DE3038813C2 - Kamera mit elektromagnetischem Antrieb - Google Patents
Kamera mit elektromagnetischem AntriebInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
20
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit elektromagnetischem
Antrieb, bei der eine elektromagnetische Antriebsquelle bei Beaufschlagung mit Strom die Antriebskraft
für den Kameraverschluß erzeugt.
Bei herkömmlichen Kameras findet gewöhnlich eine Feder oder eine andere mechanische Energiequelle zum
Antrieb des Kameraverschlusses Verwendung, wobei die Federenergie meist nicht nur als Antriebskraft für den
Kameraverschluß, sondern auch zur Einleitung der Rückführbewegung eines Blendenmechanismus sowie zur Entriegelung
bzw. Auslösung eines Filmtransportmechanismus dienen kann.
In jüngerer Zeit werden dagegen zunehmend sowohl die Belichtungs- als auch die Ablaufsteuervorgänge bei Kameras
häufig elektronisch durchgeführt, wobei der Kameraverschluß elektromagnetisch angetrieben wird (DE-OS
30 11693). Da die elektromagnetische Antriebskraft F
hierbei durch F=B-I-L gegeben ist, also der magnetisehen
Flußdichte B, der Stromstärke / und der verwendeten Spulenlänge L proportional ist, muß zur Erhöhung der
Antriebskraft zumindest einer der Faktoren B, I und L vergrößert werden. Der magnetischen Flußdichte sind
jedoch durch die verfügbaren magnetischen Werkstoffe relativ enge Grenzen gesetzt, während die Stromstärke von
der meist geringen Kapazität der in eine Kamera einbaubaren Batterie begrenzt wird. Auch die Spulenlänge kann
angesichts der bei einem Kameraverschluß gegebenen äußerst begrenzten Platzverhältnisse nicht beliebig vergrößert
werden, so daß die verfügbare Antriebskraft zwangsläufig auf einen relativ geringen Wert beschränkt bleibt.
Diese Begrenzung der verfügbaren Antriebsenergie führt insbesondere dann zu Instabilitäten beim Kamerabetrieb
mit der nachteiligen Folge von Fehlbelichtungen, wenn ein Teil der Antriebsenergie dazu verwendet werden
muß. die Rückführung einer automatisachen Blende zu bewerkstelligen und/oder einen Filmtransportmechanismus
zu entriegeln bzw. auszulösen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kamera mit elektromagnetischem Antrieb der eingangs
genannten Art derart auszugestalten, daß ohne Erhöhung von magnetischer Flußdichte und Stromstärke oder Vergrößerung
der Spulenlänge des elektromagnetischen Verschlußantriebs eine höhere Antriebskraft für den Kamera-Verschluß
zur Verfugung steht.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Mitteln gelöst.
Erfindungsgemäß kann somit die von der elektromagnetischen Antriebsquelle erhaltene elektromagnetische
Antriebsenergie vollständig zur Erzeugung des Antriebsdrehmoments für den Kameraverschluß genutzt werden,
wählend die zur Einleitung einer Rückführbewegung einer automatischen Blende sowie eines Freigabevorgangs einer
Transportsperre eines Filmtransportmechanismus erforderliche Antriebskraft von einem zusätzlichen elektromagnetischen
Stellglied aufgebracht wird, das von einem Abschaltsignal für den Kameraverschluß steuerbar ist.
Auf diese Weise läßt sich der Kameraverschluß zuverlässiger und exakter auslösen, was insbesondere bei hohen
Verschlußzeiten von maßgeblicher Bedeutung ist. Das zur Rückführung der automatischen Blende und Entriegelung
bzw. Auslösung des Filmtransportmechanismus dienende elektromagnetische Stellglied kann hierbei sehr klein ausgeführt
werden, so daß bei geringem Platzbedarf und kaum ins Gewicht fallendem Stromverbrauch darüber hinaus
auch der Vorteil einer exakten Steuerbarkeit der jeweiligen Rückstellvorgänge durch elektrische Signale gegeben ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Unteranspruch gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des inneren Aufbaus eines Ausführungsbeispiels der Kamera mit elektromagnetischem
Antrieb,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des elektromagnetisch angetriebenen Kameraverschlusses gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 ein Schaltbild der Kamera gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den Innenaufbau einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Ausnahme einer elektromagnetischen
Antriebsquelle, die zur Vereinfachung der Zeichnung nicht dargestellt ist. In Fig. 1 ist 1 eine Transportwelle, die in
Drehung versetzt wird, wenn ein nicht gezeigter Transporthebel gespannt wird. Ein Nocken 2 ist an der Transportwelle
1 befestigt. Ein Nockenfolger 4 ist an einem Hebel 3 angebracht, der einen Zapfen 3a hat, der an dessen freien
Ende angebracht ist und über eine nicht gezeigte Verbindung mit einem Hebel 5 zusammen wirkt. Eine Blattfeder
Sa ist an dem Hebel 5 befestigt und greift an einem Zapfen 6b an, der an einem Startsignal-Hebel 6 angebracht ist.
