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DE2243358A1 - Sperrpfahl gegen fremdparker und diebstahl - Google Patents

Sperrpfahl gegen fremdparker und diebstahl

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Publication number
DE2243358A1
DE2243358A1 DE19722243358 DE2243358A DE2243358A1 DE 2243358 A1 DE2243358 A1 DE 2243358A1 DE 19722243358 DE19722243358 DE 19722243358 DE 2243358 A DE2243358 A DE 2243358A DE 2243358 A1 DE2243358 A1 DE 2243358A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
lock
locking
barrier post
post
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722243358
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722243358 priority Critical patent/DE2243358A1/de
Publication of DE2243358A1 publication Critical patent/DE2243358A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/04Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage
    • E01F13/08Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage by swinging into closed position about a transverse axis situated in the road surface, e.g. tiltable sections of the road surface, tiltable parking posts
    • E01F13/085Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage by swinging into closed position about a transverse axis situated in the road surface, e.g. tiltable sections of the road surface, tiltable parking posts specially adapted for individual parking spaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Sperrpfahl gegen Fremdparker und Diebstahl Die Erfindung betrifft einen Sperrpfahl gegen Fremdparker, der gleichz eitig als Diebstahlschutz dienen kann.
  • Bei der stetig steigenden Parkplatznot, insbesondere in Städten, kommt es, immer wieder vor, daß Fremdparker in Itof und Garageneinfahrten, Hauseingängen, Privatparkplätzen, vor allem aber auf Parkplätzen vor Arzt- und Anwaltopraren, vor Gerichts- und sonstigen Amtsgebäuden ihre Fahrzeuge unbefugt abstellen. Auch Parkverbotsschilder mit Androhung von Zwangsabschl.ppung haben oft wenig Erfolg. Um diesem Mißstand zu begegnen, hat man sich bisher so geholfen, daß zwischen 2 Pfosten oder Mauern Sperrkettsn gespannt wurden, die mit einem Vorhangschloß gesichert wurden. Letztere bedingen die Nachteile, daß mit einem Bolzenschneider lautlos das Schloß oder ein Kettenglied aufgeschnitten werden kann.
  • Weiter ist die Kette insbesondere bei Nacht schwer sichtbar weshalb reflektierende Schilder angebracht werden, die beim lästigen Abnehmen und Aufwickeln der Kette beschädigt wurden.
  • Weiter wurde bekannt, daß ein mittels eines Elektromotors mit entsprechender Apparatur versenkbarer Sperrpfahl entwickelt wurde, der nur mit dem passenden Schlüssel versenkt werden kann. Diese Vorrichtung benötigt wegen dem erforderlichen Witterungs- und Kälteschutz samt elektrischer Zuleitung einen verhältnismäßig sehr hohen technischen Aufwand.
  • Schließlich gibt es Sperrpfähle, die lediglich in eine im Boden befestigte Hülse gesteckt werden. Diese önnen jedoch leicht entfernt werden und bieten deshalb keinen Schutz gegen Mißbrauch und Diebstahl.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen sehr einfach zu handhabenden Sperrpfosten zu entwickeln, der mit verhältnismäßig kleinem Aufwand gegen Witterungseinflüsse, Beschädigungen und Mißbrauch unanfällig ist und zudem noch als Diebstahlschutz des. geparkten Fahrzeuges dienen kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgaben wird erfindungsgemäß vorg-eschlagen, daß der Sperrpfa@l aus einem starren1 zwischen den beiden Fahrspuren eines Parkplatzes im Boden befestigten pfahlteil und einem schwenkbaren Pfahlteil besteht die nahe der Bodenoberfläche mittels eine. Sperrgelenkes etwa waagrecht umschwenkbar miteinander verbunden sind. Um einen Mißbrauch auszuschließen, muß der Sperrpfahl bzw. das Sperrgelenk in der senkrechten Pfahlstellung verscqlossen werden können wozu zweckmäßigerweise im oberen Teil des Sperrpfahls ein Schloß eingebaut wird, das mittelbar mit dem Sperrgelenk verbunden ist.
  • Damit der Sperrpfahl auch als Diebstahlschutz dienen kann, wird vorgeschlagen, den Sperrpfahl vor, bzw. hinter dem geparkten Fahrzeug, das vor bzw. hinter und zwischen Hindernissen wie z.B. Mauern, Tore, Z äune, Sperrpfosten o.ä. parkt, so zu befestigen1 daß er auch beim geparkten Fahrzeug senkrecht geschwenkt und verschlossen werden kann.
  • Für den Fall daß der Parkplatz für den in Längsrichtung abgeschwenkten Sperrpfahl zu kurz ist1 kann er auch quer zur ahrtrichtung seitlich abgeschwenkt werden, wobei er allerdings in einer entwässerten Mulde versenkt werden müßte, damit er in der gekreuzten Fahrspur überfahren werden kann.
  • Als einfachstes Ausführungsbeispiel könnte oben der Entriegelungshebel zusammen mit einer durchbohrten befestigten Lasche mittels eines Vorhangschlosses gesichert werden. Hierbei besteht jedoch ebenfalls die Gefahr, daß mit einem Bolzenschneider das Vorhangschloß oder der Entriegelungshebel bzw. die Lasche durchschnitten wird.
  • Um jedoch Beschädigungen und Mißbräuchen möglichst vorzubeugen, wird vorgeschlagen, den Sperrpfahl aus weitgehendst geschloasenen Rohrteilen, vorteilhafterweise mit quadratischen oder rechteckigem Querschnitt herzustellen1 wobei alle Gelenk- und Schloßteile im Innern des Rohres angeordnet sind und auch das Schlüsselloch gegen Witterungseinflüsse aDgedeckt ist.
  • Beim Einbau eines Sicherungsschlosses könnte bei Neuanlagen der-gleiche Schlüssel wie für das Garagentor oder die Haustür verwendet werden.
  • Lästig hierbei ist jedoch, wenn auch nach dem Senkrechtatellen des Pfahles abgeschlossen werden muß. Die Erfindung bietet hierzu die Möglichkeit, daß in äußerst bequemer Weise n u r v o r dem Abschwenken der Schlüssel einmal gedreht und dann sofort abgezogen wird. Anschlie ß'end wird der Pfahl umgelegt. Zum Sperren braucht dagegen der Pfahl nur senkrecht geschwenkt werden1 wobei er sich automatisch verriegelt1 ohne dass hierzu ein Schlüssel erforderlich ist.
  • Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung wird diese näher erläutert.
  • Dabei zeigte Fig. 1. einen Parkplatz mit einem erfindungsgemäßen, in Fahrtrichtung abschwenkbaren Sperrpfahl in Seitenansicht, Fig. 2 einen Parkplatz mit dem quer zur Fahrtrichtung abschwenkbaren Sperrpfahl in Vorderansicht mit Längsschnitt durch die.Versenkmulde1 Fig. 3 einen Querschnitt entspr. Fig. 2 in Richtung des Pfeiles 1 in Fig. durch die Versenkmulde und den abgeschwenkten Sperrpfahi, Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen senkrechten, verriegelten Sperrpfahl, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Sperrpfahl nach Fig.4 in abgeschwenkter Lage.
  • Fig. 6 einen Teillängsschnitt durch einen Sperrpfahl mit automatisch verriegelndem Gelenk in der senkrechten, verriegelten Stellung, Fig. 7 einen Teillängsschnitt dem Sperrpfahles nach Fig. 6 im entriegelten Zustand, Fig. 8 einen Längsichnitt des gleichen S;perrpfahles in einer Stirnansicht in Richtung des Pfoiles II in Fig. 7, Fig. 9 einen Längaschnitt des gleichen Sperrpfahles in abgewinkelter Stellung, Fig. lo einen Längsschnitt eines anderen ßperrpfahles mit einer anderen Gelenkausführung mit Sperrhebel und Sperrklinke samt eingebautem Sicherheitsachloß in senkrechter und verriegelter Stellung, Fig. 11 einen Teillängsschnitt des Sperrpfahles nach Fig. 10 in entriegelter und abgewinkelter Stellung, Fig. 12 einen Längsschnitt des gleichen Sperrpfahles in einer Stirnansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 11 in entriegelter und gestreckter Stellung, Fig. 13 einen Teillängsschnitt in Stirnansicht eines weiteren.Sperrpfahles mit einer anderen Gelenkausfuhrung mit Sperrhebel und Riegel in senkrechter, verriegelter Stellung, Fig. 14 einen Teillängsschnitt in Seitenansicht des gleichen Sperrpfahles nach Fig. 13, Fig. 15 einen Teillängsschnitt in Seitenansicht des Gleichen Sperrpfahles in entriegelter, abgewinkelter Stellung.
  • Soweit möglich, werden bei den verschiedenen Ausführungsbeispielen einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Sperrpfahl ist zwischen den Filrspuren vor einem Kraftfahrzeug, das vor einer Hauswand parat, mit seinem starren.
  • Pfahlteil 1 in die Bodenfläche so einbetoniert, daß der schwenkbare Pfahlteil 2 bei geparktem Fahrzeug waagrecht geschwenkt werden kann, ohne die Parkplatz-Längsgrenze zu überschreiten.
  • In Fig. 2 dagegen ist der Sperrpfahl vor dem geparkten Fahrzeug quer zur Fahrtrichtung abgeschwenkt und in einer1 an die Kanalisation 4 angeschlossenen Bodenmulde 5 versenkt montiert. Damit der schwenkbare Pfahlteil 2 nicht auf dem Boden der Bodenmulde 5 aufliegt, besitzt er am oberen Teil seitlich eine verbreiterte Auflageplatte 3, die auf dem Bodenmuldenrand so aufliegt, daß der abgeschwenkte Pfahlteil 2 2 müh@los überfahren werden kann, wie dies aus Fi5. 3 ersichtlich ist. Damit das Fahrzeug nicht neben dem senkrechten Sperrpfosten vor beifahren kann, ist zur Diebstahlsicherung erforderlich, daß der Parkplatz seitlich durch Hindernisse wie Mauern, l'ore, starre Sperrpfähle u. ä., wie in Fig. 2 dargestellt, begrenzt ist.
  • Aus den Fig. 1 u. 2 ist ersichtlich, daß bei den dargestellten Anordnungen des Sperrpfahle.Letsterer nicht nur gegen Fremdparker, sondern auch gegen Diebstahl des geparkten Fahrzeuges schützt.
  • Der in den Fig. 4 u. 5 dargestellte Sperrpfahl besteht ebenfalls aus dem starren Pfahlteil 1 und dem schwenkbaren Pfahlteil 2, der um die gemeinsame Achs in Form eines Nietbolzens-6 in eine senkrechte und waagrechte Lage geschwenkt werden kann. Die beiden Pfahlteile 1 u. 2 sind im wesentlichen aus Rohrteilen mit vorzugsweisem rechteckigem oder quadratischem Querschnitt hergestellt, wobei der starre Pfahlteil 1 seitlich und nach oben vollkommen geschlossen ist, während er mit seinem unteren Teil im Erdboden durch Beton o.ä. befestigt und dadurch -vollkommen geschlossen gegen Witterungseinflüsse usw. ist. In seinem oberen Bereich ist als Zahnlücke ein Anschlagzahn 7 mit einem abgerundeten Rücken 8 angeordnet.
  • Der rohrförmige schwenkbare Pfahlteil 2 ist oben mittels eines eingelassenen Deckels 102 verschlossen. Im unteren Bereich des Pfahlteils 2 ist innen eine federbelastete Sperrklinke lo so angelenkt daß ihr Sperrklinkenzahl 11:in der senkrechten Stellung des Pfahlteils 2 Letzteren gegen das Abwaärtsschwenken am Anschlagzahn 7 sperrt. Dabei sperren die unteren Ränder 12 u. 13 der rohrwände gegen die entgegengesetzte Schwenkrichtung, so daß der schwenkbare Pfahlteil 2 gegen beide Schwenkrichtungen gesperrt, also verriegelt ist.
  • Im oberen Bereich des schwenkbaren Pfahlteils 2 ist ein Entriegelungshebel 14 an seinem einen Ende schwenkbar gelagert, der an seinem durch einen entsprechenden Rohrschlitz 15 ragenden anderen Ende einen Handgriff 16 und eine Bohrung 17 für ein Vorhangschloß 18 besitzt. Entlang einer Seite des Rohrschlitzes 15 ist eine Lasche 19 mit einer weiteren Bohrung 20, die in der unteren Stellung des Entriegelungshebels 14 mit der Bohrung 17 zum Einhängen des Vorhangschlosses 18 fluchtet. Der Entriegelungshebel 14 ist innerhalb des Rohrs des Pfahlteiles 2 mittels eines Gestänges 2X, Kette oder Seiles mit der Sperrklinke lo gelenkig so verbunden, daß in der eingerasteten bperrstellung der Sperrklinke 10 die beiden Bohrungen 17 und 20 des Entriege1unshebels 14 und der Lasche 19 fluchten.
  • Dieses Ausführungsbeispiel wirkt nun folgendermaßen. Um den verriegelten Pfahlteil 2 nach Fig. 4 waagrecht schwenken zu können, wird zunächst du Vorhangechloß 18 aufgeschlossen und entfernt. Anschließend wird der Entriegeiungshebel 14 an seinem Handgriff 16 nach oben geschwenkt, wodurch der Sperrklinkenzahn 11 angehoben wird und dadurch den Sperrzahn 7 am starren Pfahlteil 1 freigibt. Während der Entriegelungshebel noch angehoben wird, kann nun der Pfahlteil 2 entsprechend Fig. 5 in die waagrechte Stellung abgeschwenkt werden, wonach zweckmäßigerweise du Vorhangschloß 18 weizen Verlustgefahr wieder eingehängt und verschlossen wird, eo daß also nun der Parkplatz befahren bzw. du geparkte Fahrzeug wegfahren kann.
  • Nachdea nun das Vorhangschloß wieder entfernt nirde, kann der Pfahlteil 2 hochgeschwenkt werden, wobei der Sperrklinkenzahn 11 durch den vorbeigleitenden abgerundeten Rücken 8 des Sperrzahnes 7 angehoben wird und in der ßenkrechten Endstellung des Pfahlteils 2 die federbelastete Sperrklinke lo einrasten kann und dadurch den Sperrpfahl entspr. Fig. 4 verriegelt. Anschließend wird das Vorhangschloß 18 in die Bohrungen 17 und 20 eingehängt und verschlossen.
  • Aus den beiden Fig. 4 u.,5 ist ersichtlich, daß der Sperrpfahl sowohl in der senkrechten Stellung gem. Fig. 4 als auch in der waagrechten Stellung gem. Fig. 5 vollkommen geschlossen ist, wenn auch am unteren Rohrende 12 eine entsprechende Ausnehmung für.den abgewinkelten, starren Pfahlteil 1 vorgesehen ist, mit Ausnahme des durch den Schlitz 15 herausragenden Entriegelungshebels 14. Wenn nun statt des.Vorhangschlosses 18 ein abgedecktes Sicherheitsschloß 118 entspr. den später beschriebenen Fig. 10-15 eingebaut wird, dann ist der Sperrpfahl vollkommen geschlossen gegen Witterungseinflüsse und evtl. Beschädigungen.
  • Die vorbeschriebene Sperrgelenkanordnung wirkt jedoch nicht automatisch verriegelnd, weshalb nachstehend weitere Ausführungsbeispiele mit automatisch verriegelbaren Sperrgelenken vorgeschlagen werden. Der Vorteil dieser Gelenkausführungen besteht, wie schon vorerwähnt, darin, daß schon vor dem Abschwenken des Sperrpfahles. der Schlüssel abgezogen werden kann und beim Hochuchwenken sich der Sperrpfahl ohne Schlüssel automatisch verriegelt.
  • Die Fig. 6 - 9 zeigen im wesentlichen die gleiche Gelenkanordnungen wie in Fig 4 - 5, jedoch mit folgenden Unterschieden. Auf einer abgesetzten Abstandsbüchse 22, die auf den Nietbolzen 6 im Innern des starren Pfahlteils 71 gelagert ist, befindet sich eine Klinkensperre 23 schwenkbar gelagert, die unter der Wirkung der Hebelfeder 24 gen.
  • Fig. 9 gegen eine Begrenzungskante 25 eines in oberen Bereich des starren Pfahlteils 1 angeordneten Schlitzes 26 in Drehrichtung des Pfeiles V gedrückt wird. Am Ende der Klinkensperre 23 ist eine Anschlagfläche 27 und eine Zahnlücke 28, welche vom Nietbolzen 6 aus gesehen, etwas höher ist als der Sperrzahn 7, angeordnet. Am Klinkenzahn 11 der Sperrklinke 10 ist eine seitlich erhöhte zteuerkante 29 befestigt.
  • Dieses Sperrgelenk wirkt wie folgt In der in Fig. 6 dargestellten verriegelten Stellung befindet sich der Sperrklinkenzahn 11 der federbelasteten Sperrklinke 10 in der Zahnlücke des Sperrzahnes 7, wobei die Anschlagfläche 27 der Klinkensperre 23 an der Steuerkante 29 der Sperrklinke 10 anliegt. Wenn nun die Sperrklinke entgegen der Federwirkung mittels des Entriegelungshebels 14 angehoben wird, so schwenkt die Z ahnlücke 28 der Klinkensperre 23 unter den Klinkenzahn 11, bis sie an der Steuerkante 29 gem. Fig.7 anschlägt.
  • Dadurch ist der etwas tiefer gelegene Sperrzahn 7 freigegeben, so daß er beim Abschwenken des Pfahlteils 2 zusammen mit der inkensperre 23 unter der Sperrklinke 10 vorbeigleiten kann. Hierbei schlägt die Klinkensperre 23 an der Begrenzungskante 25 des starren Pfahl teils 1 gem. Fig. 9 an.
  • Wenn nun der Pfahlteil 2 hochgeschwenkt wird, schlägt zunächst die Klinkensperre 23 mit ihrer Anschlagfläche 27 an der Steuerkante 29 der Sperrklinke lo an, wahrend die Sperrklinke lo durch den abgerundeten Rücken 8 des Sperrzahnes 7 angehoben wird und schließlich gea.
  • Fig. 6 in der Zahnlücke des Sperrzahnes 7 einschnappt und dadurch den Sperrpfahl automatisch verriegelt.
  • Da hierbei der Entriegelungshebel 14 zumindest während des Beginns der Abschwenkbewegung des Pfahl teiles 2 nicht mehr wie bii des Ausführungsbeispiel nach ig. 4 u. 5 hochgehalten werden muß, zeigen die Fig. 10-15 anstatt des Vorhangschlosses 78 den Einbau eines Sin cherheitsschlosses 118. Der in den Fig. 10 u. 11 gezeigte Entriegelungshebel 114 benutit keinen H andhebel mehr und ragt nicht aus dem Innern des Pfahlteils 2 heraus. Unterhalb des Entri@gelungshebels ist ein Sicherheitsschloß 118 so angeordnet, daß beim Umdrehen des Schlüssels ein sich mitdrehender, beweglicher Schloßteil 30 den Entriegelungshebel 114 und damit auch die Sperrklinke 10 gem. Fig.11 so weit anhebt, bis das Sperrgelenk entriegelt ist, während bei abgeschlossenem Schloß 118 die Sperrklinke 10 gem. Fig. 10 das Sperrgelenk verriegeln kann. Für den Fall, daß das bewegliche Schloßteil 30 die Sperrl-Sinke 10 unmittelbar genügend hoch anheben kann, wird das Gestänge 21 direkt mit dem beweglichen Schloßteil 3o gelenkig-verbunden, so daß der Entriegelunushebel 114 nicht benötigt wird.-Auch könnte das bewegliche Schloßteil 30 unmittelbar auf die Sperrklinke einwirken.
  • Um die zusätzliche Hebelfeder 24, die brechen-könnte, einsparen zu können, wird in den Fig. 10-15 anstelle der Klinkensperre 23 ein an sich schon bekannter, (DOS Nr. 1928o38) federnder Sperrhebel 123 verwendet, der den Vorteil bietet, daß er ohne Feder unter Reibungsschluß mit dem starren Pfahlteil 1 steht und dadurch äußerst betriebssicher auch gegen evtl. Verschmutzung durch Fremdkörper und Witterun*seinflüsse wie Festfrieren ist. Dieser Sperrhebel 123 ist ebenfalls auf der abgesetzten Abstandsbüchse 22 über dem Nietbolzen 9 drehbar gelagert, wobei er federnd an einer Innenseite des starren Pfahlteil 1 gem. Fig. 12 u. 13 unter Reibungsschluß anliegt. Im Schwenkbereich der Steuerkante 29 der Sperrkli@ke lo besitzt er eine Steuerkurve 32 mit einer anschließenden lusnehmung 33 sowie einer gegenüberliegenden Sperrnase 34, die einen etwas höheren radialen Abstand von Nietbolzen 9 hat als der Sperrzahn 7 des starren Pfahlteils 1. Die Spernase 34 wird nach außen durch eine noch höhere Anschlagfläche 35 begrenzt.
  • Diese Gelenkteile wirken wie folgt zusammen. Zum Entriegeln wird mittels des Schlüssels der bewegliche Schloßteil 30 des Sicherheitsschlosses 118 um 3600 gedreht und anschließend der Schlüssel wieder abgezogen. Hierdurch wurde gem. Fig. 11 der Entriegelungshebel 14 und dadurch die Sperrklinke lo so weit angehoben, daß ihre Steuerkante 29 an der Steuerkurve 32 des Sperrhebels 123 entlanggleitet und dabei den Sperrhebel 123 in Richtung des Pfeils.VI der Fig. lo verschwenkt, bis die Anschlagfläche 35 am Sperrklinkenzahn 11 anschlägt und/dann durch die Sperrnase 34 abgestützt wird. Hierdurch wurde der etwas.
  • niedrigere Sperrzahn 7- am starren Pfahlteil 1 fre@gegeben, so daß also der Pfahlteil t gen. Fig. 11 waagrecht G eschwenkt werden kann.
  • Beiia @ochschwenken des Pfahlteils 2 wird der Sperrhebel 123 infolge des Reibungsschlusses mit der Iniienseite des starren Pfahlteils 1 entgegen der Pfeilrichtung VI verschwenkt, bis die Steuerkurve 32. an der Steuerkante 29 anschlägt, während gleichzeitig die Sperrnase 34 unter dem Sperrklinkenzahn 11 begleitet und diesen freigibt. Bein orbeigleiten des etwas niedrigeren Sperrzahnes 7 unter der Sperrklinke wird diese durch den abgerundeten Rücken 8 etwas angehoben, und in der senkrechten Endstellung des Pfahlteils 2 schnappt dann der Sperrklinkenzahn 11 in die Zahnlücke beim Sperrzahn 7 ein und verriegelt dadurch den Pfahlteil 2 automatisch.
  • Schließlich zeigen die Fig. 13--15 ein weiteres Ausführungsbeispiel, das eine Hebelfeder, sDndern aus Sicherheitsgründen eine zwischen zwei Anschlägen 40 u. 41 auf einer Längsführung 30 gelagerten Schraubenfeder 42 besitzt, die bei einem evtl. Bruch noch ihre Funktion bedingt ausführen kann. In schon bekannter Weise wird statt der Sperrklinke 10 ein Riegel IIo verwendet, der in seitlichen Führungsschlitzen 36 verschiebbar gelagert ist, welche in 2 Führungsplatten 37, die an 2 gegenüberliegenden Innenseiten des Pfahlteils 2 befestigt und parallel zum Nietbolzen 9 angeordnet sind. Beim Sperrzahn 7 am Pfahlteil 1 ist eine weitere Zahnlückenflanke 38 vorgesehen. Am Riegel 110 ist eine Führung 39 befestigt, die ihrerseits mit dem Gestänge 21 gelenkig verbunden ist und außerdem in einer an einer Innenseite des Pfahlteils 2 befestigten Lasche 40 geführt wird. Die Führung 39 ist über dem Schwenkbereich des oberen indes des Sperrhebels 123 durch eine Ringscheibe 41 verbreitert, auf der die über die Führung geschobene Druckfeder 42 abgestützt ist. Das andere Ende der Druckfeder 42 stützt sich an der Lasche 40 ab. Am itiegel 110 sind im Schwenkbereich der Steuerkurve 32 des Sperrhebels 123 die Steuerflächen 43 vorgesehen, die nit der Steuerkurve 32 zusammenwirken.
  • Die Wirkungsweise ist die gleiche wie beir.l Ausführungsbeispiel nach Fig. lo u. 11, wobei der Riegel Ilo die Funktion der Sperrklinke lo übernimmt.
  • Bei Neuanlagen wird für den Sperrpfahl mit Vorteil das gleiche Sicherheitsschloß wie für die Garagen- oder Haustüre verwendet, damit der Schlüsselbund nicht vergrößert wird.

Claims (1)

  1. Patent - Ansprüche
    1. Sperrpfahl gegen Fremdparker, dadurch gekennzeichnet, daß der sperrpfahl ans einem starren1 zwischen den beiden Fahrspuren eines Parkplatzes im Boden befestigten Pfahlteil (1) und einem schwenkbaren Pfahlteil (2) besteht, die nahe der Bodenoberfläche mi.ttels eines in der senkrechten Stellung verriegelbaren Sperrgelenkes waagrecht umschwenkbar mit einander verbunden sind.
    2.Sperrpfahl nach Anspr. 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrglied (Io, Iio, 14, 114) des Sperrgelenks mittels eines Schlosses.
    (18, 118) in seiner Sperrstellung verschließbar ist.
    3. Sperrpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er vor/hinte@ einem Fahrzeug, das vor/hinter einem Hindernis wie z.B. Mauer, Tor, Zaun, Sperrpfosten u. ä. geparkt ist, derart befestigt ist, daß er in seine senkrechte, gesperrte Stellung als Diebstahlschutz hochgeschwenkt werden kann.
    4. Sperrpfahl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Fahrspuren befestigte Sperrpfahl quer zu den Fahrspuren seitlich abschwenkbar angeordnet ist.
    5. Sperrpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagrecht abgeschwenkte Sperrpfahlin einer entsprechenden Bodenmulde (5), die durch Kanalisationsanschluß (4) o.ä. Anordnung entwässert ist, im Boden versenkt, überfahrbar angeordnet ist.
    6. Sperrpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abschwenkbare Pfahlteil (2) einerseits mittels Anschlagkanten u.15; und andererseits mittels einer federbelasteten Sperrklinke (10>, die in eine am starren Sperrpfahlteil (1) vorgesehene,.ntsprechende Zahnlücke an einem Sperrzahn (7) einrastet, verriegelt wird, und daß die Sperrklinke unmittelbar oder mittelbar über einen im oberen Bereich des schwenkbaren Pfahl teiles (2) gelagerten Entriegelungshebel (14, 114) mit einem mittels eines Schlüssels beweglichen Schloßtcil (30) gelenkig verbunden ist.
    7. Sperrpfahl naoh Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungshebel (14, 114) mittels des beweglichen 8chloßteils (30) eines Schlosses (118) verschließbar bzw. sparrbar ist.
    8. Sperrpfahl nach Anspruch 69 dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungshebel (114) mittels der Bewegung des beweglichen achloßteils (3o) oder eines abschließbaren Drehgriffes in eine Entriogelungs- und/oder Verriegelungsstellung überführt wird.
    9. Sperrpfahl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Abstandsbüchse (22) über dem Nietbolzen (6) eine Klinkensperre (23) schwenkbar gelagert ist, welche unter der Wirkung einer Feder (24) in der eingerasteten Stellung der Sperrklinke (lo) (Fig.6) gegen eine an der Sperrklinke (10) befestigten Steuerkante (29) gedrückt wird, während sie bei der mittels des Entriegelungshebels (14, 114) oder Schloßteils (30) aus der Zahnlücke beim Sperrzahn (7) ausgehobenen, unwirksamen Stellung (Fig. 7) der Sperrklinke (10) unter den Sperrklinkenzahn (11) geschwenkt wird, bis eine am Ende der Klinkensperre (Z3) vorgesehene Zahnlücke (28), die vom Gelenkdrehpunkt beim Nietbolzen (6) aus radlal etwas höher als der am starren Pfahlteil (2) vorgesehene Sperrzahn (7) ist, an der Steuerkante (29) anschlägt und dabei die vom Entriegelungshebel (14, 114) angehobene Sperrklinke (lo) in ihrer unwirksamen Stellung halt, bis der schwenkbar.
    Pfahl teil (2) abgeschwenkt wird und dabei eine daran vorgesehene Begrenzungskante (25) die Klinkensperre mitnimmt und dadurch die Sperrklinke freigibt.
    lo. Sperrpfahl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer abgesetzten Abstandsbüchse (22) über dem Nietbolzen (6) ein federnder Sperrhebel (125) verschwenkbar gelagert ist, der eine mit einer an der Sperrklinke (10) vorgesehenen Anschlagkurve (29) während deren Lösebewegung zusammenwirkenden, hakenförmigen Steuerkurve (32) besitzt, welche geeignet ist, während der Losebewegung der Sperrklinke (lo) auf den Sperrhebel (123) eine Bewegung in seine Sperrstellung zu übertragen, durch welche eine am Sperrhebel (123) vorhandene Spernase (34) in den Schwenkbereich der Sperrklinke (10) zwischen diese und dem ihr zugeordneten Sperrzahn (7) am starren Pfahlteil (i) bewegt wird und unter dem Einfluß der Hochschwenkbewegung des verschwenkbaren Pfahlteils (2) durch Reibungsschluß mit dem starren Pfahlteil -(1 ) aus seiner Sperrstellung bewegbar ist.
    11. Sperrpfahl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dai3 das Sperrgelenk statt durch die Sperrklinke (lo) in an sich bekannter Weise (DOS 1928038) durch einen Riegel (110) verriegelt wird, der in seitlichen, am Pfahlteil 2 innen parallel angeordneten Führungsschlitzen (36) verschiebhar gelagert ist und mittels einer Druckfeder (42) in seine Verriegelungsstellung (110) gedrückt wird.
    12. Sperrpfahl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß der Riegel mittels eines beweglichen Schloßteiles (5o) in seine unwirksame, unverriegelte Stellung überführt wird.
    x) oder eines abschließbaren Drehgriffes 13. Sperrpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zumindest in seiner senkrechten Stellung gesclllossenem Rohr hergestellt ist und alle Gelenk- und Schloßteile zum Schutz gegen Witterungseinflüsse, Beschädigungen und Mißbrauch im Rohrinnern angeordnet sind, wobei das Schlüsselloch ues Schlosses ( durch einen verschwenk- oder aufklappbaren Deckel (31) abgedeckt ist.
DE19722243358 1972-09-02 1972-09-02 Sperrpfahl gegen fremdparker und diebstahl Pending DE2243358A1 (de)

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DE19722243358 Pending DE2243358A1 (de) 1972-09-02 1972-09-02 Sperrpfahl gegen fremdparker und diebstahl

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986003531A1 (fr) * 1984-12-12 1986-06-19 Armo Gesellschaft Für Bauelmente, Bau-Und Wohnbeda Poteau d'interdiction d'acces aux places de parking et aux voies de passage
FR2580690A1 (fr) * 1985-04-19 1986-10-24 Tubauto Barriere escamotable dans le sol utilisable pour la protection de places de parking, voies pietonnieres et analogues
DE3907368A1 (de) * 1989-03-08 1990-09-13 Cronenberg Ohg J Umlegbarer sperrpfosten
DE19934083A1 (de) * 1999-07-15 2001-02-01 Friedrich Schmid Absperrelement für die Verkehrstechnik
FR2867791A1 (fr) * 2004-03-19 2005-09-23 Prefa Bat Systeme de controle d'acces d'un espace accessible aux vehicules et pietons

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