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DE479871C - Doppelte Metallbewehrung fuer Betonbauwerke aus vorbereiteten Gittergeflechten - Google Patents

Doppelte Metallbewehrung fuer Betonbauwerke aus vorbereiteten Gittergeflechten

Info

Publication number
DE479871C
DE479871C DES75471D DES0075471D DE479871C DE 479871 C DE479871 C DE 479871C DE S75471 D DES75471 D DE S75471D DE S0075471 D DES0075471 D DE S0075471D DE 479871 C DE479871 C DE 479871C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bars
reinforcement
cut
longitudinal
longitudinal bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES75471D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Hill & Co Ltd
Original Assignee
Richard Hill & Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Hill & Co Ltd filed Critical Richard Hill & Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE479871C publication Critical patent/DE479871C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/0627Three-dimensional reinforcements composed of a prefabricated reinforcing mat combined with reinforcing elements protruding out of the plane of the mat
    • E04C5/0631Reinforcing mats combined with separate prefabricated reinforcement cages or girders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Doppelte Metallbewehrung für Betonbauwerke aus vorbereiteten Gittergeflechten Bei Betonbauten ist es bekannt, in den Beton Metallbewehrungen in Form von einzelnen Stäben oder Gittern einzulegen und diese bei Verwendung mehrerer gitterförmiger Bewehrungen in gewissem Abstand voneinander anzuordnen und miteinander zu verbinden, und zwar entweder durch besondere A:bstützstäbe oder durch abgebogene Teile der Gitterstäbe.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders zweckmäßige Ausführung von doppelten Metallbewehrungen, die aus vorbereiteten, aus Längs- und Querstäben zusammengesetzten Gittergeflechten hergestellt und durch ein einfaches und wirksames Verfahren miteinander verknüpft werden.
  • Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die Querstäbe der unteren Bewehrung gleichen Abstand voneinander haben und die der oberen Bewehrung in Grüppen gleichen Abstandes zusammengefügt sind, zwischen denen größere Lücken von etwa dem doppelten bis dreifachen Abstande angeordnet sind. Die Längs- und Ouerstäbe sind an allen oder einem Teil ihrer Kreuzungspunkte zweckmäßig durch Verschweißen verbunden. .
  • Beim Verlegen der doppelten Bewehrungen werden die Längsstäbe beider Lagen übereinarider angeordnet und die Längsstäbe der oberen Bewehrung an den Stellen der großen Lücken zwischen den Querstäben etwa in der Mitte zwischen den beiden nächstliegenden Schweißstellen durchschnitten. Das Durchschneiden erfolgt j e nach der beabsichtigten Zusammenfügung nach verschiedenen Regeln, und zwar wird entweder jeder Längsstab in jeder Lücke durchschnitten oder j e zwei Scharen nicht benachbarter Längsstäbe in jeder zweiten Lücke, wobei benachbarte Längsstäbe in verschiedenen Lücken durchschnitten werden, so daß die Schnittstellen stufenartig gegeneinander versetzt sind, oder endlich eine Schar nicht benachbarter-Längsstäbe in jeder zweiten Lücke, während die andere Schar nicht durchschnitten wird. Die freien Enden der durchschnittenen Längsstäbe werden dann rechtwinklig abgebogen und mit den unter ihnen liegenden Längsstäben der unteren Bewehrung, z. B. durch Schweißurig oder Drahtumwicklung, verbunden.
  • Die Bewehrung ist für die verschiedenartigsten Anforderungen, insbesondere für den Straßenbau, geeignet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsformen. Es stellen dar: Abb. i und z die Aufsicht und den Querschnitt des unteren Bewehrungsgeflechtes, Abb. 3 die Aufsicht des oberen Geflechtes, wie es zur Anlieferung gelangt, Abb. .1. bis 8, 9 und io, i i und 12 verschieden@e Ansichten der Bewehrungen nach den drei genannten Ausführungsformen. Von diesen Abbildungen sind im einzelnen: Abb. 4., 6, 9 und io Aufsichten, Abb. 5, 7 und 8 Längsschnitte und Abb. io und 12, isometrische Darstellungen fertiger Bewehrungen.
  • Gleiche Bezugszeichen bezeichnen überall gleiche Teile. Die untere Bewehrung a besteht aus Längsstäben dl und aus in gleichem Abstand verlegten Querstäben cl, die obere Bewehrung entsprechend aus Längsstäben c1 und Querstäben c. Die Querstäbe sind in Gruppen angeordnet, deren Einzelstäbe den gleichen Abstand haben wie die unteren Querstäbe. Die Stabgruppen haben unter sich größere Abstände, und zwar von etwa doppelter bis dreifacher Größe. Die sich kreuzenden Stäbe sind miteinander in einigen oder allen Kreuzungspunkten e verschweißt oder sonstwie verbunden.
  • Die untere Bewehrung a wird flach ausgebreitet (Abb. i und 2) und zunächst in geeigneter Weise unterstützt; die obere Bewehr ung b dagegen wird gemäß Abb. 5, 7, 8 vor dem Einbau zu einer kastenähnlichen Gestalt umgeformt, und zwar dadurch, daß die Längsglieder d in jeder Lücke f durchschnitten und die freien Enden g rechtwinklig abgebogen werden. Die so entstandenen Kästen werden nach A#bb. 6, 7, 8 auf die untere Bewehrung a so aufgesetzt, daß sie mit ihren Längsstäben d parallel und über die entsprechenden Glieder dl der unteren Bewehrung a, mit ihren Quergliedern c parallel mit den gleichen Gliedern cl der unteren Einheit liegen. Die freien Enden g der Längsglieder d werden an die Querglieder cl durch V erschweißungen h gemäß Abb.7 angeschlossen, oder sie werden um diese gemäß Abb.8 herumgebogen oder sonstwie verbunden. Die Verbindung kann statt dessen auch mit den Längsgliedern dl oder mit diesen und den Quergliedern cl hergestellt werden. In jedem Falle bilden die freien Enden g der Längsglieder d der oberen Betnehrung b Abstand- und Verbindungsstücke zwischen beiden Bewehrungen.
  • Wie ersichtlich, sind nur die Längsglieder der oberen Bewehrung b unterbrochen, während die der unteren Bewehrung a durchlaufen, so daß sich ein dauerhafter Zusammenhang der gesamten Bewehrung ergibt.
  • Die zweite Ausführungsform nach Abb. 9 und io stellt eine abgeänderte Verlegungsart der oberen Bewehrung b dar. Es werden j e zwei Scharen nicht benachbarter Längsstäbe w bzw. y in jeder zweiten Lücke f bzw. f1 durchschnitten, und es sind benachharte Schnittpunkte f bzw. f 1 in verschiedenen Lücken angeordnet.
  • Nach Abb. io sind beispielsweise 2-3 - 6 Querstäbe c, beziffert mit i bis 6, zwischen den Trennpunkten f der Längsstäbe w vorhanden, die zweite Schar Längsstäbe y wird in den Zwischenpunkten f 1 zwischen dem dritten und vierten Querstab durchschnitten. Jeder Längsstab w und y überspannt also sechs Querstäbe c und ist durch Schweißung ader eine andere Verbindung mit beispielsweise nur fünf Querstäben c in den Punkten e (Abb. 9) verbunden, so daß beispielsweise immer die eine der Trennstelle f oder f 1 zunächstliegende Kreuzung ohne Verbindung bleibt. Die freien Enden der Längsstäbe w und y werden dann über den ersten und fünften Querstab c abwärts gebogen und mit der unteren Bewehrung in den Punkten h und i verschweißt oder sonstwie verbunden. Es ergibt also die obere Bewehrung b ein unterbrochenes, aber trotzdem in sich zusammenhängendes Gebilde, dessen abwärts gebogene Stabteile g, gesehen in der Längsrichtung der Querglieder c, sich stufenartig überlappen.
  • Die Aufeinanderfolge in gleichen Lücken getrennter Längsstäbe kann auch so gewählt werden, daß zwei oder mehr zur selben Schar gehörige Längsstäbe unmittelbar aufeinanderfolgen.
  • Der hier auch in der oberen Bewehrung vorhandene Zusammenhang verbessert noch die Festigkeit der ganzen Bewehrung.
  • Bei der dritten Ausführungsform gemäß Abb. i i und 12 ist die obere Bewehrung insofern anders ausgebildet, als abwechselnd nur jeder zweite Längsstab d in Trennpunkten f getrennt ist, während die dazwischenliegenden Längsstäbe z ungetrennt durchlaufen. Die erstgenannten Längsstäbe d können in gleichen. oder gegeneinander versetzten Punkten f durchschnitten sein.
  • Auch hier können ein oder mehrere durchschnittene Stäbe zwischen ein oder mehreren durchlaufenden Stäben z vorgesehen und die Trennstellen beliebig versetzt sein.
  • In allen übrigen Beziehungen ist die Anordnung bei dieser Ausführungsform dieselbe wie bei den erstgenannten.
  • Die untere Bewehrung a kann in Rollenform an die Baustelle geliefert und dort in geeigneten Stücken abgeschnitten werden; die obere Bewehrung kann ähnlich angeliefert und vor dem Abbiegen der Längsstäbe d zugeschnitten werden, oder es können die einzelnen für sich fertiggestellten Glieder dieser Bewehrung unmittelbar angeliefert werden. ' Die Abmessungen der Stärke und der Ab- ; stände der Bewehrungseisen werden so gewählt, daß die gewünschte Verstärkung für die Längen-, Breiten- oder Flächeneinheit des herzustellenden Bauteiles, z. B. einer Straße, erhalten wird.
  • Die im vorstehenden für einen wagerechten Bauteil beschriebene Bewehrung kann- auch an senkrechten und schrägen Bauteilen Anwendung finden und dann sinngemäß innere und äußere Einheiten statt der oberen und unteren aufweisen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Doppelte Metallbewehrung für Betonbauwerke aus vorbereiteten, aus Längsttnd Querstäben zusammengesetzten Gittergeflechten, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe der unteren Bewehrung gleichen Abstand voneinander haben und die der oberen Bewehrung in Gruppen gleichen Abstandes zusammengefügt sind, zwischen denen größere Lücken von etwa dem doppelten bis dreifachen Abstand angeordnet sind.
  2. 2. Verfahren zum Verlegen einer dopgelten Metallbewehrung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, a) daß die beiden Bewehrungslagen so verlegt werden, daß die Längsstäbe beider Lagen übereinanderliegen, b) daß die Längsstäbe der oberen Bewehrung an den Stellen der großen Lücken zwischen den Querstäben durchschnitten werden, und zwar entweder jeder Längsstab (d) in jeder Lücke (f) oder je zwei Scharen. nicht benachbarter Längsstäbe (w bzw. y) in jeder zweiten Lücke (f bzw. f'), wobei benachbarte Längsstäbe in verschiedenen Lücken durchschnitten werden, oder endlich eine Schar nicht benachbarter Längsstäbe (d) in jeder zweiten Lücke (f'), während die andere Schar (y) nicht durchschnitten wird, c) daß die freien Enden der durchschnittenen Längsstäbe rechtwinklig abgebogen und mit den entsprechenden Längsstäben der unteren Bewehrung z. B. durch Sehweißung verbunden werden.
DES75471D 1925-07-31 1926-07-10 Doppelte Metallbewehrung fuer Betonbauwerke aus vorbereiteten Gittergeflechten Expired DE479871C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB479871X 1925-07-31

Publications (1)

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DE479871C true DE479871C (de) 1929-07-23

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ID=10446969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES75471D Expired DE479871C (de) 1925-07-31 1926-07-10 Doppelte Metallbewehrung fuer Betonbauwerke aus vorbereiteten Gittergeflechten

Country Status (1)

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DE (1) DE479871C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926159C (de) * 1952-04-25 1955-04-07 Evg Entwicklung Verwert Ges Bewehrungselement fuer Stahlbetonkonstruktionen
DE954373C (de) * 1954-01-22 1956-12-13 Baustahlgewebe Gmbh Abstandhalter fuer Stahlbeton-Bewehrungseinlagen
DE975059C (de) * 1954-02-14 1961-07-27 Baustahlgewebe Gmbh Bewehrungsanordnung fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile
DE1195030B (de) * 1957-06-25 1965-06-16 Hermann Kessler Verfahren zum Herstellen einer Stahlbetonrippen-decke aus Ortbeton
AT378978B (de) * 1983-08-26 1985-10-25 Best Baueisen & Stahl Bewehrung fuer stahlbetonkonstruktionen
EP0143101A3 (en) * 1983-08-26 1986-06-04 Best - Baueisen- Und Stahl-Bearbeitungsgesellschaft M.B.H. Reinforcement for reinforced concrete constructions

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