DE4001532C2 - Papierhandhabungseinrichtung - Google Patents
PapierhandhabungseinrichtungInfo
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- B42C1/00—Collating or gathering sheets combined with processes for permanently attaching together sheets or signatures or for interposing inserts
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Description
Die Erfindung betrifft eine Papierhandhabungseinrichtung
nach dem Patentanspruch 1.
Aus der US-PS 4 762 312 ist bereits eine Papierhandhabungs
einrichtung bekannt, die eine Sortiereinrichtung umfaßt, um
Papierblätter, welche von einem entsprechenden Kopiergerät
ausgetragen worden sind, auf eine Anzahl Fächer zu vertei
len. Die Sortiereinrichtung umfaßt wiederum eine Positio
niereinrichtung in Form eines unteren Papieranschlages, um
die Papierblätter, welche in die Anzahl Fächer der Sortier
einrichtung eingeladen wurden, in die richtige Lage zu
bringen. Darüber hinaus umfaßt die bekannte Papierhandha
bungseinrichtung auch eine Hefteinrichtung, um die Papier
blätter, welche in die Anzahl Fächer geladen worden sind,
zu heften, wobei die Gesamtsteuerung durch eine Steuerein
richtung vorgenommen wird zur Steuerung des Betriebes so
wohl der Sortiereinrichtung, der Hefteinrichtung als auch
der Positioniereinrichtung.
Aus der US-PS 3 937 459 ist eine Sortiereinrichtung mit
vertikal übereinander angeordneten Sortierfächern bekannt.
Bei dieser bekannten Sortiereinrichtung können Papierblät
ter den einzelnen Fächern zugeleitet werden und können mit
Hilfe einer Positioniereinrichtung in den jeweiligen Fä
chern an ihren Rändern zueinander ausgerichtet werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
eine Papierhandhabungseinrichtung zu schaffen, bei der
dann, wenn auf verschiedene Sortierbereiche Blätter mit un
terschiedlicher Größe ausgetragen bzw. abgelegt werden,
eine weitere Behandlung oder Verarbeitung der abgelegten
Blätter mit Sicherheit verhindert werden kann, um einer
seits ein Durcheinanderbringen der Papierblätter mit ver
schiedener Blattgröße zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1
aufgeführten Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Papierhandhabungsein
richtung mit Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Rückansicht der in Fig. 1 dargestellten
Einrichtung;
Fig. 3A und 3B ein schematisches Blockdiagramm eines
Steuersystems zum Steuern der Papierhandhabungs
einrichtung;
Fig. 4A und 4B Flußdiagramme eines generellen Ablaufs,
welcher mittels des Steuersystems durchgeführt
wird;
Fig. 5A und 5B Flußdiagramme eines Ablaufs zum Betätigen
der Schwenkvorrichtung;
Fig. 6 ein Flußdiagramm eines Schwenkvorgangs; und
Fig. 7 ein Flußdiagramm, welches einen Vorgang zum Ein
ziehen der Schwenkvorrichtung wiedergibt.
In Fig. 1 ist eine Papierhandhabungseinrichtung mit Merk
malen nach der Erfindung dargestellt. Die Einrichtung
weist am Einlaß angeordnete Führungen 104a und 104b auf,
um Blätter in Form von Kopien aufzunehmen, welche nachein
ander von einem Kopiergerät oder einem ähnlichen Gerät
ausgetragen werden. Führungen 107, 109, 110 und 111,
Transportrollen 106, 108, 112 und 113 sowie ein Wählteil
in Form einer Klaue 115 sind nach den Führungen 104a und
104b angeordnet, um die eintreffenden Kopien nach oben zu
befördern. Das Wählteil 115 ist schwenkbar, um dadurch
eine von zwei unabhängigen Bahnen auszuwählen, d. h. eine
obere Bahn, welche von einer Führung 119 über ein Austrag
rollenpaar 117 und 118 zu einer Ablage 119 verläuft, und
eine untere Bahn, welche von einer Führung 120 aus in eine
vertikale Transportbahn verläuft. Die vertikale Transport
bahn verläuft entlang der Einlaßseiten einer Anzahl von in
der dargestellten Ausführungsform 20 Fächern 300. Die
Transport- und Austragrollen 162 bzw. 163 sind jeweils
paarweise vorgesehen. Angetriebene Rollen 165 werden gegen
einige der Transportrollen 162 gedrückt, welche in einem
entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind. Die
Transportrollen 106, 108, 112 und 113, die Austragrollen
117 und 118, die Transportrollen 162 und die Austragrollen
163 werden von einem Motor 200 angetrieben.
Fig. 2 zeigt eine Rückansicht der in Fig. 1 dargestellten
Einrichtung. Die zwanzig Fächer 300 sind in einen ersten
Block oder eine erste Sortiereinheit 100 und einen zweiten
Block oder eine zweite Sortiereinheit 101 unterteilt, die
jeweils zehn Fächer haben. Fächerfühler 176 und 179 und
Austragfühler 177 und 178 sind dem oberen Block (der er
sten Sortiereinheit) 100 zugeordnet, während Fächerfühler
181 und 184 und Austragfühler 180 und 183 dem unteren
Block (der zweiten Sortiereinheit) 101 zugeordnet sind.
Die Fühler 176 bis 184 sind jeweils als Photosensoren aus
geführt, welche eine lichtemittierende Diode und einen
Phototransistor aufweisen. Die Austragfühler 177, 178, 180
und 183 sprechen jeweils auf das Austragen eines Papier
blattes oder einer Kopie an, während die Fächerfühler 176,
179, 181 und 184 jeweils auf eine Kopie in den zugeordne
ten Fächern 300 ansprechen. Mit Hilfe der Fächerfühler 176
179, 181 und 184 kann der untere Block 101 benutzt werden,
wenn der obere Block 100 mit Kopien geladen ist.
Während des Betriebs gelangt eine von einem Kopiergerät
ausgetragene Kopie über die Führungen 104a und 104b in die
Papierhandhabungseinrichtung und wird durch die
Führungen 107, 109, 110 und 111 und die Transportrollen 106, 108,
112 und 113 nach oben befördert. Bei einem normalen Aus
tragvorgang ist das Wählteil 115 abgesenkt, um die Kopie
über die Führung 114 und das Austragrollenpaar 117 und 118
zu der Austragablage 119 zu leiten. Bei einem Sortierbe
trieb (bei welchem Kopien in der Seitenreihenfolge sor
tiert werden) oder bei einem Stapelbetrieb (bei welchem
Kopien Seite für Seite sortiert werden), wird das Wählteil
115 angehoben, um die Kopie entlang der Führung 110 ab
wärts zu leiten. Eine Kopie, welche mittels der Transport
rollen 116 und angetriebener Rollen 165 weiter befördert
wird, wird auf ein bestimmtes Fach verteilt, an welchem
der zugeordnete Abweiser in einer wirksamen Stellung ge
halten ist. Die Abweiser 164 werden der jeweiligen Be
triebsart (Sortier- oder Stapelbetrieb) entsprechend ver
stellt.
Bei dem Sortierbetrieb wird der dem ersten Fach zugeordne
te Abweiser 164 betätigt, um die Kopie in das erste Fach
300 auszutragen. Die zweite Kopie der ersten Seite wird
durch den dem zweiten Fach 300 zugeordneten Abweiser 164
in das zweite Fach 300 ausgetragen. Die erste Kopie der
zweiten Seite wird dem ersten Fach 300, und die zweite Ko
pie der zweiten Seite wird dem zweiten Fach 300 zugeteilt.
