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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plattenvorrichtung zur Wiedergabe
und zum Aufzeichnen von Daten auf einer Datenaufzeichnungsplatte in einer
Minidisc-Kassette des photomagnetischen Aufzeichnungstyps.
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Plattenkassetten, in welchen eine Datenaufzeichnungsplatte in einer
Schutzkassette untergebracht ist (welche nachfolgend einfach als Kassette
bezeichnet wird) wurden vorgeschlagen. Eine Minidisc-Kassette des
photomagnetischen Aufzeichnungstyps als ein Beispiel dieser Art von Kassette
ist in Fig. 11 gezeigt. Die Kassette 100 enthält ein Kassettengehäuse
101, eine Datenaufzeichnungsplatte 102, die in dem Kassettengehäuse 101
untergebracht ist, eine Plattenzugriffsöffnung 103, die in einer Seite
des Kassettengehäuses 101 gebildet ist, und einen Schiebeverschluß 104
zum Öffnen und Schließen dar Plattenzugriffsöffnung. Ferner sind
Kassetteneingriffsvertiefungen 105 auf der linken und der rechten Seite an der
Vorderseite der hinteren Oberfläche des Kassettengehäuses 101 gebildet,
und eine Längsnut 106 ist in der rechten Stirnfläche des
Kassettengehäuses 101 gebildet und nimmt ein Verschlußeingriffselement (nicht
dargestellt) in ihrem Mittelteil auf, Das Verschlußeingriffselement wird durch
eine Feder (nicht dargestellt) zu der Nut 106 hin beaufschlagt, das
heißt, daß es zurückgezogen werden kann, Ferner ist das
Verschlußeingriffselement mit dem vorstehend genannten Schiebeverschluß 104
verbunden.
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In dieser Plattenvorrichtung ist ferner ein Halter 110 zum Laden und
Auswerfen der Kassette 100 mit einer Verschlußschließfeder 112 versehen, wie
in Fig. 12 gezeigt, die einen Eingriffsteil 111 hat, der so ausgelegt
ist, daß er in ein Verschlußöffnungs- und Schließloch 108 eingreift, das
in dem Schiebeverschluß 104 gebildet ist, um so den Schiebeverschluß 104
beim Auswerfen der Plattenkassette 100 zu schließen, Eine derartige
Vorrichtung ist in der EP-A-0 537 199 aufgezeigt,
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Die vorstehend beschriebene herkömmliche Plattenvorrichtung hat jedoch
den Nachteil. daß der Eingriffsteil 111 an dem vorderen Ende der
Verschlußschließfeder 112 stets in einen Kassetteneinführteil 113 vorragt,
wenn dar Halter 110 in seiner vorderen Position (an der Einführseite der
Kassette 100) angeordnet ist, und demgemäß schlägt der Eingriffsteil 111
der Verschlußschließfeder 112 an der in den Kassetteneinführteil 113
eingeführten Plattenkassette 100 an, Das hat zur Folge, daß ein unangenehmes
Gefühl beim Einführen der Plattenkassette 100 und das Problem des
Zerkratzens der Plattenkassette 100 auftreten kann.
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Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf dieses Problem vollzogen
und es ist demgemäß eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Plattenvorrichtung zu schaffen, die ein zufriedenstellendes Einführgefühl der
Plattenkassette erzeugt und bei der ein Zerkratzen der Kassette aufgrund
des Kontaktes zwischen der Plattenkassette und dem Eingriffsteil der
Verschlußschließfeder vermieden werden kann.
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Zur Lösung der vorstehend beschriebenen Aufgabe wird gemäß vorliegender
Erfindung eine Vorrichtung zur Aufzeichnung/Wiedergabe von Platten
geschaffen, enthaltend einen Halter zum Aufnehmen und zum Transport einer
Plattenkassette, in der eine Datenaufzeichnungsplatte untergebracht ist
und die einen Schiebeverschluß enthält, in einer vorbestimmten
Transportrichtung, einen Verschlußöffner, der an einer Seite des Halters so
vorgesehen ist, daß er in der Transportrichtung relativ zu dem Halter hin- und
herbewegbar ist, welcher Halter und welcher Verschlußöffner einen
Kassetteneinführteil bilden, eine Verschlußschließfeder, die an ihrem einen
Ende einen Verschlußeingriffsteil hat und an dem Verschlußöffner befestigt
ist, eine Öffnung, die in einer Kassetteneinführteil-Seitenfläche des
Verschlußöffners gebildet ist, um zu ermöglichen, daß der Eingriffsteil
der Verschlußschließfeder in den Kassetteneinführteil vorragt, und einen
an dem Halter vorgesehenen Rückholmechanismus, um den Eingriffsteil der
Verschlußschließfeder durch die Öffnung aus dem Kassetteneinführteil
zurückzuziehen, wenn der Halter nahe an einer Kassetteneinführöffnung zum
Aufnehmen einer Kassette positioniert, ist,
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Ferner enthält gemäß einer bestimmten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung der Rückholmechanismus einen Haltestift, der den
Verschlußöffner hält und so ausgelegt ist, daß er auf die Verschlußschließfeder
einwirkt, wenn der Halter auf der Kassetteneinführseite positioniert ist, um
den Eingriffsteil der Verschlußschließfeder aus dem Kassetteneinführteil
durch die Öffnung zurückzuziehen.
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Wenn bei dieser Anordnung der Halter auf der Kassetteneinführseite
positioniert ist, wird der Eingriffsteil an dem vorderen Ende der
Verschlußschließfeder von dem Kassetteneinführteil durch die Öffnung mittels des
Rückholmechanismus zurückgezogen. Wenn ferner der Halter in
Kassettentransportrichtung bewegt wird, wird der Rückholmechanismus wirkungslos,
sodaß der Eingriffsteil der Verschlußschließfeder durch die Öffnung in
den Kassetteneinführteil vorragt.
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Da der Eingriffsteil der Verschlußschließfeder aus dem
Kassetteneinführteil durch die Öffnung zurückgezogen wird, wenn der Halter auf der
Kassetteneinführseite positioniert ist, wird verhindert, daß der
Eingriffsteil der Verschlußschließfeder an einer in den Kassetteneinführteil
eingeführten Plattenkassette anschlägt, und demgemäß ist es möglich, ein
zufriedenstellendes Gefühl beim Einführen zu erreichen und ferner das
Verkratzen der Plattenkassette aufgrund des Kontakts zwischen der
Plattenkassette und dem Eingriffsteil der Verschlußschließfeder zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung wird aus der folgenden Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
besser verständlich.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen wesentlichen Teil
einer Plattenvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
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Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die die Plattenvorrichtung
zeigt, bei welcher ein Teil eines oberen festen Gehäuses weggelassen ist;
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Fig. 3 ist eine auseinandergezogene Darstellung, die die
Plattenvorrichtung zeigt;
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Fig. 4a ist eine perspektivische Darstellung, die die Plattenvorrichtung
in einem Kassettenladezustand zeigt;
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Fig. 4b ist eine perspektivische Ansicht, die die Plattenvorrichtung in
einem Kassettenladezustand zeigt;
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Fig. 4c ist eine perspektivische Ansicht, die die Plattenvorrichtung
unmittelbar vor der Vollendung des Kassettenladevorganges zeigt;
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Fig. 5 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, die
einen Halter in der Plattenvorrichtung zeigt:
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Fig. 6a ist eine Draufsicht, die den Halter in einem Zustand zeigt, in
dem sich der Verschluß einer Plattenkassette öffnet;
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Fig. 6b ist eine Draufsicht, die den Halter in einem Zustand zeigt, in
dem der Verschluß einer Plattenkassette halb geöffnet ist;
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Fig. 6c ist eine Draufsicht, die den Halter in einem Zustand zeigt, in
dem der Verschlußschieber der Plattenkassette geschlossen ist;
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Fig. 6d ist eine Ansicht, die den Halter in der Ansicht in Richtung VI D
in Fig. 6a zeigt;
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Fig. 7a ist eine Seitenansicht von rechts, die einen wesentlichen Teil
einer Plattenvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt:
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Fig. 7b bis 7d sind Seitenansichten, welche Schritte des Freigebens
eines mechanischen Verriegelungsmechanismus aus einem Verriegelungszustand
zeigen:
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Fig. 8a bis 8e sind Ansichten zur Erläuterung der Schritte des
Freigebens des mechanischen Verriegelungsmechanismus aus dem
Verriegelungszustand;
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Fig. 9a ist eine Seitenansicht, die einen wesentlichen Teil eines
Ladeverschiebemechanismus der Plattenvorrichtung zeigt;
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Fig. 9b und 9c sind Ansichten zur Erläuterung eines ersten und eines
zweiten Zahnstangenelements in dem Ladeverschiebemechanismus;
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Fig. 10a bis 10c sind Ansichten, die den prinzipiellen Betriebsablauf
des ersten und des zweiten Zahnstangenelements in dem
Ladeverschiebemechanismus zeigen:
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Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Kassette zeigt; und
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Fig. 12 ist eine Draufsicht, die einen Halter in einer herkömmlichen
Plattenkassette zeigt.
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Wie Fig. 1 bis 3 zeigen, enthält eine Plattenvorrichtung einen
Hauptrahmen 1 als einen feststehenden Rahmen, einen Aufhängungsrahmen 2 als einen
beweglichen Rahmen und einen oberen Rahmen 3 als einen feststehenden
Rahmen. Der oben genannte Rahmen 1 ist ein rechteckiger Rahmenkörper, der
einen vorderen Oberflächenteil 1a mit einem darin gebildeten Ausschnitt
hat, der eine Kassetteneinführöffnung 4 bildet, Dämpferbefestigungsteile
5 sind auf der linken, der rechten und der Rückseite des Hauptrahmens 1
vorgesehen und Ausschnitte 26, 26a sind in dem linken und dem rechten
Seitenteil 6a, 6b und dem hinteren Seitenteil Ec des Hauptrahmens 1 an
Positionen vorgesehen, die den Dämpferbefestigungsteilen 5
gegenüberliegen. Ferner sind Federhalter 7 an vier Eckteilen des Hauptrahmens 1
gebildet. Ferner ist ein Hebel 13 zum Verhindern eines doppelten Einführens
in der Kassetteneinführöffnung 4 angeordnet, der mehr oder weniger in
vertikaler Richtung beweglich ist.
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An dem linken und dem rechten Seitenteil 6a, 6b des Hauptrahmens 1 ist
jeweils ein mechanischer Verriegelungsmechanismus A angeordnet. Der
mechanische Verriegelungsmechanismus A hat ein vorderes und ein hinteres
Verriegelungselement 8, 9, die an ihren vorderen Abschnitten mit
Verriegelungsteilen 10, 11 versehen sind, die Führungsteile 12 haben, die zu
ihren mittleren Verriegelungsausnehmungen 10a, 11a hin zusammenlaufen. In
dem hinteren Verriegelungselement 9 ist ein vertikal verlaufendes
Langloch 18 gebildet.
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Ferner sind das vordere und das hintere Verriegelungselement 8, 9 an
horizontalen Führungslöchern 14. 15, die in dem rechten Seitenteil 6b
gebildet sind, mittels Stiften 16, 17 vor und zurück beweglich angebracht.
Ein Hebel 19 ist an seinem Mittelabschnitt am rechten Seitenteil 6b des
Hauptrahmens 1 mittels eines Gelenkbolzens 20 angebracht. Der vordere
Endabschnitt des Hebels 19 ist mit dem hinteren Endteil einer
Verbindungsstange 21 durch einen Stift 22 verbunden. Der vordere Endabschnitt der
Verbindungsstange 21 ist mit dem hinteren Endabschnitt des vorstehend
genannten Verriegelungselements 7 durch einen Stift 23 verbunden,
Desweiteren ist ein Führungsstift 24 am hinteren Endabschnitt des Hebels 19
angebracht und in das Langloch 18 und den Ausschnitt 26 so eingeführt, daß er
darin beweglich ist. Ein Betätigungsstift 25 ist am vorderen Endteil des
Hebels 19 in das Innere des Hauptrahmens 1 vorragend angebracht.
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Der vorstehend genannte Aufhängungsrahmen 2 enthält an seinen vier
Eckteilen Federhalter 27, und Federn 28 sind zwischen den Federhaltern 27
und den Federhaltern 7 des Hauptrahmens 1 so vorgesehen, daß der
Aufhängungsrahmen 2 schwimmend im Hauptrahmen 1 gehaltert ist. Zwischen dem
Aufhängungsrahmen 2 und dem Hauptrahmen 1 sind Dämpfer 29 vorgesehen. Die
Dämpferkörper 29a dieser Dämpfer sind an den Dämpferbefestigungsteilen 5
am Hauptrahmen 1 befestigt. Ferner sind Verriegelungsstifte 30, 31 an dem
vorderen und dem hinteren Teil des rechten und des linken
Oberflächenteils 2a, 2b des Aufhängungsrahmens 2 befestigt, wobei der vordere
Verriegelungsstift 30 in den Ausschnitten 26a und vor dem Verriegelungsstift
10 des Verriegelungselements 8 angeordnet ist und der hintere
Verriegelungsstift 31 in dem Ausschnitt 26 und an dem hinteren Teil des
Verriegelungsteiles 11 des Verriegelungselements 9 angeordnet ist. Es sei
angemerkt, daß dieser Zustand ein Zustand ist, in dem die Verriegelung gelöst
ist.
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Ein Drehteller (nicht dargestellt) ist in dem Mittelteil des aufgehängten
Rahmens 2 angeordnet. In einem ausgestanzten Teil (nicht dargestellt),
der in dem aufgehängten Rahmen 2 an einer Position an der rechten Seite
des Drehtellers gebildet ist, ist eine optische Abtasteinrichtung (nicht
dargestellt) angeordnet. Die optische Abtasteinrichtung wird durch einen
Gewindestellantrieb nach links und rechts (radial zu einer Platte)
bewegt, Ein Mechanismus, der einen Antriebsmotor für den Drehteller
enthält, ist an der Rückseite des aufgehängten Rahmens 2 angeordnet.
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Halterführungsteile 34, 35 sind in dem linken und dem rechten
Oberflächenteil 2a, 2b des aufgehängten Rahmens gebildet, wie Fig. 4a zeigt,
Der linke Halterführungsteil 34 besteht aus einem geradlinigen
Führungsloch 36, das zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des linken
Oberflächenteils 2a verläuft, sowie einem abfallenden Loch 37, das von dem
hinteren Endteil des Führungsloches 36 nach unten gerichtet ist. Der
rechte Halterführungsteil 35 besteht aus einem geradlinig verlaufenden
Führungsloch 38, das zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des
rechten Oberflächenteils 2b verläuft, einem abfallenden Führungsloch 39,
das von einem Mittelteil des Führungsloches 38 nach unten gerichtet ist,
einem abfallenden Führungsloch 40, das von dem hinteren Endteil des
Führungsloches 38 nach unten gerichtet ist, und einem Gleitführungselement
41, das entlang dem rechten Oberflächenteil 2b ausgerichtet ist und über
Federwirkung verfügt. Ferner ist ein Stopper 60, der die Abwärtsbewegung
des Verschlußöffners 49 verhindert, an der rechten Seite des rechten
Teiles des aufgehängten Rahmens 2 angeordnet.
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Ein Halter 43 ist in dem aufgehängten Rahmen 2 vorgesehen und wird von
den Halterführungsteilen in dem linken und dem rechten Oberflächenteil
2a, 2b so gehaltert, daß er vor und zurück beweglich ist, Das heißt, daß
ein Halteteil 44 mit umgekehrt U-förmigem Querschnitt in dem linken
Seitenteil des Halters 43 gebildet ist, wie Fig. 5 zeigt, und die
Stirnfläche des Halteteiles 44 durch den linken Oberflächenteil 44a des Halters
43 gebildet wird und der rechts Oberflächenteil 44b des Halters im
rechten Winkel umgebogen ist, sodaß er einen rechten Oberflächenteil 44b
bildet. Ein Haltestift 42 ist an dem vorderen Teil des linken
Oberflächenteils 44a des Halters 43 angebracht und zwei Haltestifte 45a, 45b sind an
dem rechten Oberflächenteil 44b desselben angebracht, Ferner sind
Kassettengreifhaken 46 an dem linken und dem rechten Teil der hinteren
Oberfläche des Halters 43 mittels Stiften 47 so angebracht, daß sie an
Positionen in dem vorderen Teil nach links und rechts schwenkbar sind, und sind
zur Mitte des Halters 43 hin mittels Federn 48 beaufschlagt, Ein linker
und ein rechter Kassettenaufnahmeteil 62 sind in dem Oberflächenteil des
Halters 43 gebildet.
