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DE3321079A1 - Batteriepruefeinrichtung fuer kameras - Google Patents

Batteriepruefeinrichtung fuer kameras

Info

Publication number
DE3321079A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
current
magnet
consumer
battery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833321079
Other languages
English (en)
Inventor
Ryoichi Yokohama Kanagawa Suzuki
Ryuji Tokyo Tokuda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3321079A1 publication Critical patent/DE3321079A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/26Power supplies; Circuitry or arrangement to switch on the power source; Circuitry to check the power source voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)

Description

  • Batterieprüfeinrichtung fUr Kameras
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum AusfUhren der Prüfung einer Stromversorgungsspannung einer Kamera, das besonders für eine Objektivverschluß-Kamera geeignet ist. Der hier in Verbindung mit der Erfindung benutzte Ausdruck "Prüfung der Stromversorgungsspannung" beinhaltet zwei Wirkungsarten, von denen eine darin besteht, eine Anzeige nur dann herbeizuführen, wenn die Stromversorgungsspannung unter einen Sollwert abfällt, und die andere darin besteht, bei diesem Zustand einen Aufnahmevorgang der Kamera zu unterbinden.
  • Hinsichtlich des PrUfens der Spannung einer Stromquelle sind herkömmliche Kameras so ausgebildet, daß zum Gewährleisten der -Genauigkeit der PrUfung der Stromversorgungsspannung das Fließen entweder des tatsächlichen maximalen Verbrauchsstroms der Kamera oder eines dem maximalen Verbrauchsstrom entsprechenden nachgebildeten Verbrauchs- stroms herbeigefUhrt wird. D.h., die Kameras sind zum genauen PrUfen einer Stromversorgungsspannung bei dem maximalen Verbrauchsstrom ausgebildet, das nicht durch die Eigenschaften der Stromversorgungsbatterie beeinträchtigt ist, welche sich mit dem Stromwert ändern können.
  • Dabei wird die Prüfung der Stromversorgungsspannung vorzugsweise vorgenommen, wenn nach dem Einschalten eines Stromversorgungs- bzw. Hauptschalters die Stromversorgung stabil geworden ist und bevor eine Folge von Aufnahmevorgängen begonnen wird, da die Folge der Aufnahmevorgänge unterbunden werden sollte, um zu verhindern, daß die Kamera fehlerhaft arbeitet, weil die Stromversorgungsbatterie schadhaft ist bzw. verbraucht ist.
  • In den meisten Fällen wird der maximale Verbrauchsstrom von einem Auslösemagneten oder einem Verschlußsteuermagneten verbraucht. Wenn zum Prüfen der Stromversorgungsspannung einem solchen Magneten Strom zugeführt wird, würde eine Folge von Aufnahmevorgängen beginnen und eine Verschlußauslösung herbeigeführt werden, falls keine mechanische Sperranordnung in der Kamera vorgesehen ist.
  • Zum Verhindern derartiger fälschlicher Betriebsvorgänge ist daher ein mechanischer Sperrmechanismus häufig so ausgebildet, daß vor einem Verschlußauslösevorgang der Kamera eine Wirkung des Ankers eines Magneten unterbunden wird. Das Anbringen eines solchen Mechanismus kompliziert nicht nur den Aufbau der Kamera, was zu gesteigerten Herstellungskosten führt, sondern ergibt auch große Schwierigkeiten hinsichtlich der Anordnung in dem stark eingeschränkten, in einer Objektvverschluß-Kamera verfügbaren Raum.
  • Bei dem vorangehend angeführten herkömmlichen Verfahren, einen Stromfluß zu einer gesonderten Nachbildungslast- anordnung herbeizufUhren, , die dem größten bzw. stärksten Verbraucher der Kamera entspricht, ist es schwierig, innerhalb einer Integrationsschaltungs-Anordnung den Strom zu verbrauchen, der dem maximalen Verbraucherstrom entspricht. Es ist denkbar, diese Schwierigkeit dadurch zu vermeiden, daß ein externes .Element zur Nachbildungslaststeuerung an einen Anschluß einer integrierten Schaltung angeschlossen iird, die gesondert für diesen Zweck vorgesehen ist. Eine solche Alternative ist Jedoch hinsichtlich der tatsächlichen elektrischen Schaltungsanordnungen sowie auch htnsichtlich der Zunahme der Herstellungskosten nachteilig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Lösung der vorstehend genannten, , bei den Verfahren nach dem Stand der Technik anzutreffenden Probleme ein Verfahren zur Prüfung der Stromversorgungsspannung für eine Kamera zu schaffen, das ein genaues Prüfen der Spannung einer Stromquelle erlaubt ohne daß die Aufnahmevorgänge der Kamera beeinflußt werden und ohne daß die Kostensteigerung verursacht wird Zur Lösung dieser Aufgabe hat das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die Kamera hierfür die Merkmale, daß aus elektrischen Verbrauchern, die bei Stromfluß in einem Zustand verbleiben, bei dem kein Auslösen eines fotografischen Vorgangs in der Kamera erfolgt, mehrere Verbraucher ausgewählt werden, deren Verbrauchsströme zusammen dem maximalen Verbraucherstrom entsprechen, und daß bei der Prüfung der Stromversorgungsspannung diesen ausgewählten Verbrauchern gleichzeitig Strom zugeführt wird.