Auf diese Weise werden bei dem Sortierbetrieb die erste
Seite und alle nachfolgenden Seiten nacheinander auf das
jeweilige Fach 300 verteilt. Bei dem Stapelbetrieb werden
alle Kopien der ersten Seite in das erste Fach ausgetra
gen, während alle Kopien der zweiten Seite in das zweite
Fach ausgetragen werden.
In Fig. 3 ist ein bei der dargestellten Ausführungsform
anwendbares Steuersystem dargestellt, welches als ein Mi
krocomputer-Steuersystem ausgeführt ist. Das Steuersystem
hat eine Zentraleinheit (CPU) 600, einen Festwertspeicher
(ROM) 601, einen Randomspeicher (RAM) 602, ein-/Ausgabe
elemente 603 und 606, eine Taktgeber-Steuereinheit (CTC)
604 und einen universellen asynchronen Empfänger/Sender
(UART) 605. Der ROM-Speicher 601 wird Programmen geladen.
Die Zentraleinheit 600 erhält Ausgangssignale eines Einga
besystems, d. h. von Sensoren und Schaltern über einen Mul
tiplexer 607 und das Ein-/Ausgabe-Element 606. Dementspre
chend steuert die Zentraleinheit 600 verschiedene Verbrau
cher, was noch beschrieben wird, über das Ein-/Ausgabe-
Element 603, die CTC-Einheit 604, verschiedene Ansteuer
einheiten 608, 611, 615, 616, einen Phasen-Signal-Genera
tor 617 und eine SSR-Einheit 609. Die Zentraleinheit 600
tauscht verschiedene Zustände und Befehlssignale über die
UART-Einheit 605, einem Empfänger 612 und eine Ansteuer
einheit 613 mit dem Kopierer aus.
Die Fühler und Schalter können sein: ein oberer Fachfühler
631, ein Fachfühler 630, ein oberer Eingabefühler 629, ein
unterer Eingabefühler 628, ein Größen-Ausgangsfühler 627,
ein Größenfühler 531, ein eine Ausgangsstellung feststel
lender Fühler 626, obere und untere Ausgangsstellungsfüh
ler 403d, ein oberer und unterer Positionsfühler 415, ein
dem Klemmabschnitt vorgeordneter Fühler 422j, ein der
Klemmvorrichtung nachgeordneter Fühler 422k, ein Hefter-
Ausgangsfühler 625, ein Heftklammerfühler 624, ein Papier
fühler 623, ein Schalter 622 an der oberen Abdeckung, ein
Schalter 621 an der linken Tür, ein Schalter 620 an der
rechten Tür, ein Einlaßfühler 619 und ein Papieraustrag
fühler 618. Die Verbraucher (das Ausgangssystem) kann den
Antriebsmotor (einen Wechselstrommotor), einen Anzeiger
656 für KEIN HEFTEN, ein Anzeiger 644 für HEFTEN, ein Ab
weisersolenoid (SOL) 635, ein Umschalte-Solenoid 634, eine
elektromagnetische Kupplung (C1) 421c, einen Heftmotor
(Gleichstrommotor) 632, den Motor (einen umkehrbaren
Gleichstrommotor) 422f für die Klemmvorrichtung, den
Elevatormotor (Schrittmotor) 409, einen Größen-Motor
(Schrittmotor) 515 und einen für eine Schwenkbewegung vor
gesehenen Motor (Schrittmotor) 520 aufweisen.
Die Arbeitsweise und die Steuerung insbesondere der darge
stellten Ausführungsform wird nunmehr anhand von Flußdia
grammen beschrieben. In Fig. 4A und 4B ist die generelle
Arbeitsweise der Ausführungsform wiedergegeben. Zuerst
wird ein Betriebsmodesignal von dem Kopierer empfangen
(Schritt 54-1), und dann wird ein Signal bezüglich der
eingestellten Anzahl von dem Kopierer empfangen (Schritt
54-2). Nach dem Starten eines Kopierbetriebs sendet der
Kopierer ein Signal "Sorter starten" (Schritt 54-3). Dem
entsprechend wird der Antriebsmotor 200 angeschaltet
(Schritt 54-4), um einen Sortierbetrieb anzustellen
(Schritte 54-5 und 54-6). Vor dem Eintreffen des Signals
"Sorter starten" wird ein Wartezustand eingehalten. Wie in
Fig. 4B dargestellt, trifft bei dem Sortiermode ein
Signal, was die Größe von Papierblättern anzeigt, welche
von dem Kopierer zugeführt werden, etwas später als das
Signal "Sortierer starten" ein (Schritt 54-10). Entspre
chend dem Größensignal wird bestimmt, ob die Schwenkvor
richtung bereit ist oder nicht (Schritt 54-11). Wenn die
Antwort beim Schritt 54-11 ja ist, wird die Schwenkvor
richtung in die entsprechende Stellung gebracht, welche zu
dem Größensignal paßt (Schritt 54-12).
Die für den allgemeinen Betrieb vorgesehenen Unterprogram
me sind in Fig. 5A und 5B dargestellt. In Fig. 5A ist ein
Unterprogramm in der Weise vorgesehen, daß, wenn das
Größensignal empfangen worden ist (Schritt 56-1), Größen
positionsdaten, welche zu dem Größensignal passen, in
einen Größenzähler geladen werden (Schritt 56-2), und ein
Schwenkeinheit-Schiebebefehl wird abgegeben (Schritt 56-
3). Dann kehrt das Programm zurück (Schritt 56-4). Wenn
die Antwort beim Schritt 56-1 nein ist, springt das Pro
gramm direkt zurück.
In Fig. 5A ist das Schwenkvorrichtungs-Schiebeprogramm
dargestellt, wenn die Schwenkvorrichtung nicht zu bewegen
ist (Schritt 56-5), springt das Programm zurück (Schritt
56-6). Wenn die Antwort beim Schritt 56-5 ja ist, wird be
stimmt, ob die Schwenkvorrichtung geschwenkt werden kann
oder nicht (56-7). Wenn die Antwort beim Schritt 56-7 ja
ist, wird der Motor 515 mit hoher Drehzahl im Uhrzeiger
sinn gedreht (Schritt 56-8). Ob nun der Größenfühler 531
von dem ausgeschalteten in den eingeschalteten Zustand ge
schaltet hat oder nicht, wird dann festgestellt (Schritt
56-9). Wenn die Antwort beim Schritt 56-9 nein ist,
springt das Programm zurück (Schritt 56-6). Wenn die Ant
wort beim Schritt 56-9 ja ist, wird der sogenannte Größen
zähler um 1 dekrementiert (Schritt 56-10) und wird geprüft
(Schritt 56-11). Wenn der Größenzähler 1 ist, wird die
Drehzahl des Motors 515 erniedrigt (Schritt 56-12) und das
Programm springt zurück (Schritt 56-13). Wenn der Größen
zähler 0 ist (Schritt 56-14) wird der Motor 515 abgeschal
tet (Schritt 56-15) und das Programm springt zurück.
Wie aus Fig. 3B zu ersehen, gibt der Kopierer ein Austrag
signal ab, wenn eine Kopie (Papierblatt) ausgetragen wird
(Schritt 54-13). Bei dem Empfang des Austragsignals wird
die elektromagnetische Kupplung (CL) eingekuppelt (Schritt
54-14). Wenn die Kopie an dem Sorter eintrifft, wird der
Einlaßfühler 619 eingeschaltet (Schritt 54-15), wodurch
das Umschaltsolenoid 634 erregt wird (Schritt 56-16). Der
Sorter ist nunmehr bereit, die Kopie aus dem Fach zuzutei
len. Unter den Abweiser-Solenoids 635 und 654, welche den
einzelnen Fächern zugeordnet sind, wird das dem ersten
Fach zugeordnete Solenoid etwas später als das Einschalten
des Einlaßfühlers 619 erregt, wodurch die Kopie in das
Fach geleitet wird (Schritt 54-17). Nach Verstreichen
eines entsprechenden Zeitabschnitts, der notwendig ist,
damit die Kopie vollständig in dem Fach liegt (z. B. 300 ms,
Schritt 54-18), wird der Motor 520 angeschaltet, um das
Schiebteil zu bewegen, um die Kopie in dem Fach genau in
die richtige Lage zu bringen (Schritt 54-19). Insbesondere
das Schiebeteil wird bewegt, wenn die hintere Kante der
Kopie gefühlt wird.
Die Schwenkbewegung des Schiebeteils wird nunmehr anhand
des Unterprogramms der Fig. 6 beschrieben. Wenn die Kopie
in das Fach ausgetragen wird, wird einer der oberen und
unteren Eingangsfühler 629 und 628 eingeschaltet. Am Ende
des Austragvorgangs wird der Fühler 629 und 628 von dem
eingeschalteten in den ausgeschalteten Zustand geschaltet
(Schritt 57-1). Durch das Umschalten von dem eingeschalte
ten in den ausgeschalteten Zustand wird die hintere Kante
der Kopie angezeigt. Bei dem Schalten des Fühlers 629 oder
628, wie vorstehend erwähnt, wird ein Zeitgeber in der
Zentraleinheit 600 gestartet (Schritt 57-1). Wenn ein vor
herbestimmter Zeitabschnitt von beispielsweise 300 ms ver
strichen ist, was durch Überwachen des Zeitgebers festge
stellt wird (Schritt 57-3), wird der Zeitgeber angehalten
(57-4) und wenn die Schwenkeinheit bereit ist, wird der
Motor 520 angeschaltet, um eine Schwenkbewegung zu starten
(Schritt 57-6). Dies wird jedesmal dann wiederholt, wenn
eine Kopie in ein Fach ausgetragen wird. Wenn jedoch die
Anzahl Kopien, welche nacheinander in dem Fach gestapelt
worden ist, die Anzahl überschreitet, welche bei der Heft
einheit zulässig ist (30 Kopien in der dargestellten Aus
führungsform), wird die Schwenkbewegung unterbrochen, wo
durch das Sortieren unterbunden wird; die Schwenkeinheit
wird in die Ausgangsstellung zurückgebracht und es wird
verhindert, daß die Hefteinheit die Kopien auf dem Fach
bindet.
Das Zurückziehen der Schwenkeinheit ist durch ein Unter
programm in Fig. 7 wiedergegeben. Wenn, wie dargestellt,
eine Kopie in das erste Fach ausgetragen wird (Schritt 58-
1), wird sie gezählt (Schritt 58-2). Wenn die Anzahl an
ausgetragenen Kopien die Anzahl übersteigt, welche gehef
tet werden kann (Schritt 58-3), wird die Schwenkbewegung
unterbrochen (Schritt 58-4) und die Schwenkeinheit wird in
die Ausgangsstellung zurückgezogen (Schritt 58-5). Die
nächste Kopie und alle nachfolgenden Kopien, welche in das
Fach ausgetragen werden, werden nicht in die richtige Lage
gebracht. Gleichzeitig wird das Heften bei den vorher aus
getragenen Kopien unterbunden (Schritt 58-6).
Nunmehr wird eine weitere Steuermöglichkeit des Steuer
systems nach Fig. 3 beschrieben. Diese Möglichkeit ist
vorgesehen, um nacheinander die Bewegungsgeschwindigkeit
am Beginn einer Auf-Abwärtsbewegung zu erhöhen, und wenn
eine vorherbestimmte Drehzahl erreicht ist, eine konstante
Bewegungsgeschwindigkeit einzustellen, und um anschließend
die Bewegungsgeschwindigkeit von einer Stellung vor einem
interessierenden Fach zu verringern, und wenn eine vorher
bestimmte Geschwindigkeit erreicht ist, eine konstante Ge
schwindigkeit bis zu einem Stopp an dem interessierenden
Fach einzustellen.
