DE2141667A1 - Einäugige Reflexkamera. - - Google Patents
Einäugige Reflexkamera. -Info
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/087—Analogue circuits for control of both exposure time and aperture
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
DipUng. C. Wallach
Dipl. ing. G. Koch
Dipl. ing. G. Koch
Dr. T. Haibach .g .
8 München 2 ] b>
fiu3
foufingerstr. 8, Tel. 240275
13 372
Polaroid Corporation, 730 Main Street, Cambridge, Mass. USA
02139
Einäugige Reflexkamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine einäugige Reflexkamera.
Bei selbsttätigen Belichtungssteuerungen für Photoapparate v?ird die Helligkeit des zu photographierenden
Objekts innerhalb bestimmter Beleuchtungspegel erfaßt um einen Y/ert abzuleiten, der gemäß der Empfindlichkeit
des zu belichtenden Films abgeändert, wird. Dementsprechend -.vird ein einen Einfluß auf den Belichtungsvorgang ausübende
Parameter oder mehrere solche. Parameter, wie z.B. die Belichtungszeit oder die Öffnung gemäß dem
abgeänderten Wert festgelegt. Für solche Systeme wird die Helligkeit des Objekts durch Lichtmeßschaltungen
durchgeführt, die mit einem oder mehreren lichtempfindlichen Elementen ausgestattet sind. Diese Elemente sind
auf den Teil der Szene gerichtet, der durch das Objektiv der Kamera erfaßt vird.
Gewisse Steuerungen gestatten eine automatische Regelung sowohl der Öffnung wie auch der Belichtungszeit. Diese
Regelung mit Bezug auf zwei Parameter ist vorzugsweise
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gemäß einem bestimmten Programm durchzufuhren, wonach die
Auswahl der Parameter für die meist anzutreffenden photographischen Zustände optimiert r:ird. Unter typischen Umstanden
zum Beispiel ist die Öffnung bei den höheren zur Verfugung stehenden f/Zahlen, während die entsprechende Belichtungszeit
so kurz wie möglich ausgewählt v.'ird, um die Beleuchtung und
die gewünschte festgelegte öffnung in Betracht zu ziehen. Bei den Belichtungsprogrammen -wird meist eine Kompromißlösung
zwischen der Schärfentiefe bei kleinen öffnungen
jedoch lärgeren Belichtungszeiten einerseits und die Möglichkeit sic^ bewegende Objekte bei kurzen Belichtungszeiten,
jedoch längeren öffnungen andererseits angestrebt,
Um eine automatisierte Belichtungssteuerung gemäß einem im
voraus bestimmten Belichtungsprogramm ist es wünschenswert, daß der zur Steuerung der Beleuchtung der ozene in Anspruch
genommene Belichtungsmechanismus verhältnismäßig einfach konstruiert ist, so daß er mit vertretbaren Kosten
hergestellt werden kann. Bei einer v/eniger kompliziert, jedoch programmierbaren automatischen Belichtungssteuerung
kann am Anfang der Belichtungszeit die Blende allmählich geöffnet werden. Sobald eine ausreichende Lichtmenge durch
die sich stetig ändernde Blende gelangt ist, so ;7ird das Licht abgesperrt und die Belichtung entweder durch
eine getrennte Verschluülamelle oder durch eine plötzliche
Umkehr der 3ev;egung der Lamellen der Blende zu Ende ge-™ führt.
Mitunter sollen solche automatisierten und programmierten
Belichtungssteuerungen die zusätzliche Aufgabe erfüllen, im Rahmen eines logischen Kamerasystems zu funktionieren,
7.-0 neben den bei der Belichtung auftretenden Punktionen
noch v.eitere Punktionen zu erfüllen sind. Diese weiteren Punktionen lassen sich auf bekannte Weise automatisierten
Belichtungssteuerungen schwer vereinbaren. Sollte zum Beispiel der Belichtungsmechanismus in einer Reflexkamera
. der einäugigen Bauart eingebaut sein, so muß die Steuerung
einen offenen Zustand, der der größten Öffnung entspricht, "ährend des Bildsuchens und der Einstellung der
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ochärfe zulassen. Uach dem Bildsuchen und der Einstellung
der Schärfe muß die Belichtungssteuerung selbsttätig schliee sen, so daß die Kamera aus der Suchstellung in die Belichtungsstellung
gebracht werden kann, ohne daß Licht in das Innere der Kamera gelangt. Bei diesem Vorgang findet die
Bewegung eines Betätigungsgliedes, das eine Spiegelfläche trägt statt, so daß der Strahlengang in Richtung auf die
Bildebene der Kamera abgelenkte ■:. wird. Nach der durch diese
Umstellung der Betriebsart hervorgerufenen Verzögerung ist
es die Aufgabe der Belichtungssteuerung, die Belichtungszeit automatisch einzuleiten, .um den in der Bildebene
liegenden Film gemäß einem im voraus bestimmten Belichtungsprogramm zu belichten. Am Ende der Belichtungszeit
sperrt die Belichtungssteuerung wiederum das Abbildungslicht von der Bildebene ab und muß in der Absperrstellung
so lange verbleiben, bis optische Teile der Kamera zurück in die Stellung xür die Einstellung der Tiefe gelangen.
Sobald diese Stellung erreicht ist, soll die Belichtungssteuerung wiederum für eine öffnung mit der maximalen
Größe sorgen.
Neben der x-'orderung, sämtliche oben genannten Betriebsvorgänge
während des Belichtungszyklus durchführen zu können, soll die automatisierte Belichtungssteuerung alle gewünschten mechanischen Merkmale umfassen, die eine Leistungsfähigkeit
und Zuverlässigkeit während längerer Zeiträume gewährleisten. Um solchen Anforderungen gerecht zu sein,
sollte die Konstruktion keinerlei für längere Zeiträume, in denen die Kamera nicht benutzt wird, in gespanntem
Zustand zu haltenden federn umfassen. Ausserdem sollte für
verhältnismäßig einfache mechanische Verbindungen zwischen den sich bewegenden Teilen des Mechanismus gesorgt werden.
Des weiteren soll das Belichtungssystem mit nur mäßigen Pederbelastungen auskommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Belichtungs steuerung und die zugeordnete photographische Kamera, die
eine Steuerung der Belichtung mit zweierlei Parametern " gewährleistet, die für den Betrieb von einäugigen
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Reflexkameras benötigten Funktionen zur Verfugung stellt.
Eine Belichtungssteuerung mit zvei Parametern ist unter einem Belichtungsprogramm vorgesehen, in dem die Öffnung zu
Beginn der Belichtungszeit zu ändern anfängt und während
der Belichtung dieserÄnderung -weiterhin unterworfen ist. Der Verschlußmechanismus der Belichtungssteuerung läßt
eine Betriebsstellung für das Bildsuchen und die Einstellung der Schärfe deshalb zu, weil der Verschluß normalerweise
geöffnet ist, so daß Licht durch die Belichtungsöffnung auf die Bildebene oder dergleichen innerhalb der Kamera
gelangen kann. Im Idealfall ist dieser offene Zustand des Verschlußmechanismus dem maximalen Öffnungsdurchmesser
zugeordnet, um das Bildsuchen zu erleichtern. Zu Beginn der Belichtung wird die Verschlußanordnung des
Belichtungssteuermechanismus in dem geschlossenen Zustand elektrisch angetrieben. In dem geschlossenen Zustand kann
die photographische Kamera, in der der Verschluß eingebaut ist, automatisch von der Suchstellung, in der der Verschluß
völlig offen ist, in die Belichtungsstellung gebracht werden. In der Belichtungsstellung wird in der
Bildebene lichtempfindlicher PiIm abgedeckt, bzw. zugänglich gemacht, so daß er in dem Strahlengang des in die
Kamera durch das Objektiv gelangenden Lichtes steht. Sobald die Kamera sich in dieser Belichtungsstellung
befindet, gibt die Belichtungssteuerung den Verschluß frei, so daß er durch eine nicht elektrische Vorrichtung
aus der Absperrstellung in eine Stellung mit einer Mindestöffnung in eine Stellung, die der größten
Öffnung entspricht, gebracht v;ird. Die für das Öffnen des Verschlusses benötigte Zeit "rird gemäß
dem oben erwähnten Belichtungssteuerprogramm bestimmt. Am Ende einer elektronisch?bestimmten Belichtungszeit
wird der Verschluß wiederum in den geschlossenen Zustand
gebracht, um die Belichtung zu Ende zu führen.
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Der geschlossene Zustand des Verschlusses wird soweit elektrisch aufrecht erhalten, bis die Kamera wieder in
die Suchstellung bzw. in die Stellung für die Schärfeneinstellung gelangt, wobei die Bildebene wieder zugedeckt
wird. Zu dieser Zeit wird das elektrische Haltesystem freigegeben, um die Bewegung des Verschlusses in den
voll offenen Zustand unter der Wirkung einer durch die nicht elektrische, während der Belichtungszeit zur
Anwendung kommende ausgeübte Vorspannung zuzulassen.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist die Anordnung zum Antrieb des Verschlußaggregats in einen elektromagnetischen Teil, wie z.B. einem Elektro- (
magneten,verkörpert. Zu Beginn des Belichtungszyklus
Y-ird der elektromagnetische Antrieb unter Strom gesetzt um das Schließen des Verschlusses zu bewirken. Der
Elektromagnet wird stets unter Strom gehalten, um den Verschluß im geschlossenen Zustand so lange zu halten,
bis der Mechanismus der Reflexkamera geändert wird, um den Betriebszustand zu ändern. Zu dieser Zeit wird
der Elektromagnet stromlos, und um den Vorgang der automatischen Belichtungssteuerung einzuleiten. Zu Beginn
der Öffnungsbewegung des Verschlusses erhöht sich der Durchmesser der Verschlußöffnung ständig. Sobald durch
die automatische Steuerung bestimmt wird, daß die Be- *
lichtung beendet werden sollte, wird der Elektromagnet wiederum unter Strom gesetzt, um den Verschluß zu
schließen und die Belichtung zu beenden. Diese Erregung des Elektromagneten wird so lange aufrechterhalten
und der Verschluß in dem geschlossenen Zustand gehalten, bis die Reflexkamera wiederum in die Suchstellung gelangt.
Sobald diese Suchstellung erreicht ist, und sobald die Bildebene zugedeckt ist, wird die elektrische
Steuerung stromlos gemacht, so daß sie für weiteren
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Betrieb bereit liegt. Dabei v/ird der Elektromagnet stromlos
gemacht, so daf· der Verschluß seine maximale öffnung
wiedererlangt um den Verschluß anzutreiben, genügt eine einfache Feder, die den Verschluß vorspannt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung und als weitere
Aufgabe der Erfindung eignet sich das erfindungsgemäße System zur Anwendung mit einem äusserst einfachen Belichtungsmechanismus, der ein Verschlußlamellenpaar
umfaßt. Diese Lamellen sind so miteinander gekoppelt, daß sie gleichzeitig Be- egungen in entgegengesetzten Richtungen
auszuführen vermögen.. Jede lamelle ist mit einer besonders
gestalteten Öffnung zu sehen. Die Öffnungen bewegen sich im Schritt zwischen Endstellen, um die Achse dee Strahlengangs
innerhalb der Kamera um sich schrittweise vergrößernde Offnungen zu bestimmen. Die Verschlußlamellen können
auch mit entsprechenden, jedoch kleineren Öffnungen ausgestattet sein, die die lichtmenge, die auf das empfindliche
Element einer lichtempfindlichen Schaltung auffällt, zu regeln. Ein einfaches Federglied v/ird dazu verwendet, die
Lamellen in ihre voll offene Stellung vorzuspannen. Ein Elektromagnet kann mit Strom versehen v/erden, um die Lamellen
in ihre geschlossene Stellung zu bewegen. Mit einem Betätigungsglied, ζ B. in Form eines "sich bewegenden
Balkens" kann eine mechSa&sckifKOpplTmg:;,; der Verschluß lamellen
erreicht werden. Der selbe, sich bewegende Balken kann zusätzlich dazu dienen, das Verschlußaggregat mit
einem Antriebselektromagneten und auch mit einem Federglied zu verbinden, ''-.s wie oben erwähnt, den Verschluß
in Richtung auf die voll offene Stellung vorspannt.
Der äusserst einfache Aufbau des Verschlußmechanismus und der zugehörigen Steuerungsmerkmale erscheinen in der folgenden
Beschreibung. Heben einer einfachen Kopplung mit
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einem schwenkenden Balken genügt z.B. lediglich zwei
Verschlußlamellen. Diese Kupplung dient auch dazu, die Verschlußlamellen mit einem Elektromagneten und einer
Verschlußöffnungsfeder zu verbinden, Weil der Verschluß
während einer vorbestimmten Zeit geöffnet wird, sind die Kraftwirkungen der Öffnungsfeder auf ideale Weise
minimal, sodaß das elektromagnetische Antriebssystem
keinerlei übermäßigen Belastungsforderungen unterworfen wird.
Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht einer mit der Belichtungssteuerung gemäß der Erfindung ausgestatteten einäugigen
Reflexkamera, vobei gewisse Teile abgebrochen sind, um die im inneren der Kamera liegenden Teile zu zeigen;
Figur 2 eine Vorderansicht des Belichtungsmechanismus der Kamera gemäß Figur 1, wobei Teile abgebrochen bzw.
als durchsichtig gezeigt sind, um die Zusammenarbeit der Bauteile zu veranschaulichen;
Figur 3 eine Vorderansicht des Belichtungsmechanismus
gemäß Figur 2, wobei die Bauteile dem geschlossenen Zustand des Verschlusses entsprechen;
Figur 4- Oszillographspuren, die den Betrieb der erfindungsgemäßen
Steuerung erläutern, und
Figur 5 ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltungen und ihrer zugeordneten Bauteile..
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Mit Bezug auf die Zeichnungen zeigt Figur 1 eine einäugige
Reflexkamera 10. die zwei Betriebsarten aufweist, und z* ar
eine bildsuchende Betriebsart, in der das Bild einer zu photographierenden Szene in einer Suchebene durch den Benutzer
der Kamera betrachtet und in die richtige Stellung gebracht wird und eine zweite Betriebsart, in der das vorbestimmte
Bild auf einer Belichtungsebene abgebildet wird, damit lichtempfindliches Material, bzw. ein lichtempfindlicher
Film belichtet werden kann.
Die Kamera 10 ist in ihrem vorderen Teil mit einem Belichtungssteuermechanismusgehäuse
10 ausgebildet, innerhalb dessen die wesentlichsten Belichtungssteuerelemente angeordnet
sind. Die Bauteile innerhalb des Gehäuses 10 umfassen ein Objektiv bzw. eine Aufnahmelinse 14, wovon
gewisse Elemente innerhalb einer sich drehenden Fassung 16 angeordnet sind. Die Fassung 16 ist innen mit einem
Gewinde ausgestattet und auf einem mit einem äußeren Gewinde versehenen, zylindrischen Linsentragglied IB
drehbar gelagert. Das Tragglied 18 ist seinerseits an einer Grundplatte 20 befestigt Die Fassung 16 läßt sich
drehen, um eine Verschiebung der Elemente der Linse 14 entlang der Achse 22 des Strahlenganges der Kamera
zuzulassen Um diese Drehung zu bewirken, vird mit der Hand ein aussen mit einem Gewinde versehener Knopf 24
gedreht, der der Einstellung der Schärfe dient. Der Einstellungsknopf 24 steht über einem Zahnrad 26 (Figuren
2 und 3) mit äusseren Zähnen der Fassung 16 in Verbindung. Unmittelbar hinter dem Objektiv 14 und
der Kameraöffnung trägt die Grundplatte 20 Z"-ei Verschlußlamellen
30 und 32, die unten genauer zu beschreiben sind. Ein Verschlußauslöser 34 erstreckt sich
von einer Seite des Gehäuses 12. Ein Drücken auf diesen Auslöser 34 leitet den Belichtungsvorgang ein.
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Innerhalb des Belichtungssteuermechanismusgehäuses 12 ist ausserdem eine Steuerschaltung (nicht abgebildet)
sowie die Filmentvyicklungsrollen 36, 38 mit ihrem Antriebsmechanismus
angeordnet. Ein Zahnrad 40 dieses Mechanismus ist abgebildet.
Die Kamera 10 ist mit einem Stützboden 44, einem verhältnismäßig langen Wandungsabschnitt 46, die, wie aus
der Zeichnung zu ersehen ist, die reflektierenden Flächen eines Reflexsystems abstützt, und einem kürzeren Yorderwandungsteil
48 ausgebildet. Der Wandungsteil 48 dient dazu, einen Sucher 50 abzustützen.
Der Stützboden 44 begrenzt eine Kammer, die eine mit Film geladene Kasette 54 aufnimmt. Die Kassette 54 ist
als ein oben offenes, verhältnismäßig niedriges rechteckiges Gebilde ausgebildet, das einen einstückigen
Wandteil 56 aufweist Die vordere Seite der Kassette umfaßt eine Öffnung bzw. einen Schlitz 58, der mit
der Ebene, in der die Rollen 36 und 38 sich berühren, ausgeflüchtet ist. Die Kassette 54 ist auswechselbar
in der Kassettenaufnahmekammer, bzw. in den Bodenstützteil
44 derart angeordnet, daß sie eine Abbildungsfläche 60 innerhalb der Kamera 10 stents genau in der richtigen
Lage hält. Diese Abbildungsfläche oder -ebene 10 fällt mit dem untersten Umfang der Filmöffnung, die durch
den Randteil 56 festgelegt ist, zusammen. Eine genauere Beschreibung des Kassettenstützmechanismus 26 in der
Kamera 10 ist der US-Patentanmeldung 655 850, Anmeldedatum 25.7.1967 "Klappkamera" zu entnehmen.
Die oberste mehrerer Blatteinheiten 62 fällt mit der Abbildungsebene 60 zusammen. Die in der
US-PS 3 415 646"Neuartige photographische Produkte und
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Verfahren" in allen Einzelheiten beschriebenen
'einholten' 62 umfassen alle zur Herstellung eines positiven
photographischen Abzugs benötigten Stoffe, Jede Einheit umfaßt ein lichtempfindliches Element 64, das auf einem
Bildempfangselement 66 liegt. Letzteres ist oberhalb
des Elements 64 angeordnet und wird durch nicht dargestellte Federn in die Abbildungsebene 60 gedrUclpt.
Ein Aufquetschbehälter 63 mit Entwicklungsflüssigkeit ist an einem Ende dee durch die Elemente 64 und 66
gebildeten Aggregats in der Kassette 54 angeordnet. Wird der benötigte Druck zur Wirkung gebracht, so
fließt die Entwicklungsflüssigkeit aus dem Behälter 68
zwischen die Elemente 64 und 66. Die Pilmeinheiten 62 sind so angeordnet, daß wenn sie nach vjrne verschoben
werden, so daß der vorne liegende Aufquetschbehälter 68 durch den Schlitz 58 und zwischen die Druckroilen
36 und 38 gedruckt wird, die Entwicklung stattfindet. Die Wirkung der Rollen 36 und 38 zerquetscht den Behälter
68, so daß der flüssige Inhalt zwischen die Elemente 64 und 66 fließt und in Berührung mit diesen
zwei Elementen sich ausweitet. Der nunmehr hinlänglich
bekannte Entwicklungsvorgang umfaßt die Bildung von bilddarstellenden Substanzen in dem belichteten lichtempfindlichen
Element 64. Diese Substanzen diffundieren, um ein sichtbares, positives Bild zu geben. Die Bauteile
der Kamera 10 liegen normalerweise in einer .anordnung,
die der Sachbetriebsart entspricht in der die Bildschärfe
eingestellt werden kann. Während des Belichtungsvorganges kommen die Bauteile in eine andere,der Belichtungsbetriebsart
entsprechende Anordnung zu liegen. Die Figur der Zeichnungen ist so angeordnet, daß die Bauteile der
Kamera 10 für die Suchbetriebsart in ununterbrochenen Strichen,für die Belichtungsbetriebsart aber in unterbrochenen
Strichen dargestellt sind. In der Suchbetriebsart, in der die Schärfe eingestellt werden kann ist die Öffnung
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des Objektivs 14 de ρ ve-ge η · freigegeben. weil die Verschlußlamellet)
30, 32 normalerweise geöffnet sind9 so
daß Licht zur Unbildung in die Kamera gelangen kann,
Dabei ist die optische Achse der Kamera durch Bezugszeichen 22 gekennzeichnet Diese optische Achse 22 erstreckt sich
vom ubjektiv 14, durch das Innere der Kamera bis auf einen
Spiegel 70, v/o sie reflektiert wird. Der Spiegel 70 ist feststehend an dem verlängerten oberen Wandungsteil
46 angebracht. Von dem Spiegel 70 wird das Licht auf eine Bildsuchfläche 72 geworfen, die als tfresnel-Spiegel
ausgebildet ist. '.'Pie ütufen- dieses Spiegels sind ;inkelraäßig
so angeordnet, daß das Bild, das durch die im
Spiegel 70 reflektierten Strahlen gebildet wird, in '
Richtung auf das Okular 74 eines Suchers 50 reflektiert v;ird. Das von der .'l.'iche 72 reflektierte Licht verläßt
das Okular 74 und läuft durch ein Amicielement bzw. Drehprisma 76, das innerhalb eines Okulargehäuses 78
angeordnet ist. D-is Gehäuse 78 ist an einem vorderen
'wandungsteil 48 so angeoranet, daß die Betrachtung des
Bildes bei 80 möglich ist Dieses Dachprisma 78 sorgt für eine öpiegelumkehr, um die Betrachtung mit den
Augen bei 80 zu erleichtern.
Λ-eim Bildsuchen, bzw bei Einstellung der Schärfe wird
das Objektiv der Kamera 10 durch den Knopt 24 eingestellt, d
während das auf die Fläche 72 durch den Sucher geworfene Bild betrachtet wird. Während die Bildfläche /2 dem
optischen Zweck dient, die vom Spiegel 70 kommenden Abbildungslicht in Richtung auf den Sucher 50 zu werfen,
dient der Stützteil des Suchers dem zusätzlichen Z<"eck,
Licht von der Belichtungsebene 60 abzuschirmen. Aus dem betreffenden Teil der Zeichnung geht hervor, daß die
Bildfläche 72 eventuell einstückig auf einer Betätigungs-Einheit ü4 liegen kann lichtundurchlässig tat -und
mit einem aahnen b6 mit dem dargestellten Querschnitt umfaßt. Der Rahmen 86 ist rechteckig und erstreckt sich
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etwas nach unten ausserhalb des Randteiles 56 einer Filmkassette 54. Dank dieser Anordnung wird eine sich
mit der Belichtungsebene 60 ausgeflüchtete Filmeinheit abgeeäbiiriit.Der ümfangsrahmen 86 ist mit einer einstückigen
Scharnieranordnung ausgestattet, wovon ein Teil in der Zeichnung bei 88 zu sehen ist. Die ScharnieranOrdnung
ist an einer Achse 90 angebracht, die ihrerseits innerhalb dee Kameragehäuses 10 drehbar gelagert ist. Ein
Stirnzahnrad 92 ist auf der Achse 90 befestigt und wird durch einen Zahnradzug mit dem Zahnrad 94 in Bewegung
gesetzt. Unmittelbar oberhalb der Achse 90 ist ein Schaltergehäuse 96 angeordnet, dessen Funktion weiter
unten erläutert ist. Die Zahnräder 92 und 94 werden von einem mit Batterie angetriebenen Elektromotor 98 in
Bewegung gesetzt. Die Betätigungseinheit 84, um eine Längsbewegung um die Achse 90 zu erzielen, wird die
Betätigungseinheit 84 durch eine Feder 100 vorgespannt, die mit Spiel um die Achse 90 gewunden ist. Das bewegliche
Ende 102 der Feder ist innerhalb des ücharnierteiles angeordnet, während das stillstehende Ende 104 an der
Innenseite des oberen Wandungsteiles 46 befestigt ist.
Die Betätigungseinheit 84 ist in der Suchbetriebsart entgegen der Vorstellung der Feder durch einen Elektromagneten
110 gehalten, der durch einen teilweise bei 112 abgebildeten inneren Teil der Kamera 10 getragen
ist. Der Elektromagnet umfaßt einen Anker 114, der in unerregtem Zustand des Elektromagneten 110 nach
aussen verschoben wird, so daß er mit einer Lasche am Rahmen 86 in Eingriff kommt und damit die Betätigungseinheit 84 in ihrer unteren Lage hält.
Auf der Innenfläche des vorderen Wandungsteils 48 ist
ein Einlamellenverschlußaggregat 120 angeordnet, das eine Verschlußlamelle 122 umfaßt. Diese Lamelle wird
durch einen Stift 124 getragen und durch eine bchraubenfeder 126 in Lage vorgespannt, in der Licht in den Sucher
50 gelangen kann. Die Lamelle 122 ist auch mit dem Anker
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eines Elektromagneten 128 gekoppelt. In erregtem Zustand
bringt der Elektromagnet 128 die Lamelle 122 in eine Lage, in der Licht von dem Sucher 50 abgesperrt wird.
In der Suchbetriebsart der Kamera 10 wird der Elektromagnet 128 erregt. Die Verschlußlamelle 122 des
Aggregats 120 wird in die Lichtabsperrlage, die durch unterbrochene Striche bei 122» angedeutet ist, gebracht.
Ausserdem wird die Betätigungseinheit 84 durch den Anker 114 des Elektromagneten 110 freigegeben, so daß
die Einheit 84 unter Vorspannung der Feder 100 gegen den oberen Wandungsteil 46 zu liegen kommt, wie bei
84' in unterbrochenen Strichen eingezeichnet ist. Die Betätigungseinheit
84 besitzt eine Spiegelfläche 130, ' die der inneren Fläche 72 gegenüberliegt. In der
bei 84' angedeuteten Lage für die Belichtungsbetriebsart kommt die Spiegelfläche 130 in die Lage, 130·
so daß sie in die Betätigungslage innerhalb der Belichtungskammer zu liegen kommt. Des weiteren wird
die Belichtungsebene 60 aufgedeckt, um in einerLage am Ende des abgeänderten Strahlengangs von dem Objektiv-.system
und der Spiegelfläche 130 zu liegen.
Durch die Vorspannung der Feder 100 wird die Betätigungseinheit 84 in der Lage 84' gehalten, die der Belichtungsbetriebsart entspricht. Um die Einheit in die Suchstellung |
zurückzuführen, wird der Motor 98 unter Strom gesetzt, um die Drehung der Zahnräder 92 und 94 zu bewirken, die
ihrerseits eine Schwenkbewegung der Einheit zur Folge haben. Die Einheit kommt mit dem Elektromagneten 110
wieder in Eingriff. Ausserdem läßt das Abschalten des Elektromagneten 128 eine Rückkehr der Lamelle 122 des
Verschlußaggregates 122 in eine Lage zu, in der Licht durch den Sucher 50 gelangen kann.
Eine genauere Beschreibung einer Betätigungseinheit 84
und des Verschlußaggregates 122 ist der US-Patentanmeldung 28 567 "Reflexkamera", Anmeldedatum 15.4.1970,
zu entnehmen.
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Aus der vorhergehenden Beschreibung sieht man, daß die automatische Betätigung der Kamera 10 einen Verschluß
und eine Steuerung der Öffnung benötigt, die sich an etwas komplizierte, bei der Belegung zwischen den zwei Betriebsarten
stattfindende kinetische Vorgänge anpassen müssen. Zu Beginn des Belichtungsvorganges des Beispieles muß
der Kameraverschluß auf die weiteste Öffnung gestellt werden, während die Betätigungseinheit 10 sich in
ihrer untersten Stellung befindet, in der sie die Belichtungsebene 60 abschirmt. Bei der Betätigung des
Auslösers 34 muß der Verschluß wiederum geschlossen werden, um das Licht entlang der optischen Achse 22
abzusperren, während die Betätigungseinheit 84 wegen Bewegung der Feder 100 in die der Belichtungsbetriebsart
entsprechende Lage 84' gelangt. Der Verschluß muß sodann wieder geöffnet werden und die oberste
Filmeinheit 62 belichtet. Diese Belichtung geschieht vorzugsweise gemäß einem besonderen Programm
das den richtigen Zusammenhang zwischen der optimalen Belichtungszeit, den Öffnungswerten und der Beleuchtung
der Szene gewährleistet, lach der Belichtung muß der Verschluß in dem geschlossenen Zustand so lange
bleiben, bis die Betätigungseinheit 84 in ihre unterste Stellung bewegt wird, in der sie die Belichtungsebene
abschirmt- Sobald die Betätigungseinheit 84 sich in dieser Abschirmlage befindet, in der die Schärfe eingestellt
werden kann, muß der Verschluß wieder geöffnet werden, um die maximale Öffnung zu erreichen. Ausserdem
muß während des gesamten Vorgangs der Sucher 50 durch den Verschluß 120 gesperrt und wieder freigegeben werden,
um die Belichtungskammer dunkel zu halten.
Vorausgesetzt, daß er zu dem oben genannten kinetischen Bewegungsvorgängen paßt, könnte jeder Verschluß bzw.
Belichtungssteuermechanismus in der Kamera eingesetzt werden,
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wenn er mechanisch einfach und für die Massenanfertigung
geeignet ist. Der Beiichumgssteuermechanismus gemäß
der vorliegenden Erfindung ist solchen Forderungen gerecht.
Die ji'iguren 2 und 3 zeigen Einzelheiten des Beliehtungsmechanismus.
Gemäß einem bevorzugxen Ausführungsbeispiel umfaßt der Mechanismus sv.-ei zusammenwirkende VersehluüU
lamellen 30 und 32,. die in m der Grundplatte 20 gebildeten
Spuren querbeweglich sind. Diese Spuren sind in der Zeichnung nicht gezeigt. Jede Lamelle 30 und 32 ist
mit einer öffnung 140 bzw. 142 ausgestattet, die eine geöffnete Form aufv,eist. Je nach der Stellung der Lamellen
30 und 32 ragen die liänder der Öffnungen 140, 142 symmetrisch in die üfinung 144 der Kamera 10, um verschiedene
üffnungsgrößen festzulegen. <jede der Lamellen
30, 32 ist so gestaltet, daß sie eine weitere öffnung 146, 148 aufweist, die eine Lichtquelle absperrt
bzw. freigibt. Die öffnungen 146, 148 entsprechen den Gestalten der Öffnungen 140, 142,und bewegen
sich symmetrisch über einer kleinen Öffnung 150, durch die Licht von der zu photographierenden Szene
zu einem lichtempfindlichen Element bzw. lichtempfindlichen Elementen einer Belichtungssteuerschaltung gelangt.
V/eil sie mit einem eich bewegenden Balken 152 verbunden sind, ™
legen die Lamellen 30 und 32 eine Reihe von Öffnungen über der öffnung 144 fest. Der sich bewegende Balken
152, auch Betatigungsglied genannt,ist auf einem Stift
154, der an der Grundplatte 20 befestigt ist, drphbar gelagert. Ein Sicherungsring 156 hält den Balken 152
auf diesem Stift 154 fest. Schlitze 158 und 160 sind in den äusseren Endteilen des Balkens 152 vorhanden,
um eine Verbindung mit den an den Lamellen 30, 32 befestigten Stiften 162, 164 vorzusehen. Mit dieser
Verbindung bevegen sich die Lamellen 30, 32 synchron, um eine symmetrische, veränderliche öffnung über Kamera-
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öfmung 144 und über der Öffnung 150 der Pnotozelle festzulegen.
Die Schlitze 158 und 160 lassen die horizontal begrenzte Belegung der Lamellen 30, 32 auf einer durch
die Be?;egungsorte der Balkenendteile gezeichneten Sehne zu -n Der Balken 152 ist durch eine
Schraubenfeder Iö6 vorgespannt, um die Lamellen 30 und
in Stellungen zu schieben, in denen sie ihre größten Öffnungen über der Öffnung 144 festlegen. Das bewegliche
Ende der Feder 166 ist mit dem Balken 152 bei einer Bohrung 168 befestigt, νährend ihr feststehendes Ende
mit einer Lasche 170, die an der Grundplatte 20 befestigt ist, verankert ist Mit dieser Verankerung mit
dieser Feder 166 v;ird der Belichtungsmechanismus in die offene Lage vorgespannt.
Gerade oberhalb der Feder 166 trägt die Grundplatte 20 einen an sich bekannten Elektromagneten 172 mit einem
zylindrischen Anker 174. «ird der Elektromagnet 172 unter Strom gesetzt, so wird dieser Anker in die Spule
eingezogen. Der Anker 174 ist aber ein Gestänge 176 mit zv-ei Stiften mit den Balken 152 gekoppelt.
Im normalen oder un.^espannten Zustand findet sich
der Eelichtungsmechanismus in der Stellung gemäß iig. 2,
'■ο die Lamellen, 30, 32 die größte öffnung über der
öffnung 144 und über der Lichtzellenöfinung 150 festlegen. In diesem Zustand wird dem Elektromagneten 172
kein Strom zugeführt. Dabei hält der bewegliche Balken 152 die Lamellen 30, 32 in der gezeigten οteilung,
veil die Schraubenfeder 166 eine /orspannung in der
einen Drehrichtung auxv/eist. Liegt man Strom an den
Elektromagneten 172, so νird der Anker 174 schnell in die Spule 172 des Elektromagneten eingezogen,
-IG-
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sodaß der sich bewegende Balken 152 in die Lage gemäß
Figur 3 gedreht wird Ίη dieser Stellung ist die öffnung
144 im Strahlengang des Objektivs völlig gesperrt. Ein nachfolgendes Abschalten des Elektromagneten
gibt den Anker 174 frei, so daß der sich bewegende Balken 152 durch die durch die Schraubenfeder 166 ausgeübte
Vorspannung gedreht wird. Diese Drehbewegung hat zur Folge, daß die Öffnungen 140, 142 der zwei lamellen
30, 32 des Verschlusses sich allmählich vergrößernde üxxnungen festlegen während die Lamellen sich der
Endstellung gemäß S1Ig. 2 nähern. Zur gleichen Zeit
begrenzen die Öffnungen 146, 148 über der Lichtzellenöffnung 150 eine sich dementsprechend vergrößernde
Öffnung. Sobald die mit der Lichtzelle an der Öffnung 150 verbundene Schaltung ein entsprechendes Signal
zur Beendigung der Belichtung entwickelt, wird der Elektromagnet 172 wiederum unter Strom gesetzt,
um den Anker 174 wieder einzuziehen. Dieser Einzug des Ankers 174 bringt die Verschlußlamellen 30, 32
in die in 3?ig. 3 abgebildeten geschlossenen Stellungen. Nach einer für das Wiedergelangen der Kamera in die
Suchbetriebsart ausreichende Zeitdauer wird der Elektromagnet 172 abgeschaltet, so daß die Lamellen 30, 32
rieder in die Stellung der größten Öffnung gemäß Fig, 2 zu liegen kommen.
Wegen der bei der Betätigung der Verschlußlamellen und 32 und ihres zugehörenden Antriebssystems vorhandenen
Trägheit
und mechanischen Reibung kann die für eine Bewegung 'der Lamellen aus der geschlossenen Stellung gemäß
Mg. 3 in die voll geöffnete Stellung gemäß Pig. 2 bemäßigte Zeitdauer der längsten ia der Praxis verwendeten
Belichtungszeit für eine Handkamera, d.h. ca. 25 Millisekunden entsprechen. Während dieser Zeitdauer
vergrößert sich allmählich die Öffnung der lamellen
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30 und 32 solange, bis sie ihre Ena2ngen erreichen, in
denen die lamellen die Öffnung mit dem größten Durchmesser bilden.·· .'. Je nach der Beleuchtung der ^zene wird
diese fortschreitende Öffnungsbewegung der lamellen dutch- die durch die Erregung des Elektromagneten 172 verursachte
Schließung des Verschlusses unterbrochen, ■'"it einer
solchen Betätigung erreicht man den gewünschten Bewegungsablauf mit Bezug auf die öffnung und die Belichtungszeit.
Figur 4 zeigt eine Kurvenschar entsprechend einer .analyse
der Betätigung eines Belichtungssteuersystems gemäß der Erfindung. Die momentanen Amplituden der Kurven entsprechen
dem durch den Verschluß ivemäß der Erfindung ";!hrend der
Belichtung fließenden Lichtetrom.Die Kurven wurden bei
verschiedenen Beleuchtungsstärken als Leuchtpunktspuren auf einem Oszilographen erhalten. Bei der Darstellung
der Kurven kam eine lichtempfindliche Schaltung zur Anwendung, die mit dem Verschlußsystem verwendet wurde.
Dieses Verschlußsystem ist schon mit Bezug auf die öffnung 150 und die Öffnungen 146 und 148 sowie mit
Bezug auf die Schließung des Verschlusses mit dem Elektromagneten beschrieben worden.
Den Kurven ist zu entnehmen, daß während die unter der
jeweiligen Kurve liegende Fläche den integrierten Wert des durch die Öffnung 144 während der Belichtung
gelangenden lichtstromee darstellt, bei sehr hoher
Beleuchtung, z.B. bei 17 200 c/m , die Belichtungszeit sehr kurz ist, und die wirksame öffnung dementsprechend
eine sehr hohe "f" - Zahl aufweist. Diese gewünschten
Auswählvorgänge der kürzesten, zur Verfügung stehenden Belichtungszeit mit Bezug auf den kleinsten praktischen
Durchmesser werden beibehalten, soweit die abnehmenden Lichtpegel dies zulassen. Dementsprechend wird
der oben erwähnte gewünschte Ausgleich in der Auswahl der Öffnung und der Belichtungszeit innerhalb des sich
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BAD
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ergebenden Belichtungsprogramras optimiert. Es ist jedoch besonders nichtig: daß diese Programmierung der Belichtungssteuerung
mit verhältnismäßig einfachen Mitteln erreicht wird, Dabei erfolgt die Betätigung des Verschlusses
gemäß den in einer einäugigen Reflexkamera sich abspielenden Bewegungsvorgängen^
In dieser Hinsicht werden während eines Belichtungszyklus durch den durch den Elektromagneten betätigten Steuermechanismus
gemäß der Erfindung folgende Bewegungsabläufe gewährleistet:
(1) Der Verschluß befindet sich in dem normalerweise
offenen Zustand, bei dem ohne Anlegung des Stromes
die maximale Öffnung gewährleistet wird. In diesem ä
Zustand ist die Belichtungsebene 60 durch die Betätigungseinheit
84 abgesperrt und der Sucher 50 geöffnet. Wegen der durch den Verschluß festgelegten
maximalen, üfinung kann das Bildsuchen und das Einstellen
der öchärfe unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden.
(2) Durch Abdrucken des Auslösers 34 v/ird ein Belichtungszyklus eingeleitet. Über eine entsprechende Schaltung
wird der Elektromagnet 72 mit Strom versorgt, so daß der Verschluß sich schließt. Beim Schließen des Verschlusses
wird die Betätigungseinheit 84 freigegeben, so daß sie sich in die Betriebsartstellung 849 dreht.
