-
Batterieprüfeinrichtung fUr Kameras
-
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum AusfUhren der Prüfung
einer Stromversorgungsspannung einer Kamera, das besonders für eine Objektivverschluß-Kamera
geeignet ist. Der hier in Verbindung mit der Erfindung benutzte Ausdruck "Prüfung
der Stromversorgungsspannung" beinhaltet zwei Wirkungsarten, von denen eine darin
besteht, eine Anzeige nur dann herbeizuführen, wenn die Stromversorgungsspannung
unter einen Sollwert abfällt, und die andere darin besteht, bei diesem Zustand einen
Aufnahmevorgang der Kamera zu unterbinden.
-
Hinsichtlich des PrUfens der Spannung einer Stromquelle sind herkömmliche
Kameras so ausgebildet, daß zum Gewährleisten der -Genauigkeit der PrUfung der Stromversorgungsspannung
das Fließen entweder des tatsächlichen maximalen Verbrauchsstroms der Kamera oder
eines dem maximalen Verbrauchsstrom entsprechenden nachgebildeten Verbrauchs-
stroms
herbeigefUhrt wird. D.h., die Kameras sind zum genauen PrUfen einer Stromversorgungsspannung
bei dem maximalen Verbrauchsstrom ausgebildet, das nicht durch die Eigenschaften
der Stromversorgungsbatterie beeinträchtigt ist, welche sich mit dem Stromwert ändern
können.
-
Dabei wird die Prüfung der Stromversorgungsspannung vorzugsweise vorgenommen,
wenn nach dem Einschalten eines Stromversorgungs- bzw. Hauptschalters die Stromversorgung
stabil geworden ist und bevor eine Folge von Aufnahmevorgängen begonnen wird, da
die Folge der Aufnahmevorgänge unterbunden werden sollte, um zu verhindern, daß
die Kamera fehlerhaft arbeitet, weil die Stromversorgungsbatterie schadhaft ist
bzw. verbraucht ist.
-
In den meisten Fällen wird der maximale Verbrauchsstrom von einem
Auslösemagneten oder einem Verschlußsteuermagneten verbraucht. Wenn zum Prüfen der
Stromversorgungsspannung einem solchen Magneten Strom zugeführt wird, würde eine
Folge von Aufnahmevorgängen beginnen und eine Verschlußauslösung herbeigeführt werden,
falls keine mechanische Sperranordnung in der Kamera vorgesehen ist.
-
Zum Verhindern derartiger fälschlicher Betriebsvorgänge ist daher
ein mechanischer Sperrmechanismus häufig so ausgebildet, daß vor einem Verschlußauslösevorgang
der Kamera eine Wirkung des Ankers eines Magneten unterbunden wird. Das Anbringen
eines solchen Mechanismus kompliziert nicht nur den Aufbau der Kamera, was zu gesteigerten
Herstellungskosten führt, sondern ergibt auch große Schwierigkeiten hinsichtlich
der Anordnung in dem stark eingeschränkten, in einer Objektvverschluß-Kamera verfügbaren
Raum.
-
Bei dem vorangehend angeführten herkömmlichen Verfahren, einen Stromfluß
zu einer gesonderten Nachbildungslast-
anordnung herbeizufUhren,
, die dem größten bzw. stärksten Verbraucher der Kamera entspricht, ist es schwierig,
innerhalb einer Integrationsschaltungs-Anordnung den Strom zu verbrauchen, der dem
maximalen Verbraucherstrom entspricht. Es ist denkbar, diese Schwierigkeit dadurch
zu vermeiden, daß ein externes .Element zur Nachbildungslaststeuerung an einen Anschluß
einer integrierten Schaltung angeschlossen iird, die gesondert für diesen Zweck
vorgesehen ist. Eine solche Alternative ist Jedoch hinsichtlich der tatsächlichen
elektrischen Schaltungsanordnungen sowie auch htnsichtlich der Zunahme der Herstellungskosten
nachteilig.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Lösung der vorstehend
genannten, , bei den Verfahren nach dem Stand der Technik anzutreffenden Probleme
ein Verfahren zur Prüfung der Stromversorgungsspannung für eine Kamera zu schaffen,
das ein genaues Prüfen der Spannung einer Stromquelle erlaubt ohne daß die Aufnahmevorgänge
der Kamera beeinflußt werden und ohne daß die Kostensteigerung verursacht wird Zur
Lösung dieser Aufgabe hat das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die Kamera hierfür
die Merkmale, daß aus elektrischen Verbrauchern, die bei Stromfluß in einem Zustand
verbleiben, bei dem kein Auslösen eines fotografischen Vorgangs in der Kamera erfolgt,
mehrere Verbraucher ausgewählt werden, deren Verbrauchsströme zusammen dem maximalen
Verbraucherstrom entsprechen, und daß bei der Prüfung der Stromversorgungsspannung
diesen ausgewählten Verbrauchern gleichzeitig Strom zugeführt wird.
-
Ferner soll mit der Erfindung eine Kamera geschaffen werden, bei der
dann, 9 wenn eine Prüfung der Stromversorgungsspannung bei einem Betriebsstrom ausgeführt
werden
soll, der einem Mechanismusantriebsmagneten zugeführt wird,
mit dem ein Verschlußauslösemechanismus oder dergleichen der Kamera betreibbar ist,
dem Magneten ein Strom zugeführt wird, der kleiner als der Betriebsstrom ist, während
ein weiterer Strom einem Leuchtelement einer Scharfeinstellungseinrichtung zugeführt
wird, so daß als Nachbildung ein Zustand hervorgerufen wird, bei dem der Betriebsstrom
dem Magneten zugeführt wird, und eine Prüfung der Stromversorgungsbatterie unter
maximaler Belastung herbeigeführt wird.
-
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
-
Fig. 1 ist ein Schaltbild, das die Schaltung der Kamera gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel zeigt.
-
Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf von Ubergängen zwischen
Betriebszuständen bei diesem Ausführungsbeispiel zeigt.
-
Fig. 3 ist ein Schaltbild, das die Schaltung der Kamera gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.
-
Ein Ausführungsbeispiel der Kamera ist in dem Schaltbild in Fig. 1
und dem Ablaufdiagramm in Fig. 2 dargestellt.
-
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind als Verbraucher, die bei der Prüfung
der Stromversorgungsspannung einzusetzen sind, eine Infrarot-Leuchtdiode, die in
einer aktiven automatischen Scharfeinstelleinrichtung enthalten - ist, und ein Anzugs/Halte-Magnet
gewählt, der zum Steuern eines ObJektivtubus und eines Verschlusses vorgesehen ist.
-
Nach Fig. 2 werden Jeweils bei Betriebszuständen 0, 1, 2, 3, 4, 6
und 7 (unter Ausschluß eines Zustands 5) Zustandssignale STO, STl, ST2, ST3, ST4,
ST6 und ST7(unter Ausschluß eines Zustandssignals ST5) erzeugt . Der Zustand O stellt
einen Zeitabschnitt nach dem Einschalten eines Stromversorgungsschalters und . vor
der Stabilisierung der Stromversorgung dar. Der Zustand O wechselt durch ein Zeitsignal
Ti2 auf den Zustand 1. Bei dem Zustand 1 wird die Prüfung der Stromversorgungsspannung
vorgenommen. Der Zustand 1 wechselt durch ein Zeitsignal Ti2 auf den Zustand 3.
Bei dem Zustand 3 ist ein Verschlußauslösesignal SW2 zurlEchs1; unbestimmt, bis
durch dieses Signal der Zustand 3 auf den Zustand 7 wechselt. Bei dem Zustand 7
wird eine automatische Scharfeinstellung ausgeführt. Wenn ein Scharfeinstellungssignal
AFEND erzeugt wird, wechselt der Zustand 7 auf den Zustand 2, der einen Zwischenzeitabschnitt
darstellt. Der Zustand 2 dauert bis zum Beginn des Öffnens des Verschlusses an.
Auf den Beginn des Öffnens des Verschlusses hin wechselt der Zustand 2 durch ein
Zeitsignal Ti3 auf den Zustand 6. Bei dem Zustand 6 wird der Verschluß entsprechend
einer durch die automatische Belichtungssteuerung bestimmten Verschlußzeit geöffnet.
Durch ein Belichtungsabschlußsignal AEEND wechselt der Zustand 6 auf den Zustand
4, wobei der Verschluß geschlossen wird, um damit einen Zyklus der Folge von fotografischen
Arbeitsvorgängen abzuschließen. Falls bei dem Zustand 1 die Stromversorgungsspannung
niedriger als ein bestimmter bzw. Sollwert ist, wird ein Sperrsignal iNHBT erzeugt,
durch das der Zustand 1 sofort auf den Zustand 4 wechselt. D.h., falls während der
Prüfung der Stromversorgungsspannung bei dem Zustand 1 kein Sperrsignal iNHBT erzeugt
wird, werden normale Aufnahme-Betriebsvorgänge ausgeführt. Falls jedoch das Sperrsignal
iNHBT erzeugt wird, wird der Zustand 1 auf den Zustand 4 umgestellt, um dadurch
die Aufnahme-
Betriebsvorgänge zu unterbinden, so daß ein auf einem
Abfall der Stromversorgungsspannung beruhender fehlerhafter Betriebsvorgang. verhindert
werden kann.
-
Nach Fig. 1 hat das Ausführungsbeispiel eine Stromversorgungsbatterie
1, einen Stromversorgungs-Haltetransistor 2, einen Widerstand 3, einen Stromversorgungsschalter
4, der durch einen ersten Betätigungshub eines Verschlußauslöseknopfes eingeschaltet
wird und ein Stromversorgungseinschaltsignal SW1 niedrigen Pegels erzeugt, einen
Kondensator 5 zum Entkoppeln der Stromversorgung, eine Bezugsspannungsschaltung
6 zur Abgabe einer Bezugsspannung Vrf, eine Konstantspannungsschaltung 7 zur Abgabe
einer Konstantspannung KVC, einen Schalttransistor 8, der zu dem Stromversorgungsschalter
4 parallelgeschaltet ist, einen Widerstand 9, ein ODER-Glied 10, ein fotogalvanisches
bzw. Fotoelement 11, einen Rechenverstärker 12, eine Diode 13, die zum logarithmischen
Komprimieren in den Gegenkopplungskreis des Rechenverstärkers 12 geschaltet ist,
einen Transistor 14 zum logarithmischen Expandieren, einem Kondensator 15 für eine
Zeitkonstante, einen Zählstartschalter 16, der durch den Beginn eines Verschlußarbeitsvorgangs
ausgeschaltet wird, eine Konstantspannungsquelle 17, einen Vergleicher 18, der zur
Abgabe des Belichtungsabschlußsignals AEEND geschaltet ist, und ein UND-Glied 19.
-
Ferner hat die Kamera gemäß dem Ausführungsbeispiel einen Rechenverstärker
20, der eine Konstantspannungsschaltung bildet und an dessen nichtinvertierendem
Eingang die Konstantspannung KVC anliegt, einen Transistor 21, der zur Ansteuerung
einer Infrarot-Leuchtdiode 22 geschaltet ist, Widerstände 23 und 24, einen Transistor
25, ein NOR-Glied.26 und ein ODER-Glied -27. Mit 28 ist ein aufzunehmendes ObJekt
bezeichnet. Ferner sind vorgesehen:
Ein Lichtmeßelement 29 für
die automatische Scharfeinstels lung, eine bekannte automatische ScharSeinstellungs-Steuerschaltung
3Q , die das Ausgangssignal des Lichtmeßelements verarbeitet und auswertet und die
zur Abgabe des Scharfeinstellungssignals AFEND ausgebildet ist, und ein UND-Glied
31 o Die Kamera gemäß dem Ausführungsbeispiel enthält ferner eine Oszillatorschaltung
32, die Taktimpulse CLK erzeugt, eine Frequenzteilerschaltung 33, D-Flip-Flops 34
bis 36, die zur Abgabe der Zeitsignale Til bis Ti3 geschaltet sind, UND-Glieder
37 bis 39, einen Vergleicher 40, der zum Prüfen der Stromversorgungsspannung dient
und der so angeschlossen ist, daß seinem nicht invertierenden Eingang die Konstantspannung
KVC zugeführt wird, während an. seinem invertierenden Eingang eine aus der Stromversorgungsspannung
VCC über Spannungsteilerwiderstände 41 und 42 erzielte Teilspannung anliegt, ein
UND-Glied 43, einen Inverter 44, einen Auslöseschalter 45, der durch den zweiten
Betätigungshub des Verschlußauslöseknopfes eingeschaltet wird und bei dem Einschalten
das Auslösesignal SW2 niedrigen Pegels erzeugt, einen Widerstand 46, einen Inverter
47 ein UND-Glied 48, ODER-Glieder 49 bis 51, ein D-Flip-Flop 52, das an seinem Ausgang
Q ein Löschsignal CS erzeugt, welches den Löschanschlüssen CL der FrequenzZeilerschalturlg
33 und der D-Flip-Flops 34 bis 36 zugeführt wird, JK-Flip-Flops 53 bis 55, diezum
Bilden der Zustandssignale STO bis ST7 dienen, einen Decodierer 56, der die binären
Ausgangssignale der JK-Flip-Flops in einen Dezimalcode umsetzt, UND-Glieder 57 bis
63, die an Ausgarlgsarlschlilsse QO bis Q7 des DecodiererS 56 angeschlossen sind
und die Zustandssignale STO.bis ST7 abgeben, und eine Einzelimpuls-Generatorschaltung
64, die beim Einschalten des Stromversorgungsschalters ein Einschaltlöschsignal
PUC erzeugt, das zur Vor-
einstellung des D-Flip-Flops 52 und zum
Löschen der JK-Flip-Flops 53 bis 55 dient.
-
Zum Steuern eines ObJektivtubus und des Verschlusses ist ein Magnet
65 vorgesehen. Ein Transistor 66 ist so geschaltet, daß er beim Durchschalten dem
Magneten 65 einen Anzugsstrom mit einer Batteriespannung Vbt zuführt.
-
Mit 67 ist eine Konstantstromquelle bezeichnet; mit 68 und 69 sind
Transistoren bezeichnet, die so geschaltet sind, daß sie den Magneten 65 mit einem
Haltestrom speisen und einen Stromspiegel bilden; mit 70 ist ein Schalttransistor
bezeichnet. Mit 71 ist ein Widerstand bezeichnet; mit 72 ist ein NOR-Glied bezeichnet;
mit 73 und 74 sind UND-Glieder bezeichnet; mit 75 und 76 sind RS-Flip-Flops bezeichnet;
mit 77 und 78 sind UND-Glieder bezeichnet; mit 79 ist ein ODER-Glied bezeichnet.
-
Die Arbeitsvorgänge bei der Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel
sind die folgenden: Zuerst wird bei dem Betätigen des Verschlußauslöseknopfs bis
zu dessen ersten Anschiag der Stromversorgungsschalter 4 eingeschaltet.
-
Dadurch wird der Stromversorgungs-Haltetransistor 2 durchgeschaltet,
so daß den jeweils benötigten Schaltungsteilen die Stromversorgungsspannung VCC
zugeführt wird. Die Einzelimpuls-Generatorschaltung 64 erzeugt dabei das Einschaltlöschsignal
PUC für die Voreinstellung des D-Flip-Flops 52 und für das Löschen der JK-Flip-Flops
53 bis 55. Durch die Voreinstellung des D-Flip-Flops 52 führt dieses das Löschsignal
CS den Löschanschlüssen CL der Frequenzteilerschaltung 33 und der D-Flip-Flops 34
bis 36 zu, um diese zu löschen. Der Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 52 nimmt
den niedrigen Pegel an, durch den alle UND-Glieder 57 bis 63 gesperrt werden. Daher
wird keines der Zustandssignale STO bis ST7 abgegeben.
-
Durch das Löschen der JK-Flip-Flops 53 bis 55 erzeugt der Decodierer
56 ein Signal hohen Pegels nur an dem
Ausgangsanschluß QO seiner
Ausgangsanschlüsse.
-
Wenn keines der Zustandssignale STO bis ST7 erzeugt wird, haben alle
Eingänge des ODER-Glieds 51 niedrigen Pegel.
-
Daher bewirkt der Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK, daß das
Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 52 auf den hohen Pegel
wechselt. Dadurch werden die UND-Glieder 57 bis 63 durchgeschaltet. Daraufhin wird
das Ausgangssignal hohen Pegels am Ausgangsanschluß QO des Decodierers 56 durch
das UND-Glied 57 durchgelassen und als Zustandssignal STO abgegeben. Infolgedessen
wird der Zustand 0 erreicht.
-
Wenn das Löschsignal CS entfällt, beginnen die Frequenzteilerschaltung
33 und die D-Flip-Flops 34 bis 36 einen Zählvorgang. Wenn der Ausgangsanschluß Q
des D-Flip-Flops 34 das Zeitsignal Til mit hohem Pegel abgibt, führt das UND-Glied
37 dem Eingang J des JK-Flip-Flops 53 sowie dem ODER-Glied 51 ein Signal hohen Pegels
zu. Darauffolgend bewirkt der Anstieg des nächsten Taktimpulses CLK, daß der Ausgangsanschluß
Q des JK-Flip-Flops 53 den hohen Pegel annimmt Dies bewirkt wiederum, daß der Ausgangsanschluß
Ql des Decodierers 56 den hohen Pegel annimmt.
-
Zugleich hiermit erhält das Ausgangssignal des ODER-Glieds 51 den
hohen Pegel, so daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops
52 auf den niedrigen Pegel gebracht wird. Das Ausgangssignal niedrigen Pegels an
dem Ausgangsanschluß Q bewirkt das Sperren der UND-Glieder 57 bis 63 , Daher wird
das Zustandssignal ST1 noch nicht abgegeben. Wenn die Frequenzteilerschaltung 33
und die D-Flip-Flops 34 bis 36 durch das Löschsignal CS an dem Ausgang Q des D-Flip-Flops
52 gelöscht werden, wechselt das Ausgangssignal des ODER-Glieds 51 auf den niedrigen
Pegel. Durch den Anstieg des nächsten Taktimpulses CLK wird das D-Flip-Flop 52 rückgesetzt.
Daraufhin
gibt das UND-Glied 58 das Zustandssignal ST1 ab, so daß
der Zustand 0 auf den Zustand 1 wechselt.
-
Bei dem Zustand 1 wird ein Betriebsvorgang zum Prüfen der Stromversorgungsspannung
VCC ausgeführt. Durch das Zuführen des Zustandssignals STl.wechselt das Ausgangssignal
des NOR-Glieds 72 auf den niedrigen Pegel, durch den der Schalttransistor 70 gesperrt
wird. Infolgedessen bewirken die die Stromspiegelschaltung bildenden Transistoren
68 und 69, daß zu den Magneten 65 der Strom der Konstantstromquelle 67 fließt. Dieser
Strom wird auf einen Wert eingestellt, bei dem der Magnet 65 den Anker nicht anzieht.
Daher leitet dieser Strom keinen Aufnahme-Betriebsvorgang der Kamera ein.
-
Zugleich hiermit wird durch das Zustandssignal ST1 das Ausgangssignal
des NOR-Glieds 26 auf den niedrigen Pegel umgeschaltet. Daher werden der Basis des
Transitors 25 über das ODER-Glied 27 die Taktimpulse CLK zugeführt.
-
Daraufhin werden die Transistoren 25 und 21 wiederholt ein- und ausgeschaltet,
so daß die Infrarot-Leuchtdiode 22 blinkt. Dabei wird die Einschaltspannung für
die Diode durch die Gegenkopplung über den Rechenverstärker 20 konstant gehalten.
-
Die Summe aus dem Haltestrom des Magneten 65 und dem Blink-Strom der
Infrarot-Leuchtdiode 22 ist genau oder annähernd der gleiche wie der maximale Verbraucherstrom
der Kamera. Infolgedessen wird bei dem gleichzeitigen Fließen dieser Ströme der
gleiche Zustand wie bei dem Stromfluß durch den größten bzw. stärksten Verbraucher
der Kamera erreicht. Falls zu diesem Zeitpunkt die Stromversorgungsbatterie 1 noch
nicht sehr verbraucht ist und die Stromversorgungsspannung VCC oberhalb eines bestimmten
bzw. Sollwerts liegt, hat das Ausgangssignal
des Vergleichers 40
niedrigen Pegel. Daher hat das Ausgangssignal des UND-Glieds 43 niedrigen Pegel
und das Ausgangssignal des InverterS 44 hohen Pegel. Wenn nach dem Erreichen des
Zustands 1 eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, nämlich das D-Flip-Flop
35 das Zeitsignal Ti2 abgibt, wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 39 auf
den hohen Pegel. Daher bewirkt der Anstieg des nächsten Taktimpulses CLK, daß das
Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des JK-Flip-Flops 54 den hohen Pegel. annimmt.
Dadurch erhalten die Eingangssignale an beiden Eingangsanschlüssen A und B des Decodierers
56 den hohen Pegel, so daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q3 des Decodierers
56 auf den hohen Pegel gebracht wird. Darauffolgend bewirkt auf die gleiche Weise
wie bei dem Zustandssignal ST1 der Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK, daß
das UND-Glied 60 das Zustandssignal ST3 abgibt und der Zustand 3 erreicht wird.
-
In diesem Fall werden auch die Frequenzteilerschaltung 33 und die
D-Flip-Flops 34 bis 36 sofort gelöscht.
-
Wenn nach dem Wechsel auf den Zustand 3 durch einen Verschlußauslöse
--Betätigungsvorgang der Auslöse schalter 45 eingeschaltet wird, so daß er das Auslösesignal
SW2 niedrigen Pegels abgibt gibt das UND-Glied 48 ein Signal hohen Pegels ab. Bei
der Abgabe des Signals hohen Pegels aus dem UND-Glied 48 wird durch den Anstieg
eines nächsten Taktimpulses CLK das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des
JK-Flip-Flops 55 auf den hohen Pegel umge schaltet. Infolgedessen nimmt das Ausgangssignal
an dem Ausgangsanschluß Q7 des Decodierers 56 den hohen Pegel an. Daher bewirkt
der Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK, daß das UND-Glied 63. das Zustandssignal
ST7 abgibt,.
-
um damit den Wechsel von dem Zustand 3 auf den Zustand 7 herbeizuführen.
Auch in diesem Fall werden die Frequenzteilerschaltung 33 und die D-Flip-Flops 34
bis 36 sofort gelöscht.
-
Da das RS-Flip-Flop 75 durch das Einschaltlöschsignal PUC in seinen
Anfangszustand rückgesetzt wurde, hat das Ausgangssignal am Ausgangsanschluß Q des
Flip-Flops hohen Pegel. Daher gibt das UND-Glied 77 ein Signal hohen Pegels ab,
um damit den Transistor 66 durchzuschalten und auf diese Weise dem Magneten 65 den
Anzugsstrom zuzuführen.
-
Gemäß den vorangehenden Ausführungen ist der Anzugsstrom höher als
der Strom der Konstantstromquelle 67. Daher wird der Anker angezogen, so daß über
einen nicht gezeigten Mechanismus die Verstellung des ObJektivtubus der Kamera beginnt.
Während der Anzugsstrom über den Magneten 65 fließt, wird durch das Ausgangssignal
hohen Pegels des UND-Glieds 77 über das ODER-Glied 27 der Transistor 25 durchgeschaltet
und der Transistor 21 gesperrt. Daher leuchtet die Infrarot-Leuchtdiode 22 nicht
auf, so lange der Anzugsstrom über den Magneten fließt. Da die Zeitdauer, während
der der Anzugsstrom über den Magneten 65 fließt, auf die für das Anziehen des Ankers
durch den Magneten 65 kürzeste mögliche Zeitdauer eingestellt wird, wird durch das
Sperren der Lichtabgabe der Infrarot-Leuchtdiode 22 während dieser kurzen Zeitdauer
ein automatischer Scharfeinstellungs-Steuervorgang (oder Scharfstellvorgang) der
Kamera nicht beeinträchtigt.
-
Wenn bei dem Zustand 7 von dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops
36 das Zeitsignal Ti3 abgegeben wird, wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds
73 auf den hohen Pegel, so daß das RS-Flip-Flop 75 gesetzt wird und das Ausgangssignal
des UND-Glieds 77 auf den niedrigen Pegel gebracht wird. Durch den Wechsel des Ausgangssignals
des UND-Glieds 77 auf den niedrigen Pegel wird der Transistor 66 gesperrt, so daß
der Anzugsstromfluß über den Magneten 65 unterbrochen wird. Dabei ist jedoch durch
das Zustandssignal ST7 der Schalttransistor 70 gesperrt.
-
Daher fließt mittels der Transistoren 68 und 69 der Strom
der
Konstantstromquelle 67 über den Magneten 65, so daß dieser erregt gehalten wird.
Durch den Wechsel des Ausgangssignals des UND-Glieds 77 auf den niedrigen Pegel
gelangen die Taktimpulse CLK an die Basis des Transistors 25, so daß der Transistor
21 wiederholt ein- und ausgeschaltet wird. Daher blinkt die Infrarot-Leuchtdiode
22, Das von der Infrarot-Leuchtdiode 22 abgegebene Infrarotlicht wird von dem AufnahmeobJektiv
28--re-flektiert. Das reflektierte Licht gelangt zu dem Lichtmeßelement 29.
-
Mit der automatischen ScharSeinstelLungs-Steuerschaltung 30 wird entsprechend
dem auf diese Weise erzielten>Einfallicht der Objektivtubus so bewegt, daß das
ObJektiv in die Scharfeinstellungslage gebracht wird. Wenn das Objektiv in die Scharfeinstellungslage
gebracht ist, wird das Scharfeinstellungssignal AFEND erzeugt. Dieses Signal AFEND
bewirkt, daß das Ausgangssignal des UND-Glieds 31 den hohen Pegel 1 annimmt. Das
Ausgangssignal hohen Pegels des UND-Glieds 31 gelangt an den Eingangsanschluß K
des JK-Flip-Flops 55 sowie über das ODER-Glied 49 an den EIngangsanschluß K des
JK-Flip-Flops 53. Darauffolgend werden durch den Anstieg eines nächsten Taktimpulses
CLK die Ausgangssignale an den Ausgangsanschlüssen Q der JK-Flip-Flops 53 und 55
auf den niedrigen Pegel umgeschaltet. Dadurch nimmt das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß
Q2 des Decodierers 56 den hohen -Pegel an. Infolgedessen bewirkt der Anstieg eines
nachfolgenden Taktimpulses CLK, daß von dem UND-Glied 59 das Zustandssignal ST2
abgegeben wird. Dadurch wird der Zustand 2 erreicht. Wenn das Zustandssignal ST7
entfällt, nimmt das Ausgangssignal des NOR-Glieds 72 den hohen Pegel an, so daß
der Schalttransistor 70 durchgeschaltet wird.
-
Durch das Durchschalten des Schalttransistors wird der Transistor
68 gesperrt, so daß der über den Magneten 65 fließende Haltestrom unterbrochen wird.
Infolgedessen wird die Bewegung des Linsentubus unterbunden.
-
Wenn nach dem Wechsel auf den Zustand 2 eine vorbestimmte Zeitdauer
verstrichen ist und von dem D-Flip-Flop 36 das Zeitsignal Ti3 abgegeben wird, wechselt
das Ausgangssignal des UND-Glieds 38 auf den hohen Pegel, um damit das JK-Flip-Flop
55 zu setzen. Daher nimmt das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß. Q 6 des Decodierers
56 den hohen Pegel an, so daß von dem UND-Glied 62 das Zustandssignal ST6 abgegeben
wird. Damit wechselt der Zustand 2 auf den Zustand 6.
-
Durch das Ausgangssignal hohen Pegels an dem Ausgangsanschluß Q des
RS-Flip-Flops 76 und das Zustandssignal ST6 wird bewirkt, daß das UND-Glied 78 ein
Signal hohen Pegels abgibt. Das Signal hohen Pegels aus dem UND-Glied 78 schaltet
den Transistor 66 durch, so daß über den Magneten 65 der Anzugsstrom fließt. Dadurch
wird der Anker angezogen. Im Ansprechen hierauf leitet ein nicht gezeigter Mechanismus
einen rerschlußlöffnungsvorgang ein.
-
Nach dem Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer bei dem Zustand 6 wird
von dem D-Flip-Flop 36 das Zeitsignal Ti3 abgegeben. Bei dieser Erzeugung des Zeitsignals
Ti3 setzt das UND-Glied 74 das RS-Flip-Flop 76, so daß das Ausgangssignal des UND-Glieds
78 auf den niedrigen Pegel gebracht wird. Infolgedessen wird der Anzugsstrom zum
Magneten 65 unterbrochen und durch den Haltestrom ersetzt.
-
Wenn der Verschlußöffnungsvorgang beginnt, wird der Zählstartschalter
16 ausgeschaltet. Dadurch wird der Zeitkonstanten-Kondensator 15 mit dem verstärkten
Strom des Transistors 14 für die antilogarithmische Expansion geladen. Wenn die
Ladespannung des Kondensators 15 einen vorgeschriebenen Wert erreicht, gibt der
Vergleicher 18 das Belichtungsabschlußsignal AEEND ab. Infolgedessen wechselt das
Ausgangssignal des UND-Glieds 19 auf den hohen Pegel, um damit das JK-Flip-Flop
54 rhckzusetzen.
-
Durch das Rücksetzen des Flip-Flops 54 nimmt das Ausgangssignal an
dem Ausgangsanschluß Q4 des Decodierers 56 den hohen Pegel an, so daß das UND-Glied
61 das Zustandssignal ST4 abgibt und der Zustand 6 auf den Zustand 4 wechselt.
-
Das Entfallen des Zustandssignals ST6 ergibt ein Ausgangssignal hohen
Pegels aus dem NOR-Glied 72. Daraufhin wird der Schalttransistor 70 durchgeschaltet,
so daß der über den Magneten 65 fließende Haltestrom unterbrochen wird und damit
der Verschluß geschlossen wird. Wenn der Verschluß geschlossen ist, endet die Ablauffolge
der Aufnahme-Betriebsvorgänge.
-
Falls die Stromversorgungsbatterie viel gebraucht wurde und daher
bei dem Zustand 1 der Halte strom für den Magneten 65 sowie der Blink-Strom für
die Infrarot-Leuchtdiode 22 bewirken, daß die Stromversorgungsspannung VCC niedriger
als die Sollspannung wird, gibt der Vergleicher 40 das Sperrsignal iNHBT hohen Pegels
ab. Demgemäß wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 43 auf den hohen Pegel,
so daß über die ODER-Glieder 49 und 50 das JK-FLip-Flop 53 rückgesetzt wird, während
das JK-Flip-Flop 55 gesetzt wird. Dies bewirkt, daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß
Q4 des Decodierers 56 hohen Pegel annimmt und das Zustandssignal ST4 abgegeben wird.
D.h., der Zustand 1 wechselt sofort auf den Zustand 4, so daß kein Aufnahmevorgang
ausgeführt wird.
-
Ein weiteres bzw. zweites Ausführungsbeispiel der Kamera ist in der
Fig. .3 gezeigt. In diesem Fall sind ein Magnet 80 zum Steuern des Linsentubus und
eine Wicklung 81 für die Verschlußsteuerung gesondert. Als Verbraucher, denen für
die Prüfung der Stromversorgungsspannung Strom zugeführt wird, sind der Magnet 80
und eine Infra-
rot-Leuchtdiode 22 gewählt. In der Fig. 3 sind
Teile, die den in Fig. 1 gezeigten gleichartig sind, mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Die Kamera gemäß diesem besonderen Ausführungsbeispiel ist eine Kamera
mit elektromagnetisch betriebenem Verschluß, bei der der Verschluß durch elektromagnetische
Kraft betrieben wird, die durch einen Stromfluß in der Wicklung 81 bei der Verschlußverstellung
erzielt wird. Die Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel arbeitet auf nahezu die
gleiche Weise wie die Kamera gemäß dem vorangehend beschriebenen, in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel.
-
Daher ist in der folgenden Beschreibung nur der Teil des Betriebsablaufs
erfaßt, bei dem sich dieses Ausführungsbeispiel von dem in Fig. 1 gezeigten ersten
Ausführungsbeispiel unterscheidet. Bei der Prüfung der Stromversorgungsspannung
bei dem Zustand 1 bewirkt das Zustandssignal ST1, daß das Ausgangssignal eines NOR-Glieds
82 niedrigen Pegel annimmt. Durch das Ausgangssignal niedrigen Pegels aus dem NOR-Glied
82 wird der Schalttransistor 70 gesperrt, so daß mittels der Transistoren 68 und
69, die den Stromspiegel bilden, über den Magneten 80 der Strom der Konstantstromquelle
67 fließt. Zugleich hiermit fließt auf die gleiche Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 ein Blink-Strom zur Infrarot-Leuchtdiode 22. Die Summe dieser Ströme
entspricht dem maximalen Verbraucherstrom, der bei diesem Ausführungsbeispiel der
Verbrauchsstrom für die Wicklung 81 ist. Der Magnet 80 ist ein Halte-Magnet, während
bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel der Objektivtubus so ausgebildet ist,
daß er mittels eines mechanischen Auslöseglieds bewegbar ist. Die Stromversorgung
des Magneten 80 bewirkt keine Bewegung des Objektivtubus außer die wein die Stromversorgung
während eines Vorgangs der automatischen Scharfeinstellung erfolgt.
-
Wenn durch einen Auslösevorgang der Zustand 7 herbeigeführt wird,
wird der Magnet 80 mit Strom gespeist.
-
Daraufhin wird der ObJektivtubus mittels des Auslöseglieds entriegelt
und in Bewegung gebracht. Wenn das Scharfeinstellungssignal AFEND erzeugt wird,
wird die Stromversorgung des Magneten 80. unterbrochen, um damit die Bewegung des
Objektivtubus zu unterbinden.
-
Nachdem die Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel in den Zustand
6 versetzt wurde und das Zustandssignal ST6 erzeugt wurde, nimmt das Ausgangssignal
eines Inverters 83 den niedrigen Pegel an, so daß ein Transistor 84 gesperrt wird.
Dadurch wird eine mittels eines Rechenverstärkers 85 geregelte Konstantspannung
über einen Transistor 86 an die Wicklung 81 einer elektromagnetischen Antriebsvorrichtung
wie eines Motors angelegt.
-
Durch die von der Wicklung 81 erzeugte elektromagnetische Kraft wird
ein Verschlußteil geöffnet, so daß die Belichtung beginnt. Auf den Abschluß. der
Belichtung hin wird durch das Belichtungsabschlußsignal AEEND die Stromversorgung
der Wicklung 81 unterbrochen. Daraufhin wird der Verschluß durch Federkraft geschlossen.
-
Hinsichtlich der mehreren Verbraucher, die für die Prüfung der Stromversorgungsspannung
gewählt werden, besteht keine Einschränkung auf die bei den in den besonderen Ausführungsbeispielen
angewandten, die in der Zeichnung dargestellt sind. Vielmehr können die Verbraucher
entsprechend den unterschiedlichen Eigenschaften der Kameras gewählt werden. Es
ist ferner möglich, einige Verbraucher einander zu überlagern bzw. parallel zu schalten,
die so ausgebildet sind, daß sie während einer normalen Ablauffolge der Aufnahmevorgänge
.nicht gleichzeitig mit Strom versorgt werden.
-
Ferner besteht hinsichtlich der maximalen bzw. größten
Belastung
keine Einschränkung auf eine mit der automatischen Scharfeinstellung oder der automatischen
Belichtungssteuerung in Verbindung'stehende Belastung; vielmehr kann der maximale
Verbraucherstrom durch einen Verbraucher herbeigeführt werden, der mit einer elektronischen
Blitzeinrichtung oder einer automatischen Aufzugsantriebseinrichtung in Verbindung
steht.
-
Die Gestaltung gemäß den Ausführungsbeispielen ist nicht nur bei einer
ObJektiwerschluß-Kamera, sondern auch bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera anwendbar.
-
Bei den im Vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispielen wird eine
automatische Scharfstelleinrichtung der aktiven Ausführung verwendet, bei welcher
die automatische Scharfeinstellung dadurch erfolgt, daß aus einer Leuchtdiode Bezugslicht
auf ein aufzunehmendes Objekt proJiziert wind und durch das als Ergebnis der Projektion
des Bezugslichts von dem Objekt kommende Reflexionslicht die Entfernung zu dem Objekt
erfaßt wird. Die Gestaltung gemäß den Ausführungsbeispielen ist jedoch nicht nur
bei der aktiven Ausführung anwendbar, sondern auch bei einer Kamera mit einer Scharfstelleinrichtung
der passiven Ausführung. In letzterem Fall muß als Verbraucher, dem für die Prüfung
der Stromversorgungsbatterie Strom zugeführt wird, eine Beleuchtungslichtquelle
eingesetzt werden, die das Objekt zum Unterstützen eines Entfernungsmeßvorgangs
ausleuchtet. Ferner können als Verbraucher, denen bei der Batterieprüfung Strom
zugeführt werden soll, verschiedenerlei Schaltungsteile einschließlich einer Anzeigeschaltung,
eines Schallgebers wie eines Summers usw. gewählt werden.
-
Falls die Batterieprüfeinrichtung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera
verwendet wird, kann die Batterieprüfung dadurch bewerkstelligt werden, daß einem
Magneten,
der für einen hinteren Verschlußvorhang vorgesehen ist,
und einer Anzeigeschaltung Ströme in der Weise zugeführt werden, daß ein maximaler
Verbraucherstrom nachgeahmt wird, welcher bei der Stromversorgung eines für die
Betätigung des Verschlusses vorgesehenen Magneten erzielt wird.
-
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, werden aus
derartigen elektrischen Verbrauchern, bei deren Stromversorgung kein Aufnahme-Betriebsvorgang
der Kamera ausgelöst wird, mehrere Verbraucher ausgewählt, deren Stromverbrauch
gemeinsam dem maximalen Stromverbrauch der Kamera entspricht, und es werden bei
der Prüfung der Stromversorgungsspannung den .gewählten Verbrauchern gleichzeitig
Ströme zugeführt.
-
Daher kann die Prüfung der Stromversorgungsspannung auf genaue Weise
bewerkstelligt werden, ohne daß fotografische Betriebsvorgänge beeinflußt werden
und ohne daß irgendeine Steigerung der Kosten der Kamera entsteht.
-
Zur genauen Prüfung der Batterie einer Kamera muß eine Batterieprüfung
unter maximaler Strombelastung erfolgen.
-
Die stärkste Belastung für den maximalen Verbraucherstrom der kamera
ist ein Verschlußauslösemagnet oder dergleichen. Daher muß zum Erzielen der maximalen
Strombelastung für die genaue Batterieprüfung dem Magneten ein Antriebsstrom zugeführt
werden. Durch den Antriebsstrom über den Magneten kann jedoch bei der Batterieprüfung
ein fotografischer Betriebsvorgang der Kamera ausgelöst werden. Mit der beschriebenen
Batterieprüfeinrichtung wird dieses Problem dadurch gelöst, daß statt des Zuführens
eines Antriebsstroms zu dem größten Verbraucher wie dem vorangehend genannten Magneten
oder dergleichen, der für den Antrieb eines Mechanismus der Kamera ausgebildet ist,
Ströme mehreren gewählten Verbrauchern
der Kamera wie einer Leuchtdiode
usw. zugeführt werden, die so gewählt sind, daß die Summe ihres Stromverbrauchs
nahezu gleich dem vorstehend genannten maximalen Stromverbrauch ist. Daher kann
mit der Batterieprüfeinrichtung die Prüfung der Batterie ausgeführt werden, ohne
daß ein Antriebsstrom einem einen .Mechanismus betreibenden Verbraucher zugeführt
wird, der den größten Stromverbrauch hat, und trotzdem die auf diese Weise erzielte
Genauigkeit der Batterieprüfung gleich der Genauigkeit ist, die erzielbar ist, wenn
dem Verbraucher mit dem höchsten Stromverbrauch der Antriebsstrom zugeführt wird.