[go: up one dir, main page]

DE3045609A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltung - Google Patents

Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltung

Info

Publication number
DE3045609A1
DE3045609A1 DE19803045609 DE3045609A DE3045609A1 DE 3045609 A1 DE3045609 A1 DE 3045609A1 DE 19803045609 DE19803045609 DE 19803045609 DE 3045609 A DE3045609 A DE 3045609A DE 3045609 A1 DE3045609 A1 DE 3045609A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
error
data group
circuit
register
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803045609
Other languages
English (en)
Other versions
DE3045609C2 (de
Inventor
Donn E. 85021 Phoenix Ariz. Bernhardt
Lowell D. 85023 Phoenix Ariz. McCulley jun.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bull HN Information Systems Inc
Original Assignee
Honeywell Information Systems Italia SpA
Honeywell Information Systems Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Information Systems Italia SpA, Honeywell Information Systems Inc filed Critical Honeywell Information Systems Italia SpA
Publication of DE3045609A1 publication Critical patent/DE3045609A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3045609C2 publication Critical patent/DE3045609C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/08Error detection or correction by redundancy in data representation, e.g. by using checking codes
    • G06F11/10Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's
    • G06F11/1008Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices
    • G06F11/1048Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices using arrangements adapted for a specific error detection or correction feature
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/08Error detection or correction by redundancy in data representation, e.g. by using checking codes
    • G06F11/10Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's
    • G06F11/1008Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices
    • G06F11/1044Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices with specific ECC/EDC distribution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)
  • Detection And Correction Of Errors (AREA)