Fig. 5 zeigt insbesondere ein Unterprogramm, welches je
weils bis zu 1 ms abgerufen wird, um die Beschleunigungs- und
Verzögerungsfunktion zu bewirken. Wie dargestellt,
wird, nachdem der Elevator-Motor 409 angeschaltet worden
ist (Schritt 67-1), wenn eine Beschleunigung noch nicht
beendet, ist (Schritt 67-2), ein Beschleunigungszähler je
desmal um 1 inkrementiert, wenn das Unterprogramm abgeru
fen wird (Schritt 67-3). Der ROM-Speicher 601 speichert
eine Gruppe von Geschwindigkeitsdaten, welche dem Wert des
Beschleunigungszählers zugeordnet sind. Spezielle Ge
schwindigkeitsdaten, welche zu dem steigenden Wert des Be
schleunigungszählers passen, werden in die CTC-Einheit 604
geschrieben (Schritt 67-5). Die CTC-Einheit 604 erzeugt
eine Frequenz, welche den Geschwindigkeitsdaten zugeordnet
ist, und führt sie dem Phasensignal-Generator 614 zu. Dem
entsprechend liefert der Generator 614 ein Phasensignal an
die Konstantstrom-Treiberstufe 615, um den Elevator-Motor
409 mit einer Drehzahl anzutreiben, welche den Geschwin
digkeitsdaten zugeordnet ist. Sobald der Beschleunigungs
zähler einen vorherbestimmten Wert erreicht (Schritt 67-
6), wird die Beschleunigung beendet (Schritt 67-13), und
der Elevator-Motor 409 dreht danach mit einer konstanten
Drehzahl.
Nach Verstreichen einer vorherbestimmten Zeitspanne be
ginnt eine Verzögerung (Schritt 67-7). Ein Verzögerungs
zähler wird jedesmal um 1 inkrementiert, wenn das Unter
programm abgerufen wird (Schritt 67-8). Zu diesem Zeit
punkt speichert der ROM-Speicher 601 eine Gruppe von Ge
schwindigkeitsdaten, durch welche anschließend die Bewe
gungsgeschwindigkeit auf der Basis des Werts des Verzöge
rungszählers verringert wird (Schritt 67-9). Drehzahlda
ten, welche dem Wert des Verzögerungszählers entsprechen,
werden in der CTC-Einheit 604 gesetzt (Schritt 67-10). Die
CTC-Einheit 604 erzeugt wieder eine Frequenz, welche den
Drehzahldaten entspricht, und liefert sie an den Phasen
signal-Generator 614. Der Generator 614 gibt ein Phasen
signal an die Konstantstrom-Treiberstufe 615 ab, wodurch
der Elevator-Motor mit einer den Geschwindigkeitsdaten
entsprechenden Drehzahl betrieben wird. Wenn der Verzöge
rungszähler einen vorherbestimmten Wert erreicht (Schritt
67-11), wird die Verzögerung beendet (Schritt 67-12), und
der Elevator-Motor 409 wird danach mit einer konstanten
Drehzahl angetrieben. Wenn die Heftereinheit bei einem in
teressierenden Fach eintrifft, wird der Elevator-Motor 409
abgeschaltet, wobei der Beschleunigungs- und der Verzöge
rungszähler gelöscht werden (Schritt 67-14).
Claims (7)
1. Papierhandhabungseinrichtung, mit einer Sortiereinrich
tung, um Papierblätter, welche von einem entsprechenden Gerät
ausgetragen worden sind, auf eine Anzahl Fächer zu verteilen,
mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung des Gesamtbetriebes
der Papierhandhabungseinrichtung, und mit einer Folgeverar
beitungseinrichtung, die durch die Steuereinrichtung (600)
steuerbar ist, wobei der Steuereinrichtung (600) eine Detek
toreinrichtung (531, 627) für Papiergrößen vorgeschaltet ist,
um das Tätigwerden bzw. Nichttätigwerden der Folgeverarbei
tungseinrichtung abhängig vom Ausgangssignal der Detektorein
richtung (531, 627) zu steuern.