Ferner ist an dem Hebel 6 ein Zapfen 6a angebracht, der an einem Ende Wb eines Auslösehebels 11 angreift. Ein Elektromagnet
8 ist mit einem Permanentmagneten 9 versehen und arbeitet mit einem Anker %a zusammen, der von einem
Hebel 7 getragen wird. Eine Feder la beaufschlagt den Hebel 7 zu einer Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung und
ist stärker als eine Feder 11a des Auslösehebels 11, jedoch schwächer als die Anziehungskraft des Permanentmagneten
9. 15 ist ein Blendenautomatikhebel, der von einer Feder 15a zu einer Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung
beaufschlagt ist und einen nach unten gebogenen Abschnitt 15c hat.
Der Blendenautomatikhebel 15 ist schwenkbar an einer gemeinsamen Achse eines Energiespeicherhebels 13 für die
Blendenautomatik angelenkt. Der Energiespeicherhebel 13 für die Blendenautomatik oder Springblende ist durch
eine Feder 13a zu einer Drehung in Uhrzeigerrichtung beaufschlagt und hat im Mittelpunkt eines seiner Arme
einen Drehzapfen 14c, an dem über eine Feder 14« ein Verbindungshebel 14 beweglich befestigt ist, der an einem
Ende mit dem abwärts gebogenen Abschnitt 15c des Blendenautomatikhebels 15 in Eingriff steht und einen Zapfen
14t trägt. Der Energiespeicherhebel 13 für die Blendenautomatik
ist ferner mit einem gekröpften Abschnitt 13c versehen, der mit einem Sperrklauen-Hebel 12 zur Spei-
cherung der Spannenergie der Feder 13a in Eingriff steht. 17 ist ein Hebel für das Blendenautomatik- oder Springblenden-Rückkehrsignal,
dessen eines Ende so angeordnet ist, daß es mit dem Zapfen Ub des Verbindungshebels 14
in Eingriff steht. 16 ist ein Anschlagzapfen, der den Drehbereich des Energiespeicherhebels 13 für die Blendenautomatik
bestimmt. 48 ist ein Belastungshebsl, der die Feder 13a des Energiespeicherhebels 13 für die Blendenautomatik
belastet. Ein Stufenabschnitt 48a eines in einem Zwischenabschnitt des Belastungshebels 48 angebrachten Zap- ίο
fens ist mit ehiem Abschnitt 13t des Energiespeicherhebels
13 für die Blendenautomatik in Eingriff bringbar. 18 ist ein Spiegelstellhebel, der so angeordnet ist, daß er mit einem
freien Ende 13d des Energiespeicherhebels 13 für die Blendenautomatik
in Eingriff steht. Ein nach oben gebogener Abschnitt des Hebels 18 wird von einer Feder 18a zu einer
Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung beaufschlagt. An der gemeinsamen Achse des Spiegelstellhebels 18 ist ein Hochklapphebel
22 angelenkt, der mit einem Hakenabschnitt 236 eines Hochklapp-Sperrhakens 23 in Eingriff seht, der
an einem an dem Spiegelstellhebel 18 angebrachten Zapfen 18c angelenkt ist. Auch der Hochklapp-Sperrhaken 23 ist
durch eine Feder 23a zu einer Drehung in Uhrzeigerrichtung beaufschlagt. Der Spiegel-Hochklapphebel 22 steht
mit einem Zapfen 24a in Eingriff, der an einem Ende eines Zwischenhebels 24 angebracht ist, dessen entgegengesetztes
Ende 24b mit einem an einer Spiegelträgerplatte angebrachten Zapfen 25 in Eingriff steht. 26 ist die Drehachse
der Spiegelträgerplatte. Der Spiegelstellhebel 18 hat einen konvexen Abschnitt 186, der in Eingriff mit einem Endabschnitt
eines Betätigungshebels 28 bringbar ist. Der Betätigungshebel 28 ist durch eine Feder 28a zu einer Drehung in
Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt. Das obere Ende des Betätigungshebels 28 ist mit einem Schalter 29 in Eingriff
bringbar ausgebildet. 32 ist ein mit einem Permanentmagneten 32a versehener Elektromagnet, der einen an einem
Hebel 30 angebrachten Anker 31 gegen eine Feder 30a anzieht. Im Mitteiabschnitt des Hebels 30 ist ein Zapfen
30c angebracht, der mit dem Hochklapp-Sperrhaken 23 in Eingriff steht. Ein Zwischenabschnitt 3Od des Hebels 30
steht mit dem Endabschnitt des Hebels 17 für das Blendenautomatik-Rückkehrsignal
in Eingriff. 33 ist ein Rückstellhebel, dessen eines Ende einen Arm 33a hat und dessen
anderes Ende mit einem Zapfen 30b am oberen Endabschnitt des Hebels 30 in Eingriff steht.
34 ist ein Sperrelement, das einen mit dem Arm 33a des Hebels 33 in Eingriff bringbaren Endabschnitt 34rf hat. Das
Sperrelement 34 is': in Abwärtsrichtung durch eine Feder 34« beaufschlagt, die zwischen einem vorspringenden
Abschnitt 41a einer Verschlkußgrundplatte 41 und einem oberen Endabschnitt 34d des Sperrelements gespannt ist.
38 ist ein Stellarm für einen hinteren Verschlußvorhang mit einem Klauenabschnitt 38a, der in Eingriff mit einem vorspringenden
Abschnitt 34c des Sperrelements 34 hringbar ist. Die Lamellen 43 des hinteren Verschlußvorhaiigs
bestimmen unter der Wirkung des Arms 38 das Öffnen und das Schließen der Verschlußöffnung. 37 ist eine Stellwelle
des Arms 38. 36 ist ein Stellaim für einen vorderen Verschlußvorhang.
Ein Klauenabschnitt 36a dieses Stellarms steht mit einem vorspringenden Abschnitt 34b des Sperrelements
34 in Eingriff. Die Lamellen 42 des vorderen Verschlußvorhangs bestimmen unter der Wirkung des
Arms 36 das Öffnen und das Schließen der Verschlußöffnung. 35 ist eine Stellwelle für den Arm 36. 40 ist ein mit
einem Permanentmagneten 40a versehener Elektromagnet,
der normalerweise das Sperrelement gegen die Wirkung der Feder 34a in der gezeigten Stellung hält. 39 ist ein
Schalter, dessen Öffnen und Schließen durch einen gebogenen Abschnitt 38e gesteuert wird, der an dem Stellarm 38
für den hinteren Verschlußvorhang angebracht ist. 77 ist ein Speicherschalter mit einer bewegbaren Kontaktfahne,
die ihre Stellung vom Kontakt α zum Kontakt b ändert, wenn sich der Spiegel nach oben bewegt.
44 ist eine Transport-Halteklaue, die koaxial an der Transportwelle 1 angebracht ist und sich übereinstimmend
mit der Drehung der Transportwelle 1 dreht. 45 ist ein von e:ner Feder 45c zu einer Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung
beaufschlagter Haltehebel. Ein Klaueuabschnitt 45a dieses Hebels steht mit einem der Endabschnitte 44a und
44b der Transport-Halteklaue 44 in Eingriff. Ein Endabschnitt 45b des Haltehebels 45 steht mit einem unteren
Endabschnitt 3Oe des Hebels 30 in Eingriff.
Fig. 2 zeigt Einzelheiten der Hauptteile des in Fig. 1 gezeigten Verschlußmechanismus sowie der elektromagnetischen
Antriebsquellen für den Verschlußmechanismus. In Fig. 2 ist mit 41 die Verschlußgrundplatte mit einem
Belichtungsfenster 41a bezeichnet. 36 und 36' sind Stellarme für den vorderen Verschlußvorhang. Der Stellarm 36
ist mit einem Ende fest an der Stellwelle 35 für den vorderen Verschlußvorhang angebracht. Die Stellwelle 35
ist drehbar an der Verschlußgrundplatte 41 angelenkt. Der Arm 36' ist mit einem Ende drehbar an der Verschlußgrundplatte 41 angelenkt. Beweglich an den Armen 36 und
36' sind über Zapfen 42a, 42b, 42c, 42d, 42e bzw. 42/dünne
plattenförmige Lamellen 42-1, 42-2. 42-3 mit lichtabschirmenden Eigenschaften für den vorderen Verschlußvorhang
angebracht.
38 und 38' sind Stellarme für den hinteren Verschlußvorhang. Der Stellarm 38 ist mit einem Ende fest an der
Stellwelle 37 für den hinteren Verschlußvorhang befestigt, die drehbar in der Verschlußgrundplatte 41 angebracht ist.
Der Arm 38' ist mit einem Ende drehbar an der Verschlußgrundplatte 41 angelenkt. Beweglich an den Armen 38 und
38' sind über Zapfen 43a. 43b, 43c, 43a1, 43e bzw. 43/die
Lamellen 43-1, 43-2 und 43-3 für den hinteren Verschlußvorhang befestigt.
65 ist ein Rahmen für eine elektromagnetische Antriebsquelle,
der fest an dem Kameragehäuse befestigt ist. 62 ist ein fest angebrachter Permanentmagnet, der in Durchmesserrichtung
magnetisiert ist. 66 ist eine Verschlußvorhang-Antriebsspule, die an der Stellwelle 35 für den vorderen
Verschlußvorhang befestigt ist. Die Stellwelle 35 wird drehbar in Lagerlöchern 65a und 65b gehalten, so daß die
Spule 66 drehbar relativ zu einem Joch 61 ist. das beabstandet zu dem Permanentmagneten 62 fest angebracht ist.
Somit weist die elektromagnetische Antriebsquellle 60 zum Antrieb des vorderen Verschlußvorhanges das Joch
61, den Permanentmagneten 62, den Rahmen 65 sowie die Antriebsspule 66 auf und steuert über die Stellwelle 35 die
Bewegung des vorderen Verschlußvorhangs.
Eine elektromagnetische Antriebsquelle 50 7,um Antrieb
des hinteren Verschlußvorhangs ist in ähnlicher Weise wie die elektromagnetische Antriebsquelle für den vorderen
Verschlußvorhang aus einem Joch 51, einem Permanentmagneten 52, einem Rahmen 55 sowie einer Antriebsspule
56 aufgebaut und steuert über die Stellwelle 37 die Bewegung des hinteren Verschlußvorhangs.
In Fig. 3 ist ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Steuerschaltung zur Steuerung des Verschlußmechanismus
gemäß den Fig. 1 und 2 dargestellt. In Fig. 3 ist 70 ein fotoempfindliches Element (SPC), 71 ein einen Vorverstärkei
bildender Operationsverstärker (im folgenden als OP-Verstärker abgekürzt), zwischen dessen beiden Eingängen
das Fortelement 70 liegt und in dessen Rückkopplungszweig eine Diode 72 zur logarithmischen Komprimierung
geschaltet ist. 73 ist eine bekannte Rechenschaltung.
74 ein variabler Widerstand zum Einstellen einer Abblendinformation
(AAv) einer vorgewählten Blende, und 75 ein variabler Widerstand zum Einstellen der ASA-Empfindlichkeitsinformation
(Sv) des verwendeten Films. Das Ausgangssignal der Rechenschaltung 73 stellt die zu steuernde
Verschlußzeitinformation (Tv) dar. 76 ist ein Kondensator zum Speichern dieser 7V-Information, 77 ein Umschalter,
der sich normalerweise in einer Stellung α befindet und in Abhängigkeit vom Beginn der Aufwärtsbewegung des
Klappspiegels auf einen Kontakt b umschaltet. 78 ist ein einen Spannungsfolger bildender OP-Verstärker, 79 ein
Transistor für logarithmische Dehnung, dessen Kollektor mit einem Zeitkondensator 80 verbunden ist, 81 ein Schalttransistor
für den Zählbeginn, 82 ein eine Vergleicherschaltung bildender OP-Verstärker. dessen nichtinvertierender
Eingang mit dem Kollektor des Transistors 79 verbunden und an dessen invertierenden Eingang eine Bezugsspannung
Ks gelegt ist. 83 ist eine mit dem Ausgang der Vergleicherschaltung 82 verbundene Differenzierschaltung.
84 ein Zeitschaltkreis, der durch einen negativen Differenzierimpuls der Differenzierschaltung 83 getriggert
wird, damit er sein Ausgangssignal mit hohem Pegel für eine bestimmte Zeit (beispielsweise 20 ms) hält. Eine
Differenzierschaltung 85 ist mit dem Ausgang des Zeitschaltkreises 84 verbunden.
29 ist ein Arbeitskontaktschalter, der geschlossen wird, wenn die Aufwärtsbewegung des Klappspiegels 27 vollendet
ist. Das Schließen des Schalters führt zur Erzeugung eines negativen Differenzierimpulses durch die Differenzierschaltung
87 in der nächsen Stufe. 88 ist ein RS-Flipflop,
dessen Setzeingang mit dem Ausgang der Differenzierschaltung 87 und dessen ß-Ausgang mit einer Verzögerungsschaltung
89 verbunden ist. Der Ausgang der Verzögerungsschaltung 89 ist über einen Widerstand mit der
Basis des Schalttransistors 81 für den Zählbeginn verbunden. 90 ist ein Zeitschaltkreis, der mit dem Ausgang der
Differenzierschaltung 85 verbunden ist und durch einen negativen Differenzierimpuls der Differenzierschaltung 85
getriggert wird, damit er sein Ausgangssignal mit hohem Pegel für eine bestimmte Zeit (beispielsweise 20 ms) hält.
Ein Inverter 91 ist mit dem Ausgang des Zeitschaltkreises 90 verbunden. Die Transistoren TrI bis Tr6 bilden Treiberschaltungen,
durch die der Antriebsstrom für die Antriebsspule 66 der elektromagnetischen Antriebsqueüe 60 für
den vorderen Verschlußvorhang und die Antriebsspule 56 für die elektromagnetische Antriebsquelle 50 für den hinteren
Veschlußvorhang fließt. Die Transistoren TrI, TrI,
Tri. TrA sind in Brückenform geschaltet, um die Richtung des durch die Antriebsspule 66 fließenden Stromes zu
steuern. Die Transistoren TrI, TrI, TrS, Tr6 sind ebenfalls
in Bruckenform geschaltet, um die Richtung des durch die
Antriebsspule 56 fließenden Stromes zu steuern. Mit den Treiberschaltungen sind Konstantstromschaltungen 92 bis
95 verbunden. Ein Zeitschaltkreis % ist mit dem Ausgang der Differenzierschaltung 87 verbunden. Durch das Ausgangssignal
des Zeitschaltkreises 96 wird der Transistor TfI durchgeschaltet und für eine bestimmte Zeit in diesem
Zustand gehalten, wodurch die Erregung des Elektromagneten bewirkt wird. 99 ist ein mit einem nicht gezeigten
Verschlußauslöseknopf zusammenwirkender Auslöseschalter. 97 eine Differenzierschaltung, 98 ein auf den Ausgangsimpuls
der Differenzierschaltung 97 ansprechender Zeitschaltkreis, der eine bestimmte Zeit ein Ausgangssignal
mit hohem Pegel erzeugt, Tr9 ein mit dem Ausgang des Zeitschaltkreises 98 verbundener Transistor und 8 der
in Fig. 1 gezeigte Elektromagnet für die Auslösebetätigung. 39 ist der in Fig. 1 gezeigte Schalter. Wenn der
Schalter 39 eingeschaltet wird, erzeugt eine Differenzierschaltung
100 einen Ausgangsimpuls. 101 ist eine Vcrzögerungsschaltung, die den Differenzierimpuls der Differenzierschaltung
100, nachdem sie ihn verzögert hat, zu einem Zeitschaltkreis 102 weiterleitet. Der Zeitschaltkreis 102,
der auf den Differenzierimpuls der Differenzierschaltung 100 über die Verzögerungsschaltung 101 anspricht, erzeugt
für eine bestimmte Zeit ein Ausgangssignal mit hohem Pegel. Ein Transistor Tri wird durch das Ausgangssignal
des Zeitschaltkreises 97 durchgeschaltet, um den in Fig. 1 gezeigten Elektromagneten 32 zu erregen.
Nachstehend wird näher auf die Wirkungsweise der in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Kamera eingegangen.
Im folgenden wird angenommen, daß, wie in Fig. 1 gezeigt, das Spannen des Verschlusses vollzogen ist. Wenn
dann der Auslöseknopf gedruckt wird, wird der Schalter 99 geschlossen, was bewirkt, daß die Differenzierschaltung 97
den Zeitschaltkreis 98 triggert. Das Ausgangssignal des Zeitschaltkreises 98 nimmt hohen Pegel für eine bestimmte
Zeit an, während der der Transistor Tr9 leitend ist, so daß
Strom zu der Magnetwicklung 8 fließt. Hierdurch wird die Anziehungskraft des in den Elektromagneten 8 eingebauten
Permanentmagneten 9 aufgehoben, so daß sich der Anker 8a aufgrund der Wirkung der Feder Ta wegbewegen
kann. Dadurch dreht sich der Hebel 6 zusammen mit dem Hebel 7 in Gegenuhrzeigerrichtung, so daß der Zapfen 6a
in Anlage an den Endabschnitt 116 des Hebels 11 gebracht wird und den letzteren in Uhrzeigerrichtung gegen die
Vorspannung der Feder 11a dreht. Da der Sperrklauen-Hebel 12 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, wenn
sich der Hebel 11 dreht, wird der Energiespeicherhebel 13 aus der Sperrverbindung gelöst, so daß er sich aufgrund der
Wirkung der Feder 13a in Uhrzeigerrichtung dreht, wobei sich gleichzeitig der Hebe! 15 aufgrund der Unterstützung
des Verbindungshebels 14 dreht, so daß die nicht gezeigten Blendenlamellen auf einen vorgewählten Blendenwert
abgeblendet werden, da der Blendenantriebsring in der nicht gezeigten Objektivfassung durch den abwärts gerichteten
Vorsprung 156 des Hebels 15 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Die Bewegung des Energiespeicherhebels 13
bewirkt auch, daß der Spiegelstellhebel sich unter der Wirkung der Feder 18a in Gegenuhrzeigerrichtung dreht,
da er dem Endabschnitt 13rf des Hebels 13 folgt. Dann dreht sich der Hochklapphebel 22 in derselben Richtung in
Eingriff mit dem Sperrhaken 23, wodurch der Hochklapp-Zwischenhebel
24 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht und der Spiegel 27 durch das entgegengesetzte Ende IAb über
den Zapfen 25 der Spiegelträgerplatte gegen die Vorspannkraft der Feder 20 hochgeklappt wird. Zu Beginn der
Aufwärtsbewegung des Spiegels 27 wird der Schalter 77 aus der Stellung α in die Stellung b bewegt, wodurch die
Verschlußzeitinformation Tv in dem Kondensataor 76 gespeichert wird. Die in Fig. 3 gezeigte Schaltung wird
durch das Schließen eines nicht gezeigten Hauptschalters in Betrieb gesetzt, bevor der Ausloseknopf gedruckt wird, so
daß das Ausgangssignal des Verstärkers 71 eine von der Objekthelligkeit Bv und dem Offenblendenwert Avo
abhängige Spannung annimmt, die mit der Abblendinformation AAv und der Filmempfindlichkeitsinformation Sv
durch die Rechenschaltung 73 verarbeitet wird, um ein der Verschlußzeitinformation Tv entsprechendes Ausgangssigna]
zu erzeugen. Die an dem Kondensator 76 anliegende Spannung entspricht der 7V-Information, d. h. der vorsehend
erläuerte Ablauf führt zum Speichern der Tv-Information
durch den Kondensator 76.
Wenn der Spiegel 27 nacheiner Drehung um 45 den Endpunkt einer Aufwärtsbewegung erreicht hat, wird, da
sich der Spiegelstellhebel bzw. Betätigungshebel 28 in Uhrzeigerrichtung gegen die Feder 20 gedreht hat, der Schalter
29 durch den konvexen Abschnitt 18/) geschlossen, so daß
die Differenzierschaltung 87 einen Ausgangsimpuls erzeugt. Dieser Impuls wird an den Zeitschaltkreis 96
angelegt, der hierdurch getriggert wird und ein Ausgangssignal
erzeugt, das für eine bestimmte Zeit einen hohen Pegel annimmt. Auf dieses Signal hin wird der Transistor
IYJ durchgeschaltet und erregt die Magnetwicklung40. Da
das I-eld des Permanentmagneten 40a vorübergehend aufgehoben
wird, wird das Sperrelement 34 von der Feder 34a nach unten bewegt, so daß die Arme 38 und 36 mit ihren
Klauen 38« und 36« aus den Ansätzen 34c bzw. Mb des
Sperrelements 34 gelöst werden. Hierdurch sind die Verschlußvorhänge
betriebsbereit, wobei ein fehlerhaftes Ablaufen aufgrund ihres Eigengewichts durch geeignete
Maßnahmen, beispielsweise eine geringe Reibung, eine Sperreinrichtung oder eine Feder, verhindert wird.
Der Impuls der Differenzierschaltung 87 wird ferner an den Setzeingang S des ft.S'-Flipflops 88 angelegt, wodurch
das llipflop 88 ein Signal mit hohem Pegel an seinem Ausgang (^ und ein Signal mit niedrigem Pegel an seinem
Ausgang Q erzeugt. Hierdurch werden die Transistoren TrI und TrA clurchgeschaltet, so daß ein Strom durch die
AntriL-bsspulc 66 in der durch einen Pfeil A gezeigten
Richtung fließt und ein Kräftepaar in dem in dem Magnetfeld liegenden Teil der Spule 66 erzeugt wird, das die Welle
35 zu einer Drehung in Uhrzeigerrichtung antreibt. Zusammen mit dieser Drehung dreht sich der Arm 36 in Uhrzeigerrichtung,
wodurch sich die Lamellen 42-1,42-2 und 42-3 des vorderen Verschlußvorhangs von der Belichtungsöffnung
wegbewegen und eine Belichtung eingeleitet wird.
In Abhängigkeit vom (?-Ausgangssignal des Flipflops 88
erzeugt die Verzögerungsschaltung 89 in der vorgegebenen Zeit ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, das an den
Transistor 81 angelegt wird, damit dieser sperrt. Dadurch beginnt die Autladung des Kondensators 80 durch den
Kollektorstrom des Transistors 79. Da die Basis des Transistors 79 mit dem Ausgang des Verstärkers 78 verbunden
ist, ist der Kollektorstrom dem logarithmisch gedehnten Wert der in dem Kondensator 76 gespeicherten TV-Information
proportional.
Damit erreicht die Spannung am Kondensator 80 die Bezugsspannung Kv in einer Zeit, die dem TV-Wert entspricht.
Bei Ablauf dieser Zeit wird das Ausgangssignal der Vcrgleicherschallung 82 invertiert, so daß die Differenzierschaltung
83 getriggert wird und einen Ausgangsimpuls zur Triggerung des Zeitschaltkreises 84 erzeugt, der für eine
bestimmte Zeit ein Ausgangssignal mit hohem Pegel abgibt. Dieses Ausgangssignal schaltet den Transistor Tr6
durch, so daß ein Antriebsstrom durch die Transistoren TrI und 7X>
zu der Antriebsspule 56 in Richtung des Pfeiles A fließen kann. Damit werden die Lamellen 43-1,
43-2 und 43-3 des hinteren Veschlußvorhangs durch die elektromagnetische Antriebsquelle 50 zu einer Ablaufbewegung
angetrieben, da sich die Stellwelle 37 in Uhrzeigerrichtung dreht, wodurch die Belichtung beendet wird.
Hierbei ist die Zeit, in der der Zeitschaltkreis 84 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel erzeugt, geringfügig länger
gewählt als zur Vollendung der Ablaufbewegung der Lamellen des hinteren Verschlußvorhangs erforderlich, um
die Schließbewegung des Verschlusses mit hoher Zuverlässigkeit sicherzustellen.
Zu einem Zeitpunkt während des Schließvorgangs des Verschlusses wird der Schalter 39 durch den Endabschnitt
38c des Arms 38 geschlossen, so daß die Differenzierschaltung 100 einen Ausgangsimpuls erzeugt. Dieser Impuls
wird nach einer Verzögerung durch die Verzögerungsschaltung 101 an den Zeitschaltkreis 102 angelegt, wenn die
Rückstellung der vorderen und hinteren Lamellen des Verschlusses vollendet ist. Wenn der Zeitschaltkreis 102 getriggert
wird, wird der Transistor 7V8 durchgeschaltet, so daß
die Magnetwicklung 32 erregt wird. Da das Feld des Per-■ manentmagneten 32a aufgehoben wird, kann sich der
Hebel 30 aufgrund der Wirkung der Feder 30« in Uhrzeigerrichtung drehen. Die Bewegung des Hebels 30 bewirkt
über den Zapfen 30/) eii.e Bewegung des Hebels 33 in
Gegenuhrzeigerrichtung. Da hierbei die vorderen und hinteren Lamellen des Verschlusses zurückgestellt werden.
lü kann sich das Sperrelement 34 nach oben gegen die Kraft
der Feder 34a bewegen, erreicht so eine ursprüngliche
Lage und wird durch die Wirkung des Permanentmagneten 40a in dieser Lage festgehalten. Zur selben Zeit wird der
Hochklapp-Sperrhaken 23 durch den Zapfen 30c- in Uhrzeigerrichtung
gedreht und von dem Hebel 22 gelöst, wodurch der Spiegel 27 unter der Wirkung der Feder 20 in die
Beobachtungsstellung zurückkehrt.
