DE2012034B2 - Allseitig verschliessbare bandkassette - Google Patents
Allseitig verschliessbare bandkassetteInfo
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- G11B23/087—Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
- G11B23/08707—Details
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- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft eine allseitig verschließbare
Bandkassette, bei der zwischen zwei einander gegenüberliegenden festen Wandungsteilen mindestens eine
Bandspule gelagert ist und bei der mindestens ein bewegliche» Wandungsteil aufklappbar ist. Insbesondere
handelt es sich um eine Bandkassette, die es erlaubt, daß mindestens ein Teil des aufgewickelten Bandes
herausgenommen, benutzt und wieder in die Kassette
^5 zurückgegeben werden kann.
Es gibt bereits eine Vielzahl von Kassetten für bandförmiges Material. Im allgemeinen sind diese
Kassetten so aufgebaut, daß sie einem bandförmigen Material Halt geben, während dieses unter Bewegung
innerhalb der Kassette in irgendeiner Weise verarbeitet wird. Es besteht jedoch ein Bedürfnis nach einer
Kassette, welche das bandförmige Material, wenn es nicht bearbeitet wird, vollständig umschließt und eine
sichere Lagerung ermöglicht, andererseits jedoch ein
leichtes Entfernen des Materials aus der Kassette erlaubt, wenn es bearbeitet werden soll, wonach das
Material wieder in die Kassette zurückgegeben und für eine weitere Lagerung abgeschlossen werden soll,
wobei während all dieser Vorgänge das Material auf den Spulen innerhalb der Kassette verbleiben soll.
Eine derartige Kassette ist aus der Patentschrift Nr. 14 811 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen
in Ost-Berlin bekannt. Sie enthält zwei relativ breite Spulen mit einem Magnetband, welches in einer
Vielzahl paralleler Spuren beschrieben wird und für die Aufzeichnung längerer Texte, wie ganzer Bücher,
gedacht ist. Diese bekannte Kassette ist in der Ebene der Spulenachsen halbiert und aufklappbar, so daß
die Spulen — beispielsweise zum Auswechseln — zugänglich werden. Eine der beiden Kassettenhälften ist
mit einem über die Breite des Bandes reichenden Schlitz versehen, durch welchen der Tonkopf das
Magnetband berühren kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Bandkassette, welche einerseits allseitig verschließbar
ist und sich andererseits so öffnen läßt, daß das Band aus ihr herausgezogen und um Bandführungseinrichtungen
des für die Kassette eingerichteten Bandgerätes herumgelegt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Bandkassette der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die festen Wandungsteile einen nach drei Seiten offenen Gehäuseteil bilden und daß zwei L-förmige
bewegliche Wandungsteile mittels je iines Scharniers
öji derart an dem Gehäuseteil angelenkV sind, daß in der
aufgeklappten Stellung das Innere der Kassette von den drei offenen Seiten zugänglich ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der fol-
Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der fol-
genden Beschreibung zu entnehmen. Sie umfassen auch Maßnahmen für die Benutzung einer derartigen
Bandkassette.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Darstellungen eines Ausführun£sbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bandkassette
kl geschlossenem Zustand,
Fig. 2 eine perspektivische Rückansicht der in F i g. 1 dargestellten Bandkassette,
F i g. 3 eine Vorderansicht und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Kassette im Betriebszustand,
Fig. 5 ein Detail eines Teils der Kassette nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Anordnung des Bandes innerhalb der Kassette nach den Fig. 1 bis 4
und
F i g. 7 und 8 schematische Darstellungen der Verwendung
der Bandkassette in Verbindung mit einem Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät.
Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Kassette 10 hat
einen flachen Boden 11 aus Plastik oder einem anderen leichten, dauerhaften Material. Am Boden 11
ist eine Rückwand 12 aus dem gleichen Material befestigt, beispielsweise durch Ankleben oder als angeschmolzene
Fortsetzung des Bodens 11 Mit den Teilen 11 und 12 ist ferner ein flacher Deckelteil 13
verbunden, der mit ihnen eine dreiseitige Umhüllung bildet. Der Deckelteil 13 kann mit Schrauben 14,15
am Rückteil 12 und mit Schrauben 16,17 und 18 mit Pfosten 19, 20 und 21, die in Fig. 3 an der Vorderseite
der Kassette dargestellt sind, verschraubt sein. Die Pfosten 19, 20 und 21 dienen als Abstandsstücke
zwischen Deckel teil 13 und Bodenteil 11.
Mit Hilfe eines Federgelenkes 23, das an der offenen Seite des Rückteiles 12 befestigt ist, ist ein erstes
L-förmiges Teil 22 so gelagert, daß eine Seite und ein Teil der Vorderseite des bisher beschriebenen Gehäuses
aus den Teilen 11, 12 und 13 geschlossen wird. Ein zweites L-förmiges Teil 24 ist in gleicher Weise
über ein Federgelenk 25 an der anderen offenen Seite des Rückteiles 12 angebracht, so daß auch die andere
Seite und der verbleibende Teil der Vorderseite des Gehäuses verschließbar ist. Gemäß F i g. 1 können die
Vorderkanten der Teile 22 und 24 so ausgearbeitet sein, daß das Ende 26 des Teiles 24 in das Ende 27
des Teiles 22 eingreift, wie die gestrichelte Linie 28 es darstellt, so daß eine feste bündige Vorderwand der
Kassette 12 entsteht. Die Teile 22 und 24 können aus Leichtmetall oder anderem dauerhaften Material bestehen.
Das Oberteil 13 enthält ein Paar Öffnungen 29 und
30, die mit Kragen 31 bzw. 32 ausgebildet sind, welche gemäß Fig. 3 in das Innere der Kassette 10
hineinragen. Wie noch näher erläutert wird, dienen die Kragen 31 und 32 der Halterung eines Paares
Spulen 33 und 34 innerhalb der Kassette 10. Die Öffnungen 29 und 30 erlauben Zugang zu den Spulen 33
und 34 durch die Kragen 31 und 32 zum Antrieb der Spulen von der Außenseite der Kassette 10 her. Im
Oberteil 13 ist ferner ein Paar Öffnungen 35 und 36 angeordnet, die in jedem Fall Zugang zu einer lösbaren
Verriegelung gestatten. In der dargestellten Ausfühningsform sind an der Unterseite des Teiles 13
Blattfedern 39 und 40 mit Nieten 37 und 38 angebracht. Fig. 4 läßt erkennen, daß an der inneren
Oberfläche des Teiles 24 eine U-förmige Raste 41 befestigt ist, die in der geschlossenen Stellung der Kassette
mit der Feder 39 zusammenwirkt und das Teil 24 festhält Entsprechend wirkt eine Raste 42 am Teil
22 mit der Feder 40 zusammen.
Das Oberteil 13 weist ferner ein Paar Einschnitte 45 und 46 auf, welche zu de-ra noch zu beschreibenden
Zweck einen Zugang von außen zu der Kassette 10 erlauben. An der Innenfläche des Teiles 24 ist ein
ίο keilförmiges Metallteil 47 befestigt, welches bei geschlossener
Kassette 10 unter das Teil 13 ragt und einen Staubschutz an der Ausnehmung 45 bietet. In
gleicher Weise ist am Teil 22 ein keilförmiges Metallteil 48 als Staubschutz für die Ausnehmung 46 vorgesehen.
