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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Plattenaufzeichnungs- und/oder
-wiedergabevorrichtung, in welcher eine Öffnungs/Schließeinrichtung
an einem ein Einschieben oder ein Ausgeben einer Platte hindurch
erlaubenden Öffnungsabschnitt
angebracht ist, wobei die Vorrichtung den geeigneten Einschub- oder
Ausgabevorgang der Platte ohne Mindern der Funktion der Öffnungs/Schließeinrichtung erzielen
soll.
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Von
Plattenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabevorrichtungen, zum Beispiel
Plattenspielern, die eine optische Platte oder eine magnetische
Platte aufzeichnen und/oder wiedergeben können, ist ein Typ bekannt,
der mit einer Öffnungs/Schließeinrichtung
zum Öffnen/Schließen eines
ein Einschieben oder Ausgeben einer Platte hindurch erlaubenden Öffnungsabschnitts,
zum Beispiel einer aus einer Kunstfaserplatte geformte Platte versehen
ist. Eine solche Platte ist zum Verhindern von Beschädigungen
einer Platte beim Einschieben oder Ausgeben der Platte, Abschirmen
der Innenkonstruktion der Vorrichtung und Verhindern eines Eindringens
von Staub in die Vorrichtung vorgesehen.
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11 und 12 zeigen
einen Teil eines mit einer solchen Platte versehenen Plattenspielers.
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Ein
Vorderseitenabschnitt „a„ des Plattenspielers
hat einen Öffnungsabschnitt „c„, durch
den eine Platte „b„ in den
Plattenspieler eingeschoben oder von diesem ausgegeben werden kann.
Eine Platte „d„ mit einer
in Querrichtung lang gestreckten, rechtwinkligen Form ist an der
Rückseite
des Vorderseitenabschnitts „a„ durch
eine geeignete Einrichtung wie beispielsweise ein Verschmelzen in
einer solchen Weise angebracht, dass sie den Öffnungsabschnitt „c„ von der
Rückseite
verdeckt.
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Die
Platte „d„ ist typischerweise
aus einer Kunstfaserplatte mit einer speziellen Elastizität ausgebildet.
Das obere und das untere Ende der Platte „d„ sind an der oberen bzw.
der unteren Öffnungskante
des Öffnungsabschnitts „c„ befestigt.
Die Platte „d„ besitzt
an ihrer Mitte in der vertikalen Richtung einen sich in der Seitenrichtung
länger
erstreckenden Schlitz „e„, durch
welchen die Platte „b„ in den
Plattenspieler eingeschoben oder aus diesem ausgegeben werden soll.
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Zwei
Rollen „f„ sind
in dem Plattenspieler in einer solchen Weise vorgesehen, dass sie
durch Halteelemente (nicht dargestellt) drehbar gehalten werden.
Die Rollen „f„ sind
zum Halten der Platte „b„ in der
vertikalen Richtung und zum Drehen in bestimmten Richtungen gegeneinander
zum Ziehen der Platte „b„ in den
Plattenspieler oder Herausziehen von ihr aus dem Öffnungsabschnitt „c„ ausgebildet.
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Genauer
wird die Platte „b„, wenn
sie von dem Öffnungsabschnitt „c„ durch
den Schlitz „e„ der Platte „d„ bis zu
einer bestimmten Position eingeschoben wird, zwischen den Rollen „f„ gehalten
und dann durch eine Drehung der Rollen „f„ nach innen gezogen. Hierbei
wird, da die Platte „b„ durch
den Schlitz „e„ eingeschoben
wird, der Teil der Platte „d„ in Kontakt
mit der Platte „b„ nach
innen gebogen, wie in 12 dargestellt.
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Wenn
die Platte „b„ durch
den Schlitz „e„ durch
eine Drehung der Rollen „f„ aus dem Öffnungsabschnitt „c„ heraus
gezogen wird, wird der Teil der Platte „d„ in Kontakt mit der Platte „b„ in der
Richtung entgegen jener beim Ziehen der Platte „b„ in den Plattenspieler verbogen,
d.h. nach außen
gebogen.
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Der
mit der Platte „d„ zum Öffnen/Schließen des Öffnungsabschnitts „c„ wie oben
beschrieben versehene Plattenspieler hat jedoch ein Problem. Beim
Laufen durch den Schlitz „e„ wird
die Platte „b„ mit der
Platte „d„ in Kontakt
gebracht, mit einem Ergebnis, dass von der Platte „d„ auf die
zum Einschieben in den oder Ausgeben aus dem Plattenspieler bewegte
Platte „b„ eine
Belastung ausgeübt
wird. Die Belastung wird über
die Platte „b„ auf die
Rollen „f„ gegeben,
sodass der geeignete Einschub- oder Ausgabevorgang der Platte „b„ behindert
wird.
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Insbesondere ändert sich,
falls es Schwankungen in der Dicke und/oder der Härte der
Platte „d„ gibt,
der Behinderungsgrad der Bewegung der Platte „b„ in Abhängigkeit vom Grad der Schwankungen, und
im schlimmsten Fall wird der Einschub- oder Ausgabevorgang der Platte „b„ durch
die Drehung der Rollen „f„ unterbrochen.
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Zum
Beispiel offenbart das IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 33,
Nr. 3A, Seiten 140–142 mit
dem Titel „File
Anti-Contamination Doors„ eine Klappenvorrichtung
für eine
CD-Kassette, bei welcher eine Öffnung
in der Vorrichtung, durch welche die Kassette eingeschoben oder
ausgegeben werden kann, durch ein Paar Klappen geschlossen wird, welche
durch die Kassette verformbar sind, um die Öffnung zu öffnen/schließen.
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Ähnlich offenbart
die US-5,265,591 ein über der Öffnung eines
Kartenlesers einer elektronischen Computervorrichtung, durch welche
eine Karte eingeschoben werden kann, platziertes Schild, wobei das
Schild ein integral geformtes, einteiliges Element ist, das zwei
flexible Klappen auf abgewandten Seiten eines lang gestreckten Schlitzes
enthält.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Plattenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabevorrichtung
vorgesehen, mit einer Ladeeinrichtung zum Ziehen einer Platte, welche
durch einen Öffnungsabschnitt
in die Vorrichtung eingeschoben wird, in die Vorrichtung und zum
Ziehen einer Platte, welche in der Vorrichtung gehalten wird, aus
dem Öffnungsabschnitt;
und einer Öffnungs/Schließeinrichtung
mit einem ersten und einem zweiten Öffnungs/Schließabschnitt,
die durch die Platte verformbar sind, um dadurch den Öffnungsabschnitt
zu öffnen/zu
schließen, wobei
wenigstens einer des ersten und des zweiten Öffnungs/Schließabschnitts
wenigstens eine Kerbe zum Erleichtern der Verformung des Öffnungs/Schließabschnitts,
wenn der Öffnungs/Schließabschnitt
durch die durch die Ladeeinrichtung gezogene Platte verformt wird,
aufweist.
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Mit
der obigen Konstruktion jeder Plattenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
eine von den Öffnungs/Schließabschnitten
auf eine Platte, die bewegt wird, um in die Vorrichtung eingeschoben oder
aus dieser ausgegeben zu werden, ausgeübte Last zu reduzieren. Demgemäß kann das
nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung den Einschub- oder Ausgabevorgang einer
Platte ohne Vermindern der Funktion eines Öffnungs/Schließabschnitts
optimieren.
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Nachfolgend
werden Ausführungsbeispiele einer
Plattenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung anhand eines nichteinschränkenden Beispiels unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
schematische Frontansicht eines Plattenspielers der vorliegenden
Erfindung;
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2 eine
schematische Perspektivansicht eines Teils des Plattenspielers;
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3 eine
schematische Draufsicht mit teils weggeschnittenen Teilen des Plattenspielers
in einem Zustand, in dem eine Platte in den Plattenspieler eingeschoben
wird;
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4 eine
schematische Seitenansicht mit teils weggeschnittenen Teilen des
Plattenspielers in dem Zustand, in dem die Platte in den Plattenspieler eingeschoben
wird;
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5 eine
vergrößerte Vorderansicht
eines wesentlichen Teils des Plattenspielers;
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6 eine
vergrößerte Rückansicht
eines wesentlichen Teils des Plattenspielers;
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7 eine
vergrößerte vertikale
Schnittansicht eines wesentlichen Teils eines Plattenspielers;
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8 eine
vergrößerte vertikale
Schnittansicht einer Platte, die in einem Zustand vorgesehen ist,
in dem Elemente der Platte teilweise einander überlappen;
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9 eine
vergrößerte Draufsicht
einer aus nur einem Element gebildeten Platte;
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10 eine
vergrößerte Rückansicht
der in 9 dargestellten Platte;
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11 eine
vergrößerte Vorderansicht
eines herkömmlichen
Plattenspielers, die einen Öffnungsabschnitt
und eine den Öffnungsabschnitt
abdeckende Platte zeigt; und
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12 eine
vergrößerte vertikale
Schnittansicht des in 11 dargestellten herkömmlichen Plattenspielers,
die einen Zustand zeigt, in dem eine Platte in den Plattenspieler
eingeschoben wird.
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In
den Ausführungsbeispielen
ist die Plattenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung auf einen Plattenspieler angewendet, der als ein Autoradiogerät zum Wiedergeben
einer optischen Platte benutzt wird.
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Bezug
nehmend auf 1 bis 4 ist ein Plattenspieler 1 gezeigt,
der ein Gehäuse 2,
eine Unterplatte 3 und eine Frontplatte 4 enthält. Notwendige Elemente
sind in dem Gehäuse 2 angeordnet.
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Das
Gehäuse 2 mit
einer nach vorne geöffneten
Kastenform ist durch Befestigen eines oberen Bretts 2b von
oben auf einen nach vorne und nach oben geöffneten Hauptkörper 2a gebildet.
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Die
Unterplatte 3 ist an dem Gehäuse 2 in einer solchen
Weise befestigt, dass sie die Vorderseite des Gehäuses 2 abdeckt.
Der obere Endabschnitt der Unterplatte 3 hat einen Öffnungsabschnitt 5,
der sich in der Seitenrichtung länger
erstreckt. Die Breite des Öffnungsabschnitts 5 in
der Seitenrichtung ist etwas größer als
der Außendurchmesser
der Platte 6 eingestellt. Die Breite des Öffnungsabschnitts 5 in der
vertikalen Richtung ist so eingestellt, dass sie in der Richtung
von jedem des rechten und des linken Endes zur Mitte des Öffnungsabschnitts 5 groß wird.
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Die
Frontplatte 4 ist in eine etwa rechteckige Form geformt,
die in der Seitenrichtung lang gestreckt ist. Mehrere Betätigungsknöpfe 4a zum
Ausführen
verschiedener Bedienungen und ein Anzeigeabschnitt 4b zum
Anzeigen eines Betriebszustandes sind an der Vorderseite der Frontplatte 4 vorgesehen.
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Die
Frontplatte 4 ist durch das Gehäuse 2 über zwei
erste Arme 7 und zwei zweite Arme 8 in einer solchen
Weise gehalten, dass sie zwischen einer ersten Stellung, in welcher
die Platte 6 nicht von dem Öffnungsabschnitt 5 eingeschoben
werden kann, und einer zweiten Stellung, in welche die Platte 6 von dem Öffnungsabschnitt 5 eingeschoben
werden kann, bewegbar ist.
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Die
vorderen Enden der ersten Arme 7 sind durch das Gehäuse 2 in
einer solchen Weise drehbar gehalten, dass sie im Wesentlichen in
der vertikalen Richtung liegen, und die oberen Enden des rechten und
des linken Endabschnitts der Frontplatte 4 sind durch die
ersten Arme 7 drehbar gehalten. Die zweiten Arme 8 sind
durch das Gehäuse 2 in
einer solchen Weise drehbar gehalten, dass sie in der Längsrichtung
bewegbar sind, und die unteren Enden des rechten und des linken
Endabschnitts der Frontplatte 4 sind durch die zweiten
Arme 8 drehbar gehalten.
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In
dem Zustand, in welchem die Frontplatte 4 in der ersten
Stellung positioniert ist, wird, falls die vorderen Enden der ersten
Arme 7 so gedreht werden, dass sie nach unten bewegt werden,
und gleichzeitig die zweiten Arme 8 nach vorne bewegt werden, das
obere Ende der Frontplatte 4 entlang der Vorderseite der
Unterplatte 3 nach unten bewegt und gleichzeitig das untere
Ende der Frontplatte 4 in einer solchen Weise geneigt,
dass es nach vorne ragt. Die Frontplatte 4 in der ersten
Stellung wird somit zu der in 2 bis 4 gezeigten
zweiten Stellung bewegt, in welcher die Platte 6 durch
den in der Unterplatte 3 ausgebildeten Öffnungsabschnitt 5 in
das Gehäuse 2 eingeschoben
oder aus ihm ausgegeben werden kann. Andererseits wird in dem Zustand,
in welchem die Frontplatte 4 in der zweiten Stellung positioniert
ist, falls die ersten Arme 7 gedreht werden, um nach oben
bewegt zu werden, und gleichzeitig die zweiten Arme 8 zurück bewegt
werden, das obere Ende der Frontplatte 4 entlang der Vorderseite
der Unterplatte 3 nach oben bewegt und gleichzeitig das untere
Ende der Frontplatte 4 zurück bewegt. Die Frontplatte 4 in
der zweiten Stellung wird somit zu der in 1 dargestellten
ersten Stellung bewegt, in welcher die Platte 6 nicht durch
den in der Unterplatte 3 ausgebildeten Öffnungsabschnitt 5 in
das Gehäuse 2 eingeschoben
oder aus ihm ausgegeben werden kann.
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Die
obige Funktionsweise der Frontplatte 4 wird durch Niederdrücken eines
der an der Frontplatte 4 vorgesehenen Betätigungsknöpfe 4a durchgeführt, um
einen in dem Gehäuse 2 vorgesehenen
Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) zu aktivieren, mit dem die
ersten Arme 7 und die zweiten Arme 8 verbunden
sind.
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Bezug
nehmend auf 4 bis 7 ist eine Platte 9 an
der Unterplatte 3 befestigt.
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Die
Platte 9 ist aus einer Kunstfaserplatte mit einer bestimmten
Elastizität,
zum Beispiel einer lederartigen Kunstlederfolie, die von Toray Industries, Inc.
unter dem Markennamen „ECSAINE„ verkauft wird,
gebildet und hat eine etwa rechtwinklige Form, die in der Seitenrichtung
lang gestreckt ist und etwas größer als
der Öffnungsabschnitt 5 ist.
Die Platte 9 besteht aus einem ersten Element 10 und
einem zweiten Element 11, die bezüglich Größe und Form identisch zueinander
sind.
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Bezug
nehmend auf 6 und 7 ist der obere
Endabschnitt des ersten Elements 10 an mehreren Schmelzpunkten 10a an
einer oberen Öffnungskante 5a des Öffnungsabschnitts 5 an
der Rückseite
der Unterplatte 3 verschmolzen, und der untere Endabschnitt
des zweiten Elements ist an mehreren Schmelzpunkten 11a an
einer unteren Öffnungskante 5b des Öffnungsabschnitts 5 auf
der Rückseite
der Unterplatte 3 verschmolzen. In dem Zustand, in welchem
das erste Element 10 und das zweite Element 11 der
Platte 9 mit den Öffnungskanten 5a und 5b des Öffnungsabschnitts 5 wie
oben beschrieben verschmolzen sind, stoßen das untere Ende des ersten
Elements 10 und das obere Ende des zweiten Elements 5 gegeneinander,
um einen Stoßabschnitt 12 zu
bilden. Die Platte 6 wird durch den Stoßabschnitt 12 in das
Gehäuse 2 eingeschoben
oder aus ihm ausgegeben. Da die Platte 9 außerdem wie
oben beschrieben an der Unterplatte 3 befestigt ist, ist
der Öffnungsabschnitt 5 mit
der Platte 9 von der Rückseite
abgedeckt.
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Teile
der Platte 9, die durch Ausschließen des oberen und des unteren
Endabschnitts von der Platte 9 definiert sind, spielen
eine Rolle des Öffnens/Schließens des Öffnungsabschnitts 5.
Genauer werden ein Teil 13, der durch Ausschließen des
oberen Endabschnitts des ersten Elements 10 von dem ersten
Element 10 definiert ist, und ein Teil 14, der durch
Ausschließen
des unteren Endabschnitts des zweiten Elements 11 von dem
zweiten Element 11 definiert ist, in einer bestimmten Richtung
verbogen, wenn die Platte 6 in das Gehäuse 2 eingeschoben oder
aus ihm ausgegeben wird, und sie werden in die Ausgangszustände zurück geführt, nachdem
die Platte 6 in das Gehäuse 2 eingeschoben
oder aus ihm ausgegeben ist, um den Öffnungsabschnitt 5 zu öffnen/zu
schließen.
Demgemäß dienen
die Teile 13 und 14 als erster bzw. zweiter Öffnungs/Schließabschnitt
zum Öffnen/Schließen des Öffnungsabschnitts 5.
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Mehrere
Kerben 13a, die sich jeweils in der Seitenrichtung erstrecken,
sind in dem ersten Öffnungs/Schließabschnitt 13 des
ersten Elements 10 in einer solchen Weise ausgebildet,
dass sie zueinander beabstandet sind. Analog sind mehrere Kerben 14a,
die sich jeweils in der Seitenrichtung erstrecken, in dem zweiten Öffnungs/Schließabschnitt 14 des zweiten
Elements 11 in einer solchen Weise ausgebildet, dass sie
zueinander beabstandet sind. Ein Abstand von dem Stoßabschnitt 12 zu
jeder der Kerben 13a ist gleich jenem vom dem Stoßabschnitt 12 zu
jeder der Kerben 14a eingestellt. Die Kerben 13a und 14a dienen
als ein Verformungsabschnitt zum Erleichtern der Verformung (Verbiegung)
des ersten und des zweiten Öffnungs/Schließabschnitts 13 und 14,
wenn die Platte 6 in das Gehäuse 2 eingeschoben
oder aus ihm ausgegeben wird.
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Wieder
Bezug nehmend auf 3 und 4 ist ein
mechanisches Laufwerk 5 in dem Gehäuse 2 vorgesehen,
und zwei Rollen 16 sind drehbar durch das mechanische Laufwerk 15 gehalten. Die
Rollen 16 werden in einem Zustand gedreht, in welchem sie
die Platte 6 zwischen sich halten, wodurch die Platte 6 in
einer bestimmten Richtung bewegt wird.
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Jede
Rolle 16 besteht aus einer zu haltenden Welle 16a,
um welche ein zylindrischer Rollenabschnitt 16b aus einem
elastischen Element wie beispielsweise Gummi befestigt ist. Beide
Endabschnitte 16a jeder Rolle 16 sind durch beide
Seitenflächenabschnitte
des mechanischen Laufwerks 15 drehbar gehalten. Jede Rolle 16 kann
durch einen in dem Gehäuse 2 vorgesehenen
Rollenantriebsmechanismus (nicht dargestellt) normal und umgekehrt
gedreht werden.
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Wenn
einer der an der Frontplatte 4 vorgesehenen Betätigungsknöpfe 4a niedergedrückt wird und
dadurch die Frontplatte 4 wie oben beschrieben von der
ersten Stellung zur zweiten Stellung bewegt wird, kommt der in der
Unterplatte 3 ausgebildete Öffnungsabschnitt 5 an
der Vorderseite des Plattenspielers heraus. Die Platte 6 wird
dann von dem Stoßabschnitt 12 der
Platte 9 eingeschoben. Hierbei werden der erste und der
zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13 und 14 um
Maße entsprechend
der Dicke der Platte 6 nach innen gebogen.
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Wenn
die Platte 6 bis zu einer bestimmten Position eingeschoben
ist, wird sie zwischen den Rollen 16 vertikal gehalten
und durch eine Drehung der Rollen 16 in das Gehäuse 2 gezogen.
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Hierbei
ist ein Teil der Platte 6 mit dem ersten Öffnungs/Schließabschnitt 13 des
ersten Elements 10 und dem zweiten Öffnungs/Schließabschnitt 14 des
zweiten Elements 12 in Kontakt; da jedoch die Kerben 13a und 14a in
der Platte 9 ausgebildet sind, werden der erste und der
zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13 und 14 einfach
verformt, und dadurch ist eine von der Platte 9 auf die
Platte 6 ausgeübte
Belastung klein gemacht. Als Ergebnis kann das Schleppen der Platte 6 in
das Gehäuse 2 durch
eine Drehung der Rollen 16 ruhig durchgeführt werden.
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Nach
einer Beendigung des Schleppens der Platte 6 in das Gehäuse 2 durch
eine Drehung der Rollen 16 ist die Platte 6 auf
einem in dem Gehäuse 2 angeordneten
Montageabschnitt (nicht dargestellt) montiert. Die Frontplatte 4 wird
dann von der zweiten Stellung zur ersten Stellung bewegt. Danach
wird der Wiedergabebetrieb der Platte 6 durch Niederdrücken eines
der Betätigungsknöpfe 4a gestartet.
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Nach
Beendigung des Wiedergabebetriebs der Platte 6 wird der
Montagezustand der Platte 6 auf dem Montageabschnitt durch
Niederdrücken
eines der Betätigungsknöpfe 4a gelöst. Hierbei
wird die Frontplatte 4 von der ersten Stellung zur zweiten Stellung
bewegt, und die Platte 6 wird wieder zwischen den Rollen 16 gehalten
und durch den Stoßabschnitt 12 der
Platte 9 durch eine Drehung der Rollen 16 aus
dem Öffnungsabschnitt 5 heraus
gezogen.
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Wenn
die Platte 6 durch den Stoßabschnitt 12 ausgegeben
wird, werden der erste und der zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13 und 14 um
Maße entsprechend
der Dicke der Platte 6 nach außen gebogen. Selbst bei dieser
Ausgabe der Platte 6 werden, da die Kerben 13a und 14a in
der Platte 9 ausgebildet sind, der erste und der zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13 und 14 leicht
verformt, und dadurch ist eine von der Platte 9 auf die
Platte 6 ausgeübte
Belastung klein gemacht. Demgemäß kann die
Platte 6 durch eine Drehung der Rollen 16 ruhig
ausgegeben werden.
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Wie
oben beschrieben, hat gemäß dem Plattenspieler 1 der
vorliegenden Erfindung die Platte 9 die an den Verformungsabschnitten
ausgebildeten Kerben 13a und 14a zum Vereinfachen
der Verformung des ersten und des zweiten Öffnungs/Schließabschnitts 13 und 14.
Demgemäß ist es
möglich,
das Einschieben oder Ausgeben der Platte 6 ohne Verschlechtern
der Funktion der Platte 9 ruhig zu machen und eine Beschädigung der
Platte 6 aufgrund einer von der Platte 9 auf die
Platte 6 ausgeübten
Belastung zu verhindern.
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Der
Plattenspieler 1 wird als ein Autoradiogerät verwendet,
das im Allgemeinen dünn
gemacht sein muss. Demgemäß ist die
vertikale Breite des Öffnungsabschnitts 5 notwendigerweise
klein gemacht, sodass ein Abstand (bezeichnet durch einen Buchstaben
L in 6) von dem Stoßabschnitt 12 der
Platte 9 zu dem an dem Gerät befestigten Befestigungsabschnitt
(Schmelzpunkte 10a und 11a) nicht ausreichend
groß gemacht
werden kann. Als Ergebnis werden der erste und der zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13 und 14 der
Platte 9 beim Einschieben oder Ausgeben der Platte 6 kaum
verformt, und dadurch wird eine von der Platte 9 auf die Platte 6 ausgeübte Belastung
größer.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann jedoch nur durch Ausbilden der Kerben 13a und 14a in der
Platte 9 die Platte 9 leicht verformt werden.
Demgemäß ist in
dem Gerät,
in dem der Abstand L nicht ausreichend groß gemacht werden kann, die
Ausbildung der Kerben 13a und 14a in der Platte 9 als
Einrichtung zum Reduzieren einer von der Platte 9 auf die
Platte 6 ausgeübten
Belastung besonders effektiv.
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Da
in dem Plattenspieler 1 die Kerben 13a und 14a in
der Platte 9 in einer solchen Weise ausgebildet sind, dass
sie sich in der Seitenrichtung, d.h. parallel zur Erstreckungsrichtung
des Öffnungsabschnitts 5 erstrecken,
werden der erste und der zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13 und 14 sehr
einfach verformt, um dadurch effektiv eine von der Platte 9 auf
die Platte 6 ausgeübte
Belastung zu reduzieren.
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Da
die mehreren Kerben 13a und die mehreren Kerben 14a ausgebildet
sind, werden der erste und der zweite Öffnungs/Schließabschnitt 13a und 14a leichter verformt,
um dadurch eine von der Platte 9 auf die Platte 6 ausgeübte Belastung
effektiver zu reduzieren.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist die aus dem ersten und dem zweiten Element 10 und 11 gebildete
Platte 9 an der Unterplatte 3 in dem Zustand befestigt,
in welchem das untere Ende des ersten Elements 10 gegen
das obere Ende des zweiten Elements 11 stößt; jedoch
kann die Platte auch als eine in 18 dargestellte
Platte 9A konstruiert sein, in welcher die Platte 9A an
der Unterplatte 3 in einem Zustand befestigt ist, in welchem
das erste Element 10 teilweise mit dem zweiten Element 11 überlappt.
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9 und 10 zeigen
eine nur aus einem Element gebildete Platte 9B.
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Die
Platte 9B hat den gleichen Aufbau wie die Platte 9,
außer
dass die Platte 9B aus nur einem Element gebildet ist und
einen Schlitz besitzt, durch welchen die Platte 6 in das
Gehäuse 2 eingeschoben oder
aus ihm ausgegeben werden soll, und deshalb werden nur unterschiedliche
Punkte zwischen der Platte 9 und der Platte 9B im
Detail beschrieben und die Teile entsprechend jenen der Platte 9 sind
durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und auf deren Beschreibung
wird verzichtet.
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Wie
die Platte 9 ist die Platte 9B aus einer Kunstfaserplatte
mit einer etwa rechtwinkligen Form, die in der Seitenrichtung lang
gestreckt ist und größer als
der Öffnungsabschnitt 5 ist,
gebildet.
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Der
obere und der untere Endabschnitt der Platte 9B sind an
mehreren Schmelzpunkten 17 mit der oberen Öffnungskante 5a des Öffnungsabschnitts 5 an
der Rückseite
der Unterplatte 3 verschmolzen. Die Platte 9B hat
an ihrer Mitte in der vertikalen Richtung einen ersten Schlitz 18,
welcher sich in der Seitenrichtung zwischen Positionen nahe dem rechten
und dem linken Ende der Platte 9B länger erstreckt. Die Platte 9B hat
auch an ihrem rechten und ihrem linken Endabschnitt zwei zweite
Schlitze 19, die sich jeweils in der vertikalen Richtung
zwischen Positionen nahe dem oberen und dem unteren Ende der Platte 9B erstrecken
und die in ihrer Mitte mit einem der beiden Enden des ersten Schlitzes 18 verbunden
sind.
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Teile
der Platte 9B außer
den Umfangskantenabschnitten, d.h. die Teile 20 und 21 oberhalb
und unterhalb des ersten Schlitzes 18 entsprechend dem Öffnungsabschnitt 5 dienen
als erster und zweiter Öffnungs/Schließabschnitt
zum Öffnen/Schließen des Öffnungsabschnitts 5.
Wie die in der Platte 9 ausgebildeten Kerben 13a und 14a sind
mehrere Kerben 20a und mehrere Kerben 21a, die
sich jeweils in der Seitenrichtung erstrecken, in dem ersten bzw.
dem zweiten Öffnungs/Schließabschnitt 20 und 21 ausgebildet.
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Im
Fall der Montage der Platte 9B an dem Plattenspieler 1 zeigt
die Platte 9B die gleiche Wirkung wie jene, die durch die
Platte 9 erzielt wird. Konkret ist die Platte 9B wirksam,
um das Einschieben oder Ausgeben der Platte 6 ohne Verschlechtern
der Funktion der Platte 9B ruhig zu machen und eine Beschädigung der
Platte 6 durch eine von der Platte 9B auf die
Platte 6 ausgeübten
Belastung zu verhindern.
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Die
nur aus einem Element gebildete Platte 9B hat einen weiteren
Vorteil in der Reduzierung der Anzahl von Teilen.
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In
der obigen Platte 9 (9A, 9B) sind mehrere Kerben 13a und 14a (13a und 14a, 20a und 21a)
als Verformungsabschnitt ausgebildet; jedoch können die Anzahl und die Länge der
Kerben 13a und 14a (13a und 14a, 20a und 21a)
auch so eingestellt sein, dass eine von der Platte 9 (9A, 9B)
auf die Platte 6 ausgeübte
Belastung nicht größer als
ein bestimmter Wert unter Berücksichtigung
der Dicke und der Härte der
Platte 9 (9A, 9B) wird.
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Anstelle
des obigen Verformungsabschnitts zum Reduzieren einer von der Platte 9 (9A, 9B)
auf die Platte 6 ausgeübten
Belastung, welche als die in der Platte 9 (9a, 9B)
ausgebildete Kerben 13a und 14a (13a und 14a, 20a und 21a)
konstruiert ist, kann auch ein anderer Verformungsabschnitt zum
Reduzieren einer von der Platte 9 (9A, 9B)
auf die Platte 6 ausgeübten
Belastung, zum Beispiel ein verdünnter Abschnitt
an der Platte 9 (9A, 9B) ausgebildet
werden.
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Der
Aufbau der vorliegenden Erfindung, bei dem die Kerben 13a und 14a (13a und 14a, 20a und 21a)
in der Platte 9 (9A, 9B) zum Reduzieren
einer auf die Platte 6 ausgeübten Belastung, wenn die Platte 6 in
das Gehäuse 2 eingeschoben
oder aus ihm ausgegeben wird, ausgebildet sind, kann auf verschiedene
Arten von Geräten eines
so genannten Einschubtyps, bei dem eine Platte von einem in dem Gerät ausgebildeten Öffnungsabschnitt
eingeschoben wird, angewendet werden.
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Während die
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung unter Verwendung spezieller Begriffe
beschrieben worden sind, dient eine solche Beschreibung nur Veranschaulichungszwecken,
und es ist selbstverständlich,
dass Änderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Schutzumfang
der folgenden Ansprüche
zu verlassen.