2. Papierhandhabungseinrichtung nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch eine Positioniereinrichtung, um die Papier
blätter, welche in die Anzahl Fächer geladen sind, in die
richtige Lage zu bringen, wobei
- a) die Sortiereinrichtung in einen ersten und einen zweiten Sortierabschnitt (100, 101) aufgeteilt ist,
- b) die Detektoreinrichtung (531, 627) den Fächern der Sor tierabschnitte (100, 101) zugeordnet ist, um die Größe der Kopierblätter, welche die jeweiligen Fächer erreicht haben, zu detektieren, und
- c) die Steuereinrichtung (600) dafür ausgebildet ist, auf der Grundlage der Ausgangssignale der Detektoreinrich tung (531, 627) den Betrieb der Positioniereinrichtung zu verhindern, wenn die Größeninformationen bezüglich der Blätter, welche den ersten und zweiten Sortierab schnitt (100, 101) erreicht haben, sich voneinander un terschieden, wobei die Positioniereinrichtung sowohl am ersten als auch am zweiten Sortierabschnitt (100, 101) tätig ist.
3. Papierhandhabungseinrichtung nach Anspruch 2, gekenn
zeichnet durch eine Hefteinrichtung, um die Papierblätter,
welche in die Anzahl Fächer geladen worden sind, zu heften,
wobei die Steuereinrichtung (600) ferner dafür ausgebildet
ist, auf der Grundlage der Ausgangsignale der Detektorein
richtung (531, 627) den Betrieb der Hefteinrichtung zu ver
hindern, wenn die Größeninformationen bezüglich der Blätter,
welche den ersten und zweiten Sortierabschnitt (100, 101) er
reicht haben, sich voneinander unterscheiden.
4. Papierhandhabungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (600) verhindert,
daß die Hefteinrichtung auf die Papierblätter wirkt, welche
dem zweiten Sortierabschnitt (101) zugeteilt worden sind,
wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papierblätter,
welche dem zweiten Sortierabschnitt (101) zugeteilt worden
sind, in der Größe kleiner sind als die Papierblätter, welche
dem ersten Sortierabschnitt (100) zugeteilt worden sind.
5. Papierhandhabungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (600) verhindert,
daß die Hefteinrichtung auf die Papierblätter wirkt, welche
dem ersten Sortierabschnitt (100) zugeteilt worden sind, wenn
die Größeninformation anzeigt, daß die Papierblätter, welche
dem ersten Sortierabschnitt (100) zugeteilt worden sind, in
der Größe kleiner sind als die Papierblätter, welche dem
zweiten Sortierabschnitt (101) zugeteilt worden sind.
6. Papierhandhabungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (600) verhindert,
daß die Positioniereinrichtung auf die Papierblätter wirkt,
welche dem zweiten Sortierabschnitt (101) zugeteilt worden
sind, wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papier
blätter, welche dem zweiten Sortierabschnitt (101) zugeteilt
worden sind, in der Größe kleiner sind als die Papierblätter,
welche dem ersten Sortierabschnitt (100) zugeteilt worden
sind.
7. Papierhandhabungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (600) verhindert,
daß die Positioniereinrichtung auf die Papierblätter wirkt,
welche dem ersten Sortierabschnitt (100) zugeteilt worden
sind, wenn die Größeninformation anzeigt, daß die Papier
blätter, welche dem ersten Sortierabschnitt (100) zugeteilt
worden sind, in der Größe kleiner sind als die Papierblätter,
welche dem zweiten Sortierabschnitt (101) zugeteilt worden
sind.
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|---|---|---|---|
| DE4042539A DE4042539B9 (de) | 1989-01-19 | 1990-01-19 | Papierhandhabungsvorrichtung |
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