Description

DIPL.ING. HEINZ BARDEHLE Münöien, 3.l2^ao PATENTANWALT . L.
Aktenzeichen: Mein Zeichen: P 3161
Honeywell Information Systems Inc.
200 Smith Street
Waltham, Mass., V.St. v. A.
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Abgabe einer korrigierten Datengruppe an eine
Bestimmungsschaltung
130035/0S16
P 3161 Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich generell auf Datenverarbeitungssysteme bzw. -anlagen und insbesondere auf ein Verfahren und eine Anordnung zur Bereitstellung einer korrigierten Datengruppe für eine Bestimmungsschaltung.
Es ist bereits bekannt, daß verschiedene Komponenten von Datenverarbeitungsanlagen miteinander in Datenaustausch treten müssen. Dabei können verschiedene Fehler auftreten, beispielsweise infolge des Vorhandenseins einer Störung oder des Ausfalls einer Einrichtung. Demgemäß können unrichtige Datengruppen zwischen verschiedenen Komponenten der Datenverarbeitungsanlage übertragen werden. So werden beispielsweise in Datenverarbeitungsanlagen generell Signale entsprechend einem hohen Pegel und einem niedrigen Pegel benutzt. Eine Störung oder Einrichtungsfehler können das Auftreten eines hohen Signalpegels empfangsseitig für den Fall bewirken, daß tatsächlich ein niedriger Signalpegel übertragen worden ist.
Eine Datengruppe oder eine Wortgruppe besteht aus einer Vielzahl von mit hohem und niedrigem Pegel auftretenden Signalen, die generell mit "1" bzw. "0" bezeichnet werden. So stellt beispielsweise das 3-Bit-Wort "101" in richtiger Weise die Größe 5 dar. Wenn ein Fehler während der Übertragung auftritt, dann kann die Codegruppe als "100" aufgenommen werden, was die Größe 4 darstellt. Es sind nun verschiedene Codes entwickelt worden, die sowohl eine Fehlerermittelung als auch eine Fehlerkorrektur ermöglichen.
130035/0S16
Es ist bereits bekannt, eine Anordnung zur Fehlerermittelung und Fehlerkorrektur zu verwenden, um die von einem Hauptspeicher zur Verteilung an andere Komponenten, wie die Zentraleinheit der Datenverarbeitungsanlage abgegebene Daten zu überprüfen und zu korrigieren.
Generell wurde die Anordnung zur Fehlerermittelung und Fehlerkorrektur dazu herangezogen, Fehler zu korrigieren, bevor die jeweilige Datengruppe an die Zentraleinheit bzw. zentrale Verarbeitungseinheit abgegeben wurde. Ein Beispiel für diese Art von Anordnung ist in der US-PS 40 58 851 gezeigt. In dieser Patentschrift ist eine Anlage gezeigt und beschrieben, bei der ein Hauptspeicher jede ausgelesene Datengruppe sowohl an eine Fehlerkorrekturanordnung als auch an ein Schnittstellenregister abgibt. Wenn der Fehler korrigiert werden kann, dann wird dies der anfordernden Einrichtung, wie der Zentraleinheit, gemeldet, und die Datengruppe wird erneut aus dem Speicher gelesen. Das Ausgangssignal der Fehlerkorrekturanordnung wird in dem Fall, daß diese Anordnung das Vorliegen eines korrigierbaren Fehlers anzeigt, an das Schnittstellenregister abgegeben und schließlich an die anfordernde Einrichtung, wie an die Zentraleinheit. Damit werden nicht korrigierte Daten, die einen Fehle^enthalten, nicht zu der anfordernden Einheit hin übertragen. Die anfordernde Einheit muß vielmehr die Datengruppe innerhalb des Hauptspeichers erneut adressieren und erhält dann die korrigierten Daten.
Es ist ferner bekannt, die Datengruppe aus dem Hauptspeicher einem Datenschalter sowie einer Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung zuzuführen. Der Datenschalter wählt dann entweder die Datengruppe aus dem Speicher oder die korrigierte Datengruppe von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung aus. Eine weitere Art der betreffenden Anlage ist an anderer Stelle näher
130035/0516
beschrieben (siehe US-Anmeldung, Serial Wo. 930 Da die Betriebsgeschwindigkeit der verschiedenen Komponenten der Datenverarbeitungsanlage ansteigt, ist es wünschenswert, die Daten während der Zeitspanne nicht zu verzögern, während der die Fehler- und Korrekturschaltungsanordnung ihre Funktion ausführt.
Keine der bisher bekannten Konstruktionen zeigt bzw. beschreibt jedoch eine Anordnung, mit deren Hilfe eine korrigierte Datengruppe von einem Speicher zu einer Bestimmungsschaltung hin abgegeben wird, die den nicht korrigierten Daten ermöglicht, zu der Bestimmungsschaltung über einen Datenschalter weitergeleitet zu werden,. und die die korrigierte Datengruppe zusammen mit nachfolgenden Datengruppen von der Fehlerkorrektur- und Fehlerdetektorschaltung über den Datenschalter aufnehmen läßt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie auf besonders einfache und sichere Weise Fehler in zu übertragenden Daten ermittelt bzw. korrigiert werden können.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die in den Patentansprüchen erfaßte Erfindung.
Datengruppen, die eine innerhalb eines Speichers adressierte Information darstellen, werden somit als Ausgangssignal des Speichers unter Bildung einer Folge von Datengruppen bereitgestellt. Die Datengruppen sind durch den betreffenden Speicher in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet. Bei dieser Reihenfolge kann es sich beispielsweise um eine Reihenfolge handeln, die von einer Bestimmungs-Schal tungsanordnung, wie einer Zentraleinheit, angefordert wird. Die Datengruppen in der betreffenden Reihenfolge werden gleichzeitig einer Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung sowie einem Datenschalter von dem
13003B/0S16
_^_ 3045603
Speicher her zugeführt. Der Datenstrom wird somit über zwei Wege zu der Bestimmungsschaltung hingeleitet.
Der Datenschalter stellt die Datengruppen für eine Bestimmungs- bzw. Zielschaltung bereit, beispielsweise für eine Zentraleinheit. Die Fehlerkorrektur- und Fehle rdetektorschaltung umfaßt ein Register, welches die Datengruppen in der genannten bestimmten Reihenfolge aufnimmt, sowie eine Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektureinheit. Sowohl ein Halteregister als auch die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektureinheit nehmen die Datengruppen in der betreffenden bestimmten Reihenfolge auf. Das Ausgangssignal des Halteregisters wird einer Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektureinheit sowie einer Fehlerdetektoreinheit zugeführt. Die Fehlerdetektoreinheit bestimmt, ob die Datengruppe einen Fehler enthält oder nicht. Ein Syndromsignal wird von der Fehlerdetektoreinheit an ein Syndrom-Register dann abgegeben, wenn ein Fehler ermittelt ist. Das Syndrom-Signal zeigt der Datenkorrektureinrichtung in dem Fall, daß der Fehler korrigierbar ist, an, welches Datenbit in der betreffenden Datengruppe geändert werden muß. Die Kehlerdetektoreinheit gibt außerdem ein Fehlersignal ab, welches anzeigt, daß ein Fehler in der Datengruppe ermittelt worden ist. Das Syndrom-Register ist ausgangsseitig sowohl mit der Datenkorrektureinrichtung als auch mit einem Decoder verbunden. Wenn der Fehler korrigierbar ist, dann nutzt die Korrigiereinrichtung das Syndrom-Signal dazu aus, das innerhalb der Datengruppe angezeigte Bit zu ändern. Das Ausgangssignal der Datenkorrektureinrichtung, bei dem es sich um die korrigierte Datengruppe handelt, wird einem Ausgaberegister zugeführt. Demgemäß hat die korrigierte Datengruppe die fehlerhafte Datengruppe innerhalb des Datenstroms ersetzt.
Das Ausgaberegister ist seinerseits ausgangsseitig mit dem Datenschalter verbunden. Demgemäß befindet sich der
13003S/0S16
-rf- 3045809 •♦I·
Datenschalter in elektrischer Datenübertragungsverbindung mit dem Ausgaberegister einer solchen Anordnung, wobei selektiv die Datengruppen von dem Speicher abgegeben oder alternativ dazu die Datengruppen in das Ausgaberegister der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturanordnung geladen werden können. Sogar dann, wenn das Syndrom-Signal anzeigt, daß keines der Datenbits geändert zu werden braucht, was bedeutet, daß die Datengruppe keinen Fehler enthält, wird die Datengruppe als intakte Datengruppe von dem Speicher über das Halteregister, die Datenkorrektureinrichtung und das Ausgaberegister zu dem Datenschalter hin geleitet.
Wie oben ausgeführt, ist der Ausgang des Syndrom-Registers ferner mit dem Decoder verbunden, der von diesem Register die Syndrom-Signale aufnimmt. Das Ausgangssignal des Decoders zeigt an, ob der durch das Syndrom-Signal angezeigte bestimmte Fehler korrigierbar oder nicht korrigierbar ist. Das Ausgangssignal des Decoders und das Fehlersignal von der Fehlerdetektoreinheit werden einer Verknüpfungseinheit zugeführt, die Anzeigesignale bereitstellt, welche anzeigen, ob ein Fehler existiert und ob der betreffende Fehler korrigierbar oder nicht korrigierbar ist. Diese Signale treten an der Ausgangsseite der betreffenden Verknüpfungseinheit auf. Die Verknüpfungseinheit stellt die Signale für eine Steuereinheit bereit. Einige Ausgangssignale der Verknüpfungseinheit werden um einen oder mehrere Taktimpulse auf die Aufnahme hin verzögert. Eine an der Verknüpfungseinheit angeschlossene Steuereinheit nutzt die Ausgangssignale der Verknüpfungseinheit dazu aus, den Datenschalter zu steuern und die Bestimmungs- bzw. Zielschaltung, wie eine Zentraleinheit, darüber zu informieren, daß die Datengruppe keinen Fehler enthält oder ob in dem Fall, daß ein Fehler enthalten ist, dieser Fehler korrigierbar oder nicht korrigierbar ist. Wenn der Fehler nicht
13003S/0S16
-/- 3Q456Q3
korrigierbar ist, kann die Zentraleinheit den Betrieb abbrechen und eine weitere Anfrage bezüglich der Datengruppe aus dem Speicher auslösen oder irgendein anderes geeignetes Rückgewinnungssystem benutzen.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß nach Ermittelung eines Fehlers und nach Korrektur eines Datensignals der Datenschalter fortfährt mit der Bereitstellung des Ausgangssignals der Fehlerkorrektur- und Fehlerdetektorschaltung, wobei das betreffende Ausgangssignal den Datenstrom in der vorbestimmten Reihenfolge für die Bestimmungs- bzw. Zielschaltungsanordnung umfaßt.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Blockdiagramm die grundsätzlichen Komponenten der vorliegenden Erfindung mit ihren zugehörigen Elementen.
Fig. 2 zeigt in einem detaillierteren Blockdiagramm die in Fig. 1 dargestellten Komponenten. Fig. 3 veranschaulicht das Format einer Datengruppe sowie einer in dem Speicher gespeicherten Adresse. Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen in Flußdiagrammen eine Funktionsweise, anhand derer die Arbeitsweise der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert wird.
im folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung näher erläutert. Unter spezieller Bezugnahme auf Fig. 1 sei bemerkt, daß ein Speicher 10 ausgangsseitig über eine Vielzahl von Leitungen umfassende Kanäle 12 und 14 mit einer Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 - auch als EDAC-Schaltung bezeichnet - bzw. mit einem Datenschalter 18 verbunden ist. Es sei darauf hingewiesen, daß in Fig. 1 und 2
130035/OS16
die eine Vielzahl von Leitungen umfassenden Kanäle als Einzelleitungen dargestellt sind; tatsächlich umfassen diese Kanäle bzw. Leitungen jedoch eine Vielzahl von Leitungen, so daß die Datengruppen parallel übertragen werden können. Die in Fig. 1 dargestellte Schaltungsanordnung kann indessen an eine Einzelleitung je Kanal mit serieller Übertragung angepaßt werden.
Der Datenschalter 18 ist so geschaltet, daß er das Ausgangssignal der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 über einen Mehrleitungs-Kanal 20 aufnimmt. Die Schaltung 16 ist außerdem ausgangsseitig über den Mehrleitungs-Kanal 22 an einer Steuereinheit 24 angeschlossen. Der Datenschalter 18 sowie die Steuereinheit 24 sind über die Mehrleitungs-Kanäle 26 bzw. 28 an einer Bestimmungsbzw. Zielschaltung 30 angeschlossen. Diese Schaltung kann irgendeine Art von Schaltungsanordnung sein, die Datengruppen verwendet. Wie nachstehend jedoch erläutert werden wird, handelt es sich bei der Bestimmungsschaltung 30, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, um eine Zentraleinheit 34 (Fig. 2) einer Datenverarbeitungsanlage. Die betreffende Bestimmungsschaltung 30 kann zur Vornahme der Adressierung der Datengruppe und damit zur Erzeugung der sequentiellen Reihenfolge angepaßt sein, in der der Speicher in ihm gespeicherte Datengruppen über den Mehrleitungs-Kanal 32 bereitstellt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält der Speicher 10 eine Speichereinheit 40 und Datenregister 42 und 44. Die Speichereinheit 40 ist in zwei Bereiche unterteilt, deren einer Datengruppen an das obere Speicherdatenregister 42 abgibt und deren anderer Datengruppenan das untere Speicherdatenregister 44 abgibt. Jeder Datenblock innerhalb der nachstehend noch näher zu erläuternden Speichereinheit 40 enthält Datengruppen in beiden Bereichen der Speichereinheit. Wenn somit ein Datenblock adressiert wird, sind die Datengruppen innerhalb des
13Ö035/0S16
- ~ - 304560S • Αψ-
Blockes festgelegt; sie wejrden innerhalb der Datenregister 42 und 44 gespeichert. Die Reihenfolge der Abspeicherung und der Wiedergewinnung der in den Datenregistern gespeicherten Datengruppen kann durch die Zentraleinheit 34 spezifiziert werden.
Der Ausgang des Datenregisters 42 ist über Mehrleitungskanäle 46 und 47 mit einem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektur-Schalter 50 (innerhalb der Schaltung 16) bzw. mit dem Datenschalter 18 verbunden. Das Datenregister 44 ist über die Mehrleitungs-Kanäle 52 und 53 mit dem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50 bzw. mit dem Datenschalter 18 verbunden. Die Datenregister 42 und 44 sind ebenfalls ausgangsseitig über die Mehrleitungs-Kanäle 47 bzw. 53 mit einem weiteren Datenschalter 55 verbunden.
Die Mehrleitungs-Kanäle 47 und 53 umfassen den Mehrleitungs-Kanal 14 gemäß Fig. 1. Die Mehrleitungs-Kanäle 46 und 52 umfassen den Mehrleitungs-Kanal 12 gemäß Fig. 1. Der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50, der weitgehend in der gleichen Weise arbeitet wie die Schalter 18 und 55, vermag als seine Ausgangssignale den Inhalt des Registers 42 oder des Registers 44 über den betreffenden Kanal auszuwählen. Die Datenschalter können von irgendeiner generell bekannten Art sein, um zwischen zwei oder mehreren Sätzen von Eingangssignalen das Ausgangssigna]|auszuwählen. Das ausgewählte Ausgangs signal des Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalters 50 wird den Eingängen sowohl der Fehlerdetektoreinheit 58 als auch des Halteregisters 60 zugeführt. Das Ausgangssignal des Datenschalters 50 wird in das Halteregister 60 geladen, wobei eine Datengruppe zum jeweiligen Zeitpunkt geladen wird. Demgemäß wird das Ausgangssignal des jeweils ausgewählten Datenregisters 42 oder 44 in das Halteregister 60 geladen. Die Fehlerdetektoreinheit 58 nimmt außerdem die Ausgangssignale der Datenregister 42 und
13003S/0S16
30Α5Θ09
über den Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50 auf. Die Fehlerdetektoreinheit 58 überprüft die Datengruppe von dem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50 hinsichtlich des Vorliegens von Fehlern. Ein Beispiel für Fehlerkorrekturcodes mit minimalem Fehlerabstand ist von Hamming in dem Artikel "Error Detecting and Error Correcting Codes" in der Zeitschrift Bell System Technical Journal, Vol. 29, 1950, Seiten 147 bis 160 angegeben worden.
Der Fehlerkorrekturcode wird nicht in das Halteregister geladen. Der Fehlerkorrekturcode wird lediglich über den Datenschalter 50 der Einheit 58 bereitgestellt.
Die Datenbits der Datengruppe werden überprüft um festzustellen, ob die richtige Parität vorhanden ist, und die die Daten darstellenden Datenbits werden bezüglich des Fehlerkorrekturcodes korrigiert bzw. sind korrekt. Wenn ein Fehler aufgetreten ist, gibt die Fehlerdetektoreinheit 58 ein diesen Umstand anzeigendes Signal über die Leitung 63 ab. Ein Syndrom-Signal wird ebenfalls von der Fehlerdetektoreinheit 58 erzeugt. Das Syndrom-Signal wird in dem Syndrom-Register 65 über die Mehrleitungs-Kanäle gespeichert. Das in dem Syndrom-Register 65 gespeicherte Syndrom-Signal wird einem Decodex* 69 und einer Fehlerdetektor- und Datenfehlerkorrektureinrichtung 71 über einen Mehrleitungs-Kanal 70 zugeführt. Die Datenkorrektureinrichtung 71 ist außerdem so geschaltet, daß sie das Ausgangssignal des Halteregisters 60 über den Mehrleitungs-Kanal 72 aufnimmt. Dieses Ausgangssignal umfaßt die in dem betreffenden Register gespeicherte Datengruppe. Die Korrektureinrichtung 71 nutzt das Ausgangssignal des Syndrom-Registers 65 dazu aus, die in dem Halteregister gespeicherten Daten dann zu korrigieren, wenn ein Fehler vorhanden ist und wenn dieser Fehler korrigierbar ist.
130035/0516
3045500
Das Syndrom-Signal von dem Register 65 her zeigt auf ein bestimmtes Datenbit innerhalb der in dem Halteregister 60 gespeicherten Datengruppe, wenn der Fehler korrigierbar ist. Das Datenbit wird geändert, um als Ausgangssignal der Korrektureinrichtung 71 eine korrigierte Datengruppe bereitzustellen, in der das fehlerhafte Datenbit korrigiert worden ist. Wenn beispielsweise der Fehler im Bit 9 der Datengruppe existierte und wenn das Bit gerade eine "1" war, dann würde die Korrektureinrichtung 71 das Bit 9 in eine "O" ändern. Das Ausgangssignal der Korrektureinrichtung 71 wird über den Mehrleitungs-Kanal 75 in das Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektur-Ausgaberegister 73 geladen. Die korrigierte Datengruppe wix'd über den Mehrleitungs-Kanal 20 von dem Ausgaberegister 73 zu den Datenschaltern 18 und 55 hin übertragen. Wenn die Datengruppe innerhalb des Halteregisters 60 keinen Fehler enthält, dann leitet die Daten-Korrektureinrichtung 71 die Daten von dem Haltereigster 6O ohne eine Änderung weiter, wobei die betreffende Datengruppe in das Ausgaberegister geladen wird. Demgemäß kann eine Datengruppe, die keinen Fehler enthält, zu dem Datenschalter 18 entweder über den durch den Mehrleitungs-Kanal 47 bereitgestellten Weg oder über den Weg geleitet werden, der die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung umfaßt. Der Datenschalter kann einen Weg für die Ausgabe vom Datenschalter 18 zu der Zentraleinheit 34 hin auswählen.
Wie oben erläutert, gibt der Decoder 69 Ausgangssignale an eine Verknüpfungseinheit 78 ab. Die Verknüpfungseinheit 78 nimmt außerdem das B'ehlersignal von der Fehlerdetektoreinheit 5G her über die Leitung 63 auf. Der Decoder 69 vermag das Syndrom-Signal von dem Register 65 aufzunehmen und dieses Signal zu decodieren um zu bestimmen, ob der Fehler ein korrigierbarer Fehler oder ein nicht korrigierbarer Fehler ist.
130035/0516
nt"
Wenn der Fehler nicht korrigiert werden kann (weiter unten wird ein Beispiel erläutert werden), zeigt dies der Decoder 69 der Verknüpfungseinheit 78 über die Leitung 80 an. Ist der Fehler jedoch korrigierbar, so zeigt der Decoder 69 dies über die Leitung 82 der Verknüpfung se inhe it 78 an. Es sei darauf hingewiesen, daß das Au£3gangssignal der Fehlerdetektoreinheit ij8, welches anzeigt, daß ein Fehler vorliegt, mit einem Taktimpuls auftritt, und daß das Ausgangssignal des Decoders 69 auf den Leitungen 80 und 82 mit dem nächsten Taktimpuls auftritt.
Die Verknüpfungseinheit 78 gibt ihre Ausgangssignale an die Steuereinheit 24 über die Leitungen 85 und 88 ab, die den Kanal 22 bilden. Die Leitungen 87 und 88 sind an einem iSirigangssteuerregister 110 angeschlossen. Der Ausgang des Steuerregisters 110 ist über den Mehrleitungskanal 28 mit einer Eingangsstapelspeichereinheit 112 verbunden. Der Mehrleitungskanal 28 umfaßt eine Leitung 114 und den Schreibadressenkanal 116. Das EingabeSteuerregister 110 stellt ein Schreibfreigabesignal auf der Leitung 114 zur Verfügung; mit diesem Signal wird angezeigt, daß eine korrigierte Datengruppe in dem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektur-Ausgaberegister 73 enthalten ist. Die Signale, die von dem Register 110 an den Kanal 116 abgegeben werden, zeigen die Adresse der nicht korrigierten Daten an. Dies entspricht der korrigierten Datengruppe in dem Register 73 innerhalb der Eingabestapelspeichereinheit 118. Die Adresse oder das Schreibsignal wird dem EingabeSteuerregister 118 von der Verknüpfungseinheit 78 her über die Leitungen 87 und 88 bereitgestellt. Demgemäß werden die korrigierten Daten über die nicht korrigierten Daten geschrieben. Selbstverständlich sind auch andere Anordnungen möglich, wie Anordnungen, durch die die unkorrigierten Daten aus dem Stapel aufgegeben werden und bei denen das Ausgangssignal des Registers 73 in die nächste verfügbare Speicherposition gebracht wird. Die
130035/0516
3045603
Adresse, unter der die jeweilige Datengruppe abzuspeichern ist, wird der Verknüpfungseinheit 78 über den Mehrleitungskanal 118 eingegeben. Die beiden übrigen Ausgangssignale der Verknüpfungseinheit 78, die über die Leitungen 85 bzw. 86 abgegeben werden und die das Vorliegen eines Fehlers bzw. eines nicht korrigierbaren Fehlers anzeigen, werden der EingabeSteuereinheit 120 zugeführt.
Die EingabeSteuereinheit 120 gibt ein Ausgangssignal an die Leitung 122 ab. Dies ermöglicht der Zentraleinheit, die Datengruppe auszunutzen. Die Eingabesteuereinheit 120 informiert die Zentraleinheit darüber, dai3 eine bestimmte Datengruppe fehlerhaft ist und daß die den Fehler enthaltende Datengruppe nicht freigegeben ist. Wenn die Daten nicht korrigierbar sind, dann wird die Zentraleinheit insoweit informiert; die Zentraleinheit benutzt die nicht korrigierten Daten nicht. Wenn der Fehler nicht korrigierbar ist, dann wird der Betrieb aufgegeben, und verschiedene Rückstell- bzw. Rückgewinnungsmaßnahmen, die für sich bekannt sind, können vorgenommen werden.
Der Ausgang des Datenschalters 18 ist über den Mehrleitungskanal 26 mit der Eingabestapelspeichereinheit 112 und einem Nebenwegregister 124 der Zentraleinheit 34 verbunden. Die Funktion des Nebenweg- bzw. Umgehungsregisters 124 besteht darin, den Datendurchlauf um einen Taktimpuls zu verzögern. Der Ausgang des Umgehungsregisters 124 ist über den Mehrleitungskanal 126 mit einem Verteilerregister 129 verbunden. Während des Auftretens des nächsten Taktimpulses wird die in dem Nebenwegregister 124 gespeicherte Datengruppe in das Verteilerregister 129 geladen. Bevor die Datengruppe in dem Verteilerregister 129 für die Verwendung in der Zentraleinheit übertragen wird, wird das Ausgangssignal der EingabeSteuereinheit 120 auf der Leitung 122 dazu herangezogen festzustellen, ob die Daten einen Fehler enthalten. Wenn die Daten keinen Fehler enthalten, dann wird die Information von dem Verteiler-
130035/0516
register 129 für die Verwendung in anderen Komponenten der Zentraleinheit (nicht dargestellt) übertragen. Wenn die Information innerhalb des Verteilerregisters 129 jedoch fehlerhaft ist, dann wird die Datengruppe innerhalb des Verteilerregisters 129 nicht verwendet, und während de a nächsten Taktirnpulses wird die Datengruppe innerhalb des Nebenwegregisters 124 in das betreffende Verteilerregister geladen. Sodann werden die Wiedergewinnung sprοζeduren herangezogen.
Der Ausgang des Verteilerregisters 129 ist über den Mehrleitungskanal 131 mit den anderen Komponenten der Zentraleinheit 34 verbunden, beispielsweise mit dem Befehlsregister (nicht dargestellt). Die Eingangs- bzw. Eingabestapelspeichereinheit 112 kann ausgangsseitig über den Mehrleitungskanal 133 mit dem Notizblock- bzw. Cache-Speicher (nicht dargestellt) der Zentraleinheit oder mit irgendeiner anderen Komponente verbunden sein. Der Datenschalter 55 ist über den Mehrleitungskanal 135 mit einer anderen Verteilerschaltungsanordnung (nicht dargestellt), wie mit einer anderen Zentraleinheit CPU, verbunden.
In Fig. 3 ist eine Datengruppe mit einer Länge von 80 Bits (0-79) veranschaulicht. Die in Fig. 3 dargestellte bestimmte Datengruppe und Adresse zeigt lediglich ein Beispiel; es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß irgendeine geeignete Anordnung verwendet werden kann. Die Bits 0 bis 71 der Datengruppe enthalten die Information, entweder Daten oder Befehle, die in der Speichereinheit (Fig. 2) gespeichert sind. Die Bits 72 bis 78 kennzeichnen einen Fehlerkorrekturcode, der erzeugt wurde, als die Datengruppe in die Speichereinheit 40 gespeichert wurde (Fig. 2). Der Fehlerkorrekturcode ist irgendein Code der bekannten Codearten. Obwohl nachstehend ein spezielles Beispiel der besonderen Codierungsart veranschaulicht ist, ist jedoch darauf hinzuweisen, dai3 irgendeine an
130035/0516
" -i.t ,
3045603
sich bekannte Art der Codierung benutzt werden kann. Da.-:. Datenbit 79 ist ein Gesamt-Paritätsbit sowohl für die Information in den Bits 0-71 als auch für den Fehlerkorrekturcode in den Bits 72 bis 78 und die ersten 24 Bits 0-23 der Adresse der Datengruppe. Die ersten 24 Bits der Adresse der Datengruppe werden außerdem zusammen mit den informationsbits 0 bis 71 dazu herangezogen, den Fehlerkorrekturcode der Bits 72 bis 78 zu erzeugen, wenn die Datengruppe in der Speichereinheit 40 gespeichert wird. Der Fehlerkorrekturcode und die information der Datengruppe wird zusammen mit der Adresse der Datengruppe der Fehlerdetektoreinheit 58 bereitgestellt. Die Adresse wird in einem Register (nicht dargestellt) gespeichert und bei Bedarf über den Kanal 1j57 der Einheit 58 zugeführt. Die Fehlerdetektoreinheit 58 nutzt die Bits 72 bis 79 dazu aus zu bestimmen, ob irgendeines der Bits 0 bis 71 der Datengruppe fehlerhaft ist oder ob die Bits 0 bis 23 der Adresse fehlerhaft sind.
Bei dem folgenden Beispiel sind die Bits nicht durch Einsen bzw. Nullen dargestellt, sondern sie sind vielmehr als Üktal-Groi3en dargestellt. Demgemäß stellt jede Zahl den äquivalenten Wert von drei Binärziffern dar. "Jo ist beispielsweise die Datengruppe 123.456.701.234 gekennzeichnet durch 070.505.030.101. Die Daten in dem Speicher 10 können jeweils in Blöcken von Vierergruppen bereitgestellt werden. Dabei kann es in gewissen Anwendungsfällen wünschenswert sein, die Reihenfolge der Datengruppen innerhalb des 80 Bit umfassenden,vier Datengi-uppen bildenden Blockes festzulegen, um diese Datengruppen an die Zentraleinheit abzugeben. Die Adresse für die betreffende Datengruppe ist gegeben mit 3262.274.153.
Der Fehiorkorrekturcode für die Kombination beträgt 032. Dieser Code wird vor der Eingabe in die opeichereinheit erzeugt» Unter der Annahme, daß das Bit 19 des ersten Datenwortes mit 0 gegeben ist, was einen Fehler darstellt,
130035/0516
BAD ORIGINAL
der innerhalb der Fehlerdetektoreinheit 58 ermittelt wird, wird ein Syndrom-Signal durch die Fehlerdetektoreinheit 58 erzeugt und in dem Syndrom-Register 65 abgespeichert. Dieses Fehlersignal wird durch die Korrektureinrichtung 71 decodiert, so daß das Datenbit 19 der in dem Halteregister 60 gespeicherten Datengruppe invertiert wird. Demgemäß ist das Signaldatenbit 19 eine "0", wobei die Korrektureinrichtung 71 das Bit 19 in eine "1" ändert. Die korrigierte Datengruppe wird in dem Ausgaberegister 73 gespeichert.
Die Ausnutzung der Adresse durch die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturanordnung hat sich als brauchbar erwiesen, kann jedoch bei Bedarf unterlassen werden. Wenn beispielsweise das Adressenbit 23 gleich "1" ist, und zwar aufgrund eines Adressendecodierungsfehlers in dem Speicher 10, dann erzeugt die Fehlerdetektoreinheit 58 ein weiteres Syndrom-Signal. Die Korrektureinrichtung 71 versucht, dieses Fehlersyndrora-Signal zu decodieren; die betreffende Einrichtung wird jedoch außerstande sein, diese Decodierung vorzunehmen, da die einzigen Bits, die diese Einrichtung korrigiert, jene der Datengruppe sind, die in dem Halteregister 60 gespeichert ist. Der Decoder 69 decodiert diesen Fehler als nicht korrigierbaren Fehler und zeigt dies durch ein Signal auf der Leitung 80 an. Die Verknüpfungseinheit 78 führt dann ihre Funktion der Verteilung und Bereitstellung der erforderlichen Signale für die Steuereinheit 24 aus. Bei dem ersten Beispiel, bei dem das Syndrom-Signal einen korrigierbaren Fehler anzeigte, zeigte dies der Decoder 69 der Verknüpfungseinheit 78 über die Leitung 82 an. Die Verknüpfungseinheit 58 zeigte dann das Vorhandensein der korrigierten Datengruppe innerhalb des Ausgaberegisters 73 für die Steuereinheit 24 an. Die Einfügung der korrigierten Datengruppe in den Datenstrom führt zu einem korrigierten Datenstrom am Ausgang der
130035/0516
Korrektureinrichtung 71. Die Ablauffolge der Datengruppe wird für die nachfolgende Datengruppe beibehalten. Der Datenschalter 10 fährt damit fort, das Ausgangssignal des Ausgaberegisters 73 an die Zentraleinheit 34 weiterzuleiten, und zwar solange, bis eine Anforderung von einer anderen Zentraleinheit (nicht dargestellt) vorliegt, um Datengruppen auf der Leitung 135 über den Datenschalter 55 aufzunehmen. Der Datenschalter nutzt die Datengruppen in dem Kanal 14 solange aus, bis ein Fehler ermittelt und korrigiert ist. Der korrigierte Datenstrom wird sodann ausgenutzt. In Fig. 4, 5 und 6 sind Flußdiagramme des Betriebs der verschiedenen Teile der in Fig. 2 dargestellten Anordnung veranschaulicht. Dabei werden zwei Einrichtungen, die in Fig. 2 nicht dargestellt sind, für den Betrieb gemäß Fig. 4, 5 und 6 in Anspruch genommen. Diese Einrichtungen sind durch eine Anzahl von Zugriffszeiten und durch einen Erweiterungszähler gegeben, der beispielsweise in dem Speicher 10 untergebracht sein kann oder der durch einen Erweiterungszähler gebildet sein kann oder innerhalb der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 vorgesehen ist. Eine Zugriffszeitsteuereinrichtung wird ausgelöst, wobei Blöcke von vier Datengruppen aus dem Speicher 10 angefordert werden.
Die Verknüpfung für das Laden der Datengruppen von dem Speicher in die Zentraleinheit 34 ist in Fig. 4 veranschaulicht. Die Verknüpfung beginnt mit dem Zustand 150 und gelangt vom Zustand 150 zum Zustand 152. Im Zustand 152 erfolgt eine Überprüfung um festzustellen, ob eine Anforderung nach aus dem Speicher zu lesenden Datengruppen aufgetreten ist. Wenn eine derartige Anforderung nicht aufgetreten ist, gelangt die Verknüpfung über den Weg 154 weiter und tritt in den Zustand 150 wieder ein. Wenn jedoch ein Speieherzyklus aufgetreten ist, dann fährt die Verknüpfung vom Zustand 152 weiter und tritt in den Schritt 156 ein. Innerhalb des Schrittes 156
130035/0516
3Q45SQ9
wird die Zugriffszeitsteuereinrichtung (,nachstehend auch mit AT "bezeichnet) mit irgendeiner geeigneten Zahl, die größer ist als 10, in Betrieb gesetzt. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 156 weiter und gelangt in den Zustand 158. Im Zustand bzw. Schritt erfolgt eine Überprüfung des Ausgangssignals der Zugriff szeit steuereinrichtung um zu bestimmen, ob der Wert der Zeitsteuereinrichtung gleich 10 ist. Wenn das Ausgangssignal gleich 10 ist, dann geht die Verknüpfung vom Zustand bzw. Schritt 158 weiter und gelangt zum Schritt 160. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung nicht gleich 10 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg 162 aus und tritt wieder in den Zustand bzw. Schritt 158 ein. innerhalb des Schrittes 160 wird die Speichereinheit 40 (Fig. 2) nach den geforderten Datengruppen abgesucht. Wenn die Suche fortschreitet, tritt die Verknüpfung in den Zustand bzw. Schritt 164 ein. Innerhalb des Zustands 164 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 5 heruntergezählt hat. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung nicht gleich 5 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg aus und kehrt zum Schritt bzw. Zustand 164 zurück. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung ein Ausgangssignal erreicht, welches gleich 5 ist, dann gelangt die Verknüpfung vom Zustand 164 zum Schritt 168. Das Zeitintervall zwischen den Zeitpunkten, zu dem das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich 10 und zu dem das betreffende Ausgangssignal gleich 5 ist, reicht für eine vollständige Absuche der Speichereinheit 40 und die Lagebestimmung der angeforderten Datengruppen aus.
im Schritt 168 werden zwei Datengruppen in den Registern 42 und 44 verriegelt. Die Verknüpfung tritt dann beim Schritt 168 aus und in den Zustand 170 ein. innerhalb des Zustands 170 wird das Ausgangssignal
130035/0516
^- 3045603 '2k'
der Zugriffszeitsteuereinrichtung erneut überprüft. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung nicht gleich 4 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg 172 aus und tritt in den Zustand 170 wieder ein. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich 4 ist, dann geht die Verknüpfung vom Zustand 170 weiter und gelangt zum Schritt 174. Im Schritt 174 werden die Register 124 sowie die Stapelspeichereinheit 112 mit einer Datengruppe zum Jeweiligen Zeitpunkt entweder vom Register 42 oder vom Register 44 in einer gewissen Reihenfolge geladen. Die Verknüpfung wird dann über den Weg 176 fortgeführt und tritt in den Zustand 178 ein. Im Zustand 178 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die Zugriffszeitsteuereinrichtung bis jetzt auf 3 heruntergezählt hat. Wenn das Ausgangssignal nicht gleich 3 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg 180 aus und tritt in den Zustand 178 ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung den Wert 3 erreicht, tritt die Verknüpfung aus dem Zustand 178 aus und in den Schritt ein. Im Schritt 182 werden das Register 124 und die EingabeStapelspeichereinheit 112 mit den Datengruppen im Register 42 oder im Register 44 geladen, welche Datengruppen im Schritt 174 nicht geladen worden sind. Die Register 42 und 44 werden mit dem Ausgangssignal der Speichereinheit 40 erneut verriegelt. Es sei darauf hingewiesen, daß in den nachstehenden Erläuterungen ein Zugriff zu vier Datengiuppen zum jeweiligen Zeitpunkt von dem Speicher in einem Satz erfolgt. Dies stellt jedoch lediglich ein Beispiel dar; es kann nämlich irgendeine Anzahl von Datengruppen oder ein kontinuierlicher Datengruppenfluß vom Speicher bei der vorliegenden Erfindung ausgenutzt werden.
Nachdem die nächsten beiden Datengruppen in den Registern 42 und 44 verriegelt bzw. eingespeichert sind,
130035/0516
as-
geht die Verknüpfung vom Schritt 182 weiter und gelangt zum Zustand bzw. Schritt 184. Innerhalb des Zustands wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung erneut überprüft. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung noch nicht auf 2 heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung einen Zyklus über den Weg 196 aus und tritt wieder in den Zustand 184 ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung jedoch auf 2 hteruntergezählt hat, schaltet die Verknüpfung vom Zustand 184 ausgehend weiter und gelangt zum Schritt 188. Innerhalb des Schrittes 188 wird eine Datengruppe innerhalb der Register 42 und in das Register 124 und in die Eingabestapelspeichereinheit 112 geladen, und zwar in einer vorbestimmten Reihenfolge. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 188 ausgehend weiter und gelangt zum Zustand 190. Im Zustand wird die Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob sie bis 1 heruntergezählt hat. Wenn dies nicht der Fall ist, dann führt die Verknüpfung einen Zyklus über den Weg 192 aus und tritt wieder in den Zustand 190 ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 1 heruntergezählt hat, dann durchläuft die Verknüpfung den Schritt 194 und tritt in den Zustand I96 ein. Im Schritt 194 werden das Register 124 und die Eingabestapelspeichereinheit 112 mit der im Schritt 188 nicht geladenen Datengruppe geladen.
Der sequentielle Betrieb der Steuereinheit 24, der Zentraleinheit 34 und des Datenschalters 18 sind in dem Flußdiagramm gemäß Fig. 5 beschrieben. Grundsätzlich zeigt Fig. 5 das Laden der Datengruppen und den Ersatz der Datengruppen im Fehlerfalle innerhalb der Eingabestapelspeichereinheit 112. Es sei Jedoch darauf hingewiesen, daß dann, wenn die Daten fehlerhaft sind, die betreffende Datengruppe nicht durch den Kanal I3I von dem Verteilerregister 124 abgegeben wird und auch nicht als Eingangsgröße den anderen Komponenten der
130035/0516
- 3045603 • «26-
Zentraleinheit 34 zugeführt wird. Die Verknüpfung gemäß Fig. 5 beginnt im Zustand 200. Die Verknüpfung führt vom Zustand 200 ausgehend weiter und tritt in den Zustand 202 ein. Während die Verknüpfung sich im Zustand 202 befindet, wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft. Wenn die betreffende Zeitsteuereinrichtung auf 5 gezählt hat, geht die Verknüpfung vom Zustand 202 ausgehend weiter und gelangt zum Schritt 206. Bis die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 5 herunterzählt, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 208 aus und tritt in den Zustand 202 ein. Im Schritt 206 wird eine der in den Registern 42 und 44 enthaltenen Datengruppen an die Zentraleinheit über den Datenschalter 18 ausgesendet, und zwar als Eingangssignal für das Register 124 und den Stapel 112. Der Datenschalter 18, der weiter unten noch erläutert werden wird, wählt entweder das Ausgangssignal des Registers 42 oder des Registers 44 für das Register 124 und die EingabeStapelspeichereinheit 112 aus. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 206 ausgehend weiter und gelangt zum Zustand 210.
Im Zustand 210 führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 212 aus, um in den Zustand 210 wieder einzutreten, solange das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich 4 ist. Die Verknüpfung geht dann weiter und gelangt zum Schritt 214. Im Schritt 214 wird das Eingabestapel unter der durch den Kanal 114 bereitgestellten Adresse geladen, und das Register 124 wird mit dem ausgewählten Ausgangssignal entweder des Registers 42 oder des Registers 44 geladen. Die Verknüpfung schreitet dann durch den Schritt 216 fort und gelangt zum Zustand 218. Im Schritt 216 wird die durch das EingabeSteuerregister 110 bereitgestellte Adresse durch eine Datengruppe vorgerückt. Die Adressen zum Laden des Eingabestapeis wird der Verknüpfungseinheit 78 über den Kanal 118 von der
130035/0516
Zentraleinheit bereitgestellt. Die Zentraleinheit legt dabei die bestimmte Speicherstelle innerhalb des Eingabestapelspeichers 112 fest, in die die jeweilige Datengruppe zu laden ist. Die Adresse wird in der Verknüpfungseinheit 78 gespeichert und über den Kanal 22 zu dem EingabeSteuerregister 110 übertragen.
Während sich die Verknüpfung im Zustand 218 befindet, wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung nicht gleich 3 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 220 aus und tritt in den Zustand 218 wieder ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 3 herunterzählt, führt die Verknüpfung über den Schritt 222 weiter und gelangt in den Zustand 224. im Schritt 222 werden die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register 124 mit der Datengruppe geladen, die entweder im Register 42 oder im Register enthalten ist. Dabei handelt es sich um jene Datengruppe, die durch den Datenschalter 18 im Schritt 20b nicht ausgewählt worden war. Der Datenschalter 18 nimmt selbstverständlich die Auswahl der neuen Datengruppe vor, nachdem die vorhergehende Datengruppe in das Register 124 und in den Eingabestapelspeicher 112 geladen worden ist. Im Zustand 224 wird das Ausgangssignal der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 überprüft um festzustellen, ob ein Fehler aufgetreten ist.
Wenn die Steuereinheit 24 ein Ausgangssignal aufnimmt und die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung einen Fehler noch nicht ermittelt hat, geht die Verknüpfung vom Zustand 224 aus weiter und gelangt zum Schritt 226. Im Schritt 226 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse durch eine Datengruppe vorgerückt. Die Verknüpfung geht dann weiter zum Zustand 228. Im Zustand 228 wird die Zugriffszeitsteuer-
130035/0516
■as-
einrichtung überprüft um festzustellen, ob ihr Ausgangssignal gleich 2 ist. Wenn das Ausgangssignal nicht gleich 2 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 230 aus und tritt wieder in den Zustand 228 ein. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich 2 ist, geht die Verknüpfung über den Schritt 234 weiter und gelangt zum Zustand 236. Im Zustand 236 wird das Ausgangssignal der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 überprüft um festzustellen, ob ein Fehler in der Datengruppe existiert. Wenn kein Fehler vorliegt, geht die Verknüpfung über den Schritt 238 weiter und gelangt zum Zustand 240. Beim Schritt 238 wird die von dem Register 110 an die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse auf die Adresse der nächsten zu ladenden Datengruppe weitergeschaltet.
Im Zustand 240 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob es gleich 1 ist. Wenn das betreffende Ausgangssignal nicht gleich 1 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 242 aus und tritt wieder in den Zustand 240 ein. Beim Schritt 238 wird die von dem Register 110 an die Eingabestapelspeichereinheit bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, so daß sie die nächste Datengruppe adressiert. Beim Zustand 240 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob es gleich 1 ist. Wenn das betreffende Ausgangssignal nicht gleich 1 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 242 aus und tritt wieder in den Zustand 240 ein. Wenn der Zähler auf 1 heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung vom Zustand 240 ausgehend weiter und gelangt über den Schritt 243 in den Zustand 244. Beim Schritt 243 wird die Datengruppe in den Registern und 44 nicht ausgewählt und nicht dem Register 124 zugeführt. Die Eingabestapelspeichereinheit 112 wird im
130035/0516
Schritt 234 nun als Eingabeeinrichtung für den Datenschalter 18 ausgewählt. Außerdem wird im Schritt 243 die ausgewählte Datengruppe in die EingabeStapelspeichereinheit 112 und in das Register 124 eingespeichert. Im Zustand 244 wird das Ausgangssignal der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 überprüft um festzustellen, ob ein Fehler vorliegt. Wenn kein Fehler vorliegt, geht die Verknüpfung weiter und gelangt zum Schritt 246. Beim Schritt 246 wird die von dem Eingabesteuerregister an die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, so daß die nächste Speicherstelle adressiert ist, die die Speicherstelle für die erste Gruppe des nächsten Satzes von vier Datengruppen bezeichnet, die in der Eingabestapelspeichereinheit 112 zu speichern sind. Die Verknüpfung geht dannjvom Schritt 246 weiter und gelangt zum Zustand 248.
Im Zustand 248 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob diese Zeitsteuereinrichtung auf Null heruntergezählt hat. Wenn die betreffende Zeitsteuereinrichtung auf O heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung einen Zyklus über den Weg 250 aus und gelangt zum Zustand 248. Vom Zustand 248 aus wird die Verknüpfung weitergeführt, wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 0 herabgezählt hat, und zwar zum Zustand 252 hin. Im Zustand 252 wird das Ausgangssignal der Schaltung 16 überprüft um festzustellen, ob eine Datengruppe von der Steuereinheit 24 her fehlerhaft ist. Wenn die Datengruppe nicht fehlerhaft ist, wird die Verknüpfung vom Zustand 252 ausgehend weitergeführt; sie gelangt dann zum Zustand 298.
Wenn während der Zeitspanne, während der sich die Verknüpfung im Zustand 224 befindet, ein Fehler in der an die EingabeStapelspeichereinheit 112 und das Register
130035/0516
-«9- 3045603
abgegebenen ersten Datengruppe ermittelt ist, wird die Verknüpfung über den Schritt 254 weitergeführt; sie gelangt dann zum Zustand 256. Im Schritt 254 wird die von dem EingabeSteuerregister für die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse die Adresse der fehlerhaften Datengruppe. Während sich die Verknüpfung im Zustand 256 befindet, wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat. Wenn die Zeitsteuereinrichtung nicht auf 2 heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 258 aus und gelangt in den Zustand 256. Nachdem die Zeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat, wird die Verknüpfung über die Schritte 262 und 263 weitergeführt und gelangt zum Zustand 265. im Schritt 262 wählt der Datenschalter 18 das Ausgangssignal des Registers 73 als Eingangssignal für die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register 124 aus, wobei die korrigierte Datengruppe in die betreffenden Einrichtungen geladen wird. Im Schritt 263, der dem Schritt 262 folgt, wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, um die nächste Datengruppe zu adressieren. Die Verknüpfung geht dann weiter zum Zustand 265, gemäß dem das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft wird um festzustellen, ob auf 1 heruntergezählt ist. Wenn die Zeitsteuereinrichtung nicht auf 1 gezählt hat, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 267 aus und tritt wieder in den Zustand ein. Wenn während der Zeitspanne, während der die Verknüpfung sich im Zustand 263 befindet, ein Fehler in der zweiten Datengruppe ermittelt wurde, die in die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register 124 geladen worden ist, geht die Verknüpfung vom Zustand aus weiter und gelangt über den Schritt 2b9 zum Zustand 265. Im Schritt 269 wird die durch das
130035/0516
30456Q3 ·3/ί·
Register 110 für die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse zurückgesetzt, so daß sie nunmehr auf die fehlerhafte Datengruppe zeigt.
Nachdem die Verknüpfung den Zustand 265 verläßt, durchläuft sie die Schritte 271 und 272 und gelangt zum Zustand 274. Nachdem die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 1 heruntergezählt hat und nachdem die Verknüpfung den Zustand 265 verläßt und in den Schritt 271 eintritt, werden das Register 124 und die EingabeStapelspeichereinheit 112 mit dem Ausgangssignal des Registers 73 geladen. Es sei darauf hingewiesen, daß nach Auftreten eines Fehlers das Ausgangssignal des Registers 73 in die EingabeStapelspeichereinheit 112 und das Register 124 geladen wird. Wenn die Datengruppe keinen Fehler enthält, dann wird keines der Bits geändert, sondern vielmehr werden die Bits vom Register 60 über die Datenkorrektureinrichtung 71 ohne Änderung in des Register 73 geladen.
Im Schritt 272 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, um die nächste Datengruppe zu adressieren. Wenn während der Zeitspanne, während der die Verknüpfung sich im Zustand 224 befand, ein Fehler in der dritten Datengruppe ermittelt worden ist, die in die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register geladen worden ist, dann wird die Verknüpfung über den Weg 276 weitergeführt, um in den Schritt 278 einzutreten. Beim Schritt 278 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse auf die Adresse innerhalb der Eingabestapelspeichereinheit 112 für die dritte Datengruppe innerhalb der Reihe von vier Datengruppen zurückgeführt. Die Verknüpfung wird dann weitergeführt und gelangt in den Zustand 274.
Innerhalb des Zustands 274 wird die ZugriffszeitSteuer-
130035/0516
einrichtung überprüft um festzustellen, ob ihr Ausgangssignal 0 ist. Wenn das Ausgangssignal nicht gleich O ist, gelangt die Verknüpfung über den Weg 280 und tritt wieder in den Zustand 274 ein. Nachdem das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich ist, geht die Verknüpfung über die Schritte 283, 284,285 weiter und gelangt zum Zustand 288. Beim Schritt 281 werden das Register 124 und die Eingabestapelspeichereinheit 112 mit dem Ausgangssignal des Registers 73 geladen. Wenn die Verknüpfung vom Zustand 244 über den Schritt 278 weitergeführt worden wäre, wäre die Datengruppe eine korrigierte Datengruppe. Wenn jedoch die Verknüpfung über die Schritte 271 und 272 weitergeführt worden wäre, könnte die aus dem Register 273 geladene Datengruppe entweder eine korrigierte Datengruppe oder eine ursprüngliche nicht korrigierte Datengruppe sein, die in das Register 60 geladen war. Wenn während der Zeitspanne, während der die Verknüpfung sich im Zustand 252 befindet, ein Fehler in der vierten Datengruppe der Reihe der vier Datengruppen ermittelt worden ist, die in die Zentraleinheit 34 geladen sind, geht die Verknüpfung über den Schritt 290 weiter und gelangt zum Zustand 285. Beim Schritt 290 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse auf die Adresse der vierten Datengruppe zurückgesetzt.
Während die Verknüpfung sich beim Schritt 284 befindet, wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse in die Adresse der nächsten Datengruppe geändert, die in die EingabeStapelspeichereinheit 112 zu laden ist. Beim Schritt 285 wird ein weiterer Zähler, der sogenannte Erweiterungszähler, auf Null gesetzt. Es sei darauf hingewiesen, daß dieser Zähler vorwärts zählt. Beim Zustand wird das Ausgangssignal des Erweiterungszählers überprüft um festzustellen, ob es gleich 1 ist. Wenn das betreffende Ausgangssignal nicht gleich 1 ist, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 292 aus und
130035/0516
33·
tritt wieder in den Zustand 288 ein. Nachdem der lirweiter ungszähler auf 1 gezählt hat, wird die Verknüpfung vom Zustand 288 ausgehend über den Schritt 294 weitergeleitet, um zu dem Schritt 296 hin zu gelangen. Beim Schritt 294 wird die in dem Ausgaberegister 73 befindliche Datengruppe in das Register 124 und in die EingabeStapelspeichereinheit 112 über den Datenschalter 18 geladen. Wie oben bereits ausgeführt, kann die Datengruppe entweder eine korrigierte Datengruppe oder eine ursprüngliche Datengruppe sein, die keinen Fehler enthielt. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 294 zum Schritt 296 weiter. Beim Schritt 296 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse weitergesehaltet, um die Speicherstelle zu adressieren, unter der die nächste von der Zentraleinheit 34 aufgenommene Datengruppe abzuspeichern ist. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 296 weiter und gelangt wie oben in den Zustand 298.
Die Arbeitsweise der verschiedenen Einheiten innerhalb der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 ist in Fig. 6 veranschaulicht. Die Steuerfunktionen innerhalb der betreffenden Schaltung 16 werden durch die Verknüpfungseinheit 78 gesteuert. Die Verknüpfung beginnt beim Zustand 310. Obwohl dieser Schritt nicht veranschaulicht ist, müssen dabei zunächst Datengruppen in die Register 42 und 44 geladen werden. Die Verknüpfung geht dann vom Zustand 310 aus weiter und gelangt zum Zustand 312. Der Datenschalter 50 wählt das Ausgangssignal entweder des Registers 42 oder des Registers 44 aus. Diese Auswahl erfolgt gleichzeitig mit der Auswahl des Datenschalters 18. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß dieselbe Datengruppe an das Register 124 und an die Eingabestapelspeichereinheit 112 abgegeben wird, die an das Halteregister 60 und an die Fehlerdetektoreinheit 58 abgegeben wird. Wenn der Datenschalter 18 das
130035/0516
Register 73 ausgangsseitig ausgewählt hat, dann wählt selbstverständlich der Datenschalter 50 allein die Ausgangssignale des Registers 42 und des Registers 44 aus. Dieselbe Ablauffolge wird jedoch dabei beibehalten, wie sie im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben worden ist. Dies bedeutet, daß die Zentraleinheit eine gewisse Ablauffolge von Datengruppen ausgewählt hat und daß die Datengruppen in den Registern 42 und 44 in Übereinstimmung mit der betreffenden bestimmten Ablauffolge ausgewählt werden. Wenn das Register 42 auszuwählen ist, geht die Verknüpfung weiter zum Schritt 314, gemäß dem das Register 42 ausgewählt wird. Sodann erfolgt der Eintritt in den Zustand 316.
Wenn das Register 44 auszuwählen ist, dann gelangt die Verknüpfung zum Schritt 318, und das Ausgangssignal des Registers 44 wird ausgewählt. Die Verknüpfung geht dann weiter und gelangt zum Zustand 316. Innerhalb des Zustands 316 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die betreffende Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 4 heruntergezählt hat. Wenn die Zeitsteuereinrichtung nicht auf >\ heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 320 aus und tritt wieder in den Zustand ein. Wenn die Zeitsteuereinrichtung auf 4 heruntergezähIt hat, wird die Verknüpfung vom Zustand 316 ausgehend über die Schritte 323 und 324 weitergeführt, um in den Zustand 326 einzutreten. Beim Schritt 323 werden das Register und die Fehlerdetektoreinheit 58 mit der ausgewählten Datengruppe geladen« Beim Schritt 324 wird nunmehr die Datengruppe innerhalb der Register 42 und 44, die nicht ausgewählt worden war, als Ausgangssignal des Datenschalters 50 ausgewählt. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß dann, wenn der Schritt 314 ausgeführt worden ist, das Register 44 ausgewählt wird. Innerhalb des Zustandes 326 überprüft die Verknüpfungseinheit 78 das Ausgangssignal der Fehlerdetektoreinheit 58 auf der
130035/0516
Leitung 63 um zu bestimmen, ob ein Fehler ermittelt worden ist. Wenn kein Fehler in der ersten Datengruppe ermittelt worden ist, geht die Verknüpfung über den Weg 328 weiter und gelangt in den Zustand 330.
Im Zustand 330 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die betreffende Zeitsteuereinrichtung auf 3 heruntergezählt hat. Wenn die betreffende Zeitsteuereinrichtung nicht auf 3 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung in einem Zyklus über den Weg 332 zurück und tritt wieder in den Zustand 330 ein. Nachdem die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 3 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung vom Zustand 330 ausgehend weiter Über die Schritte 335 und 336, um in den Zustand 338 einzutreten. Beim Schritt 335 werden das Register 60 und die Fehlerdetektoreinheit 58 mit der nächsten Datengruppe geladen. Das Register 73 wird ebenfalls mit dem Ausgangssignal der Korrektureinrichtung 71 geladen.
Wie in Fig. 4 während des Schrittes 182 veranschaulicht, werden die nächsten beiden Datengruppen in den Registern 42 und 44 verriegelt. Innerhalb des Schrittes 336 wird die nächste (dritte) Datengruppe innerhalb der vorbestimmten Ablauffolge durch den Datenschalter 50 ausgewählt. Die Verknüpfung geht dann zum Zustand 338 weiter, gemäß dem ein Test vorgenommen wird um zu bestimmen, ob die Fehlerdetektoreinheit einen Fehler ermittelt hat. Wenn kein Fehler in der zweiten Datengruppe ermittelt worden ist, die in die Fehlerdetektoreinheit geladen worden ist, geht die Verknüpfung weiter zum Zustand 340.
Beim Zustand 340 wird ein Test durchgeführt um festzustellen, ob die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat. Wenn der Zugriffszähler nicht auf 2 bzw. 1 heruntergezählt hat, wird durch die Verknüpfung ein neuer Zyklus über den Weg 342 ausgeführt, um wieder
130035/0516
in den Zustand 340 einzutreten. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung durch den Schritt 344 weiter und gelangt zum Schritt 34b. Beim Schritt 344 wird die durch den Datenschalter 5Obeim Schritt 336 ausgewählte Datengruppe in das Register 60 und die Fehlerdetektoreinheit 58 geladen. Beim Schritt 346 wählt der Datenschalter 50 die andere (vierte) Datengruppe aus, die zuvor nicht ausgewählt worden ist. Es dürfte ersichtlich sein, daß die Verknüpfung innerhalb dieser bestimmten Schleife wiederholt ausgeführt wird und daß die Ablauffolgen des Testens und Ladens solange fortgesetzt werden, bis die Verknüpfung wieder in den Zustand 310 eintritt.
Wenn während der Zeitspanne, während der sich die Verknüpfung im Zustand 326 befindet, ein Fehler in der ersten ausgewählten Datengruppe ermittelt worden ist, geht die Verknüpfung vom Zustand 326 weiter und gelangt zum Zustand 352. In dem Zustand 352 wird das Ausgangssignal des Decoders 6g überprüft um festzustellen, ob der Fehler ein korrigierbarer Fehler ist oder nicht. Wenn der Decoder 69 aus dem durch die Fehlerdetektoreinheit 58 erzeugten und in dem Syndrom-Register 65 gespeicherten Syndrom-Signal feststellt, daß der Fehler korrigierbar ist, dann geht die Verknüpfung über den Weg 354 weiter und gelangt zum Schritt 356. Wenn der Fehler als nicht korrigierbarer Fehler bestimmt ist, geht die Verknüpfung vom Zustand 352 aus weiter und gelangt zum Schritt 358. Beim Schritt 358 informiert die EingabeSteuereinheit 120 die Zentraleinheit 34 über die Leitung 122 darüber, daß ein nicht korrigierbarer Fehler ermittelt worden ist und daß die richtigen bzw. geeigneten Wiedergewinnungsprozeduren ausgelöst werden müssen. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 358 weiter und gelangt zum Zustand 389.
130035/0516
Beim Schritt 356 wird der Fehler durch die Korrektureinrichtung 71 korrigiert, und zwar unter Heranziehung des durch die Fehlerdetektoreinheit 58 erzeugten und in dem Syndrom-Register 65 gespeicherten Syndrom-Signals. Die korrigierte Datengruppe wird in das Ausgaberegister 73 geladen. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 356 aus weiter und gelangt in den Zustand 360. Im Zustand 360 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat. Wenn die betreffende Zeitsteuereinrichtung nicht auf 2 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung über den Weg 362 weiter und gelangt wieder in den Zustand 360. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung über die Schritte 365, 366 und 367 weiter und gelangt zum Zustand 369. Im Zustand 365 werden das Halteregister 60 und die Fehlerdetektoreinheit 58 mit der durch den Datenschalter 50 ausgewählten Datengruppe geladen. Beim Schritt 366 werden die korrigierten Daten in die EingabeStapelspeichereinheit 112 und in das Register über den Datenschalter 18 geladen. Die nächste Datengruppe wird durch den Datenschalter 50 im Schritt 367 ausgewählt. Wenn ein Fehler im Schritt 338 ermittelt wird, geht die Verknüpfung über den Weg 371 weiter und gelangt in den Zustand 369. Im Zustand 369 wird das Ausgangssignal des Decoders durch die Verknüpfungseinheit 78 überprüft um festzustellen, ob der Fehler korrigierbar ist. Wenn der Fehler nicht korrigierbar ist, wird die Verknüpfung über den Weg 373 weitergeführt, um zu dem Schritt 375 zu gelangen. Beim Schritt 375 wird der Zentraleinheit gemeldet, daß ein nicht korrigierbarer Fehler existiert, daß der Betrieb abgebrochen werden muß und daß die geeigneten Wiedergewinnungsprozeduren eingeleitet werden müssen. Vom Schritt 375 aus geht die Verknüpfung weiter und tritt wieder in den Zustand 389 ein.
130035/0516
Wenn ein korrigierbarer Fehler im Zustand 369 ermittelt wird, gelangt die Verknüpfung über den Schritt 377 zum Zustand 379. Wenn beim Schritt 377 kein Fehler zu korrigieren ist, wird das Ausgangssignal des Halteregisters 60 über die Korrektureinrichtung 71 geladen und ohne Änderung in das Register 73 eingeführt. Im Zustand 379 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 1 heruntergezählt hat. Wenn die Zeitsteuereinrichtung nicht auf 1 heruntergezählt hat, wird die Verknüpfung über den Weg 381 weitergeführt, um in den Zustand 379 wieder einzutreten.
Die Verknüpfung wird vom Zustand 379 über die Schritte
384 und 385 weitergeführt, um zum Schritt 387 hin zu gelangen. Beim Schritt 384 wird die durch den Datenschalter 5 ausgewählte Datengruppe in die Fehlerdetektoreinheit 58 und in das Register 60 geladen. Beim Schritt
385 wird der Inhalt des Registers 73 über den Datenschalter 18 in die Eingabestapelspeichereinheit 112 und in das Register 124 geladen. Beim Schritt 387, der dem Schritt 385 folgt, wird die nächste Datengruppe in der durch den Datenschalter 50 bestimmten Ablauffolge ausgewählt. Wie aus den oben beschriebenen Fällen ersehen werden kann, wird der übrige Teil der Verknüpfung wiederholt ausgeführt, und die Reihenfolge der Ereignisse bleibt solange gleich, bis sämtliche Datengruppen in die Zentraleinheit 34 geladen worden sind oder bis ein nicht korrigierbarer Fehler ermittelt ist. Die Verknüpfung gelangt dann in den Zustand 389.
Die Zugriffszeitsteuereinrichtung für den nächsten Speicherzyklus, d.h. für einen vier Datengruppen enthaltenden Block, der aus dem Speicher 10 abzuführen ist, wird dann begonnen, wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung im gerade laufenden Zyklus von ihrem Ausgangspunkt
130035/0516
- 3D45603 -39-
beim Schritt 156 (Fig. 4) ausgehend auf 5 herunterzählt. Wenn ein Fehler aufgetreten ist, wird der nächste Block vom Register 73 (Fig. 2) geladen, als wenn ein Fehler in den Zuständen 224 (Fig. 5) und 326 (Fig. 6) aufgetreten wäre.
130035/0516

Claims (1)

  1. DIPUINCHEINZBARDEHLE "..*·-· MünöBän, 3νΪ2.-ί9ΒΟ
    PATENTANWALT
    Aktenzeichen: Mein Zeiohen: ^ 3161
    Patentansprüche
    Verfahren zur Abgabe einer korrigierten Datengruppe an eine Bestimmungsschaltung, dadurch gekennzei chnet.
    a) daß ein Datenstrom einer Datengruppe an eine Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) und an einen Datenschalter (18) abgegeben wird,
    b) daß der betreffende Datenstrom an die Bestimmung sschaltung über den Datenschalter (18) abgegeben wird,
    c) daß die Jeweilige Datengruppe im Fehlerfalle dadurch korrigiert wird, daß eine entsprechend korrigierte Datengruppe in den Datenstrom anstelle der fehlerhaften Datengruppe gesetzt wird,
    d) und daß der betreffende Datenstrom von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) her für eine Übertragung an die genannte Bestimmungsschaltung in des Fall ausgewählt wird, daß eine Datengruppe durch eine korrigierte Datengruppe ersetzt wird.
    2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    a) daß ein erster übertragungsweg (47) von einem Speicher (10) zu einer Bestimmungsschaltung (30) hin vorgesehen ist,
    b) daß von dem betreffenden Speicher (10) zu der genannten Bestimmungsschaltung (30) ein zweiter Übertragungsweg (46,20) vorhanden ist, in den eine Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) einbezogen ist, mittels der zumindest eine von dem Speicher (10) bereitgestellte
    130Ö35/0S18
    OBSGiHAL INSPECTED
    Datengruppe mit einem Fehler feststellbar und durch eine korrigierte Datengruppe ersetzbar ist,
    c) und daß mit der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) sowie mit der Bestimmungsschaltung (30) eine Steuereinheit (24) zur Fehleranzeige verbunden ist, welche die betreffende Bestimmungsschaltung (30) derart anzusteuern gestattet, daß die betreffende eine Datengruppe durch die korrigierte Datengruppe ersetzbar ist und daß nachfolgende Datengruppen in der betreffenden Bestimmungsschaltung (30) von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) aufnehmbar sind.
    Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bereitstellung zumindest einer korrigierten Datengruppe der von dem Speicher (10) jeweils abgegebenen Datengruppen ein Datenschalter (18) vorgesehen ist, der ausgangsseitig die Datengruppen von dem betreffenden Speicher (10) abgibt,
    daß die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) mit dem Speicher (10) und dem Datenschalter (18) derart wirksam verbunden ist, daß die jeweilige korrigierte Datengruppe an den Datenschalter (18) in dem Fall abgebbar ist, daß eine der Datengruppen einen korrigierbaren Fehler enthält, und daß der betreffende Datenschalter (18) durch die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) derart ansteuerbar ist, daß unter Fehlerermittelung und Fehlerkorrektur die korrigierte Datengruppe über den betreffenden Datenschalter (18) und nachfolgende Datengruppen von der betreffenden Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) her übertragbar sind.
    130035/0516
    _3_ 3045909
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme eines in Datengruppen aufgeteilten Datenstromes von einem Speicher (10) in einer vorbestimmten Reihenfolge die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) so geschaltet ist, daß sie die betreffenden Datengruppen in der genannten bestimmten Reihenfolge aufnimmt und eine korrigierte Datengruppe innerhalb der genannten bestimmten Folge von Datengruppen anstelle der jeweiligen fehlerhaften Datengruppe setzt, und daß der Datenschalter (18) derart betrieben ist, daß er selektiv die Datengruppen aus dem Speicher (10) in der genannten bestimmten Reihenfolge und von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) in der betreffenden bestimmten Reihenfolge zu übertragen gestattet, wobei diese Reihenfolge die Abgabe der jeweils korrigierten Datengruppe nach Ermittelung eines korrigierbaren Fehlers umfaßt.
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme eines in eine bestimmte Folge von Datengruppenaufgeteilten Datenstromes von einem Speicher (10) unter Abgabe einer korrigierten Datengruppe für jede fehlerhafte Datengruppe an eine Bestiamungsschaltung (30) die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) den betreffenden Datenstrom aufzunehmen und innerhalb der genannten bestimmten Folge den fehlerhaften Datengruppen entsprechende korrigierte Datengruppe unter Bildung eines korrigierten Datenstromes abzugeben vermag, daß die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) in dem Fall Signale zu erzeugen vermag, daß eine korrigierte Datengruppe an die Stelle einer fehlerhaften Datengruppe gesetzt wird,
    130035/0516
    "3045809
    und daß der durch die betreffenden Signale gesteuerte Datenschalter (18) den Datenstrom von dem Speicher (10) bzw. von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) selektiv aufzunehmen vermag.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Datenschalter (55) vorgesehen ist, der den Datenstrom von dem Speicher (10) in der vorgegebenen bestimmten Folge und von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) aufzunehmen und selektiv den betreffenden Datenstrom an eine zweite Bestimmungsschaltung abzugeben vermag, und daß der betreffende zweite Datenschalter (55) auf Signale des zugeführten Datenstromes anzusprechen vermag.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrekturschaltung (16) ein erstes Signal in dem Fall zu erzeugen vermag, daß ein nicht korrigierbarer Fehler ermittelt ist, woraufhin der Betrieb mit der betreffenden Bestimmungsschaltung (30) abbrechbar ist.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrekturschaltung (16) ein zweites Signal in dem Fall zu erzeugen vermag, daß die korrigierte Datengruppe substituiert ist, und daß die betreffende Bestimmungsschaltung (30) unter Aufnahme des betreffenden zweiten Signals die der korrigierten Datengruppe entsprechende Datengruppe unberücksichtigt läßt.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrektur-
    130035/0516
    3045809
    schaltung (16) eine Adresse für jede Datengruppe innerhalb des Speichers (10) zur Ermittelung von Adressierungsfehlern aufzunehmen vermag.
    10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrektureinrichtung (16) einen Fehler in einer Gruppe festzustellen und Fehler dadurch zu korrigieren gestattet, daß die Jeweilige korrigierte Datengruppe in den Datenstrom von dem Speicher (10) an die Stelle der fehlerhaften Datengruppe gesetzt wird, und daß der Datenschalter (18) durch die Fehlerdetektor- und Korrektureinrichtung (16) gesteuert selektiv den Datenstrom von der Fehlerdetektor- und Korrekturschaltung (16) weiterzuleiten gestattet.
    130035/0516
DE19803045609 1979-12-03 1980-12-03 Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltung Granted DE3045609A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/099,351 US4336611A (en) 1979-12-03 1979-12-03 Error correction apparatus and method

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3045609A1 true DE3045609A1 (de) 1981-08-27
DE3045609C2 DE3045609C2 (de) 1991-01-03

Family

ID=22274581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803045609 Granted DE3045609A1 (de) 1979-12-03 1980-12-03 Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltung

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4336611A (de)
JP (1) JPS5694445A (de)
AU (1) AU540368B2 (de)
CA (1) CA1157566A (de)
DE (1) DE3045609A1 (de)
FR (1) FR2473753B1 (de)
GB (1) GB2064840B (de)

Families Citing this family (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4513420A (en) * 1982-11-22 1985-04-23 Ncr Corporation Error detecting system
US4506365A (en) * 1982-11-22 1985-03-19 Ncr Corporation Error correction system
JPS60229592A (ja) * 1984-04-27 1985-11-14 Mitsubishi Electric Corp 符号化伝送方式文字放送受信装置
CA1234222A (en) * 1984-09-26 1988-03-15 Akira Matsushita Method and apparatus for error correction
JPS61134988A (ja) * 1984-12-04 1986-06-23 Toshiba Corp 半導体メモリにおける誤り検出訂正機能制御系
US4646312A (en) * 1984-12-13 1987-02-24 Ncr Corporation Error detection and correction system
US4689792A (en) * 1985-09-03 1987-08-25 Texas Instruments Incorporated Self test semiconductor memory with error correction capability
CA1292369C (en) * 1987-05-15 1991-11-26 Her Majesty The Queen In Right Of Canada, As Represented By The Ministe Unthreshed head grain loss monitor
JP2606862B2 (ja) * 1987-12-28 1997-05-07 株式会社東芝 単−エラー検出・訂正方式
US4979174A (en) * 1988-12-29 1990-12-18 At&T Bell Laboratories Error correction and detection apparatus and method
JPH04162300A (ja) * 1990-10-26 1992-06-05 Nec Corp 半導体メモリ
GB2289779B (en) * 1994-05-24 1999-04-28 Intel Corp Method and apparatus for automatically scrubbing ECC errors in memory via hardware
US5898710A (en) * 1995-06-06 1999-04-27 Globespan Technologies, Inc. Implied interleaving, a family of systematic interleavers and deinterleavers
US5987628A (en) * 1997-11-26 1999-11-16 Intel Corporation Method and apparatus for automatically correcting errors detected in a memory subsystem
FR2828566B1 (fr) 2001-08-10 2004-06-18 Iroc Technologies Ensemble de circuits electroniques comportant au moins une memoire avec des moyens de correction d'erreur
US7254800B1 (en) 2004-02-26 2007-08-07 Xilinx, Inc. Methods of providing error correction in configuration bitstreams for programmable logic devices
JP5091894B2 (ja) * 2009-03-13 2012-12-05 株式会社日立製作所 ストリーム回復方法、ストリーム回復プログラム、および、障害回復装置

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4058851A (en) * 1976-10-18 1977-11-15 Sperry Rand Corporation Conditional bypass of error correction for dual memory access time selection
DE2854748A1 (de) * 1977-12-23 1979-06-28 Honeywell Inf Systems Speichereinrichtung

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5245846A (en) * 1975-10-08 1977-04-11 Fujitsu Ltd Error correction detection system
JPS5332632A (en) * 1976-09-08 1978-03-28 Hitachi Ltd Memory control unit
DE2735373A1 (de) * 1977-08-05 1979-02-15 Siemens Ag Ueberwachungsschaltung fuer einen elektronischen speicher
US4225959A (en) * 1978-08-04 1980-09-30 Honeywell Information Systems Inc. Tri-state bussing system

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4058851A (en) * 1976-10-18 1977-11-15 Sperry Rand Corporation Conditional bypass of error correction for dual memory access time selection
DE2854748A1 (de) * 1977-12-23 1979-06-28 Honeywell Inf Systems Speichereinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
CA1157566A (en) 1983-11-22
FR2473753B1 (fr) 1988-06-10
GB2064840B (en) 1983-09-14
FR2473753A1 (fr) 1981-07-17
AU540368B2 (en) 1984-11-15
JPS5694445A (en) 1981-07-30
AU6501380A (en) 1981-06-11
DE3045609C2 (de) 1991-01-03
US4336611A (en) 1982-06-22
JPH0126095B2 (de) 1989-05-22
GB2064840A (en) 1981-06-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69123093T2 (de) Kanal zur Datenregenerierung in einer fehlertoleranten Plattenlaufwerkanordnung und Verfahren zur Fehlerkorrektur darin
DE3045609A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltung
DE2061854C3 (de) Speicher aus Schieberegistern
DE3853206T2 (de) Verfahren und gerät zur byteschreibfehlerkodierung.
DE2030760C2 (de) Paritätsprüfschaltung für eine Speicherschaltung
DE2442191C2 (de) Verfahren zur Fehlerortsbestimmung in einem Arbeitsspeicher und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE3111447C2 (de)
DE2421112A1 (de) Speicheranordnung
DE1901228A1 (de) Datenverarbeitungsanlage mit Einrichtungen zur Wiederholung von Operationen bei Auftreten eines Fehlers
DE2359776A1 (de) Speichermodul zur verwendung in verbindung mit einer datenverarbeitungseinheit
DE2942998A1 (de) Fehler-korrektur- und -erkennungs- anordnung
DE2122338A1 (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des Datenflusses in Datenverarbeitungsanlagen
DE3128740A1 (de) Dynamisches halbleiter-speichersystem
DE2357168C2 (de) Schaltungsanordnung für einen Speichermodul
DE1524002A1 (de) Pufferanordnung
DE2157829C2 (de) Anordnung zum Erkennen und Korrigieren von Fehlern in Binärdatenmustern
DE4335061C2 (de) Mehrspeichervorrichtung
DE2719291A1 (de) Datenspeichersystem
DE2053836C3 (de) Anordnung zur Korrektur von Fehlerbündeln in binär codierten Datengruppen
DE69323076T2 (de) Verfahren zur Erkennung fehlerhafter Elemente eines redundanten Halbleiterspeichers
EP0141161A2 (de) Schaltungsanordnung zum Erkennen von statischen und dynamischen Fehlern in Schaltungsbaugruppen
DE2242279C3 (de) Schaltungsanordnung zur Ermittlung von Fehlern in einer Speichereinheit eines programmgesteuerten Datenvermittlungssystems
EP0353660B1 (de) Verfahren zur Fehlersicherung in Speichersystemen von Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
EP0029216B1 (de) Datenübertragungseinrichtung mit Pufferspeicher und Einrichtungen zur Sicherung der Daten
DE2737350B1 (de) Einrichtung zur Fehlerbehandlung in einer mikroprogrammgesteuerten Datenverarbeitungsanlage

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HONEYWELL BULL INC., MINNEAPOLIS, MINN., US

8125 Change of the main classification

Ipc: G06F 11/08

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee