DE3206792A1 - Kamera mit automatischer entfernungseinstelleinrichtung und automatischer belichtungssteuereinrichtung - Google Patents
Kamera mit automatischer entfernungseinstelleinrichtung und automatischer belichtungssteuereinrichtungInfo
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- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
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- G02B7/28—Systems for automatic generation of focusing signals
- G02B7/30—Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit einer automatischen
Entfernungseinstelleinrichtung und einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung, bei der die Koordinationssteuerung zeitlich abwechselnd mit einer elektromagnetischen
Einrichtung arbeitet (Time-sh/aring-Betrieb).
Bei Kameras ist es bekannt, automatisch das Objektiv mittels
einer Entfernungsmeßeinrichtung einzustellen, die auf die Betätigung
eines Verschlußauslösers anspricht, woraufhin sie ein Entfernungseinstellsignal abgibt, bis das Objektiv in die
scharf eingestellte Stellung bewegt wird; derartige automatische Entfernungseinstelleinrichtungen sind auf die verschiedensten
Weisen ausgebildet. Ferner ist es bei derartigen Kameras allgemein üblich, die Belichtung automatisch zu steuern.
Wenn eine Aufnahme gemacht werden soll, ist es deshalb nur erforderlich, daß der Fotograph das Entfernungsmeßgebiet im
Deutsche Bank (München) KIo 51/61070
Diosdner Bnnk (München) Klo 3Ό9844
Postscheck (Munr.honl KIo 670-43-004
Gesichtsfeld des Suchers mit dem Teil des aufzunehmenden
Objekts, der scharf sein soll, in Übereinstimmung bringt, bevor er den Verschlußauslöser betätigt, so daß es hierdurch
möglich wird, scharf eingestellte Aufnahmen mit richtiger Belichtung zu machen.
Um bei einer derartigen Kamera jedoch sicherzustellen, daß die Abbildung optimiert wird, ist es erforderlich, daß,
nachdem das Objektiv genau in der scharf eingestellten Stellung angehalten wird, die Verschlußauslösung eingeleitet
wird. Gemäß dem Stand der Technik ist dieses Problem dadurch gelöst worden, daß eine Zeitgeberschaltung vorgesehen
wird, die ein Signal nach einer bestimmten Zeit nach dem Beginn-'eines automatischen Entfernungseinstellvorgangs
(im folgenden als AF-Vorgang bezeichnet) erzeugt, und daß eine Auslösung des Verschlusses durch dieses Signal der
Zeitgeberschaltung und ein Signal, das die Beendigung des AF-Vorgangs darstellt, erlaubt wird; dies ist in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung 55-40438 beschrieben, der die US-Patentanmeldung 74313 vom 11. September 1979 entspricht.
Da jedoch bei diesem Verfahren Strom einem Verschlußauslösungs-Betätigungselement
oder einer elektromagnetischen Einrichtung zugeführt wird, wenn das Signal der Zeitgeberschaltung
und das AF-Beendigungssignal gleichzeitig auftreten, folgt/ daß, wenn aus irgendeinem Grunde der AF-Vorgang
längere Zeit in Anspruch nimmt, und diese Zeit die an der Zeitgeberschaltung eingestellte überschreitet,
der Beginn des Verschlußablaufs zur selben Zeit erfolgt, zu der der AF-Vorgang beendet wird. Anders ausgedrückt, ist bei
diesem Verfahren im vorstehend beschriebenen Fall die Möglichkeit zugelassen, daß die Beendigung der Stromversorgung
einer elektromagnetischen Einrichtung, die den AF-Vorgang steuert, und·der Beginn der Stromversorgung einer weiteren
elektromagnetischen Einrichtung, die den Verschlußbetrieb steuert, gleichzeitig erfolgen; wenn dieses Verfahren deshalb
auf die Steuerung von AF-Vorgängen und Verschlußabläufen mit lediglich einer elektromagnetischen Einrichtung an-
gewendet wird, ergeben sich fehlerhafte Abläufe.
Bei der Steuerung des AF-Vorgangs und des Verschlußablaufs
mit der gemeinsamen elektromagnetischen Einrichtung ist es in Rechnung zu stellen, daß der Beginn und die Beendigung
des AF-Vorgangs durch den Beginn der Stromversorgung zu dieser elektromagnetischen Einrichtung und die Beendigung
der Stromversorgung in einem ersten Zeitbereich gesteuert werden, und daß. der Beginn und die Beendigung des Verschlußablaufs
durch den Beginn der Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung und die Beendigung der Stromversorgung
in einem zweiten Zeitberei'ch gesteuert werden. Wenn es sich bei einer derartigen Kamera jedoch ereignet, daß
auf die Beendigung der Stromversorgung der Steuerung des AF-Vorgangs ohne Zeitverzögerung der Beginn der Stromversorgung der Steuerung des Verschlußablaufs folgt, kann die
elektromagnetische Einrichtung nicht die notwendige Tätigkeit zur Beendigung des AF-Vorgangs ausführen und die AF-Einrichtung
(automatische Scharfeinstelleinrichtung) arbeitet nicht genau und zuverlässig.
Wenn bei einem anderen System der AF-Vorgang- und der Verschlußablauf
zeitlich aufeinanderfolgend gesteuert werden, ΔΌ da eine Antriebsplatte schrittweise durch die Steuerung
der Stromversorgung einer elektromagnetischen Einrichtung bewegt wird, tritt, .wenn eine Situation wie vorstehend beschrieben
angenommen wird, das Problem auf, daß nicht nur der AF-Vorgang gestoppt werden kann, sondern daß auch die
folgenden Abläufe nicht erfolgen.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Darlegungen ist es Aufgabe der Erfindung, eine Kamera mit einer automatischen
Entfernunqseinstelleinrichtung und einer automatischen Be-35
lichtungssteuereinrichtung zu schaffen, bei der es eine Koordinationssteuerung
möglich macht, daß' lediglich eine elektromagnetische Einrichtung den AF-Vorgang und den Verschlußablauf
steuert, wobei eine hochgenaue und.präzise
automatische Entfernungseinstellung und Belichtungssteuerung
möglich sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine Aufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Kamera,
die mit einer erfindungsgemäßen automatischen Entfernungseinstelleinrichtung
und' einer erfindungsgemäßen automatischen Belichtungssteuereinrichtung versehen ist,
wobei die Ruhestellung bei Aufnahmebereitschaft gezeigt ist,
15
15
Figur 2 eine ähnliche Ansicht wie Figur 1, jedoch in einer
anderen Stellung, in der ein Entfernungsmeßvorgang eingeleitet ist,
Figur 3 eine ähnliche Ansicht wie Figur 1, jedoch in einer
anderen Stellung, in der der scharf eingestellte Zustand
■ erfaßt wird,
Figur 4 eine ähnliche Ansicht wie Figur 1, jedoch in einer
anderen Stellung, in der die Belichtungssteuerung eingeleitet ist,
Figur 5 eine ähnliche Ansicht wie Figur 1, jedoch in einer
anderen Stellung, in der die Belichtungssteuerung beendet ist,
Figur 6 einen elektrischen Schaltplan eines tatsächlichen Beispiels einer Steuerschaltung in einer erfindungsgemäßen
Kamera,
Figur 7 ein Impuls/Zeitdiagramm, das die Arbeitsweise der Schaltung gemäß Figur 6 erläutert.
Figur 8 einen elektrischen Schaltplan eines weiteren Beispiels einer Steuerschaltung in einer erfindungsgemäßeri
Kamera, .
Figur 9 ein Impuls/Zeitdiagramm, das die Arbeitsweise der Schaltung gemäß Figur 8 erläutert.
In den Figuren 1-5 ist 1 ein Magnetjoch, das an einer
XO nichtgezeigten Verschlußgrundplatte oder dergleichen befestigt
rst; 2 ist ein Solenoid, das bei Erregung durch eine später beschriebene" Steuerschaltung ein Magnetfeld
erzeugt. Das Magnetjoch 1 und das Solenoid 2 bilden einen
Antriebsmagnet. 3 ist ein Anker, der zum Joch 1 hin angezogen wird, wenn durch das Solenoid 2 Strom fließt. Der
Anker 3 ist gehalten an und wirkt als Einheit mit einem Steuerhebel 5, der schwenkbar an einer Achse 4 angebracht
ist, die an einer Verschlußgrundplatte befestigt ist. Eine Feder 6 beaufschlagt den Steuerhebel 5 entgegen
dem Uhrzeigersinn in der Zeichnung. Eine Antriebsplatte 7 wird beweglich von dem .Zapfen 4 und einem Zapfen 8 getragen
und von einer Feder 9 nach rechts in der Zeichnung beaufschlagt. Ein Öffnungshebel 10 ist schwenkbar an einem ·
Zapfen 11 befestigt, der an der Antriebsplatte 7 angebracht
ist und von einer Feder 12 entgegen dem Uhrzeigersinn in der Zeichnung beaufschlagt wird. 13 ist eine Verschlußlamelle,
die■schwenkbar an einem Zapfen 14 angebracht ist, der
an der nichtgezeigten Verschlußgrundplatte befestigt ist. Es ist zu beachten, daß es bei der tatsächlichen Ausführung
eine weitere Verschlußlamelle bzw. einen weiteren Verschlußvorhang
gibt, der symmetrisch zu dem ersten beweglich ist, in der Zeichnung jedoch aus Gründen der Klarheit weggelassen
ist. Die Verschlußlamelle bzw. der Verschlußvorhang hat einen geschlitzten Abschnitt, in den ein Zapfen 16 eingreift,
der an einem öffnungs- und Schließhebel 15 befestigt
ist und der so ausgebildet ist, daß die Verschlußlamelle 13 mit dem öffnungs- und Schließhebel 15 zusammen-
-δι
wirkt. Der öffnungs- und Schließhebel 15 ist schwenkbar an
einem Zapfen 17 angebracht, der an der nicht gezeigten
Grundplatte befestigt ist und von einer Feder 18 entgegen ' dem Uhrzeigersinn in der Zeichnung beaufschlagt ist. 13a
ist eine Lichtsensor-Blende, die als Einheit, mit der Verschlußlamelle
13 arbeitet. Ein .Sperrhebel 19 ist schwenkbar an einer Achse 20 befestigt, die an der nicht gezeigten
Grundplatte befestigt ist, und von einer Feder 21 entgegen dem Uhrzeigersinn in der Zeichnung vorgespannt. Eine
AF-Steuerplatte 22 wird von Zapfen 23 und 24 geführt, die an der nicht gezeigten Grundplatte befestigt sind, von einer
Feder 25 nach links in der Zeichnung vorgespannt und ist so ausgebildet, daß sie mit einer Geschwindigkeits-Einstelleinrichtung
bekannter Konstruktion zusammenarbeitet, welche ein drehbar an einer festen Achse 27 befestigtes
Hemmrad 26 ist. Ein Anker 28 ist schwenkbar an einer festen Achse 2 9 angebracht und wirkt mit dem Hemmrad 26
zusammen. 30 ist ein Hebel für ein Lichtprojektionselement, der an einer Achse 31 angebracht ist, die an einem nicht
gezeigten Kameragehäuse oder dergleichen befestigt ist, und der von einer Feder 32 im Uhrzeigersinn in der Zeichnung
vorgespannt ist, wobei sein eines Ende an einem Nokkenabschnitt 22 a der AF-Steuerplatte 22 gleitet und sein
entgegengesetzes Ende fest ein Lichtprojektionselement 33 trägt. Eine Projektionslinse 34, eine Lichtsammellinse 35
und ein fotoempfindliches Element 36 bilden einen Teil einer automatischen Entfernungsmeßeinrichtung vom aktiven
Typ. Einzelheiten der automatischen Entfernungsmeßeinrichtung sind in der bereits genannten offengelegten japanischen
Patentanmeldung 55-40438 beschrieben und sollen deshalb hier nicht im einzelnen erläutert werden. Auch ein Fokussier-Steuermechanismus
für ein Objekt, der auf die Bewegung .der AF-Steuerplatte 2 2 anspricht, ist bekannt und soll deshalb
hier nicht im einzelnen erläutert werden.
Die Arbeitsweise des in den Figuren 1 - 5 gezeigten Koor-
dinationssystems soll bezüglich der aufeinanderfolgenden
■ Schritte der Arbeitsweise der Kamera erläutert werden.
Wenn als erstes ein nicht gezeigter Verschlußauslöseknopf niedergedrückt wird, erregt eine später beschriebene Steuerschaltung
das Solenoid 2 mit einem "Zug"-Strom von beispielsweise
200 mA für eine bestimmte Zeitdauer (beispielsweise 10 ms), und die entstehende Magnetkraft bewirkt, daß
das Joch 1 den Anker 3 anzieht, so daß der abgebogene Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5, der sich einteilig mit dem
Anker 3 bewegt, außer Eingriff mit einem Lappen 7 a der Antriebsplatte 7 kommt. Die Antriebsplatte 7 bewegt sich
unter der Wirkung der Feder 9 nach rechts. Anschließend · legt sich ein Fortsatz 7 b der Antriebsplatte 7 an einem
Lappen 5 b an dem gegenüberliegenden Ende des Steuerhebels 5 an. Deshalb wird die Antriebsplatte 7 hier einmal gestoppt.
Dieser Zustand ist in Figur 2 gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt hebt ein Vorsprung 7 c der Antriebsplatte 7 den
Ausläufer des Sperrhebels·19 hoch, so daß der Sperrhebel 19 im Uhrzeigersinn gegen die Vorspannungskraft der Feder
25 gedreht wird, so daß er außer Eingriff mit der AF-
Steuerplatte 22 kommt. Die AF-Steuerplatte 22 beginnt dann
eine Bewegung nach links, wie in Figur 2 gezeigt, aufgrund der Kraft der Feder 21. Da gleichzeitig ein Geschwindigkeits-Verringerungsmechanismus
bestehend aus dem Hemmrad
26 und dem Anker 28 arbeitet, bewegt sich die AF-Steuerplatte 22 mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Der Hebel
30, der das Lichtprojektionselement trägt, wird durch einen Nockenabschnitt 22 a der AF-Steuerplatte 7 bewegt, wodurch
ein Entfernungs-Meßvorgang eingeleitet wird. Wenn anschließend hieran ein Signal, das die Erfassung, des
scharf gestellten Zustandes anzeigt, von dem fotoempfindlichen Element 36 erzeugt wird, arbeitet die später beschriebene
Steuerschaltung so, daß sie den "Halte"-Strom für das Solenoid 2 unterbricht. Da die den Anker 3 anziehende
Kraft verschwindet, wird der Steuerhebel 5 entgegen dem Uhrzeigersinn durch die Vorspannungskraft der Feder 6 ge-
dreht, so daß der Lappen 5 b außer Eingriff mit dem abgebogenen Abschnitt 7 b der Antriebsplatte 7 kommt. Wie in der
Figur gezeigt, bewegt sich dann die Antriebsplatte 7 aufgrund der Wirkung der Feder 9 nach rechts, bis ein zweiter
Lappen 7 d der Antriebsplatte 7 an dem abgebogenen Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5 anliegt. Die Bewegung der
Antriebsplatte 7 bewirkt, daß ihr Vorsprung 7 c von den Ausläufer des Sperrhebels 19 wegbewegt wird, was wiederum
bewirkt, daß der Sperrhebel 19 durch die Vorspannungskraft
der Feder 21 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, so daß er in einen der Zähne 22 b der AF-Steuerplatte 22 eingreift,
wodurch die AF-Steuerplatte 22 festgelegt wird. Dieser Zustand ist in Figur 3 gezeigt.
In diesem Zusammenhang soll ausgeführt werden, daß, wenn zu diesem Zeitpunkt der Beginn eines Verschlußablaufs nach
einer bestimmten Zeit vom Beginn des AF-Vorgangs durch ein Signal, das von einer Zeitgeberschaltung erzeugt wird, und
ein Signal gesteuert wird, das die Beendigung des AF-Vorgangs darstellt, der folgende Ablauf wie folgt abläuft:
Nimmt man an, daß der AF-Vorgang weniger Zeit, als die in
der Zeitgeberschaltung eingestellte Zeit in Anspruch nimmt, so tritt ein gewisser Zeitabschnitt zwischen der Freigabe
des Steuerhebels 5 vom Joch 1 bei Beendigung des AF-Vorgangs und der Einleitung des Verschlußablaufs auf, da, wie
vorstehend erläutert, ein Arbeitszyklus mit der Freigabe des Lappens 5 b des Steuerhebels 5 durch den abgebogenen
Abschnitt 7 b der Antriebsplatte 7 beginnt, bei der eine Bewegung nach rechts der Antriebsplatte 7 aufgrund der Wirkung
der Feder 9 auftritt und der Eingriff zwischen dem abgebogenen Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5 und dem zweiten
Lappen 7 d der Steuerplatte. 1 ohne Behinderung beendet wird. Nimmt man andererseits an,.daß die Beendigung des AF-Vorgangs
nahe bei der Beendigung des Zeitintervalls erfolgt, .das in der Zeitgeberschaltung eingestellt ist, und das deshalb
die Zeit zwischen dem Moment, an dem die Stromversoraung zu dem Solenoid 2 zur Freiaabe des Steuerhebels 5 vom
Joch 1 unterbrochen worden ist, da der AF-Vorgang vollendet worden ist, bis zu dem Moment, zu dem das Solenoid 2
erneut zur Einleitung des Verschlußablaufs erregt wird,
extrem kurz wird,, so wird, wie vorstehend erläutert, bevor der abgebogene Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5 mit dem
zweiten Lappen 7 d der Antriebsplatte 7 in Eingriff kommt, Strom dem Solenoid 2 zur Einleitung des Verschlußablaufs
zugeführt und der Steuerhebel 5 erneut zu dem Joch 1 angezogen, so daß er sich in der Fiaur im Uhrzeigersinn dreht,
was zur Folge hat, daß sich die Kamera selbst auf "Verschlußablauf"
umschaltet, unabhängig von der Tatsache, daß die Stelle, an der die Arbeitsplatte 7 startet, sich von
der Stelle unterscheidet, an der sie normalerweise liegt, wenn der abgebogene Abschnitt 5 a in Eingriff mit dem Lappen
7 d der Antriebsplatte 7 steht. Deshalb wird die Geschwindigkeit der Bewegung der Antriebsplatte 7 geändert, was
einen negativen Einfluß auf die Genauigkeit der Steuerung eines automatischen Belichtungsvorgangs (im folgenden
als AE-Vorgang bezeichnet) ausübt. Nimmt'man· wieder an, daß
die Beendigung des AF-Vorgangs gegenüber der Beendigung der Dauer des Zeitintervalls verzögert ist, das an der Zeitgeberschaltung
eingestellt ist, und daß deshalb ein Strom unmittelbar
nach Beendigung der Stromversorgung des Solenoids 2 ansprechend auf das Signal, das die Beendigung des AF-Vorgangs
anzeigt, zur Betätigung der Verschlußauslösung durch das Solenoid 2 fließt, so ereignet sich es oft, daß,
während der Eingriff des Lappens 5 b des Steuerhebels 5
mit dem abgebogenen Abschnitt 7 b der Antriebsplatte 7 noch nicht gelöst worden ist, die Schaltung in die Betriebsart
für Verschlußablauf übergeht. Sogar wenn in diesem Falle die später beschriebene Steuerschaltung das Signal abgibt,
das die Beendigung des AF-Vorgangs anzeigt, bewegt sich die Antriebsplatte 7 nicht. Deshalb kann der Sperrhebel 19 nicht
länger die AF-Steuerolatte 22 festlegen. Somit hat der AF-Vorgang
keine Wirkung. Sogar wenn die Steuerschaltung ein Betätigungssignal für den Verschlußablauf erzeugt hat, ist
keine Aufnahme möglich, da der Verschluß mechanisch am' Ab-
lauf gehindert wird.
In Zusammenhang mit diesem Ausführungsbeispiel ist zu beachten,
daß die Zeitdauer zwischen der Enderregung des Solenoids 2 durch das die Beendigung des AF-Vorgangs durch
die Freigabe des Lappens 5 b des Steuerhebels 5 vor. dem abgebogenen
Abschnitt 7 b der Antriebsplatte 7 anzeigende Signals, der Bewegung der Antriebsplatte 7 aufgrund der
Vorspannungskraft der Feder 9, und des Eingriffs zwischen dem abgebogenen Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5 und dem
Lappen 7 d der Antriebsplatte- 7 zum Anhalten der Antriebsplatte mit ausreichender mechanischer Stabilität notwendigerweise
größer als etwa 10 ms ist, wie experimentell gefunden worden ist.
Im folgenden sollen die sich an die Beendigung des AF-Vorgangs anschließenden Vorgänge betrachtet werden. Wenn der
Anker 3 erneut an das Joch 1 angezogen wird, kommt der abgebogene Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5 außer Eingriff
mit dem 2. Lappen 7 d der Antriebsplatte und die Antriebsplatte 7 beginnt sich erneut nach rechts in der Zeichnung
aufgrund der Wirkung der Feder 9 zu bewegen. Dieser Zustand ist in Figur 4 gezeigt. ·
Zu diesem Zeitpunkt kommt ein hakenförmiger Abschnitt 10a
des Öffnungshebels 10 in Eingriff mit einem Ende 15a eines
öffnungs- und Schließhebels 15. Da sich die Antriebsplatte 7 bewegt, dreht sich deshalb der Öffnungs- und Schließhebel
15 im Uhrzeigersinn in der Zeichnung. Da ferner der .an dem
Öffnungs- und Schließhebel 15 angebrachte Zapfen 16 in einen Längsschlitz des Verschlußvorhangs 13 eingreift, dreht
sich der letztere entgegen dem Uhrzeigersinn in der Zeichnung um die Achse 14, wodurch eine Belichtung eingeleitet
wird. Die Belichtung dauert so lange fort, solange der Anker 3 von dem Joch 1 angezogen wird. Dann geht Licht von einem
zu fotografierenden Objekt durch die Hilfsblendenöffnung
13a hindurch, so daß es auf eine später beschriebene
Fotozelle auftrifft. Hierdurch wird eine sogenannte Hilfsöffnungs-Lichtmessung
ausgeführt. Wenn dann eine später beschriebene Steuerschaltung ein Signal erzeugt, das die Beendigung
der Belichtung angibt/ wird die Stromversorgung
zu den Solenoid 2 unterbrochen, wodurch der Anker 3 nicht mehr angezogen wird. Dann dreht sich der Steuerhebel 5 entgegen
dem Uhrzeigersinn aufgrund der Wirkung der Feder 6, so daß sein eines Ende 5 c gegen den Öffnungshebel 10 an
dessen Endabschnitt 10b schlägt, dessen entgegengesetztes
Ende 10a außer Eingriff mit dem Ende 15a des Öffnungsund
Schließhebels 1.5 kommt. Der Öffnungs- und Schließhebel 15 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn aufgrund der Vorspannungskraft
der Feder 18, während sich die Verschluß-,
lamelle 13 in einer Richtung dreht, in der die Belichtungsöffnung geschlossen wird. Dies ist in Figur 5 gezeigt.
