DE3014980C2 - Kassettenhaltevorrichtung in einem Magnetbandgerät - Google Patents
Kassettenhaltevorrichtung in einem MagnetbandgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kasseltenhaltevorrich·
lung in einem Magnetbandgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Im wesentlichen sind zwei Typen von Aniriebsvorrichtungen
für Magnetbandgeräte bekannt. Kin Typ wird als ».Starr«-S_yslcin bezeichnet und ein anderer als
»Känguruh Tasehen«-.Syslem. Hei dem »Starr«-Syslcin
wird ein bewegliches Gehäuse mil Bandantriebsrollen, .Spulenantriebsachsen und anderen Teilen nach oben
bewegt und kommt dadurch in Eingriff mit der Bandkassette, wenn die Bandkassette in eine Betriebsposition
überführt wird Bei dem Känguruh-Taschen-System wird eine Bandkassette in einen Kassettenhalter eingebracht,
welcher an einer Kassettenüberdeckung befestigt ist und die Kassettenüberdeckung wird dann so
geschwenkt, daß die Bandkassette in eine Betriebsposition gebracht wird. Die Kassettenüberdeclcng überdeckt
die Oberfläche der Kassette, weiche Spulenantriebsachsenöffnungen aufweist und in die die Spulenantriebsachsen
eingesetzt werden. Beide Typen der bekannten Antriebsvorrichtungen für magnetische Bänder
sind in zweierlei Hinsicht nachteilig. Zum ersten benötigen sie einen komplizierten Mechanismus um eine
Bandkassette in eine Betriebsposition zu bringen. Zum zweiten kann die Spule mit dem Magnetband nicht gut
von außerhalb gesehen werden, wenn die Kassette in Betriebsposition gebracht worden isL
F.in weiterer Typ einer Antriebsvorrichtung für magneiische
Bänder wird als »Direktladcw-Syslem bezeichnet
Dieses bekannte Dircktlade-Syslcm weist keine Kassettenüberdeckung auf und daher wird die Ansicht
auf die Magnetbandspule freigegeben, die in einer Kassette enthalten ist und die gut in Betriebsposition
gehalten wird und daher wird der Mechanismus zum Anordnen einer Bandkassette in einer Betriebsposition
vereinfacht. Wenn die Bandkassette jedoch aus der Betriebsposition herausgenommen wird, springt sie mit einem
Schlag so, daß sie brechen kann, wenn sie dabei gegen etwas trifft. Das Direktladesystem hat einen weiteren
Nachteil, da es keine Kassettenüberdeckung aufweist und somit ein Magnetkopf und Andrückrollen des
Systems dem Schmutz und Staub in der Luft ausgesetzt werden. Bei Verwendung eines Direktladesystems in einem
portablen Gerät oder in einem Fahrzeug-Stereo-System können sich leicht Staub und weitere Verschmutzungen
auf dem Magnetkopf und den Antriebsrollen absetzen und die Betriebssicherheit beeinträchtigen.
Daher wird das Direktladesysiem bislang in Verbindung mit Fahrzeug-Slereo-Sys'.emen mit eingesetzt.
Direktladesysteme erfordern Kassettenhaltevorrichtungen, die die Kassette besonders genau in der gewünschten
Position halten und dennoch eine leichte Entnahme der Kassette ermöglichen. Aus der DE-OS
26 08 504 ist eine Kassettenhaltevorrichtung bekannt, welche die Kassette mit Hilfe zweier Kassettenzentrierstifte
in die gewünschte Position führt und festhält. Hie1.·- zu weisen die Kr-ssettenzentrierstifte je einen zylindrischen
Bereich und einen freien, kegelförmigen Endbereich auf. In den zylindrischen Bereichen ist je eine Aussparung
vorgesehen, in der eine Plattfeder beweglich angeordnet ist. Die Zentrierstifte liegen im Bereich der
Bandantriebsrolle zwischen den Bandantriebsachsen und Magnetkopf. Die Kassette wird hier in ihrer Position
dadurch gehalten, daß die Kassette beim Einlegen in die federbelasieten Aussparungen einrastet und eine
Art Clips- oder Rastverbindung bildet, oder dadurch, daß bei Betätigung der Abspieiorgane der Magnetkopf
und Andruckelement die Kassette gegen die federbelasteten Aussparungen drückt und dadurch ein Abheben
nach oben verhindert wird. Eine weitere Halterung der Kassetie gegen ein Herausspringen nach oben oder gegen
ein Herausfallen bei einem nicht waagerechten Betrieb
des Bandgerätes wird durch einen Deckel gebildet.
hi der die Kassette insgesamt überdeckt und im Kassetten
raum einschließt.
Bei vielen Bandgeräten ist ein Deckel, der vor dem Hinlegen der Kassette geöffnet und nach dem Kinlegen
geschlossen werden muß, unzweckmäßig. Insbesondere bei Kassettengeräten in Kraftfahrzeugen, bei denen das
Be- und Entladen des Geräts während der Fahrt mit nur einer Hand durchgeführt werden muß. soll dieser Vorgang
mit möglichst wenigen Handgriffen schnell und einfach durchführbar sein, was bei einem durch die
Fahrzeugbewegung auf- und zuklappenden Deckel nicht gewährleistet ist Zudem soll auch bei Geräten mit
Kassettenabd^ckungen der Betrieb, & h. auch die Halterung
und Zentrierung, ohne die Abdeckung zu schließen möglich sein.
Bei einer dann erforderlichen Halterung und Zentrierung
nur durch die beiden bekannten Zentrierstiftc im
Bereich der vorderen, mit den Fenstern versehenen Längsseite der Kassette besteht die Gefahr, daß bei
einer Erschütterung des Bandgeräts die Kassette herausspringt. Die Kassette ist dann nämlich nur am Rand
der einen Längsseite gehalten und kann um die durch die beiden Zentrierstifte gehenden Achse bei Erschütterungen,
wie sie insbesondere bei einem Kassettengerät in einem Fahrzeug vorkommen. Drehbewegungen ausführen,
die zum Herausspringen aus der nips-Verbindung führen können. Zudem kann im rauhen Betrieb mit
Erschütterungen auch schon ein Klappern der Kassette zu einem unerwünschten Verschleiß und zu unerwünschten
Nebengeräuschen führen.
Aus der DE-OS 25 36 642 ist eine Kassettenhaltevorrichtung mit einer Abspielposition und einer Entnahmeposition
bekannt, bei welcher in der Abspielposition der Kassette eine Feder vorgespannt ist. Diese Feder wirkt
auf einen Hebel, welcher das Herausnehmen der Kassette erleichtern soll. Der Hebel wirkt auf die Kassette
dergestalt, daß die Federkraft die Kassette nach oben drückt. Zur Entnahme der Kassette wird der Hebel aus
der Abspielposition freigegeben, bewegt sich dabei ruckweise nach oben und rastet in einer Endposition ein.
Hierdurch besteht die Gefahr, daß die Kassette schlagartig nach oben gestoßen wird und beim Zurückfallen
schief zu liegen kommt, sich verklemmt, oder ganz aus der Halte ung herausfällt. Dies ist insbesondere bei der
Einhandbedienung, wie sie wiederum im Kraftfahrzeug notwendig ist, ungünstig, da die Kassette der Hand entgleiten
kann und so gefährliche Schrecksekunden und verkehrsgefährdende Suchaktionen nach einer Kassette
am Fahrzeugboden bewirkt v/erden können. Zudeni besteht die Gefahr, daß die Kassette beschädigt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber eine Kassettenhaltevorrichtfng zu schaffen, in der eine eingelegte
Kassette sicher gegen ein Herausspringen und Herausfallen geschützt ist und die Kassette dennoch
leicht handhabbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist ein weiterer Zenlrierslifl mit zwei im Abstand angeordneten Sloppvorrichiiingcn in
einer Entfernung von den beiden Kasscttenpositionierstiften im Bereich der Bandantriebsrolle vorgesehen.
Die eingelegte Kassette wird durch die erste Stoppvorrichtung des dritten Kassettenpositionierstifts sicher in
dieser Position gehalten, auch wenn keine Kassettenabdeckung vorgesehen oder diese offen ist. Das Herausfallen
oder Herausspringen wird dadurch verhindert. Bei einem ungeschickten Hantieren springt die Kassette
nicht sofort aus der Halterung sondern wird von der zweiten Stoppvorrichtung gebremst, so daß die Kassette
im Bereich des dritten Kassettenpositionierstifts argehoben ist. Dadurc i entstehen links und rechts der
Kassette freie Räume, die das endgültige Herausnehmen der Kassette erleichtern. Durch den dritten Kassettenzentrierstift
wird die Zentrierung der Kassette gegenüber eier Bandantriebsrolle, den Andrückrollen us.d
den Magnetköpfen verbessert.
Die erfindungsgemäße Kassettenhaltevorrichtung ist besonders vorteilhaft in Kassettengeräten einsetzbar,
die in einem Kraftfahrzeug eingebaut sind und für den dort herrschenden rauhen Betrieb mit Erschütterungen
ausgelegt sein müssen und die keine die gesamte Kassette überdeckende Abdeckung enthalten.
Als weiterer Vorteil ergibt sich die Möglichkeit, durch eine geeignete mechanische Betätigungseinrichtung in
der zweiten, angehobenen Position der Kassette den Bandantrieb auszuschalten. Dadurch kann die Kassette
in eine Art Warteposition gebracht werden, aus der sie nur durch kurzes Antippen in die Abspielposition überführt
wird.
Die gültigen Unteransprüche beziehen sich auf zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes nach
dem Hauptanspruch.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Dariit zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Antriebsvorrichtung für magnetische Bänder gemäß der Erfindung, welche
schematisch den Aufbau der Vorrichtung zeigt;
Fig.2 eine andere Vorderansicht der Vorrichtung
von F i g. 1 ebenfalls in schematischer Darstellung insbesondere des Aufbaus der Bandantriebsvorrichtung
zum Antrieb eines Magnetbandes, welches in dieser Vorrichtung verwendet wird;
Fig.3 einen Querschnitt der Vorrichtung gemäß
Fig. 1 entlang der Linie 2-2 von Fig. 1 und mit der Darstellung einer Bandkasseitc, welche in einer ersten
Position angeordnet ist; und
F i g. 4 eine andere Schnittansicht der Vorrichtung gemäß
F i g. 1 entlang der Linie 2-2 in F i g. 1 mit der Darstellung einer Kassette in einer zweiten Position.
Die nachfolgend im Detail beschriebene Antriebsvorrichtung für magnetische Bänder kann beispielsweise
bei einem Fahrzeug-Stereo-System verwendet werden. Gemäß Fig. I enthält eine in Punki-Linienform dargestellte
Bandkassette 10 eine Spule mit Magnetband (nicht dargestellt) mit zwei Öffnungen 12 und vier Langlöchern
14,16,18 und 20 an ihren Vorder- bzw. Rückseiten. Die Öffnungen 12 sind im Mittelteil der Bandkassette
10 ausgebildet und dienen zum Einsetzen von Bandantriebsachsen, weiche in einem Magnetbandgerät vorgesehen
sind. Die ersten drei Langlöcher 14,16 und 18 sind entsprechend in dem oberen Mittelbereich, den
links unteren und rechts unteren Bereich der Bandkassette 10 ausgebildet. Diese Langlöcher sind zum Einsetzen
von Kassetten-Positionieriingsstiften in einem Magnetbandgerät
vorgesehen. Das vierte Langloch 20 ist im unteren Mittclbcrcich der Bandkassette lOausgebil-
'.r. del. Das Loch dient /um L'insei/.un einer Bandaütriebsrolle,
wenn die Bandkassette 10 in einem anderen Typ eines Magnetbandgerätes verwendet wird.
Die untere Seitenwand der Bandkassette 10 we'st Fenster (nicht dargestellt) zum Einsetzen einer Andrückrolle
und eines magnetischen Kopfes auf, welche in einem Magnetbandgerät vorgesehen sind. An den
linken und rechten Seitenwänden der Bandkassette 10 sind zwei entfernbare Zungen (nicht dargestellt) vorgesehen,
mit welchen verhindert werden kann, daß ein versehentliches Löscher, von früher auf dem Magnetband
aufgenommenen Signalen erfolgt. Die Bandkassette ist eine Kleinkassette bekannten Typs und wird für
Kassettentonbandgeräte verwendet, welche in die
Brusttasche eines Herrensakkos gesteckt werden können.
Auf der Rückseite der Bandkassette 10 ist ein Chassis 22 des Magnetbandgerätes angeordnet. Das Chassis 22
ist eine Platte, welche in vertikaler Richtung absteht und parallel zu der Rückwand der Bandkassette als eine
oberste Platte des F'ahr/eugSlereo-Systems dient. An
dem Chassis 22 sind zwei Bandantriebsaehsen 24 und 26,
erste und zweite Bandantriebsrollen 32 und 36 drehbar befestigt. Alle ragen nach vorne heraus und sind senkrecht
zu dem Chassis 22 befestigt. Die Bandantriebsachsen 24 und 26 sind gemäß Darstellung von F i g. I in ein
Paar von öffnungen 12 eingesetzt und die erste Bandantriebsrolle
32 ist in das /weite Langloch 16 eingesetzt und die zweite Bandantriebsrolle 36 ist in das dritte
Langloch 18 eingesct/i. An dem Chassis 22 sind die ersten drei Kassettenpositionierungsstifte 28, 30 und 34
befestigt. Diese Kassettenpositionierungsstifte 28, 30 und 34 erstrecken sich nach ν orne und sind senkrecht zu
dem Chasses 22. Der zweite Kassettenpositionierungsstift 30 ist auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22
über der ersten Bandantriebsrolle 32 eingebaut und in das zweite Langloch 16 eingesetzt. Der dritte Kassettenpositionierungsstift.
34 ist auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22 über der zweiten Bandantriebsrolle
36 eingebaut und in das dritte Langloch 18 eingesetzt.
Gemäß der Darstellung von Fig. 2 ist ein Motor 37 an der rückseitigen Oberflache des Chassis 22 angeordnet.
Mit diesem Motor 37 sind die Bandanlricbsachscn
24 und 26 über einen Riemenantrieb 38 verbunden. Die Bandantriebsaehsen 24 und 26 können selektiv durch
den Motor 37 in Drehung versetzt werden. Eine Platte 39 ist parallel auf der vorderen Oberfläche des Chassis
22 angeordnet und gemäß der Darstellung von F i g. 1 drehbar an ihrem rechten Endbereich mit dem Chassis
22 über einen senkrecht zu der vorderen Oberfläche des Chassis 22 verlaufenden Stift (nicht dargestellt) verbunden.
An den linken Endbereich der vorderen Oberfläche der Platte 39 ist der erste Kassettenpositionierungsstift
28 vorwärts gerichtet gesichert. Der erste Kassettenpositionierungsstift 28 ist senkrecht zu dem Chassis 22. Ein
Roiationssteuerstift (nicht dargestellt) erstreckt sich von dem linken Endbereich der rückseitigen Oberfläche
der Platte 39 und erstreckt sich durch ein Langloch (nicht dargestellt), weiches in dem Chassis 22 ausgebildet
ist. und welcher sich in vertikaler Richtung erstreckt. Der Rotauonssteuerstift ist koaxial zu dem Kassettenpositionierungsstift
28 und das Langloch ist länger als das erste Lan gloch 14der Bandkassette 10.
Wenn die Bandkassette 10 aus dem Magnetbandgerät
herausgenommen worden ist. dann kann sich der RoIationssteucrstift
um eine Entfernung bewegen, die länger als die Entfernung ist welche durch das Langloch 14
bestimmt wird, wenn die Platte 39 parallel zu der vorderen Oberfläche des Chassis 22 gedreht wird. Die Platte
39 wird durch ein Federelernent 40. von der ein Teil in
Fig. 1 dargestellt ist. gegen den Uhrzeigersinn zu einer
Rotationsbewegung gezwungen. Das Federelement 40 ist um die Achse gewickelt, welche die Plane 39 in Drehbewegung
versetzt, so daß sie kleiner als sonst gemacht wird.
Gemäß F i g. 3 besteht der erste Kassettenpositionierungsstift
28 aus einem einem konischen freien Endbereich und einem zylindrischen Bereich. Eine erste und
eine zweite Stoppvorrichtung 42 bzw. 44 sind auf dem zylindrischen Bereich ausgebildet, welcher voll innerhalb
der Bandkassette 10 ist. wenn die Bandkassette 10 in Betriebsposition angcordne: ist oder in einer ersten
Position ist. wie durch die Punkt-gestrichelte Linie gemäß F i g. 3 dargestellt ist. Die erste und zweite Stoppvorrichtung
42 und 44 sind räumlich voneinander getrennt und weisen eine flanschförmig abstehende Richlung
von dem Kassettenpositionierungsstift 28 auf. Die zweite Stoppvorrichtung 44 ist an dem Verbindungsbereich
des freien Endbereichs und des zylindrischen Bereichs ausgebildet. Die erste Stoppvorrichtung 42 ist
von der zweiten Stoppvorrichtung 44 in Richtung auf den Fuß des Kassettenpositionierungsstiftes 28 räumlich
getrennt in einem Abstand angeordnet, welcher ein wenig länger als die Dicke der rückwärtigen Wand der
Bandkassette 10 ist.
Gemäß F i g. J sind die vorderen Oberflächen der ersten und zweiten Stoppvorrichtungen 42 bzw. 44 nach vorne geneigt und schneiden sich an der vorderen Oberfläche. Aus diesem Grund haben sowohl die ersten als auch die zweiten Stoppvorrichtungen ein dreierkförmiges Querschnittsprofil. Gemäß der Darstellung in F i g. 2 sind auf der Rückseite des Chassis 22 erste und zweite Bandantriebsrollen 32 bzw. 36 an Schwungrädern 46 und 47 befestigt, welche durch den Motor 37 über einen Riemen 47 angetrieben werden. Auf diese Weise können die Bandantriebsrollen 32 und 36 gegen den Uhrzeigersinn bei konstanter Geschwindigkeit in Drehung gehalten werden.
Gemäß F i g. J sind die vorderen Oberflächen der ersten und zweiten Stoppvorrichtungen 42 bzw. 44 nach vorne geneigt und schneiden sich an der vorderen Oberfläche. Aus diesem Grund haben sowohl die ersten als auch die zweiten Stoppvorrichtungen ein dreierkförmiges Querschnittsprofil. Gemäß der Darstellung in F i g. 2 sind auf der Rückseite des Chassis 22 erste und zweite Bandantriebsrollen 32 bzw. 36 an Schwungrädern 46 und 47 befestigt, welche durch den Motor 37 über einen Riemen 47 angetrieben werden. Auf diese Weise können die Bandantriebsrollen 32 und 36 gegen den Uhrzeigersinn bei konstanter Geschwindigkeit in Drehung gehalten werden.
Gerr-äß der Darstellung von F i g. 3 besteht der dritte
Kasscticnpositionierungsstift 34 aus einem konischen freien F.nclc, einem zylindrischen Bereich und einem
Mittelbereich, welcher den freien Endbereich und den zylindrischen Bereich verbindet. Der zylindrische Bereich
hat einen Durchmesser, der kleiner als die Basis des konisch ausgebildeten freien Endbereichs ist.