Von den zahlreichen Möglichkeiten zur Lagerung der Spulen 33 und 34 innerhalb der Kassette ist bei
dem Ausführungsbeispiel der F i g. 3 ein Paar kreisförmiger, erhabener Ringe 50, 51 am Bodenteil 11
vorgesehen. Die Spule 33 wird zwischen dem Kragen
31 und dem Ring 50 drehbar gelagert, für die Spule 34 gilt das gleiche hinsichtlich des Kragens 32 und des
Ringes 51. Die Ringe 50 und 51 können in der in F i g. 5 dargestellten Weise ausgebildet sein und einen
Absatz 56 aufweisen, welcher die Spulen 33 oder 34 Iv i ihrer Drehung festhält. Am Ende eines Stiftes 53
ist durch eine Klemmvorrichtung 55 innerhalb des Teiles 56 ein Ring 52 gehalten, der nach oben in die
Mitte der Spule 33 ragt, wobei eine Feder 54 den Ring 52 nach oben drückt. Der Kragen 31, die Spule 33
und der Ring 50 sind so ausgebildet, daß bei freier Drehung der Spule 33 eine Reibungskraft auf sie ausgeübt
wird, die einer Bewegung der Spule entgegen wirkt. Wird durch die Öffnung 29 in die Spule 33 eine
nicht dargestellte Antriebseinrichtung eingeführt, so wird eine Kraft nach unten gegen die Feder 54 ausgeübt,
welche eine Drehung mit minimaler Reibung der Spule erlaubt. Die Spule 34 kann mit dem Kragen
32 und dem Ring 51 in gleicher Weise zusammen wirken.
Eine typische Bandführung innerhalb der Kassette 10, die entsprechend Hon Fig. 1 bis 4 aufgebaut ist,
ist in Fig. 6 dargestellt. Das Rückteil 12 kann mit
gewölbter Kontur ausgebildet sein und sich dabei den beiden Spulen 33, 34 anpassen. Das Bandmaterial 60
wird an einem Ende am Kern der Spule 33, mit dem anderen Ende am Kern der Spule 34 befestigt. Der
übrige Teil des Bandes 60 wird auf die Spulen 33, 34 aufgewickelt. Wenn das Band 60 sich zwischen den
beiden Spulen 33, 34 beweg*, läuft es an einem Steg 61, der zwischen den Teilenil und 13 befestigt ist,
an weiteren Stegen 19, 20 und 21, die in F i g. 3 dargestellt sind, und an einem zwischen den Teilen 11
und 13 befestigten Steg 62 vorbei.
Durch diese Konstruktion wird eine Kassette 10
gebildet, die eine Lagerung des Bandes gemäß den F i g. 1 und 2 ermöglicht, wobei das Band völlig abgeschlossen
und geschützt ist. Wenn die Kassette 10 mid das darin enthaltene Band benutzt werden sollen,
übt man durch die Öffnungen 35 und 36 einen Druck auf die Federn 39 und 40 aus, so daß die Seitenteile
22 und 24 freigegeben werden und infolge der Kraft der Federgelenke 23 und 25 in die in den F i g. 3
und 4 dargestellte Lage aufklappen. Man kann dann leicht an das Band 60 gelangen.
Die Kassette 10 eignet sich für zahlreiche Anwendungsfälle, beispielsweise für den an Hand der F i g. 7
und 8 dargestellten. Die Verwendung von Quadru-
plexf emsehmagnetbandgeräten ist bekannt. Es sei nun
angenommen, daß die erfindungsgemäße Kassette 10 für ein solches Aufnahmegerät verwendet werden
soll. In diesem Falle wird ein zwei Zoll breites Stück Magnetband um die Spulen 33 und 34 gewickelt. Die
Kassette 10 wird in einer nicht dargestellten, geeigneten Halterung angeordnet, und die Seitenteile 22 und
24 werden geöffnet, so daß das Band freiliegt, wenn es über die Stege 61, 19, 20, 21 und 62 in der in den
Fig. 3 und 6 dargestellten Weise läuft. Durch die Ausschnitte im Teil 13 werden ein Paar Stäbe 70 und
71 eingeführt, die auf mechanische Weise, wie es durch die gestrichelten Linien 73, 74 angedeutet ist,
von einem Antrieb 72 aus bewegt werden. Die Ausschnitte 45 und 46 sind so gewählt und die Stäbe 70
und 71 so durch sie hindurch gesteckt, daß sie innerhalb der Bandsehleiie in der Kassette 10 sich befinden.
Gleichzeitig tritt eine Antriebsvorrichtung in Form geeigneter Wellen, welche durch die gepunkteten
Linien 75 und 76 dargestellt sind und von einer Antriebsvorrichtung 77 angetrieben werden, durch
die Öffnungen 29 und 30 in Eingriff mit den Spulen. Hierbei dienen die Wellen dazu, die eine Spule, beispielsweise
die Spule 34, festzuhalten, während sich die andere Spule 33 frei oder gegen eine Zugkraft
drehen kann. Wenn es auch nicht in einzelnen dargestellt ist, sind die Spulen so gebaut, daß sie mit den
Antriebsmitteln 75, 76 zusammenpassen und in der beschriebenen Weise angerieben werden können. Die
Wellen 70, 71 drehen sicu nun in Richtung der Pfeile 86 und 87. Wenn dar Band 60 so ausgezogen wird,
daß es längs des in F i g. 3 dargestellten Weges verläuft, kann es durch einen nicht dargestellten, geeigneten
Mechanismus in diese Bewegungsspur gebracht werden, und die Stäbe 70, 71 werden wieder in ihre
Anfangslage zurückgebracht, in der sie nicht in Eingriff mit der Kassette 10 und dem Band 60 stehen.
Auf diese Weise wird das Band 60 in eine Bahn gebracht, welche eine Antriebswelle 78, Ton- und/oder
Steuermagnetköpfe 79,80, einen drehbaren Vierkopfträger mit einem Motor 81, dem Kopfrad 82 und
einem Führungsschuh 83, einen Löschkopf 84 und eine Umlenkwelle 85 enthält. Wenn das Band 60 mit
Hilfe der Stangen 70, in die in Fig. 8 dargestellte Lage ausgezogen ist, dann kann es mit Hilfe eines
weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Mechanismus
ίο zwischen das Kopfrad 82 und den Schuh 83 in den
dargestellten Bandweg hinabgeholt werden. Dieser Bandweg ist in Fig. 8 nur symbolisch dargestellt,
seine Einzelteile können in ihrer Anordnung besonderen Anwendungsfällen angepaßt werden. Der Antriebsmechanismus
77 treibt ansciüießend die Spulen über die Übertragungsmittel 75, 76 zusammen mit der
Antriebswelle 78 an, so daß das Band 60 zwischen den Spulen abläuft und in üblicher Weise eine Aufnahme
oder Wiedergabe von Signalen möglich ist.
Nach Beendigung der Aufnahme oder Wiedergabe läuft der vorstehend erläuterte Betrieb des Einlegemechanismus
umgekehrt ab. Die Stangen 70, 71 werden durch den Mechanismus 72 betätigt, so daß wieder
die in Fig. 8 dargestellte Bandschleife gebildet wird, indem das Band 60 aus seiner Lage zwischen
dem Kopf rad 82 und Schuh 83 herausgeholt wird und auch von den anderen Elementen des Bandweges freikommt.