Diese Bewegung in Uhrzeigerrichtung des Hebels 30 bewirkt femer eine in Gegenuhrzeiterrichtung erfolgende
Bewegung des Signalhebels 17. welche wiederum eine Bewegung in Gegenuhrzeiterrichtung des Verhindungshebels
14 bewirkt, so daß der Hebel 25 aus seiner Verbindung mit dem Hebel 14 gelöst wird. Der Hebel 15 wird in
Gegenuhrzeigerrichtung durch die Feder 15« gedreht, so daß der Blendenmechanismus in seine ursprüngliche Stellung
zurückkehrt, in der die Blendenlamellen voll geöffnet sind.
Die Bewegung des Hebels 30 bewirkt ferner eine in Uhrzeigerrichtung erfolgende Bewegung des Hebels 45
gegen die Kraft der Feder 45«·. wodurch der Klauenabschnitt
45a außer Eingriff mit der Transport-Halteklaue 44 an deren Endabschnitt gerät. Somit wird nach dem Ablauf
der hinteren Vcrschlußlamellen der Transporthebel in Betriebsstellung gebracht, so daß er sich um die Welle
drehen kann. Da ferner die Abwärtsbewegung des Spiegels von einer in Uhrzeigerrichtung erfolgenden Bewegung des
Hebels 24 begleitet ist. wird der Hebel 22 durch den Zapfen 24a in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei die Nokkenfläche
22a den vorspringenden Abschnitt 30/ des Hebels 30 nach oben hebt, um den Anker 31 wieder in
Kontakt mit dem Permanentmagneten 32« zu bringen.
Während der Rückstellvorgang verschiedener Mechanismen von der elektromagnetischen Einrichtung 32 durchgeführt
wird, nachdem der Schließvorgang des Verschlusses durch die elektromagnetische Antriebseinrichtung entsprechend
dem hohen Signal des Zeitschaltkreises 84 beendet ist. geht das Ausgangssignal des Zeitschaltkreises 84 auf
niedrigen Pegel über, bei dem der Rückstellvorgang des Verschlusses durchgeführt wird. Das heißt, in Abhängigkeit
vom niedrigen Signal des Zeitschaltkreises 84 wird die Differenzierschaltung 85 getriggert. so daß sie einen Ausgangsimpuls
zum Rücksetzen des Flipflops 88 erzeugt. Der Impuls der Differenzierschaltung 85 triggert auch den Zeitschaltkreis
90. Der Zeitschaltkreis 90 erzeugt ein Signal mit hohem Pegel einer bestimmten Dauer und der Inverter 91
ein Signal mit niedrigem Pegel. Hierdurch sperren die Transistoren TrI. TrA und 7X>
und die Transistoren 7>2. 7>3 und TrS werden durchgeschaltet, so daß ein Strom
durch die Antriebsspulen 66 und 56 in der durch den Pfeil B angezeigten Richtung (ließen kann. Somit werden die
elektromagnetischen Antriebsquellen gemäß Fig. 2 in entgegengesetzter Richtung gedreht und drehen die Wellen 35
und 37 in Gegenuhrzeigerrichtung, so daß der Verschluß rückgestellt wird. Da die Dauer des Ausgangssignals des
Zeitschaltkreises 90 geringfügig länger als die zum Rückstellen der vorderen und hinteren Verschlußlamellen benötigte
Zeit gewählt ist. kann der Rückstellvorgang des Verschlusses mit hoher Zuverlässigkeit durchgeführt werden.
Ferner ist die Stromstärke der Schaltung 92 größer als die der Schaltung 94 gewählt, so daß bei der Rückstellbewegung
des Verschlusses die hinteren Verschlußlamellen die vorderen schieben, um sicherzusellen, daß der Film nicht
zufälligerweise während des Rückstellvorgangs des Ver-Schlusses geschwärzt wird. Auf die Beendigung der Rückstellbewegung
des Verschlusses folgt ein Übergang des Ausgangssignals des Zeitschaltkreises 90 auf niedrigen
Pegel, bei dem alle Transistoren in der Treiberschaltung sperren, so daß ein schädlicher elektrischer Energiever- H>
brauch verhindert wird. Wenn der Verschluß in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, nimmt das Sperrelement 34 die
in Fig. 1 gezeigte ursprüngliche Lage, so daß die Fortsätze 34i>
und 34c mit den Klauen 36a und 38a der Arme 36 bzw. 38 in Eingriff stehen und der Verschlußmechanismus in der
Rückstellage verriegelt ist.
Nachstehend wird näher auf den Filmtransportvorgang nach Abschluß der Belichtung eingegangen. Wenn ein
nicht gezeigter Filmtransporthebel gespannt wird, wird die Transportwelle 1, da der Hebel 45 nicht mit der Sperrklaue
44 in Eingriff steht, in der durch den Pfeil angegebenen Richtung gedreht.
Der Nocken 2 wird ebenfalls gedreht. Hierdurch wird der Hebel 3 in Uhrzeigerrichtung durch den Nockenfolger
4 gedreht, wodurch auch der Hebel 5 in Uhrzeigerrichtung angetrieben wird. Hierdurch wird der Hebel 48 durch den
Zapfen 56 in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei der Stufenabschnitt des Zapfens 48a den Hebel 13 in Gegenuhrzeigerrichtung
gegen die Feder 13a dreht, bis dieser mit dem Sperrklauen-Hebel 12 in Eingriff steht. Folglich steht die
Blattfeder 5a an dem Hebel 5 mit dem Zapfen 6b an dem Hebel 6 in Eingriff und der Hebel 6 wird in Uhrzeigerrichtung
gedreht, um den Anker 8a in Kontakt mit dem Elektromagneten 8 zu bringen, womit ein Zyklus eines
Filmtransport- und Spannvorgangs abgeschlossen ist.
Die in Serie geschalteten Synchronschalter 46 und 47 sind lediglich geschlossen, wenn der Verschluß voll geöffnet
ist, und dienen als Steuerschalter für eine nicht gezeigte Blitzeinrichtung.
Da der Rückfuhrvorgang des Spiegels, der Lösevorgang 4()
der Sperre des Filmtransportmechanismus, die Rückfuhrbewegung des Sperrelements des Verschlusses und die
Rückfuhrbewegung der Blende von einer weiteren elektromagnetischen Einrichtung eingeleitet werden, die unabhängig
von den vorstehend beschriebenen elektromagnetisehen
Antriebsquellen sind, kann deren verfügbare Energie ausschließlich zum Öffnen und Schließen des Verschlusses
verwendet werden. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Kamera, bei der der Verschluß und die anderen
Mechanismen von einer gemeinsamen elektromaganetischen Antriebsquelle angetrieben werden, kann daher
eine beträchtlich höhere Betriebszuverlässigkeit des Verschlusses erzielt werden.
Da der Rückstellvorgang der verschiedenen Mechanismen mit Ausnahme des Verschlusses durch einen weiteren
Elektromagneten gesteuert wird, kann auch der Zeitpunkt des Rückstellvorgangs leicht durch elektrische Signale vorgegeben
werden. Da ferner der Elektromagnet mechanisch unabhängig vom Verschluß ist, ist der FreiheitsgTad bei der
Auslegung und Anordnung des Elektromagneten besonders groß.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
fi5
Claims (2)
1. Kamera mit elektromagnetischem Antrieb, bei der eine elektromagnetische Antriebsquelle bei Beaufschlagung
mit Strom die Antriebskraft für den Kameraverschluß erzeugt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein von einem Verschluß-Abschaltsignal steuerbares elektromagnetisches Stellglied (32) zur Einleitung
einer Rückführbewegung einer automatischen Blende und eines Freigabevorgangs einer Transportsperre eines
Filmtransportmechanismus (1,2,44,45) vorgesehen ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (34, 40) zur Verschlußverriegelung,
die in Abhängigkeit von einem Auslösevorgang entriegelbar und durch das elektromagnetische Stellglied
(32) in einen Verriegelungszustand steuerbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP13256479A JPS5655928A (en) | 1979-10-15 | 1979-10-15 | Single-lens reflex camera having electromagnetic driving source |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3038813A1 DE3038813A1 (de) | 1981-04-30 |
| DE3038813C2 true DE3038813C2 (de) | 1986-08-14 |
Family
ID=15084243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3038813A Expired DE3038813C2 (de) | 1979-10-15 | 1980-10-14 | Kamera mit elektromagnetischem Antrieb |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4306793A (de) |
| JP (1) | JPS5655928A (de) |
| DE (1) | DE3038813C2 (de) |
Families Citing this family (9)
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| DE3145472C2 (de) * | 1980-12-09 | 1986-03-27 | Copal Co. Ltd., Tokio/Tokyo | Vorrichtung zur Arretierung eines Verschlußvorhangmitnehmers bei einem elektronischen Kameraverschluß |
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| US4407578A (en) * | 1982-05-03 | 1983-10-04 | Polaroid Corporation | Efficient electromagnetic actuator usable as photographic shutter |
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| JP2877544B2 (ja) * | 1991-04-04 | 1999-03-31 | キヤノン株式会社 | 電動駆動カメラ |
| US5973734A (en) | 1997-07-09 | 1999-10-26 | Flashpoint Technology, Inc. | Method and apparatus for correcting aspect ratio in a camera graphical user interface |
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| JP5127340B2 (ja) * | 2007-07-26 | 2013-01-23 | キヤノン株式会社 | シャッタ装置及びシャッタ装置を備えた撮像装置 |
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1979
- 1979-10-15 JP JP13256479A patent/JPS5655928A/ja active Granted
-
1980
- 1980-10-14 DE DE3038813A patent/DE3038813C2/de not_active Expired
- 1980-10-14 US US06/196,359 patent/US4306793A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| DE3038813A1 (de) | 1981-04-30 |
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| JPS6311652B2 (de) | 1988-03-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |