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DE2923262C2 - Bodenprobenentnahmesonde für Rammkernsondierungen - Google Patents

Bodenprobenentnahmesonde für Rammkernsondierungen

Info

Publication number
DE2923262C2
DE2923262C2 DE2923262A DE2923262A DE2923262C2 DE 2923262 C2 DE2923262 C2 DE 2923262C2 DE 2923262 A DE2923262 A DE 2923262A DE 2923262 A DE2923262 A DE 2923262A DE 2923262 C2 DE2923262 C2 DE 2923262C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
probe
bolt
soil sampling
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2923262A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2923262A1 (de
Inventor
Hermann-Dietrich 2300 Kiel Molsner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neumann Peter Dipl-Ing 2330 Eckernfoerde De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2923262A priority Critical patent/DE2923262C2/de
Publication of DE2923262A1 publication Critical patent/DE2923262A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2923262C2 publication Critical patent/DE2923262C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B25/00Apparatus for obtaining or removing undisturbed cores, e.g. core barrels or core extractors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B11/00Other drilling tools
    • E21B11/02Boring rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bodenprobenentnahmesonde für Rammkernsondierungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits eine Sonde zur Entnahme von Bodenproben mit einem äußeren Sondenrohr bekannt (DE-AS 58 806), an dessen Ende sich ein Verschlußstück befindet, welches mittels eines Bajonettverschlusses mit dem Sondenrohr verriegelt ist. Eine Entriegelung des ä;Verschlußstückes erfolgt durch Drehen des;Sondenrohres, worauf das Verschlußstück von einem Schwimmer getragen aufschwimmt oder in das Sondenrohr zurückgezogen wird. Danach füllt sich bei einem weiteren Vortrieb das Sondenrohr mit einer Probe, welche anschließend mit einem in dem Sondenrohr axial verschieblich aufgenommenen Kernrohr, das an seinem unteren Ende radial nach innen abknickende Zungen tragt vom Untergrund getrennt und hochgezogen wird.
In nachteiliger Weise muß bei der bekannten Bodenprobenentnahmesonde eine Relativdrehung von Verschlußstück und Sondenrohr verhindert werden, während die Sonde in den Boden getrieben wird, da sonst das Verschlußstück unbeabsichtigt losgelöst werden könnte. Beim Einrammen der Sonde ist daher erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich, und es ist nicht möglich,
to die Sonde unter Drehung um ihre Achse in den Boden zu treiben, was für ein schnelles und effektives Absenken der Sonde bisweilen von Vorteil ist Ist die gewünschte Tiefe erreicht, so muß das Verschlußstück im Boden einen hinreichenden Widerstand finden, damit es sich nicht mitdreht wenn man versucht, durch das Drehen des Sondenrohres den Bajonettverschluß zu lösen. Das bekannte Verschlußstück hat deshalb nicht die übliche Form einer drehsymmetrischen Spitze, sondern es ist mit zwei Flügeln versehen, die in den Untergrund eingreifen, und das Verschlußstück unverdrehbar fixieren sollen. Diese Flügel setzen aber dem Vortrieb der Sonde einen erhöhten Widerstand entgegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Bodenentnahmesonde für Rammkernsondierungen der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der ein konstruktiv wenig aufwendiges Verschlußstück insbesondere in der herkömmlichen Form einer Spitze durch einfachen Stelleingriff zur Fi eigabe des Sondenrohres entfernt werden kann und ein ungewolltes Lösen des Verschlußstückes im Betrieb mit Sicherheit verhindert wird. Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vorgesehen.
Die Verriegelung des Verschlußstückes wird erfindungsgemäß also durch Axialverschiebung eines Riegelstößels im Innern des Sondenrohres gelöst. Damit entfallen aber die mit dem bekannten Bajonettverschluß zusammenhängenden Probleme. Das Verschlußstück kann sich beim Drehen des Sondenrohres nicht lösen, so daß ein schraubender Vortrieb der Buc^enprobenentnahmesonde möglich ist. Der Entriegelungsmechanismus erfolgt unabhängig von der momentanen Gleitreibung zwischen Verschlußstück und Untergrund und ist deshalb auch in fließfähigem, insbesondere schlammigern Untergrund wirksam. Schließlich bedarf es für den Entriegelungsmechanismus keiner besonderen Form des Verschlußstücks, das so insbesondere als einfache Spitze gestaltet sein kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
Die Erfindung wird anhand des gezeichneten Ausführungsbeispiels erläutert.
In der Zeichnung ist die in ihrer Gesamtheit mil I bezeichnete Sonde teilweise in Explosionsdarstellung gezeichnet. Die Sonde 1 besteht aus dem Sondenrohr 2, dem Probenentnahmerohr 3, der Sondenspitze 4 und dem Kolben 5 mit dem integrierten Schloß 16.
Das in dem Kolben 5 integrierte Schloß 16 besteht aus den beiden Riegelstößeln 6 und 7 mit je einer Steuerkurve 8 bzw. 9 für die Riegelbolzen 10 bzw. 11, und der am freien Ende des Riegelstößels 7 vorgesehenen Aufschlagplatte 12.13 und 14 sind'die beiden-Riegelhuten, in die "die Riegelbolzen 10 bzw. 11 zum Verriegeln des Kolbens 5 eingreifen. Mit 15 ist die Feder bezeichnet, gegen deren Kraft das Schloß geöffnet werden muß.
Im verriegelten Zustand des Kolbens 5 befindet sich
dieser so in der Sondenspitze 4, daß die Riegelbolzen 10 gespreizt in der Riegelnut 13 ruhen. In diesem gespreiz-
ten Zustand werden die Riegelbolzen 10 von der Steuerkurve 9 des Riegelstößels 6 gehalten, der wiederum eine solche Stellung in dem Kolben 5 hat, daß die Riegelbotzen 11, die von der Steuerkurve 8 des Riegelstößels 7 betätigbar sind, in der Riegelnut 14 gespreizt gehalten werden. Der Riegelstößel 7 ist in dem Riegelstößel 6 mittels der Schraube 17 in seinem Bewegungsspielraum begrenzt
Wirkungsweise
Soll jetzt in einer gewünschten Eindringtiefe der Sonde 1 in dem Boden das Schloß 16 des Kolbens 5 geöffnet werden, wird an einem Seil ein Aufschlaggewicht in das Gestängerohr herabgelassen und auf die Aufschlagplatte 12 fallengelassen. Dadurch wird die Kraft der Feder 15 überwunden und der Riegelstößel 7 wird weiter in den Riegelstößel 6 hineingeschoben, bis die Steuerkurve 8 sich mit ihrem sich verjüngendem Teil in dem Bereich der Riegelbolzen 11 befindet, und auf diese Weise ermöglicht, daß die Riegeibolzen 11 freigegeben und nach Innen geschoben werden können. Dadurch ist die Verriegelung zwischen dem Riegelstößel 6 und dem Kolben 5 gelöst Jetzt erst kann der Riegelstößel 6 weiter in den Kolben 5 hineingeschoben werden, bis er seinerseits durch seine Steuerkurve 9 die Riegelbolzen 10 freigibt, diese sich nach Innen schieben können und die Verriegelung zwischen dem Kolben 5 und der Sondenspitze 4 öffnet Durch den jetzt beim Tieferschlagen der Sonde in das Probenentnahmerohr 3 eindringenden Boden wird der Kolben in dem Sondenrohr 2 nach oben verschoben.
Um die Sonde 1 nach einer Bodenprobenentnahme wieder einsatzbereit zu machen, wird lediglieh der Kolben 5 in seine Ausgangslage zurückgeschoben, durch Ziehen von zunächst dem Riegelstößel 6 nach außen die Riegeiboizen iö über die Schräge der Steuerkurve 9 in die Riegelnut 13 hineingespreizt und anschließend durch weiteres Ziehen des Riegelstößels 7 nach außen über die Schräge der Steuerkurve 8 die Riegelbolzen 11 in die Riegclnut 14 hinein gespreizt Damit ist der Kolben 5 wieder mit der Sondenspitze 4 verriegelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
45
50
60
65

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Bodenprobenentnahmesonde für Rammkernsondierungen mit einem äußeren Sondenrohr, das ein darin axial versch.eblich aufgenommenes Probenentnahmerohr umschließt, und mit einem Verschlußstück 2Bi Ende des Sondenrohrs, das eine mit dem Sondenrohr zusammenarbeitende, fernbetätigt lösbare Verriegelungseinrichtung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung einen im Innern des Sondenrohres (2) axial verschieblichen Riegelstößel (6, 7) aufweist, der mit einer zur Betätigung einer Riegelsperre dienenden Steuerkurve (8,9) versehen ist
2 Bodenprobenentnahmesonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (5) stufenweise über zwei nacheinander betätigbare Riegelstößel (6, 7), die je eine Riegelsperre freigeben, entriegelbar ist
3. Bodenprobenentnahmesonde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der einen Riegelsperre das Verschlußstück (5) mit einem Ende (4) des Sondenrohres (2), und mit der anderen Riegelsperre der erstere Riegelsperre lösende Riegelstößel (6) mit dem Verschlußstück (5) lösbar verriegelbar ist
4. Bodenprobenentnahmesonde nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Riegelstößel (7) gegen die Kraft einer Feder (15) in dem zweiten Riegelstößel (6) und dieser zweite Riegelstößel (6) in dem Verschlußstück (5) axial verschieblich gelagert ist.
5. Bodenprobenentnahmesond^ nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Riegelstößel (7) mit einer Aufschlag-^atte (12) versehen ist, und daß zum Lösen der Riegelsperren in der gewünschten Tiefe der Sonde (1) durch das Gestängerohr ein Aufschlaggewicht einführbar ist.
6. Bodenprobenentnahmesonde nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Riegelsperren aus Riegelbolzen (10,11), die radial verschiebbar jeweils auf dem Umfang des Verschlußstücks (5) und auf dem Umfang des in dem Verschlußstück (5) gelagerten Riegelstößels (6) angeordnet sind, und aus je einer Riegelnut (13, 14), von denen die eine Riegelnut (13) in der Innenwandung des Sondenrohrendes (4) und die andere Riegelnut (14) in der Innenwandung des Verschlußstücks (5) vorgesehen ist, bestehen.
DE2923262A 1979-06-08 1979-06-08 Bodenprobenentnahmesonde für Rammkernsondierungen Expired DE2923262C2 (de)

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DE2923262A1 DE2923262A1 (de) 1980-12-11
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Legal Events

Date Code Title Description
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D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: NEUMANN, PETER, DIPL.-ING., 2330 ECKERNFOERDE, DE

8381 Inventor (new situation)

Free format text: MOLSNER, HERMANN-DIETRICH, 2300 KIEL, DE

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