Es ist zu beachten, daß der vorstehende Vorgang eine Serie von Abläufen abschließt, die vom Niederdrücken des Auslöseknopfes
über die Betätigung der Entfernungseinstellung bis zum öffnen und Schließen des Verschlusses reichen. Wenn anschließend
hieran ein nichtgezeigter Spannmechanismus betätigt wird, kehren die AF-Steuerplatte 22 und die Antriebsplatte
7 in ihre Ausgangsstellungen zurück.
Im folgenden soll eine Steuerschaltung für eine derartige Kamera erläutert werden. Die Beispiele gemäß den Figuren
6 und 8 unterscheiden sich lediglich in dem Teil, durch den die Stromversorgung für das Solenoid 2 gesteuert wird, sind
aber in den anderen Teilen ähnlich in ihrem Aufbau.
Zunächst soll das Beispiel gemäß Figur 6 erläutert werden. In dieser Figur ist A eine Lichtmeßschaltung; in dieser
Lichtmeßschaltung ist 38 ein Operationsverstärker (im folgenden als OP-Verstärker abgekürzt), der einen spc-Kopfverstärker
bildet, 39 ist eine photovoltaische Zelle (Fotozelle, auch als spc bezeichnet), die zwischen die beiden
Eingangsanschlüsse des OP-Verstärkers geschaltet ist; 40
- 14 - ■
ist eine Kompressionsdiode, die in der Rückführung des OP-Verstärkers
liegt. Am nicht invertierenden (+) Eingangsanschluß des OP-Verstärkers 38 liegt eine Referenzspannung
VREF an, deren Größe proportional zur absoluten Temperatur ist. Ein Expansionstransistor 41 ist mit dem Ausgangsanschluß
des OP-Verstärkers 38 verbunden, und ein Zeitkondensator 42 ist mit dem Kollektor verbunden; ein Zähl-Startschalter
43 ist parallel zu dem Kondensator 42 geschaltet und so ausgebildet, daß er aus seiner normalerweise geschlossenen
Stellung in die geöffnete Stellung bewegt wird, wenn sich der Verschluß öffnet. Der positive Eingangsanschluß
eines Vergleichers 45 ist mit dem Kollektor des Expansionstransistors 41 verbunden und an den negativen Eingangsanschluß
ist eine Referenzspannung VT„ einer elektrischen
Energiequelle Vcc angelegt; der Vergleicher 45 erzeugt ein Ausgangssignal AECUP, wenn der Zeitkondensator
42 den Zählvorgang beendet. 13 a ist die bereits genannte Hilfsblende. 37 ist ein ND-Filter (Neutraldichtefilter),
mit dem die ASA-Empfindlichkeitsinformation des verwendeten Films eingestellt wird.
B ist eine AF-Schaltung vom aktiven Typ, bei der, wie wohl
bekannt ist,·Infrarotlicht verwendet wird. Bei dieser AF-Schaltung
bilden zwei Eingangs-NAND-Glieder 50 und 51 ein RS-Flip-Flop (im folgenden als RS-FF abgekürzt). Ein Eingangsanschluß
eines NAND-Glieds 52· mit drei Eingangsanschlüssen ist mit dem Ausgangsanschluß des NAND-Glieds 50 verbunden;
an den anderen beiden Eingangsanschlüssen liegt ein CLOCK-Signal und ein AFEND-Signal an, wie im folgenden näher
beschrieben werden wird. Ein Schalttransistor 53 ist mit dem Ausgangsanschluß des NAND-Glieds 52 verbunden. Widerstände
54 und 55, ein OP-Verstärker 57 und ein Transistor 5 8 bilden eine Konstantspannüngsschaltung. Der nicht invertierende
Eingangsanschluß des OP-Verstärkers 57 ist über einen·Widerstand 56 mit einer temperaturunabhängigen Referenzspannung
KVC verbunden; der invertierende Eingangsanschluß ist mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 54 und
55 verbunden. Eine Leuchtdiode 33 für den Infrarotbereich
(im folgenden als iRED abgekürzt) ist mit dem Emitter des Transistors 58 verbunden. 34 ist eine Projektionslinse für
iRED 33, 59 ein zu fotografierendes Objekt, 35 eine Sammellinse,
die das von dem Objekt reflektierte Licht sammelt, 36 eine SPC (Fotozelle), die das reflektierte Licht empfängt.
Ein Verstärker 60 verstärkt das Ausgangssignal der SPC 36; eine Spitzenwerterfassungsschaltung 61 mit bekanntem
Aufbau erfaßt den Spitzenwert des Ausgangssignal der SPC 36; 62 ist eine Schaltung, die ein Signal erzeugt, das
die'Erfassung des scharf eingestellten Zustandes anzeigt
(im folgenden als AFEND-Signal abgekürzt). Ein Inverter ist mit dem Ausgangsanschluß der Signalformumschaltung 62
verbunden und erzeugt ein AFEND-Signal. SW2 ist ein Schalter, der so ausgebildet ist, daß er durch den zweiten Hub
einer Auslösebetätigung der Kamera geschlossen wird; der Schalter SW2 ist über einen Widerstand 47 mit einer elektrischen
Energiequelle Vcc verbunden. NAND-Glieder 46 und 4 8 bilden ein RS-FF. Ein Inverter 69 ist mit dem Ausgangsanschluß des NAND-Glieds· 46 verbunden.. An den Ausgangsan- "
Schlüssen des NAND-Glieds 46 und des Inverters 69 werden ein SW2 - Signal bzw. ein SW2-Signal abgegeben; Referenzspannungs-Erzeugungsschaltungen
64 und 65 erzeugen eine temperaturunabhängige Referenzspannung KVC und eine von der absoluten
Temperatur abhängige Referenzspannung VREF.
66 ist eine elektrische Energiequelle bzw. eine Batterie; SW1 ist ein Schalter, der so ausgebildet ist, daß er durch
den ersten Hub der Auslösebetätigung der Kamera geschlossen wird. Ein Widerstand 67 und ein Kondensator 68 sind miteinander
an einem Punkt verbunden, mit dem die Inverter und 7 0 in Serie verbunden sind, so daß die Inverter 69 und
70 ein PUC-Signal-und ein PUC-Signal erzeugen.
71 und 72 sind NAND-Glieder, die ein RS-FF bilden, wobei an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 71 ein 1OM-Signal,
das später beschrieben werden wird, über einen In-
verter 74 anliegt und an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 72 das SW2-Signal. 73 ist ein UND-Glied, mit
2 Eingangsanschlüssen, an dessen einem Eingangsanschluß das SW2-Signal anliegt und an dessen anderem Eingangsanschluß
das am Ausgangsanschluß S11 des NAND-Glieds 72 anstehende
Signal anliegt.
75 und .76 sind NAND-Glieder, die ein RS-FF bilden, wobei
an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 75 ein 122M-Signal, das später beschrieben werden wird, über einen In- ·
verter 78 anliegt und an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 76 ein 112M-Signal. 77 ist ein UND-Glied mit
zwei Eingangsanschlüssen, an denen das Ausgangs'signa.l S21 des NAND-Glieds 76 und das 112M-Signal'anliegen. 79 ist
ein ODER-Glied mit zwei Eingangsanschlüssen, an denen die Ausgangssignale S12 und S22 der UND-Glieder 73 und 77 anliegen.
84 und 85 sind NAND-Glieder, die ein RS-FF bilden, wobei an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 84 über ein
NOR-Glied 83 das AFEND-Signal und ein 96M-Signal anliegen und an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 85 das
SW2-Signal.
86 ist ein UND-Glied mit zwei Eingangsanschlüssen, an denen das Ausgangssignal S31 des NAND-Glieds 85 und das SW2-Signal
anliegen.
8 8 und 89 sind NAND-Glieder, die ein RS-FF bilden, wobei an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 89 das PUC-Signal
und an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds über einen Inverter 87 das 112M-Signal anliegen. 91 und
sind NAND-Glieder, die ein RS-FF bilden, v/obei an dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 91 das AECUP-Signal und an
dem einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 92 das Ausgangssignal des NAND-Glieds 89 als Ausgangssignal S43 eines Inverters
90 anliegen.
93 ist ein UND-Glied mit zwei Eingangsanschlüssen, mit denen der Ausgangsanschluß S41 des NAND-Glieds 42 bzw. der
Ausgangsanschluß S43 des Inverters 90 verbunden sind. 94 ist ein ODER-Glied mit zwei Eingangsanschlüssen·, mit denen
die Ausgangsanschlüsse S32 und S42 der NAND-Glieder 86 und 93 verbunden sind. Schalttransistoren 80 und 81 sind
mit den Ausgangsanschlüssen der ODER-Glieder 79 bzw. 94 verbunden und steuern das Fließen eines "Zieh"-Stroms und
eines "Halte"-Stroms durch das Solenoid 2. 82 ist ein Widerstand,
der den "Halte"-Strom begrenzt.
100 ist eine Oszillatorschaltung, 101 eine Frequenzteilerschaltung,
die die Frequenz der Ausgangsimpulse der Oszillatorschaltung
100 teilt, wobei an ihrem "CLOCK"-Ausgangs- · anschluß eine Impulskette mit einer Freqμenz von.etwa 10
KHz ansteht.
102 bis 107 sind D-FF, die miteinander in der gezeigten Weise
verbunden sind und eine Frequenzteilerschaltung bilden. An die "CLEAR"-Anschlüsse (Löschanschlüsse) der Frequenzteilerschaltung
101 und die D-FF 102 bis 107 ist das SW2-Signal
angelegt. Ein UND-Glied 108 hat zwei Eingangsanschlüsse, mit denen die Q-Ausgangsanschlüsse 2M bzw. 8M der DFF
bzw. 104 verbunden sind. Ein UND-Glied 109 hat drei Eingangsanschlüsse, mit denen die Q-Ausgangsanschlüsse 16M, 32M und
64M der D-FF 105, 106 bzw. 107 verbunden sind. Ein UND-Glied 110 hat zwei Eingangsanschlüsse, mit. denen die Q-Ausgangsanschlüsse
32 M und 64 M der D-FF 106 und 107 verbunden sind. Der Ausgangsanschluß bzw. das Ausgangssignal· des
UND-Glieds ist mit 96M bezeichnet. '· · "
111 ist ein UND-Glied, an das die Ausgangssignale 10!YL bzw.
112M der UND-Glieder 108 und-109 angelegt werden und dessen Ausgangssignal mit 122M bezeichnet ist.
An dieser Stelle soll erwähnt werden, daß die Signalbezeichnungen wie 10M und 112M implizieren, daß die Signale auf
hohen Pegel in 10msec bzw. 112msec nach dem Erscheinen des
SW2-Signals invertiert werden.
Die Arbeitsweise der in Figur 6 gezeigten Schaltung soll im folgenden unter Bezugnahme auf das Impuls/Zeitdiagrainin
in Figur 7 beschrieben werden.
Wenn der Auslöseknopf der Kamera auf die erste Stufe niedergedrückt
wird, wird der Schalter SW1 geschlossen, wodurch der Kondensator 68 von dem durch den Widerstand 67
fließenden Strom aufgeladen wird. Während der kurzen Ladezeit nehmen die Ausgangssignale der Inverter 69 und 70 hohen
bzw. niedrigen Pegel an, so daß das PUC-Signal und das
PUC-Signal abgegeben werden.
Durch das PUC-Signal hat das Ausgangssignal des NAND-Glieds 51 hohen Pegel, und da zu diesem Zeitpunkt das SW2-Signal
hohen Pegel hat, hat das Ausgangssignal des NAND-Glieds 50 niedrigen Pegel. In ähnlicher Weise nehmen die Ausgangssignale
der NAND-Glieder 48 und 46 hohen bzw. niedrigen Pegel an und die Ausgangssignale der NAND-Glieder 89 und 88
hohen bzw. niedrigen Pegel.
Durch das PUC-Signal werden die Spitzenwert-Erfassungsschaltung 61 und die Impulsformerschaltung 6 2 für das Scharfeinstellsignal
auf ihre Ausgangszustände eingestellt. Da in dieser Stellung (der Ruhestellung, in der lediglich der
Schalter SW1 eingeschaltet ist), das Ausgangssignal des NAND-Glied
46 niedrigen Pegel hat, werden noch kein SW2-Signal und noch kein SW2-Signal erzeugt. Da das SW2-Signal niedrigen
Pegel hat und das SW2-Signal auf hohem Pegel bleibt, werden die Di1F 102 bis 107 durch das SW2-Signal gelöscht,
so daß ihre Q-Ausgangssignale niedrigen Pegel haben. Des-' halb haben die Ausgangssignale der UND-Glieder 108 bis 111
niedrigen Pegel. Zu diesem Zeitpunkt liegt deshalb an einem Eingangsanschluß der UND-Glieder 73, 77, 86 und 93 ein
Signal mit niedrigem Pegel an, so daß ihre Ausgangssignale
und die Ausgangssignale der ODER-Glieder 79 und 94 auf niedrigem
Pegel bleiben und die Schalttransistoren 80 und 81 sperren. Somit wird das Solenoid 2 des Antriebsmagneten
nicht mit Strom versorgt. Da in. dieser Stellung das SW2-Signal,
das 112M-Signal und das Ausgangssignal S43 des Inverters
90 niedrigen Pegel haben, sind die NAND-Glieder 72, 76, 85 und 92 gesetzt, so daß sie Ausgangssignale S11,
S21, S31 und S41 mit hohem Pegel erzeugen.
Da bei weiterem Niederdrücken des Auslöseknopfes auf die
zweite Stufe der Schalter SW2 geschlossen wird, .wird das
eine Eingangssignal des NAND-Glieds 4 6 auf niedrigen Pegel invertiert, so daß ein Ausgangssignal hohen' Pegel annimmt,
wodurch das SW2-Signal erzeugt wird. Auch das Ausgangssignal des Inverters 49 ändert sich zu diesem Zeitpunkt auf
niedrigen Pegel, wodurch das SW2-Signal erzeugt wird.
Deshalb änderten sich die Ausgangssignale S12 und S32 der
UND-Glieder 73 und 86, die auf ein hochpegeliges Ausgangssignal
S11 des NAND-Glieds 72 und ein hochpegeliges Ausgangssignal S31 des NAND-Glieds 85 ansprechen, auf hohen
Pegel. Damit ändern sich die Ausgangssignale der ODER-Glieder 79 und 84 auf hohen Pegel, wodurch die Antriebstransistoren
80 und 81 durchgeschaltet werden. Somit wird die Stromversorgung für das Solenoid 2 des Antriebsmagneten
eingeleitet. Dies führt zu der vorstehend beschriebenen Einleitung des AF-Vorgangs, da der Anker vom Joch 1 angezogen
wird, so daß der abgebogene Abschnitt 5 a des Steuerhebels 5 außer Eingriff mit dem Lappen 7 a der Antriebsplatte
7 kommt.
Diese Änderung des SW2-Signals auf niedrigen Pegel bewirkt,
daß die D-FF 102 bis 107 aus dem gelöschten Zustand gelöst werden. Damit setzt das weitere Herabteilen der Frequenz
der Ausgangsimpulse der Frequenzteilerschaltung 101 durch die D-FF 102 bis 107 ein. Genauer gesagt ändern sich die
Q-Ausgangssignale 2M bis 64M der D-FF 102 bis 107 in 2msec,
4msec, 8msec, 16msec, 32msec und 64msec, vom Erscheinen des
SW2~Signals auf hohen Pegel. Ferner ändern sich die Ausgangssignale
10M, 112M, 96M und 122M der UND-Glieder 108 bis 111 in 10msec, 112msec, 96msec und 122msec auf hohen
Pegel (siehe Figur 7) .
Da das UND-Glied 108 ein 10M-Signal erzeugt, wenn sich das
Ausgangssignal des Inverters 74 auf niedrigen.Pegel ändert, ändert sich das Ausgangssignal des NAND-Glieds 71 auf hohen
Pegel und das Ausgangssignal S11 des NAND-Glieds 72 auf
niedrigen Pegel. Deshalb ändert sich das Ausgangssignal S12 des UND-Glieds 73 auf niedrigen Pegel, so daß der Transistor
70 sperrt, wodurch die Versorgung mit einem "Zieh"-Strom für das Solenoid 2 des Antriebsmagneten aufhört. Kurz
gesagt wird das Solenoid 2 für 10msec mit einem "Zieh"-Strom in Abhängigkeit vom Signal S 12 versorgt (siehe Figur 7).
Es ist zu beachten, daß das Signal S32, das die Versorgung des Solenoids 2 mit einem "Halte"-Strom steuert, auch nach
dieser Zeit weiter vorhanden ist, wie Figur 7 zeigt, so daß der Anker 3 durch das Joch 1 angezogen gehalten wird.
Andererseits ändert sich zu dem Zeitpunkt, zu dem das SW2-Signal
erzeugt wird, das Ausgangssignal des NAND-Glieds auf hohen Pegel. Da zu diesem Zeitpunkt das AFEND-Signal
nicht erscheint, erzeugt das NAND-Glied 52 ein Ausgangssignal, das die Form eines invertierten CLOCK-Signals (Taktsignals)
hat. Ansprechend auf dieses Signal wird der Schalttransistor 53 durchgeschaltet bzw. sperrt der Schalttransistor.
Deshalb liegt an dem Lichtprojektionselement (iRED) 33 eine Konstantspannung, die durch die Referenzspannung
KVC und das Verhältnis der Widerstände 54 und 55 bestimmt ist, synchron mit dem CLOCK-Signal an. Somit leuchtet die
iRED 33 auf. Dies bedeutet, daß das Schließen des Schalters SW2 eine erste Stromversorgung des Solenoids 2 bewirkt, wodurch
wiederum der Start der Bewegung der AF-Steuerplatte 22 hervorgerufen wird. Wenn sich die AF-Steuerplatte 2'2 bewegt,
tastet das von der erregten iRED 33 ausqesandte Licht
das Gesichtsfeld ab. Das vom Objekt 59 reflektierte Licht-
tritt in das fotoempfindliche Element 36 ein. Das Ausgangssignal
des fotoempfindlichen Elements 36 wird durch den Verstärker 60 verstärkt. Das verstärkte Signal wird dann
synchron mit dem CLOCK-Signal in der nächsten Stufe durch
■die Spitzenwert-Erfassungsschaltung 61 gemessen; zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Spitzenwert des synchron gemessenen
Ausgangssignals abgegeben wird, nimmt deren Ausgangssignal hohen Pegel an. Nach einer bestimmten Zeitdauer nach der
Erzeugung des Spitzenwertsignals erzeugt die Signalformerschaltung 62 für das Scharfeinstellungssignal in der nächsten
Stufe ein AFEND-Signal. Die Erzeugung des APEND-Signals
bewirkt, daß sich das Ausgangssignal des NOR-Glieds 83 auf niedrigen Pegel ändert. Deshalb ändert sich das Ausgangssignal
des NAND-Glieds 84 auf hohen Pegel und das Ausgangssignal S31 des NAND-Glieds 85 auf niedrigen Pegel (siehe
Figur 7, S31). Deshalb ändert sich zu diesem Zeitpunkt das
Ausgangssignal S32 des UND-Glieds 86 auf niedrigen Pegel, so daß der Antriebstransistor 81 sperrt und die Versorgung
des Solenoids 2 mit dem "Halte"-Strom beendet wird. Somit findet die vorstehend'beschriebene Lösung des Ankers 3 von
der Anziehung des Jochs 1 statt und die vorstehend be-' schriebene Anordnung wirkt mit der AF-Steuerplatte 22 derart
zusammen, daß der gezahnte Abschnitt 22 b in Eingriff mit dem Sperrhebel 19 kommt und das Objektiv an einer weiteren
Axialbewegung gehindert wird; damit ist der Entfernungseinstellvorgang beendet.
Da anschließend hieran der .Zählvorgang der D-FF 102 bis
weitergeht, ändert sich das. Ausgangssignal 112M des UND-Glieds 109 auf hohen Pegel, wenn alle Q-Ausgangssignale der
D-FF 105,106 und 107 hohen Pegel annehmen. Da zu diesem
Zeitpunkt das Ausgangssignal S21 des NAND-Glieds 76 auf hohen Pegel eingestellt ist, nimmt das Ausgangssignal S22 des
UND-Glieds 77 hohen Pegel an; das Ausgangssignal des ODER-Glieds 7 9 nimmt ebenfalls hohen Pegel an,- so daß der Antriebstransistor
70 durchgeschaltet wird. Deshalb findet eine zweite Versorgung des Solenoids 2 mit einem "Zieh"-
Strom statt, so daß der Anker 3 erneut das Joch 1 anzieht. Wie vorstehend beschrieben, wird ein Öffnungsvorgang des
Verschlusses eingeleitet. Nach 10msec von der Versorgung
mit "Zieh"-Strom an ändert sich das Ausgangssignal 122M des UND-Glieds 111 auf hohen Pegel (siehe Figur 7, 122M), so
daß zu diesem Zeitpunkt sich das Ausgangssignal des Inverters 78 auf niedrigen Pegel ändert und das Ausgangssignal
des NAND-Glieds -75 auf hohen Pegel. Deshalb ändern sich die Ausgangssignale S21 und S22 des NAND-Glieds 76 und des UND-Glieds
77 auf niedrigen Pegel, so daß der Antriebstransistor (Treibertransistor) 80 sperrt, wodurch die Versorgung
mit "Zieh"-Strom beendet wird. Da sich andererseits das Ausgangssignal des Inverters 87 auf niedrigen Pegel ändert,
wenn das Ausgangssignal 112M des UND-Glieds 109 hohen Pegel
annimmt, werden die Ausgangssignale der NAND-Glieder 88 und 89 auf hohen bzw. niedrigen Pegel eingestellt. Deshalb
wird das Ausgangssignal S43 des Inverters 90 auf hohen Pegel invertiert, wodurch bewirkt wird, daß sich das Ausgangssignal
des UND-Glieds 93 und das Äusgangssignal S42 des ODER-Glieds'94 auf hohen Pegel ändern. Deshalb wird der Antriebstransistor
81 durchgeschaltet, wenn das Ausgangssignal 112M des UND-Bindeglieds .109 hohen Pegel annimmt.
Es ist zu beachten, daß sogar nach der Unterbrechung der Versorgung mit "Zieh"-Strom der "Halte"-Strom weiter durch
das Solenoid 2"fließt (siehe Figur 7, S42, S43). Da andererseits
bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel,
die HilfsÖffnung 13a, wenn der Verschluß-Öffnungsvorgang fortschreitet, sich erneut öffnet, nachdem sie
sich einmal geschlossen hat, ändert sich das Äusgangssignal· des Operationsverstärkers 38 logarithmisch in Abhängigkeit
von der auf die SPC 39 einfallende Lichtmenge und ein zu der einfallenden Lichtmenge proportionaler Strom fließt
zum Kollektor des Expansionstransistors 41; durch diesen
Strom wird der Zeitkondensator 42 gelagert. Wenn die Spannung am Kondensator 4 2 die Schwellenspannung VTH erreicht,
wird das Ausgangssignal AECUP des Vergleichers 45 auf niedrigen Pegel invertiert. Deshalb werden die NAND-Glie-
der 91 und 92 so eingestellt, daß sie Ausgangssignale mit hohem bzw. niedrigem Pegel erzeugen. Dann ändert sich das
Ausgangssignal S42 des UND-Glieds 93 auf niedrigen Pegel; das Ausgangssignal des ODER-Glieds 94 ändert sich ebenfalls
auf niedrigen Pegel, wodurch der Treibertransistor 71 . sperrt. Deshalb wird zu diesem Zeitpunkt die Versorgung
des Solenoid 2 mit "Halte"-Strom unterbrochen und, wie vorstehend beschrieben, der Anker 3 gelöst, so daß der Öffnungshebel
10 .außer Eingriff mit dem- Öffnungs- und Schließhebel
15 kommt, wodurch der Schließvorgang des Verschlusses eingeleitet wird.
Es ist anzumerken, daß bei diesem Äusführungsbeispiel das
96M-Signal des UND-Glieds 110 und AFEND-Signal durch das ■
NOR-Glied 83 kombiniert werden, so daß, sogar wenn das ÄFEND-Signal nicht erscheint, sich das Ausgangssignal des
NOR-Glieds 83 96msec nach der Erzeugung des SW2-Signals auf niedrigen Pegel ändert, so daß der "Halte"-Strom für
die automatische Fokussierung unterbrochen wird, ohne das der AF-Vorgang nicht angehalten würde. Auch in diesem Falle
beginnt 112msec nach der Erzeugung des SW2-Signals ein
"Zieh"-Strom für die Verschlußbetätigung zu fließen. Anders ausgedrückt ist bei diesem Ausführungsbeispiel die Intervallzeit
zwischen der Beendigung des AF-Vorgangs und der Einleitung des Verschlußablaufs als etwa 16msec gewählt
(bei Berücksichtigung der Trägheit des Mechanismuses kann sie kürzer sein), so daß sogar im schlechtesten Fall die
vorstehend beschriebenen Nachteile der anderen Koordinationsmechanismen vermieden werden.
Im folgenden soll ein weiteres Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf Figur 8 beschrieben werden, in der dieselben
Bezugszeichen zur Bezeichnung ähnlicher Teile wie in Figur
6 verwendet werden.
78' ist ein NAND-Glied , an dem ein AFEND-Signal und ein
26M-Signal, das später beschrieben werden wird,anliegen
und dessen Ausgangssignal an den einen Eingangsanschluß eines NAND-Glieds 75 angelegt wird, das einen Teil eines
RS-FF bildet. An jeweils einem Eingangsanschluß des NAND-Glieds 76 und des UND-Glieds 77 Hegt das Ausgangssignal
S43 des Inverters 90 an. Das NAND-Glied 84 bildet einen Teil eines RS-FF, an dessen einem Eingangsanschluß das
AFEND-Signal über einen Inverter 83' anliegt. 87' ist ein
NAND-Glied, an dem das AFEND-Signal und ein 16M-Signal anliegen
und dessen Ausgangssignal an den einen Eingangsanschluß des NAND-Glieds 88 angelegt wird, das einen Teil eines
RS-FF bildet. 122 ist ein UND-Glied mit 2 Eingangsanschlüssen,
an denen das Ausgangssignal 1OM des UND-Glieds 108 und das Q-Ausgangssignal 16M des D-FF 105 anliegen.
121 ist eine monostabile Impulsformerschaltung, an die das AFEND-Signal angelegt wird.'Ihr Ausgangssignal ONSHT und
da's SW2-Signal werden an einer ODER-Glied 120 mit zwei Eingangsanschlüssen
angelegt, dessen Ausgangsanschluß mit den Lösch-Anschlüssen der Frequenzteilerschaltung 101 und der
D-FF 102 bis 105 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Schaltung gemäß Figur 8 soll im folgenden unter Bezugnahme auf das Impuls/Zeitdiagramm in -Figur
9 beschrieben werden.
Der Ablauf von der Betätigung des zweiten Hubs des Auslöseknopfes bis zur Erzeugung des AFEND-Signals ist derselbe
wie beim ersten Ausführungsbeispiel; deshalb wird auf eine
Beschreibung verzichtet. Wenn das AFEND-Signal erzeugt wird, nimmt das Ausgangssignal des Inverters 83' niedrigen Pegel
an, wodurch bewirkt wird, daß sich das Ausgangssignal S32 des UND-Glieds 86 auf niedrigen Pegel ändert, wodurch der
Treibertransistor 81 sperrt, so daß der "Halte"-Strom für die AF-Vorgangssteuerung unterbrochen wird. Deshalb wird
durch den vorstehend beschriebenen Mechanismus eine weitere Axialbewegung des Objektivs gestoppt und gleichzeitig erzeugt
die monostabile Impulsformerschaltung 121 einen Impuls (siehe Figur 9, ONSHT). Der eine Impuls geht durch das
ODER-Glied 120 zur einmaligen Rückstellung der D-FF 102 bis 105 und der Frequenzteilerschaltung 101. Dann starten die
D-FF 102 bis 105 erneut den Zählvorgang aus ihrem Ausgangszustand. Wenn ihr Zählvorgang fortschreitet, nehmen die beiden
Eingangssignale des NAND-Glieds 8-7' .gleichzeitig hohen
Pegel an, wenn der- Q-Ausgang 16M des D-FE- 105 auf hohen Pegel
invertiert wird, und das Ausgangssignal des NAND-Glieds ändert sich auf niedrigen Pegel. Deshalb werden die NAND-Glieder
88 und 89 gesetzt, so daß sie Ausgangssignale mit hohem und niedrigem Pegel erzeugen; das·Ausgangssignal S43
des Inverters 90 wird auf hohen Pegel invertiert (siehe Figur 9, S43). Da andererseits das Ausgangssignal S41 des
NAND-Glieds·92 zuerst auf hohen Pegel eingestellt wird, bewirkt die Änderung des Ausgangssignals S43 auf hohen Pegel,
daß sich das Ausgangssignal S42 des UND-Glied 93 auf hohen Pegel ändert. '
Da auch das Ausgangssigrial S21 des NAND-Glieds 76 zuerst
auf hohen Pegel eingestellt ist, bewirkt die Inversion des
Ausgangssignals S43 des Inverters 90 auf hohen Pegel, daß sich das Ausgangssignal S22 des UND-Glieds 77 auf hohen Pegel
ändert (siehe Figur 9, S22).
Somit werden die Treibertransistoren 80 und 8-1 durchgeschaltet,
so daß das Solenoid 2 mit "Zieh"-Strom und "Halte"-Strom
zur Verschlußablaufsteuerung versorgt wird und der Öffnungsvorgang des Verschlusses beginnt. Da der Zählvorgang
der Frequenzteilerschaltungen 102 bis 105 weiter fortschreitet, ändert sich das Ausgangssignal 26m des UND-Glieds
122 auf hohen Pegel, wenn an dem UND-Glied 122 zwei hochpegelige Eingangssignale anliegen. Deshalb nehmen die beiden
Eingangssignale des NAND-Glieds 78' zu einem Zeitpunkt hohen Pegel an, und sein Ausgangssignal ändert sich auf niedrigen
Pegel. Dann werden die NAND-Glieder 75 und 76 rückgestellt, so daß sie Ausgangssignale mit hohem, bzw. niedrigem
Pegel erzeugen. Dann ändert sich das Ausgangssignal S22 des UND-Glieds 77 auf niedrigen Pegel, wodurch der Treiber-
transistor 80. sperrt, so daß die Versorgung des Solenoids 2 mit "Zieh"-Strom unterbrochen wird.
Da der Öffnungsvorgang des Verschlusses entsprechend dem
Verschlußablauf weiter fortschreitet, wie in Verbindung mit
dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist, nehmen die Ausgangssignale der NAND-Glieder 91 und 92 hohen
bzw. niedrigen Pegel an , und das Ausgangssignal S42 des UND-Glieds 93 niedrigen Pegel, wenn das Ausgangssignal AECÜP
der Vergleicherschaltung 17 auf niedrigem Pegel invertiert wird. Deshalb sperrt der Treibertransistor 81, so daß die
Versorgung des Solenoids 2 mit "Halte"-Strom unterbrochen wird. Dann führt der obenstehend beschriebene Mechanismus
den Verschluß in den Schließvorgang über.
Dies bedeutet, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die Versorgung
des Verschlusses mit "Zieh"-Strom 16msec nach dem Erscheinen des AFEND-Signals beginnt und eine Einrichtung,
die eine Wartezeit für das AFEND-Signal einstellt - wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel - nicht vorgesehen ist. Deshalb
folgt bei der Schaltung gemäß Figur 8 16msec nach Beendigung
des AF-Vorgangs der Beginn des Verschlußablaufs, wobei sich der Vorteil ergibt, daß die Zeit von der Betätigung
des Kameraauslösers bis zum Beginn des Belichtungsvorgangs verkürzt werden kann, was erlaubt, daß der Fotograf
nicht die Verschlußänderung vermißt. Dieses Ausführungsbeispiel hat jedoch den nachteiligen Aspekt, daß die Zeitdifferenz
zum Beginn des Verschlußablaufs sich bei kleinen und großen Objektentfernungen unterscheidet. Andererseits
ist es bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 vorteilhafter, daß die Zeitdifferenz zum Beginn des Verschlußablaufs
nahezu konstant gehalten werden kann.
Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird erfindungsgemäß
eine Kamera geschaffen, bei der eine elektromagnetische Einrichtung den AF-Vorgang und den Verschlußablauf zeitlich
aufeinanderfolgend steuert, wobei nach dem Verstreichen min-
destens einer vorgegebenen Zeit nach der Beendigung des AF-Vorgangs die Stromversorgung zur Ausführung des Verschlußablaufs
für die elektromagnetischen Einrichtung erfolgt, so daß es möglich wird, falsche Abläufe des Ankers
oder dergleichen, dessen Arbeitsweise durch die elektromagnetische Einrichtung gesteuert wird, zu vermeiden und
äußerst strenge Erfordernisse für die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Steuerung des Arbeitsablaufs der Kamera
zu erfüllen. · · . ■
Es versteht sich von selbst, daß die vorliegende Erfindung vorstehend exemplarisch beschrieben worden ist und nicht
auf das vorstehend beschriebene System und dessen numeri- ·
sehe Daten beschränkt ist. Selbstverständlich sind die verschiedensten
Modifikationen möglich, ohne den allgemeinen Erfindungsgedanken zu verlassen.
Beschrieben wird eine Kamera mit einer automatischen Scharfeinstelleinrichturig
und einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung, die in zeitlich aufeinanderfolgender
Weise durch eine Steuereinrichtung koordiniert werden, die lediglich eine elektromagnetische Einrichtung aufweist;
die Arbeitsweise der automatischen Scharfeinstelleinrichtung
wird durch die Stromversorgung der elektromagnetischen
Einrichtung während einer ersten Zeitdauer gesteuert, und die Arbeitsweise der automatischen Belichtungssteuereinrichtung
wird durch die Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung während einer zweiten Zeitdauer gesteuert,
wobei auf die Beendigung der Stromversorgung während der ersten Zeitdauer mindestens nach einer bestimmten Zeitverzögerung
der Beginn der Stromversorgung der zweiten Zeitdauer folgt.
L e e r s e i t e
Claims (5)
1. Kamera mit einer automatischen Entfernungseinstelleinrichtung
und einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine elektromagnetische
Einrichtung (1,2), die eine automatische Entfernungseinstelleinrichtung
während einer ersten Zeitdauer und eine automatische Belichtungssteuereinrichtung
während einer.zweiten Zeitdauer betätigt, eine erste
Stromversorgungsschaltung (71, 72, 73, 74, 83, 83', 84, 85, 86), die die Stromversorgung für die elektromagnetische
Einrichtung während der ersten Zeitdauer steuert, und eine zweite Stromversorgungsschaltung (75, 76, 77, 78,
78', 87, 87', 88, 89, 90, 91, 92, 93) aufweist, die die
Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung während der zweiten Zeitdauer steuert, wobei die zweite Stromversorgungseinrichtung
die Stromversorgungssteue'rung nach dem Verstreichen mindestens einer vorgegebenen Zeit nach
der Vollendung der Stromversorgungssteuerung durch die erste Stromversorgungsschaltung beginnt.
Deutsche BanK (München, KIo 51/61070
Dresdner Bank (München) KIo 3939844
Postscheck (München] KIu 670-43-804
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitgebereinrichtung (100 bis 107, 109, 110) vorgesehen
ist, die ein erstes Signal erzeugt, das nach einer bestimmten Zeit von einem zweiten Signal gefolgt wird, wobei
die erste Stromversorgungsschaltung die Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung (1, 2) ansprechend
entweder auf das Scharfeinstellsignal der automatischen Scharfeinstelleinrichtung oder das erste Signal
beendet/und die zweite Stromversorgungsschaltung die Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung (T,
2) ansprechend auf das zweite Signal beginnt.
3. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung (1, 2) von der ersten Stromversorgungsschaltung durch das
Scharfeinstellsignal der automatischen Scharfeinstelleinrichtung
gestoppt wird, und die Stromversorgung der elektromagnetischen Einrichtung (1, 2) durch die zweite Stromversorgungsschaltung
durch das Signal begonnen wird, das von der Zeitgebereinrichtung (100 bis 105) nach dem Verstreichen
einer bestimmten Zeit vom Auftreten des Scharfeinstellsignals abgegeben wird.
4. Kamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stromversorgungsschaltung die Stromversorgung
für die elektromagnetische Einrichtung ansprechend auf die Betätigung eines Kameraauslösers beginnt/ und daß die zweite
Stromversorgungsschaltung die Stromversorgung für die elektromagnetische Einrichtung ansprechend auf ein Belichtungs-Völlendungssignal
der automatischen Belichtungssteuereinrichtung beendet.
5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Einrichtung ein Elektromagnet ist, der
so ausgebildet ist, daß er bei Beginn der Stromversorgung einen Anker anzieht und bei Beendigung der Stromversorgung
den Anker löst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56027131A JPS57141619A (en) | 1981-02-26 | 1981-02-26 | Camera equipped with automatic focusing device |
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ID=12212495
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| DE19823206792 Ceased DE3206792A1 (de) | 1981-02-26 | 1982-02-25 | Kamera mit automatischer entfernungseinstelleinrichtung und automatischer belichtungssteuereinrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS57141619A (de) |
| DE (1) | DE3206792A1 (de) |
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-
1982
- 1982-02-25 DE DE19823206792 patent/DE3206792A1/de not_active Ceased
- 1982-02-26 GB GB8205795A patent/GB2097138B/en not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2097138B (en) | 1985-12-18 |
| GB2097138A (en) | 1982-10-27 |
| JPS57141619A (en) | 1982-09-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G03B 19/02 |
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| 8131 | Rejection |