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DE2804453A1 - Doppelautomatik-kamera - Google Patents

Doppelautomatik-kamera

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Publication number
DE2804453A1
DE2804453A1 DE19782804453 DE2804453A DE2804453A1 DE 2804453 A1 DE2804453 A1 DE 2804453A1 DE 19782804453 DE19782804453 DE 19782804453 DE 2804453 A DE2804453 A DE 2804453A DE 2804453 A1 DE2804453 A1 DE 2804453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aperture
time
diaphragm
value
setting element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782804453
Other languages
English (en)
Inventor
Nobuaki Date
Fumio Ito
Tadashi Ito
Yukio Mashimo
Akio Sunouchi
Yoshiaki Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2804453A1 publication Critical patent/DE2804453A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/089Analogue circuits for storage of exposure value in mirror reflex cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Doppelautomatik-Kamera nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Unter "Doppelautomatik-Kamera" soll hier eine Kamera verstanden werden, die wahlweise entweder als sogenannter
" Zeitautomat oder als sogenannter Blendenautomat arbeiten kann. Bei einer als Zeitautomat arbeitenden Kamera wird die Blende vorgegeben (Blendenvorwahl) und die dazugehörige Belichtungszeit automatisch ermittelt und gesteuert. Im Gegensatz dazu wird bei einer als Blendenautomat arbeitenden Kamera die Belichtungszeit vorgegeben (Zeitvorwahl) und der dazugehörige Blendenwert automatisch ermittelt und eingestellt.
Bei Doppelautomatik-Kameras, bei denen die Lichtmessung 35bei voll geöffneter Blende erfolgt, ist es allgemein erforder-
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lieh, bei Blendenvorwahl ein dem eingestellten Blendenwert entsprechendes elektrisches Signal zu erzeugen und an eine Belichtungszeitrechnerschaltung anzulegen, damit die wirksame bzw. zugehörige Belichtungszeit berechnet werden kann. Bei Zeitvorwahl ist die Stellung des angetriebenen Blendenmechanismus abzutasten, um ebenfalls ein elektrisches Signal zu erzeugen, welches mit einem Ausgangssignal einer automatischen Blendensteuerschaltung verglichen wird, um den Blendenmechanismus auf die richtige Einstellung zu bringen.
Um dies zu erreichen, ist es aus der DE-OS 24 15 615 bekannt, die Mittel zur Erzeugung der vorgenannten Signale in Form eines einzigen veränderbaren Widerstands auszuführen, der sowohl bei Zeitvorwahl als auch bei Blendenvorwahl arbeitet. Arbeitet dieser einzige veränderbare Widerstand in der Betriebsart "Automatikbelichtung mit Zeitvorwahl" dann führt die Verschlußauslösung zur Betätigung eines Blendenabtastmechanismus, die mit der Erzeugung sich ständig verändernder AusgangssignäLe verbunden ist, welche mit einem Signal verglichen werden, das dem errechneten richtigen Blendenwert entspricht. Wenn die Differenz zwischen den Größen dieser beiden verglichenen Signale einen bestimmten Wert erreicht, wird ein Rastmechanismus betätigt, um die Bewegung des Abtastmechanismus zu beenden. Bei der Betriebsart "automatische Belichtung mit Blendenvorwahl" besteht 0 keine Möglichkeit, eine Zeitnacheilung bei der Übertragung des Ausgangssignals des von der Einstellposition des Blendenrings abhängenden veränderbaren Widerstands zur Belichtungszeitrechenschaltung einzuführen.
Da die Trägheit der aus Blendenmechanismus und Blendenabtastmechanismus kombinierten Anordnung mit zunehmender Einstellgeschwindigkeit rasch ansteigt, unterscheiden sich die von der Blendeneinstellung abhängenden Signale in den beiden genannten Betriebsarten. Mit anderen Worten, das
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Zeitintervall von dem Moment, zu dem die Differenz der Größen zwischen den beiden verglichenen Signalen den bestimmten Wert erreicht hat, und dem Moment, zu dem die Bewegung des Blendenmechanismus, der vom Blendenabtastmechanismus angetrieben wird, gestoppt wird, beläuft sich auf einige Millisekunden. Um dieses Zeitintervall läuft der Blendenmechanismus über den Sollwert hinaus, wodurch die Genauigkeit der automatischen Blendensteuerung beeinträchtigt wird.
Um diesen Fehler bei einer Einzelautomatik-Kamera, d.h. einer Kamera, die nur als Blendenautomat mit Zeitvorwahl arbeitet, zu kompensieren, kann vorgesehen werden, jenen bestimmten Wert um diesen Fehler zu verschieben. Bei einer Doppelautomatik-Kamera ist es jedoch unmöglich, durch diese Wert- oder Pegelverschiebung ein elektrisches Signal zu erhalten, dessen Größe dem manuell eingestellten Blendenwert exakt proportional ist. Selbst wenn aber aus diesem Grund im Fall der Doppelautomatik-Kamera, ob nun eine Pegelverschiebung elektrisch ausgeführt wird oder nicht, diese von der Wahl der Betriebsart abhängig gemacht wird, ergeben sich Probleme. Es ist selbst dann nämlich unmöglich, diese Pegelverschiebung nahe dem Betätigungsbeginn des Blendenabtastmechanismus zu erreichen, da zum Arretieren des Blendenabtastmechanismus nahe dem Beginn des Abtastvorgangs die Steuerschaltung ein Anschaltsignal für den Blendenabtastmechanismus erzeugen muß, bevor die Rasteinrichtung für den Blendenabtastmechanismus betätigt wird.
Bei der üblichen Doppelautomatik-Kamera wird daher die Geschwindigkeit der Bewegung des Blendenabtastmechanismus so gesteuert, daß der Fehler minimal wird, der sich aus dem langsamen Ansprechverhalten der Rasteinrichtung und der Trägheit von Blendenmechanismus und Blendenabtastmechanismus ergibt. Der Restfehler ist jedoch nicht so gering wie erwünscht, und die Verringerung der Geschwindigkeit der auto-
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matischen Blendeneinstellung führt zu Fehlern bei Schnappschußaufnahmen .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppelautomatik-Kamera unter Vermeidung der genannten Nachteile so auszugestalten, daß die Genauigkeit der Belichtungsteuerung sowohl im Fall der Zeitvorwahl als auch im Fall der Blendenvorwahl verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Es ist danach vorgesehen, das dem eingestellten Blendenwert entsprechende Signal und das dem Abtastblendenwert entsprechende Signal mittels jeweiliger gesonderter Einrichtungen zu erzeugen, die voneinander unabhängig arbeiten, um auf diese Weise den Fehler bei der Blendensteuerung zu vermeiden, der andernfalls bei einer gemeinsamen Signalerzeugungseinrichtung auftreten würde, wenn diese in der Betriebsart mit Zeit-
vorwahl arbeitet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
25
Fig. 1 schematisch einen Aufriß einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kamera,
Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild einer Belichtungssteuerung für die Kamera von Fig. 1 und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Auswahl der Betriebsart für die Kamera und
die Belichtungssteuerung der Fig. 1 und 2. 35
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Gemäß Fig. 1 ist an der Vorderseite eines Kameragehäuses ein Wechselobjektiv 1 dargestellt, in dem sich eine Blende 1a mit einem Voreinstellglied 1b befindet, welches mit einem Blendenring 2 gekuppelt ist.Vom hinteren Ende des Wechselobjektivs 1 bzw. seiner Fassung erstreckt sich ein Stift 3 nach hinten und dient als Eingabeglied für das Voreinstellglied 1b, wenn Zeitvorwahl eingestellt ist, und außerdem als Ausgabeglied für das Voreinstellglied 1b, wenn Blendenvorwahl eingestellt ist.
Im Kameragehäuse befindet sich ein Zwischenglied in Form eines Gleitstücks 4, das mit zwei Längsschlitzen versehen ist, in welche ein jeweiliger Führungsstift 8a, 8b eingreift, um das Gleitstück in - in der Figur - senkrechter Richtung beweglich zu führen. Zwischen dem Kameragehäuse und einem Ende des Gleitstücks 4 befindet sich eine Feder 5, die dafür sorgt, daß das Gleitstück dem Stift 3 als Ausgabeglied des Voreinstellglieds 1b folgt. Zu diesem Zweck liegt ein Arm 4a des Gleitstücks 4 am Stift 3 an. Parallel zur Bewegungsbahn des Gleitstücks 4 befindet sich eine Widerstandsspur 6, die zusammen mit einem Schleifer 7 einen veränderbaren Widerstand bildet, mit Hilfe dessen ein elektrisches Signal erzeugt werden kann, dessen Größe dem durch den Blendenring 2 eingestellten Blendenwert proportional ist. Der Schleifer ist am Gleitstück 4 befestigt.
Ein Blendenabtastmechanismus umfaßt ein Antriebsglied oder Abtastgleitstück 9, welches durch eine Feder 10 nach oben (Fig. 1) vorgespannt wird und durch ein Paar Stifte 18a und 18b geführt wird. Am Abtastgleitstück 9 ist ein Schleifer 12 befestigt, der zusammen mit einer Widerstandsspur 11· einen veränderbaren Widerstand bildet, mit Hilfe dessen ein elektrisches Signal erzeugt werden kann, dessen Größe dem Betrag der Verschiebung des Abtastgleitstücks 9
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aus der dargestellten Position proportional ist. In dieser dargestellten Position ist das Abtastgleitstück 9 durch einen Klinkenhebel 14, der unter der Wirkung einer Feder steht, verriegelt. Das Abtastgleitstück 9 besitzt einen Arm 9a-, der so angeordnet ist, daß er zu einem Anschlagstift 4b, welcher vom Gleitstück 4 absteht, einen Abstand aufweist, wenn das Abtastgleitstück 9 durch den Klinkenhebel 14 verriegelt ist und sich das Voreinstellglied 1b in einer der maximalen Blendenöffnung entsprechenden Position befindet.
Wenn der Arm 9a gegen den Anschlagstift 4b stößt, bewegt das Gleitstück 4 das Voreinstellglied 1b über den gesamten Bereich der im zugehörigen Objektiv 1 zur Verfügung stehenden Blendenwerte. Zur Arretierung des Blendenabtastmechanismus ist in einem Teil einer Seite des Abtastgleitstücks 9 eine Reihe von Sägezähnen 9b vorgesehen, die mit einem Rasthebel 15 zusammenwirken. Wenn ein nachfolgend als Rastmagnet bezeichneter Elektromagnet 16 abgeschaltet wird, wird der Rasthebel 15 unter der Wirkung einer Feder 17 mit einem der Sägezähne 9b in Eingriff gebracht.
Der einen ersten Signalwandler darstellende Veränderbare Widerstand 6,7 und die Kombination aus dem einen zweiten Signalwandler darstellenden veränderbaren Widerstand 11,12 und dem Rastmagneten 16 werden in einer in Fig. 2 gezeigten Schaltung einer Belichtungssteuerung wahlweise abhängig von der jeweils eingestellten Betriebsart, d. h. Blendenvorwahl oder Zeitvorwahl, angeschaltet. Die Stromversorgung für die Schaltung erfolgt über ein Paar von Batterien 20a und 20b über einen normalerweise geöffneten Hauptschalter 58. Die Schaltung umfaßt eine Lichtmeßschaltung, einen Filmempfindlichkeitssteller, einen Belichtungszeitrechner,einen Zeitgliedschal tungskreis, einen Auslöseschaltungskreis, der wahlweise auf den Belichtungszeitrechner und den Zeitgliedschaltungskreis zur Steuerung der Anschaltung eines Elektromagne-
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ten 45 anspricht, eineni Blendenwertrechner und einen Vergleicher 54, der zur Steuerung der Anschaltung des Rastmagneten 16 anspricht, wenn das Ausgangssignal des zweiten veränderbaren Widerstands 11,12 einen vom Ausgangssignal des
Blendenwertrechners abhängenden Wert erreicht. Diese einzelnen Schaltungsteile werden im folgenden im einzelnen erläutert.
Die Lichtmeßschaltung umfaßt ein lichtempfindliches
Element 21, etwa eine Silicium-Fotozelle, die zwischen zwei Eingänge eines Rechenverstärkers 23 geschaltet ist, und eine Diode 22 im Rückkopplungszweig dieses Rechenverstärkers zur logarithmischen Kompression.
Der Filmempfindlichkeitssteller umfaßt einen veränderbaren Widerstand 27, der mit einer nicht gezeigten Filmempfindlichkeits-Einsteilscheibe gekoppelt ist, sowie eine Umkehrverstärkeranordnung 24,25 und 26, die mit den Ausgängen der Lichtmeßschaltung und des veränderbaren Widerstands 27 verbunden ist.
20
Der Belichtungszeitrechner umfaßt Widerstände 28 und und einen Rechenverstärker 30, an den das Ausgangssignal
des ersten veränderbaren Widerstands 6,7 angelegt wird. Das Ausgangssignal dieses Belichtungszeitrechners wird über einen Schalter 31 einem Speicherkondensator 32 zugeführt. Der
Schalter 31 öffnet sich, wenn der nicht gezeigte Spiegel
(einer Spiegelreflexkamera) hochklappt. Der Speicherkondensator 32 ist mit einem Feldeffekttransistor (FET) 33 verbunden, für dessen Vorspannung Widerstände 34 und 35 vorhanden 0 sind. Abhängig vom Ausgangssignal des FET 33 steuert ein
Transistor 38 die Aufladung eines Zeitgliedkondensators 40
über einen ersten Schalter 39 für die Wahl der Betriebsart, vorausgesetzt, daß dieser Schalter 3 9 in seine Schaltstellung "a" geschaltet ist. Wenn der Schalter 39 in seine Schaltstellung "b" geschaltet wird, wird die Verbindung zwischen dem
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Transistor 38 und dem Zfeitgliedkondensator 40 unterbrochen und statt dessen ein veränderbarer Widerstand 41 mit dem
Zeitgliedkondensator 40 verbunden. Der veränderbare Widerstand 41 ist mit einer Einstellscheibe 60 für die Belichtungs- -> zeit (siehe Fig. 3) gekuppelt. Der veränderbare Widerstand 41 und der Zeitgliedkondensator 40 bilden den erwähnten Zeitgliedschaltungskreis. Parallel zum Zeitgliedkondensator 40 ist ein Zählstartschalter 42 geschaltet.
' 0 Die Auslöseschaltung umfaßt zwei Transistoren 43 und und vier Widerständen 46 bis 49 für die Vorspannungserzeugung. Das Solenoid des Elektromagneten 45 ist zwischen den Kollektor des Transistors 44 und den positiven Sammelleiter
geschaltet.
15
Der Blendenwertrechner umfaßt zwei Widerstände 52 und
53 und einen Rechenverstärker 50, an den das Ausgangssignal eines veränderbaren Widerstands 51 für die Belichtungszeiteinstellung angelegt wird. Das Ausgangssignal des Rechenver-
stärkers 50 wird als erstes Eingangssignal dem Vergleicher
54 zugeführt, dessen zweites Eingangssignal die von dem veränderbaren Widerstand 11,12 und einem Widerstand 55 geteilte Spannung ist. Das Ausgangssignal des Vergleichers wird über einen Widerstand 56 einer Zener-Diode 57 und dem Solenoid
" des Rastmagneten 16, die parallel geschaltet sind, zugeführt. Der Blendenwertrechner und der Vergleicher werden aus den Batterien 20a und 20b über einen Schalter 59 mit elektrischem Strom versorgt. Die Anordnung des Schalters oder Steuerschalters 59 ist in Fig. 3 gezeigt.
Fig. 3 zeigt einen Mechanismus zur Einstellung der Belichtungszeit und einen mit ihm arbeitenden Mechanismus für die Auswahl der Betriebsart. In der gezeigten Stellung der Einstellscheibe 60 für die Belichtungszeit befindet sich deren Symbol "A" in Ausrichtung mit einer stationären Marke 61. In
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dieser Stellung ist die*. Betriebsart "Blendenvorwahl" eingeschaltet. Die schon erwähnten veränderbaren Widerstände und 51 von Fig. 2 sind auf jeweiligen Scheiben angebracht, die konzentrisch zu einer gemeinsamen Achse mit der Einstellscheibe 60 angebracht sind. Die Einstellscheibe 60 ist mit einem langgestreckten Stift 60a versehen, der von ihrer Unterseite nach unten absteht. An dem Stift 60a liegen die beweglichen Kontakte der Scheibe 39 und 59 an, so daß in der Stellung "A" der Einstellscheibe 60 der Schalter 39 in seiner Schalterstellung "a" ist, während der Schalter 59 geöffnet ist. Wird die Einstellscheibe 60 gedreht, um das Symbol "A" außer Ausrichtung mit der Marke 61 zu bringen, dann wird der Schalter 39 von der Schalterstellung "a" auf die Schalterstellung "b" umgeschaltet, während der Schalter 59 geschlossen
1-* bleibt. Zugleich kann sich ein L-förmiger Hebel 62 unter der Wirkung einer Feder 61a im Uhrzeigersinn drehen. Diese Drehung des L-förmigen Hebels 62 im Uhrzeigersinn bringt eine Stange 67 unter der Wirkung einer Feder 65 in Ausrichtung mit dem hinteren Ende des Klinkenhebels 14, der in Fig. 1 gezeigt
2^ ist, da ein die Stange 67 tragender Hebel 64 gegen einen Anschlagstift 66 stößt. Dieser Hebel 64 ist schwenkbar auf einer Welle 63 befestigt, die ihrerseits mit einem nicht gezeigten Auslöseknopf gekuppelt ist. Wenn in diesem Zustand der Auslöseknopf gedrückt wird, wird das Abtastgleitstück aus dem Eingriff mit dem Klinkenhebel 14 gelöst, da die Stange 67 an das hintere Ende des Klinkenhebels 14 anstößt.
Die Arbeitsweise der Doppelautomatik-Kamera der Fig. 1 bis 3 ist folgende: Wünscht die Bedienungsperson eine Belichtungssteuerung in der Betriebsart "Blendenvorwahl", dann dreht sie zunächst die Einstellscheibe für die Filmempfindlichkeit, um den veränderbaren Widerstand 27 entsprechend der Empfindlichkeit des verwendeten Films einzustellen. Dann wird die Einstellscheibe 60 gedreht, um das Symbol "A" mit der Marke 61 auszurichten und dadurch den
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Schalter 39 in die Scha/J-tstellung "a" zu bringen, den Schalter 59 zu öffnen und den L-förmigen Hebel 62 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen und die Stange 67 aus der Flucht mit dem Klinkenhebel 14 herauszunehmen. Auf diese Weise wird der Blendenabtastmechanismus unwirksam gemacht.
Bei Einstellung eines gewünschten Blendenwerts durch manuelle Bedienung des Blendenrings 2 wird der Stift 3 als Ausgabeglied des Voreinstellglieds 1b im Eingriff mit dem Gleitstück 4 unter der Wirkung der Feder 5 nach oben bewegt, so daß der veränderbare Widerstand 6,7 einen dem eingestellten Blendenwert entsprechenden Wert annimmt.
Wenn der Auslöseknopf um einen ersten Teilhub gedrückt wird, wird der Hauptschalter 58 geschlossen und die Schaltung für die automatische Belichtungssteuerung eingeschaltet. Das lichtempfindliche Element 21 erzeugt ein Ausgangssignal, das der Helligkeit eines zu fotografierenden Objekts proportional ist. Dieses Ausgangssignal wird nach logarithmischer Komprimierung durch den Rechenverstärker 23 und die Diode 22 mittels des Rechenverstärkers 26 mit dem Ausgangssignal des Widerstands 27 für die Filmempfindlichkeit zusammengesetzt. Das Ausgangssignal des Rechenverstärkers 26 wird seinerseits dann mittels des Rechenverstärkers 30 mit dem Ausgangssignal des veränderbaren Widerstands 6,7 für die Blendenwerteinstellung zusammengebracht, um ein einem Belichtungswert, d.h. der Belichtungszeit, entsprechendes Ausgangssignal zu erzeugen,welches im Speicherkondensator 32 gespeichert wird.
Bei weiterem Niederdrücken des Auslöseknopfes um einen zweiten Teilhub wird der Schalter 31 geöffnet, so daß die Ladung im Speicherkondensator 32 gehalten wird, während der Spiegel in bekannter Weise hochklappen kann und der Springblendenmechanismus betätigt werden kann, um die tatsächliche
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Blendenöffnung der Blende 1a bzw. der Blendenflügel auf den manuell eingestellten Wert zu bringen. Daran anschließend läuft der vordere Verschlußvorhang in die den Verschluß ganz öffnende Stellung ab. Zur gleichen Zeit wird der Zählstartschalter 42 geöffnet, so daß sich der Zeitgliedkondensator 40 unter Steuerung durch den Transistor 38 entsprechend der Klemmenspannung am Speicherkondensator 32 aufzuladen beginnt. Nach Ablauf der errechneten Belichtungszeit erreicht die Spannung am Zeitgliedkondensator 40 den Auslösewert, so daß der Transistor 44 gesperrt wird und das Solenoid des Elektromagneten 45 abschaltet, welches den Betrieb des hinteren Verschlußvorhangs steuert. Dadurch wird die Belichtung beendet.
Zur Belichtungssteuerung in der Betriebsart "Zeitvorwahl" wird die Einstellscheibe 60 aus der Stellung "A" herausgedreht und an beiden veränderbaren Widerständen 41 und 51 eine gewünschte Belichtungszeit eingestellt. Dabei wird der Schalter 39 in seine Schaltstellung "b" geschaltet, während der Schalter 59 geschlossen wird, um den Schaltungsteil für die automatische Blendensteuerung einzuschalten. Außerdem wird der Hebel 62 von der Feder 61a im Uhrzeigersinn gedreht, bis er gegen den Anschlagstift 68 stößt. Da der Hebel 62 von der Stange 67 zurückgezogen wird, wird der Hebel 64 von der Feder 65 in, Uhrzeigersinn gedreht, bis er gegen den Anschlagstift 66 stößt.
Wenn der Auslöseknopf um den ersten Teilhub gedrückt wird, wird das Lichtmeßergebnis vom Rechenverstärker 26 mit der vorgewählten Belichtungszeit vom veränderbaren Widerstand 51 mittels des Rechenverstärkers 50 kombiniert, um ein einen Belichtungswert, d.h. einen Blendenwert, darstellendes Ausgangssignal zu erzeugen, welches an den ersten Eingang des Vergleichers 54 angelegt wird. Der erste Teilhub beim Niederdrücken des Auslöseknopfes führt auch zu einer Bewegung des Klinkenhebels 14 im Uhrzeigersinn, woraufhin das Abtastgleit-
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stück 9 unter der Wirkung der Feder 10 den Abtastvorgang beginnt. Während der Bewegung des Abtastgleitstücks 9 verändert sich der Wert des veränderbaren Widerstands 11,12 ständig. Im Verlauf dieses Vorgangs tritt der Arm 9a in Eingriff mit dem Anschlagstift 4b. Während das Gleitstück 4 dann vom Abtastgleitstück nach oben bewegt wirdf wird das Voreinstellglied 1b für die Blende 1a betätigt und aus seiner der maximalen Blendenöffnung entsprechenden Stellung herausbewegt. Wenn die am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 11, 12 und 55 auftretende Spannung, die vom Vergleicher 54 erfaßt wird, das Ausgangssignal des Rechenverstärkers 50 erreicht hat,wird das Solenoid des Rastmagneten 16 abgeschaltet. Daraufhin dreht die Feder 17 den Rasthebel 15 im Gegenuhrzeigersinn und bringt seine Klinke mit einem der Zähne 9b in Eingriff.
Dadurch wird die Bewegung des Abtastgleitstücks 9 nach oben gestoppt. Zugleich wird auch die Bewegung des Gleitstücks 4 und des Stifts 3 des Voreinstellglieds 1b beendet.
Nach weiterem Niederdrücken des Auslöseknopfes klappt der Spiegel hoch, und dann wird der Springblendenmechanismus betätigt und der vordere Verschlußvorhang bei gleichzeitiger Öffnung des Zählstartschalters 42 zum Ablauf ausgelöst. Der Zeitgliedkondensator 40 wird über den veränderbaren Widerstand 41 aufgeladen. Nach Ablauf der vorgewählten Belichtungszeit wird der Transistor 43 eingeschaltet und der Transistor 44 gesperrt, um das Solenoid des Elektromagneten 45 abzuschalten und dadurch den Ablauf des hinteren Verschlußvorhangs auszulösen.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Zeitintervall vom Beginn der Bewegung des Abtastgleitstücks 9 bis zu dem Moment, in dem der Arm 9a des Abtastgleitstücks 9 an der Stellung des Anschlagstifts 4b auf dem Gleitstück 4 ankommt, gleich oder länger als jenes Zeitintervall gemacht ist, das von dem Moment an, zu dem die beiden Eingangssignale
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des Vergleichers 54 übereinstimmen, bis zu dem Moment dauert, in dem die Aufwärtsbewegung des Abtastgleitstücks 9 vom Rasthebel 15 beendet wird, ein Zeitintervall, das gewöhnlich wenige Millisekunden beträgt. Als Folge davon wird bei Zeitvorwahl eine voreilende Betätigung des Rastmagneten bewirkt,
durch die die Genauigkeit der Belichtungssteuerung verbessert wird und außerdem eine automatische Einstellung der Blende auch auf die maximale Blendenöffnung möglich wird, was bisher nicht der Fall war.
10
Der mechanische Aspekt der Erfindung liegt darin, daß zwischen dem Ausgangsglied des automatischen Blendeneinstellmechanismus und dem Eingangsglied des Blendenvoreinstellmechanismus einen gegenseitige Beziehung in Form einer Zeitverschiebung vorgesehen ist. Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird diese gegenseitige Beziehung durch die Verwendung eines Zwischenglieds erreicht, das im Abstand zum Einstellmechanismus angeordnet ist. Dieses Zwischenglied wird als Betätigungselement für einen ersten Signalwandler verwendet, der in der Lage ist, ein Signal entsprechend dem manuell voreingestellten Blendenwert zu erzeugen, während ein zweiter Signalwandler, der in der Lage ist, ein Signal entsprechend dem automatisch eingestellten Blendenwert zu erzeugen, mit dem Blendeneinstellmechanismus zusammenwirkt, so daß der andernfalls eingeführte Fehler der automatischen Blendeneinstellung kompensiert werden kann und eine große Genauigkeit der Belichtungssteuerung auch bei Zeitvorwahl sichergestellt werden kann.
0 Zusammengefaßt wird mit der Erfindung eine Belichtungssteuerung geschaffen, bei der zwischen automatischer Belichtungssteuerung mit Blendenvorwahl und solcher mit Zeitvorwahl gewählt werden kann. Die Belichtungssteuerung ist mit einem ersten und einem zweiten Signalwandler ausgestattet, welche über ein gemeinsames Zwischenglied mit einem Blendenmecha-
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nismus zusammenarbeitend Nach Einstellung eines gewünschten Blendenwerts im Blendenmechanismus, wird das Zwischenglied zusammen mit dem ersten Signalwandler in einer exakt entsprechenden Beziehung angetrieben. Bei automatischer Blendensteuerung in. der Betriebsart "Zeitvorwahl" wird, während die Verbindung des ersten Signalwandlers mit einem Belichtungswertrechner gelöst ist, der zweite Signalwandler zu einem Abtastvorgang angetrieben, um sich dauernd ändernde Ausgangssignale zu erzeugen, die mit dem Ausgangssignal des Belichtungswertrechners verglichen werden. Nach Übereinstimmung der Signale wird die Bewegung des Blendenmechanismus gestoppt und dadurch das Abtastergebnis in die richtige Blendeneinstellung übersetzt. Das Zwischenglied ist so angeordnet, daß es den Bewegungsbeginn des Blendenmechanismus vom Beginn des Abtastvorgangs um ein Zeitintervall verzögert, welches unter Berücksichtigung der Signalansprecheigenschaften des automatischen Blendeneinstellmechanismus bestimmt ist.
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Claims (2)

  1. T- D tK Patentanwälte:
    TlEDTKE - büHLING - IVlNNE - UkUPE Dipl.-Ing.Tiedtke
    Dipl.-Chem. Biihling Dipl.-Ing. Kinne 2 3 O 4 453 Dipl.-Ing. Grupe
    Bavariaring 4, Postfach 20 24 8000 München 2
    Tel.: (0 89)53 96 53-56
    Telex: 5 24 845 tipat
    cable. Germaniapatent München
  2. 2. Februar 1978
    B 8720/ case f.5429
    Patentansprüche
    Doppelautomatik-Kamera, die wahlweise als Zeitautomat mit automatischer Bestimmung der Belichtungszeit abhängig von einem vorgewählten Blendenwert oder als Blendenautomat mit Errechnung des Blendenwerts 'abhängig von einer vorgewählten Belichtungszeit einstellbar ist, wobei im letzteren Fall bei Auslösung der Kamera ein automatisches Blendeneinstellelement betätigbar ist, der dem Einstellbetrag dieses Blendeneinstellelements entsprechend eingestellte Blendenwert mit dem errechneten Blendenwert vergleichbar ist und das Blendeneinstellelement stoppbar ist, wenn die Differenz zwischen den beiden Blendenwerten einen bestimmten Wert erreicht, um so die tatsächliche Blendenöffnung festzulegen, gekennzeichnet durch ein Zwischenglied (Gleitstück 4) zwischen dem Blendeneinstellelement (Abtastgleitstück 9) und einem auf die Blendeneinstellung reagierenden Stellglied (Stift 3) auf Seiten des Objektivs (1), das mit dem Stellglied ständig im Eingriff steht, von dem Blendeneinstellelement in Ruhestellung jedoch einen Abstand aufweist,
    30derart, daß das Blendeneinstellelement erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne seit Betätigungsbeginn mit dem Zwischenglied in Eingriff kommt, und durch eine erste und eine zweite Signalwandler- bzw. -erzeugungseinrichtung (Widerstände 6/7 bzw. 11/12), von denen die eine mit dem
    35Zwischenglied und die andere mit dem Blendeneinstellelement
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    ORIGINAL INSPECTED
    gekoppelt ist, wobei bfei Zeitautomatik die erste Signalwandlereinrichtung (6/7) abhängig von der Betätigung des Zwischenglieds, die bei Einstellung der Blende am Objektiv über das Stellglied erfolgt,ein Blendenwertsignal erzeugt, und bei Blendenautomatik die zweite Signalwandlereinrichtung abhängig von der Betätigung des Blendeneinstellelements ein Blendenwertsignal erzeugt.
    2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bestimmte Zeitspanne vom Betätigungsbeginn des Blendeneinstellelements (9) bis zu dessen Eingriff mit dem Zwischenglied (4) größer als diejenige Zeitspanne ist, die von dem Zeitpunkt vergeht, zu dem die Differenz zwischen dem errechneten Blendenwert und dem eingestellten Blendenwert jenen bestimmten Wert erreicht, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Betätigung des Blendeneinstellelements (9) gestoppt wird.
    809832/0784
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