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DE2116944A1 - Überdachungsvorrichtung - Google Patents

Überdachungsvorrichtung

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Publication number
DE2116944A1
DE2116944A1 DE19712116944 DE2116944A DE2116944A1 DE 2116944 A1 DE2116944 A1 DE 2116944A1 DE 19712116944 DE19712116944 DE 19712116944 DE 2116944 A DE2116944 A DE 2116944A DE 2116944 A1 DE2116944 A1 DE 2116944A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roofing
roofing device
edge
inflatable
tracks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712116944
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Jeising, Alfons, 4409 Hiddingsel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jeising, Alfons, 4409 Hiddingsel filed Critical Jeising, Alfons, 4409 Hiddingsel
Priority to DE19712116944 priority Critical patent/DE2116944A1/de
Publication of DE2116944A1 publication Critical patent/DE2116944A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/20Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/14Gymnasiums; Other sporting buildings
    • E04H3/16Gymnasiums; Other sporting buildings for swimming
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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    • E04H2015/202Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure with inflatable panels, without inflatable tubular framework
    • E04H2015/203Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure with inflatable panels, without inflatable tubular framework supported by a non-inflatable structure or framework

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • "Überdachungsvorrichtung" Die Erfindung betrifft eine Überdachungsvorrichtung, hergestellt unter Verwendung von Tuch- oder Kunststoffbahnen.
  • Überdachungsvorrichtungen der genannten Art sind beispielsweise Zelte und Traglufthallen. Zelte werden mithilfe von Gestangen und Zurrleinen aufgebaut, wobei mit entsprechenden Gestänge-Konstruktionen große Flächen überdacht werden können.
  • Traglufthallen kommen im Prinzip ohne Gestänge aus, da das tragende Element einer solchen Halle die eingeblasene, unter Druck stehende Luft ist. Bei den bekannten Zelten ist nachteilig, daß sie entweder relativ windempfindlich sind oder bei größeren Konstruktionen eine sehr aufwendige Tragkonstruktion benötigen. Bei den Traglufthallen ist immer ein Gebläse erforderlich, bei dessen Versagen (Stromausfall) die ganze Konstruktion in sich zusammenfällt. Außerdem ist es schwierig., die Zelt- oder Hallenhülle nach außen hin gegen Kälte und Sonneneinstrahlung zu isolieren, so daß entweder bei Sonnenschein mit starker Erwärmung des Zeltinneren oder bei Kälte mit großen Heizverlusten umd großer Kondenswasserbildung gerechnet werden muß. Bei den Traglufthallen ist ferner nachteilig, daß Fenster und Türen nur unter großem technischen Aufwand eingesetzt werden können.
  • Für eine Überdachungsvorrichtung, die unter Verwendung von Tuch- oder Kunststoffbahnen hergestellt ist, stellt sich damit die Aufgabe, eine möglichst wind- und wetterunempfindliche Überdachung mit wahlweise großen oder kleinen Ausmaßen zu schaffen, den unkomplizierten Einbau von Fenstern und Türen zu ermöglichen sowie nach ihren konstruktiven Merkmalen leicht gegen Hitze und Kälte isolieren zu können.
  • Diese Aufgaben werden durch eine Uberdachungsvorrichtung gelöst, bei der am Rande undioder im Mittelbereich des überdachten Bereiches wenigstens ein luftdichter Aufblaskörper mit der oder den Bahnen verbunden ist, der beim Aufblasen ein Straffen der Bahn oder der Bahnen bewirkt.
  • In der einfachsten Ausführungsform handelt es sich um einen im aufgeblasenen Zustand zylindrischen Aufblaskörper. Ein solcher Aufblaskörper trägt auf wenigstens einem Teil seines Umfanges Bahnen, die tangential zur Umfangsfläche verlaufend am Aufblaskörper anzubringen sind oder normal zur Umfangsfläche stehen.
  • Ist die Bahn, die die eigentliche Überdachung bildet, auf der einen Seite festgelegt, so kann das Verhältnis zwischen Zwischenraum, Bahnlänge und Durchmesser des Aufblaskörpers so bemessen werden, daß beim Aufblasen des Körpers die Bahn gestrafft wird und ein Dach bildet.
  • Aufblaskörper können dabei auf gegenüberliegenden Seiten befestigt werden und zwischen sich eine Bahn tragen; die Aufblaskörper können aber auch einseitig liegen oder um eine geschlossene Konfiguration herumgelegt werden.
  • Um die Isolation wesentlich zu verbessern, wird vorgeschlagen, zwei, im wesentlichen parallel übereinander verlaufende Bahnen zwischen die Aufblaskörper zu verlegen. Andererseits ist es aber auch möglich, zwei, im wesentlichen parallel übereinander verlaufende Bahnen an den Seiten des überdachten Bereiches zufestzulegen und im Mittelbereich im Abstand vom Rand wenigstens einen Aufblaskörper zwischen die übereinander verlaufenden Bahnen zu legen. Wird der Aufblaskörper bei dieser Konstruktion aufgeblasen, so erden die von oben und von unten berührten Bahnen auseinandergedrückt und gestrafft.
  • Um größere gereiche zu überdachen, wobei nicht jedesmal eine bestimnlte bacn;~roSe für sich gefertigt tJcrdcn rnuf%, wird voriTbeschlagen, daß jeweils mehrere, tür sich gestraffte Uberdachungsvorrichtungen als IAioduln zu einer Uberdachung mit großer Fläche zusammensetzbar sind. Derartige Moduln stoRen mit ihren außenliegenden Aufblaskörpern aneinander - wobei an sich schon eine weitgehende Abdichtung von oben nach unten erzeugt wird - und werden außerdem mit einem Randteil der Bahnen, der die randseitigen Aufblaskörper überlappt, untereinander verbunden. Eine solche Verbindung kann beispielsweise aus einem Reißverschluß bestehen.
  • Werden randseitige Aufblaskörper bei der Uberdachung gewählt, so liegen diese vorteilhafterweise auf starren Trägern an ihrem tiefstgelegenen Punkt auf.
  • Um eine sichere Verbindung zwischen den Trägern, den Aufblaskörpern und den Bahnen herzustellen, werden überlappende Randteile der Bahnen um die Aufblaskörper herumgezogen und an dem Träger festgelegt. Zur Abführung des Regenwassers kann zusammen mit dem Randteil der Bahn unterhalb des Aufblaskörpers am Träger eine Regenrinne befestigt werden. Regenrinne und Randteil der Bahn können natürlich auch verschweißt sein.
  • Um einen möglichst weichen Ubergang von dem Aufblaskörper zum Träger zu schaffen, wird zusätzlich eine Stützschale zwischen Aufblaskörper und oberem Ende des Trägers eingelegt.
  • Die über randseitig aufgelegte Aufblaskörper gezogenen Bahnen können auch so weit verlängert sein, daß sie bis zum Boden reichen, dort festgelegt werden und so eine Seitenv-erkleidung bilden.
  • Zu dieser einfachen Seitenverkleidungsbahn kann eine zweite Bahn parallel mit Zwischenraum gelegt werden, so daß auch hier eine wesentlich verbesserte Isolation zwischen Außen und Innen erreicht wird.
  • Bei Sberdachungskonstruktionen, die eine größere Weite überspannen, wird vorgeschlagen, die Bahnen auf zusätzliche Stützbespannungen unterhalb der Bahnen aufzulegen. Eine solche Stützbespannung kann besonders nachgiebig gestaltet werden, wenn sie aus elastomeren Seilen besteht.
  • Eine hallenähnliche Konstruktion laßt sich herstellen, wenn eine aus Pfeilern, Längs- und Querträgern bestehende Tragkonstruktion an den Wunden und an der Decke mit doppelt liegenden Bahnen bespannt ist, wobei die Bahnen mit Aufblaskörpern gestrafft werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Die Figuren der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Überdachungsvorrichtung gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung, wobei teilweise die Tragkonstruktion gezeigt ist; Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Ansicht von oben auf eine Oberdachungsvorrichtung in Nierenform; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine Befestigungsvorrichtung; Fig. 4 zeigt teilweise in perspektivischer und teilweise - in Schnittdarstellung eine Ansicht auf eine Ausführungsform der Überdachungsorrichtung; Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsformen; Fig. 7 zeigt in peSspektivischer Darstellen einen Teil von zwei nebeneinandergelegten Moduln; Fig. 8 zeigt eine weitere Befestigungsart.
  • In Fig. 1 ist eine Überdachungsvorrichtung für ein Schwimmbecken 1 dargestellt. Dabei liegt die Tragkonstruktion, die bei der erfindungsgemäßen Überdachungsvorrichtung als Unterbau vorzusehen ist, teilweise offen. Die Tragkonstruktion, allgemein mit 2 bezeichnet, besteht aus Pfeilern 3, Längsträgern 4, Querträgern 5 und Fundamentbalken 6. Außerdem ist eine Tür 7 in die Tragkonstruktion eingebaut.
  • Auf den Längs- und Querträgern 4, 5 liegt ein Dach 9 auf, das unter Verwendung von Tuch- oder Kunststoffbahnen hergestellt ist.
  • An den Seiten des Daches 9 über den Längs trägern 4 liegen zu beiden Seiten luftdichte, Aufblaskörper lo. Im vorliegenden Falle sind es kreisrunde, schlauchförmlge Gebilde, zwischen denen über die zu bedachende Fläche zwei übereinanderliegende, im wesentlichen parallel verlaufende Bahnen 11 und 12 gespannt sind. Die Bahnen 11, 12 laufen tangential auf dieScheitel- bzw. Fußpunkte der Aufblaskörper 1o zu und sind mit diesen auf der der zu überdachenden Fläche gegenüberliegenden Fläche verbunden.
  • Um die Bahnen 11, 12 zwischen den Aufblaskörpern 1o zu straffen, werden die schlaffen Körper auf den Trägern befestigt und anschließend über Ventile 14 (s. Fig. 3) aufgeblasen. Die Anordnung der Körper 1o hängt im wesentlichen von der zu überdachenden Fläche und von der vorhandenen Tragkonstruktion ab. In Fig. 4 bilden die Körper lo einen rechteckigen Rahmen; es liegen auf allen vier Längs- und Querträgern 4, 5 Körper auf, Es ist aber durchaus möglich, auch kreisrunde Flächen zu überdachen oder unregelmäßig geformte, wie z.B. nierenförmige (s. Fig. 2).
  • Die Tragkonstruktion 2 hängt ebenfalls im wesentlichen von dem zu überdachenden Komplex ab, und liegt in fachmännischem Ermessen. Es hat sich aber herausgestellt, daß für die erfindungsgemäße Art der Überdachung eine flexibel einzusetzende Trägeranordnung besonders vorteilhaft ist. Aus diesem Grunde wird vorgeschlagen, als zusätzliche Tragelemente verstrebte Träger 15 einzusetzen, die sowohl hängend als auch liegend mit den übrigen Trägern 4, 5 verbunden werden können. Außerdem wird vorgeschlagen, zwischen die Träger 4, 5 und 18 eine Bespannung 16 einzuziehen, die aus Gummiseilen bestehen kann. Bei besonders weit gespannten Dächern 9 oder für die Falle, bei denen auf den Dächern eine große Last liegt (z.B. Schnee), bildet die Bespannung 16 einen nachgebenden Ausgleich für die von oben wirkenden Kräfte.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Überdachungsvorrichtung mit zwei parallel übereinanderliegenden Bahnen 11, 12 hat den Vorteil, daß die zwischen den Bahnen liegende Luftschicht besonders stark isolierend wirkt. Bei den bekannten Traglufthallen ist ein besonders schwieriges Problem, die Wärme von außen einerseits stark genug abzufangen und bei kalter Witterung genügend Wärme im Innern der Halle zu erzeugen. Außerdem entstehen bei kalter Witterung imm Innern einer warmen Halle enorme Mengen an Kondensationswasser, deren Abführung immer Schwierigkeiten bereitet. Die konventionellen Traglufthallen müssen deshalb auch immer gewölbeartig konstruiert sein, damit das Kondensationswasser zum Rand abtließen kann. Bei der vorliegenden bachkonstruktion braucht auf bas Kondensationswasser keine besondere Rücksicht genommen zu werden. Es sinu demnach auch eckige L1allenkonstruktionen möglich.
  • Außerdem kann zwischen die parallelliegenden Bahnen 11, 12 ständig ein Frischluft- oder Harmluttstrom eingeblasen werden, der für Isolierung und/oder Erwärmung sorgt.
  • In Fig. 4 ist in perspektivischer, vergrößerter Darstellung das zwischen den Aufblaskörpern 1o aufgespannte Dach 9 dargestellt. Für das Einblasen der zwischen den Bahnen 11 und 12 zirkulierenden Luft ist ein tutzen 18 vorgesehen. Da die eingeblasene Luft nicht völlig entfeuchtet ist, entsteht auch zwischen den Bahnen eine gewisse Menge an Kondensationswasser.
  • Dieses wird über eingearbeitete Abflußventile 19 von Zeit zu Zeit automatisch oder handgesteuert abgeführt.
  • In Fig. 5 ist dargestellt, daß zwischen den Aufblaskörpern 1o noch ein weiterer Spannkörper 20 eingesetzt werden kann. Durch Aufblasen dieses Körpers 20 kann eine schräg abfallende, walmdachähnliche Bespannung erreicht werden. Der Spannkörper 20 kann durch zusätzliche Längsträger in der Tragkonstruktion 2 gestützt werden, er kann aber auch frei durch die Spannung getragen werden. Welche Art der Konstruktion gewählt wird, hängt insbesondere von der vorzusehenden Spannweite ab.
  • Wie in Fig. 6 dargestellt, ist es auch möglich, die Bahnen an den Seiten der Tragkonstruktion 2 ohne seitliche Aufblaskörper einzuspannen und in der Mitte einen Spannkörper 21 einzubauen, durch dessen Aufblasen sich die Bahnen 11, 12 spannen. Auch hier wird eine dachartige Konstruktion erreicht, wenn unter den Körper 21 ein Träger 22 als Stütze eingezogen wird.
  • Daneben ist möglich, nur eine Bahn 11 mit seitlich angeordneten Aufblaskörpern 1o zu halten (Fig. 3). In vielen Fällen ist eine besondere Isolierung des Daches nicht erforderlich; es wird nur gefordert, daß ein Schutz gegen Regen und Sonne vorhalden ist. Wie in Fig. 3 dargestellt, verläuft die Bahn 11, die durch den aufblasbaren Körper lo gespannt wird, tangential zum Scheitel des Körpers 1o und ist mit diesem seitlich verbunden. Vorteilhafterweise wird die Bahn auf einem Stück 23 mit dem Körper verschweißt. Grundsätzlich kann aber die Überdachungskonstruktion auch ohne feste Verbindung zwischen Körper 1o und Bahn 11 hergestellt werden, da bei genauer Abmessung der Einzelteile kein Verrutschen gegeneinander möglich ist.
  • Die Bahn 11 ist um den Körper herumgezogen und wird in einer Klammer 24 gehalten. Die Klammer 24 besteht aus zwei auf beiden Seiten längs zum Träger 4 verlaufenden Klemmlatten 25, die mit durch die Bahn 11 und durch den Träger 4 hindurciireichenden Bolzen 26 fest auf den Träger 4 gepreßt ist. Dabei wird das überlappende Ende der Bahn 11 praktisch auf die gesamte Länge des Trägers 4 gedrückt und damit reißfest mit diesem verbunden.
  • Zwischen der Oberkante des Tragers 4 und dem Aufblaskörper 1o ist eine Tragschale 27 eingelegt, beispielsweise aus Kunststoff, die den Andruck des Körpers 1o auf den Träger 4 und die Knickspannung der Bahn 11 besser verteilt und aufnimmt.
  • Das überlappende Ende der Bahn 11 endet unterhalb der Klernmlatte 25 in einem steifen, aus Kunststoff gefertigten, gekrümmten Teil, der als Regenrinne 28 dient.
  • Weiterhin ist über den Träger 4 noch eine weitere Bahn 30 gezogen, die, wie weiter unten erläutert wird, die Seitenwand der Uberdachungsvorrichtung bildet. Auch diese Bahn 30 wird von den Klermnlatten 25 an den Träger 4 gedrückt und unverrückbar gehalten.
  • Beim Aufbau der Überdachungsvorrichtung wird zunächst die Tragkonstruktion 2 errichtet, auf den Träger 4 die Tragschale 27 gelegt und der noch schlaffe Aufblaskörper 1o eingelegt. Anschließend wird das überlappende Ende der Bahn 11 mit Hilfe der Klammer 24 festgelegt und danach der Körper lo über das Ventil 14 aufgeblasen. Sind zwei parallele Bahnen 11, 12 vorhanden, so ist die untenliegende Bahn im unteren Bereich des Körpers 1o zusätzlich mit diesem verschweißt.
  • Weiterhin ist möglich, auch eine einzige Bahn seitlich etwa von der halben Höhe des Körpers lo ausgehen zu lassen <Normalstellung), wie dies schematisch in Fig. 8 dargestellt ist.
  • Eine weitere Vergrößerung des Anwendungsbereiches der vorliegenden Erfindung ergibt sich, wenn statt einer Überdachungsvorrichtung mit einer bestimmten Größe die Überdachung aus mehreren kleineren, gemäß der Erfindung konstruierten Überdachungsvorrichtungen zusammengebaut ist. Derartige kleinere Überdachungsvorrichtungen werden als "oduln" 31 bezeichnet.
  • Statt eines großen Daches ° können vier kleinere Moduln 31 mit je eines Viertel der Gesamtfläche aufgelegt werden.
  • Diese kleineren Moduln sind aufgebaut wie die größeren Flächen, d.h. sie besitzen an ihrem Rande aufblasbare Körper lo. Bei der zusammengesetzten Überdachung werden diese aufblasbaren Körper 1o dann nebeneinandergelegt. Die oben und unten liegenden Bahnen 11 und 12 stehen am Rande, d.h. an den Körpern 1o über, so daß sie sich beim Nebeneinanderliegen der Moduln überlappen.
  • Die Ränder sind mit Reißverschlüssen, knopfartigen Verschlüssen 32 od. dgl. verbünden, so daß sie fest miteinander verspannt und regendicht miteinander verschlossen werden können. Die untenliegenden, überlappenden Streifen werden entweder über einen Träger gelegt oder ebenfalls über Verschlüsse 32 miteinander verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, mit kleineren, aufblasbaren Moduln eine größere Fläche, beispieisweise ein Stadion, zu überdecken.
  • In Verbindung mit einem Dach 9 hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, auch Wände vorzusehen, die aus Bahnen gebildet sind. Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich, verlaufen zwischen den Längsträgern 4 und den Fundamentbalken 6 parallellaufende Bahnen 30, die aus einem Stück bestehen und im oberen Teil, d.h. über den Längsträger 4, gelegt sind und am Fundamentbalken 6 mithilfe von Klemmlatten 34 verspannt sind.
  • Dasselbe Frischluftgebläse, das Luft zwischen die Bahnen 11 und 12 bläst, kann auch dazu benutzt werden, Luft zwischen die Bahnen 30 zu blasen, so daß auch die Wände isolierend unå/oder wärmend wirken.
  • Auch ist möglich, die Ränder der als Dach dienenden Bahnen 11, ,2 soweit über die Ceiteflträger 4 zu verlängern, daß sie bis zum Boden reichen und so eine Seitenverkleiåung bilden.
  • Wie aus dem vorstehenden ersichtlich, ist ein besonderer Vorteil, daß nach Aufstellen der Überdachungsvorrichtung kein ständig laufendes Gebläse erforderlich ist. Außerdem ist das Problem der Isolierung nach Innen und Außen wesentlich leichter zu lösen als bei den bekannten Zelten oder Traglufthallen.
  • lurch lierstellung der aufblasbaren Körper und der dazwischengespannten Bahnen aus Kunststoffen wie Polyterephthalsäureester-Derivaten, ist es möglich, auch diesen Crberdacaungsvorrichtungen eine lange Lebensdauer zu garantieren.
  • Abweichungen von den vorgeschlagenen Ausftlhrungsformen sind möglich, wobei diese Abweichungen jedoch in-den Bereich der Erfindung fallen.
  • Patentansprüche

Claims (19)

  1. Patentansprüche: Uberdachungsvorrichtung, hergestellt unter VerwenduncX von Tuch- oder Kunststoffbahnen, dacurciekennzeichnet, daß am Rande und/oder im Mittelbereich des überaach-ten Bereiches wenigstens ein luftdichter Aufblaskörper (lo, 20, 21) n;it der oder den Bahnen (11, 12) verbunaen ist,-der beim Aufblasen ein Straffen der Bahnen bewirkt.
  2. 2. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch im aufgeblasenen Zustand zylindrische Aultlaskörper (1o, 21).
  3. 3. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch am Rande angebrachte Aufblaskörper (10).
  4. 4. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen (11, 12) tangential zur Umfangsfläche verlaufend an den Aufblaskörpern (10) angebracht sind.
  5. 5. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen (11, 12) normal auf der Umfangsfläche stehend an den Aufblaskörpern (lo) angebracht sind (Fig. 8).
  6. 6. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, 4 oder 5, gekennzeichnet durch zwei, im wesentlichen parallel übereinander verlaufende Bahnen (11, 12).
  7. 7. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei, im wesentlichen parallel übereinander verlaufende Bahnen (11, 12), wobei im Mittelbereich der Uberdachung im Abstand vom Rand wenigstens ein Spannkörper (20) zwischen den zwei Bahnen liegt.
  8. 8. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere, für sich gestraffte Überdachungsvorrichtungen als Moduln (31) zu einer Bedachung mit größerer Fläche zusammensetzbar sind.
  9. 9. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Moduln (31) mit ihren außenliegenden Aufblaskörpern (lo) aneinanderstoßen, und ein Randteil der Bahnen über den Aufblaskörper überlappt, wobei die überlappenden Teile mit Teilen anderer Moduln zu verbinden sind.
  10. lo. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Reißverschlußverbindung zwischen den überlappenden Randteilen der ;foduln (31).
  11. 11. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1, mit randseitigen Aufblaskörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufblaskörper an ihrem tiefstgelegenen Punkt auf starren Trägern (4, 5) aufliegen.
  12. 12. Überdachungsvorrichtung nach Anspruch 9 und 11, gekennzeichnet durch außen um die Aufblaskörper herumgezogene, an den Trägern festgelegte Randteile der Bahnen (11).
  13. 13. Überdachungsvorrichtung nach Anspruch 11 und 12, gekennzeichnet durch eine an dem Träger zusammen mit den Randteilen unterhalb des Aufblaskörpers befestigte Regenrinne (28).
  14. 14. Überdachungsvorrichtung nach Anspruch 11 und 12, gekennzeichnet durch zusätzliche Tragschalen (27) zwischen Aufblaskörper (10) und Träger (4, 5).
  15. 15. Überdachungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die über die randseitig aufgelegten Aufblaskörper (lo) gezogenen Bahnen (11) nach unten zu einer Seitenverkleidung verlängert sind.
  16. 16. Überdachungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen parallel zu er nach unten verlcingerten l'alln eine weitere Bahn mit Zwischenraum geführt ist.
  17. 17. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer großen zu überspannenden Weite die Bahnen auf einer Stützbespannung (16) aufliegen.
  18. 18. Überdachungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbespannung (16) aus elastomeren Seilen besteht.
  19. 19. Uberdachungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus Pfeilern (3), Längs- und Querträgern (4, 5) bestehende Tragkonstruktion (2), die an den Wänden und an der Decke mit doppelt liegenden Bahnen bespannt ist, wobei eine hallenähnliche Konstruktion herstellbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2549510A1 (fr) * 1983-07-18 1985-01-25 Boussac Saint Freres Bsf Mur-rideau pour batiment avec isolation thermique et phonique
DE10142108A1 (de) * 2001-06-25 2003-05-28 Foiltec Verarbeitung Von Folie Vorrichtung zum Halten von Folien, Dach- oder Wandelement mit einer solchen Vorrichtung sowie Dach oder Wand mit derartigen Dach- bzw. Wandelementen

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