Wenn die Stäbe 70, 71 in die Ausschnitte 45, 46 zurückkehren, wird das Band 60 durch den Antriebsmechanismus
77 wieder auf die Spulen aufgewickelt. Ist das Band 60 wieder innerhalb der Kassette
10, wie es in F i g. 6 dargestellt ist, dann gleiten die Stäbe 70, 71 wieder aus den Ausschnitten 45, 46
heraus. Die Seitenteile 22, 24 können um die Kassette 10 geschlossen werden, und die Kassette 10 kann zur
Lagerung aus der nicht dargestellten Halterung herausgenommen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Allseitig verschließbare Bandkassette, bei der zwischen zwei einander gegenüberliegenden festen
Wandungsteilen mindestens eine Bandspule gelagert ist und bei der mindestens ein bewegliches
Wandungsteil aufklappbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Wandungsteile
(11, 12, 13) einen nach drei Seiteu offenen Gehäuseteil bilden und daß zwei L-förmige bewegliche
Wandungsteile (22, 24) mittels je eines Scharniers (23, 25) derart an dem Gehäuseteil angelenkt
sind, daß in der aufgeklappten Stellung das Innere der Kassette (10) von den drei offenen
Seiten zugänglich ist.
2. Bandkassette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen der Kassette
(10) Verriegelungseinrichtungen (39 bis 42) zwischen den festen und den beweglichen Wandungsteilen (11, 13 bzw. 22, 24) vorgesehen sind und
daß die Scharniere (23, 25) als die beweglichen Wandungsteile (22, 24) in die geöffnete Stellung
drückende Federschamiere ausgebildet sind.
3. Bandkassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander gegenüberliegenden
festen ebenen Gehäuseteilen (11, 13) Pfosten (19, 20, 21) verlaufen, die gleichzeitig
alsBandführungsteile ausgebildet sind, welche das
Band (60) zwischen zwei Spulen (33, 34) führen, und daß die beweglichen Wandungsteile (22, 24)
an gegenüberliegenden Kanten eines der festen Wandungsteile (12) angelenkt sind.
4. Bandkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden
festen Gehäuseteile (11, 13) auf ihren Innenseiten paarweise angeordnete Ringe (31, 32, 50,
51) zur Halterung der Spulen (33, 34) aufweisen und daß je ein Ring (50, 51) jedes Paares mit
federnden Mitteln (52 bis 55) versehen ist, welche die Spulen (33, 34) in Reibschluß mit den jeweils
anderen Ringen (31, 32) drücken.
5. Bandkassette nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander gegenüberliegenden
festen Gehäuseteilen (11, 13) mit den Drehachsen der Spulen (33, 34) fluchtende öffnungen (29, 30) ausgebildet sind und daß mindestens
eine weitere, den Verriegelungseinrichtungen (39 bis 42) zugeordnete Öffnung (35 bzw. 36)
vorgesehen ist.
6. Bandkassette nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande eines der
einander gegenüberliegenden festen Gehäuseteile (13) Ausschnitte (45, 46) vorgesehen sind, die sich
bis innerhalb der durch die Pfosten (19, 20, 21) bestimmten Bandführungsbahn erstrecken.
7. Bandkassette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wandungsteile
(22, 24) mit im geschlossenen Zustand der Kassette die Ausschnitte (45, 46) abdeckenden Ansätzen
(47, 48) versehen sind.
8. Kassettenbandgerät mit einer Bandführungsund Transportvorrichtung zur Verwendung einer
Bandkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel und im Abstand von
der Bandspule (33 bzw. 34 mehrere Bandführungsteile (19, 20, 21) in der Bandkassette (10)
angeordnet sind, um die das Band (60) von der Bandspule aus herumführbar ist, und daß eine
zwischen der Bandkassette (10) und der Bandführungs- und Transportvorrichtung (78, 85) bewegbare
Bandgreifereinrichtung (70, 71) vorgesehen ist, die mittels einer Steuereinrichtung (72)
bei geöffneter Bandkassette zwischen die Bandführungs- und Transporteinrichtung (73, 85) und
die Spule (33 bzw. 34) bewegbar ist und das Band (60) aus der Bandkassette heraus zwischen die
Bandführungs- und Transporteinrichtung zieht.
9. Kassettenbandgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Spule (33 bzw. 34)
eine Bremse (52 bis 55) zugeordnet ist, welche dem Abziehen des Bandes (60) von der Spule entgegenwirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
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Family
ID=10023089
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |