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DE3513669A1 - Verstaerkungsnetz - Google Patents

Verstaerkungsnetz

Info

Publication number
DE3513669A1
DE3513669A1 DE19853513669 DE3513669A DE3513669A1 DE 3513669 A1 DE3513669 A1 DE 3513669A1 DE 19853513669 DE19853513669 DE 19853513669 DE 3513669 A DE3513669 A DE 3513669A DE 3513669 A1 DE3513669 A1 DE 3513669A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
reinforcement
network
crossing
ropes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853513669
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Vanassche
Germain Zwevegem Verbauwhede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bekaert NV SA
Original Assignee
Bekaert NV SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bekaert NV SA filed Critical Bekaert NV SA
Publication of DE3513669A1 publication Critical patent/DE3513669A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • E02B3/122Flexible prefabricated covering elements, e.g. mats, strips
    • E02B3/126Flexible prefabricated covering elements, e.g. mats, strips mainly consisting of bituminous material or synthetic resins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
    • E04C5/04Mats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Netz zur Verstärkung von beispielsweise bituminösen Strukturen, wie Aspaltplatten, sowie derartige verstärkte Platten zur Verwendung beispielsweise als Befestigung von Böschungen, Dämmen, Wasserläufen oder dergleichen, um diese gegen Erosion zu schützen.
Es ist beispielsweise durch NL-A-6 707 673 bekannt, wasserdurchlässige Asphaltplatten durch eine Stahldrahtvernetzung zu verstärken.
Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, einen z. B. über eine Asphaltplatte gleichmäßig verteilten und wirkungsvollen Verstärkungseffekt mit einer erwünschten Gesamtflexibilität der verstärkten Platte zu verbinden. Ein derartiges Verstärkungsnetz sollte in der Lage sein, bituminöses Strukturmaterial bei einer beträchlichen Plattenlänge - beispielsweise 20 m oder sogar 60 m und mehr - zu tragen.
Mit bituminösen Strukturen sind hier die bekannten Wasserdurchlässigen Gemische von Teer mit Steinbruch, Kieseln, Kies und/oder Sand bzw. anderem Füllmaterial gemeint, wobei der Teer als Binder zwischen dem körnigen Material und den Steinstücken dient. Die Last, die von dem Netz aufgenommen werden soll, ist im typischen Fall das Gewicht der verstärkten Platte, die vertikal nach unten hängt, in Verbindung mit auf das Netz wirkenden Kräften während des Auflegens der Asphaltplatten auf die Hangflächen der Böschungen. Diese Kräfte können im allgemeinen bis etwa 15 bis 30 % des Plattengewichtes erreichen.
Die Erfindung stellt einerseits ein Verstärkungsnetz zur Verfügung, welches eine Vielzahl von längsgerichteten Seilen aufweist, die durch eine Vielzahl von diese kreuzenden Elementen verbunden sind, wobei die Seile die kreuzenden Elemente umgreifen und auf diese Weise in jedem Knotenpunkt des Netzes an diesem befestigt sind und wobei die Maschen des Netzes im wesentlichen von gleichbleibender Größe sind; die Größe der Maschen liegt im Bereich von 8 χ 8 cm bis 30 χ 30 cm.
Andererseits wird durch die Erfindung eine bituminöse Platte zur Verfügung gestellt, welche ein Verstärkungsnetz enthält, wobei dieses Netz längsgerichtete Elemente und diese kreuzende Elemente aufweist, welche in den Knotenpunkten des Netzes miteinander verbunden sind, wobei ferner das Netz eine im wesentlichen gleichbleibende Maschengröße mit Abmessungen im Bereich von 8 χ 8 cm bis 30 χ 30 cm aufweist, wobei ferner die Flexibilität des Netzes nicht geringer als die der Platte ist und wobei die längsgerichteten Elemente zur Verteilung und Aufnahme des Plattengewichtes ausgelegt sind.
Das Netz hat im wesentlichen gleiche Maschen mit Abmessungen zwischen 8 χ 8 cm und 30 χ 30 cm, so daß eine bituminöse Verbindung leicht durch die Maschen hindurchtreten kann. Größere Maschen würden ganz allgemein die Gleichmäßigkeit und Wirksamkeit des Verstärkungseffektes über die Platte beeinträchtigen. Die Maschen können quadratisch sein. Wenn die Platten senkrecht nach unten hängen, sind die längsgerichteten Elemente ebenfalls vertikal ausgerichtet,so daß sie in der Lage sind, das Plattengewicht zu tragen,wobei dieses Gewicht gleichmäßig auf alle Längselemente verteilt ist. Das Gewicht wird über die kreuzenden Elemente auf die Kreuzungspunkte oder Knoten übertragen. Diese Knoten sollten deshalb ausreichend fest sein, um starre Aufhängepunkte für die auf die Längselemente übertragenen Partiallasten zu bilden. Die Flexibilität des Netzes sollte außerdem nicht geringer als die der nicht verstärkten Asphaltplatte sein.
Im allgemeinen kann ein Netz mit den oben beschriebenen Maschenweiten aus längsgerichteten Seilen bestehen, welche
miteinander durch Drähte, Seile oder Bänder verbunden sind, die in einer die längsgerichteten Seile kreuzenden Richtung verlaufen und durch welche die Last gleichmäßig auf diese
Längselemente verteilt wird. Die Verbindung an den Kreuzungspunkten oder Knoten eines Netzes gemäß der zweiten
oben beschriebenen Ausbildung der Erfindung kann durch Verknoten, Verweben, Schweißen, Kleben, durch Verbindungschrauben, durch mechanische Klammern oder nach Wunsch durch jede andere geeignete Kombination dieser Mittel erfolgen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die
Längselemente in dem Netz StahldrahtkardeIe oder -seile. Gemäß einem anderen Merkmal sind die kreuzenden Elemente gewellte Stahldrähte.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand einer Ausführungsform beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Asphaltplatte, die ein Verstärkungsnetz enthält;
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie II-II in Fig.1;
Fig. 3 Verbindungsmethoden für die Längsseiten nebeneinander angeordneter Netze;
Fig. 4 eine Kopfausbildung zum Aufhängen und Handhaben der verstärkten Platte während des Ablegens;
Fig. 5 eine Asphaltplatte, welche durch zwei parallele Netze verstärkt ist.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Asphaltplatte 1 dargestellt, welche ein in dieser eingebettetes Verstärkungsnetz 2 enthält. Das Netz 2 umfaßt lasttragende Längselemente 3, welche miteinander durch kreuzende Elemente 4 verbunden sind. Das Netz kann im unteren Bereich der Platte, beispielsweise unter der neutralen Achse a - a angeordnet sein (siehe Fig. 2) .
Da die wirksame Breite der Herstellungsmaschinen für Netze im allgemeinen auf beispielsweise 3 m begrenzt ist, können nebeneinander liegende Netze im Bereich ihrer Längskanten mechanisch miteinander verbunden werden, um auf diese Weise ein Netz mit der gewünschten Breite herzustellen, bevor diese mit der bituminösen Masse vereinigt werden. Wie Fig. 3 zeigt, können Längselemente jeweils im Randbereich zweier Netze durch eine Reihe geeigneter Klammern oder Schellen 5 verbunden und aneinander befestigt werden, die in regelmäßigen Abständen entlang der Länge der Elemente 3 angeordnet sind. Die kreuzenden Elemente 4 können miteinander auf andere Weise verbunden sein, wie durch die Schellen 6 dargestellt ist. Eine Kombination der Schellen 5 und 6 ist ebenfalls möglich. Selbstverständlich können auch andere Verbindungsmittel Verwendung finden.
Die Kopfanordnung in Fig. 3 wird grundsätzlich durch eine Verlängerung des Verstärkungsnetzes gebildet. Das Netzende wird zu einer Schleife in sich zurück gefaltet und durch Schellen 7 befestigt. Sodann wird ein Rohr 8 in die Schleife eingeführt, welches von einem Kran ergriffen werden kann, so daß die verstärkte Aspaltplatte daran hängen kann.
