DE3220109A1 - Kassettenladevorrichtung fuer ein aufnahme- und/oder wiedergabegeraet fuer bandkassetten - Google Patents
Kassettenladevorrichtung fuer ein aufnahme- und/oder wiedergabegeraet fuer bandkassettenInfo
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Description
VICTOR COMPANY OF JAPAN, LTD., Yokohama, Japan
Kassettenladevorrichtung für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für Bandkassetten"
Die Erfindung betrifft eine Kassettenladevorrichtung für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für
Bandkassetten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Insbesondere ist eine Kassettenladevorrichtung vorge-.
sehen, die eine Kassette zwangsläufig in einen Laderaum eingeben kann, sogar wenn die Kassette nicht vollständig
oder richtig in das Kassettengehäuse eingelegt ist.
Im allgemeinen ist die Kassettenladevorrichtung
eines Videο-Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes für
Bandkassetten so konstruiert und eingerichtet, daß eine Kassette in den Innenraum eines Gehäuses eingefügt wird,
wenn sich das Gehäuse in einer angehobenen Lage befindet.· Das Gehäuse wird zusammen mit der darin befindlichen
Kassette nach unten gedrückt, um abgesenkt zu werden, wodurch die Kassette in den Laderaum des Aufnahme- und/
oder Wiedergabegeräts für Bandkassetten eingegeben wird.
In einer bekannten Kassettenladevorrichtung mit diesen Kennzeichen wird die Kassette richtig und zwangsläufig
eingeführt, wenn die Kassette vollständig oder richtig in das Gehäuse eingelegt wurde. Wenn jedoch das Gehäuse
bei unsachgemäßer Eingabe der Kassette nach unten gedrückt wird, wobei die Kassette nicht vollständig in das
Gehäuse eingefügt ist und ein Teil oder Abschnitt der Kassettenrückseite sogar leicht außerhalb des Gehäuses
vorsteht, dann stößt der nach außen vorstehende rückseitige Abschnitt gegen die Deckplatte des Aufnahme- und/oder
Wiedergabegeräts für Bandkassetten, und der Kassettenladevorgang kommt an einem Zwischenpunkt zum Stillstand. Wird
bei einem solchen Fall sogar das Gehäuse mit großer Kraft
nach unten gedruckt, so wird die Kassette beim Anstoßen
an die Deckplatte beschädigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue und nützliehe
Kassettenladevorrichtung in einem Aufnahme- und/ oder Wiedergabegerät für Bandkassetten vorzusehen, bei
dem die oben genannten Nachteile überwunden sind.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Es soll eine Kassettenladevorrichtung geschaffen werden, in der ein Kassettenführungsteil angeordnet ist,
das während des Absenkens des Gehäuses in Funktion tritt, um den rückseitigen Bereich der Kassette in das Gehäuse
zu führen und hineinzudrücken. Ferner ist es in vorteilhafter Weise mit dieser Kassettenladevorrichtung möglich,
den Kassettenladevorgang sanft und zwangsläufig durchzuführen, selbst wenn die Kassette nicht vollständig
oder sachgemäß in das Gehäuse eingefügt worden ist.
Weitere Merkmale und Kennzeichen der Erfindung werden
durch die folgende genaue Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen offensichtlich.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielshalber beschrieben.
Dabei zeigen:
30
30
F I G . 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Kassettenladevorrichtung von oben, wobei
die Deckplatte des Kassettengehäuses und andere Teile aus Gründen einer deutlicheren Darstellung weggelassen
sind;
-O-
F I G . 2 und 3 eine Ansicht der rechten Seite, wobei einige Teile vertikal geschnitten sind. Die
Fig. 2 und 3 zeigen die Kassettenladevorrichtung aus Fig. 1 einmal vor dem Ladevorgang und einmal nach dem
Ladevorgang; . ■■ "
F I G . 4 eine Seitenansicht, die die Bewegung der Kassette während des Ladevorgangs in bezug auf das
Kassettenführungsteil zeigt;
10
10
F I G . 5A und 5B eine Ansicht des Kassettenführungsteils von oben und eine Ansicht des Kassettenteils
von vorne;
F I G . 5C einen Schnitt längs der Linie VC-VC
in Fig. 5B; und
F I G . 6 eine Seitenansicht, die die Kassettenführungsbewegung des Kassettenführungsteils zeigt.
Das in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigte Kassettengehäuse
10 weist einen Rahmenaufbau auf mit einer Bodenplatte, einer Deckplatte und linken und rechten Seitenplatten.
Das Kassettengehäuse 10 ist an seiner linken und seiner rechten Seite über zwei Flansche 13,13 jeweils
durch zwei Führungsarmpaare oder Stützarmpaare und 12 gelagert. Jedes Paar der Führungsarme 11 und 12
ist an seinem chassisnahen Ende durch Stifte oder Nieten 14 und 15 jeweils an ihre Flansche 13 gelenkig gehaltert
und an ihrem chassisfernen Ende durch Stifte und 17 mit dem Kassettengehäuse 10 verbunden. Somit
bilden jedes Armpaar 11 und 12, der dazugehörige Flansch 13 und das Kassettengehäuse 10 einen Gelenkmechanismus
mit vier Stangen. Die Flansche 13,13 sind an einem Chassis oder einer Grundplatte 19 eines Gehäuses
18 für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für Videobandkassetten befestigt;
Zusammen mit den Drehungen der Führungsarme 11
und 12 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn und im Uhrzeigersinn (wie man an Hand der Fig. 2 und 3 erkennt),
bewegt sich das Kassettengehäuse 10 zwischen einer Kassetteneingabelage
(oder einer Kassettenentnahmelage) auf und ab, wobei das Gehäuse'von einer Deckplatte 25
des Aufnahme- und/oder "Wiedergabegeräts für Videobandkassetten
und einem Kassettenladeraum 20 innerhalb des Gehäuses 18 des Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräts für
Videobandkassetten nach oben und nach außen gedrückt wird. Jedes Führungspaar 11 und 12 wird durch die elastische Kraft einer Schraubenfeder 21, die zwischen den
Führungsarmen ausgespannt ist, dazu gezwungen, sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinn zu drehen, wodurch das
Gehäuse 10 gezwungen wird, sich nach oben zu bewegen.
Der Kassettenladevorgang wird ausgelöst, indem zuerst
eine Kassette 22 in das Gehäuse 10 in Richtung des Pfeiles A eingelegt wird, wobei sich die Vorrichtung in
einer Lage bzw. einem Zustand befindet, wie er in Fig. gezeigt ist, und wobei sich der Kassettenverschlußdeckel
22a auf der Stirnseite befindet. Danach wird das Gehäuse 10 nach unten gedrückt., wie dies durch den
Pfeil B in Fig. 2 gezeigt ist. Das Kassettengehäuse 10 wird innerhalb des Kassettenladeraums 20 verriegelt bzw.
festgehalten, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. In Fig. zeigt die ausgezogene Linie das Gehäuse 10 in der Kassettenentnahmelage,
während die gestrichelte Linie das Gehäuse 10 in der Kassettenladelage zeigt. In der Zeit
des Kassettenladevorgangs bewegt sich die Kassette 22 in der Folge 22A-—*>■ 22B--» 22C drehend nach unten, wie dies
in Fig. 4 gezeigt ist, bis schließlich in der Lage 22D sich die Kassette 22 im Laderaum 20 befindet, wobei der
Verschlußdeckel 22a geöffnet ist und die nicht dargestellten Bandspulen in Eingriff mit den ebenfalls nicht
dargestellten entsprechenden Bandspulenscheiben stehen.
Wie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist, ist ein Kassettenführungsbauteil
23,das einen wesentlichen Teil der Erfindung bildet, im rechten Winkel in einer Lage
so angeordnet, daß es sich im hinteren Teil des Laderaums 20 innerhalb des Gehäuses 18 des Aufnahme- und/
oder Wiedergabegerätes für Videobandkassetten befindet. Das Führungsbauteil 23 ist in Fig. 1 auf der Stirnseite
und in den Fig. 2 und 3 auf ,der linken Seite abgebildet. Wie in den Fig. 5A, 5B und 5C gezeigt ist, ist
dieses Kassettenführungsteil 23 so konstruiert, daß es ein Führungshauptteil, auch kurz Hauptteil genannt, 23a
mit einer geneigten Oberfläche aufweist, und daß ferner in der Nähe seines linken und rechten Endes geneigte
Rippen 23b und 23c vorgesehen sind, die sich vom Hauptteil 23a rechtwinkling nach vorne erstrecken. Das
Kassettenführungsteil 23 ist ein gegossenes Kunststoffteil, wobei das Hauptteil 23a und die geneigten Rippen
23b und 23c einstückig ausgebildet sind. Das Kassettenführungsteil 23 ist einstellbar an den Flanschen 13
durch Schrauben 26 befestigt, die durch Schlitze 23d an den linken und rechten Enden des Führungsteils 23
geführt werden.
Die Art, in der die Kassette 22 durch das Kassettenführungsteil 23 während des Kassettenladevorgangs
geführt wird, wird jetzt an Hand der Fig. 6 beschrieben.
Die geneigten Rippen 23b und 23c des Kassettenführungsteils 23 stehen der Arbeitsbewegungsbahn 24A
der unteren Kante der Kassettenrückseite 22 während des Kassettenladevorgangs gegenüber. Ferner weisen die
geneigten Rippen 23b und 23c gekrümmte und geneigte Führungsoberflächen 23b-1 und 23c-1 auf, die in Richtung
des Kassettenladeraums 20 geneigt sind und sich in einer gekrümmten Kurve erstrecken. Die Krümmung dieser gekrümmten
und geneigten Führungsoberflächen 23b-1 und
--' -"-»" 32201 OS
23c-1 ist größer als die Krümmung der obengenannten Arbeitsbewegungsbahn 24A, d.h. der Radius der Krümmung
der Führungsoberflächen 23b-1 und 23c-1 ist kleiner als der Radius der Arbeitsbewegungsbahn 24A. Diese Führungsoberflächen
23b-1 und 23c-1 sind jeweils in einer solchen Lage angeordnet, daß sie die untere Kante 22b
der Kassettenrückseite 22 berühren, wenn die Kassette nicht vollständig bzw. nicht funktionsgerecht eingefügt
worden ist.
Wenn der Kassettenladevorgang mit der Kassette 22 so ausgeführt wird, daß die Kassette in der vorgeschriebenen
Lage in das Gehäuse 10 eingefügt worden ist, verläuft die Arbeitsbewegungsbahn 24A der unteren Kante 22b
des Bereiches der Kassettenrückseite, wie es durch eine mit einem Punkt strichlierte Linie in Fig. 6 gezeigt
ist. Diese Arbeitsbewegungsbahn 2AA ist von den geneigten
Rippen 23b und 23c etwas beabstandet. Die Kassette 22 bewegt sich, ohne daß sie durch diese geneigten Rippen
23b und 23c geführt wird und wird auf diese Weise in den Laderaum 20 eingeführt.
Wenn andererseits der Kassettenladevorgang mit einer unvollständig eingefügten Kassette 22 durchgeführt
wird, d.h., wenn die Kassette nicht vollständig in den innersten Teil des Gehäuses 10 eingefügt worden
ist, und wenn die Rückseite (d.h. die Rückseite wie sie in Eingaberichtung gesehen wird) der Kassette 22 außerhalb
des Gehäuses vorsteht, wie dies durch eine mit zwei Punkten strichlierte Linie in Fig. 4 gezeigt wird, dann
bewegt sich die untere Kante 22b des Bereiches der Kassettenrückseite auf der mit zwei Punkten strichlierten
Linie, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Bei einem Zwischenpunkt während des Kassettenladevorgangs trifft die untere
Kante 22b der Kassettenrückseite auf die geneigten Rippen 23b und 23c, und die Kassette wird durch die oben
beschriebenen gekrümmten und geneigten Führungsoberflä-
chen 23b-1 und 23c-1 geführt. Folglich wird bei diesem Zwischenpunkt während des sich abwärts bewegenden Kassettenladevorgangs
die unvollständig eingeführte Kassette 22 durch die geneigten Rippen 23b und 23c geführt.
Dabei wird die Kassette in Richtung des Pfeils A1 in Fig. 4 gedrückt, während sie sich nach unten bewegt,
wodurch die Kassette vollständig in die vorgeschriebene Ladeposition in das Gehäuse 10 eingeführt wird. Als
Endresultat ist die Kassette 22 richtig in den Laderaum 20 eingegeben, so daß sie vollständig in das Gehäuse 10
eingeführt ist. In Fig. 6 zeigt die Kurve 24B die Arbeitsbewegungsbahn der unteren Kante 22b der Kassettenrückseite,
wenn der Kassettenladevorgang mit der unvollständig eingegebenen Kassette 20 ausgeführt wird.
In diesem Fall wird die Kassette 22 örtlich durch Teile geführt, die nahe dem linken und dem rechten Ende
der unteren Kante 22b ihrer Rückseite sind, und die Kassette 22 wird ferner durch die gekrümmten Oberflächen
gelenkt (gesteuert) und in das Gehäuse 10 eingefügt.
Die Kassette 22 wird somit sanfter in das Gehäuse eingeführt als es sein würde, wenn sie durch eine planare
oder planparallele und geneigte Oberfläche über die gesamte Länge der unteren Kante 22b der Kassettenrückseite
geführt werden würde. Damit ergibt sich, daß der Kassettenladevorgang sanft oder ruckfrei ausgeführt wird.
In diesem Zusammenhang funktioniert das Hauptteil 23a des Kassettenführungsteils 23 wie eine nahegelegene Seitenwand
des Kassettenladeraums 20 und bewirkt, daß das Innere des Kassettenbandrecorders von äußeren Einflüssen
geschützt wird.
Eine Dämpfungseinrichtung 30, wie sie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt wird, ist in die oben beschriebene Kas-
settenladevorrichtung eingebaut. Diese Dämpfungseinrichtung
30 enthält eine Geschwindigkeitserhöhungsvorrichtung 31 (mit einem Zahnrad 32 mit einem großen
Durchmesser und einem Zahnrad 33 mit einem kleinen Durchmesser), und ferner enthält sie ein Flügel- oder
Schaufelrad 34, das mit einer'hohen Geschwindigkeit
durch die Geschwindigkeitserhöhungsvorrichtung 31 gedreht
wird, um so wie eine Luftdruckbremse zu wirken. Ein Zahnradabschnitt 11a ist einstückig mit dem vorherbeschriebenen
Führungsarm 11 am nähergelegenen Ende ausgebildet und dreht sich daher um den Stift 14. Der
Zahnradabschnitt 11a steht in Eingriff mit einem abgestuften Zahnrad 35, das drehbar auf dem Flansch 13 gehaltert
ist. Ein Leitrad oder eine Leerscheibe 36, die einen Gummiring auf seinem Umfang aufweist, ist drehbar
am äußeren entfernter gelegenen Ende eines Armes gelagert und ist zwischen dem abgestuften Zahnrad 35
und dem oben genannten Zahnrad 32 mit größerem Durchmesser angeordnet. Der Arm 37 ist schwenkbar an seinem
näheren Ende durch einen Stift 38 gelagert. Der Arm 37 wird durch die elastische oder federnde Verdrehung
einer Torsionsfeder 39 beaufschlagt, so daß er im Uhrzeigersinn dreht, wie dies in den Fig. 2 und 3 gezeigt
ist.
■ . - ■
Während der Zeit des Kassettenladevorgangs dreht sich der Führungsarm 11 im Uhrzeigersinn, und der Zahnradabschnitt 11a dreht das abgestufte Zahnrad 35 in die
Pfeilrichtung C1. Folglich wird das Leitrad 36 einem
Drehmoment unterworfen, das es zwingt, sich in Richtung des Pfeiles D1 zu drehen. Aber diese Drehrichtung entspricht
der Richtung von "Ausstoß" oder "Rückstoß" in bezug auf das Zahnrad 35 auf der Antriebsseite. Da ferner
das Drehmoment, das erforderlich ist, um das Zahnrad 32 mit dem großen Durchmesser zu drehen, groß ist,
dreht sich das Leitrad 36 nicht. Folglich dreht sich das
Zahnrad 35 unabhängig, während es relativ zu dem Leit-
rad 36 gleitet (wobei kein Geräusch an diesem Teil erzeugt wird), und die Dämpfungseinrichtung 30 bleibt
in ihrem Haltezustand oder Stillstand.
Somit ergibt sich, daß der Kassettenladevorgang sanft und ruckfrei ausgeführt wird, und daß darüber
hinaus kein unangenehmes oder unerwünschtes Geräusch bei Ausübung einer nur kleinen.Kraft erzeugt wird, um
die Federkraft der Schraubenfeder 21 zu überwinden, ohne daß eine Belastung durch die Dämpfungseinrichtung 30
auftritt. Zum Zeitpunkt der Entnahme oder des Aushubs der Kassette wird der Führungsarm 11 im entgegengesetzten
Uhrzeigersinn durch die Kraft der Schraubenfeder • gedreht, und der Zahnradabschnitt 11a treibt das.Zahnrad
35 an, so daß es sich in Pfeilrichtung C2 dreht. Diese Drehung des Zahnrades 35 wird auf das Leitrad 36
übertragen, das daher sich in die Pfeilrichtung D2 dreht. Da diese Pfeilrichtung D2 in bezug auf das Zahnrad
35 "Eingreifen" oder "Haften" bedeutet, überträgt das Leitrad 36 zwangsläufig die Drehung des Zahnrades
ohne Schlupf auf die Geschwindigkeitserhöhungsvorrichtung 31 der Dämpfungseinrichtung 30, wodurch das Schaufelrad
3^· mit einer hohen Geschwindigkeit gedreht wird.
Somit wird der Aufwärtshub des Gehäuses 10 zusammen mit dem Betrieb der Dämpfungseinrichtung 30 durchgeführt,
und die Kassettenentnahme vollzieht sich in einer gedämpften Weise.
Es soll bemerkt werden, daß die erfindungsgemäße Kassettenladevorrichtung nicht auf eine Anwendung bei
Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräten für Videobandkassetten beschränkt ist, sondern daß sie auch in ähnlicher
Weise für Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräte für Tonbandkassetten
anwendbar ist.
Rei/Gü
Claims (7)
10184 Patentanwälte .--..".
Reichel u. "Reichkl- · I -:"- ~ '■""-' -'
Parkstraße 13:--"-' "-"—" *..*.:.- 3220109
6000 Frankfurt a. M. 1
VICTOR COMPANY OF JAPAN, LTD., Yokohama, Japan
Patentansprüche . . . . _
(jfy Kassettenladevorrichtung für ein Aufnahme- und/oder
Wiedergabegerät für Bandkassetten mit einem Kassettengehäuse, das eine Kassette aufnehmen kann, die herausziehbar
in' das Kassettengehäuse eingefügt wird, und das zwischen einer Kassettenentnahmelage und einem Kassettenladeraum
bewegbar ist,
dadurch geKennzeichnet, daß die Kassettenladevorrichtung ein Kassettenführungsteil
(23) enthält, das dem Kassettenladeraum (20) so gegenüber angeordnet ist, daß die Kassette in den Kassettenladeraum
geführt wird, daß das Kassettenführungsteil (23) geneigte Führungsteile (23b, 23c) aufweist,
die dann in Funktion treten, wenn der Kassettenladevorgang bei einer solchen Lage der Kassette durchgeführt
wird, daß sie nicht vollständig in das Kassettengehäuse aufgenommen ist, so daß der hintere Teil
der Kassette, in Eingaberichtung gesehen, bei einem Zwischenpunkt der Eintrittsbewegung des Kassettengehäuses
in den Kassettenladeraum geführt wird, wodurch die Kassette vollständig und zwangsläufig in das Kassettengehäuse
gedrückt wird.
2. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet,
daß die geneigten Führungsteile (23b, 23c) geneigte Oberflächen (23b-1, 23c-1) aufweisen, die in Richtung der
Kassettenbewegung beim Ladevorgang gekrümmt sind, so daß die gekrümmten und geneigten Führungsoberflächen "
den hinteren Teil der Kassette, in Eingaberichtung gesehen, führen.
3. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die gekrümmten und geneigten FUhrungsoberflächen (23b-1, 23c-1) eine größere Krümmung aufweisen bzw.
einen kleineren Krümmungsradius haben als' der Krümmungsradius des Bewegungsverlaufes des hinteren Kassettenteiles,
gesehen in Eingaberichtung während des Ladevorganges.
4. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,,
daß die geneigten Führungsteile (23b, 23c), die nach vorne herausragen, nur in der Nähe des linken und des
rechten Endes des Kassettenführungsteils (23) vorgesehen sind.
5. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kassettenführungsteil (23) ein Führungshauptteil (23a) und zwei Rippen (23b, 23c) enthält, die jeweils
in der Nähe des linken und rechten Endes des Führungshauptteils ausgebildet sind und wie die geneigten
Führungsteile wirken, und daß ferner das Führungshauptteil (23a) die Funktion der Abschirmung
des Kassettenrecorderinnenraumes von äußeren Einflüssen hat.
6. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kassettenführungsteil (23) ein gegossenes Kunststoffteil ist, in das das Führungshauptteil (23a) und
die zwei Rippen (23b, 23c) einstückig ausgebildet sind.
7. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kassettenführungsteil (23) Schlitze (23d) aufweist, durch die Schrauben (26) eingefügt werden und
in Teile (13) des Aufnahme- und/oder Wiedergäbegeräts für Bandkassetten geschraubt werden, wodurch das Kassettenführungsteil
(23) in seiner Lage verstellbar auf dem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für Bandkassetten
befestigt ist.
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| Title |
|---|
| Funktechnik, 1966, Nr. 12, S. 453 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2506983A1 (fr) | 1982-12-03 |
| DE3220109C2 (de) | 1985-03-28 |
| FR2506983B1 (fr) | 1988-07-22 |
| KR880001161Y1 (ko) | 1988-03-25 |
| US4564875A (en) | 1986-01-14 |
| KR830004299U (ko) | 1983-12-30 |
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