  • Ferner soll mit der Erfindung eine Kamera geschaffen werden, bei der dann, 9 wenn eine Prüfung der Stromversorgungsspannung bei einem Betriebsstrom ausgeführt werden soll, der einem Mechanismusantriebsmagneten zugeführt wird, mit dem ein Verschlußauslösemechanismus oder dergleichen der Kamera betreibbar ist, dem Magneten ein Strom zugeführt wird, der kleiner als der Betriebsstrom ist, während ein weiterer Strom einem Leuchtelement einer Scharfeinstellungseinrichtung zugeführt wird, so daß als Nachbildung ein Zustand hervorgerufen wird, bei dem der Betriebsstrom dem Magneten zugeführt wird, und eine Prüfung der Stromversorgungsbatterie unter maximaler Belastung herbeigeführt wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Schaltbild, das die Schaltung der Kamera gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf von Ubergängen zwischen Betriebszuständen bei diesem Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Fig. 3 ist ein Schaltbild, das die Schaltung der Kamera gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Kamera ist in dem Schaltbild in Fig. 1 und dem Ablaufdiagramm in Fig. 2 dargestellt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel sind als Verbraucher, die bei der Prüfung der Stromversorgungsspannung einzusetzen sind, eine Infrarot-Leuchtdiode, die in einer aktiven automatischen Scharfeinstelleinrichtung enthalten - ist, und ein Anzugs/Halte-Magnet gewählt, der zum Steuern eines ObJektivtubus und eines Verschlusses vorgesehen ist.
  • Nach Fig. 2 werden Jeweils bei Betriebszuständen 0, 1, 2, 3, 4, 6 und 7 (unter Ausschluß eines Zustands 5) Zustandssignale STO, STl, ST2, ST3, ST4, ST6 und ST7(unter Ausschluß eines Zustandssignals ST5) erzeugt . Der Zustand O stellt einen Zeitabschnitt nach dem Einschalten eines Stromversorgungsschalters und . vor der Stabilisierung der Stromversorgung dar. Der Zustand O wechselt durch ein Zeitsignal Ti2 auf den Zustand 1. Bei dem Zustand 1 wird die Prüfung der Stromversorgungsspannung vorgenommen. Der Zustand 1 wechselt durch ein Zeitsignal Ti2 auf den Zustand 3. Bei dem Zustand 3 ist ein Verschlußauslösesignal SW2 zurlEchs1; unbestimmt, bis durch dieses Signal der Zustand 3 auf den Zustand 7 wechselt. Bei dem Zustand 7 wird eine automatische Scharfeinstellung ausgeführt. Wenn ein Scharfeinstellungssignal AFEND erzeugt wird, wechselt der Zustand 7 auf den Zustand 2, der einen Zwischenzeitabschnitt darstellt. Der Zustand 2 dauert bis zum Beginn des Öffnens des Verschlusses an. Auf den Beginn des Öffnens des Verschlusses hin wechselt der Zustand 2 durch ein Zeitsignal Ti3 auf den Zustand 6. Bei dem Zustand 6 wird der Verschluß entsprechend einer durch die automatische Belichtungssteuerung bestimmten Verschlußzeit geöffnet. Durch ein Belichtungsabschlußsignal AEEND wechselt der Zustand 6 auf den Zustand 4, wobei der Verschluß geschlossen wird, um damit einen Zyklus der Folge von fotografischen Arbeitsvorgängen abzuschließen. Falls bei dem Zustand 1 die Stromversorgungsspannung niedriger als ein bestimmter bzw. Sollwert ist, wird ein Sperrsignal iNHBT erzeugt, durch das der Zustand 1 sofort auf den Zustand 4 wechselt. D.h., falls während der Prüfung der Stromversorgungsspannung bei dem Zustand 1 kein Sperrsignal iNHBT erzeugt wird, werden normale Aufnahme-Betriebsvorgänge ausgeführt. Falls jedoch das Sperrsignal iNHBT erzeugt wird, wird der Zustand 1 auf den Zustand 4 umgestellt, um dadurch die Aufnahme- Betriebsvorgänge zu unterbinden, so daß ein auf einem Abfall der Stromversorgungsspannung beruhender fehlerhafter Betriebsvorgang. verhindert werden kann.
  • Nach Fig. 1 hat das Ausführungsbeispiel eine Stromversorgungsbatterie 1, einen Stromversorgungs-Haltetransistor 2, einen Widerstand 3, einen Stromversorgungsschalter 4, der durch einen ersten Betätigungshub eines Verschlußauslöseknopfes eingeschaltet wird und ein Stromversorgungseinschaltsignal SW1 niedrigen Pegels erzeugt, einen Kondensator 5 zum Entkoppeln der Stromversorgung, eine Bezugsspannungsschaltung 6 zur Abgabe einer Bezugsspannung Vrf, eine Konstantspannungsschaltung 7 zur Abgabe einer Konstantspannung KVC, einen Schalttransistor 8, der zu dem Stromversorgungsschalter 4 parallelgeschaltet ist, einen Widerstand 9, ein ODER-Glied 10, ein fotogalvanisches bzw. Fotoelement 11, einen Rechenverstärker 12, eine Diode 13, die zum logarithmischen Komprimieren in den Gegenkopplungskreis des Rechenverstärkers 12 geschaltet ist, einen Transistor 14 zum logarithmischen Expandieren, einem Kondensator 15 für eine Zeitkonstante, einen Zählstartschalter 16, der durch den Beginn eines Verschlußarbeitsvorgangs ausgeschaltet wird, eine Konstantspannungsquelle 17, einen Vergleicher 18, der zur Abgabe des Belichtungsabschlußsignals AEEND geschaltet ist, und ein UND-Glied 19.
  • Ferner hat die Kamera gemäß dem Ausführungsbeispiel einen Rechenverstärker 20, der eine Konstantspannungsschaltung bildet und an dessen nichtinvertierendem Eingang die Konstantspannung KVC anliegt, einen Transistor 21, der zur Ansteuerung einer Infrarot-Leuchtdiode 22 geschaltet ist, Widerstände 23 und 24, einen Transistor 25, ein NOR-Glied.26 und ein ODER-Glied -27. Mit 28 ist ein aufzunehmendes ObJekt bezeichnet. Ferner sind vorgesehen: Ein Lichtmeßelement 29 für die automatische Scharfeinstels lung, eine bekannte automatische ScharSeinstellungs-Steuerschaltung 3Q , die das Ausgangssignal des Lichtmeßelements verarbeitet und auswertet und die zur Abgabe des Scharfeinstellungssignals AFEND ausgebildet ist, und ein UND-Glied 31 o Die Kamera gemäß dem Ausführungsbeispiel enthält ferner eine Oszillatorschaltung 32, die Taktimpulse CLK erzeugt, eine Frequenzteilerschaltung 33, D-Flip-Flops 34 bis 36, die zur Abgabe der Zeitsignale Til bis Ti3 geschaltet sind, UND-Glieder 37 bis 39, einen Vergleicher 40, der zum Prüfen der Stromversorgungsspannung dient und der so angeschlossen ist, daß seinem nicht invertierenden Eingang die Konstantspannung KVC zugeführt wird, während an. seinem invertierenden Eingang eine aus der Stromversorgungsspannung VCC über Spannungsteilerwiderstände 41 und 42 erzielte Teilspannung anliegt, ein UND-Glied 43, einen Inverter 44, einen Auslöseschalter 45, der durch den zweiten Betätigungshub des Verschlußauslöseknopfes eingeschaltet wird und bei dem Einschalten das Auslösesignal SW2 niedrigen Pegels erzeugt, einen Widerstand 46, einen Inverter 47 ein UND-Glied 48, ODER-Glieder 49 bis 51, ein D-Flip-Flop 52, das an seinem Ausgang Q ein Löschsignal CS erzeugt, welches den Löschanschlüssen CL der FrequenzZeilerschalturlg 33 und der D-Flip-Flops 34 bis 36 zugeführt wird, JK-Flip-Flops 53 bis 55, diezum Bilden der Zustandssignale STO bis ST7 dienen, einen Decodierer 56, der die binären Ausgangssignale der JK-Flip-Flops in einen Dezimalcode umsetzt, UND-Glieder 57 bis 63, die an Ausgarlgsarlschlilsse QO bis Q7 des DecodiererS 56 angeschlossen sind und die Zustandssignale STO.bis ST7 abgeben, und eine Einzelimpuls-Generatorschaltung 64, die beim Einschalten des Stromversorgungsschalters ein Einschaltlöschsignal PUC erzeugt, das zur Vor- einstellung des D-Flip-Flops 52 und zum Löschen der JK-Flip-Flops 53 bis 55 dient.
  • Zum Steuern eines ObJektivtubus und des Verschlusses ist ein Magnet 65 vorgesehen. Ein Transistor 66 ist so geschaltet, daß er beim Durchschalten dem Magneten 65 einen Anzugsstrom mit einer Batteriespannung Vbt zuführt.
  • Mit 67 ist eine Konstantstromquelle bezeichnet; mit 68 und 69 sind Transistoren bezeichnet, die so geschaltet sind, daß sie den Magneten 65 mit einem Haltestrom speisen und einen Stromspiegel bilden; mit 70 ist ein Schalttransistor bezeichnet. Mit 71 ist ein Widerstand bezeichnet; mit 72 ist ein NOR-Glied bezeichnet; mit 73 und 74 sind UND-Glieder bezeichnet; mit 75 und 76 sind RS-Flip-Flops bezeichnet; mit 77 und 78 sind UND-Glieder bezeichnet; mit 79 ist ein ODER-Glied bezeichnet.
  • Die Arbeitsvorgänge bei der Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die folgenden: Zuerst wird bei dem Betätigen des Verschlußauslöseknopfs bis zu dessen ersten Anschiag der Stromversorgungsschalter 4 eingeschaltet.
  • Dadurch wird der Stromversorgungs-Haltetransistor 2 durchgeschaltet, so daß den jeweils benötigten Schaltungsteilen die Stromversorgungsspannung VCC zugeführt wird. Die Einzelimpuls-Generatorschaltung 64 erzeugt dabei das Einschaltlöschsignal PUC für die Voreinstellung des D-Flip-Flops 52 und für das Löschen der JK-Flip-Flops 53 bis 55. Durch die Voreinstellung des D-Flip-Flops 52 führt dieses das Löschsignal CS den Löschanschlüssen CL der Frequenzteilerschaltung 33 und der D-Flip-Flops 34 bis 36 zu, um diese zu löschen. Der Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 52 nimmt den niedrigen Pegel an, durch den alle UND-Glieder 57 bis 63 gesperrt werden. Daher wird keines der Zustandssignale STO bis ST7 abgegeben.
  • Durch das Löschen der JK-Flip-Flops 53 bis 55 erzeugt der Decodierer 56 ein Signal hohen Pegels nur an dem Ausgangsanschluß QO seiner Ausgangsanschlüsse.
  • Wenn keines der Zustandssignale STO bis ST7 erzeugt wird, haben alle Eingänge des ODER-Glieds 51 niedrigen Pegel.
  • Daher bewirkt der Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK, daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 52 auf den hohen Pegel wechselt. Dadurch werden die UND-Glieder 57 bis 63 durchgeschaltet. Daraufhin wird das Ausgangssignal hohen Pegels am Ausgangsanschluß QO des Decodierers 56 durch das UND-Glied 57 durchgelassen und als Zustandssignal STO abgegeben. Infolgedessen wird der Zustand 0 erreicht.
  • Wenn das Löschsignal CS entfällt, beginnen die Frequenzteilerschaltung 33 und die D-Flip-Flops 34 bis 36 einen Zählvorgang. Wenn der Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 34 das Zeitsignal Til mit hohem Pegel abgibt, führt das UND-Glied 37 dem Eingang J des JK-Flip-Flops 53 sowie dem ODER-Glied 51 ein Signal hohen Pegels zu. Darauffolgend bewirkt der Anstieg des nächsten Taktimpulses CLK, daß der Ausgangsanschluß Q des JK-Flip-Flops 53 den hohen Pegel annimmt Dies bewirkt wiederum, daß der Ausgangsanschluß Ql des Decodierers 56 den hohen Pegel annimmt.
  • Zugleich hiermit erhält das Ausgangssignal des ODER-Glieds 51 den hohen Pegel, so daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 52 auf den niedrigen Pegel gebracht wird. Das Ausgangssignal niedrigen Pegels an dem Ausgangsanschluß Q bewirkt das Sperren der UND-Glieder 57 bis 63 , Daher wird das Zustandssignal ST1 noch nicht abgegeben. Wenn die Frequenzteilerschaltung 33 und die D-Flip-Flops 34 bis 36 durch das Löschsignal CS an dem Ausgang Q des D-Flip-Flops 52 gelöscht werden, wechselt das Ausgangssignal des ODER-Glieds 51 auf den niedrigen Pegel. Durch den Anstieg des nächsten Taktimpulses CLK wird das D-Flip-Flop 52 rückgesetzt. Daraufhin gibt das UND-Glied 58 das Zustandssignal ST1 ab, so daß der Zustand 0 auf den Zustand 1 wechselt.
  • Bei dem Zustand 1 wird ein Betriebsvorgang zum Prüfen der Stromversorgungsspannung VCC ausgeführt. Durch das Zuführen des Zustandssignals STl.wechselt das Ausgangssignal des NOR-Glieds 72 auf den niedrigen Pegel, durch den der Schalttransistor 70 gesperrt wird. Infolgedessen bewirken die die Stromspiegelschaltung bildenden Transistoren 68 und 69, daß zu den Magneten 65 der Strom der Konstantstromquelle 67 fließt. Dieser Strom wird auf einen Wert eingestellt, bei dem der Magnet 65 den Anker nicht anzieht. Daher leitet dieser Strom keinen Aufnahme-Betriebsvorgang der Kamera ein.
  • Zugleich hiermit wird durch das Zustandssignal ST1 das Ausgangssignal des NOR-Glieds 26 auf den niedrigen Pegel umgeschaltet. Daher werden der Basis des Transitors 25 über das ODER-Glied 27 die Taktimpulse CLK zugeführt.
  • Daraufhin werden die Transistoren 25 und 21 wiederholt ein- und ausgeschaltet, so daß die Infrarot-Leuchtdiode 22 blinkt. Dabei wird die Einschaltspannung für die Diode durch die Gegenkopplung über den Rechenverstärker 20 konstant gehalten.
  • Die Summe aus dem Haltestrom des Magneten 65 und dem Blink-Strom der Infrarot-Leuchtdiode 22 ist genau oder annähernd der gleiche wie der maximale Verbraucherstrom der Kamera. Infolgedessen wird bei dem gleichzeitigen Fließen dieser Ströme der gleiche Zustand wie bei dem Stromfluß durch den größten bzw. stärksten Verbraucher der Kamera erreicht. Falls zu diesem Zeitpunkt die Stromversorgungsbatterie 1 noch nicht sehr verbraucht ist und die Stromversorgungsspannung VCC oberhalb eines bestimmten bzw. Sollwerts liegt, hat das Ausgangssignal des Vergleichers 40 niedrigen Pegel. Daher hat das Ausgangssignal des UND-Glieds 43 niedrigen Pegel und das Ausgangssignal des InverterS 44 hohen Pegel. Wenn nach dem Erreichen des Zustands 1 eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, nämlich das D-Flip-Flop 35 das Zeitsignal Ti2 abgibt, wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 39 auf den hohen Pegel. Daher bewirkt der Anstieg des nächsten Taktimpulses CLK, daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des JK-Flip-Flops 54 den hohen Pegel. annimmt. Dadurch erhalten die Eingangssignale an beiden Eingangsanschlüssen A und B des Decodierers 56 den hohen Pegel, so daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q3 des Decodierers 56 auf den hohen Pegel gebracht wird. Darauffolgend bewirkt auf die gleiche Weise wie bei dem Zustandssignal ST1 der Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK, daß das UND-Glied 60 das Zustandssignal ST3 abgibt und der Zustand 3 erreicht wird.
  • In diesem Fall werden auch die Frequenzteilerschaltung 33 und die D-Flip-Flops 34 bis 36 sofort gelöscht.
  • Wenn nach dem Wechsel auf den Zustand 3 durch einen Verschlußauslöse --Betätigungsvorgang der Auslöse schalter 45 eingeschaltet wird, so daß er das Auslösesignal SW2 niedrigen Pegels abgibt gibt das UND-Glied 48 ein Signal hohen Pegels ab. Bei der Abgabe des Signals hohen Pegels aus dem UND-Glied 48 wird durch den Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q des JK-Flip-Flops 55 auf den hohen Pegel umge schaltet. Infolgedessen nimmt das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q7 des Decodierers 56 den hohen Pegel an. Daher bewirkt der Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK, daß das UND-Glied 63. das Zustandssignal ST7 abgibt,.
  • um damit den Wechsel von dem Zustand 3 auf den Zustand 7 herbeizuführen. Auch in diesem Fall werden die Frequenzteilerschaltung 33 und die D-Flip-Flops 34 bis 36 sofort gelöscht.
  • Da das RS-Flip-Flop 75 durch das Einschaltlöschsignal PUC in seinen Anfangszustand rückgesetzt wurde, hat das Ausgangssignal am Ausgangsanschluß Q des Flip-Flops hohen Pegel. Daher gibt das UND-Glied 77 ein Signal hohen Pegels ab, um damit den Transistor 66 durchzuschalten und auf diese Weise dem Magneten 65 den Anzugsstrom zuzuführen.
  • Gemäß den vorangehenden Ausführungen ist der Anzugsstrom höher als der Strom der Konstantstromquelle 67. Daher wird der Anker angezogen, so daß über einen nicht gezeigten Mechanismus die Verstellung des ObJektivtubus der Kamera beginnt. Während der Anzugsstrom über den Magneten 65 fließt, wird durch das Ausgangssignal hohen Pegels des UND-Glieds 77 über das ODER-Glied 27 der Transistor 25 durchgeschaltet und der Transistor 21 gesperrt. Daher leuchtet die Infrarot-Leuchtdiode 22 nicht auf, so lange der Anzugsstrom über den Magneten fließt. Da die Zeitdauer, während der der Anzugsstrom über den Magneten 65 fließt, auf die für das Anziehen des Ankers durch den Magneten 65 kürzeste mögliche Zeitdauer eingestellt wird, wird durch das Sperren der Lichtabgabe der Infrarot-Leuchtdiode 22 während dieser kurzen Zeitdauer ein automatischer Scharfeinstellungs-Steuervorgang (oder Scharfstellvorgang) der Kamera nicht beeinträchtigt.
  • Wenn bei dem Zustand 7 von dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 36 das Zeitsignal Ti3 abgegeben wird, wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 73 auf den hohen Pegel, so daß das RS-Flip-Flop 75 gesetzt wird und das Ausgangssignal des UND-Glieds 77 auf den niedrigen Pegel gebracht wird. Durch den Wechsel des Ausgangssignals des UND-Glieds 77 auf den niedrigen Pegel wird der Transistor 66 gesperrt, so daß der Anzugsstromfluß über den Magneten 65 unterbrochen wird. Dabei ist jedoch durch das Zustandssignal ST7 der Schalttransistor 70 gesperrt.
  • Daher fließt mittels der Transistoren 68 und 69 der Strom der Konstantstromquelle 67 über den Magneten 65, so daß dieser erregt gehalten wird. Durch den Wechsel des Ausgangssignals des UND-Glieds 77 auf den niedrigen Pegel gelangen die Taktimpulse CLK an die Basis des Transistors 25, so daß der Transistor 21 wiederholt ein- und ausgeschaltet wird. Daher blinkt die Infrarot-Leuchtdiode 22, Das von der Infrarot-Leuchtdiode 22 abgegebene Infrarotlicht wird von dem AufnahmeobJektiv 28--re-flektiert. Das reflektierte Licht gelangt zu dem Lichtmeßelement 29.
  • Mit der automatischen ScharSeinstelLungs-Steuerschaltung 30 wird entsprechend dem auf diese Weise erzielten>Einfallicht der Objektivtubus so bewegt, daß das ObJektiv in die Scharfeinstellungslage gebracht wird. Wenn das Objektiv in die Scharfeinstellungslage gebracht ist, wird das Scharfeinstellungssignal AFEND erzeugt. Dieses Signal AFEND bewirkt, daß das Ausgangssignal des UND-Glieds 31 den hohen Pegel 1 annimmt. Das Ausgangssignal hohen Pegels des UND-Glieds 31 gelangt an den Eingangsanschluß K des JK-Flip-Flops 55 sowie über das ODER-Glied 49 an den EIngangsanschluß K des JK-Flip-Flops 53. Darauffolgend werden durch den Anstieg eines nächsten Taktimpulses CLK die Ausgangssignale an den Ausgangsanschlüssen Q der JK-Flip-Flops 53 und 55 auf den niedrigen Pegel umgeschaltet. Dadurch nimmt das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q2 des Decodierers 56 den hohen -Pegel an. Infolgedessen bewirkt der Anstieg eines nachfolgenden Taktimpulses CLK, daß von dem UND-Glied 59 das Zustandssignal ST2 abgegeben wird. Dadurch wird der Zustand 2 erreicht. Wenn das Zustandssignal ST7 entfällt, nimmt das Ausgangssignal des NOR-Glieds 72 den hohen Pegel an, so daß der Schalttransistor 70 durchgeschaltet wird.
  • Durch das Durchschalten des Schalttransistors wird der Transistor 68 gesperrt, so daß der über den Magneten 65 fließende Haltestrom unterbrochen wird. Infolgedessen wird die Bewegung des Linsentubus unterbunden.
  • Wenn nach dem Wechsel auf den Zustand 2 eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist und von dem D-Flip-Flop 36 das Zeitsignal Ti3 abgegeben wird, wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 38 auf den hohen Pegel, um damit das JK-Flip-Flop 55 zu setzen. Daher nimmt das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß. Q 6 des Decodierers 56 den hohen Pegel an, so daß von dem UND-Glied 62 das Zustandssignal ST6 abgegeben wird. Damit wechselt der Zustand 2 auf den Zustand 6.
  • Durch das Ausgangssignal hohen Pegels an dem Ausgangsanschluß Q des RS-Flip-Flops 76 und das Zustandssignal ST6 wird bewirkt, daß das UND-Glied 78 ein Signal hohen Pegels abgibt. Das Signal hohen Pegels aus dem UND-Glied 78 schaltet den Transistor 66 durch, so daß über den Magneten 65 der Anzugsstrom fließt. Dadurch wird der Anker angezogen. Im Ansprechen hierauf leitet ein nicht gezeigter Mechanismus einen rerschlußlöffnungsvorgang ein.
  • Nach dem Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer bei dem Zustand 6 wird von dem D-Flip-Flop 36 das Zeitsignal Ti3 abgegeben. Bei dieser Erzeugung des Zeitsignals Ti3 setzt das UND-Glied 74 das RS-Flip-Flop 76, so daß das Ausgangssignal des UND-Glieds 78 auf den niedrigen Pegel gebracht wird. Infolgedessen wird der Anzugsstrom zum Magneten 65 unterbrochen und durch den Haltestrom ersetzt.
  • Wenn der Verschlußöffnungsvorgang beginnt, wird der Zählstartschalter 16 ausgeschaltet. Dadurch wird der Zeitkonstanten-Kondensator 15 mit dem verstärkten Strom des Transistors 14 für die antilogarithmische Expansion geladen. Wenn die Ladespannung des Kondensators 15 einen vorgeschriebenen Wert erreicht, gibt der Vergleicher 18 das Belichtungsabschlußsignal AEEND ab. Infolgedessen wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 19 auf den hohen Pegel, um damit das JK-Flip-Flop 54 rhckzusetzen.
  • Durch das Rücksetzen des Flip-Flops 54 nimmt das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q4 des Decodierers 56 den hohen Pegel an, so daß das UND-Glied 61 das Zustandssignal ST4 abgibt und der Zustand 6 auf den Zustand 4 wechselt.
  • Das Entfallen des Zustandssignals ST6 ergibt ein Ausgangssignal hohen Pegels aus dem NOR-Glied 72. Daraufhin wird der Schalttransistor 70 durchgeschaltet, so daß der über den Magneten 65 fließende Haltestrom unterbrochen wird und damit der Verschluß geschlossen wird. Wenn der Verschluß geschlossen ist, endet die Ablauffolge der Aufnahme-Betriebsvorgänge.
  • Falls die Stromversorgungsbatterie viel gebraucht wurde und daher bei dem Zustand 1 der Halte strom für den Magneten 65 sowie der Blink-Strom für die Infrarot-Leuchtdiode 22 bewirken, daß die Stromversorgungsspannung VCC niedriger als die Sollspannung wird, gibt der Vergleicher 40 das Sperrsignal iNHBT hohen Pegels ab. Demgemäß wechselt das Ausgangssignal des UND-Glieds 43 auf den hohen Pegel, so daß über die ODER-Glieder 49 und 50 das JK-FLip-Flop 53 rückgesetzt wird, während das JK-Flip-Flop 55 gesetzt wird. Dies bewirkt, daß das Ausgangssignal an dem Ausgangsanschluß Q4 des Decodierers 56 hohen Pegel annimmt und das Zustandssignal ST4 abgegeben wird. D.h., der Zustand 1 wechselt sofort auf den Zustand 4, so daß kein Aufnahmevorgang ausgeführt wird.
  • Ein weiteres bzw. zweites Ausführungsbeispiel der Kamera ist in der Fig. .3 gezeigt. In diesem Fall sind ein Magnet 80 zum Steuern des Linsentubus und eine Wicklung 81 für die Verschlußsteuerung gesondert. Als Verbraucher, denen für die Prüfung der Stromversorgungsspannung Strom zugeführt wird, sind der Magnet 80 und eine Infra- rot-Leuchtdiode 22 gewählt. In der Fig. 3 sind Teile, die den in Fig. 1 gezeigten gleichartig sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Kamera gemäß diesem besonderen Ausführungsbeispiel ist eine Kamera mit elektromagnetisch betriebenem Verschluß, bei der der Verschluß durch elektromagnetische Kraft betrieben wird, die durch einen Stromfluß in der Wicklung 81 bei der Verschlußverstellung erzielt wird. Die Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel arbeitet auf nahezu die gleiche Weise wie die Kamera gemäß dem vorangehend beschriebenen, in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel.
  • Daher ist in der folgenden Beschreibung nur der Teil des Betriebsablaufs erfaßt, bei dem sich dieses Ausführungsbeispiel von dem in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet. Bei der Prüfung der Stromversorgungsspannung bei dem Zustand 1 bewirkt das Zustandssignal ST1, daß das Ausgangssignal eines NOR-Glieds 82 niedrigen Pegel annimmt. Durch das Ausgangssignal niedrigen Pegels aus dem NOR-Glied 82 wird der Schalttransistor 70 gesperrt, so daß mittels der Transistoren 68 und 69, die den Stromspiegel bilden, über den Magneten 80 der Strom der Konstantstromquelle 67 fließt. Zugleich hiermit fließt auf die gleiche Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ein Blink-Strom zur Infrarot-Leuchtdiode 22. Die Summe dieser Ströme entspricht dem maximalen Verbraucherstrom, der bei diesem Ausführungsbeispiel der Verbrauchsstrom für die Wicklung 81 ist. Der Magnet 80 ist ein Halte-Magnet, während bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel der Objektivtubus so ausgebildet ist, daß er mittels eines mechanischen Auslöseglieds bewegbar ist. Die Stromversorgung des Magneten 80 bewirkt keine Bewegung des Objektivtubus außer die wein die Stromversorgung während eines Vorgangs der automatischen Scharfeinstellung erfolgt.
  • Wenn durch einen Auslösevorgang der Zustand 7 herbeigeführt wird, wird der Magnet 80 mit Strom gespeist.
  • Daraufhin wird der ObJektivtubus mittels des Auslöseglieds entriegelt und in Bewegung gebracht. Wenn das Scharfeinstellungssignal AFEND erzeugt wird, wird die Stromversorgung des Magneten 80. unterbrochen, um damit die Bewegung des Objektivtubus zu unterbinden.
  • Nachdem die Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel in den Zustand 6 versetzt wurde und das Zustandssignal ST6 erzeugt wurde, nimmt das Ausgangssignal eines Inverters 83 den niedrigen Pegel an, so daß ein Transistor 84 gesperrt wird. Dadurch wird eine mittels eines Rechenverstärkers 85 geregelte Konstantspannung über einen Transistor 86 an die Wicklung 81 einer elektromagnetischen Antriebsvorrichtung wie eines Motors angelegt.
  • Durch die von der Wicklung 81 erzeugte elektromagnetische Kraft wird ein Verschlußteil geöffnet, so daß die Belichtung beginnt. Auf den Abschluß. der Belichtung hin wird durch das Belichtungsabschlußsignal AEEND die Stromversorgung der Wicklung 81 unterbrochen. Daraufhin wird der Verschluß durch Federkraft geschlossen.
  • Hinsichtlich der mehreren Verbraucher, die für die Prüfung der Stromversorgungsspannung gewählt werden, besteht keine Einschränkung auf die bei den in den besonderen Ausführungsbeispielen angewandten, die in der Zeichnung dargestellt sind. Vielmehr können die Verbraucher entsprechend den unterschiedlichen Eigenschaften der Kameras gewählt werden. Es ist ferner möglich, einige Verbraucher einander zu überlagern bzw. parallel zu schalten, die so ausgebildet sind, daß sie während einer normalen Ablauffolge der Aufnahmevorgänge .nicht gleichzeitig mit Strom versorgt werden.
  • Ferner besteht hinsichtlich der maximalen bzw. größten Belastung keine Einschränkung auf eine mit der automatischen Scharfeinstellung oder der automatischen Belichtungssteuerung in Verbindung'stehende Belastung; vielmehr kann der maximale Verbraucherstrom durch einen Verbraucher herbeigeführt werden, der mit einer elektronischen Blitzeinrichtung oder einer automatischen Aufzugsantriebseinrichtung in Verbindung steht.
  • Die Gestaltung gemäß den Ausführungsbeispielen ist nicht nur bei einer ObJektiwerschluß-Kamera, sondern auch bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera anwendbar.
  • Bei den im Vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispielen wird eine automatische Scharfstelleinrichtung der aktiven Ausführung verwendet, bei welcher die automatische Scharfeinstellung dadurch erfolgt, daß aus einer Leuchtdiode Bezugslicht auf ein aufzunehmendes Objekt proJiziert wind und durch das als Ergebnis der Projektion des Bezugslichts von dem Objekt kommende Reflexionslicht die Entfernung zu dem Objekt erfaßt wird. Die Gestaltung gemäß den Ausführungsbeispielen ist jedoch nicht nur bei der aktiven Ausführung anwendbar, sondern auch bei einer Kamera mit einer Scharfstelleinrichtung der passiven Ausführung. In letzterem Fall muß als Verbraucher, dem für die Prüfung der Stromversorgungsbatterie Strom zugeführt wird, eine Beleuchtungslichtquelle eingesetzt werden, die das Objekt zum Unterstützen eines Entfernungsmeßvorgangs ausleuchtet. Ferner können als Verbraucher, denen bei der Batterieprüfung Strom zugeführt werden soll, verschiedenerlei Schaltungsteile einschließlich einer Anzeigeschaltung, eines Schallgebers wie eines Summers usw. gewählt werden.
  • Falls die Batterieprüfeinrichtung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera verwendet wird, kann die Batterieprüfung dadurch bewerkstelligt werden, daß einem Magneten, der für einen hinteren Verschlußvorhang vorgesehen ist, und einer Anzeigeschaltung Ströme in der Weise zugeführt werden, daß ein maximaler Verbraucherstrom nachgeahmt wird, welcher bei der Stromversorgung eines für die Betätigung des Verschlusses vorgesehenen Magneten erzielt wird.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, werden aus derartigen elektrischen Verbrauchern, bei deren Stromversorgung kein Aufnahme-Betriebsvorgang der Kamera ausgelöst wird, mehrere Verbraucher ausgewählt, deren Stromverbrauch gemeinsam dem maximalen Stromverbrauch der Kamera entspricht, und es werden bei der Prüfung der Stromversorgungsspannung den .gewählten Verbrauchern gleichzeitig Ströme zugeführt.
  • Daher kann die Prüfung der Stromversorgungsspannung auf genaue Weise bewerkstelligt werden, ohne daß fotografische Betriebsvorgänge beeinflußt werden und ohne daß irgendeine Steigerung der Kosten der Kamera entsteht.
  • Zur genauen Prüfung der Batterie einer Kamera muß eine Batterieprüfung unter maximaler Strombelastung erfolgen.
  • Die stärkste Belastung für den maximalen Verbraucherstrom der kamera ist ein Verschlußauslösemagnet oder dergleichen. Daher muß zum Erzielen der maximalen Strombelastung für die genaue Batterieprüfung dem Magneten ein Antriebsstrom zugeführt werden. Durch den Antriebsstrom über den Magneten kann jedoch bei der Batterieprüfung ein fotografischer Betriebsvorgang der Kamera ausgelöst werden. Mit der beschriebenen Batterieprüfeinrichtung wird dieses Problem dadurch gelöst, daß statt des Zuführens eines Antriebsstroms zu dem größten Verbraucher wie dem vorangehend genannten Magneten oder dergleichen, der für den Antrieb eines Mechanismus der Kamera ausgebildet ist, Ströme mehreren gewählten Verbrauchern der Kamera wie einer Leuchtdiode usw. zugeführt werden, die so gewählt sind, daß die Summe ihres Stromverbrauchs nahezu gleich dem vorstehend genannten maximalen Stromverbrauch ist. Daher kann mit der Batterieprüfeinrichtung die Prüfung der Batterie ausgeführt werden, ohne daß ein Antriebsstrom einem einen .Mechanismus betreibenden Verbraucher zugeführt wird, der den größten Stromverbrauch hat, und trotzdem die auf diese Weise erzielte Genauigkeit der Batterieprüfung gleich der Genauigkeit ist, die erzielbar ist, wenn dem Verbraucher mit dem höchsten Stromverbrauch der Antriebsstrom zugeführt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Kamera mit einer Spannungsprüfschaltung zum PrUfen einer Stromversorgungsspannung, mehreren elektrischen Verbrauchern und einer Aufnahmevorgang-Steuerschaltung, die während eines Åufnahmevorgangs den Jeweiligen elektrischen Verbrauchern unter einer vorgeschriebenen Zeitsteuerung Strom zuführt, gekennzeichnet durch eine BatterieprUfungs-Steuerschaltung (25 bis 27, 68 bis 72), mit der während einer Batterieprüfung unabhängig von der durch die Aufnahmevorgang-Steuerschaltung für einen Aufnahmevorgang ausgeführten Stromversorgung mindestens zwei aus den elektrischen Verbrauchern ausgewählten Verbrauchern (22,65) Ströme zuführbar sind, deren Summe einem Maximalwert der mittels der Aufnahmevorgang-Steuerschaltung während des Aufnahmevorgangs der Kamera zuzuführenden Verbraucherströme entspricht.
  2. 2. Kamera nach An sp Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die BatterieprUfungs-Steuerschaltung (25 bis 27, 68 bis 72) derart ausgebildet ist, daß zu den mindestens zwei gewählten Verbrauchern (22,65), denen zur Batterieprüfung gleichzeitig Ströme zugefUhrt werden, aus den elektrischen Verbrauchern der Verbraucher (65) mit dem höchsten Stromverbrauch zählt und daß der BatterieprU-fungs-Strom zu dem Verbraucher mit dem höchsten Stromverbrauch auf einen Wert eingestellt ist, der kleiner als ein Stromwert ist, welcher fUr. das Betreiben eines mit dem Verbraucher mit dem höchsten Stromverbrauch gekoppelten Mechanismus der Kamera durch den Verbraucher mit dem höchsten Stromverbrauch erforderlich ist.
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