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Ein Verschlußöffner 49 ist an dem linken Seitenteil des Halters 43 so
angeordnet, daß er vor und zurück bewegbar ist. Das heißt, daß der
Verschlußöffner 49 einen oberen Oberflächenteil 49a hat, der so ausgelegt
ist, daß er auf dem linken Seitenteil des Halters 43 gleitet, sowie einen
äußeren Oberflächenteil 49b, und daß ein Gleitlangloch 50 in dem oberen
Oberflächenteil 49a gebildet ist.
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Ein innerer Oberflächenteil 52 und ein horizontaler Oberflächenteil 53
sind, wie in Fig. 6a und 6d gezeigt, im vorderen Teil des
Verschlußöffners 49 gebildet, und eine Öffnung 54 ist in dem inneren Oberflächenteil
52 gebildet. Der vordere Endteil und der innere Oberflächenteil 52 sowie
der horizontale Oberflächenteil 53 öffnen sich nach außen, wobei der
innere Oberflächenteil 52 und der horizontale Oberflächenteil 53 des
Verschlußöffners 49 und der linke Halteteil 44 des Halters 43 einen
Kassetteneinführteil 58 bilden, in welchem eine zu öffnende und zu schließende
Klappe 59 funktionsfähig angeordnet ist.
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Eine Verschlußverriegelungs- und Freigabeklaue 55 ist in dem Mittelteil
des Verschlußöffners 55 vorgesehen. Ferner ist der Basisteil 56a der
Verschlußschließfeder 56 an der Innenseite des äußeren Oberflächenteils 49b
des Verschlußöffners 49 befestigt, und die Verschlußschließfeder 56 ist
nach innen gebogen, wobei ihr vorderer Endabschnitt mit einem
Eingriffsteil 56b versehen ist, der in Draufsicht v-förmig gekrümmt ist. Der
Eingriffsteil 56b ragt durch die Öffnung 54 in den Kassetteneinführteil 58
vor. Ferner ist am hinteren Endteil des Verschlußöffners 49 ein Stopper
57 gebildet und der vordere Haltestift 51a bildet einen
Rückholmechanismus zum Zurückziehen des Eingriffsteils 56b der Verschlußschließfeder 56
aus dem Kassetteneinführteil 58 durch die Öffnung 54.
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Der mit dem Verschlußöffner 49 wie vorstehend beschrieben daran
angebrachte Halter 43 ist am aufgehängten Rahmen 2 gehaltert, wobei der linke
Führungsstift 42 beweglich in das Führungsloch 38 des
Halterführungsteiles 34 in dem linken Oberflächenteil 2a des aufgehängten Rahmens 2
eingeführt ist und der rechte vordere Führungsstift 45a in das Führungsloch 38
des Halterführungsteiles 35 in dem rechten Oberflächenteil 2b des
aufgehängten Rahmens 2 beweglich eingeführt ist, während er in Gleitkontakt
mit der unteren Oberfläche des Gleitführungselements 40 gebracht wird,
und der rechte hintere Führungsstift 45b in das Führungsloch 38 des
Halterführungsteils 35 in dem rechten Oberflächenteil 2b des aufgehängten
Rahmens 2 beweglich eingeführt ist, während er in Gleitkontakt mit der
oberen Oberfläche des Gleitführungselements 40 steht.
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Eine Ladeteilführung 65 ist in Längsrichtung an der linken Seite der
hinteren Oberfläche des oberen Oberflächenteils des oberen Rahmens 3
befestigt, wie in Fig. 3 und 9a gezeigt, und ein in Längsrichtung
verlaufendes Führungsloch 66 ist in der Ladeteilführung 65 gebildet. Ein quer
verlaufendes Führungsloch 67 ist in dem hinteren Teil der oberen Oberfläche
des oberen Rahmens 3 gebildet.
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Ein Ladeteil 68 und ein Ladeteilverschiebemechanismus C sind an der
hinteren Oberfläche des oberen Rahmens 3 vorgesehen. Der Ladeteil 68 enthält
auf der rechten und der linken Seite seines Oberflächenteiles 68a einen
linken und einen rechten Oberflächenteil 70, 71, die rechtwinklig zu dem
Oberflächenteil 68a umgebogen sind, wobei der rechte Oberflächenteil 70
an seinem vorderen und seinem hinteren Ende mit Haltestifteingriffsteilen
72, 73 und in seinem Mittelabschnitt mit einem
Verriegelungsstifteingriffsteil 74 als eine Stiftbetätigungseinrichtung versehen ist. Die
Halteeingrifisteile (richtig: Haltestifteingriffsteile) 72, 73 haben
Eingriffsstücke 72a, 73a, die nach vorne vorragen. Der linke Oberflächenteil
70 ist an seinem vorderen Ende mit einem Haltestifteingriffsteil ähnlich
dem Haltestifteingriffsteil 72 versehen und ist in seinem Mittelbereich
mit einem Verriegelungsstifteingriffsteil ähnlich dem
Verriegelungsstifteingriffsteil 74 versehen.
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Der Verriegelungsstifteingriffsteil 74 hat ein Eingriffsstück 74a, das
nach hinten und schräg unten von dem unteren Rand des rechten
Oberflächenteils 71 vorragt, sowie eine Stifteinführausnehmung 74b, die von dem
unteren Rand des rechten Oberflächenteils 71 nach oben verläuft.
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Ein quer verlaufendes Führungsloch 68b ist an der rechten Seite des
hinteren Teils des oberen Oberflächenteils 68a des Ladeteils 68 gebildet.
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Der vordere Endteil eines Verbindungsgliedes 78 ist am linken hinteren
Endteil des oberen Oberflächenteils 68a des Ladeteils 68 durch einen
Stift 79 angebracht, wie Fig. 2 zeigt. Ein Führungsstift 80, der in dem
hinteren Endteil des Verbindungsglieds 78 vorgesehen ist, ist in das
Führungsloch 67 in dem hinteren Teil des oberen Rahmens 3 eingeführt. Ferner
ist ein Verbindungsglied 81 an seinem hinteren Ende mit dem rechten
hinteren Endteil des oberen Rahmens 3 verbunden und an seinem vorderen Ende
mit einem Führungsstift 83 versehen, der in das Führungsloch 68b in dem
hinteren Teil des Ladeteils 68 eingeführt ist. Die Verbindungsglieder 78
sind an ihren sich kreuzenden Mittelteilen mittels eines Stiftes 84
schwenkbar miteinander verbunden.
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Der vorstehend beschriebene Ladeteilverschiebemechanismus C enthält ein
erstes Zahnstangenelement 85 und ein zweites Zahnstangenelement 86, die
entlang der Ladeteilführung 65 angeordnet sind, wobei das zweite
Zahnstangenelement 86 verschieblich über den hinteren Teil des ersten
Zahnstangenelements 85 gelegt ist und ein vorderes und ein hinteres
Führungsloch 88. 89 in einem aufrechten Wandteil 87 des zweiten
Zahnstangenelements 86 gebildet ist, wie Fig. 9a zeigt. Ferner sind Führungsstifte 91,
92 an dem vorderen und dem hinteren Endteil eines aufrechten Wandteiles
90 des ersten Zahnstangenelements 85 befestigt, wobei der vordere
Führungsstift 91 durch das Führungsloch 88 tritt und der hintere
Führungsstift 92 durch das Führungsloch 89. Die Endteile der Führungsstifte 91,
92 sind mit dem rechten Oberflächenteil 71 des Ladeteils 68 verbunden.
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Ferner ist ein Federhalter 93 im hinteren Endteil des ersten
Zahnstanganelements 85 gebildet und ein Federhalter 94 ist in dem vorderen
Endteil des zweiten Zahnstangenelements 86 gebildet und eine Feder 95 ist
zwischen den beiden Federhaltern 93 und 94 vorgesehen.
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Ein Zahnrad 96 steht mit einem gezahnten Abschnitt 86a des zweiten
Zahnstangenelements 86 in Eingriff und ist mittels eines Ritzelantriebs
(nicht dargestellt) mit einem Antriebsmotor (nicht dargestellt) in
Eingriff.
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Über den auf diese Weise aufgebauten oberen Rahmen 3 ist der Hauptrahmen
1 gesetzt und der Rahmen 3 ist an diesem befestigt. In diesem Fall stehen
der vordere und der hintere Haltestifteingriffsteil 72, 73, die auf der
rechten Seite des Ladeteils 68 vorgesehen sind, gleitend mit den
Haltestiften 45a, 45b in Eingriff, und der Haltestifteingriffsteil 72, der auf
der linken Seite des Halteteils 68 vorgesehen ist, steht mit dem
Haltestift 42 gleitend in Eingriff, Ferner bilden der vordere Rand des oberen
Rahmens 3 und der Kassetteneinführteil des Hauptrahmens 1 eine
Kassetteneinführöffnung 98,
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Vor dem Einführen der vorstehend beschriebenen Kassette 100 (die gleich
der im Stand der Technik beschriebenen ist wird der aufgehängte Rahmen 2
mittels des linken und des rechten mechanischen Verriegelungsmechanismus
A mit dem Hauptrahmen 1 verriegelt. Das heißt, daß, nachdem das vordere
Verriegelungselement 8 in dem mechanischen Verriegelungsmechanismus A
nach vorne bewegt wurde, der Verriegelungsteil 10 an dem vorderen Ende
des Verriegelungselements 9 den vorderen Verriegelungsstift 30 an dem
aufgehängten Rahmen 2 erfasst und der Verriegelungsteil 11 an dem
vorderen Ende des Verriegelungselements den hinteren Verriegelungsstift 31 an
dem aufgehängten Rahmen 2 erfasst.
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Nachfolgend wird der Betriebsablauf der wie vorstehend beschrieben
aufgebauten Plattenvorrichtung erläutert.
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Wie Fig. 6c zeigt, ist dann, wenn der Halter 43 auf der Seite der
Kassetteneinführöffnung 98 positioniert ist, der Haltestift 51a, der auch
als Auslösestift an dem Halter 42 für die Verschlußschließfeder dient, an
dar Vorderseite positioniert, sodaß er auf den Mittelteil der
Verschlußschließfeder 56 einwirkt, und demgemäß wird der Eingriffsteil an dem
vorderen Ende der Verschlußschließfeder 56 aus dem Öffnungsteil 54
zurückgezogen.
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Wenn folglich die Kassette 100 in den Kassetteneinführteil 58 in dem
Halter 43 durch die Kassetteneinführöffnung 98 eingeführt wird, wirkt der
Eingriffsteil 56b der Verschlußschließfeder 56 nicht störend auf die
Kassette 100 ein und entsprechend ergibt sich ein zufriedenstellendes
Einführgefühl der Kassette 100 und ferner wird verhindert, daß die Kassette
100 aufgrund des Kontakts mit dem Eingriffsteil 56b der
Verschlußschließfeder 56 verkratzt wird.
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Nachdem die Kassette 100 in den Kassetteneinführteil 58 des Halters 43
durch die Kassetteneinführöffnung 98 eingeführt ist, wird dann, wenn die
vordere Stirnfläche der Kassette 100 an dem Kassettenaufnahmeteil 63 des
Halters 43 anschlägt, die Verschlußschließ- und Eingriffsklaue 55 des
Verschlußöffners 49 in die Nut 106 der Kassette 100 eingeführt und ferner
kommen der linke und der rechte Kassettengreifhaken 46 des Halters 43 mit
der linken bzw. der rechten Kassetteneingriffsvertiefung 105 des
Kassettengehäuses 101 in Eingriff, sodaß die Kassette 100 in dem Halter 43
mittels der Kassettengreifhaken 46 gehalten wird.
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Wenn ferner die vorstehend genannte Kassette 100 eingeschoben wird, wird
eine Steuerschaltung (nicht dargestellt) für den Antriebsmotor in dem
Ladeteilverschiebemechanismus C mit Energie versorgt (eingeschaltet), sodaß
der Ladeteil 68 durch den Ladeteilverschiebemechanismus C betätigt wird.
Entsprechend wird der Schiebeverschluß der Kassette 100 geöffnet und der
aufgehängte Rahmen 2 wird aus seiner verriegelten Bedingung freigegeben,
während die Kassette 100 automatisch eingeführt wird.
Betriebsablauf des Ladeteils
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Wenn das Ritzel von dem Antriebsmotor in Umdrehung versetzt wird, wird
das Zahnrad 96 über den Zahnradantrieb in Umdrehung versetzt und
entsprechend wird das zweite Zahnstangenelement 86, mit dem das Zahnrad 96 über
den gezahnten Abschnitt 86a in Eingriff steht, nach hinten bewegt. Somit
werden die Führungsstifte 91, 92 von den vorderen Endabschnitten der
Führungslöcher 88, 89, die in dem zweiten Zahnstangenelement 86 gebildet
sind, geschoben und demgemäß wird der Ladeteil 68 nach hinten bewegt. In
diesem Fall wird in Verbindung mit der Bewegung des Ladeteils 68 das
Zahnstangenelement 85 nach hinten bewegt. Wenn das Zahnrad 96 das vordere
Ende des gezahnten Abschnitts 86a des zweiten Zahnstangenelements 86
erreicht, kommt das Zahnrad mit dem hinteren Endteil des gezahnten
Abschnitts 85a des ersten Zahnstangenelements 85 in Eingriff. Wenn das
Zahnrad 96 den gezahnten Teil 86a des zweiten Zahnstangenelements 86
verlässt, steht es nur mit dem gezahnten Teil 85a des ersten
Zahnstangenelements 85 in Eingriff, das daher nach hinten bewegt wird. Diese Bewegung
verursacht die Rückwärtsbewegung des Ladeteils 68 mittels der Führungsstifte
91, 92. Ferner verursacht die Rückwärtsbewegung des ersten
Zahnstangenelements 85, daß das zweite Zahnstangenelement 96 mittels der
Feder 95 nach hinten bewegt wird.
Freigabebetrieb des Schiebeverschlußes 104 der Kassette 100
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Da der vordere und der hintere Halteeingriffsteil (richtig:
Haltestifteingriffsteil) 72, 73, die auf der rechten Seite des Ladeteils 68
vorgesehen sind, mit den Haltestiften 45a, 45b verschieblich in Eingriff
stehen und da ferner der Haltestifteingriffsteil 72, der auf dar linken
Seite des Ladeteils 68 vorgesehen ist, mit dem Haltestift 42
verschieblich in Eingriff steht, verursacht die Rückwärtsbewegung des Ladeteils 68
eine Rückwärtsbewegung des Halters 43, was bedeutet, daß die Kassette 100
nach hinten bewegt wird.
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Demgemäß wird der Halter 42 so zurückgezogen, daß der Haltestift 51a sich
von dem Mittelteil der Verschlußschließfeder 56 löst. Somit wird der
Eingriffsteil 56b an dem vorderen Ende der Verschlußschließfeder 56 in den
Kassetteneinführteil 58 durch die Öffnung 54 vorgeschoben. In diesem Fall
kommt der Stopper 57 an dem hinteren Endteil des Verschlußöffners 49 in
Kontakt mit dem Stopper 60, der an dem aufgehängten Rahmen 2 vorgesehen
ist, und demgemäß wird verhindert, daß der Verschlußöffner 49 nach hinten
bewegt wird.
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Die Verschlußverriegelungs- und Freigabeklaue 55 des Verschlußöffners 49
schiebt das Verschlußeingriffselement in der Kassette 100 und zieht
dieses zurück, sodaß entsprechend der Eingriff des Schiebeverschlusses 104
in das Verschlußeingriffselement der Eingriffsklaue 107 gelöst wird.
Dabei steht der Eingriffsteil 56b am vorderen Ende der
Verschlußschließfeder 56 mit dem Verschlußöffnungs- und Schließloch 108 in dem
Schiebeverschluß 104 in Eingriff. Auf diese Weise wird der Schiebeverschluß 104
geöffnet, während die Kassette 100 nach hinten bewegt wird (Fig. 6b bis
6c).
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Verriegelungsvorgang des aufgehängten Rahmens 2
Wenn der Halter 43 mit der Bewegung des Ladeteils 68 nach hinten bewegt
wird, kommt das Verriegelungseingriffsstück 74a des
Verriegelungsstifteingriffsteils 74 an dem Ladeteil 68 mit dem Betätigungsstift 25 des
Hebels 19 in dem mechanischen Verriegelungsmechanismus A, wie in Fig. 7a
und 7b sowie in Fig. 8a und 8b dargestellt, in Eingriff. Entsprechend
wird der Betätigungsstift 25 nach oben geführt, sodaß der Hebel 19 im
Uhrzeigersinn in Fig. 7c und 8d verschwenkt wird und das vordere und das
hintere Verriegelungselement 8, 9 daher nach innen gezogen werden. Somit
wird, wie Fig. 8e zeigt, der vordere Verriegelungsstift 30 an dem
aufgehängten Rahmen 2 aus dem vorderen Verriegelungsteil 10 des
Verriegelungselements 8 freigegeben und der hintere Verriegelungsstift 31 an dem
aufgehängten Rahmen 2 wird aus dem Verriegelungsteil 10 an dem vorderen Ende
des Verriegelungselements 8 freigegeben und demgemäß wird der aufgehängte
Rahmen 2 aus einem verriegelten Zustand freigegeben. Als Resultat wird
der aufgehängte Rahmen 2 durch die Federn an seinen vier Ecken gehaltert.
Automatisches Einführen der Kassette 100
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Wenn der Halter 43 weiter nach hinten bewegt wird, werden die vorstehend
beschriebenen Haltestifte 42, 45a, 45b in die abfallenden Löcher 37, 39,
40 in dem linken und dem rechten Halterführungsteil 34, 35 in dem
aufgehängten Rahmen 2 unter der Führung des linken und des rechten
Halterführungsteils 34, 35 geleitet und die Nabe des Drehtellers wird mit der
Mitte (nicht dargestellt), welche durch ein Mittelloch, das in der unteren
Oberfläche der Kassette 100 gebildet ist, sichtbar ist, in Eingriff
gebracht. Dabei lösen sich die Haltestifte 42, 45a, 45b von den
Haltestifteingriffsteilen 72, 73, aber die Eingriffsstücke 72, 73 lösen sich
nicht von den Haltestiften 42, 45a, 45b.
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In diesem Zustand wird eine Steuerschaltung (nicht dargestellt) für den
Antriebsmotor des Drehtellers mit Energie versorgt (eingeschaltet) und
eine Steuerschaltung (nicht dargestellt) für den Antriebsmotor der
optischen Abtasteinrichtung wird mit Energie versorgt (eingeschaltet), sodaß
die Datenaufzeichnungsplatte 102 in Umdrehung versetzt wird, während die
optische Abtasteinrichtung mittels des Gewindestellantriebs zur
Aufzeichnung oder Wiedergabe nach links oder rechts (radial zur Platte) bewegt
wird.
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Nachfolgend wird nach Vollenden der Aufzeichnung oder Wiedergabe der
Ladeteil 68 in umgekehrter Richtung bewegt, sodaß die Kassette 100
ausgeworfen wird und der aufgehängte Rahmen 2 verriegelt wird.
Umgekehrte Bewegung des Ladeteils 68
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Wenn der Antriebsmotor in umgekehrter Richtung in Umdrehung versetzt
wird, um so das Ritzel umgekehrt zu drehen, wird das Zahnrad 96 durch den
Zahnradantrieb umgekehrt gedreht und das erste Zahnstangenelement 85, das
mit dem Zahnrad 96 über den gezahnten Teil 85a in Eingriff steht, wird
nach vorne bewegt, sodaß der Ladeteil 68 mittels der Führungsstifte 91,
92 nach vorne bewegt wird. Wenn das Zahnrad 96 das hintere Ende des
gezahnten Teiles 85a des ersten Zahnstangenelements 85 erreicht, kommt das
Zahnrad 96 mit dem gezahnten Teil 86a des zweiten Zahnstangenelements 86
in Eingriff> das dadurch vorwärts bewegt wird. Die Führungsstifte 91, 92,
werden von den hinteren Enden der Führungslöcher 88, 89. die in dem
zweiten Zahnstangenelement 86 gebildet sind, geschoben und demgemäß wird der
Ladeteil 68 vorwärtsbewegt.
Auswerfvorgang der Kassette 100
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Wenn der Ladeteil 68 nach vorne bewegt wird, schieben die Eingriffsstücke
72a, 73a des vorderen und des hinteren Haltestifteingriffsteiles 72, 73,
die an dem Ladeteil 68 vorgesehen sind, die Haltestifte 45a, 45b, 42 nach
vorne, sodaß der Halter 43 nach vorne bewegt wird und demgemäß die
Kassette 100 nach vorne bewegt wird. Während der Halter 43 nach vorne bewegt
wird, werden die Haltestifte 43. 45a, 45b geführt von dem linken und dem
rechten Halterführungsteil 34, 35 in dem aufgehängten Rahmen 2 aus den
abfallenden Löchern 37, 39, 40 in die geradlinigen Führungslöcher 36, 38
zurückgeführt und entsprechend hebt sich die Mitte der Kassette 100 von
dem Drehteller und wird unter Führung des linken und des rechten
Halterführungsteils 34, 35 nach vorne bewegt. Auf diese Weise wird die Kassette
aus dem Kassetteneinführteil 99 des Halters 43 zu der
Kassetteneinführöffnung 98 hin ausgeworfen.
Schließvorgang des Schiebeverschlusses 104 in der Kassette 100
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Beim Auswerfen der Kassette 100 wird, da der Eingriffsteil 56b an dem
vorderen Endteil der Verschlußschließfeder 56 mit dem Verschlußöffnungs-
und Schließloch 108 in Eingriff steht, der Schiebeverschluß 104
geschlossen, während der Halter 43 nach vorne bewegt wird, Ferner kommt die
Verschlußschließ- und Freigabeklaue 55 des Verschlußöffners 49 außer
Eingriff mit dem Verschlußeingriffselement in der Kassette 100 und ragt vor
und entsprechend kommt die Verriegelungsklaue 107 des Schiebeverschlusses
104 mit dem Verschiußeingriffselement in Eingriff. Ferner löst sich der
Eingriffsteil 56b an dem vorderen Ende der Verschlußschließfeder 56 von
dem Verschlußöffnungs- und Schließloch 108.
Verriegelungsvorgang des aufgehängten Rahmens 2
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Wenn beim Auswerfen der Kassette 100 der Ladeteil 68 vorwärts bewegt
wird, schiebt die Stifteinführausnehmung 47b des
Verriegelungsstifteingriffsteiles 74 an dem Ladeteil 68 an ihrer Seitenoberfläche den
Betätigungsstift 25 an dem Hebel 19 vorwärts, um so den Betätigungsstift 25
niederzudrücken, und demgemäß wird der Hebel 19 im Gegenuhrzeigersinn in
einer Abfolge in der in Fig. 8e, 8d, 8c, 8b und 8a gezeigten Reihenfolge
geschwenkt, um so das vordere und das hintere Verriegelungselement 8, 9
zwangsweise nach außen zu öffnen. Entsprechend fixiert der
Verriegelungsteil 10 an dem vorderen Ende des vorderen Verriegelungselements 8 den
vorderen Verriegelungsstift 30 an dem aufgehängten Rahmen 2 und der
Verriegelungsteil 11 an dem vorderen Ende des hinteren Verriegelungselements
9 fixiert den hinteren Verriegelungsstift 31 an dem aufgehängten Rahmen
2.
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In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird dar Ladeteil 68 in
Förderrichtung bewegt, um so die Kassette mittels des Halters 43 zu
bewegen, und wenn die Kassette 100 in die Aufzeichnungs-/Wiedergabeposition
kommt, wirkt der Verriegelungsstifteingriffsteil 74, der in dem Ladeteil
68 integriert ist, auf den mechanischen Verriegelungsmechanismus A ein,
welcher daher die Verriegelungsstifte 30, 31 aus dem verriegelten Zustand
freigibt. Wenn ferner die Kassette 100 während der Bewegung des Ladeteils
68 mittels des Halters 43 in Auswerfrichtung bewegt wird, wirkt der Verriegelungsstifteingriffsteil
74 auf den mechanischen
Verriegelungsmechanismus A ein, welcher dadurch die Verriegelungsstifte 30, 31 verriegelt.
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Da in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Verschlußöffner 49
an dem Halter 43 von dem Verriegelungsstift 51a gehalten wird, der auf
die Verschlußschließfeder 56 einwirkt, um so den Eingriffsteil 56b aus
dem Kassetteneingriffsteil 58 durch die Öffnung 54 zurückzuziehen, wenn
der Halter in seiner vorderen Position ist, ist der Haltestift 51a an dem
Halter 43 in einer vorderen Position, sodaß er auf die
Verschlußschließfeder 56 einwirkt, und daher kann der Eingriffsteil 56b der
Verschlußschließfeder 56 aus dem Kassetteneinführteil durch die Öffnung 54
zurückgezogen werden, wenn der Halter 43 in seine vordere Position gebracht
wird. Ferner löst sich der Haltestift 51a von der Verschlußschließfeder
56, wenn der Halter nach hinten bewegt wird, und demgemäß ragt der
Eingriffsteil 56b der Verschlußschließfeder 56 durch die Öffnung 54 in den
Kassetteneinführteil 58 vor.
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Wenn somit der vorstehend genannte Halter in seiner vorderen Position
ist, wird der Eingriffsteil 56b an dem vorderen Ende der
Verschlußschließfeder 56 aus der Öffnung aus dem Kassetteneinführteil 58
zurückgezogen und demgemäß wird verhindert, daß die in dem Kassetteneinführteil
58 eingeführte Kassette an dem Eingriffsteil 56b der
Verschlußschließfeder 56 anschlägt, sodaß das Einführgefühl zufriedenstellend wird, und die
Kassette 100 wird nicht durch den Kontakt zwischen der Kassette und dem
Eingriffsteil 56b verkratzt.
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Wie vorstehend angeführt, ist der Verschlußöffner auf einer Seite des
Halters zum Transport der Kassette, welche die Datenaufzeichnungsplatte
und den Schiebeverschluß enthält, in einer vorbestimmten
Transportrichtung so vorgesehen, daß er in der Transportrichtung relativ zu dem Halter
hin und her bewegbar ist, wobei der Halter und der Verschlußöffner den
Kassetteneinführteil bilden, die Verschlußschließfeder an ihrem einen
Ende den Eingriffsteil hat, der an dem Verschlußöffner befestigt ist, und
die Öffnung, durch welche der Eingriffsteil der Verschlußschließfeder in
den Kassetteneinführteil vorragt, in der Seitenoberfläche des
Kassetteneinführteils des Verschlußöffners gebildet ist, und der
Rückholmechanismus, der den Eingriffsteil der Verschlußschließfeder durch die Öffnung
aus dem Kassetteneinführteil zurückzieht, wenn der Halter in der
Kassetteneinführposition angeordnet ist, ist in dem Halter vorgesehen. Wenn bei
dieser Anordnung der Halter an der Kassetteneinführseite vorgesehen ist,
kann der Rückholmechanismus den Eingriffsteil der Verschlußschließfeder
durch die Öffnung aus dem Kassetteneinführteil zurückziehen. Wenn ferner
der Halter in Transportrichtung bewegt wird, wird der Rückholmechanismus
wirkungslos, sodaß der Eingriffsteil der Verschlußschließfeder durch die
Öffnung in den Kassettenverschlußteil vorragt.
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Wenn somit der Halter an der Kassetteneinführseite positioniert ist, wird
der Eingriffsteil an dem vorderen Ende der Verschlußschließfeder aus dem
Kassetteneinführteil durch die Öffnung zurückgezogen und demgemäß wird
verhindert, daß die in den Kassetteneinführteil eingeführte Kassette an
dem Eingriffsteil der Verschlußschließfeder anschlägt, sodaß das Gefühl
beim Einführen zufriedenstellend wird, und es wird verhindert, daß die
Kassette aufgrund des Kontakts mit dem Eingriffsteil verkratzt wird.