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DE3801342A1 - Kraftfahrzeug-sperrvorrichtung - Google Patents

Kraftfahrzeug-sperrvorrichtung

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Publication number
DE3801342A1
DE3801342A1 DE19883801342 DE3801342A DE3801342A1 DE 3801342 A1 DE3801342 A1 DE 3801342A1 DE 19883801342 DE19883801342 DE 19883801342 DE 3801342 A DE3801342 A DE 3801342A DE 3801342 A1 DE3801342 A1 DE 3801342A1
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DE
Germany
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guide sleeve
locking device
housing
sleeve
post
Prior art date
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DE19883801342
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English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
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VERSCHLEISS- UND KORROSIONSSCHUTZ DR. DOERNEMANN G
Original Assignee
MALKMUS DOERNEMANN CAROLA
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/04Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage
    • E01F13/044Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage the barrier being formed by obstructing members situated on, flush with, or below the traffic surface, e.g. with inflatable members on the surface
    • E01F13/046Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage the barrier being formed by obstructing members situated on, flush with, or below the traffic surface, e.g. with inflatable members on the surface the obstructing members moving up in a translatory motion, e.g. telescopic barrier posts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Sperrvorrichtung für Durchfahrten, Einfahrten oder dgl. mit einer etwa bündig im Untergrund der Fahrbahn gehaltenen Führungshülse und einem in dieser zwischen Begrenzungsanschlägen längsver­ schiebbar sowie mit Umfangsspiel und gegen Drehungen um seine Längsachse sicher gehaltenen Sperrpfosten in Form einer nach oben hin geschlossenen Hülse.
Es sind Sperrvorrichtungen der vorgenannten Art bekannt (DE-PS 27 23 514; GB-PS 12 56 889), welche in relativ leich­ ter Ausführungsform zur Handbetätigung ausgebildet sind und zum Absperren von Parkplätzen bzw. Einstellplätzen dienen, damit Unbefugte diese Plätze nicht belegen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperrvor­ richtung der vorgenannten Art so auszubilden, daß sie als Hindernis für schutzbedürftige Anlagen gegen unberechtig­ tes oder gewaltsames Eindringen von Kraftfahrzeugen verwend­ bar ist und ggf. reihenförmig bzw. auch in Reihen hinter­ einander oder aber im Zuge einer mehrstufigen Sperranlage verwendbar ist.
Zur Lösung vorstehender Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend genannte Sperrvorrichtung dadurch, daß der Sperrpfosten als Rammwiderstand nach Art eines Pollers ausgebildet ist und zusammen mit der Führungshülse eine den Sperrpfosten ein- und ausschiebende Kolbenzylinderan­ ordnung umschließt, die gelenkig an den Stirnwänden der Führungshülse und des Sperrpfostens angreift, daß der Ausschubweg des Pfostens aus der Führungshülse auf etwa zwei Drittel seiner Länge begrenzt und die Führungshülse in eine massive blockartige Ummantelung aus Beton ein­ gebettet ist.
Bei entsprechender Wahl der Wandstärke des Materials für den hülsenförmigen, jedoch oben geschlossenen Sperrpfosten können in Verbindung mit der in der Betonummantelung im Erdreich gehaltenen Führungshülse sehr große Anprallkräfte aufgenommen werden, wenn der Sperrpfosten in die ausge­ fahrene Stellung überführt worden ist. In der eingefahrenen Stellung hingegen schließt die Sperrvorrichtung bündig mit dem Untergrund ab. Sie tritt daher sichtbar kaum in Erscheinung.
Die vorstehend beschriebene Sperrvorrichtung hat den großen Vorteil, daß sie bei ausgefahrenem Sperrpfosten in beiden Richtungen ihre Sperrwirkung entfaltet. Sollte demgemäß ein Fahrzeug unbefugt in ein geschütztes Gelände eingefahren sein, so kann durch die Betätigung der Sperrvorrichtung das zu Unrecht eingefahrene Fahrzeug an seiner Ausfahrt gehindert werden. Der Aufbau der Sperrvorrichtung ist relativ einfach, da sowohl der Sperrpfosten als auch die Führungshülse als rohrförmige Abschnitte ausgebil­ det sein können, welche an dem einen Ende durch entspre­ chende Stirnflächen verschlossen werden. Die zur Betätigung der Sperrvorrichtung im Inneren der Führungshülse und des Sperrpfostens angeordnete Kolbenzylinderanordnung ist geschützt untergebracht und ermöglicht durch ihre gelenkige Verbindung mit den Stirnwänden der Führungs­ hülse und des Sperrpfostens ein seitliches Bewegungs­ spiel der vorgenannten Teile. Bei reihenförmiger An­ ordnung von Führungshülsen mit zugeordneten Sperrpfosten können die Sperrpfosten der gesamten Anordnung über eine gemeinsame Antriebs- und Steuerungseinrichtung betätigt werden. In der Regel werden die Kolbenzylin­ deranordnungen der Sperrvorrichtung über eine unter Druck stehende Hydraulflüssigkeit betätigt, wobei die Kolbenzylinderanordnungen als wechselweise beaufschlag­ bare Anordnungen ausgebildet sind, um sowohl das Ein- als auch das Ausfahren des Sperrpfostens gesteuert vornehmen zu können.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich bei der neuen Sperrvorrichtung an den oberen Abschnitt der Führungs­ hülse ein seitlich ausladendes von der Betonummante­ lung mit umschlossenes Gehäuse für die Aufnahme von Zuführungs- und Verbindungselementen für elektrische und hydraulische Leitungen sowie für elektrische Schalt­ einrichtungen anschließt und wenn das Gehäuseinnere über einen in Höhe der Fahrbahn vorgesehenen abnehm­ baren Deckel zugänglich ist. Dabei kann die Führungs­ hülse zugleich eine Begrenzungswand des Gehäuses bilden bzw. das Gehäuse kann unmittelbar an die Führungshülse angeschweißt werden, so daß Gehäuse und Führungshülse eine Baueinheit bilden. Dabei kann das im oberen Ab­ schnitt der Führungshülse vorgesehene Gehäuse als Teil eines die Führungshülse ringförmig umschließenden Gehäuses ausgebildet sein. Dieses ringförmig umschließende Ge­ häuse hat den großen Vorteil, daß in diesem eine Heiz­ einrichtung angeordnet werden kann, damit die hydrau­ lische Kolbenzylinderanordnung auch bei sehr tiefen Außentemperaturen funktionsfähig gehalten werden kann. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich, wenn die Führungshülse in einer sie im Abstand umgeben­ den Aufnahmewanne angeordnet ist, und wenn der Raum zwischen der Hülse und der Wanne mit Beton ausgefüllt ist. Hierdurch kann die gesamte Anordnung praktisch bis auf die Betonfüllung vorgefertigt werden. Die be­ schriebene Wanne zur Aufnahme der Führungshülse kann zweckmäßigerweise als vorgefertigtes oben offenes kasten­ förmiges Bauteil hergestellt werden, welches im Erdreich eingesetzt bzw. verankert wird. Bei reihenförmiger An­ ordnung der Sperrvorrichtung bzw. der Führungshülsen mit darin gehaltenen Sperrpfosten können zwei oder mehr dieser Führungshülsen in einem gemeinsamen Kasten bzw. einer gemeinsamen Wanne angeordnet und durch einzufül­ lenden Beton in diesem eingebettet werden.
Zur Erhöhung der Stabilität des Sperrpfostens und um große Kräfte beim Ausschieben des Sperrpfostens über­ tragen zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Stirnwand des Sperrpfostens im Vergleich zu seiner Umfangswand verstärkt als Widerlagerplatte für die Kolbenzylinder­ anordnung ausgebildet ist.
Um an der Kolbenzylinderanordnung auftretende Störungen oder Defekte beheben und die genannte Anordnung auch warten zu können, ist es notwendig, daß diese trotz der Einbettung der Führungshülse in den sie umgebenden Beton aus der Hülse entnommen werden kann. Hierzu sieht eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vor, daß die Kolbenzylinderanordnung an ihrem der Stirnwand der Führungshülse zugekehrten Ende mit einer Montageplatte verbunden ist, welche Paßbohrungen aufweist, in die von der Stirnwand der Führungshülse aufragende Paßstifte eingreifen, daß in der Montageplatte umfänglich ver­ teilte Durchgangsbohrungen vorgesehen sind, welche mit Gewindebohrungen in der Stirnwand der Führungshülse fluchten, und daß bis in die Nähe des oberen Endes der Führungshülse reichende Schraubbolzen zur lösbaren Be­ festigung der Montageplatte an der Stirnwand der Füh­ rungshülse vorgesehen sind.
Die Sicherung des Sperrpfahles gegen Verdrehungen um seine Längsachse sowie die Begrenzung des Hubweges des Sperrpfahles erfolgt zweckmäßigerweise dadurch, daß an der Führungshülse und dem Sperrpfahl in den zwischen diesen vorgesehenen Ringspalt ragende zusammenwirkende teils als Leisten ausgebildete Führungsstücke sowie Anschlagstücke gehalten sind.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung den Aufbau der Sperr­ vorrichtung bei herausgeschobenem Sperrpfahl,
Fig. 2 einen zentralen Längsschnitt durch die Führungs­ hülse mit Gehäuse und in der Hülse gehaltenem Sperrpfahl,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B in der Fig. 2.
In der Darstellung der Fig. 1 sind der Sperrpfosten 1 und die Führungshülse 2 nicht im Schnitt wiedergegeben. In dieser rein schematischen Zeichnung ist eine kastenför­ mige Wanne 3 vorgesehen, welche in diesem Beispiel einen etwa quadratischen Querschnitt aufweist und als Beton­ wanne in den Fahruntergrund so eingelassen ist, daß die aufgelegte Abdeckung 4 aus Beton mit dem Fahrunter­ grund eine Ebene bildet. Die Abdeckung 4 kann dabei fest mit der Wanne 3 verbunden sein.
Die Führungshülse 2 ist an ihrem oberen Ende mit einem sie umschließenden Gehäuse 5 ausgerüstet, welches in diesem Beispiel einen seitlich weiter ausladenden Ab­ schnitt 5 a aufweist. An diesem Abschnitt 5 a sind gemäß der Darstellung Rohre 6 und 7, beispielsweise aus Kunst­ stoff, angeschlossen, die als Leerrohre für die Aufnahme von Hydraulikschläuchen 8 dienen, um die später noch zu beschreibende Kolbenzylinderanordnung betätigen zu können.
Die Führungshülse 2 ist an ihrem unteren Ende mit einer Stirnwand 2 a ausgerüstet, durch welche die Hülse 2 nach unten hin dicht verschlossen ist. In der Stirnwand 2 a ist ein Anschlußstutzen 2 b vorgesehen, an welchen eine Entwässerungsleitung 9 angeschlossen ist.
Die Hülse 2 mit ihrem Gehäuse 5 sowie die Rohrleitungen 6, 7 und 9 sind in eine Ummantelung 10 aus Beton einge­ gossen bzw. eingebettet.
Der Sperrpfahl 1 ist seinerseits nach oben hin ebenfalls durch eine Stirnwand 1 a verschlossen, die im Vergleich zu seiner Umfangswand verstärkt als Widerlagerplatte ausgebildet ist.
Die Abdeckung 4 ist im Bereich des Sperrpfostens 1 und des seitlich ausladenden Gehäuseabschnittes 5 a durchbro­ chen sowie oberhalb des Gehäuseabschnittes 5 a durch einen abnehmbaren Deckel 11 verschlossen.
Einzelheiten sowie der konstruktive Aufbau des Sperrpfah­ les 1 und der Führungshülse 2 mit ihrem am oberen Ende vorgesehenen Gehäuse 5 sind aus der Fig. 2 ersichtlich.
In ausgezogenen Linien ist der Sperrpfahl 1 in der Hülse 2 in eingeschobener Stellung wiedergegeben. Strichpunk­ tiert ist ein Abschnitt des Sperrpfahles 1 in der ausge­ schobenen Stellung wiedergegeben.
Die Führungshülse 2 und der Sperrpfahl 1 weisen in dem dargestellten Beispiel einen kreisrunden Querschnitt auf, greifen mit umfänglichem Spiel ineinander und um­ schließen eine Kolbenzylinderanordnung 12, welche über Gelenke 13 und 14 an den Stirnwänden 1 a bzw. 2 a des Sperrpfahles 1 bzw. der Führungshülse 2 angreift. Hier­ durch kann das Bewegungsspiel zwischen dem Sperrpfahl 1 und der Führungshülse 2 beim Aus- und Einschieben des Sperrpfahles ausgenutzt werden, ohne daß eine Ver­ klemmung der beiden genannten Elemente zu befürchten ist. In dem ausladenden Gehäuseabschnitt 5 a sind Ver­ bindungselemente 14 in Form von Schlauchkupplungen ange­ deutet, welche mit den zu der Kolbenzylinderanordnung führenden Hydraulikleitungen 8 und 8 a einerseits sowie mit in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Zuleitungen andererseits verbunden werden.
In dem genannten Gehäuseabschnitt 5 a sind außerdem in der Zeichnung nicht wiedergegebene elektrische Anschluß­ elemente bzw. Schalteinrichtungen vorgesehen, die ebenso wie die genannten als Schlauchkupplungen ausgebildeten Verbindungselemente 14 nach Abnehmen des Deckels 11 von außen zugänglich sind.
Das ringförmige Gehäuse 5 kann außerdem für die Aufnahme einer Heizeinrichtung, beispielsweise eines in der Zeich­ nung gestrichelt wiedergegebenen Heizbandes 15 dienen, welches als elektrisches Widerstands-Heizband ausgebildet sein kann.
Die Kolbenzylinderanordnung 12 ist an ihrem der Stirnwand 2 a der Führungshülse zugekehrten Ende mit einer Montage­ platte 16 fest verbunden, beispielsweise verschweißt. Diese Montageplatte 16 ist lösbar mit der Stirnwand 2 a der Führungshülse 1 verschraubt. Zu diesem Zweck sind in der Montageplatte 16 gemäß Fig. 3 Paßbohrungen 17 diametral gegenüberliegend angeordnet, in die von der Stirnwand 2 a der Führungshülse 2 aufragende in der Zeichnung nicht wiedergegebene Paßstifte eingreifen. Weiterhin sind in der Montageplatte 16 gegenüber den Paßbohrungen 17 versetzt angeordnete Durchgangsbohrungen 18 vorgesehen, die mit in der Stirnwand 2 a der Führungs­ hülse 2 angeordneten Gewindebohrungen fluchten.
In dem dargestellten Beispiel der Fig. 2 sind fluchtend mit den genannten Durchgangsbohrungen 18 auf der Stirnwand 2 a der Führungshülse 2 Schraubmuttern 19 zur Bildung der Gewindebohrungen angeschweißt, während an der Un­ terseite der Stirnwand 2 a mit den Durchgangsbohrungen 18 fluchtend Hülsen 20 befestigt sind.
Zum Festschrauben der Montageplatte 16 an der Stirnwand 2 a der Führungshülse 2 dienen bis in die Nähe des oberen Endes der Führungshülse 2 reichende Schraubbolzen 21, die an ihrem oberen Ende mit einem Mehrkant 21 a ausge­ rüstet sind. An ihrem unteren Ende sind die Schraubbolzen 21 mit einer Ringschulter 21 b versehen, die auch von einer Kontermutter gebildet werden kann.
Statt der in der Zeichnung wiedergegebenen beiden Paß­ bohrungen 17 und Durchgangsbohrungen 18 können auch auf dem Umfang verteilt mehrere dieser Bohrungen vorgese­ hen sein. In der Praxis genügt es doch, wenn jeweils zwei diametral gegenüberliegende Bohrungen der genannten Art vorgesehen sind.
Die Fig. 3 zeigt, daß im Bereich des unteren Endes der Führungshülse 2 vier auf dem Umfang verteilt angeordne­ te Anschlagstücke 22 befestigt sind, auf welchen sich der Sperrpfosten 1 in der tiefsten Stellung abstützt, so daß seine Stirnwand 1 a bündig mit dem Fahruntergrund verläuft.
Am unteren Ende des Sperrpfahles 1 sind Gegenanschlag­ stücke 24 befestigt, die mit den Anschlagstücken 22 zusammenwirken.
Auf der Außenwandfläche des Sperrpfahles 1 sind gemäß Fig. 4 und Fig. 2 Führungsstücke 23 in Form von Leisten vorgesehen, die auf dem Umfang gleichmäßig verteilt angeordnet sind und aus Kunststoff bestehen können.
Als Verdrehsicherung des Sperrpfahles 1 ist auf diesem ein Anschlagstück 25 befestigt, welches zwischen die im Abstand auf der Innenseite der Führungshülse 2 angeord­ neten zusätzlichen Führungsleisten 26 eingreift, und zwar über die gesamte Länge des Ausschubweges des Sperr­ pfahles 1. Dieser Ausschubweg beträgt maximal zwei Drit­ tel seiner Länge, so daß er wenigstens um ein Drittel seiner Länge in der Führungshülse gehalten ist, wenn er in die Sperrstellung überführt wurde. Zu diesem Zweck sind weitere Begrenzungsanschläge 27 auf der Außenseite des Sperrpfahles 1 angeordnet, die in der ausgeschobenen Stellung des Sperrpfahles 1 mit Widerlagerstücken 28 am oberen Ende der Führungshülse 2 zusammenwirken. Durch die Wahl der Wandstärken für den Sperrpfosten 1 bzw. die Führungshülse 2 kann die Sperrvorrichtung den jewei­ ligen Anforderungen an die aufzunehmenden Anprallasten angepaßt werden.

Claims (8)

1. Kraftfahrzeug-Sperrvorrichtung für Durchfahrten, Ein­ fahrten oder dgl. mit einer etwa bündig im Untergrund der Fahrbahn gehaltenen Führungshülse (2) und einem in dieser zwischen Begrenzungsanschlägen (22, 23; 27, 28) längsverschiebbar sowie mit Umfangsspiel und gegen Drehun­ gen um seine Längsachse sicher gehaltenen Sperrpfosten (1) in Form einer nach oben hin geschlossenen Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrpfosten (1) als Rammwiderstand nach Art eines Pol­ lers ausgebildet ist und zusammen mit der Führungshülse (2) eine den Sperrpfosten (1) ein- und ausschiebende Kolbenzylinderanordnung (12) umschließt, die gelenkig an den Stirnwänden (1 a; 2 a) der Führungshülse und des Sperrpfostens angreift, daß der Ausschubweg des Pfostens aus der Führungshülse auf etwa zwei Drittel seiner Länge begrenzt und die Führungshülse in eine massive blockartige Ummantelung (3, 10) aus Beton eingebettet ist.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den oberen Abschnitt der Führungshülse (2) ein seitlich ausladendes von der Beton-Ummantelung (3, 10) mit umschlossenes Gehäuse (5, 5 a) für die Aufnahme von Zuführungs- und Verbindungs­ elementen für elektrische und hydraulische Leitungen (8, 8 a) sowie für elektrische Schalteinrichtungen anschließt, und daß das Gehäuseinnere über einen in Höhe der Fahrbahn vorgesehenen abnehmbaren Deckel (11) zugänglich ist.
3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im oberen Ab­ schnitt der Führungshülse (2) vorgesehene ausladende Gehäuse (5 a) als Teil eines die Führungshülse ring­ förmig umschließenden Gehäuses (5) ausgebildet ist.
4. Sperrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Füh­ rungshülse (2) ringförmig umschließenden Gehäuse (5) eine Heizeinrichtung (15) angeordnet ist.
5. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Führungshülse (2) in einer sie im Abstand umgebenden Aufnahmewanne (3) angeordnet ist, und daß der Raum zwischen der Hülse und der Wanne mit Beton (10) ausgefüllt ist.
6. Sperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (1 a) des Sperrpfostens (1) im Vergleich zu seiner Umfangswand verstärkt als Widerlagerplatte für die Kolbenzylinderanordnung (12) ausgebildet ist.
7. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kolbenzylinderanordnung (12) an ihrem der Stirnwand (2 a) der Führungshülse (2) zugekehrten Ende mit einer Montageplatte (16) verbunden ist, welche Paßbohrungen (17) aufweist, in die von der Stirnwand (2 a) der Führungshülse (2) aufragende Faß­ stifte eingreifen, daß in der Montageplatte (16) umfänglich verteilte Durchgangsbohrungen (18) vor­ gesehen sind, welche mit Gewindebohrungen (19) in der Stirnwand der Führungshülse fluchten, und daß bis in die Nähe des oberen Endes der Führungshülse reichende Schraubbolzen (21) zur lösbaren Befestigung der Montageplatte (16) an der Stirnwand (2 a) der Führungshülse (2) vorgesehen sind.
8. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungshülse (2) und dem Sperrpfahl (1) in den zwischen diesen vorgesehenen Ringspalt ragende zusammenwirkende teils als Leisten (23, 25, 26) aus­ gebildete Führungsstücke sowie Anschlagstücke (24; 27) gehalten sind.
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