Die Belichtungsebene 60 wird mit dem Objektiv 14 optisch verbunden. Während dieser Umstellung wird der
Sucher 50 durch den Verschluß 120 geschlossen.
(3) Um die Belichtung einzuleiten9 wird der Elektromagnet
172 abgeschaltet, um die Lamellen 30, 32 freizugeben, so daß sie während einer ausgewählten Zeitspanne eine üffnungsbewegung aueführen, die durch das
schon beschriebene Belichtungsprogramm festgestellt worden ist.
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(4) Die Belichtungszeit endet mit der neuerlichen Anschaltung
des Elektromagneten 172 und dem darauffolgenden Schließen der Verschlußlamellen 30 und 32. Die Lamellen
30 und 32 werden durch die fortgesetzte Erregung des Elektromagneten 172 in der geschlossenen Stellung gehalten
.
(5) Die Betätigungseinheit 84 wird in ihre alte Stellung zurückgebrecht, in der sie die Belichtungsebene 60
deckt, weil der Motor 98 unter Strom gesetzt
(6) Beim Zudecken der Belichtungsebene 60 durch die Betätigungseinheit 84 öffnet sich der Sucher 50,
weil der Verschlußmechanismus 120 nicht mehr betätigt wird. Der Elektromagnet 172 wird abgeschaltet, um
eine Bewegung unter der Vorspannung der Feder 166 der Verschlußlamellen 30 und 32 zuzulassen, so daß
sie die größte Öffnung bildta. ' Die Bauteile der
Kamera 10 sind jetzt in die für die Schärfeeinstellung und das Bildsuchen vorgesehene Betriebsstellung gelangt
Ein elektronisches Steuersystem zur Anwendung mit dem Belichtungsmechanismus und der oben beschriebenen
Kamera ist mit Bezug auf das Blockdiagramm in Fig. beschrieben- Der erfindungsgemäße Mechanismus benötigt
keinerlei komplizierte Steuerschaltungen vm einen zuireideusteilenden Betrieb zu ermöglichen. Ein
einfpcher Schaltvorgang z.B. der durch die Bewegung der Betätigungseinheit 84 eingeleitet wird,kann
für viele der zwischen den zwei Betriebsstellungen benötigte Punktionen .ausreichen . Verschiedene Ausführungen
der lichtempfindlichen und Belichtung steuernden Schaltungen sind möglich, wobei eine solche
Ausführung in der ÜS-PS 3 362 309 "Belichtungssteuerapparat"
beschrieben ist.
Gemäß Fig. 5 fließt Strom von einer Batterie oder der-
■-20-
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gleichen 180 auf den leitungen 182 und 184. Durch kurzes Drücken auf die Starttaste 186 in der Leitung 188 wird das
System durch die Batterie 180 mit Strom versorgt. Man erkennt, daß die Starttaste 186 dem Auslöseffin Figur
entspricht. Das kurze Drücken auf die Taste 186 setzt eine Halteschaltung 190 unter Strom, die für eine anhaltende
Versorgung des Schalters mit Strom aorgt, bis ein Freigabesignal empfangen wird. Bei der Betätigung der Schaltung
190 vird eine Spiegelstellungsteuerung 192 (Betätigungseinheit) durch auf der Leitung 194 fließenden
Strom betätigt. Durch diese Betätigung wird ein Betätigungssignal durch die Leitung 196 an ein OR-Gatter
198 geführt. Dieses Gatter 198 leitet dieses Eingangssignal, um einen Verschlußelektromagneten 200 mit
Strom auf der Leitung 202 zu versorgen. Der Verschlußelektromagnet 200 entspricht dem -Elektromagneten 172,
der früher mit Bezug auf Figuren 2 und 3 beschrieben wurde. Der Elektromagnet 200 ist Über die Leitung
mit der Versorgungsleitung 182 verbunden. Bei den Anschalten des Elektromagneten 200 gelangt der Verschluß
in die geschlossene Stellung, die in Figur 3 abgebildet ist.
Während der Verschlußelektromagnet in dem erregten Zustand gehalten wird, um den Verschluß in der geschlossenen
Stellung zu halten, verursacht die Spiegelsteuerung 192 eine Erregung des Elektromagneten
110, so daß die Betätigungseinheit 84 freigegeben wird
und sich in die Belichtungsstellung bewegt, wie sie mit Bezug auf Fig. 1 bei 84' beschrieben worden ist.
Ausserdem vird der Elektromagnet 128 erregt, u»
das Schließen des zusätzlichen Verschlusses 120 in den Sucher 50 zu bewirken; Hat die Betätigungseinheit
84 die Belichtungsstellung 84* erreicht, so wird
ein Schalter oder dergleichen,z.B. bei 96 betätigt,
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um eine Betätigung der Spiegelsteuerung 192 zu bewirken.
Ihrerseits betätigt die Steuerung 192 eine Zeitschaltung 206 über die Leitung 208. Diese Betätigung veranlaßt
ihrerseits die Betätigung einer lichtempfindlichen Schaltung 210 über die Leitung 212. Gleichzeitig wird
der VerscHLußelektromagnet 200 von der Spiegelsteuerung 192 stromlos gemacht.
Die Verschlußlamellen 30 und 32 öffnen sich jetzt gemäß dem logischen Belichtungsprogramm, während die
öffnung 146 bzw. 148 gleichzeitige Offnungen über der hinter der Öffnung 150 angeordneten Lichtzelle
bildet. Die mechanische Anordnung ist schematisch in Fig 5 als ein Verschluß 214 gezeigt, die entlang
der unterbrochenen Linie 216 mit der Verschlußelektromagnetsteuerung 200 verbunden ist und als eine Photozellenschaltung
218, die mechanisch mit dem Verschluß 214 gemäß der unterbrochenen Linie 220 verbunden ist.
Die Schaltung 218 ist ausserdem mit der lichtempfindlichen Schaltung 210 über die unterbrochene Linie
verbunden. Die Photozellensteuerung 218 liefert der lichtempfindlichen Schaltung 210. zusätzlich mit
Steuerbefehlen auf mechanischem Wege.
Der Schaltungseingang an die Zeitschaltung 206 von der Versorgungsleitung 182 ?;ird durch eine Leitung
224 vervollständigt. Sobald die lichtempfindliche Schaltung 210 einen der Belichtungszeit entsprechenden
elektrischen Wert gebildet hat, wird die Zeitschaltung ίΆ& entlang der Leitung 212 entsprechend betätigt,
um den Verschluß-Elektromagneten 200 entlang der Leitung 226 wieder unter Strom zu setzen. Man bemerkt,
daß die Leitung 226 mitden CSFT?.-Gatter verbunden ist.
Über das ODER-Gatter 198 hält die Zeitschaltung 206
den Verschlußelektromagneten 200 in dem erregten
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Zustand und erzeugt gleichseitig ein Signal auf der
Leitung 228, das an die Motorsteuerung 230 gelangt. Über die Leitung 234 vermag die Motorsteuerung 23 0
den Motor 232 anzuschalten. Man erkennt, daß der Motor 232 dem Motor 98 in Figur 1 entspricht.
oobald der Motor 232 mit .^trom versorgt vrird,v;ird
die Kamera gespannt, d.h. sie v/ird in die buchstellung
zurückgeführt.Ge'mäß;Fig.lgeschjeht dies durch eine
Verschiebung der Betätigungseinheit 84, so daß sie mieder in Eingriff mit dem Anker 114 des nunmehr
stromlos gemachten Elektrom-gneten 110 gelangt. Die mechanische Verbindung zv.ischen dem Motor232
und der den Spiegel tragenden Betätigungseinheit 84 ist in Figur 5 durch eine unterbrochene Linie 236
dargestellt, die einen Spiegelantrieb 238 koppelt. Information über die ordnungsgemäße Feststellung
des Spiegels 238, z.B. durchschalten und dergleichen, ist durch eine unterbrochene Linie 240 dargestellt,
die den Spiegelantrieb 238 mit der Spiegelsteuerung 192 koppelt.
Wie bei 242 schematinch angedeutet icann der Motor
232 ausserdem für die Entwicklung des Filmes sorgen.
Eine mechanische Verbindung zwischen dem Entv;icklungsteil,
der unter'anderem die Rollen 36 und 3β in Fig 1 umfaßt, ist durch die unterbrochene Linie 244 in
Figur 5 dargestellt. Wenn auch in Figur 1 nicht angedeutet,
diese Verbindung läßt sich durch einen Riemenantrieb oder dergleichen zwischen dem Motor
und der Teile des Antriebsmechanismus bei 40 verwirklichen. Ist die letzte notwendige mechanische
Funktion zu Ende geführt, so kann jedes geeignete Fühlglied, z.B. einen mit dem Antriebssystem der Roller.
36 und 38 verbundenen Schalter für die Abschaltung Halterschaltung 190 benutzt werden. Diese Funktion
7/ird durch die Leitung 246 dargestellt, die den Ent-νicklungsteil
242 mit einer Schaltung 24o zur Über-
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2U1667
windung der Halterschaltung verbunden ist. Die Schaltung 248 ist mit der Halteschaltung 190 durch die
Leitung 250 verbunden. Sobald die Halteschaltung abgeschaltet ist, wird die Stromversorgung an die
Schaltung unterbrochen, so daß alle Elektromagnete stromlos v/erden. Demzufolge kann die Kamera 10 ta
die Suchbetriebsart zurückkehren.
Aus dieser Beschreibung geht hervor, daß ein etwas kompliziertes logisches Reflexsystem innerhalb
der Kamera 10 vorgesehen ist, während die das Belichtungssteuersystem ausmachenden Bauteile in ihrem
Betrieb und Aufbau verhältnismäßig einfach sind. Diese gewünschte Einfachheit wird durch Merkmale wie
z.B. der Benutzung eines Elektromagnetantriebs und insbesondere der Benutzung eines elektromagnetischen
Antriebssystems, das den Verschlußmechanismus in den geschlossenen Zustand überführt, möglich gemacht.
Da gewisse Änderungen sich in dem oben beschriebenen photographischen Apparat und System durchführen lassen,
ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen, ist es beabsichtigt, dab der gesamte in der Beschreibung
beschriebene und in de» beigefügten Zeichnungen gezeigte Sachverhalt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
und nicht als seine Abgrenzung verstanden wird.
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Claims (12)
- Patentansprüche- Kamerg, insbesondere einäugige Reflexkamera, gekenn zeichnet durch eine, die Lamellen (30,32) des Verschlusses in ihre offene Stellung vorspannende Feder (166), durch einen elektromagnetischen Antrieb (172), der den Verschluß schließt, und durch eine Steuerung (218, 224, 206), die den Antrieb (172) betätigt, um die Belichtungszeit auf die gewünschte Zeitdauer zu begrenzen.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlamellen (30, 32) so gestaltet sind, daß sie für eine sich ständig ändernde Größe der Belichtungsöffnung während der Belichtung sorgen.
- 3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlamellen (30,32) z\^ischen der voll offenen und der geschlossenen Stellung hin- und herbeweglich sind, und daß die offene und geschlossene Stellung mit den Enden des Bewegungsablaufs zusammenfallen.
- 4. Kamera nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannfeder (166) so eingestellt ist, daß sie die Lamellen (30,32) mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit verschiebt.
- 5. Kamera nach Anspruch 1-4 gekennzeichnet , durch eine Schaltung (21), die auf Licht von der aufzunehmenden Szene gemäß dem jeweiligen Verschlußöffnungszustand und auf die Helligkeit der Szene anspricht.
- 6. Kamera, dadurch gekennzeichnet , daß der Antrieb (172) als Elektromagnet ausgebildet ist.209811/15572H1667
- 7. Kamera nach Anspruch 1-6, dadurch gekenn ζ eich net, daß zwei Verschlußlamellen (30,32) vorhanden sind und daß sie sich gleichzeitig bewegen.
- 8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (30, 32) mit den Enden eines wippeähnlichen Hebels (152) verbunden sind, der für eine gleichzeitige Bewegung der Lamellen in entgegengesetzten Richtungen sorgt.
- 9. Kamera nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Anker des Elektromagneten (172) mit dem Hebel (152) gekoppelt ist.
- 10. Kamera nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, ΊΕβ die Steuerung (218, 224, 206) die Offnungsbewegung der Lamellen (30, 32) dadurch auslöst, daß sie den Elektromagneten (172) stromlos macht.
- 11. Kamera nach Anspruch 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (218, 224, 206) eingestellt werden kann, um die Filmempfindlichkeit zu berücksichtigen.
- 12. Einäugige Reflexkamera nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet , daß zum Bildsuchen bei offenem Verschluß der Film durch einen draufliegenden Fresnel-Spiegel (130) abgeschirmt wird, daß dieser Spiegel durch den Verschluß kommendes und durch einen zweiten spitzwinkelig zu dem Fresnel-Spiegel stehenden Spiegel (70) reflektiertes Licht in einen Sucher wirft und daß der Fresnelspiegel in eine den zweiten Spiegel abdeckende Stellung bewegbar ist, so daß ihre untere reflektierende Fläche Licht auf den nunmehr aufgedeckten Film (60) werfeh kann.209811/1557
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| GB1326487A (en) | 1973-08-15 |
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