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KOMPAKTWOHNUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Kcppaktwohnung
oder ein ähnliches Unterkommen, das insbesondere anwendbar ist als eine leicht transportahele
sowie aufsetzbare und demontierbare Wohnungseinheit für Notfälle.
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Meistens werden fur Notfälle, z.B bei Uberstromungen und dergleichen
Katastrophen Zelte benutzt die leider nach kürzerer Zeit nicht befriedigen, noch
abgesehen davon dass das Aufsetzen der Zelte sowie der eingenommenen Raum mit Bezug
auf den benötigten Spannorgane viel Zeit bzw. viel Platzbedarf nicht. Solche Notunterkommen
lehnen sich nicht ur permanente Bewohnung und ausserdem ist das Zelttuch nicht immer
geignet für eine dauerende intensive Bewohnung.
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Die Erfindung bezweckt nun eine neuartige Kompaktwohnung zu schaffen
die einerseits wie ein Zelt leicht zusammenfaltbar ist und ancererseits die Festigkeit
und Dauersamkeit einer richtigen Wohnung leistet ohne dass dabei die zusammenlegbare
Bedachung unter schlechten Wetterumstände Anlass zu üblichen leckschaden gibt.
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Daneben ermöglicht die Erfindung alle dazu gehörenden Teile integral
und leicht ausnehmbar in einer Transportkiste versandtfertig zu verpacken wonach
auf der Baustelle leicht uns schnell aufgebaut werden kann. Dazu kommt dass die
Kosten dieser Kompaktwohnung etwa gleich an einem Zelt sind und deshalb mit allen
weiteren beachtlichen Vorteile weit vorzuziehen ist aus dem Standpunkt der semi-permanenten
Bewohnung für den künftigen.
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Bewohnern.
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Die Kcmpaktwohnung ist nach der Erfindung zusammengesetztaus einer
zusammenfaltbaren Bedachung in Verbindung mit einer Zahl plattenförmigen auf stehenden
Paneelelemente die mittels geeigneten Spannorgane mit Hinsicht auf einer vorabbestimnten
Grundumriss und unter gleichzeitiger Benutzung einer Transportkiste ffur die Kompaktwohnung,
zu eine mehreckigen Wohnungswand vorgespannt wird und die Mehrheit der Paneelelemente
harmonika-artig und die Rest welche von den Längsseiten der Transportkiste gebildet
wird, einheitlich miteinander verbunden die Wohnungswand bildet
welche
polygonal ausgeführt ist und wobei Paneelemente der Wohnungswand versehen sein können
mit einer Tür- bzw. Fensteröffnung und die Bedachung gebildet wird von einer Zahl
sektorartig verlaufenden einheitlich mit einander verbundenen Dachelemente die von
der Mitte der Bedachung aus zentral von einem an sich bekannten Unterkonstruktion
leicht geneigt hoch gehalten wird unter gleichzeitiger Umspannung der oberen Wohnungswand
von der unteren Bedachungsrand mittels Bedachungsspannorgane die im Bereich der
gegenseitiger Verbindung benachbarter Paneelelemente verriegelbar festgehalten sind.
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Dm Gegensatz zu den Beschränkungen die man hat bei Zelte und dergleichen
Notunterkommen, ist es nun möglich die Paneelelemente doppelwandig auszuführen und
dadurch Schutz zu bieten gegen Kälte und Wårme, einb Moglichkeit die bei Anwendung
von Zelte nur mit grössen Aufwand erreichbar wird. Ausserdem sind abschliessbare
Tür - und Fensteröffnungen möglich und ist Lärm weitgehend zu unterdrucken. Diese
Vorteile sind wesentlich fur die Bewohner die ein bequemes Notunterkatmen nach Art
einer Privatwohnung einnehmen.
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Die Wohnungswand muss genügend eigene Ste;ifigkeit besitzen die dadurch
entsteht, durchdass jede Seite der polygonalen Wohnungswand gebildet wird von zwei
harnonika-artig biegsamen Paneelelemente welche Seite in der Längsmitte geteilt
ist und wobei die gegenseiteige Verbindung benachbarter Paneelelemente gebildet
wird von zwei Lngsrinnen die sich je an einer Paneelelementseite befinden im Bereich
der Verbindung und wobei jeweils ein längliches biegsames Kupplungsglied mit seinen
verriegelbaren Längsrändern in den Rinnen festgehalten wird.
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Die Ausführung der ziemlich steifen Paneelelemente mit dem Kupplungsglied
ist derart dass nicht nur allein die beabsichtigte Verbindung ausserordentlich befriedigend
ist, aber dass auch dadurch die gegenseitige Verspannung der Paneelelemente begünstigt
wird und zusätzlich noch zwischen den zusanrnnstossenden Paneelränder und das Kupplungsglied
eine stabile blftsäule geschaffen wird. Diese letzte teilt eine sehr gute Isolation
mit gegen Kälte oder Warme in der Wohnung und ist dadurch noch sehr nutzlich auch.
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Die Stabilität der Verbindung zwischen den anstossenden Ränder der
Paneelelemente wird noch dadurch vergrössert indem, abgesehen von den Wandteile
die von den Längsseiten der Transportkiste gebildet werden, der vorgespannte Anschluss
von benachbarten Wohnungsseiten unter einem Eck vorgesehen ist durchdass eine im
Durchschnitt abgeschrä gten Kopf- 14 fläche an der Kopfkante des anderen Wandteiles.
Auch wird in dieser Ausführungsform die Flachabdichtung zwischen den einander anstossenden
Paneellängsränder bevorzugt und dadurch die Unbeweglichkeit der einge--schlossenen
Luftsäule befördert. kante des einen Wandteiles anstösst gelen einen im Durchschnitt
gleich abgeschrägten tängs-Es hat sich als äusserst praktisch erwiesen um die Kontouren
des Grundumrisses bereits vorab festzulegen mittels eines fest auf den Boden zu
verankerendes Zelttuch das mit der Transportkiste kuppelbar ist und wobei im Randbereich
des polygonalen Zelttuches aussenseitig der Wand ein Bodenspannorgan vorgesehen
ist dass die Vorspannung im Bodenbereich auf liefert und weiter innenseitig der
Wand der Zelttuchrand über eine geringe Höhe hochgezogen wird und mittels Halteorgane
leicht mit den Paneelelemente verbunden wird. An der Innenseite der Wohnung wird
der Rand des Zelttuches hochstehend befestigt sodass kein Regenwasser hineinfliessen
kann. An der Aussenseite der Paneelelemente ist ein oder sind mehrere Bodenspannorgane
vorgesehen die die Wohnungswand fixieren hinsichtlich des Grundumrisses.
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Nach der Erfindung wird die Unterkonstruktion des Daches gebildet
von einer Zahl in ein Zentralelement mit einem Ende einzuführenden stabförmigem
Dachträger wovon jeweils das gegenüberliegende Ende über eine Ecke gebogen eingeführt
wird in einer Ausnehmung die vorgesehen ist an der Oberseite der Paneelelemente
im Bereich der Verbindung mt dem Dachrand. Hierdurch entsteht eine stabile aufgespannte
Dachkonstruktion und das Zentralelement lasst sich z.B. mittels eines Ringes und
unter Benutzung eines Verankerungsseiles auch noch direkt im unterliegenden Boden
verankeren.
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Es ist vorteilhaft das die Ausnehmung geteilt ist und jeweils in
zwei benachbarten Wohnungswandseiten vorgesehen ist. Dabei wird bevorzugt um die
Enden der Dachträger formschlüssig in der vorgespannten
Wohnungswand
auf zunehmen wodurch auch die Randspannungen des Daches herunte:gebracht werden
können.
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Nach Art eines Regensckirmskönnen die Sektoren der Dachelemente leicht
in dem Zentralelement festgesetzt werden und diese Konstruktion ermöglicht die schnelle
Aufbau bzw. Abbau der Dachkonstruktion.
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Mit Vorteil sind alle Seitenwände der Transportkiste selbst anwendbar
als Wohnungswand sodass hieraus mehrere Vorteile entstehen.
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Transportbeschädigungen treten nicht leicht auf denn das Material
der Paneelelemente, z.B. hartes Kunststoffmaterial, ist dafür geeignet.
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Die Kcmpaktwohnung ist auch nach seiner Benutzung als Notwohnung
immer noch langzeitig brauchbar als Wohnung und zwar dadurch durchdass mehrere Kompaktwohnungen
schaltbar sind zu einer kamfortabelen grösseren Wohnung. Obwohl die Kompaktwohnung
sich besonders eignet für den obenbeschriebenen Zweck, lässt sich vermuten dass
sie auch nutzbar sein würde als eine Ferienwohnung oder, eine Art Bungalow wenn
mehrere zusamnelgeschaltet sind. Dies findet schon statt indem ein Paneelelement
einer Wohnungseinheit mit zwei statt ein Paneeltürelement ausgerüstet wird.
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In einer bevorzugten Ausührungsform ist der Grundumriss der KompaktwDhnung
siebenkantig und die sieben Seiten eines regelmässigen Achteckes umfasst vermehrert
mit einem dreieckigen Grundoberfläche wovon die Hypothenusa gleich ist mit der achten
Seite des Achtzckes und wovon die Beine gebildet werden von den verlängerten Seiten
der angrenzenden Seiten des Achteckes die unter einem rechten Winkel zusammentreffen.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile werden ersichtlich aus der nachfoAgendenBeschreibung
an Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Kompaktwohnung.
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Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
Es zeigen in der Zeichnung Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Transportkiste
oder Kontainer der die zusammengelegte Kompaktwohnung enthält; Fig. 2 ist eine perspektivische
Darstellung des Kontainers und zeigt die Wandteile der Kompaktwohnung; Fig. 3 veranschaulicht
den festgelegten Grundriss der Xompaktwohnung etwa in Form eines Achteckes; Fig.
4 ist in perspektivischer Darstellung eine weiter Phase des Wohnungsaufbaus; Fig.
5-7 sind in perspektivischer Darstellung drei Phasen bei der Montage der Bedachung;
Fig. 8-10 sind Einzelheiten, teilweise im Durchschnitt. teilweise in perspektivischer
Darstellung, und in Obenansicht, der Paneelverbindungen zur Bildung der Wohnungswand;
Fig. 11 ist ein teilweiser Durchschnitt der Kompaktwohnung während des Anbringens
der doppelwandigen Bedachung für Isolationszwecke; Fig. 12 und 13 ist ein teilweiser
Durchschnitt bzw. eine teilweise perspektivische Darstellung des zentralen Dachteiles
mit dem Anschluss der verschiedenen Dachträger; Fig. 14 zeigt den Aufbau der doppelwandigen
Verbindung des Daches mittels eines Dachträgers und die Anordnung der Wandteile;
Fig. 15 ist eine Seitenansicht der Kompaktwohnung; Fig. 16 ist eine Seitenansicht
des Kontainers und Fig. 17 ist eine Draufsicht von drei geschalteten Kompaktwohnungen
die mittels gemeinsamen Durchgänge miteinander in Verbindung stehen.
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Die Fig. 1 zeigt die eingepackte Kompaktwohnung in Form eines Kontainers
und Fig. 2 zeigt der geöffnete Kontainer wovon die Seitenwände 1,2 gleichzeitig
die aufstehenden Wandteile der Kompaktwohnung bilden. Mit der Seitenwand 1 in Fig.
2 steht ein Pakket harmonika-artig gefaltenen Wandteile 3 in Verbindung welche Letzte
über Kupplungsglieder scharnier artig mit ihren Längsränder oder in den Bereich
davon, mit einander zu einer Wohnungswand herausziehbar sind. Je zwei bewegliche
Wandteile, wie z.B. die Seitenwände 1,2 die in der ausgezogenen Stellung als Wandteile
4,5 fungieren, bilden zusarnraen eine flache Wand 6 für die Kompaktwohnung und sieben
solcher Wände und
die festgelegte Eciverbindung des Kontainers
bilden die aufstehende Wohnungswand womit auch die Stabilität der Kompaktwohnung
versichert wird. Die Kopfwandteile 7,8 des Kontainers sind nicht beweglich und sind
mit der steifen Eckverbindung behilflich bei dem Ausbau bzw. Aufbau der Wohnung.
In Fig. 3 ist der Grndriss der Wohnung ausgelegt. Der Bodenteil 9 ist mit Ausnahme
eines zusätzlichen Dreiecks hergestellt aus einem Vinylzelttuch dass die Form eines
regelmässigen Achtecks hat. Der Grundriss wird weiter definiert on Profile 10 dessen
Enden in den Eckbereiche 11 von geeigneten Verb indungsorgane (nicht gezeichnet)
mb teinandor zu einem steifen Bodenbegrenzung für die aufstehende Wohnungswand dient.
Je nach den Bedürfnisse kann nachträglich über den Vlnylzelttuch für permanente
Zwecke ein Fussboden oder ein fester Bodenbelag angebracht werden.
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Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei Phasen des Wohnungsaufbaus wobei je
zwei Wandteile 3 zusammen zu, einer flachen Wand ausgezogen werden und die Wand
hat eine Gesamtlänge die mit der Länge eines Profils 10, die Seitenlänge des Achteckes,
übereinstimmt. Es spricht für sich dass die Wandteile je nach den BedürfnLsse wohl
versehen sein können mit Fenster- oder Türöffnungen 12 bzw. 13 . Nach der Anordnung
der Wohnungswand aus den verschiedenen Wandteile 3 muss die Bedachung die sich aufgefaltet
wie ein Regenschirm im Kontainer befindet, aufgestellt werden. Mittels hier nicht
gezeichneten an und für sich bekannten Scnellverriegelungsorgane werden zuerst der
Wandteil 5 des Kontainers verbunden mit dem Längsrand des letzten Wandteiles 3 in
Fig. 4 wonach die Bedachungseinheit 14 in der Mitte des Achteckes auf den Boden,
sehe Fia. 5, aufgestellt wird. Die Art und Konstruktion der kompletten Bedachungseinheit
14 ist aus den Fig. 5-7 und 11-14 ersichtlich. Sie besteht aus einem zentralen Teil
15, z.B. aus Blech, versehen mit mehreren Einstecköffnungen 16 in deren Wände 17
die Enden von einem rohrförmigen Dachträger 19 drehbar mittels eines Scharnierorgans
18 befestigt sind, etwa nach Art eines Regenschirms. Fig. 12 zeigt mit gestrichelten
Linien die Stellung der Dachträger 19 in der Stellung der Bedachungseinheit 14 nach
Fig. -5. Die Bedachung selbst besteht z.B. auch aus einem Vinylzelttuch dass in
Sektoren unterteilt ist die in den Fig. 5-7 schematisch wiedergegeben ist.
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Eine solche regenschirmartige Aufbau wird bekannt unterstellt und
deshalb nicht weiter auseinandergesetzt.
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Es sind acht Dachträger 19 vorgesehen und jeder davon, sehe Fig.
14, kann mit seinem umgebogenen Ende 20 dass sich verjüngt,in einem kurzen Rohrstück
21 eingeführt worden in einer Aussparung 22 die gebildet wird an der Oberseite der
Verbindung zwischen benachbarten Wandteile 23, 24. Diese Aussparungen 22 befinden
sich auf den acht Eckbereiche des regelmässigen Achteckes. Nur bei dem Anschlusspünkte
mit dem Kontainer ist das Vinylzelttuch des Dachsektors etwas verlängert, wie aus
den Fig.
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6 und 7 ersichtlich ist. Die Länge eines Dachträgers ist weiter so
viel grösser als der Verbindungslinie eines Winkelpunktes des Achteckes mit der
Zentralmitte, dass beim Aufsetzen der Bedachung ein geringfügiger Neigungswinkel
von etwa 60 entsteht, sehe Fig. 11, der genügt um Himmelwasser leicht abzuführen.
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Die besondere Verbindungsart zwischen den benachbarten Wandteile
25, 26, 27 ist in den Fig. 8-10 weiter dargestellt.
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Die Wandteile 25-27 sind identischer Gestaltung, sind aber in einem
speziellen Stand jeweils aufgestellt, sehe Fig. 9. Benachbarten Wandteile sind etwa
scharnierartig miteinander verbunden mittels eines Kupplungsgliedes 28. Jedes Wandteil
ist an jeder Seite im Bereiche seines Längsrandes versehen mit einer durchlaufenden
Rinne 29, 30 worin die profilierten Profilrätider 31 festgehalten werden. Dazu kann
eine Rinne z.B. schwalbenschwanzförmig ausgeführt werden aber auch andere Formen
sind anwendbar zum Festhalten des eingeschobenen Kupplungsglieds. Es sind zahllose
Ausführungen solcher Verbindungen bekannt womit Längsränder formschlüssig festgehalten
werden in einer Rinne; solche Längsränder können z.B. noch zusätzlich verstärkt
werden mit einem stabförmigen Element, der Längsrand kann hohl ausgeführt sein.
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Diese Verbindungsarten sind längst bekannt und brauchen hier keine
weitere Auseinandersetzung mehr.
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Die Breite des Kupplungsgliedes 28 ist weniger als der Verbindungsabstand
zwischen den Rinnen 29, 30 in den benachbarten Wandteile 25-27 und deshalb kann
die Verbindung mit den Kupplungsglieder 28 nur dann unter einer bestimmten Vorspannung
in den gezeichneten Endstellungen in Fig. 9 erreicht werden unter der Voraussetzung
dass die Kupplungsglieder von biegsamen Material hergestellt sind mit für diesen
Zweck erforderlichen hohen
Beanspruchungseigenschaften. Obwohl
die verschiedenen Wandteile auch wohl ungleich ausgeführt werden können lohnt es
sich natürlich um ein einheitliches Wandteil anzuwenden, wie es in den Figuren gezeichnet
ist. Jedes Wandteil 25-27 besteht z.B. aus einer Dandwichkonstruktion, d.h. eine
Aussenhaut mit dazwischen eine Isolationsschilcht, das Gesamte hat eine ziemlich
grösse Steifigkeit. Die Aflssenhaut der Vorderseite und Rückseite eines Wandteiles
sind durch eine Naht, die in Fig. 8 schematisch angedeutet ist, mit einander verbunden.
Wie Fig. 10 zeigt in einem Durchschnitt itt ein Längsrand 32 recht ausgeführt, der
gegenüberliegende Längsrand desselben Wandteiles ist abgeschrägt ausgeführt und
mit 33 bezeichnet. Die rechte einander anstössenden Ränder befinden sich dabei jeweils
in der geteilten Mitte eines Wohnungswands, die abgeschrägte Ränder befinden sich
jeweils im Winkelbereich des Achteckes wie die Fig. 9 zeigt. Mit Pfeile sind in
die Fig. 9 die Auffalt- und Streckrichtungen angegeben und damit die Reihenfolge
des Aufsetzens bzw. des Abbaus der Kompaktwohnung. Die bereits erworbene Stabilität
der Kompaktwohnung welche durch die ausgeübte Vorspannung mittels den Kupplungsglieder
entsteht, wird noch weiter konsolidiert von der Befestigung mit Zugbänder an der
Oberseite bzw. An der Bodenseite der Wandteile. Vorzugsweise sind dazu die Wandteile,
z.B. die Wandteile 23, 24 in die Fig. 11 und 14 versehen mit Ausnehmungen 34 und
35 und ähnliche Ausnehmungen befinden sich an der Bodenseite bei 36 in die Fig.
11. Diese Ausnehmungen 34, 35 und 36 sind nur im Randbereich des Wandteiles eingelassen
und erstrecken sich nicht über die volle Wandbreite. Der Zweck davon ist dass die
Wohnungsbodenseite mit Zugbänder festgezogen wird gegen den Profilstäbe 10, sehe
Fig. 11 und an der Oberseite wird das oberste Zelttuch, dass mit einem eingenähten
Zugband versehen ist, über den Rand gezogen und kann dann mittels der Ausnehmung
34, 35 gespannt werden. In die Fig. 14 ist mit einem Pfeil die endgültige Stellung
des oberen Zelttuchrandes 39 in der Ausnehmung 34, 35 angegeben. Weitere Einzelheiten
davoii sind nicht wiedergegeben aber sind für einen Sachverständigen leicht zu verstehen.
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Nach der Anordnung der äusseren Bedachung kann nachträglich auch
noch eine Isolationsbedachung angebracht werden wie aus den Figuren 11 und 14 schematisch
ersichtlich ist. Unter Benutzung
von je ein Loch 38 auf den Eckpünkte
wird ein Isolationsdach 39 mitgespannt als die Dachträger 19 angebracht werden.
Bei der bereits erwähnten Sandwichkonstruktion der Wandteile ist die Bedachungsisolation
natürlich ebensowichtig bei permanter Bewohnung und bei hohen Temperaturunterschiede.
Unter Umstände könnte der zentralen Teil des Daches 15 noch durch einen Seil am
Boden verankert werden, abhängig von den Wetterumstände.
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Die Fig. 15 zeigt noch wie das Zugband 40 an der Bodenseite sichtbar
ist und an der Oberseite ist der Anschluss mit der Bedachung auch in Seitenansicht
wiedergegeben. Fig. 16 zeigt der Kontainer 41 worin alle Wohnungsteile verpackt
sind und wobei das Zugband 40 gleichzeitig zum Verschluss des Kontainers dienen
kann.
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Selbstverständlich sind mehrere Wohnungseinheiten einer Kompaktwohnung
schaltbar zu einem grösseren Komplex. In Fig. 17 ist diese Möglichkeit wiedergegeben
und es spricht für sich dass hier unbeschränkte Kombinationen für sowohl Notwohnungen,
semipermanente und permanente Kompaktwohnungbau denkbar sind.
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In einem Beispiel hat ein einziges Wandteil eine Breite von 80 cm
und ist der Wanddicke 4 cm bei einer Paneelhohe von 200 cm. Die flandabschrägung
des Wandteiles beträgt (Fig. 9) 22es, das Kupplungsglied besteht aus Gummi das dauernd
an hohen Beanspruchungserfordernisse entspricht.
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Die Vorteile dieser neuen Kompaktwohnung sind zahlreich.
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Ausserdem sind die verschiedenen Wandteile leicht auswechselbar, ein
besonderes Vorteil bei Reparatur aber auch zur Wahl bei der gewünschten Anordnung
von Fenster- und Türwandteile. Bei einer mehr permanenten Bewohnung kann auch wohl
verzichtet worden auf dem Kontainerteil der Wände welcher Teil dann einfach von
gesonderten einschiebbaren - mittels des Kupplungsgliedes - Wandteile ersetzt werden
kann.
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Für den Grundumriss der Kompaktwohnung kann die Benutzung von üblichen
Zeltnagel zweckhaft sein; bei mehr permanenter Bewohnung kann ein Bretterboden mit
festem Bodenbelag in Betracht kommen. Obwohl im Ausführungsbeispiel eine achteckige
Kompaktwohnung beschrieben ist, kann die Kompaktwohnung polygonal vom Grundriss
sein und die Wandteile oder Paneelelemente brauchen nicht von denselben Abmessungen
zu sein. Zum schnellen Aufsetzen der Kompaktwohnung für Notfälle ist der beschriebenen
Aufbau der Kompaktwohnung jedoch äusserst zweckhaft.