Der dazwischenliegende Bereich ist in Form eines
j5 kegelstumpfförmigen Konus ausgebildet und dient als
zweite Stoppvorrichtung 44', welche dazu dient, daß verhindert wird, daß die Bandkassette 10 aus dem Gerät
herausspringen kann. Sowohl der freie Endbereich, als auch die zweite Stoppvorrichtung 44' sind innerhalb der
Bandkassette 10, wenn die Bandkassette 10 in der ersten Position gemäß der Darstellung von F i g. 3 angeordnet
ist. Die zweite Stoppvorrichtung 44' liegt sehr nahe an der inneren Oberfläche der rückseitigen Wand der
Bandkassette 10. wenn die Bandkassette 10 in der ersten Position angeordnet ist. Der zweite Kassettenpositionierungsstift
30 ist identisch hinsichtlich Größe und Gestalt wie der Kassettenpositionierungsstift 34 ausgebildet.
Die drei Kassetienpositionierungsstifte 28, 30 und 34 bilden zusammen eine Kassettenhaltevorrichtung.
■κι (icmjiß der Darstellung in F i g. I ist eine Platte 32 an
der Vorderseite des Chassis 22 vorgesehen und erstreckt sich parallel zu dem Chassis 22 Gemäß Darstellung
von F i g. 3 erstrecken sich Andrückrollen 48 und 49 senkrecht von der Oberfläche der Platte 52 und senkrecht
dazu und ein Magnetkopf 50 ist auf der vorderen Oberfläche der beweglichen Platte 52 befestigt. Gemäß
F i g. 1 sind die Andrückrollen 48 und 49 direkt unter der ersten Bandantriebsrolle 32 bzw. der zweiten Bandantriebsrolle
36 angeordnet. Die Platte 52 ist in vertikaler Richtung beweglich. Wenn die Platte 52 nach oben bewegt
wird, wird die Andrückrolle 48 in ein Fenster (nicht dargestellt) eingesetzt, welches in der Vorderwand der
Bandkassette 10 ausgebildet ist und wirkt mit der ersten Bandantriebsrolle 32 so zusammen, daß das Band (nicht
dargestellt) das in der Bandkassette 10 enthalten ist, angedrückt wird und die Andrückrolle 49 wird ebenfalls
in ein Fenster eingesetzt und wirkt mit der Bandantriebsrolle 36 zum Andrücken des Bandes 7iisammf>n
Die Bandiindri'ickrollcn 48 und 49 und die Plane 52 bilden
eine Magnetbandtransportvorrichtung. Die Magnctbandtransporlvorrichlung
wird /wischen einer ersten Position bewegt, wo die Andrückrolle 48 und 49
mit dem ersten und zweiten Bandantriebsrollen 32 und
36 zusammenwirken, um das Band anzudrücken und einer zweiten Position, wo die Andrückrollen 48 und 49
daVi'.i räumlich entfernt sind.
Dei Magnetkopf 50 ist auf halbem Weg zwischen den Andrückrollen 48 und 49 angeordnet. Wenn die Platte
52 in die erste Position bewegt wird, f.'ann wird der
obere Bereich des Magnetkopfes 50 in ein Fenster eingesetzt und kommt in Kontakt mit dem Magnetband. So
lange als der Magnetkopf in Kontakt mit dem Magnetband ist. kann der Magnetkopf 50 Töne, wie z. B. Musik,
reproduzieren, wenn die Musik auf dem Band aufgenommen ist oder aber kann Töne wie z. B. Musik aufnehmen.
Wenn die Platte 52 nach unten in die zweite Ps>cili^n Keii'ant w\rA wirH Afr \4acrn«»ti/nr»f ζΛ ailRpr
. ^...„.. „„....j, „ „ „.. ..._o.....— r. _
Kontakt mit dem Magnetband gebracht.
Gemäß der Darstellung in den F i g. 1 und 3 erstreckt sich eine Haltevorrichtung 54 vorwärts von dem mittleren
Bereich der oberen Ecke der Platte 52 senkrecht zu der Plane 52 um einen Absland, der größer ist als die
Länge der Andrückrollen 48 und 49 und die Höhe des Magnetkopfes 50. Gemäß der Darstellung von Fig. 1
weist die Platte 52 eine Öffnung 56 auf, welche nahe der Haltevorrichtung 54 ist. In die öffnung 56 wird ein Stift
60 eingesetzt, der an dem rechten Endbereich einer vorderen Oberfläche von einem ersten Arm 58 gesichert ist.
De erste Arm 58 erstreckt sich parallel zu der vorderen Oberfläche des Chassis 22 und ist im wesentlichen horizontal.
Der erste Arm 58 weist einen mittleren Bereich auf, der drehbar an der vorderen Oberfläche des Chassis
22 gelagert und damit drehbar ist. Der linke Endbereich des ersten Arms 58 weist eine öffnung 62 auf. In diese
öffnung 62 ist ein Stift 66 eingesetzt, der mit dem rechten Endbereich von einer vorderen Oberfläche eines
zweiten Arms 64 gesichert ist. Wie der erste Arm 58 erstreckt sich auch der zweite Arm 64 parallel zu der
vorderen Oberfläche des Chassis 22 und ist im wesentlichen horizontal ausgerichtet und ist in seinem Mittelbereich
drehbar an der vorderen Oberfläche des Chassis 22 gelagert und daher drehbar. Der linke F.ndbcreich
des /weiten Arms 64 weist eine öffnung 68 auf. Der zweite Arm 64 wird durch Betätigungsvorrichtungen,
wie z. B. einer Torsionsspulenfeder 70 in dieser Ausführung so zur Bewegung gezwungen, daß eine gegentaktweise
Drehung eintritt. In die Öffnung 68 wird ein Stift 75 eingesetzt, welcher das untere Ende eines Stabes 74
sichert. Der Stab 74 erstreckt sich nach unten von einem Tauchkolben 72, der an dem linken Endbereich des
Chassis 22 befestigt ist. Wenn der Tauchkolben 72 mit elektrischem Strom versorgt wird, wird der Stab 74
durch einen Hubmagnet (nicht dargestellt) der mit dem Tauchkolben 72 zusammenwirkt, nach oben gezogen.
Gleichzeitig wird die Platte 52 nach oben in die erste Position durch die Funktion des ersten und zweiten
Arms 58 bzw. 64 bewegt Wenn die Stromzufuhr zu dem Tauchkolben 72 unterbrochen wird, wird der Stab 74
nach unten gezogen, durch die Zwangskraft der Torsionsspulenfeder 70. Gleichzeitig wird die Platte 52 in
die zweite Position durch die Funktion des ersten und zweiten Armes 58 bzw. 64 bewegt
Ein erstes Verschiebeglied 76 in Form eines Stabes erstreckt sich durch das Chassis 22 senkrecht dazu direkt
unter dem ersten Kassettenpositionierungsstift Das Verschiebeglied 76 kann vorwärts und rückwärts
bewegt werden und wird durch Betätigungsvorrichtungen
(nicht dargestellt) gezwungen, sich nach vorwärts von der Kassette 22 /u erstrecken. Wenn es sich wie
durch die Punklpcslrichclie Linie genial! I-i g. 3 nach
-> vorwärts erstreckt, dünn nimmt das vordere Lude eine
Position ein. bei der die vordere Wand der Bandkassette 10 anliegt, wenn die Bandkassette 10 in der ersten Position
b/w. in der Bctriebsposition angeordnet ist. Wenn die Bandkassette 10 in der ersten Position angeordnet
to ist und parallel zu dem Chassis 22 liegt, dann kommt die
rückseitige Wand der Bandkassette 10 in Kontakt mit dem vorderen Ende des Verschiebegliedes 76 und das
erste Verschiebeglied 76 wird zurück in die Position gestoßen, welche durch eine ausgezogene Linie in
Fig. 3dargestellt ist.
Gemäß der Darstellung in F i g. 3 ist ein Haupt- bzw. Stromschalter 77 hinter dem ersten Verschiebeglied 76
angeordnet. Der Hauptschalter 77 und das erste VerschiebeCTlicd
76 bilden ein? Sch?Uvori*'chtMnp. Her
Stromschalter 77 dient zur Versorgung des Motors 37 und eines Verstärkers (nicht dargestellt) mit elektrischem
Strom. Wenn die Bandkassette 10 in die erste Position gebracht wird und das erste Verschiebcglied 76
zurückbewegt wird in die Position wie durch die ausgezogene Linie in Fig. 3 dargestellt, dann ist der Stromschalter
77 durch das Verschiebeglied 76 geschlossen und versorg! den Motor 37 mit Strom, wodurch der
Motor 37 in Bandantriebsbetrieb versetzt wird. Wenn der Bandantriebsbetrieb eingeschaltet ist, dann setzt der
Motor 37 die Bandantriebsachsen 24 und 26 und die ersten und zweiten Bandantriebsrollen 32 und 36 in Bewegung
und dadurch wird das Band (nicht dargestellt) das in der Bandkassette 10 enthalten ist, bewegt. Solange
die Bandkassette 10 nicht exakt in der ersten Position angeordnet ist, ist das erste Verschiebeelement 76 außerhalb
dieser Position, in welcher es den Stromschalter 77 schließt. Daher bleibt der Stromschalter 77 so lange
geöffnet, als die Bandkassette 10 außerhalb der ersten Position ist und der Motor 37 ist in einem Bandstillstandszustand
und das Band kann nicht bewegt werden. Durch das Chassis 22 erstreckt sich ein zweites Verschiebeglied
78 in Form eines Stabes, der sich wie in F i g. 1 dargestellt ist, in einem Bereich durch das Chassis
22 erstreckt, welcher mit dem oberen rechten Eck der
4ί Bandkassette 10 übereinstimmt, wenn diese in der ersten
Position angeordnet ist. Das zweite Verschiebcglied 78 kann vor- und zurückbewegt werden. Wenn das
zweite Verschiebeglied 78 in der am weitesten vorne befindlichen Position ist, wie durch die Punkt-gestrichelte
Linie in F i g. 3 dargestellt, dann ist dessen vorderes Ende an einer Position angeordnet, wo die vordere
Wand der Bandkassette 10 anliegt, wenn die Bandkassette 10 in der ersten Position angeordnet ist.
Gemäß Fig.3 weist ein Führungszylinder 88 einen
langlochartigen Führungsschlitz 90 auf, der im oberen Bereich direkt über und parallel zu der Achse des Zylinders
88 ausgebildet ist In den Führungsschiitz 90 ist ein Stift 92 eingesetzt der sich senkrecht von einem Führungsstift
84 weg erstreckt Der Stift 92 kann sich in dem
to Führungsschlitz 90 vor- und zurückbewegen, in gleicher Weise wie sich der Führungsstift 84 bewegt Gemäß
Darstellung von F i g. 3 ist eine Spiralfeder 94 mit einem Ende mit dem Stift 92 verbunden und mit dem anderen
Ende mit dem Chassis in einer Art daß die Feder paral-IeI
zu der Achse des Führungszylinders 88 sich erstreckt Die Spiralfeder 94 zwingt daher den Führungsstift 84 zu
einer Rückwärtsbewegung. Die Spiralfeder 94 kann durch andere Betätigungsvorrichtungen ersetzt werden.
wird jedoch bevorzugt, weil sie wenig Platz beansprucht.
Auf der rechten Seite des Chassis 22 ist ein Schwenkarm % vorgesehen. Der Schwenkarm 96 ist ein Teil der
Verbindungsvorrichtung und ist drehbar in seinem Mittelbereich mit der rechten Seite des Chassis 22 gemäß
Darstellung von F i g. 1 und 3 verbunden. Gemäß F i g. 3 ist ein erster Streifen 98 an dem oberen Ende des
Schwenkbarmes 96 befestigt und ein zweiter Streifen 100 ist am unteren Ende des Schwenkarmes 96 befestigt.
Der erste Streifen 98 erstreckt sich leicht aufwärts hinter dem Chassis 22 und ist mit seinem freien Ende im
Bewegungsraum des rückwärtigen Endes des zweiten Verschiebegliedes 78 angeordnet. Der zweite Streifen
100 erstreckt sich nach links hinter das Chassis 22 und in den Bewegungsraum des rückwärtigen Endes des Führungsstiftes
84. Das rückwärtige Ende des Führungsstiftes 84, das durch die Spiralfeder 94 bewegt wird, liegt
immer in Kuniakc mit dem zweiten Streifen 100.
Solange als die Kassette außerhalb der ersten Position ist, wird der Schwenkarm 96 gemäß F i g. 3 in gegen
den Uhrzeigersinn bewegt, da die Spiralfeder % den Führungsstift 84 rückwärts stößt. Unter dieser Bedingung
stößt der erste Streifen 98 das hintere Ende des zweiten Verschiebcglicdes 78 vorwärts in die Position,
die durch die Punkt-Iinierte Linie angedeutet ist und im weiteren als »erste Position« bezeichnet wird.
Wenn die Bandkassette 10 in der ersten Position angeordnet ist, d. h. parallel zu dem Chassis 22 gemäß
F i g. 3, dann wird das zweite Verschiebeglied 78 durch die rückseitige Wand der Bandkassette 10 nach rückwärts
gestoßen und daher wird der Schwenkarm 96 im Uhrzeigersinn geschwenkt. Der zweite Streifen 100
stößt daher den Führungsstift 84 vorwärts gegen die Zwangskraft der Spiralfeder 94.
Der Führungsstift 84 und der Schwenkarm % bilden eine Verbindungsvorrichtung.
Gemäß Darstellung von F i g. 3 ist das Chassis 22 in einem Gehäuse 102 angeordnet, dessen Vorderseite eine
öffnung aufweist, durch welche die Bandkassette 10 in die erste Position eingesetzt und herausgenommen
werden kann, während1 sie mit den Fingern gehalten wird.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der zuvor beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Wenn die Bandkassette 10 in die erste Position parallel zu dem Chassis 22 gebracht wird, werden die Bandantriebsachsen
24 und 26 in die zwei entsprechenden öffnungen 12 gemäß F i g. 1 und 3 eingesetzt. Gleichzeitig
wird der erste Kassettenpositionierungsstift 28 in das erste Langloch 14, der zweite Kassettenpositionierungsstift
30 und die erste Bandantriebsrolle 32 in das zweite Langloch 16 und der dritte Kassettenpositionierungsstift
34 und die zweite Bandantriebsrolle 36 in das dritte Langloch 18 eingesetzt. Da die Platte 39 durch das Federeiement
40 gegen den Uhrzeigersinn zu einer Rotationsbewegung gezwungen wird, wird der erste Kassettenpositionierungsstift
28 nach unten bewegt und dadurch wird die Bandkassette 10 bis zu dem zylindrischen
Bereich gestoßen, welcher direkt hinter der ersten Stoppvorrichtung 42 liegt, bis der zylindrische Bereich
der zweiten und dritten Kassettenpositionierungsstifte 30 und 40 in Kontakt mit den oberen Bereichen der
äußeren Oberflächen gelangt, welche die zweiten und dritten Langlöcher !6 und 18 in der Rückwand der
Bandkassette 10 bilden. Auf diese Weise harten die drei Kasseitcnpositionierungsstifte 28, 30 und 34 die Bandkassette
10 beständig in der ersten Position. Da die in der ersten Petition befindliche Bandkassette 10 mit
nichts überdeckt ist, ist die Spule mit dem Band in der Bandkassette frei einsehbar.
Das erste Verschiebeglied 76 wird durch die Bandkassette 10 gestoßen, rückwärts gegen eine Betätigungsvorrichtung
bewegt (nicht dargestellt), welche das Verschiebeglied 76 vorwärts zu bewegen versucht. Das
Verschiebeglied 76 schließt den Stromschalter 77, wenn die Bandkassette 10 vollständig in die erste Position
gebracht worden ist, wie in F i g. 3 dargestellt. Zur gleichen Zeit wird das zweite Verschiebeglied 78 durch die
Bandkassette 10 nach hinten gestoßen, um den ersten Streifen 98 zurückzubewegen. Als ein Ergebnis wird der
Schwenkhebel % im Uhrzeigersinn gestoßen und bewegt den Führungsstift 84 vorwärts gegen die Betätigungskraft
der Spiralfeder 94 über den zweiten Streifen 100.
Sobald als der Stromschalter 77 geschlossen ist, wird elektrische Energie an den Motor 37 geliefert und an
den Verstärker (nicht dargestellt) und an den Tauchkolben 72, wodurch diese Vorrichtungen in Betriebszustand
bzw. Bandantriebszustand versetzt werden. Der Hubmagnet (nicht dargestellt) des Tauchkolbens 72
zieht dann den Stab 74, wodurch die Platte 52 gegen die Kraft der Torsionsspiralfeder 70 über den zweiten Arm
64 und den ersten Arm 58 bewegt wird. Die Bandantriebsvorrichtung bewegt sich daher nach oben in die
erste Position, wodurch die Andrückrollen 48 und 49 mit den ersten und zweiten Bandantriebsrollen 32 und 36
zusammenwirken und auf das Magnetband drücken. Dann werden die ersten und zweiten Bandantriebsrollen
32 und 36, welche gegen den Uhrzeigersinn mit einer konstanten Geschwindigkeit durch den Motor 37 in
Drehung versetzt gehalten werden, das Band bei einer vorbestimmten Geschwindigkeit durch das Gerät transportieren.
Da der Magnetkopf 50 so lange in Kontakt mii dem magnetband gehalten wird, ais die Bandantriebsvorrichtung
in der ersten Position bleibt, arbeitet die Vorrichtung zur Wiedergabe von auf dem Band befindlichen
Signalen wie Musik oder zur Aufnahme von z. B. Musik.
Wenn ein Benutzer einen Finger auf die obere Wand der Bandkassette 10 legt und zu sich zieht, wird die
Bandkassette 10 geneigt. Der untere Bereich der äußc- Y, rcn Oberfläche, der durch das erste Langloch 14 begrenzt
ist, stößt dann die erste Stoppvorrichtung 42 hoch und damit den ersten Kassettenpositionierungsstift
28 gegen die Kraft des Federelementes 40. Wenn die Bandkassette 10 weitergeneigt wird, dann wird der
untere Bereich der äußeren Oberfläche, der durch das Langloch 14 bestimmt ist, auf den zylindrischen Bereich
des Stiftes 28 in Richtung auf die zweite Stoppvorrichtung 44 gleiten mit den oberen Bereichen der äußeren
Oberfläche, welche durch die zweiten und dritten Langlöcher 16 und 18 bestimmt wird, und dadurch in Kontakt
mit den zylindrischen Bereichen der zweiten und dritten Kassettenpositionierungsstifte 30 und 34 kommen.
Wenn der untere Bereich der äußeren Oberfläche, der das erste Loch 1.4 bestimmt, die zweite Stoppvorrichtung
44 erreicht, dann wird die Neigung der Bandkassette 10 zunächst gestoppt und nimmt eine in F i g. 4 dargestellte
Position ein. Diese Position der Kassette wird nachfolgend als »zweite Position« bezeichnet Die
Bandkassette 10 wird deshalb nicht mit einem Schlag aus der Vorrichtung herausgeworfen.
Während die Bandkassette 10 in der zweiten Position ist. nimmt sie die in F i g. 4 dargestellte Position ein. Der
untere Teil der äußeren Oberfläche begrenzt das erste-
Langloch 14, das in Kontakt mil dem zylindrischen Bersich
des Kassettenpositionierungssiiftes 28 ist, welcher zwischen eier ersten und zweiten Stoppvorrichtung 42
bzw. 44 liegt, und der obere Bereich der äußeren Oberfläche begrenzt das zweite Langloch 16, welche·., in Kontakt
mit dem zylindrischen Bereich des zweiten Kassettenpositionierungsstiftes 30 ist und der obere Bereich
der äußeren Oberfläche begrenzt den dritten Langlochbereich 18, in welchem der zylindrische Bereich des dritten
Kassettenpositionierungsstiftes 34 in Kontakt ist.
Da die Bandkassette 10 von der ersten Position in die zweite Position bewegt wird, wird das erste Verschiebeglied
76 vorwärts bewegt, um die mit ausgezogener Linie in F i g. 4 dargestellte Position einzunehmen, bedingt
durch die Betätigungsvorrichtung (nicht dargestellt). Der Stromschalter 77 wird daher wie in F i g. 4 dargestellt,
geöffnet. Die Stromversorgung zu dem Motor 37, dem Verstärker (nicht dargestellt) und dem Tauchkolben
72 wird gestoppt und der Motor 371 Her Verstärker
und der Tauchkolben 72 werden in einen Stopp-Betriebszusta.-d
versetzt. Durch die Torsion der Spiralfeder 70 wird der zweite Arm 64 gegen den Uhrzeigersinn
gestoßen und daher wird der Stab 74 nach unten gezogen und über den ersten Arm 48 wird die Platte 52 nach
unten bewegt. Daraus resultierend werden die
20 stellt) und der Tauchkolben 72 in einen Bandantriebszustand
wieder versetzt werden.
Um die Bandkassette 10 aus der Vorrichtung herauszunehmen, kann der Benutzer seine Finger auf den linken
und rechten Bandseiten der Bandkassette 10 aufdrücken und die Bandkassette 10 mit den Firmen fassen
und stark die Bandkassette 10 zu sich ziehen, in dem die Bandkassette 10 parallel zu der vorderen Oberfläche
des Chassis 22 gehalten wird. Wenn die Bandkassette 10 herausgezogen wird, wird der untere Bereich der äußeren
Oberfläche, welcher durch das Langloch 14 begrenzt wird, nach oben zu der zweiten Stoppvorrichtung
44 gestoßen und daher der erste Kassettenpositionierungsstift 28 gegen die Torsionskraft des Federelementes
40 bewegt. Da die Bandkassette 10 weitergezogen wird, wird der untere Bereich der äußeren Oberfläche,
der durch das Langloch 14 bestimmt ist. auf den konischen freien Endbereich des ersten Kassettenpositionierungsstiftes
28 bewegt. Zur gleichen Zeit werden die oberen Bereiche der äußeren Oberflächen, welche
durch die zweiten und dritten Langlöcher 16 und 18 begrenzt werden, von der Bandkassette 10 auf eine Zwischenposiiion
geführt bzw. auf die Stoppvorrichtung 44' der zweiten und dritten Kasscllenpositionierungsstif.e
An- η 30 und 34 und dann auf die konisch freien lindbcrcichc
drückrollen 48 und 49 und der Magnetkopf 50, welche der zweiten und dritten Kassettcnpositionicrungsstifte
auf der Platte 52 befestigt sind, von dem Magnetband 30 und 34. Auf diese Weise wird die Bandkassette 10 aus
(nicht dargestellt) wegbewegt. Da der Motor 37 nicht beispielsweise einem Fahrzeug-Stereo-System entfernt,
länger mit Strom versorgt wirrl. unterbrechen die Band- Wenn die Bandkassette 10 aus dem Fahrzeug-Stereoantriebsachsen
24 und 26 und die ersten und zweiten 30 System entfernt worden ist, dann nehmen das erste Ver-Bandantriebsrollen
32 und 36 ihre Rotation. Demzufol- schiebeglied 76 und das zweite Verschiebeglied 78 die
ge wird auch das magnetische Band (nicht dargestellt) in zugehörigen Positionen ein. wie sie in Punkt-gestnchelseiner
Bewegung gestoppt. ten Linien in F ig. 3 dargestellt sind.
Da die Bandkassette 10 von der ersten in die zweite Diese Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene
Position bewegt wird, wird das zweite Verschiebeglied 35 Ausführungsform beschränkt. Viele Änderungen und
78 vorwärts in eine Position gebracht, welche mit einer Verbesserungen sind innerhalb des Rahmens der vorliegenden
Erfindung möglich.
In der oben beschriebenen Ausfüiirüngsforrn wird em
Paar von Bandantriebsrollen 32 und 36 und ein Paar von Andrückrollen 48 und 49 rur den Transport des Magnetbandes
bei einer konstanten Geschwindigkeit verwendet. Ebenso kann auch nur eine Andrückrolle und eine
Bandantriebsrolle für die Bewegung des Magnetbandes bei konstanter Geschwindigkeit verwendet w-,.·den.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform weist der Kassctienpositionierungsstifi 28 zwei Stoppvorrichtungen
42 und 44 mit einem flanschförmigen Vorsprung auf seinem zylindrischem Bereich auf und wird durch die
Kraft des Federelementes 40 nach unten bewegt. Der so erste Kassettenpositionierungsstift 28 dient daher zum
Halten der Bandkassette 10 in der ersten Position parallel zum Chassis 22 und in der zweiten Position zum
Chassis 22 geneigt. Des weiteren dient der erste Kassettenpositioniemngsstift
28 zum Führen der Bandkassette 10 von der ersten Position in die zweite Position. Anstelle
der Anordnung des ersten Kassettenpositionierungsstiftes 28 auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22
kann eine Blattfeder auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22 angeordnet werden, um die Kassette niederzudrücken,
wobei die Blattfeder an ihrer unteren Oberfläche zwei Vorsprünge aufweisen kann, welche in gleicher
Weise wie die ersten und zweiten Stoppvorrichtungen 42 und 44 wirken.
40
durchgezogenen Linie in F i g. 4 dargestellt ist, bedingt durch die Kraft der Spiralfeder 94 über den Führungsstift 84, den zweiten Streifen 100, den Schwenkarm 96
und den ersten Streifen 98. Das bedeutet, daß der zweite Führungsstift 84 sich zurückbewegt und sich auch der
zweite Streifen 100 zurückbewegt, der Schwenkbarm % gegen den Uhrzeigersinn gestoßen wird und der erste
Streifen 98 vorwärts bewegt wird.
Wenn der Benutzer den Antrieb des Bandes wünscht, ist es ausreichend für ihn, die obere Wand der Bandkassette
10 zurückzustoßen, bis die Bandkassette 10 in die erste Position gelangt. Dann gleitet der untere Bereich
der das Langloch 14 begrenzenden äußeren Oberfläche auf den zylindrischen Teil des Kassettenpositionierungsstiftes
28 in Richtung auf die erste Stoppvorrichtung 42 mit dem oberen Bereich der äußeren Oberfläche
von dem zweiten und dritten Langloch 16 und 18 und berührt dabei den zylindrischen Bereich der zweiten
und dritten Kassettenpositionierungsstifte 30 und 34. Damit wird der untere Bereich der äußeren Oberfläche,
der durch das Langloch 14 begrenzt wird, auf die erste Stoppvorrichtung 42 gestoßen und daher wird der
erste Kassettenpositionierungsstift 28 gegen die Torsionskraft des Federelements 40 bewegt Wenn der un- bo
tere Bereich der äußeren Oberfläche, der das Langloch 14 begrenzt, den zylindrischen Bereich des ersten Kassettenpositionierungsstiftes
28 direkt hinter der ersten Stoppvorrichtung 42 erreicht, dann wird die Bandkas-Des
weiteren muß der Stromschalter 77 nicht durch
sette 10 in der ersten Position gemäß der Darstellung 65 das erste Verschiebeglied 76 betätigt werden, sondern
von F i g. 3 gehalten. Das erste Verschiebeglied 76 wird kann auch durch das zweite Verschiebegiied 78 oder
dann zurückgestoßen und schließt den Stromschaiier den Schwenkarm 96 betätigt werden, um den Motor 37
77. wodurch der Motor 37, der Verstärker (nicht dargc- in einen Bandbclriebs/.uMunc! oder Bandstopp/.ustand
13
zu versetzen.
Um darüber hinaus die Bandkassette 10 von der ersten Position in die zweite Position zu bringen, können
andere Vorrichtungen als die Finger des Benutzers verwendet werden. Beispielsweise kann ein Auswurfhebel s
bekannter Bauart zum Ausstoßen der Bandkassette 10 nach vorne von der ersten Position in die zweite Position
vorgesehen werden und des weiteren um die Bandkassette 10 nach vome von der zweiten Position nach
außerhalb des Gerätes zu befördern.
Zusammenfassend betrifft daher die Erfindung eine Vorrichtung zum Antrieb für magnetische Bänder mit
drei Vorsprüngen, von denen jeder einen zylindrischen Bereich und einen freien Endbereich aufweist. Diese
drei Vorsprünge halten mit den zylindrischen Bereichen eine Bandkassette, die eine Spule mit Magnetband aufweist,
selektiv in einer ersten Position und einer zweiten Position, wobei diese näher im freien Endbereich als die
erste Position liegt Auf dem zylindrischen Bereich von einem der drei Vorsprünge ist ein erster Flansch vorgesehen,
zur selektiven Verhinderung, daß die Bandkassette von der ersten in die zweite Position bewegt wird.
Auf dem zylindrischen Bereich von jeder der drei Vorsprünge ist ein zweiter Flansch vorgesehen, mit welchem
verhindert wird, daß die Bandkassette von den drei Vorsprüngen entfernt wird. Die Vorrichtung weist
dazu des weiteren einen Motor auf, welcher einen Bandbetriebszustand hat. wenn die Bandkassette in der ersten
Position ist und einen Bandstoppzustand zum Stoppen des Bandes. Auch hat die Vorrichtung ein Verschiebegiied,
das durch die Bandkassette bewegt wird, wenn die Bandkassette zwischen der ersten und zweiten Position
bewegt wird und einen Stromschalter für den Motor betätigt. Der Stromschalter versetzt den Motor in
den Bandbetriebszustand. wenn eine Bandkassette von der zweiten in die erste Position und in den Bandstoppzustand,
wenn die Bandkassette von der ersten in die zweite Position gebracht wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
45
50
55
60
Claims (5)
1. Kassettenhaltevorrichtung in einem Magnetbandgerät mit wenigstens einer Bandantriebsrolle,
mit wenigstens einer Andrückrolle und zwei Kassettenpositionierungsstiften, von denen jeder einen konischen
freien Endbereich und einen zylindrischen Bereich, der dünner als die Basis des konischen freien
Endbereiches ist. aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein zusätzlicher
Kassettenpositionierungsstift (28) vorgesehen ist, der weiter von den Bandantriebsrollen (36, 32) und
den Bandandrückrollen (48, 49) entfernt ist als die zwei Kassettenpositionierungsstifte (30,34) und der
eine erste und zweite Stoppvorrichtung (42 und 44) aufweist, wobei die erste Stoppvorrichtung (42) so
ausgebildet ist, daß sie eine Bandkassette (10) in der Art hall, daß die Antriebsnaben der Bandkassette
(10) mit ifrn ßanclanlriebsachscn (24, 26) gekuppelt
und axial ausgerichtet sind und die zylindrischen Bereiche der zwei Kassettenpositionierungsstifte (30,
34) lagebestimmend mitwirken, und daß die zweite Stoppvorrichtung (44) näher zum freien Ende des
Kassettenpositionierungsstiftes (28) als die erste Stoppvorrichtung (42) hin ,ingeordnet ist und die
Kassette in der Art dadurch gehalten ist, daß die Antriebsnaben und die Antriebsachsen (24,26) nicht
mehr axial ausgerichtet sind, sondern sich deren Achsen schneiden und die zylindrischen Bereiche
der zwei liassettenpositionierungsstifte (30, 34) lagebestimmend mitwirken.
2. Kassettenhaltevorrichiung nach Anspruch I,
dadurch gekennzeichnet, daS ier Kassettenpositionierungsstift (28) zwischen einer ersten Position und
einer zweiten Position, die entfernter als die erste Position von den zwei Kassettenpositionierungsstiften
(30, 34) ist. bewegbar ist. und daß ein Federelement (40) vorgesehen ist. das den Kassettenpositionierungsstift
(28) in die erste Position drängt.
3. Kassettenhallevorrichiung nach Anspruch I
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Stoppvorrichtung (42, 44) durch einen
Vorsprung gebildet wird, der sich in radialer Richtung des Kassettenpositionierungsstiftes (28) erstreckt.
4. Kassettenhalievorrichtung nach Anspruch 2
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (40) eine gewundene Biegefeder mit einer zv
dem Kassettenpositionieiungsstift (28) parallelen Achse enthält.
5. Kassettenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende des Kassettenpositionierungsstiftes (28) konisch ausgebildet ist.
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