DE3038813A1 - Kamera mit einer elektromagnetischen antriebsquelle - Google Patents
Kamera mit einer elektromagnetischen antriebsquelleInfo
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Description
Kamera mit einer elektromagnetischen Antriebsquelle
Die Erfindung bezieht sich auf eine einäugige Spiegelreflexkamera mit elektromagnetischen Antriebsquellen
mit einer elektromagnetischen Kraft, die direkt die Bewegung des Schlitzverschlusses antreibt.
Herkömmliche Kameras verwenden gewöhnlich eine Feder oder eine mechanische Antriebsenergiequelle zur Bewegung
des Verschlusses. Herkömmlicherweise ist es allgemein üblich, daß diese Federenergie nicht nur
für die Antriebskraft des Verschlusses verwendet wird, sondern auch als Energie zur Einleitung der
Rückkehrbewegung des Spiegels sowie für die automatische Blende und für das Lösen des Filmtransportmechanismus
aus der Sperrverbindung dient.
In der jüngeren Vergangenheit sind große Fortschritte in bezug auf den elektronischen Aufbau, der es erlaubt,
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die Belichtungs- sowie die Ablaufsteuerung elektronisch durchzuführen, sowie die Verringerung der Abmessungen
von Kameras erzielt worden. Jedoch ist auch bei einer
derartigen elektronischen Kamera die Antriebsenergie-5
quelle für den Verschluß, wie oben erläutert, mechanisch ausgeführt; hierdurch wird der Kameraaufbau kompliziert
und eine weitere Verringerung der Größe und des Gewichts der Kamera verhindert.
Aufgrund dieser Überlegungen ist es vor kurzem vorgeschlagen worden,eine Kamera mit einem elektromagnetisch
angetriebenen Verschluß zu versehen, bei dem der Betrieb des Verschlusses direkt durch die elektromagneti-
,r sehe Kraft durchgeführt wird.
Da diese Kameraart aufgrund der Wirkung der elektromagnetischen Kraft der elektronisch betriebenen Magnetsteuereinrichtung
arbeitet und da die elektromagneti-
2Q sehe Kraft F durch F = BIL gegeben ist, also
proportional zu der Flußdichte bzw. dem Magnetfeld B, der Stromstärke I und der Spulenlänge L ist, muß
deshalb, um den Verschluß mit einer erhöhten Antriebskraft anzutreiben, mindestens einer der Faktoren B,
I und L erhöht werden. Die Flußdichte hat jedoch aufgrund des gegenwärtig verfügbaren Magnetmaterials eine
Grenze, während die Stromstärke durch die in das Kameragehäuse einbaubare Batterie begrenzt wird. Ferner
kann die Spulenlänge, wenn man den Einbau in die Kamera berücksichtigt, nicht beliebig lang gemacht
werden. Aus diesen Gründen ist die elektromagnetische Kraft für den Antrieb der Verschlußlamellen notwendigerweise
auf einen bestimmten Wert begrenzt, der niedriger als gewünscht ist.
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Deshalb führt bei einer mit einem elektromagnetisch angetriebenen Verschluß versehenen Kamera die Begrenzung
der Antriebsenergie, die durch die elektronisch be-ς
triebene Magnetsteuereinrichtung verfügbar ist, auf einen geringeren Wert, als es zur Sicherstellung des
Betriebs des Verschlusses mit einer ausreichenden Zuverlässigkeit notwendig wäre, zu einer Instabilität
des Kamerabetriebs, wenn die Antriebsenergie zum Teil , ~ dazu verwendet wird, die Rückkehr des Spiegels sowie die
automatische Blende zu betätigen und den Filmtransportmechanismus aus seiner Sperrverbindung zu lösen.
Es ist Aufgabe der Erfindung diese Nachteile zu be- c seitigen und eine Kamera mit einer elektromagnetischen
Antriebsquelle zu schaffen, deren erzeugte Ausgangsenergie vollständig für das Antriebsdrehmoment des
Verschlusses verwendet wird, während für die Antriebskraft, die zur Betätigung der Einleitung der Rückkehrbewegung
des Spiegels und der automatischen Blende sowie zum Lösen des Filmtransportmechanismus aus seiner Sperrverbindung
notwendig ist, eine elektromagnetische Einrichtung verwendet wird, wobei der Betrieb der
elektromagnetischen Einrichtung durch ein Abschaltsignal für den Verschluß gesteuert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht
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der Innenteile eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen einäugigen Spiegelreflexkamera,
Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung von Einzelheiten des Verschlußmechanismus
gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 ein Schaltbild, zum Teil als Blockschaltbild,
der Kamera gemäß Fig. 1 und 2.
Fig. 1 zeigt den Innenaufbau einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Ausnahme einer elektromagnetischen
Antriebsquelle, die weggelassen worden ist, um die
Klarheit der Darstellung nicht zu beeinträchtigen. -
In Fig. 1 ist 1 eine Transportwelle, die zu einer
Drehung angetrieben wird, wenn ein nicht gezeigter Transporthebel gespannt wird. Ein Nocken 2 ist an der
Transportwelle 1 befestigt. Ein Nockenfolger 4 ist an
λλ einem Hebel 3 angebracht, der einen Zapfen 3a hat,
der an dessen freien Ende angebracht ist und über eine nicht gezeigte Verbindung mit einem Hebel 5 zusammenarbeitet.
Eine Blattfeder 5a ist an dem Heble 5 befestigt und greift an einem Zapfen 6b an, der an einem Start-
2g signal-Hebel 6 angebracht ist. Ferner ist an dem Hebel 6
ein Zapfen 6a angebracht, der an dem einen Ende 11b eines Auslösehebels 11 angreift. Ein Elektromagnet 8 ist
mit einem Permanentmagneten 9 versehen und arbeitet mit einem Anker 8a zusammen, der von einem Hebel 7 getragen
wird. Eine Feder 7a beaufschlagt den Hebel 7 zu einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn und ist härter als
eine Feder 11a des Auslösehebles 11, jedoch weicher als die Anziehungskraft des Permanentmagneten 9. 15 ist
ein Blendenautomatikhebel, der von einer Feder 15a zu einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt
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ist und einen nach unten gebogenen Abschnitt 15c hat.
Der Blendenautomatikhebel 15 ist schwenkbar an einer r gemeinsamen Achse eines Energiespeicherhebels 13 für
die Blendenautomatik angelenkt. Der Energiespeicherhebel 13 für die Blendenautomatik oder Springblende ist durch eine
Feder 13a zu einer Drehung im Uhrzeigersinn beaufschlagt und hat im Mittelpunkt eines seiner Arme einen
IQ Drehzapfen 14c, an dem über eine Feder 14a ein Zusammenwirkhebel
14 beweglich befestigt ist. Der Zusammenwirkhebel 14 steht an seinem einen Ende mit dem
nach abwärts gebogenen Abschnitt 15c des Blendenautomatikhebels 15 in Eingriff und trägt fest einen Zapfen
-ir 14b. Der Energiespeicherhebel 13 für die Blendenautomatik
ist ferner mit einem gekröpften Abschnitt 13c versehen, der mit einem Sperrklauen-Hebel 12 zur Speicherung
der Spannenergie der Feder 13a in Eingriff steht. 17 ist ein Hebel für das Blendenautomatik- oder Springblenden-Rückkehrsignal,
dessen eines Ende so angeordnet ist, daß es mit dem Zapfen
des Zusammenwirkhebels 14 in Eingriff steht. 16 ist ein Anschlagzapfen, der den Drehbereich des Energiespeicherhebels
13 für die Blendenautomatik bestimmt. 48 ist ein Belastungshebel, der die Feder 13a des Energiespeicherhebeis
13 für die Blendenautomatik belastet. Ein Stufenabschnitt 48a eines in einem Zwischenabschnitt des Belastungshebels
48 angebrachten Zapfens soll mit einem Abschnitt 13b des Energiespeicherhebels 13 für die
Blendenautomatik in Eingriff stehen. 18 ist ein Spiegelstellhebel, der so angeordnet ist, daß er mit
einem freien Ende 13d des Energiespeicherhebels 13 für die Blendenautomatik in Eingriff steht. Ein nach oben
gebogener Abschnitt des Hebels 18 wird von einer Feder 18a zu einer Drehung entgegen dem Ohrzeigersinn
beaufschlagt. An der gemeinsamen Achse des Spiegel-
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stellhebels 18 ist ein Hochklapphebel 22 angelenkt, der mit einem Hakenabschnitt 23b eines Hochklapp-Sperrhakens
23 in Eingriff steht, der an einem an dem Spiegelstellhebel 18 angebrachten Zapfen 18c angelenkt
ist. Auch der Hochklapp-Sperrhaken 23 ist durch eine Feder 23a zu einer Drehung im Uhrzeigersinn beaufschlagt.
Der Spiegel-Hochklapphebel 22 steht mit einem Zapfen 24a in Eingriff, der an dem einen Ende
eines Zwischenhebels 24 angebracht ist, dessen entgegengesetztes Endes 24b mit einem an einer Spiegelträgerplatte
angebrachten Zapfen 25 in Eingriff steht. 26 ist die Drehachse der Spiegelträgerplatte. Der
Spiegelstellhebel 18 hat einen konvexen Abschnitt 18b,
der in Eingriff mit einem Endabschnitt eines Be-15
tätigungshebles 28 bringbar ist. Der Betätigungshebel
28 ist durch eine Feder 28 a zu einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt. Das obere Ende
des Betätigungshebels 28 ist mit einem Schalter 29 in Eingriff bringbar ausgebildet. 32 ist ein mit
einem Permanentmagneten 32a versehener Elektromagnet, der einen an einem Hebel 30 angebrachten Anker 31 gegen
eine Feder 30a anzieht. In dem Mittelabschnitt des Hebels 30 ist ein Zapfen 30c angebracht, der mit dem
Hochklapp-Sperrhaken 23 in Eingriff steht. Ein Zwischenabschnitt 30 d des Hebels 30 steht mit dem
Endabschnitt des Hebels 17 für das Blendenautomatik-Rückkehr
signal in Eingriff. 33 ist ein Rückstellhebel, dessen eines Ende .einen Arm 33a hat und dessen anderes
„Q Ende mit einem Zapfen 30b an dem oberen Endabschnitt des Hebels 30 in Eingriff steht.
34 ist ein Sperrelement, das einen mit dem Arm 33a des
■ Hebels 33 in Eingriff bringbaren Endabschnitt 34d hat. oc Das Sperrelement 34 ist in Abwärtsrichtung durch eine
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Feder 34a beaufschlagt, die zwischen einem vorspringenden Abschnitt 41a einer Verschlußgrundplatte 41 und
einem oberen Endabschnitt 34d des Sperrelements gespannt ist. 38 ist ein Stellarm für den hinteren
Verschlußvorhang mit einem Klauenabschnitt 38a, der in Eingriff mit einem vorspringenden Abschnitt 34c
des Sperrelements 34 bringbar ist. Die Lamellen 43 des hinteren Verschlußvorhangs bestimmen unter
der Wirkung des Arms 38 das öffnen und das Schließen
der Verschlußöffnung. 37 ist eine Stellwelle des Arms 38. 36 ist ein Stellarm für den vorderen Verschlußvorhang;
ein Klauenabschnitt 36a dieses Arms steht mit einem vorspringenden Abschnitt 34b des Sperrelements
34 in Eingriff. Die Lamellen 42 des vorderen Verschlußvorhangs bestimmen unter der Wirkung des
Arms 36 das Öffnen und das Schließen der Verschlußöffnung. 35 ist eine Stellwelle für den Arm 36.
40 ist ein mit einem Permanentmagneten 40a versehener
„n Elektromagnet, der normalerweise das Sperrelement
gegen die Wirkung der Feder 34a in der gezeigten Stellung hält. 39 ist ein Schalter, dessen Öffnen
und Schließen durch einen gebogenen Abschnitt 38e gesteuert wird, der an dem Stellarm 38 für den hinteren
„r Verschlußvorhang angebracht ist. 77 ist ein Speicherschalter
mit einer bewegbaren Kontaktfahne, die ihre Stellung von "a"-Kontakt zu "b"-Kontakt ändert, wenn
sich der Spiegel nach oben bewegt.
44 ist eine Transport-Halteklaue, die koaxial an der
Transportwelle 1 angebracht ist und sich übereinstimmend mit der Drehung der Transportwelle 1 dreht.
45 ist ein von einer Feder 45c zu einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagter Haltehebel;
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ein Klauenabschnitt 45a dieses Hebels steht mit einem der Endabschnitte 44a und 44b der Transport-Halteklaue
44 in Eingriff. Ein Endabschnitt 45b des Hebels steht c mit einem unteren Endabschnitt 3Oe des Hebels 30 in
Eingriff.
Fig. 2 zeigt Einzelheiten der Hauptteile des in Fig. 1
gezeigten Verschlußmechanismus sowie der elektromagne-
IQ tischen Antriebsquellen für den Verschlußmechanismus.
In Fig. 2 ist mit 41 die Verschlußgrundplatte mit einem
Belichtungsfenster 41a bezeichnet. 36 und 36' sind Stellarme für den vorderen Verschlußvorhang. Der Steilarm
36 ist mit seinem einen Ende fest an der Stell-
I^ welle 35 für den vorderen Verschlußvorhang angebracht;
die Stellwelle 35 ist drehbar in der Verschlußgrundplatte 41 angelenkt. Der Arm 36' ist mit seinem einen
Ende drehbar in der Verschlußgrundplatte 41 angelenkt.
Beweglich an den Armen 36 und 36' sind über Zapfen 42a, 42b, 42c, 42d, 42e bzw. 42f dünne plattenförmige
Lamellen 42-1, 42-2, 42-3 mit lichtabschirmenden Eigenschaften für den vorderen Verschlußvorhang angebracht.
38 und 38' sind Stellarme für den hinteren Verschlußvorhang.
Der Stellarm 38 ist mit seinem einen Ende fest an der Steilwelie 37 für den hinteren Verschlußvorhang
befestigt; die Stellwelle 37 für den hinteren Verschlußvorhang ist drehbar in der Verschlußgrundplatte
41 angebracht. Der Arm 38' ist mit seinem einen Ende drehbar an der Verschlußgrundplatte 41 angelenkt. Beweglich
an den Armen 38 und 38' sind über Zapfen 43a, 43b, 43c, 43d, 43e bzw. 43f die Lamellen 43-1, 43-2 und
43-3 für den hinteren Verschlußvorhang befestigt.
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65 ist ein Rahmen für eine elektromagnetische Antriebsquelle, der fest an dem Kameragehäuse befestigt ist.
c 62 ist ein fest angebrachter Permanentmagnet, der in
einer Durchmesserrichtung magnetisiert ist. 66 ist eine Verschlußvorhang-Antriebsspule, die an der Stellwelle
35 für den vorderen Verschlußvorhang befestigt ist. Die Stellwelle 35 wird drehbar in Lagerlöchern 65a und
IQ 65b gehalten, so daß die Spule 66 drehbar relativ zu einem Joch 61 ist, das beabstandet zu dem Permanentmagnet
62 fest angebracht ist.
Somit weist die elektromagnetische Antriebsquelle 60 zum Antrieb des vorderen Verschlußvorhanges das Joch 61,
den Permanentmagnet 62, den Rahmen 65 sowie die Antriebsspule 66 auf und steuert über die Stellwelle 35 die Bewegung
des vorderen Verschlußvorhangs.
Eine elektromagnetische Antriebsquelle 50 zum Antrieb des hinteren Verschlußvorhangs ist in ähnlicher Weise
wie die elektromagnetische Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang aus einem Joch 51, einem Permanentmagneten
52, einem Rahmen 55 sowie einer Antriebsspule 56 aufgebaut und steuert über die Stellwelle 37 die Bewegung
des hinteren Verschlußvorhangs.
Fig. 3 ist ein elektrischer Schaltplan, der ein Beispiel einer praktischen Steuerschaltung zur Steuerung
des Verschlußmechanismus gemäß den Fig. 1 und 2 zeigt.■ In Fig. 3 ist 70 ein fotoempfindliches Element (SPC),
71 ein einen SPC-Vorverstärker bildender Operationsverstärker
(im folgenden als OP-Verstärker abgekürzt), zwischen dessen beiden Eingangsanschlüssen die SPS
gelegt und in dessen Rückführungszweig eine Diode 72
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zur logarithinischen Komprimierung geschaltet ist. 73
ist eine bekannte Rechenschaltung, 74 ein variabler Widerstand zum Einstellen einer Abblendinformation
c (AAv) einer vorgewählten Blende, und 75 ein variabler
Widerstand zum Einstellen der ASA-Empfindlichkeitsinformation (Sv) des verwendeten Films. Das Ausgangssignal
der Rechenschaltung 73 stellt die zu steuernde VerschlußZeitinformation (Tv) dar. 76 ist ein Kondensa-
IQ tor zum Speichern dieser Tv-Information, 77 ein Umschaltschalter,
der sich normalerweise in der '^"-Stellung befindet und ansprechendend auf den Beginn der Aufwärtsbewegung
des schnellen Rückkehrspiegels seine Stellung auf "d"-Kontakt ändert, 78 ist ein einen Spannungsfolger
bildender OP-Verstärker, 79 ein Transistor für
logarithmische Ausdehnung,dessen Kollektor mit einem
Zeitkohdensator 80 verbunden ist, 81 ein Schalttransistor für den Zählbeginn, 82 ein eine Vergleicherschaltung
bildender OP-Verstärker, dessen nichtinvertierender Eingangsanschluß mit dem Kollektor des
"Ausdehnungs"-Transistors 79 verbunden und an dessen invertierenden Eingangsanschluß eine Bezugsspannung
Vs gelegt ist. 83 ist eine mit dem Ausgangsanschluß
der Vergleicherschaltung 82 verbundene Differenzierschaltung, 84 ein Zeitschaltkreis, der durch einen negativen
Differenzierimpuls der Differenzierschaltung 83 getriggert
wird, daß er sein Ausgangssignal mit hohem Pegel für eine bestimmte Zeit (beispielsweise 20 ms)
hält. Eine Differenzierschaltung 85 ist mit dem Ausgangsanschluß
des Zeitschaltkreises 84 verbunden.
29 ist ein normalerweise geöffneter Schalter, der geschlossen
wird, wenn die Aufwärtsbewegung des schnellen Rückkehrspiegels 27 vollendet ist; das Schließen des
Schalters führt zu der Erzeugung eines negativen
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Differenzierimpulses durch die Differenzierschaltung
in der nächsten Stufe. 88 ist ein RS-Flipflop, dessen
Setzeingang mit dem Ausgangsanschluß der Differenzierschal- c tung 87 und dessen Q-Ausgangsanschluß mit einer Verzögerungsschaltung
89 verbunden ist. Der Ausgangsanschluß der Verzögerungsschaltung 89 ist über einen
Widerstand mit der Basis des Schalttransistors 81 für den Zählbeginn verbunden. 90 ist ein Zeitschaltkreis,
IQ der mit dem Ausgangsanschluß der Differenzierschaltung
85 verbunden ist und durch einen negativen Differenzierimpuls der Differenzierschaltung 85 getriggert wird,
daß er sein Ausgangssignal mit hohem Pegel für eine bestimmte Zeit (beispielsweise 20 ms) hält. Ein Inverter
I^ 91 ist mit dem Ausgangsanschluß des Zeitschaltkreises
90 verbunden. Die Transistoren Tr1 bis Tr6 bilden Treiberschaltungen,
durch die der Antriebsstrom für die Antriebsspule 66 der elektromagnetischen Antriebsquelle
60 für den vorderen Verschlußvorhang und die Antriebsspule 56 für die elektromagnetische Antriebsquelle 50
für den hinteren Verschlußvorhang fließt. Die Transistoren Tr1, Tr2, Tr3, Tr4 sind für die Antriebsspule 66 in
Brückenform geschaltet, um die Richtung des durch die Antriebsspule fließenden Stromes zu steuern. Die Transistoren
Tr1, Tr2, Tr5, Tr6, für die Antriebsspule 56 sind in Brückenform geschaltet, um die Richtung des
durch die Antriebsspule fließenden Stromes zu steuern. Mit den Treiberschaltungen sind Konstantstromschaltungen
92 bis 95 verbunden. Ein Zeitschaltkreis 96 ist mit dem Ausgangsanschluß der Differenzierschaltung 87 verbunden.
Durch das Ausgangssignal des Zeitschaltkreises 96 wird der Transistor Tr7 durchgeschaltet und für eine
bestimmte Zeit in diesem Zustand gehalten, wodurch die Erregung des Elektromagneten bewirkt wird. 99 ist ein
mit einem nicht gezeigten Verschlußauslöseknopf zu-
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sammenwirkender Auslöseschalter, 97 eine Differenzierschaltung,
98 ein auf den Ausgangsimpuls der Differenzier schaltung 97 ansprechender Zeitschaltkreis, der eine
c bestimmte Zeit ein Ausgangssignal mit hohem Pegel erzeugt,
Tr9 ein mit dem Ausgangsanschluß des Zeitschaltkreises
98 verbundener Transistor und 8 der in Fig. 1 gezeigte Elektromagnet für die Auslösebetätigung. 39
ist der in Fig. 1 gezeigte Schalter. Wenn der Schalter
IQ eingeschaltet wird, erzeugt eine Differenzierschaltung
100 einen Ausgangsimpuls. 101 ist eine Verzögerungsschaltung, die den Differenzierimpuls der Differenzierschaltung
100, nachdem sie ihn verzögert hat, zu einem Zeitschaltkreis 102 überträgt. Der Zeitschaltkreis 102,
ic der auf den Differenzierimpuls der Differenzierschaltung
100 über die Verζögerungsschaltung 101 anspricht, erzeugt
für eine bestimmte Zeit ein Ausgangssignal mit hohem Pegel. Ein Transistor Tr8 wird durch das Ausgangssignal·
des Zeitschaitkreises 97 durchgeschaltet, um den in Fig. 1 gezeigten Elektromagneten 32 zu erregen.
Im folgenden soll die Wirkungsweise der in den Fig. 1,
2 und 3 gezeigten erfindungsgemäßen Kamera erläutert werden.
Im folgenden soll·'angenommen werden, daß,wie in Fig. T
gezeigt, das Spannen des Verschiusses vorzogen ist.
Wenn dann der. Ausiöseknopf gedrückt wird, wird der Schaiter 99 eingeschaltet; dies bewirkt, daß die
Differenzierschaitung 97 den Zeitschaitkreis 98 triggert.
Das Ausgangssignal· des Zeitschaitkreises 98 nimmt hohen Pegel· für eine bestimmte Zeit an, während der
der Transistor Tr9 ieitend ist, so daß Strom zu den
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Magnetwindungen 8 fließt. Hierdurch wird die anziehende Kraft des in den Elektromagneten 8 eingebauten Permae
' nentmagneten 9 aufgehoben., so daß sich der Anker 8a aufgrund der Wirkung der Feder 7a wegbewegen kann. Dadurch
dreht sich der Hebel 6 zusammen mit dem Hebel 7 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß
der Zapfen 6a in Anlage an den Endabschnitt 11b des g Hebels 11 gebracht wird und den letzteren im Uhrzeigersinn
gegen die Vorspannung der Feder 11a dreht. Da der Sperrklauen-Hebel 12 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht x«;ird, wenn sich der Hebel 11 dreht, wird der
Energiespeicherhebel 13 aus der Sperrverbindung gelöst,
so daß er sich aufgrund der Wirkung der Feder 13a im Uhrzeigersinn dreht, wobei sich gleichzeitig der
Hebel 15 aufgrund der Unterstützung des Zusammenwirkhebels
14 dreht, so daß die nicht gezeigten Blendenlamellen
auf einen vorgewählten Blendenwert abgeblendet
2Q werden, da der Blendenantriebsring in der nicht gezeigten
Linsenfassung durch den nach unten zeigenden Vorsprung 15b des Hebels 15 im Uhrzeigersinn gedreht
wird. Die Bewegung des Energiespeicherhebels 13 beitfirkt
auch, daß der Spiegelstellhebel sich unter der Wirkung der Feder 18a entgegen dem Uhrzeigersinn
dreht, da er dem Endabschnitt 13d des Hebels 13 folgt.
Dann dreht sich der Hochklapphebel 22 in derselben Richtung in Eingriff rnit dem Sperrhaken 23, wodurch
der Hochklapp-Zwischenhebel 24 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und der Spiegel 27 durch das entgegengesetzte
Ende 24b über den Zapfen 25 der Spiegelträgerplatte gegen die Vorspannkraft der Feder 20 hochgeklappt
wird. Beim Beginn der Aufwärtsbewegung des Spiegels 27 wird der Schalter 77 aus der "a"-Stellung
in die "b"-Stellung bewegt, wodurch die Verschluß-
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Zeitinformation Tv in dem Kondensator 76 gespeichert wird. Die in Fig. 3 gezeigte Schaltung wird durch das
Schließen eines nicht gezeigten Hauptschalters in Betrieb gesetzt, bevor der Auslöseknopf gedrückt wird,
5
so daß das Ausgangssignal des Verstärkers 71 eine von der Objekthelligkeit Bv und dem Offenblendenwert Avo
abhängige Spannung annimmt; diese Spannung wird mit der Abblendinformation ΔAv und der Filmempfindlichkeitsinformation
Sv durch die Rechenschaltung 73 verarbeitet um e^-n ^er Verschluß Zeitinformation Tv entsprechendes
Ausgangssignal zu erzeugen. Die an dem Kondensator 76 anliegende Spannung entspricht der Tv-Information;
der vorstehend erläuterte Ablauf führt zum Speichern der Tv-Information durch den Kondensator
76.
Wenn der Spiegel 27 nach einer Drehung um 45 den Endpunkt seiner Aufwärtsbewegung erreicht hat, wird,
_n da sich der Spiegelstellhebel bzw. Betätigungshebel
28 im Uhrzeigersinn gegen die Feder 20 gedreht hat, der Schalter 29 durch den konvexen Abschnitt 18b
geschlossen; dies bewirkt, daß die Differenzierschaltung 87 einen Ausgangsimpuls erzeugt. Dieser Impuls
or wird an den Zeitschaltkreis 96 angelegt, wodurch der
Zeitschaltkreis 96 getriggert wird, so daß er ein Ausgangssignal erzeugt, das für eine bestimmte Zeit
einen hohen Pegel annimmt. Auf dieses Signal ansprechend wird der Transistor Tr7 durchgeschaltet, um
OQ die Magnetwindung 40 zu erregen. Da das Feld des
Permanentmagneten 40a vorübergehend aufgehoben wird, wird das Sperrelement 34 durch die Wirkung der Feder
34a nach unten bewegt, so daß die Arme 38 und 36 mit ihren Klauen 38a und 36a aus den Ansätzen 34c bzw.
34b des Sperrelements 34 gelöst werden. Hierdurch werden
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die Verschlußvorhänge betriebsbereit gemacht. Es ist
zu beachten, daß die Verschlußvorhänge am Fehlbetrieb aufgrund ihres Eigengewichts durch eine geeignete Einrichtung,
beispielsweise eine geringe Reibung, eine Sperreinrichtung oder eine Feder, wie dies allgemein
bekannt ist, gehindert werden.
Der Impuls der Differenzierschaltung 87 wird ferner an den Setzeingang S des RS-Flipflops 88 angelegt, wodurch
das Flipflop 88 ein Signal mit hohen Pegel an seinem Ausgangsanschluß Q und ein Signal mit niedrigem
Pegel an seinem Ausgangsanschluß Q erzeugt. Deshalb werden die Transistoren Tr1 und Tr4 durchgeschaltet,
wodurch ein Strom durch die Antriebsspule 66 in der durch einen Pfeil A gezeigten Richtung fließt. Hierdurch
wird ein Kräftepaar in dem in dem Magnetfeld liegenden Teil der Spule 66 erzeugt, das die Welle
35 zu einer Drehung im Uhrzeigersinn antreibt. Zusammen „» mit dieser Drehung dreht sich der Arm 36 im Uhrzeigersinn,
wodurch sich die Lamellen 42-1, 42-2 und 42-3 des vorderen Verschlußvorhangs von der Belichtungsöffnung wegbewegen. Hierdurch wird eine Belichtung eingeleitet.
Ansprechend auf das Q-Ausgangssignal des Flipflops
erzeugt die Verzögerungsschaltung 89 in der bestimmten
Zeit ein Ausgangssignal mit hohem Pegel, das an den Transistor 81 angelegt wird, damit dieser sperrt. Da-
OQ durch beginnt die Ladung des Kondensators 80 durch den
Strom über den Kollektor des Transistors 79. Da die Basis des Transistors 79 mit dem Ausgang des Verstärkers
78 verbunden ist, ist der Kollektorstrom proportional zu dem logarithmisch ausgedehnten Wert
der in dem Kondensator 76 gespeicherten Tv-Information.
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-18- DE 0733 3038813 •j Damit erreicht die Spannung am Kondensator 80 die
Bezugsspannung Vs in einer Zeit, die dem Tv-Wert entspricht.
Bei Beendigung dieser Zeit wird das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 82 umgekehrt, so daß
c die Differenzierschaltung 83 getriggert wird. Deshalb
erzeugt die Differenzierschaltung 83 einen Ausgangsimpuls,
der zur Triggerung an den .Zeitschaltkreis 84 angelegt wird, der für eine bestimmte Zeit ein Ausgangssignal
mit hohem Pegel erzeugt. Dieses Ausgangs-
IQ signal schaltet den Transistor Tr 6 durch, so daß ein
Antriebsstrom durch die Transistoren TrT und Tr6 zu der Antriebsspule 56- in Richtung des Pfeiles A fließen
kann. Damit werden die Lamellen 43-1, 43-2 und 43-3 des hinteren Verschlußvorhangs durch die elektromagne-
I^ tische Antriebsquelle 50 zu einer Ablaufbewegung angetrieben,
da sich die Stellwelle 37 im Uhrzeigersinn dreht, wodurch die Belichtung beendet wird. Es ist
zu beachten, daß die Zeit, in der der Zeitschaltkreis 84 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel erzeugt geringfügig
langer vorgewählt wird, als es notwendig wäre,
um die Ablaufbewegung der Lamellen des hinteren Verschlußvorhangs
zu vollenden, um die Schließbewegung des Verschlusses mit einer hohen Zuverlässigkeit sicherzustellen.
Zu einem Zeitpunkt während des Schließvorgangs des
Verschlusses wird der Schalter 39 durch den Endabschnitt 38e des Arms 38 geschlossen; dies bewirkt, daß die
Differenzierschaltung 100 einen Ausgangsimpuls erzeugt.
Dieser Impuls wird nach einer Verzögerung durch die Verzögerungsschaltung 101 an den Zeitschaltkreis 102
angelegt, wenn die Rückstellung der vorderen und hinteren Lamellen des Verschlusses vollendet worden ist.
Wenn der Zeitschaltkreis 102 getriggert wird, wird der Transistor Tr8 durchgeschaltet, so daß die Magnetwindung
32 erregt wird. Da das Feld des Permanentmagneten 32a
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aufgehoben wird, kann sich der Hebel 30 aufgrund der Wirkung der Feder 30a im Uhrzeigersinn drehen. Die Bewegung
des Hebels 30 bewirkt über den Zapfen 30b die c Bewegung des Hebels 33 entgegen dem Uhrzeigersinn.
Da zu dieser Zeit die vorderen und hinteren Lamellen des Verschlusses zurückgestellt werden, kann sich das
Sperrelement 34 nach oben gegen die Kraft der Feder 34a bewegen, erreicht so seine ursprüngliche Lage und
IQ wird durch die Wirkung des Permanentmagneten 40a in
dieser Lage gehalten. Zur selben Zeit wird der Hochklapp-Sperrhaken
23 durch den Zapfen 30c im Uhrzeigersinn gedreht und von dem Hebel 22 gelöst, wodurch der
Spiegel 27 unter der Wirkung der Feder 20 in die
-ic Beobachtungsstellung zurückkehrt.
Diese Bewegung im Uhrzeigersinn des Hebels 30 bewirkt ferner die Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn des
Signalhebel 17, welche wiederum die Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn des Zusammenwirkhebels 14 bewirkt,
so daß der Hebel 15 aus seiner Verbindung mit dem Hebel 14 gelöst wird. Der Hebel 15 wird entgegen dem
Uhrzeigersinn durch die Feder 15a gedreht,so daß der Blendenmechanismus in seine ursprüngliche Stellung
zurückkehrt, in der die Blendenlamellen voll geöffnet sind.
Die Bewegung des Hebels 30 bewirkt ferner eine Bewegung im Uhrzeigersinn des Hebels 45 gegen die Kraft der
Feder 45c, wodurch der-Klauenabschnitt 45a außer Eingriff mit der Transport-Halteklaue 44 an deren
Endabschnitt gerät. Somit wird nach dem Ablauf der hinteren Lamellen des Verschlusses der Transporthebel
in Betriebsstellung gebracht, so daß er sich um die Welle drehen kann. Da ferner die Abwärtsbewegung des Spiegels
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von einer Bewegung im Uhrzeigersinn des Hebels 24 begleitet ist, wird der Hebel 22 durch den Zapfen 24a
in Richtung des Uhrzeigersinns gedreht, wobei die
Nockenfläche 22a den vorspringenden Abschnitt 3Of des Hebels 30 nach oben hebt, um den Anker 31 wieder in Kontakt mit dem Permanentmagneten 32a zu bringen.
Nockenfläche 22a den vorspringenden Abschnitt 3Of des Hebels 30 nach oben hebt, um den Anker 31 wieder in Kontakt mit dem Permanentmagneten 32a zu bringen.
Während der Rückkehrvorgang verschiedener Mechanismen
durch die Wirkung der elektromagnetischen Einrichtung 32 durchgeführt wird, nachdem der Schließvorgang des
Verschlusses durch die elektromagnetische Antriebseinrichtung entsprechend dem Signal mit hohem Pegel
des Zeitschaltkreises 84 beendet ist, wie vorstehend
erläutert worden ist, ändert der Zeitschaltkreis 84 sein Ausgangssignal auf niedrigen Pegel, bei dem, wie
vorstehend erläutert, der Rückstellvorgang des Verschlusses durchgeführt wird. Dies bedeutet, daß ansprechend
auf das Signal mit niedrigem Pegel des Zeitschaltkreises 84 die Differenzierschaltung 85 getriggert
wird, so daß sie einen Ausgangsimpuls erzeugt, der
zum Rücksetezen des Flipflops 88 an dieses angelegt wird. Der Impuls der Differenzierschaltung 85 triggert auch den Zeitschaltkreis 90. Der Zeitschaltkreis 90 erzeugt ein Signal mit hohem Pegel einer bestimmten Dauer und der Inverter 91 ein Signal mit niedrigem
Pegel. Hierdurch sperren die Transistoren Tr1, Tr4
und Tr6 und die Transistoren Tr2, Tr3 und Tr5 werden
zum Rücksetezen des Flipflops 88 an dieses angelegt wird. Der Impuls der Differenzierschaltung 85 triggert auch den Zeitschaltkreis 90. Der Zeitschaltkreis 90 erzeugt ein Signal mit hohem Pegel einer bestimmten Dauer und der Inverter 91 ein Signal mit niedrigem
Pegel. Hierdurch sperren die Transistoren Tr1, Tr4
und Tr6 und die Transistoren Tr2, Tr3 und Tr5 werden
o0 durchgeschaltet; hierdurch kann Strom durch die
Antriebsspulen bzw. Bewegungsspulen 66 und 56 in der
durch den Pfeil B angezeigten Richtung fließen. Aus diesem Grunde werden die elektromagnetischen Antriebsquellen gemäß Fig. 2 in der umgekehrten Richtung zu
nc der vorstehend beschriebenen gedreht, und drehen die
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-21- DE 0733 303881
Wellen 35 und 37 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der Verschluß rückgestellt wird. Da die Dauer des
Ausgangssignals des Zeitschaltkreises 90 geringfügig länger als die zum Rücksetzen der vorderen und hinteren
Lamellen des Verschlusses benötigte Zeit gewählt ist, kann der Rückstellvorgang des Verschlusses mit einer
hohen Zuverlässigkeit durchgeführt werden. Es ist ferner zu beachten daß, da die Stromstärke der Schaltung
92 größer als die der Schaltung 94 gewählt wird, die Rückstellbewegung des Verschlusses derart verläuft,
daß die hinteren Lamellen die vorderen schieben, um sicherzustellen, daß der Film nicht zufälligerweise
während des Rückstellvorgangs des Verschlusses ge-■ schwärzt wird. Die Beendigung der Rückstellbewegung
des Verschlusses ist von der Änderung des Ausgangssignals des Zeitschaltkreises 90 auf niedrigen Pegel
gefolgt, bei dem alle Transistoren in der Treiber-
_ schaltung sperren, wobei ein Vorteil darin besteht,
daß ein schädlicher elektrischer Energieverbrauch verhindert wird. Es ist zu beachten, daß, wenn der Verschluß
zu seiner ursprünglichen Lage zurückkehrt, das Sperrelement 34 die in Fig. 1 gezeigte ursprüngliche
„_ Lage einnimmt, so daß die Fortsätze 34b und 34 c mit
den Klauen 36a und 38a derArme 36 bzw. 38 in Eingriff stehen, so daß der Verschlußmechanismus in der Rückstellage
verriegelt ist.
2Q Als nächstes soll der Transportvorgang nach Vollendung
der Belichtung erläutert werden. Wenn ein nicht gezeigter Filmtransporthebel gespannt wird, wird die
Transportwelle 1, da der Hebel 45, wie vorstehend erläutert nicht mit der Sperrklaue 44 in Eingriff "steht,
in der durch den Pfeil angegebenen Richtung gedreht;
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der Nocken 2 wird ebenfalls gedreht. Hierdurch wird
der Hebel 3 im Uhrzeigersinn durch den Nockenfolger 4 gedreht, wodurch der Hebel 4 zu einer Drehung im Uhrzeigersinn
angetrieben wird. Hierdurch wird der Hebel 48 durch den Zapfen 5b im Uhrzeigersinn gedreht? der
Stufenabschnitt des Zapfens 48a dreht den Hebel 13 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Feder 13a, bis dieser
mit dem Sperrklauen-Hebel 12 in Eingriff steht. Folglich
steht die Blattfeder 5a an dem Hebel 5 mit dem Zapfen 6b
an dem Hebel 6 in Eingriff und der Hebel 6 wird im Uhrzeigersinn gedreht, um den Anker 8a in Kontakt mit
dem Elektromagneten 8 zu bringen, so daß ein Zyklus eines Filmtransport- und Ladevorgangs vollendet wird.
Es ist zu beachten, daß die in Serie geschalteten Synchronschalter 46 und 47 lediglich geschlossen sind,
wenn der Verschluß voll geöffnet ist, und deshalb als Steuerschalter für eine nicht gezeigte Blitzeinrichtung
wirken.
Wie vorstehend im einzelnen beschrieben worden istf
kann bei einer Kamera mit elektromagnetischen Antriebsquellen gemäß der Erfindung, da der Rückkehrvorgang des
Spiegels, der L-ösevorgang der Sperre des Fllmtransportmechanismus,
die Rückkehrbewegung des Sperrelements des Verschlusses und die Rückkehrbewegung der Blende durch die
Kraft einer elektromagnetischen Einrichtung eingeleitet werden, die unabhängig von den vorstehend be-
ολ schriebenen elektromagnetischen Antriebsquellen sind,
die durch die elektromagnetischen Antriebsquellen verfügbare Energie ausschließlich für das öffnen und
Schließen des Verschlusses verwendet werden. Deshalb kann im Vergleich zu einer herkömmlichen Kamera, bei
or der der Verschluß und die anderen Mechanismen von einer
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gemeinsamen elektromagnetischen Antriebsquelle angetrieben werden, die Betriebszuverlässigkeit des Verschlusses
beträchtlich durch die Erfindung erhöht
c werden.
c werden.
Da der Rückkehrvorgang der verschiedenen Mechanismen mit Ausnahme des Verschlusses durch einen neu vorgesehenen
Elektromagneten gesteuert wird, wird es möglich, IQ leicht den- Zeitpunkt des Beginns des Rückkehrvorgangs
durch elektrische Signale einzustellen. Da ferner
der Elektromagnet mechanisch unabhängig vom Verschluß ist, ist der Freiheitsgrad bei der Auslegung der Anordnung des Elektromagneten groß.
der Elektromagnet mechanisch unabhängig vom Verschluß ist, ist der Freiheitsgrad bei der Auslegung der Anordnung des Elektromagneten groß.
Vorstehend ist beschrieben worden, daß bei einer
Kamera, die mit einer elektromagnetischen Antriebsquelle versehen ist, die bei Erregung eine elektromagnetische
Kraft erzeugt, durch die der Verschluß
zu einer Bewegung angetrieben wird, die elektromagnetische
Kraft der Antriebsquelle lediglich als Kraft
zum Antreiben des Verschlusses verwendet wird, wobei eine elektromagnetische Einrichtung, die durch ein
Verschluß-Schließsignal gesteuert wird, vorgesehen
zum Antreiben des Verschlusses verwendet wird, wobei eine elektromagnetische Einrichtung, die durch ein
Verschluß-Schließsignal gesteuert wird, vorgesehen
ist, so daß der Beginn der Rückkehrbewegung des
Spiegels, der automatischen Blende und des Sperrlösevorgangs des Filmtransportmechanismus durch diese elektromagnetische
Einrichtung gesteuert wird.
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Leerseite
Claims (3)
- Patentansprüche.) Kamera mit einer elektromagnetischen Antriebsquelle, die, wenn sie mit Strom versorgt wird, eine elektromagnetische Kraft erzeugt, durch die der Verschluß zu einer Bewegung angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Kraft der elektromagnetischen Antriebsquelie (50, 60) lediglich als Antriebskraft für den Verschluß (42, 43) verwendet wird und daß eine elektromagnetische Einrichtung (32) vorhanden ist, deren Betrieb durch ein Außerbetriebssignal für den Verschluß gesteuert wird, wobei die elektromagnetische Einrichtung das Einleiten der Rückkehrbewegung der automatischen Blende bewirkt.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Einrichtung nicht nur den Beginn der Rückkehrbewegung der automatischen Blende sondern auch den Beginn der Rückkehrbewegung des Spiegels (27) und des Lösevorgangs des Filmtransportmechanismus (1, 2, 44, 45) aus der Transportsperrverbindung bewirkt.V/19Deutsche Bank (München) KfO. 51/61070130018/0789Dresdner Bank (München) KIo. 3939 844Postscheck (München) Kto. 670-43-804-2- DE 0733
- 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (34, 40) zum Sperren des Verschlusses, die aus der Sperrverbindung entsprechend der Auslösebetätigung genommen und in die Sperrverbindung durch die Wirkung der elektromagnetischen Einrichtung gebracht wird.130018/0789
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP13256479A JPS5655928A (en) | 1979-10-15 | 1979-10-15 | Single-lens reflex camera having electromagnetic driving source |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3038813A1 true DE3038813A1 (de) | 1981-04-30 |
| DE3038813C2 DE3038813C2 (de) | 1986-08-14 |
Family
ID=15084243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3038813A Expired DE3038813C2 (de) | 1979-10-15 | 1980-10-14 | Kamera mit elektromagnetischem Antrieb |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4306793A (de) |
| JP (1) | JPS5655928A (de) |
| DE (1) | DE3038813C2 (de) |
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| US9224145B1 (en) | 2006-08-30 | 2015-12-29 | Qurio Holdings, Inc. | Venue based digital rights using capture device with digital watermarking capability |
| JP5127340B2 (ja) * | 2007-07-26 | 2013-01-23 | キヤノン株式会社 | シャッタ装置及びシャッタ装置を備えた撮像装置 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4099192A (en) * | 1974-07-12 | 1978-07-04 | Canon Kabushiki Kaisha | Photographic camera with an electromagnetic control system |
-
1979
- 1979-10-15 JP JP13256479A patent/JPS5655928A/ja active Granted
-
1980
- 1980-10-14 DE DE3038813A patent/DE3038813C2/de not_active Expired
- 1980-10-14 US US06/196,359 patent/US4306793A/en not_active Expired - Lifetime
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| Title |
|---|
| DE-OS 30 11 693 (@3, Abs.2) * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3038813C2 (de) | 1986-08-14 |
| US4306793A (en) | 1981-12-22 |
| JPS5655928A (en) | 1981-05-16 |
| JPS6311652B2 (de) | 1988-03-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |