DE3736550A1 - Verfahren und vorrichtung zum simultanen datenverkehr - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum simultanen datenverkehrInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum simultanen Datenverkehr, bei dem dieselben Daten
simultan oder gleichzeitig zu mehreren Terminals übertra
gen werden. Das Übertragungssystem ist mit einer Rücküber
tragungsfunktion ausgestattet und zur Übertragung einer
großen Menge aufeinanderfolgender Daten mit demselben In
formationstyp mit hoher Geschwindigkeit in einem lokalen
Übertragungsnetzwerk geeignet, durch das eine Vielzahl
Mikrocomputer oder dgl. aufweisende Vorrichtungen mitein
ander verbunden sind.
Bei herkömmlicher simultaner Datenübertragung ist es
üblich, daß eine Empfangsquittung für jeden Datenblock
zwischen einem Sendeknoten und mehreren Empfängerknoten
oder zwischen dem Sendeknoten und einem repräsentativen
Knoten, der für mehrere Empfängerknoten repräsentativ ist,
stattfindet. Ein Beispiel der zuletzt angeführten
Empfangsquittung ist in der JP-A-59-1 67 155 offenbart.
Dieses bekannte Verfahren, bei dem eine Steuervorrichtung
als der Sendeknoten auf die Quittung von jedem Terminal im
Empfangsknoten auf jede Übertragung eines Datenblocks war
tet, bietet einen wirksamen Schutz gegen Störungen oder
ungünstige Umgebungen, im Falle die Qualität der Übertra
gungsleitung gering ist. In der gegenwärtigen Situation,
in der die Qualität der Übertragungsleitungen im Vergleich
mit früheren Jahren sehr gut ist, benötigt das bekannte
Verfahren jedoch eine sehr lange Wartezeit für die Quit
tungsantwort, falls eine große Datenmenge übertragen wird.
Dadurch ist eine sehr schnelle Datenübertragung nicht mög
lich.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur simultanen Datenübertragung so zu
ermöglichen, daß die Effizienz der Datenübertragung sowie
die Übertragungsgeschwindigkeit erhöht werden.
Um diese Aufgabe zu lösen, wird erfindungsgemäß die Quit
tung von einem Terminal auf der Empfangsseite zu einem
Gerät auf der Sendeseite nicht im Zuge der Datenüber
tragung, die eine Vielzahl von Datenblöcken einschließt,
gesendet. Das auf der Sendeseite befindliche Gerät nimmt
die Quittung von den jeweiligen Terminals erst nach dem
Ende der Übertragung sämtlicher Datenblöcke an und sendet
Daten erneut zu einem oder mehreren Terminals, in dem ein
vorher gesendeter Datenblock fehlerhaft empfangen wurde.
Erfindungsgemäß erzeugt und hält jedes Terminal eine
Quittungsinformation für den jeweiligen Datenblock, sobald
der Datenblock empfangen wurde. Nach dem Ende der Übertra
gung sämtlicher Datenblöcke und nachdem das Übertragungs
ende erfaßt wurde, werden die in den jeweiligen Terminals
gehaltenen Quittungen aufeinanderfolgend einer Datenüber
tragungssteuervorrichtung zugesendet, die ihrerseits ent
scheidet, ob eine neuerliche Übertragung von Daten nötig
ist oder nicht und die Operation der wiederholten Daten
übertragung zum Terminal oder zu den Terminals steuert,
die mitteilten, daß eine Übertragungswiederholung nötig
ist. Mit diesem Verfahrensablauf wird die Zeit, die beim
Warten auf die Quittung vom empfangenden Terminal auf jede
Übertragung eines Datenblocks vergeht, eliminiert. Eine
solche Wartezeit war beim herkömmlichen Simultandaten
verkehr nötig. Als Ergebnis wird die gesamte zur Daten
übertragung nötige Zeit wesentlich verkürzt, bei
spielsweise auf die Hälfte der bei der üblichen Simultan
datenübertragung nötigen Zeit.
Das erfindungsgemäße Datenübertragungsverfahren und die
erfindungsgemäße Vorrichtung zum simultanen Datenverkehr
läßt sich vorteilhaft bei einem POS-System (Point of
Sales) einsetzen, bei dem eine simultane Übertragung der
selben Daten zwischen einer Master-Einheit und Slave-Ein
heiten stattfinden muß. Das vorgeschlagene Übertragungs
verfahren beruht auf der Annahme, daß die Auftrittswahr
scheinlichkeit von Übertragungsfehlern sehr klein ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung in
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäß
aufgebauten Nachrichtenübertragungssystems;
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel des Aufbaus einer in
Fig. 1 dargestellten Datenübertragungssteuer
vorrichtung;
Fig. 3 ein Beispiel eines Nachrichtenblockformats
eines zu übertragenden Datenblocks;
Fig. 4 ein Beispiel einer Verwaltungstabelle für eine
Übertragungswiederholung;
Fig. 5 ein Diagramm, das ein Beispiel eines gemäß
einer Ausführung der Erfindung gestalteten
Übertragungsleitungsprotokolls erläutert;
und
Fig. 6 ein Flußdiagramm, das die Operation einer
Ausführungsart gemäß der Erfindung erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch ein Blockschaltbild einer Ausfüh
rung eines Systems zum simultanen Datenverkehr gemäß der
Erfindung, angewendet in einem POS-System.
Üblicherweise befindet sich in jeder Zweigstelle ein POS-
System, das mit einem in einer Hauptstelle vorgesehenen
Verarbeitungsrechner über ein Datenübertragungsnetzwerk
verbunden ist. In jedem POS-System ist eine Master-POS-
Einheit 1, die als Steuervorrichtung zur Übertragung einer
Nachricht als POS-Daten dient und mehrere Slave-POS-Ein
heiten 2 1, 2 2, . . . 2 n als Terminals, die die Nachricht
empfangen und sie verarbeiten, in "Multidrop-Verbindung"
oder in ringförmiger Verbindung mittels eines Kabels 3
verbunden, das den Übertragungsweg zwischen Master- und
Slave-POS-Einheiten bildet. Zur Master-POS-Einheit 1 ist
gewöhnlich eine Reserve-Master-POS-Einheit parallel ge
schaltet. Bei Beginn des täglichen Betriebs überträgt die
Master-POS-Einheit 1 simultan an alle Slave-POS-Einheiten
ein Slave-Betriebsprogramm, mit dem die Slave-POS-Einhei
ten arbeiten sowie Routineanwenderinformation, wie eine
Preisnachschlagetabelle (PLU), die ihrerseits in ein RAM
usw. in der Slave-POS-Terminaleinheit geladen wird. Beim
Auftreten irgendeines Fehlers oder einer fehlerhaften
Operation in der Master-POS-Einheit 1 führt die Reserve-
Master-POS-Einheit eine alternative Operation zur simul
tanen Übertragung der obengenannten Information aus. Eine
Technik der Kompensation für ein Umschalten zwischen
Master- und Reserve-Master-POS-Einheit ist in der US
Serial No. 9 11 073 vom 24. 09. 1986 (EP 8 61 13 078.9 vom
23. 09. 1986) mit dem Titel "Method and Apparatus for
Backing Up Data Transmission System" vom gleichen Anmelder
offenbart.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel, wie die Datenübertragungs
steuervorrichtung 1 gemäß Fig. 1 aufgebaut ist. Sie ent
hält einen Prozessor (CPU) 40, ein ROM 41 zum Speichern
von Programmen, die ein IPL-Programm (initial program
loader) usw. betreffen, eine Festplatteneinheit (HD) 42
zum Speichern eines Anwenderprogramms, eines Übertragungs
programms, eines Systemsteuerprogramms usw., einen Spei
cher 43, der eine Übertragungswiederholungsverwaltungs
tabelle 43 A aufweist, eine Eingabe/Ausgabetastatur (KB) 44
und eine Anzeigeeinheit 45 , beispielsweise eine Kathoden
strahlröhre oder einen Drucker.
In dem in Fig. 1 dargestellten Nachrichtenverkehrssystem
wird eine Nachricht 4 von der Datenübertragungssteuervor
richtung (weiterhin kurz Steuerung) 1 simultan an sämt
liche Terminals 2 1, 2 2, . . . 2 n durch das Kabel 3 über
tragen. Die Terminals 2 1, . . . 2 n enthalten jeweils
Quittungshalteeinrichtungen 6 1, . . . 6 n , die die auf die
von der Steuerung empfangene Nachricht erzeugte Quittungs
information zwischenspeichern oder zeitweise halten. Nach
dem jedes Terminal die gesamte von der Steuerung 1 gesen
dete Nachricht empfangen hat, werden die Quittungen 5, die
angeben, ob die gesamte Nachricht ohne jeden Fehler
empfangen wurde, aufeinanderfolgend von den Terminals zur
Steuerung 1 in Übereinstimmung mit einer vorgegebenen
Prioritätsfolge, die die Antwortzeit in Betracht zieht,
gesendet. Die die Prioritätsfolge betreffende Information
wird von der Steuerung 1 verwaltet.
Die POS-Nachricht, die von der Steuerung 1 zu den Ter
minals 2 1, 2 2, . . . 2 n zu übertragende Daten darstellt, hat
eine Datenlänge beispielsweise von höchstens 1 M-Byte. Die
Nachricht besteht aus einer Vielzahl von Datenblöcken, die
jeweils eine Blocklänge von beispielsweise 512 Byte haben.
Die Nachricht enthält z. B. das Slave-POS-Betriebsprogramm
und die PLU. Jeder der Datenblöcke hat ein in Fig. 3 dar
gestelltes Blockformat und weist gemäß Fig. 3 in aufeinan
derfolgende Anordnung ein Kopffeld 21 mit Hilfsinformation,
die z. B. ein Synchronisiersignal ist, ein Datenfeld 22,
das POS-Daten enthält, die das Anwenderprogramm und die
PLU usw. umfassen, ein Datentypfeld 23, das den Typ der im
Datenfeld 22 enthaltenen Daten angibt und eine Rahmenprüf
folge (FCS) 24 auf, die zur Fehlererfassung beim Empfang
des entsprechenden Datenblocks verwendet wird. Das Daten
typfeld kann im Kopffeld in Übereinstimmung mit dem Rah
menformat eines verwendeten Übertragungsprotokolls, bei
spielsweise HDLC (high level data link control procedure)
verwendet werden.
Danach wird anhand der Fig. 5 und 6 der Betrieb des simul
tanen Datenverkehrssystems gemäß dem vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiel genau beschrieben.
Zunächst wird, wie das Betriebsdiagramm in Fig. 5 zeigt,
die gesamte Nachricht 31, die N (N ist eine gegebene
Ganzzahl) Datenblöcke 31 1, 31 2, . . . 31 n umfaßt, von der
Steuerung 1 zu den Terminals 2 1, 2 2, . . . 2 n gleichzeitig
und parallel gesendet. Jedes der Terminals empfängt die
gesamte Nachricht 31 (31 1, 31 2, . . . 31 n ), ohne an die
Steuerung 1 für jeden empfangenen Datenblock ein Quit
tungssignal zu senden. Wenn das Datentypfeld 23 den letz
ten Datenblock 31 n der gesamten Nachricht 31 angibt, beur
teilt jedes Terminal für sich, daß der Empfang oder die
Übertragung der gesamten Nachricht beendet ist und sendet
eine Quittungsnachricht ACK oder NAK an die Steuerung 1,
die entweder einen fehlerfreien oder einen fehlerhaften
Empfang der Nachricht angeben. Das Senden der Quittungs
antworten von den Terminals 2 1, 2 2, . . . 2 n an die
Steuerung oder Master-POS-Einheit 1 wird von letzterer ge
steuert und erfolgt in vorgegebenen Zeitintervallen und in
Übereinstimmung mit der den Terminals zuvor zugeordneten
Prioritätsreihenfolge so, daß sich die Quittungsantworten
von den Terminals an die Steuerung 1 nicht überlappen.
Siehe die Schritte 51 und 52 in dem in Fig. 6 dargestell
ten Flußdiagramm.
Die Steuerung 1 empfängt die Quittungsantwortsignale von
den Terminals (siehe Schritt 53 in Fig. 6). Die Steuerung
1 enthält die Sendewiederholungsverwaltungstabelle 43 A,
die einen Bereich 48 mit den Terminalnummern und einen
Bereich 49 zum Setzen von Quittungsantworten aufweist. Die
Daten der empfangenen Quittungsantworten ACK oder NAK wer
den in den Bereichen 49 der Sendewiederholungsverwaltungs
tabelle 43 A mit der entsprechenden Terminalnummer gesetzt
(siehe Schritt 54 in Fig. 6). Danach prüft die Steuerung 1
den Quittungsbereich 49 der Sendewiederholungsverwaltungs
tabelle 43 A, um die Anwesenheit oder Abwesenheit eines
oder mehrerer Terminals festzustellen, die die NAK-Quit
tungsantwort 33 ausgesendet haben, die einen aufgetretenen
Empfangsfehler angibt (siehe Schritt 55 in Fig. 6).
Wenn in keinem Terminal ein Empfangsfehler auftrat, be
endet die Steuerung 1 die Nachrichtenübertragungsopera
tion. Falls jedoch in einem oder in mehreren der Terminals
ein Empfangsfehler auftrat, sendet die Steuerung 1 eine
Sendewiederholungsnachricht 34 (entsprechend der Nachricht
31) an das oder die Terminals (siehe Schritt 56 in
Fig. 6). Falls bei dieser wiederholten Sendeoperation ein
Terminal festgestellt wird, das die Nachricht trotz der in
vorgegebener Anzahl (z. B. dreimal) wiederholten Aussendung
nicht richtig empfangen kann, entscheidet die Steuerung 1,
daß das Terminal fehlerhaft ist und unterbricht darauf den
Verkehr mit diesem Terminal (siehe die Schritte 57 und 58
in Fig. 6).
Die Steuerung 1 führt die oben beschriebene Übertragungs
wiederholungsoperation in Übereinstimmung mit den Inhalten
der Sendewiederholungsverwaltungstabelle mit all den Ter
minals aus, bei denen ein Empfangsfehler auftrat. Nach der
Bestätigung, daß die gesamte Nachricht von allen Terminals
mit Ausnahme des oder der fehlerhaften Terminals richtig
empfangen wurde, beendet die Steuerung 1 die Nachrichten
übertragung.
Bei der Sendewiederholoperation der Steuerung 1 , wie sie
anhand der Fig. 5 beispielhaft dargestellt ist, überträgt
die Steuerung 1 die Nachricht 34 einschließlich einer
Vielzahl von Datenblöcken an das Terminal 2 2 mit der Ter
minalnummer 2, bei dem der Empfangsfehler auftrat und
nimmt eine Quittungsantwort für jeden Datenblock der Nach
richt 34 an. Diese Sendewiederholoperation, bei der die
Quittungsantwort für jeden ausgesendeten Datenblock ange
nommen wird, wird deshalb durchgeführt, weil das Terminal,
das selbst den Empfangsfehler angibt, in vielen Fällen
fehlerhaft sein kann.
Daraus folgt jedoch nicht notwendigerweise, daß die Sende
wiederholoperation nur durchführbar ist, wenn eine Quit
tungsantwort für jeden Datenblock des jeweiligen Terminals
angenommen wird. Beispielsweise kann die Steuerung 1 eine
Quittungsantwort nach der Übertragung der gesamten Nach
richt an ein Terminal, in dem ein Empfangsfehler auftrat,
empfangen. Falls in mehreren Terminals ein Empfangsfehler
auftrat, kann eine Nachrichtenübertragungsoperation gemäß
dem erfindungsgemäßen simultanen Datenverkehr nur für
diese Terminals wiederholt werden. Alternativ kann die
Sendewiederholnachricht simultan an die mehreren Termi
nals, die den Empfangsfehler kundtaten, unter Annahme
einer Quittungsantwort für jeden Datenblock durchgeführt
werden.
Die obige Beschreibung verdeutlicht, daß die zur Übertra
gung einer Nachricht nötige Zeit, im Falle eine große
Datenmenge an mehrere Terminals zu übertragen ist, durch
das erfindungsgemäße Verfahren zum simultanen Datenverkehr
im Vergleich mit dem herkömmlichen Verfahren, das zur Ver
arbeitung der jeweils auf einen Datenblock ausgesendeten
Quittungsantworten lange Zeit benötigt, beträchtlich redu
ziert werden kann. Deshalb kann heutzutage, wo qualitativ
hochwertige Übertragungseinrichtungen und Leitungen zur
Verfügung stehen, durch die vorliegende Erfindung ein sehr
zuverlässiger simultaner Datenverkehr bei geringen Kosten
realisiert werden. Beispielsweise beträgt die gesamte
Übertragungszeit bei Anwendung der vorliegenden Erfindung
in einem POS-System, wo 520 K-Byte POS-Daten mittels des
HDLC-Steuerprogramms in dem ROM der Master-POS-Einheit
übertragen werden, etwa 5 Minuten, was die Hälfte der beim
herkömmlichen Übertragungsverfahren nötigen Zeit ist.
Obwohl die Erfindung beispielhaft angewendet auf ein POS-
System beschrieben wurde, ist das erfindungsgemäße Verfah
ren zum simultanen Datenverkehr nicht auf dieses Anwen
dungsbeispiel beschränkt.
Claims (7)
1. Verfahren zur simultanen Datenübertragung mehrerer
Datenblöcke von einer Datenübertragungssteuervorrichtung
(1) in einem Stück zu mehreren Terminals (2),
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) fortlaufende Übertragung sämtlicher Datenblöcke der selben Daten von der Datenübertragungssteuervorrichtung (1) zu allen Terminals, wobei die Terminals eine Quit tungsantwort für jeden Datenblock zwischenspeichern; und
- b) aufeinanderfolgendes Aussenden der in den Terminals (2) zwischengespeicherten Quittungsantworten an die Datenüber tragungssteuervorrichtung (1) unmittelbar nach Beendigung der Übertragung sämtlicher Datenblöcke derselben Daten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Datenübertragungssteuervorrichtung aufgrund des
Inhalts der Quittungsantworten von den Terminals die Daten
wieder an jene Terminals sendet, die die Notwendigkeit
einer Datenübertragungswiederholung durch die Quittungs
antwort angegeben haben, und die Datenübertragungssteuer
vorrichtung von diesen Terminals auf die Übertragung eines
jeweiligen Datenblocks eine Quittungsantwort annimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schritte (a) und (b) aufgrund der Ergebnisse der
Quittungsantworten von den Terminals für dasjenige Termi
nal, das die Notwendigkeit einer Wiederholung der Daten
übertragung angibt, wiederholt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Datenübertragungssteuervorrichtung (1) die wiederholte
Datenübertragung zu dem Terminal, das die Notwendigkeit
der Wiederholung der Datenübertragung angibt, abbricht,
wenn die Anzahl der Datenübertragungen zu diesem Terminal
eine vorgegebene Zahl überschreitet, und daß die Daten
übertragungssteuervorrichtung (1) ihre Datenübertragungs
operation beendet, wenn Quittungsantworten vom Rest der
Terminals angeben, daß dieselben Daten richtig empfangen
wurden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
dieselben Daten eine Länge in der Größenordnung 1 M-Byte
haben und daß die Datenblocklänge etwa 500 Byte umfaßt.
6. Vorrichtung zum simultanen Datenverkehr, die Daten mit
einer Vielzahl von Datenblöcken von einer Datenübertra
gungssteuervorrichtung (1) zu mehreren Terminals (2) auf
einmal überträgt, gekennzeichnet durch
eine Übertragungsbestimmungseinrichtung (40, 43), die in
der Datenübertragungssteuervorrichtung (1) vorgesehen ist
und die die Datenblöcke insgesamt ohne Quittungsantwort
zyklus an die Terminals (2) überträgt;
eine Quittungsantwortinformations-Zwischenspeichereinrich tung (6 1 bis 6 n ), die jeweils in den Terminals (2) vorge sehen ist und die auf den Empfang eines Datenblocks von jedem Terminal erzeugte Quittungsinformation zwischen speichert; und
eine Einrichtung (2), die die Quittungsinformation, die der Quittungsinformations-Zwischenspeicher (6 1 bis 6 n ) hält, an die Datenübertragungssteuervorrichtung (1) sen det, wenn Information, die das Ende der Datenübertragung angibt, anhand der übertragenen Datenblöcke erfaßt wurde.
eine Quittungsantwortinformations-Zwischenspeichereinrich tung (6 1 bis 6 n ), die jeweils in den Terminals (2) vorge sehen ist und die auf den Empfang eines Datenblocks von jedem Terminal erzeugte Quittungsinformation zwischen speichert; und
eine Einrichtung (2), die die Quittungsinformation, die der Quittungsinformations-Zwischenspeicher (6 1 bis 6 n ) hält, an die Datenübertragungssteuervorrichtung (1) sen det, wenn Information, die das Ende der Datenübertragung angibt, anhand der übertragenen Datenblöcke erfaßt wurde.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Datenübertragungssteuervorrichtung (1) eine Quit
tungsverwaltungs-Speichereinrichtung (43), die die von den
Terminals (2) gesendete Quittungsinformation empfängt und
speichert und eine Einrichtung (40-42, 44, 45) aufweist,
die auf die Inhalte der Quittungsverwaltungs-Speicherein
richtung (43) anspricht, um die Wiederholung der Daten
übertragung an eines der Terminals, das eine eine fehler
hafte Datenübertragung angebende Quittung ausgesendet hat,
durchführt.
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