DE3045609A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltung - Google Patents
Verfahren und schaltungsanordnung zur abgabe einer korrigierten datengruppe an eine bestimmungsschaltungInfo
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Description
Aktenzeichen: Mein Zeichen: P 3161
Honeywell Information Systems Inc.
200 Smith Street
Waltham, Mass., V.St. v. A.
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Abgabe einer korrigierten Datengruppe an eine
Bestimmungsschaltung
130035/0S16
P 3161 Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich generell auf Datenverarbeitungssysteme bzw. -anlagen und insbesondere auf ein
Verfahren und eine Anordnung zur Bereitstellung einer korrigierten Datengruppe für eine Bestimmungsschaltung.
Es ist bereits bekannt, daß verschiedene Komponenten von Datenverarbeitungsanlagen miteinander in Datenaustausch
treten müssen. Dabei können verschiedene Fehler auftreten, beispielsweise infolge des Vorhandenseins einer
Störung oder des Ausfalls einer Einrichtung. Demgemäß können unrichtige Datengruppen zwischen verschiedenen
Komponenten der Datenverarbeitungsanlage übertragen werden. So werden beispielsweise in Datenverarbeitungsanlagen
generell Signale entsprechend einem hohen Pegel und einem niedrigen Pegel benutzt. Eine Störung oder Einrichtungsfehler
können das Auftreten eines hohen Signalpegels empfangsseitig für den Fall bewirken, daß tatsächlich
ein niedriger Signalpegel übertragen worden ist.
Eine Datengruppe oder eine Wortgruppe besteht aus einer Vielzahl von mit hohem und niedrigem Pegel auftretenden
Signalen, die generell mit "1" bzw. "0" bezeichnet werden. So stellt beispielsweise das 3-Bit-Wort "101" in
richtiger Weise die Größe 5 dar. Wenn ein Fehler während
der Übertragung auftritt, dann kann die Codegruppe als "100" aufgenommen werden, was die Größe 4 darstellt. Es
sind nun verschiedene Codes entwickelt worden, die sowohl eine Fehlerermittelung als auch eine Fehlerkorrektur ermöglichen.
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Es ist bereits bekannt, eine Anordnung zur Fehlerermittelung
und Fehlerkorrektur zu verwenden, um die von einem Hauptspeicher zur Verteilung an andere
Komponenten, wie die Zentraleinheit der Datenverarbeitungsanlage abgegebene Daten zu überprüfen und zu
korrigieren.
Generell wurde die Anordnung zur Fehlerermittelung und
Fehlerkorrektur dazu herangezogen, Fehler zu korrigieren, bevor die jeweilige Datengruppe an die Zentraleinheit
bzw. zentrale Verarbeitungseinheit abgegeben wurde. Ein Beispiel für diese Art von Anordnung ist in der
US-PS 40 58 851 gezeigt. In dieser Patentschrift ist eine Anlage gezeigt und beschrieben, bei der ein Hauptspeicher
jede ausgelesene Datengruppe sowohl an eine Fehlerkorrekturanordnung als auch an ein Schnittstellenregister
abgibt. Wenn der Fehler korrigiert werden kann, dann wird dies der anfordernden Einrichtung, wie der
Zentraleinheit, gemeldet, und die Datengruppe wird erneut aus dem Speicher gelesen. Das Ausgangssignal der
Fehlerkorrekturanordnung wird in dem Fall, daß diese Anordnung das Vorliegen eines korrigierbaren Fehlers
anzeigt, an das Schnittstellenregister abgegeben und schließlich an die anfordernde Einrichtung, wie an die
Zentraleinheit. Damit werden nicht korrigierte Daten, die einen Fehle^enthalten, nicht zu der anfordernden
Einheit hin übertragen. Die anfordernde Einheit muß vielmehr die Datengruppe innerhalb des Hauptspeichers erneut
adressieren und erhält dann die korrigierten Daten.
Es ist ferner bekannt, die Datengruppe aus dem Hauptspeicher einem Datenschalter sowie einer Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrekturschaltung zuzuführen. Der Datenschalter wählt dann entweder die Datengruppe aus dem Speicher
oder die korrigierte Datengruppe von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung aus. Eine weitere Art der
betreffenden Anlage ist an anderer Stelle näher
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beschrieben (siehe US-Anmeldung, Serial Wo. 930
Da die Betriebsgeschwindigkeit der verschiedenen Komponenten der Datenverarbeitungsanlage ansteigt, ist es wünschenswert,
die Daten während der Zeitspanne nicht zu verzögern, während der die Fehler- und Korrekturschaltungsanordnung
ihre Funktion ausführt.
Keine der bisher bekannten Konstruktionen zeigt bzw. beschreibt jedoch eine Anordnung, mit deren Hilfe eine
korrigierte Datengruppe von einem Speicher zu einer Bestimmungsschaltung hin abgegeben wird, die den nicht
korrigierten Daten ermöglicht, zu der Bestimmungsschaltung über einen Datenschalter weitergeleitet zu werden,.
und die die korrigierte Datengruppe zusammen mit nachfolgenden Datengruppen von der Fehlerkorrektur- und Fehlerdetektorschaltung
über den Datenschalter aufnehmen läßt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie auf besonders einfache und sichere
Weise Fehler in zu übertragenden Daten ermittelt bzw. korrigiert werden können.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die in den Patentansprüchen erfaßte Erfindung.
Datengruppen, die eine innerhalb eines Speichers adressierte Information darstellen, werden somit als Ausgangssignal
des Speichers unter Bildung einer Folge von Datengruppen bereitgestellt. Die Datengruppen sind durch den betreffenden
Speicher in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet. Bei dieser Reihenfolge kann es sich beispielsweise
um eine Reihenfolge handeln, die von einer Bestimmungs-Schal tungsanordnung, wie einer Zentraleinheit,
angefordert wird. Die Datengruppen in der betreffenden Reihenfolge werden gleichzeitig einer Fehlerdetektor- und
Fehlerkorrekturschaltung sowie einem Datenschalter von dem
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Speicher her zugeführt. Der Datenstrom wird somit über zwei Wege zu der Bestimmungsschaltung hingeleitet.
Der Datenschalter stellt die Datengruppen für eine Bestimmungs- bzw. Zielschaltung bereit, beispielsweise
für eine Zentraleinheit. Die Fehlerkorrektur- und Fehle rdetektorschaltung umfaßt ein Register, welches die
Datengruppen in der genannten bestimmten Reihenfolge aufnimmt, sowie eine Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektureinheit.
Sowohl ein Halteregister als auch die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektureinheit nehmen die Datengruppen
in der betreffenden bestimmten Reihenfolge auf. Das Ausgangssignal des Halteregisters wird einer Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrektureinheit sowie einer Fehlerdetektoreinheit
zugeführt. Die Fehlerdetektoreinheit bestimmt, ob die Datengruppe einen Fehler enthält oder
nicht. Ein Syndromsignal wird von der Fehlerdetektoreinheit an ein Syndrom-Register dann abgegeben, wenn
ein Fehler ermittelt ist. Das Syndrom-Signal zeigt der Datenkorrektureinrichtung in dem Fall, daß der Fehler
korrigierbar ist, an, welches Datenbit in der betreffenden Datengruppe geändert werden muß. Die Kehlerdetektoreinheit
gibt außerdem ein Fehlersignal ab, welches anzeigt, daß ein Fehler in der Datengruppe ermittelt worden
ist. Das Syndrom-Register ist ausgangsseitig sowohl mit der Datenkorrektureinrichtung als auch mit einem
Decoder verbunden. Wenn der Fehler korrigierbar ist, dann nutzt die Korrigiereinrichtung das Syndrom-Signal
dazu aus, das innerhalb der Datengruppe angezeigte Bit zu ändern. Das Ausgangssignal der Datenkorrektureinrichtung,
bei dem es sich um die korrigierte Datengruppe handelt, wird einem Ausgaberegister zugeführt. Demgemäß
hat die korrigierte Datengruppe die fehlerhafte Datengruppe innerhalb des Datenstroms ersetzt.
Das Ausgaberegister ist seinerseits ausgangsseitig mit dem Datenschalter verbunden. Demgemäß befindet sich der
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Datenschalter in elektrischer Datenübertragungsverbindung mit dem Ausgaberegister einer solchen Anordnung,
wobei selektiv die Datengruppen von dem Speicher abgegeben oder alternativ dazu die Datengruppen in das
Ausgaberegister der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturanordnung geladen werden können. Sogar dann, wenn
das Syndrom-Signal anzeigt, daß keines der Datenbits
geändert zu werden braucht, was bedeutet, daß die Datengruppe keinen Fehler enthält, wird die Datengruppe
als intakte Datengruppe von dem Speicher über das Halteregister, die Datenkorrektureinrichtung und
das Ausgaberegister zu dem Datenschalter hin geleitet.
Wie oben ausgeführt, ist der Ausgang des Syndrom-Registers ferner mit dem Decoder verbunden, der von diesem
Register die Syndrom-Signale aufnimmt. Das Ausgangssignal
des Decoders zeigt an, ob der durch das Syndrom-Signal angezeigte bestimmte Fehler korrigierbar oder nicht
korrigierbar ist. Das Ausgangssignal des Decoders und das Fehlersignal von der Fehlerdetektoreinheit werden
einer Verknüpfungseinheit zugeführt, die Anzeigesignale
bereitstellt, welche anzeigen, ob ein Fehler existiert und ob der betreffende Fehler korrigierbar oder nicht
korrigierbar ist. Diese Signale treten an der Ausgangsseite der betreffenden Verknüpfungseinheit auf. Die Verknüpfungseinheit
stellt die Signale für eine Steuereinheit bereit. Einige Ausgangssignale der Verknüpfungseinheit werden um einen oder mehrere Taktimpulse auf die
Aufnahme hin verzögert. Eine an der Verknüpfungseinheit angeschlossene Steuereinheit nutzt die Ausgangssignale
der Verknüpfungseinheit dazu aus, den Datenschalter zu steuern und die Bestimmungs- bzw. Zielschaltung, wie
eine Zentraleinheit, darüber zu informieren, daß die Datengruppe keinen Fehler enthält oder ob in dem Fall,
daß ein Fehler enthalten ist, dieser Fehler korrigierbar oder nicht korrigierbar ist. Wenn der Fehler nicht
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korrigierbar ist, kann die Zentraleinheit den Betrieb abbrechen und eine weitere Anfrage bezüglich der Datengruppe
aus dem Speicher auslösen oder irgendein anderes geeignetes Rückgewinnungssystem benutzen.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß nach Ermittelung eines Fehlers und nach Korrektur
eines Datensignals der Datenschalter fortfährt mit der Bereitstellung des Ausgangssignals der Fehlerkorrektur-
und Fehlerdetektorschaltung, wobei das betreffende Ausgangssignal
den Datenstrom in der vorbestimmten Reihenfolge für die Bestimmungs- bzw. Zielschaltungsanordnung
umfaßt.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Blockdiagramm die grundsätzlichen Komponenten der vorliegenden Erfindung mit ihren zugehörigen
Elementen.
Fig. 2 zeigt in einem detaillierteren Blockdiagramm die in Fig. 1 dargestellten Komponenten.
Fig. 3 veranschaulicht das Format einer Datengruppe sowie einer in dem Speicher gespeicherten Adresse.
Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen in Flußdiagrammen
eine Funktionsweise, anhand derer die Arbeitsweise der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert
wird.
im folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung näher erläutert. Unter spezieller Bezugnahme auf Fig. 1 sei bemerkt, daß ein Speicher 10 ausgangsseitig
über eine Vielzahl von Leitungen umfassende Kanäle 12 und 14 mit einer Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung
16 - auch als EDAC-Schaltung bezeichnet - bzw. mit einem Datenschalter 18 verbunden
ist. Es sei darauf hingewiesen, daß in Fig. 1 und 2
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die eine Vielzahl von Leitungen umfassenden Kanäle als Einzelleitungen dargestellt sind; tatsächlich umfassen
diese Kanäle bzw. Leitungen jedoch eine Vielzahl von Leitungen, so daß die Datengruppen parallel übertragen
werden können. Die in Fig. 1 dargestellte Schaltungsanordnung kann indessen an eine Einzelleitung je
Kanal mit serieller Übertragung angepaßt werden.
Der Datenschalter 18 ist so geschaltet, daß er das Ausgangssignal der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung
16 über einen Mehrleitungs-Kanal 20 aufnimmt. Die Schaltung 16 ist außerdem ausgangsseitig über den Mehrleitungs-Kanal
22 an einer Steuereinheit 24 angeschlossen. Der Datenschalter 18 sowie die Steuereinheit 24 sind über
die Mehrleitungs-Kanäle 26 bzw. 28 an einer Bestimmungsbzw. Zielschaltung 30 angeschlossen. Diese Schaltung
kann irgendeine Art von Schaltungsanordnung sein, die Datengruppen verwendet. Wie nachstehend jedoch erläutert
werden wird, handelt es sich bei der Bestimmungsschaltung 30, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, um eine
Zentraleinheit 34 (Fig. 2) einer Datenverarbeitungsanlage. Die betreffende Bestimmungsschaltung 30 kann zur
Vornahme der Adressierung der Datengruppe und damit zur Erzeugung der sequentiellen Reihenfolge angepaßt sein,
in der der Speicher in ihm gespeicherte Datengruppen über den Mehrleitungs-Kanal 32 bereitstellt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält der Speicher 10 eine Speichereinheit 40 und Datenregister 42 und 44. Die
Speichereinheit 40 ist in zwei Bereiche unterteilt, deren einer Datengruppen an das obere Speicherdatenregister
42 abgibt und deren anderer Datengruppenan das
untere Speicherdatenregister 44 abgibt. Jeder Datenblock innerhalb der nachstehend noch näher zu erläuternden
Speichereinheit 40 enthält Datengruppen in beiden Bereichen der Speichereinheit. Wenn somit ein Datenblock
adressiert wird, sind die Datengruppen innerhalb des
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Blockes festgelegt; sie wejrden innerhalb der Datenregister
42 und 44 gespeichert. Die Reihenfolge der Abspeicherung und der Wiedergewinnung der in den Datenregistern
gespeicherten Datengruppen kann durch die Zentraleinheit 34 spezifiziert werden.
Der Ausgang des Datenregisters 42 ist über Mehrleitungskanäle
46 und 47 mit einem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektur-Schalter 50 (innerhalb der Schaltung 16)
bzw. mit dem Datenschalter 18 verbunden. Das Datenregister 44 ist über die Mehrleitungs-Kanäle 52 und 53
mit dem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50 bzw. mit dem Datenschalter 18 verbunden. Die Datenregister
42 und 44 sind ebenfalls ausgangsseitig über die Mehrleitungs-Kanäle 47 bzw. 53 mit einem weiteren Datenschalter
55 verbunden.
Die Mehrleitungs-Kanäle 47 und 53 umfassen den Mehrleitungs-Kanal
14 gemäß Fig. 1. Die Mehrleitungs-Kanäle 46 und 52 umfassen den Mehrleitungs-Kanal 12 gemäß Fig. 1.
Der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50, der weitgehend in der gleichen Weise arbeitet wie die Schalter
18 und 55, vermag als seine Ausgangssignale den Inhalt des Registers 42 oder des Registers 44 über den
betreffenden Kanal auszuwählen. Die Datenschalter können von irgendeiner generell bekannten Art sein, um zwischen
zwei oder mehreren Sätzen von Eingangssignalen das Ausgangssigna]|auszuwählen.
Das ausgewählte Ausgangs signal des Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalters 50 wird
den Eingängen sowohl der Fehlerdetektoreinheit 58 als auch des Halteregisters 60 zugeführt. Das Ausgangssignal
des Datenschalters 50 wird in das Halteregister 60 geladen, wobei eine Datengruppe zum jeweiligen Zeitpunkt
geladen wird. Demgemäß wird das Ausgangssignal des jeweils ausgewählten Datenregisters 42 oder 44 in das Halteregister
60 geladen. Die Fehlerdetektoreinheit 58 nimmt außerdem die Ausgangssignale der Datenregister 42 und
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über den Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50 auf. Die Fehlerdetektoreinheit 58 überprüft die Datengruppe
von dem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschalter 50 hinsichtlich des Vorliegens von Fehlern. Ein Beispiel
für Fehlerkorrekturcodes mit minimalem Fehlerabstand
ist von Hamming in dem Artikel "Error Detecting and Error Correcting Codes" in der Zeitschrift Bell
System Technical Journal, Vol. 29, 1950, Seiten 147 bis 160 angegeben worden.
Der Fehlerkorrekturcode wird nicht in das Halteregister geladen. Der Fehlerkorrekturcode wird lediglich über den
Datenschalter 50 der Einheit 58 bereitgestellt.
Die Datenbits der Datengruppe werden überprüft um festzustellen,
ob die richtige Parität vorhanden ist, und die die Daten darstellenden Datenbits werden bezüglich des
Fehlerkorrekturcodes korrigiert bzw. sind korrekt. Wenn
ein Fehler aufgetreten ist, gibt die Fehlerdetektoreinheit 58 ein diesen Umstand anzeigendes Signal über die
Leitung 63 ab. Ein Syndrom-Signal wird ebenfalls von der
Fehlerdetektoreinheit 58 erzeugt. Das Syndrom-Signal wird
in dem Syndrom-Register 65 über die Mehrleitungs-Kanäle
gespeichert. Das in dem Syndrom-Register 65 gespeicherte Syndrom-Signal wird einem Decodex* 69 und einer Fehlerdetektor-
und Datenfehlerkorrektureinrichtung 71 über einen
Mehrleitungs-Kanal 70 zugeführt. Die Datenkorrektureinrichtung
71 ist außerdem so geschaltet, daß sie das Ausgangssignal des Halteregisters 60 über den Mehrleitungs-Kanal
72 aufnimmt. Dieses Ausgangssignal umfaßt die in dem betreffenden Register gespeicherte Datengruppe. Die
Korrektureinrichtung 71 nutzt das Ausgangssignal des Syndrom-Registers 65 dazu aus, die in dem Halteregister
gespeicherten Daten dann zu korrigieren, wenn ein Fehler vorhanden ist und wenn dieser Fehler korrigierbar ist.
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Das Syndrom-Signal von dem Register 65 her zeigt auf
ein bestimmtes Datenbit innerhalb der in dem Halteregister 60 gespeicherten Datengruppe, wenn der Fehler
korrigierbar ist. Das Datenbit wird geändert, um als Ausgangssignal der Korrektureinrichtung 71 eine korrigierte
Datengruppe bereitzustellen, in der das fehlerhafte Datenbit korrigiert worden ist. Wenn beispielsweise
der Fehler im Bit 9 der Datengruppe existierte und wenn das Bit gerade eine "1" war, dann würde die
Korrektureinrichtung 71 das Bit 9 in eine "O" ändern. Das Ausgangssignal der Korrektureinrichtung 71 wird
über den Mehrleitungs-Kanal 75 in das Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrektur-Ausgaberegister 73 geladen. Die
korrigierte Datengruppe wix'd über den Mehrleitungs-Kanal 20 von dem Ausgaberegister 73 zu den Datenschaltern
18 und 55 hin übertragen. Wenn die Datengruppe innerhalb des Halteregisters 60 keinen Fehler enthält,
dann leitet die Daten-Korrektureinrichtung 71 die Daten von dem Haltereigster 6O ohne eine Änderung weiter, wobei
die betreffende Datengruppe in das Ausgaberegister geladen wird. Demgemäß kann eine Datengruppe, die keinen
Fehler enthält, zu dem Datenschalter 18 entweder über den durch den Mehrleitungs-Kanal 47 bereitgestellten Weg oder
über den Weg geleitet werden, der die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung umfaßt. Der Datenschalter
kann einen Weg für die Ausgabe vom Datenschalter 18 zu der Zentraleinheit 34 hin auswählen.
Wie oben erläutert, gibt der Decoder 69 Ausgangssignale an eine Verknüpfungseinheit 78 ab. Die Verknüpfungseinheit
78 nimmt außerdem das B'ehlersignal von der Fehlerdetektoreinheit
5G her über die Leitung 63 auf. Der Decoder 69 vermag das Syndrom-Signal von dem Register 65
aufzunehmen und dieses Signal zu decodieren um zu bestimmen, ob der Fehler ein korrigierbarer Fehler oder
ein nicht korrigierbarer Fehler ist.
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• nt"
Wenn der Fehler nicht korrigiert werden kann (weiter unten wird ein Beispiel erläutert werden), zeigt dies
der Decoder 69 der Verknüpfungseinheit 78 über die Leitung 80 an. Ist der Fehler jedoch korrigierbar, so
zeigt der Decoder 69 dies über die Leitung 82 der Verknüpfung se inhe it 78 an. Es sei darauf hingewiesen, daß
das Au£3gangssignal der Fehlerdetektoreinheit ij8, welches
anzeigt, daß ein Fehler vorliegt, mit einem Taktimpuls auftritt, und daß das Ausgangssignal des Decoders 69 auf
den Leitungen 80 und 82 mit dem nächsten Taktimpuls auftritt.
Die Verknüpfungseinheit 78 gibt ihre Ausgangssignale an die Steuereinheit 24 über die Leitungen 85 und 88 ab,
die den Kanal 22 bilden. Die Leitungen 87 und 88 sind an einem iSirigangssteuerregister 110 angeschlossen. Der Ausgang
des Steuerregisters 110 ist über den Mehrleitungskanal 28 mit einer Eingangsstapelspeichereinheit 112 verbunden.
Der Mehrleitungskanal 28 umfaßt eine Leitung 114
und den Schreibadressenkanal 116. Das EingabeSteuerregister
110 stellt ein Schreibfreigabesignal auf der Leitung 114 zur Verfügung; mit diesem Signal wird angezeigt,
daß eine korrigierte Datengruppe in dem Fehlerdetektor- und Fehlerkorrektur-Ausgaberegister 73 enthalten ist. Die
Signale, die von dem Register 110 an den Kanal 116 abgegeben werden, zeigen die Adresse der nicht korrigierten
Daten an. Dies entspricht der korrigierten Datengruppe in dem Register 73 innerhalb der Eingabestapelspeichereinheit
118. Die Adresse oder das Schreibsignal wird dem EingabeSteuerregister 118 von der Verknüpfungseinheit 78
her über die Leitungen 87 und 88 bereitgestellt. Demgemäß werden die korrigierten Daten über die nicht korrigierten
Daten geschrieben. Selbstverständlich sind auch andere Anordnungen möglich, wie Anordnungen, durch die die unkorrigierten
Daten aus dem Stapel aufgegeben werden und bei denen das Ausgangssignal des Registers 73 in die
nächste verfügbare Speicherposition gebracht wird. Die
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Adresse, unter der die jeweilige Datengruppe abzuspeichern ist, wird der Verknüpfungseinheit 78 über den Mehrleitungskanal
118 eingegeben. Die beiden übrigen Ausgangssignale der Verknüpfungseinheit 78, die über die Leitungen
85 bzw. 86 abgegeben werden und die das Vorliegen eines Fehlers bzw. eines nicht korrigierbaren Fehlers
anzeigen, werden der EingabeSteuereinheit 120 zugeführt.
Die EingabeSteuereinheit 120 gibt ein Ausgangssignal an
die Leitung 122 ab. Dies ermöglicht der Zentraleinheit, die Datengruppe auszunutzen. Die Eingabesteuereinheit 120
informiert die Zentraleinheit darüber, dai3 eine bestimmte
Datengruppe fehlerhaft ist und daß die den Fehler enthaltende Datengruppe nicht freigegeben ist. Wenn die Daten
nicht korrigierbar sind, dann wird die Zentraleinheit insoweit informiert; die Zentraleinheit benutzt die nicht
korrigierten Daten nicht. Wenn der Fehler nicht korrigierbar ist, dann wird der Betrieb aufgegeben, und verschiedene
Rückstell- bzw. Rückgewinnungsmaßnahmen, die für sich bekannt sind, können vorgenommen werden.
Der Ausgang des Datenschalters 18 ist über den Mehrleitungskanal 26 mit der Eingabestapelspeichereinheit 112
und einem Nebenwegregister 124 der Zentraleinheit 34 verbunden. Die Funktion des Nebenweg- bzw. Umgehungsregisters
124 besteht darin, den Datendurchlauf um einen Taktimpuls zu verzögern. Der Ausgang des Umgehungsregisters 124 ist
über den Mehrleitungskanal 126 mit einem Verteilerregister 129 verbunden. Während des Auftretens des nächsten
Taktimpulses wird die in dem Nebenwegregister 124 gespeicherte
Datengruppe in das Verteilerregister 129 geladen. Bevor die Datengruppe in dem Verteilerregister 129
für die Verwendung in der Zentraleinheit übertragen wird, wird das Ausgangssignal der EingabeSteuereinheit 120 auf
der Leitung 122 dazu herangezogen festzustellen, ob die Daten einen Fehler enthalten. Wenn die Daten keinen Fehler
enthalten, dann wird die Information von dem Verteiler-
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register 129 für die Verwendung in anderen Komponenten der Zentraleinheit (nicht dargestellt) übertragen. Wenn
die Information innerhalb des Verteilerregisters 129 jedoch fehlerhaft ist, dann wird die Datengruppe innerhalb
des Verteilerregisters 129 nicht verwendet, und
während de a nächsten Taktirnpulses wird die Datengruppe
innerhalb des Nebenwegregisters 124 in das betreffende Verteilerregister geladen. Sodann werden die Wiedergewinnung
sprοζeduren herangezogen.
Der Ausgang des Verteilerregisters 129 ist über den Mehrleitungskanal
131 mit den anderen Komponenten der Zentraleinheit 34 verbunden, beispielsweise mit dem Befehlsregister
(nicht dargestellt). Die Eingangs- bzw. Eingabestapelspeichereinheit
112 kann ausgangsseitig über den Mehrleitungskanal 133 mit dem Notizblock- bzw. Cache-Speicher
(nicht dargestellt) der Zentraleinheit oder mit irgendeiner anderen Komponente verbunden sein. Der Datenschalter
55 ist über den Mehrleitungskanal 135 mit einer
anderen Verteilerschaltungsanordnung (nicht dargestellt), wie mit einer anderen Zentraleinheit CPU, verbunden.
In Fig. 3 ist eine Datengruppe mit einer Länge von 80 Bits
(0-79) veranschaulicht. Die in Fig. 3 dargestellte bestimmte Datengruppe und Adresse zeigt lediglich ein Beispiel;
es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß irgendeine geeignete Anordnung verwendet werden kann. Die Bits 0
bis 71 der Datengruppe enthalten die Information, entweder Daten oder Befehle, die in der Speichereinheit
(Fig. 2) gespeichert sind. Die Bits 72 bis 78 kennzeichnen einen Fehlerkorrekturcode, der erzeugt wurde, als die
Datengruppe in die Speichereinheit 40 gespeichert wurde (Fig. 2). Der Fehlerkorrekturcode ist irgendein Code der
bekannten Codearten. Obwohl nachstehend ein spezielles Beispiel der besonderen Codierungsart veranschaulicht
ist, ist jedoch darauf hinzuweisen, dai3 irgendeine an
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" -i.t ,
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sich bekannte Art der Codierung benutzt werden kann. Da.-:. Datenbit 79 ist ein Gesamt-Paritätsbit sowohl für
die Information in den Bits 0-71 als auch für den Fehlerkorrekturcode
in den Bits 72 bis 78 und die ersten 24 Bits 0-23 der Adresse der Datengruppe. Die ersten
24 Bits der Adresse der Datengruppe werden außerdem zusammen mit den informationsbits 0 bis 71 dazu herangezogen,
den Fehlerkorrekturcode der Bits 72 bis 78 zu erzeugen, wenn die Datengruppe in der Speichereinheit 40
gespeichert wird. Der Fehlerkorrekturcode und die information der Datengruppe wird zusammen mit der Adresse
der Datengruppe der Fehlerdetektoreinheit 58 bereitgestellt. Die Adresse wird in einem Register (nicht dargestellt)
gespeichert und bei Bedarf über den Kanal 1j57 der Einheit 58 zugeführt. Die Fehlerdetektoreinheit 58 nutzt
die Bits 72 bis 79 dazu aus zu bestimmen, ob irgendeines der Bits 0 bis 71 der Datengruppe fehlerhaft ist oder ob
die Bits 0 bis 23 der Adresse fehlerhaft sind.
Bei dem folgenden Beispiel sind die Bits nicht durch Einsen bzw. Nullen dargestellt, sondern sie sind vielmehr als
Üktal-Groi3en dargestellt. Demgemäß stellt jede Zahl den äquivalenten Wert von drei Binärziffern dar. "Jo ist beispielsweise
die Datengruppe 123.456.701.234 gekennzeichnet durch 070.505.030.101. Die Daten in dem Speicher 10 können
jeweils in Blöcken von Vierergruppen bereitgestellt werden. Dabei kann es in gewissen Anwendungsfällen wünschenswert
sein, die Reihenfolge der Datengruppen innerhalb des 80 Bit umfassenden,vier Datengi-uppen bildenden Blockes festzulegen,
um diese Datengruppen an die Zentraleinheit abzugeben. Die Adresse für die betreffende Datengruppe ist gegeben mit
3262.274.153.
Der Fehiorkorrekturcode für die Kombination beträgt 032.
Dieser Code wird vor der Eingabe in die opeichereinheit
erzeugt» Unter der Annahme, daß das Bit 19 des ersten Datenwortes mit 0 gegeben ist, was einen Fehler darstellt,
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der innerhalb der Fehlerdetektoreinheit 58 ermittelt wird, wird ein Syndrom-Signal durch die Fehlerdetektoreinheit
58 erzeugt und in dem Syndrom-Register 65 abgespeichert. Dieses Fehlersignal wird durch die Korrektureinrichtung
71 decodiert, so daß das Datenbit 19 der in dem Halteregister 60 gespeicherten Datengruppe invertiert
wird. Demgemäß ist das Signaldatenbit 19 eine "0", wobei die Korrektureinrichtung 71 das Bit 19 in
eine "1" ändert. Die korrigierte Datengruppe wird in dem Ausgaberegister 73 gespeichert.
Die Ausnutzung der Adresse durch die Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrekturanordnung hat sich als brauchbar erwiesen,
kann jedoch bei Bedarf unterlassen werden. Wenn beispielsweise das Adressenbit 23 gleich "1" ist, und
zwar aufgrund eines Adressendecodierungsfehlers in dem Speicher 10, dann erzeugt die Fehlerdetektoreinheit 58
ein weiteres Syndrom-Signal. Die Korrektureinrichtung 71
versucht, dieses Fehlersyndrora-Signal zu decodieren; die
betreffende Einrichtung wird jedoch außerstande sein, diese Decodierung vorzunehmen, da die einzigen Bits, die
diese Einrichtung korrigiert, jene der Datengruppe sind, die in dem Halteregister 60 gespeichert ist. Der Decoder
69 decodiert diesen Fehler als nicht korrigierbaren Fehler und zeigt dies durch ein Signal auf der Leitung
80 an. Die Verknüpfungseinheit 78 führt dann ihre Funktion der Verteilung und Bereitstellung der erforderlichen
Signale für die Steuereinheit 24 aus. Bei dem ersten Beispiel, bei dem das Syndrom-Signal einen korrigierbaren
Fehler anzeigte, zeigte dies der Decoder 69 der Verknüpfungseinheit 78 über die Leitung 82 an. Die
Verknüpfungseinheit 58 zeigte dann das Vorhandensein der korrigierten Datengruppe innerhalb des Ausgaberegisters
73 für die Steuereinheit 24 an. Die Einfügung der korrigierten Datengruppe in den Datenstrom führt
zu einem korrigierten Datenstrom am Ausgang der
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Korrektureinrichtung 71. Die Ablauffolge der Datengruppe
wird für die nachfolgende Datengruppe beibehalten. Der Datenschalter 10 fährt damit fort, das Ausgangssignal
des Ausgaberegisters 73 an die Zentraleinheit 34 weiterzuleiten, und zwar solange, bis eine Anforderung von
einer anderen Zentraleinheit (nicht dargestellt) vorliegt, um Datengruppen auf der Leitung 135 über den
Datenschalter 55 aufzunehmen. Der Datenschalter nutzt die Datengruppen in dem Kanal 14 solange aus, bis ein
Fehler ermittelt und korrigiert ist. Der korrigierte Datenstrom wird sodann ausgenutzt. In Fig. 4, 5 und 6
sind Flußdiagramme des Betriebs der verschiedenen Teile der in Fig. 2 dargestellten Anordnung veranschaulicht.
Dabei werden zwei Einrichtungen, die in Fig. 2 nicht dargestellt sind, für den Betrieb gemäß Fig. 4, 5 und 6 in
Anspruch genommen. Diese Einrichtungen sind durch eine Anzahl von Zugriffszeiten und durch einen Erweiterungszähler gegeben, der beispielsweise in dem Speicher 10
untergebracht sein kann oder der durch einen Erweiterungszähler gebildet sein kann oder innerhalb der Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrekturschaltung 16 vorgesehen ist.
Eine Zugriffszeitsteuereinrichtung wird ausgelöst, wobei
Blöcke von vier Datengruppen aus dem Speicher 10 angefordert werden.
Die Verknüpfung für das Laden der Datengruppen von dem Speicher in die Zentraleinheit 34 ist in Fig. 4 veranschaulicht.
Die Verknüpfung beginnt mit dem Zustand 150 und gelangt vom Zustand 150 zum Zustand 152. Im Zustand
152 erfolgt eine Überprüfung um festzustellen, ob eine Anforderung nach aus dem Speicher zu lesenden Datengruppen
aufgetreten ist. Wenn eine derartige Anforderung nicht aufgetreten ist, gelangt die Verknüpfung über den
Weg 154 weiter und tritt in den Zustand 150 wieder ein. Wenn jedoch ein Speieherzyklus aufgetreten ist, dann
fährt die Verknüpfung vom Zustand 152 weiter und tritt in den Schritt 156 ein. Innerhalb des Schrittes 156
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wird die Zugriffszeitsteuereinrichtung (,nachstehend
auch mit AT "bezeichnet) mit irgendeiner geeigneten Zahl, die größer ist als 10, in Betrieb gesetzt. Die
Verknüpfung geht dann vom Schritt 156 weiter und gelangt in den Zustand 158. Im Zustand bzw. Schritt
erfolgt eine Überprüfung des Ausgangssignals der Zugriff szeit steuereinrichtung um zu bestimmen, ob der
Wert der Zeitsteuereinrichtung gleich 10 ist. Wenn das Ausgangssignal gleich 10 ist, dann geht die Verknüpfung
vom Zustand bzw. Schritt 158 weiter und gelangt zum Schritt 160. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung
nicht gleich 10 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg 162 aus und tritt wieder
in den Zustand bzw. Schritt 158 ein. innerhalb des Schrittes 160 wird die Speichereinheit 40 (Fig. 2) nach den
geforderten Datengruppen abgesucht. Wenn die Suche fortschreitet, tritt die Verknüpfung in den Zustand bzw.
Schritt 164 ein. Innerhalb des Zustands 164 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft
um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 5 heruntergezählt hat. Wenn das Ausgangssignal der
Zugriffszeitsteuereinrichtung nicht gleich 5 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg
aus und kehrt zum Schritt bzw. Zustand 164 zurück. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung ein Ausgangssignal erreicht,
welches gleich 5 ist, dann gelangt die Verknüpfung vom Zustand 164 zum Schritt 168. Das Zeitintervall
zwischen den Zeitpunkten, zu dem das Ausgangssignal
der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich 10 und zu dem
das betreffende Ausgangssignal gleich 5 ist, reicht für
eine vollständige Absuche der Speichereinheit 40 und die Lagebestimmung der angeforderten Datengruppen aus.
im Schritt 168 werden zwei Datengruppen in den Registern
42 und 44 verriegelt. Die Verknüpfung tritt dann beim Schritt 168 aus und in den Zustand 170
ein. innerhalb des Zustands 170 wird das Ausgangssignal
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der Zugriffszeitsteuereinrichtung erneut überprüft. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
nicht gleich 4 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg 172 aus und tritt in
den Zustand 170 wieder ein. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich 4 ist, dann geht
die Verknüpfung vom Zustand 170 weiter und gelangt zum Schritt 174. Im Schritt 174 werden die Register 124 sowie
die Stapelspeichereinheit 112 mit einer Datengruppe zum Jeweiligen Zeitpunkt entweder vom Register 42 oder
vom Register 44 in einer gewissen Reihenfolge geladen. Die Verknüpfung wird dann über den Weg 176 fortgeführt
und tritt in den Zustand 178 ein. Im Zustand 178 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft um festzustellen, ob die Zugriffszeitsteuereinrichtung bis jetzt auf 3 heruntergezählt hat. Wenn
das Ausgangssignal nicht gleich 3 ist, dann führt die Verknüpfung einen neuen Zyklus über den Weg 180 aus und
tritt in den Zustand 178 ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung den Wert 3 erreicht, tritt die Verknüpfung
aus dem Zustand 178 aus und in den Schritt ein. Im Schritt 182 werden das Register 124 und die
EingabeStapelspeichereinheit 112 mit den Datengruppen
im Register 42 oder im Register 44 geladen, welche Datengruppen im Schritt 174 nicht geladen worden sind.
Die Register 42 und 44 werden mit dem Ausgangssignal
der Speichereinheit 40 erneut verriegelt. Es sei darauf hingewiesen, daß in den nachstehenden Erläuterungen ein
Zugriff zu vier Datengiuppen zum jeweiligen Zeitpunkt von dem Speicher in einem Satz erfolgt. Dies stellt jedoch
lediglich ein Beispiel dar; es kann nämlich irgendeine Anzahl von Datengruppen oder ein kontinuierlicher
Datengruppenfluß vom Speicher bei der vorliegenden Erfindung ausgenutzt werden.
Nachdem die nächsten beiden Datengruppen in den Registern 42 und 44 verriegelt bzw. eingespeichert sind,
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geht die Verknüpfung vom Schritt 182 weiter und gelangt zum Zustand bzw. Schritt 184. Innerhalb des Zustands
wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
erneut überprüft. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung noch nicht auf 2 heruntergezählt hat, führt die
Verknüpfung einen Zyklus über den Weg 196 aus und tritt
wieder in den Zustand 184 ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung jedoch auf 2 hteruntergezählt hat,
schaltet die Verknüpfung vom Zustand 184 ausgehend weiter und gelangt zum Schritt 188. Innerhalb des Schrittes
188 wird eine Datengruppe innerhalb der Register 42 und in das Register 124 und in die Eingabestapelspeichereinheit
112 geladen, und zwar in einer vorbestimmten Reihenfolge. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 188 ausgehend
weiter und gelangt zum Zustand 190. Im Zustand wird die Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen,
ob sie bis 1 heruntergezählt hat. Wenn dies
nicht der Fall ist, dann führt die Verknüpfung einen Zyklus über den Weg 192 aus und tritt wieder in den Zustand
190 ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung
auf 1 heruntergezählt hat, dann durchläuft die Verknüpfung
den Schritt 194 und tritt in den Zustand I96 ein. Im Schritt 194 werden das Register 124 und die
Eingabestapelspeichereinheit 112 mit der im Schritt 188 nicht geladenen Datengruppe geladen.
Der sequentielle Betrieb der Steuereinheit 24, der Zentraleinheit 34 und des Datenschalters 18 sind in
dem Flußdiagramm gemäß Fig. 5 beschrieben. Grundsätzlich zeigt Fig. 5 das Laden der Datengruppen und den Ersatz
der Datengruppen im Fehlerfalle innerhalb der Eingabestapelspeichereinheit 112. Es sei Jedoch darauf hingewiesen,
daß dann, wenn die Daten fehlerhaft sind, die betreffende Datengruppe nicht durch den Kanal I3I von
dem Verteilerregister 124 abgegeben wird und auch nicht als Eingangsgröße den anderen Komponenten der
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Zentraleinheit 34 zugeführt wird. Die Verknüpfung gemäß Fig. 5 beginnt im Zustand 200. Die Verknüpfung
führt vom Zustand 200 ausgehend weiter und tritt in den Zustand 202 ein. Während die Verknüpfung sich im
Zustand 202 befindet, wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft. Wenn die betreffende
Zeitsteuereinrichtung auf 5 gezählt hat, geht die Verknüpfung vom Zustand 202 ausgehend weiter
und gelangt zum Schritt 206. Bis die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 5 herunterzählt, führt die Verknüpfung
Zyklen über den Weg 208 aus und tritt in den Zustand 202 ein. Im Schritt 206 wird eine der in den
Registern 42 und 44 enthaltenen Datengruppen an die Zentraleinheit über den Datenschalter 18 ausgesendet,
und zwar als Eingangssignal für das Register 124 und den Stapel 112. Der Datenschalter 18, der weiter unten
noch erläutert werden wird, wählt entweder das Ausgangssignal des Registers 42 oder des Registers 44 für das
Register 124 und die EingabeStapelspeichereinheit 112 aus.
Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 206 ausgehend weiter und gelangt zum Zustand 210.
Im Zustand 210 führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 212 aus, um in den Zustand 210 wieder einzutreten, solange
das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
gleich 4 ist. Die Verknüpfung geht dann weiter und gelangt zum Schritt 214. Im Schritt 214 wird das Eingabestapel
unter der durch den Kanal 114 bereitgestellten Adresse geladen, und das Register 124 wird mit dem
ausgewählten Ausgangssignal entweder des Registers 42
oder des Registers 44 geladen. Die Verknüpfung schreitet dann durch den Schritt 216 fort und gelangt zum Zustand
218. Im Schritt 216 wird die durch das EingabeSteuerregister
110 bereitgestellte Adresse durch eine Datengruppe vorgerückt. Die Adressen zum Laden des Eingabestapeis wird
der Verknüpfungseinheit 78 über den Kanal 118 von der
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Zentraleinheit bereitgestellt. Die Zentraleinheit legt
dabei die bestimmte Speicherstelle innerhalb des Eingabestapelspeichers 112 fest, in die die jeweilige
Datengruppe zu laden ist. Die Adresse wird in der Verknüpfungseinheit 78 gespeichert und über den Kanal 22
zu dem EingabeSteuerregister 110 übertragen.
Während sich die Verknüpfung im Zustand 218 befindet, wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung nicht gleich 3 ist, führt die Verknüpfung
Zyklen über den Weg 220 aus und tritt in den Zustand 218 wieder ein. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung
auf 3 herunterzählt, führt die Verknüpfung
über den Schritt 222 weiter und gelangt in den Zustand 224. im Schritt 222 werden die Eingabestapelspeichereinheit
112 und das Register 124 mit der Datengruppe geladen, die entweder im Register 42 oder im Register
enthalten ist. Dabei handelt es sich um jene Datengruppe, die durch den Datenschalter 18 im Schritt 20b nicht ausgewählt
worden war. Der Datenschalter 18 nimmt selbstverständlich die Auswahl der neuen Datengruppe vor, nachdem
die vorhergehende Datengruppe in das Register 124 und in den Eingabestapelspeicher 112 geladen worden ist. Im
Zustand 224 wird das Ausgangssignal der Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrekturschaltung 16 überprüft um festzustellen,
ob ein Fehler aufgetreten ist.
Wenn die Steuereinheit 24 ein Ausgangssignal aufnimmt und die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung
einen Fehler noch nicht ermittelt hat, geht die Verknüpfung vom Zustand 224 aus weiter und gelangt zum
Schritt 226. Im Schritt 226 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse durch eine Datengruppe
vorgerückt. Die Verknüpfung geht dann weiter zum Zustand 228. Im Zustand 228 wird die Zugriffszeitsteuer-
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einrichtung überprüft um festzustellen, ob ihr Ausgangssignal
gleich 2 ist. Wenn das Ausgangssignal nicht gleich 2 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über
den Weg 230 aus und tritt wieder in den Zustand 228 ein. Wenn das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
gleich 2 ist, geht die Verknüpfung über den Schritt 234 weiter und gelangt zum Zustand 236.
Im Zustand 236 wird das Ausgangssignal der Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrekturschaltung 16 überprüft um
festzustellen, ob ein Fehler in der Datengruppe existiert. Wenn kein Fehler vorliegt, geht die Verknüpfung
über den Schritt 238 weiter und gelangt zum Zustand 240. Beim Schritt 238 wird die von dem Register
110 an die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse auf die Adresse der nächsten zu
ladenden Datengruppe weitergeschaltet.
Im Zustand 240 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft um festzustellen, ob es gleich 1 ist. Wenn das betreffende Ausgangssignal
nicht gleich 1 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 242 aus und tritt wieder in den Zustand 240 ein.
Beim Schritt 238 wird die von dem Register 110 an die Eingabestapelspeichereinheit bereitgestellte Adresse
weitergeschaltet, so daß sie die nächste Datengruppe adressiert. Beim Zustand 240 wird das Ausgangssignal
der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob es gleich 1 ist. Wenn das betreffende Ausgangssignal
nicht gleich 1 ist, führt die Verknüpfung Zyklen über den Weg 242 aus und tritt wieder in den
Zustand 240 ein. Wenn der Zähler auf 1 heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung vom Zustand 240 ausgehend
weiter und gelangt über den Schritt 243 in den Zustand 244. Beim Schritt 243 wird die Datengruppe in den Registern
und 44 nicht ausgewählt und nicht dem Register 124 zugeführt. Die Eingabestapelspeichereinheit 112 wird im
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Schritt 234 nun als Eingabeeinrichtung für den Datenschalter 18 ausgewählt. Außerdem wird im Schritt 243
die ausgewählte Datengruppe in die EingabeStapelspeichereinheit
112 und in das Register 124 eingespeichert. Im Zustand 244 wird das Ausgangssignal der Fehlerdetektor-
und Fehlerkorrekturschaltung 16 überprüft um festzustellen, ob ein Fehler vorliegt. Wenn kein Fehler vorliegt,
geht die Verknüpfung weiter und gelangt zum Schritt 246. Beim Schritt 246 wird die von dem Eingabesteuerregister
an die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, so
daß die nächste Speicherstelle adressiert ist, die die Speicherstelle für die erste Gruppe des nächsten Satzes
von vier Datengruppen bezeichnet, die in der Eingabestapelspeichereinheit 112 zu speichern sind. Die Verknüpfung
geht dannjvom Schritt 246 weiter und gelangt zum Zustand 248.
Im Zustand 248 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft um festzustellen, ob diese Zeitsteuereinrichtung auf Null heruntergezählt
hat. Wenn die betreffende Zeitsteuereinrichtung auf O heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung einen Zyklus
über den Weg 250 aus und gelangt zum Zustand 248. Vom Zustand 248 aus wird die Verknüpfung weitergeführt, wenn
die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 0 herabgezählt hat,
und zwar zum Zustand 252 hin. Im Zustand 252 wird das Ausgangssignal der Schaltung 16 überprüft um festzustellen,
ob eine Datengruppe von der Steuereinheit 24 her fehlerhaft ist. Wenn die Datengruppe nicht fehlerhaft
ist, wird die Verknüpfung vom Zustand 252 ausgehend weitergeführt; sie gelangt dann zum Zustand 298.
Wenn während der Zeitspanne, während der sich die Verknüpfung im Zustand 224 befindet, ein Fehler in der an
die EingabeStapelspeichereinheit 112 und das Register
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abgegebenen ersten Datengruppe ermittelt ist, wird die Verknüpfung über den Schritt 254 weitergeführt;
sie gelangt dann zum Zustand 256. Im Schritt 254 wird die von dem EingabeSteuerregister für die Eingabestapelspeichereinheit
112 bereitgestellte Adresse die Adresse der fehlerhaften Datengruppe. Während sich die
Verknüpfung im Zustand 256 befindet, wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um
festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat. Wenn die Zeitsteuereinrichtung
nicht auf 2 heruntergezählt hat, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 258 aus und gelangt
in den Zustand 256. Nachdem die Zeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat, wird die Verknüpfung über
die Schritte 262 und 263 weitergeführt und gelangt zum Zustand 265. im Schritt 262 wählt der Datenschalter 18
das Ausgangssignal des Registers 73 als Eingangssignal
für die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register 124 aus, wobei die korrigierte Datengruppe in
die betreffenden Einrichtungen geladen wird. Im Schritt 263, der dem Schritt 262 folgt, wird die durch
das Register 110 bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, um die nächste Datengruppe zu adressieren. Die Verknüpfung
geht dann weiter zum Zustand 265, gemäß dem das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft wird um festzustellen, ob auf 1 heruntergezählt ist. Wenn die Zeitsteuereinrichtung nicht auf 1
gezählt hat, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 267 aus und tritt wieder in den Zustand
ein. Wenn während der Zeitspanne, während der die Verknüpfung sich im Zustand 263 befindet, ein Fehler in
der zweiten Datengruppe ermittelt wurde, die in die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register 124
geladen worden ist, geht die Verknüpfung vom Zustand aus weiter und gelangt über den Schritt 2b9 zum
Zustand 265. Im Schritt 269 wird die durch das
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Register 110 für die Eingabestapelspeichereinheit 112 bereitgestellte Adresse zurückgesetzt, so daß sie nunmehr
auf die fehlerhafte Datengruppe zeigt.
Nachdem die Verknüpfung den Zustand 265 verläßt, durchläuft
sie die Schritte 271 und 272 und gelangt zum Zustand 274. Nachdem die Zugriffszeitsteuereinrichtung
auf 1 heruntergezählt hat und nachdem die Verknüpfung
den Zustand 265 verläßt und in den Schritt 271 eintritt, werden das Register 124 und die EingabeStapelspeichereinheit
112 mit dem Ausgangssignal des Registers 73 geladen.
Es sei darauf hingewiesen, daß nach Auftreten eines Fehlers das Ausgangssignal des Registers 73 in
die EingabeStapelspeichereinheit 112 und das Register
124 geladen wird. Wenn die Datengruppe keinen Fehler enthält, dann wird keines der Bits geändert, sondern
vielmehr werden die Bits vom Register 60 über die Datenkorrektureinrichtung 71 ohne Änderung in des Register 73
geladen.
Im Schritt 272 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse weitergeschaltet, um die nächste Datengruppe
zu adressieren. Wenn während der Zeitspanne, während der die Verknüpfung sich im Zustand 224 befand, ein Fehler
in der dritten Datengruppe ermittelt worden ist, die in die Eingabestapelspeichereinheit 112 und das Register
geladen worden ist, dann wird die Verknüpfung über den Weg 276 weitergeführt, um in den Schritt 278 einzutreten.
Beim Schritt 278 wird die durch das Register 110 bereitgestellte
Adresse auf die Adresse innerhalb der Eingabestapelspeichereinheit 112 für die dritte Datengruppe
innerhalb der Reihe von vier Datengruppen zurückgeführt. Die Verknüpfung wird dann weitergeführt und gelangt in
den Zustand 274.
Innerhalb des Zustands 274 wird die ZugriffszeitSteuer-
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einrichtung überprüft um festzustellen, ob ihr Ausgangssignal
0 ist. Wenn das Ausgangssignal nicht gleich O ist, gelangt die Verknüpfung über den Weg 280
und tritt wieder in den Zustand 274 ein. Nachdem das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung gleich
ist, geht die Verknüpfung über die Schritte 283, 284,285 weiter und gelangt zum Zustand 288. Beim Schritt 281
werden das Register 124 und die Eingabestapelspeichereinheit
112 mit dem Ausgangssignal des Registers 73 geladen. Wenn die Verknüpfung vom Zustand 244 über den
Schritt 278 weitergeführt worden wäre, wäre die Datengruppe eine korrigierte Datengruppe. Wenn jedoch die
Verknüpfung über die Schritte 271 und 272 weitergeführt worden wäre, könnte die aus dem Register 273 geladene
Datengruppe entweder eine korrigierte Datengruppe oder eine ursprüngliche nicht korrigierte Datengruppe sein,
die in das Register 60 geladen war. Wenn während der Zeitspanne, während der die Verknüpfung sich im Zustand
252 befindet, ein Fehler in der vierten Datengruppe der Reihe der vier Datengruppen ermittelt worden ist, die in
die Zentraleinheit 34 geladen sind, geht die Verknüpfung über den Schritt 290 weiter und gelangt zum Zustand 285.
Beim Schritt 290 wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse auf die Adresse der vierten Datengruppe
zurückgesetzt.
Während die Verknüpfung sich beim Schritt 284 befindet, wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse
in die Adresse der nächsten Datengruppe geändert, die in die EingabeStapelspeichereinheit 112 zu laden ist. Beim
Schritt 285 wird ein weiterer Zähler, der sogenannte Erweiterungszähler, auf Null gesetzt. Es sei darauf hingewiesen,
daß dieser Zähler vorwärts zählt. Beim Zustand wird das Ausgangssignal des Erweiterungszählers überprüft
um festzustellen, ob es gleich 1 ist. Wenn das betreffende Ausgangssignal nicht gleich 1 ist, führt die Verknüpfung
einen erneuten Zyklus über den Weg 292 aus und
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tritt wieder in den Zustand 288 ein. Nachdem der lirweiter ungszähler auf 1 gezählt hat, wird die Verknüpfung
vom Zustand 288 ausgehend über den Schritt 294 weitergeleitet, um zu dem Schritt 296 hin zu gelangen.
Beim Schritt 294 wird die in dem Ausgaberegister 73 befindliche Datengruppe in das Register 124
und in die EingabeStapelspeichereinheit 112 über den Datenschalter 18 geladen. Wie oben bereits ausgeführt,
kann die Datengruppe entweder eine korrigierte Datengruppe oder eine ursprüngliche Datengruppe sein, die
keinen Fehler enthielt. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 294 zum Schritt 296 weiter. Beim Schritt 296
wird die durch das Register 110 bereitgestellte Adresse weitergesehaltet, um die Speicherstelle zu adressieren,
unter der die nächste von der Zentraleinheit 34 aufgenommene
Datengruppe abzuspeichern ist. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 296 weiter und gelangt wie oben
in den Zustand 298.
Die Arbeitsweise der verschiedenen Einheiten innerhalb der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung 16 ist
in Fig. 6 veranschaulicht. Die Steuerfunktionen innerhalb der betreffenden Schaltung 16 werden durch die
Verknüpfungseinheit 78 gesteuert. Die Verknüpfung beginnt beim Zustand 310. Obwohl dieser Schritt nicht
veranschaulicht ist, müssen dabei zunächst Datengruppen in die Register 42 und 44 geladen werden. Die Verknüpfung
geht dann vom Zustand 310 aus weiter und gelangt zum Zustand 312. Der Datenschalter 50 wählt das Ausgangssignal
entweder des Registers 42 oder des Registers 44 aus. Diese Auswahl erfolgt gleichzeitig mit der Auswahl des
Datenschalters 18. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß dieselbe Datengruppe an das Register 124 und
an die Eingabestapelspeichereinheit 112 abgegeben wird, die an das Halteregister 60 und an die Fehlerdetektoreinheit
58 abgegeben wird. Wenn der Datenschalter 18 das
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Register 73 ausgangsseitig ausgewählt hat, dann wählt selbstverständlich der Datenschalter 50 allein die Ausgangssignale
des Registers 42 und des Registers 44 aus. Dieselbe Ablauffolge wird jedoch dabei beibehalten, wie
sie im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben worden ist. Dies bedeutet, daß die Zentraleinheit eine gewisse Ablauffolge
von Datengruppen ausgewählt hat und daß die Datengruppen in den Registern 42 und 44 in Übereinstimmung
mit der betreffenden bestimmten Ablauffolge ausgewählt werden. Wenn das Register 42 auszuwählen ist,
geht die Verknüpfung weiter zum Schritt 314, gemäß dem das Register 42 ausgewählt wird. Sodann erfolgt der Eintritt
in den Zustand 316.
Wenn das Register 44 auszuwählen ist, dann gelangt die Verknüpfung zum Schritt 318, und das Ausgangssignal des
Registers 44 wird ausgewählt. Die Verknüpfung geht dann weiter und gelangt zum Zustand 316. Innerhalb des Zustands
316 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung überprüft um festzustellen, ob die betreffende
Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 4 heruntergezählt hat. Wenn die Zeitsteuereinrichtung nicht auf >\ heruntergezählt
hat, führt die Verknüpfung einen erneuten Zyklus über den Weg 320 aus und tritt wieder in den Zustand
ein. Wenn die Zeitsteuereinrichtung auf 4 heruntergezähIt
hat, wird die Verknüpfung vom Zustand 316 ausgehend über die Schritte 323 und 324 weitergeführt, um in den Zustand
326 einzutreten. Beim Schritt 323 werden das Register und die Fehlerdetektoreinheit 58 mit der ausgewählten
Datengruppe geladen« Beim Schritt 324 wird nunmehr die Datengruppe innerhalb der Register 42 und 44, die nicht
ausgewählt worden war, als Ausgangssignal des Datenschalters 50 ausgewählt. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt
dies, daß dann, wenn der Schritt 314 ausgeführt worden ist, das Register 44 ausgewählt wird. Innerhalb des Zustandes
326 überprüft die Verknüpfungseinheit 78 das Ausgangssignal der Fehlerdetektoreinheit 58 auf der
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Leitung 63 um zu bestimmen, ob ein Fehler ermittelt worden ist. Wenn kein Fehler in der ersten Datengruppe
ermittelt worden ist, geht die Verknüpfung über den Weg 328 weiter und gelangt in den Zustand 330.
Im Zustand 330 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft um festzustellen, ob die betreffende Zeitsteuereinrichtung auf 3 heruntergezählt
hat. Wenn die betreffende Zeitsteuereinrichtung nicht auf 3 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung
in einem Zyklus über den Weg 332 zurück und tritt wieder in den Zustand 330 ein. Nachdem die Zugriffszeitsteuereinrichtung
auf 3 heruntergezählt hat, geht die
Verknüpfung vom Zustand 330 ausgehend weiter Über die Schritte 335 und 336, um in den Zustand 338 einzutreten.
Beim Schritt 335 werden das Register 60 und die Fehlerdetektoreinheit 58 mit der nächsten Datengruppe geladen.
Das Register 73 wird ebenfalls mit dem Ausgangssignal der Korrektureinrichtung 71 geladen.
Wie in Fig. 4 während des Schrittes 182 veranschaulicht, werden die nächsten beiden Datengruppen in den Registern
42 und 44 verriegelt. Innerhalb des Schrittes 336 wird die nächste (dritte) Datengruppe innerhalb der
vorbestimmten Ablauffolge durch den Datenschalter 50 ausgewählt.
Die Verknüpfung geht dann zum Zustand 338 weiter, gemäß dem ein Test vorgenommen wird um zu bestimmen,
ob die Fehlerdetektoreinheit einen Fehler ermittelt hat. Wenn kein Fehler in der zweiten Datengruppe ermittelt
worden ist, die in die Fehlerdetektoreinheit geladen worden ist, geht die Verknüpfung weiter zum Zustand 340.
Beim Zustand 340 wird ein Test durchgeführt um festzustellen, ob die Zugriffszeitsteuereinrichtung auf 2
heruntergezählt hat. Wenn der Zugriffszähler nicht auf 2 bzw. 1 heruntergezählt hat, wird durch die Verknüpfung
ein neuer Zyklus über den Weg 342 ausgeführt, um wieder
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in den Zustand 340 einzutreten. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung
auf 2 heruntergezählt hat, geht
die Verknüpfung durch den Schritt 344 weiter und gelangt zum Schritt 34b. Beim Schritt 344 wird die durch
den Datenschalter 5Obeim Schritt 336 ausgewählte Datengruppe in das Register 60 und die Fehlerdetektoreinheit
58 geladen. Beim Schritt 346 wählt der Datenschalter
50 die andere (vierte) Datengruppe aus, die zuvor nicht ausgewählt worden ist. Es dürfte ersichtlich
sein, daß die Verknüpfung innerhalb dieser bestimmten Schleife wiederholt ausgeführt wird und daß
die Ablauffolgen des Testens und Ladens solange fortgesetzt werden, bis die Verknüpfung wieder in den Zustand
310 eintritt.
Wenn während der Zeitspanne, während der sich die Verknüpfung im Zustand 326 befindet, ein Fehler in der
ersten ausgewählten Datengruppe ermittelt worden ist, geht die Verknüpfung vom Zustand 326 weiter und gelangt
zum Zustand 352. In dem Zustand 352 wird das Ausgangssignal des Decoders 6g überprüft um festzustellen, ob
der Fehler ein korrigierbarer Fehler ist oder nicht. Wenn der Decoder 69 aus dem durch die Fehlerdetektoreinheit
58 erzeugten und in dem Syndrom-Register 65 gespeicherten Syndrom-Signal feststellt, daß der Fehler
korrigierbar ist, dann geht die Verknüpfung über den Weg 354 weiter und gelangt zum Schritt 356. Wenn der
Fehler als nicht korrigierbarer Fehler bestimmt ist, geht die Verknüpfung vom Zustand 352 aus weiter und
gelangt zum Schritt 358. Beim Schritt 358 informiert die EingabeSteuereinheit 120 die Zentraleinheit 34 über
die Leitung 122 darüber, daß ein nicht korrigierbarer Fehler ermittelt worden ist und daß die richtigen bzw.
geeigneten Wiedergewinnungsprozeduren ausgelöst werden müssen. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 358 weiter
und gelangt zum Zustand 389.
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Beim Schritt 356 wird der Fehler durch die Korrektureinrichtung 71 korrigiert, und zwar unter Heranziehung
des durch die Fehlerdetektoreinheit 58 erzeugten und in dem Syndrom-Register 65 gespeicherten Syndrom-Signals.
Die korrigierte Datengruppe wird in das Ausgaberegister 73 geladen. Die Verknüpfung geht dann vom Schritt 356 aus
weiter und gelangt in den Zustand 360. Im Zustand 360 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 2 heruntergezählt hat. Wenn die betreffende
Zeitsteuereinrichtung nicht auf 2 heruntergezählt hat,
geht die Verknüpfung über den Weg 362 weiter und gelangt wieder in den Zustand 360. Wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung
auf 2 heruntergezählt hat, geht die Verknüpfung über die Schritte 365, 366 und 367 weiter und
gelangt zum Zustand 369. Im Zustand 365 werden das Halteregister 60 und die Fehlerdetektoreinheit 58 mit der durch
den Datenschalter 50 ausgewählten Datengruppe geladen. Beim Schritt 366 werden die korrigierten Daten in die
EingabeStapelspeichereinheit 112 und in das Register über den Datenschalter 18 geladen. Die nächste Datengruppe
wird durch den Datenschalter 50 im Schritt 367 ausgewählt. Wenn ein Fehler im Schritt 338 ermittelt wird,
geht die Verknüpfung über den Weg 371 weiter und gelangt in den Zustand 369. Im Zustand 369 wird das Ausgangssignal
des Decoders durch die Verknüpfungseinheit 78 überprüft um festzustellen, ob der Fehler korrigierbar ist. Wenn
der Fehler nicht korrigierbar ist, wird die Verknüpfung über den Weg 373 weitergeführt, um zu dem Schritt 375
zu gelangen. Beim Schritt 375 wird der Zentraleinheit gemeldet, daß ein nicht korrigierbarer Fehler existiert,
daß der Betrieb abgebrochen werden muß und daß die geeigneten Wiedergewinnungsprozeduren eingeleitet werden
müssen. Vom Schritt 375 aus geht die Verknüpfung weiter und tritt wieder in den Zustand 389 ein.
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Wenn ein korrigierbarer Fehler im Zustand 369 ermittelt
wird, gelangt die Verknüpfung über den Schritt 377 zum Zustand 379. Wenn beim Schritt 377 kein Fehler zu
korrigieren ist, wird das Ausgangssignal des Halteregisters
60 über die Korrektureinrichtung 71 geladen und ohne Änderung in das Register 73 eingeführt. Im
Zustand 379 wird das Ausgangssignal der Zugriffszeitsteuereinrichtung
überprüft um festzustellen, ob die Zeitsteuereinrichtung auf 1 heruntergezählt hat. Wenn
die Zeitsteuereinrichtung nicht auf 1 heruntergezählt
hat, wird die Verknüpfung über den Weg 381 weitergeführt, um in den Zustand 379 wieder einzutreten.
Die Verknüpfung wird vom Zustand 379 über die Schritte
384 und 385 weitergeführt, um zum Schritt 387 hin zu
gelangen. Beim Schritt 384 wird die durch den Datenschalter 5 ausgewählte Datengruppe in die Fehlerdetektoreinheit
58 und in das Register 60 geladen. Beim Schritt
385 wird der Inhalt des Registers 73 über den Datenschalter
18 in die Eingabestapelspeichereinheit 112 und in das Register 124 geladen. Beim Schritt 387, der dem
Schritt 385 folgt, wird die nächste Datengruppe in der durch den Datenschalter 50 bestimmten Ablauffolge ausgewählt.
Wie aus den oben beschriebenen Fällen ersehen werden kann, wird der übrige Teil der Verknüpfung wiederholt
ausgeführt, und die Reihenfolge der Ereignisse bleibt solange gleich, bis sämtliche Datengruppen in die Zentraleinheit
34 geladen worden sind oder bis ein nicht korrigierbarer Fehler ermittelt ist. Die Verknüpfung gelangt
dann in den Zustand 389.
Die Zugriffszeitsteuereinrichtung für den nächsten Speicherzyklus, d.h. für einen vier Datengruppen enthaltenden
Block, der aus dem Speicher 10 abzuführen ist, wird dann begonnen, wenn die Zugriffszeitsteuereinrichtung
im gerade laufenden Zyklus von ihrem Ausgangspunkt
130035/0516
- 3D45603 -39-
beim Schritt 156 (Fig. 4) ausgehend auf 5 herunterzählt.
Wenn ein Fehler aufgetreten ist, wird der nächste Block vom Register 73 (Fig. 2) geladen, als wenn ein Fehler
in den Zuständen 224 (Fig. 5) und 326 (Fig. 6) aufgetreten wäre.
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Claims (1)
- DIPUINCHEINZBARDEHLE "..*·-· MünöBän, 3νΪ2.-ί9ΒΟPATENTANWALTAktenzeichen: Mein Zeiohen: ^ 3161PatentansprücheVerfahren zur Abgabe einer korrigierten Datengruppe an eine Bestimmungsschaltung, dadurch gekennzei chnet.a) daß ein Datenstrom einer Datengruppe an eine Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) und an einen Datenschalter (18) abgegeben wird,b) daß der betreffende Datenstrom an die Bestimmung sschaltung über den Datenschalter (18) abgegeben wird,c) daß die Jeweilige Datengruppe im Fehlerfalle dadurch korrigiert wird, daß eine entsprechend korrigierte Datengruppe in den Datenstrom anstelle der fehlerhaften Datengruppe gesetzt wird,d) und daß der betreffende Datenstrom von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) her für eine Übertragung an die genannte Bestimmungsschaltung in des Fall ausgewählt wird, daß eine Datengruppe durch eine korrigierte Datengruppe ersetzt wird.2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,a) daß ein erster übertragungsweg (47) von einem Speicher (10) zu einer Bestimmungsschaltung (30) hin vorgesehen ist,b) daß von dem betreffenden Speicher (10) zu der genannten Bestimmungsschaltung (30) ein zweiter Übertragungsweg (46,20) vorhanden ist, in den eine Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) einbezogen ist, mittels der zumindest eine von dem Speicher (10) bereitgestellte130Ö35/0S18OBSGiHAL INSPECTEDDatengruppe mit einem Fehler feststellbar und durch eine korrigierte Datengruppe ersetzbar ist,c) und daß mit der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) sowie mit der Bestimmungsschaltung (30) eine Steuereinheit (24) zur Fehleranzeige verbunden ist, welche die betreffende Bestimmungsschaltung (30) derart anzusteuern gestattet, daß die betreffende eine Datengruppe durch die korrigierte Datengruppe ersetzbar ist und daß nachfolgende Datengruppen in der betreffenden Bestimmungsschaltung (30) von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) aufnehmbar sind.Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bereitstellung zumindest einer korrigierten Datengruppe der von dem Speicher (10) jeweils abgegebenen Datengruppen ein Datenschalter (18) vorgesehen ist, der ausgangsseitig die Datengruppen von dem betreffenden Speicher (10) abgibt,daß die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) mit dem Speicher (10) und dem Datenschalter (18) derart wirksam verbunden ist, daß die jeweilige korrigierte Datengruppe an den Datenschalter (18) in dem Fall abgebbar ist, daß eine der Datengruppen einen korrigierbaren Fehler enthält, und daß der betreffende Datenschalter (18) durch die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) derart ansteuerbar ist, daß unter Fehlerermittelung und Fehlerkorrektur die korrigierte Datengruppe über den betreffenden Datenschalter (18) und nachfolgende Datengruppen von der betreffenden Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) her übertragbar sind.130035/0516_3_ 30459094. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme eines in Datengruppen aufgeteilten Datenstromes von einem Speicher (10) in einer vorbestimmten Reihenfolge die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) so geschaltet ist, daß sie die betreffenden Datengruppen in der genannten bestimmten Reihenfolge aufnimmt und eine korrigierte Datengruppe innerhalb der genannten bestimmten Folge von Datengruppen anstelle der jeweiligen fehlerhaften Datengruppe setzt, und daß der Datenschalter (18) derart betrieben ist, daß er selektiv die Datengruppen aus dem Speicher (10) in der genannten bestimmten Reihenfolge und von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) in der betreffenden bestimmten Reihenfolge zu übertragen gestattet, wobei diese Reihenfolge die Abgabe der jeweils korrigierten Datengruppe nach Ermittelung eines korrigierbaren Fehlers umfaßt.5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme eines in eine bestimmte Folge von Datengruppenaufgeteilten Datenstromes von einem Speicher (10) unter Abgabe einer korrigierten Datengruppe für jede fehlerhafte Datengruppe an eine Bestiamungsschaltung (30) die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) den betreffenden Datenstrom aufzunehmen und innerhalb der genannten bestimmten Folge den fehlerhaften Datengruppen entsprechende korrigierte Datengruppe unter Bildung eines korrigierten Datenstromes abzugeben vermag, daß die Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) in dem Fall Signale zu erzeugen vermag, daß eine korrigierte Datengruppe an die Stelle einer fehlerhaften Datengruppe gesetzt wird,130035/0516"3045809und daß der durch die betreffenden Signale gesteuerte Datenschalter (18) den Datenstrom von dem Speicher (10) bzw. von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) selektiv aufzunehmen vermag.6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Datenschalter (55) vorgesehen ist, der den Datenstrom von dem Speicher (10) in der vorgegebenen bestimmten Folge und von der Fehlerdetektor- und Fehlerkorrekturschaltung (16) aufzunehmen und selektiv den betreffenden Datenstrom an eine zweite Bestimmungsschaltung abzugeben vermag, und daß der betreffende zweite Datenschalter (55) auf Signale des zugeführten Datenstromes anzusprechen vermag.7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrekturschaltung (16) ein erstes Signal in dem Fall zu erzeugen vermag, daß ein nicht korrigierbarer Fehler ermittelt ist, woraufhin der Betrieb mit der betreffenden Bestimmungsschaltung (30) abbrechbar ist.8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrekturschaltung (16) ein zweites Signal in dem Fall zu erzeugen vermag, daß die korrigierte Datengruppe substituiert ist, und daß die betreffende Bestimmungsschaltung (30) unter Aufnahme des betreffenden zweiten Signals die der korrigierten Datengruppe entsprechende Datengruppe unberücksichtigt läßt.9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrektur-130035/05163045809schaltung (16) eine Adresse für jede Datengruppe innerhalb des Speichers (10) zur Ermittelung von Adressierungsfehlern aufzunehmen vermag.10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerdetektor- und Korrektureinrichtung (16) einen Fehler in einer Gruppe festzustellen und Fehler dadurch zu korrigieren gestattet, daß die Jeweilige korrigierte Datengruppe in den Datenstrom von dem Speicher (10) an die Stelle der fehlerhaften Datengruppe gesetzt wird, und daß der Datenschalter (18) durch die Fehlerdetektor- und Korrektureinrichtung (16) gesteuert selektiv den Datenstrom von der Fehlerdetektor- und Korrekturschaltung (16) weiterzuleiten gestattet.130035/0516
Applications Claiming Priority (1)
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| Date | Code | Title | Description |
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Owner name: HONEYWELL BULL INC., MINNEAPOLIS, MINN., US |
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