DE2402000C3 - Bewehrungsmatte für Stahlbetonbauteile - Google Patents
Bewehrungsmatte für StahlbetonbauteileInfo
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- DE2402000C3 DE2402000C3 DE19742402000 DE2402000A DE2402000C3 DE 2402000 C3 DE2402000 C3 DE 2402000C3 DE 19742402000 DE19742402000 DE 19742402000 DE 2402000 A DE2402000 A DE 2402000A DE 2402000 C3 DE2402000 C3 DE 2402000C3
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
- E04C5/04—Mats
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bewehrungsmatte für Stahlbetonbauteile, bestehend aus zwei einander rechtwinklig
kreuzenden, an den Kreuzungspunkten mitein ander verschweißten Scharen von in gegenseitigen
Abständen angeordneten Stäben hoher Festigkeit, bei der an den Rändern der in Haupttragrichtung
verlaufenden ersten Stabschar zumindest ein Paar von in kleinerem Abstand als im Innenbereich dieser
Stabschar angeordneten Stäben vorgesehen ist, während die in Nebentragrichtung verlaufende zweite
Stabschar in gleichen Abständen angeordnete Stäbe aufweist.
Eine derartige Bewehrungsmatte ist durch die AT-PS 94 393 bekannt. Wenn diese bekannten Matten
überlappt verlegt werden, so können deren Randstäbe in einem so geringen Abstand voneinander zu liegen
kommen, daß der in die Zwischenräume eindringende Beton zur Übertragung von Haftkräften zwecks
Verankerung der Stäbe nicht mehr ausreichend zur Wirkung kommt.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Bewehrungsmatte der eingangs genannten
Art in der Weise auszubilden, daß im Randbereich sich überlappend verlegter Matten die Randstäbe
ausreichend hohe Haftkräfte in den Beton übertragen können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einer Bewehrungsmatte der eingangs genannten Art
vorgesehen, daß der Innenbereich der ersten Stabschar und die gesamte, zur ersten Stabschar orthogonal
verlaufende zweite Stabschar aus Stäben mit gerippter Oberfläche gebildet ist und daß die an jedem Rand der
ersten Stabschar in kleinerem Abstand angeordneten Stäbe durch in Abständen zwischengeschweißte Querverbinder
miteinander verbunden sind, deren Abstände wesentlich geringer sind als die Abstände der Stäbe der
zweiten Stabschar.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Querverbinder der Stäbe der Randstabpaare die
gesamten Haftkräfte übertragen, und zwar auch dann, wenn die Stäbe der Stabpaare dicht aneinander zu
liegen kommen, so daß stets eine ausreichende Verankerung sämtlicher Stäbe der Bewehrungsmatte
Ί'.η Betonbauteil gewährleistet ist.
Diese einwandfreie Verankerung wird erreicht, weil sich der zwischen den Stäben des Randstabpaares
entstehende Betonkörper an den Querverbindern abstützt Es bedarf daher zur Verankerung der
Randstabpaare im Beton nicht der Mitwirkung der Stabeberfiäehen, so daß die Randstabpaare benachbarter
Bewehrungsmatten, ohne an Haftung im Beton einzubüßen, unter gegenseitiger Berührung verlegt
werden können.
Durch die Erfindung wird der weitere Vorteil erreicht, daß sich nur geringe Verluste an Stabmaterial in
Nebentragrichtung ergeben, weil die Randstabpaare Maschen mit sehr kleiner Maschenweite bilden.
Überdies ergibt sich der verlegungstechnische Vorteil, daß die für die Überdeckungszone bestimmten Randstabpaare
deutlich von den übrigen Stäben unterscheidbar sind und ihre richtige Relativlage in der Überdekkungszone
daher visuell leicht überprüft werden kann.
Zweckmäßig ist jedes Randstabpaar mit den zwischengeschweißten Querverbindern mit gleicher Haftwirkung
im Beton wie ein einzelner Stab im Innenbereich der ersten Stabschar ausgebildet. Die
Stäbe dieser Stabpaare können glatt sein oder wie die übrigen Stäbe der Bewehrungsmatte gleichfalls gerippte
Oberflächen haben.
Um das Minimum an erforderlicher Überdeckungsbreite der in Nebentragrichtung verlaufenden Stäbe zu
erreichen, werden die in Nebentragrichtung verlaufenden Stäbe der Bewehrungsmatte mit beiden Stäben
jedes Randstabpaares an deren jeweiligen Kreuzungspunkten verschweißt. Somit ist jedes der im Randbereich
einer Bewehrungsmatte vorgesehenen Stabpaare an jeweils zwei Punkten mit jedem in Nebentragrichtung
verlaufenden Stab verbunden, so daß die Überdeckung der beiden einander zugekehrten Randstabpaare
benachbarter Bewehrungsmatten jedenfalls zur Ausbildung eines Verteilerstoßes genügt.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen einer Bewehrungsmatte nach der Erfindung beispielsweise
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 und 2 zwei verschiedene Ausführungsformen von Bewehrungsmatten und
Fig.3 die Ausbildung eines tragenden Stoßes zwischen zwei Bewehrungsmatten nach F i g. 2, wobei
zur deutlicheren Unterscheidung der beiden verbundenen Bewehrungsmatten diese der Höhe nach versetzt
dargestellt sind.
Die Bewehrungsmatte nach F i g. 1 weist im Innenbereich
der ersten, in Haupttragrichtung verlaufenden Stabschar Stäbe 1 auf, die aus hochfestem, kaltverformtem
Stahl bestehen und zur Erhöhung ihres Haftvermögens im Beton eine gerippte Oberfläche haben. Die
zweite, orthogonal zur ersten Stabschar in Nebentrag-
richtung verlaufende Stabschar ist aus Stäben 2 gebildet, die von gleicher Oberflächenbeschaffenheit wie die
Stäbe 1 der ersten Stabschar sind.
An jedem Rand der Bewehrungsmatte verläuft ein Randstabpaar 3, das aus zwei Stäben 3a und 36 gebildet s
ist, weiche durch in Abständen zwischengeschweißte Querverbinder 4 miteinander verbunden sind. Die
Stabpaare 3 verlaufen parallel zu den Stäben 1 der Haupttragrichtnng.
Eine Bewehrungsmatte nach F i g. 1 dient zur Bewehrung von einachsig tragenden Flächentragwerken.
Solche Bewehrungsmatten werden so verlegt, daß sich jeweils Haupt- und Nebentragrichtung des
Flächentragwerkes mit jener der Bewehrungsmatten deckt. Durch Überdeckung der Randstabpaare 3
benachbarter Bewehrungsniatten, welche so verlegt werden, daß sich ihre Randstabpaare 3 berühren, kann
ein Verteilerstoß mit minimalem Materialaufwand hergestellt werden, zumal dann, wenn die Bewehrungsmatten selbst so schmal gemacht werden, daß die
Materiaianhäufung im Stoßbereich, die sich aus den beiden unmittelbar nebeneinander liegenden Stabpaaren
3 ergibt, als gleichmäßig über die ganze Breite der Bewehrungsmatte verteilt in Rechnung gestellt werden
kann. Um dies sicherzustellen, ist es günstig, die Bewehrungsmatte schmäler als 1,5 m,und zwar 1 m breit
zu machen.
Die in Fig.2 dargestellte Bewehrungsmatte zeigt
prinzipiell den gleichen Aufbau wie jene nach Fig. 1,
hat jedoch zwei Randstabpaare 3, 5 an jedem Rand, parallel zu den in Haupttragrichtung verlaufenden
Stäben 1. Auch das Randstabpaar 5 ist aus zwei Stäben 5a, 5b, welche durch in Abständen zwischengeschweißte
Querverbinder 4 miteinander verbunden sind, gebildet.
Derartige Bewehrungsmatten gestatten auch in Nebentragrichtung einen tragenden Stoß auszubilden,
wie ein solcher in Fig.3 dargestellt ist. Wie man aus
Fig.3 ersehen kann, sind bei einem solchen Stoß die Randstabpaare 3,5 benachbarter Bewehrungsmatten so
angeordnet, daß sie sich berühren und überdecken. Dadurch kommen bei einem tragenden Stoß jeweils vier
Schweißpunkte der einen Bewehrungsmatte im Bereich der mit ihm durch den Stoß zu verbindenden anderen
Bewehrungsmatte zu liegen. Die r^htige Relativlage
der Randstabpaare benachbarter Bewehrungsmatten kann durch Verrödeln gesichert werden und ist, wie
F i g. 3 erkennen läßt, visuell leicht überprüfbar.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Bewehrungsmatte für Stahlbetonbauteile, bestehend aus zwei einander rechtwinklig kreuzenden, an
den Kreuzungspunkten miteinander verschweißten Scharen von in gegenseitigen Abständen angeordneten
Stäben hoher Festigkeit, bei der an den Rändern der in Haupttragrichtung verlaufenden
ersten Stabschar zumindest ein Paar von in kleinerem Abstand als im Innenbereich dieser '°
Stabschar angeordneten Stäben vorgesehen ist, während die in Nebentragrichtung verlaufende
zweite Stabschar in gleichen Abständen angeordnete Stäbe aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenbereich der ersten Stabschar und ·5
die gesamte, zur ersten Stabschar orthogonal verlaufende zweite Stabschar aus Stäben (1, 2) mit
gerippter Oberfläche gebildet ist und daß die an jedem Rand der ersten Stabschar in kleinerem
Abstand angeordneten Stäbe (3a, 3b; 5a, 5b) durch in Abständen zwischengeschweißte Querverbinder (4)
miteinander verbunden sind, deren Abstände wesentlich geringer sind als die Abstände der Stäbe (2)
der zweiten Stabschar.
2. Bewehrungsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Randstabpaar (3, 5) mit
den zwischengeschweißten Querverbindern (4) mit gleicher Haftwirkung im Beton wie ein einzelner
Stab (1) im Innenbereich der ersten Stabschar ausgebildet ist. *>
3. Bewehrungsmatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichne», daß d'e in Nebentragrichtung
verlaufenden Stäbe (2) mit beiden Stäben (3a, 3b; 5a, 5b) jedes Randstabpaare^ (3, 5) verschweißt
sind. '
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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