DE3229111C1 - Verfahren zur Fehlerkorrektur von Daten - Google Patents
Verfahren zur Fehlerkorrektur von DatenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L1/00—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
- H04L1/004—Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
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Description
- Anspruchs 1.
- Aus der Druckschrift »APPLlCATlON NOTE« AP-46, »Error Detecting and Correcting Codes« der Firma Intel ist es bekannt, einem Datenblock nach einem fehlererkennenden und -korrigierenden Code vor der Übertragung ein Sicherungswort hinzuzufügen und nach der Übertragung zu prüfen, ob ein Fehler aufgetreten ist und gegebenenfalls den Fehler zu korrigieren. Hierzu wird aus den empfangenen Daten und dem Sicherungswort ein sogenanntes Fehlersyndrom gebildet, welches anzeigt, ob und an welcher Stelle der übertragenen Daten ein Fehler aufgetreten ist.
- -fm allgemeinen wird die Fehlerkorrektur jeweils dann vorgenommen, wenn ein fehlerhafter Block festgestellt wird. Dies dauert im allgemeinen länger als die etwa vorhandene Lücke zwischen den Datenblöcken ist, so daß der folgende Datenblock nicht decodiert werden kann. Er muß daher nochmals übertragen werden, was einen erheblichen Zeitverlust zur Folge haben kann, z B., wenn die Daten von einem Plattenspeicher gelesen werden, der folgende Datenblock also erst nach eirrer vollen Umdrehung der Speicherplatte zur Verfügung steht.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren dahingehend zu verbessern, daß die Zeitdauer für das Übertragen und Korrigieren einer aus mehreren Datenblöcken bestehenden Information verkürzt wird Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst Die Fehlerkorrektur wird also nicht wie beim bekannten Verfahren jeweils am Ende der fehlerhaften Datenblöcke gestartet, sondern es wird zu diesem Zeitpunkt nur die Nummer' des jeweiligen fehlerhaften Blockes gespeichert. Erst nachdem alle Datenblöcke übertragen sind, wird mit der Korrektur begonnen, indem nacheinander die gespeicherten Blocknummern aufgerufen und die jweils zugehörigen Blöcke korrigiert werden. Die Übertragung der Datenblöcke und die Korrekturen können somit unmittelbar aufeinanderfolgend durchgeführt werden, und es treten keine Wartezeiten auf.
- Zweckmäßig werden außer den Nummern der fehlerhaften Blöcke von den mit Sicherungswörtern versehenen Datenblöcken abgeleitete Wörter, die sogenannten Fehlersyndrome, gespeichert, die dann nach Übertragung aller Datenblöcke zum Korrigieren der fehlerhaften Blöcke herangezogen werden. Zur Bildung der Sicherungswörter und der Fehlersyndrome kann ein sogenannter Polynomgenerator verwendet werden, der ein Schieberegister enthält, in dem unmittelbar nach dem Einlesen des Datenblockes das Sicherungswort bzw. das Fehlersyndrom steht. Zur Bildung der Fehlersyndrome und zu deren Abspeichern genügen dahr die Lücken zwischen den Datenblöcken.
- Anhand der Zeichnung werden im folgenden die Erfindung sowie Ausgestaltungen und Vorteile näher erläutert.
- F i g. 1 zeigt das Prinzipschaltbild einer Datenverarbeitungsanlage mit einem Plattenspeicher; F i g. 2 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens.
- In F i g. list mit ZE und HSP die Zentraleinheit bzw.
- der Hauptspeicher einer Datenverarbeitungsanlage bezeichnet. Im Hauptspeicher HSP enthaltene Daten können blockweise über ein Interface IF; eine Busleitung BL, einen Parallel-Serienumsetzer PSU zu einem Plattenspeicher P-SP übertragen werden. Die Übertragung wird von einer Steuereinheit STE gesteuert Jedem Block fügt ein Polynomgenerator PLG, der ebenfalls von der Steuereinheit STEgesteuert ist, ein Sicherungswort an, so daß die in den Plattenspeicher PSP eingeschriebenen Daten das in Fig.2 veranschaulichte Zeitdiagramm haben. Auf ein Synchronwort Syl folgt der erste Datenblock DBL 1, dem ein Sicherungswort SWI angefügt ist. Nach einer Lücke LK 1 folgt der zweite Datenblock DBL 2 mit einem Sicherungswort SW2, an das sich nach einer Lücke ALK 2 ein dritter Datenblock DBL 3 anschließt Das Ende der Datenübertragung wird von der Steuereinheit STE anhand von Steuerparametern errechnet. Die Rückübertragung der Daten vom Plattenspeicher PSP zum Hauptspeicher HSP erfolgt in derselben Reihenfolge, Der Datenblock DBL I wird als erster vom Polynomgenerator PLG decodiert. Gleichzeiüg wtrd mit dem Sicherungswort USW 1 das Fehlersyndrom gebildet, welches, da kein Fehler aufgetreten ist, ausschließlich aus log. »0«-Signalen besteht. Gleiches gilt für den Datenblock DBL 2. Im Datenblock DBL 3 ist an der mit einem »x« gekennzeichneten Stelle ein Fehler enthalten. Das zugehörige Fehlersyndrom ist daher ungleich Null. Es wird nun nicht der Fehler sofort, also zum Zeitpunkt A 1 beginnend, korrigiert. Dies wurde nämlich bis zum Zeitpunkt E 1 dauern, so daß zumindest die Datenblökke DBL 4 und DBL 5 nochmals übertragen werden müßten. Tatsächlich würde der Zeitverlust noch größer werden; denn wenn z. B. in einer Spur der Speicherplatte vier Datenblöcke untergebracht sind, müßten nach dem Datenblock DBL 5 noch zwei weitere Datenblöcke abgetastet werden, bis der Datenblock DBL 4 erneut erscheint. Es wird daher so vorgegangen, daß nach Feststellen eines Fehlers die Nummer des Datenblocks
- und das Fehlersyndrom im Speicher der Steuereinheit STE eingetragen werden. Dieser Speichervorgang kann während der Lücke LK 3 abgewickelt werden. Der folgende Datenblock DBL 4 kann dann sofort decodiert und auf Fehler überprüft werden. Nach Übertragung des letzten Datenblocks DBLn stehen im Speicher der Steuereinheit eine Anzahl von Datenblocknummern mit den zugehörigen Fehlersyndromen. Diese werden nach Empfang des letzten Datenblocks zum Zeitpunkt A'1 nacheinander aufgerufen, und es wird der zugehörige Datenblock korrigiert, im Beispiel wird während eines Korrekturvorgangs KR 1, der vom Zeitpunkt A'1 bis zum Zeitpunkt E'1 dauert, der Datenblock DBL3 im Hauptspeicher HSP korrigiert. Unmittelbar anschließend wird in einem zweiten Korrekturvorgang KR 2 ein weiterer fehlerhafter Datenblock korrigiert usf. Die Korrektur der fehlerhaften Datenwörter unternimmt die Steuereinheit STE unter Zuhilfenahme des Polynomgenerators PLG. Das Ende der Datenübertragung wird erst danach über Verständigungszellen im Hauptspeicher HSP angezeigt. Die Gesamtübertragungszeit wird somit nur um die Korrekturzeiten verlängert, da Wiederholzeiten oder Wartezeiten nicht auftreten. Die im Hauptspeicher HSP enthaltenen übertragenen Daten erscheinen für die Weiterverarbeitung der Einheit, z. B. die Zentraleinheit ZE, fehlerfrei.
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Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Fehlerkorrektur, bei dem Daten blockweise mit einem Sicherungswort versehen übertragen, nach der Übertragung auf Übertragungsfehler überprüft werden und bei der Übertragung entstandene Fehler mit Hilfe des Sicherungswortes korrigiert werden, - dadurch gekennzeichnet, daß bei Feststellen eines Fehlers die Nummer des jeweiligen fehlerhaften Datenblocks während fortlaufender Datenübertragung abgespeichert und nach Prüfen und Abspeichern aller zu übertragenden Datenblöcke die fehlerhaften Datenblöcke aufgrund der abgespeicherten Nummern korrigiert werden. -2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Nummern der fehlerhaften Datenblöcke die Fehlersyndrome gespeichert und zum Korrigieren der fehlerhaften Datenblöcke; ausgelesen werden.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlersyndrome der fehlerhaften Datenblöcke gebildet und, wenn diese ungleich Null sind, zusammen mit den Nummern der jeweiligen Datenblöcke gespeichert werden.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fehlerkorrektur von Daten gemäß dem Oberbegriff des
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823229111 DE3229111C1 (de) | 1982-08-04 | 1982-08-04 | Verfahren zur Fehlerkorrektur von Daten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823229111 DE3229111C1 (de) | 1982-08-04 | 1982-08-04 | Verfahren zur Fehlerkorrektur von Daten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3229111C1 true DE3229111C1 (de) | 1984-01-05 |
Family
ID=6170113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823229111 Expired DE3229111C1 (de) | 1982-08-04 | 1982-08-04 | Verfahren zur Fehlerkorrektur von Daten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3229111C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3736550A1 (de) * | 1986-10-28 | 1988-05-11 | Hitachi Ltd | Verfahren und vorrichtung zum simultanen datenverkehr |
-
1982
- 1982-08-04 DE DE19823229111 patent/DE3229111C1/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3736550A1 (de) * | 1986-10-28 | 1988-05-11 | Hitachi Ltd | Verfahren und vorrichtung zum simultanen datenverkehr |
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