Wenn Asphaltplatten mit einer beträchtlichen Dicke (beispielsweise mehr als 20 cm) verstärkt werden sollen, wird manchmal die Verwendung von zwei Verstärkungsnetzen 2 gewünscht, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Die Netze können dann von gleichem oder unterschiedlichem Aufbau, Elastizität und Belastbarkeit sein. Die Netze können gegeneinander versetzt sein, wenn das erwünscht ist.
Eine bevorzugte Verbindungsanordnung der Elemente 3 und 4 in ihren Kreuzungspunkten wird dadurch erreicht, daß die kreuzenden Drähte 4 eine geeignete Wellenform aufweisen. In den Bögen 9 dieser Wellen können die Längselemente 3 beispielsweise so befestigt werden, daß sie zwei Seilelemente 10 und 11 aufweisen, die den Draht 4 umschließen oder umschlingen. Eine derartige Anordnung kann dadurch erzielt werden, daß die beiden Seilelemente zusammengedreht werden und die kreuzenden Drähte an der richtigen Stelle zwischen diese eingeführt werden. Die Verdrehungsrichtung in aufeinanderfolgenden Abschnitten 12, 13 eines Elementes 3 zwischen aufeinanderfolgenden kreuzenden Elementen 4 kann entweder gleich oder abwechselnd unterschiedlich sein.
Wenn aufeinanderfolgende Abschnitte 12, 13 abwechselnd unterschiedliche Verdrehungsrichtungen aufweisen, kann ein Abschnitt 12 eine Verdrehung in Z-Richtung haben, während die benachbarten Abschnitte 13 eine Verdrehung in S-Richtung, die nächsten Abschnitte 12 wiederum eine Verdrehung in Z-Richtung usw. aufweisen. Die Anzahl der Verdrehungen pro Meter in Abschnitten 12 mit Z-Verdrehung kann entweder der Anzahl der Verdrehungen in Abschnitten 13 mit S-Verdrehung entsprechen oder sich von dieser unterscheiden.
Alternativ dazu kann die Verdrehungsrichtung in jedem Abschnitt des gleichen Elementes 3 gleich sein. Die Anzahl der Verdrehungen pro Meter kann dann über die ganze Länge dieses Elementes gleich sein. Die Anzahl der Verdrehungen kann jedoch auch unterschiedlich sein, wobei nur jeder erste Abschnitt 14 die gleiche Anzahl von Verdrehungen, jeder zweite Abschnitt 15 eine andere Anzahl von Verdrehungen aufweist. Die Anzahl der Verdrehungen in jedem Abschnitt 15 ist selbstverständlich gleich.
Abschnitte nebeneinander angeordneter Elemente 3, die jeweils zwischen dem gleichen Paar kreuzender Elemente 4 angeordnet sind, haben vorzugsweise eine unterschiedliche Verdrehungsrichtung.
Ausführungsbeispiel 1
Ein Netz umfaßt galvanisierte Stahlseile als Längselemente sowie zahnförmig gewellte galvanisierte Stahldrähte mit einem Durchmesser von 3 mm als kreuzende Elemente. Die Wellenlänge ist 18 mm, die Wellenhöhe 2 mm und die Bruchlast 4240 N. Jedes Längselement ist aus zwei Stahlseilen mit gleichem Schlag (Richtung und Anzahl der Verdrehungen pro Meter) als Seilelementen 10 und 11 gebildet. Jedes Stahlseil hat eine Dicke von 3,7 mm,eine Bruchlast von 10.100 N und setzt sich aus 19 Drähten zusammen, die mit einer Schlaglänge von 27 mm zusammengedreht sind. Die Entfernung zwischen aufeinanderfolgenden kreuzenden Elementen 4 ist etwa 85 mra und zwischen nebeneinanderliegenden Längselementen 3 etwa 150 mm. Beide Seilelemente 10, 11 sind außerdem miteinander in jedem zwischen zwei aufeinanderfolgenden kreuzenden Elementen 4 liegenden Abschnitt mit etwa 30 Drehungen pro Meter (2,5 Drehungen pro Abschnitt) verdreht. Aufeinanderfolgende Abschnitte 12 und 13 haben unterschiedliche Verdrehungsrichtungen. Abschnitte von zwei nebeneinander angeordneten Elementen 3, die zwischen den gleichen kreuzenden Elementen 4 liegen, haben ebenfalls unterschiedliche Verdrehungsrichtungen. Die Seilelemente 10 und 11 verklammern sich selbst mit den kreuzenden Elementen 4 und fixieren damit den Kreuzungsbereich.
Das Netz ist auf einer Wirkmaschine mit einer Breite von 120 cm hergestellt. Derartige Maschinen sind bekannt. Sechs oder sieben Elemente 3 werden als Kettelemente, die gewellten Drähte als Schuß-Elemente verwendet. Die Länge des Netzes ist 20 m. Ein Netz mit sieben Elementen 3 ist an seinen beiden Längsseiten mit einem Netz verbunden, welches sechs Elemente 3 enthält, wobei die kreuzenden Elemente miteinan-
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der durch mechanische Schellen 5 verbunden sind. Das Netz weist eine Belastbarkeit in Längsrichtung von 88 kN pro Meter Netzbreite auf. Das Netz ist zur Verstärkung einer bituminösen Struktur geeignet, um eine wasserdurchlässige Asphaltplatte mit einer Dicke von etwa 15 cm und einem Gewicht von etwa 300 kg/m2 zu bilden.
Ausführungsbeispiel 2
Es kann ein gleiches Netz hergestellt werden, wobei das kreuzende Element 4 wie im Ausführungsbeispiel 1 als gewellter Draht ausgebildet ist. Die längsgerichteten Seilelemente 11 und 12 haben eine Dicke von 3 mm (Stahlseil 19 χ 0,60 mm; Schlaglänge 27 mm) und eine Bruchlast von 11.320 N.
Die quadratischen Netzmaschen haben eine Größe von etwa 150 χ 150 mm. Die Z-Verdrehungen in den Abschnitten 12 sowie die S-Verdrehungen in den Abschnitten 13, durch welche die Seilelemente 10, 11 miteinander verdreht sind, erreichen bis zu 13,33 Umdrehungen pro Meter (t/m). Die gewellten Drähte sindmitdenStahlseilen in ihren Kreuzungsbereichen ausreichend gut verbunden. Das Netz ist wiederum zum Verstärken einer Asphaltplatte von 20 m Länge und einer Dicke von etwa 15 cm geeignet. Das Netz wiegt 0,955 kg/m2 der Netzbreite.
Ausführungsbeispiel 3
Ein anderes Netz mit gleichen kreuzenden Elementen und gleicher Maschenweite wie im Ausführungsbeispiel 2 kann für schwerere Asphaltplatten (entweder langer und/oder dicker) ausgelegt werden. Die längsgerichteten Seilelemente (Stahlseile) können dann einen Aufbau gemäß 19 χ 0,80 mm mit einer Schlaglänge von 27 mm und einer Bruchlast von 19.215 N haben. Die Anzahl der Z-Verdrehungen bzw. S-Verdrehungen in den Abschnitten 12 bzw. 13 kann mit etwa 19 t/m bestimmt werden. Dieses Verstärkungsnetz hat ein Gewicht von etwa 1,41 kg/m2 der Netzbreite.
Es ist selbstverständlich möglich, Netze mit dünneren Seilelementen und mit der gleichen oder einer anderen Maschenweite zu verwenden, wenn beispielsweise die Platte dünner und/oder kürzer ist. Die Anzahl der Z-Umdrehungen bzw. S-Umdrehungen in den Abschnitten 12 und 13 kann dann erhöht werden, und zwar in Abhängigkeit von der Verdrehung jedes Seilelementes und um eine ausreichende Verbindungskraft in den Netzknoten sicherzustellen. Im allgemeinen können die Seilelemente miteinander mit zwischen etwa 5 und 45 t/m verdreht werden.
Als Regel gilt, daß die Anzahl T von Verdrehungen pro Meter, mit der die Seilelemente zusammengedreht sind, sich zum Durchmesser D (in mm) eines gebündelten Seilelementes verhält wie T zwischen 15/D und 100/D, vorzugsweise T zwischen 20/D und 80/D.
Anstatt vorgeformte Seile als Seilelemente 10, 11 zu verwenden, ist es selbstverständlich möglich, Drahtbündel als Seilelement 10 und ebensolche Bündel als Seilelement 11 zu verwenden und diese beiden Bündel in den Abschnitten 12, beispielsweise in Z-Richtung bzw. in S-Richtung miteinander zu verdrehen. Jedes Bündel kann dann selbst schwach verdreht sein mit einer Schlaglänge von beispielsweise 50 cm oder mehr.
Bevor das Netz in das heiße Bitumengemisch eingebettet wird, kann es von Vorteil sein, das Netz mit Teer zu überziehen. Das Netz kann auch mit einer Kunststoffbeschichtung versehen sein, bevor es mit Teer beschichtet und/oder mit dem Bitumengemisch zusammengebracht wird.
Anstatt eine glatte Asphaltplatte durch das Netz zu verstärken, ist es auch möglich, das Bitumengemisch in eine Form von nebeneinanderliegenden Blöcken, Tafeln oder Scheiben mit dazwischenliegenden Freiräumen ähnlich der in US-PS 3.922.865 beschriebenen Anordnung zu bringen. Das aus Scheiben bestehende Blatt kann eventuell aufgerollt werden. Wenn
es erwünscht ist, kann ein Filtertuch in die Unterseite der Asphaltplatte oder der Scheiben eingebettet werden.

Claims (14)

Patentansprüche
1. Verstärkungsnetz, beispielsweise zur Verstärkung bituminöser Strukturen,
dadurch gekennzeichnet ,
daß eine Vielzahl von längsgerichteten Seilen (3) vorgesehen ist, welche durch eine Vielzahl von diese kreuzenden Elementen (4) miteinander verbunden sind, wobei die Seile (3) die kreuzenden Elemente (4) umgreifen und auf diese Weise in jedem Knotenpunkt des Netzes (2) an diesen befestigt sind und wobei die Maschen des Netzes (2) im wesentlichen von gleichbleibender Größe sind, und daß die Größe der Maschen im Bereich von 8 χ 8 cm bis 30 χ 30 cm liegt.
2. Verstärkungsnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Maschen im wesentlichen quadratisch sind.
3. Verstärkungsnetz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ,
daß die längsgerichteten Seile (3) jeweils zwei aneinanderliegende, zusammengedrehte Seilelemente (10, 11) umfassen.
4. Verstärkungsnetz nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet , daß die Seilelemente (10, 11) Stahldrahtkardeele umfassen.
5. Verstärkungsnetz nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden, jeweils zwischen den kreuzenden Elementen (4) liegenden Längsabschnitte (12, 13) jedes Seiles (3) jeweils entgegengesetzte Verdrehungsrichtungen haben.
6. Verstärkungsnetz nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet , daß die Verdrehungsrxchtung der aufeinanderfolgenden Längsabschnitte (12, 13) abwechselnd linksgerichtet und rechtsgerichtet ist.
7. Verstärkungsnetz nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet , daß die auf die Längeneinheit bezogene Anzahl der Verdrehungen bei den in einer Richtung verdrehten Längsabschnitten (12) sich von der auf die Längeneinheit bezogene Anzahl der Verdrehungen bei den in der entgegengesetzten Richtung verdrehten Längsabschnitten (13) unterscheidet.
8. Verstärkungsnetz nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß seitlich nebeneinander angeordnete Längsabschnitte (12) der Seile (3), welche durch ihre Lage zwischen einem bestimmten Paar kreuzender Elemente (4) bestimmt sind, abwechselnd eine S-förmige und eine Z-förmige Verdrehung aufweisen.
ό
9. Verstärkungsnetz nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß aufeinanderfolgende Längsabschnitte (15) der Seile (3), welche durch ihre Lage zwischen den kreuzenden Elementen (4) bestimmt sind, jeweils in der gleichen Richtung verdreht sind und abwechselnd eine größere und kleinere Anzahl von Verdrehungen, bezogen auf die Längeneinheit, aufweisen.
10. Verstärkungsnetz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die kreuzenden Elemente (4) gewellt sind.
11. Asphaltplatte,
dadurch gekennzeichnet , daß sie durch ein Netz (2) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche verstärkt ist.
12. Asphaltplatte nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) eine Stärke von zwischen 5 cm und 20 cm hat.
13. Asphaltplatte nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte zwei Netze (2) umfaßt, welche Seite an Seite angeordnet sind.
14. Bituminöse Platte,
dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (1) ein Verstärkungsnetz (2) enthält, wobei dieses Verstärkungsnetz längsgerichtete Elemente (3) sowie diese kreuzende Elemente (4) aufweist, welche in den Knotenpunkten des Netzes (2) miteinander verbunden sind, wobei ferner das Netz (2) eine im wesentlichen gleichbleibende Maschengröße mit Abmessungen von zwischen 8 χ 8 cm bis 30 χ 30 cm aufweist, wobei ferner die Biegsamkeit des Netzes (2) nicht geringer als die der
Platte (1) ist,
und wobei die längsgerichteten Elemente (3) zur Verteilung und Aufnahme des Plattengewichtes ausgelegt sind.
DE19853513669 1984-04-16 1985-04-16 Verstaerkungsnetz Withdrawn DE3513669A1 (de)

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GB08409815A GB2159842A (en) 1984-04-16 1984-04-16 Reinforcing net

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Family

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GB (1) GB2159842A (de)
NL (1) NL8501114A (de)

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Also Published As

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Legal Events

Date Code Title Description
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