DE3801342A1 - Kraftfahrzeug-sperrvorrichtung - Google Patents
Kraftfahrzeug-sperrvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Sperrvorrichtung
für Durchfahrten, Einfahrten oder dgl. mit einer etwa bündig
im Untergrund der Fahrbahn gehaltenen Führungshülse und
einem in dieser zwischen Begrenzungsanschlägen längsver
schiebbar sowie mit Umfangsspiel und gegen Drehungen um
seine Längsachse sicher gehaltenen Sperrpfosten in Form
einer nach oben hin geschlossenen Hülse.
Es sind Sperrvorrichtungen der vorgenannten Art bekannt
(DE-PS 27 23 514; GB-PS 12 56 889), welche in relativ leich
ter Ausführungsform zur Handbetätigung ausgebildet sind
und zum Absperren von Parkplätzen bzw. Einstellplätzen
dienen, damit Unbefugte diese Plätze nicht belegen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperrvor
richtung der vorgenannten Art so auszubilden, daß sie als
Hindernis für schutzbedürftige Anlagen gegen unberechtig
tes oder gewaltsames Eindringen von Kraftfahrzeugen verwend
bar ist und ggf. reihenförmig bzw. auch in Reihen hinter
einander oder aber im Zuge einer mehrstufigen Sperranlage
verwendbar ist.
Zur Lösung vorstehender Aufgabe kennzeichnet sich die
einleitend genannte Sperrvorrichtung dadurch, daß der
Sperrpfosten als Rammwiderstand nach Art eines Pollers
ausgebildet ist und zusammen mit der Führungshülse eine
den Sperrpfosten ein- und ausschiebende Kolbenzylinderan
ordnung umschließt, die gelenkig an den Stirnwänden der
Führungshülse und des Sperrpfostens angreift, daß der
Ausschubweg des Pfostens aus der Führungshülse auf etwa
zwei Drittel seiner Länge begrenzt und die Führungshülse
in eine massive blockartige Ummantelung aus Beton ein
gebettet ist.
Bei entsprechender Wahl der Wandstärke des Materials für
den hülsenförmigen, jedoch oben geschlossenen Sperrpfosten
können in Verbindung mit der in der Betonummantelung im
Erdreich gehaltenen Führungshülse sehr große Anprallkräfte
aufgenommen werden, wenn der Sperrpfosten in die ausge
fahrene Stellung überführt worden ist. In der eingefahrenen
Stellung hingegen schließt die Sperrvorrichtung bündig
mit dem Untergrund ab. Sie tritt daher sichtbar kaum in
Erscheinung.
Die vorstehend beschriebene Sperrvorrichtung hat den großen
Vorteil, daß sie bei ausgefahrenem Sperrpfosten in beiden
Richtungen ihre Sperrwirkung entfaltet. Sollte demgemäß
ein Fahrzeug unbefugt in ein geschütztes Gelände eingefahren
sein, so kann durch die Betätigung der Sperrvorrichtung
das zu Unrecht eingefahrene Fahrzeug an seiner Ausfahrt
gehindert werden. Der Aufbau der Sperrvorrichtung ist
relativ einfach, da sowohl der Sperrpfosten als auch
die Führungshülse als rohrförmige Abschnitte ausgebil
det sein können, welche an dem einen Ende durch entspre
chende Stirnflächen verschlossen werden. Die zur Betätigung
der Sperrvorrichtung im Inneren der Führungshülse und
des Sperrpfostens angeordnete Kolbenzylinderanordnung
ist geschützt untergebracht und ermöglicht durch ihre
gelenkige Verbindung mit den Stirnwänden der Führungs
hülse und des Sperrpfostens ein seitliches Bewegungs
spiel der vorgenannten Teile. Bei reihenförmiger An
ordnung von Führungshülsen mit zugeordneten Sperrpfosten
können die Sperrpfosten der gesamten Anordnung über
eine gemeinsame Antriebs- und Steuerungseinrichtung
betätigt werden. In der Regel werden die Kolbenzylin
deranordnungen der Sperrvorrichtung über eine unter
Druck stehende Hydraulflüssigkeit betätigt, wobei die
Kolbenzylinderanordnungen als wechselweise beaufschlag
bare Anordnungen ausgebildet sind, um sowohl das Ein-
als auch das Ausfahren des Sperrpfostens gesteuert
vornehmen zu können.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich bei der neuen
Sperrvorrichtung an den oberen Abschnitt der Führungs
hülse ein seitlich ausladendes von der Betonummante
lung mit umschlossenes Gehäuse für die Aufnahme von
Zuführungs- und Verbindungselementen für elektrische
und hydraulische Leitungen sowie für elektrische Schalt
einrichtungen anschließt und wenn das Gehäuseinnere
über einen in Höhe der Fahrbahn vorgesehenen abnehm
baren Deckel zugänglich ist. Dabei kann die Führungs
hülse zugleich eine Begrenzungswand des Gehäuses bilden
bzw. das Gehäuse kann unmittelbar an die Führungshülse
angeschweißt werden, so daß Gehäuse und Führungshülse
eine Baueinheit bilden. Dabei kann das im oberen Ab
schnitt der Führungshülse vorgesehene Gehäuse als Teil
eines die Führungshülse ringförmig umschließenden Gehäuses
ausgebildet sein. Dieses ringförmig umschließende Ge
häuse hat den großen Vorteil, daß in diesem eine Heiz
einrichtung angeordnet werden kann, damit die hydrau
lische Kolbenzylinderanordnung auch bei sehr tiefen
Außentemperaturen funktionsfähig gehalten werden kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich,
wenn die Führungshülse in einer sie im Abstand umgeben
den Aufnahmewanne angeordnet ist, und wenn der Raum
zwischen der Hülse und der Wanne mit Beton ausgefüllt
ist. Hierdurch kann die gesamte Anordnung praktisch
bis auf die Betonfüllung vorgefertigt werden. Die be
schriebene Wanne zur Aufnahme der Führungshülse kann
zweckmäßigerweise als vorgefertigtes oben offenes kasten
förmiges Bauteil hergestellt werden, welches im Erdreich
eingesetzt bzw. verankert wird. Bei reihenförmiger An
ordnung der Sperrvorrichtung bzw. der Führungshülsen
mit darin gehaltenen Sperrpfosten können zwei oder mehr
dieser Führungshülsen in einem gemeinsamen Kasten bzw.
einer gemeinsamen Wanne angeordnet und durch einzufül
lenden Beton in diesem eingebettet werden.
Zur Erhöhung der Stabilität des Sperrpfostens und um
große Kräfte beim Ausschieben des Sperrpfostens über
tragen zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Stirnwand
des Sperrpfostens im Vergleich zu seiner Umfangswand
verstärkt als Widerlagerplatte für die Kolbenzylinder
anordnung ausgebildet ist.
Um an der Kolbenzylinderanordnung auftretende Störungen
oder Defekte beheben und die genannte Anordnung auch
warten zu können, ist es notwendig, daß diese trotz
der Einbettung der Führungshülse in den sie umgebenden
Beton aus der Hülse entnommen werden kann. Hierzu sieht
eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung vor, daß
die Kolbenzylinderanordnung an ihrem der Stirnwand der
Führungshülse zugekehrten Ende mit einer Montageplatte
verbunden ist, welche Paßbohrungen aufweist, in die
von der Stirnwand der Führungshülse aufragende Paßstifte
eingreifen, daß in der Montageplatte umfänglich ver
teilte Durchgangsbohrungen vorgesehen sind, welche mit
Gewindebohrungen in der Stirnwand der Führungshülse
fluchten, und daß bis in die Nähe des oberen Endes der
Führungshülse reichende Schraubbolzen zur lösbaren Be
festigung der Montageplatte an der Stirnwand der Füh
rungshülse vorgesehen sind.
Die Sicherung des Sperrpfahles gegen Verdrehungen um
seine Längsachse sowie die Begrenzung des Hubweges des
Sperrpfahles erfolgt zweckmäßigerweise dadurch, daß
an der Führungshülse und dem Sperrpfahl in den zwischen
diesen vorgesehenen Ringspalt ragende zusammenwirkende
teils als Leisten ausgebildete Führungsstücke sowie
Anschlagstücke gehalten sind.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wieder.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung den Aufbau der Sperr
vorrichtung bei herausgeschobenem Sperrpfahl,
Fig. 2 einen zentralen Längsschnitt durch die Führungs
hülse mit Gehäuse und in der Hülse gehaltenem
Sperrpfahl,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in
der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B in
der Fig. 2.
In der Darstellung der Fig. 1 sind der Sperrpfosten
1 und die Führungshülse 2 nicht im Schnitt wiedergegeben.
In dieser rein schematischen Zeichnung ist eine kastenför
mige Wanne 3 vorgesehen, welche in diesem Beispiel einen
etwa quadratischen Querschnitt aufweist und als Beton
wanne in den Fahruntergrund so eingelassen ist, daß
die aufgelegte Abdeckung 4 aus Beton mit dem Fahrunter
grund eine Ebene bildet. Die Abdeckung 4 kann dabei
fest mit der Wanne 3 verbunden sein.
Die Führungshülse 2 ist an ihrem oberen Ende mit einem
sie umschließenden Gehäuse 5 ausgerüstet, welches in
diesem Beispiel einen seitlich weiter ausladenden Ab
schnitt 5 a aufweist. An diesem Abschnitt 5 a sind gemäß
der Darstellung Rohre 6 und 7, beispielsweise aus Kunst
stoff, angeschlossen, die als Leerrohre für die Aufnahme
von Hydraulikschläuchen 8 dienen, um die später noch
zu beschreibende Kolbenzylinderanordnung betätigen zu
können.
Die Führungshülse 2 ist an ihrem unteren Ende mit einer
Stirnwand 2 a ausgerüstet, durch welche die Hülse 2 nach
unten hin dicht verschlossen ist. In der Stirnwand 2 a
ist ein Anschlußstutzen 2 b vorgesehen, an welchen eine
Entwässerungsleitung 9 angeschlossen ist.
Die Hülse 2 mit ihrem Gehäuse 5 sowie die Rohrleitungen
6, 7 und 9 sind in eine Ummantelung 10 aus Beton einge
gossen bzw. eingebettet.
Der Sperrpfahl 1 ist seinerseits nach oben hin ebenfalls
durch eine Stirnwand 1 a verschlossen, die im Vergleich
zu seiner Umfangswand verstärkt als Widerlagerplatte
ausgebildet ist.
Die Abdeckung 4 ist im Bereich des Sperrpfostens 1 und
des seitlich ausladenden Gehäuseabschnittes 5 a durchbro
chen sowie oberhalb des Gehäuseabschnittes 5 a durch
einen abnehmbaren Deckel 11 verschlossen.
Einzelheiten sowie der konstruktive Aufbau des Sperrpfah
les 1 und der Führungshülse 2 mit ihrem am oberen Ende
vorgesehenen Gehäuse 5 sind aus der Fig. 2 ersichtlich.
In ausgezogenen Linien ist der Sperrpfahl 1 in der Hülse
2 in eingeschobener Stellung wiedergegeben. Strichpunk
tiert ist ein Abschnitt des Sperrpfahles 1 in der ausge
schobenen Stellung wiedergegeben.
Die Führungshülse 2 und der Sperrpfahl 1 weisen in dem
dargestellten Beispiel einen kreisrunden Querschnitt
auf, greifen mit umfänglichem Spiel ineinander und um
schließen eine Kolbenzylinderanordnung 12, welche über
Gelenke 13 und 14 an den Stirnwänden 1 a bzw. 2 a des
Sperrpfahles 1 bzw. der Führungshülse 2 angreift. Hier
durch kann das Bewegungsspiel zwischen dem Sperrpfahl
1 und der Führungshülse 2 beim Aus- und Einschieben
des Sperrpfahles ausgenutzt werden, ohne daß eine Ver
klemmung der beiden genannten Elemente zu befürchten
ist. In dem ausladenden Gehäuseabschnitt 5 a sind Ver
bindungselemente 14 in Form von Schlauchkupplungen ange
deutet, welche mit den zu der Kolbenzylinderanordnung
führenden Hydraulikleitungen 8 und 8 a einerseits sowie
mit in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Zuleitungen
andererseits verbunden werden.
In dem genannten Gehäuseabschnitt 5 a sind außerdem in
der Zeichnung nicht wiedergegebene elektrische Anschluß
elemente bzw. Schalteinrichtungen vorgesehen, die ebenso
wie die genannten als Schlauchkupplungen ausgebildeten
Verbindungselemente 14 nach Abnehmen des Deckels 11
von außen zugänglich sind.
Das ringförmige Gehäuse 5 kann außerdem für die Aufnahme
einer Heizeinrichtung, beispielsweise eines in der Zeich
nung gestrichelt wiedergegebenen Heizbandes 15 dienen,
welches als elektrisches Widerstands-Heizband ausgebildet
sein kann.
Die Kolbenzylinderanordnung 12 ist an ihrem der Stirnwand
2 a der Führungshülse zugekehrten Ende mit einer Montage
platte 16 fest verbunden, beispielsweise verschweißt.
Diese Montageplatte 16 ist lösbar mit der Stirnwand
2 a der Führungshülse 1 verschraubt. Zu diesem Zweck
sind in der Montageplatte 16 gemäß Fig. 3 Paßbohrungen
17 diametral gegenüberliegend angeordnet, in die von
der Stirnwand 2 a der Führungshülse 2 aufragende in der
Zeichnung nicht wiedergegebene Paßstifte eingreifen.
Weiterhin sind in der Montageplatte 16 gegenüber den
Paßbohrungen 17 versetzt angeordnete Durchgangsbohrungen
18 vorgesehen, die mit in der Stirnwand 2 a der Führungs
hülse 2 angeordneten Gewindebohrungen fluchten.
In dem dargestellten Beispiel der Fig. 2 sind fluchtend
mit den genannten Durchgangsbohrungen 18 auf der Stirnwand
2 a der Führungshülse 2 Schraubmuttern 19 zur Bildung
der Gewindebohrungen angeschweißt, während an der Un
terseite der Stirnwand 2 a mit den Durchgangsbohrungen
18 fluchtend Hülsen 20 befestigt sind.
Zum Festschrauben der Montageplatte 16 an der Stirnwand
2 a der Führungshülse 2 dienen bis in die Nähe des oberen
Endes der Führungshülse 2 reichende Schraubbolzen 21,
die an ihrem oberen Ende mit einem Mehrkant 21 a ausge
rüstet sind. An ihrem unteren Ende sind die Schraubbolzen
21 mit einer Ringschulter 21 b versehen, die auch von
einer Kontermutter gebildet werden kann.
Statt der in der Zeichnung wiedergegebenen beiden Paß
bohrungen 17 und Durchgangsbohrungen 18 können auch
auf dem Umfang verteilt mehrere dieser Bohrungen vorgese
hen sein. In der Praxis genügt es doch, wenn jeweils
zwei diametral gegenüberliegende Bohrungen der genannten
Art vorgesehen sind.
Die Fig. 3 zeigt, daß im Bereich des unteren Endes der
Führungshülse 2 vier auf dem Umfang verteilt angeordne
te Anschlagstücke 22 befestigt sind, auf welchen sich
der Sperrpfosten 1 in der tiefsten Stellung abstützt,
so daß seine Stirnwand 1 a bündig mit dem Fahruntergrund
verläuft.
Am unteren Ende des Sperrpfahles 1 sind Gegenanschlag
stücke 24 befestigt, die mit den Anschlagstücken 22
zusammenwirken.
Auf der Außenwandfläche des Sperrpfahles 1 sind gemäß
Fig. 4 und Fig. 2 Führungsstücke 23 in Form von Leisten
vorgesehen, die auf dem Umfang gleichmäßig verteilt
angeordnet sind und aus Kunststoff bestehen können.
Als Verdrehsicherung des Sperrpfahles 1 ist auf diesem
ein Anschlagstück 25 befestigt, welches zwischen die
im Abstand auf der Innenseite der Führungshülse 2 angeord
neten zusätzlichen Führungsleisten 26 eingreift, und
zwar über die gesamte Länge des Ausschubweges des Sperr
pfahles 1. Dieser Ausschubweg beträgt maximal zwei Drit
tel seiner Länge, so daß er wenigstens um ein Drittel
seiner Länge in der Führungshülse gehalten ist, wenn
er in die Sperrstellung überführt wurde. Zu diesem Zweck
sind weitere Begrenzungsanschläge 27 auf der Außenseite
des Sperrpfahles 1 angeordnet, die in der ausgeschobenen
Stellung des Sperrpfahles 1 mit Widerlagerstücken 28
am oberen Ende der Führungshülse 2 zusammenwirken. Durch
die Wahl der Wandstärken für den Sperrpfosten 1 bzw.
die Führungshülse 2 kann die Sperrvorrichtung den jewei
ligen Anforderungen an die aufzunehmenden Anprallasten
angepaßt werden.
Claims (8)
1. Kraftfahrzeug-Sperrvorrichtung für Durchfahrten, Ein
fahrten oder dgl. mit einer etwa bündig im Untergrund
der Fahrbahn gehaltenen Führungshülse (2) und einem
in dieser zwischen Begrenzungsanschlägen (22, 23; 27, 28)
längsverschiebbar sowie mit Umfangsspiel und gegen Drehun
gen um seine Längsachse sicher gehaltenen Sperrpfosten
(1) in Form einer nach oben hin geschlossenen Hülse,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperrpfosten (1) als Rammwiderstand nach Art eines Pol
lers ausgebildet ist und zusammen mit der Führungshülse
(2) eine den Sperrpfosten (1) ein- und ausschiebende
Kolbenzylinderanordnung (12) umschließt, die gelenkig
an den Stirnwänden (1 a; 2 a) der Führungshülse und des
Sperrpfostens angreift, daß der Ausschubweg des Pfostens
aus der Führungshülse auf etwa zwei Drittel seiner Länge
begrenzt und die Führungshülse in eine massive blockartige
Ummantelung (3, 10) aus Beton eingebettet ist.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sich an den oberen
Abschnitt der Führungshülse (2) ein seitlich ausladendes
von der Beton-Ummantelung (3, 10) mit umschlossenes Gehäuse
(5, 5 a) für die Aufnahme von Zuführungs- und Verbindungs
elementen für elektrische und hydraulische Leitungen
(8, 8 a) sowie für elektrische Schalteinrichtungen anschließt,
und daß das Gehäuseinnere über einen in Höhe der Fahrbahn
vorgesehenen abnehmbaren Deckel (11) zugänglich ist.
3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das im oberen Ab
schnitt der Führungshülse (2) vorgesehene ausladende
Gehäuse (5 a) als Teil eines die Führungshülse ring
förmig umschließenden Gehäuses (5) ausgebildet ist.
4. Sperrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem die Füh
rungshülse (2) ringförmig umschließenden Gehäuse
(5) eine Heizeinrichtung (15) angeordnet ist.
5. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Führungshülse (2) in einer sie im
Abstand umgebenden Aufnahmewanne (3) angeordnet ist,
und daß der Raum zwischen der Hülse und der Wanne
mit Beton (10) ausgefüllt ist.
6. Sperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnwand (1 a) des Sperrpfostens (1) im Vergleich
zu seiner Umfangswand verstärkt als Widerlagerplatte
für die Kolbenzylinderanordnung (12) ausgebildet
ist.
7. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Kolbenzylinderanordnung (12) an ihrem
der Stirnwand (2 a) der Führungshülse (2) zugekehrten
Ende mit einer Montageplatte (16) verbunden ist,
welche Paßbohrungen (17) aufweist, in die von der
Stirnwand (2 a) der Führungshülse (2) aufragende Faß
stifte eingreifen, daß in der Montageplatte (16)
umfänglich verteilte Durchgangsbohrungen (18) vor
gesehen sind, welche mit Gewindebohrungen (19) in
der Stirnwand der Führungshülse fluchten, und daß
bis in die Nähe des oberen Endes der Führungshülse
reichende Schraubbolzen (21) zur lösbaren Befestigung
der Montageplatte (16) an der Stirnwand (2 a) der
Führungshülse (2) vorgesehen sind.
8. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Führungshülse (2) und dem Sperrpfahl (1)
in den zwischen diesen vorgesehenen Ringspalt ragende
zusammenwirkende teils als Leisten (23, 25, 26) aus
gebildete Führungsstücke sowie Anschlagstücke (24; 27)
gehalten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883801342 DE3801342A1 (de) | 1988-01-19 | 1988-01-19 | Kraftfahrzeug-sperrvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883801342 DE3801342A1 (de) | 1988-01-19 | 1988-01-19 | Kraftfahrzeug-sperrvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3801342A1 true DE3801342A1 (de) | 1989-07-27 |
Family
ID=6345513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883801342 Ceased DE3801342A1 (de) | 1988-01-19 | 1988-01-19 | Kraftfahrzeug-sperrvorrichtung |
Country Status (1)
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