsrollen 56 sind an dem Träger drehbar gehaltert und in einer nicht dargestellten Führungsschiene geführt. Die Ablage 53 ist folglich zusammen mit dem Träger 54 auf- und abwärtsbewegbar. Eine Hubfeder 55 spannt den Träger 54 ständig nach oben vor.
Ein Transportmotor 59 ist durch einen nicht dargestellten Riemen zum Antrieb mit Transportrollen 60 bis 62 verbunden. Der Transportmotor 59 ist durch einen weiteren nicht darge­ stellten Riemen auch mit den Austragsrollen 3 verbunden. Fellbürsten 1a und 1b sind zusammen mit den Austragsrollen 3 an der Welle 2 gehaltert und synchron mit den Rollen 3 dreh­ bar. Die Spitzen der Fellbürsten 1a und 1b sind an einer Führungsplatte 25 in Anlage gehalten. Rippen 25b stehen von der vorderen Fläche der Führungsplatte 25 vor. Die Rippen 25b und die Fellbürsten 1a und 1b arbeiten zusammen, um einen Papierstapel von gegenüberliegenden Seiten aus durch­ zubiegen, um ihn dadurch in einer wellenförmigen Konfigura­ tion nach rückwärts zu verformen, um dadurch den Papiersta­ pel mit einem gewissen Steifheitsgrad zu versehen.
Wie in Fig. 4 dargestellt, steht am Auslaß eine obere Füh­ rungsplatte 67 über die Drehmitte der Austragsrollen 3 um einen Wert L vor, welcher größer als ein Wert l ist, über welchen an ankommendes Papierblatt P vorsteht. Selbst wenn daher das Papierblatt 6 nicht unter die Fellbürsten 1a und 1b fällt und nicht in den Zwischenraum zwischen der oberen Führungsplatte 67 und den Fellbürsten 1a und 1b eintritt, drücken die Spitzen der Fellbürsten 1a und 1b den hinteren Rand des Papierblatts P erfolgreich nach unten.
Heftvorgang
Nunmehr wird beschrieben, wie die Endverarbeitungseinrich­ tung ankommende Papierblätter heftet. Die Bedienungsperson wählt zuerst einen Heftmode durch eine entsprechende Heft­ taste, lädt eine Vorlagenplatte (RDH) mit N Vorlagen und betätigt Zifferntasten, um eine gewünschte Anzahl K von Kopien einzugeben. Wenn die Bedienungsperson danach eine Kopierstarttaste drückt, gibt der Kopierer ein Kopiengrößen­ signal an die Endverarbeitungseinrichtung ab. Dementsprechend legt die Endverarbeitungseinrichtung fest, ob der Heftab­ schnitt zu den Papierblättern der erwarteten Größe paßt oder nicht. Wenn die Antwort bei der Entscheidung positiv ist, wird festgestellt, ob die Klaue 46 des Austragsbandes 17 in der Ausgangsstellung festgelegt ist oder nicht. Wenn der Stapelabschnitt der speziellen Größe nicht angepaßt ist, wird das Führungsteil 45 in einem sogenannten AUS-Zustand gehalten, um ankommende Papierblätter in Rich­ tung zu dem oberen Ablagenabschnitt zu lenken. Wenn sich die Klaue 46 nicht in der Ausgangsstellung befindet, wird der Motor 22 angeschaltet, um sie in die Ausgangsstellung zurückzubringen. Dann wird festgestellt, ob sich der Hef­ ter S in der Ausgangsstellung befindet oder nicht; bei einer positiven Antwort wird der Hefter S durch das Größen­ signal in eine vorherbestimmte Position gebracht. Anderen­ falls wird der Hefter S bewegt, bis die Ausgangsstellung gefühlt worden ist, und wird dann durch das Größensignal in die vorherbestimmte Position gebracht.
Ob die Glattstoß-Anschlagflächen 5 und 6 in ihrer Ausgangsstel­ lung gehalten sind oder nicht, wird dann festgestellt, und bei positiver Antwort werden sie durch das Größensignal in vorherbestimmte Positionen gebracht. Anderenfalls werden die Anschlagflächen 5 und 6 bewegt, bis die Ausgangsposition gefühlt worden ist und werden durch das Größensignal in die vorherbestimmten Positionen gebracht. Insbesondere werden die Anschlagflächen 5 und 6 jeweils in eine Position gebracht, welche a Millimeter geringer als die Größenbreite, d. h. 2a Millimeter an gegenüberliegenden Seiten der Größenbreite ist.
Wenn der Einlaßfühler SN1 die hintere Kante eines Papierblat­ tes fühlt, wird die Führungsklaue 105 durch das Solenoid 230 umgeschaltet, um das Papierblatt in Richtung der Heftablage zu leiten. Sobald die Vorderkante des Papierblattes sich von dem Fühler SN1 weg bewegt, wird die Transportgeschwindigkeit auf die höhere Geschwindigkeit geschaltet. Wenn jedoch das Papierblatt nicht vollständig aus dem Kopierer ausgetragen ist, bleibt die Transportgeschwindigkeit dieselbe wie die­ jenige des Kopierers. Das Solenoid 230 wird nach Verstrei­ chen einer vorherbestimmten Zeitspanne entregt, nachdem die Vorderkante des Papierblattes sich weg von dem Einlaß­ fühler SN1 bewegt hat, d. h. wenn es sich von der Führungs­ klaue 105 weg bewegt. Die Austragsrollen 3 fördern das Pa­ pierblatt auf die Heftablage. Zu diesem Zeitpunkt zerstreut eine spezielle Bürste 63, welche an der oberen Führungs­ platte 67 gehaltert ist, eine Ladung auf dem Papierblatt. Die Austragsrollen 3 haben Flansche, um das Papierblatt in einer wellenförmigen Konfiguration zu formen und versehen dadurch letzteres mit einem gewissen Steifheitsgrad. Wenn die hintere Kante des Papierblattes sich von den Rollen 3 weg bewegt, drücken es die Fellbürsten 1a und 1b, welche koaxial zu den Rollen 3 angeordnet sind, nach oben. Folglich kommt die hintere Kante des Papierblattes in Anlage an den Widerlagern 25a, 26a und 27a. Nach Verstreichen einer vor­ herbestimmten Zeitspanne, welche ausreicht, damit sich die hintere Kante des Papierblattes weg von dem Papierfühler 50 bewegt, wird der Motor 11 vorwärtsgedreht und dann ein- oder zweimal in seiner Drehrichtung umgekehrt, um mittels der Glattstoß-Anschlagflächen 5 und 6 das Papierblatt breitseits in die richtige Lage zu bringen. Danach werden die Anschlag­ flächen 5 und 6 wieder in ihre Bereitschaftsposition zu­ rückgebracht. Ein derartiger Positioniervorgang wird für je­ des Papierblatt wiederholt und dauert an, bis ein Signal, welches das Ende eines Loses bzw. eines Auftrags anzeigt, d. h. ein Auftragsbeendigungssignal von dem Kopierer eintrifft.
Bei Eintreffen dieses Signals wird die vorstehend beschrie­ bene Operation wieder durchgeführt, damit die Anlageflächen 5 und 6 zwischen sich wieder das Papierblatt halten. Unter dieser Voraussetzung wird dann ein in dem Hefter S unterge­ brachter Motor 223 angetrieben, um den Papiersta­ pel zu heften. Im Falle des Heftens wird bestimmt, ob der Papierstapel in einer einzigen Position oder in zwei Posi­ tionen geheftet werden sollte. Wenn das Papierblatt in einer Position geheftet werden sollte, werden die Anschlagflächen 5 und 6 einzeln in Positionen verschoben, welche in einem geringfügigen Abstand von dem Papierstapel angeordnet sind nachdem das Papierblatt geheftet worden ist. Wenn das Papier­ blatt in zwei Positionen geheftet werden sollte, wird der Hefter S durch den Antriebsmotor 39 in eine vorherbestimmte Position gebracht und der Heftvorgang wird dort wiederholt. Danach werden die Anschlagflächen 5 und 6 in ihre Positionen zurückgebracht, in welchen sie in einem geringfügigen Ab­ stand von dem Papierstapel angeordnet sind.
Die Bewegung der Bezugs-Anlageflächen 26, 26a und 27, 27a (Fig. 3) unter der vorstehenden Voraussetzung ist folgende. Zuerst wird der eingreifende Teil der Bezugsanlagefläche 27, 27a mit dem Hefter S in Anlage gebracht, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Dann wird der Hefter S in Fig. 5 nach links bewegt. Die Bezugs­ anlagefläche 27, 27a wird dann zu der Mitte hin zusammen mit dem Hefter S bewegt, bis er eine in Fig. 5 dargestellte Position (i) erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist die andere Bezugsanlagefläche 26, 26a symmetrisch zu der Anlagefläche 27, 27a in eine Position (iii) gebracht. (Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist die Anlagefläche 26, 26a durch die Feder 26b ständig in der Position (iii) gehalten). Wenn der Hefter S weiter nach rechts bewegt wird, wird er, nachdem er außer Eingriff von der Anlagefläche 27, 27a gekommen ist, abgesenkt. Folglich werden die Anlageflächen 26, 26a und 27, 27a in den Positionen (iii) bzw. (i) zum Halten gebracht. Wenn der Hefter S die Position (iii) über die Zwischenposition (ii) erreicht, wird er angehoben, wobei er mit dem anliegenden Teil der Bezugs­ anlagefläche 26, 26a in Eingriff gekommen ist. Folglich werden der Hefter S und die Bezugsanlagefläche 26, 26a zusammen an das rechte Ende gebracht, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Gleichzeitig wird die andere Bezugsanlagefläche 27 symme­ trisch zu der Anlagefläche 26, 26a nach links bewegt.
In einer anderen Ausführung wird der Hefter S nach rechts bewegt, wobei er mit dem anliegenden Teil der linken Bezugsanlagefläche 27, 27a in Eingriff kommt. Die Bezugsanlagefläche 27, 27a wird zusammen mit dem Hefter S in Richtung der Mitte bewegt, bis sie eine Position (i) der Fig. 6 erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist die andere Bezugsanlagefläche 26, 26a durch die Feder 26b bereits in eine Position (iii) bewegt worden. Wenn der Hefter S von der Position aus weiter nach rechts bewegt wird, wird er nach einem Außereingriffkommen von der Bezugsanlagefläche 27, 27a abgesenkt. Bei Erreichen der Position (iii) über die Zwischen­ position (ii) wird der Hefter S angehoben, wobei er mit der Bezugsanlagefläche 26, 26a in Eingriff ist. Folglich werden der Hefter S und die Bezugsanlagefläche 26, 26a zusammen entgegen der Kraft der Feder 26b nach rechts bewegt. Die andere Be­ zugsanlagefläche 27, 27a bleibt jedoch unter der Wirkung der Feder 27b in der Position (i), ohne symmetrisch bezüglich der Bezugsanlagefläche 26, 26a bewegt zu werden.
Wie oben ausgeführt, sind der Hefter S und die Bezugsanlageflächen 26, 26a und 27, 27a beweglich, damit ein Papierstapel außer für den Bereich, in welchem der Hefter S sich in der abge­ senkten Position befindet, in irgendeiner gewünschten Posi­ tion oder gewünschten Positionen geheftet werden kann. Fer­ ner wird das Austragsband 12 in einer Richtung l gedreht, mit dem Ergebnis, daß der Papier­ stapel auf die Ablage 53 ausgetragen wird, wobei dessen hintere Kante durch die Klaue 46 nach oben gedrückt wird.
Schließlich wird festgestellt, ob eine gewünschte Anzahl (K) von Papierstapeln geheftet worden ist oder nicht. Wenn die Antwort der Entscheidung positiv ist, werden die Glatt­ stoß-Anlageflächen 217 und 218 und der Hefter S in ihre Aus­ gangsstellungen zurückgebracht. Anderenfalls wird die vor­ stehend beschriebene Schrittfolge wieder durchgeführt.
Aufwärts-Abwärtsbewegung der Austragablage
Bezüglich einer Aufwärts-Abwärtsbewegung der oberen Ablage 107 prüft beim Einschalten einer Energiequelle oder zum Zeit­ punkt einer Betriebswahl eine Zentraleinheit (CPU) den oberen Grenzwertfühler SN4, den unteren Grenzwertfühler SN5 und den Papierfühler SN3, um deren Ausgangszustände und dadurch die augenblickliche Position der Ablage 107 festzustellen. Wenn der obere Grenzwertfühler SN4 und der Papierfühler SN3 eingeschaltet worden sind, wird der Hubmotor M3 erregt, um die Ablage 107 abzusenken, bis der Papierfühler SN3 ausschal­ tet. Wenn nur der obere Grenzwertfühler SN4 eingeschaltet worden ist, kommt es zu keiner Operation. Wenn alle Fühler SN4, SN5 und SN3 ausgeschaltet worden sind, wird der Hubmo­ tor M3 erregt, um die Ablage 107 hochzuheben, bis entweder der Fühler SN4 oder der Fühler SN3 eingeschaltet wird; wenn der Papierfühler SN3 eingeschaltet wird, wird die Ablage 107 durch den Motor M3 abgesenkt, bis der Fühler SN3 aus­ geschaltet wird. Wenn nur der Fühler SNs eingeschaltet wor­ den ist, wird die Ablage 107 mittels des Motors M3 abge­ senkt, bis der Papierfühler SN3 ausgeht. Wenn nur der untere Grenzwertfühler SN5 eingeschaltet worden ist, stellt die Zentraleinheit fest, daß die Ablage 107 voll ist und gibt ein entsprechendes Signal "Ablage voll" an den Kopierer ab, um dadurch die Bedienungsperson aufzufordern, die Papier­ blätter von der Ablage 107 zu entfernen. Bei Empfang eines Löschsignals von dem Kopierer wird der Hubmotor M3 erregt, um die Ablage 107 anzuheben, bis entweder der Fühler SN4 oder der Fühler SN3 ausschaltet. Beim Einschalten des Papier­ fühlers SN3 wird die Ablage 107 abgesenkt, bis er ausschal­ tet. Wenn der Betrieb in derselben Betriebsart wieder ge­ startet wird, wird dieselbe Schrittfolge wie zum Zeitpunkt der Betriebsartwahl entsprechend einem Kopierstartsignal von dem Kopierer aus nach dem Einschalten der Energiezufuhr durchgeführt.
Während der Kopieroperation und am Ende derselben wird, wenn der Papierfühler SN3 eingeschaltet wird, der Motor M3 ein­ geschaltet, um die obere Ablage 107 abzusenken, bis der Füh­ ler SN3 ausgeschaltet wird. Dies wird wiederholt, bis der untere Grenzwertgeber SN5 eingeschaltet wird. Dann wird wieder ein Signal "Ablage voll" an den Kopierer übertragen. Wenn sich diese Betriebsart mit dem früher beschriebenen Betrieb des Verschiebens der Ablage überlappt, wird erstere später durchgeführt, indem der an zweiter Stelle erwähnten Betriebsart Priorität gegeben wird. Wenn sich das letzte Papierblatt von einem Austragsfühler 215 weg be­ wegt, gibt der Kopierer ein Stoppsignal an die Endverar­ beitungseinrichtung ab. Dementsprechend wird der Motor M3 angeschaltet, nachdem das letzte Papierblatt der Ablage 107 zugeführt worden ist, wobei die Ablage 107 um ein vor­ herbestimmtes Stück gesenkt wird, um das Herausnehmen der Papierblätter zu erleichtern.
Nunmehr soll der Verschiebevorgang nicht mehr zum Zeitpunkt des Einschaltens der Energiezufuhr durchgeführt werden; statt dessen soll die Verschiebebetriebsart oder ein Prüf­ betrieb zum Zeitpunkt einer Betriebsartwahl gewählt werden. Dann wird entsprechend einem Betriebsartsignal der Schiebe­ motor M2 erregt, um die Austragablage 107 zu verschieben, und wird beim Einschalten des Sensors 117 abgeschaltet. Dies heißt dann, ein Stapel Papierblätter, welche auf der Ablage 107 vorhanden ist, und ein Stapel Papierblätter ist zu sor­ tieren, welcher bei dem nächsten Auftrag zu heften ist. Ein derartiger Sortiervorgang wird jedoch nur durchgeführt, nachdem die Aufwärts-Abwärts-Bewegung der Ablage 107 been­ det ist. Insbesondere drücken, wenn die Ablage 107, wie oben beschrieben, verschoben wird, die Andrückrollen 108 gegen die Papierblätter und verhindern dadurch, daß sie ver­ schoben werden.
Während des Kopierbetriebs und am Ende desselben gibt der Kopierer ein Schiebesignal an die Endverarbeitungsein­ richtung ab, wenn das letzte Papierblatt oder die letzte Kopie sich von dem Austragsfühler 215 weg bewegt. Dement­ sprechend erregt die Endverarbeitungseinrichtung den Motor M2 nach Verstreichen einer vorherbestimmten Zeitspanne, nachdem das letzte Papier sich von dem Fühler SN2 weg be­ wegt hat, um dadurch eine Verschiebeoperation zu starten. Wenn der Fühler 117 einschaltet, wird der Motor M2 abge­ schaltet. Diese Betriebsart hat Priorität gegenüber der Aufwärts-Abwärtsbewegung der Ablage 107, und dadurch ist das Verrücken von Papierblättern ausgeschlossen, zu welchem es sonst infolge des Verschiebens kommen würde.
Wenn der Betrieb in derselben Betriebsart wieder gestartet wird, wird das Verschieben zum Zeitpunkt des Starts eines Kopiervorgangs nicht bewirkt, sondern wird, wie oben beschrie­ ben, durchgeführt, während ein Kopiervorgang im Gange ist.
Bewegen einer Glattstoß-Anschlagfläche
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, überprüft beim Einschal­ ten der Energiezufuhr und zum Zeitpunkt der Betriebsartwahl die Zentraleinheit den Glattstoß-Ausgangsstellungsfühler 14 und einen Ablage-Papierfühler 205, um deren Ausgangszustände festzustellen. Wenn nur der Fühler 14 angeschaltet worden ist, wird nichts durchgeführt. Wenn beide Fühler 14 und 205 eingeschaltet worden sind, wird ein Signal, welches das Vor­ handensein von Papierblättern auf der Stapelablage anzeigt, an den Kopierer abgegeben. Wenn beide Fühler 14 und 205 aus­ geschaltet sind, werden mittels des Motors 11 die Glatt­ stoß-Anschlagfläche 5 und 6 in Richtung ihrer Ausgangsstel­ lungen bewegt und beim Einschalten des Fühlers 14 wird der Motor 11 abgeschaltet.
Am Ende eines Kopiervorgangs und bei dessen erneuten Start trifft ein Papiergrößensignal von dem Kopierer an der End­ verarbeitungseinrichtung nach dem Kopierstart ein. Dement­ sprechend wird der Motor 11 angeschaltet, um jede der An­ schlagflächen 5 und 6 in eine Position zu bringen, welche ein vorherbestimmtes Stück geringer als die Papiergrößenbreite ist, um dann in dieser Stellung zu warten. Wenn eine vorher­ bestimmte Zeit verstreicht, nachdem sich das Papierblatt weg von dem unteren Papieraustragsfühler 50 bewegt hat, wird der Motor 11 eingeschaltet, um die Anschlagflächen 5 und 6 aus ihren Wartepositionen wegzubewegen, um dadurch das Papier­ blatt zu positionieren. Danach werden die Anschlagflächen 5 und 6 wieder in ihre Wartepositionen zurückgebracht. Insbe­ sondere wird der Motor 11 in Vorwärtsrichtung und dann ein­ mal oder mehrmals in umgekehrter Richtung angetrieben, um das Papierblatt in der Breitenrichtung sauber anzuordnen. Ein derartiger Positioniervorgang wird jedesmal durchgeführt, sobald ein Papierblatt an der Heftablage eintrifft.
Wenn das letzte Papierblatt oder die letzte Kopie sich von dem Austragsfühler 215 weg bewegt hat, wird ein Heftsignal von dem Kopierer an die Endverarbeitungseinrichtung abge­ geben. Dementsprechend wird das letzte Blatt auf die Heft­ ablage ausgetragen, dann dort positioniert und dann durch die Anschlagflächen 5 und 6 in der Breitenrichtung eingespannt. Bei Beendigung des Heftvorgangs werden die Anschlagflächen 5 und 6 in Positionen verschoben, die jeweils in einem ge­ ringen Abstand von der zugeordneten breitseitigen Kante des Papierstapels angeordnet sind. Sobald das Austragsband 17 den gehefteten Papierstapel auf die Ablage 53 austrägt, werden die Anschlagflächen 5 und 6 in ihre jeweiligen Warte­ positionen zurückgebracht. Auf diese Weise ist verhindert, daß die Anschlagflächen 5 und 6 den Papierstapel während des Heftens verschieben, und außerdem dienen sie als Führung, wenn der geheftete Papierstapel von der Heftablage ausge­ tragen wird.
Die vorstehend beschriebene Prozedur wird wiederholt, bis die gewünschte Anzahl Kopien erzeugt worden ist. Wenn der letzte geheftete Stapel auf die Ablage 53 ausgetragen ist, wird der Motor 11 eingeschaltet, um die Anschlagflächen 5 und 6 in ihre Ausgangsstellung zurückzubringen. Sobald der Ausgangsstellungsfühler 14 dies fühlt, wird der Motor 11 abgeschaltet.
Beim Einschalten der Energiezufuhr und wenn die Betriebsart Heften ausgewählt wird, überprüft die Zentraleinheit die Ausgangszustände eines eine Umdrehung feststellenden Fühlers 210, eines Heftfühlers 211 und eines Fühlers 212 in der Hefter-Ausgangsstellung. In Abhängigkeit von den Ausgangszuständen dieser Fühler führt dann die Zentraleinheit die folgenden Prozeduren durch.
Wenn der Papierfühler 205 angeschaltet worden ist, und der Fühler 210 ausgeschaltet worden ist, wird ein Hefter-Fehler­ signal an den Kopierer übertragen. Wenn der Papierfühler 205 ausgeschaltet worden ist, wird festgelegt, daß der Hef­ ter S beispielsweise infolge einer vorher eingetretenen Stauverarbeitung sich außerhalb seiner Ausgangsstellung befindet. Es wird dann ein Anforderungssignal an den Kopie­ rer abgegeben, damit der Hefter eine Leerheftung einmal durchführt und dann seine Ausgangsstellung einnimmt.
Wenn der Heftfühler 211 ausgeschaltet worden ist, wird ein Nicht-Heftsignal an den Kopierer abgegeben. Wenn der Fühler 40 in der Hefterausgangsstellung angeschaltet worden ist, wird nichts durchgeführt. Wenn der Fühler 40 ausgeschaltet worden ist und der eine Umdrehung feststellen­ de Fühler 210 eingeschaltet worden ist, wird der Schrittmo­ tor 39 angeschaltet, um den Hefter S in die Ausgangsstellung zu verschieben; beim Einschalten des Fühlers 40 wird dann der Motor 39 abgeschaltet. Wenn der Fühler 210 ausgeschal­ tet worden ist, wartet das Programm, indem es feststellt, daß ein Heftvorgang ausgefallen ist oder daß eine Stauver­ arbeitung vorher durchgeführt worden ist. Wenn der Fühler 210 durch eine Leerheftung oder einen ähnlichen künstlichen Verarbeitungsvorgang eingeschaltet wird, wird der Motor 29 angeschaltet, um den Hefter S in Richtung der Ausgangsstel­ lung zu bewegen. Sobald der Fühler 40 anschaltet, wird der Motor 39 abgeschaltet. Währenddessen wird am Ende oder bei dem Wiederstarten eines Kopiervorgangs, wenn ein Papiergrö­ ßensignal empfangen wird, nachdem der Kopierer einen Ko­ pierbetrieb gestartet hat, der Motor 39 angeschaltet, um den Hefter S um eine vorherbestimmte Strecke in eine ganz bestimmte Position zu bewegen, welche zu der Papiergröße paßt. Nachdem das letzte Blatt des Satzes Papierblätter sich von dem Austragsfühler 215 weg bewegt hat, wird ein Signal "Hefter einschalten" von dem Kopierer an die Endverarbeitungs­ einrichtung abgegeben. Dementsprechend wird das letzte Pa­ pierblatt auf die Heftablage gebracht und sobald die Anschlag­ flächen 5 und 6 den Papierstapel an dessen gegenüberliegen­ den breitseitigen Kanten anhalten, wird der Heftmotor 223 eingeschaltet, damit eine Heftung durchgeführt wird. Der Motor 223 wird abgeschaltet, wenn der eine Umdrehung fest­ stellende Fühler einschaltet. Bei einer Betriebsart, bei welcher in zwei Positionen geheftet wird, wird der den Hef­ ter verschiebende Motor 39 angeschaltet, um den Hefter S über eine vorherbestimmte Strecke zu bewegen, und er wird dann wieder abgeschaltet, sobald der Heftvorgang in der zwei­ ten Position durchgeführt ist. Bei Beendigung des Heftvor­ gangs wird der Motor 39 eingeschaltet, um den Hefter S um die vorherbestimmte Strecke in die erste Position zurück­ zubringen, und wird dann abgeschaltet. Ein solcher Heftbe­ trieb wird wiederholt, bis eine gewünschte Anzahl von Bän­ den hergestellt worden ist. Wenn der letzte Papierstapel geheftet ist, wird der Motor 39 eingeschaltet, um den Stap­ ler S in Richtung der Ausgangsstellung zu bewegen, und bei Einschalten des Fühlers 40 in der Staplerausgangsstellung wird der Motor 39 abgeschaltet.
Betrieb des Austragsbandes im Stapelabschnitt II
Das Austragsband 17 wird folgendermaßen betrieben. Beim Ein­ schalten der Energiezufuhr und zum Zeitpunkt der Betriebs­ artwahl überprüft die Zentraleinheit den Bandausgangsstel­ lungsfühler 48, den der Papierablage zugeordneten Fühler 205 und den eine Umdrehung feststellenden Fühler 210, um deren Ausgangszustände festzustellen. Wenn der Fühler 48 eingeschaltet und der Fühler 205 ausgeschaltet worden ist, wird keine weitere Verarbeitung durchgeführt. Wenn beide Fühler 48 und 205 ausgeschaltet worden sind, stellt die Zentraleinheit fest, daß das Austragsband 17 nicht in die Ausgangsstellung zurückgebracht worden ist, schaltet den Motor 22 ein, um das Band 17 zu bewegen, und schaltet den Motor 22 wieder ab, wenn der der Bandausgangsstellung zu­ geordnete Fühler 48 einschaltet. Wenn der Fühler 48 aus­ geschaltet und der der Papierablage zugeordnete Fühler 205 eingeschaltet worden ist, bestimmt die Zentraleinheit, daß ein Papieraustrag ausgefallen ist, und schaltet den Motor 22 ein, um das Band 17 zu bewegen. Wenn der Fühler 48 nach dem Ausschalten des Papierablage-Fühlers 205 einschaltet, wird der Motor 22 abgeschaltet. Wenn der eine Umdrehung feststellende Fühler 210 ausgeschaltet worden ist, legt die Zentraleinheit fest, daß der Papieraustrag beispielsweise infolge eines Heftfehlers ausgefallen ist, und wartet, bis das Bedienungspersonal den Papierstapel von der Heftablage entfernt. Nach dem Entfernen des Heftstapels wird der Motor 22 eingeschaltet, um das Band 17 zu bewegen, und beim Ein­ schalten des der Bandausgangsstellung zugeordneten Fühlers 48 wird der Motor wieder abgeschaltet.
Während und am Ende eines Kopiervorgangs wird, wenn der Hefter S einen Papierstapel heftet, welcher das letzte Pa­ pierblatt oder die letzte Kopie enthält, der eine Umdrehung feststellende Fühler 210 eingeschaltet, um anzuzeigen, daß der Hefter S den Papierstapel ohne Fehler geheftet hat. Danach wird der Bandmotor 22 eingeschaltet, damit das Band 17 den gehefteten Papierstapel auf die Austragablage 53 befördert. Der Motor 22 wird abgeschaltet, wenn der der Bandausgangsstellung zugeordnete Fühler 48 einschaltet. Diese Art eines Betriebsablaufs wird jeweils bei einer ge­ wünschten Anzahl von Papierstapeln wiederholt.
Operation beim Verschieben einer Ablage im Stapelabschnitt II
Bezüglich der Transportlinie, welche der oberen Ablage 107 zugeordnet ist, wird der Transportmotor 220 entsprechend einem Endverarbeitungseinrichtung-Startsignal angeschaltet, welches von dem Kopierer aus bei dem Start eines Kopiervorgangs angelegt wird. Insbesondere wird der Motor 220 mit einer niedrigeren Drehzahl angetrieben, wel­ che dieselbe ist wie die Lineargeschwindigkeit des Kopie­ rers. Wenn ein Papierblatt, welches von dem Kopierer ausge­ tragen worden ist, den Einlaßfühler SN1 einschaltet, wird ein Zeitgeber gestartet, um zu sehen, ob sich das Papier­ blatt innerhalb eines vorherbestimmten Zeitabschnitts von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt, d. h. ob ein Stau vorkommt. Wenn die hintere Kante des Papierblattes sich von dem Ein­ laßfühler SN1 weg bewegt, wird der Fühler SN1 ausgeschal­ tet, so daß der Motor 220 auf eine höhere Drehzahl geschal­ tet wird, um die Papiertransportgeschwindigkeit zu erhöhen. Ferner wird ein Zeitgeber gestartet, um zu sehen, ob der Auslaßfühler SN2 innerhalb eines vorherbestimmten Zeitab­ schnitts entsprechend der Vorderkante des Papierblattes einschaltet, d. h. ob ein Stau eingetreten ist. Nach Ver­ streichen einer vorherbestimmten Zeitspanne, nachdem das Papierblatt sich von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt hat, wird der Motor 220 wieder auf die niedrigere Drehzahl zu­ rückgeschaltet, um den Eingang des nächsten Papierblattes vorzubereiten. Wenn der Auslaßfühler SN2 beim Fühlen der Vorderkante des Papierblattes einschaltet, wird ein Zeit­ geber eingestellt, um zu sehen, ob das Papierblatt sich in­ nerhalb eines vorherbestimmten Zeitabschnitts von dem Füh­ ler SN2 weg bewegt. Bei dem bezüglich der oberen Ablage durchgeführten Mode liegt nach dem Eintreffen eines Schie­ besignals ein Signal "Verschieben OK" nach Verstreichen eines vorherbestimmten Zeitabschnitts an, nachdem sich das letzte Blatt eines Satzes Papierblätter von dem Auslaßfüh­ ler SN2 weg bewegt hat. Dann wird eine Zeitzählung zum Durchführen einer Verschiebung gemessen. Wenn das letzte Papierblatt aus dem Kopierer ausgetragen ist, trifft ein Stoppsignal an der Endverarbeitungseinrichtung ein. Dem­ entsprechend wird der Motor 220 abgeschaltet, wenn eine vor­ herbestimmte Zeitspanne von dem Zeitpunkt an verstreicht, an welchem das letzte Papierblatt sich von dem Auslaßfühler SN2 weg bewegt hat.
Operation bezüglich der Heftablage in dem Heftabschnitt II
Bezüglich der Transportlinie, welche der Heftablage zugeord­ net ist, wird der Transportmotor 220 durch das vorstehend erwähnte Endverarbeitungseinrichtung-Startsignal eingeschal­ tet und mit derselben Drehzahl gedreht, welche der Linear­ geschwindigkeit des Kopierers entspricht. Wenn der Einlaß­ fühler SN1 durch Fühlen der Vorderkante eines Papierblattes eingeschaltet wird, wird das Solenoid 230 erregt, und ein Absenk-Motor 226 (Fig. 9) wird eingeschaltet. Gleichzeitig wird ein Zeitgeber gesetzt, um zu sehen, ob sich das Papier­ blatt von dem Einlaßfühler SN1 innerhalb eines vorherbe­ stimmten Zeitabschnittes weg bewegt, d. h. ob es zu einem Stau gekommen ist. Wenn die hintere Kante des Papierblattes sich von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt, schaltet der Fühler SN1 ab, so daß der Motor 226 auf eine höhere Dreh­ zahl geschaltet wird, um die Papiertransportgeschwindigkeit zu erhöhen. Es wird ein Zeitgeber gesetzt, um zu sehen, ob der untere Auslaßfühler 50 in einem vorherbestimmten Zeit­ abschnitt bei Fühlen der Vorderkante des Papierblattes ein­ schaltet, d. h. ob es zu einem Stau kommt. Wenn ein vorher­ bestimmter Zeitabschnitt verstreicht, nachdem das Papierblatt sich von dem Einlaßfühler SN1 weg bewegt hat, wird das Sole­ noid 230 entregt. Wenn der Auslaßfühler 50 entsprechend dem Papierblatt anschaltet, wird ein Zeitgeber gesetzt, um zu sehen, ob sich das Papierblatt innerhalb eines vorherbestimm­ ten Zeitabschnitts von dem Fühler 50 weg bewegt. Wenn ein vorherbestimmter Zeitabschnitt verstreicht, nachdem sich das Papierblatt von dem Auslaßfühler 50 weg bewegt hat, wird der Motor 226 auf die niedrigere Drehzahl umgeschaltet.
Nachdem die vorstehende Prozedur wiederholt worden ist, trifft ein Heftsignal an der Endverarbeitungseinrichtung ein. Dementsprechend legt nach Verstreichen einer vorher­ bestimmten Zeitspanne, nachdem das letzte Papierblatt eines Satzes Kopien sich von dem unteren Auslaßfühler 50 weg be­ wegt hat, liegt ein Signal "Heften OK" an, und es wird ein Zeitabschnitt für ein Verschieben gemessen. Der Kopierer gibt dann ein Stoppsignal an die Endverarbeitungseinrichtung ab, wenn diese das letzte Papierblatt austrägt, wie früher be­ reits ausgeführt ist. Dementsprechend werden die Motore 220 und 226 nach Verstreichen eines vorherbestimmten Zeit­ abschnitts abgeschaltet, nachdem sich das letzte Papierblatt von dem Auslaßfühler 50 weg bewegt hat.
Gemäß der Erfindung ist somit eine Endverarbeitungseinrich­ tung für eine Bilderzeugungseinrichtung geschaffen, bei welcher ein Hefter durch einen einfachen Mechanismus in eine Papierblättern zugeordnete, entsprechende Position zu bewegen ist, wodurch der Freiheitsgrad hinsichtlich von Heftvorgängen beträchtlich verbessert ist. Ferner sind Be­ zugs-Anlageflächen in Anpassung an die jeweilige Papier­ größe bewegbar, so daß ein Papierstapel, ohne daß er schräg angeordnet ist, genau positioniert werden kann.

Claims (10)

1. Endverarbeitungseinrichtung für eine Bilderzeugungseinrichtung, um Papierblätter zu heften, welche nacheinander aus der Bilderzeugungseinrichtung ausgetragen werden, mit einer Aufnahmeeinheit zum Aufnehmen der Papierblätter, mit Bezugs- Anschlagseinrichtung, um die Papierblätter auf der Aufnahmeeinheit in einer beabsichtigten Richtung des Papiertransports zu positionieren, mit einer Glattstoß- Anschlagseinrichtung, um die Papierblätter auf der Aufnahmeeinheit in einer Richtung senkrecht zur beabsichtigten Richtung des Papiertransports zu positionieren, und mit einer Hefteinrichtung, die von einer Ausgangsstellung aus automatisch in eine vorbestimmte Stellung bewegbar ist, um die auf der Aufnahmeeinheit positionierten Papierblätter zu heften, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) die in einer vorbestimmten Richtung hin- und herbewegbare Bezugs-An­ schlageinrichtung (26, 27) in eine gewünschte Stellung bewegbar ist, und
  • b) die in einer vorbestimmten Richtung hin- und herbewegbare Glattstoß- Anschlagseinrichtung (5, 6) in eine gewünschte Stellung unabhängig von der Bezugs-Anschlageinrichtung (26, 27) bewegbar ist.
2. Endverarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftposition der Hefteinrichtung bei jener Kante der zu heftenden Papierblätter liegt, entlang der die Bezugs-Anschlageinrichtung hin- und herbewegbar ist.
3. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugs-Anschlageinrichtung (26, 27) entlang der Vorderkante der in die Aufnahmeeinheit transportierten Papierblätter hin- und herbewegbar ist.
4. Endverarbeitungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hefteinrichtung an derselben Kante der Blätter, die in der Aufnahmeeinheit vorliegen, angrenzt, an der die Bezugs-Anschlageinrichtung angrenzt, wobei die Hefteinrichtung einen Teil der Blätter heftet, die sich entlang der obigen Kante erstrecken.
5. Endverarbeitungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugs-Anschlageinrichtung ein Paar Bezugs-Anlageflächen aufweist, welche in der vorherbestimmten Richtung symmetrisch zueinander bewegbar sind, und daß die Glattstoß-Anschlageinrichtung ein Paar Glattstoß- Anschlagsflächen aufweist, welche in der vorherbestimmten Richtung symmetrisch zueinander hin- und herbewegbar sind.
6. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar Glattstoß-Anschlagflächen unabhängig von der Hefteinrichtung bewegbar sind.
7. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar Bezugs-Anlageflächen jeweils einen eingreifenden Teil aufweist, um die Bezugs- Anlageflächen mit der Hefteinrichtung zu verbinden und um dadurch eine Bewe­ gungskraft der Hefteinrichtung an die Bezugs-Anlagefläche zu übertragen.
8. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar Bezugs-Anlageflächen zusammen mit der Hefteinrichtung bewegbar ist, wobei die eingreifenden Teile mit der Hefteinrichtung verbunden sind.
9. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenn eine der beiden Bezugs-Anlageflächen in einer Richtung bewegt wird, die andere Bezugs-Anlagefläche in einer anderen Richtung bewegt wird, welche der einen Richtung entgegengesetzt ist.
10. Endverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugs-Anschlageinrichtung ferner Vorspanneinrichtungen aufweist, um das Paar Bezugs-Anlageflächen hinsichtlich eines Transports zur Mitte hin ständig vor­ zuspannen.
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