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DE3240013A1 - Transportabele kompaktwohnung - Google Patents

Transportabele kompaktwohnung

Info

Publication number
DE3240013A1
DE3240013A1 DE19823240013 DE3240013A DE3240013A1 DE 3240013 A1 DE3240013 A1 DE 3240013A1 DE 19823240013 DE19823240013 DE 19823240013 DE 3240013 A DE3240013 A DE 3240013A DE 3240013 A1 DE3240013 A1 DE 3240013A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
apartment
wall
compact
roof
panel elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823240013
Other languages
English (en)
Inventor
Marinus Bernardus Foppe van Dipl.-Ing. 2613 Delft Meer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meer marinus Bernardus Foppe Van dipl-Ing
Original Assignee
Meer marinus Bernardus Foppe Van dipl-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Meer marinus Bernardus Foppe Van dipl-Ing filed Critical Meer marinus Bernardus Foppe Van dipl-Ing
Priority to DE19823240013 priority Critical patent/DE3240013A1/de
Priority to AU22047/83A priority patent/AU2204783A/en
Priority to EP83903510A priority patent/EP0125264A1/de
Priority to PCT/EP1983/000286 priority patent/WO1984001796A2/de
Publication of DE3240013A1 publication Critical patent/DE3240013A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/344Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts
    • E04B1/345Structures deriving their rigidity from concertina folds
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/344Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts
    • E04B1/3442Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts folding out from a core cell
    • E04B1/3444Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts folding out from a core cell with only lateral unfolding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • TRaNSPORTABg1°w
  • KOMPAKTWOHNUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Kcppaktwohnung oder ein ähnliches Unterkommen, das insbesondere anwendbar ist als eine leicht transportahele sowie aufsetzbare und demontierbare Wohnungseinheit für Notfälle.
  • Meistens werden fur Notfälle, z.B bei Uberstromungen und dergleichen Katastrophen Zelte benutzt die leider nach kürzerer Zeit nicht befriedigen, noch abgesehen davon dass das Aufsetzen der Zelte sowie der eingenommenen Raum mit Bezug auf den benötigten Spannorgane viel Zeit bzw. viel Platzbedarf nicht. Solche Notunterkommen lehnen sich nicht ur permanente Bewohnung und ausserdem ist das Zelttuch nicht immer geignet für eine dauerende intensive Bewohnung.
  • Die Erfindung bezweckt nun eine neuartige Kompaktwohnung zu schaffen die einerseits wie ein Zelt leicht zusammenfaltbar ist und ancererseits die Festigkeit und Dauersamkeit einer richtigen Wohnung leistet ohne dass dabei die zusammenlegbare Bedachung unter schlechten Wetterumstände Anlass zu üblichen leckschaden gibt.
  • Daneben ermöglicht die Erfindung alle dazu gehörenden Teile integral und leicht ausnehmbar in einer Transportkiste versandtfertig zu verpacken wonach auf der Baustelle leicht uns schnell aufgebaut werden kann. Dazu kommt dass die Kosten dieser Kompaktwohnung etwa gleich an einem Zelt sind und deshalb mit allen weiteren beachtlichen Vorteile weit vorzuziehen ist aus dem Standpunkt der semi-permanenten Bewohnung für den künftigen.
  • Bewohnern.
  • Die Kcmpaktwohnung ist nach der Erfindung zusammengesetztaus einer zusammenfaltbaren Bedachung in Verbindung mit einer Zahl plattenförmigen auf stehenden Paneelelemente die mittels geeigneten Spannorgane mit Hinsicht auf einer vorabbestimnten Grundumriss und unter gleichzeitiger Benutzung einer Transportkiste ffur die Kompaktwohnung, zu eine mehreckigen Wohnungswand vorgespannt wird und die Mehrheit der Paneelelemente harmonika-artig und die Rest welche von den Längsseiten der Transportkiste gebildet wird, einheitlich miteinander verbunden die Wohnungswand bildet welche polygonal ausgeführt ist und wobei Paneelemente der Wohnungswand versehen sein können mit einer Tür- bzw. Fensteröffnung und die Bedachung gebildet wird von einer Zahl sektorartig verlaufenden einheitlich mit einander verbundenen Dachelemente die von der Mitte der Bedachung aus zentral von einem an sich bekannten Unterkonstruktion leicht geneigt hoch gehalten wird unter gleichzeitiger Umspannung der oberen Wohnungswand von der unteren Bedachungsrand mittels Bedachungsspannorgane die im Bereich der gegenseitiger Verbindung benachbarter Paneelelemente verriegelbar festgehalten sind.
  • Dm Gegensatz zu den Beschränkungen die man hat bei Zelte und dergleichen Notunterkommen, ist es nun möglich die Paneelelemente doppelwandig auszuführen und dadurch Schutz zu bieten gegen Kälte und Wårme, einb Moglichkeit die bei Anwendung von Zelte nur mit grössen Aufwand erreichbar wird. Ausserdem sind abschliessbare Tür - und Fensteröffnungen möglich und ist Lärm weitgehend zu unterdrucken. Diese Vorteile sind wesentlich fur die Bewohner die ein bequemes Notunterkatmen nach Art einer Privatwohnung einnehmen.
  • Die Wohnungswand muss genügend eigene Ste;ifigkeit besitzen die dadurch entsteht, durchdass jede Seite der polygonalen Wohnungswand gebildet wird von zwei harnonika-artig biegsamen Paneelelemente welche Seite in der Längsmitte geteilt ist und wobei die gegenseiteige Verbindung benachbarter Paneelelemente gebildet wird von zwei Lngsrinnen die sich je an einer Paneelelementseite befinden im Bereich der Verbindung und wobei jeweils ein längliches biegsames Kupplungsglied mit seinen verriegelbaren Längsrändern in den Rinnen festgehalten wird.
  • Die Ausführung der ziemlich steifen Paneelelemente mit dem Kupplungsglied ist derart dass nicht nur allein die beabsichtigte Verbindung ausserordentlich befriedigend ist, aber dass auch dadurch die gegenseitige Verspannung der Paneelelemente begünstigt wird und zusätzlich noch zwischen den zusanrnnstossenden Paneelränder und das Kupplungsglied eine stabile blftsäule geschaffen wird. Diese letzte teilt eine sehr gute Isolation mit gegen Kälte oder Warme in der Wohnung und ist dadurch noch sehr nutzlich auch.
  • Die Stabilität der Verbindung zwischen den anstossenden Ränder der Paneelelemente wird noch dadurch vergrössert indem, abgesehen von den Wandteile die von den Längsseiten der Transportkiste gebildet werden, der vorgespannte Anschluss von benachbarten Wohnungsseiten unter einem Eck vorgesehen ist durchdass eine im Durchschnitt abgeschrä gten Kopf- 14 fläche an der Kopfkante des anderen Wandteiles. Auch wird in dieser Ausführungsform die Flachabdichtung zwischen den einander anstossenden Paneellängsränder bevorzugt und dadurch die Unbeweglichkeit der einge--schlossenen Luftsäule befördert. kante des einen Wandteiles anstösst gelen einen im Durchschnitt gleich abgeschrägten tängs-Es hat sich als äusserst praktisch erwiesen um die Kontouren des Grundumrisses bereits vorab festzulegen mittels eines fest auf den Boden zu verankerendes Zelttuch das mit der Transportkiste kuppelbar ist und wobei im Randbereich des polygonalen Zelttuches aussenseitig der Wand ein Bodenspannorgan vorgesehen ist dass die Vorspannung im Bodenbereich auf liefert und weiter innenseitig der Wand der Zelttuchrand über eine geringe Höhe hochgezogen wird und mittels Halteorgane leicht mit den Paneelelemente verbunden wird. An der Innenseite der Wohnung wird der Rand des Zelttuches hochstehend befestigt sodass kein Regenwasser hineinfliessen kann. An der Aussenseite der Paneelelemente ist ein oder sind mehrere Bodenspannorgane vorgesehen die die Wohnungswand fixieren hinsichtlich des Grundumrisses.
  • Nach der Erfindung wird die Unterkonstruktion des Daches gebildet von einer Zahl in ein Zentralelement mit einem Ende einzuführenden stabförmigem Dachträger wovon jeweils das gegenüberliegende Ende über eine Ecke gebogen eingeführt wird in einer Ausnehmung die vorgesehen ist an der Oberseite der Paneelelemente im Bereich der Verbindung mt dem Dachrand. Hierdurch entsteht eine stabile aufgespannte Dachkonstruktion und das Zentralelement lasst sich z.B. mittels eines Ringes und unter Benutzung eines Verankerungsseiles auch noch direkt im unterliegenden Boden verankeren.
  • Es ist vorteilhaft das die Ausnehmung geteilt ist und jeweils in zwei benachbarten Wohnungswandseiten vorgesehen ist. Dabei wird bevorzugt um die Enden der Dachträger formschlüssig in der vorgespannten Wohnungswand auf zunehmen wodurch auch die Randspannungen des Daches herunte:gebracht werden können.
  • Nach Art eines Regensckirmskönnen die Sektoren der Dachelemente leicht in dem Zentralelement festgesetzt werden und diese Konstruktion ermöglicht die schnelle Aufbau bzw. Abbau der Dachkonstruktion.
  • Mit Vorteil sind alle Seitenwände der Transportkiste selbst anwendbar als Wohnungswand sodass hieraus mehrere Vorteile entstehen.
  • Transportbeschädigungen treten nicht leicht auf denn das Material der Paneelelemente, z.B. hartes Kunststoffmaterial, ist dafür geeignet.
  • Die Kcmpaktwohnung ist auch nach seiner Benutzung als Notwohnung immer noch langzeitig brauchbar als Wohnung und zwar dadurch durchdass mehrere Kompaktwohnungen schaltbar sind zu einer kamfortabelen grösseren Wohnung. Obwohl die Kompaktwohnung sich besonders eignet für den obenbeschriebenen Zweck, lässt sich vermuten dass sie auch nutzbar sein würde als eine Ferienwohnung oder, eine Art Bungalow wenn mehrere zusamnelgeschaltet sind. Dies findet schon statt indem ein Paneelelement einer Wohnungseinheit mit zwei statt ein Paneeltürelement ausgerüstet wird.
  • In einer bevorzugten Ausührungsform ist der Grundumriss der KompaktwDhnung siebenkantig und die sieben Seiten eines regelmässigen Achteckes umfasst vermehrert mit einem dreieckigen Grundoberfläche wovon die Hypothenusa gleich ist mit der achten Seite des Achtzckes und wovon die Beine gebildet werden von den verlängerten Seiten der angrenzenden Seiten des Achteckes die unter einem rechten Winkel zusammentreffen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile werden ersichtlich aus der nachfoAgendenBeschreibung an Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Kompaktwohnung.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigen in der Zeichnung Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Transportkiste oder Kontainer der die zusammengelegte Kompaktwohnung enthält; Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung des Kontainers und zeigt die Wandteile der Kompaktwohnung; Fig. 3 veranschaulicht den festgelegten Grundriss der Xompaktwohnung etwa in Form eines Achteckes; Fig. 4 ist in perspektivischer Darstellung eine weiter Phase des Wohnungsaufbaus; Fig. 5-7 sind in perspektivischer Darstellung drei Phasen bei der Montage der Bedachung; Fig. 8-10 sind Einzelheiten, teilweise im Durchschnitt. teilweise in perspektivischer Darstellung, und in Obenansicht, der Paneelverbindungen zur Bildung der Wohnungswand; Fig. 11 ist ein teilweiser Durchschnitt der Kompaktwohnung während des Anbringens der doppelwandigen Bedachung für Isolationszwecke; Fig. 12 und 13 ist ein teilweiser Durchschnitt bzw. eine teilweise perspektivische Darstellung des zentralen Dachteiles mit dem Anschluss der verschiedenen Dachträger; Fig. 14 zeigt den Aufbau der doppelwandigen Verbindung des Daches mittels eines Dachträgers und die Anordnung der Wandteile; Fig. 15 ist eine Seitenansicht der Kompaktwohnung; Fig. 16 ist eine Seitenansicht des Kontainers und Fig. 17 ist eine Draufsicht von drei geschalteten Kompaktwohnungen die mittels gemeinsamen Durchgänge miteinander in Verbindung stehen.
  • Die Fig. 1 zeigt die eingepackte Kompaktwohnung in Form eines Kontainers und Fig. 2 zeigt der geöffnete Kontainer wovon die Seitenwände 1,2 gleichzeitig die aufstehenden Wandteile der Kompaktwohnung bilden. Mit der Seitenwand 1 in Fig. 2 steht ein Pakket harmonika-artig gefaltenen Wandteile 3 in Verbindung welche Letzte über Kupplungsglieder scharnier artig mit ihren Längsränder oder in den Bereich davon, mit einander zu einer Wohnungswand herausziehbar sind. Je zwei bewegliche Wandteile, wie z.B. die Seitenwände 1,2 die in der ausgezogenen Stellung als Wandteile 4,5 fungieren, bilden zusarnraen eine flache Wand 6 für die Kompaktwohnung und sieben solcher Wände und die festgelegte Eciverbindung des Kontainers bilden die aufstehende Wohnungswand womit auch die Stabilität der Kompaktwohnung versichert wird. Die Kopfwandteile 7,8 des Kontainers sind nicht beweglich und sind mit der steifen Eckverbindung behilflich bei dem Ausbau bzw. Aufbau der Wohnung. In Fig. 3 ist der Grndriss der Wohnung ausgelegt. Der Bodenteil 9 ist mit Ausnahme eines zusätzlichen Dreiecks hergestellt aus einem Vinylzelttuch dass die Form eines regelmässigen Achtecks hat. Der Grundriss wird weiter definiert on Profile 10 dessen Enden in den Eckbereiche 11 von geeigneten Verb indungsorgane (nicht gezeichnet) mb teinandor zu einem steifen Bodenbegrenzung für die aufstehende Wohnungswand dient. Je nach den Bedürfnisse kann nachträglich über den Vlnylzelttuch für permanente Zwecke ein Fussboden oder ein fester Bodenbelag angebracht werden.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei Phasen des Wohnungsaufbaus wobei je zwei Wandteile 3 zusammen zu, einer flachen Wand ausgezogen werden und die Wand hat eine Gesamtlänge die mit der Länge eines Profils 10, die Seitenlänge des Achteckes, übereinstimmt. Es spricht für sich dass die Wandteile je nach den BedürfnLsse wohl versehen sein können mit Fenster- oder Türöffnungen 12 bzw. 13 . Nach der Anordnung der Wohnungswand aus den verschiedenen Wandteile 3 muss die Bedachung die sich aufgefaltet wie ein Regenschirm im Kontainer befindet, aufgestellt werden. Mittels hier nicht gezeichneten an und für sich bekannten Scnellverriegelungsorgane werden zuerst der Wandteil 5 des Kontainers verbunden mit dem Längsrand des letzten Wandteiles 3 in Fig. 4 wonach die Bedachungseinheit 14 in der Mitte des Achteckes auf den Boden, sehe Fia. 5, aufgestellt wird. Die Art und Konstruktion der kompletten Bedachungseinheit 14 ist aus den Fig. 5-7 und 11-14 ersichtlich. Sie besteht aus einem zentralen Teil 15, z.B. aus Blech, versehen mit mehreren Einstecköffnungen 16 in deren Wände 17 die Enden von einem rohrförmigen Dachträger 19 drehbar mittels eines Scharnierorgans 18 befestigt sind, etwa nach Art eines Regenschirms. Fig. 12 zeigt mit gestrichelten Linien die Stellung der Dachträger 19 in der Stellung der Bedachungseinheit 14 nach Fig. -5. Die Bedachung selbst besteht z.B. auch aus einem Vinylzelttuch dass in Sektoren unterteilt ist die in den Fig. 5-7 schematisch wiedergegeben ist.
  • Eine solche regenschirmartige Aufbau wird bekannt unterstellt und deshalb nicht weiter auseinandergesetzt.
  • Es sind acht Dachträger 19 vorgesehen und jeder davon, sehe Fig. 14, kann mit seinem umgebogenen Ende 20 dass sich verjüngt,in einem kurzen Rohrstück 21 eingeführt worden in einer Aussparung 22 die gebildet wird an der Oberseite der Verbindung zwischen benachbarten Wandteile 23, 24. Diese Aussparungen 22 befinden sich auf den acht Eckbereiche des regelmässigen Achteckes. Nur bei dem Anschlusspünkte mit dem Kontainer ist das Vinylzelttuch des Dachsektors etwas verlängert, wie aus den Fig.
  • 6 und 7 ersichtlich ist. Die Länge eines Dachträgers ist weiter so viel grösser als der Verbindungslinie eines Winkelpunktes des Achteckes mit der Zentralmitte, dass beim Aufsetzen der Bedachung ein geringfügiger Neigungswinkel von etwa 60 entsteht, sehe Fig. 11, der genügt um Himmelwasser leicht abzuführen.
  • Die besondere Verbindungsart zwischen den benachbarten Wandteile 25, 26, 27 ist in den Fig. 8-10 weiter dargestellt.
  • Die Wandteile 25-27 sind identischer Gestaltung, sind aber in einem speziellen Stand jeweils aufgestellt, sehe Fig. 9. Benachbarten Wandteile sind etwa scharnierartig miteinander verbunden mittels eines Kupplungsgliedes 28. Jedes Wandteil ist an jeder Seite im Bereiche seines Längsrandes versehen mit einer durchlaufenden Rinne 29, 30 worin die profilierten Profilrätider 31 festgehalten werden. Dazu kann eine Rinne z.B. schwalbenschwanzförmig ausgeführt werden aber auch andere Formen sind anwendbar zum Festhalten des eingeschobenen Kupplungsglieds. Es sind zahllose Ausführungen solcher Verbindungen bekannt womit Längsränder formschlüssig festgehalten werden in einer Rinne; solche Längsränder können z.B. noch zusätzlich verstärkt werden mit einem stabförmigen Element, der Längsrand kann hohl ausgeführt sein.
  • Diese Verbindungsarten sind längst bekannt und brauchen hier keine weitere Auseinandersetzung mehr.
  • Die Breite des Kupplungsgliedes 28 ist weniger als der Verbindungsabstand zwischen den Rinnen 29, 30 in den benachbarten Wandteile 25-27 und deshalb kann die Verbindung mit den Kupplungsglieder 28 nur dann unter einer bestimmten Vorspannung in den gezeichneten Endstellungen in Fig. 9 erreicht werden unter der Voraussetzung dass die Kupplungsglieder von biegsamen Material hergestellt sind mit für diesen Zweck erforderlichen hohen Beanspruchungseigenschaften. Obwohl die verschiedenen Wandteile auch wohl ungleich ausgeführt werden können lohnt es sich natürlich um ein einheitliches Wandteil anzuwenden, wie es in den Figuren gezeichnet ist. Jedes Wandteil 25-27 besteht z.B. aus einer Dandwichkonstruktion, d.h. eine Aussenhaut mit dazwischen eine Isolationsschilcht, das Gesamte hat eine ziemlich grösse Steifigkeit. Die Aflssenhaut der Vorderseite und Rückseite eines Wandteiles sind durch eine Naht, die in Fig. 8 schematisch angedeutet ist, mit einander verbunden. Wie Fig. 10 zeigt in einem Durchschnitt itt ein Längsrand 32 recht ausgeführt, der gegenüberliegende Längsrand desselben Wandteiles ist abgeschrägt ausgeführt und mit 33 bezeichnet. Die rechte einander anstössenden Ränder befinden sich dabei jeweils in der geteilten Mitte eines Wohnungswands, die abgeschrägte Ränder befinden sich jeweils im Winkelbereich des Achteckes wie die Fig. 9 zeigt. Mit Pfeile sind in die Fig. 9 die Auffalt- und Streckrichtungen angegeben und damit die Reihenfolge des Aufsetzens bzw. des Abbaus der Kompaktwohnung. Die bereits erworbene Stabilität der Kompaktwohnung welche durch die ausgeübte Vorspannung mittels den Kupplungsglieder entsteht, wird noch weiter konsolidiert von der Befestigung mit Zugbänder an der Oberseite bzw. An der Bodenseite der Wandteile. Vorzugsweise sind dazu die Wandteile, z.B. die Wandteile 23, 24 in die Fig. 11 und 14 versehen mit Ausnehmungen 34 und 35 und ähnliche Ausnehmungen befinden sich an der Bodenseite bei 36 in die Fig. 11. Diese Ausnehmungen 34, 35 und 36 sind nur im Randbereich des Wandteiles eingelassen und erstrecken sich nicht über die volle Wandbreite. Der Zweck davon ist dass die Wohnungsbodenseite mit Zugbänder festgezogen wird gegen den Profilstäbe 10, sehe Fig. 11 und an der Oberseite wird das oberste Zelttuch, dass mit einem eingenähten Zugband versehen ist, über den Rand gezogen und kann dann mittels der Ausnehmung 34, 35 gespannt werden. In die Fig. 14 ist mit einem Pfeil die endgültige Stellung des oberen Zelttuchrandes 39 in der Ausnehmung 34, 35 angegeben. Weitere Einzelheiten davoii sind nicht wiedergegeben aber sind für einen Sachverständigen leicht zu verstehen.
  • Nach der Anordnung der äusseren Bedachung kann nachträglich auch noch eine Isolationsbedachung angebracht werden wie aus den Figuren 11 und 14 schematisch ersichtlich ist. Unter Benutzung von je ein Loch 38 auf den Eckpünkte wird ein Isolationsdach 39 mitgespannt als die Dachträger 19 angebracht werden. Bei der bereits erwähnten Sandwichkonstruktion der Wandteile ist die Bedachungsisolation natürlich ebensowichtig bei permanter Bewohnung und bei hohen Temperaturunterschiede. Unter Umstände könnte der zentralen Teil des Daches 15 noch durch einen Seil am Boden verankert werden, abhängig von den Wetterumstände.
  • Die Fig. 15 zeigt noch wie das Zugband 40 an der Bodenseite sichtbar ist und an der Oberseite ist der Anschluss mit der Bedachung auch in Seitenansicht wiedergegeben. Fig. 16 zeigt der Kontainer 41 worin alle Wohnungsteile verpackt sind und wobei das Zugband 40 gleichzeitig zum Verschluss des Kontainers dienen kann.
  • Selbstverständlich sind mehrere Wohnungseinheiten einer Kompaktwohnung schaltbar zu einem grösseren Komplex. In Fig. 17 ist diese Möglichkeit wiedergegeben und es spricht für sich dass hier unbeschränkte Kombinationen für sowohl Notwohnungen, semipermanente und permanente Kompaktwohnungbau denkbar sind.
  • In einem Beispiel hat ein einziges Wandteil eine Breite von 80 cm und ist der Wanddicke 4 cm bei einer Paneelhohe von 200 cm. Die flandabschrägung des Wandteiles beträgt (Fig. 9) 22es, das Kupplungsglied besteht aus Gummi das dauernd an hohen Beanspruchungserfordernisse entspricht.
  • Die Vorteile dieser neuen Kompaktwohnung sind zahlreich.
  • Ausserdem sind die verschiedenen Wandteile leicht auswechselbar, ein besonderes Vorteil bei Reparatur aber auch zur Wahl bei der gewünschten Anordnung von Fenster- und Türwandteile. Bei einer mehr permanenten Bewohnung kann auch wohl verzichtet worden auf dem Kontainerteil der Wände welcher Teil dann einfach von gesonderten einschiebbaren - mittels des Kupplungsgliedes - Wandteile ersetzt werden kann.
  • Für den Grundumriss der Kompaktwohnung kann die Benutzung von üblichen Zeltnagel zweckhaft sein; bei mehr permanenter Bewohnung kann ein Bretterboden mit festem Bodenbelag in Betracht kommen. Obwohl im Ausführungsbeispiel eine achteckige Kompaktwohnung beschrieben ist, kann die Kompaktwohnung polygonal vom Grundriss sein und die Wandteile oder Paneelelemente brauchen nicht von denselben Abmessungen zu sein. Zum schnellen Aufsetzen der Kompaktwohnung für Notfälle ist der beschriebenen Aufbau der Kompaktwohnung jedoch äusserst zweckhaft.

Claims (10)

  1. ANSPRÜCHE 1. Kompaktwohnung, insbesondere eine als Notwohnung anwendbare leicht transportabele und aus-und einfaltbare Kanpaktwohnung, zusamnengesetzt aus einer zusammenfaltbaren Bedachung in Verbindung mit einer Zahl plattenformigen aufstehenden Paneelelemente die mittels geeigneten Spannorgane mit Hinsicht auf einer vorabbestirrrrten Grundumriss und unter gleichzeitiger Benutzung einer Transportkiste für die Kcmpaktwshnung, zu einer mehreckigen MIohnungswand vorgespannt wird und die Mehrheit der Paneelelemente harmDnika-artig und die Rest, welche von den Längsseiten der Transportkiste gebildet wird, einheitlich miteinander verbunden, die Wohnungswand bildet welche polygonal ausgeführt ist wobei Paneelelemente dei: Wohnungswand versehen sind mit einer Tür- bzw. Fensteröffnung und die Bedachung gebildet wird von einer Zahl sektorartig verlaufenden einheitlich mit einander verbundenen Dachelemente die von der Mitte der Bedacllung aus zentral von einem an sich bekannten Unterkonstruktion leicht geneigt hoch gehalten wird, insbesondere nach Art eines Regenschirmes, unter gleichzeitiger Umspannung der oberen Wohnungswand von der unteren Bedachungsrand mittels Bedachungsspannorgane die im Bereich der gegenseitiger Verbindung benachbarter Paneelelemente verriegelbar festgehalten sind.
  2. 2. Kcmpaktwohnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Seite der polygonalen Wohnungswand gebildet wird von zwei harmanika-artig biegsamen Paneelelemente welche Seite in der Langsmitte geteilt ist und wobei die gegenseitige Verbindung benachbarter Paneelelemente gebildet wird von zwei Längsrinnen die sich je an einer Paneelelementseite befinden im Bereich der Verbindung und wobei jeweils ein längliches biegsames Kupplungsglied mit seinen verriegelbaren Längsrändern in den Rinnen festgehalten wird.
  3. 3. Kompaktwohnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass abgesehen von den Wandteile die von den Längsseiten der Transportkiste gebildet werden, der vorgespannte Anschluss von benachbarten Wohnungswandseiten unter einem Eck vorgesehen ist durchdass eine im Durchschnitt abgeschrägte KopEkante des einen Wandteiles anstösst gegen einen im Durchschnitt gleich abgeschrägten Längsfläche an der Kopfkante des anderen Wandteiles.
  4. 4. Kompaktwohnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass der vorabbestimmte Grundumriss gebildet wird von einem fest auf den Wkhnungsboden zu verankerendes Zelttuch das mit der Transportkiste kuppelbar ist und wobei im Randbereich des polygonalen Zeittuches aussenseitig der Wand ein Bodenspannorgan vorgesehen ist dass die Vorspannung im Bodenbereich aufliefert und weiter innenseitig der Wand der Zelttuchrand über eine geringe Höhe hochgezogen wird und mittels Halteorgane leicnt mit den Paneelelemente verbunden wird.
  5. 5. Kompaktwohnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkonstruktion des Daches gebildet wird von einer Zahl in einem Zentralelement mit einem Ende einzufuhrenden stabförmigen Dachträger wovon jeweils das gegenüberliegende Ende über einen Eck nach Unten gebogen eingeführt wird in einer Ausnehmung die vorgesehen ist an der Oberseite der Paneelelemente im Bereich der Verbindung mit dem Dachrand.
  6. 6. Kompaktwohnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung geteilt ist und jeweils in zwei benachbarten Wohnungswandseiten vorgesehen ist.
  7. 7. Kcrnaktwohnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzufuhrenden stabförmigen Dachträger in dem Zentralelement mittels eines VerriegGungsorgztsfestgesetzt werden.
  8. 8.Kompaktwohnung nach einer der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Paneelelemente mit dem Zelttuch und die Dachelemente mit der Unterkonstruktion insgesamt in der Transporukiste eingefaltet bzw. zugefaltet sind wobei die Seiten der Transportkiste gebildet werden von Teile der Wohnungswand.
  9. 9. Kcmpaktwohnung nach einer der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere davon schaltbar sind zu einer grösseren Wohnungseinheit durch Ersetzung eines Paneelelement von einem zweiten Paneeltürelement.
  10. 10 .Kompaktwohnung nach einer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gesennzeichnet, dass der Grundumriss siebenkantig ist und die sieben Seit.en eines regelmässigen Achteckes umfasst vermehrert mit einem dreieckigen Grundoberfläche wovon die Hypothenusa gleich ist mit der achten Seite des Achteckes und wovon die Beine gebildet werden von den v.erlängerten Seiten der angrenzenden Seiten des Achteckes die unter einem rechten Winkel zusamtreffen.
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